2011# 02

1 000-Euro-Spende
Den stattlichen Spendenbetrag von 1 000 Euro überreichten die Familien Thomas und Gegenfurtner an Bürgermeister Hans Hornberger. Die Spendenüberbringer betonten, dass der Betrag der Reinerlös aus der „Weihnachtshaus-Aktion“ in Hunderdorf sei. Neben dem gebotenen bunten Lichterglanz, der nicht nur die Kinderaugen glänzen ließ, wurden den Besuchern Glühwein, Punsch, Würstchen, Stollen und Lebkuchen gegen Spenden serviert. Nachdem bereits in den Vorjahren der jeweilige Erlös für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt wurde, am heuer die Idee zugunsten hilfsbedürftiger Menschen in der Gemeinde. „Wir wollten diesmal, dass das Geld in der Gemeinde bleibt und sozialen Zwecken zugutekommt“, so die engagierten Familien. Für die Aktion, für die man sich heuer erst kurzfristig entschloss, hatte das Familienteam alle Hände voll zu tun. Viel Mühe, Arbeitszeit und auch Geldmittel wurden investiert, um das Wohnhaus mit Nebengebäude und Garten mit einer bunten, weihnachtlichen Beleuchtung erstrahlen zu lassen. „Aber es hat auch Spaß gemacht“, betonte Sandra Thomas, auch im Namen ihrer Eltern Karin und Gerhard Gegenfurtner. Auch die Kinder Marleen und Marina waren von der Aktion wieder begeistert, ebenso Ehemann Christoph. Angefangen hat es bei diesem Weihnachtshaus vor gut elf Jahren mit ein oder zwei Lichterketten. Heute leuchten insgesamt über 25 000 weihnachtliche Lichter, winkende Weihnachtsmänner, freundlich lachende Schneemänner und zierliche Rentiere mit ihren Schlitten. „Heuer im Advent soll diese Weihnachts- Aktion wieder stattfinden. Wir haben es bereits fest eingeplant und auch ein Fernsehteam hat sich bereits angesagt“, ließen die Spendengeber verlauten. Die Familien danken für die Unterstützung insbesondere den Besuchern und der Bäckerei Plendl (Straubing), die die Aktion mit ihrem Zutun zu einem vollen Erfolg werden ließ, aber auch dem Chor „Friends“, den Blasmusikanten „De Andern“ sowie Alleinunterhalter Tobias Butz für die unentgeltlichen Auftritte mit adventlichen Weisen. So kam der stolze Sammelerlös zusammen. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich besonders über den stattlichen Spendenbetrag. Dieses Beispiel unterstreiche, dass es erfreulicherweise Gemeindebürger gebe, die auch ein soziales Herz haben für Menschen, die nicht so auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Der Rathauschef dankte für die-willkommene Spende und betonte: „Wir werden die Spenden zweckgebunden an hilfsbedürftige Personen weitergeben“. – Bild: Bei der Spendenübergabe von links: Bürgermeister Hans Hornberger, Sandra Thomas mit Kindern Marleen und Marina, Gerhard und Karin Gegenfurtner. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.2011


Gewässerzustand soll besser werden
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinien bis 2015 — Infoveranstaltung
Hunderdorf.
(hk) Am Freitagabend fand im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf eine Informationsveranstaltung vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten statt. Dabei ging es um die Themen Erosionsschutzmaßnahmen, Vorstellung des neuen Kulturlandschaftsprogramms (Kulap) und Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinien sowie BVD-Bekämpfung und Stanzohrmarken.
Bauernverbands-Obmann Johann Landstorfer freute sich über die große Anzahl interessierter Landwirte. Der Wasserrichtlinienbeauftragte und Landwirtschaftsmeister Stephan Obermaier stellte anfangs seines Referates fest, dass der Zustand der Gewässer in unserer Region unbefriedigend sei und durch das Umsetzen der Wasserrahmenrichtlinien bis zum Jahr 2015 ein guter Zustand erreicht werden solle.
