2011# 05

Kinderkrippenbau und Rathaussanierung Thema
Hunderdorf.
(xk) Am Mittwoch, 4. Mai, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Vergabe weiterer Ausführungsarbeiten für den Neubau der Kinderkrippe; Vergabe von Bauanträgen für die Sanierung des Rathauses; Stellungnahme zu Bauplänen sowie Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.2011


Bau einer Hackschnitzel-Lagerhalle am Bauhof
Pumpstation Gaishausen wird erneuert — Zuschussmöglichkeit für Hoferschließung
Hunderdorf.
(xk) Grünes Licht^hat der Gemeinderat in seiner kürzlich abgehaltenen Sitzung für das Bauleitplanverfahren für ein Gewerbe- und Industriegebiet bei Hofdorf gegeben. Und auch dem Neubau einer Hackschnitzel-Lagerhalle am Bauhof, der Erneuerung der Abwasser-Pumpstation Gaishausen sowie der Hoferschließung Hoch bei entsprechender Zuschusszusage wurde zugestimmt.
Zunächst wurde der erste Schritt für ein mögliches Bauleitplanverfahren für ein Gewerbe- und Industriegebiet nahe der Autobahn bei Hofdorf getan. Bürgermeister Hans Hornberger gab dem Gemeinderat Kenntnis vom Vorentwurf des Deckblattes Nr. 10 zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Landschaftsplanes sowie vom Beteiligungsgespräch mit den Grundstückseigentümern. Der Gemeinderat billigte einmütig den Planvorentwurf und beschloss die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung durchzuführen. Die Planung sei aufgrund der Gegebenheiten derzeitig noch völlig offen und wichtige Ergebnisse erwarte man insbesondere von den Stellungnahmen im ersten Beteiligungsverfahren.
Parkettböden erneuern
Laut einem Schreiben der Kirchenverwaltung steht die Erneuerung der Parkettböden in den Gruppenräumen des Kindergartens an, wobei laut Kostenaufstellung Gesamtkosten von gut 12 000 Euro anfallen. Dazu wird eine 80-prozentige Kostenbeteiligung seitens der Gemeinde entsprechend der bestehenden Defizitvereinbarung erbeten. Nach Erörterung beschloss der Gemeinderat, dass die Parkettarbeiten auf das Jahr 2012 verschoben werden sollten.
Die Maßnahme ist für das heurige Jahr nicht zwingend notwendig und es sind auch keine Haushaltsmittel vorgetragen, wurde konstatiert. Sodann gab der Bürgermeister das Submissionsergebnis der beschränkten Ausschreibung für die Spenglerarbeiten beim Neubau der Kinderkrippe bekannt. Der Zuschlag wurde erteilt auf das günstigste Angebot der Firma Wintermeier bei einer Auftragssumme von rund 17 500 Euro unter Berücksichtigung der angebotenen Alternativvorschläge.
Bürgermeister Hans Hornberger informierte, dass unerwartet eine Fördermöglichkeit für Hof erschließungsmaßnahmen vom Amt für ländliche Entwicklung in Landau mitgeteilt wurde. Es wurde daraufhin die fertiggestellte Planung für die Hoferschließungsmaßnahme Hoch, die grundsätzlich als förderfähig vorgeprüft wurde, kurzfristig eingereicht. Der Gemeinderat beschloss vorbehaltlich der Sicherstellung des Grunderwerbs sowie der entsprechenden Förderung aus dem Hoferschließungsprogramm, die Hoferschließungsmaßnahme Hoch im heurigen Jahr durchzuführen – bei voraussichtlichen Kosten von rund 108 000 Euro. Die Ausbaustrecke wird dann als ausgebauter öffentlichen Feld- und Waldweg gewidmet.
Neubau der Lagerhalle
Im Folgenden legte das Gemeindeoberhaupt die eingeholten Angebote für den Neubau der Hackschnitzel-Lagerhalle am gemeindlichen Bauhof/Wertstoffhof vor. Der Zuschlag wurde an den wirtschaftlichsten Angebotssteller, der Firma Laumer aus Massing erteilt, zum Angebotspreis von etwa 24 000 Euro. Die Fundamente/Bodenplatte wurde an die Bauunternehmung Feldmeier in Meidendorf vergeben bei einer Auftragssumme von rund 17 000 Euro. Zu den vier Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt: Umbau der bestehenden Terrasse zum Wintergarten in Oberhunderdorf 3, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Brunnenstraße 4, Errichtung eines Ersatzwohngebäudes in Sollach 2 sowie Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Hoch.
Am Mittwoch Sondersitzung
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die gesonderte Vergabesitzung am 4. Mai für weitere Bauaufträge für den Neubau der Kinderkrippe sowie für die Sanierungsarbeiten beim Rathaus. Erfreulich bezeichnete der Redner die gute Beteiligung von 71 Personen, einschließlich Bundeswehr-Patenkompanie, bei der Abfallaktion „Sauber macht lustig“. Wie der Ratsvorsitzende weiter ausführte, sei der zwölfte Mühlhiaslmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag ein schöner Erfolg geworden.
Zum Schluss wurden die Ratsmitglieder über den Sachstand für die Erneuerung der technischen Ausstattung der Pumpstation Gaishausen informiert. Nach Erörterung wurde der Zuschlag für die Sanierung der Pumpstation Gaishausen an die Firma Scharrtec aus Neukirchen erteilt, bei Bruttokosten von rund 40 000 Euro.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.2011


Damen holen Meisterschaft
Volleyballleitungsteam um
neue Positionen erweitert
Hunderdorf.
(ta) Begeistert über den Sieg der Damenmannschaft bei der „Straubinger Runde“ zeigte sich die Volleyballabteilung des Sportvereins Hunderdorf bei ihrer Jahresversammlung. Im Jahresrückblick zählte Abteilungsleiterin Isolde Freundorfer zahlreiche Unternehmungen auf, bei denen man mit von der Partie war, etwa das Turnier aller Abteilungen des SV Hunderdorf, bei dem jedoch die Fußballer siegten. Das Team Volleyball II erreichte den zweiten Platz, Team I Platz drei ‚und Team III noch Platz fünf.

Die Abteilungsleitung hat neue Positionen hinzubekommen. Das Team, von links: Hans Freundorfer, Isolde Freundorfer, Johanna Wisniewski, Anita Englmeier, Irmgard Häusler, Heinz Hentschirsch.

Bei der vereinsinternen Meisterschaft kämpften vier Teams um die Punkte. Es gab die Dreikönigsfeier und eine Radltour über Bogen an der Donau entlang nach Parkstetten. Isolde Freundorfer wies auch auf die Ausstattung mit neuen Freizeitanzügen hin. Der Abteilung gehören momentan 95 Mitglieder an. Der Vorsitzende des SV Hunderdorf, Hans Freundorfer, sprach von guter Arbeit der Abteilung, die das sportliche Angebot innerhalb des Hauptvereins bereichere. Übungsleiter Heinz Hentschirsch berichtete über den Trainings- und Spielbetrieb. Der Besuch der Übungsstunden sei recht zufriedenstellend gewesen. Der Trainer möchte das taktische Verhalten noch mehr in den Vordergrund stellen. Die Mädchengruppe verzeichne regen Zuspruch. Bis zu 15 Teilnehmerinnen seien mit Begeisterung bei der Sache gewesen. Die Damenmannschaft habe an der „Straubinger Runde“ teilgenommen und dabei bei nur einer Niederlage die Meisterschaft geholt.
In diesem Zusammenhang erwähnte Hentschirsch, dass auch Nachwuchsspielerinnen in das Team wechseln konnten. Den Erfolg  wolle man auch noch entsprechend feiern. Nach Irmgard Häuslers Kassenbericht standen die Wahlen an. Dabei gab es eine bedeutende Änderung, denn die Abteilungsleitung wurde erweitert. So gibt es in Zukunft die Funktionen Gerätewart und Chronist.
Als Abteilungsleiterin wurde Isolde Freundorfer im Amt bestätigt. Ihre Stellvertreterin ist Anita Englmeier, Kassenwart Irmgard Häusler, Schriftführer Hans Freundorfer. Die neuen Posten Gerätewart und Chronistin besetzt Johanna Wisniewski in Personalunion. Übungsleiter ist Heinz Hentschirsch.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.2011


Pflanzenbasar des OGV
Windberg.
(ws) Pünktlich zu Beginn der Gartensaison stellt sich der Obst- und Gartenbauverein Windberg am Samstag, 7. Mai, mit einem reichhaltigen Pflanzenbasar vor. Der Basar beginnt um 13 Uhr vor dem Amtshausbrunnen am Pfarrplatz. Es können Pflanzen getauscht oder gegen eine freiwillige Spende mit nach Hause genommen werden. Die Spende dient allein zur Unterstützung des OGV für seine Aufgaben. So werden unter anderem 25 Sorten von Tomatensetzlingen angeboten. Zudem ergibt sich bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen oder sich fachlichen Rat zu holen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.2011


Geschichte von über 1000 Orten erforscht
Minister überreicht Bundesverdienstkreuz an Kornel Klar für ehrenamtliches Wirken
Hunderdorf.
(hk) Am Donnerstagvormittag wurde Ehrenbürger und Heimatforscher Kornel Klar im Rathaus in Hunderdorf mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande durch den Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner ausgezeichnet. Er würdigte Klars Verdienste nicht nur um die Aufarbeitung der Heimatgeschichte, sondern auch dessen ehrenamtliches Engagement für das Bayerische Rote Kreuz und auf sportlichem Sektor.

Nach dem Festakt (von links) Bürgermeister‘ Johann Hornberger, Staatsminister Helmut Brunner, Ehepaar Klar, Landrat Alfred Reisinger und Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier. (Foto: hk)

Bürgermeister Johann Hornberger freute Sich darüber, dass der Ehrenbürger der Gemeinde Hunderdorf Kornel Klar durch den Staatsminister Helmut Brunner die hohe Auszeichnung der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erfahren dürfe. Der Minister sagte eingangs; Kornel Klar habe die Heimat und die Geschichte seinen Mitmenschen näher gebracht und werde deshalb auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Brunner würdigte außerdem Klars über Jahrzehnte hinweg andauerndes Engagement im sportlichen Bereich und beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK). So habe sich Klar beim Sportverein Sankt Englmar als Gründer, wie auch später beim Sportverein Neukirchen in verschiedenen Funktionen für die aktive Mitarbeit zur Verfügung gestellt. Beim BRK gründete er die Ortsgruppen Neukirchen und Windberg und war auch viele Jahre lang Kreiskolonnenführer und Erste-Hilfe-Ausbilder. Sein besonderes Steckenpferd war und ist aber, so der Minister, die Heimatforschung.
Dann ging Minister Brunner auf den Lebenslauf und Klars Heimatforscher-Aktivitäten ein. Als geborener Donauschwabe aus dem Jugoslawien Banat musste Klar durch die Kriegsereignisse mit der Familie aus der angestammten Heimat fliehen und kam so nach Hunderdorf. Seine erste Anstellung erfolgte im Oktober 1945 als Lehrer. Nachdem zur Erteilung des heimatkundlichen Unterrichtes schriftliche Unterlagen fehlten, begann er alles zu sammeln, was er über Englmar und Umgebung finden konnte. So entdeckte er seine Vorliebe für die Geschichte.
Zahlreiche Broschüren und verschiedene Chronikbände
Nach der Pensionierung als Lehrer im Jahre 1987 konnte er sich voll und ganz der Heimatforschung widmen. So erschienen verschieden  Chronikbände, wie „Hunderdorf in der guten alten Zeit“ oder „Hunderdorf — das 20. Jahrhundert in Bildern“. Darüber hinaus verfasste er zahlreiche Broschüren mit Geschichtszusammenfassungen, oder über Schulen, Kirche und Pfarrei, Post und Eisenbahn, das Kloster Windberg sowie über verschiedene Schlösser. Wanderwegbeschreibungen, Werke über das Leben der heiligen Schutzpatrone sowie über Adelsgeschlechter im Landkreis, in Niederbayern und der Oberpfalz runden das engagierte und wertvolle Wirken von Kornel Klar ab.
Der Minister hob hervor, dass Klar inzwischen schon über 1000 Orte erforschte und seit vielen Jahren zur Ortschronik auch die jeweiligen Jahrbücher für die Mitgliedergemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Neukirchen und Windberg erstelle. „Sie genießen hohe Wertschätzung und sind weithin anerkannt als fachkundiger Ansprechpartner“, würdigte Staatsminister Brunner die Arbeit von Ehrenbürger Kornel Klar und fand es höchst bemerkenswert, dass Klar, trotz seines hohen Alters, in der nächsten Woche kann er seinen 86. Geburtstag feiern, mit voller Schaffensfreude und Hingabe nach wie vor als Ortschronist tätig sei. In Anerkennung und Dank für sein herausragendes Lebenswerk heftete Brunner Kornel Klar das Bundesverdienstkreuz am Bande an und überreichte ihm die dazu gehörende Urkunde.
Bereits ausgezeichnet mit der Schlichtmedaille
Auch Landrat Alfred Reisinger sprach Klar Respekt für seine Arbeit in der Region aus und betonte, dass er sich damit die hohe staatliche Anerkennung wahrlich verdient habe. Reisinger sagte, dass Klar für die Geschichte unserer Heimat sehr viel getan und in Chroniken die Entwicklungsschritte festgehalten habe. Deshalb wurde ihm auch schon die Schlichtmedaille für Verdienste um Heimat und Brauchtum verliehen, betonte der Landrat.
Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier gratulierte ebenfalls zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und würdigte die ehrenamtlichen Tätigkeiten Klars. Nach dem Festakt gab es noch einen kleinen Imbiss und die Anwesenden stießen mit einem Glas Sekt auf Kornel Klar an.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Au vorm Wald. FFW: Samstag, 7.5.,^Florianifest; Treffen 17.45 Uhr, Baier- Edbauer zum Kirchenzug, nach dem Gottesdienst Florianifeier, Gasthaus Solcher.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Gaishausen. FFW: Samstag, 7.5., Treffen zum Kirchenzug, anlässlich Florianisfest, 17.45 Uhr bei Baier-Edbauer, Nach der Kirche Feier und Ehrungen, Gasthaus Karl Solcher, Ehren.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Großlintach. Schützenverein: Samstag, 7.5., 19 Uhr, Gottesdienst, Oberalteich, anschließend Saisonabschlussfeier (Vereinskleidung).
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Hunderdorf. Chor Friends: Sonntag, 8.5., 17.30 Uhr, gemeinsame Probe, Jugendheim, mit der Gruppe „For You“. Bitte vollzählig kommen, da dies die einzige Probe für die Hochzeit am 28.5. ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Hunderdorf. FFW: Florianitag, Samstag, 7.5., Treffen 17.45 Uhr, Gasthaus Baier-Edbauer, in Uniform, zum Kirchenzug. Nach der Messe Florianifeier, Gasthaus Solcher, Ehren.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Freitag, 19 Uhr, Maiandacht bei der Kapelle in Lintach (Tracht). Samstag, 7.5., 20 Uhr, Vereinsabend, Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Hunderdorf. Hundegruppe: Samstag, 7.5., Treffen zur Ausbildung beim Gewerbepark Bayerwald, 12.30 Uhr Welpenspielstunde, 13 Uhr Welpen, Junghunde und Anfänger, 14.15 Uhr Prüfungsgruppe, 15.30 Uhr Leistungsgruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Hunderdorf. Ministranten: Samstag, 7.5., 13.30 bis 19 Uhr, Ministrantentag mit Ministrantenvollversammlung und Oberministranten-Wahl.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Hundedorf. Pfarrei: Heute, Freitag, Maiandacht in Steinburg und Lintach. Sonntag, 8.5., 19 Uhr, feierliche Maiandacht, Pfarrkirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


