2011# 11

Viele „Kirchturmerlebnisse“
Feierstunde für Rektor Reinhard Dietz zum Abschied
Hunderdorf.
(ws) In einer Feierstunde verabschiedete die Grund- und Mittelschule Hunderdorf ihren langjährigen Rektor Reinhard Dietz, der am Anfang des Schuljahres in die Grundschule nach Bogen wechselte. Reinhard Dietz hat während seiner achtjährigen Tätigkeit als Schulleiter unter anderem das moderne Bücherkonzept in der vor einem Jahr neu eröffneten Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg auf den Weg gebracht.
Mit dem Abschiedslied „Wir wollen uns bedanken für die wunderschöne Zeit“ durch den Chor der Grundschule unter Leitung von A. Dilger sowie der Überreichung von Rosen in Vertretung aller Grundschüler wurde die Abschlussfeier eröffnet und nach einleitenden Worten durch Schulleiter und Konrektor Kornelius Klar trug die Klasse G6 unter Leitung von L. Bauer ein Abschiedsgedicht vor und die Schülersprecher überreichten „ihrem beliebten Rektor“ ein kleines Präsent.

Pfarrer Pater Martin Müller, Schulleiter und Konrektor Kornelius Klar, ehemalige Elternbei-ratsvorsitzende Manuela Wenninger, Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer, Rektor aus Mitterfels Gerhard Groß, scheidender Rektor Reinhard Dietz mit Frau, Bürgermeister Hans Hornberger, Elternbeiratsvorsitzende Alrun Simmich und Bürgermeister Rudi Seiden-ader (von links). (Foto: ws)

Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister von Windberg, Hans Gstettenbauer, sprach im Namen seiner beiden Bürgermeisterkollegen Hans Hornberger aus Hunderdorf und Rudi Seidenader aus Neukirchen sowie der Verwaltung an Reinhard Dietz seinen Dank für die „überaus gute Zusammenarbeit zwischen Schule und den politischen Gremien“ aus. Er habe die Aufgabe als Schulleiter mit großem Engagement und mit großer Verantwortung wahrgenommen. Wenn man einen Blick auf die Ergebnisse werfe, die er für die Grund- und Mittelschule Hunderdorf erbracht habe, dürfe man durchaus von einem Erfolg sprechen. „Sie haben unsere Schule gut auf seine Zukunft vorbereitet, so Gstettenbauer.
Im Namen des Elternbeirats sprach die ehemalige Elternbeiratsvorsitzende Manuela Wenninger Abschiedsworte und lobte besonders die intensiv und konstruktiv geführten Sitzungen sowie die vielen harmonischen Veranstaltungen mit Dietz. Der Chor der Grundschule trug anschließend mit viel Aufmerksam verfolgt ein Lied nach der Melodie „Da sprach der alte Häuptling der Indianer“ vor und zwar: „Da kam der weise Rektor unserer Schule, er sprach ein Machtwort und schon war alles klar“.
Schulleiter und Konrektor Kornelius Klar hielt die Laudatio für Rektor Reinhard Dietz. Eine Kernaussage von Dietz‘ damaliger Antrittsrede sei gewesen, dass er es, neben erzieherischen und unterrichtlichen Belangen, als seine wichtigsten Aufgaben ansehe, die Kinder viele „Kirchturmerlebnisse“ erfahren zu lassen. Dabei habe er sich auf eine Begebenheit bezogen, die er als Lehrer einer dritten Klasse hier in Hunderdorf erlebte, als er mit seinen Schülern den Kirchturm bestiegen habe. „Wenn man die vergangenen Jahre so im Nachhinein passieren lässt, so waren wirklich viele Kirchturmerlebnisse für die Kinder dabei.“ Dietz sei es schon während seiner Lehrerzeit und erst recht dann als Schulleiter immer ein Bedürfnis gewesen, dass die Kinder auch mit kulturellen Dingen in Berührung kommen. Anschließend listete Klar eine ganze Reihe von diesbezüglichen Beispielen auf.
Nach einer kurzen Dankansprache durch den Mittelschulkoordinator und Rektor von Mitterfels, Gerhard Groß, der Dietz für die konstruktive und harmonische Zusammenarbeit dankte, erhielt der scheidende Schulleiter vom Lehrerkollegium symbolisch humoristische Geschenke zum Abschied. Reinhard Dietz war sichtlich gerührt über den Abschied in Hunderdorf. Er war sechzehn Jahre an der Grund- und Mittelschule, von 1986 bis 1944 als Lehrer, ab 2003 als Rektor.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2011


Wertstoffhof geöffnet
Windberg.
(ws) Die neuen Öffnungszeiten des Wertstoffhofes in Windberg sind während der Winterzeit mittwochs von 14 bis 16 Uhr. Erst ab Beginn der Sommerzeit ist wieder von 16 bis 18 Uhr offen. Die Öffnungszeiten samstags von 8.30 bis 11.30 Uhr bleiben unverändert. Die Sammelcontainer für Glas, Papier und Altkleider sind jederzeit zugänglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2011


Kirchenmusik
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 6. November, wird der Konventgottesdienst um 10.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg musikalisch besonders gestaltet. Es erklingen Werke aus der Barockzeit für Violine und Orgel. Bärbel Giesen (Violine) und der Kirchenmusiker Joachim Schreiber spielen einige Stücke von J. S. Bach und G. F. Händel.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2011


Ein Herz, das für uns alle schlug,
mit vielen Leid und Freude trug,
bis dass es müde stille stand,
um auszuruh’n in Gottes Hand.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, lieben Oma und Uroma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Rosa Kern
geb. Schütz
Gründungsmitglied des Kath. Frauenbundes Hunderdorf
geb. 24. Juli 1929    gest. 1. November 2011
Lintach, Irensfelden, Ittling, Pfarrholz, Parnkofen, Au vorm Wald und Hochstraß, den 3. November 2011
In stiller Trauer:
Xaver Kern, Sohn mit Familie
Konrad Kern, Sohn mit Familie
Deine Geschwister: Anna Huber, Maria Schötz Agnes Hofmeister, Otto Schötz, Franz Schötz
im Namen aller Verwandten Aussegnung mit Sterberosenkranz am Freitag, den 4. November 2011, um 18.15 Uhr.
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Samstag, den 5. November 2011, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche „St. Nikolaus“ zu Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2011


Starthilfe für das Lesen
Grundschulen suchen Lesepaten für die Schüler
Hunderdorf.
(ta) Die Grundschulen in Bogen, Hunderdorf, Niederwinkling und Schwarzach suchen nach Lesepaten für die Schüler. Für  Erwachsene ist es immer erstaunlich zu sehen, wie Schulanfänger, eine komplexe Kulturtechnik wie das Lesen innerhalb weniger Monate erlernen und scheinbar spielerisch aus Buchstaben Wörter formen, aus Wörtern Sätze bilden und schließlich vor ihrem geistigen Auge Geschichten entstehen zu lassen. Da dies nicht für alle Kinder gilt, suchen die Grundschulen in Bogen, Hunderdorf, Niederwinkling und Schwarzach derzeit ehrenamtliche Lesepaten, die einem Kind bei der Bewältigung seiner Leseprobleme helfen und in ihm die Freude am Lesen wecken wollen.

