2011# 09

Oldtimer-Wettpflügen
Oldtimerfreunde veranstalten Feldtag mit Festbetrieb
Hunderdorf.
(xk) Am Sonntag, 11. September, veranstalten die Oldtimerfreunde Hunderdorf mit einem Oldtimer-Wettpflügen nach 2008 den zweiten Feldtag anno dazumal. Der Beginn ist ab 11 Uhr in Hunderdorf, Hochweg, am Bürgermeister-Hornberger-Feld. Das Eintreffen der Oldtimerfahrzeuge ist ab 10 bis 11 Uhr eingeplant. Verbunden sind auch eine Oldtimer-Traktorenschau sowie ein Festzeltbetrieb.

Schauackern mit Oldtimertraktoren und -pflügen wird beim Feldtag in Hunderdorf geboten. (Foto: xk)

Teilnehmen kann jedermann, ob Vereine oder Einzelteilnehmer mit ihren Oldtimerschleppern zur Feldbearbeitung und zur Fahrzeugschau. Seitens der Oldtimerfreunde kann gegebenenfalls ein Pflug gestellt werden. Nähere Informationen und Anmeldungen ab sofort beim Vorsitzenden Alois Knott, Telefon 09422-2457.
Den Festbesuchern wird die Feldbestellung in früherer Zeit mit den entsprechenden Oldtimertraktoren vorgeführt. Der erste Teil des Wettpflügens beginnt um 11 Uhr, die zweite Etappe um 13 Uhr. Je nach Zahl der Teilnehmer folgt gegebenenfalls ein dritter Teilabschnitt gegen 15 Uhr.
Zwei fachkundige Schiedsrichter bewerten das Schaupflügen nach verschiedenen Kriterien. Für die drei Besten gibt es Sachpreise. Der Startpreis für das Pflügen beträgt fünf Euro (inklusive eines Getränke und Verzehr-Bon) und ist vor Ort nach der Registrierung zu entrichten. Die veranstaltenden Oldtimerfreunde weisen darauf hin, dass für das Ackern nur ein- und zwei-Scharpflüge zugelassen sind.
Für das leibliche Wohl wird vom Oldtimerverein mit Getränken und Essen gesorgt, ebenso gibt es Kaffee und Kuchen. Die Besucher des Feldtages sollten die in der Nähe und nur wenige Gehminuten entfernten Parkplatzflächen im Ortszentrum bei Schule, Rathaus, Kindergarten und dem Bauhof in Anspruch nehmen. Direkt an der Gemeindeverbindungsstraße besteht ein Parkverbot, wie die Veranstalter in Erinnerung rufen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.2011


Ein Markttag mit Konzert
Hunderdorf.
(xk) Kirchweihmarkt mit verkaufsoffenen Geschäften ist am Sonntag, 16. Oktober, von 10 bis 17 Uhr auf dem Schulhof. Mit etwa 40 Fieranten und Ausstellern wird der von der Gemeinde veranstaltete und von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute organisierte Markt wieder gut bestückt sein.
Zum Rahmenprogramm wird die „Hunderdorfer Papageienshow“ gehören. Marions professionelle Vorführungen mit ihren gefiederten Freunden versprechen viel Spaß und Freude für die Besucher. Der Obst- und Gartenbauverein präsentiert sich im Pfarrheim mit neuen Köstlichkeiten aus Garten und Küche mit dem Schwerpunktthema „Wildkräuter“. Zudem wird Kaffee und Kuchen angeboten.
In der Aula der Grundschule findet ferner das Herbstkonzert des Musikvereins statt. Auch die Gemeindebibliothek in der Mittelschule hat wieder ihre Pforten geöffnet und stellt das Leseangebot vor. Zudem werden diverse Publikationen beim Bücherflohmarkt feilgeboten.
Für Kinder wird es wieder Ponyreiten, Kutschenfahrten sowie die Minieisenbahn geben. Auch ein Kinderflohmarkt nach dem Motto „Jeder kann mitmachen“ (keine vorherige Anmeldung erforderlich) ist wieder fest eingeplant, ebenso eine Blumenverlosung. Auch für Essen und Trinken ist mit diversen Angeboten am Marktplatz gesorgt.
Am Marktgeschehen können sich noch weitere interessierte Fieranten mit Kunst- und Handwerk, Hobbyaussteller sowie einheimische Selbstvermarkter am Marktgeschehen beteiligen, wobei jedoch eine Voranmeldung und Zulassung unter der Telefonnummer 09422/1778 erforderlich ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2011


