2011# 04

Natalie Obermeier ist neue Vorsitzende
Jahresversammlung der KLJB — Heuer wieder Bildersuchwanderung geplant
Hunderdorf.
(xk) Die KLJB Hunderdorf hat viele Aktivitäten an den Tag gelegt und hat auch heuer viel vor. Dies wurde bei der Jahresversammlung am Sonntagabend im Pfarrheim deutlich. Bei den Neuwahlen wurde einmütig die bisherige stellvertretende Vorsitzende Natalie Obermeier als erste Vorsitzende gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Julia Schindler an. Pfarrer Martin Müller, Kreisjugendringvorsitzender Josef Zellmeier sowie die weiteren Ehrengäste zollten dem KLJB-Engagement Lob.

Die neue KLJB-Vorstandschaft mit Vorsitzender Natalie Obermeier (vorne, Zweite von links) und Kreisvorsitzendem Patric Biermann (rechts) sowie Bürgermeister Hornberger und Kreis-jugendringvorsitzendem MdL Zellmeier. (Foto: xk)

Mit 26 Mitgliedern war die Jahresversammlung recht gut besucht. Pfarrer Martin Müller unterstrich den Wert der engagierten KLJB-Arbeit im Jahreskreis. Der Seelsorger betonte den Zusammenhalt und die Kontinuität bei der KLJB, die im Pfarrheim gerne gesehen sei. Es sei schön, wenn die KLJB das „K“ nicht Vergesse und sich dementsprechend auch im katholischen Bereich einbringe, wie beispielsweise beim Erntedank.
„Die KLJB hat gut gearbeitet“, stellte der Vorsitzende des Kreisjugendringes, Josef Zellmeier, fest. Die Vorsitzende Julia Schindler habe in ihrer zweijährigen Amtszeit als Vorsitzende erfolgreiche Arbeit für die Gemeinschaft geleistet. Im Hinblick auf die Neuwahlen konstatierte der Redner: „Wer frühzeitig einsteigt, lernt etwas dazu, auch für den Beruf und fürs Leben“. Es gelte mitzumachen. und seitens der Gemeinde und des Kreisjugendringes werde bestmögliche Unterstützung gegeben. Der BDKJ-Kreisvorsitzende Robert Dollmann wie auch KLJB-Kreisvorsitzender Patric Biermann zollten für die vielfältigen Aktivitäten und die geleistete KLJB-Arbeit große Anerkennung. Auch seitens der Kreisverbände werde die Jugendarbeit vor Ort gerne unterstützt. Zugleich wurde auf die anstehenden Termine auf KLJB-Kreisverbandsebene hingewiesen. „Macht weiter so, haltet zusammen und unterstützt die Vorstandschaft“, so Biermann.
Lob vom Bürgermeister
Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit zwischen der KLJB und der Gemeinde, die auch gerne hinter dieser positiven Jugendarbeit stehe. Hornberger regte auch an, gemeinsam in Hunderdorf einen Jugendtreff mit den Jugendlichen aus der Partnergemeinde Sankt Johann in Oberösterreich zu organisieren.
2. Vorsitzende Natalie Obermeier gab im Folgenden, untermalt mit einer Bilderpräsentation, einen Rückblick auf die KLJB-Arbeit im Vergangenen Jahr. So wurden vielfältige Themen bei den zahlreichen Gruppenstunden behandelt. Zudem erfolgte die Teilnahme bei verschiedenen örtlichen und auswärtigen Veranstaltungen, wie beim KLJB-Gründungsfest in Neukirchen, bei der Jugendwallfahrt; beim Jugendtreff in der Partnergemeinde Sankt Johann sowie bei verschiedenen Faschingsbällen. Aktivitäten waren die Vorbereitung und Mitgestaltung des Erntedankfestes in der Pfarrkirche, die Kuchen-Spendenaktion beim Kirchweihmarkt, der Silvesterumtrunk beim Jahresschluss-Gottesdienst, eine Fackelwanderung sowie die Durchführung der Altkleidersammlung. Großen Anklang habe auch die organisierte Bildersuchwanderung, bei der auch Gäste aus Sankt Johann teilnahmen, gefunden, bilanzierte Obermeier.
Heuer viel geplant
In der Terminvorschau wurde deutlich, dass die KLJB auch 2011 wieder viel vorhat. “ So beteiligen sich die Mitglieder bei der Aktion „Sauber macht lustig“, auch eine Frühjahrsputzaktion in den Jugendräumen ist vorgesehen sowie die Bildersuchwanderung vom 23. bis 25. September und die Beteiligung bei verschiedenen örtlichen Festlichkeiten.
Kassiererin Michaela Blasini trug den Kassenbericht vor und konnte vermelden, dass das Jahresergebnis mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden konnte. Nachdem sich  die bisherige Vorsitzende Julia Schindler bei den Neuwahlen aus Zeitgründen nicht mehr zur Wahl stellte, erhielt als Nachfolgerin einmütig Natalie Obermeier das Vertrauen. Als neuer zweiter Vorsitzender wurde Andreas Eberth gewählt sowie als gleichberechtigte Schriftführer Lisa Hacker und Christina Knott. Die Kassengeschäfte führt künftig Veronika Höcherl. Johannes Waas, Markus Mühlbauer, Leas Blasini und Claudia Englmeier wurden als weitere Vorstandsmitglieder berufen, Michaela Blasini und Karina Baierl zu Kassenrevisoren.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2011


Bibelabend in der Prämonstratenserabtei
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg beginnt eine neue Reihe der Bibelabende. Schwerpunkt dieses Jahres ist die Bergpredigt nach dem Matthäusevangelium. Der nächste Bibelabend findet am Freitag, 8. April, statt und dreht sich um das Thema „Fasten“. Die Teilnehmer treffen sich um 19 Uhr an der Pforte der Jugendbildungsstätte. Unkosten entstehen keine.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2011


Palmbuschenverkauf
Windberg.
(ws) Am Samstag, 9. und am Sonntag, 10. April, verkaufen die Windberger Ministranten vor und nach den Gottesdiensten Osterkerzen, verzierte Ostereier und einiges mehr für die Osterdekoration. Des Weiteren bietet der Kindergarten Sankt Sabinus auch dieses Jahr selbst gebundene Palmbuschen zum Verkauf an. Der Verkauf findet ebenfalls am., Samstag, 9. und am Sonntag, 10. April, vor und nach den Gottesdiensten sowie am Palmsonntag, 12. April, statt. Der Erlös aus dem Palmbuschenverkauf wird einem sozialen Zweck zugeführt.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2011


„Sauber macht lustig“
Windberg.
(ws) Die Vereine der Gemeinde Windberg können sich dieses Jahr mit möglichst vielen Vereinsmitgliedern an der Landkreis-Aufräumaktion „Sauber macht lustig“ am Samstag, 9. April, beteiligen. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Wertstoffhof Windberg mit Ausgabe der Sammelsäcke. Die Teilnehmer werden gebeten, sich in die Teilnehmerliste ihrer Vereine einzutragen; die Listen sind von den Verantwortlichen der Vereine an den Wertstoffbetreuer Ludwig Wagner auszuhändigen. Im Anschluss spendiert Bürgermeister Hans Gstettenbauer allen Teilnehmern eine Brotzeit im oder vor dem Bauhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2011


„Das ist gelebte Nächstenliebe“
Seniorenclub feiert 35-jähriges Bestehen — Gottesdienst und Feier mit Sketchen
Hunderdorf.
(hk) Am Sonntag hat der Seniorenclub Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer sein 35-jähriges Bestehen gefeiert. Der Tag begann mit einem festlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Pater Martin Müller und Pater Wolfgang Vos und musikalisch umrahmt vom Kirchenchor unter der Leitung von Walfriede Holzapfel. Der Seniorenkreis bilde ein schönes Forum miteinander, aber auch mit Gott, betonte Pfarrer Pater Martin. In seine Festpredigt band der Pfarrer das Evangelium ein, wo der Blinde von Jesus geheilt wurde und begann auch mit den inneren Augen zu schauen. Dies auch bei den älteren Leuten so, betonte Pater Martin.
„Augen sehen nicht mehr so gut, Ohren hören nicht mehr so gut, Füße tragen nicht mehr so gut und das Gehirn arbeitet nicht mehr so gut.“ Wenn auch das Augenlicht schlechter werde, so der Prediger, so gelte es im Alter, den Blick auf das Wesentliche zu lenken und es nicht aus dem Auge zu verlieren.

Zwei Damen vom Pfarrgemeinderat spielen einen Sketch. (Foto: hk)

Die Geschichte
Im Gasthaus Baier-Edbauer ging Seniorenbetreuerin Maria Wölfl auf die 35-jährige Geschichte des Seniorenclubs ein. Die Seniorenbetreuung reiche in Hunderdorf eigentlich schon bis in die fünfziger Jahre zurück. Martha Hofmann, die über das Rote Kreuz die Seniorenbetreuerin von Bogen war, betreute auch die älteren Leute der Gemeinde. Am 7. April 1976 gründeten dann engagierte Frauen aus der Pfarrei Hunderdorf den Seniorenclub und wählten Martha Hofmann zu ihrer Vorsitzenden. Der damalige Pfarrer, Georg Ruß, war darüber sehr erfreut, denn von nun an hatte die Pfarrei auch einen Treffpunkt, wo sich die Senioren einfinden konnten. Von da an wurden Weihnachtsfeiern, Muttertagsfeiern, Volksfestbesuche, Faschingsfeiern, aber auch Bildungs- und Gesundheitsvorträge, sowie Bastelabende für die alten Leute veranstaltet. Ab 1981 gab es auch viele Ausflüge mit Pfarrer Anton Högner als Reisebegleiter und auch ein kleiner Tanzclub entstand. Beim 20-jährigen Gründungsfest sagte Pfarrer Pater Wolfgang Vos, dass der Seniorenclub eine wichtige Rolle in der Pfarrei spiele. Man könne mit Gleichgesinnten über alles reden, oft auch über Dinge, die man in der Familie nicht bereden könne. 1998, nachdem Martha Hofmann aus gesundheitlichen Gründen den Altenclub nicht mehr führen konnte, hatte es ausgesehen, als könne der Club nicht mehr weiter bestehen, weil sich keine neue Betreuerin fand. Da erklärte sich Maria Wölfl bereit, die Seniorenbetreuung zu übernehmen. Die alljährlichen Feiern und die monatlichen Zusammenkünfte wurden unter ihrer Regie zur besten Zufriedenheit der Senioren weitergeführt. Auch in den weiteren Jahren wurden wieder Ausflüge unternommen. Die Senioren tauschten Besuche mit anderen Seniorenclubs aus und besuchten auch verschiedene Wallfahrtsorte. Eine große Freude ist es auch immer, wenn in fröhlicher Runde einem Mitglied zum Geburtstag gratuliert wird. Der Seniorenclub war auch vertreten, als Pater Wolfgang Vos, der langjährige Pfarrer von Hunderdorf verabschiedet und Pfarrer Pater Martin Müller als neuer Pfarrherr empfangen wurde. Auch Pfarrer Pater Martin engagiert sich sehr für die Senioren und lässt es sich nicht nehmen an den Senioren-Nachmittagen und bei allen Unternehmungen dabei zu sein.
Lob vom Pfarrer
Pfarrer Pater Martin sagte, dass er sehr froh gewesen sei, als er einen so schönen Seniorenkreis vorgefunden habe, als er nach Hunderdorf kam. Jeder könne Anschluss im Gremium der Senioren finden. Der monatliche Gottesdienst für Senioren, der seit Januar eingeführt wurde, gebe dem Gebetsleben in der Pfarrgemeinde einen besonderen Schwung, betonte der Pfarrherr. Er hob auch hervor, dass das Zusammenspiel aller hervorragend und gelebte Nächstenliebe sei.
Bürgermeister Johann Hornberger sagte, dass 35 Jahre Seniorenclub Grund zum Feiern sei. Der Seniorenclub sei in Hunderdorf nicht mehr wegzudenken, denn er biete ein attraktives Angebot für alle Senioren. Nach den vielen lobenden Worten nahmen die Gäste gemeinsam das Mittagessen ein. Am Nachmittag gab es noch gute Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen mit einem Sketch, dargebracht von den Pfarrgemeinderatsmitgliedern Renate Schindler und Monika Ammer, über die Leiden von Frau Posposchil und die dazu guten Ratschläge von Frau Havlichek. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Musikanten von „Zwoaraloa“.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.2011