Kulap fordert freiwillige Umweltleistungen
Dabei dokumentiere der Bewirtschaftungsplan die Grundlagen und Wege zum Erreichen der Gewässerschutzziele. Ein Maßnahmenprogramm, das unterscheidet zwischen grundlegenden und ergänzenden Maßnahmen, beschreibe dies, so der Wasserberater. Um Wasserschutz zu gewähren, müssen Bewirtschaftungsmaßnahmen eingehalten werden. Das Kulap fordert besonders freiwillige Umweltleistungen, wie zum Beispiel Ackerlandstreifen und extensive Grünlandnutzung. Als freiwillige Kulap-Maßnahmen nannte der Referent auch vielfältige Fruchtfolge, Winterbegrünung, Mulchsaatverfahren und Umwandlung von Ackerland in Grünland. Für die Durchführung von wasserschützenden Maßnahmen gebe es auch Fördermöglichkeiten.
„Ohne Erosion kein Grand Canyon“
Zum Thema Erosionsschutzmaßnahmen sagte der Ansprechpartner des Amtes für Landwirtschaft anfangs, dass es ohne Erosion keinen Grand Canyon in den USA gäbe. Erosion gebe es überall meinte er und zeigte dazu verschiedene Bilder von Vorkommnissen. Die Landwirtschaft trage mit 30 Prozent in unserem Gebiet durch Nährstoffeintragung dazu bei. In Bayern würden bis zu 50 Prozent der Ackerflächen in das Erosionskataster fallen und somit als Erosionsschutzgebiet ausgewiesen werden. Grundlage sei die Einteilung der Flächen in Erosionsgefährdungsklassen. Der Bodenfaktor und der Hangneigungsfaktor seien dabei maßgebend. Die Bewertung und Klassifizierung der Erosionsflächen erklärte der Referent anhand einer schematischen Auflistung. Die bereits vorgestellten Maßnahmen, so Obermaier, behielten ihre Gültigkeit, allerdings gebe es für Mais und Zuckerrüben in den als CC-Wasser 1+2 eingestuften Flächen Erleichterungen. So sei auch Pflügen nach dem 30. November erlaubt, wenn nach der Aussaat ein Erosionsschutzstreifen mit einer Breite von mindestens fünf Metern quer zur Hangrichtung angelegt wurde. Abschließend zeigte der Referent anhand einer Grafik verschiedene Versuchsergebnisse von Bodenabtrag in Neues Fahrzeug für die FFW Abhängigkeit der Bodenhaltung. Grundlage für die Erosionsschutzverordnung sei die Einteilung der Flächen in Gefährdungsklassen, wie in den Mehrfachanträgen den Landwirten mitgeteilt wurde. Zum Schluss seiner Ausführungen stellte sich Stephan Obermaier noch für Fragen zu den bearbeiteten Themen zur Verfügung.
Guter Start in das neue Bekämpfungsprogramm
Im zweiten Teil des Abends referierte Dr. Kitzinger vom Veterinäramt über BVD-Bekämpfung durch Stanzohrmarken. Nach den neuen Vorschriften müsse jedes Kalb in Deutschland – spätestens bis zum sechsten Monat, auf jedem Fall aber vor dem Verbringen aus dem Bestand, auf BVD-Virus untersucht werden. Dies geschieht üblicherweise mit den Ohrstanzproben, die zusammen mit dem Markieren des Kalbes durchgeführt werden, so der Veterinär. Seit dem vorigen Jahr werden die neuen Stanzohrmarken ausgeliefert. Mittlerweile hätten bereits mehr als 11000 bayerische Rinderhalter Proben in das Labor eingeschickt und sich an dem bis Ende 2010 noch freiwilligen Programm beteiligt und somit einen guten Start in das neue BVD-Bekämpfungsprogramm geschafft. Die Untersuchungspflicht sei ab dem 1. Januar 2011 für alle Nutztiere .in Kraft getreten. Schlachttiere seien davon ausgenommen. Ab diesem Zeitpunkt können auch nur diejenigen Kälber aus dem Bestand verbracht werden, die in der Datenbank einen BVD-Status dokumentiert haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.2011


Ruhiges Jahr verzeichnet
Heimat- und Fremdenverkehrsverein zog Bilanz
Steinburg.