Oldtimer-Wettpflügen
Hunderdorf.
Am Sonntag, den 11. September veranstalten die Oldtimerfreunde Hunderdorf ein Oldtimer-Wettpflügen mit Fahrzeugschau. Der Beginn ist ab 10 Uhr mit dem Eintreffen der Fahrzeuge in Hunderdorf, Straße nach Hoch, (Hornberger-Feld). Zur Teilnahme willkommen sind Vereine oder Einzelteilnehmer mit ihren Oldtimerschleppern zur Feldbearbeitung und/oder zur Fahrzeugschau. Seitens der Oldtimerfreunde kann ein Pflug gestellt werden.

Man darf gespannt sein auf das Oldtimer-Wettpflügen in Hunderdorf. (Foto: Xaver Kern)

Nähere Informationen und Anmeldungen interessierter Teilnehmer vorab erbeten beim Vorsitzenden Alois Knott, Telefon 09422/ 2457. Der erste Teil des Wettpflügens beginnt um 11 Uhr, der zweite Teil um 13 Uhr und je nach Teilnehmerzahl ggf. ein dritter Teil gegen 15 Uhr. Zwei fachkundige Schiedsrichter bewerten das Schaupflügen mit ein- und zweischarigen Pflügen nach verschiedenen Kriterien. Für die drei Besten gibt es Sachpreise. Der Startpreis ist vor Ort nach der Registrierung zu entrichten. Jeder weitere Teilnehmer mit einem Oldtimerbulldog an der Fahrzeugschau erhält bei der Anmeldung einen Getränke-Bon.
Für das leibliche Wohl wird vom Oldtimerverein mit Getränken und Essen gesorgt, ebenso gibt es Kaffee und Kuchen. Die willkommenen Besucher des Feldtages sollten die in der Nähe und nur wenige Gehminuten entfernten Parkflächen im Ortszentrum in Anspruch nehmen.
Bild: Man darf gespannt sein auf das Oldtimer-Wettpflügen in Hunderdorf. (Foto: Xaver Kern)
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2011


Herbst-Winter-Basar
Hunderdorf.
(xk) Der Elternbeirat des Kindergartens Sankt Nikolaus in Hunderdorf veranstaltet am Samstag, 24. September, in der Aula der Mittelschule Hunderdorf von 9 bis 11.30 Uhr einen Herbst-Winter-Basar. Einlass für Schwangere bereits ab 8.30 Uhr. Zum Verkauf kommt alles rund ums Kind. Die Verkaufsnummern können unter Telefon 09422/6632 oder E-Mail beate@soeldnenbiz erfragt werden. Die Artikel werden am Freitag, 23. September, von 16 bis 17.30 Uhr in der Mittelschule Hunderdorf angenommen. Am Samstag, 24. September, können die nichtverkauften Artikel von 16 bis 17 Uhr abgeholt werden. Zehn Prozent des Verkaufserlöses und ein Euro Materialgebühr kommen dem Kindergarten zugute. Es werden auch wieder leckere Kuchen gegen Spende angeboten. Alle Besucher des Basars sind aufgerufen, keine Kinderwagen oder Taschen mitzubringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2011


Feldbearbeitung wie zu Großmutters Zeiten
Zweiter Feldtag zog viele Besucher in den Bann — Rund 40 Oldtimerschlepper vertreten
Hunderdorf.
(xk) Die Oldtimerfreunde Hunderdorf zeigten am Sonntag bei ihrem zweiten Feldtag die Feldbearbeitung von anno dazumal in Hunderdorf beim Acker von Bürgermeister Hans Hornberger an der Straße nach Hoch. Im Vordergrund stand ein Schau- und Wettpflügen, bei dem sich acht Teilnehmer beteiligten und mit den Pflügen etwa von 1940 bis 1980 die Ackertechnik von früher zeigten. Mit verbunden war eine Traktorschau, bei der rund 35 Oldtimerfreunde mit ihren Fahrzeugen Erinnerungen an einst weckten.

