2010# 11

Grünes Licht für Hackschnitzelheizung
Aus der Gemeinderatssitzung — Auch Biomasseheizung für Schulanlage angestrebt
Hunderdorf.
(xk) Grünes Licht hat der Gemeinderat in seiner Sitzung für die erste Hackschnitzelheizung in Hunderdorf gegeben. Diese soll die gemeindlichen Gebäude Bauhof mit Mietwohnung und den Wertstoff mit Wärme versorgen. Für ein zentrales Biomasseheizwerk bei der Grund- und Mittelschule wurde der Bürgermeister ermächtigt Contracting-Angebote zu erkunden. Damit kommt man auf dem Sektor „Biomasseheizung“ einen Schritt weiter. Für die Biomasseheizung ist in der vorhergehenden Sitzung auch eine Machbarkeitsstudie von C.A.R.M.E.N (Straubing) vorgestellt worden.
Bürgermeister Hans Hornberger betonte, dass, wenn man mit der Biomasseheizung vorankommen wolle, am Bauhof eine Hackschnitzelanlage für die zwei Gemeindegebäude errichtet werden müsse, zumal auch die jetzige Ölheizung erneuerungsbedürftig sei. Durch das vom Bauhof zu sammelnde Grüngut aus Baumrückschnitt und Walddurchforstung könnte das Heizmaterial weitgehend kostengünstig aus Eigenbestand genutzt werden. Damit wäre ein erster Schritt für die Heizungserneuerung von Öl auf Hackschnitzel getan. Nach ausgiebiger Diskussion wurde abschließend vom Gemeinderat mit einstimmigem Beschluss entschieden, für diese Hackschnitzelanlage entsprechende Kostenangebote einzuholen.
Angebote erkunden
Zugleich wurde einmütig entschieden, darüber hinaus für die Grund- und Mittelschule, die gegenüber den sonstigen öffentlichen Gebäuden weitaus den größten Wärmebedarf hat, eine Biomasseheizung bei wirtschaftlicher Basis weiter zu verfolgen. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, insoweit entsprechende Contracting-Angebote zu erkunden. Eine erweiterte Machbarkeitsstudie mit Fachplaner wurde zunächst vom Gemeinderat nicht für erforderlich gehalten.
Beschlossen wurde von den Ratsmitgliedern auch die Neugestaltung der Gemeindehomepage. Der Internetauftritt soll nach der neuen CMS-Technik nach modernen Gesichtspunkten informativ und attraktiv strukturiert werden. Zurückgestellt wurde die Behandlung der Stellungnahmen zur Deckblattänderung Nr. 4 zum Bebauungsplan Wegern II, da die entsprechenden Ausführungen des Antragstellers noch nicht vorlagen. Das Landratsamt hatte im öffentlichen Auslegungsverfahren insbesondere große Bedenken gegen die Gestaltung des Objektes „Wegern 50″ mit drei Vollgeschossen und einem Flachdach erhoben.
Neues Bauhoffahrzeug
Hornberger verwies zudem auf den Beschluss vom August, wonach wegen der gebotenen Dringlichkeit ein neues Bauhoffahrzeug zu beschaffen ist und die entsprechenden Haushaltsmittel bereitgestellt wurden. Aufgrund eines überaus günstigen Tagesangebotes wurde eine Dringlichkeitsentscheidung getroffen für den Ankauf eines neuen IVECO-Doppelkabiners mit Ladefläche und einer 85 Kilowatt-Motorleistung. Das Neufahrzeug ersetzt das jetzige elf Jahre alte IVECO-Pritschenfahrzeug, das eine unwirtschaftliche Reparatur erfordert hätte. Der Gemeinderat billigte die Eilentscheidung des Gemeindeoberhauptes für die Neubeschaffung einschließlich Umrüstung bei einer Auftragssumme von rund 21000 Euro netto.
Den Ort gut präsentiert
Der Gemeinderat wurde auch über die ILE-Ergebnispräsentation der 23 Mitgliedsgemeinden in Parkstetten informiert. Hornberger konstatierte, dass dabei Hunderdorf gut präsentiert worden sei. Zu den Hoferschließungsmaßnahmen musste der Gemeindechef konstatieren, dass für das Jahr 2011 keinerlei Zuwendungen seitens des Amtes für Ländliche Entwicklung wegen fehlender Finanzmittel zu erwarten sind.
Hornberger wies zudem auf das Bundeswehrgelöbnis am 18. November in Hunderdorf hin. Daraufhin wurde der nächste Sitzungstermin um eine Woche auf den 25. November verschoben. Abschließend gab der Sitzungsvorsitzende bekannt, dass die Straßeninstandsetzungsarbeiten in Au vorm Wald am 2. November beginnen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2010


Erfolgreiche Saison für die Tennisspieler
Hunderdorf.
(he) Mit der Jahresabschlussfeier im Gasthaus Amann Hunderdorf ging die Tennissaison zu Ende. Abteilungsleiter Armin Mauerer ging zunächst auf das Abschneiden der neun Mannschaften, die an Verbandsspielrunden oder an Privatrunden  teilgenommen hatten, ein.
Dabei konnte Mauerer ein äußerst zufriedenstellendes Resümee ziehen. Den ersten Platz der Bambini 12 und die zweiten Plätze des Kleinfeld-Teams und der Knaben 14 bezeichnete er als „tolle Erfolge“. Claudia Miedaner und Armin Mauerer konnten sich als Vereinsmeister 2010 im Einzel in die Siegerliste eintragen lassen.
Nun wurden die Siegerehrungen der Doppel- und Mixed-Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Diese hatten folgende Ergebnisse in den verschiedenen Kategorien gebracht: Damen: 1. Claudia Miedaner/Angela Lobmeier, 2. Waltraud Hornberger/ Elisabeth Naimer 3. Marianne Klar/ Verena Krieg. Herren: 1. Hans-Peter Pott/ Manfred Huber 2. Karl Miedaner/ Matthias Bugl 3. Karl-Heinz Schießl/Heinz Hentschirsch. Mixed: 1. C. Miedaner/Ben Uekermann, 2. Hentschirsch/A. Mauerer. 3. W. Hornberger/K. Miedaner. Sieger und Platzierte konnten für ihre Plätze wertvolle Sachpreise in Empfang nehmen.
Der Abteilungsleiter überreichte den Trainern Andy Diewald, Chris Hanner und Heinz Hentschirsch, denen er zudem großes Engagement bei ihrer Arbeit bestätigte, Präsente. Der Abteilungsleiter betonte, dass die Generalsanierung der oberen Tennisplätze im März geschehen werde.
Es müssten aber auch Eigenleistungen erbracht werden. Die Bestellung der T-Shirts sei ebenfalls schon erfolgt. Armin Mauerer wies auch noch auf den Besuch der BMW-Open hin, der heuer leider buchstäblich ins Wasser gefallen sei, aber im nächsten Jahr wieder auf dem Programm stehen werde. In geselliger Runde klang die Saisonabschlussfeier aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2010


Weihnachtsmarkt
Hunderdorf.
(he) Der Sportverein Hunderdorf veranstaltet am Samstag, 27. November, zum dritten Mal einen Weihnachtsmarkt. Dieser findet von 16 bis 20 Uhr auf dem Parkplatz im Hunderdorfer Sportzentrum statt. Der Parkplatz wird adventlich geschmückt sein. Neben etlichen Ausstellern werden verschiede Abteilungen des Sportvereins mit Verkaufsständen aufwarten. Der Musikverein spielt bei der Veranstaltung besinnliche Weisen. Auch der Nikolaus hat sein Kommen angesagt und wird Überraschungen für die kleinen Besucher bereit halten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2010


Kinderbibeltag
Hunderdorf
. (hk) Die Pfarrei Sankt Nikolaus hält am Samstag, 13. November, einen Bibeltag im Pfarrheim Hunderdorf ab. Beginn ist um 13 Uhr. Mit Spielen, Singen, Tanzen und Basteln soll der Tag gemeinsam erlebt und dabei die Heilige Schrift kennengelernt werden. Dazu sollen Sitzkissen, Hausschuhe, Stifte, Schere und Kleber mitgebracht werden. Die schriftliche Anmeldung soll bis 11. November im Pfarrbüro oder bei Pater Martin in der Schule abgegeben werden. Um 18 Uhr findet in der Pfarrkirche noch ein gemeinsamer Gottesdienst statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2010