Lesepaten lesen einmal pro Woche 45 Minuten in einer Schule mit einem Lesekind.

Die „Lesepaten“ sind eine Freiwilligeninitiative zur Verbesserung der Lese- und Sprachkompetenz bei aufgeschlossenen und förderwilligen Kindern in Grundschulen, die im Jahr 2009 von der Stadtbibliothek Straubing und dem Freiwilligenzentrum initiiert wurde. Mittlerweile betreuen 89 Ehrenamtliche 94 Kinder in allen sechs Straubinger Grundschulen und in sieben Schulen des Landkreises (Aholfing, Haibach, Haselbach, Konzell, Mitterfels, Steinach und Straßkirchen). Sie lesen einmal pro Woche 45 Minuten in einer Schule mit einem Lesekind. Etwa die Hälfte der Zeit verwenden die Lesepaten dabei auf das Gespräch über die gelesenen Geschichten, um das Textverständnis zu verbessern. Geschult im richtigen Umgang mit Lesefehlern, ist es den Lesepaten vor allem wichtig ihr Lesepatenkind zum Lesen zu motivieren und zu ermutigen. Für Frauen und Männern aus allen Alters-, Bevölkerungs- und Berufsgruppen aus dem Raum Bogen-Hunderdorf-Schwarzach-Niederwinkling, die ihre Freude am Lesen weitergeben wollen, gibt es am Montag> 21. November, von 14 bis 17 Uhr eine Einführungsveranstaltung für neue Lesepaten in der Grund- und Mittelschule Hunderdorf.
Die Teilnahme ist unverbindlich. Interessenten können auch ohne Voranmeldung vorbeischauen. Allgemeine Auskünfte zum Projekt Lesepaten erteilt die Stadtbibliothek Straubing, Telefon 09421/9919-10, und das Freiwilligenzentrum, Telefon 09421/989635.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2011


Rückwand für das „Insektenhotel“
Osterbrunnen und Erntedankaltar
OGV-Herbstversammlung — Vortrag „Alt-Windberg und Mustergärten“
Windberg.
(ws) Bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins im Ga sthaus Hüttinger hielt Vorsitzender Klaus Bielmeier einen Dia-Vortrag über Alt-Windberg, Grabgestaltung und Mustergärten und gab einen Rückblick über das Vereinsjahr. Im Jahr 2012 blickt der Verein auf 100 Jahre OGV Windberg zurück. Die Jahresversammlung findet am Dienstag, 20. März, statt.
Klaus Bielmeier gab einen kurzen Rückblick über, die Unternehmungen des OGV im letzten halben Jahr. Er erwähnte besonders die freiwilligen Helfer, die den Osterbrunnen und den Erntedankaltar in der Kirche geschmückt haben sowie für die  Dekorationen bei gemeindlichen Anlässen sorgten.
Fahrt zu Weihnachtsmärkten
Einen wesentlichen Beitrag für die Erhaltung der Natur in der Gemeinde leistet der Obst- und Gartenbauverein mit dem „Insektenhotel“ beim Dorfweiher. Dieses wurde von Erich Kräh, Josef Kerscher, Helmut Feldmeier und Hans Müller nun kostenlos saniert sowie eine Rückwand angebracht und mit neuen Bestückern erweitert. Ein besonderes Erlebnis war ein Vereinsausflug nach Böhmen. Sehr gut besucht war ein Pflanzenbasar mit alten und neuen Obstsorten, Pflanzen und mehr vorm Amtshaus. Für ebenfalls viel Interesse sorgte ein Pflanzenschnittkurs mit Kreisfachberater Harald Götz im Kindergarten. Dieser soll im nächsten Jahr auch am Pfauplatz stattfinden. Bei der Kreislehrfahrt ins Rottal war der OGV ebenfalls präsent.
Bei Interesse für einen Besuch der diesjährigen Weihnachtsmärkte in Regensburg könnte eine Fahrt mit Privatautos oder einem Kleinbus organisiert werden. Die Jahresversammlung findet am 20. März statt. Am 28. Juli ist ein Vereinsausflug vorgesehen. Ziele sind Schärding/ Sankt Florian oder Altmühl/Prunn/Adlersberg/Mariaort/Weinstraße. 2012 feiern die Winith-Schützen ihr 50-jähriges Bestehen, dafür hat der Obst- und Gartenbauverein seine Unterstützung, unter anderem bei der Dekoration, zugesagt. Außerdem kann 2012 auf 100 Jahre OGV in Windberg, wenn auch mit einigen Unterbrechungen, zurückgeblickt werden. Es ist vorgesehen, im Herbst eine Ausstellung mit alten und neuen Obstsorten, Pflanzen und vieles mehr zu organisieren.
Bielmeier wies noch darauf hin, dass im Mai die südfranzösischen Freunde aus Abos zu Besuch in Windberg sind sowie im Juni sechs mal das Freilichtspiel „Jedermann“ stattfindet und er hofft, dass sich die Mitglieder des OGV rege daran beteiligen werden. Weiterhin empfahl er den Mitgliedern folgende Bücher für ihre erfolgreiche Gartenarbeit: Pflanzenvermehrung von Carol Klein und Streifzüge durch den Bayerischen Wald von Rudolf Reiser.
Hilfreiche Merkblätter
Auch die verteilten Merkblätter der bayerischen Obst- und Gartenbauvereine über „besonderes Obst“, „Werkzeuge für den Gehölzschnitt“ und „Pflege von Zimmerpflanzen“ seien hilfreich. Zum Schluss hielt der Vorsitzende noch einen mit viel Interesse verfolgten Dia-Vortrag über Alt-Windberg, optimale Grabgestaltung und Mustergärten.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2011