Die Besucher bewunderten die Oldtimertraktoren , die in Reih und Glied neben dem Feld standen. (Fotos: xk)

Die Oldtimerfreunde mit Alois Knott an der Vereinsspitze hatten alles gut organisiert und viele Helfer des Clubs sorgten reibungslos für das leibliche Wohl der Gäste beim Zeltbetrieb. Der 2005 gegründete Oldtimerclub hat sich zum Ziel gesetzt, das Brauchtum zu fördern sowie die historischen und heimatlich typischen Kulturwerte (Fahrzeuge und Geräte) zu erhalten und zu pflegen. Der gelungene Feldtag wird mit als Höhepunkt im heurigen Jahr in die Vereinsgeschichte eingehen.

Auch mit dem Handpflug wurde geackert.

Bulldogs im Einsatz
Bei der Feldbestellung waren insgesamt acht kleinere und größere Oldtimerbulldogs beim Wettpflügen im Einsatz, dessen Fahrer ihr Können unter Beweis stellen mussten mit der Funktion der ein- und zweischarigen Pflüge von früher. Viel Kraft wurde auch den Führern der zwei Handpflüge abverlangt. Der noch nasse und lehmhaltige Ackerboden wies nicht gerade die idealen Bedingungen zum Pflügen auf. Die kleineren Traktoren taten sich da – wie früher schon – schwer. Aber allen hat’s Spaß gemacht. Bei herrlichem Sommerwetter fand die Feldbestellung anno dazumal eine große Zuschauerresonanz. Nach der Ankunft der Oldtimer-Traktoren ging’s kurz nach 11 Uhr im ersten Abschnitt um das Probeackern. Gegen 13 Uhr fuhren die Teilnehmer beim Schau- und Wettpflügen an den Start. Es galt mit den altherkömmlichen Pflügen ein abgeerntetes Maisfeld zu bestellen, wo jeder Teilnehmer nach vorgegebenen Richtlinien pflügen musste. Die fachkundige Jury mit Hans Landstorfer und Norbert Schneider hatte besonderen Wert zu legen auf die Pflugeinstellung mit einer 15 Zentimeter Furchentiefe, die Gradlinigkeit der Furche und die saubere Bewuchsunterbringung.

Die Schiedsrichter und die Gewinner des Wettpflügens mit Vorsitzenden Alois Knott (rechts) und Bürgermeister Hans Hornberger (Fünfter von rechts).

Im Verlauf des Nachmittags nahm der Clubvorsitzende Alois Knott die Siegerehrung vor. Dabei freute sich der Redner über den großartigen Zuschauerbesuch und die Beteiligung mit Oldtimerfahrzeugen. Er dankte insbesondere Vereinsmitglied Bürgermeister Hans Hornberger für die ausgezeichnete Unterstützung mit der Feldüberlassung. Knotts Dankeschön galt auch allen Wettbewerbsteilnehmern, den Schiedsrichtern sowie allen Helfern für die konstruktive Mitarbeit beim Festablauf und Bewirtung. Den ersten Preis gewann Erwin Mitterer aus Landau (Oldtimerfreunde Mittleres Vilstal) mit seinem Massey Ferguson mit einem Norwegerpflug. Den zweiten Platz belegte Peter Häusler aus Haselquanten mit seinem Eicher-Königstiger. Xaver Neumaier (Hofdorf) und sein Deutz D30 erreichten den dritten Platz. Anerkennungspreise gab es zudem für die Handpfluggespanne Erwin Haimerl/Bernhard Gutknecht dem Fendt Geräteträger als Zugmaschine und Hans Paintinger/Friedrich Steineck mit Allgaier-Traktor.

So sah sie aus: Die Feldbearbeitung anno dazumal.