Referat: Medien — Fluch und Segen
Hunderdorf.
(hk) Am Mittwochabend sprach Bildungsreferent Bernhard Suttner vor den Zuhörerinnen des Frauenbundes im Gasthaus Baier-Edbauer über die mediale Kommunikation und überschrieb das Thema mit dem Titel: „Faszination Medien — Fluch und Segen“. Hierbei zeigte Suttner einerseits auf wie fantastisch die modernen Medien seien, nannte sie aber auch eine gefährliche Waffe.
Medien seien lebensnotwendig, sagte er zu Beginn seines Vortrages. Das Medium sei eine Veranstaltung, durch die ein anderer spräche. Medium gebe eine Nachricht durch, aber die Nachricht könne sich verändern. Dies sei nicht zu ändern, meinte der Redner. Dinge geschehen und eine Gruppe von Menschen machen sie zur Nummer eins in der Medienwelt. „Dabei haben wir es mit elektronischen, technischen und gedruckten Medien zu tun.“ Alles machten Menschen und beeinflussten dabei die Nachrichten. Dabei komme es darauf an, wie der aufnehmende Mensch es aufnehme und nicht wie es berichtet werde.
Suttner fragte: „Wollen wir aktive Sender sein oder Empfänger?“ Im Alltag seien wir immer in Kommunikation. Dabei sollten wir nicht nur aufnehmen, sondern auch selbst senden. Das Internet sei eine moderne Form, sich auszudrücken. Es sei eine wichtige neue Entwicklung, in der wir ständig etwas aufnehmen, aber in der Abgabe nicht aktiv genug seien. Bei Kindern sei, es entscheidend mit welchen Medien umgegangen werde.
Dabei stellte Suttner fest, dass ein kleines Kind nicht die Medien brauche, sondern es brauche die Welt, um zu begreifen. In der zweiten Phase brauche das Kind jede Menge Geschichten und in der dritten Phase müsse dem Kind das Wissen in Begriffen und theoretischen Informationen weitervermittelt werden. Es brauche auch den Umgang mit der elektronischen Medienwelt. Auch der erwachsene Mensch brauche dieses Grundmedium. Bei der Vermittlung von Begriffen könnten die Medien viel leisten. Für manche Menschen seien sie Hilfsmittel, für manche Realität.
Durch bestimmten Medienverbrauch werden Menschen süchtig. In weltumspannenden Spielen fallen selbst hochintelligente Menschen aus der eigenen Realität hinaus. Sucht, die mit Medien zu tun habe, steige in der heutigen Zeit rasant an, stellte Suttner fest.
Die neue Entwicklung der Medien bietet den Menschen im Internet eine weltweite Vernetzung von Milliarden Computern und somit einen unvorstellbaren Austausch von Informationen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2010


Au vorm Wald. Stammtisch: Heute, Montag, 19.45 Uhr, Hallensport, Turnhalle Hunderdorf. Watterturnier verschoben auf Freitag, 19.11. (statt Samstag, 20.11.).
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Hunderdorf. Chor Friends: Donnerstag, 11.11., 19 Uhr, Probe im Jugendheim für Adventsgottesdienst und Jahresbesprechung 2011.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Hunderdorf. Frauenbund: Dienstag, 9.11., 19 Uhr, Sitzung der gesamten Vorstandschaft, Gasthaus Anita Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Hunderdorf. Pfarrbüro: Donnerstag, 11.11., geschlossen (wegen Fortbildung Pfarrsekretärin). Dienstag, 9.11., geöffnet. Sprechstunde Mittwoch entfällt.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Hunderdorf. Pfarrei: Samstag, 15.11., 13 Uhr, Kinderbibeltag. Anmeldezettel in der Gemeindebibliothek bei Frau, Meindl abgeben oder Briefkasten Pfarrbüro.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Windberg. SV-TT: Heute, Montag, 17 Uhr, Schnupperkurs für Mädchen und Buben, ehemaliges Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Sparkassenspende
Eine Spende von 1 000 Euro für die neue Bibliothek in der Grund- und Mittelschule Hunderdorf überreichte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Kreuzer von der Sparkasse Niederbayern-Mitte im Beisein von Landrat Alfred Reisinger zur Freude von Bürgermeister Hans Hornberger, Schulleiter Reinhard Dietz und Büchereileiterin Sandra Meindl. Reinhard Dietz als Schulleiter und Sprecher des Freundeskreises der Bibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg stellte dabei die neu eingerichtete attraktive Bücherei vor und dankte der Sparkasse für die Sponsorentätigkeit. Der erfreuliche Spendenbetrag werde verwendet für die neu eingeführten Bibliotheks-Zeitschriften, die nunmehr aus den ‚verschiedenen Bereichen angeboten werden können. Ein ansprechender Bestand an Büchern, Hörbüchern, Spielen, Zeitschriften, CDs und DVDs und ein ebenerdiger Zugang machen die Bücherei nun attraktiv. Als Glücksgriff und besonders erfreulich nannte Dietz die Unterstützung durch den Bibliotheksfreundeskreis. Dietz: „Die Leseerziehung ist unsere Hauptaufgabe und hierbei erhoffen wir uns einen gewaltigen Schub“. Kreuzer betonte bei der Spendenübergabe: „Mit diesem Zuschuss unterstützen wir den Ausbau der ehemaligen Schülerbücherei zur Gemeindebibliothek. Diese Neuausstattung überzeugt mich, mit der Spende das Richtige getan zu haben. Die Bildung der Jugend liegt uns sehr am Herzen und es geht auch um die Zukunft der Region.“ Reisinger zeigte sich über die großzügige Spende dankbar und unterstrich den nachhaltigen Einsatz dieser Mittel aus der Sparkassenstiftung, dessen Verteilung auch der Landkreis bestmöglich unterstütze in den Bereichen Kultur, Jugendbildung und vieles mehr. Bürgermeister Hans Hornberger dankte Namens der Gemeinde, die Trägerin der Bibliothek ist, für den Spendenbetrag. — Bild: Freuten sich bei der Spendenübergabe (von links): Schulleiter Reinhard Dietz, Landrat Alfred Reisinger, Büchereileiterin Sandra Meindl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Kreuzer, Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hofmeister, Bürgermeister Hans Hornberger und Landkreis-Kulturreferent Markus Mühlbauer. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Stopp des DFB-Mobils
Hunderdorf.
(ta) Großer Spaß für den Nachwuchs und ein lehrreicher Vortrag für die Vereinsführung: Am Montag, 22. November, um 17 Uhr besucht der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Verein SV Hunderdorf in der Schulturnhalle der Mittelschule Hunderdorf. Möglich wurde der Termin durch das Projekt „DFB-Mobil“.
Seit Ende Mai 2009 sind 30 Fahrzeuge in Deutschland auf großer Tour. Im größten Landesverband Bayern sind allein vier Mobile unterwegs. Mit seinen Fahrzeugen fährt der BFV bayernweit bis an die Eingangstür der Vereinsheime . Ziel ist es, den Nachwuchstrainern, die überwiegend nicht lizenziert sind, direkt und unkompliziert Tipps zu geben. Alle Vereinsmitarbeiter werden zudem über aktuelle Themen – Qualifizierung, Frauen-WM 2011, Mädchenfußball, Rassismus und Integration – informiert.
Der Besuch des DFB-Mobils in Hunderdorf wird zwei Schwerpunkte haben. Zum einen Praxistipps für ein modernes F-und E-Jugendtraining, bei dem die Jugendtrainer aktiv am Demonstrationstraining teilnehmen können. Der Vortrag zu verschiedenen aktuellen Themen des Fußballs bildet den zweiten Baustein beim Etappenstopp des DFB-Mobils in Hunderdorf. Nach etwa drei Stunden, geht die Fahrt des DFB-Mobils weiter.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2010


Mahnung zum Frieden
Rückhalt für Bundeswehr im Friedenseinsatz gefordert
Hunderdorf. (xk)
Bei der vorgezogenen Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag gedachten Pfarrei und politische Gemeinde der Gefallenen und Vermissten, aber auch der Kriegs- und Gewaltopfer dieser Tage. Nach dem Gedenken durch die FFW in Steinburg zelebrierte Pfarrer Martin Müller in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst. „Wir beten um Frieden in der Welt und Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt.“ Dazu gehöre Danken und Verzeihen, denn wir können in Frieden leben und seit 20 Jahren ist das durch den Zweiten Weltkrieg geteilte Deutschland wiedervereinigt. Heute stünden Soldaten für den Frieden in Kriegskonflikten und Krisenherden in verschiedenen Ländern der Welt. Als Christen glauben wir an einen Gott des Friedens. „Friede ist unser hohes Gut und ein Geschenk Gottes für uns Menschen“, so der Pfarrherr.

