2009# 12

„Die Kinder denken, hier wohnt der Nikolaus“
Ein Haus leuchtet für einen guten Zweck — Erlös kommt krebskranken Kindern zugute
Hunderdorf.
Aufblasbare Tannenbäume, überdimensionale Schneekugeln und ein Rentierschlitten auf dem Dach – die Familien Thomas und Gegenfurtner haben ihr Zweifamilienhaus in Hunderdorf mit unzähligen Dekoartikeln und Lichterketten weihnachtlich geschmückt. Die Neugier der Schaulustigen nutzen sie nun bereits seit zwei Jahren für einen guten Zweck. Jedes Adventswochenende bieten die Familien Glühwein und Würstchen gegen eine kleine Spende an. Diese kommt dem Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern (VKKK) zugute.

An den Adventswochenenden leuchtet das Weihnachtshaus in Hunderdorf für einen guten Zweck, unter der Woche bleibt das Haus finster.

Mindesten vier Wochen sind Sandra und Christoph Thomas jedes Mal beschäftigt, wenn sie ihr Grundstück in der Friedenstraße für die Weihnachtszeit schmücken. „In der Regel fangen wir immer um Allerheiligen an und machen je nach Wetter mal hier und dort etwas. In den letzten 14 Tagen sind wir aber von früh morgens bis abends draußen beschäftigt“, erzählt Christoph Thomas. Hilfe bekommt das junge Ehepaar von Karin und Gerhard Gegenfurtner, den Eltern von Sandra Thomas, mit denen sie sich das Zweifamilienhaus teilen. Stuck für Stuck verwandeln sich so Garten und Haus in eine bunte Wunderwelt: Vom Dach hängen riesige Bonbons, eingehüllt in knisterndes, schimmerndes Cellophanpapier. In überdimensionalen Plastikkugeln wirbeln künstliche Schneeflocken und im Vorgarten leuchtet eine Rentierherde um die Wette. Sogar Maria und Josef wachen über das Jesuskind, während sich im Hintergrund Santa Claus in der Hängematte ausruht.

Kurz vor dem ersten Adventswochenende überprüfen Karin Gegenfurtner (rechts) sowie Christoph und Sandra Thomas noch einmal, ob auch jedes Detail genau sitzt und alle Glühbir-nen funktionieren. (Fotos: us)

Schon früher haben die vier ihr Haus im kleinen Stil beleuchtet, mit der Zeit hat sich daraus eine Leidenschaft entwickelt.-„Was hat uns schon immer fasziniert, wenn wir solche Häuser im Fernsehen gesehen haben“, sagt Sandra Thomas. Ihr Vater sei dann einmal in den USA gewesen und habe Bilder von weihnachtlich dekorierten Häusern mitgebracht. „Von da an konnten wir auf keinen Floh- oder Christkindlmarkt mehr gehen, ohne etwas zu kaufen.“ Den Anfang habe 2002 der Rentierschlitten gemacht, der nun seinen festen Platz auf dem Dach hat.
41659 Glühbirnen
Nach und nach kamen immer mehr ausgefallene Dekoartikel dazu, sogar aus den USA bestellen die Familien ab und zu bestimmte Spielereien, die es in Deutschland nicht gibt. „Eigentlich haben wir mittlerweile gar keinen Platz mehr“, sagt die dreifache Mutter. Alles zusammen passe in einen Lastwagen, den Sommer über müssten sie die Dekoartikel in einer Lagerhalle unterbringen. Aus Spaß hätten die vier dieses Jahr auch einmal die Glühbirnchen gezählt. Genau 41659 seien es.
„Unser Haus ist ganz klar ein Magnet. Viele Kinder denken, hier wohnt der Nikolaus“, sagt Christoph Thomas. Jedes Jahr seien etliche Leute gekommen und hätten einfach nur geschaut oder Fotos gemacht. Vor zwei Jahren haben die 30- und der 38-Jährige privat für Freunde und die Mitarbeiter ihrer Firma Glühwein ausgeschenkt. „Das kam gut an, auch bei Fremden und Nach Nachbarn, die plötzlich bei uns im Garten standen.“ Weil im Jahr darauf das Kind eines Arbeitskollegen an Hirntumor gestorben sei, kam das Ehepaar Thomas auf die Idee, die Schaulust der Leute mit einer Spendenaktion für den VKKK zu verknüpfen. „Wir haben gedacht, wir probieren es einfach und wenn es nicht funktioniert, dann war es eben einmalig“, erzählt Christoph Thomas. Jedes Adventswochenende haben die beiden Familien Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen gegen eine Spende angeboten.
200 Leute seien es gewesen, die im Durchschnitt an einem Abend vorbei kamen. „Manche sind sogar bis aus Passau, Dachau und dem Landkreis Cham angereist.“ Schlussendlich konnten die Familien Thomas und Gegenfurtner 2 500 Euro an den VKKK überreichen.
Über die Feiertage geöffnet
Weil die Aktion so gut lief, wollen die vier in diesem Jahr und vielleicht auch in Zukunft das Gleiche wieder machen. „Heuer wird auch extra die Straße abgesperrt, weil es sonst ein Verkehrschaos gibt und wir haben uns selbst eine Schankhütte gebaut.“ Neu ist heuer auch, dass das Haus unter der Woche dunkel bleibt, „um Strom zu sparen und der Umwelt zuliebe“. Am 26. Dezember hat das Weihnachtshaus zum letzten Mal geöffnet. Im Februar wollen sich die Familien Thomas und Gegenfurtner aber auf der Weihnachtsmesse in Frankfurt schon wieder neue Anregungen holen. -fis-
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2009


Großlintach. Stammtisch Lintach Hunderdorf: Samstag, 5.12., Nikolaus-Hausbesuche. Anmeldung bei Renate Achatz. Sonntag, 6.12., 14 Uhr, Weihnachtsfeier, Gasthaus Plötz. Samstag, 30./Sonntag, 31.1″ Zwei-Tages-Skifahrt ins, Brixental. Anmeldung bei Hans-Jürgen Achatz (auch für Nichtmitglieder).
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2009


Hunderdorf. Familien-Gottesdienst-Kreis: Heute, Dienstag, 19.45 Uhr, Treffen, Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2009


Hunderdorf. LC Tanne: Heute, Dienstag, 18.30 Uhr, Lauftreff, Rewe-Markt. Donnerstag, 3.12., 19.15 Uhr, Hallentraining, anschließend Schwimmen für Sportabzeichen.
Hunderdorf: Pfarrei: Mittwoch, 18.15 Uhr, Tag der Ewigen Anbetung, 19 Uhr Lichtergottesdienst (Rorate).
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2009


Hunderdorf. Volksbücherei: Mittwoch, 2.12., Büchereistunde, Hauptschulgebäude. Neue Bücher eingetroffen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2009


Auf erfolgreiches Jahr zurückgeblickt
VdK-Ortsverband hielt Jahresversammlung ab — Verdiente Mitglieder geehrt
Hunderdorf/Windberg.
(ws) Bei der Jahresversammlung des Sozialverbandes der Krieger- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner (VdK) am Freitagnachmittag im Gasthaus Amann, Hunderdorf, referierte vor vielen Besuchern die stellvertretende Kreisvorsitzende Resi Bittner. Im Anschluss der Versammlung fand noch eine besinnliche Adventsfeier mit einem Essen statt.
Der Ortsverband Hunderdorf-Windberg hat derzeit 211 Mitglieder. Sechs Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet. Die Totenehrung nahm stellvertretender Vorsitzender Hans Lobmeier vor. Ortsvorsitzende Jutta Hambauer gab einen kurzen Rechenschaftsbericht.

Bürgermeister Hans Gstettenbauer, stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Resi Bittner, Orts-vorsitzende Jutta Hambauer, der für 30-jährige Mitgliedschaft geehrte Manfred Hiller, Bür-germeister Hans Hornberger und stellvertretender Ortsvorsitzender Hans Lobmeier (von links). (Foto: ws)

Bei der VdK-Aktion „Helft Wunden heilen“ wurden von Hans Lobmeier in Hunderdorf 1002,50 Euro gesammelt. In Windberg, wo der VdK sehr viele Mitglieder hat, steht zur Zeit kein Sammler zur Verfügung und es wird hier für nächstes Jahr dringend jemand gesucht. Die Gelder der „HWH-Sammlung“ Gelder der „HWH-Sammlung“ kommen Behinderten und anderen sozialen Einrichtungen zugute. Seit dem Tod von Rudolf Karl finden keine Seniorenausflüge mehr statt, die wesentlich das Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl im Ortsverband stärkten. Da es der Vorsitzenden aus beruflichen Gründen nicht möglich ist, diese Werktagsausflüge zu organisieren, besteht nun die Möglichkeit für VdK-Mitglieder sich an den Ausflügen des Hunderdorfer Altenclubs zu beteiligen. Interessenten sollen sich bei Maria Wölfel melden.
Jahrzehntelang engagiert
Anschließend ehrte Ortsvorsitzende Jutta Hambauer und stellv. Kreisvorsitzende Resi Bittner vier Mitglieder für zehnjährige Verbandszugehörigkeit. Für 25 Jahre erhielten Leo Zitzelsberger aus Windberg und für 30 Jahre Manfred Hiller, ebenfalls aus Windberg, die Treueabzeichen und Urkunden des Sozialverbandes.
Die Bürgermeister Hans Hornberger, Hunderdorf und Hans Gstettenbauer, Windberg, freuten sich über die große Mitgliederzahl aus den beiden Gemeinden. Dies zeigt wie wertvoll die Arbeit des VdK in der heutigen Zeit ist, der sich hauptsächlich für die finanziell schwächeren Menschen in der Gesellschaft einsetzt Die Gemeinde Hunderdorf ermöglicht es dem VdK monatlich eine Sprechstunde im Rathaus durchzuführen, die sehr gut angenommen wird.
Stellvertretende Kreisvorsitzende Resi Bittner informierte, dass das vergangene Jahr für den VdK explosionsartig verlaufen sei. Ende Dezember konnte das 555 555ste Mitglied begrüßt werden und es werden täglich etwa 140 Mitglieder mehr. Dies bedeutet, dass der VdK vermutlich im Jahr 2010 das 600 000 Mitglied willkommen heißen kann. Dies sei ein Erfolg, auf dem jedes Mitglied und alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter stolz sein können. Alle Mitglieder können sicher sein, dass der VdK auch gegenüber der neuen Regierung Position beziehen wird und seine Forderungen klar darstellen wird.
„Unsere Kinder und Enkelkinder benötigen dringend die bestmögliche Schul- und Berufsausbildung“, so Bittner. Die Menschen in Deutschland müssten von dem Lohn ihrer Arbeit leben können und die jetzigen und zukünftigen Rentner haben einen wirtschaftlich gesicherten Lebensabend verdient.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2009