Bürgermeister Hans Hornberger dankte dem Oldtimerteam mit Vorsitzenden Alois Knott an der Spitze für das Engagement zum Feldbearbeitungstag. „Es war ein schönes Fest, das organisatorisch gut über die Bühne ging und bei dem die Akteure gefordert waren.“ Die Gemeinde sei froh, wenn aktive Vereine das Gemeinde- und Vereinsgeschehen mit prägen und dafür sorgen, dass was los ist. „Macht’s weiter so“, so der Bürgermeister und gratulierte den Gewinnern.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.2011


Kreuzerhöhungsfest
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 18. September, begeht die Pfarrei Windberg in Heilig Kreuz das Kreuzerhöhungsfest. Deshalb wird mit der Klostergemeinschaft ein Festgottesdienst um 10 Uhr bei schönem Wetter in Heilig Kreuz draußen vor der Wallfahrtskapelle mit anschließender Prozession gefeiert. Bei schlechtem Wetter findet nur ein Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche statt. Dazu sind alle Pfarrangehörigen, besonders die Ortsvereine, mit den Fahnenabordnungen willkommen. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr auf der Kreuzbergstraße in Heilig Kreuz. Der Pfarr- um 9 Uhr und Konventgottesdienst um 10.30 Uhr entfallen. Im Anschluss an das Kreuzfest in Heilig Kreuz beziehungsweise in der Pfarr- und Klosterkirche bietet der Sportverein anlässlich seines Stocksportwochenendes allen Teilnehmern sowie Pfarrangehörigen bei der Asphaltanlage beim ehemaligen Schulhaus ein Mittagessen an. Es können Schweinebraten mit Kraut und Knödel oder Grillspezialitäten verzehrt werden..
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.2011


Gemeinderat tagt
Windberg.
(xk) Am Mittwoch, 14. September, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Amtshauses Windberg eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Beitritt zum Zweckverband zur Unterhaltung von Gewässern III. Ordnung; Behandlung der Stellungnahmen und gegebenenfalls Beschlussfassung der Einbeziehungssatzung „Meidendorf; Baugesuche, Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.2011


Grünes Licht für Erdgas
Gemeinde beteiligt sich mit 90000 Euro — Aus der Gemeinderatssitzug
Hunderdorf.
(xk) Bei seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Hunderdorf grünes Licht für eine Erdgasversorgung gegeben. Der Anschluss der Gemeinde Hunderdorf an das Erdgasnetz erfolgt über eine circa 3,5 Kilometer lange Verbindungsleitung nach Bärndorf an das Erdgasnetz der Energie Südbayern. An der Verbindungsleitung von Bärndorf nach Hunderdorf beteiligt sich die Gemeinde mit einem Infrastrukturzuschuss in Höhe von 90000 Euro, der in zwei Raten zu entrichten ist. Ab dem Übergabepunkt in Hunderdorf erstellt der Vorhabensträger das Ortsnetz und die Hausanschlüsse.
Als Erstes wird ein Anschluss für das Gewerbegebiet in Thananger erstellt. Je nach Bedarf kann der Hauptort Zug um Zug an das Netz angeschlossen werden. Damit. Kann der Bevölkerung ein weiterer umweltfreundlicher und alternativer Energieträger angeboten und zur Verfügung gestellt werden. Dies könnte in erster Linie für das Neubaugebiet erfolgen oder Siedlungsgebiete, in denen die alten Ölheizungen nach und nach aus technischen Gründen zu ersetzen sind. Private Anschlussnehmer haben wie beim Strom einen Anschlussbeitrag zu entrichten und können einen Gasanbieter frei wählen. Für die Nutzung der öffentlichen Verkehrswege lag ein Konzessionsvertrag vor, der vom Gemeinderat gebilligt wurde.
Straßensanierung
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die Arbeiten für die Straßensanierung in der Eichenfeldstraße und dem Verbindungsweg Stetten-Hofdorf sowie die Feinasphaltierung der Zufahrt zur Kläranlage und dem Gewerbegebiet Thananger Bauabschnitt III vergeben. Der Auftrag wurde dem wirtschaftlichsten Anbieter, der Firma Ohneis Straubing, mit einer Auftragssumme von rund 232 000 Euro erteilt. Feuerwehrkommandant Weninger erläuterte dem Gemeinderat die notwendigen Umbaumaßnahmen am Löschgruppenfahrzeug LF8 infolge der Neubeschaffung des Tanklöschfahrzeugs TLF 16/24 Tr. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich nach einer Kostenschätzung auf circa 15 000 Euro. Soweit möglich, werden die Arbeiten in Eigenleistung der Feuerwehr erbracht. Für Material und notwendige Arbeiten in der Fachwerkstatt ist ein Anteil von 8 000 Euro veranschlagt.
Fernsprecher abgebaut
Weiter informierte Bürgermeister Hornberger den Gemeinderat über den ersatzlosen Abbau des öffentlichen Fernsprechers der Telekom in der Hauptstraße 24 mangels ausreichender Nutzung, die Einladung der Oldtimerfreunde Hunderdorf zum Wettpflügen, die Einladung der KLJB Hunderdorf zur Bildersuchwanderung am Samstag, 24. September, die Altpapier- und Altkleidersammlung des Kreisjugendrings am 8. Oktober und den Fortschritt der Grundstücksverhandlungen zur Errichtung des Radwegs in Steinburg sowie über die Versetzung des Schulleiters Reinhard Dietz an die Grundschule in Bogen. Die Schulleitung in Hunderdorf erfolgt für das Schuljahr 2011/2012 kommissarisch durch Konrektor Kornelius Klar. Im anschließenden nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden verschiedene Grundstückskaufverträge und Vorkaufsrechtsanfragen behandelt und genehmigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.09.2011