Gedenkfeier in Hunderdorf zur Erinnerung an die vielen Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: xk)

Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, die KuSK, der VdK-Ortsverein, und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Zwei Soldaten von der Bundeswehr aus Bogen standen Mahnwache. Pfarrer Martin Müller sprach Fürbitten und Gebete für die Opfer von Krieg und Gewalt sowie für Frieden auf der Welt. Sodann hielt Hauptmann Carsten Rohr, der Kompaniechef der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 in Bogen, von Hunderdorfs Patenkompanie, auch namens der Gemeinde, die Gedenkansprache. „Wir verbinden das Gedenken um die gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege mit dem Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden — einen besseren findst du nicht. Dies treffe auch auf die 44 gefallenen deutschen Soldaten in. Afghanistan zu“, führte Hauptmann Carsten Rohr aus. Wenn auch diese Zahl gegenüber Millionen Kriegstoten der Weltkriege klein sei, so bedeute der Einsatz viel mehr, denn viele Soldaten kehren verwundet an Körper und Seele vom Friedenseinsatz zurück! Hinter jedem Soldaten stünden Schicksale für die Familien und Freunde. Für alle Soldaten gelte „Ich habe einen Kameraden — einen besseren findest du nicht“, so wandelte Rohr den Liedtext treffend auf die heutigen Bundeswehrsoldaten um. Das Problem von reinen Zahlen sei, der Erfolg sei nicht messbar und es gebe keine Grenzen des öffentlichen Willens, sodass leider vielfach der Auftrag und der Einsatz der Soldaten verkannt und verachtet würden. Aber mich charismatische Worte „Warum Deutschland am Hindukusch verteidigen“, würden den Leistungen der Gefallenen und den eingesetzten Soldaten und deren Familien nicht gerecht“.
Bürgermeister Hans Hornberger legte zusammen mit dem KuSKVorsitzenden Roland Peschke ein Kranzgebinde am Mahnmal nieder. – Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2010


Allerlei Sprüch‘ und mehr
Hunderdorf:
Josef Fendi beim Leseabend (ws) Deftig-humorvoll verspricht er zu werden, der erste Leseabend der Gemeindebibliothek in Hunderdorf. Josef Fendl, der bayerische Mundartdichter, entführt am Mittwoch, 10. November, um 19.30 Uhr seine Zuhörer in die Sagenwelt des bayerischen Waldes, erzählt Kalendergeschichten, schwelgt in Erinnerungen und liest lyrische Texte. Immer wieder beeindruckt der temperamentvolle „größte bayerische Sprüchemacher“ auch mit seinen Bauernseufzern – darin gibt er Heiteres, Besinnliches und Lehrreiches zum Besten. Die musikalische Gestaltung des Abends übernehmen die Grenzwaidler in der Besetzung Michael Maier (Steierische) und Benedikt Schedlbauer (Gitarre) mit Instrumentalmusik und Liedgut aus der Region. Karten für die Lesung im Pavillon der Mittelschule Hunderdorf sind in der Gemeindebibliothek, im Sekretariat der Mittelschule Hunderdorf, in der Buchhandlung Winldmeier in Bogen und an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen unter Telefon 09422/501050.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2010


Friedrich Steineck ist Ehrenvorstand
Verdiente Mitglieder geehrt — Partnerschaft mit Bundeswehr mit Leben erfüllt
Hunderdorf.
(xk) Die KuSK kann auf ein aktives Vereinsjahr zurückblicken. Dies konstatierte Vorsitzender Roland Peschke bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer. Zugleich wurden Mitglieder geehrt sowie Friedrich Steineck zum Ehrenvorsitzenden und Ludwig Schuhbauer zum Ehrenmitglied ernannt.
In seinem Rechenschaftsbericht bilanzierte Peschke den Mitgliederstand und die Aktivitäten der KuSK im zurückliegenden Vereinsjahr. So habe sich der Vereine aktiv bei verschiedenen Veranstaltungen ins Gemeindegeschehen eingebracht. In fünf Vorstandssitzungen wurde versucht, den Vereinszielen gerecht zu werden und insbesondere auch die Mitgliederwerbung zu forcieren. Es wurden Vereins-T-Shirts sowie eine Tauschbörse für die Vereinskleidung eingeführt. Ein Erfolg wurden der Vereinsausflug nach Slowenien und das Wildessen.

Die geehrten Mitglieder mit Kompaniefeldwebel Andreas Dittrich, Kompaniechef Karsten Rohr und Vorsitzendem Roland Peschke (Erster, Dritter und Fünfter von links) sowie Bür-germeister Hans Hornberger (Zweiter von rechts). (Foto: xk)

Zudem wurde die Erneuerung des Kriegerdenkmals erörtert und im Benehmen mit der Gemeinde sowie der Pfarrei soll im nächsten Jahr die nähere Planung in Angriff genommen werden. Gut angekommen ist – auch bei den weiteren teilnehmenden sieben Ortsvereinen – das mitorganisierte Vergleichsschießen mit der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4. Für das gute partnerschaftliche Miteinander richtete Peschke auch ein Dankeschön an die Patenkompanie mit Kompaniechef Karsten Rohr an der Spitze.
Das geplante Gartenfest an Fronleichnam musste witterungsbedingt abgesagt werden. Mit 111 Mitgliedern sei die Tendenz steigend. Sieben Neuaufnahmen stünden fünf gestorbenen Mitgliedern gegenüber. „Wir sind sehr bemüht, dass es mit der KuSK bergauf geht und gehen einen neuen Weg“, so Peschke. Wie Kassier Ludwig Schuhbauer in seinem Bericht aufzeigte, stehe die KuSK finanziell auf gesunden Füßen. Danach folgte die Auszeichnung langjähriger verdienter Mitglieder. Ihnen wurde in Würdigung ihrer Verdienste um den Verein Dank und Anerkennung ausgesprochen. Friedrich Steinburg wurde in dankbarer Anerkennung für seine Verdienste in 37-jähriger Mitgliedschaft und achtjähriger Tätigkeit als Vorsitzender zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er habe den Verein in schwieriger Zeit übernommen und geführt. Für 33-jährige Mitgliedschaft und langjährige Vorstandsarbeit erhielt Ludwig Schuhbauer die Urkunde zum Ehrenmitglied.
Weiterhin wurden folgende Mitglieder von Vorsitzendem Roland Peschke und Bürgermeister Hans Hornberger für langjährige Vereinstreue mit der Ehrenurkunde und dem Ehrenkreuz ausgezeichnet: 25 Jahre: Max Holmer, Franz Wieser, Manfred Hanner, Johann Weinzierl, Josef Helmbrecht, Xaver Hagn. Für 30 Jahre: Albert Grill, Josef Schröttinger, Josef Bugl, Willi Mühlbauer und Josef Ahartinger.
Bürgermeister Hans Hornberger dankte der Patenkompanie (5./ PzPiBt1.4) und der KuSK für die Gestaltung des Volkstrauertages. Der Gemeindechef zollte dem Verein mit Vorsitzendem Roland Peschke ein Lob für die vielen Aktivitäten übers Jahr sowie für die Beteiligung bei verschiedenen Anlässen mit der Patenkompanie. „Der Verein hat sich gut in das örtliche Vereins- und Gemeindeleben eingebracht und es bereichert“, so der Bürgermeister. Er wünschte eine erfolgreiche Vereinsarbeit, eine gute Zusammenarbeit zur ansprechenden Neugestaltung des Ehrenmals sowie neue Mitglieder, die der Verein aufgrund seiner Struktur einfach braucht.
Vorsitzender Roland Peschke verwies auf die Teilnahme am 13. November beim Kathreintanz des Musikvereins sowie auf das Bundeswehrgelöbnis am 18. November um 17 Uhr in Hunderdorf, bei dem der ganze Verein gefordert sei. Die Jahrestermine 2011 erhalte jedes Mitglied in einer Veranstaltungsübersicht zum Jahresende mitgeteilt. Zum Schluss informierte Kompaniechef Hauptmann Karsten Rohr von der Patenkompanie über die Neustrukturierung der Bundeswehr, die voraussichtlich im Frühjahr 2011 verabschiedet werden wird. Fakt ist, dass eine verstärkte Ausrichtung und Vorbereitung auf den Einsatz erfolgen wird und hierfür die Zahl der Soldaten von derzeitig rund 7500 verdoppelt werden wird. Die Aussetzung der Wehrpflicht habe Auswirkungen auf die Patenkompanie, da die Ausbildung auf ein Drittel zurückgehen wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2010


WIEDERSEHEN. Nach Organisation von Max Hüttinger trafen sich am Sonntag 13 von 19 ehemaligen Schülern des Geburtsjahrgangs 1954, die die Volksschule in Windberg besuchten, zum zweiten Klassentreffen. Dies war die letzte Entlassklasse, die in Windberg die Schule besucht hat. Man traf sich am Nachmittag im Gasthaus Hüttinger zum Kaffeetrinken. Anwesend waren die Lehrer Kornel Klar und Josef Aigner. Nach einem Spaziergang durch das Klosterdorf wurde um 17 Uhr ein Gedenkgottesdienst in der 13farr- und Klosterkirche besucht. Am Abend fand ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Hüttinger statt. Dabei gab es von früheren Zeiten viel zu erzählen. Ein Vorteil war, dass nur ein Jahrgang eingeladen wurde und sich daher alle an einem großen Tisch gegenüber saßen. Man beschloss, sich in fünf Jahren wieder zu treffen. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2010


„Es gibt keine Gewinner“
Volkstrauertag als Mahnung für friedliche Zukunft
Steinburg.
(xk) Vorgezogen zum Volkstrauertag wurde am Sonntag am Ehrenmal in Steinburg der Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkrieges gedacht. Der Vorsitzende der FFW Steinburg, Franz Xaver Häusler, sagte in seiner Ansprache bei der Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt: Der Volkstrauertag erinnere daran, dass Krieg niemals Gewinner habe. Man solle nicht nur zurückblicken auf die Millionen von Toten und Schicksale, um aus der Geschichte zu lernen, sondern auch den Blick für die Zukunft schärfen, damit solche schrecklichen Ereignisse bei uns nicht mehr möglich sind.