Martinsfeier
Windberg.
(ws) Am Freitag, 11. November, feiert der Kindergarten Sankt Sabinus Windberg das Martinsfest. Beginn ist um 17.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche, anschließend ist Martinsumzug über Dorfplatz, Klostergasse, Hüttingerhof, Meidendorfer Straße, Dorfplatz zum Pfarrplatz. Am Martinsfeuer vor dem Amtshaus bietet der Kindergarten-Elternbeirat Punsch und Getränke an. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2011


Oasennachmittag
Windberg
. (ws) Das geistliche Zentrum der Abtei veranstaltet am Samstag, 12. November, von 14.30 bis 16.30 Uhr einen Oasennachmittag im Alten Pfarrhof. Das sind Gesprächsnachmittage, die mit kleinen inhaltlichen Elementen und Impulsen gestaltet werden und bei denen Trauernde bei „einer Tasse Kaffee“ unter Leitung von Kordula und Erhard Schaffer in Gemeinschaft mit Gleichbetroffenen Trost und Hilfe für den nächsten Schritt auf dem Weg der Trauer finden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2011


Für eine friedliche Zukunft
Gemeinde begeht Volkstrauertag am Kriegerdenkmal
Steinburg
. (xk) Vorgezogen zum Volkstrauertag wurde am Sonntag am Ehrenmal in Steinburg der Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkrieges gedacht. Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg, Franz Xaver Häusler, sagte: „66 Jahre sind seit Kriegsende vergangen. Wir gedenken all der Menschen, die durch Krieg und Vertreibung, durch Gewalt und Gewaltherrschaft ihr Leben lassen mussten. Wir gedenken derer, die wegen ihrer Überzeugung, Religion oder Rasse verfolgt und ermordet wurden. Wir gedenken aber auch der Opfer in den Kriegs- und Krisengebieten der heutigen Zeit.“

Gedenkfeier mit Kranzniederlegung in Steinburg zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: xk)

Nach wie vor gehörten Gewalt  und Krieg weltweit zu den täglichen Nachrichtenbildern, so Häusler. Es gelte, sich mit diesen gegenwärtigen Schrecken gerade am Volkstrauertag auseinanderzusetzen, der ein sehr aktueller Gedenktag sei. „Der Volkstrauertag schützt uns vor dem Vergessen und Verdrängen und mahnt uns, aus den Fehlern der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen“, so Häusler, der anschließend am Ehrenmal für die Gefallenen und Verstorbenen aus Steinburg einen Kranz niederlegte.
Eingangs hatte Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt gesprochen und Gottes Segen für eine friedvolle Welt herabgerufen. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen und setzte mit dem Lied vom „guten Kameraden“ einen der Bedeutung des Tages würdigen Abschluss. Böllerschüsse der Winithschützen Windberg durchbrachen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse mit insgesamt 65 Millionen Toten der beiden großen Weltkriege. Nach der Gedenkfeier zelebrierte der Seelsorger in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2011


„Das ist eine einmalige Leistung“
Wasserzweckverband verabschiedet Geschäftsführer Breu — Lob für 30-jährige Tätigkeit
Hunderdorf.
(xk) Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe mit Sitz in Hunderdorf verabschiedete in einer Feierstunde im Gasthaus Plötz-Schlecht, Großlintach, den langjährigen Geschäftsführer Josef Breu mit Dank und Anerkennung in den Ruhestand. Neben den Verbandsräten ließ es sich auch Landrat Alfred Reisinger nicht nehmen, seitens der

Bürgermeister Rudi Seidenader, Bürgermeister Hans Hornberger, Resi Breu, Bürgermeister Hans Sykora, scheidender Geschäftsführer Josef Breu, neuer Geschäftsführer Gerhard Scherz, Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Heinrich Stenzel, Bürgermeister Alois Rainer und Landrat Alfred Reisinger (von links). (Foto: xk)

Rechtsaufsichtbehörde Josef Breu für seine maßgebliche Aufbauarbeit beim Wasserzweckverband besonders zu danken.
Verbandsvorsitzender Heinrich Stenzel gab einen Rückblick auf die Entstehung des Wasserzweckverbands. Aufgrund der mangelnden Wasserversorgung im Bereich Mitterfels wurde im Jahr 1962 der Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe gegründet und in ‚Hunderdorf Tiefbrunnen erschlossen. Einen Zeitungsbericht aus 1963 ist zu entnehmen ;,Wassernot in Mitterfels gehört der Vergangenheit an“, nachdem vom Wasserwerk in Hunderdorf eine acht Kilometer lange Verbindungsleitung nach Mitterfels verlegt wurde. Im Jahr 1966 waren bereits 4,7 Millionen Mark an Baukosten angefallen. In den weiteren Jahren wurde laufend in neue Leitungen, Erschließung von Baugebieten, Bau von Hochbehältern und Verbesserungen in der Wasseraufbereitungsanlage in Hunderdorf investiert.
Zu Beginn fungierten Walter und Eva Lang als Geschäftsführer des Zweckverbands. Im Jahr 1982 wurde Josef Breu als Nachfolger durch den Werksausschuss zum Geschäftsführer des Zweckverbands bestellt. In seiner 30-jährigen Tätigkeit hat sich Josef Breu mit Engagement für den Verband eingesetzt. Die Ausweisung der Wasserschutzgebiete war eine große Aufgabe. Ebenso die Umstellung der Wasserablesung auf neue Ablesekarten. Mit vorausschauenden Vorschlägen und Entscheidungen hat er dazu beigetragen, dass der Wasserzweckverband immer gute Bilanzen aufweisen konnte, erfolgreich weiterentwickelt und mit modernen Entwicklungen Schritt halten konnte. Wenn es ums Geld und den Wasserzweckverband ging, hat er immer großes Durchhaltungsvermögen bewiesen. Es ist nicht selbstverständlich, über diesen langen Zeitraum die Geschäfte eines solchen Verbandes so erfolgreich und gewissenhaft zu führen, wo Josef Breu auch voll im Berufsleben stand und steht.
Das ist eine einmalige Leistung. Heinrich Stenzel dankte im Namen der Werksausschussmitglieder und den Verbandsräten für die gute Zusammenarbeit und wünschte dem Ehepaar Breu für die Zukunft alles Gute, viel Ruhe, aber auch Gesundheit, damit sie mit ihrem Hobby, dem Reisen, noch lange Freude haben können. Im Namen des Zweckverbands überreichte er zum Dank und als Anerkennung ein Glaswappen und einen Reisegutschein.
Landrat Alfred Reisinger führte aus: „Josef Breu war all die Jahre die Stelle im Zweckverband, bei der alles zusammenlief. Er hatte den Draht zu den Verbandsgemeinden, den Bürgermeistern und Verbandsräten und zu den Beschäftigten sowie dem Landratsamt als Rechtsaufsichtbehörde.“ Auch hier schätzte man seinen Sachverstand, wenngleich die Zusammenarbeit nicht immer störungsfrei war. Neben seiner Tätigkeit beim Zweckverband und seiner hauptberuflichen Tätigkeit fand er aber auch immer noch Zeit für seinen ehrenamtlichen Einsatz in der Kommunalpolitik. 24 Jahre war er im Gemeinderat Hunderdorf, sechs Jahre gehörte er dem Kreistag an und war Mitglied in verschiedenen Ausschüssen. 2002 erhielt er die Kommunale Dankurkunde für sein kommunalpolitisches Wirken. Außerdem ist er Mitglied der Kirchenverwaltung und Kirchenpfleger in Hunderdorf. Auch als Schriftführer im Musikverein ist er tätig. Josef Breu hinterlässt seinem Nachfolger in der Geschäftsführung, Gerhard Scherz, einen Zweckverband, der auf gesunden Beinen steht und der für die Zukunft gut aufgestellt ist. Anschließend überreichte ihm der Landrat ein Präsent des Landkreises. Abschließend dankte Josef Breu seiner Frau für die Mithilfe in der Geschäftsleitung und allen für die gute Zusammenarbeit. Er war immer bestrebt, das Satzungsrecht durchzusetzen. Er habe immer versucht, es allen recht zu machen, was aber nicht einfach war und nicht immer gelang.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2011