Richtiger Umgang mit Trauernden
Windberg.
(ws) Das geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet am Samstag, 22. Oktober, von 10 bis 17 Uhr einen Kurs „Fit (nicht nur fürs Ehrenamt) – Trauerenden begegnen“ unter Leitung von Kordula Schaffer in der Jugendbildungsstätte. Alle, die Sicherheit in der Begegnung mit Trauernden suchen, sind zu diesem Kurstag willkommen. Für Menschen, die sich selber in einer akuten Trauersituation befinden, ist dieser Tag aber nicht geeignet. Anmeldung bis Freitag, 30. September, unter Tel. 09422/824-0.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.09.2011


Kurs für Ehrenamtliche
Windberg.
(ws) Das geistliche Zentrum der Abtei Windberg bietet am Samstag, 22. Oktober, von 10 bis 17 Uhr einen Kurs „Fit (nicht nur fürs Ehrenamt) -Trauernden begegnen“ unter Leitung von Kordula Schaff er in ‚der Jugendbildungsstätte, Pfarrplatz 22, an. Alle, die Sicherheit in der Begegnung mit Trauernden suchen, die mit diesen Menschen ganz „normal“ umgehen möchten und alle, die sich für dieses Thema interessieren, sind zu diesem Kurstag willkommen. Für Menschen, die sich selber in einer akuten Trauersituation befinden, ist dieser Tag jedoch nicht geeignet. Anmeldung unter Telefon 09422/8240. Anmeldeschluss ist Freitag, 30. September.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.09.2011


KLJB neu beleben
Windberg.
(ws) Da sich seit einiger Zeit etliche Jugendliche in der Gemeinde Windberg für eine Wiederbelebung der KLJB Windberg stark machen, veranstaltet die amtierende Vorstandschaft für alle interessierten Jugendlichen eine Mitgliederversammlung. Dabei sollen neue Weichen gestellt werden. Termin ist Montag, 26. September, 20 Uhr, im alten Pfarrhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.09.2011


„Wir wollen Arbeitsplätze sichern“
Betriebsbesichtigung bei Firma Tanne — Arbeiter sind Schlüssel zum Erfolg
Hunderdorf.
Arbeitsplätze in der Region sichern und sich den Anforderungen der Kunden und der aktuellen Technologie stellen. Das ist die Firmenphilosophie von Martin und Jürgen Tanne, Firmeninhaber und Geschäftsführer der „Tanne Kunststofftechnik“ in Hunderdorf. Im Rahmen einer Betriebsbegehung mit den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Unternehmensführung im Handwerk (AGU) gewährten beide Firmeninhaber einen Einblick in den Betrieb und betonten, dass die Arbeitskräfte der Schlüssel zum Erfolg seien.