(jf) Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg hielt am Wochenende seine Jahresversammlung ab. Vorsitzender Johannes Fuchs berichtete vor etwa einem Drittel der Vereinsmitglieder, was im abgelaufenen Geschäftsjahr die wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten des Vereins waren.
Zu den jedes Jahr anfallenden Pflege- und Restaurationsarbeiten, waren die vereinseigene Maiandacht, der Steinburger Dorfabend und die Nikolauswanderung die markanteren Veranstaltungen. Für das neue Geschäftsjahr sind vier Schwerpunkte im Programm. Im Monat Mai ist neben der Maiandacht das Aufstellen eines neuen Maibaumes vorgesehen. Ein Besuch in Steinburg in Schleswig-Holstein, zur Feier der 25-jährigen Ortepartnerschaft, dürfte ein besonderer Event werden. Zur Bewältigung der anfallenden Kosten des Vereins, stellt der Erlös des Steinburger Dorfabends, der am 30. Juli stattfinden soll, einen echten Stützpfeiler dar. Weit über die Gemeindegrenzen hinaus sind das idyllische Perlbachtal mit der Wassertretanlage und die vielen Wanderungsmöglichkeiten rund um den Buchaberg bekannt, was sehr erfreulich sei, führte der Vorsitzende weiter aus. Gespannt sei man, ob und wann der Vorschlag von ILE Nord 23 (Integrierte Ländliche Entwicklung) angepackt wird, rund um den jetzigen Weiher einen Biotop-Lehrpfad zu gestalten. Dieser wäre sicherlich für Einheimische, Feriengäste und die Schulklassen aus der Region eine Bereicherung zur Steigerung des Umweltbewusstseins.
Der Vereinskassier, Rudi Obermeier, stellte die Einnahmen und Ausgaben vor und konnte einen – für den kleinen Verein – beruhigenden Kassenstand bekannt geben. Er ist mit dem Vorstand einhellig der Meinung, dass die Erhöhung der Mitgliederzahl – sie blieb in 2010 stabil – ein echtes Anliegen sei. Deshalb ist im Frühjahr eine gezielte Werbeaktion geplant.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.2011


Neubau der Kinderkrippe beginnt
Baumeisterarbeiten — Zuschuss für Kletter-Kombination im Kindergarten
Hunderdorf.
(xk) Hauptthemen der Gemeinderatssitzung im Rathaus in Hunderdorf waren die Vergabe der Baumeisterarbeiten für den Kinderkrippenneubau, die Grundsatzprüfung für ein Gewerbe- und Industriegebiet bei Hofdorf sowie die Vergabe einer Hackschnitzelanlage beim Bauhof.
Bürgermeister Hans Hornberger gab das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung der Baumeisterarbeiten für den Neubau der Kinderkrippe bekannt, ebenso die Vergabewertung. Der Gemeinderat beschloss, den Zuschlag an den wirtschaftlichsten Angebotsteller, die Fa. Gebr. Schneller, Rattenberg, zu erteilen bei einer Auftragssumme von rund 120 000 Euro. Die Bauarbeiten sollen etwa Mitte März beginnen und Ende April abgeschlossen werden. Damit wurden die ersten Arbeiten für die Kinderkrippe mit zwölf Plätzen für Kleinkinder von 0 bis drei Jahren vergeben. Die Vergabe weiterer Bauleistungen steht demnächst an.