Windberg. Winith-Schützen: Samstag, 7.5., 19 Uhr, Gedenkgottesdienst, Pfarr- und Klosterkirche, 19.45 Uhr Saisonabschlussfeier mit Königsproklamation, Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2011


AM DONNERSTAGVORMITTAG BESUCHTE der Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Ehrenbürger und Heimatchronisten Kornel Klar die Gemeinde Hunderdorf und trug sich dort auch im Beisein von Politikern des Landkreises in das „Goldene Buch“ der Gemeinde Hunderdorf ein. Bürgermeister Johann Hornberger freute sich – sehr über den Besuch des hohen Gastes im Hunderdorfer Rathaus. – Bild (von links): Bürgermeister Johann Hornberger, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier, Staatsminister Helmut Brunner, 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, Landrat Alfred Reisinger, Kreisrat und 2. Bürgermeister Jürgen Tanne. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.2011


Sakraler Tanz
Windberg.
(ta) Am Sonntag, 8. Mai, bietet das Geistliche Zentrum der Prämonstratenser-Abtei Windberg unter der Leitung von Pater Simeon Rupprecht einen sakralen Tanz an. Beginn ist um 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.2011


Zahlreiche Medaillen verliehen
Florianifest der Feuerwehr — Verdiente Mitglieder wurden geehrt
Gaishausen.
(hk) Am Samstagabend begingen die Feuerwehren der Gemeinde Hunderdorf das Florianifest. Der Abend begann mit einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Wehren und zu Ehren des heiligen Florians, des Schutzpatrons der Feuerwehr. Pfarrer Pater Martin ging zu Beginn des Gottesdienstes auf das Leben und Wirken des heiligen Florians ein und meinte, dass sich die Feuerwehrmänner bei ihren Einsätzen, wenn es darum gehe zu helfen und Hab und Gut der Mitmenschen zu retten, der Fürbitte des heiligen Florians anvertrauen.

Die geehrten Feuerwehrleute der Feuerwehr Gaishausen vorne, dahinter von Steinburg, in der Mitte Bürgermeister Hans Hornberger, rechts Kreisbrandinspektor Reinhard Krieger und Kreisbrandmeister Horst Hagn. (Foto: hk)

Nach dem Gottesdienst fand im Gasthaus Karl Solcher, Ehren, ein Festabend mit Ehrungen durch den Kreisfeuerwehrverband statt. Die musikalische Umrahmung des Abends übernahm die Hunderdorfer Blaskapelle unter der Leitung von Ludwig Marchl.
Nach einem Abendessen nahm Kreisbrand-Inspektor Krieger zusammen mit Kreisbrandmeister Hagn und Bürgermeister Hornberger die Ehrung verdienter Feuerwehrleute vor. In seinen vorangegangenen Grußworten sagte er, dass es schön sei, wenn Feuerwehren einer Gemeinde zusammenfinden und ein Fest begehen. Er hob hervor, dass die zu Ehrenden engagierte Leute seien, die Verantwortung übernehmen und sich in der Führungsarbeit für das Feuerwehrwesen verdient gemacht haben. So erhielt Hildegard Klicke, Ehefrau des langjährigen Kommandanten und Vorstandes der Feuerwehr Gaishausen und seit 1986 Schriftführerin des Vereins sowie Pressewartin der Feuerwehr, Festbüroleiterin beim 75-jährigen Gründungsfest, Mitorganisatorin verschiedener Veranstaltungen die Ehrenauszeichnung am Bande in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes verliehen.
Johann Dietl erhielt die Floriansmedaille in Gold für sein über 50-jähriges Wirken an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Gaishausen, abwechselnd als Kommandant und Vorsitzenden, Ehrenkommandant und Ehrenvorsitzenden. In seiner aktiven Dienstzeit wurde das Feuerwehrgerätehaus geplant und errichtet und ein neues Feuerwehrfahrzeug angeschaffen. Auch bei Feuerwehrfesten war er als Mitorganisator beteiligt und in der Vorstandschaft legt man großen Wert auf seine Erfahrung.
Dieter Kricke leistet seit 1974 Führungsarbeit als stellvertretender Kommandant, Kommandant, Vorsitzender, Festleiter und Ehrenkommandant. In seiner Amtszeit wurde das Feuerwehrgerätehaus umgebaut und die Ausbildung und Ausrüstung der Wehr wesentlich gefördert. Er wurde für seinen langjährigen engagierten Einsatz ebenfalls mit der Florisansmedaille in Gold ausgezeichnet.
Franz Häusler von der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg wurde für seine Arbeit als stellvertretender Vorsitzender, Festliter und Vorsitzender mit der Floriansmedaille in Silber geehrt.
Josef Lipp von der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg ist seit 1979 Schriftführer des Vereins wurde mit der Floriansmedaille in Gold ausgezeichnet.
Franz Höfl von der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg war von 1984 bis 1990 stellvertretender Kommandant und übt seit 2002 das Amt des Kassiers aus. Er erhielt die Floriansmedaille in Gold.
Wolfgang Altmann von der Feuerwehr Steinburg war stellvertretender Vorsitzender und ist seit 1990 Kommandant der Wehr. Er wurde ebenfalls mit der Floriansmedaille in Gold ausgezeichnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.2011


Kletterturm
Der Spiel- und Kletterturm beim Kindergarten St. Nikolaus in Hunderdorf ist auf dem Freigelände errichtet. Die Ausstattung besteht aus Eingang und Spielhaus, Rutschbahn, schiefer Ebene mit Seil, Hängebrücke, Rutschstange und Kletterwand. Dieser Spielturm wird nun von den Kindern gerne aufgesucht und in seiner Vielfalt mit Freude benützt. Der Sportverein Hunderdorf, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Hans Freundorfer, Peter Henke, Gerhard Scherz und Heinz Hentschirsch, übergab direkt am Spiel- und Kletterturm an die Kindergartenleiterin Alexandra Stadler eine Geldspende in Höhe von 500 Euro. Damit soll das Spenden-Finanzierungsziel des Elternbeirates, von dem sich die Vorsitzende Beate Söldner, Bianca Wintermeier und Elke Obermeier bei der Überreichung der Spende eingefunden hatten, erreicht werden. — Bild: Die Kinder auf dem Spielturm mit den genannten Personen. (Foto: he)
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2011


Fahrzeugsegnung
Hunderdorf.
(xk) Am Sonntag, 15. Mai, werden nach dem 9-Uhr-Gottesdienst auf dem Schulhof, auf dem Weg dorthin und auf dem Kirchplatz Fahrzeuge mit Fahrern und Mitfahrern von Pfarrer Martin Müller gesegnet und Gottes Schutz im Straßenverkehr erbeten. Teilnehmen können Fahrer und Fahrzeuge aller Art. Nicht nur motorisierte Fahrzeuge werden gesegnet, sondern zum Beispiel auch Kinder mit Fahrrädern. Mitorganisator sind die Oldtimerfreunde Hunderdorf, die sich mit Oldtimer-Schleppern, Motorrad- und Autoveteranen – wie seit fünf Jahren – beteiligen.
Ab 8.30 Uhr ist Treffen der Fahrzeug auf dem Schulhof, wo ein Extra-Parkbereich für sie an der linken Seite freigehalten wird. Vorsitzender Alois Knott von den Oldtimerfreunden weist darauf hin, dass nicht nur die Hunderdorfer Clubmitglieder in Club-T-Shirt und Kappe -, sondern alle Oldtimerfreunde mit ihren Fahrzeugen teilnehmen können. Um 9 Uhr ist Gottesdienst für die gestorbenen Vereinsmitglieder Hans Hecht und Heribert Riedl.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2011


Gewerke wurden vergeben
Vom Gemeinderat — Richtfest beim Neubau
Hunderdorf.
(xk) Bei der Sitzung des Gemeinderats Hunderdorf wurden zahlreiche Gewerke für den Neubau der Kinderkrippe sowie die Sanierung des Rathauses vergeben. Architekt Robert Troiber gab die Submissionsergebnisse der eingeholten Angebote für die Kinderkrippe bekannt. Die Aufträge wurden an die wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Die Schreinerarbeiten gingen an die Firma Josef Schieß‘ aus Au vorm Wald mit Kosten in Höhe von 12 500 Euro, Kunststofffenster und Rolladenarbeiten mit 17 500 beziehungsweise 7 400 Euro an die Firma Reisinger & Jäger aus Haselbach und die Verglasungsarbeiten mit 8 300 Euro an die Firma Thomas Schießt aus Hunderdorf. Die Elektroarbeiten gingen mit 39 800 Euro an die Firma Elektro Kauser aus Straubing.
Für die Heizung ist eine Erdwärmenutzung vorgesehen. Sollte die vorgesehene Tiefenbohrung (Los 1) aus geologischen Gründen nicht möglich sein, wird alternativ eine Ausführung mit Erdwärmekörben (Los 2) durchgeführt. Der Zuschlag ging an die Firma Smetanik, Straubing, mit Kosten von 46 000 Euro für Los 1 und 47 700 bei Ausführung in Los 2. Die Arbeiten für die Sanitär- und Wasserinstallation gingen ebenfalls an die Firma Smetanik mit einer Auftragssumme von 185.00 Euro. Für die Sanierungsarbeiten am Rathaus gab Architekt Walter Hornberger von Büro HIW Hornberger-Illner7Weny die Submissionsergebnisse bekannt. Der Auftrag für die Malerarbeiten wurde der Firma Geith, Straubing, mit einer Summe von 40 000 Euro erteilt. Die Sonnenschutzarbeiten gingen an die Firma Bachl, Straubing, mit Kosten von 4 600 Euro. Ursprünglich war vorgesehen, den Eingangsbereich und den Glasbereich des Trauzimmers neu zu erstellen. Aus Kostengründen wird die Dachschrägenverglasung mit Sonnenschutz nicht ausgeführt. Auch bei den Dachflächenfenstern erfolgt eine Reduzierung des Auftrags. Der Zuschlag für die reduzierten Metallbauarbeiten ging an die Firma Reiki, Straubing, mit einer Auftragssumme von 58 600 Euro und die Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten an die Firma Mühlbauer, Niederwinkling, mit einer Gesamtsumme von 30 900 Euro.
Der Bürgermeister informierte anschließend über den Termin für das Richtfest beim Neubau der Kinderkrippe am 9. Mai und den Tag der Gemeinden beim Volksfest in Hunderdorf, der diesmal nicht wie bisher üblich am Montag, sondern am Freitag, 17. Juni stattfindet. Im abschließenden nicht öffentlichen Teil hat der Gemeinderat über Vorkaufsrechtsanfragen beraten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2011