Kindergruppe eröffnete Weihnachtsmarkt
Hunderdorf.
(he) Die Kindergruppe des Musikvereins Hunderdorf eröffnete mit adventlichen Liedern den zweiten vom Sportverein Hunderdorf organisierten Weihnachtsmarkt musikalisch Im Laufe des Abends hatten sich dann auch viele Gäste am Parkplatz des Hunderdorfer Sportzentrums, welcher bei dezentem Lichterglanz eine adventlich-vorweihnachtliche Stimmung abgab, eingefunden. Zum Kauf luden unter anderem Drechselarbeiten, Advents- und Weihnachtsdeko, Grußkarten, Bastel- und Nähsachen sowie Modeschmuck, Schmackhaftes aus einem Bauernladen und Christbäume ein.
Verschiedene Abteilungen des Sportvereins Hunderdorf sorgten mit ihren Ständen für das leibliche Wohl. Begleitet von einem braven Knecht Ruprecht schaute auch St. Nikolaus vorbei und beschenkte die kleinen Besucher. Zwischendurch spielte die Erwachsenengruppe des Musikvereins Hunderdorf der beginnenden Adventszeit entsprechende Weisen. Der Reinerlös des zweiten Hunderdorfer Weihnachtsmarktes wird der Jugendarbeit des Sportvereins zugutekommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2009


Familienkalender 2010
Hunderdorf.
(xk) Bereits seit acht Jahren organisiert die Junge Union in Hunderdorf einen selbst entworfenen Kalender für die gesamte Bevölkerung. Der Kalender ist heuer kleiner (im Format DIN A 4 — quer) und handlicher gestaltet, als in den Vorjahren. Erhältlich sind die Kalenderexemplare bei folgenden Verkaufsstellen: Eisenwaren Hagn, Gasthaus Baier-Edbauer, Bäckerei-Hauptgeschäft Kalm sowie beim JU-Ortsvorsitzenden Peter Häusler. Die Bildmotive sind heuer gestaltet mit Fotos „Hunderdorf im Jahreskreis“, aufgenommen von Angelika Schuhbauer und Franz Schönauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.2009

Kein Strom
Hunderdorf.
(ta) Wegen Instandhaltungsarbeiten an der Transformatorstation muss die E.on Bayern am Donnerstag, 3. Dezember, den Strom abschalten. Betroffen von der Abschaltung ist die Ortschaft Hoch bei Hunderdorf, in der Zeit von 12 bis etwa 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.2009


Adventssingen stimmte auf die staade Zeit ein
Viele Gesangs- und Musikgruppen erfreuten die Besucher — Gottes Botschaft annehmen
Hunderdorf.
(xk) Ein eindrucksvolles Adventssingen boten verschiedene Gesangs- und Musikgruppen aus der Gemeinde und Umgebung in der überaus gut besetzten Pfarrkirche Sankt Nikolaus. Was die Musikanten, Sängerinnen und Sänger in ihrem gut einstündigen Programmverlauf boten, war eine passende Einstimmung auf den Advent.

Neben anderen Musik- und Gesangsgruppen waren dabei: Lisa Stögbauer, Maximilian Reiner und die Haibacher Stubenmusi.

Mit sinnbezogenen, treffenden Textbeiträgen trug Lisa Stögbauer aus Parkstetten zum Programm bei. Viel Applaus der Zuhörer zum Schluss waren verdienter Lohn und Anerkennung für die Akteure. Veranstalter war die Pfarrei Hunderdorf, die Organisation hatte der Chor Friends mit Michaela Kunze an der Spitze.
Pfarrer Martin Müller führte aus, dass der erste Advent etwas Besonderes sei und ein neues Kirchenjahr beginne. Eine Zeit der Umkehr und Einkehr solle es sein in Erwartung der Ankunft des Herrn. Bezugnehmend auf das Kirchenlied „Macht hoch die Tür, macht weit das Tor“ führte der Pfarrherr aus: „Lassen wir uns durch die Musik in die Zeit des Advents begleiten. Gott will uns dadurch mit seiner Botschaft erreichen“.

Der Chor „Friends“ wirkte beim Adventssingen mit und war für die Organisation verantwort-lich.

Mit dem Gesang „Des Jahr macht langsam zua“ eröffnete sodann der Chor Friends unter der musikalischen Leitung von Konrad Zach das Adventssingen. Im Programmverlauf wurden noch die Lieder „Advent is a leichtn“ und der anspruchsvolle  Schlusstitel „Ich will dich segnen“ dargeboten. Die Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein spielte „Erhebt- in vollen Chören“ und „Heilige Nacht“.
„Besinnlicher“ Landler
Dann wurden die zahlreichen Zuhörer gemeinsam vom Kirchen- und Kinderchor unter der Leitung von Walfriede Holzapfel und Alexandra Dilger mit den vielen klangvollen Chorstimmen in die Adventszeit geleitet mit „Machet die Tore weit“, „Bahnt für den Herrn einen Weg“ und „Jesus unser Retter naht“. Maximilian Reiner spielte mit seiner Steirischen einen staden Landler und eine besinnliche Weis. Ihr Können zeigten sodann die Geschwister Konrad und Simone Zach mit „Sing ma im Advent“ und „A Liachter- ’schein liegt überm Land“.

Auftritt des Kirchen- und Kinderchores. (Fotos: xk)

Die Nachwuchsgruppe des Musikvereins unter der Leitung von Hans Hallmen brachte sich mit „Eröffnet die Pforten“ und „Singen wir im Schein der Kerzen“ ein. Der Männergesang stimmte mit „Die staade Zeit“ und „Durch die Nacht scheint a Liacht“ ebenso auf die adventliche Zeit ein wie Sebastian Obermeier auf der Kirchenorgel mit „Nun komm, der Heiden Heiland“. Die Haibacher Stuben-Musi unter der Leitung von Klaus Häusler war mit „D’Rauhnacht“ und „A Weihnachts-Boarischer“ zu hören. Evi, Hans und Sebastian gaben das „Ave Maria“ (Schubert) zum Besten. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, fand das Adventssingen seinen Abschluss.
Recht treffend zur Adventszeit brachte Lisa Stögbauer aus Parkstetten ihre kurzen, prägnanten Gedanken und die Geschichte „A staade Stund“, „Af oamoi ois anders“ und „Innehalten“ als Textbeiträge ,ein. „An sich und andere denga, a bissal Menschlichkeit schenga“, so lautete ihre vielsagende Botschaft.
Abschließend war es der Organisatorin Michaela Kunze vom Chor „Friends“ vorbehalten, die Mitwirkenden vorzustellen, die mit anhaltendem Applaus bedacht wurden. Nach dem Adventssingen wurde am Kirchenvorplatz von der KLJB Glühwein, Punsch und Weihnachtsgebäck angeboten, der Erlös wie die Eintrittspenden kommen dem Kreiskinderhaus Straubing sowie der Papst-Benedikt-Schule Straubing zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.2009


Der kleine Rettungshubschrauber Christoph 15 neben dem großen Original im Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing. (Fotos: privat)

„Wenn, dann muss alles original sein“
Johann Christowiak hat den Rettungshubschrauber Christoph 15 originalgetreu nachgebaut

Von Sonja Hauenstein
Hunderdorf. Es sind wahre Schmuckstücke, die der Hunderdorfer Johann Christowiak in seinem Keller stehen hat — technisch ausgefeilt und bis ins kleinste Detail originalgetreu nachgebaut: Der 47-Jährige ist Modellbauer. Vor Kurzem hat er sein bisher größtes Meisterwerk fertiggestellt, den Rettungshubschrauber Christoph 15, der im Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing stationiert ist.
350 Stunden seiner Freizeit hat der Industriemechaniker in den Bau des kleinen Rettungshubschraubers investiert. Über 2 000 Nieten stecken in der gelben Glasfaserkarosserie, im Cockpit sitzt ein kleiner Pilot, der eine handgenähte Rettungsuniform trägt. Momentan ist die noch blau. Die orangen Rettungsanzüge hat er schon bei der Mutter eines Freundes bestellt und ein Copilot kommt auch noch dazu. „Wenn, dann muss alles original sein“, sagt Johann