14 Sterbefälle im März
Bogen.
(ma) Beim Standesamt Bogen wurden im Monat März 14 Sterbefälle beurkundet. Im einzelnen: 28. Februar: Horst Günter Finke, Bogen; 2. März: Therese Elisabeth Nicke, geb. Nauthe, Bogen; 6. März: Theres Richter, geb. Kiermeier, Bogen; 7. März: Joseph Riepl, Bogen; 8. März: Heribert Riedl, Hunderdorf; 9. März: Klara Jäger, geb. Fot, Bogen; 10. März: Josefine Wintermeier, geb. Lehner, Mariaposching; 13. März: Rosina Lehner, geb. Pflügl, Ascha; 15. März: Franziska Maria Pfeffer, geb. Lankes, Straubing; 16. März: Theres Schnek, geb. Meßmann, Bogen; 19. März: Maria Schmid, geb. Karrer, Bogen; 20. März: Theres Stöger, geb. Kilger, Mariaposching; 24. März: Theres Schachtner, . geb. Daschner; Mitterfels; 26. März: Ion-Amedeu Anastasiu, Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.2011


Märchenhafter weiß-blauer Abend
Hunderdorf: Beste Unterhaltung mit Tom Bauer und.seinen „Gschichtn“

(as) Es war amoi, is net so lang her – da bekam der Freundeskreis der Gemeindebibliothek Hunderdorf den Tipp, zu einem Leseabend den musikalischen Märchenonkel Tom Bauer nach Hunderdorf einzuladen. Gekannt hat ihn zu diesem Zeitpunkt noch keiner aus der Runde, aber was man so hörte und las, klang viel versprechend. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Im gut gefüllten Pavillon präsentierte der gelernte Flurbereinigungstechniker sein Erstlingswerk – Märchen der Gebrüder Grimm – in, Versform, auf Bayerisch und a „modernisiert“. Richtig fassen kann er den großen Erfolg noch nicht und es versetzt ihn immer wieder in Erstaunen, wie Menschen „so viel Geld“ für sein Buch ausgeben können. Aber es bietet natürlich ganz Besonderes: sechs Märchen, eine eingelegte CD, witzige, hintersinnige Illustrationen von Achim Wimmer und – darauf verweist er besonders stolz – ein Lesebändchen. Nach der Veröffentlichung des Buches standen Lesungen an – aber wie gestaltet man so etwas, wenn man keine Ahnung davon hat? Tom Bauer vertraute auch dabei auf seine Intuition und entstanden ist ein wunderbarer Mix aus Musik, Anekdoten, Gedichten und den „grimminellen Gschichtn“, vorgetragen mit jeder Menge Witz, Biss und Charme.
Bei Kerzenschein und einem Glas Wasser – diesmal war es nicht der übliche Rotwein, die Fastenzeit erfordert Opfer – erzählte er, wieso er überhaupt darauf gekommen ist, diesen Stoff zu bearbeiten. Schuld daran ist die Mama, die ihm schon als Kind jeden Abend ein Märchen „aufgedrängt“ hatte, aus einem Buch, das so groß war, dass er Sorge hatte, davon erschlagen zu werden, falls es die Mama mal nicht mehr hätte halten können. „Und dann diese Geschichten von Kindern und Großmüttern, die von Wölfen gefressen werden und von vergifteten Äpfeln, die eine Prinzessin essen soll – und am nächsten Tag erzählt man den Kindern wieder, dass Obst gesund ist“, erinnerte sich Tom Bauer an die Ängste seiner Kindheit. Viele Ungereimtheiten galt es aufzuklären und so dichtete Bauer drauflos – deftig, mit subtilem Humor. So manche Enthüllung ist für einen eingefleischten Märchenfreund nicht leicht zu verkraften. Aus den einzig wahren und vollständigen Versionen erfuhren die Gäste, dass sich unter der gut bekannten roten Kappe eigentlich eine ziemlich „hohle Birn“ befunden haben muss, denn wie lässt es sich sonst erklären, dass das Kind nicht in der Lage war, einen Wolf zu erkennen? Schneewittchen war ein Gothic-Madl, schwarze Haare und weiße Haut, vom Hofnarren mit „weißem Pulver“ versorgt. Ganz eigene Sichtweisen und amüsante Erklärungen bietet auch die Rubrik „Gedichte“. Mit einer gewissen Ehrfurcht und viel Pathos rezitierte der Mundart-Buchautor „Thomas Wolfgang Bauer“. Er sinnierte über „Bäumchen junior“, das namensgebend für den Purzelbaum wurde und machte auch vor biblischen Themen nicht halt. Wieder ging es um die Schuldfrage, diesmal traf es das „feige Blatt“.
Vor allem aber ist der freiberufliche Klavierlehrer, der in einer Behörde seine wirtschaftliche Grundlage sichert, Musiker. Eine besondere Herausforderung stellen für ihn Instrumentalstücke dar – die muss man so komponieren, dass vor dem Zuhörer die gleichen Bilder entstehen wie beim Künstler selbst. Auch hier kam der Humor nicht zu kurz und die Probe aufs Exempel funktionierte – bei „Lätta aufs Brot“ erkannte das fachkundige Publikum auf Anhieb den Augenblick, in dem der Schnittlauch gestreut wurde. Bluesig-jazzig erklangen die Rhythmen am Keyboard, beeindruckend begleitet vom Jazz-Gitarristen Michael Reiss, der einen Großteil der Kompositionen beigesteuert hat. Die Stücke, die auf dem Hörbuch als Platzhalter zwischen den Märchen herhalten, machen wirklich Lust auf mehr.
Zum Glück mag sich der sympathische Allrounder noch nicht auf seinem Ruhm ausruhen. Sein Kopf steckt voller fantastischer Ideen für neue Projekte, ein zweites Buch ist in Planung. Also dann – bis zum nächsten Mal.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.2011


Jürgen Tanne erhielt das Bundesverdienstkreuz
Für jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet
Straubing-Bogen/München.
(ta) Für sein vielseitiges Engagement in Wirtschaft, Politik und im sozialen Bereich über Jahrzehnte hinweg ist Jürgen Tanne aus Hunderdorf, Geschäftsführer der Tanne Kunststofftechnik, jetzt in München vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse am Bande ausgezeichnet worden.

Jürgen Tanne mit Staatssekretärin Katja Hessel bei der Verleihung in München.

„Sie haben sich über viele Jahrzehnte in verschiedensten Ämtern und Funktionen um das Wohl unserer Gesellschaft verdient gemacht“, sagte Katja Hessel, Staatssekretärin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie in der Laudatio über den Hunderdorfer. Neben Tanne wurden noch zwei weitere herausragende Persönlichkeiten ausgezeichnet.
Jürgen Tanne führt seit 1973 den Familienbetrieb Tanne Kunststofftechnik in Hunderdorf mit vierzig Mitarbeitern. Bei der Verleihung wurde neben seiner unternehmerischen Tätigkeit auch sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement betont, wie unter anderem in der Kreishandwerkerschaft Straubing oder als Richter am Finanzgericht und am Sozial- sowie am Landessozialgericht. Von 1982 bis 2009 wirkte Tanne bei der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in leitenden Positionen. Ebenso war er Vorstandsmitglied im Fachverband Metall Bayern und in der Arbeitsgemeinschaft für Unternehmer im Handwerk.
Auch in der Gemeinde Hunderdorf und im Landkreis Straubing-Bogen engagiert sich Tanne politisch als Gemeinderat und im Kreistag.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.2011


Bogen/Hunderdorf. Bogana-Rauten-Hummel: Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Versammlung, Gasthaus Amann, Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.2011


Hunderdorf. Kirchenchor: Freitag, 8.4., wegen Bußandacht Beginn ‚ der Probe erst um 19.30 Uhr. Samstag, 9.4., 17.30 Uhr, Mitgestaltung der Passionsandacht, 17 Uhr Einsingen, Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.2011


Hunderdorf. LC Tanne: Heute, Donnerstag, 18.30 Uhr, Erwachsenentraining, Sportplatz. Samstag, 9.4., 14 Uhr, Jahresversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.2011


Hunderdorf. SV-Tennis: Heute, Donnerstag, 17 Uhr, und Samstag, 9.4., 9.30 Uhr, Arbeitseinsatz, Tennisplätze.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.2011


Windberg/Meidendorf. MSC: Freitag, 8.4., 20 Uhr, Monatsversammlung, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.2011



Michaela Lichtl ist die neue Schützenkönigin
Versammlung der Schützenkameradschaft: Mitgliederzuwachs durch Bogenabteilung
Hunderdorf.
(hk) Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Schützenkameradschaft Hunderdorf gab es viele lobende Worte für die Aktiven des Vereins. Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich erfreut über die tollen Leistungen im Schießsport und gratulierte der Luftgewehrmannschaft zum Aufstieg in die Gauliga. Besonders lobende Worte fand er für die Jugendarbeit des Vereins, aber auch für die Mithilfe, das Vereinsleben in der Gemeinde zu fördern.
Schützenmeister Karl Liebl ging auf die zahlreichen Veranstaltungen und Wettkämpfe ein, an denen teilgenommen wurde. Besonders hob er die vereinsinternen Geselligkeiten hervor. Durch die neugeründete Bogenabteilung konnte das sportliche Betätigungsfeld erweitert werden, verbunden mit einem stärkeren Mitgliederzuwachs in diesem Bereich. Für die kommende Saison ist die Teilnahme an den Rundenwettkämpfen auf Bezirksebene geplant.

Die Schützenkönige 2011 in der Jugend- und Schützenklasse zusammen mit dem Schützen-meister Karl Liebl (links) und Sportleiter Egon Höcherl (rechts).

Sportleiter Egon Höcherl berichtete über die Erfolge der Luftgewehr- und Luftpistolenmannschaften. Höhepunkt des vergangenen Jahres war dabei der Aufstieg der Luftgewehrmannschaft in die Gauliga. Neben dem besten Mannschaftsergebnis der Luftpistolenmannschaft in der Gauliga sicherte sich Stefan Henrich auch den 1. Platz in der Einzelwertung. Dabei erzielte er das beste Einzelergebnis.
Erfolg bei Gaumeisterschaft
Erfolgreich verlief zudem die Gaumeisterschaft. Peter Neumann schaffte mit dem Zimmetstutzen die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft, ebenso Sabrina Kreuz mit dem Luftgewehr und Stefan Henrich mit der Luftpistole. Weiterhin führte der Sportleiter aus, dass sich in der laufenden Saison fünf Mannschaften an den Rundenwettkämpfen beteiligen mit guten Platzierungen. Besonders erfolgreich ist dabei die Jugendmannschaft, die momentan den 1. Platz in ihrer Klasse belegt. Schriftführer Max Höcherl gab anschließend einen Einblick in die Arbeit des Vereinsausschusses und berichtete über die aktuell anstehenden Vorbereitungen für den Ehrenabend anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Schützenkameradschaft am 14. Mai.
Kassier Armin Mauerer stellte die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres vor. Die Anschaffung von Waffen und Ausrüstungsgegenständen, der Mitgliedsbeitrag zum Schützenbund und der Unterhalt der Vereinsräume waren die größten Ausgabenposten. Diese konnten durch Mitgliedsbeiträge und Spenden nicht voll abgedeckt werden, sodass ein Rückgriff auf die Rücklagen notwendig war.
Nach der Verleihung von zahlreichen Leistungsnadeln und Urkunden aus den Rundenwettkämpfen fand die Ehrung der Vereins- und Jahresmeister statt.
Jahresmeister wurden mit dem Luftgewehr in der Jugendklasse Sabrina Kreuz, in der Damenklasse Michaela Lichtl und in der Herrenklasse Karl Liebl. Mit der Luftpistole sicherte sich Stefan Henrich den 1. Platz.
Vereinsmeister mit dem Recurvebogen wurden Karl Liebl in der Herrenklasse, Therese Kreuz in der Damenklasse und Sabina Kreuz in der Jugendklasse. Mit dem Luftgewehr siegte in der Schülerklasse Lukas Krottenthaler, bei der Jugend weiblich Sabrina Kreuz, Jugend männlich Alexander Gürster, Damenklasse Michaela Lichtl und Herrenklasse Karl Liebl. Mit der Luftpistole wurden in der Damenklasse Carina Hintermeier und in der Herrenklasse Roland Raab Vereinsmeister.
Mit Spannung wurde die Proklamation der Schützenkönige erwartet. Nachdem der Wettkampf ohne anschließende Sichtung des Schusses stattfand, war bis zum Schluss die Platzierung offen. Schützenkönig wurde in der Jugendklasse Lukas Krottenthaler vor Sabrina Kreuz und Patrick Lichtl. In der Schützenklasse konnte Michaela Lichtl vor Peter Neumann und Therese Kreuz den Königstitel erringen. Erstmals wurde in diesem Jahr auch der Schützenkönig mit dem Recurvebogen ermittelt. Hier siegte Xaver Baier vor Harry Haffner und Karl Liebl.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.2011