In Steinburg fand eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt statt. (Foto: xk)

Der 1952 wieder eingeführte Volkstrauertag sei heute ein Tag des Gedenkens, der Selbstkritik und der Mahnung, aber auch ein Tag der Hoffnung und Zuversicht für eine friedliche Zukunft. „Die Toten mahnen uns“, so Häusler abschließend. Eingangs hatte Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt gesprochen und Gottes Segen für eine friedvolle Welt herabgerufen. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf umrahmte die Gedenkfeier mit Chorälen und setzte mit dem Lied vom „guten Kameraden“ einen der Bedeutung des Tages würdigen Abschluss.
Böllerschüsse durchbrachen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse mit insgesamt 65 Millionen Toten der beiden großen Weltkriege. Nach der Gedenkfeier durch die FFW in Steinburg zelebrierte der Seelsorger in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2010

Volkstrauertag
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 14. November, findet in Windberg der Volkstrauertag statt. Die Pfarrei und politische Gemeinde gedenken der Gefallenen und Vermissten, aber auch der Kriegs- und Gewaltopfer dieser Tage. Der Gemeinderat, die Vereine und die Bevölkerung treffen sich um 8.45 Uhr am Dorfplatz zum Einzug in die Pfarr- und Klosterkirche, anschließend Gedenken am Ehrenmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2010


HUNDERDORF: AUF GEHT’S ZUM KATHREINTANZ. Der Musikverein Hunderdorf veranstaltet erstmals einen Kathreintanz am Samstag, 13. November, im Saal des Gasthofes Plötz-Schlecht in Großlintach. Beginn ist um 19 Uhr. Die gut 20 Musikanten der Blaskapelle Hunderdorf (Bild) spielen unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein bei diesem Tanzabend zünftig auf. Die Blasmusikanten werden von der Tanzkapelle „Malefiz“ unterstützt, die ebenso mit ihrem breiten Musikrepertoire für Schwung auf der Tanzfläche sorgen wird. Geboten wird ein vielfältiges Musik- und Tanzprogramm, bei dem sicher für Jung und Alt etwas dabei ist. Der Eintritt ist frei. Reservierungen unter Telefon 09422/1342. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2010

ANFANG NOVEMBER ERFOLGTE DER BAUBEGINN für zwei weitere Straßensanierungsarbeiten der Gemeinde Hunderdorf.. Die als Erste begonnene Maßnahme zur Deckenbauverstärkung im Ortsteil Au vorm Wald ist plangemäß im Laufen, freute sich Bürgermeister Hans Hornberger bei einem Baustellentermin. Seit etwa zwei Wochen werden von der beauftragten Baufirma Ohneis an der Ortsstraße Randsteine und Entwässerungsrinnen angepasst und der. Unterbau erneuert. Die Gesamtkosten der Maßnahme beziffern sich auf rund 160 000 Euro. Weiterhin sollen demnächst ebenso die beauftragten Sanierungsarbeiten am Nolteweg anlaufen. Dort hat der Zweckverband bereits dieser Tage die Hauptwasserleitung und die Hausanschlüsse erneuert. Demnächst soll auch hier die Straßeninstandsetzung beginnen, für die seitens der Gemeinde noch heuer Finanzmittel von rund 155 000 Euro bereitgestellt werden konnten, — Bild: Bei der Baustellenbesprechung in Au vorm Wald kamen zusammen Schachtmeister Hans Bielmeier und Bauleiter Matthias Sogerer (beide Firma Ohneis) sowie Bautechniker Franz Xaver Fleischmann (Ingenieur Büro KEB) und Bürgermeister Hans Hornberger (von links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2010


Es gibt Momente im Leben, da steht die Welt still,
und wenn sie sich dann weiterdreht, ist nichts mehr wie es war.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem guten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn
Johann Hornberger
Mitglied der FFW Au vorm Wald, des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg, der Marianischen Männerkongregation und der KuSK Hunderdorf

* 18. September 1928    + 10. November 2010
Au vorm Wald, Straubing, Starzenberg, den 12. November 2010
In stiller Trauer:
Anneliese Hornberger, Ehefrau
Robert Hornberger, Sohn
Johann Hornberger, Sohn mit Claudia
Thomas, Sonja und Lea, Enkel
Rosa Miedaner, Schwester
Thekla Hornberger, Schwägerin mit Familie
Elisabeth Hornberger, Schwägerin mit Familie
in Namen aller Angehörigen
Aussegnung heute, Freitag, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz; Trauergottesdienst am Samstag, den 13. November 2010, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2010


Laternentanz
Das Martinsfest des Kindergartens in Hunderdorf begann heuer mit einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche, indem die Geschichte von Sankt Martin auf Overhead-Folien verdeutlicht wurde. Musikalisch gestaltet wurde dieser mit vielen Liedern rund um die Laterne und Sankt Martin. Nachdem Pater Wolfgang seinen Segen erteilt hatte, tanzten die Vorschulkinder einen Laternentanz in der verdunkelten Kirche. Anschließend wurde sich zum Zug aufgestellt, der mit Liedern begleitet zum Sportplatz führte. Dort wartete schon ein riesiges Martinsfeuer und eine Verpflegung auf die Kinder. – Bild: Beim Laternenzug.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2010


Kinderkrippe ist Investitionsschwerpunkt
Bürgermeister Hornberger berichtete bei Bürgerversammlung über Haushaltsabwicklung
Hunderdorf.
(xk) Bei der mit rund 35 Zuhörern besuchten Bürgerversammlung in Hunderdorf hat Bürgermeister Hans Hornberger über die wichtigsten Ereignisse im Gemeindegeschehen und über die Vorhaben der nächsten Jahre berichtet. Dabei konnte der Bürgermeister eine insgesamt positive Bilanz ziehen, auch wenn weiter, gespart werden müsse. Erfreulich, so Hornberger, sei, dass im Rahmen des Sechs-Millionen-Euro-Haushalts mit der Kanalbaumaßnahme BA 13, der Bahnhofsplatzgestaltung, den Straßensanierungen, der FFW-Fahrzeugbeschaffung und der Kinderkrippenplanung große Investitionsmaßnahmen abgeschlossen wurden.
Eingangs hatte Hornberger über die wichtigsten Haushaltszahlen des sechs Millionen Euro umfassenden Gesamthaushalts 2010 informiert. Dabei ging er insbesondere auf die Investitionsmaßnahmen näher ein und konstatierte: „Viele der gesteckten Ziele konnten erreicht oder die Weichen dafür gestellt werden und zwar durch ein Zusammenwirken aller Beteiligten und der Bürger“. Erfreulich wertete er es dabei, dass die Pro-Kopf-Verschuldung von 645 Euro auf 587 Euro gesenkt werden konnte. Die Steuerhebesätze blieben bei 330 Prozent unverändert und liegen unter dem Landkreisdurchschnitt von 347.
Sodann zeigte der Bürgermeister die positive Entwicklung beim Baugebiet „Brunnenstraße“ auf. Von 31 Bauparzellen seien bereits 16 Plätze verkauft, davon heuer sechs. Beim Regenrückhaltebecken am Lindfelder Weg, das eine spürbare Entlastung bei starken Regenereignissen brachte, wurde noch die Grünpflanzung vorgenommen. Für den Kanal-Bauabschnitt 13 für Lintach, Rammersberg, Sollach, Stetten, Eglsee und Öd sowie Einzelanwesen in Hofdorf konnte die finanzielle Restabwicklung des 1,6-Millionen-Projektes vorgenommen werden. Kürzlich sei auch der Bescheid über bewilligte Zuwendungen in Höhe von 1,28 Millionen Euro eingegangen, mit deren Auszahlung im nächsten Jahr gerechnet werde.
Zwei neue Unternehmen im Gewerbegebiet
Die Gemeinde freut sich, dass sich im Gewerbegebiet an der Thananger Straße zwei neue Unternehmen ansiedelten. Die Gemeinde habe noch planebene Gewerbeflächen mit rund 6 500 Quadratmetern verfügbar für neue Interessenten und somit für neue Arbeitsplätze.
Der Bürgermeister verwies auf die verstärkten Bemühungen für die langersehnte Geh- und Radweganbindung Hunderdorf – Steinburg und den zwischenzeitlichen Abschluss der offenen Grundstücksabwicklungen. „Ich bin für eine Bauausführung im nächsten Jahr zuversichtlich“, so Hornberger. Er informierte zudem über die durchgeführte Straßensanierung Thananger-Gaishausen-Ehren (Kosten 430 000 Euro, Zuschuss 175 000 Euro), die Restabwicklung der Hof erschließungsmaßnahmen Hoch, Stockwies und Öd. Für neue Maßnahmen stünden im nächsten Jahr keine Förderungen zur Verfügung. Anfang November wurden zudem die Straßeninstandsetzungen in Au vorm Wald (160000 Euro) und Nolteweg (155000 Euro) begonnen. Mit der Bepflanzung zum Frühjahr wurde auch die Ortskernsanierung am ehemaligen Bahnhof splatz/Staatsstraße 2139 mit Gehwegausbau und energiesparender Straßenbeleuchtung abgeschlossen. Gut 700 000 Euro wurden in die Gesamtmaßnahme investiert. Hornberger verwies auf die Beschaffung von zwei neuen Einsatzfahrzeugen für die Feuerwehr Hunderdorf.
„Um den Fortbestand unserer Hauptschule zu sichern und das Prädikat ‚Mittelschule‘ für den gleichwertigen Mittelschulabschluss zu erhalten, haben wir uns zur Gründung des Schulverbundes Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang entschlossen“, betonte der Bürgermeister. Er verwies auf das große Schulangebot mit offener und gebundener Ganztagsschule, Mittagsbetreuung und Jugendsozialarbeit. Der zum Herbst geplante Neubau der Kinderkrippe und die Rathaussanierung wurden konjunkturbedingt zur Ausführung auf das nächste Jahr verschoben. Rund 90 Kinder, davon zehn Krippenkinder, besuchen den Kindergarten im neuen Kindergartenjahr.
Naturbadeweiher und Biotop-Lehrpfad
Ein positives Ergebnis zur weiteren Gemeindeentwicklung wurde präsentiert aus der Ideenschmiede des Arbeitskreises ILE 23, wobei ein Naturbadeweiher und ein Biotop-Lehrpfad in Steinburg vorrangig Priorität erhielten. „Bei den FFW-Gerätehäusern in Gaishausen und Au vorm Wald wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 24 Kilowatt installiert, ein neuer Kinderspielplatz in Ehren errichtet, die Bibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg in der Mittelschule neu konzipiert und über die Errichtung von zentralen Hackschnitzelheizungen beraten“, ließ der Bürgermeister zudem wissen.
Mit seinem Ausblick auf das Jahr 2011 und die Folgejahre führte der Bürgermeister den Neubau der Kinderkrippe, die Rathaussanierung, weitere Gehweg- und Straßensanierung sowie den Abschluss der Straßeninstandsetzungen Au vorm Wald und Nolteweg, die Sanierung des Leichenhauses und die Errichtung einer Biomasseheizung am Bauhof und bei der Schulanlage als Investitionsschwerpunkte an.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2010