Johann Christowiak beim Tüfteln in seiner Werkstatt. In den Bau des Christoph 15 investierte er 350 Stunden. (Foto: son)

Christowiak stolz. Bis ins kleinste Detail hat er den Hubschrauber nachgebaut, sogar das Typenschild sieht aus wie beim großen Original. Die Schrift in das klitzekleine Quadrat hat er hineinlasern lassen. Und bevor er  überhaupt mit dem Bau des Hubschraubers angefangen hat, war er im Klinikum Sankt Elisabeth und hat den Rettungshubschrauber fast eine Stunde lang von allen Seiten fotografiert.
Sein Traumberuf wäre Pilot gewesen, erzählt der Hunderdorfer. Seit rund 20 Jahren ist er nun leidenschaftlicher Modellbauer. Die Anregung dazu kam von seinem älteren Bruder, der ebenfalls Modellflugzeuge baut.
Seit acht Jahren fliegt er Modellhubschrauber
Insgesamt sieben Maschinen hat Johann Christowiak in seinem Keller stehen, zwei davon sind Hubschrauber: der Christoph 15 und ein Jetranger, also ein Polizeihubschrauber der Los Angeles Police. Und auch eine 40 Jahre alte Jack 55, ein russisches Kunstflugzeug, nennt er sein Eigen.
Seit acht Jahren setzt er sich speziell mit der Hubschraubertechnik auseinander. „Das ist die Königsklasse“, so der 47-Jährige. Auch seine beiden Söhne, 14 und 17 Jahre alt, haben schon Feuer gefangen, sie bauen selbst Flugzeuge und lassen Papas kleine Hubschrauber fliegen. Dabei sind sie eigentlich gar nicht so klein: Der ADAC-Hubschrauber wiegt 13 Kilogramm, der Jetranger fünf. Der Durchmesser der Rotoren beträgt beim Christoph 15 1,68 Meter, beim Polizeihubschrauber 1,50 Meter. Und wie gesagt, auch die Technik ist ausgefeilt. Die Maschine im Inneren ist eine EC 135 von der Firma Eurocopter. Diesen Bausatz gibt es zu kaufen. „Viele Teile muss man sich dann aber selber noch dazu besorgen.“ So hat der Hunderdorfer zum Beispiel für die Antennen die gleiche Formmasse verwendet, wie sie Zahnärzte für einen Kieferabdruck gebrauchen. Das Material hat er von seinem Zahnarzt. Die gelbe Lackierung entstand in den Werkhallen seines Arbeitgebers, der Firma Techno Color in Furth. Und für die Kühlung des Motorraumes hat sich der 47-Jährige noch ein selbst entwickeltes System einfallen lassen, bei dem die Abluft über ein HT-Rohr über den Turbinenausgang ausgeleitet wird.

Der Pilot im Cockpit bekommt bald noch einen Copiloten sowie einen orangen Rettungsan-zug.

„Beim Start hatte ich einen Kniewackler“
Der kleine Christoph 15 fliegt übrigens mit einem Benzinmotor und macht beim Fliegen so viel Lärm wie ein Moped. Seinen ersten großen Auftritt hatte die Maschine am 19. September. Johann Christowiak fliegt regelmäßig auf den Modellflugzeugplätzen des Gaubitzen-Airports in Au bei Steinburg und bei der Fernlenkgruppe Straubing.
Seit Januar hatte er an dem Rettungshubschrauber gearbeitet und als er ihn im September, nach einigen kurzen Testflügen im heimischen Garten, endlich auf dem Flugplatz fliegen lassen konnte, ging für Christowiak ein Traum in Erfüllung. „Das war ein tolles Gefühl, aber beim Start hatte ich einen Kniewackler.“ Denn nicht nur technisch muss alles passen. Auch das Hubschrauberfliegen will gelernt sein. „Jede Maschine verhält sich anders in der Luft.“ Zudem sei die computerprogrammierte Steuerung unheimlich feinfühlig.
In der Kellerwerkstatt hat Johann Christowiak schon sein nächstes Projekt: Eine P51 Mustang, ein amerikanisches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Und auch mit dem nächsten Hubschrauber liebäugelt der Hunderdorfer, einem BK 117, einem Eurocopter, wie er in der Sendung Medicopter sonntags im Fernsehen zu sehen ist. „Aber da muss ich erst meine Frau fragen,“ sagt er mit einem Augenzwinkern.
Info
Viele weitere Fotos rund um den Modellhubschrauber Christoph 15 im Internet unter www.bogenerzeitung.de
Quelle: Bogener Zeitung, 04.12.2009


Gesamtabwasserkonzept verwirklicht
2,1 Millionen Euro in den Kanalbau investiert — 98 neue Anschlüsse
Hunderdorf.
(xk) „Die Gemeinde Hunderdorf ist in puncto Abwasserbeseitigung auf der Höhe der Zeit und hat mit dem BA 11 und 13 mit dem Anschluss von weiteren Ortsteilen das Gesamtabwasserkonzept vollständig verwirklicht.“ Dies konstatierte Bürgermeister Hans Hornberger beim Festakt zum Abschluss der Kanalbaumaßnahmen am Donnerstag im Gasthaus Amann. Es konnten weitere 98 bewohnte Grundstücke an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen werden. Der Anschlussgrad liege nun für die Gemeinde bei gut 92 Prozent.
„Das. 2,1-Millionen Euro-Projekt stelle für die Gemeinde nochmals eine besondere Herausforderung dar, da die Kosten bisher zwischenfinanziert wurden“, führte der Gemeindechef aus. Eine etwa 70-prozentige Förderung stehe in Aussicht und man erhoffe sich Zuwendungsraten noch für heuer und im nächsten Jahr. Im Hinblick auf die ökonomisch-ökologische Gesamtrechnung sind die 2,1 Millionen gute Zukunftsinvestitionen.

Freuen sich: Die Beteiligten an der Verwirklichung des Gesamtabwasserkonzeptes der Ge-meinde Hunderdorf. (Foto: xk)

Die Pflicht auf dem Abwassersektor sei für lange Zeit erfüllt und der Schwerpunkt werde künftig bei der Kanalsanierung liegen. „Gemeinde und Bevölkerung können stolz sein, dass sie mit dem großen Abwassernetz zur Reinhaltung der Gewässer einen bedeutenden Beitrag zum Landschafts- und Umweltschutz leisten.“ Einen außerordentlichen Dank richtete der Redner an seinen Amtsvorgänger Gerd Peschke, der mit Weitblick für diese zwei Bauabschnitte die Initiative ergriffen und den Grundstein für diese weiteren Abwasserprojekte gelegt hatte. In den Vorjahren hat er zudem muster gültig die Generalsanierung der Kläranlage durchgeführt. „Mich freut es, dass die Kanalbaumaßnahmen so zeitnah vollzogen wurden, für die ich noch in meiner Amtszeit die Weichen stellen durfte. Wir haben Prioritäten gesetzt und hierauf könne man stolz sein“, konstatierte Altbürgermeister Gerd Peschke, in dessen Amtszeit die Ausführung des BA 11 fiel. Hunderdorf war gerade auch auf dem Abwassersektor eine vorausschauende Gemeinde.
„Einmaliger Weg ”
„Die Gemeinde ist auf dem Abwassersektor einen einmaligen Weg gegangen“, bekräftigte Büroleiter Peter Baier vom Ingenieurbüro Sehlhoff. . „Wir freuen uns, dass wir seit etwa zwei Jahrzehnten die Abwasserplanung und Ausführung betreuen dürfen.“ Anerkennung sprach der Redner aus für die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, denn mit dem Kanalnetz und der Kläranlage wurde für drei weitere Kommunen die Möglichkeit der zentralen Abwasserentsorgung in Teilbereichen geschaffen.
Max Treml, Geschäftsführer der Baufirma H+T, stellte ebenso die gute Zusammenarbeit in den drei Baustellenjahren mit den Bürgermeistern Hornberger und Peschke sowie dem Ingenieurbüro heraus. Gemeinsam wurden auch Problempunkte gemeistert, betonte Treml, der das gute Einvernehmen mit den Anliegern als sehr erfreulich bezeichnete. Als offizieller Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes sagte Diplomingenieur Rudi Seidenader: „Wir freuen uns: wenn eine Gemeinde das Abwassergesamtkonzept verwirklicht hat. Denn damit werde ein gewichtiger Beitrag zum Gewässerschutz geleistet.“
Ein Anschlussgrad von 92 Prozent sei eine hervorragende Leistung aufgrund der ländlichen Struktur oder der topografischen Lage.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.2009