Schilling für Gerätekauf
Versammlung der Jagdgenossen — Vertrag verlängert
Au vorm Wald/Steinburg.
(xk) Im Gasthaus Freudenstein in Au vorm Wald hat kürzlich die Versammlung der Jagdgenossen Steinburg stattgefunden. Anwesend waren 19 stimmberechtigte Jagdgenossen, die eine jagdbare Fläche von 71,3 Hektar vertraten. Zunächst berichtete Jagdvorsteher Wolfgang Ecker über die Verwendung des Jagdpachtschillings, wobei auch der Ankauf verschiedener Gerätschaften angesprochen wurde.
Zur Kenntnis gegeben wurde der Antrag der Jagdpächterin Andrea. Petzendorfer auf vorzeitige Verlängerung des bestehenden Jagdpachtvertrages. Antragsgemäß wurde einstimmig beschlossen, das Pachtverhältnis um neun Jahre, bis zum Jahr 2022, zu verlängern. Auf Wunsch der. Jagdgenossen wurde von der Versicherungsfachfrau Sigrid Ertl der genaue Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung für die Gerätebenutzer erläutert.
Im Folgenden trug Kassier Helmut Kronfeldner den Kassenbericht vor. Es wurde der Beschluss gefasst, aus dem Jagdpachtschilling den Ankauf eines Betonrüttlers, einer Seilwinde und von zusätzlichen Sicherungsstangen für das vorhandene Gerüst vorzunehmen. Mit einer kleinen Zuwendung werden auch die Landfrauen, wie jedes Jahr, wieder unterstützt.
Stellvertretender Bürgermeister Helmut Kronfeldner versicherte, dass die Gemeinde beim Unterhalt der öffentlichen Feld- und Waldwege einschließlich Sehotteranfuhr die Jagdgenossen im Rahmen des Möglichen unterstütze.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.2011


Zauberwelt der Mode
Modenschau in voll besetztem Saal begeistere
Hunderdorf.
(xk) Obwohl bereits auf den Werbeplakaten als „Super-Modenschau“ angekündigt, übertraf die 29. Modenschau von Mode Kaldonek alle Erwartungen. Bei den kürzlich stattgefundenen Veranstaltungen im voll besetzten Saal des Gasthauses Plötz-Schlecht in Großlintach handelte es sich nicht nur um eine Modenschau.

Eine zauberhafte Modevielfalt präsentierte Mode Kaldonek. (Foto: xk)

Vielmehr verstanden es die Inhaberinnen des Modehauses Kaldonek, Andrea Kaldonek und Claudia Staudinger, zusammen mit ihrem Team eine Mischung aus Cabaret, Comedy und Modenschau zu einem kurzweiligen und unterhaltsamen Programm zu formen, das die Besucher von Beginn an in den Bann zog.
Die Kollektionen wurden durch die Models Julia, Steffi, Kathrin, Susi, Petra, Marille, Andrea, Christine, Philipp, Hans Edenhofner sowie Hans Staudinger nicht einfach nur auf dem Laufsteg vorgeführt, sondern dem Publikum zum Teil in choreografisch anspruchsvollen Tanzvorführungen und im Zuge des Auftritts einer Boygroup nähergebracht. Untermalt wurden die Auftritte mit den Rhythmen von DJ Peter.
Moderator Werner erläuterte auf seine ihm eigene Art modische Details und Neuerungen, was beim Publikum den ein oder anderen Lacher verursachte. Von sportlich-legerer Freizeitkleidung über Buinesslook bis hin zur Garderobe für die Festlichkeiten: egal für welche Altersgruppe und für welchen Anlass, für jede und jeden war etwas dabei.
Abgerundet wurden die Kollektionen durch die passenden Accessoires wie Ketten, Schals und Taschen und die passenden Schuhe. In insgesamt 30 Durchgängen führten die Models 102 Outfits vor.
In Bezug auf die Frühjahrs- und Sommermode war festzustellen, dass der Trend bei der Freizeitkleidung zu luftig-leichten Stoffen geht, die im Damenbereich weich-fließend gehalten werden, weshalb gerade Tuniken bei fast allen Labels zu finden sind. Bei der eleganten Mode finden sich im Damenbereich auch sehr feminine und dadurch figurbetonte Schnitte wieder.
Die in allen Bereichen Verwendung findende Crash-Optik erleichtert so manchem das Leben dahingehend, dass die Angst vor Knitterfalten genauso überflüssig wurde, wie das Bügeln.
Bei den Modefarben sind fast alle Kombinationen zu finden: neben dem Jeanslook, den Klassikern Schwarz/Weiß und Marine/Weiß sind die Kombinationen Nougat/Weiß sowie Oliv/Zitronengelb und Braun/Rose absolut trendy.
Hinsichtlich der Stoff-Musterung erleben die klassischen Drucke wie Blumendruck, Paisleymuster und der Animal-Print in diesem Jahr eine Renaissance.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.2011


Vortrag über Schüßlersalze
Frauenbund: Apotheker Jürgen Knespel referierte
Hunderdorf.
(hk) Bei der Frauenbundversammlung am Mittwochabend im Gasthaus Baier-Edbauer hielt Apotheker Jürgen Knespel einen Vortrag über „Schüßler-Salze und ihre Wirkung“. Der Fachapotheker für Homöopathie und Naturheilkunde berichtete zu Beginn seines Vortrages darüber, wie Doktor Wilhelm Schüßler Mitte des vorletzten Jahrhunderts mit den Forschungen zu seinem Wissen über die Funktionssalze begann.
Der Arzt befasste sich mit naturheilkundlichen Therapien und mit Homöopathie. Inspiriert von den Entdeckungen von Doktor Rudolf Vierchow in Berlin, konzentrierte sich Schüßler auf die kleinsten Bausteine des Körpers, die Zellen. Sind diese mit lebenswichtigen Mineralstoffen unterversorgt, entstehen gesundheitliche Beschwerden. Schüßler stellte schließlich eine Liste mit zwölf Mineralsalzen vor, die für die Zellfunktion notwendig sind und hatte damit große Therapieerfolge. Schüßler bezeichnete seine Salze als Biochemie.
Die zwölf Grundsalze und ihre Wirkung erklärte der Apotheker anschließend. So nimmt man zum Beispiel Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum im ersten Stadium von Entzündungen und grippalen Infekten mit Fieber. Die Salbe Nummer 3 hat sich bewährt bei rotem entzündeten Mund und Lippen. Nummer vier – Kalium chloratum wendet man im zweiten Stadium und deutlichen Beschwerden von Entzündungen, wie zum Beispiel Bronchitis, an. Die Salbe Nummer vier hilft bei Warzen. Die Nummer sechs Kalium sulfericum ist beim drillten Entzündungsstadium anzuwenden. Bei Lernschwäche, allgemeiner Erschöpfung und kreisrundem Haarausfall nimmt man die Nummer fünf Kalium phosphoricum.
Als besonders wichtig bezeichnete der Redner das Säure-Basen-Verhältnis im menschlichen Körper. Es hat einen entscheidenden Einfluss auf sämtliche Lebensvorgänge in unserem Körper, so Knespel. Der Idealfall ist, einen ph-Wert im Urin um sieben zu erreichen. Bei einem Wert unter sechs ist die Verschiebung krankhaft. Die Verschiebung in den sauren Bereich ist eine Begleiterscheinung der stark zunehmenden Stoffwechselerkrankungen. Chronische Stoffwechselerkrankungen liegen bei Zuckerkrankheit, Gicht, Lebererkrankungen, Gallen, Nieren und Blasensteinen, Arterienverkalkung, hohem Blutdruck und so weiter, vor.
Zusammenfassend sagte Jürgen Knespel, dass alle Phosphorverbindungen bei akuten Prozessen, alle Schwelverbindungen bei chronischen Krankheiten und alle Chlormittel bei Problemen im Schleimhautbereich anzuwenden sind. Im Anschluss an den sehr interessanten und lehrreichen Vortrag beantwortete Apotheker Knespel noch Fragen der Zuhörerinnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.2011


Mühlhiasl-Markt mit vielfältigem Programm
12. Kunst- und Handwerkermarkt von 10 bis 17 Uhr mit attraktivem Begleitprogramm — Ab Mittag verkaufsoffene Geschäfte
Hunderdorf.
(xk) Am kommenden Sonntag, den 10. April, ist wieder Mühlhiasl-Markt am Schulhof in Hunderdorf. Beginn des Marktes ist um 10 Uhr und das Ende gegen 17 Uhr. Bei dem von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute ausgerichteten 12. Künstler- und Handwerkermarkt erwartet die großen und kleinen Besucher ein interessantes Angebot und ein vergnügliches Markttreiben. Heuer haben sogar gut 50 „Standler“ ihr Kommen zugesagt. Zugleich ist verkaufsoffener Sonntag bei rund zehn örtlichen Geschäften, die in der Zeit von 12 bis 17 Uhr geöffnet haben. Aufgrund des breit gefächerten Angebotes und des bunten Rahmenprogramms wird wiederum die Kreisstraße im Bereich des Quellenweges (Bäckerei Kalm und Grundschule) im Markteingangsbereich für den gesamten Fahrverkehr gesperrt. Bei hoffentlich schönem Frühlingswetter freut sich Hunderdorf auf viele Besucher.
Bundeswehr, Oldtimer und Bibliothek
Im Begleitprogramm ist heuer auch wieder die 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4, Bogen vertreten. Die Patenkompanie der Gemeinde Hunderdorf wird dabei auf der grünen Wiese neben dem Marktgeschehen mit einer Aktionsstation „Leben im Felde“ /Bieackplatz) vertreten sein. Ebenso wird mit e Infostand über die Bundeswehr und die ausrüstungsmäßigen Handfeuerwaffen informiert. In n rund um Sozialangelegenheiten und seine Ziele bietet auch der VDK bei seinem Infostand an. Auch an die kleinen Besucher ist gedacht. Es gibt wieder Fahrten mit der Minieisenbahn, Ponyreiten und Pferdekutschenfahrten (Haltestelle bei der Grundschule) und Kinderschminken im Baum-Haus, Kinder und Jugendliche können kostenlos und ohne vorherige Anmeldung ihre Flohmarktwaren feilbieten. Die D-Jugend vom SVH lädt zum Torwandschießen ein.
Die Oldtimerfreunde Hunderdorf stellen sich mit einem kleinen Ausschnitt aus der Vereinstätigkeit vor. Nassmesserschleifen als altes Handwerk und altertümlicher Standmotor, Dreschwagen und Feuerwehrspritze werden präsentiert. In der neuen Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg in der Mittelschule ist ab 13.00 Uhr „Tag der offenen Tür“. Dabei wird das neue, umfangreiche Medien- und Leseangebot vorgestellt und neue Büchereifreunde können auch gleich Leseausweise beantragen. Zugleich wird eine Bücherausstellung „Die Teilung Deutschlands“ geboten. In der Aula der Mittelschule runden ein Bücherflohmarkt für Kinder und Erwachsene und eine Ausstellung „Bilder gegen das Vergessen – Mauerbau 1961 in Berlin“ und eine Cafeteria die Bibliothek-Aktion ab.
Marktatmosphäre und verkaufsoffene Geschäfte
Die Landfrauen halten Kaffee und Kuchen ab Mittag im Pfarrheim bereit. Der ‚ Spendenerlös kommt sozialen Zwecken zugute. In angenehmer Atmosphäre wird beim Marktgeschehen am Schulhof wieder ein stattliches und breit gefächertes Angebot von über 50 Fieranten und Ausstellern zu finden sein. Auch etliche handwerkliche Besonderheiten sind dabei. Natürlich ist auch für Essen und Trinken mit diversen Angeboten bei verschiedenen Marktständen gesorgt. Verschiedene örtliche Geschäfte haben ihre Pforten zum „verkaufsoffenen Sonntag“ geöffnet und laden ebenso zum Einkaufsbummel ein, wie die Gastronomie im Gemeindebereich zur Einkehr. Ein virtueller Markt- und Geschäftsbummel ist vorab möglich im Internet: www.muehlhiaslmarkt.de
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.2011


