2010# 09

Dialekt und Mundart
Interessanter Vortrag beim Frauenbund über Sprache
Hunderdorf.
(hk) Dr. phil. Schwarz aus Dingolfing hielt am Mittwochabend vor den Zuhörerinnen des Frauenbundes im Gasthaus Baier-Edbauer einen Vortrag über die Sprache mit dem Titel: „Dialekt und Mundart“. Eingangs stellte der Referent die Frage: „Welchen Wert hat unsere Sprache?“ Über die Sprache trauen sich die Journalisten nur wenig sagen, meinte Schwarz, denn es komme auf die einzelne Person an, welche Sprache sie spreche.
Weltweit gebe es etwa 2 000 Sprachen. Dabei seien große Unterschiede in der Wertschätzung feststellbar. Man könnte sich fragen was man unter der Sprache verstehe und wie verhalte es sich mit den Sprachmöglichkeiten, die den Menschen gegeben seien. Es gebe auch Menschen, die nicht in der Lage seien zu sprechen. Hier könne die Gebärdensprache helfen. Schwarz stellte fest, dass die Sprache ein wirkliches Organ des menschlichen Daseins sei. Es komme auch auf die verschiedenen Formen Darstellungen auszusprechen an. In Wirklichkeit sei sie nicht nur eine Äußerung eines Gedanken, sondern sie setze immer einen  wichtigen Wert voraus. Die Sprache sei ein zwischenmenschliches Verständigungsmittel zum Gedankenaustausch. Sie stelle auch die Grundlage dar, um einen praktischen Nutzen zu erzielen.
„Als Kleinkind brauchen wir unsere Eltern, damit wir wissen, wie wir zu sprechen haben.“ Der Ursprung der Sprache wurde in der Sprache der Priester gesehen. Dabei hätten auch die Priester anderer Kulturen andere Sprachen entwickelt. „Wo wir sprachliche Zeugnisse haben“, so Dr. Schwarz, „tauchen sie in religiösen Formen auf.“ So in den jahrtausendalten Psalmen. Der Ausgangspunkt der Sprache liege etwa 5 000 Jahre v. Chr.. Diese Zeit sei in den verschiedenen Formen der Sprache, wie keltisch, italisch, slawisch, germanisch und mehr, festgeschrieben worden. Es wurde dabei zwischen Kentum und Satemsprache unterschieden.
Die deutsche Sprache habe eine eigenständige Entwicklung genommen. Die Formen seien den Grundformen der althochdeutschen und indogermanischen Sprache entnommen. Ein wichtiger Schritt der neuhochdeutschen Sprache war die Bibelübersetzung Luthers. Der wichtigste Faktor der Sprachen sei die Kommunikation. Sie sei die wichtigste Form, um unter Menschen Einverständnisse, aber auch Missverständnisse zu erzielen. Deshalb solle man bei der Kommunikation auch zuhören können, andere nicht unterbrechen und keinem seine Meinung aufzwingen. Schwarz machte deutlich, dass man auch unter Kunstsprache und Alltagssprache unterscheidet und wir uns dabei hauptsächlich in den Formen der Alltagssprache bewegen. In Romanen, Novellen, Trauer und Lustspiele treten die Kunstsprachen auf. Der bayerische Dialekt, der sich in vielen Möglichkeiten zeige, sei ein wesentlicher Bestandteil von Menschen in bestimmten Gebieten. Die bayerische Akademie der Wissenschaften arbeite seit 20 Jahren an einem bayerischen Wörterbuch und der Dialektatlas gebe Auskunft über die Verbreitung von Dialekten und die Aussprache von Wörtern einer Sprache. Die Vorsitzende des Frauenbundes, Angela Söldner, bedankte sich beim Referenten für den Vortrag mit einem kleinen Geschenk.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2010