Der barmherzige Samariter
Kinderbibeltag der Pfarrei — 75 Kinder nahmen teil
Hunderdorf.
(hk) Am Samstagnachmittag fand im Pfarrheim Sankt Wolfgang in Hunderdorf der Kinderbibeltag der Pfarrei Sankt Nikolaus statt. 75 Kinder fanden sich ein, um bei Spielen, Singen und Basteln die Heilige Schrift näher kennenzulernen. Mitglieder des Familien-Gottesdienstkreises und Pfarrer Pater Martin Müller haben den Bibeltag, der sich diesmal um den Barmherzigen Samariter drehte, vorbereitet.
Zuerst lernten sich die Kinder beim Singspiel „Sag mal wie heißt du“ kennen, bevor die Frauen vom  Gottesdienstkreis das Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Szene setzten. In dem Gespräch, in dem Jesus einem Gesetzeslehrer das Gleichnis erzählte, ging es schließlich um die Frage wer der Nächste sei. Jesus erzählte von dem Mann, der den steinigen Weg von Jerusalem nach Jericho ging und von Räubern überfallen, ausgeplündert und hilflos liegen gelassen wurde. Ein Priester und ein Levit gingen an ihm vorbei und kümmerten sich nicht. Jedoch ein Samarier, ein Samariter, einer, von dem die Menschen sagen, er kenne die Gebote Gottes nicht, hatte mit dem Mann Mitleid und versorgte ihn.

Die selbstgebastelten bunten Steine legten die Kinder beim Gottesdienst auf den Altarstufen nieder. (Foto: hk)

Nach dem Spiel verarbeiteten die Kinder in vier Gruppen die Geschichte mit ihren Gruppenleiterinnen. In einer Gruppe wurde das Thema noch mit Texten und Vorlagen vertieft. In einer anderen Gruppe fühlten die Kinder, beim Tasten von verschiedenen Materialien, dem steinigen Weg, den der Mann ging nach, machten Spiele und malten Bilder zu dem Gleichnis aus. In der nächsten Gruppe wurden große Kieselsteine als Symbol des steinigen Weges bemalt und in der letzten Gruppe machten die Kinder eine Fantasiereise bei meditativer Musik.
Auch beim Abschlussgottesdienst, den der Kinderchor musikalisch gestaltete, wurde die Bibelgeschichte thematisiert.
Zu den kleineren Steinen, die die Kinder beim Einzug in die Kirche auf die Altarstufen legten und die den Weg des alten Mannes aus Samarien symbolisierten, wurden bei den Fürbitten noch drei große Steine gebracht, die für den steinigen Weg mancher Menschen, die Hunger haben, krank oder in Not sind, stehen. Dazu wurden auch noch drei Kerzen angezündet um zu zeigen, dass Jesus auch schwere Zeiten hell machen könne.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2010


Viele Arme Seelen gerettet
Hunderdorf: Lesung des Mundartdichters Josef Fendl

„Wer jemanden zum Lachen bringt, löst eine Arme Seele aus dem Fegefeuer“ – unter diesem Motto startete der bayerische Mundartlichter Josef Fendl seine Lesung in Hunderdorf. Erfreulich viele Gäste folgten der Einladung des Freundeskreises der Gemeindebibliothek und schon bei den ersten Sätzen des „Pointen-Poeten“ wurde klar, dass dieser Abend zu einer großartigen Rettungsaktion für Arme Seelen geraten wird.
Stimmgewaltig – das bereitgeteilte Mikrofon wurde von Fendl schon vor Beginn der Veranstaltung beiseitegeschoben – und ausdruckstark zog der ehemalige Schullehrer das Publikum in seinen Bann. Er ließ die Zuhörer teilhaben an seinen Erinnerungen an eine Kindheit in einfachen Verhältnissen, an seinem „Wohlfühlort“ unter den Kornmandln, unter die seine Mutter das Kleinkind während ihrer Arbeit auf dem Feld legte. Köstlich waren die satirischen Betrachtungen der Glückwünsche und Geschenke zum 70. Geburtstag, den der Autor allerdings schon lang hinter sich gelassen hat.
Nach einem Exkurs in die niederbayerische Sagenwelt öffnete der leidenschaftliche Sprüchesammler eine Schatzkiste – ein Feuerwerk kurios-herber Sagworte, auch Bauernseufzer genannt, zündete eine Lachsalve nach der anderen. Unübersehbar ist Fendls Freude am Vortragen: Mimik und Gestik unterstreichen den Wortwitz, Schalk blitzt aus seinen Augen, effektvoll setzt er die Pointen. Im zweiten Teil des Abends unterhielt der „literarische Besenbinder“ mit Kalendergeschichten – kurzen, heiteren, im Dialekt geschriebenen Geschichten für jedermann. Auch die Lyrik kam nicht zu kurz, denn während seiner Zeit als „Kalendermann“ fand Fendl auch den Bezug zu dieser Art der Dichtung. Seine Gedichte reimen sich allerdings nicht, es sind Texte, „um die noch viel freier Platz zum Nachdenken bleibt. Der temperamentvolle Rezitator schaffte es meisterlich, von lustigen Momenten zu besinnlichen zu wechseln, und mit einer Art Meditation, der Suche nach der Quintessenz des Lebens, entließ er ein entspanntes Publikum.
Josef Fendl erwies sich nicht nur als Liebhaber und Kenner der bayerischen Sprache, die in ihrer Prägnanz und Bildhaftigkeit kaum zu übertreffen ist, sondern zeigte auch mit seinen Kenntnissen des Lateinischen und Griechischen so manchen Ursprung heute gebräuchlicher Wörter, auf.
Der „Meister des Wortes“ unterhielt an diesem Abend allerdings nicht allein. In perfekter Abstimmung auf die Texte bildeten Michael Maier und Benedikt Schedlbauer mit Steirischer, Gitarre und auch Gesang den passenden Rahmen. Ihre bayerische Musik stimmte auf die Lesung ein, ließ zwischen den Aphorismen und Geschichten ein wenig Zeit zur Entspannung der Lachmuskeln und bildete einen schönen Abschluss des rundum gelungenen Abends.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2010


Rekruten gelobten öffentlich, treu zu dienen
Wegen Wehrpflicht-Aus: Zeremonie in Hunderdorf wohl eine der letzten Gelöbnisfeiern
Hunderdorf.
(ma) Die seit 18 Monaten bestehende Patenschaft zwischen der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 und der Gemeinde Hunderdorf erfuhr am Donnerstagabend mit dem feierlichen Gelöbnis auf deren Sportplatz eine weitere Vertiefung. Zahlreiche Hunderdorfer Vereinsabordnungen und Bürger bekundeten mit ihrer Anwesenheit ihre Verbundenheit zu den Soldaten.

176 Rekruten aus Bogen und Feldkirchen waren zum Gelöbnis angetreten.

„Die politische Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht naht und wir werden vermutlich im Jahr 2011 die letzten Wehrpflichtigen einziehen. Damit sind auch feierliche Gelöbnisse in ihrer jetzigen Form obsolet.“ Dies gab der Kommandeur des Panzerpionierbataillons 4, Oberstleutnant Klaus Raab, der erst vor Tagen aus seinem Auslandseinsatz aus dem Kosovo zurückkam, bei der Veranstaltung in Hunderdorf bekannt.
116 Soldaten, 60 Pioniere
Seit einigen Jahren finden die feierlichen Gelöbnisse im Verbund der

Die traditionelle Rekrutenrede hielt Pionier Trung Nguyen.