LEISTUNGSPRÜFUNG: Am Samstagnachmittag legte eine junge Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Gaishauseneine Leistungsprüfung verschiedener Stufen ab. Das Schiedsrichterteam bestand aus Kreisbrandinspektor Reinhard Krieger, Kreisbrandmeister Horst Hagn und Kreisbrandmeister Georg Kantsperger. Bürgermeister Johann Hornberger wünschte den Aspiranten vor der Prüfung alles Gute. Bei der ersten Übung mussten sich die Prüflinge im Knotenbinden bewähren. Dann mussten die jungen Feuerwehrleute beweisen, dass sie auch wissen, wo sich die Gerätschaften im Feuerwehrauto befinden, bevor der Aufbau zum Löscheinsatz begann. Zum Schluss sagte Krieger, dass er hoffe, dass die Teilnehmer auch weiterhin aktiv bleiben werden und überreichte die Abzeichen für die einzelnen Stufen an: Gruppenführer Werner Bugl Stilfe VI, Maschinist Franz Fuchs Stufe III, Florian Fuchs Stufen, Stefan Fuchs Stufen, Gerhard Engl Stufe IV, Markus Schneider Stufe II, Robert Schneider Stufe II, Rudolf Ricardo Stufe I, Tobias Rümmelein Stufe, II. – Bild: Bürgermeister Johann Hornberger, Kommandant Werner Bugl, die Prüfungsteilnehmer und die Schiedsrichter. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.2011


Alles wieder sauber
Schon am frühen Morgen versammelten sich Mitglieder vom Trachtenverein, Sportverein, der Winith-Schützen und Freiwilligen Feuerwehr in Windberg beim Bauhof: Bei herrlichem Frühlingswetter beteiligten sich alle bei der Aktion „Sauber macht lustig“. Es wurden Gruppen gebildet, die sternförmig in alle Himmelsrichtungen ausschwärmten, und zwar der Sportverein nach Ried, der Trachtenverein Heilig Kreuz-Unterbucha, die FFW Oberbucha-Irensfelden und die Winith-Schützen an der Kreisstraße. Sieben Müllsäcke voll Plastik, Kartons, Flaschen und Zigarettenschachteln wurden aus Straßenböschungen und Gräben gezogen. Aber auch Autoreifen, ein Fahrrad und weitere ungewöhnliche Entsorgungen waren dabei. Andreas Henrich und Marco Ruber vom Sportverein mussten zu ihrem Entsetzen sogar einen toten verwesten Hasen entdecken. Alle trafen gegen 11 Uhr wieder beim Bauhof ein, um mit Wertstoffleiter Ludwig Wagner und Bürgermeister Hans Gstettenbauer ihre eingesammelten Fundstücke zu entsorgen. Für alle Teilnehmer wartete dann Anita Gstettenbauer mit warmen Würsten und diversen Getränken zum Dank für ihre Mühe.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.2011


Müll in Gräben
Der Musikverein Hunderdorf beteiligte sich wieder an der Aktion „Sauber macht lustig“, organisiert durch den ZAW-Straubing. DieAktion fand großen Anklang, da alle sehr verbunden mit der Gemeinde Hunderdorf sind und diese auch gern sauber sehen. Leider mussten die Müllsammler feststellen, dass die meisten der Funde in den Straßengräben zu finden waren. Auf einer Strecke von zwei Kilometern, auf der Straße von Lintach nach Hunderdorf, wurden zahlreiche Bierdosen, Verpackungen von Fast-Food-Ketten und über 30 Schnapsfläschchen, die achtlos aus den Autofenstern geworfen wurden, gefunden. Wahrscheinlich handelt es sich dabei immer um die gleichen Personen. Da kamen bei den Helfern zwei Fragen auf: Warum kann man bloß so rücksichtslos sein und alles aus dem Fenster werfen. Und warum fahren so viele Menschen offenvollständige Autotüre, die mühsam aus der Laber geborgen wurde und ebenfalls mit den übrigen Raritäten zum Wertstoffhof gebracht wurde. Es versteht sich, dass die gern-einsame Brotzeit beim Vereinsheim nach sichtlich alkoholisiert auf den Straßen in unserem Dorf. Trotz der schockierenden Tatsachen, dass so viel Müll einfach in der Natur entsorgt wird, hatten alle sehr viel Spaß, denn sauber macht wirklich lustig.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.2011


40 Säcke voller Unrat
An der Aktion „Sauber macht lustig“ des ZAW und der Gemeinde Hunderdorf nahmen insgesamt elf Vereine und Gruppierungen mit insgesamt 61 Personen teil. Zum ersten Mal dabei war auch eine Abordnung von Hunderdorfs Patenkompanie 5./PzpiBtl. 4 Bogen mit zehn Soldaten. Als stärkster Verein war die FFW Au vorm Wald mit neun Teilnehmern, gefolgt von der KLJB mit acht Helfern vertreten. Es wurden etwa 40 Müllsäcke voller Unrat an den verschiedenen .trecken gesammelt. Acht Autoreifen, mehrere Farbeimer und verschiedene Metallgegenstände wurden gefunden. Entlang des Radweges wurde ein halber Sack leerer Schnapsflaschen eingesammelt. Den Helfern der FFW Steinburg ist im Perlbachtal ein kleiner Hund zugelaufen, dieser wurde ebenfalls zur Sammelstelle beim gemeindlichen Bauhof gebracht. Zum Glück konnte der Besitzer aus Bauernholz ermittelt werden. Zum Abschluss lud Aktionsleiter, 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, auch im Namen des anwesenden Bürgermeisters Hans Hornberger, die engagierten Helfer zu einer Brotzeit ein. – Bild: Hunderdorfer beim Aufräumen. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.2011


Haushaltsplan mit 7,4 Millionen Euro aufgestellt
Haushaltsetat sieht Investitionen von rund 2,7 Millionen Euro vor — Kinderkrippen-Neubau
Hunderdorf.
(xk) Der Haushaltsetat mit 7,4 Millionen Euro, Festlegungen für den Kinderkrippenbau, Baugebietsflächen in Steinburg, Staatsstraßen-Ausbauplan, Baugesuche und die Auftragsvergabe für eine Photovoltaikanlage standen im Mittelpunkt der kürzlich im Rathaus abgehaltenen „Mammutsitzung“ des Gemeinderates.
Zunächst gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Gemeinderat Gerhard Scherz, den Bericht über die Rechnungsprüfung für das Jahr 2010 bekannt. Nachdem keine besonderen Prüfbemerkungen erfolgten, stellten die Ratsmitglieder das Rechnungsprüfungsergebnis mit 6.710.497 Euro fest. Zur Haushaltsberatung 2011 bilanzierte Bürgermeister Hans Hornberger einleitend: „Der wirtschaftlich und sparsam aufgestellte Gesamthaushalt, der die Teilbereiche Verwaltungshaushalt mit 3 711 100 Euro und Vermögenshaushalt mit 3 706 000 Euro umfasst, kann auch dieses Jahr die dringend anstehenden Aufgaben und Investitionen abdecken“. Abschließend wurde der Gesamthaushalt unverändert mit 7 417 100 Euro Magdalena Reith, Lorenz Räß, Niklas Wanninger und Gregor Wolter ließen die beschlossen sowie die Haushaltssatzung 2011 erlassen. Nach dem Haushaltsanschlag beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung derzeitig 588 Euro und wird sich zum Jahresende voraussichtlich auf 515 Euro senken, so Hornberger.
Hebesätze nicht erhöht
Trotz der vielen Investitionen wurden die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer nicht erhöht. Sie betragen seit 1996 unverändert jeweils 330 v. H., wobei man etwa im Landkreisdurchschnitt liege. Die größten Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Grundsteuern mit 329 200 Euro, die Gewerbesteuer mit 450 000 Euro, der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 914 000 Euro sowie die Schlüsselzuweisung mit 783 300 Euro. Zu den größten Ausgaben zählen die Personalausgaben mit 329 800 Euro, die Kreisumlage mit 929 000 Euro, die Verwaltungsgemeinschafts-Umlage mit 259 500 Euro, die Schulverbandsumlage mit 180 400 Euro für die Mittelschule und mit 94 300 Euro für die Grundschule.
Die Ausgaben für den Brandschutz betragen 53 100 Euro, für den laufenden Kindergartenbetrieb 263 000 Euro, für den Straßenunterhalt 236 400 Euro und für die Abwasserbeseitigung 357 800 Euro.
Zahlreiche große Investitionen prägen den heurigen Haushalt. Dazu zählen insbesondere der Neubau der Kinderkrippe mit 510 000 Euro, die Sanierung des Rathauses mit 190 000 Euro, der Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Hunderdorf mit 189 000 Euro und die Erneuerung die Heizungsanlage und die Errichtung einer Waschplatte mit Ölabscheider im Bauhof mit 76 000 Euro bzw. 35 000 Euro. Zur Sanierung der Gemeindestraßen stehen 100 000 Euro, zur Deckensanierung der Ortsstraße in Au vorm Wald 75 000 Euro, des Nolteweges 138 000 Euro und für die Gemeindeverbindungsstraße Lintach 430 000 Euro zur Verfügung. Zu Buche steht weiterhin die Erneuerung der Pumpstation Gaishausen mit 90 000 Euro.
Antrag der Feuerwehren
Zu verschiedenen Baufestlegungen für den Neubau der Kinderkrippe informierte Architekt Robert Troiber. Dazu erläuterte er entsprechende Ausführungsvarianten und ‚die Mehrkosten gegenüber der Kostenschätzung. Dabei ging es insbesondere um die Erdwärmeheizung, die Grundfestverstärkung, die abgehängte Decke im Gruppenraum sowie die Elektroausstattung. Insgesamt ergeben sich Mehrkosten von ca. 35.000 Euro. Der Gemeinderat entschied, bei den Baumeisterarbeiten die abgehängte Decke zu berücksichtigen sowie die plangemäßen Elektroarbeiten beschränkt auszuschreiben. Im Folgenden legte das Gemeindeoberhaupt einen Antrag der vier Gemeindefeuerwehren auf Ergänzungsbeschaffungen für das Jahr 2011 vor. Kommandant Klaus Weninger, Hunderdorf, erläuterte die größeren Beschaffungsvorhaben. Der Gemeinderat billigte die Ergänzungsbeschaffungen in Höhe von ca. 9 500 Euro, wobei nähere Kostenangebote einzuholen sind. Für eine Vielzahl von Baugesuchen wurde sodann das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Zur Kenntnis gab der Ratsvorsitzende die vom Bay. Ministerrat beschlossene Fortschreibung des Ausbauplanes für Staatsstraßen in Bayern. Danach ist eine weitere Ortsumgehung Hunderdorf nicht mehr in einer Dringlichkeitsstufe aufgeführt. Der Gemeinderat erhob aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Bedenken, da im Bereich des Bogenbaches auch Gründe des Natur- und Landschaftsschutzes entgegenstehen würden.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.2011


Ponyreiten und Minieisenbahn
Viele Besucher kamen zum Mühlhiaslmarkt — Verkaufsoffener Sonntag
Hunderdorf.
(xk) Bei schönstem Frühlingswetter lockte der Mühlhiaslmarkt als Handwerkerund Künstlermarkt am Sonntag wieder zahlreiche Besucher nach Hunderdorf. So wurde das bunte Markttreiben mit gut 50 Fieranten und Ausstellern am Schulhof ein voller Erfolg. Gleichzeitig war bei rund einem Dutzend Geschäften verkaufsoffener Sonntag, nach dem Motto „Regional einkaufen — eine gute Wahl“.

Hunderdorf konnte sich bei herrlichem Frühlingswetter über viele Besucher beim Mühlhiasl-markt freuen.

Bereits am Vormittag ging es mit dem Marktgeschehen, das zum gemütlichen Bummeln einlud, los. Von Mittag bis in den späteren Nachmittag hinein gab es die größte Besucherresonanz. Schätzungsweise kamen insgesamt etwa 6000 Besucher zum Markt. Für Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen war mit diversen Angeboten gesorgt, ebenso für eine marktübliche Angebotspalette mit Kunsthandwerk und Selbstvermarkter-Produkten. Für Kinder gab es Ponyreiten, Pferdekutschenfahrten, Minieisenbahn, Kinderschminken sowie einen Flohmarkt.
Aufschlussreich stellte sich auch die Bundeswehr mit einem Biwak- Aktionsstand „Leben im Felde“ vor. Unter der Führung von Feldwebel Daniel Arnds gaben zehn länger dienende Soldaten von

Hunderdorfs Patenkompanie zeigte das „Leben im Felde“ auf.