Weihnachtsmarkt
Hunderdorf.
(he) Der Sportverein Hunderdorf veranstaltet am Samstag, 26. November, zum vierten Mal einen Weihnachtsmarkt. Dieser findet von 16 bis 20 Uhr auf dem Parkplatz im Hunderdorfer Sportzentrum statt. Der Parkplatz wird adventlich geschmückt sein. Neben etlichen Ausstellern, die unter anderem Drechselarbeiten, Advents- und Weihnachtsdeko anbieten, werden verschiedene Abteilungen des Sportvereins mit Verkaufsständen aufwarten und für das leibliche Wohl sorgen. Der Musikverein spielt bei der Veranstaltung besinnliche Weisen. Auch der Nikolaus hat sein Kommen angekündigt und wird Überraschungen für die kleinen Besucher bereithalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2011


Mahnung zum Frieden
Bald 10 000 Bundeswehrsoldaten im Friedenseinsatz
Hunderdorf.
(xk) Vorgezogen zum Volkstrauertag gedachten am Sonntag Pfarrei und politische Gemeinde der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, aber auch der Kriegs- und Gewaltopfer dieser Tage. Im Gottesdienst verdeutlichte Pfarrer Martin Müller, die Worte Christi „geht hinaus und bringt allen Menschen die Frohe Botschaft“ seien Worte des Friedens und der Liebe. Möge der Frieden die Herzen der Menschen in Hunderdorf und auf der Welt erreichen.

Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: xk)

In seiner Predigt führte der Priester unter Bezug auf das Evangelium weiter aus: „Seid wachsam, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde“. Wir brauchen ein ‚Ziel, eine Blickrichtung, wo wir uns ausrichten können. Gerade an Allerheiligen und an Allerseelen gedenken wir besonders der Verstorbenen und heute zum Volkstrauertag erfolgt das besondere Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt“, so der Seelsorger. Die Botschaft sage: „Wir sind sterblich und unser irdisches Leben ist begrenzt und darum gelte es, wachsam zu sein, denn es kann in jeder Stunde sein, dass der Herr zu dir kommt.“
Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, Bundeswehrabordnung,der VdK-Ortsverein, KuSK und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und  Steinburg und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Dort hielten zwei Soldaten Mahnwache. Sodann sprach Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete zum Gedenken für die Opfer, von Krieg und Gewalt und für den Frieden in der Welt. Kompaniechef Carsten Rohr von der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4, Hunderdorfs Patenkompanie, nahm- in seiner Ansprache zum Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege und auch der jüngsten Friedenseinsätze der Bundeswehr Bezug auf das „Lied vom guten Kameraden“. Nach den Standortentscheidungen stehe die Bundeswehr nun im Wandel. 10000 Soldaten würden künftig dauerhaft im Einsatz sein für den Frieden auf den Brennpunkten dieser Welt. Dies bedeute auch, dass Soldaten im Friedensdienst verwundet werden oder fallen. „Was trifft das uns?“, fragte der Redner, um auszuführen, dass auch das Panzerpionierbataillon 4 aus Bogen im Jahr 2012/13 mit einer Kompanie in Afghanistan eingesetzt werde. „Dazu brauchen wir von der Bevölkerung den Rückhalt und es gelte, auch an diese Kameraden zu denken“, so Kompaniechef Rohr.
Als äußeres Zeichen des Gedenkens legten Bürgermeister Hans Hornberger und KuSK-Vorsitzender Roland Peschke gemeinsam einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf umrahmte die Gedenkfeier mit Chorälen und setzte mit dem Lied vom „guten Kameraden“ und der „Deutschlandhymne“ einen der Bedeutung des Gedenktages angemessenen würdigen Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2011