600 Euro-Spende
Den Spendenbetrag von 600 Euro übergab der Stammtischverein Lintach-Hunderdorf an die Bettina-Bräu-Stiftung aus dem Erlös des veranstalteten sechsten Vor-Adventsmarktes in Großlintach, der durch Spenden bei der besinnlichen Adventseier am Sonntag im Gasthaus Plötz-Schlecht noch aufgerundet wurde. Die vorweihnachtliche Feier stimmte auf die „staade Zeit“ ein und wurde auch von der Kindergesangsgruppe, dem Männerchor sowie der Stammtisch-Musi des Stammtischvereins eindrucksvoll mitgestaltet. Stammtisch-Vorstand Hans-Jürgen Achatz bedankte sich zunächst bei allen Helfern, Sachspendern, Fieranten sowie der Gastwirtsfamilie und überreichte dann an Irmgard Bräu die Geldspende. Mit dem Spendenbetrag zeige der Stammtisch, dass ihm neben der aktiven Teilnahme am Vereins- und Gemeinschaftsleben auch die Unterstützung von sozialen Belangen am Herzen liege. Dies ist nun die sechste Adventsmarkt-Spende mit der die „Spendentradition“ für karitative Zwecke fortgesetzt werde, resümierte Achatz, der darauf verwies, dass in den Vorjahren auch für das Projekt Kuno, Behindertenschule, Kindergärten und dgl. Gespendet wurde. Irmgard Bräu zeigte sich erfreut über die Spende und bedankte sich im Namen der Stiftung und der betroffenen Kinder für die willkommene finanzielle Unterstützung. Bräu betonte, es sei schön und beispielgebend, wenn die Aktion „Mehr Leben für krebskranke Kinder“ unterstützt werde und unterstreiche, dass der Stammtischverein ein Herz für soziale Angelegenheiten habe. Die Sprecherin führte ‚an, dass die Bettina-Bräu-Stiftung seit 1985 in der Elterngruppe für die Station der krebserkrankten Kinder am Dr. von Haunerschen Kinderspital in München arbeite. Hauptanliegen der Stiftung ist es, mit der Spendenhilfe Schwerpunkte zu setzen: Sowohl das soziale Umfeld des erkrankten Kindes als auch die medizinische Hilfe sollen verbessert werden. Die Stiftung, so Irmgard Bräu, wolle erreichen, dass in der Zukunft die Heilungschancen noch steigen und dass allen Kindern bestmöglich durch verbesserte medizinische Maßnahmen und fortentwickelte Heilmethoden geholfen wird. Derzeitig haben gut 70 Prozent der Kinder eine Überlebenswahrscheinlichkeit. „Wir wollen zudem dafür sorgen, dass die Familien nicht zerbrechen, während und nach der Zeit der Erkrankung ein sicherer Hort der Liebe für alle Betroffenen bleiben“, umreist Bräu die weiteren Ziele, für die man auf Spenden angewiesen sei. – Bild: Vorstand Hans-Jürgen Achatz übergibt an Irmgard Bräu die 600 Euro-Spende bei der Adventsfeier. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 09.12.2009


Eheschließungen im Standesamt Bogen
Monika Maria Raaber und Helmut Ludwig Fundeis, Bogen, Viktoria Saprygin und Eduard Strele, Bogen; Ludmilla Schubin und Andrey Evgen‘jevic Lukin, Bogen.
Geburten in der Klinik Bogen
Miroslav Cervenak, Steinach; Leonie Bauer, Siegersdorf, Rattenberg; Zoe Kim Marcussen, Straubing; Paul Luis Katona, Straubing; Lukas Michael Tavora, Straßkirchen; Emilia Schneider, Neukirchen; Robin Gerhard Fisch, Bogen; Annika Hindinger, Straubing; Florian Piendl, Falkenfels; Michael Schedlbauer, Hinterfelling, Rattenberg; Moritz Tim Noah Münzer, Schwarzach; Tim Niklas Neubert, Feldkirchen; Madita Adrienne Neher, Steinach; Stefan Josef Metzger, Parkstetten; Jonas Andreas Mießlinger, Feldkirchen, Mitterharthausen; Sebastian Emilio Einberger, Hengersberg; Fabio Elias Weiß, Leiblfing, Schwimmbach; Nicole Wagner, Ascha, Gschwendt; Kilian Wensauer, Stallwang; Christina Dichtl, Mengkofen, Obertunding; Noah Josef Hauke, Bogen; Selina Claudia Zollner, Bogen; Antonia Marie Liebl, Straßkirchen; Julian Maximilian Grotz, Aiterhofen; Marcel Louis Posininsky, Straubing; Luis Jakob Rötzer, Grad, Neukirchen; Sara Kaya, Bogen; Johanna Marie Grill, Straubing; Veronika Herpich, Parkstetten.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.12.2009


Adventfeier bei den Senioren
Der heilige Nikolaus überreichte kleine Geschenke
Hunderdorf.
(hk) Am Montagnachmittag feierten die Senioren der Pfarrei Sankt Nikolaus im Gasthaus Baier-Edbauer Advent. Seniorenbetreuerin Maria Wölfl bedankte sich vor zahlreichen Besuchern bei Pater Martin für die Arbeit mit den Senioren und ließ

Vorhäusl-Stubnmusi gestaltete den Nachmittag musikalisch. (Foto: hk)

wissen, dass die Senioren dies sehr zu schätzen wüssten. Die musikalische Gestaltung zu dieser Feier übernahm die „Voarhäusl-Stubnmusi“ und Mitglieder des Seniorenclubs lasen besinnliche und lustige Geschichten und Gedichte zur Advents- und Weihnachtszeit vor. Pfarrer Pater Martin nannte den Seniorenclub ein wichtiges Element in der Pfarrei und meinte, dass gerade in der adventlichen Zeit die Menschenfreundlichkeit und deshalb auch das Zusammensein im Seniorenkreis erfreulich seien und wünschte eine schöne Zeit auf Weihnachten hin.
Anschließend kam der Bischof Nikolaus, dargestellt von Pater Martin, und es wurde „Lasst uns froh und munter sein“ gesungen. Der Nikolaus sagte, dass er sich freue so viele und quicklebendige Senioren an zu treffen. Rückblickend ging der Nikolaus auf Veranstaltungen, wie Fasching, Osterfeier, Muttertagsfeier und Volksfestbesuch, sowie Ausflüge zum Kloster Mallersdorf und zur Anna Schäfer im abgelaufenen Jahr ein und meinte auch diese Senioren nicht zu vergessen, die dem Ruf des Herrn gefolgt seien. Er dankte besonders der Seniorenbetreuerin Maria Wölfl für ihr Bemühen um die Senioren das ganze Jahr über und übergab ihr als Dank ein kleines Geschenk.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.12.2009


Lieder und Geschichten
Kinder feierten den Namenspatron „Sankt Nikolaus“
Hunderdorf.
(xk) In freudiger Erwartung machten sich die Eltern und Kinder des Kindergartens „Sankt Nikolaus“ in Hunderdorf auf den Weg ins Pfarrheim zur Nikolausfeier. Auch die Kindergartenleiterin Alexandra Stadler und ihre Kolleginnen warteten gespannt auf den Besuch des Heiligen Nikolaus, der der Namenspatron der Pfarrei und des Kindergartens ist. Aus Platzgründen wurden die fünf Gruppen nacheinander vom Nikolaus besucht.

Im Kindergarten wurde der Namensparton gefeiert. (Foto: xk)

Die Mäusegruppe, die Drachenhöhlegruppe und die Bärenhöhlegruppe machten den Anfang, bevor die Tausendfüßler- und die Vogelnestgruppe an der Reihe waren. Mit zum Teil mulmigen Gefühl im Bauch begrüßten die Kinder Sankt Nikolaus mit einem Lied. Anschließend boten ihm die Kinder Lieder, Verse und einen Lichtertanz dar. Passend zum Rahmenthema „Sterne“, das momentan im Kindergarten vorherrscht, wurden die Geschichten „Der Sternenbaum“ und „Der kleine Stern“ von den einzelnen Gruppen gestaltet. Auch einzelne Kinder der Flötengruppe gestalteten die Feier musikalisch. Der Nikolaus und die Eltern freuten sich sehr über die gelungenen Darbietungen und bedankten sich mit Applaus.
Schließlich las der Heilige aus seinem goldenen Buch von den guten und manchmal nicht so guten Taten der Kinder vor. Nach dem Versprechen, im nächsten Jahr wieder brav zu sein, überreichte er am Ende der Feier jedem Kind ein selbst gebasteltes Nikolaussäckchen, das der Nikolaus im Kindergarten abgeholt und gefüllt hatte. Auch für die Erzieherinnen gab es vom Nikolaus viel Lob. Er überraschte sie anschließend mit einem kleinen Weihnachtsstern. Die Kinder verabschiedeten sich mit einem Lied vom Nikolaus und freuen sich auf das nächste Jahr.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Chor Friends: Sonntag, 13.12., 17.30 Uhr, Einsingen im Jugendheim, 18.30 Uhr Auftritt beim Weihnachtshaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Gemeinde: Heute, Freitag, Öffnungszeit Hallenbad in der Hauptschule, 17 bis 19 Uhr insbesondere für Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, 19 bis 20 Uhr nur Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Sonntag, 13.12., 9 Uhr, Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder, Pfarrkirche, anschließend Weihnachtsfeier, Gasthaus Baier-Edbauer (in Tracht).
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Hundegruppe: Samstag, 12.12., Treffen zur Ausbildung beim Gewerbepark Bayerwald, 14 Uhr Welpen und Junghunde, 15 Uhr Fortgeschrittene.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Ministranten: Heute, Freitag, 15 Uhr, Gruppenstunde mit Plätzchenbacken.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Pfarrei: Heute, Freitag, 19 Uhr, Bußgottesdienst. Samstag, 12.12., 18 Uhr, Kinder-Lichter-Gottesdienst mit Kinderchor. Samstag, 12., und Sonntag, 13.12., Glühwein- und Plätzehen-Verkauf der Ministranten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier, anschließend Versteigerung, Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf. Skiclub: Saisoneröffnungsfahrt nach Axamer Lizum am Samstag, 12,12., Abfahrt 5 Uhr. Anmeldung bei Franz Hornberger unter f.hornberger@skiclub-Hunderdorf.de oder Tel. 09422/5619.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Hunderdorf/Steinburg. Landfrauen: Samstag, 12.12., 13 Uhr, Adventsfeier mit Spendenübergabe in Au vorm Wald.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Windberg. SV-Ski: Samstag, 12.12., 5 Uhr, Abfahrt zum Skieröffnungstagesausflug, Dorfplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Windberg. Winith-Schützen: Heute, Freitag, 18 Uhr, internes Nussschießen (gleiche Chance für alle), Vereinslokal Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2009