Thema Gewerbegebiet
Dann befasste sich der Gemeinderat mit einer etwaigen Deckblattänderung zum Flächennutzungs- und Landschaftsplan wegen eines Gewerbe- und Industriegebietes Nähe der Autobahn bei Hofdorf. Der Bürgermeister erläuterte anhand aufgezeigter Lagepläne den grob in Betracht gezogenen Flächenbereich. Der Gemeinderat sprach sich grundsätzlich für eine Prüfung im Deckblattverfahren aus, ob im Grundsatz die Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen möglich wäre. Der Bürgermeister wurde beauftragt, dazu entsprechende Schritte in die Wege zu leiten. Zur Information gab ,das Gemeindeoberhaupt sodann die voraussichtlichen Erträge der Photovoltaikanlagen in Gaishausen und Au vorm Wald, die für die beiden 12 kWP-Anlagen rund 10 000 Euro für das Jahr 2011 betragen werden. Weiterhin gab der Bürgermeister die vorläufige Schlüsselzuweisung für die Gemeinde für das Jahr 2011 mit 783 380 Euro bekannt. Damit ergibt sich eine Minderung gegenüber dem Vorjahr um rund 16 576 Euro, was ein Minus von 2,1 Prozent bedeutet. Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat ein Schreiben des Kindergartens und der Pfarrei St. Nikolaus bezüglich der Mitfinanzierung des Kletterturms mit Spielkombination für das Kindergartengelände. Die Kosten von knapp 10 000 Euro werden größtenteils und erfreulicherweise durch Spendenaktionen des Elternbeirates finanziert. Zur Restfinanzierung des ungedeckten Bedarfes wurde ein Zuschussbedarf von 2 000 Euro bei der Gemeinde beantragt, 1 000 Euro steuert die Pfarrei bei.
Seitens der Mitglieder des Gemeinderates wurde die Aktion begrüßt und beschlossen, die Beschaffungsmaßnahme antragsgemäß mit 2 000 Euro mitzufinanzieren. Zudem gab der Ratsvorsitzende die bei der Gemeinde eingegangene Spende für hilfsbedürftige Menschen von 1 000 Euro aus der Weihnachtshaus-Aktion bekannt.
Zum Winterdienst berichtete Bürgermeister Hornberger, dass bereits jetzt vom November bis Januar Ausgaben von rund 52 250 Euro angefallen sind. Im Vorjahr lagen die Winterdienstausgaben insgesamt bei 53 000 Euro. Zugleich wurde auch vom Bauhofleiter die Durchführung des Winterdienstes erläutert. Ferner wurde auch der Räum- und Streuplan aufgezeigt, wobei die verschiedenen Gemeindestraße in Dringlichkeitsstufen eins bis drei festgelegt sind und der Winterdienst im Rahmen der Leistungsfähigkeit durchgeführt wird. Ein Streuen bei den Dringlichkeitsstufen zwei und drei sei grundsätzlich nicht festgelegt, sondern nur im Bedarfsfall bei besonderer Glätte. Abschließend wurde konstatiert: „Der Winterdienst wurde von den Bauhofmitarbeitern und: vom Drittbeauftragten gut durchgeführt und sie verdienen ein allgemeines Lob.“
Hackschnitzelheizung?
Beraten wurde auch über eine Hackschnitzelheizung für das Bauhof- und Wertstoffhofgebäude. Dazu wurden im nicht öffentlichen Teil die entsprechenden Angebote vorgelegt, ebenso eine Kostenschätzung der Lagerhalle für Hackschnitzel. Dabei wurde auch eine Konzeption in Verbindung mit einem Waschplatz für Bauhoffahrzeuge aufgezeigt. Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat grundsätzlich mit großer Mehrheit für die Errichtung einer Hackschnitzelanlage aus, die sich langfristig amortisiert, da das Hackschnitzelmaterial aus dem Eigenbedarf gestellt werden kann. Sodann wurde noch der Zuschlag für die Ausführung der Hackschnitzel- und Pelletsheizung vergeben bei Kosten von rund 36 000 Euro. Bezüglich der Lagerhalle werden noch konkrete Angebote eingeholt.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.2011


Neue EDV-Ausstattung erforderlich
Gemeinschaftsversammlung — Haushalt mit 900600 Euro aufgestellt
Hunderdorf.