Eheschließungen im Standesamt Bogen
Manuela Maria Lobmeier, Vorbühl, Niederwinkling und Stephan Gottlieb Karl Kunst, Pfelling; Claudia Lidwina Christine Prebeck und Josef Berger, Bogen; Erna Dilger, geb. Sauer und Herbert Schötz, Grubhöh, Bogen
Geburten in der Klinik Bogen
Lukas Rainer, Untergrub, Haibach; Jason Becker, Bärndorf, Bogen; Lukas Benjamin Fuchs, Haselbach; Lena Simmel, Wiesenfelden, GT Höhenberg; Michael Richard Wittenzellner, Hadersbach, Geiselhöring; Paula Maria Botzler, Straubing; Jana Susanne Ring, Ascha; Emmy Achatz, Kriseszell, Rattenberg; Sebastian Dietl, Unterschellnberg, Perasdorf; Jakob Hilmer, Schwarzach; Valentin Josef Ludwig Rothamer, Aholfing; Steven Schifferstein, Straubing; Luis Georg Beller, Mariaposching, GT Loham; Emily Maier, Rimbach, Neukirchen; Anna Maria Mühlbauer, Windberg, GT Irensfelden; Ronja Junker, Wetzelsberg, Stallwang; Lina Lautenschlager, Straubing; Manuel Lummer, Kleinlintach, Bogen; Johannes Bartholomäus Müller, Mitterfels; Mercedes Delia Rose, Oberbucha, Windberg; Hannah Maria Sagstetter, Niederwinkling, GT Welchenberg; Mia Sophie Bielmeier, Sankt Englmar; Hannah Maria Nelz, Steinach; Antonia Caroline Forster, Bogen; Wolfgang Johann Reinhard Götz, Aiterhofen; Pauline Emelie Rinkl, Neukirchen; Maximilian Baumgartner, Zeitlhof, Prackenbach; Sophia Englmeier, Mariaposching, GT Loham.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2011


Kriegerdenkmal soll neu gestaltet werden
Verdiente Mitglieder bei KuSK-Jahresversammlung geehrt — Bürgermeister lobt Einsatz
Hunderdorf.
(xk) Die Ehrung von verdienten Mitgliedern und der Rückblick auf ein Jahr mit vielen Terminen stand im Mittelpunkt der Jahresversammlung der KuSK Hunderdorf. Die KuSK habe sich ins Gemeinde- und Vereinsgeschehen aktiv eingebracht, betonte Vorsitzender Roland Peschke. Der Mitgliederstand konnte mit 110 Mitgliedern konstant gehalten werden.
Die Versammlung fand am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer statt. In seinem Rechenschaftsbericht wies Peschke unter anderem auf drei Neuaufnahmen hin und betonte, es konnten im zweiten Jahr in Folge erfolgreich Mitglieder geworben werden. Man hat drei Vorstandssitzungen abgehalten, und der gesamte Vorstand habe sich dafür eingesetzt, insbesondere die Mitgliederwerbung zu forcieren.

Die geehrten Mitglieder Willi Mühlbauer und Ernst Sacher (Dritter und Vierter von links) im Kreise von Hauptfeldwebel Andreas Dittrich, Bürgermeister Hans Hornberger, Vorstandsmit-glied Ludwig Schuhbauer, Vorsitzendem Roland Peschke, Kompaniechef Carsten Rohr und Vorstandsmitglied Karl Riepl (von links). (Foto: xk)

Der zweitägige Vereinsausflug habe wegen zu geringer Teilnehmerzahl ausfallen müssen. Ausgefallen sind auch das Gartenfest an Fronleichnam sowie das Vergleichsschießen mit der Patenkompanie 5. Panzerpionierbataillon 4 und den Ortsvereinen, da wegen eines nachfolgenden Termins auf den gleichen Tag das 40-jährige Vereinsjubiläum festgesetzt war.
Ehrenmal wird renoviert
Eingeführt wurde der Monatsstammtisch, der immer jeden ersten Montag im Monat stattfindet. Gut kam auch heuer wieder das Wildessen an. Zudem fand wieder die Kleider-Tauschbörse im März statt. Außerdem wurden für die Erneuerung des Kriegerdenkmals verschiedene Eindrücke gesammelt, wie das Ehrenmal neu gestaltet werden könnte. Dazu werden die Ergebnisse der Gemeinde und der Kirchenverwaltung vorgelegt, um dann im Benehmen die Feinplanung weiterzuführen für eine Fertigstellung im Jahr 2015.
Für das gute partnerschaftliche Miteinander richtete Peschke ein besonderes Dankeschön an die Patenkompanie mit Kompaniechef Carsten Rohr an der Spitze. Der KuSK-Vorsitzende bedauerte, dass im Rahmen der Bundeswehrreform die 5. Kompanie in Bogen wohl aufgelöst werde. In seinem Ausblick verwies der Redner auf das 135-jährige Gründungsfest im Jahr 2015, über das im Vorstand diskutiert wurde und wofür noch eine Mitgliederbefragung durchgeführt wird. Zugleich kündigte Peschke an, dass er aus verschiedenen Gründen ab dem Jahr 2013 nicht mehr zur Verfügung stehe.
Nach dem Bericht von Kassier Ludwig Schuhbauer wurde die Vertretung der Führungskräfte im Verhinderungsfall diskutiert, ebenso das Thema Fahnenträger und einige Punkte mehr. Bürgermeister Hans Hornberger betonte seine Wertschätzung gegenüber der KuSK, die gute Vereinsarbeit leiste. Der Verein trage bei verschiedenen Anlässen zu einem aktiven Gemeinde- und Vereinsleben bei und habe eine gute Verbindung zur Patenkompanie. Der KuSK-Vorschlag, das Ehrenmal zu renovieren, werde von Bürgermeister und Gemeinderat positiv gesehen. Seitens der Gemeinde sei man gerne bereit, im Rahmen des Möglichen Unterstützung zu geben. Danach folgte die Auszeichnung langjähriger verdienter Mitglieder. Ihnen wurde in Würdigung ihrer Verdienste um den Verein Dank und Anerkennung ausgesprochen, und sie erhielten das jeweilige Ehrenkreuz. Für 25 Jahre: Rudolf Herzog, Otto Hainz, Helmut Rötzer, Franz Solcher. Für 30 Jahre: Xaver Oischinger, Gottfried Höfelsauer, Josef Obermeier, Ernst Sacher und Ewald Brunner. Für 41 Jahre: Willi Mühlbauer:
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2011