Ein Tag bei der Müllabfuhr
Daniela Drexler durfte die Müllmänner begleiten
Hunderdorf.
(ta) Am Regionaltag in Niederwinkling gewann Daniela Drexler aus Hunderdorf beim Gewinnspiel des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) einen ungewöhnlichen Preis: An einem Ferientag begleitete sie die Müllabfuhr bei der Leerung der Mülltonnen. Morgens um 8 Uhr standen H. Schreiner und H. Jung mit Fahrzeug Nummer 9 vor ihrer Haustür und luden sie ein, mit ihnen die Mülltonnen in Hunderdorf und Umgebung zu leeren. An erster Stelle stand die Sicherheit – darum gab es gleich zu Beginn eine orange Warnweste, damit Daniela auch von Weitem gesehen werden konnte, und Arbeitshandschuhe.

Viel Spaß hatte Daniela Drexler mit den beiden Müllmännern H. Schreiner und H. Jung in Hunderdorf.

Schon beim Einsteigen staunte das neue Crew-Mitglied, wie hoch es hinauf ging. Von ihrem Platz zwischen Fahrer Schreiner und Schütter Jung überblickte sie mehr, als sie von Autofahrten gewohnt war. Und es gab hier viele Schalter, Hebel und Leuchter. Besonders spannend war die Videokamera, über die der Fahrer den Leervorgang beobachten kann. Daniela staunte, wie sauber die Fahrerkabine eines Müllautos ist. „Kein Wunder!“, erzählte ihr Kollege Schreiner: „Mit einem Luftschlauch wird täglich der Staub aus der Kabine geblasen.“
Zwischen 800 und 1200 Mülltonnen leert jedes Team des ZAW-SR Tag für Tag. Jede Tonne wird automatisch hochgehoben und gegen die Schüttung geschlagen. Nur wenn eine Tonne nicht ganz leer wurde, muss sie nochmal eingehängt werden. Das passiert meistens dann, weiß Daniela jetzt, wenn die Abfälle in die Tonne gepresst wurden. Selbstverständlich durfte auch sie die Automatik der Schüttung bedienen und eine Tonne leeren.
Auch große Container stehen auf dem „Leer-Plan“. Da steigt der Fahrer mit aus und hilft seinem Kollegen, den schweren Behälter vor die Schüttung zu schieben. Auch wenn mehrere Tonnen an einem Sammelplatz stehen, hilft der Fahrer mit. Gemeinsam rollen sie die Behälter zum Fahrzeug und stellen sie wieder an ihren Platz zurück.
Daniela staunte, wie oft das Müllfahrzeug bei seiner Arbeit behindert wurde. So waren immer wieder Fahrzeuge in Wendekreisen geparkt oder Autos versperrten den Weg zur Mülltonne. Überfüllte Mülltonnen sind schlecht zu schütten, meist fällt was daneben und der Müllwerker muss mit dem Besen und der Schaufel für Ordnung sorgen. Auch etliche alte Tonnen standen bereit, die mit Klebeband notdürftig repariert waren. Trotzdem kamen die Müllmänner schnell voran. So hat Daniela Drexler bei der Mühlabfuhr einmal etwas ganz anderes erlebt.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2010


Du bist erlöst von Deinem Leid
die Wunden heilen mit der Zeit.
Doch Narben bleiben stets zurück,
von der Familie fehlt ein Stück.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma
Frau Erna Aumer
geb. 7. August 192:3 gest. 8. September 2010
Hunderdorf, Windberg, Koblenz, den 10. September 2010
In stiller Trauer:
Reinhard Aumer, Sohn mit Nina
Xaver Aumer
, Sohn
Gerda Klein, Tochter mit Ludwig
Marion Hamm
, Tochter mit Familie
Claudia mit Familie, Andrea, Reinhard, Melanie, Enkel
Nicole, Urenkelin
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung heute. Freitag. um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Samstag, den 11. September 2010, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung. Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir ums recht herzlich. Besonderer Dank dem Pflegedienst Marianne Maier, dem Hausarzt Dr. Michael Hartmann. dem KKH Bogen und dem Nachbarn Peter Kroll für die fürsorgliche Betreuung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2010