Aquarellmalkurs der Losert-Akademie
Windberg.
(ta) Die Heribert-Losert-Akademie in Windberg vermittelt Freude an der Aquarelltechnik in der malerischen Umgebung des Klosters Windberg. Gelegenheit dazu bieten der Einführungskurs vom 14. bis 18. Juni und der Aufbaukurs vom 15. bis 20. August. Angesprochen sind alle, die unter Anleitung in einer kleineren Gruppe einmal mit Farbe und Pinsel die zahlreichen Möglichkeiten und ihre persönliche Kreativität erforschen wollen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2011


Floriani- Fest
Windberg.
(ws) Das Florianifest der Freiwilligen Feuerwehr Windberg am Sonntag, 15. Mai, am Pfarrplatz — bei schlechtem Wetter in den Pfarrhofsräumen — findet als Familienfest für alle Vereine, Institutionen und die Bevölkerung statt. Um 10.30 Uhr ist Gottesdienst, an dem Feuerwehrmitglieder in Uniform teilnehmen, anschließend gemeinsames Mittagessen. Beim Festbetrieb gibt es den ganzen Nachmittag Grillschmankerl, Käse sowie diverse Getränke. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Kapelle „Z’Wiad“, eine bayerische Viermannbesetzung aus Wörth/Donau. Außerdem werden Feuerwehrvorführungen und Schauübungen dargeboten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2011


Gemeinsam trauern
Windberg.
(ws) Das geistliche Zentrum der Abtei bietet am Samstag, 14. Mai, um 14.30 Uhr einen Wortgottesdienst für Trauernde mit Kordula Schaffer und Diakon Erhard Schaffer in der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz an, bei dem der Verstorbenen gedacht wirft. Oft ist es ein Kirchenraum, der Trauernde zur Ruhe kommen lässt, ihnen Trost und Kraft gibt. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit, den Nachmittag bei einer Tasse Kaffee im Alten Pfarrhof, Pfarrplatz 9, ausklingen zu lassen. Info unter Telefon 09422/824-0. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2011


Albert Kuffner ist Schützenkönig
Proklamation der Schützenkönige und Vereinsmeister — Mitglieder geehrt
Windberg.
(ws) Bei der Saisonabschlussfeier der Winith-Schützen im Vereinslokal Hüttinger stand die Königsproklamation von Sophie Iturralde (Jugend) und Albert Kuffner sowie die Ausrufung der Vereinsmeister und die Auszeichnung von verdienten Mitgliedern im Vordergrund. Schützenmeisterin Annette Pielmeier verwies auf

Die Geehrten mit Bürgermeister Hans Gstettenbauer (stehend links), Schützenmeisterin An-nette Pielmeier (sitzend links) und Gauschützenmeister Werner Haas (stehend rechts).

ein erfolgreiches Vereinsjahr, das durch viele Aktivitäten gekennzeichnet war. Weiterhin gab sie eine kurze Vorausschau über das 50-jährige Gründungsfest im nächsten Jahr.
Anfangs wurden die Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft beim Schützengau durch Gauschützenmeister Werner Haas überreicht. Mit dem Ehrenzeichen in Bronze wurden Claudia Stoiber und Robert Herrnberger ausgezeichnet, das Ehrenzeichen in Silber für 30 Jahre erhielten Wolfgang Anneser und Josef Mühlbauer. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt das Ehrenzeichen in Gold Hans Plattetschläger. Die Gauehrennadel in Bronze für besondere Verdienste erhielten Carmen Feldmeier, Albert Kuffner und Karl Wanninger sowie in Silber Edith Hornberger, Daniel Bach und Michael Kunze.

Die Schützenkönige 2010/11 mit Sportleiterin Carmen Feldmeier (rechts)

Ergebnisse bekanntgegeben
Sportleiterin Carmen Feldmeier gab die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaften bekannt. ‚Vereinsmeister in der Jugendklasse wurde Sophie Iturralde, Zweite Linda Fank und Dritte Anastasia Schuller. In der Schützenklasse LG sicherte sich Daniel Bach den Vereinsmeistertitel. Den zweiten Platz belegte Erwin Zitzlsberger vor der Drittplatzierten Petra Pielmeier. In der Wertung Schützenklasse LP gewann Alois Mühlbauer, auf Platz zwei kam Karl Wanninger, Rang drei erreichte Albert Kuffner. Bürgermeister Hans Gstettenbauer überreichte seinen gestifteten Wanderpokal an den Gewinner Erwin Zitzlsberger.
Sodann wurde die mit Spannung erwartete Proklamation der Schützenkönige gemeinsam von der Sportleiterin und der Schützenmeisterin Annette Pielmeier vorgenommen und das bis zuletzt wohlgehütete Geheimnis gelüftet. Es wurde nur mit Vereinsgewehr oder —pistole und ohne Schützenkleidung geschossen, sodass jeder die gleichen Chancen hatte, die Königswürde zu gewinnen, so die Vorsitzende.

Die Vereinsmeister wurden ebenfalls ausgezeichnet.

Jugendschützenkönigin wurde Sophie Iturralde (154,9-Teiler), Wurstkönigin Linda Fank (203,4-Teiler) und Brezenkönigin Anastasia Schuller (230,3-Teiler). Claus Iturralde überreichte die von ihm gestiftete Jugendkönigsscheibe an seine Tochter.
In der Schützenklasse gewann die Königswürde mit einem 70,1-Teiler Albert Kuffner, der vom vorjährigen Schützenkönig Claus Iturralde die Schützenkette ausgehändigt bekam. Zudem bekam Kuffner die von Alois Mühlbauer gestiftete Königsscheibe überreicht. Tim Kunat brachte es mit einem 202,9 Teiler zum Wurstkönig, Margit Iturralde mit einem 203,9-Teiler zur Brezenkönigin. Pielmeier informierte die Mitglieder über den bisherigen Stand des 50-jährigen Gründungsfestes im nächsten Jahr. Das Festmutter-Patenbitten bei Margit Iturralde findet am 23. Juni und das Schirmherrn-Patenbitten bei Bürgermeister Hans Gstettenbauer am 3. September statt. Festwirt ist Helmut Hüttinger und das Festzelt wird beim Bauhof aufgestellt. Die Fahne wird zum Preis von etwa 3000 Euro restauriert. Die Schützenchefin bat weiterhin alle Mitglieder um fleißige Mithilfe beim Aufbau und der Abhaltungdes Gartenfestes am Donnerstag, 2. Juni, beim Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2011


Engste Gemeinschaft mit Jesus
Heilige Kommunion: Zwölf Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn
Windberg.
(ws) Sechs Mädchen und sechs Buben empfingen am Sonntag in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg das erste Mal die Kommunion aus der Hand ihres Pfarrers Abt Hermann-Josef Kugler. Voller Spannung zogen sie zum Festgottesdienst zusammen mit vielen Ministranten und ihrem Seelsorger unter Gesängen der Windberger Schola und den Orgelklängen von Kirchenmusiker Joachim Schreiber durch das Seitenportal über den Mittelgang bis zum Altar in die voll besetzte Kirche.

Die Kommunionkinder mit Abt Hermann-Josef Kugler. (Foto: ws)

„Liebe Kommunionkinder, ich vertraue euch ein Geheimnis an“, führte der Abt an. In diesem Brot kommt Jesus, Gottes Sohn, zu den Menschen, der von sich gesagt hat: Ich bin das lebendige Brot. „Jesus kommt zu jedem von euch ganz persönlich, er schenkt sich euch, gibt sich selbst euch in die Hand, und so habt ihr Gemeinschaft mit ihm.“ Das bedeute Kommunion, etwas ganz Kostbares und Wertvolles, engste Gemeinschaft mit Jesus Christus, so der Abt weiter. „Ich wünsche euch und uns allen, dass wir dieses Geheimnis immer besser verstehen lernen. Bewahren wir dieses Geheimnis, tragen wir es in uns – egal wohin unser Lebensweg uns weiter führen mag, dann werden wir erfahren, was schon viele Christen vor uns gespürt haben: Dieses Brot, so unsichtbar und klein, kann uns stärken und satt machen, uns trösten und froh machen, weil es das Brot -der Liebe Gottes für uns Menschen ist“.
Nach dem Entzünden der Taufkerzen an der Osterkerze durch die Paten erneuerten die sechs Mädchen und sechs Buben ihr Glaubensbekenntnis. Einige Kommunionkinder brachten bei der Gabenvorbereitung eine Kerze, Wein, Wasser und einen Kelch zum Altar. Nach den Fürbitten erhielten sie aus der Hand ihres Priesters zum ersten Mal den Leib und das Blut Christi in Form von Brot und Wasser.
Charlotte Feldmeier und Hans Häusler vom OGV überreichten zum Schluss an alle zwölf Kommunionkinder je einen Buchsbaum. Bei der um 14 Uhr stattgefundenen Dankandacht legte jedes Kind ein Opfertütchen für das Diaspora-Opfer in das vor dem Altar vorgesehene Körbchen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2011


Richtfest für Kinderkrippe gefeiert
Baukosten von rund 520000 Euro veranschlagt — Reibungslose Arbeiten
Hunderdorf.
(xk) Am Montag konnte beim Neubau der Kinderkrippe in Hunderdorf das Richtfest gefeiert werden. Bürgermeister Hans Hornberger gab einen zeitlichen Überblick zum Bauvorhaben und dankte den anwesenden Firmen für bisher reibungslosen Arbeiten.
Architekt Robert Troiber erläuterte den Bauablauf und gab bei der anschließenden Baubesichtigung einen Einblick in die Räumlichkeiten der Kinderkrippe. Nach der termingerechten Fertigstellung des Rohbaus durch die Firma Schneller aus Kollnburg konnte die Zimmerei Mühlbauer aus Niederwinkling den Dachstuhl erstellen und Zimmerermeister Edwin Mühlbauer den Richtspruch sprechen.

Bürgermeister Hornberger (links) und Architekt Troiber (Zweiter von links) mit Gemeinderä-ten und Kindergartenpersonal beim Richtfest. (Foto: xk)

Durch wesentliche Änderungen im Bereich der Kindertagesbetreuung soll es Eltern ermöglicht werden, Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Auch in Hunderdorf ist hier ein vermehrter Bedarf gegeben. Da der derzeitige viergruppige Kindergarten ausgelastet ist und keinen Platz für weitere Gruppen bietet, hat der Gemeinderat den Neubau einer Kinderkrippe beschlossen.
In unmittelbarer Nähe des bestehenden Kindergartens konnte ein Grundstück erworben werden. Mit dem Neubau wird das erforderliche und ordnungsgemäße Raumangebot für zwölf Krippenplätze für Kleinkinder im Alter von null bis drei Jahren geschaffen. In Anlehnung an die vorhandenen Gebäude des Kindergartens ist die Kinderkrippe ebenfalls nur als eingeschossiger Bau mit größtenteils nicht ausgebautem Dachgeschoss geplant. Die beiden Gebäude werden durch einen neu zu schaffenden überdachten Lichthof erschlossen, in dem ausreichend Stellfläche für Kinderwägen, Fahrräder usw. zur Verfügung stehen und bei schlechter Witterung der Raum zusätzlich als Spiel- und Bewegungsfläche zur Verfügung steht.
Der Neubau der Kinderkrippe ist mit Baukosten von 520 000 Euro veranschlagt. Aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ wurde für die Baumaßnahme eine Zuweisung in Höhe von 294700 Euro bewilligt. Für die Ausstattung wird je Krippenplatz zusätzlich ein Zuschuss von 1 250 Euro gewährt. Derzeit sind Baukosten von rund 100 000 Euro verausgabt. Die Bauträgerschaft .für die Kinderkrippe liegt bei der Gemeinde Hunderdorf. Der anschließende Betrieb erfolgt wie beim Kindergarten unter der bewährten Trägerschaft der Kirchenverwaltung Hunderdorf mit Kostenbeteiligung seitens der Gemeinde.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.2011


Hans Freundorfer führt weiter den SV
Das Engagement in den Abteilungen ist vorbildlich — Ehrenmitglied ernannt
Hunderdorf.
(he) Der Sportverein Hunderdorf hielt seine Jahresversammlung ab. Der Vorsitzende Hans Freundorfer betonte, dass es Hauptinteresse eines jeden Sportvereins sein müsse, die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu verantwortungsvollen und fairen Mitmenschen zu unterstützen.
Das Engagement in jeder der acht Abteilungen sei vorbildlich und lobenswert. Der Verein hat derzeit 1154 Mitglieder, was eine Steigerung in fast allen Abteilungen bedeute.