Hunderdorfs Patenkompanie, Graf-Aswin-Kaserne Bogen, Einblick in einen Feldlagerplatz, in die Waffentechnik und einen vorgeschobenen Alarmposten. Viele Besucher verfolgten die Feldlagerstation. An einem Infostand gab es Informationen über die Ausbildungs- und Aufstiegschancen bei der Bundeswehr. Hauptauftrag der 5. Kompanie sei die Durchführung der allgemeinen Grundausbildung der Rekruten. Aufgrund der Bundeswehrreform geht die Ausbildungskompanie aber noch einer ungewissen Zukunft entgegen.

Gerätschaften von anno dazumal präsentierten die Oldtimerfreunde Hunderdorf.

Mit von der Partie waren auch die Oldtimerfreunde Hunderdorf, die mit einem alten Standmotor und Messerschleifen, einem Dreschwagen von anno dazumal sowie einer alten Feuerwehrspritze an frühere Zeiten erinnerten. Zugleich wurde damit auch das Vereinsziel „alte Fahrzeuge und Gerätschaften“ zu erhalten, der Öffentlichkeit präsentiert. Gut besucht war die Gemeindebibliothek in der Mittelschule beim „Tag der offenen Tür “ mit Bücherflohmarkt und Ausstellung. Die Landfrauen bewirteten im Pfarrheim mit Kaffee und Kuchen. Der Spendenerlös wird wieder sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt.
Gut zwölf Geschäfte und die Gastronomie hatten am Markttag geöffnet und unterstrichen, dass auch Hunderdorf ein attraktives Angebot aufweisen kann, wo Einkaufen und Bummeln Freude machen.

Beim Markttreiben am gesamten Schulzentrum gab es Holzprodukte, Keramik, diverse Blu-men- und Trockengestecke, Schmuck und vieles mehr.

Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.2011


Preisgrasoberin am kommenden Samstag
Windberg/Meidendorf.
(ws) Die Hubertusschützen Meidendorf veranstalten am Samstag, 16. April, ein Preisgrasoberin für alle Kartenspieler aus der Gemeinde und näheren Umgebung im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden. Als ersten Preis gibt es eine halbe Sau zugewinnen, als zweiten und dritten Preis je eine viertel Sau sowie weitere Sach- und Wurstpreise können gewonnen werden. Beginn des Preisgrasoberin ist um 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.2011


Waas bleibt Vorsitzender
Jahreshauptversammlung des LC Tanne — Neuwahlen
Hunderdorf.
(xk) Die Jahreshauptversammlung des LC Tanne Hunderdorf hat am Samstag im Gasthaus Plötz in Großlintach stattgefunden. Dabei sprachen Grußworte Bürgermeister Hans Hornberger sowie Peter Henke als 2. Vorsitzender des Gesamtsportvereins Hunderdorf. Die Redner lobten die Mitglieder für ihr sportliches und gesellschaftliches Engagement. Zugleich wurden der engagierte Einsatz und die sportlichen Erfolge seitens der Gemeinde und des Hauptvereins gewürdigt.

Wurden mit dem deutschen Sportabzeichen geehrt: Helmut Waas, Rudi Achatz, Hildegard Waas, Alexander Waas, Rita Schlecht, Erich Zißler, Maria Janda, Rosi Hartl und Michael Würfel (von links).

Abteilungsleiter Alexander Waas berichtete in seinem Rückblick über die vielfältigen Aktivitäten der Mitglieder. Sportliche Schwerpunkte waren nach seinen Ausführungen im Jahr 2010 die Teilnahme beim Continentallauf des 20. Regensburg Marathons, dem Volksfestlauf der Stadt Straubing sowie dem Silvesterlauf in Bogen. In großer Anzahl beteiligten sich die Sportler wieder beim „Lauf für Toleranz und Frieden“ in Bogen. Der LC Tanne pflege Geselligkeit und Gemeinschaft und nahm an den diversen Veranstaltungen der örtlichen Vereine teil, so Waas.
Der zweitägige Familienausflug führte letztes Jahr unter der bewährten Organisation von. Helmut Waas zur Benediktenwand. Manuela Fuchs und Daniela Weiß begeisterten in bewährter Weise die wöchentliche Kinderturngruppe mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, bilanzierte der Abteilungsleiter.
Alexander Waas kündigte aktuell die Lauftrefferöffnung am 12. April im Perlbachtal an. Es wird während der Laufsaison jeweils dienstags um 18.30 Uhr dort regelmäßiger Lauftreff sein. Darüber_ hinaus sind für dieses Jahr wieder die Teilnahme beim Herzogstadtlauf in Straubing am 15. Mai und der Straubinger Volksfestlauf am 15. August geplant.
Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft in ihren Ämtern einstimmig wiedergewählt. So bleiben Alexander Waas Vorsitzender, Michael Würfel dessen Stellvertreter, Maria Janda Schriftführerin und Theresia Schießl Kassenwart. Insgesamt an neun Mitglieder konnte Alexander Waas anschließend das deutsche Sportabzeichen überreichen, davon acht in Gold und eines in Silber. Abzeichen bekamen Rudi Achatz, Maria Janda, Rosi Hartl, Rita Schlecht, Alexander Waas, Hildegard Waas, Helmut Waas, Michael Würfel und Erich Zißler.
Unter Wünsche und Anträge wurde die Anschaffung von Sportgeräten für das Kinderturnen angeregt. Zudem sollen die einzelnen Abteilungen unter dem Sportverein einen offenkundigeren und einfacheren Internet-Auftritt erhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.2011


Kein Einsatz im Jahr 2010
Jahresversammlung der Feuerwehr
Gaishausen.
(hk) Am Sonntagabend fand im Gasthaus Karl Solcher, Ehren, die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gaishausen statt. Vorsitzender Dieter Kricke ließ das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Dabei nannte er eine Anzahl von Veranstaltungen, wie Gartenfeste, der Besuch des Hunderdorfer Volks- und Heimatfestes, die Teilnahme an Feuerwehr- Gründungsfesten und kirchlichen Veranstaltungen.
Auch eigene Veranstaltungen mussten organisiert und ausgerichtet werden. Außerdem waren noch Informationsveranstaltungen der Gemeinde und des Kreisfeuerwehr-Verbandes zu besuchen. In diesem Zusammenhang musste der Vorsitzende jedoch feststellen, dass das Mittun der Mitglieder sehr zu wünschen übrig ließ. Er setzte seine Hoffnung darauf, dass die jungen Feuerwehrkameraden in Zukunft mehr Interesse am Vereinsgeschehen zeigen mögen, damit die kleine Feuerwehr in Gaishausen Bestand haben könne.
Kommandant Werner Bugl konnte berichten, dass die Wehr im vergangenen Vereinsjahr zu keinem Einsatz ausrücken musste. Dennoch wurden wieder die vorgeschriebenen Übungen abgehalten und man beteiligte sich auch an den Gemeinschaftsübungen der Gemeindefeuerwehren. Bugl konnte auch mitteilen, das eine junge Gruppe der Wehr eine Leistungsprüfung verschiedener Stufen ablegen konnte.
Außerdem informierte er über eine Informationsveranstaltung über die integrierte Leitstelle, die er zusammen mit seinem Stellvertreter Johann Weinzierl besuchte. Anschließend verabschiedete Bugl zusammen mit dem Vorstand den Feuerwehrkameraden Johann Lehner aus dem aktiven Dienst und dankte ihm für die fast 40-jährige aktive Dienstzeit.
Bürgermeister Johann Hornberger überbrachte die Grüße der Gemeinde und gratulierte nachträglich der Jugendgruppe zur bestandenen Leistungsprüfung. Der Bürgermeister forderte auf, besonders die Jugend bei ihrer Arbeit im Feuerwehrdienst zu unterstützen, denn sie seien die Zukunft einer Wehr. Dennoch müsse aber auch eine gute Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt bestehen, sagte Bürgermeister Hornberger und betonte, dass es ihm ein großes Anliegen sei, dass die Feuerwehr Gaishausen auch weiterhin ein fester Teil der Gemeinde bleiben möge. Außerdem informierte das Gemeindeoberhaupt noch über das Feuerwehrbeschaffungskartell und über die verbotene Preisabsprache bei Beschaffung von Feuerwehr-Fahrzeugen.
Vorsitzender Dieter Kricke teilte anschließend noch bevorstehende Termine mit und wies besonders auf das Floriansfest der Gemeindefeuerwehren hin, das am 7. Mai stattfindet und in diesem Jahr von der Gaishausener Wehr organisiert werde. Auch für die Teilnahme beim Gründungsfest der Gemeindefeuerwehr Au vorm Wald am 29. Mai wünschte sich der Vorsitzende eine starke Teilnahme.
Beim Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge meldete sich der Ehrenvorstand Johann Dietl zu Wort und beklagte sich über die schlechte Beteiligung der Mitglieder bei Veranstaltungen. Der Bitte um bessere Arbeitskleidung, die ein Sprecher der Jugend vortrug, versprach Vorsitzender Kricke zusammen mit dem Kommandanten nachzukommen. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung gab es für die Anwesenden noch eine Brotzeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.2011


Passionskonzert mit „Vocapella“
Windberg: Kammerchor der Chorphilharmonie Regensburg gastiert

Am Palmsonntag, 17. April, findet um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg ein Passionskonzert mit dem Kammerchor der Chorphilharmonie Regensburg „Vocapella“ statt. „Hear my prayer“ („Höre mein Gebet“) – dieser eindringliche Gebetsruf einer Motette von Henry Purcell bildet das Motto eines ganz besonderen Konzertes mit geistlicher Musik des neuen Kammerchors der

Der Kammerchor „Vocapella“ (Foto: ws)

Regensburger Chorphilharmonie „vocapella“. 24 Sängerinnen und Sänger bilden das flexible Ensemble, das unter der Leitung von Horst Frohn am Palmsonntag das Konzert in Windberg gestalten wird. Der neue Chor besteht aus erfahrenen Choristen aus ganz Bayern, die sich einmal im Monat zu einem Probenwochenende treffen. Für das Konzert am Palmsonntag hat die neue Formation vocappella- Motetten von der Renaissance bis zur Moderne einstudiert, wobei der Schwerpunkt romantische Motetten von Bruckner, Brahms, Mendelssohn und Verdi bildet.
Die Zeitungskritiken schreiben wahre Lobeshymnen über diese neue Formation. Alle Interessierten sind willkommen zu diesem sicherlich sehr hörenswerten Konzert. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch erwünscht.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.2011


Der Schrecken der Mauer
Hunderdorf: Plakatausstellung in der Gemeindebibliothek

(xk) Am Sonntag hat die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neultirchen-Windberg ihre Pforten im Mittelschulgebäude geöffnet, um weiteren Lesefreunden das neue attraktive Medienangebot zu präsentieren. Im Mittelpunkt stand jedoch eine Plakatausstellung in der Aula der Mittelschule mit dem Titel „Die Mauer“. Die Ausstellung war unter anderem von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konzipiert worden. Die Plakate zeigten eindrückliche Fotos und Dokumente vom Mauerbau im Jahr 1961. Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Die Ausstellung erzählte von Fluchten und Fluchthilfe, vom Alltag in der geteilten Stadt Berlin sowie von der Überwindung der Teilung mit der Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Zugleich wurde im Bibliotheksraum eine Bücherausstellung zur gleichen Thematik geboten.

Interesse fand beim „Tag der offenen Tür“ in der neuen Gemeindebibliothek das attraktive Bücherangebot mit Ausstellung „Berliner Mauerbau“.