Bauleitplanung für Freiland-Photovoltaikanlage
Sanierung der Verbindungsstraße Hunderdorf-Gaishausen angestrebt — Gemeinderat tagte
Hunderdorf.
(xk) Die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes sowie der Entwurf des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan für das Sondergebiet „Freiland-Photovoltaikanlage“ in der Lintacher Straße wird gebilligt. Diesen Zustimmungsbeschluss, mit dem noch drei geringfügige Änderungen verbunden wurden, fasste der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung im Rathaus.
Bürgermeister Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Xaver Kern hatten dazu die entsprechenden Planungsentwürfe und die textlichen Festsetzungen erläutert. Danach soll am Ortsrand in Hunderdorf, an der Lintacher Straße, auf einer Fläche von rund 7,5 Hektar eine Freiland-Photovoltaikanlage entstehen, auf Privatinitiative von Franz Hornberger. Geplant sind fest installierte Solarmodule in aufgeständerter Form bis zu einer Gesamthöhe von maximal vier Metern. ‚
Sechs Meter Grünstreifen
Festgesetzt sind weiterhin ein Betriebsgebäude, eine Trafostation mit Stromanschlussleitung und eine mittige Zufahrt in Schotterbauweise. Zur Eingrünung ist ein sechs Meter Grünstreifen vorgesehen mit entsprechendem Arten-Pflanzgebot. Demnächst folgt zu dieser Bauleitplanung die vorgezogene Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung.
Sodann zeigte Bürgermeister Hornberger die vorläufige Finanzplanung für das kommende Jahr auf. Allgemein sind aufgrund der anstehenden Investitionen und der rückläufigen Einnahmen Prioritäten zu setzen. Nachdem die Asphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf – Thananger – Gaishausen in den letzten beiden Jahren zurückgestellt wurde, sollte die Ausführung nun 2010 vordringlich angestrebt werden. Es stünden laut Zusage der Regierung auch entsprechende Zuwendungen aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in Aussicht, so der Gemeindechef. Nach Erörterung wurde entschieden, die Straßensanierungsmaßnahme 2010 in Angriff zu nehmen.
Probleme mit der Bücherei
In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichtete der Ratsvorsitzende über die anstehende Modernisierung der Schüler- und Volksbücherei in der Hauptschule. Laut Beratungsstelle müsse die Bücherei im Bücherangebot und mit der EDV-Ausstattung grundlegend neu gestaltet werden, um attraktiver zu sein. Dazu sollte auch ein direkter neuer Seitenzugang geschaffen werden. Nach eingeholten Kostenangeboten würde allein die Neugestaltung des Zugangsbereiches rund 40000 Euro kosten und von der Gemeinde als Gebäudeeigentümer zu finanzieren sein. Die Büchereiausstattung würde in den Bereich des Schulverbandes fallen. Nach Erörterung waren sich Bürgermeister und Gemeinderat einig, diese kostenintensive Lösung nicht weiter zu verfolgen. Es soll mit der Schulleitung Verbindung aufgenommen werden, inwieweit nicht eine Verlagerung des Büchereiraumes mit besserem Zugang möglich wird.
Zur Information gab der Bürgermeister, dass aufgrund einer Voranfrage vom Landratsamt eine weitere Freiland-Photovoltaikanlage mit Standort im Bereich des Baugebietes Lindfeld und Eglsee grundsätzlich negativ beurteilt wurde.
Nach dem Dialogforum auf Landkreisebene zur anstehenden Schulreform zeichnet sich klar – nach der bereits seit einigen Jahren bestehenden Kooperation der Hauptschulen Hunderdorf und Mitterfels nun ein entsprechender Mittelschulverbund ab, dem sich die Hauptschule Stallwang anschließt.
Positiv wertete 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner die von ihm geleitete Gesprächsrunde mit den Vereinsvorständen zur Veranstaltungsterminierung und den gemeindlicherseits gegebenen Veranstaltungshinweisen. Für weitere gemeinsame Veranstaltungen, wie zum Beispiel Faschingsball, Maitanz, wurde von den Vereinsvertretern aufgrund der zahlreichen Termine kein Bedarf gesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.2009


Schulverband tagt
Hunderdorf/Windberg/Neukirchen.
(xk) Am Montag, 21. Dezember, findet um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf eine Schulverbandsversammlung statt. In der öffentlichen Versammlung geht es um die Neubeschaffung eines Fotokopierers für die Hauptschule, es folgen Informationen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.2009


Wieder zahlreiche Veranstaltungen
Vereinsvertreter legten Termine in der Gemeinde Hunderdorf bis Juni fest
Hunderdorf.
(xk) Unter der Leitung von 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner trafen sich die Vereinsvertreter zur Aufstellung eines Veranstaltungskalenders für das Jahr 2010. Hierbei konnten die Vereinsvertreter ihre Veranstaltungen bekannt geben und die Termine abstimmen. Seitens der Vereine wurde angeregt, dies auch in Zukunft beizubehalten. Für die Einführung zusätzlicher gemeinsamer Veranstaltungen wurde kein Handlungsbedarf gesehen. Weiter informierte der Leiter des Ordnungsamtes, Krieg, über die zu beachtenden Vorschriften bei der Durchführung von Veranstaltungen und Festen und gab Hinweise zur Anzeige einer öffentlichen Vergnügung, zur Gaststättenerlaubnis sowie zu den Jugendschutzbestimmungen.
Folgende Veranstaltungen bis zum Juni 2010 wurden gemeldet:
Dezember: 19., Waldweihnacht und Adventsfeier (Ministranten); 19., interne Weihnachtsfeier Stammtisch Au vorm Wald; 31. Silvesterlauf SV Hunderdorf, Abteilung Leichtathletik.
Januar: 8., Dankeschön-Essen der Mitarbeiter der Pfarrgemeinde; 13., Monatsversammlung Frauenbund; 16., Dankeschön-Essen der Ministranten; 23., Tagesskifahrt Stammtisch Au vorm Wald; 23., Trachtenball Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf; 30. bis 31., Zwei-Tages-Skifahrt zum „Wilden Kaiser“ Stammtisch Lintach – Hunderdorf; 30., Kappenabend ECSteinburg;
Februar: 5., Weiberfasching mit Tombola Frauenbund; 6., Sportlerball SV Hunderdorf Gesamtverein; 7., Bogener Faschingszug Stammtisch Au vorm Wald; 13., Fäschingsball mit der Kapelle Kasplattnrocker FFW Steinburg; 15., Rosenmontagsball mit der Kapelle Gaudimax Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 16., Schneeparty Stammtisch/ FFW Au vorm Wald; 20., Jahresversammlung FFW Au vorm Wald; 27., Pfarrfamilienabend; 27., Jahresversammlung FFW Hunderdorf.
März: 6., Starkbierfest Musikverein Hunderdorf; 10., Monatsversammlung mit Referat „Mundart und Sprichwörter“ Frauenbund; 13., Jahresversammlung FFW Steinburg; 13., Jahresversammlung Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf; 20., Theateraufführung Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 20., Starkbierfest SV Hunderdorf Gesamtverein; 21., Theateraufführung Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 26., Theateraufführung ‚Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 27., Volleyball-Turnier aller Abteilungen SV Hunderdorf; 27., Jahresversammlung Bayerwaldverein ,Hunderdorf; 27., Kameradschaftsabend FFW Hunderdorf; 27., Jahresversammlung EC-Steinburg; 27., Theateraufführung Stammtisch Lintach-Hunderdorf.
April: 7., Jahresversammlung Volleyball; 7., Monatsversammlung Frauenbund; 8., Jahresversammlung Tennis; 10., Jahresversammlung Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 11., Mühlhiaslmarkt Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute; 11., Frühjahrskonzert Musikverein Hunderdorf; 11″ Jahresversammlung FFW Gaishausen; 24. bis 25., IVV Wandertag Bayerwaldverein Hunderdorf; 24., Brautleutetag Dekanat Bogenberg-Pondorf. 24., Florianitag FFW Hunderdorf; 30″ Maibaumauf stellen Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 30., Maibaumaufstellen FFW Gaishausen.
Mai: 1., Maibaumauf stellen Stammtisch/FFW Au vorm Wald; 1., Maibaumaufstellen mit musikalischer Unterhaltung Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf; 5., Muttertagsfeier Frauenbund; 9., Erstkommunionfeier; 13., Vatertagswanderung FFW Steinburg; 29, Sommernachtsfest FFW Hunderdorf.
Juni: 3. bis 6., Italienfahrt Sportverein Hunderdorf; 3., Gartenfest KuSK Hunderdorf; 6., Tagesausflug nach Hauzenberg/Finsterau Heimat- und Volkstrachtenverein; 9., Betriebsbesichtigung Firma Bischof + Klein Kath. Frauenbund; 11. Bis 14., Hunderdorfer Volks- und Heimatfest; 19., Sonnwendfeier mit Bocciaturnier SV Hunderdorf; 19. bis 20., Steinburger Kirta FFW Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2009