Die Geehrten mit Vorsitzendem Hans Freundorfer (vorne links), Bürgermeister Hans Horn-berger (Zweiter von rechts) und Ehrenvorsitzendem Peter Henke (rechts): (Foto: he)

Aktive Jugendarbeit
Dieter Schmidla von der Fußballabteilung sprach von einem ereignisreichen Jahr. Durch Arbeitseinsätze habe man dafür gesorgt, dass sich das Sportgelände mit Sportheim in einem guten Zustand befinde. Die Abteilung betreibe auch eine aktive Jugendarbeit. Fünf Jugendteams warten in ihren Ligen mit guten Ergebnissen auf. Die Seniorenmannschaften liegen in Sachen Meisterschaft sehr aussichtsreich im Rennen. Thomas Ziesler berichtete von der Skiabteilung, der mitgliederstärksten Abteilung des SV Hunderdorf. Josef Ammer von der Eisstockabteilung sprach im Wesentlichen von den sportlichen Aktivitäten. Alexander Waas gab einen Rückblick über die Leichtathletikabteilung. Und den Bericht für die Tennisabteilung trug Armin Mauerer vor.
Bürgermeister Hans Hornberger lobte die Aktivitäten aller Abteilungen und die gute Jugendarbeit des SV Hunderdorf. Weil sich viele Leute zur Verfügung stellen, ist der Jugendbereich bestens aufgestellt, so das Gemeindeoberhaupt. Man wisse dies auch von der politischen Gemeinde zu schätzen.
Ehrenvorsitzender Peter Henke und 3. Vorsitzender Heribert Hüttinger nahmen die Ehrung für langjährige und verdienstvolle ehrenamtliche Tätigkeit vor. Das Vereinsabzeichen in Silber für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten: Ingrid Bierlmeier, Rita Schießl, Sylvia Sosnowski-Gruss, Klaudia Schießl, Bärbel Dietl, Christina Scherl, Renate Zollner, Theresa Englmeier, Gertraud Kahnert, Markus Bierlmeier, Markus Hastreiter, Sebastian Hornberger, Michael Hornberger, Franz-Xaver Baier, Martin Exner, Helmut Waas und Johannes Wallner. Das Vereinsabzeichen in Silber mit Gold für 40-jährige Mitgliedschaft: Alex Exner, Josef Hanner, Reinhold Krieg, Rudolf Höpfl, Rudolf Englmeier, Helmut Piening, Josef Schaubeck, Harald Spierhansl und Erwin Eidenschink.
Gemäß der Ehrenordnung des Sportvereins Hunderdorf gab es aufgrund langjähriger, verdienstvoller ehrenamtlicher Funktionärstätigkeit die Verdienstnadel in Silber mit offenem Silberkranz für Konrad Bachmeier, Helmut Eidenschink, Karl Hornberger und Alexander Waas. Die Verdienstnadel in Silber mit offenem Goldkranz für Thomas Ziesler und Stefan Diewald. Die Verdienstnadel in Gold mit geschlossenem Goldkranz für Rudolf Höpfl. Die Verdienstnadel in Gold mit geschlossenem Goldkranz und Eindruck 30 für Josef Schötz; mit Eindruck 35 für Robert Schindler und Erwin Feldmeier senior; mit Eindruck 45 für Hans Grill.
Schötz Ehrenmitglied
Ein weiterer Höhepunkt der Jahresversammlung war die Ernennung des Mitgliedes Josef Schötz zum Ehrenmitglied. Ehrenvorsitzender Peter Henke hob in der Laudatio hervor, dass Josef Schötz seit 1981 ununterbrochene ehrenamtliche Arbeit geleistet habe. „Für seinen SV Hunderdorf hat er immer Zeit, wenn er gebraucht wird“, so ‚ Henke. Im Einzelnen waren die Funktionen von Josef Schötz: Für die Fußballabteilung: 1981 bis 1987 Platzkassier, 1987 bis 1989 Platzwart, 1989 bis 2000 und 2003 bis•2004 Sportheimwirt, von 1981 bis heute Schiedsrichter mit etwa 900 Spielleitungen. Für den Skiclub: Seit 1991 Hüttenwart. Für den Hauptverein: 1991- 2001 überfachlicher Jugendleiter. Des Weiteren brachten die Neuwahlen folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Hans Freundorfer; 2. Abteilungsleiter: Peter Henke, 3. Vorsitzender: Heribert Hüttinger; Hauptkassier: Gerhard Scherz; Schriftführer: Heinz Hentschirsch; Beisitzer: Max Holzapfel, Josef Zitzelsberger, Robert Hainz; Chronist: Hans Grill.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2011


Gottes Schutz herabgerufen
Fahrzeug- und Fahrersegnung mit Oldtimerfreunden
Hunderdorf.
(xk) Pfarrer Martin Müller rief nach dem Sonntags-Gottesdienst am Sonntag bei der Fahrzeugsegnung am Schulhof Gottes Schutz und Segen im Straßenverkehr herab. Es hatten sich viele Fahrzeugführer mit ihrem Gefährt zur traditionellen Fahrzeug- und Fahrersegnung eingefunden. Der Schulhof war mit Fahrzeugen aller Art, hauptsächlich von Autos und Traktoren voll geparkt. Auch einige Motor- und Fahrräder waren dabei. Beteiligt waren auch die „Oldtimerfreunde Hunderdorf“ — mit rund 15 Fahrzeugen. Dabei wurde für die interessierten Zuschauer eine kleine Fahrzeugschau geboten.

Pfarrer Martin Müller nahm die Fahrzeugsegnung vor. (Foto: xk)

Pfarrer Martin Müller verdeutlichte, dass gerade mit der Fahrzeugsegnung ein besonderes Zeichen gesetzt werde und man sich Gottes Segen im Alltag bewusst werden lassen sollte. Der Priester führte aus: „Nicht nur in der Freizeit, sondern für die Arbeit und im Beruf sind wir auf unsere Fahrzeuge angewiesen. Wenn wir uns auf diesen Wegen im Alltag dem Schutz Gottes anvertrauen, gelte es aber auch eine besondere Verantwortung zu übernehmen gegenüber der Schöpfung, den Mitmenschen und den anderen Verkehrsteilnehmern“. Nach dem Segensgebet schritt der Seelsorger mit den Ministranten durch die Fahrzeugreihen am Schulhof und am Weg zurück zum Kirchplatz und segnete dabei die Fahrer, die Mitfahrer und Fahrzeuge.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2011


Eiserne Hochzeit im Hause Jacobi
Viele Glückwünsche zur Eisernen Hochzeit gab es für das Jubelpaar Erich und Elisabeth Jacobi aus Breitfeld, Gemeinde Hunderdorf. Es hatte am 14. Mai 1946 vor dem Standesamt Hunderdorf den Bund der Ehe geschlossen. Die kirchliche Trauung fand am nächsten Tag in der Pfarrkirche Hunderdorf statt. Zum Fest gratulierten die zwei Töchter mit Familien, Verwandte und Bekannte. Neben Pfarrer Martin Müller der die Glück- und Segenswünsche der Pfarrei überbrachte, gratulierte Bürgermeister Hans Hornberger und übermittelte das Glückwunschschreiben von Ministerpräsident Horst Seehofer. Zugleich war Kreisrat Jürgen Tanne gekommen, um namens von Landrat Alfred Reisinger und des Kreistags das Jubelpaar zu beglückwünschen. Erich Jacobi wurde am 19. Juli 1918 in Fechingen bei Saarbrücken geboren. Nach der Volksschule lernte er das Malerhandwerk und war dort bis zu seiner Einberufung 1938 beschäftigt. Ein Jahr später wurde er zur Luftwaffe eingezogen. Im März 1944 erfolgte die Versetzung zur Fliegerschule in Straubing. Während eines Ernteeinsatzes in Bärndorf lernte er seine Frau Elisabeth kennen. Diese arbeitete als Fahrdienstleiterin am Bahnhof in Bärndorf. Ende 1944 kam er in Kriegsgefangenschaft und wurde 1945 nach einer Verwundung entlassen. Da er in seine Heimat wegen der Zuordnung zur französischen Zone nicht mehr zurückkehren konnte, kam er zurück nach Hunderdorf zu seiner Elisabeth. 1946 gründete er ein Malergeschäft und legte 1947 die Meisterprüfung ab. Nach Ansiedelung. des Produktenwerks Nolte fand er 1954 dort eine Anstellung als Betriebsmaler und war später in der Möbelentwicklung und auf Möbelmessen tätig. Elisabeth Jacobi, eine geborene Simmel, wurde am 8. Februar 1923 in Steinburg geboren. 1933 bauten ihre Eltern in Breitfeld ein Haus. Nachdem der Vater im selben Jahr starb, musste die Mutter allein für die Kinder aufkommen. Nach der Schulzeit kam sie für ein Jahr zu einem Bauern und lernte in Landshut Maschinenstrickerin. Nach der Gesellenprüfung wurde sie zum Arbeitsdienst und zum Kriegshilfsdienst einberufen und fand Anstellung bei der Reichsbahn an den Bahnhöfen Bärndorf und Steinburg. Nach der Hochzeit mit Erich Jacobi arbeitete sie in der Strickerei der Mutter. Nach dem Tod der Mutter 1948 führte sie den Betrieb, bis sie ihn 1962 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Aus der Ehe entstammen zwei Kinder, vier Enkelkinder und ein Urenkel, auf die die beiden stolz sind. In der Nachkriegszeit war es für beide nicht immer leicht. Durch harte Arbeit und Fleiß überstanden beide auch schwere Zeiten. Sie ließen sich den Lebensmut nicht nehmen und waren immer ein geselliges Paar. Beide tanzten gerne und unternahmen im Ruhestand viele Reisen. Seit jeher war Erich Jacobi ein leidenschaftlicher Tüftler und Bastler und stellte sein Können auch der Allgemeinheit zur Verfügung. So restaurierte er für die Pfarrei die Weihnachtskrippe und verschiedene Kreuze. Auch bei der Renovierung der Kapelle des Trachtenvereins und des Kreuzes des Bayerwaldvereins stand er mit Rat und Tat zur Seite. Beide besuchten auch immer gerne den Seniorenclub in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.2011


40 Jahre Schützenkameradschaft gefeiert
Langjährige Mitglieder geehrt — Sabrina Kreuz gewinnt Schützenscheibe
Hunderdorf.
(hk) Im Rahmen eines Festabends hat die Schützenkameradschaft Hunderdorf am vergangenen Samstag im Beisein von zahlreichen Ehrengästen und dem Patenverein ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Voraus ging dem Ganzen ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Beim anschließenden Ehrenabend sprach Schützenmeister Karl Liebl in seiner Festansprache über den Werdegang des Schützenvereins.

Die geehrten Mitglieder zusammen mit Schützenmeister Karl Liebl (links außen), Bürgermeis-ter Hans Hornberger (rechts außen) und Pfarrer Pater Martin (Zweiter von rechts). (Fotos: hk)

Am 27. März 1971 sei der Verein von neun Männern gegründet worden. In eine vorhandene Blockhütte am Sportplatz wurde ein Schießstand eingebaut. Durch Spenden der Mitglieder und der Brauerei Erl aus Geiselhörig konnte das erste Luftgewehr finanziert werden. Bereits 1972 wurde eine Vereinskleidung angeschafft. Durch stetigen Mitgliederzuwachs seien die vorhandenen Räumlichkeiten bald zu klein geworden, so dass 1975 die Scheune von Otto Wurm als neues Vereinsheim ausgebaut wurde. 1983 erfolgte dann der Umzug zum Gasthaus Deschl nach Hofdorf. Dort waren der Verein bis 2000 beheimatet. 2001 wurde zusammen mit der Gemeinde das Sportheim umgebaut und die Schützenkameradschaft konnte 2002 in ihr neues Vereinsheim einziehen. Weitere Höhepunkte in der Vereinsgeschichte waren 1991 die Weihe der Fahne der Schützen und das 25-jährige Gründungsfest 1996. Bei diesen beiden Festen stand der Schützenverein Geselligkeit Großlintach jeweils als Patenverein zur Verfügung Bürgermeister Hans Hornberger hob besonders die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins hervor. Neben einer sinnvollen Freizeitgestaltung gilt es der Jugend den richtigen Weg zu weisen. Für ihn sei der Schützenverein wie eine große Familie, in der Jung und Alt gemeinsame Wege beschreiten. Die Glückwünsche des Patenvereins Großlintach überbrachte Schützenmeister Ludwig Schlecht. Die jahrelange Freundschaft der beiden Vereine spiegelt sich durch die Übernahme der Patenschaft 1991 und 1996 wider. Zudem standen die Hunderdorfer 2000 auch in Großlintach als Pate zur Verfügung. Als besonderen Erfolg für den Schützenverein wertete er den Bau des Schützenheimes.