Schulleiter Reinhardt Dietz, Büchereileiterin Sandra Meindl und engagierte Mitglieder des Freundeskreises „Bibliothek“ nutzten die Gelegenheit, den zahlreichen Besuchern Einblicke auf den modernisierten neuen Büchereiraum und das zeitgemäße Verleihangebot an Büchern und Zeitschriften zu geben. Ein Bücherflohmarkt für Kinder und Erwachsene, ein Basar mit Bastelarbeiten der Grund- und Mittelschüler zugunsten Hilfsprojekten für Kinder in Haiti und Japan“ sowie eine Cafeteria rundeten die Bibliotheks- und Schulaktion in der Mittelschule ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.2011


Kinder in Not
So bunt wie der Frühlingssonntag präsentierte sich der Osterbasar der Grund- und Mittelschule Hunderdorf. Im Anschluss an den gemeinsam mit Lehrern und Schülern gestalteten Gottesdienst am Misereor-Sonntag startete vor der Kirche eine Verkaufsaktion; die viele Zutaten für ein perfektes Osterfest bot: Häschen, Hühner, Eier aus Holz, Stoff und Papier, liebevoll gestaltete Grußkarten, wunderschöne Blumenkörbchen, sogar Eierbemalgeräte – alles von den Schülern im Handarbeits- und Werkunterricht selbst gefertigt. Die Schüler rührten auch kräftig die Werbetrommel für ihren Basar und so war das Interesse groß; viele kleine Kunstwerke fanden neue Besitzer. Für das leibliche Wohl der Besucher wurde ebenfalls gesorgt. Schulleiter Dietz freut sich mit den Kindern und dem Lehrerkollegium über den Erlös von 930 Euro, der von Bürgermeister Hornberger auf 1000 Euro aufgestockt wird. Dieses Geld kommt zu einem Teil hilfsbedürftigen Kindern in Haiti über das Kindermissionswerk zugute, zum anderen Teil wird es an die Opfer der Erdbeben, Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Japan weitergeleitet. (Foto: as)
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.2011


Kirchenmusik zu Ostern
Windberg.
(ws) Die österlichen Festtage werden in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg musikalisch besonders gestaltet. Bei der Feier des „Letzten Abendmahls“ am Gründonnerstag, 21. April, um 19.30 Uhr spielt die Orgel bis zum Gloria, danach verstummt sie bis Ostern. Die Frauenschola gestaltet die restliche Feier mit Liedgut. Am Ostersonntag, 24. April, beginnt bereits um 5 Uhr das Hochfest der Auferstehung des Herrn. Gestaltet wird die Osternacht von den Bläsern Paul Windschüttl, Stefan Binder, Klaus Fischer, Jürgen Malterer und Stefan Grotz und der Windberger Frauenschola, an der Orgel spielt Kirchenmusiker Joachim Schreiber. Gemeinsames Osterfrühstück ist anschließend im Amtshaus. Nach der Laudes um 8 Uhr findet um 9 Uhr der Pfarrgottesdienst statt, gestaltet mit zwei Trompeten (Paul Windschüttl, Stefan Binder) und Joachim Schreiber an der Orgel. Im Pontifikalamt um 10.30 Uhr erklingt die Jugendmesse Nummer 1 in F-Dur von Josef Haydn sowie das berühmte „Halleluja“ von G.F. Händel. Als Solisten wirken die Sopranistinnen Magdalena Hinterdobler und Gertrud Dondl. Es singt der Windberger Abteichor, begleitet von einem Orchester unter der Leitung von Joachim Schreiber. Sebastian Obermeier spielt die Orgel. Der Tag endet mit einer Vesper um 18.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.2011


Kolpingjugend setzt auf musische Bildung
Musik war diesmal das Hauptthema der Diözesankonferenz der Kolpingjugend
Windberg.
(ta) Jugendliche drücken ihre Stimmungen, Emotionen oder ihre allgemeine Lebenslage oft durch Musik aus. Ihre Lebenswelt ist fest mit der Welt der Musik verankert. Lieblingsband- oder Interpreten oder tragbare Musikwiedergabegeräte sind schon lange nicht mehr von dieser Zielgruppe wegzudenken. Die Kolpingjugend DV Regensburg nahm diese Tatsache zum Anlass, um bei der diesjährigen Diözesanjugendkonferenz von 8. bis 10. April in Windberg das Thema Musik auszuwählen.
Hauptaugenmerk lag dabei darauf, Musik nicht nur passiv zu konsumieren, sondern vor allem Methoden und Ideen zu bekommen, wie man als Gruppenleiter vor Ort dieses Thema, zum Beispiel in einer Gruppenstunde, umsetzen kann. Dabei waren Workshops, die am Samstagvormittag angeboten wurden, eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen, was alles in diesem Bereich möglich ist. So konnten die ca. 70 Teilnehmer/ innen zwischen verschiedenen Angeboten wählen. Beim Musikinstrumentebasteln aus Alltagsgegenständen erfuhren sie, wie melodisch eine Erdnussdose sein kann. Ein Weiterer Referent zeigte den Teilnehmer/innen, wie einfach es ist, mit Kindern und Jugendlichen selber Musik am Computer zu erzeugen.

Die neue Diözesanleitung der Kolpingjugend: Simon Filser (Bogen), Daniel Schneider (Be-ratzhausen), Steffi Plötz (Frontenhausen, vorne, von links), Sebastian Fröhlich, Anton Zagler, Anna-Maria Rettinger (alle Gosseltshausen), Katrin Madl (von links).

Planspiel zum Thema Musik
Auch kam die Bewegung nicht zu  kurz. Bei fetzigen Rhythmen konnten die Mädchen und Jungen zeigen, wie bewegungsfreudig sie sind. Ideen, auf welche Art und Weise bei Kindern und Jugendlichen Takt- und Rhythmusgefühl gefördert und Arm- und Beinkoordination ausgebaut werden kann, bekamen die  Gruppenleiterinnen im Workshop „KlangKörper – KörperKlang – Bodypercussion“ Bei einem Planspiel zum Thema Musik, das am Nachmittag stattfand, wurden die Methoden, Übungen und Angebote erweitert und ergänzt, sodass die Teilnehmer/innen des Wochenendes einen gut gefüllten Methodenrucksack mit nach Hause in ihre Gruppenarbeit nehmen konnten.
Satzungsgemäß fand am Sonntag dann auch der Konferenzteil statt, bei dem vor allem der Jahresbericht, der Finanzbericht und die Wahlen auf der Tagesordnung standen. Die Diözesanjugendleitung der Kolpingjugend DV Regensburg – ein Gremium aus ehrenamtlich gewählten Vertretern der Kolpingjugend – musste auch für ihre inhaltliche Arbeit entlastet werden. Aber wie bringt man die Anwesenden dazu, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen und nicht alles einfach abzunicken? „Uns war es ein Anliegen, die Delegierten wieder an das politische Verbandsdenken heranzuführen. Vor allem weil es in der letzten Zeit einen Generationenwechsel gegeben hat und viele von den Teilnehmer/innen das erste Mal auf der Konferenz dabei sind“, so Diözesanjugendleiter Daniel Schneider. Aus diesem Grund hat die Diözesanleitung einen Film gedreht, der auf jugendgerechte Art und Weise die Inhalte der Satzung erklärt. Was ist eine Personaldebatte und wer darf überhaupt wählen? Nach dem anschließenden Jahresbericht wurden die Delegierten aufgefordert, in Kleingruppen Rückmeldung zum inhaltlichen Programm zu geben. Dabei waren neben sehr viel Lob auch einige kritische Anmerkungen geäußert worden, die die DL bei der nächsten Klausur auf der Tagesordnung haben wird.
Amt neu zu besetzen
Nachdem Josef Liedtke als Urgestein der Diözesanleitung der Kolpingjugend DV Regensburg nach sechs Jahren Amtszeit und drei Wahlperioden als DLer aufhörte, hieß es das Amt wieder neu zu besetzen. Bei der spannenden Wahl, bei der sich gleich zwei Kandidaten aufstellen ließen, setzte sich schlussendlich Simon Filser aus der Kolpingsfamilie Bogen durch. „Das war eine der besten Diözesanjugendkonferenzen, auf der ich je war“, so die Rückmeldung einer Teilnehmerin. Mit diesem Lob als Ansporn für noch mehr zufriedene Kolpingjugendmitglieder startet die Diözesanleitung bei der Klausurtagung im Mai in der neuen Teamkonstellation ihre Arbeit:
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.2011


Bielmeier bleibt Chef der Gartler
Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins mit Referat
Windberg.
(ws) Mit seiner Führung ganz offenbar zufrieden ist der Obst- und Gartenbauverein Windberg: Bei der Jahresversammlung am Dienstag wurde der gesamte bisherige Vorstand im Amt bestätigt. Kreisfachberater Harald Götz hielt bei der gut besuchten Veranstaltung im Gasthaus Hüttinger einen Vortrag über das Schneiden und die Pflege von Blütengehölzen. Auch informierte er die OGV-Mitglieder über das Schadkraut „Ambrosie“.
Vorsitzender Klaus Bielmeier blickte aufs OGV-Jahr zurück und erwähnte besonders die freiwilligen Helfer, die den Osterbrunnen, den Erntealtar und vieles mehr im Dorf geschmückt sowie bei dem Freilichtspiel Jedermann mitgewirkt haben. An Ewald Zeitlhofer überreichte er als Dank für den kostenlosen Einsatz eines neuen Korbes beim Osterbrunnen einen „roten Hollunder“. Traditionell wurde an die Erstkommunionkinder vom OGV wieder je ein Buchsbaum überreicht.
Es gab eine ZAW-Werksbesichtigung und den Vereinsausflug zur Landesgartenschau nach Rosenheim und Marienkirchen. An der Zwei-Tages-Kreislehrfahrt zum Chiemsee nahmen ebenfalls Gartler aus Windberg teil. Bei einigen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen war der OGV präsent. Das von Ludwig Grotz kostenlos erbaute „Insektenhotel“ fand einen geeigneten Standort beim Dorfweiher. Demnächst wer-den-noch Restarbeiten daran erledigt. Sehr viele Teilnehmer verzeichnete ein Baumschnittkurs, den Kreisfachberater Harald Götz durchführte. Für heuer geplant sind eine Info-Fahrt, eine Pflanzenbörse, Saftpressen sowie Krauteinhobeln. Am heutigen Samstag wird der Osterbrunnen vorm Amtshaus am Pfarrplatz geschmückt.
Bürgermeister Hans Gstettenbauer betonte, der OGV leiste einen wichtigen Beitrag für das Gemeindeleben. Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen: Vorsitzender Klaus Bielmeier, Stellvertreter Hans Häusler, Kassiererin Mathilde Müller, Schriftführerin Annette Pielmeier, Beisitzer sind Charlotte Feldmeier, Hildegard Klugbauer und Anton Spanfeldner, Kassenprüfer Josef Mühlbauer und Hans Gstettenbauer.
Kreisfachberater Harald Götz informierte die Gartler über den fachgerechten Zierstrauch- und Rosenschnitt sowie über das Schadkraut „Ambrosie“. Sträucher seien wichtige Elemente bei der naturnahen Gartengestaltung, Sichtschutz und Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Für Rosen wichtig sei vor allem ein den einzelnen Rosengruppen angepasster Schnitt, am besten im Erühjahr. Der -Schnitt erfolgt mindestens einen halben Zentimeter über einem gut entwickelten Auge, das nach außen zeigt.
Die Pollen der Beifuß-Ambrosie sind stark Allergie auslösend und können Heuschnupfen und Asthma hervorrufen. Der Kontakt zu Ambrosie- Pflanzen kann zu allergischen Hautreaktionen führen. Die ersten Blüten können ab Mitte Juli erscheinen, die Hauptblüte ist von August bis Oktober. Die Pflanzen treten in milden Wintern bis Dezember auf. Die Beifuß-Ambrosie kommt häufig in privaten Gärten vor, eingeschleppt durch Vogelfutter. Die Pflanzen sind mit Wurzel herauszuziehen und in einem Plastiksack oder in der Restmülltonne zu entsorgen, möglichst vor der Blüte bis Mitte Juli. Pflanzen sind nur mit Handschuhen anzufassen und beim Entfernen sind Feinstaubmasken zum Schutz vor den Pollen zu tragen. Vorkommen außerhalb der Hausgärten sind an die örtlichen Behörden zu melden.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.2011


Lieder und Geschichten
Senioren der Pfarrei hielten Osterfeier ab
Hunderdorf.
(hk) Am Donnerstagnachmittag trafen sich die Senioren der Pfarrgemeinde Hunderdorf nach dem Seniorengottesdienst im Gasthaus Baier-Edbauer zu einer vorgezogenen Osterfeier. Zu Beginn des unterhaltsamen Nachmittags wurde wieder den Geburtstagskindern des vergangenen Monats gratuliert und ihnen ein Ständchen gesungen. Seniorenbetreuerin Maria Wölfl las dann eine österliche Geschichte vom „Palmesel Pauli“ aus dem Straubinger Kalender vor. Dabei

Die Seniorenbetreuerin Maria Wölfl verteilt an die Anwesenden Osterlämmchen und Osterei-er. (Foto: hk)

handelte es sich um eine Geschichte mit alten Bräuchen um die Osterzeit. So sollte der Palmesel, in einer Zeit in der viele alte Bräuche abgesetzt wurden, verkauft werden. Durch die Initiative der Ministranten der kleinen Gemeinde konnte der,, Palmesel Pauli“ jedoch in einem Versteck aufbewahrt werden, bis sich der politische Wind wieder gedreht hatte und die alten Bräuche wieder auf lebten. Mit dieser Geschichte wachten auch in so manchem alten Zuhörer wieder Erinnerungen aus alten Zeiten und Bräuchen auf und man tauschte diese unter einander aus. Letztendlich kam auch noch der Osterhase und brachte den Senioren Osterlämmchen und bunte Ostereier.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.2011


Kinder zeigten Volkstänze Erstklässler „schnupperten“ beim Trachtenverein
Hunderdorf.
(ws) Was sie in vier Unterrichtsstunden beim Trachtenverein Hunderdorf „Dö grnüatlichen Perlbachtaler“ gelernt haben, führten die Kinder der ersten Grundschulklasse Mitschülern, Eltern, Rektor Reinhard Dietz und den Bürgermeistern Hans Hornberger aus Hunderdorf und Hans Gstettenbauer aus Windberg bei einem kleinen öffentlichen Auftritt vor.
Es wurden die Tänze „Fingerlpolka“, „Hans bleib da“ und „Sternpolka“ mit der Jugendleiterin Georgina Maurer vom Trachtenverein einstudiert. Alle Kinder waren fleißig und mit Feuereifer dabei. Am Donnerstag erhielten die 18 Kinder, die am Schnupperkurs teilnahmen, führ ihren ersten Auftritt von den enorm vielen Zuschauern tosenden Applaus. Rektor Reinhard Dietz dankte dem Ehepaar Maurer vom Trachtenverein, dass sie diesen Auftritt ermöglicht haben und den Kindern damit das Brauchtum und den Tanz näher gebracht haben. Dietz erklärte, dass die Schule Aktionen zur Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen durchführt, denn die Schüler sollten in der Schule nicht nur das Rüstzeug für ihren späteren Beruf bekommen, sondern auch lernen, wie sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten können.