Jürgen Tanne erklärt den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Unternehmensführung im Handwerk (AGU) die Bauweise eines Handschuhfaches. (Foto: kam)

Wenn man die Produktionshallen betritt, riecht es nach geschmolzenem Plastik. Ein Schild mit der Aufschrift „Montageplatz BMW E89″ ist zu sehen. 80 Prozent der gesamten Produktion geht an die Automobilbranche. Hergestellt werden zum Beispiel Teile für Klimaanlagen, Lüftungen oder auch der Griff für das Handschuhfach des neuen BMW-Mini sowie Lautsprecher für Zulieferer.
Breites Spektrum an Produkten
Aber nicht nur die Autoindustrie wird mit Produkten beliefert. Die Kunststofftechnik-Firma hat ein breites Spektrum an Produkten. So werden auch Pipetten für die Rinderbesamung gefertigt, die mit 50 Millionen Stück die meist produzierten Artikel sind. Erzeugung von Hohlkörpern durch Gaseinspritzung ist einzig in Bayern, und die Hunderdorfer Firma arbeitet damit. Aufgrund des enormen Drucks, der bei der Gaseinspritzung entstehe, bilde sich ein Hohlkörper, der beispielsweise bei der Verkleidung für ein  Handschuhfach Anwendung finde, erklärt der Senior-Chef. Aber auch für die Freizeitindustrie wird produziert: So werden auch Schwingen für Cello oder Geige hergestellt und der Bewegungsmotor zum Rudern für Rennbote.
„1992 war die Olympiade in Barcelona“, erinnert sich Jürgen Tanne, „wir haben damals die Ruder gefertigt“. Vor dem Fernseher wäre ihm aber dann doch etwas flau im Magen geworden, erzählt er. „Ich dachte, wenn das jetzt bricht oder irgendwas kaputt geht, musst du auswandern“, sagt er lachend. Aber es ist alles optimal verlaufen. „Damit wurde sogar Gold geholt“, sagt er stolz. Ein Garant, für die Zuverlässigkeit und die hohe Qualität der Produkte — auf die auch Martin Tanne besonderen Wert legt. „Die Anforderungen der Kunden sind oberste Priorität. Denen müssen wir uns stellen und solange hinarbeiten, bis es perfekt ist.“
Der Junior-Chef ist sich aber auch bewusst, dass diese Leistung ohne seine Mitarbeiter nicht möglich wäre. Sie leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Kundenzufriedenheit. Gearbeitet wird in einem Drei-Schicht-Betrieb, das heißt, es wird rund um die Uhr produziert. Besonders stolz ist Martin Tanne auf seine neueste Erfindung. Alle drei Hallen werden nur mit der Abwärme von Hydraulik beheizt. Und er ist noch einen Schritt weitergegangen: Auch die Zufahrtswege zu den Toren sind unterirdisch beheizbar. Die Firma kann damit nur gewinnen, wie Jürgen Tanne erklärt, der allerdings erst von der Idee überzeugt werden musste. Heute aber ist er froh über die Neuerung, da Lastwagen im Winter nicht mehr ins Rutschen kämen und somit keine Probleme beim An- und Wegfahren entstehen. Dabei ist der Transport per Lastwagen enorm wichtig. „Über 50 Prozent der Produktion geht ins Ausland. Aber nicht, weil wir zu wenig mit deutschen Firmen zusammenarbeiten, im Gegenteil, die meisten sind ins Ausland gegangen“, erklärt Senior-Chef Jürgen Tanne. Türkei, Spanien, Rumänien, Ungarn, Schweden – die Produkte der Firma aus Hunderdorf haben oft eine lange Reise vor sich und kommen weit herum. Dabei ist es beiden Chefs auch ein Anliegen, dass die Natur geschützt wird und keine zusätzlichen Abfälle entstehen. Materialverlust gäbe es nämlich nicht, unbrauchbares oder fehlerhaftes Material werde in einer Presse zermalmt und so wiederverwendet. Das ist ein Rundlauf, der sich immer wieder auszahlt, sowohl für die Firma als auch für die Natur und die Umwelt“. -kam-
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2011