Sportleiter Egon Höcherl (links) überreicht die Festscheibe gemeinsam mit Schützenmeister Karl Liebl (rechts) an die Gewinnerin Sabrina Kreuz.

Anlässlich des ,Jubiläums wurde unter den Schützen eine Festscheibe ausgeschossen. Sportleiter Egon Höcherl erinnerte vor der Überreichung nochmals an die schießsportlichen Aktivitäten. Seit 35 Jahren beteiligt sich der Verein an den Rundenwettkämpfen im Schützengau Straubing-Bogen. In all dieser Zeit gab es sehr viele Erfolge zu verzeichnen bis hin zum Aufstieg der Luftpistolenmannschaft in die Bezirksliga 1993. Das Ausschießen von Schützenscheiben gehörte von jeher zu den Aktivitäten im Verein und so ließ es sich Schützenmeister Karl Liebl auch nicht nehmen, zu Ehren des 40-jährigen Bestehens, eine Scheibe zu stiften. Gewinnerin der Ehrenscheibe wurde Sabrina Kreuz mit einem 33-Teiler vor Max Höcherl und Michaela Lichtl.
Auf dem Programm des Festabends stand auch die Ehrung von Mitgliedern für langjährige treue Vereinszugehörigkeit. Mit der silbernen Ehrennadel wurden Richard Laurus, Armin Mauerer, Lothar Klein, Maximilian Höcherl, Elke Eberth, Gabi Hagn, Hannelore Liebl und Marietta Maier ausgezeichnet. Mit der goldenen Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Peter Kalm, Karl Liebl, Michaela Lichtl, Thomas Lichtl, Josef Liebl, Karl Obermeier junior, Josef Rinkl, Anita Liebl, Christine Rinkl, Monika Höcherl und Elke Hartmannsgruber ausgezeichnet. Für 30-jährige Mitgliedschaft erhielten Xaver Hagn, Helmut Maier und Franz Poiger eine Urkunde. Für 35-jährige Mitgliedschaft wurden Arno Gerhard, Ewald Scherl, Egon Höcherl, Max Höcherl und Harald Hagn geehrt.
Den Höhepunkt des Abends bildete ein Lichtbildervortrag von Max Höcherl über die Vereinsgeschichte und die sportlichen Aktivitäten der Schützenkameradschaft Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.05.2011


Einschleusung aufgedeckt
Syrier schleust Mann und Frau aus Syrien ein
Hunderdorf.
(ta) Zivilfahnder der Deggendorfer Verkehrspolizei haben am Mittwoch gegen 12.30 Uhr auf der Autobahn A 3 im Bereich der Anschlussstelle Kirchroth in Fahrtrichtung Regensburg einen Schleuser mit seinem Fahrzeug aufgegriffen, der gerade zwei syrische Staatsangehörige illegal ins Bundesgebiet gebracht hatte. Zielort wäre vermutlich Bremen gewesen, Wo der syrischstämmige Schleuser seinen festen Wollnpitz hat.
Die Beamten -hatten einen Opel Astra aus dem fließenden Verkehr gezogen und danach die Insassen überprüft. Fahrer war der 34-jährige Mann aus Bremen. Als Beifahrer stellten die Beamten einen 38-jährigen Mann aus Syrien fest. Auf der Rücksitzbank saß eine 24-jährige syrische Staatsangehörige. Alle drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Den Wagen und einen hohen vierstelligen Eurobetrag stellten die Fahnder sicher. Die beiden syrischen Staatsangehörigen stellten Asylantrag und wurden in eine Aufnahmeeinrichtung nach München gebracht.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.05.2011


Drittes Seifenkistenrennen
Schnell und originell sollen die Kisten sein
Windberg/Meidendorf.
(ws) Der Motorsportclub Meidendorf veranstaltet sein drittes Seifenkisten-Rennen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Gstettenbauer. Am Sonntag, 22. Mai, werden die „Kisten“ wieder rollen und zwar 400 Meter die Kreuzbergstraße in Windberg hinab. Alle Bastler, Tüftler, Denker und Lenker sind aufgefordert, nicht nur die schnellsten, sondern auch die originellste Kiste zu bauen. Kreativität ist gefragt. Die Seifenkisten müssen drei bis vier Räder haben. Verboten sind Ketten, Zahnräder, Lenkschnecken oder Lenkgestänge. Als Material der Lenkung ist nur Metall zugelassen. Die Karosserie kann geschlossen sein, muss aber vom Piloten selbst zu öffnen und zu schließen sein. Ein Start von der Rampe aus muss möglich sein. Nach dem Start ist keine weitere Energiezufuhr zur Fortbewegung der Fahrzeuge erlaubt. Die Teilnahme am Seifenkistenrennen ist ab acht Jahre möglich. Die Rennläufe finden ab 14 Uhr statt. Von 12 bis 13 Uhr ist Abnahme der Fahrzeuge und es können Probeläufe durchgeführt werden. Die Siegerehrung findet nach dem Rennen im Zielbereich statt und die Sieger erhalten Ehrenpreise in Form von Pokalen.
Anmeldungen unter info@mscmeidendorf.de, oder Formular unter www.msc-meidendorf.de herunterladen und an 09962/90054 faxen. Die Anmeldung ist am Renntag vor Ort möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.05.2011


Alles hat seine Zeit. Es: gibt die Zeh der Freude, eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Wir nehmen Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Schwager und Onkel
Herrn Erich Jacobi
Malermeister
Jubelsodale der Marianischen Männerkongregation

* 19. Juli 1918   + 19. Mai 2011
Breitfeld, Windberg, Hilgertshausen, Ormesheim, den 21. Mai 2011
In unseren Herzen lebst Du weiter:
Elisabeth Jacobi, Ehefrau
Isolde Spanfeldner, Tochter mit Anton
Gerlinde Grüter, Tochter mit Klaus
Dagmar Herrnberger, Enkelin mit Robert
Manuel Spanfeldner, Enkel
Timo Grüter, Enkel
Saskia Grüter, Enkelin‘
Laura, Urenkelin
Anna Jacobi, Schwägerin mit Familie
im Namen aller Angehörigen
Aussegnung heute, Samstag, um 17,15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Dienstag, den 24. Mai 2011, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.05.2011


1400 Wanderer auf Tour
Zahlreiche Wanderfreunde beim 1W-Wandertag — Auch Route für Jugend
Hunderdorf.
(xk) Am Samstag hat der 39. IVV-Wandertag des Bayerwaldverein Hunderdorf stattgefunden. Bei herrlichem Frühlingswetter gingen rund 1400 Wanderer auf die panoramareichen Wanderrouten von fünf oder zehn Kilometern. Die Streckenführung wurde von vielen Teilnehmern als „besonders schön“ gelobt. Schirmherr war Gemeinderat Johann Landstorfer. Zudem konnte die Jugend auf die 13. Young-Walkers-Tour gehen.
Bei der Preisverleihung der 39. IVV-Wanderveranstaltung am Sonntag hieß der Vorsitzende des Bayerwaldvereins, Werner Schwarzensteiner, die vielen Wanderfreunde aus nah und fern willkommen. Ein dickes Lob gab es für alle engagierten Mitglieder.
Schirmherr Johann Landstorfer freute sich, mit der Schirmherrschaft die Wanderveranstaltung unterstützen zu dürfen. Ein solcher IVV-Wandertag sei nur möglich, weil der Bayerwaldverein übers Jahr auch aktiv bei vielen anderen Wanderveranstaltungen vertreten sei. Eine solche internationale IVV-Wanderveranstaltung sei mit viel Arbeit verbunden und nur mit den vielen Helfern zu schaffen.

Die Vertreter der am stärksten vertretenen Wandergruppen und Ortsvereine mit Schirmherrn Johann Landstorfer (Fünfter von links) und Vorsitzendem Werner Schwarzensteiner (links.) (Foto: xk)

Der Schirmherr nahm sodann zusammen mit Vorsitzendem, Werner Schwarzensteiner die Auszeichnung der am stärksten vertretenen örtlichen und auswärtigen Vereine vor. Zehn Ortsvereine und gut 50 auswärtige Wandergruppen mit gut. 1400 Wanderern gingen an den Start. Bei den auswärtigen Vereinen belegten wiederum die Gäubodenwanderer aus Ittling den ersten Platz vor den Wanderfreunden aus Untergriesbach. Drittplatzierter wurden die Wanderfreunde aus Willerszell. Den vierten Platz sicherten sich die Wanderfreunde aus Gallspach in Österreich. Auf Platz fünf kamen die Wanderfreunde aus Teunz. Bei den Hunderdorf er Ortsvereinen kam der SPD-Ortsverein auf dem ersten Rang. Platz zwei erreichte der Sportverein vor dem drittplatzierten Stammtischverein Lintach-Hunderdorf und dem Frauenbund auf Platz vier. Platz fünf erreichte der Trachtenverein.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.2011


Feuerwehr wird 75
Au vorm Wald.
(xk) Die Feuerwehr Au vorm Wald feiert von Freitag, 27., bis Montag, 30. Mai, ihr 75-jähriges Gründungsfest mit einem großen Festprogramm. Der Festgottesdienst am Sonntag beginnt um 10 Uhr mit Segnung der restaurierten Fahne und findet im Freien statt. Der Chor „Friends“ sorgt für den musikalischen Rahmen. Festkapelle sind die „Felsnstoana“. 77 Vereine haben ihr Kommen zum Kirchenzug sowie zum nachmittägigen Festzug bereits zugesagt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.2011


„Ich bin der Weinstock …“
Erstkommuniontag: 27 Kinder traten an den Tisch des Herrn
Hunderdorf.
(xk) Unter dem Leitwort „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ feierten am Sonntag 27 junge Christen Erstkommunion in der Pfarrei St. Nikolaus. Ein bedeutendes Ereignis für die Mädchen und Buben, die erstmals an den Tisch des Herrn treten durften und die Kommunion aus der Hand von Pfarrer Martin Müller empfingen.

Feierlicher Erstkommuniontag: Pfarrer Martin Müller freute sich mit den 27 Erstkommunion-kindern. (Foto: xk)

Nicht nur die Sonne strahlte vom Himmel, sondern auch die Erstkommunikanten strahlten frohgemut, als sie vom Pfarrheim unter festlichem Glockengeläute und Orgelspiel in die Pfarrkirche einzogen. Der Gottesdienst wurde vom Chor „Friends“ unter der Leitung von Konrad Zach sowie Sebastian Obermeier an der Kirchenorgel festlich mitgestaltet. Schon lange hatten sich die Erstkommunikanten auf diesen Festtag mit Pfarrer Martin Müller im Religionsunterricht und mit verschiedenen Aktionen vorbereitet, die von den Lehrkräften,
Müttern und Vätern unterstützt wurden.
Nach dem Einzug erhielten die Kinder von ihren Paten oder Eltern ihre Erstkommunionkerzen überreicht und nach dem Entzünden folgte das Taufgedächtnis und das gemeinsame Lied: „Fest soll mein Taufbund immer stehen“. Das in der Vorbereitung gefertigte Sinnbild eines Weinstocks mit den Trauben und den daran aufgebrachten Fotos und Namen der Erstkommunionkinder war vor dem Altar aufgestellt für das Leitwort: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die geben“. In seiner Predigt führte Pfarrer Martin Müller aus: „Ihr seid mit euren Fotos die Trauben am Weinstock. Jesus möchte Weinstock sein, mit dem wir alle – Kinder und Erwachsene – verbunden sind und somit Gottes Stärkung erfahren.“ Einige Erstkommunikanten brachten sich dazu mit Erzählungen ein, wie sich diese Verbundenheit zeigt.
Zu Beginn der Eucharistiefeier brachten Erstkommunikanten Brot und Wein zum Altar, andere gestalteten mit. Lesungen die Kommunionfeier mit. Nach der Wandlung schritten alle Kinder zum Tisch des Herrn und bildeten zum Vaterunser einen Kreis. Danach durften sie in feierlicher Weise zum ersten Mal die Hostie aus der Hand des Priesters in Empfang nehmen. Mit dem Besuch der Dankandacht am Nachmittag fand der Tag seinen Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.2011


Still und leise gingst Du von Deinen Lieben fort,
Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still und unvergessen!

