2010# 07

Feuerwehr erhält ein neues Tanklöschfahrzeug
Beschaffungskosten rund 245 000 Euro — Baugesuchen zugestimmt — Aus der Sitzung
Hunderdorf.
(xk) Für die FFW Hunderdorf wird ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 Tr. beschafft. Dies ist die Entscheidung des Gemeinderates in der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung. Die Gesamtkosten der Maßnahme beziffern sich auf rund 245 000 Euro. „Für die Gemeinde bedeutet dies einen finanziellen Kraftakt, um die engagierte FFW Hunderdorf in Zukunft bestmöglichst auszustatten“, so Bürgermeister Hans Hornberger.
Zuvor hatte zu diesem Tagesordnungspunkt Bernhard Strobl vom gleichnamigen Planungs- und Beratungsbüro (Amberg) , das Ergebnis der EU-weiten Ausschreibung bekanntgegeben und die Angebotswertung mit Vergabevorschlag unterbreitet. Nach Erörterung wurde vom Gemeinderat im Benehmen mit der Führung der FFW Hunderdorf einstimmig über die Auftragsvergabe Beschluss gefasst. Damit erhalten die wirtschaftlichsten Anbieter den Auftrag zur Lieferung des Tanklöschfahrzeuges TLF 16/24 Tr. Für das Los 1 (Fahrgestell) die Fa. MB Daimler, Regensburg sowie für das Los 2 (Feuerwehrtechnischer Aufbau und Feuerwehrtechnische Beladung) die Fa. Rosenbauer, Leonding (Österreich). Die Gesamtauftragssumme beziffert sich auf rund 245 000. Euro. Die Lieferzeit des Fahrzeuges beträgt ca. ein Jahr. FFW Kommandant Klaus Weninger konstatierte, dass die FFW hinter dieser Fahrzeugbeschaffung stehe, wobei die Aufbereitung und Qualität überzeuge. Er sprach an den Gemeinderat für diese positive Entscheidung ein besonderes Dankeschön aus und versicherte, das Fahrzeug bestens zu hegen und pflegen.
Baugesuche behandelt
Zu den vorliegenden Baugesuchen Neubau stellte der Bürgermeister sein Einvernehmen fest. Weiterhin befasste sich der Gemeinderat mit einem Antrag auf Umgestaltung des Brandobjektes in Wegern 50. Aufgrund der Bauvoranfrage ist geplant, das vorhandene Satteldach durch ein Pultdach zu ersetzen und dadurch ein zweites volles Stockwerk auszubauen. Vom Bürgermeister wurden die eingegangenen entsprechenden Entwurfs- und Ansichtsskizzen für das sogenannte „Mehrgenerationenhaus“ aufgezeigt.
Der Ratsvorsitzende verwies auf eine Anfrage beim Landratsamt, wonach für das Vorhaben eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes nicht .genehmigt werden kann, sondern eine entsprechende Deckblattänderung vom vorhandenen Bebauungsplan erfolgen müsste. Nach Erörterung über das Für und Wider zur Ortsbildgestaltung beschloss der Gemeinderat mit 13:3 Stimmen, für das Vorhaben eine Deckblattänderung einzuleiten.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die alsbald anstehende turnusmäßige Sitzung mit Vorstellung der erarbeiteten Handlungsfelder durch den ILE-Arbeitskreis. Weiterhin wurde mit dem Mitorganisator der „Mühlhiasl-Freilichtbühne“ abgesprochen, für die ins Gespräch gebrachten Mühlhiasl-Freilichtaufführungen 2011 weitere Laiendarsteller und einen Organisator zu finden mit einer Presseveröffentlichung. Ferner berichtete der Gemeindechef über das Vorhaben von E.on Bayern, in Thananger eine neue Trafostation zu errichten aufgrund des Anschlusses von Photovoltaikanlagen. Die neu asphaltierte Gemeindeverbindungsstraße wird dabei mit einer privaten Stromleitung durchpresst. Kurz angesprochen wurde die seit Längerem anstehende modernere Gestaltung der Homepage, wobei sich der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen näher mit der Thematik befassen wird.
Thema Photovoltaik
Zudem gab der Redner bekannt, dass laut Schnellinformation des Bayerischen Gemeindetages im Bundesrat bei der Änderung der Vergütungssätze für Solarstrom keine Einwände gegen den Vergütungsstopp von Photovoltaikanlagen auf Ackerflächen erhoben wurden. Nach derzeitigem Stand ist somit keine Änderung der inzwischen eingetretenen Fördergrundsätze zu erwarten und somit steht wohl keine Förderung der geplanten Photovoltaikanlage an der Lintacher Straße in Aussicht. Damit scheitert leider wohl die Verwirklichung dieser Freiland-Photovoltaikanlage vorerst.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.2010


Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr warnet,
der Schmerz das Lächeln einholt,
dann ist der ewige Friede eine Erlösung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder und Schwager
Herrn
Johann Schaubeck
Ehrenmitglied des Sportvereins Hunderdorf
Mitglied der WW und des Trachtenvereins Hunderdorf
sowie der Schiedsrichtervereinigung Straubing

* 22. März 1924   + 28. Juni 2010
Hoch, Parkstetten, Thananger, Bogen, Straubing, den 1. Juli 2010
In stiller Trauer:
Robert Schauheck, Sohn mit Daniela
Siegfried Schaubeck, Sohn mit Renate
Josef Schaubeck, Sohn mit Agnes
Johann Schaubeck, Sohn mit Gabi
Elfriede Waldherr, Tochter mit Gustav
Elias, Alina, Eva-Maria, Benedikt, Marina, Melanie, Anna, Simon, Stefan, Markus und Christian, Enkel
Tim und Adrian, Urenkel
Petra Schaubeck
Hermann Schaubeck, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Freitag, den 2. Juli 2010 um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Samstag, den 3. Juli 2010 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.2010


Eine Stimme, die vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die niemand nehmen kann.

Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Theresia Höcherl
geborene Falter

* 4. Dezember 1931   + 29. Juni 2010
Hunderdorf, Garching, den 1. Juli 2010
In Liebe und Dankbarkeit:
Franz Höcherl, Sohn mit Gabriele,
Marie-Therese, Christoph und Franziska
Claudia Höcherl-Zißler,
Tochter mit Erich, Julia und Veronika
Willi Falter, Bruder mit Familie
Karl Falter, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung heute Donnerstag um 18.15 Uhr in IIunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Freitag, den 2. Juli 2010 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.2010


„Der CSU-Ortsverband ist aktiv“
Kreisrat Jürgen Tanne referierte über die aktuelle Kreistagspolitik
Hunderdorf.
(xk) Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes im Gasthaus Baier-Edbauer wurden sämtliche politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten des vorangegangenen Jahres besprochen. Kreisrat Jürgen Tanne referierte über die aktuelle Kreistagspolitik. Den Abschluss bildete eine Fotoshow, vor allem über die erfolgreiche Brüsselfahrt.
Der Ortsvorsitzende Stephan Härtenberger berichtete über den Einsatz des CSU- Ortsverbandes zur Erhaltung des Hauptschulstandortes in Hunderdorf. Verschiedene ‚Möglichkeiten wurden auf Kreisebene von Jürgen Tanne vorgestellt, ebenfalls wurden verschiedene Gespräche vom Ortsvorsitzenden mit dem Schulleiter und Landrat geführt, um eine optimale Lösung zu finden. Die Bemühungen wurden von dem Mittelschulkonzept überholt. Hier ist zumindest mittelfristig  der Standort Hunderdorf gesichert, so Härtenberger.
Im Zuge der Europawahlen besuchte der Europaabgeordnete Manfred Weber am verkaufsoffenen Sonntag die Gemeinde. Der Besuch wurde mit einer Firmenbesichtigung der Firma Willig verbunden. Als einen besonderen Erfolg kann Härtenberger verbuchen, dass MdEP Manfred Weber, MdB Ernst Hinsken und MdL Josef Zellmeier die Hunderdorf er Hauptschule besichtigten und über das Thema Hauptschule mit der Schulleitung diskutierten. Abgerundet wurde dieser Besuch mit einem Diskussionsstand am Markt, der intensiv genutzt wurde.
Im April fand die Brüsselfahrt statt. Nicht nur, dass sich dazu eine tolle Reisegruppe zusammenfand, sondern auch das Rahmenprogramm und das Wetter passten optimal. Die Besichtigung des Europaparlaments, der bayerischen Landesvertretung und die Flandernrundfahrt waren ein voller Erfolg. Nicht unerwähnt sollte der Besuch des Bundeswirtschaftsminister Freiherr Theodor von und zu Guttenberg zur Firmeneinweihung der Firma Tanne bleiben. „Wir haben alles unternommen, um auf die Vorteile von Hunderdorf aufmerksam zu machen und eine Steigerung wird schwierig werden“, konstatierte der Vorsitzende.
Auch der Mitgliederstand bleibt  konstant, erfuhren die Anwesenden. Die Ehrung langjähriger Mitglieder wird im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins im Herbst stattfinden. Anschließend berichtete Kreisrat und Kreishandwerksmeister Jürgen Tanne ‚über die Kreispolitik. Themen wie Realschulerweiterung, Infrastruktur und Wirtschaft bildeten dazu die Grundlagen. Deutlich erwähnt wurde, dass der Kreis, trotz wirtschaftlicher Flaute, den kontinuierlichen Schuldenabbau fortführen und parallel die Kreisumlage stabil halten konnte. Die Mitglieder wurden nach ihrer Meinung bezüglich des Ausbaues der Kreisstraße Sollach-Kleinlintach gefragt. Hier wurde ein Für und Wider interessant diskutiert. Tanne referierte als Kreistagspolitiker, vergaß aber nie den Blickwinkel des Handwerksmeisters auf die „große Politik“.
Abschließend teilte der Ortsvorsitzende mit, dass eine Anmeldung einer Besuchergruppe, für den Besuch des Landtages im Frühjahr 2011, erfolgt ist. Ein Termin wird erst im Januar bekannt gegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.2010


Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
der Schmerz das Lächeln einholt,
dann ist der ewige Friede eine Erlösung
.
Mit schwerem Herzen müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Elvira Ertel
geb. 23. 1. 1.936 gest. 1. 7. 2010
Hunderdorf, Pilgramsberg, Bogen, Straubing, München, den 3. 7. 2010
In Liebe und Dankbarkeit:
Stephan Ertel, Sohn
Christian Ertel, Sohn
Sigrid Exner, Tochter mit Alex
Brigitte Ertel, Tochter mit Werner
Daniel, Martin, Sabrina, Kerstin,
Christopher
und Julia, Enkel
Geschwister mit Familien
und übrige Verwandtschaft
Beerdigung am Montag, den 5. 7. 2010, um 14.30 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.07.2010


Nahverkehr; ökologischer Landbau
ILE-Arbeitskreis präsentiert Ideen im Gemeinderat — Teurer Straßenausbau
Hunderdorf.
(xk) Wie könnte die Gemeindeentwicklung weitergehen? Damit hat sich der. ILE-Arbeitskreis befasst. Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag im Rathaus wurden nun die Ergebnisse, verteilt auf sechs Handlungsfelder, präsentiert. ILE-Moderator und Gemeinderat Hans Fuchs erläuterte die Themenfelder sowie die erarbeiteten Vorschläge. Aus der Menge der Vorschläge wurden auch Favoriten genannt, die nach Ansicht der 16 Arbeitskreismitglieder bei der eventuellen Verwirklichung Priorität haben könnten.
Bürgermeister Hans Hornberger wies auf den Wert dieser Ergebnisse hin, die in Workshops erarbeitet wurden. Hans Fuchs gab einen kurzen Rückblick. Die Auftaktveranstaltung war am 24. März, es folgten zwei Arbeitskreissitzungen im April und Mai, in denen die sechs Handlungsfelder thematisiert wurden. Es gab eine Vielzahl von Vorschlägen zur weiteren Gemeindeentwicklung. Fuchs nannte sie und gab dazu zum jeweiligen Handlungsfeld die favorisierten Themen des Arbeitskreises bekannt.
Gehweg gewünscht
Diese sind bei „Landwirtschaft und Energie“ eine energieautarke Gemeinde und die Förderung des ökologischen Landbaus. Beim Thema „Wirtschaft und Gewerbe“ wurden ein verstärktes Gemeindemarketing und der Ausbau der Breitbandversorgung festgehalten. Im Handlungsfeld „Gemeinde und Region“ wurde der Ausbau des Personennahverkehrs sowie ein zentraler Bauhof auf der Ebene der Verwaltungsgemeinden als Schwerpunkt angeführt.
Im Bereich „Kultur und Soziales“ stehen im Vordergrund die Seniorenbetreuung, der Treffpunkt für Jugendliche sowie eine Mehrzweckhalle. Beim Punkt „Siedlung und Landschaft“ wurden insbesondere die Verwirklichung des Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburg sowie die Schaffung eines Dorfplatzes angeführt. Bei der Aufgabe „Naherholung und Tourismus“ wurden ein überörtlicher Weihnachtsmarkt sowie die Ausweisung eines Biotop-Lehrpfades in Steinburg schwerpunktmäßig vermerkt.
„Es liegt nun an der Entscheidung des Gemeinderates, aus allen sechs Themenfeldern je einen Ideenvorschlag umzusetzen bis zum Jahr 2014 oder einfach bestimmte Themenfelder aufzugreifen“, resümierte der Sprecher. Bürgermeister Hans Hornberger zollte den ILE-Moderatoren Hans Fuchs und Hans Landstorfer sowie allen Mitgliedern des ILE-Arbeitskreises für ihre Mitarbeit großes Lob. Das erarbeitete Gesamtergebnis enthalte viele Themen, „die uns teilweise auch bereits auf den Nägeln brennen“, so das Gemeindeoberhaupt.
Nachdem die ILE-Vorschläge teilweise auch die Ebene der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft betreffen, erfolgt demnächst ein Abstimmungsgespräch mit den ILE-Moderatoren und den Bürgermeistern. Danach wird sich der Gemeinderat mit dem Ergebnis und der möglichen Umsetzung befassen, so der Bürgermeister zum weiteren Vorgehen.
Zum Bauplan Errichtung einer Biogasanlage in Grabmühl wurde vom Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Bürgermeister Hans Hornberger berichtete, dass die Modernisierung und Neugestaltung der Homepage der Gemeinde anstehe. Bürgermeister und Gemeinderat waren sich einig, dass Kostenangebote eingeholt werden. Sodann werde in einer der nächsten Sitzungen über die Auftragsvergabe entschieden.
Frage zur Ferienbetreuung
Der Gemeindechef informierte den Gemeinderat zudem über die Bewilligung des Zuschusses in Höhe von 175 000 Euro durch die Regierung von Niederbayern für die Deckenbauverstärkungsmaßnahme Thananger-Gaishausen-Ehren bei Kosten von rund 400 000 Euro. Es gab Anfragen zur Ferienbetreuung für Grundschulkinder. Derzeit würden unabhängig von der rechtlichen Verpflichtung Grundlagen hinsichtlich der Möglichkeit und der Kosten ermittelt, um dann eine Entscheidung treffen zu können. In der Diskussion wurde vorerst eine Mitbetreuung einzelner Grundschulkinder im Kindergarten angesprochen.
Abschließend gab der Bürgermeister die geschätzten Kosten für die Asphaltierung der Ortsstraßen in Au vorm Wald bekannt. Ein vom KEB-Ingenieurbüro empfohlener Vollausbau mit Entwässerung würde 454 000 Euro kosten, was haushaltstechnisch nicht finanzierbar sei. Bisher sind nur Asphaltierungskosten mit rund 150 000Euro veranschlagt. Zur nächsten Sitzung wird zusammen mit dem Ingenieurbüro ein Ortstermin stattfinden.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2010


Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
der Schmerz das Lächeln einholt,
dann ist der ewige Friede eine Erlösung.
Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit, nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten, unserem guten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder und Schwager
Herrn
Heinrich Schwürzinger

* 18. Januar 1943   + 5. Juli 2010
Hunderdorf, Salching, Baldham, Viechtach, Neukirchen, den 8. 7. 2010
In stiller Trauer:
Anna Schwürzinger, Gattin
Sonja Fendl, Tochter mit Rupert
Birgit Schwürzinger, Tochter mit Christian
Christian Schwürzinger, Sohn
Sebastian und Johannes, Enkel
Otto Schwürzinger, Bruder mit Christa
Erna Frankl, Schwägerin
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz am Freitag, den 9. Juli 2010, um 14.00 Uhr mit anschließendem Trauergottesdienst um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme herzlichen Dank.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2010


Vorstandschaft bleibt bestehen
Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes — Neuwahlen und Ehrungen
Hunderdorf.
(hk) Der Katholische Frauenbund Hunderdorf hat sich am Mittwochabend im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen getroffen. Im Rechenschaftsbericht spiegelte sich das Engagement wider, das die Vorstandschaft mit ihren Angeboten, sei es an Informationen, Referaten, Unterhaltung und Kulturbeiträgen, ihren Mitgliedern bot. Auch auf dem sozialen und karitativen Gebiet zeigte sich der Frauenbund sehr engagiert und auf dem religiösen Sektor brachten sich die Mitglieder in der Pfarrgemeinde ein. Die Vorstandschaft wurde einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Die geehrten Mitglieder mit Vorsitzender Angela Söldner (rechts) und Geistlichem Beirat Pfarrer Martin Müller (hinten Mitte). (Foto: hk)

Zu Beginn der Versammlung verlas Vorsitzende Angela Söldner einen Brief von Hans Hermann Kraus, den Spendenorganisator der Rumänienhilfe, die der Frauenbund schon seit 1992 mit humanitärer Hilfe unterstützt. Auch der diesjährige Spendenaufruf durch den Frauenbund habe bei der Bevölkerung ein großes Echo gefunden. Außerdem übergab Söldner im Namen des Frauenbundes auch eine finanzielle Spende in Höhe von 325 Euro für Transportunkosten an Hans Hermann Kraus.
Schriftführerin Hildegard Kricke ließ in ihrem Rechenschaftsbericht das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Dabei nannte sie die traditionellen Feiern im Advent und zum Muttertag sowie verschiedene Referate, die bei den Mitgliedern wieder großen Anklang gefunden haben. Das Kräuterbuschenbinden und der Verkauf an Mariä Himmelfährt sowie die Einnahmen beim Frauenfasching trugen wieder dazu bei, dass der Frauenbund soziale Institutionen unterstützen konnte. Ein besonderes Erlebnis im vergangenen Herbst sei der Zweitages-Ausflug nach Graz gewesen, wo die Teilnehmerinnen viel Kulturelles kennenlernten.
Ehrennadel und Urkunde
Für ihre Treue zum Verein konnten wieder elf Mitglieder mit Urkunden und der Ehrennadel des Frauenbundes ausgezeichnet werden. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Helga Fuchs, Adelheid Grill, Margarethe Hagn, Maria Handwerker, Anita Kronfeldner, Ingrid Neumeier, Margarethe Sachs, Rosemarie Schötz, Anna Sperl und Renate Wacker. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Hildegard Sträußl geehrt. Der Geistliche Beirat, Pfarrer Pater Martin Müller sagte, dass es wichtig sei ein gemeinsames Ziel zu haben. Nach einstimmiger Entlastung der alten Vorstandschaft wurden die Neuwahlen durchgeführt.
Das Wahlergebnis ließ erkennen, dass man mit der Vorstandschaft sehr zufrieden war, denn alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Somit fungieren für die nächsten vier Jahre wieder Angela Söldner als erste Vorsitzende, Reserl Mauthner als ihre Stellvertreterin, Hildegard Kricke als Schriftführerin und Gertraud Holzapfel als Schatzmeisterin. Als Beisitzerinnen wurden gewählt: Gabriele Hagn, Jutta Hacker, Angelika Lazarus-Lobmeier und Gabi Hieninger und als Kassenprüferinnen wurden Heidi Altmann und Manuela Fuchs bestimmt.
Die beiden ausgeschiedenen Beisitzerinnen Rita Hornberger und Adelinde Schlecht wurden für ihr langjähriges Engagement mit einem Geschenk bedacht. Abschließend wies die Vorsitzende noch auf das Kräuterbuschenbinden am 14. August und den Verkauf bei den Gottesdiensten am 14. und 15. August hin.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.2010