Stolz präsentierten die Kinder die erlernten Volkstänze den Eltern und Mitschülern sowie dem Rektor und den Bürgermeistern. (Foto: ws)

Vorsitzender Albert Maurer und Jugendleiterin Georgina Maurer stellten den Eltern und Mitschülern den Trachtenverein Hunderdorf vor. In den 14-tägigen Gruppenstunden werden Reihen- und Paartänze einstudiert und erlernt. Außerdem werden mit den Kindern Frühjahrs- und Herbstwanderungen durchgeführt sowie wird gebastelt und gespielt. Auch erfolgen die Teilnahme an diversen Auftritten und Umzügen, die Gestaltung der Weihnachtsfeier des Vereins mit Krippenspiel oder anderen Darbietungen. Die Kindertracht wird kostenlos zur Verfügung gestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.2011


FUßBALLER GEWANNEN TURNIER. Sechs Mannschaften spielten um die Meisterschaft aller Abteilungen des SV Hunderdorf im Volleyball. Zunächst ging es in zwei Gruppen nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ um die Platzierung für die Endrundenspiele. Die Platzierungsspiele brachten folgendes Ergebnis: Platz fünf holte sich Volleyball 2 gegen Tennis 2. Platz drei ging an Volleyball 1 vor Tennis 1. Die Vertretung der „Fußballer“ mit Melanie Spranger, Pia Grasl, Michael Henke, Matthias Reiner, Josef Gütlhuber und Florian Freundorfer holte sich gegen Volleyball 2 mit Martina Hofmann, Gaby Schug-Fuchs, Anita Englmeier, Irmgard Häusler, Isolde Freundorfer, Hans Freundorfer und Hans Schaubeck mit einem Zwei-Satz-Sieg den Titel Vereinsmeister und gewannen somit auch den Meisterpokal. Bei allen Matches zeigten die Aktiven sportlichen Ehrgeiz, aber auch Spaß und bei einigen akrobatischen Einlagen kam auch Heiterkeit auf. Abteilungsleiterin Isolde Freundorfer und ihre Stellvertreterin Anita Englmeier führten die Siegerehrung durch. – Bild: Die Endspielgegner. (Foto: he)
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.2011


Christoph Leidl ist der neue JU-Vorsitzende
Aus der Jahresversammlung:
Generationswechsel im Ortsverband der Jungen Union
Hunderdorf.
(ta) Kürzlich hat die Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) Hunderdorf stattgefunden. Bei den Neuwahlen wurde Christoph Leidl zum Nachfolger von Peter Häusler gewählt.
Zunächst lies Ortsvorsitzender Peter Häusler das vergangene Jahr Revue passieren. Umfangreich hätten sich die JU-Mitglieder wieder im gesellschaftlichen und politischen Leben der Gemeinde engagiert. Besonders hob Häusler die wiederholte Beteiligung an den Märkten in der Gemeinde mit einem Luftballonwettbewerb sowie die Auflage des JU-Kalenders hervor. Die Einnahmen hiervon wurden im vergangenen Jahr für den Kinderspielplatz in Ehren und in diesem Jahr für den Kindergarten Hunderdorf gespendet.

Die neue Vorstandschaft der JU Hunderdorf zusammen mit den Ehrengästen: Bürgermeister Hans Hornberger, Klaus Hornberger, Max Höcherl, Stefan Kronfeldner, Peter Hornberger, dritter Bürgermeister Helmut Kornfeldner und Markus Feldmeier (stehend, von links) sowie Peter Häusler, JU-Ortsvorsitzender Christoph Leidl und der JU-Kreisvorsitzende Herbert Lichtinger (sitzend, von links).

Der neue CSU-Ortsvorsitzende Peter Henke ging auf seine Ideen im JU-Ortsverband ein und bot auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit zwischen der CSU und der Jungen Union an.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Christoph Leidl zum neuen JU-Vorsitzende gewählt. Seine Stellvertreterin und Schriftführerin bleibt Teresa Haimerl. Die Kasse führt auch künftig Markus Feldmeier. Als Beisitzer fungieren Stefan Kronfeldner, Angelika Schuhbauer, Max Höcherl, Klaus Hornberger, Petra Landstorfer und Peter Häusler. Die Kassenprüfer sind künftig Thomas Schwarz und Peter Hornberger. Delegierte für die JU-Kreisversammlung wurden: Teresa Haimerl, Angelika Schuhbauer, Max Höcherl und Stefan Kronfeldner. Als Ersatzdelegierte wurden bestimmt: Klaus Hornberger, Peter Häusler, Petra Landstorfer und Beate Kronfeldner.
Bürgermeister Hornberger gab einen kurzen Abriss über die Gemeindepolitik der CSU. Der Verband befinde sich im dritten Jahr der Legislaturperiode und könne somit schon einmal eine Art „Halbzeitbilanz“ ziehen. Der CSU-Ortsverband habe in Hunderdorf wichtige Projekte, wie die weitgehende Erschließung des Kanalnetzes, die Ortskernsanierung am Bahnhof und die Baugebietserschließung am Wasserwerk in den vergangenen drei Jahren vorangetrieben und sei zu guten Ergebnissen gekommen.
Die gute Ausstattung der Gemeindefeuerwehren sei ihm als Bürgermeister ein wichtiges Anliegen, genauso wie der Ausbau der Möglichkeiten der Kinderbetreuung, so Hornberger. Dabei verwies er darauf, dass die Errichtung einer Kinderkrippe für Kleinkinder bis drei Jahren bis September in Hunderdorf geplant sei. Träger dieser Einrichtung sei die Kirche. Weitere prominente Projekte in Hornbergers bisheriger Amtszeit seien der Neubau der schulischen Bibliothek und die Neuanlage der Heizung in der Volksschule Hunderdorf gewesen. In Zukunft werde unter anderem auch die Sanierung und der Neubau des Leichenhauses in der Dekan- Kiermaier-Straße in den Fokus gerückt.
JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger referierte schließlich zum Thema „Perspektiven im Landkreis Straubing-Bogen“. Lichtinger drückte seinen Wunsch aus, dass sich alle Mitglieder der JU Hunderdorf weiterhin politisch und gesellschaftlich im Dorfleben einbrächten. Hunderdorf sei ein Dorf mit Perspektive im Landkreis. Die JU müsse dazu beitragen, dass der Landkreis auch weiterhin ein Landkreis der guten Perspektiven bleibe. So setze sich die JU für den Erhalt der Schulen ein, wie zum Beispiel auch in Hunderdorf. Lichtinger regte an, die Übertrittskriterien an Gymnasium und Realschule zu verschärfen und diese nicht ausschließlich dem Elternwillen freizugeben. Dies berge sonst die Gefahr, dass Jugendliche eine Schulart besuchen, die für sie eigentlich nicht geeignet seien und dann bereits nach einigen Jahren wieder frustriert die Schule verlassen müssten. Die JU sei vor allem dazu da, um solche Denkanstöße zu liefern.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.2011


Tennisschnuppertag
Hunderdorf.
(he) Die Tennisabteilung des SV Hunderdorf hält am Samstag, 30. April einen kostenlosen Tennisschnuppertage für Kinder ab. Die Jugend- und Schülertrainer werden ab 10 Uhr auf den Tennisplätzen am Sportzentrum in spielerischer Form die Kinder mit den ersten Grundschlägen vertraut machen. Die Ausrüstung wird gestellt, Turn- beziehungsweise Sportschuhe sollen aber mitgebracht werden. Rückfragen sind per E-Mail an andreas-diewald@t-online.de, mauerer@vr-web.de sowie an hentschirsch@t-online.de oder per Telefon 09422/3915 möglich. Am Ende des Schnuppertages gibt es einen kleinen Imbiss.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.2011


Wettbewerb
Einen Luftballon-Weitflugwettbewerb hat die JU Hunderdorf beim Kirchweihmarkt im Herbst veranstaltet. Nunmehr wurden die Ballonpiloten gekrönt, deren Ballon am weitesten geflogen sind und deren Karten zurück geschickt wurden. 104 Karten gingen an die JU Hunderdorf zurück. Die Top „Drei“ erhielten jeweils Geschenkgutscheine eines Ortsgeschäftes im Wert von 30, 20 und zehn Euro. Den 1. Platz erreichte Felix Seidler aus Neukirchen, seine Ballon flog 303 Kilometer weit nach Stuttgart. Den 2. Platz belegte Kai Wieland aus Wiesenfelden. Sein Ballon flog 160 Kilometer weit nach Donauwörth. Den 3. Platz belegte Bastian Gütlhuber aus Hunderdorf. Sein Ballonflog 130 Kilometer weit nach Königsmoos. Die JU-Vorstandschaft mit Vorsitzendem Christoph Leidl und Theresa Haimerl übergaben den Gewinnern die Preise. – Bild: Felix Seidler mit seinem Vater (rechts) und JU-Vorsitzenden Christoph Leidl (links).
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.2011


Wieder neuer Maibaum
Steinburg.
(jf) Um nicht jedes Jahr einen frischen, gut gewachsenen Baum einschlagen zu müssen, stellt der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg nur alle fünf Jahre einen Maibaum auf. Dafür ist er aber in den bayerischen Landesfarben weiß und blau gefärbt und mit verschiedenen Wappen und Kränzen geschmückt. Am heutigen Freitag, ist es wieder soweit. Beim Parkplatz des Vereinslokals „Steinburger Hof“, treffen sich bereits um 14 Uhr Helfer des Vereins für den Transport und dem Anbringen der Beiwerke. Zusammen mit den kräftigen Männern der FFW Steinburg wird der Baum gegen 17 Uhr aufgerichtet.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2011


Orgel wird 40 Jahre alt
Kirchenmusiker Schreiber gibt kleines Konzert
Windberg.
(ws) Am 1. Mai 1971, also vor 40 Jahren, wurde die Windberger Orgel geweiht. Heuer ist der 1. Mai ein Sonntag. Kirchenmusiker Joachim Schreiber wird an diesem Jubiläumstag im Anschluss an den Konventgottesdienst, der um 10.30 Uhr beginnt, noch ein kleines Orgelkonzert geben — etwa 20 Minuten festliche Orgelmusik vor dem Mittagessen. An diesem 1. Mai findet um 19 Uhr die erste feierliche Maiandacht statt. Es singt der Windberger Abteichor das „Regina coeli“ von Ferdinand Schubert sowie „Blick vom Himmelsthron“ von Josef Gregor Zangl. Begleitet werden sie von einem Orchester, das auch den Volksgesang kräftig unterstützt. Orgel spielt Anna-Lena Liebl, die Leitung hat Joachim Schreiber. Auch alle weiteren Maiandachten beginnen um 19 Uhr und werden musikalisch besonders ausgeschmückt. Die zweite Maiandacht am 8. Mai wird von einer Bläsergruppe unter Klaus Fischer gestaltet.
In der dritten Maiandacht am 15. Mai singt die Windberger Schola, am 22. Mai singen Brigitte und Sissi, und in der letzten Maiandacht am 29. Mai singt die Solistin Gertrud Dondl verschiedene „Ave-Maria „-Vertonungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2011