Deinen Optimismus und Deine Lebensfreude hast Du nie verloren. Mit schwerem Herzen müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Gatten und herzensguten Vater, Schwiegervater, unserem „Opa Luk“, Schwager, Onkel und „guter Luk“
Herrn Ludwig Schießl
Ehrenmitglied der FFW Au vorm Wald, Mitglied der KuSK Hunderdorf des EC Steinburg und des Sportvereins Steinburg-Neukirchen
geb. 21,7, 1937 gest. 22.5 2011
Au vorm Wald. Neukirchen, den 24. 5.2011
Du wirst uns fehlen:
Martha Schießl-Feldmann, Gattin mit Kindern
Ralf Schießl, Sohn mit Evalies
Jacques, Annick, Marly, Lisanne, Mathys, Enkel
Gisela Schießl, Schwägerin
Bianca Wintermaler, Nichte mit Familie
Franz Lanzinger, Schwager mit Familie
Hans Breu, Schwager mit Familie
Rudi Breu, Schwager mit Familie
Gretl Breu, Schwägerin mit Familie
Anna Breu, Schwägerin mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung heute, Dienstag, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 25. 5. 2011, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.2011


Steter Zuwachs für die Bläser
Neuer Mitgliederhöchststand — Fokus bei der Jugend
Hunderdorf.
(xk) Die Bayernhymne, dargeboten von der neu formierter Nachwuchsmusikgruppe unter der Leitung von Musiklehrer Hans Hallmen, bildete den Auftakt der jüngsten Versammlung der Blaskapelle Hunderdorf. Vorsitzender Hans Pollmann ging auf die Höhepunkte im Vereinsleben der Blaskapelle unter der Leitung von Lothar Klein ein. Diese waren die Auftritte beim Gäubodenvolksfest im Festzelt Beck, beim Volksfest Viechtach und erstmalig beim Deggendorfer Frühlingsfest. Vermelden konnte das Vereinsoberhaupt, dass derzeitig 38 Musikschüler im Verein in Ausbildung sind. Davon erlernen 18 Schüler Tasteninstrumente und 20 Kinder und Jugendliche Blasinstrumente beziehungsweise Schlagzeug. Seit rund einem halben Jahr hat sich eine 16-köpfige Nachwuchsmusikgruppe formiert, bestehend aus Musikschülern auf Tasteninstrumenten, Blech- und Holzblasinstrumenten und einem Schlagzeug.
Die aktive Ausbildungsarbeit des Vereins unterstreiche die Tatsache, dass fünf fortgeschrittene Nachwuchsbläser und ein Nachwuchsschlagzeuger in die Kapelle aufgenommen werden konnten. Die neuen Mitglieder der Blaskapelle wurden im Rahmen der Hauptversammlung offiziell in die Blaskapelle aufgenommen. Erfreut zeigte sich Hans Pollmann auch darüber, dass mit Richard Stadler ein erfahrener Musiker gewonnen werden konnte, der eine weitere, sechsköpfige Jungbläsergruppe weiterbildet und an die Blaskapelle heranführt. Mit dem derzeitigen Mitgliederstand von 190 Mitgliedern sei ein neuer Höchststand in der bisherigen Vereinsgeschichte verzeichnet worden.
Für die Zukunft sind bereits wieder viele Auftritte gebucht, wobei der Vorsitzende insbesondere den Gäubodenvolksfestauszug und den Auftritt im Festzelt Beck hervorhob. Vom 2. bis 4. Juni- 2012 wird der Verein im Rahmen des Hunderdorfer Volksfestes ein Doppeljubiläum feiern. Der Verein möchte sein 30-jähriges Vereinsjubiläum und die Blaskapelle Hunderdorf ihr 15-jähriges Bestehen feiern.
Nicht hoch genug zu bewerten, sei, so Pollmann, die Unterstützung der Gemeinde Hunderdorf, die diese dem Verein in Form von Ausbildungsförderung an die Eltern und für die Bereitstellung des Proberaums zu kommen lasse.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.2011


Weitere Bauaufträge für Krippe
FFW-Gerätehaus bekommt einen Anstrich, die Bibliothek einen Zuschuss
Hunderdorf.
(xk) Die Auftragsvergabe für die Erneuerung des Außenanstrichs beim FFW-Gerätehaus sowie für die Verputz- und Estricharbeiten bei der Kinderkrippe standen bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Hunderdorf zur Entscheidung an. Bürgermeister Hans Hornberger wies vor diesem Hintergrund darauf hin, dass ein Teil der zu leistenden Arbeiten in Eigenleistung erbracht werde.
Zunächst gab der Bürgermeister Hans Hornberger das Submissionsergebnis der öffentlichen Ausschreibung für die Anstrichsanierung vom Feuerwehrgerätehaus Hunderdorf bekannt. Nach Erörterung wurden die Malerarbeiten an die Firma Scherz, Ried, vergeben, bei einer Auftragssumme von circa 10 300 Euro als günstigster Angebotssteller. Kommandant Klaus Weninger erläuterte, dass seitens der Feuerwehr zudem Eigenleistungen eingebracht werden im Schulungsraum sowie in der Fahrzeughalle bei den Bodenfliesen und so auch von der Wehr ein entsprechender Beitrag zu den gebotenen Sanierungsarbeiten geleistet wird.
Sodann nahm der Gemeinderat Kenntnis von dem Ergebnis der beschränkten Ausschreibung für die Verputz- und Estricharbeiten beim Neubau der Kinderkrippe beim Kindergarten „Sankt Nikolaus“. Jeweils an den günstigsten Angebotssteller wurde der Zuschlag erteilt für die Putzarbeiten an die Firma Wirth, Obermühlbach, bei einer Auftragssumme von rund 15 500 Euro sowie für die Estricharbeiten an das Unternehmen Sigl, Inderbogen, bei rund 5 900 Euro. Weiterhin wurde vom Bürgermeister Hans Hornberger der Kostenstand für den Kinderkrippenneubau und der vergebenen Gewerke zur Information gegeben. Kostenmehrungen ergeben sich insbesondere bei der Heizung für die Tiefenbohrung zur Erdwärmenutzung, der Elektrotechnik sowie bei den Spenglerarbeiten. Nach jetzigem Stand sind Mehrkosten von rund 42 000 Euro vorgetragen. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass die energieeffiziente Erdwärmenutzung sich langfristig wieder amortisiert.
Zu dem Baugesuch auf Errichtung einer Schleppgaube zum Dachgeschossausbau in Thananger 6 und zur Verlängerung der Geltungsdauer des Vorbescheides für Wohnhausbau in Rammersberg 10 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Dann informierte das Gemeindeoberhaupt über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Ehrenbürger und Ortschronisten Kornel Klar durch den Bayerischen Staatsminister Brunner am 4. Mai im Rathaus in Hunderdorf. „Es ist schön, wenn nach Jürgen Tanne ein weiterer Gemeindebürger mit dieser Ordensverleihung sein besonderes Engagement gewürdigt bekommt“, so der Gemeindechef. Statistisch gesehen erhält jeder 40 000ste Einwohner einen Orden im Jahr in der Bundesrepublik beziehungsweise bei 2 173 Verleihungen sind das 0,0027 Prozent. Auf Hunderdorf bezogen würden dies 0,09 Prozent Verleihungen bedeuten.
Erfreut konnte der Bürgermeister zur Kenntnis geben, dass für die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg in der Mittelschule seitens E.on Bayern ein Zuschuss von 1 000 Euro gewährt wird. Damit werden im Rahmen der Eon-Aktion „Lesezeichen 2011″ die Aktivitäten anerkannt und unterstützt, die Büchereileiterin, der Freundeskreis und die Kommunen für die neue Bibliothek seit der Modernisierung im Vorjahr an den Tag gelegt haben. Auf Gemeinderatsanfrage berichtete der Bürgermeister noch über den Diebstahl von Edelstahlrosten bei der Kläranlage, wobei ein Schaden von rund 10 000 Euro verursacht wurde und die Täter bisher nicht ermittelt werden konnten.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.2011


Biomassekraftwerk stößt auf Interesse
Abwassergebühr steigt auf 1,53 Euro pro Kubikmeter — Gemeinderat tagte
Windberg.
(xk) Einen Schwerpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Windberg bildete die Neukalkulation der Wasser- und Abwassergebühren für die Jahre 2011 bis 2014. Daneben gab Bürgermeister Gstettenbauer das Ergebnis der Umfrage zur Errichtung eines Biomassekraftwerkes bekannt: Demnach hat die Mehrheit der Bürger Interesse daran, ihren Haushalt an einem solchen anzuschließen.
Zunächst wurde dem Gemeinderat die Kalkulation der Wasserherstellungsbeiträge und -gebühren vorgelegt. Es ergaben sich bei den Herstellungsbeiträgen keine Änderungen, sodass die Eigentümer von neu anzuschließenden Grundstücken unverändert einen Beitrag in Höhe von 1,80 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche sowie von 3,60 Euro je Quadratmeter Geschossfläche zu bezahlen haben. Bei den Verbrauchsgebühren ergibt sich ab dem 1. Januar 2012 eine moderate Erhöhung von bisher 1,09 auf 1,13 Euro je Kubikmeter des bezogenen Wassers.
Im Anschluss wurden dem Gemeinderat zwei mögliche Varianten zur Finanzierung des Gemeindeanteils an den Verbesserungsmaßnahmen in der Kläranlage in Hunderdorf aufgezeigt. Zum einen könnte ein einmaliger Beitrag erhoben werden, der einen durchschnittlichen Haushalt mit etwa 900 Euro belasten würde, zum anderen wäre eine Finanzierung über höhere Abwassergebühren möglich. Der Gemeinderat entschied, von der Erhebung eines Verbesserungsbeitrages abzusehen und im Gegenzug die Einleitungsgebühren ab dem 1. Januar 2012 von bisher 1,16 auf 1,53 Euro je Kubikmeter Abwasser zu erhöhen. „Im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden gehört Windberg damit immer noch zu den günstigsten Anbietern“, so Bürgermeister Gstettenbauer. Er verwies darauf, dass auch die in den kommenden Jahren notwendigen Kanalsanierungen bei der Gebührenkalkulation bereits berücksichtigt wurden.
Keine gesonderte Gebühr für Niederschlagswasser
Als weiteres Ergebnis der Neuberechnungen ergab sich, dass die Erhebung einer gesonderten Niederschlagswassergebühr für Windberg nicht zwingend notwendig ist. Der Gemeinderat beschloss daher, von der Einführung der gesplitteten Abwassergebühr abzusehen. Aufgrund neuerer Rechtsprechung musste bei den Herstellungsbeiträgen für die Abwassereinrichtung eine andere Gewichtung vorgenommen werden. So erhöht sich der Beitrag je Quadratmeter Geschossfläche von bisher 13,75 auf 16,70 Euro, während sich der Beitrag je Quadratmeter Grundstücksfläche von bisher 2,35 auf 1,37 Euro vermindert. „Im Ergebnis wird ein durchschnittlicher Neubau mit etwa 250 Euro Mehrkosten beim Anschluss an die Entwässerungseinrichtung rechnen müssen“, erläuterte das Gemeindeoberhaupt.
Im Anschluss informierte der Bürgermeister über die geplante Teilnahme der Gemeinde an der Bilanzkonferenz im Kulturforum Oberalteich unter dem Motto „Der Ort und sein Kloster“. Sodann wurden die Stellungnahmen zum Entwurf der Einbeziehungssatzung für den Ortsteil Irensfelden behandelt, und die Bausatzung einmütig beschlossen. Für die aktiven Windberger Ministranten bewilligte das Gremium einen Zuschuss von 500 Euro für die Fahrten nach Garmisch-Partenkirchen und Paris.
Des Weiteren gab Gstettenbauer das Ergebnis der Umfrage zur Errichtung eines Biomassekraftwerkes bekannt. Eine große Mehrheit der Befragten hat grundsätzliches Interesse am Anschluss ihrer Gebäude bekundet. Derzeit wird hierzu eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Bürgermeister Gstettenbauer gab zur Kenntnis, dass eventuell noch dieses Jahr Finanzmittel vom Verband für ländliche Entwicklung für die geplanten Hoferschließungen zu Weinhanslweg und Walpersberger Weg zur Verfügung gestellt werden können. Der Gemeinderat stimmt deshalb dem Ausbau dieser Straßen zu. Die Eigenleistung der Gemeinde beträgt insgesamt etwa 44000 Euro.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.2011


Spannende Läufe
Zahlreiche Teilnehmer beim MSC-Seifenkistenrennen
Windberg.
(ws) Der Motorsportclub Meidendorf veranstaltete am Sonntag sein drittes Seifenkistenrennen. Es wurde ein schöner Erfolg. Viele Bastler und Tüftler nahmen mit ihren mit viel Kreativität gestalteten Kisten an den Rennen teil. Den ganzen

Die Piloten lieferten sich spannende Rennen. (Fotos: ws)

Nachmittag herrschte ein reger Zuschauerandrang.
Am Sonntag war die Kreuzbergstraße das Motodrom der Seifenkistenpiloten. Ab 12 Uhr war technische Abnahme der von manchen mit viel Kreativität gebauten Kisten und nachdem keine Beanstandungen vorgebracht wurden, konnten Probeläufe durchgeführt werden. Manche hatten sehr kreative Kisten geballt, wie etwa die aus einer Blechbadewanne mit zwei Hinterrädern von einem Damenrad und einem Vorderrad eines Kinderrades.
Um 14 Uhr wurde dann das erste Rennen der 25 gemeldeten Fahrer vom Vorsitzenden des MSC Meidendorf, Josef Wurm, zum Start freigegeben. Das Wetter hielt sich prächtig *und entsprechend war die gute Stimmung bei den Zuschauern sowie Veranstaltern. Mit bis zu 50 Stundenkilometern brausten die Kisten die Straße runter. Wer unterwegs bremste, hatte sowieso schon verloren. Gebremst wird nämlich erst nach der Ziellinie. Es entwickelten sich unter den Teilnehmern äußerst spannende und manchmal sehr knappe Rennen. Die Wertung des Rennens erfolgte nach dem Zeitmesssystem. Die Startanlage dafür hatte freundlicherweise Matthias Niemczyk von HIPPO-Elektronik kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Pokalsieger hinter der originellsten Seifenkiste, bestehend aus einer Blechbadewanne und Reifen von Fahrrädern, mit MSC-Vorsitzendem Josef Wurm (links) und Bürgermeister und Schirmherrn Hans Gstettenbauer (hinten rechts).