Waldadvent
Windberg.
(ws) Der Pfarrgemeinderat Windberg veranstaltet einen besinnlichen Waldadvent. Dieser findet am Sonntag, 20. Dezember, um 17 Uhr statt. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr in Oberbucha beim Baugeschäft Schuster. Von dort geht es auf einem Stück Fußweg zum geschmückten Tannenbaum in den Wald. Mit Liedern, Gedichten und Texten soll Vorfreude auf Weihnachten geweckt werden. Im Anschluss gibt es kostenlos Kinderpunsch und Glühwein zum Aufwärmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2009


Ein Jahr mit zahlreichen Investitionen
Rückschau, Ausblick, Dankesworte bei der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
(xk) „Mit dem 7,6-Millionen-Euro-Rekord-Haushalt konnten wir viele Investitionen tätigen, um die Infrastruktur zu stärken und auszubauen. Gemeinsam haben wir viele Herausforderungen angenommen und größtenteils gemeistert“, konstatierte Bürgermeister Hans Hornberger bei der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates. Der Gemeindechef sagte ein großes „Dankeschön“ für die engagierte Arbeit, für die Unterstützung und für den loyalen Schulterschluss, die im Rathaus, mit der Pfarrei, Schule, Kindergarten immer möglich waren.
Sodann lies der Bürgermeister die wichtigsten Ereignisse Revue passieren, untermalt mit den Jahresbildern des Geschäftsleiters Xaver Kern. „Abschluss der Kanalbaumaßnahme BA 13, Erschließung des Baugebietes Hochfeld-Süd III, der Bau des Regenrückhaltebeckens am Lindfelderweg, die ergänzende Erschließung für drei Bauplätze in Au vorm Wald, Sanierung der Hauptstraße mit Geh- und Radweganbindung, drei Hof erschließungsmaßnahmen, Fertigstellung der Ortskernsanierung am ehem. Bahnhofsplatz, Errichtung der Urnenwand“ bilanzierte das Gemeindeoberhaupt heuer als bedeutende gemeindliche Investitionen.
Erfreulich waren auch der Lückenschluss des Geh- und Radweges in Höhe des Gewerbeparks durch das Staatlichen Bauamt Passau sowie die offizielle Inbetriebnahme der Fertigungshalle der Fa. Tanne im erweiterten Gewerbegebiet mit dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Mit der Begründung der Patenschaft mit der 5. Kompanie brachte die Gemeinde auch den besonderen Stellenwert zur Bundeswehr und den Soldaten zum Ausdruck.
Schwerpunkte waren auch die Bemühungen für einen zukunftsorientierten Mittelschulstandort. Aus der seit einigen Jahren bereits bestehenden Kooperation der Hauptschulen Hunderdorf und Mitterfels bezüglich der M-Klassen und der Ganztagsklassen sowie der Berufszweige „Technik, Wirtschaft und Soziales“ wird nun ein Mittelschulverbund. Für die Kinderkrippe wurden die Weichen für einen Anbau gestellt. Abschließend führte der Bürgermeister für das heurige Jahr 22 Geburten, zwölf Eheschließungen und 27 Sterbefälle an. Die Einwohnerzahl stieg auf 3.299 Einwohner.
Finanzielle Einschränkungen für 2010 erwartet
„Der Zusammenhalt und der Einsatz bringen unsere Gemeinde auch 2010 weiter auf einen guten Weg“, zeigte sich der Gemeindechef zuversichtlich und optimistisch trotz der zu erwartenden Finanzeinschränkungen aufgrund der allgemeinen Wirtschafts- und Steuerpolitik. Schwerpunkte, für die größtenteils die Weichen bereits gestellt sind, werden sein die Planung und ggf. Baubeginn für die Kinderkrippe für Kinder bis zu drei Jahren, die Sanierung der Verbindungsstraße von Hunderdorf über Thananger nach Gaishausen, Instandsetzung von Gemeindestraßen und Gehwegen, Neubeschaffung eines Tanklösch- und Mehrzweckfahrzeuges sowie die Renovierung des Rathauses. Sicher müssen für das eine oder andere Projekt Prioritäten gesetzt werden. Ein besonderes Augenmerk werde auch auf die Vermarktung von Bau- und Gewerbegrundstücken gelegt, so der Redner.
Ein Eckpfeiler im Jahr 2009: Die Bundeswehrpatenschaft
2. Bürgermeister Jürgen Tanne betonte, die Gemeinde habe allen Grund, dankbar zurückzuschauen, aber auch zuversichtlich ins Jahr 2010 gehen. Eckpfeiler waren das erschlossene und erfolgreich vermarktete Baugebiet, auf die Ortsbildaufwertung mit dem Abschluss der Ortskernsanierung und die Gehweg- und Straßenbauten sowie die Bundeswehrpatenschaft, die ein Gewinn für die Gemeinde und Bundeswehr ist. Tanne dankte dem Bürgermeister Hans Hornberger für sein besonderes Engagement, das die Gemeinde weiter nach vorne gebracht habe.
Für ein stets harmonisches Miteinander richtete sodann Verwaltungsleiter Xaver Kern besonderen Dank an Bürgermeister Hans Hornberger, der mit seiner engagierter Arbeit eine beachtliche Erfolgsbilanz erreichen konnte. Kern stellte auch die gute Zusammenarbeit mit den Bürgermeisterstellvertretern Tanne und Kronfeldner, Gemeinderat und mit den verschiedenen Institutionen in den vielfältigen Berührungspunkten heraus.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2009


Gaudimax bei Benefizgala
Hunderdorf: Band unterstützt mit Auftritt guten Zweck

(xk) Einen großen Auftritt gab es auch heuer für die Hunderdorfer Band „Gaudimax“ um Xaver Obermeier am Samstag bei der großen Benefizgala „Weihnacht der Stars“ im mit rund 750 Besuchern vollbesetzten Atrium in Vilshofen. Insgesamt zwölf weitgehend bekannte Interpreten und Musikgruppen stellten sich dabei durch ihre unentgeltlichen Auftritte in den Dienst für das Kinderhilfswerk „The world for children“ Vilshofen.

Die Gaudimax-Band bei ihrem Auftritt in Vilshofen. (Foto: xk)

So war das Gaudimax-Trio, das durch Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie durch die Teilnahme am Alpen Grand Prix 2007 mit dem eigenen Titel: „Die Rosen meiner Heimat“ weithin bekannt und beliebt ist, mit Schlagerstars gemeinsam auf der Bühne. Durch das dreieinhalbstündige Programm führte charmant die Radio- und Eventmoderatorin Lydia Huber. Die erfolgreiche Gaudimaxband mit Xaver Obermeier (Hunderdorf), Stefan Tremmel und Franz Brodkorb stimmten beim Galaabend mit ihrem Titel „An alle, die draußen leben“ und „Schlittenfahrt“ auf die beschauliche Weihnachtszeit ein. Mit von der Partie waren Schlagergrößen Armin Stöckl (ausgezeichnet unter anderem mit dem Deutschen Rock- und Pop Preis 2008), Chris Wolff (ZDF-Hitparade), Marc & Loreen, aber auch Nachwuchstalent Rico Seith. Die weiteren Interpreten waren „Die Bergkameraden“ (Zweitplatzierte beim Grand Prix der Volksmusik 2009), die „Schmalzler“, „Weltenbummler & friends“, Conny Singer, Duo Leuchtfeuer, die Geschwister Aust und der junge Volksmusiker Andreas.
Zum großen Finale traten dann die zwölf Interpreten und Musikgruppen gemeinsam auf im weihnachtlichen Bühnen-Lichterglanz. Mit dem gemeinsam von allen Interpreten und Musikgruppen intonierten „Stille Nacht“ wurde ein glanzvoller Schlusspunkt eines wunderschönen musikalischen Abends gesetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2009


Hohe Auszeichnung
Als Dank und Anerkennung für herausragende Verdienste im DLG-Prüfungswesen erhielt die ehrenamtliche Sachverständige Laura Baier, Hunderdorf, die Max-Eyth-Dankmünze in Bronze. In der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) sind rund 2 000 Sachverständigen-Prüfer tätig. Eine davon ist seit 22 Jahren Laura Baier. „Sie haben die Arbeiten der DLG seit dem Jahr 1987 hervorragend unterstützt. Ihr Wissen und ihre Fachkenntnisse stellten sie in den Dienst einer gemeinsamen Sache. Sie haben so wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung und besonders auch am hohen Ansehen der DLG-Qualitätsprüfungen. Für ihre verdienstvolle Mitarbeit und in Anerkennung der besonderen Verdienste um die Facharbeit in der DLG und die Förderung der Deutschen Land- und Ernährungswirtschaft verleihen wir die Max-Eyth-Dankmünze“, hieß es in der Laudatio. Die Auszeichnung wurde an Laura Baier in Bad Salzuflen im Rahmen der Eröffnung der Internationalen DLG-Qualitätsprüfung für Convenience-Produkte 2009 überreicht. Die vom Präsident Carl-Albert Bartmer verliehene Dankmünze ist eine der höchsten Auszeichnungen der DLG. – Bild: Prof. Dr. A. Stiebing überreicht an Laura Baier. die Max-Eyth-Dankmünze. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2009