(xk) Die Aufstellung des Haushalts 2011 mit 900 600 Euro, die Feststellung der Jahresrechnung 2010 mit 823 640 Euro sowie die Erneuerung der EDV-Ausstattung mit etwa 37 000 Euro waren die wichtigsten Beschlüsse der kürzlich im Rathaus in Hunderdorf stattgefundenen Gemeinschaftsversammlung. In diesem Beschlussorgan sind mit insgesamt elf Verbandsräten die Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg vertreten.
Zunächst wurde der Gemeinschaftsversammlung der Bericht des Prüfungsausschusses unter Vorsitz von Windbergs Bürgermeister Hans Gstettenbauer über die örtliche Rechnungsprüfung der Jahresrechnung 2010 bekannt gegeben. Kämmerer Josef Michl erläuterte ergänzend den Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung 2010, die mit bereinigten Solleinnahmen und Sollausgaben mit 823 640 Euro abschließt. Die Jahresrechnung wurde mit diesem Ergebnis einmütig festgestellt und Entlastung erteilt.
Sodann nahm der Gemeinschaftsvorsitzende, Bürgermeister Hans Hornberger (Hunderdorf), Bezug auf die Vorlage des Haushaltsplanes 2011 und konstatierte: „Wir haben uns bemüht, wiederum einen wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsetat aufzustellen“. Der Haushaltsplan beziffert sich in den Gesamteinnahmen und -ausgaben auf 900 600 Euro, wobei eine geringfügige Steigerung gegenüber dem Vorjahr gegeben ist und insbesondere aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen und der Ergänzungsausstattung in der EDV begründet liegt.
Verwaltungsgemeinschaft ist schuldenfrei
Nach der Bekanntgabe der wichtigsten Ansätze und dem Vorbericht zum Haushaltsplan wurde der Jahresetat ohne Änderung beschlossen. Zudem wurde die entsprechende Haushaltssatzung 2011 einstimmig erlassen. Die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt beziffern sich auf 782 000 Euro, im Vermögenshaushalt auf 118 000 Euro. Die Verwaltungsumlage beträgt 487 500 Euro. Bei 6 135 Einwohnern im Bereich der drei Mitgliedsgemeinden ergibt sich eine Pro-Kopf-Umlage von 79,46 Euro (Vorjahr 77,78 Euro). Folgende Verwaltungsumlagen entfallen auf die einzelnen Gemeinden: Hunderdorf 259 444 Euro bei 3 265 Einwohnern, Neukirchen 144 303 Euro bei 1 816 Einwohnern und Windberg 83 753 Euro bei 1 054 Einwohnern. Erfreulich sei, im Volkshochschule dass die Verwaltungsgemeinschaft schuldenfrei ist und auch auf eine Rücklage von 118 000 Euro zurückgreifen könne, so Gemeinschaftsvorsitzender Hornberger.