Meine Kräfte sind zu Ende,
nimm mich, Herr, in Deine Hände.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Lebensgefährtin, unserer guten Mutter. Schwiegermutter, Oma und Tante
Frau Elisabeth Geiger
geborene Wittmann

geb. 9. Oktober 1928 gest. 13. September 2010
Hunderdorf, Degernbach, den 14. September 2010
In stiller Trauer:
Hans Aumer, Lebensgefährte
Silvia Kiefl, Tochter mit Familie
Manuela Weninger, Tochter mit Familie
Rudolf Geiger, Schwager mit Familie
Nichten und Neffen mit Familien
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Mittwoch, den 15. September 2010, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz; Trauergottesdienst am Donnerstag, den 16. September 2010. Um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.2010


Neues Zuhause für Bücherwürmer
Einladend, modern, attraktiv – so soll sie werden, die neue Bücherei
Hunderdorf.
(ta) Es ist ein umfangreiches Projekt, das die Gemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg mit ihren Bürgermeistern Hans Hornberger, Rudi Seidenader und Hans Gstettenbauer in Angriff genommen haben. Unterstützt von ehrenamtlichen Helfern und Doris Glonegger, einer Mitarbeiterin der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, soll es bis Ende Oktober gelingen, die Bücherei aus dem Keller zu holen – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn.

Testen schon einmal den künftigen Arbeitsplatz in der Bibliothek: Monika Ammer, Manuela Weninger, Sandra Meindl, Sylvia Schlech, Rosa Kraus, Alrun Simmich und Reinhard Dietz.

In der Hunderdorf er Schule wurde ein geeigneter Raum mit eigenem Zugang für die Öffentlichkeit gefunden, während der Ferien umfassend renoviert und zur Verfügung gestellt. Das neue Mobiliar, bestehend aus Regalen, Sitzgelegenheiten, einer Theke für die Medienausgabe sowie moderner EDV-Ausrüstung hat im Erdgeschoss, direkt über der alten Bücherei, Einzug gehalten. Das Eingangsschild ist bereits bestellt – schon die Aufschrift „Gemeindebibliothek Hunderdorf -Neukirchen-Windberg“ lässt erahnen, dass mit dem Namenswechsel auch ein grundlegender Wandel vollzogen werden soll.
Bestand überprüft
Der in die Jahre gekommene Bestand der Gemeindebücherei, der etwa 8000 Bücher umfasste, wurde im Hinblick auf Aktualität und Zustand überprüft. Nur etwa ein Drittel der Exemplare konnte vor den kritischen Augen von Büchereileiterin Sandra Meindl und ihren Helferinnen Monika Ammer und Alrun Simmich bestehen. Zu deutlich sichtbar waren besonders im Bereich Kinderliteratur die Spuren eines im Schnitt zwanzigjährigen wechselvollen Buchlebens.
Im Juli traf sich der auf Initiative des Schulleiters Reinhard Dietz ins Leben gerufene „Freundeskreis der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg“ zum ersten Mal. Die 15 Interessenten eint die Liebe zu Büchern und die Freude am Mitwirken bei der „Verjüngungskur“, allerdings sind fast alle Neulinge in dem Metier. Da bot sich ein Testen schon einmal den künftigen Arbeitsplatz in der Bibliothek: Monika Ammer, Manuela Weninger, Sandra Meindl, Sylvia Schlech, Rosa Kraus, Alrun Simmich und Reinhard Dietz. Besuch der sehr gut geführten Steinacher Bücherei an. Die lebhaften Ausführungen der dortigen Büchereichefin Christa Heinl enthielten viele Tipps und zeigten, welche Früchte Engagement tragen kann.
Inspiriert, frisch geschult und in das neue EDV-Programm eingeführt, verbrachten Sandra Meindl, Rosa Kraus, Alrun Simmich, Sylvia Stiglbauer, Dagmar Herrnberger, Claudia Miedaner und Ingrid Fronauer dann so manchen Sommertag im Keller, um die erhaltenswerten Bücher zu registrieren und mit einer Mediennummer zu versehen.
Neue Bücher
Nun steht mit der Lieferung der neuen Bücher ein besonders spannender Teil der Modernisierung auf dem Programm. Das Budget für den Erwerb der Medien – auch CDs, Hörbücher, Spiele und Zeitschriften sollen bald zur Ausleihe bereitstehen – ermöglicht die Grundausstattung. Um ein vielfältiges Angebot präsentieren zu können, vertrauen die Verantwortlichen auch auf andere Quellen.
So wurden in den drei Gemeinden ansässige Firmen angeschrieben, um sie als Sponsoren für Medien – insbesondere für das Zeitschriftenangebot – zu gewinnen. Die bisherige Resonanz, das Projekt finanziell zu unterstützen, ist recht ermutigend. Alle Sponsoren finden ihren Ehrenplatz in der Aufstellung der „Förderer der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg“ .
Maskottchen
Der Bücherwurm, der als neues Logo auch auf den Ausweisen zu sehen sein wird und sich als Maskottchen im neuen Zuhause bereits recht wohlfühlt, erweist sich schon jetzt als nicht ganz leicht zu sättigendes Wesen. Daher werden auch Buchspenden gut erhaltener Bestseller oder Kinderbücher der letzten fünf Jahre gern entgegengenommen. Denkbar sind auch Buchpatenschaften – dabei überlassen Leser ihre aus den aktuellen Verlagsangeboten gekauften Exemplare gleich nach dem .Schmökern dem Bücherwurm und seinen kleinen und großen Freunden.
Helfer willkommen
Wer die Arbeit der Bibliothek mit Rat und Tat, Ideen und Spenden unterstützen möchte, ist herzlich willkommen zum dritten Treffen des Freundeskreises Gemeindebibliothek am Mittwoch, dem 22. September um 19.30 Uhr in der neuen Gemeindebibliothek im Mittelschulgebäude Hunderdorf. Kontaktdaten: E-Mail: bibliothek@hun.derdorf.de, Telefon: 09422/5010511 (R. Dietz).
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.2010