Wanderschaft mit Stock und Hut
Schreinergeselle Tom ist seit sechs Jahren auf der Walz — Zwischenstopp
Hunderdorf.
(sp) Als eine handwerkliche und menschliche Herausforderung sehen viele junge Handwerksgesellen die Walz, eine traditionelle Wanderschaft, die mindestens drei Jahre und einen Tag dauert. Strenge Regeln haben die Zunftleute dabei zu beachten, ehrbares Verhalten gehört dabei ebenso dazu wie das Einhalten der Bannmeile, diese verbietet es, näher als 50 Kilometer an den Heimatort zu kommen. Tom aus dem Schwabenland ist seit dem Herbst 2004 auf der Walz, für acht Wochen ist er in Hunderdorf „sesshaft“ geworden. Morgen heißt es für den 29-jährigen Schreinergesellen wieder auf zu etwas Neuem.
„Wenn der Nabarhund nicht mehr bellt, die Leute in der Kneipe einen beim Namen grüßen und die  Mütter ihre Töchter nicht mehr wegsperren, dann wird es Zeit zu gehen“, erzählt der sympathische Schreinergeselle Tom mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht.

Karl Hornberger (links) hatte in den vergangenen acht Wochen Tom, den Wandergesellen, zu Gast. (Foto: sp)

Acht Wochen war er in der Gemeinde Hunderdorf auf „Durchreise“. Sein Hausherr und „Brötchengeber“, Karl Hornberger, hat den Wandergesellen in einem Lokal in München zufällig kennengelernt. Die auffällige Tracht verriet dem Hunderdorf er Schreinermeister, dass es wohl „einer“ aus seiner Branche sein muss.
In fernen Ländern
„Ich habe ihn einfach angesprochen und wir haben uns gleich lange unterhalten“, berichtet der Handwerksmeister. Tom hatte sich die Adresse aufgeschrieben, denn für ihn stand fest, wenn es ihn mal nach Niederbayern verschlagen sollte, wird er auch einen Abstecher nach Hunderdorf machen. Die Abenteuerlust hat den jungen Mann aus Schwaben schon in viele ferne Länder wie Südafrika, Sambia, Spanien, Slowenien und die Türkei geführt. Das Sprungbrett zum Weiterkommen ist neben dem oft sehr weiten Marschieren auch das Trampen. Am Sonntag wird er seinen „Stenz“ sprich den Stock und seinen Hut abermals nehmen, um sich wieder eine neue Bleibe an einem anderen Ort zu suchen. Fast sechs Jahre ist Tom, der einfach nur Tom heißt, weil es auf der Straße keine Nachnamen gibt, unterwegs, lernt Land, Leute und Kultur kennen. Das Mitarbeiten in einem Betrieb ist nicht in jeder Region oder jedem Land gleich gut gefragt, generell werden die jungen Zunftleute aber positiv aufgenommen. Im Ausland hat der junge Schreinergeselle schon oft sein Können auf „Solibaustellen“ bewiesen. Bei solchen gemeinnützigen Projekten für Kinder oder Menschen mit Handicap gibt es immer viel zu tun, die Zunftleute profitieren dafür von kostenloser Unterkunft und Kost. Aber. nicht nur in fremden Ländern war er zu Hause, zahlreiche Einträge und Stempel in seinem kleinen Büchlein, dass er seit seiner Aussendung bei sich trägt, verraten die verschiedenen Aufenthaltsorte Deutschlands.
In Hunderdorf hat es dem jungen „Weltenbummler in schwarzer Tracht“ auch sehr gut gefallen. Das Arbeiten mit Massivholz und natürlichen Oberflächen sowie die Arbeitstechniken beim Treppen- und Möbelbau waren für ihn besonders interessant. In Erinnerung werden ihm sicher auch die Fensterläden bleiben, die er hier zum ersten Mal in seiner beruflichen Laufbahn geschreinert hat. „Seine ökologische Einstellung zum Handwerk und die Flexibilität haben mir an ihm gleich gefallen“, lobt „Meister Karl“ seinen Schützling. Obwohl die beiden in den letzten acht Wochen prima miteinander ausgekommen sind, kitzelt es den Wandergesellen nun wieder in der Nasenspitze, denn andere Lebensgewohnheiten und Handwerkstechniken wollen von ihm wieder „geschnupft“ werden.
Nächstes Ziel: Italien
Fehlen werden dem Schwaben neben den vielen ’netten Menschen, die ihn hier freudig aufgenommen haben, die guten Kartoffelknödel, die Anneliese immer wieder auftischte und so manches leckere Kuchenstück.
Sein nächstes Ziel heißt Italien, denn da will er sich mit seiner Familie kurz treffen, ehe es dann in die fränkische Schweiz geht. Dort soll eine alte Mühle zu einer Berufsschule für Behinderte umgebaut werden. Richtung Heimat zieht es Tom noch nicht, denn die Welt hat ja noch .so viel zu entdecken.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.2010