Rekruten des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ aus Feldkirchen und des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen unter wechselnder Verantwortung statt. Die Pioniere hatten sich entschieden, das Gelöbnis im IV. Quartal 2010 in der Patengemeinde ihrer Rekrutenkompanie in Hunderdorf durchzuführen. Hierzu hatten am Donnerstagabend 116 Sanitätssoldaten und 60 Pioniere im offenen Karree am Sportplatz Aufstellung genommen, als der Ehrenzug, angeführt vom Luftwaffenmusikkorps 1 aus Neubiberg unter der Stabführung von Oberstleutnant Karl Krinner einmarschierte.
Zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen die Regierungsvizepräsidentin Monika Weinl, der stellvertretende Landrat Josef Laumer, Bogens zweiter Bürgermeister Helmut Muhr, Bürgermeisterin Barbara Unger aus Feldkirchen sowie der Kommandeur des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ und der Chef der Polizeiinspektion Bogen, Alfons Kreipl, waren der Einladung des Kommandeurs Klaus Raab und des Hunderdorfer Bürgermeisters Hans Hornberger gefolgt. Aber auch über 500, teilweise von sehr weit angereiste Angehörige, Bekannte und Freunde der Rekruten säumten den Sportplatz. Nur schade, dass man mit zunehmender Dunkelheit die eigentlich eindrucksvolle Zeremonie optisch kaum mehr verfolgen konnte.

Kommandeur Oberstleutnant Klaus Raab und Oberfeldarzt Dr. Thorsten Schütz beglück-wünschten mit Bürgermeister Hans Hornberger (von links) die Rekruten.

Ein besonderer Tag
„Es ist ein besonderer Tag für die angetretenen 180 Rekruten, aber auch für die Gemeinde Hunderdorf“, stellte Bürgermeister Hans Hornberger zu Beginn seiner Ansprache fest. Es sei bereits das 3. öffentliche Gelöbnis in der Gemeinde, was von gegenseitiger Wertschätzung zeige. Er sei auch glücklich darüber und fühle sich angesichts der vielen jungen Soldaten, die sich zu ihrem Staat bekennen, bewegt. „Sie zeigen, dass Sie Ihre Verantwortung für unser Land ernst nehmen“, meinte der Bürgermeister.
Tradition ist bei einer Gelöbnisfeier mittlerweile auch die Rekrutenrede. Pionier Trung Nguyen berichtete über seine Eindrücke und Erlebnisse während der ersten Wochen der Grundausbildung. Die im Vorfeld über die Bundeswehr gehörten Sprüche, wie: Soldat sein heißt doch, „ohne langes Denken alles zu tun“, sei ihnen zur Verwunderung aller, rasch widerlegt worden. Die Praxis und viel theoretischer Unterricht hätten bewiesen, dass ein Soldat eben nicht „ohne langes Denken alles tun soll“. „Gefordert wurden wir nicht nur mental, nein, auch körperlich stießen einige Kameraden an ihre Grenzen“, berichtete Nguyen. Nur mit Disziplin und Kameradschaft konnten seiner Auffassung nach die größten Hindernisse überwunden werden.

Mit der Hand an der Truppenfahne legten sechs Rekruten stellvertretend für ihre Kameraden das Gelöbnis, beziehungsweise den Diensteid ab. (Fotos: ma)

Werte bewahren
Oberstleutnant Raab dankte dem gastgebenden Bürgermeister Hornberger und den zahlreichen Gästen für ihre Teilnahme an der Gelöbnisfeier. „Sie, meine Rekruten, sind heute hier angetreten, um sich öffentlich zu Ihrer Verantwortung und Ihr Eintreten für unser Vaterland zu bekennen und nehmen somit als Soldat besondere Pflichten auf sich“, stellte der Kommandeur fest. Ihr Dienst sei von Befehl und Gehorsam sowie einer weit reichenden Verpflichtung zur Treue, die auch den Einsatz des eigenen Lebens einschließe, gekennzeichnet. Die zahlreiche Anwesenheit von Angehörigen und Freunden sowie politischen Mandatsträgern würden die angetretenen jungen Menschen in ihrer Entscheidung bestärken und ihnen Respekt bezeugen, betonte Raab. Fähigkeiten, sich in eine Gemeinschaft einzubringen, Hilfsbereitschaft aufzubringen, Verantwortung für andere zu übernehmen, seien bleibende Werte und sollten auch nach der Bundeswehrzeit bewahrt werden, wünschte sich der Kommandeur abschließend.
Jeweils sechs Rekruten aus Bogen und Feldkirchen traten sodann vor, um mit der Hand an den Truppenfahnen stellvertretend für die übrigen Kameraden ihr Gelöbnis oder als Zeitsoldat den Diensteid abzulegen. Mit der Bayern- und Nationalhymne endete die Zeremonie am Sportplatz.
Beim anschließenden Empfang übermittelte Landratsstellvertreter Josef Laumer .den Respekt und den Dank des Landrates Alfred Reisinger und der Bürger des Landkreises für die Entscheidung der Rekruten, ihre Wehrpflicht abzuleisten. Den Rekruten versicherte er, dass sie in eine Region gekommen seien, in der sie herzlich aufgenommen und wo sie als Soldat geachtet würden. Laumer lobte in diesem Zusammenhang die vielen Freundschaften und Patenschaften zwischen der Bundeswehr und den Landkreisgemeinden, die ständig mit Leben erfüllt würden. Die Rekruten lud Laumer ein, während ihrer Dienstzeit in unserer Region, diese näher kennenzulernen und ihre vielfältigen . Freizeiteinrichtungen zu nutzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2010


Kirchlicher Segen für neuen Transporter und Halle
Windberg.
(ws) Die Gemeinde Windberg erhielt eine neue Gerätehalle sowie einen neuen VW-Pritschenwagen. Am Freitag trafen sich Bürgermeister Hans Gstettenbauer, der Gemeinderat, Pater Johannes sowie der Seniorchef Heinrich Niedermayer von Auto Niedermayer, um durch Pfarrer Abt Hermann-Josef diesen beiden Investitionsmaßnahmen den kirchlichen Segen zu erteilen. Dies erfolgte in der wegen des strömenden Regens in der noch ohne Licht vorhandenen Halle. „Mit diesen beiden Investitionen ist der Bauhof in Windberg in Zukunft wieder optimal ausgerüstet“, freute sich das Gemeindeoberhaupt.

Abt Hermann-Josef spendete den beiden Investitionsmaßnahmen wegen des Regens in der Halle den kirchlichen Segen. (Foto: ws)

In drei Gemeinderatssitzungen war über den Ankauf eines Transporters für den Bauhof Windberg beraten worden. Das bisherige Fahrzeug war bereits 22 Jahre alt und seitdem für die Gemeinde im Einsatz, hielt jetzt nicht mehr dem Sicherheitsstandards stand und war nicht mehr TÜV-tauglich. Zwei Angebote verschiedener Fahrzeughersteller lagen dem Gemeinderat vor. Der Gemeinderat sprach sich dann für den Ankauf eines VW-Transporters von Auto Niedermayer zum Preis von 26 097 Euro aus. Bereits im Oktober konnte dann dem Bauhof-Leiter der neue Transporter übergeben werden. Der alte Transporter wurde veräußert. Es konnte noch ein Preis von 600 Euro erzielt werden.
„Im Oktober konnte auch unsere neue Gerätehalle mit zirka zehn auf zwölf Metern in Betrieb genommen werden“, so Hans Gstettenbauer. Dies war dringend notwendig, da der Bauhof aus allen Nähten platzte und die Gerätschaften stets ausgelagert werden mussten, um diese vor Witterungseinflüssen zu schützen. Nach längerer Beratungs- und Planungsphase konnte der Auftrag an die Firma Wolf ‚in Fertigungsbauweise mit einem Auftragsvolumen von 57 000 Euro brutto vergeben werden. Nach diversen Abzügen von 5 000 Euro durch Eigenleistungen der Gemeinde und Nachberechnung der Hallengröße ergaben sich tatsächliche Kosten von etwa 49 700 Euro. Hinzu kommen noch sonstige von der Gemeinde geleistete Kosten, wie Fundament und ähnliches von 5 000 Euro, somit ergibt sich eine Gesamtsumme von 54 700 Euro.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2010

45 JAHRE IST ES HER, dass der Jahrgang 1950/51 der Volksschule Hund er dor f aus der Schule entlassen worden ist. Dies nahmen die ehemaligen Schüler zum Anlass, sich zu einem Klassentreffen im Gasthaus Amann in Hunderdorf zusammen zu finden. Mit dabei war Pater Wolfgang Vos als damalige Lehrkraft, um die Gedanken an diese Zeit auszutauschen. Einem Rundgang auf dem Friedhof zum Besuch der Gräber verstorbener Klassenkameraden folgte ein Gedenkgottesdienst. Hier hielten die Patres Wolfgang und Martin die heilige Messe und gedachten gemeinsam mit den früheren Schulkameraden den verstorbenen Lehrkräften und Schülern. – Bild: Die Ehemaligen. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2010