„Gott erfahren“
Vortrag von Bildungsreferentin Pfaller über Gott
Hunderdorf.
(hk) Zum Vortrag mit dem Thema „Gott erfahren in menschlichen Zeichen – die Sakramente“ des Frauenbunds war Bildungsreferentin Birgitt Pfaller als Referentin gekommen. Diese legte die Bedeutung von Zeichen und Symbolen dar. So ist zum Beispiel ein Ehering für die Eheleute viel mehr wert als das Material, aus dem er gemacht ist, und ein Rosenstrauß, geschenkt mit lieben Worten, rührt das Herz an. So erinnern Symbole an Wahrheiten, die nicht sichtbar sind, wie Liebe, Treue, Vertrauen. Wenn also bei den kirchlichen Sakramenten Zeichen verwendet werden, sei der Mensch nicht nur über den Verstand angesprochen, sondern auch über die Sinne und das Gefühl. „Gott will, dass wir seine  Liebe spüren, begreifen, an unserem Leib erfahren können, sagte die Referentin.
Dann stellte sie die Symbole und Handlungen bei den Sakramenten dar und erläuterte ihre Bedeutung. Wenn ich jemandem die Hand auflege, auf den Kopf oder die Schulter, sage ich damit: „Du gehörst zu mir, ich beschütze dich, ich schaue auf dich, ich will dich trösten und dir Mut machen.“ Genau so sei die Handauflegung zu deuten, die bei der Spendung von Taufe, Firmung, Priesterweihe, Krankensalbung und – in verkürzter Weise – beim Bußsakrament erfolgt. Gott sagt mit diesem Zeichen: „Ich nehme dich Mensch, an, ich sorge für dich, ich stärke dich.“ Auch die Salbung sei ein sprechendes Zeichen bei mehreren Sakramenten. Sie mache die Würde des Menschen als Kind Gottes deutlich, die Stärkung zu dem Auftrag, mit dem eigenen Leben Gottes Liebe und Größe zu bezeugen, und auch die Heilung an Leib und Seele, die Gott schenkt.
Das Wasser der Taufe sei Zeichen für Reinigung, Erfrischung und Lebenskraft. So solle das Weihwasser ein Leben lang an die Gaben Gottes erinnern, die dem Menschen in der Taufe mitgegeben wurden und die ihn immer wieder neu stärken und aufrichten können. Vertieft wurden diese Gedanken mit dem gemeinsam gehörten Lied „Ja weil Gott meinen Namen kennt, mich sein Kind, seine Freude nennt, darf ich leben in seiner Liebe, darf ich leben in seinem Licht.“ Auch die Bedeutung der Zeichen der Eucharistie, Brot und Wein, stellte die Referentin dar.
Brot ist Leben, Nahrung, die den Leib stärkt und erhält. Wein ist ein Getränk der festlichen Freude. In Brot und Wein sei außerdem die Erfahrung enthalten, dass aus dem Tod, aus dem Sich-Verschenken, neues Leben entstehe. Eucharistie sei die Lebenshingabe Jesus an die  Menschen, stellte Birgitt Pfaller fest. Wir danken Gott für seine Liebe und nehmen sie an. Das gemeinsame Mahl sei auch ein Zeichen der Zusammengehörigkeit. Eucharistie sei das Gedächtnis unserer Erlösung, sagte die Bildungsreferentin.
Abschließend stellte Birgitt Pfaller fest, dass sie dies vor allem in ihren Ausführungen zu den Sakramenten deutlich machen wollte, und fuhr fort, dass Großes uns Menschen geschenkt und anvertraut sei in diesen Zeichen, die uns die Gegenwart und die Liebe Gottes zusagen. „Sakramente sind keine Pflichtübungen, die wir absolvieren müssen, sondern Geschenke des gütigen Gottes, in denen wir Leben, Kraft, Trost und Hilfe finden, wenn wir sie nur annehmen.“
Für diesen interessanten Vortrag erhielt die Rednerin großen Applaus. Frauenbund Vorsitzende Angela Söldner bedankte sich bei Birgitt Pfaller mit einem kleinen Geschenk
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2011