Stockturnier und Sommernachtsfest
Großlintach.
(xk) Am Samstag, 17. Juli, richtet der Stammtischverein Lintach-Hunderdorf eine Ortsmeisterschaft im Asphaltschießen zum Sommernachtsfest aus. Einschreiben für das Turnier ist ab 12.30 Uhr, der Beginn um 13 Uhr auf der Asphaltanlage in Hunderdorf. Teilnehmen können Firmen-, Vereins- und Privatmannschaften. Pro Mannschaft sind nur zwei aktive Schützen (Passinhaber) zugelassen. Des Weiteren dürfen keine blauen Platten verwendet werden.
Voranmeldung sind an den EC-Abteilungsleiter Karl Spranger, Telefon 09422/2194 zu richten. Die Siegerehrung findet anschließend beim Sommernachtsfest des Stammtisches statt, das ab 18 Uhr mit Zeltbetrieb beim Vereinslokal Plötz-Schlecht beginnt. Es gibt Diverses vom Grill, Arco-Festbier und Barbetrieb. Musikalisch mitgestaltet wird die Veranstaltung von den zünftigen Musikanten der ,,Stammtisch-Musi“. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen. Im Verlauf des Abends wird der Stammtischverein auch den Erlös aus den diesjährigen Theateraufführungen als Spende für die Bettina-Bräu-Stiftung übergeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.2010


„Sprache — Schlüssel zur Welt“
Einwöchiges Schulprojekt und Schulfest fesselten Schüler und Gäste
Hunderdorf.
(ws) An der Volksschule Hunderdorf stand in der vergangenen Woche das Thema „Sprache — Schlüssel zur Welt“ im Mittelpunkt. Alle Klassen der Grund- und der Hauptschule beschäftigten sich deshalb intensiv mit diesem Projekt und hatten folgendes Ziel: Außer Qualität bestimmt der Zeitfaktor immer mehr das tägliche Geschäft. Die neuen Kommunikationstechniken wie Internet und E-Mail ermöglichen den schnellen Kontakt. Diese Schularbeit, wobei auch die bayerische Sprache nicht zu kurz kann, wurde am Samstag bei einem Schulfest der Öffentlichkeit präsentiert.

Viel zu lachen gab es bei den Sprech- und Sprachkunststücken von Patricia und Nina mit Schulrat Müller, Pater Martin und Rektor Dietz. (Fotos: ws)

„Alle zwei Jahre feiert die Schule in Hunderdorf ein großes Sommerfest. Die ganze Schulfamilie ist dazu willkommen und diese ist groß, kommen doch unsere Schüler aus acht Gemeinden“, so Rektor Reinhard Dietz. Diese Schule besuchen Schüler aus Ascha, Falkenfels, Haselbach, Haibach, Hunderdorf, Mitterfels, Neukirchen und Windberg. Es ist nicht nur das Sommerfest der Schule. Es ist mittlerweile Tradition an diesem Tag Ergebnisse der Schularbeit zu präsentieren. Dietz konnte im voll besetzten Schulhof auch viele prominente Ehrengäste aus der Wirtschaft, Kirche und Politik begrüßen. Er freute sich besonders, dass er den zuständigen Schulrat, Herrn Johannes Müller, vom staatlichen Schulamt in Straubing zum ersten Mal bei einer schulischen Veranstaltung in Hunderdorf willkommen heißen durfte. Weitere Grußworte sprachen der Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeister von Windberg Hans Gstettenbauer, Elternbeiratsvorsitzende Manuela Weninger und die Schülerinnen Nina und Patricia.

Die Jazztanzgruppe begeisterte mit „Fluch der Karibik“.

Nun gehörte die Bühne den verschiedenen Klassen, die die erarbeiteten Projekte und einstudierten Beiträge, wie Pippi Langstrumpf oder Fluch der Karibik und mehr, dem großen Publikum präsentierten. Besonders die Flöten- und Tanzgruppe bezauberte die Zuschauer. Es wurden folgende Klassenbeiträge, die in der Projektwoche erarbeitet wurden, vorgetragen: Kinderreime und Gedichte aus unserer Heimat, Sag’s, tu’s aber richtig, Sprache wird lebendig: „Die Bremer Stadtmusikanten“, Sprachspiel, unsere bayerische Sprache in aller Welt mit Gstanzl und Liedern, Mäusekino Europa, Kinderrechte und Kinderarbeit, Blindenschrift und Umgang mit dem Blindenstock, Schreiben wie ein Pharao – Hieroglyphenwerkstatt und Filmvorführung über Ägypten, wir entdecken – Heinz Erhard den beliebten Komiker, Sprachweltmeisterschaft, Sprache und Sport – Fußballwortschatz, Sprache erfühlen, Come in and play und bayerisches Sprachlied: Woast as. Viel zu lachen gab es bei den Sprech- und Sprachkunststücken von Patricia und Nina mit Schulrat Müller, Pater Maren und Rektor Dietz, bei denen diesen von den beiden Mädchen für die perfekten Lösungen der Sprachschlüsselorden umgehängt wurde. Die Eltern und Großeltern der Kinder sowie die vielen Zuschauer waren begeistert von den professionellen Darbietungen und spendeten immer wieder tosenden Applaus. Der Elternbeirat und die Helfer hatten zu tun, um alle Gäste mit Getränken und Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen zu versorgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.2010


Büchereitag
Hunderdorf.
(xk) Die öffentliche Bücherei in der Volks- und Schülerbücherei in der Hauptschule Hunderdorf ist vorgezogen am Mittwoch, 21. Juli, von 16.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Es ist der letzte Büchereitag vor den Sommerferien.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.2010