Neuer Selbstfahrhacker
Maschine wird in ganz Ostbayern eingesetzt
Hunderdorf.
(ta) Am Sonntag fand im Dobau-Gewerbegebiet in Hunderdorf die feierliche Einweihung des neuen Selbstfahrhackers der Firma Biomasse Ecker unter Beteiligung des Pfarrers und Bürgermeisters von Hunderdorf statt. Bei Herbstwetter fanden sich rund 300 interessierte Besucher ein, um die Einweihung und Vorführung des Gerätes, ein Silvator 2000 von Albach, zu verfolgen. Das Gerät wird bei Aufträgen zur Hackschnitzel- und Rindenmulcherzeugung im gesamten ostbayerischen Raum und darüber hinaus zum Einsatz kommen. Die Technik ermöglicht es, Hackschnitzel und Rindenmulch in gleichmäßiger Qualität zu erzeugen. Landschaftspflegemaßnahmen an viel befahrenen Straßen können ohne größere Verkehrsbeeinträchtigungen  durchgeführt werden.
Nach der Segnung durch Pfarrer Pater Martin Müller beglückwünschte Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger die Familie Ecker für ihren unternehmerischen Mut. Das Gemeindeoberhaupt hob in seiner Festrede besonders die Bedeutung von Bioenergie für die Region und seine Gemeinde hervor. Sowohl Gemeinde als auch das Unternehmen Ecker seien Mitglied im Netzwerk Bioenergie-Region Straubing-Bogen. Dessen Managerin Laura Osterholzer richtete ebenfalls ein Grußwort an die Zuschauer und freute sich, „ein so schlagkräftiges Unternehmen“ dabei zu haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2010