Nikolauswanderung und Skikurs
Ortsvereine und Verbände legen Termine für Veranstaltungen fest
Hunderdorf.
(xk) Kürzlich haben die Vereine und Verbände der Gemeinde Hunderdorf die Termine für das kommende Vereinsjahr festgelegt.
November: 9., Monatsversammlung, Kath. Frauenbund; 11., St.- Martins-Feier, Pfarrgemeinde -und Kindergarten; 11., Bürgerversammlung, Gemeinde Hunderdorf; 12., Kinder-Bibeltag, kath. Pfarrei; 19., Ehrennachmittag, SV Hunderdorf; 19., Ministranten-Aufnahme; 25., Kegelaktion der Ministranten; 26., Weihnachtsmarkt, SV Hunderdorf; 26., Christbaumversteigerung, FFW; 27., Adventssingen, kath. Pfarrei.
Dezember: 2., Christbaumversteigerung Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 3., Ministranten-Probe für St. Nikolaus und, Sternsinger-Einteilung; 3., Nikolauswanderung des Fremdenverkehrsvereins Steinburg; 3., Christbaumversteigerung FFW Au vorm Wald; 4., Patroziniumsfeier St. Nikolaus, kath. Pfarrei; 4., Adventsfeier des Musikvereins; 7., Adventsfeier, Kath. Frauenbund; 9., Plätzchen- und Glühwein-Vorbereitung, Ministranten; 10., Glühwein und Plätzchen nach dem Gottesdienst, Ministranten; 10., Adventsfeier, FFW Steinburg, 11., Glühwein und Plätzchen nach dem Gottesdienst, Ministranten; 11.,, Weihnachtsfeier intern, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 18., Weihnachtsfeier, Trachtenverein; 24., Ministrantenproben für Weihnachten; 31., Jahresabschlussumtrunk, Kath. Landjugend.
Januar 2012: 2. bis 5. Sternsinger-Aktion, Ministranten; 2. bis 5. Skikurs Kinder, Ski- und Snowboardkurs Erwachsene, SV-Ski; 2. bis 6. Ski- und Snowboardkurs Kinder ab 5 Jahren, SV-Ski; 11., Monatsversammlung, Kath. Frauenbund; 13., Dankeschön-Essen der Mitarbeiter/innen, Pfarrei; 19., ökum. Gottesdienst; 21., Dankeschön-Essen der Ministranten; 21., Jahresversammlung der Oldtimerfreunde; 21., 1-Tages- Skifahrt Stammtisch Au vorm Wald; 28., 1-Tages-Skifahrt Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 21., 1-Tages-Skifahrt nach Maria Alm, SV-Ski; 29., Jahresversammlung, Fremdenverkehrsverein Steinburg.
Februar: 4., Sportlerball, SV-Gesamtverein; 10., Weiberfasching, Kath. Frauenbund; 11., 1-Tages-Skifahrt nach Fieberbrunn; SV-Ski; 17., Jahresversammlung Musikverein; 18., Faschingsball FFW Steinburg; 18. bis 25. Skiwoche Meransen/Südtirol, SV-Ski; 20., Rosenmontagsball Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 21., Schneeparty Stammtisch Au vorm Wald; 25., Jahresversammlung FFW Au vorm Wald.
März: 2., Weltgebetstag in Oberalteich, Kath. Frauenbund; 3., Jahresversammlung FFW Hunderdorf; 7.,Monatsversammlung, Kath. Frauenbund; 9., Jahresversammlung Trachtenverein, 10., Ski-Abschlussfahrt SV-Ski; 10., Jahresversammlung Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 10., Jahresversammlung FFW Steinburg; 14., Dekanatstag, kath. Pfarrei, 17., Starkbierfest Musikverein; 23./24., Theateraufführung Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 24., Frühjahrsversammlung Stammtisch Au vorm Wald, 25., Mühlhiaslmarkt, Interessengemeinschaft Hunderdorf Geschäftsleute; 30., Theateraufführung Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 31., Ministrantenproben für Karwoche; 31., Jahresversammlung EC Steinburg; 31., Theateraufführung Stammtisch Lintach-Hunderdorf.
April: 7., Ministrantenproben für Ostern; 11., Monatsversammlung Kath. Frauenbund; 11,, Jahresversammlung SV-Volleyball; 14., Jahresversammlung Bayerwaldverein, 14., Jahresversammlung SV-Ski; 15., Jahresversammlung FFW Gaishausen; 19., interner Bezirkstag in Salching, Kath. Prauen1;und; 28., Florianifest, FFW; 30., Maibaumaufstellen FPW Gaishausen.
Mai: 1., Maibaumaufstellen Stammtisch Au vorm Wald; 1., Vereinsmeisterschaft SV-Eisstock, 9., Muttertagsfeier, Kath. Frauenbund; 13., Erstkommunionfeier, kath. Pfarrei; 17. bis 20., 4-Tages-Ausflug zum Gardasee, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 19., Wandertag Bayerwaldverein; 19., Sommernachtsfest FFW Hunderdorf; 23., Maiandacht in Herrnfehlburg, Kath. Frauenbund.
Juni: 1., Fahrt zum Steinburger Parkfest nach Steinburg/Sachsen-Anhalt, Fremdenverkehrsverein Steinburg; 1. bis 1, Hunderdorfer Volks- und Heimatfest, Gemeinde; 3., Gründungsfest Musikverein; 6. bis 10., Ausflug nach Caorle, SV-Ski; 13., Monatsversammlung mit Referat, Kath. Frauenbund; 23., Sonnwendfeier, SV-Ski; 23./24., Steinburger Kirchweih, FFW Steinburg; 26., Bezirksversammlung, Kath. Frauenbund.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2011


Kerstin Schmidbauer Vorsitzende
Katholische Landjugend wurde nach einem Jahr Pause wiederbelebt
Windberg.
(ws) Bei der Mitgliederversammlung der KLJB Windberg am Montagabend in den Räumen des Landjugendheims im „Alten Pfarrhof“ wurden vor etwa 20 anwesenden Jugendlichen die Weichen für eine hoffnungsvolle Zukunft gestellt. Der komplette Vorstand wurde dabei neu gewählt. Pfarrer Abt Hermann-Josef Kugler sagte dem neuen Vorstand volle Unterstützung der Pfarrei zu.

Die jetzigen Mitglieder der KLJB mit ihrem neuen und alten Vorsitzenden sowie Abt Her-mann-Josef (links) und Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Vierter von rechts). (Foto: ws

Vorsitzender Christian Trum teilte mit, dass schon seit über einem Jahr keine Aktivität der KLJB mehr zu verzeichnen sei, da es einfach nicht gelungen war, einen neuen Vorstand zu bilden. Da sich aber seit einiger Zeit etliche Jugendliche in der Gemeinde für eine Wiederbelebung der KLJB starkmachten und mit diesen mehrere Treffen stattfanden, um die Zukunft zu besprechen, gibt es nun wieder gute Aussichten.
Der bisherige Vorstand berief eine Mitgliederversammlung ein und erklärte dabei komplett den Rücktritt, damit durch Wahlen ein Neubeginn möglich war. Bürgermeister Hans Gstettenbauer gelang es dann in kurzer Zeit, einen neuen Vorstand wählen zu lassen. Vorsitzende ist Kerstin Schmidbauer, Stellvertreterin Heidi‘ Englberger, Kassier Stefan Dietl und Schriftführer Andreas Henrich.
Gstettenbauer sagte, er freue sich, dass es nun wieder eine aktive Landjugend im Klosterdorf gebe, denn sie sei durch ihre vielen Aktionen in den letzten Jahren ein fester Bestandteil in der Gemeinde geworden. „Sicher habt ihr bei euren kommenden Aufgaben viel Spaß“, sagte das Gemeindeoberhaupt — und äußerte die Hoffnung, ein Amt in der Landjugend möge zugleich der Einstieg für eine andere spätere ehrenamtliche Tätigkeit für das Gemeinwohl sein.
Auch Pfarrer Abt Hermann-Josef Kugler zeigte sich glücklich darüber, dass nun wieder eine lebendige Jugendarbeit in der Pfarrei vorhanden sei. Sehr erfreulich sei, dass im Laufe des Sommers der Wunsch auf eine Wiederbelebung der KLJB aus den Reihen der jungen Mitbürger gekommen sei, denn nichts sei besser, als wenn die Jugend solches selbst in die Hand nehme. Kein Problem sei, dass die Mitglieder des neuen Vorstands noch keine 18 Jahre alt seien, denn bei der kommenden aktiven Arbeit würden sie von Abt Hermann-Josef voll unterstützt. Da der Abt aber oft für andere Aufgaben unterwegs ist, wird ihn bei seiner Abwesenheit Frater Felix vom Kloster vertreten. Auch Mesnerin Gisela Biendl steht jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Die KLJB muss sich nun für die Zukunft Ziele setzen, um bei der nächsten Jahresversammlung feststellen zu können, welche erreicht wurden.
Durch die sehr erfolgreiche Arbeit und das positive Auftreten der Landjugend unter ihrem bisherigen Vorstand in den letzten acht Jahren erwarb sich die Organisation im Klosterdorf große Anerkennung, dafür gebühre den jungen Leuten ein besonderer Dank. Auch an der Wiederbelebung der KLJB waren die bisherigen KLJB-Mitglieder wesentlich beteiligt. „Als Dank und Anerkennung überreiche ich euch ein ,Präsentle“, sagte der gebürtige Schwabe Abt Hermann-Josef.
Sinnvoll wäre, wenn die neuen Vorstandsmitglieder am Samstag, 26. November, bei der Herbstkreisversammlung in Geiselhöring teilnähmen. Maria Poiger erklärte sich bereit, sie zu fahren. Zum Schuss setzte sich der Vorstand mit Abt Hermann-Josef und Frater Felix zusammen, um die weiteren Schritte der kommenden Arbeit zu besprechen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2011