Berücksichtigt wurde im Haushaltsetat auch die geringfügige Anhebung des Stellenplanes. Die größten Einnahmen neben der Verwaltungsumlage sind bei der Verwaltungsgemeinschaft die staatlichen Zuweisung nach dem Finanzausgleichsgesetz mit 103 300 Euro, die Verwaltungsgebühren mit 44 700 Euro. Die größten Ausgaben sind die Personalkosten der Verwaltung mit rund 528 60’0 Euro, die EDV-Kosten mit 60 000 Euro, die Post- und Fernmeldegebühren mit etwa 15 300 Euro, Bürobedarf und Kassenversicherung mit etwa 22 000 Euro sowie die Rathausmiete mit 22 100 Euro. Für Ergänzungsausstattungen auf dem EDV-Sektor sind Investitionsausgaben von rund 37 000 Euro vorgetragen. Da der bisherige Server im Rathaus nach vier Jahren nicht mehr den technischen Anforderungen entspricht, wurde ein Neukauf beschlossen und der Zuschlag an das wirtschaftlichste Angebot erteilt bei Kosten von knapp 30 000 Euro. Ferner wurde durch einmütigen Beschluss für die Beschaffung von Computern und neuen EDV-Programmen grünes Licht gegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.2011


Zuwachs bei der Feuerwehr
Bei Jahresversammlung neun neue Vereinsmitglieder aufgenommen
Au vorm Wald.
(ta) Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Au vorm Wald bildete der Rückblick des Vorsitzenden Markus Freudenstein auf das abgelaufene Vereinsjahr einen Mittelpunkt. Lobend hob er dabei den Gemeinschaftssinn der Wehr und die Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern und der Gemeinde hervor. Auf Hochtouren laufen indes die Vorbereitungen für das bevorstehende 75-jährige Gründungsfest der Feuerwehr.
Kommandant Helmut Kronfeldner blickte in seinen Ausführungen auf ein intensives Ausbildungsjahr zurück. Die Wehr wurde zu insgesamt vier Einsätzen gerufen, zahlreichen Übungen, teils mit den gemeindlichen Feuerwehren, wurden abgehalten. „Nur mit stetem Üben können wir im Ernstfall kompetent handeln, ohne uns selbst in Gefahr zu bringen.“, so Kronfeldner.
2. Kommandant Josef Schießl berichtete über die Aktivitäten der Atemschutzträger. Im Verbund mit der Nachbarwehr aus Steinburg kann man auf insgesamt 17 Atemschutzträger zurückgreifen. In verschiedenen Ausbildungen wurden diese für ihre Aufgaben geschult. Den ausgeschiedenen Atemschutzträgern Heribert Riedl und Thomas Schwarz dankte der Atemschutzverantwortliche für ihr Engagement. Nur Positives konnte Jugendwart Christian Wintermeier berichten. Neben zahlreichen Ausbildungen wurde unter anderem der Wissenstest erfolgreich abgelegt. Erfreulich sei der Zuwachs von acht Nachwuchskräften, so Wintermeier. „Es macht viel Spaß mit den Jugendlichen zu arbeiten, sie ziehen voll mit und sind mit Ehrgeiz und Willen bei der Sache.“, so die abschließenden Worte des Jugendwartes.
Die Vorbereitungen für das Gründungsfest laufen
Festleiter Kronfeldner gab anschließend den Anwesenden einen Überblick über die bisherigen Festvorbereitungen zum 75-jährigen Gründungsfest. In bisher 16 Festausschusssitzungen wurde harmonisch und fruchtbar gearbeitet. Er konnte der Versammlung berichten, dass Renate Freudenstein die Zusage für das Amt der Festfrau gegeben hat. Außerdem werde das Fest in Eigenregie durchgeführt. Kassier Hornberger unterrichtete die Anwesenden von einer Satzungsanpassung für den Vereinseintrag zur Gemeinnützigkeit als eingetragener Verein. Er gab hierzu detaillierte Auskünfte. Abschließend stimmte die Versammlung einstimmig der Satzungsanpassung zu. Bürgermeister Hans Hornberger betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit einer gut ausgebildeten und ausgerüsteten Wehr. Dies habe sich wiederum im abgelaufenen Jahr bei den Einsätzen gezeigt. Er wisse, so Hornberger, dass die Wehr motiviert und gut ausgebildet sei. Sie sei im Verbund der gemeindlichen Wehren ein feste Größe, auf die im Ernstfall immer Verlass sei.