Jugend knüpfte Freundschaften
Zeltlager in der Partnergemeinde in Oberösterreich — Viel Spaß und Spiele
Hunderdorf.
(xk) Am Wochenende folgte eine Jugendgruppe im Alter von zwölf bis 22 Jahren aus Hunderdorf der Einladung zu einem Freundschaftstreffen der Partnergemeinde Sankt Johann am Wimberg in Oberösterreich. Die Partnergemeinde der Hunderdorfer hat eine gemeindeeigene Freizeitanlage im Ortsteil Lummerstorf.
Idyllisch gelegen, erstrecken sich am Ortsrand ein Naturbadeteich samt Versorgungsbereich, ein Beach-Volleyball-Platz und eine Tennisanlage. Der Bürgermeister der Gemeinde Sankt Johann, Albert Stürmer strebt an, die Anlage künftig verstärkt als Jugendfreizeiteinrichtung und Zeltlager für Jugendgruppen zu nutzen. Was lag also näher, die Jugendlichen aus der Partnergemeinde Hunderdorf zu einem Freundschaftstreffen einzuladen. Zugleich versprach die Aktion eine weitere Möglichkeit, dass die Jugendlichen der Gemeinden wieder neue Kontakte knüpfen und die bestehenden vertieft werden.

Die Teilnehmer des deutsch-österreichischen Jugendtreffs mit Betreuern sowie den Bürger-meistern Hans Hornberger und Albert Stürmer (Zweiter und Dritter von rechts, hintere Reihe). (Foto: xk)

Die Organisation und Betreuung hatten in Gemeinschaftsarbeit die Feuerwehr, die Landjugend und der Sportverein des Gastgebers übernommen. Insgesamt hatten sich über vierzig Kinder und Jugendliche eingefunden. Nachdem die Abordnung aus Deutschland am Freitag durch den Bürgermeister willkommen geheißen wurde, bot sich der Badeteich als Abkühlungsmöglichkeit nach der gut zweistündigen Anreise an. Nach dem gemeinsamen Zeltaufbau ging es nach einem Fußmarsch durch den Ort, zum Kegeln auf eine Holzkegelbahn. Abgeschlossen wurde der Abend mit Würstlgrillen am Lagerfeuer und einer Fackelwanderung.
Für Samstagvormittag hatten die Gastgeber eine Quizwanderung mit fünf Wissens- und Geschicklichkeitsprüfungen vorbereitet. Sieben Gruppen traten gegeneinander an. Am Nachmittag standen Bogenschießen und ein Sautrogrennen auf dem Badesee auf dem Programm. Zum Höhepunkt des Tages, einem gemeinsamen Fußball-Vergleichskampf Sankt Johann gegen Hunderdorf, war auch Bürgermeister Hans Hornberger aus Hunderdorf zur Partnergemeinde angereiste. Nach einem spannendem Match konnte erst nach dem Elfmeterschießen die Gastgebermannschaft das Spiel für sich entscheiden. Später fand das Karaoke-Vergleichssingen großen Anklang, insbesondere, weil die gesanglich versierten Bürgermeister der beiden Gemeinden sich mehrere Vergleichskämpfe lieferten.
Am Sonntag standen der gemeinsame Erfahrungsaustausch und ein Kirchenbesuch auf dem Plan. Die Aktion hat bei der Jugend der beiden Gemeinden großen Anklang gefunden, wurde im abschließenden Feedback deutlich. Gegenbesuche und weitere Aktionen wurden erörtert. Mit dem Dank der beiden Bürgermeister an die Organisationsteams, die Teilnehmer und der Betreuer wurde der Jugendtreff abgeschlossen. Danach traten am Nachmittag die Hunderdorfer die Bus-Heimreise an.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2010


Wie Rudern gegen den Strom
Abschlussfeier mit Zeugnisverteilung der Klassen M10 und R9
Hunderdorf.
(ws) Die Klassen R9 und M10 haben am Donnerstag ihre Abschlussfeier mit abwechslungsreichem Programm im festlich geschmückten Pavillon der Hauptschule Hunderdorf gefeiert. Alle 26 Schüler der M10 erhielten das Mittlere- Reife-Zeugnis und die 22 Schüler der R9 bekamen das Zeugnis über den Hauptschulabschluss, 17 davon über den qualifizierenden Abschluss. Außerdem wurden die jeweils Besten der beiden Klassen geehrt.
Vor der Abschlussfeier fand in der Pfarrkirche ein Wortgottesdienst durch Pfarrer Pater Martin Müller statt, der von den Entlassschülern mitgestaltet wurde. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Blaskapelle „De Andern“.

Die drei beziehungsweise vier Klassenbesten der M10 und R9 von der Volksschule Hunder-dorf mit Lehrer Schneider (hinten, Zweiter von links), stellvertretendem Schulverbandsvorsit-zenden Seidenader (hinten, Dritter von links), Bürgermeister Hornberger ‚(hinten, Vierter von rechts), Lehrerin Bauer (hinten rechts), Rektor Dietz (sitzend, Dritter von links) und Konrek-tor Klar (Dritter von rechts). (Foto: ws)