Nach vier Monaten Sanierung:
Neu gestalteter Eingangsbereich
Gemeinde investiert rund 180000 Euro zur Instandsetzung des Rathauses
Hunderdorf.
(xk) Dieser Tage wurde die komplette Außensanierung des Rathauses nach einer Renovierungs- und Bauzeit von rund vier Monaten abgeschlossen. Nachdem in der vorigen Woche der Gerüstschleier auch an der Südseite abgenommen wurde, erfolgten in den vergangenen Tagen noch kleinere Restarbeiten im Haupteingangsbereich.
Bürgermeister Hans Hornberger freut sich nun über den Abschluss dieser dringend gebotenen Maßnahme und betont: „Ab sofort kann der gewohnte Hauptzugang des Rathauses, das zugleich auch Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf ist, von den Bürgerinnen und Bürgern wieder benutzt werden.“ Insgesamt rund 180000 Euro investiert die Kommune in diese nachhaltige, zukunftsorientierte Sanierung.

Im neuen Außenglanz erstrahlt das Rathaus in Hunderdorf. (Fotos: xk)

Immer wieder wurde die Sanierung verschoben
Schon seit einigen Jahren wurde von den Gemeindeverantwortlichen die anstehende grundlegende Außensanierung des 1988/89 erbauten Rathauses und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf angestrebt und immer wieder um ein Jahr verschoben. Vergeblich waren auch die Bemühungen, eine energetische Sanierung im Zuge des neu aufgelegten Konjunkturpaketes II bezuschusst zu bekommen. Mit den Beschlussfassungen im Herbst des Vorjahres wurden von Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderat die Weichen für eine allgemeine, grundlegende Sanierung gelegt. Diese Entscheidung war gleichzeitig auch ein Symbol dafür, dass die Kommune sich trotz angespannter Finanzen den Herausforderungen der heutigen Zeit stellt und zukunftsweisende Projekte anpackt.
Das Architekturbüro Hornberger, Illner und Weny wurde beauftragt, zu Jahresbeginn die Ausschreibungen vorzunehmen. Zeitlich verzögert begannen die Instandsetzungsarbeiten dann aber erst Ende Mai dieses Jahres. Die beteiligten Firmen brachten die einzelnen Gewerke zur vollen Zufriedenheit des Bauherrn über die Bühne unter der bewährten örtlichen Bauleitung des Bogener Architekturbüros.

Der Eingangsbereich wurde mit einer modernen Alu-Konstruktion neu gestaltet.

Umfangreiche Arbeiten wurden durchgeführt
Der anfänglichen Sockel- und Putzausbesserung folgten die Malerarbeiten am Mauerwerk, an der Holzverschalung sowie an den Fenstern. Zwischenzeitlich wurde auch der Dachüberstand im Hauptzugangsbereich verlängert, im dortigen Bereich die schadhafte Holzverkleidung erneuert und vier Dachfenster im Dachgeschoss zur besseren Belichtung/Belüftung für den Mehrzweckraum eingebaut. Ein weiterer Schwerpunkt war die Neugestaltung des Eingangsbereiches. Hier wurden im Erdgeschoss die zwei Seitenelemente aus Holz durch eine moderne, gefällige Alukonstruktion ersetzt. Im ersten Stockwerk erhielt das Trauzimmer neue Holz-Alufenster im bauseitigen Holzständerbau mit Aluverkleidung ausgestattet. Ebenso wurde auf dem Glasdachbereich des Trauzimmers ein verbesserter, nun außenliegender Sonnenschutz angebracht. Mit verbunden waren dabei auch verschiedene Elektroarbeiten zum Umbau der zentralen Schließ- und Alarmanlage sowie zum Einbau von zwei Klimageräten im EDV-Raum, Trauzimmer und Verwaltungsbüro im ersten Stock. Weiterhin wurde die Nebeneingangstüre erneuert und bei allen Fenstern neue Dichtungen eingebracht sowie der Schließmechanismus überprüft und neu eingestellt. All die Maßnahmen tragen dazu bei, dass als Effekt auch der Wärmeenergiebedarf ein wenig reduziert wird.
„Ein für den Werterhalt des Rathauses und für die örtliche Infrastruktur wichtiges Projekt im Herzen des Ortes ist nunmehr vollendet“, freut sich Bürgermeister Hans Hornberger. Er ist überzeugt, dass die Eigenmittel der Gemeinde gut angelegt sind. Ein Rathausgebäude sollte einladend sowie modern wirken und gehört zu einer zukunftsgerichteten Gemeindeentwicklung.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2011