Kommandant Kronfeldner und Vorsitzender Freudenstein konnten insgesamt neun Personen mit Handschlag in die Wehr aufnehmen. Kommandant Kronfeldner konnte noch insgesamt 14 Mitgliedern zu ihren Beförderungen gratulieren. Aus dem aktiven Dienst verabschiedete die Führungskraft ein Feuerwehrmitglied.
In seiner Vorschau auf das kommende Dienstjahr stellte Kommandant Kronfeldner wiederum die anberaumten Übungen in den Vordergrund. Er appellierte an die Aktiven, trotz der vermehrten Belastung im Zusammenhang mit dem Gründungsfest, den Übungsbetrieb nicht zu vernachlässigen.
Eine fundierte Ausbildung ist auch in Zukunft unabdingbar, so der Kommandant. Abschließend gab Vorsitzender Freudenstein einen Ausblick auf die gesellschaftlichen Veranstaltungen. So steht am 12. März ein Ehrungsabend für verdiente Mitglieder an, am 27. März die Wallfahrt sowie am 17. April eine außerordentliche Mitgliederversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.2011


500 Euro gespendet
500 Euro hat die Junge Union (JU) Hunderdorf dem Kindergarten „Sankt Nikolaus“ in Hunderdorf gespendet. Wie JU-Vorsitzender Peter Häusler bei der Spendenübergabe an Kindergartenleiterin Alexandra Stadler und Elternbeiratsmitglieder mitteilte, wolle die JU einen Beitrag für die Errichtung des Kletter- und Spielturmes leisten und damit die Spendenaktion des Elternbeirates unterstützen. Dies sei eine aktuelle Maßnahme in der Gemeinde und die Spende sei sicher gut angelegt, denn damit werden gerade die jüngsten Gemeindeeinwohner unterstützt. Häusler und Kassier Markus Feldmeier berichteten, dass die Spende ein Erlös aus dem wieder gut verkauften JU-Kalender 2011 mit Hunderdorf-Motiven sei. Die Spende Jugendraute verliehen wolle man in der Heimatgemeinde für einen gemeinnützigen Zweck zur Verfügung stellen, denn insbesondere kauften und unterstützten auch Hunderdorfer diesen Kalender, so die Vorstandsmitglieder der JU. Die Aktion sei eine tolle Sache und es sei schön, wenn sich junge Leute bei gesellschaftspolitischen Aufgaben in ihrer Heimatgemeinde einbringen, sagte die Kindergartenleiterin. Die Kindertagesstätte könne diese finanzielle Unterstützung für diese demnächst zu verwirklichende Spielplatzergänzung gut gebrauchen. – Bild (von links): Kindergartenleiterin Alexandra Stadler, Elternbeiratsmitglieder Beate Söldner und Elke Obermeier, JU-Schatzmeister Markus Feldmeier und Vorsitzender Peter Häusler.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.2011


Abschiednehmen fällt so schwer,
Dein Platz, er bleibt für immer leer.
Du hast gesorgt, du hast geschafft,
bis Dir die Krankheit nahm die Kraft.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann. Unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder. Schwager, Onkel und Cousin
Herrn Alois Beck
geb. 25. Juli  gest. 28. Februar 2011
Mitglied der FFW Hunderdorf, des CSU-Ortsverbandes und des Sportvereins Hunderdorf
Hunderdorf, Thananger, München, den 28. Februar 2011
In stiller Trauer:
Helma Beck, Ehefrau
Ulrike Hirtreiter, Tochter mit Klaus
Martina Beck, Tochter
Reinhold Beck, Sohn mit Petra
Markus, Thomas, Daniel, Mathias, Enkel
Maria Anleitner, Schwester mit Familie
Anna Knott, Schwester mit Familie
Sofie Cziuday, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Dienstag, den 1. März 2011, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 2. März 2011, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung. Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.2011

 

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