Nach der Begrüßung durch die Schülerin Lisa Fischer der Klasse M10 gratulierte der stellvertretende Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeister von Neukirchen Rudi Seidenader allen Schülern: „Ich freue mich, dass ihr mit euren bestandenen Prüfungen die Weichen für eure Zukunft erreicht habt, entweder für einen Beruf oder einen weiteren Besuch der Schule. Ihr seid nun auch aufgefordert die Zukunft in unseren Gemeinden und Vereinen aktiv mitzugestalten“.
Rektor Reinhard. Dietz ging auf die Einladung der Entlassschüler ein, in der auf der Vorderseite das Schullogo mit der Treppe in der großen Halle abgebildet ist. Diese Treppe sei ein Symbol des Aufwärtsgehens. Die diesjährige M10 sei die erste Klasse, die sich aus Schülern verschiedener Schulverbände – nämlich Mitterfels-Haselbach-Haibach und Hunderdorf-Neukirchen-Windberg – zusammengesetzt hat. „Vor vier Jahren habt ihr in Mitterfels begonnen und hier in Hunderdorf endet euer Weg. Natürlich war es für euch nicht einfach, mit neuen, unbekannten Klassenkameraden klarzukommen und auch noch aus dem gewohnten Schülerfeld gerissen zu werden. Es haben sich auf alle Fälle Freundschaften entwickelt, die sonst nicht zustande gekommen wären. Ich wünsche allen Schulabgängern viel Freude und Erfolg auf dem weiteren Lebensweg“, so Rektor Dietz.
Weg war nicht immer leicht
Die Klassensprecherin der R9 Jessica Huber gab zu, dass ihre Klasse es den Lehrern nicht immer leicht gemacht habe, aber die Strenge dieser habe ihnen gut getan und sie lobte besonders die schönen Projekte, die durchgeführt wurden und überreichte an die Lehrerin Lydia Bauer stellvertretend ein Präsent. Bauer zitierte Johann Wolfgang von Goethe: „Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen“ und überreichte allen 22 Schülern die Entlasszeugnisse und 17 davon den qualifizierenden Abschluss.
Die Klassensprecherinnen der M 10 Bettina Riepl und Julia Hornberger freuten sich, dass alle 26 Schüler der ersten Klasse aus Schulen verschiedener Schulverbände den Abschluss bestanden haben und dankten allen Lehrern für ihr Bemühen mit ihnen mit kleinen Anerkennungsgeschenken.
„Das Jahr 2010 war ein Jahr großer Ereignisse. Zuerst die Olympischen Winterspiele, dann die Fußball-WM, die Abschlussprüfungen zum Quali und zum mittleren Bildungsabschluss. Alle 26 Schüler haben den mittleren Schulabschluss erreicht und sich somit eine gute Ausgangsbasis für das Berufsleben oder den Schritt in eine weiterführende Schule geschaffen. Jetzt wünsche ich allen Schulabgängern viel Freude und Erfolg auf dem weiteren Lebensweg. Bleibt weiter optimistisch, lernwillig und leistungsbereit, denn Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück“, resümierte Klassenleiter Konrektor Kornelius Klar. Er überreichte anschließend allen das Mittlere-Reife-Zeugnis.
Elternbeiratsvorsitzende Manuela Weninger gratulierte ebenfalls allen Schülern zu den -bestandenen Prüfungen und ehrte die jeweils drei bzw. vier Klassenbesten für die sehr guten Noten: R9 Klaus Schuster (1,70), Julia Dilger (1,90), Mirko Christowiak (2,30) und Markus Venus (2,30). M10 Julia Hornberger (1,75), Bettina Riepl (1,87) und Maria Hilmer (2,00).
Quelle: Bogener Zeitung, 27.07.2010


Auch Fahne wird gesegnet
Schirmherrschaft mit Hans Hornberger besiegelt
Au vorm Wald.
(ta) Vom 27. bis 30. Mai 2011 feiert die Freiwillige Feuerwehr Au vorm Wald ihr 75-jähriges Gründungsfest mit Segnung der restaurierten Fahne. Aus diesem Anlass wird nach altem Brauch auch ein Schirmherr benötigt. Für die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald gab es keinen Zweifel, dass dieses Ehrenamt dem Bürgermeister von Hunderdorf, Hans Hornberger, gebührt.

BGM Hans Hornberger mit Frau Edeltraud und Festmutter Renate Freudenstein (Bildmitte) sowie die Festdamen und die Abordnung der FFW Au vorm Wald.

Um den Hunderdorfer Bürgermeister verpflichten zu können, machte sich trotz leichten Regen eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald, bestehend aus Festmutter, Festbegleiterinnen, Fahnenjunker und Festausschuss auf den Weg nach Hunderdorf. Nach einem kleinen Standkonzert in Hunderdorf mit den Weinzer Dorfmusikanten marschierten die Bittsteller zum Bürgermeister. Dieser hieß die Wehr aus Au vorm Wald willkommen und nach einer Bitte zur Übernahme der Schirmherrschaft, die vom Festleiter und Kommandanten Helmut Kronfeldner vorgetragen wurde, gab er sein „Ja-Wort“. „Gerne und mit Stolz übernehme er die ehrenvolle Aufgabe des Schirmherrn für das Au’inger Fest im Jahr 2011″, so der Bürgermeister.
Um die Schirmherrschaft auch besiegeln zu können, wurde anschließend im Hof und in der Garage des Bürgermeisters bei gutem Essen und Trinken gebührend gefeiert. Die Weinzer Dorfmusikanten begleiteten bis spät in die Nacht musikalisch das fröhliche Treiben.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.07.2010

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