Aus einer Schule werden zwei
Elternabend in der Schule Hunderdorf — Manuela Weninger geehrt
Hunderdorf.
(ws) Beim gemeinsamen Elternabend am Dienstagabend in der Aula der Schule in Hunderdorf wurde über die schulische Situation informiert und Neuerungen im Bereich der Schule bekannt gegeben. Außerdem ehrte Rektor Reinhard Dietz die ausscheidende langjährige Elternbeiratsvorsitzende Manuela Weninger für ihre überragenden Verdienste um die Hunderdorfer Schule.
„Lernen ist wie Schwimmen gegen den Strom, wenn man damit aufhört, treibt man zurück“, sagte Rektor Reinhard Dietz. Die Volksschule Hunderdorf besteht jetzt rechtlich aus zwei Schulen: Grundschule Hunderdorf und Mittelschule Hunderdorf (Mittelschulverband Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang). Es sind zwar zwei Schulen aber nur ein Schulleiter. Besonderheiten der Mittelschule sind Klassenlehrer, Berufsorientierung, Modularisierung und Ganztagsschule. Durch die fünfjährige Kooperation mit Mitterfels ist man gut gerüstet. Die Schule in Hunderdorf besuchen heuer 301 Schüler, die im Durchschnitt mit 20 Schülern in 15 große und kleine Klassen aufgeteilt sind. Es gibt wieder zwei 1. Klassen. Die Schüler der Klassen G5, G6 und M9 aus dem Bereich Mitterfels besuchen die Schule in Hunderdorf, die 7. Klasse den Standort in Mitterfels, die zwei Klassen M8 Hunderdorf und Mitterfels. Etwa 50 Schüler aus Mitterfels werden in Hunderdorf beschult, etwa 30 Schüler aus Hunderdorf in Mitterfels. Es werden zwei Ganztagsklassen, eine offene Ganztagsschule mit Mittagessen, Hausaufgaben und Freizeit sowie eine erweiterte Mittagsbetreuung angeboten. Voraussichtlich werden rund 80 Nachmittagsschüler anwesend sein. Es gibt auch neues pädagogisches Personal: TA/W, Hauswirtschaft und Wirtschaft Herr Schöberl; Technik, Kunsterziehung und Informatik Herr Schwitz; LAA MS Herr Ertl; Exercitium Pädagogikum Frau Söldner; Berufseinstiegsbegleitung Frau Renner, AWO Müller (Leiterin), Mändl, Strele, Werner, Retzer und Schießl; Jugendsozialarbeit Frau Peter; Mobile Lern- und Sprachförderung Herr Stadler; Enge Zusammenarbeit mit AsA Frau Ille; neuer Beratungslehrer Herr Tosch; Schulpsychologin GS Frau Kreuz und Schulpsychologin Frau Thalmaier. Außerdem gibt es im neuen Schuljahr drei neue Klassenlehrer und zwar Marianne Schmidt, Carolin Wagner und Sascha Werner.

Von links: Rektor Reinhard Dietz, die scheidende Elternbeiratsvorsitzende Manuela Wenin-ger, Alrun Simmich und Konrektor Kornelius Klar.

Rektor Reinhard Dietz ehrte anschließend die Elternbeiratsvorsitzende Manuela Weninger für ihre überragenden Dienste um die Schule Hunderdorf. Weninger war viele Jahre im Elternbeirat und dabei fünf Jahre Vorsitzende. Sie hat alle anfallenden Aktivitäten mit großem Engagement durchgeführt. Der Elternbeirat an der Spitze Manuela Weninger hatte stets ein offenes Ohr für die Wünsche der Schüler Weninger zeichnete die Klassenbesten aus und organisierte Sportwettbewerbe und Klassensprecherseminare. Ohne Elternbeirat wäre das Schulleben ärmer. Die Ära Weninger geht nun zu Ende und die Schule ist ihr zu großem Dank verpflichtet.
Zum Schluss begaben sich die Eltern in die Klassen, um jeweils einen Klassenelternsprecher zu bestimmen. Diese wählten dann als Vorsitzende für die Grundschule Alrun Simmich und als Vorsitzenden für die Mittelschule Willi Güttlhuber, Kassiererin Gisela Primbs-Pollmann und Schriftführerin Karin Hastreiter.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.2010