Verabschiedet
Bei der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates wurde offiziell der bisherige Hunderdorfer Vhs-Außenstellenleiter Kornel Klar von der Gemeinde mit Dank verabschiedet. In seiner Laudatio führte Bürgermeister Hans Hornberger aus: „Kornel Klar hat sich in 27-jähriger Tätigkeit als Vhs-Außenstellenleiter in Hunderdorf herausragende Verdienste erworben. Mit außerordentlichem Engagement führte er von 1982 bis 2009 die Hunderdorfer Vhs-Außenstelle.“ Klar habe großartige Arbeit geleistet, mit der die Außenstelle eine gute Entwicklung genommen habe. „Klar erledigte die Vhs-Arbeit mit viel Idealismus und Tatkraft und widmete sich mit Freude den Aufgaben mit außergewöhnlichem Einsatz, weit über das allgemein übliche Maß hinaus.“ Er betonte, dass die Vhs einen wichtigen Bildungsauftrag als gemeindliche Grundaufgabe erfülle. Seit der Anfangszeit 1982 habe Klär die kontinuierliche Entwicklung der Vhs-Außenstelle mitgestaltet und mitgeprägt, wobei die Räumlichkeiten in der Schule von Vorteil waren. Klar habe stets für ein attraktives vielfältiges Kursangehot gesorgt und damit auch eine große Resonanz gefunden. Für die Arbeit im Hintergrund war auch Ehefrau Marianne Klar eine große Stütze. Abschließend richtete Bürgermeister Hornberger Dank und Anerkennung an Kornel Klar für seine großartige ehrenamtliche Vhs-Arbeit sowie an Ehefrau Marianne ein Dankeschön. Dem neuen Außenstellenleiter Oskar Kofler, der sich gut eingeführt habe, wünschte Hornberger ebenso viel Erfolg. Die Gemeinde und auch der Vorgänger freuten sich, dass Koller mit Herz und Eifer die erfolgreiche Vhs-Arbeit weiterführen wolle. Klar bedankte sich für die ehrende Verabschiedung und betonte, „dass er stets versucht habe, ein attraktives Kursangebot zusammenzustellen“. Der ‚Start der Vhs war 1975 mit einem Englisch-Kurs, dann wurden es immer mehr diverse Kurse, unter anderem auch PC-Einsteigerkurse. Zuletzt waren es etwa 57 Kurse im Jahr. „Insgesamt konnte ich 10 500 Kursteilnehmer verzeichnen“, bilanzierte Klar. – Bild: Für 27-jährige Vhs-Tätigkeit gab es für Kornel Klar (links) und Ehefrau Marianne Dankesworte von Bürgermeister Hornberger. (Foto: xh)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2009


Hunderdorf. Kirchenchor: Donnerstag, 24.12., 22 Uhr, Mitgestaltung der Christmette, Einsingen 21.15 Uhr im Pfarrheim. Freitag, 25.12., 9 Uhr, Mitgestaltung des Gottesdienstes, 8.15 Uhr, Einsingen im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2009


Hunderdorf. SV-Volleyball: Mittwoch, 23.12., keine Trainingsstunden. Mittwoch, Dreikönigsfeier, Steinburger Hof. Mittwoch, 13.1., nächste Trainingsstunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2009


Windberg. FFW: Heute, Dienstag, 18 Uhr, vorweihnachtlicher Kameradschaftsabend (auch mit Frau, Freundin, Kind), FFW-Haus.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2009


Jugendraute
Nach dem Sonntagsgottesdienst hielt der Heimat- und Volkstrachtenverein „Dö Perlbachtaler Hunderdorf“ seine vorweihnachtliche Feier im Gasthaus Baier-Edbauer ab. Ein besonderes „Mitbringsel“ hatte der Vorsitzende des Kreisjugendrings, MdL Josef Zellmeier, für die Jugendleiterin des Vereins dabei: Gerne zeichne er Georgina Maurer mit der Jugendraute für ihr Engagement aus. Besonders lobte er die Vermittlung der niederbayerischen Kultur an die junge Generation. Die feste Verwurzelung in der Heimat sei eine gute Voraussetzung für ein gelungenes Leben. Seit 1991 gehört Georgina Maurer als Schriftführerin der Vorstandschaft an und unterstützt seitdem die Jugendarbeit des Vereins. Bei Vereinsfesten und Umzügen half sie stets mit und organisierte Treffen, wenn es in der Gruppe mal kriselte. Seit fünf Jahre führt sie den Vereinsnachwuchs als erste Jugendleiterin und probt regelmäßig mit den Jugendlichen, wobei auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen. Vorsitzender Albert Maurer dankte seiner Frau für die Arbeit der vergangenen 18 Jahre. Bürgermeister Hans Hornberger schloss sich den lobenden Worten an und verwies auf den hohen Stellenwert der Jugendarbeit für die Gemeinde Hunderdorf. – Bild: Georgina Maurer freut sich über die Glückwünsche (von rechts) Non KJR-Vorsitzendem Josef Zellmeier, Vorsitzendem Albert Maurer und Bürgermeister Hans Hornberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.2009


Alpenländische Weihnacht in Windberg
Windberg.
(ws) Das Weihnachtskonzert, das am 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg stattfindet, steht dieses Jahr unter dem Motto „Alpenländische Weihnacht“. Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Spende zur De-ckung der Kosten gebeten. Mitwirkende sind unter anderem der Windberger Viergesang, der Windberger Abteichor, die Wolfsteiner Musikanten, eine Harfenspielerin, ein Frauenduett und Günther Kellermeier, der mit selbst verfassten Texten durch das Programm führt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.2009


Pläne liegen auf
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat Hunderdorf hat beschlossen, für das Grundstück 30 an der Lintacher Straße in Hunderdorf den Flächennutzungs- und Landschaftsplan 7 zu  ändern für die Ausweisung eines Sondergebietes „Freiland-Fotovoltaikanlage“. Zugleich wurde die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplanes bdsch1ossen. Es erfolgt nunmehr im Aufstellungsverfahren die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Planentwürfe samt Erläuterungen und Umweltbericht liegen in der Zeit von Montag, 28. Dezember, bis einschließlich Donnerstag, 28. Januar 2010, während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Sollacher Straße 4, Hunderdorf, Zimmer-Nummer 4, zur öffentlichen Einsicht aus. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Gleichzeitig ist während der Auslegung Gelegenheit zur Äußerung gegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.2009


Neujahrsanblasen
Hunderdorf.
(xk) Der Musikverein lässt heuer auch wieder altes Brauchtum aufleben. Die Blasmusikanten sind wieder unterwegs in Hunderdorf und den umliegenden Ortsteilen zum „Neujahrsanblasen“. Bereits am Sonntag, 27. Dezember, und dann von Montag, 28. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, 30. Dezember, ziehen die jungen Blasmusiker des Musikvereins Hunderdorf durch die Gemeinde. Heuer sind es gleich drei Bläsergruppen mit jeweils fünf Spielern, die zu den Häusern gehen und mit schneidigen Blasmusikklängen das neue Jahr begrüßen. Darauf freuen sich die jungen Musiker, auch wenn es draußen kalt sein sollte. Vor jeder Tür bringen sie ein schmissiges Ständchen zu Gehör und wünschen der Bevölkerung nach altes Tradition mit musikalischen Klängen ein „gutes neues Jahr“.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.2009


Musikalisches Ständchen
Steinburg.
(xk) Das Neujahrsanblasen in Steinburg und Irensfelden lassen die Blasmusikanten „D’Andern“ wieder aufleben. Die fünf Männer treten am Dienstag, 28. und Mittwoch, 29. Dezember, jeweils ab acht Uhr früh an, um nach altem Brauch von Tür zu Tür zu ziehen und musikalische Ständchen zu Gehör zu bringen. Damit wird das neue Jahr mit Blasmusik begrüßt. Am Dienstag sind sie im Bereich Starzenberg, Haselquanten, Schafberg, Brandstadt und Steinburg unterwegs. Am Mittwoch führt die Musikantentour von Au vorm Wald, Neidau und Wegern noch nach Irensfelden. Die Blasmusikanten, von zahlreichen Auftritten weithin bekannt, freuen sich natürlich, ein paar Euro in die Hand gedrückt zu bekommen. Und manchmal auch einen Schnaps. Der Erlös aus dem Neujahrsanspielen wird für eigene kulturelle Zwecke, nämlich für neue Noten und dem Erhalt der Musikinstrumente, verwendet.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.2009