Gewertet wurde je nach Alter der Teilnehmer und zwar von acht bis 15 Jahren und ab 16 Jahre. Jede Kiste musste zwei Rennen absolvieren und jeweils vollständig im Ziel ankommen. Die Kisten mit den jeweiligen Piloten wurden zwischendurch mit‘ Traktoren von Martin Mühlbauer und Marcus Wurm zum Start hochgebracht. Die Zeiten der beiden Rennläufe wurden addiert. Außerdem fand zugleich eine Ortsmeisterschaft statt. Für die Wertung mussten jeweils drei Fahrer pro Mannschaft vor dem Rennbeginn namentlich bei der Rennleitung gemeldet werden.
Bürgermeister und Schirmherr Hans Gstettenbauer lobte bei der Siegerehrung die hervorragende Organisation des MSC für dieses Seifenkistenrennen. Schriftführer und Rennleiter Thomas Zistler gab dann die hauptsächlich von den Jugendlichen heiß erwarteten Pokalgewinner bekannt.
Acht bis 15 Jahre: 1. Bartholomäus Leitner, Gelbe Bananenbox, 2. Hansi Schwarzensteiner, Bombenleger Netzstuhl, 3. Leon Kuldau, MSC 11, 4. Andreas Henrich, SV Windberg und 5. Lisa Hafner, Bombenleger Netzstuhl. Ab 16 Jahre: 1. Marcus Wurm, MSC I, 2. Thomas Leistner, Winith-Schützen Windberg, 3. Markus Altmann, MSC I, 4. Andre Hofmann FFW Windberg und 5. Karl Wanninger, Winith-Schützen Windberg.
Bei den Mannschaften wurde der MSC Meidendorf I Ortsmeister 2011 und gewann den von Bürgermeister Hans Gstettenbauer gestifteten Wanderpokal, der nach dreimaligem Gewinn einer Mannschaft in deren Besitz übergeht. Zweiter waren die Winith-Schützen Windberg, Dritter; die FFW Windberg, Vierter. MSC Meidendorf II und Fünfter „die i feuchten Drei“.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.2011


75. Gründungsfest mit Fahnensegnung
Auinger Feuerwehr feiert vom 27. bis zum 30. Mai — Großer Kirchen- und Festzug zum Auftakt
Au vorm Wald.
(xk) Ihr 75-jähriges Gründungsfest feiert die FFW Au vorm Wald vom morgigen Freitag, 27. Mai bis einschließlich Montag, 30. Mai, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Hornberger. Höhepunkt wird dabei der Sonntag sein, mit dem vormittäglichen Kirchenzug und der von Pfarrer Martin Müller zelebrierte Festgottesdienst mit Fahnensegnung im Festzelt sowie dem groß angelegten Festzug am Nachmittag.

Stolz präsentiert sich die FFW Au vorm Wald zum 75. Geburtstag mit Schirmherrn Bürger-meister Hans Hornberger und Festmutter Renate Freudenstein.

Zahlreiche Ehrengäste, fünf Musikkapellen und 77 Feuerwehren und Ortsvereine geben dem Jubelverein die Ehre. Engagiert zur Seite stehen Festmutter Renate Freudenstein und die Festdamen sowie der Patenverein FFW Steinburg. Sie alle tragen zu einem glanzvollen Fest bei, das sicher in bester Erinnerung bleiben wird.
Sie haben’s in umfangreichen Festvorbereitungen gscheit angricht, ihr 75jähriges Gründungsfest, allen voran Kommandant Helmut Kronfeldner als Festleiter an der Spitze mit seinem Festausschuss. So wird der Ortsteil Au vorm Wald der Gemeinde Hunderdorf für vier Tage ganz im Zeichen des großen FFW-Jubiläums stehen.
Standkonzert der
Blaskapelle zum Festauftakt

Festauftakt ist am Freitag, 18 Uhr, mit dem Standkonzert der Hunderdorfer Blaskapelle und dem anschließenden Festauszug und Zeltbetrieb. Am Samstag ist ab 19 Uhr Festbetrieb mit der „Haibacher Musiblos’n“. Der Sonntag beginnt ab 8 Uhr mit dem Einholen der Gastvereine, um 9.30 Uhr ist Kirchenzug, um 14 Uhr der Festzug von Au vorm Wald nach Steinburg bis zum Kreisverkehr und zurück. Festkapelle sind die „Felsnstoana“, abends spielen die „Kasplattnrocker“, am Montagabend zum Festausklang die „Perasdorfer Hoderlumpen“. Festwirt ist die Jubiläumsfeuerwehr, die Essensschmankerl sind aus der Festküche Schedlbauer. Zudem bietet ein Vergnügungspark Abwechslung.

Festmutter Renate Freudenstein, Festbraut Carina Hacker und die Festdamen Kristina Hill-meier, Kathrin Kronfeldner, Andrea Altmann, Lisa Hacker, Sonja Hornberger und Laura Freudenstein mit Begleitungen geben dem Fest eine farbenprächtige Note.

75 Jahre Feuerwehrdienst bedeuten ernste und verantwortungsvolle Arbeit zum Wohle des Nächsten, aber auch Kameradschaft, Schutz und Sicherheit über mehrere Generationen für alle Bürger. Mit Freude und berechtigtem Stolz kann so das 75-jährige Bestehen gefeiert werden. Au vorm Wald ist eine verhältnismäßig junge Feuerwehr und seit jeher—der- tragende Verein in der Dorfgemeinschaft
Am 8. November 1936 wurde auf Anordnung der damaligen Reichsregierung die FFW gegründet und Ludwig Kronfeldner wurde zum ersten Kommandanten gewählt. Mit einem finanziellen Kraftakt 1937 wurde die erste gebrauchte Handdruckspritze erworben und alsbald unter der Mithilfe der Kameraden neben dem Gasthaus Wagner ein erstes kleines FFW-Gerätehaus erstellt.
Erste Fahnenweihe fand vor 61 Jahren statt
1950 wurde die erste Fahnenweihe abgehalten. 1951 erhielt die Wehr ihre erste Motorspritze. 1969 erfolgte die Segnung des Gerätehausneubaus und des ersten Feuerwehrautos. 1974 wurde eine neue Fahne gesegnet. Fahnenmutter war Berta Schötz, 63 Vereine waren dabei. 1986 wurde das 50-jährige Gründungsfest gefeiert mit Festfrau Waltraud Hornberger und 78 Vereinen. 1992 löste ein neues Feuerwehrauto Iveco-Magirus TSF-W den 1976-er Fort-Transit ab.
2001/2002 wurde dann das neue und funktionale Feuerwehrgerätehaus unter der Trägerschaft der Gemeinde gebaut, wozu seitens der Wehr eine enorme Eigenleistung mit 3 200 Stunden eingebracht wurde. In all der Zeit des Bestehens wurden in unzähligen Dienststunden Übungen und Leistungsabzeichen absolviert, um stets gute Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Diese wurden bei den Einsätzen im Brandfall und technischen Hilfeleistungen ebenso unter Beweis gestellt, getreu dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.
Die weiteren Kommandanten waren von 1939 bis 1945 Jakob Petzendorfer, 1945 bis 1967 Alois Schötz sen., von 1967 bis 1969 Alois Schötz jun., von 1969 bis 1996 Johann Breu und seit 1996 Helmut Kronfeldner. Heute verzeichnet die Wehr 125 Mitglieder mit 54 aktiven Feuerwehrleuten und eine zwölfköpfige Atemschutzgruppe sowie eine elfköpfige Jugendgruppe. Vorsitzender ist Markus Freudenstein.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.2011.


Hüte und Riesenseifenblasen
Kindertagesstätte feierte Sommerfest im Kindergarten
Hunderdorf.
(ta) „Bayern, des san ma mir.“ Unter diesem Motto veranstaltete die Kindertagesstätte Sankt Nikolaus in Hunderdorf ein Sommerfest im Kindergarten. Singend und winkend zogen die drei Kindergarten- und eine Kleinkindergruppe in den Garten ein.
Nach dem Lied: „Griasd enk Gott alle miteinander“, hieß die Kindergartenleitung Alexandra Stadler vor allem die Helfer und Spender willkommen und hoffte auf ein gutes Gelingen des Sommerfestes. Sie betonte, dass sich der Elternbeirat in besonderem Maße für den Kindergarten eingesetzt habe, unter anderem für die Anschaffung eines Spielturms.
Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten alle Gruppen, sogar die Allerkleinsten, ihre bayerischen Schmankerl. Von Liedern über den Frosch oder dem Schneider, bis zu Gstanzl, bayerischen Tänzen oder einem Schuhplattler war alles dabei. Besonders die Zuschauer waren begeistert und belohnten die Darbietungen mit großem Applaus.

Die Zuschauer wurden mit Liedern vom Frosch und bayerischen Tänzen unterhalten.

Nach den Aufführungen zogen alle Kinder mit Pater Martin Müller und dem Personal sowie dem Elternbeirat der Tagesstätte zum neuen Spielturm. Anschließend übernahm Pater Martin die Einweihung des Turmes.
Für das leibliche Wohl war mit Grillwürstl, Fleisch, Salaten, Kaffee und Kuchen, das teilweise durch die Eltern gespendet wurde, bestens gesorgt. Viele Helfer sorgten dafür, dass auch niemand lange hungern musste. Die kleinen Gäste spielten Tennis, bastelten Hüte, machten Riesenseifenblasen, wurden geschminkt oder vertrieben sich ihre Zeit beim Losen.
Zum Abschluss fand in der Turnhalle noch das Bilderbuchkino vom „Münchner im Himmel“ statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2011


Schüler auf Zeitreise
Autorin Doris Wirth entführt ins Mittelalter
Hunderdorf.
(as) Lesen ermöglicht Reisen in fantastische Welten – dies durften die Schüler der vierten bis sechsten Klassen einmal mehr bei einer Autorenlesung erleben. Als „Reiseleiterin“ hat

Die Autorin Doris Wirth erzählte den Kindern von Hexen und Zauberern. (Foto: as)