Herbst-Winter-Basar des Elternbeirats
Hunderdorf.
(xk) Der Elternbeirat des Kindergartens Sankt Nikolaus in Hunderdorf veranstaltet am Samstag, 25. September, in der Aula der Hauptschule Hunderdorf von 9 bis 11.30 Uhr einen Herbst-Winter-Basar. Schwangere mit Mutterpass haben die Möglichkeit bereits ab 8.30 Uhr einzukaufen. Zum Verkauf kommt alles rund ums Kind. Die mit roter Verkaufsnummer ausgezeichneten Artikel können am Freitag, 24. September, von 16 bis 17.30 Uhr abgegeben werden. Nicht verkaufte Artikel sind am Samstag zwischen 16 und 17 Uhr abzuholen. Zehn Prozent des Verkaufserlöses und ein Euro Materialgebühr kommen dem Kindergarten zugute. Es werden auch wieder Kaffee und Kuchen gegen eine Spende angeboten.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.2010


Bücherei für Groß und Klein
Die Bibliothek in der Schule ist viel mehr als nur eine Schulbücherei
Hunderdorf
. (ws) Der Freundeskreis der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg traf sich wieder im neuen Bibliothekenraum in der Mittelschule Hunderdorf, um die bisherigen und zukünftigen Aktivitäten zu besprechen. Es war ein umfangreiches Projekt, das die Gemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg mit ihren Bürgermeistern Hans Hornberger, Rudi Seidenader und Hans Gstettenbauer in Angriff genommen haben. Nun haben sie die Bücherei aus dem Keller geholt und in einem geeigneten Raum in der Schule untergebracht.

In der Bibliothek in der Mittelschule Hunderdorf können es sich nicht nur die Schüler gut gehen lassen. (Foto: ws)