Neue Kopiergeräte für die Schule
Sozialarbeit an der Schule oll verstärkt werden — Dank zum Jahresschluss
Hunderdorf.
(xk) Die Mitglieder der Schulverbandsversammlung trafen sich turnusmäßig zu einer Sitzung im Gemeindeamt Neukirchen. Dabei wurde beschlossen, dass für die Grundschule sowie die Hauptschule neue Kopiergeräte angeschafft werden. Die Versammlung entschied sich, die Beschaffungsmaßnahme mit Leasingverträgen vorzunehmen, wobei auch ein entsprechender Wartungsvertrag abgeschlossen wird.
Der Zuschlag fiel an die Fa. Offits, Regensburg, für Konica Minolta Geräte. „Dabei ist eine durchschnittliche Kopienzahl von 19 000 Stück im Monat zugrunde gelegt“, so Schulleiter-Reinhard Dietz,-der sich freute, dass nunmehr die neun beziehungsweise zehn Jahre alten Geräte in der Schule ersetzt werden.
Der Schulverbandsvorsitzende Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) informierte über das am 9. Dezember stattgefundene Dialoggespräch auf Landkreisebene sowie das vorhergehende Sondierungsgespräch im Rathaus in Hunderdorf. Danach werde im Zuge der Hauptschul- beziehungsweise Mittelschulreform ein Schulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang gebildet. Die Verträge zur Kooperation beziehungsweise Begründung des Schulverbundes werden voraussichtlich im Januar 2010 zugesandt. Es wird dann eine erneute Schulverbandssitzung stattfinden.
Der Schulverbandsvorsitzende legte den von E.on Bayern mit Schreiben vom 11. Dezember übersandten Netznutzungsvertrag vor. Der Vertrag für die Stromversorgung ist notwendig aufgrund der Trennung der Stromlieferung und Netznutzung ab 1. Januar 2010. Die Schulverbandsversammlung billigte den Abschluss des Strom-Netznutzungsvertrages zwischen E.on Bayern AG Regensburg (Netzbetreiber) und dem Schulverband Hunderdorf (Netznutzer).
Weiterhin genehmigte die Schulverbandsversammlung die Anpassung der Schülerbeförderungspauschalen ab dem Schuljahr 2009/2010. Bei der allgemeinen Schülerbeförderung haben sich zu Beginn des neuen Schuljahres mehr Fahrkilometer ergeben. Zudem wurden die Fahrten nach Mitterfels bezüglich der Ganztagsschule und der M-Klassen entsprechend den Verhältnissen dem neuen Schuljahr angepasst. Insgesamt ergibt sich eine geringfügige Erhöhung der Schülerbeförderungskosten. Befürwortet wurde auch ein Antrag an den Landkreis, die Sozialarbeit an der Schule auszuweiten.
Die diesbezüglichen anteiligen Kosten für eine Vollzeitkraft würden seitens des Schulverbandes übernommen. Aufgrund der bisherigen Tätigkeiten der Diplom-Sozialpädagogin sowie der Ausführungen des -Schulleiters, wäre die Verstärkung der Sozialarbeit an der Hauptschule wünschenswert und geboten.
Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer dankte den Bürgermeisterkollegen Hans Hornberger und Rudi Seidenader sowie dem Schulverbandsgremium und Schulleiter Dietz für die gute Zusammenarbeit. „Wir haben viel bewegt zum Guten und zum Vorteil unserer Schule, wie Ganztagsschule mit Mittagsbetreuung und dem zukünftigen Mittelschulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang. Damit haben wir die Schule für die Zukunft gesichert. Wir versuchen das Beste für unsere Schule“, konstatierte der Verbandsvorsitzende.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.12.2009


Der Kindergarten „Sankt Nikolaus“ feiert im Mai sein 50-jähriges Bestehen mit Festgottes-dienst und Kindergartenfest.

Schwerpunkt Investitionen
7,6-Millionen-Euro-Rekordhaushalt — Feuerwehr-Großeinsatz

Ein gemeinsames Miteinander und viel Engagement der Bürger, der Vereine, Schule, Pfarrei, des Kindergartens und der Gemeindeverantwortlichen prägten das Jahr 2009. „Die kontinuierliche Entwicklung Hunderdorfs (3299 Einwohner) konnte fortgeführt und vieles zum Guten bewegt werden“, freut sich Bürgermeister Hans Hornberger. Zahlreiche

Der Spitzenpolitiker und damalige Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kommt zur Eröffnung der neuen Produktionshalle und wird von den Firmenchefs Jürgen und Martin Tanne begrüßt.

Investitionsmaßnahmen zur Infrastrukturstärkung standen im Mittelpunkt des Gemeindegeschehens im Rahmen des 7,6-Millionen-Euro-Rekordhaushalts. Hauptschwerpunkte waren der Kanalbau BA 13, die Ortskernsanierung am ehemaligen Bahnhofsplatz, die Baugebietserschließung, Straßensanierungen, der Ausbau der Geh- und Radweganbindung sowie Hoferschließungsmaßnahmen.

Tanz, Trubel und Heiterkeit herrschen beim Kinderfasching in der Grundschule

Januar: Jürgen Tanne, 2. Bürgermeister und Kreishandwerksmeister, wird Vorsitzender des AOK-Beirates. Die Schulverbandsversammlung verabschiedet den Schulhaushalt mit 683 400 Euro (655500 Vorjahr). Die Umlage pro Schüler beträgt 1 639 Euro. Die Volksschule Hunderdorf gewinnt den Regionalligaentscheid im Handball (Jungen-Klasse).
März: Vertreter des staatlichen Schulamts besuchen die

Kanalbau in Stetten

Volksschulen Hunderdorf und Mitterfels und bekräftigen: Die Kooperationsmodelle M-Klassen und Ganztagsklassen sind die Zukunft, um Volksschulstandorte zu halten.
April: „EU ist kein Draufzahlgeschäft“, betont EU-Abgeordneter Manfred Weber bei seinem Besuch in der Gemeinde Hunderdorf, bei dem er den Mühlhiasl-Markt offiziell eröffnet. Der Chor Friends feiert sein zehnjähriges Bestehen und begeistert mit dem Jubiläumskonzert die zahlreichen Besucher. Die Aufträge für die Erschließung des Baugebietes mit 31 Bauplätzen werden vergeben mit rund 560 000 Euro. Der Gemeinderat beschließt den 7,6-Millionen-Euro-Haushalt (Vorjahr sechs Millionen). Damit werden die Weichen für viele Investitionsmaß nahmen gestellt. Julia Schindler wird neue KLJB-Vorsitzende.
Im Mai feiern 35 Kinder Erstkommunion. Einen Großeinsatz für die Feuerwehren gibt es nach dem Unwetter am 25. Mai mit Überflutungen im Ortsbereich sowie beim Brand in einer ehemaligen Schreinerei.

Am 25. April wird zwischen der Gemeinde und der 5. Kompanie des Panzierpionierbataillons 4 eine Patenschaft begründet.

Im Monat Juni findet wieder das Hunderdorf er Volksfest statt, erstmals am umgestalteten Festplatzgelände. Darin integriert: die Oldtimerschau und das Traktorziehen der Oldtimerfreunde. Rektor a.D. Alois Czerwenka stirbt im Alter von 87 Jahren. Die Hunderdorfer Tennis-Damen holen den Meistertitel.
Zum 1. Juli übernimmt die Vhs-Außenstellenleitung Oskar Kofler von Kornel Klar, der sich 27 Jahre vielfältig engagiert hatte. Der Bayerwaldverein richtet seinen 37. IVV-Wandertag aus. Die SV-Eisstockabteilung blickt auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück. Der damalige Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kommt zur offiziellen Eröffnung der großen hochmodernen Fertigungshalle von Kunststofftechnik Tanne im erweiterten Gewerbegebiet nach Hunderdorf.

Der SVH wird Meister der A-Klasse Bogen und steigt in die Kreisklasse auf.

August: Ein weiteres Teilstück des Geh- und Radweges in Höhe des Gewerbeparks „Bayerwald“ wird vom staatlichen Bauamt fertiggestellt. Die Straßensanierung mit Geh- und Radwegausbau an der Hauptstraße wird vergeben mit Kosten von rund 150 000 Euro.
Im September beginnt an der Hauptschule erstmals eine Ganztagsklasse, für die auch eine Mittagsverpflegung organisiert wird. Im Kindergarten wird für ein Übergangsjahr zusätzlich eine 5. Gruppe geführt. Ein Gottesdienst und Kunst zum Thema „Mensch“ gehören zum bayernweiten Tag des offenen Denkmals in der evangelischen Friedenskirche in Hunderdorf. Die Erschließungsstraßen im Baugebiet werden asphaltiert. Die U-18-Bundestagswahl an der Volksschule ist eine tolle Erfahrung für die Schüler.

Im Juli erhält die Urnen-Stelenwand von Pfarrer Martin Müller den Segen.

Oktober: Die Gemeinde wird Gründungsmitglied bei der Arbeitsgemeinschaft „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE), in der sich 23 nördliche Landkreisgemeinden zur Stärkung des ländlichen Raumes zusammenschließen. Der Gemeinderat gibt „grünes Licht“ für eine Freiland-Fotovoltaikanlage mit 7,5 Hektar an der Lintacher Straße.
November: Roland Peschke wird neuer Vorsitzender der KuSK. Die Hoferschließungsmaßnahmen (140000 Euro) in Hoch, Stockwies und Öd werden mit der Asphaltierung und Bankettarbeiten abgeschlossen. Der Gemeinderat stellt mit der Planungsvergabe die Weichen für den Neubau einer Kinderkrippe.

Ein Mensa-Raum wird für die Mittagsverpflegung der Ganztagsklasse eingerichtet.

Dezember: Nach dreimonatiger Sperre wegen der Brückenerneuerung in Ehren wird die Staatsstraße 2139 endlich wieder für den Verkehr freigegeben. Mit dem Kanalbau im BA 11 und 13 mit Kosten von rund 2,1 Millionen Euro wird das Gesamtabwasserprojekt der Gemeinde abgeschlossen. Zur Begründung eines Mittelschul-Standortes Hunderdorf wird im gemeindeübergreifenden Dialog ein Schulverbund mit der VS Mitterfels und der VS Stallwang angestrebt.
Text/Fotos: Xaver Kern
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.2009

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