Sieben neue Messdiener
Am Sonntag wurden beim Gottesdienst sieben neue Ministranten in die große Ministrantenschar der Pfarrei Sankt Nikolaus, , Hunderdorf aufgenommen. Pfarrer Pater Martin Müller freute sich sehr über die neuen Ministranten, die in den letzten Monaten von den Gruppenleitern für den Dienst in der Kirche gut vorbereiten wurden. Pater Martin sagte eingangs des Gottesdienstes, dass die neuen Ministranten Freude am Gottesdienst haben dürfen. Nach der Andacht rief die Oberministrantin Nadine Kunze die neuen Ministranten auf, vor den Altar zu treten und diese antworteten: „hier bin ich“. Neu aufgenommen wurden: Florian Madl, Florian Obermeier, Hannes Zimmerer, Patricia Häusler, Anna-Maria Kuffner und Anna Pagany. Bevor sie den Dienst am Altar aufnahmen, fragte sie Pfarrer Pater Martin noch nach ihrer Bereitschaft und sie antworteten: „wir wollen es“. Dann forderte er sie nochmals auf, Vorbild im Glauben zu sein und sagte: „Gott wird euch durch euren Dienst im Glauben bestärken und in seiner Liebe bewahren.“ Oberministrant Maximilian Höcherl sagte in seiner Ansprache, dass es auch andere Gemeinschaften gebe, die so genannten Leistungsgemeinschaften. Dies sei jedoch bei den Ministranten anders. Das Wort das die Ministranten zusammenhält, ist das kleine Wort Liebe. Die Nächstenliebe kann euch keiner nehmen, betonte der Oberministrant und wünschte den neuen Ministranten, dass sie sich nicht durch andere Gemeinschaften verbiegen lassen, denn die Nächstenliebe stehe an erster Stelle. -Bild: Die neuen Ministranten mit Pfarrer Pater Martin. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2010


Mehrzweckwagen für die Feuerwehr
Gesamtkosten liegen bei 107000 Euro — Tanklöschfahrzeug wird nächstes Jahr geliefert
Hunderdorf.
(xk) Die FFW Hunderdorf hat ein neues Mehrzweckfahrzeug erhalten. Im Zuge der Ersatzbeschaffung für das 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug wurde gleichzeitig ein Mehrzweckfahrzeug in Auftrag gegeben, da die neuen Tanklöschfahrzeuge TLF 16/24 nur noch eine Truppbesatzung von drei Mann aufweisen. Kürzlich erhielt es den kirchlichen Segen.
Das Mehrzweckfahrzeug wurde nach siebenmonatiger Lieferzeit ausgeliefert und konnte Anfang November von der Feuerwehr in Landau abgeholt werden. Die Kosten für das Fahrzeug und die umfangreiche Sonderausstattung belaufen sich auf 107 000 Euro. Hierfür wurde ein Staatszuschuss in Höhe von 12 000 Euro bewilligt.
Gottesdienst gefeiert

Pfarrer Martin Müller segnete das neue Mehrzweckfahrzeug. (Foto: xk)

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche erfolgte die Segnung des Fahrzeugs durch Pfarrer Pater Martin Müller im vereinsinternen Kreis im Feuerwehrgerätehaus. Vorstand Max Holzapfel dankte Karl Englmeier und Klaus Weninger, die federführend für das neue Fahrzeugkonzept und die Beschaffung des Mehrzweckfahrzeugs waren. Er kündigte an, dass nach Auslieferung des Tanklöschfahrzeugs im Laufe des nächstes Jahres eine offizielle Einweihungsfeier für beide Fahrzeuge stattfinden wird.
Kommandant Klaus Weninger gab bekannt, dass das Mehrzweckfahrzeug ab sofort einsatzbereit ist und für vielfältige Einsätze zur Verfügung steht. Das Fahrzeug, ein Mercedes-Benz „Sprinter“ mit Allradantrieb, ist vorwiegend zur Errichtung einer Führungsstelle sowie zum Transport von Mannschaft und Gerät bestimmt. Neben der Standardbeladung verfügt das neue Feuerwehrauto über verschiedene Zusatzbeladungen, wie Wassersauger, Atemschutzgeräte, Gerätschaften zur Verkehrsabsicherung und Zusatzbeleuchtungsausstattung. Es beinhaltet auch eine Wärmebildkamera und ein Gasmessgerät. Über einen integrierten Spannungswandler stehen Steckdosen zum Betrieb von 230-Volt-Geräten zur Verfügung. Das Mehrzweckfahrzeug ist eine wertvolle Ergänzung im Fahrzeugpark der FFW Hunderdorf. Er dankte dem Bürgermeister mit den Gemeinderäten für die Weitsicht und die Unterstützung bei der Umsetzung des neuen Fahrzeugkonzepts.
Konzept umgesetzt
Bürgermeister Hans Hornberger beglückwünschte die Feuerwehr zum neuen Fahrzeug. Bei der Genehmigung zur Beschaffung der beiden Fahrzeuge waren zwar einige Hürden zu nehmen, aber dank des Einsatzes der Kreisführungskräfte und des Abgeordneten Josef Zellmeier konnte das benötigte Fahrzeugkonzept umgesetzt werden. Die Gemeinde ist sich der Aufgabe bewusst, die Feuerwehren mit dem entsprechenden Gerät auszustatten und weiß bei der Feuerwehr Hunderdorf, dass das Geld gut angelegt ist, da die Fahrzeuge und Gerätschaften bestens gehegt und gepflegt werden. Er wünschte allzeit eine unfallfreie Fahrt und erfolgreiches Arbeiten bei den Einsätzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2010


SV-Fußballer sagten „Danke“
Konrad Bachmeier Ehrenamtlicher des Jahres 2010
Hunderdorf.
(ta) Mit Kaffee und Kuchen bedankte sich die Abteilung Fußball des SV Hunderdorf bei ihren ehrenamtlichen Helfern, Trainern und Funktionären. Die gut besuchte Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt. Mit dieser jährlichen Veranstaltung sagt die Abteilung Fußball Dankeschön an ihre Ehrenamtlichen und deren Partner.
Bürgermeister Hans Hornberger, Kreisehrenamtsbeauftragter des BFV, Walter Kammerer, der einen Spielball als Präsent dabei hatte, und der Gesamtvorsitzende des SV Hunderdorf, Hans Freundorfer, betonten in ihren Begrüßungsworten die großartigen Leistungen der Ehrenamtlichen für den Verein und für die Gesellschaft. Ohne ihr uneigennütziges Engagement wäre kein Vereinsleben möglich und ohne Vereinsleben verlöre auch die Gemeinde Hunderdorf an Lebensqualität.

Ehrenvorsitzender Peter Henke, Walter Kammerer, Bürgermeister Hornberger, Vorsitzender Hans Freundorfer, Konrad Bachmeier, Stefan Diewald, Abteilungsleiter Dieter Schmidla und 2. Abteilungsleiter Klaus Hornberger (von links).

Der Vereinsehrenamtsbeauftragte der Abteilung Fußball, Stefan Diewald, zeigte anhand eines Powerpointvortrages die Leistungen der Ehrenamtlichen in der Abteilung Fußball des SV Hunderdorf auf. „Es werden jährlich 3700 Stunden in der Fußballabteilung geleistet“, betonte Stefan Diewald. Dies ist eine enorme Leistung, welche die fast 60 Ehrenamtlichen erbringen. Eine Person aus der geselligen Runde wurde besonders hervorgehoben. Der Platzwart Konrad Bachmeier, unterstützt von seinem Sohn Christoph Bachmeier, leistete allein über 350 Stunden rund um den Sportplatz. Ohne seine hervorragende Arbeit wäre die Sportanlage in keinem solch guten Zustand. Er entlastet durch sein Ehrenamt auch die Gemeindekasse, da ansonsten der Bauhof die Pflege der Schulsportanlage übernehmen müsste. VEAB Stefan Diewald ernannte ihn deswegen zum „Ehrenamtlichen des Jahres 2010″ der Abteilung Fußball. Konrad Bachmeier erhielt neben einer Urkunde noch ein Präsent.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2010