Schulleiter Reinhard Dietz die junge Autorin Doris Wirth aus Regensburg in die Hunderdorfer Schule eingeladen. „Das Schreiben habe ich angefangen, als ich gerade mal so alt war wie ihr“, erzählte die 28-Jährige den Kindern. Damals erfreute sie ihre Verwandten mit ihren Geschichten, verfolgte konsequent ihren Weg und studierte unter anderem Germanistik. Ihr erstes veröffentlichtes Buch war ein Sachbuch über Türme, erschienen im Kinderleicht Wissen Verlag. Das „Gesicht“ der erfolgreichen Mini-Sachbuch-Reihe war vielen der Schüler schon bekannt: Benny Blu, der wissbegierige Junge mit den blauen Haaren. Nun ist Benny größer geworden und begibt sich mit seinen beiden Freunden Finn und Lena durch eine zufällig entdeckte Pforte auf abenteuerliche Reisen, die richtig dicke Romane füllen. In dem vor acht Wochen erschienen zweiten Band von „Benny Blu und die Geheimnisse Arkaniens“ führt der Zeitsprung ins mittelalterliche Regensburg. Einfühlsam vermittelte Doris Wirth ihren Zuhörern ein Gespür für das Leben damals – die Zeit der Könige und Ritter, der Intrigen und Machtspiele, der Verfolgung von Hexen und Zauberern, bevor es ans Vorlesen einer besonders packenden. Passage des Romans ging. Die ausdrucksstarke Vortragsweise und der fesselnde, bildhafte Sprachstil nahm die Kinder mit ins Jahr 1471 und ließ sie Benny bei seiner Mission, den Kelch des Königs zu finden, ein Stückchen begleiten. Natürlich hörte das Vorlesen auf, als es am spannendsten war – wie kommt Benny aus der vertrackten Situation heraus und werden ihm etwa seine blauen Haare zum Verhängnis? Für alle, die gleich wissen wollten, wie es weitergeht, hatte die Autorin ihre Bücher zum Kaufen dabei. Eine persönliche Widmung gab es dazu und jeder Schüler bekam ein Lesezeichen überreicht. Die Exemplare in der Gemeindebibliothek waren gleich am Nachmittag vergriffen – Benny Blu hat nun viele neue Freunde in Hunderdorf gefunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2011


MMC-Maiandacht
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 29. Mai, gestaltet die Marianische Männerkongregation Windberg um 19 Uhr die Maiandacht unter dem Motto „Maria, Mensch, Christ, Mut zu mehr“. Die Sopranistin Gertrud Dondl singt hierbei verschiedene „Ave-Maria“-Vertonungen. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2011


Medienpaket
Hans Lobmeier, 2. Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf-Windberg übergab am Donnerstag das Medienpaket „Menschen mit Behinderungen in unserer  Gesellschaft“ als Unterrichtsmaterial an Vertreter der Grund- und Mittelschule Hunderdorf. Herr Lobmeier stellte kurz den Sozialverband VdK vor. Dieser habe über 586 000 Mitglieder in Bayern, davon gut 7 800 in Stadt- und Landkreis Straubing-Bogen. Er setzt sich für die Rechte und Interessen der Behinderten in der Gesellschaft ein. Lobmeier erwähnte „Ziele dieses Medienpaketes für den Unterricht sei es, Vorurteile gegenüber Behinderten abzubauen und zur Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen beizutragen. Die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben von Behinderten und Nichtbehinderten müsse jedoch noch der Staat leisten“. Schulleiter Reinhard Dietz wies darauf hin, dass in den Lehrplänen die Thematik in den verschiedenen Fächern vorgegeben sei, in der Grundschule zum Beispiel im Fach Heimat- und Sachkunde, in der Mittelschule etwa im Fach GSE. Außerdem betonte er, wie wichtig anschauliche, informative, motivierende und Selbsttätigkeit ermöglichende Materialien für die Unterrichtsgestaltung seien. „Dies ist bei dem VdK-Koffer der Fall.“ Er beinhalte unter anderem Informationen für Lehrer über verschiedene Behinderungsformen, Arbeitsblätter, Plakate, Textsammlungen, Adressen von Selbsthilfegruppen, Filme, das Blindenschrift-Alphabet und Brillen zur Simulation von Sehbehinderungen. Integration und Inclusion seien wichtige Aufgaben der Regelschule. Das Medienpaket unterstütze Lehrkräfte bei der Vermittlung von sozialen Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft und Teamgeist. Die bei der Übergabe anwesenden Schüler und Lehrer der Ganztagsklasse G5, die sich derzeit mit dem Thema „Umgang mit behinderten Menschen“ beschäftigen, bedankten sich mit dem Schulleiter beim 2. Vorsitzenden des Ortsvereins Hunderdorf-Windberg für die kostenlos zur Verfügung gestellten Arbeitsmaterialien. — Bild: Die G5 mit Lehrern, Schulleiter Reinhard ‚ Dietz und 2. VdK-Ortsvorsitzenden Hans Lobmeier beim Sichten des Medienpaketes und beim Ausprobieren der Materialien. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.05.2011


KARATEKAS ERFOLGREICH: Kürzlich fand in Windberg in der Karateschule Kodokan eine Gurtprüfung statt. Neun Kinder im Alter zwischen acht und dreizehn Jahren haben die Gurtprüfung zum Gelb-Gurt mit Bravour bestanden. Dazu war aus Saal an der Donau, der Prüfer Thomas Haumüller 5. Dan Karate angereist. Auf Grund der intensiven Vorbereitung durch Trainer Robert Schötz 1. Dan Karate/ 2. Dan Ju-Jutsu haben alle neun Karatekas in den Disziplinen Kata (Scheinkampf mit Anwendung), Kihon (Grundschule) und Selbstverteidigung den angestrebten Gurt erreicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.05.2011


Feuerwehr feierte ihr 75-jähriges Bestehen
Restaurierte Fahne von 1950gesegnet — 76 Vereine beim großen Kirchen- und Festzug
Au vorm Ward.
(xk) „A richtigs Feuerwehrfest, so wos scheens!“. Die FFW Au vorm Wald bekam bei ihrem gut organisierten viertägigen 75-jährigen Gründungsfest viel Lob. Es wird als Glanzpunkt in die FFW-Chronik eingehen. Engagiert zur Seite standen neben Schirmherrn Bürgermeister Hans Hornberger, Festmutter Renate

Die Festmutter und die Festdamen brachten die neuen Fahnenbänder zur Segnung.

Freudenstein mit Festdamen und die FFW Steinburg als Patenverein. Höhepunkte waren dabei am Sonntag der Kirchenzug und die von Pfarrer Martin Müller zelebrierte Feldmesse sowie der groß angelegte Festzug am Nachmittag.
Eingeleitet wurde das Fest am Freitag mit dem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Kameraden. Nach Gebeten durch Pfarrer Martin Müller und Fürbitten von Festmutter und Festdamen folgte beim Gedenkstein eine Kranzniederlegung durch den Festleiter Helmut Kronfeldner. Strömender Regen begleitete die Gedenkfeier wie auch den offiziellen Festauftakt. Nach dem Standkonzert der Hunderdorfer Blasmusikanten folgte der Festausmarsch mit etlichen Feuerwehren und den Ortsvereinen. Schirmherr

Eine starke Mannschaft: Die Jubelwehr beim Kirchenzug.

Bürgermeister Hans Hornberger zapfte das erste Fassl Festbier an und hieß zusammen mit Festleiter Helmut Kronfeldner sowie Festmutter Renate Freudenstein alle Gäste willkommen. Für die Patenfeuerwehr unterstrich Vorsitzender Franz Häusler die Verbundenheit. Für schmissige Klänge sorgte die Hunderdorfer Musikkapelle. Kreisbrandrat Hans Leidl gratulierte Namens der Kreisfeuerwehrführung zum Jubiläum und lobte den uneigennützigen geleisteten Dienst. Der Leitspruch der Feuerwehr „Einer für alle, alle für einen“ gelte auch heute noch sowohl bei diesem Jubiläumsfest wie beim Einsatz. Das „Miteinander und Füreinander“ sei eminent wichtig.

Festdame Kristina Hillmeier mit Schirmherrn Hans Hornberger und Festleiter Helmut Kron-feldner (links) beim Prolog für das „Schirmherrnband“.

Der Samstag stand dann zunächst im Zeichen der Einholung des Schirmherrn, des Patenvereins sowie der Festmutter und Festdamen. Am Abend war es stimmungsvoll im wiederum gut gefüllten Festzelt mit der Haibacher Musiblosn. Der Sonntag begann mit dem musikalischen Weckruf. Der Jubelverein durfte sich freuen, bei strahlendem Sonnenschein den Patenverein, die Ehrengäste und die vielen Gastvereine einholen zu können. Danach folgte der große Kirchenzug vom Festzelt durch die Ortshauptstraßen zur Stumhofer-Wiese, wo ein schön geschmückter Feldaltar aufgebaut war. Pfarrer Martin Müller zelebrierte mit Pater Wolfgang Vos den Festgottesdienst, der musikalisch vom Chor „Friends“ mitgestaltet wurde. Gleich zu Beginn segnete der Pfarrer die restaurierte Fahne von 1950, deren Fahnenmutter seinerzeit Ottilie Niedermeier war, sowie die neuen Fahnenbänder.

MdB Ernst Hinsken überreicht der Festmutter Renate Freudenstein im Beisein des Festleiters Helmut Kronfeldner den Wappenteller des Deutschen Bundestages.

Festbänder angeheftet
Nach ihrem Prolog heftete die Festmutter Renate Freudenstein sodann ihr gestiftetes Festmutterband an die Auinger Fahne, die ihr Fahnenjunker Stefan Kronfeldner entgegenhielt. Es folgten Festbraut Carina Hacker mit dem Festband sowie die Festdamen Kristina Hillmeier mit dem Schirmherrnband, Andrea Altmann mit dem Patenvereinsband der FFW Steinburg, Lisa Hacker mit dem Trauerband sowie Sonja Hornberger mit dem Festausschussband. Kathrin Kronfeldner heftete das Patenband an die Steinburger Fahne. Laura Freudenstein steckte die Erinnerungsbänder an.
In seiner Predigt versinnbildlichte Pfarrer Martin Müller die Abkürzung FFW. Die drei Buchstaben stünden für Fahne, Florian und „Wer glaubt, ist nicht allein“. Die heute gesegnete Fahne sei ein symbolisches Zeichen für- Ehre, Treue und Gemeinschaft. Die Wehr stehe für Kameradschaft und Gesellschaft im Ort, aber auch für das christliche Leben. Gemeinschaft aufzubauen sei auch wesentlich für den Glauben. Wie einst der Hl. Florian, sei es für die Wehr Aufgabe, den Menschen in Not zu helfen.

Pfarrer Martin Müller segnet beim Festgottesdienst die Fahne und die Bänder,
links FFW-Vorsitzender Markus Freudenstein. (Fotos: xk)

Viele engagierte Menschen
Nach dem Rückmarsch zum Festzelt folgte das gemeinsame Mittagessen. Schirmherr Bürgermeister Hans Hornberger beglückwünschte die Wehr zum 75. Geburtstag auch Namens der Gemeinde, des Rates und der Verwaltung. Erfreulicherweise, so der Schirmherr, haben sich in Au vorm Wald von Generation zu

Festmutter Renate Freudenstein heftet ihr Festband an die restaurierte Fahne.

Generation immer wieder engagierte Menschen gefunden, die mit Idealismus den Gründern und Vorbildern nacheifern. Die Aufgaben der Wehr haben sich vom einstigen Schwerpunkt „Brandschutz“ immer mehr verlagert zur vielfältigen technischen Hilfeleistung.
Landrat Alfred Reisinger gratulierte zum 757jährigen Bestehen, das auch 75 Jahre Zusammenhalt und Dienst am Nächsten bedeute. „Der Landkreis Straubing-Bogen ist stolz auf euch als eine der 133 Wehren, die ein verlässliches Sicherheitsnetz gewährleisten“, rief er der Jubelwehr zu. Seine Glückwünsche übermittelte auch Bundestagsabgeordneter Ernst Hinsken, der den Rettungs- und Einsatzkräften besonderen Dank für ihr Engagement aussprach. Die Feuerwehren sind tragende Säule und bereit, freiwillig und ehrenamtlich Dienst zu leisten, sich in den Einsatz zu begeben, um Menschen zu helfen und zu retten.
In ihren Glückwunschadressen betonten zudem KBI Reinhold Krieger, Bezirkstags-Vizepräsident Franz Schedlbauer sowie MdL Josef Zellmeier: „ Auf die Feuerwehren können wir uns verlassen, sie sind mit ihren Engagement für „löschen, bergen, retten“ die größte Bürgerinitiative“.

Der Patenverein FFW Steinburg war stets zahlreich vertreten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Festzelt formierte sich der Festzug, der sich dann unter den Klängen von fünf Musikkapellen von Au vorm Wald nach Steinburg bis zum Kreisverkehr und zurück zum Festplatz bewegte. 76 Vereine erwiesen dabei dem Festverein die Ehre und boten zusammen mit den Ehrengästen einen langen imposanten Zug bei heiterer Stimmung. Insbesondere die Festmutter und die Festdamen mit Begleitungen boten dabei ein farbenprächtiges Bild. Die überaus zahlreichen Zuschauer spendeten viel Applaus. Tagsüber spielte die Festkapelle „Felsnstoana “ schneidig auf. Abends sorgten die „Kasplattnrocker“ für Zeltstimmung.

Ehrendes Gedenken für die verstorbenen Kameraden am Ehrenmal.

Am Montag zum Festausklang gings nochmals rund mit den „Perasdorfer Hoderlumpn“.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.2011

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