Herbsttanz der Trachtenvereine
Windberg.
Die Trachtenvereine des Bayerischen Waldgaus aus Hunderdorf, Loitzendorf, Sankt Englmar und Windberg veranstalten am Samstag, 1. Oktober, um 20 Uhr einen Herbsttanz, mitgestaltet durch die Niederalteicher Klarinettenmusi, im Bürgersaal des Amtshauses in Windberg. Der Einlass ist ab 19 Uhr. Sämtliche Ortsvereine, die gesamte Bevölkerung aus Windberg und der näheren Umgebung sind zu diesem volkstümlichen Abend willkommen.

Auch die Trachtenjugend wird allen Freunden des echten Volkstanzes ihr Können präsentie-ren. (Foto: ws)

Der Bayerische Wald ist voller Musik. Ein großer Teil unserer Musik wurde zum Tanz aufgespielt. Die Pflege des Volkstanzes ist ein Schwerpunkt der Trachtenvereine. Die Volkstänze spiegeln den ländlichen Alltag im Bauern- und Handwerkerleben unserer Vorfahren wider. Deshalb tanzen die Vereine auch die Figurentänze, wie etwa Hirtamadl, Bauernmadl, Webertanz, Ochsentreiber, Schuster- und Jagapolka und viele mehr. Nicht zu vergessen sind die Zwiefachen, die gekennzeichnet sind durch den unterschiedlichen Wechsel von 3/4-und 2/4 Takt. Doch der Volkstanz ist nicht nur dazu da, dargeboten zu werden. Er soll den „Waidlern“, deren Vorfahren mit diesen Tänzen gelebt haben, wieder nahegebracht werden. Das kann bei verschiedenen Anlässen geschehen, wie etwa bei diesem Herbsttanz in Windberg, der allen Freunden des Volkstanzes besondere Schmankerl den ganzen Abend bieten wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2011


„Lebensliebe …“
Hunderdorf: Sabine Attenberger liest aus ihrem Leben

(as) Sabine Attenberger, eine lebenslustige junge Frau mit ansteckendem Lachen, erzählt am Dienstag, 11. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Gemeindebibliothek Hunderdorf – Neukirchen-Windberg von ihrem Leben. Sie arbeitet als Heilerziehungspflegerin, ist passionierte Reiterin mit vielen Hobbys und großen Plänen – und sie hat Multiple Sklerose. „Mach deine Stolpersteine zu Treppenstufen“ wurde ein Motto der Hunderdorferin und so stellte sie sich bald nach der Diagnose die Frage, ob es nicht doch auch die Möglichkeit gibt, ein solches Schicksal als Chance zu sehen und Kraft zu schöpfen, einen ganz eigenen Weg zu gehen. Sabine Attenberger hat ihren Weg gefunden und auch darüber geschrieben. „Lebensliebe – (M)eine Art, mit unheilbarer Krankheit oder Behinderung zu leben“ heißt ihr Mut machendes Buch. Die Lesung in der Bibliothek wird musikalisch untermalt von Hans J. Nicke, der besonders durch seine Leidenschaft fürs Trommeln bekannt geworden, aber auch auf vielen anderen Instrumenten „daheim“ ist. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden sind erwünscht.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2011

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