Leichenhaus: Pläne vorgestellt
Neubauvariante wird untersucht — Gemeinde will Elektro-Tankstelle
Hunderdorf.
(xk) Wird das Leichenhaus saniert oder neu gebaut? Diese Frage stellte sich dem Gemeinderat in der Sitzung am Donnerstag im Rathaus. Bürgermeister Hans Hornberger führte dazu eingangs aus, dass die Instandsetzung des Leichenhauses überfällig sei. Die Räumlichkeiten seien zu klein, und bei genauer Betrachtung fehlt auch ein Sanitärbereich, der Putz und die Farbe bröckeln. Es stellt sich die Frage „Sanierung oder Neubau“.
Im Haushalt waren heuer 50 000 Euro vorgetragen, laut Kostenschätzung beziffert sich die Renovierung mit Erweiterung auf etwa 150 000 Euro, ein Neubau dürfte überschlägig bei rund 300 000 Euro liegen, bilanzierte das Gemeindeoberhaupt. Sodann stellte Architekt Robert Troiber seine Entwurfsskizze für den Anbau mit einem überdachten Vorplatzbereich im Eingangsbereich vor, ebenso den angedachten Geräteraum an der Westseite. Zudem erläuterte der Planer die Kostenschätzung für die anstehenden Instandsetzungsarbeiten sowie für den Anbau in den einzelnen Positionen und konstatierte: Rund 75 000 Euro entfallen auf die Sanierung und rund 75 000 Euro auf die Erweiterung.
Pfarrer Martin Müller konstatierte, die aufgenommenen Planungen seien ein „Schritt in die richtige Richtung bei diesem sensiblen Thema“. Das Leichenhaus werde vom Charakter des „Aufbahrungsraumes“ die Bedeutung zum „Abschiedsraum“ erhalten. „Die Beerdigungen werden neue Formen annehmen, deshalb sollte eine Lösung genau überdacht werden“, so der Seelsorger. Nach ausgiebiger. Diskussion entschied der Gemeinderat zum weiteren Vorgehen zunächst gemeinsam einige Objekte zu besichtigen und ein mögliches Raumprogramm zu besprechen für die Sanierung und alternativ für einen Neubau. Für Letzteren sollten ebenso eine Entwurfsskizze und ein Kostenvoranschlag zur Entscheidungsfindung vorgelegt werden.
Baugesuche
Im Folgenden wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt zu Baugesuchen für die Erweiterung der bestehenden Produktionshalle und Bürogebäude in der Thananger Straße 26, dem Neubau eines Milchviehstalles und separatem Melkgebäude usw. in Gaishausen 34 sowie einer Geländeauffüllung in Riglberg 3. Beschlossen wurde von den Ratsmitgliedern auch die Bewerbung der Gemeinde für zwei Standorte für Ladesäulen für Elektroautos. Im Rahmen der Umsetzung der Modellregion „Elektromobilität Bayer. Wald“ (E-Wald), in die auch der Landkreis Straubing-Bogen einbezogen werden soll, werden zentrale Standorte für Aufladestationen in Hunderdorf und Steinburg angeboten.
Erfreuliches konnte Bürgermeister Hans Hornberger berichten: So erhielt die Gemeinde zum einen für den Kanalbauabschnitt 13 eine Zuwendung in Höhe von 1,28 Millionen Euro in Aussicht gestellt, zum anderen wurde für den Neubau der Kinderkrippe ein Zuschuss von 309 700 Euro bewilligt. Weiterhin wird für die Ortskernsanierung „ehemaliger Bahnhofsplatz“ zum genehmigten Zuschuss von 323 000 Euro die Restrate von 53 000 Euro dieser Tage ausbezahlt.
Energy-Scout
„Mit Alexander Waas, Irlach, hat die Gemeinde Hunderdorf auch einen Energy-Scout direkt im Ort, nachdem auf Ebene der Verwaltungsgemeinschaft zudem Roland Auerbacher und Johannes Frankl zur Verfügung stehen“, stellte der Gemeindechef erfreut fest. Waas werde sich bei der Jahresabschlusssitzung vorstellen. Die Kontaktadressen der Energy-Scouts werden im Internet veröffentlicht. Sie sind kostenlose Ansprechpartner für die Bürger bei allen Fragen rund um die „Energie“. Bekannt geben konnte der Ratsvorsitzende zudem die Errichtung eines Briefkastens in Hofdorf.
Zudem verwies der Bürgermeister auf die Bemühungen des Bayerischen Gemeindetages gegenüber dem Landtag bezüglich der Weiterentwicklung der Haupt- zu Mittelschulen, wozu leider der Freistaat im Vorfeld die Konnexität nicht begründet sieht und somit keine besondere Mitfinanzierungspflicht. Der Sitzung voraus ging eine Besichtigung des neuen Mehrzweckfahrzeugs der FFW Hunderdorf. Hierbei erläuterte Kommandant Klaus Weninger die zweckdienliche Fahrzeugausstattung.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2010


Soziale Kälte nimmt täglich zu
VdK-Ortsverband hielt Jahresversammlung ab — Verdiente Mitglieder geehrt
Hunderdorf/Windberg.
(ws) Bei der Jahresversammlung d‘ es Sozialverbandes der Krieger-, Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner (VdK) am Freitagnachmittag im Gasthaus Amann, Hunderdorf, referierte vor vielen Besuchern die Kreisvorsitzende Resi Bittner. Der Mitgliederstand des Ortsverbandes ist innerhalb von vier Jahren um 20 Prozent gestiegen. Im Anschluss der Versammlung fand noch eine besinnliche Adventsfeier mit einem Essen statt.
Nach der Totenehrung gab Vorsitzende Jutta Hambauer einen kurzen Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr ab. Der Ortsverband Hunderdorf-Windberg hat derzeit 220 Mitglieder. Damit ist innerhalb von vier Jahren eine Mitgliedersteigerung von 20 Prozent zu verzeichnen. Im letzten Jahr gab es auch fünf Sterbefälle. Einen großen Verlust erlitt der Orts- und Kreisverband dabei mit dem Tod des langjährigen (53 Jahre) und sehr engagierten Franz Xaver Hagn, der in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich tätig war. Beim Kirchweihmarkt in Hunderdorf nahm der VdK mit einem Infostand teil.
VdK-Aktion

Die Geehrten mit Bürgermeister Hans Hornberger (links), stellvertretendem Ortsvorsitzenden Hans Lobmeier (Fünfter von links), VdK-Kreisvorsitzender Resi Bittner (Fünfte von rechts) und Ortsvorsitzender Jutta Hambauer (rechts). (Foto: ws)

Bei der VdK-Aktion „Helft Wunden heilen“ wurden von Anita Amann und Hans Lobmeier 1300 Euro gesammelt. Die Gelder der „HWH-Sammlung“ kommen Behinderten und anderen sozialen Einrichtungen zugute. Am Volkstrauertag beteiligte sich der VdK mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal. Anschließend ehrten Ortsvorsitzende Jutta Hambauer und Kreisvorsitzende Resi Bittner 19 Mitglieder mit dem Treueabzeichen und der Urkunde des Sozialverbandes VdK Bayern. Die Brosche in Gold für 30 Jahre Mitgliedschaft erhielten Paula Schindler und Anna Wirth. Mit der Anstecknadel in Bronze wurden geehrt Michael Achatz, Anita Amann, Ewald Axinger, Franz Diewald, Isolde Eberth, Brigitte Feldmeier, Michael Feldmer, Centa Hafner, Franz-Xaver Hagn, Siegfried Häusler, Günter Hirtreiter, Rosenarie Holmer, Sabine Löwel, Anton Schiederer, Johann , Schultiger, Alois Schütz und Josef Wurm.
Bürgermeister Hans Hornberger aus Hunderdorf freute sich über die große Mitgliederzahl des VdK-Ortsverbandes, denn er sei sehr wichtig für die sozial schwachen Menschen. Die Gemeinde unterstützt den Verein nach ihren Möglichkeiten und stellt etwa einen Raum im Rathaus für eine VdK-Sprechstunde pro Monat zur Verfügung.
Kreisvorsitzende Resi Bittner betonte, die soziale Kälte nehme täglich zu: Jede alleinerziehende Mutter lebe in Armut und jede zweite sei von Armut bedroht. Für alleinerziehende Mütter müssten die Kindergartenplätze und das Jobangebot individuell auf die Arbeitsbedingungen zugeschnitten werden. „Unsere Kinder brauchen die bestmöglichste Schul- und Weiterbildung, denn sie sind unser größtes Glück und bedeuten unsere Zukunft.“ Bei gleicher Ausbildung und gleicher Arbeit sollten Männer und Frauen dasselbe Gehalt bekommen. Momentan bekämen Männer 20 Prozent mehr Gehalt. Diese finanziellen Nachteile fänden sich auch auf dem Rentenkonto der Frauen wieder.
Soziale Schieflage
„Wenn wir uns heute die Rentenbezüge in allen Bundesländern betrachten, liegt Bayern mit 883 Euro bei den Männern und etwa 500 Euro bei den Frauen an letzter Stelle“, rechnete Bittner vor. Bayern bekomme die niedrigste Rentenzahlung und das, obwohl es die niedrigste Arbeitslosenquote habe. Zusätzlich solle auch noch die Rentengarantie gestrichen werden. Bittner: „Dieses Vorhaben ist für Jung und Alt eine Katastrophe, denn Rentenbezüge, die heute gestrichen werden, betreffen auch die zukünftigen Rentner.“ Bei Hartz-IV-Empfängern sei beabsichtigt, ab dem nächsten Jahr die Rentenbeiträge zu streichen. Dies habe zur Folge, dass die Betroffenen, wenn sie mehr als drei Jahre arbeitslos sind, keine Rente mehr wegen Erwerbsminderung bekommen. Zu all den geplanten Gesetzesänderungen werde es noch weitere Einschnitte in der Gesundheitspolitik geben. „Wir vom VdK lassen Sie nicht allein, unser Sozialverband kämpft täglich gegen die steigende soziale Kälte und für die Verbesserung der Gesetze“ resümierte Bittner.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2010

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