Die neue Bücherei soll einladend, modern und attraktiv sein. In der Hunderdorfer Schule wurde ein geeigneter Raum mit eigenem Eingang für die Öffentlichkeit gefunden, während der Ferien umfassend renoviert und zur Verfügung gestellt. Das neue Mobiliar, bestehend aus Regalen, Sitzgelegenheiten, einer Theke für die Medienausgabe sowie moderner EDV-Ausstattung ist im Erdgeschoss, direkt über der alten Bücherei. Das Eingangsschild „Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg wurde bereits angebracht. Der in die Jahre gekommene Bestand der Gemeindebücherei, der etwa 8000 Bücher umfasste, wurde im Hinblick auf die Aktualität und Zustand überprüft und aussortiert. Um die Bibliothek mit neuen  Medien aufzustocken, damit ein umfassendes Angebot präsentiert werden kann, wurden inzwischen etwa 50 Firmen angeschrieben, um sie als Sponsoren für Medien zu gewinnen.
Positive Resonanz
Die bisherige Resonanz, das Projekt finanziell zu unterstützen, ist mehr als gut. Alle Sponsoren finden ihren Ehrenplatz in der Ausstellung der „Förderer der Gemeindebibliothek. Der Bücherwurm erweist sich schon jetzt als nicht ganz leicht zu sättigendes Wesen. Daher werden auch Buchspenden gut erhaltener Bestseller oder Kinderbücher der letzten fünf Jahre gerne entgegengenommen. Es wurde die Bibliotheksordnung mit Öffnungszeiten, Flyer und mehr besprochen. Es werden spezielle Bücherausweise erstellt und zwar für Erwachsene und Kinder. Die Ausweise für Kinder. Sind kostenlos, daher werden keine Bücher an Erwachsene auf Kinderausweis ausgehändigt.
Helfer willkommen
Das Angebot für Erwachsene sind Sachbücher, Romane und Erzählungen, Krimis und Thriller, Biografien oder Zeitschriften, für Kinder Bilderbücher und Vorlesebücher, Bücher für Erstklässler in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Sachbücher oder CDs; für Jugendliche Fantasy & Science Fiction, Krimis und Triller, Romane, Sachbücher, Zeitschriften CDs und für alle Gesellschaftsspiele. Geplant ist auch die Anschaffung von CD-Roms und DVDs. Es folgte dann noch die Aufgabenverteilung aller anfallenden Arbeiten, wobei weitere freiwillige Helfer gerne willkommen sind.
Die Neueröffnung mit Segnung durch Pfarrer Martin Müller findet am Freitag, 15. Oktober, um 17.30 Uhr statt. Im Programm stehen dabei unter anderem Ansprachen, musikalische Unterhaltung, Büchereiführung und -besichtigung sowie einen Imbiss. Dazu werden alle Sponsoren, Bürgermeister, Schulleitungen und Kindergartenleitungen mit den jeweiligen Elternbeiratsvorsitzenden, Schulverband, Freundeskreis und Politiker geladen.
Beim Herbstmarkt in Hunderdorf am 17. Oktober, findet von 12 bis 16 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ statt. Dabei ist geplant eine Cafeteria, eine Ausstellung mit den Schriften von Heimatforscher Kornel Klar, Leseplattform, Bücherflohmarkt, Fotoausstellung und Bibliothekenquiz. Am Mittwoch, 20. Oktober, finden Autorenlesungen für Schüler mit Martin Seile und am Mittwoch, 10. November eine Autorenlesung mit Josef Fendl statt. Weiterhin ist geplant pro Jahr etwa drei bis vier Veranstaltungen abzuhalten.
Noch kein Verein
Zum Schluss waren sich alle einig, dass momentan noch kein Verein gegründet wird. Der „Freundeskreis Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg“ wird für die nahe Zukunft weiterhin in Koordination von Sandra Meindl, die bei der Gemeinde angestellt ist, Rektor Reinhard Dietz im Auftrag der Schule und Schulverbandsvorsitzenden und Windberger Bürgermeister Johann Gstettenbauer zusammen mit den notwendigen Helfern geführt und geleitet werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.2010


Meine Kräfte sind zu Ende,
nimm mich, Herr, in Deine Hände.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, unserer lieben Oma, Schwester und Tante
Frau Franziska Schmidt
geb. Dobmeier

* 21. September 1930   + 26. September 2010
Hunderdorf, den 29. September 2010
In Liebe:
Christina Klar, Tochter mit Peter
Oliver Klar, Enkel mit Hannah
Fabian Klar, Enkel mit Karina
im Namen aller Angehörigen
Aussegnung mit anschließendem Sterberosenkranz morgen, Donnerstag, um 18.15 Uhr in Hunderdorf; Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Freitag, den 1. Oktober 2010, um 14.30 Uhr in Hunderdorf.
Von Beileidsbezeigungen am Grab bitten wir höflichst Abstand zu nehmen.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir um eint. Spende an die Palliativstation des Klinikums St. Elisabeth in Straubing: Konto 71 100, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 742 500 00,Verwendungszweck: Palliativstation, Kennwort: „Franziska Schmidt“.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2010


Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen,
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.

Wir nehmen Abschied von
Frau
Waltraud Pielmeier

* 28. August 1944   + 27. September 2010
Hoch, Irensfelden, Gschwendt, den 30. September 2010
Wir vermissen Dich:
Toni
Stefan und Sandra
Astrid und Martin
und Deine Lieblinge
Jennifer, Nadine und Saskia
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 2. Oktober 2010, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hunderdorf. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.
Statt Kränzen und Blumen bitten wir um eine Spende zugunsten der Regensburger Uni-Stiftung Kinderklinik Ostbayern, Kto. 371 407 596, Hypo Vereinsbank Regensburg, BLZ 750 200 73, Kennwort „Waltraud Pielmeier“.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2010

Aus alten Zeitungen und Druckwerken