IVV-Wandertag im Mai
Zwei Wanderrouten mit fünf und zehn Kilometern
Hunderdorf.
(xk) Seinen 39. IVV-Wandertag richtet der Bayerwaldverein in Hunderdorf am Samstag, 21. Mai, aus. Die Wanderveranstaltung findet heuer erstmals nur samstags statt. An den Start beim Sport- und Schützenheim kann ab 8 Uhr früh bis 16 Uhr nachmittags gegangen werden. Eine Gelegenheit also, die Heimat auf Schusters Rappen auf den fünf oder zehn Kilometerstrecken zu durchwandern. Die Schirmherrschaft hat diesmal Gemeinderat Hans Landstorfer übernommen.
Heuer wird zum dreizehnten Male auch der DVV-Kinder- und Jugendwandertag ausgerichtet. Kinderund Jugendwandergruppen sowie Schulklassen sind dazu ebenso Willkommen. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre erhalten auch kleine Aufmerksamkeiten. Weitere Informationen zur Veranstaltung“ beim Bayerwaldverein unter Telefon 09422/2475. Anmeldungen sind auch bei verschiedenen Ortsvereinen möglich, die ihre Teilnehmermeldungen bis zum Donnerstag, 19. Mai‘, beim Vorstand Schwarzensteiner einreichen können. Für kurz entschlossene Teilnehmer sind Anmeldungen auch am Start und Ziel möglich.
Zur Auswahl stehen heuer wieder zwei Strecken mit fünf und zehn Kilometern. Die Veranstaltung wird auch für das Internationale Volkssportabzeichen (IVV) gewertet. Die Wanderrouten: fünf Kilometer: Vom Ausgangspunkt zur Hauptstraße, weiter auf der Lintacher Straße nach Bauernholz, von dort über Eglsee nach Hofdorf und auf den Geh- und Radweg zurück nach Hunderdorf. Die Zehn-Kilometer-Strecke zweigt nach Hofdorf ab und folgend nach Rankam. Von dort geht es über Hohenthann über den Hofdorfer Steinbruch zum Hohlweg in Hunderdorf und von dort über die Windberger Straße zurück.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2011


Maibaumaufstellen
Windberg.
(ws) Die Freiwillige Feuerwehr Windberg stellt am Samstag, 30. April, um 18.30 Uhr am Dorfplatz in Windberg unter Anleitung von Helmut Haimerl senior einen Maibaum auf. Dazu sind kräftige Männer der Ortsvereine zur Mithilfe aufgerufen. Die Weinzierer Dorfmusikanten unterstützen diese schweißtreibende Arbeit mit bayerischer Blasmusik. Nach dem Aufstellen führt der Trachtenverein Volkstänze unter dem Maibaum auf. Anschließend findet im Gasthaus Amann eine Maifeier statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2011


„Ich bin der glücklichste Mensch der Welt”
Der Schwerstbehinderte Günther Holzapfel ist Fußmaler und sprüht nur so vor Lebensfreude

Von Rosemarie Vielreicher
Er hebt flink eines seiner dünnen Beinchen, streckt dem Gast lächelnd seinen nackten Fuß entgegen. Günther Holzapfel will sich verabschieden. Er reicht nicht die Hand. Das kann er nicht. Seine Hände sind spastisch gelähmt. Aus seinen Augen blitzt Lebensfreude. Sie werden zu kleinen Schlitzen, die Mundwinkel sind hochgezogen, so freut sich das Häuflein Mensch, das da auf dem Bett liegt.

Schafft Kunstwerke mit seinen Zehen: Günther Holzapfel aus Steinburg ist seit Geburt an schwerstbehindert— und trotzdem ist er ein großer Künstler. (Foto: rom)

Nur wenige Augenblicke dauert es, und der Gast hat schon vergessen, dass Günther Holzapfel anders ist. Dass er nicht die Hand reicht zum Gruß, sondern den Fuß. Der 68-Jährige aus Steinburg ist von Geburt an schwerstbehindert. Er hat die Little-Krankheit. Vieles kann er nicht oder er braucht Hilfe, von seiner Schwester Waldfride oder den vielen guten Freunden. Aber das betrübt ihn keineswegs. Günther Holzapfel ist der. glücklichste Mensch der Welt. Das sagt er selbst über sich. Und man glaubt es ihm auf Anhieb, obwohl seine Gestalt allem anderen entspricht als jener Vorstellung, die ein Gesunder von einem glücklichen Menschen hat. Für Günther Holzapfel sind seine Füße die Hände. Er grüßt nicht nur mit ihnen. Er schafft mit ihnen auch besondere Werke — Kunstwerke. Günther Holzapfel ist Fußmaler.

Landschaften sind sein Lieblingsmotiv – vor allem die der Heimat
Flink und wendig sind seine Zehen. Mühelos gleiten sie zwischen die hauchdünnen Papierblätter in seinem Bilderordner, schnappen zu und blättern Seite um Seite um. Günthi – so nennt ihn seine Schwester Waldfride liebevoll, bei der er seit Jahren wohnt – zeigt stolz seine Kunstwerke. Genau beobachtet er das Gesicht seines Gegenübers, wartet auf eine Reaktion. Schaut man ihn lächelnd an, strahlt er über das ganze Gesicht. Ohne ein Wort versteht er, dass das Bild gefällt, blättert weiter. Den Bogenberg hat er gleich mehrmals gemalt. Landschaften sind nämlich sein Lieblingsmotiv, vor allem die der Heimat, sagt er. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – er liebt die Natur in jeder Jahreszeit. Ein hochformatiges Bild ist das Nächste. Sofort dreht er den ganzen Ordner mithilfe seiner Zehen um, damit es richtig herum bestaunt werden kann.
Es ist fast unglaublich, dass dieser Mann mit den sehr dünnen Beinchen und Ärmchen, der auf seinem Bett liegt, der nicht selbst gehen kann oder aufsitzen, der nicht ohne Hilfe essen und nur schwer verständlich sprechen kann, diese wunderschönen Bilder gemalt haben soll. Farbenreiche Gemälde aus Kanada, Japan, Norwegen, Ungarn, Frankreich und eben auch der bayerischen Heimat – alle stammen sie aus seinem Pinsel, den er zwischen den Zehen einzwickt.

Der Holzstapel und der Apfel ist das Logo des Künstlers, daneben seine ineinander ver-schlungenen Initialen „H“ und „G“.

Günther Holzapfel leidet an der sogenannten Little-Krankheit. Sie ist eine Folge von Gehirnschäden, die während oder nach der Geburt entstehen. Seine Schwester Waldfride erzählt für ihn; wie das damals passiert ist. Im Jahr 1942, mitten im Krieg. Zuhause und ohne Arzt wurde Günther in Moosthenning geboren. So war das damals üblich. Zu früh, viel zu früh, kam er zur Welt. Mit nur sechseinhalb Monaten. Dabei kam es zu Komplikationen und der Säugling erlitt schwere Schäden am Gehirn:
Mit der Unterstützung der Dorfgemeinschaft konnte Günther Jahre später in einer Münchner Klinik untersucht und die Krankheit diagnostiziert werden. Dort soll ein Professor zu ihm gesagt haben: „Da kann man nix mehr machen, aber Ihren Kopf hätte ich gern.“ Der 68-Jährige grinst. Schon damals erkannte der Arzt, wie intelligent Günther trotz seiner Behinderung ist. Denn er könne sich alles merken, sagt seine Schwester. Wenn er einen Ort nur einmal gesehen hat, hat er ihn im Kopf und kann ihn detailgenau auf Leinwand festhalten. Weil er schon fast die ganze Welt gesehen hat, sind die Wände der Wohnung dementsprechend geziert mit Gemälden.

Der Bogenberg ist ein beliebtes Motiv des Fußmalers. (Bilder aus: Günther Holzapfel, Sein Werk 1957-2007)

Auch Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen hat er sich selbst beigebracht. Denn damals durften behinderte Kinder nicht zur Schule gehen. Obwohl er es keineswegs leicht hatte und die Behinderung ihn einschränkt, erzählt der 68-Jährige: „Ich bin der glücklichste Mensch der Welt.“ An seinem linken Bein baumelt ein Silberkettchen mit einem Kreuz und einem Heiligen-Anhänger. Auch Gott hat es gut mit ihm gemeint. So schreibt er im Vorwort seines Buches, in dem Werke von 1957 bis 2007 zusammengefasst sind: „Wenn ich mein Leben betrachte, ist es geführt von der Liebe Gottes und von wunderbaren Begegnungen.“ Ob er ohne Behinderung genauso glücklich wäre, glaubt er nicht. Er ist zufrieden mit sich, genau so wie er ist. Und Günther weiß, dass das viel wert ist, denn Zufriedenheit könne man mit Geld nicht kaufen.
Seine „Hauptaufgabe“ sieht er darin, anderen Menschen eine Freude zu machen. Das schafft er neben seiner lebensfrohen Art mit seinen Kunstwerken. Diese Leidenschaft für das Malen, die er schließlich zu seinem Beruf gemacht hat, entdeckte er schon als kleines Kind. Das „schönste Erlebnis seines Lebens“ hat er noch ganz genau im Kopf: Als ihn die Kinder seines Heimatdorfes an Weihnachten mit einem Malkasten und einem Zeichenblock überraschten. „Das vergesse ich nie.“ Mit dem Besuch in der Münchner Klinik nahm dann seine Künstlerkarriere von selbst ihren Lauf. Günther wurde vom Arzt für einen Verlag für Fuß- und Mundmalende vorgeschlagen. Bei diesem ist er mittlerweile Vollmitglied und das werde man nicht einfach so, erklärt seine Schwester. Das bedeutet, dass er alle seine Werke an den Verlag abgeben muss, Ausstellungen mit den Werken von Fuß- und Mundmalern organisiert werden oder auch Karten, Kalender und ähnliches gedruckt werden. Dadurch ist er schon auf der ganzen Welt berühmt geworden und kennt viele internationale „Kollegen“.
Als Vollmitglied ist er bis zu seinem Lebensende finanziell abgesichert. Und das auch, wenn er einmal nicht oder nicht so viel malt. In letzter Zeit male er beispielsweise nicht mehr wie früher jeden Tag und sehr viel, sondern nur noch von Zeit zu Zeit, erzählt seine Schwester. Ein Hüftleiden erschwert ihm die Arbeit. Genauso habe er nach dem Tod ihres Ehemanns für zwei Jahre aufgehört zu malen.
Seine vielen Freunde und Schwester Waldfride unterstützen ihn
Wie das genau funktioniert, das Malen mit den Füßen, will Günthi auch gleich vorführen. Gute Freunde haben alle Vorrichtungen getroffen, damit er bestmöglich malen kann. Er hat „so viele gute Freunde“, betont er immer wieder. Seine Schwester Waldfride holt eine schiebbare Holzwand hinter der Tür hervor. Plötzlich ist das Zimmer sein „Atelier“. Da gibt es Schübe mit großen Griffen für Farbtuben und eine Dose mit verschiedenen Pinseln. Mit dem Fuß tastet er sich an einen Pinsel heran, greift ihn mit den Zehen und schon führt er die Spitze an die Leinwand. Ganz behutsam. Auch die Farbtube kann er mit den Füßen aufschrauben. Ob das schwierig ist? „Nein“, sagt der Künstler. Die Übung mache es. Und er hat viel geübt. Er gebe nie auf, das sei sein Motto. Auch beim Malen.
Neben dem Malen kann Günther auch mit dem Computer umgehen und beispielsweise Meditationen passend zu den Bildern niederschreiben. So hält er fest, was er mit welcher Farbe ausdrücken will und was welches Symbol bedeutet. Vor allem Farben hätten eine große Bedeutung in seinen Bildern, sagt er. Aber auch eigene Filme über seine Arbeit dreht er.
Aus dem gesellschaftlichen Leben Steinburgs und Umgebung ist Günther ebenfalls nicht mehr wegzudenken: Gleich bei zwei Feuerwehren ist er Mitglied, beim VdK und auch beim Auer Stammtisch. Er scherzt: „Beim Frauenbund bin ich nicht.“
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.2011

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