Bürgerversammlung im Amtshaus Windberg
Windberg.
(xk) Am Samstag, 19. November, findet um 19.30 Uhr. Im Bürgersaal des Amtshauses Windberg eine Bürgerversammlung für die Bürger des gesamten, Gemeindebereiches Windberg statt. Bürgermeister Hans Gstettenbauer berichtet dabei aktuell über das Gemeindegeschehen. Sodann können von der Bevölkerung in der Diskussion Wünsche und Anregungen zur Kommunalpolitik vorgebracht werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2011


Geschichten von Jesus
Kinderbibeltag: Gleichnis vom „verlorenen Schaf“ war Thema
Hunderdorf.
(hk) Am Samstagnachmittag fand in der Pfarrei Sankt Nikolaus wieder ein Kinderbibeltag statt. Das Thema befasste sich mit dem „Gleichnis vom verlorenen Schaf — bei Jesus geht keiner verloren“. Dekan, Pater Martin Müller und Mitglieder des Familiengottesdienstkreises haben den Tag vorbereitet. Den Kindern sollte mit Spielen, Basteln, Singen und Meditation die Geschichte, die Jesus vom verlorenen Schaf erzählte, nähergebracht werden.

Pater Martin vertieft mit den Kindern die gehörte Bibelstelle. (Fotos: hk)

Pater Martin sagte zu Beginn, dass die Kinder die Bibel einmal von einer anderen Seite, nämlich durch Anschauen einer Geschichte, kennenlernen sollen. Mit dem Kennenlernspiel „Sag mir, wie heißt du?“ stellten sich die Kinder und Mitarbeiter erst einmal untereinander vor. Dann trat ein Hirte auf, der von seinem Leben und seiner Arbeit erzählte und schließlich sagte: „Ein guter Hirte lässt seine Schafe nicht im Stich. Ich kenne meine Schafe und meine Schafe kennen mich. Wenn sich eines verirrt hat, hole ich es zurück.“
Dann folgte ein Schattenspiel, wo erzählt wurde, dass ein Hirte viele Schafe hatte und gut zu ihnen war. Als eines der Schafe von der Herde weglief und nicht mehr zurückfand, suchte es der Hirte und als er es fand, trug er es voller Freude zur Herde zurück und sagte: „Freut euch mit mir, ich habe mein Schaf Die Kinder beim basteln der Schafe. wiedergefunden, das verloren war.“ Nach einer kurzen Pause wurden die Kinder in vier Gruppen eingeteilt. In einer Gruppe vertieften sie die Geschichte noch einmal. In der anderen Gruppe machten sie eine Spielkette zum Thema. In der dritten Gruppe machten die Kinder eine Fantasiereise mit dem guten Hirten und in der letzten Gruppen bastelten sie kleine Schafe.

Die Kinder beim basteln der Schafe

Zum Abschluss des Tages trafen sich alle Kinder in der Pfarrkirche zum Familiengottesdienst, der auch vom Kinderchor unter der Leitung von Frau Dilger mitgestaltet wurde. Eingangs sagte Pater Martin: „Jetzt dürfen wir herkommen zum guten Hirten, denn Jesus, der gute Hirte selber, lädt uns ein. In einer Gemeinschaft sind wir jetzt um ihn versammelt, wie die Schafe um ihren Hirten versammelt sind.“ Dann folgte eine Dialogansprache zwischen Pater Martin und seinem Gast, den er mitbrachte, den guten Hirten. Pater Martin meinte, dass die Menschen bei Jesus, der auf seine große Herde schaue, geborgen seien. Er fange auch die kranken Schafe ein und bringe sie auf eine gute Weide. In den Fürbitten wurde zu jeder Bitte ein Herz nach vorne gebracht. Die Herzen sollten dafür stehen, dass wie sich der gute Hirte ein Herz für seine Schafe nehme, sich auch Gott ein Herz für die Menschen nehme.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2011


Führungswechsel bei den Auingern
Neue Doppelspitze mit Stefan und Michael Kronfeldner ins Amt gewählt
Au vorm Wald.
(ta) Keinerlei Nachwuchssorgen kennt der 1978 gegründete Stammtisch der Auinger. Eine große Anzahl der insgesamt 77 Mitglieder hat an der diesjährigen Herbstversammlung teilgenommen. Vorsitzender Gerhard Kronfeldner gab einen kurzen Rückblick über das Vereinsgeschehen der vergangenen Monate. „Wir sind ein aktiver Baustein im Dorfleben und auch darüber hinaus“, so die Worte von Kronfeldner.
Er sei sich sicher, dass dies auch mit einer neuen Führungsriege so bleiben werde, so Kronfeldner weiter. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern für die langjährige, harmonische Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung. Nur so war es möglich, auch mit sozialen Aktivitäten Mitmenschen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stünden. So seien seit vielen Jahren die Einnahmen aus dem traditionellen Nikolausgehen an die „Bettina-Bräu-Stiftung“ gespendet worden. „Ein Engagement, das mir persönlich immer sehr wichtig war“, so Kronfeldner. Kassier Christian Hillmeier gab anschließend einen detaillierten Kassenbericht. Die Kassenlage sei zufriedenstellend, stellte er fest. Trotz hoher Ausgabe, unter anderem wurde ein Ballfangzaun auf dem dörflichen Turnplatz errichtet, sei der Verein auch in Zukunft gut aufgestellt.
Anschließend wurden die turnusmäßigen Neuwahlen der Vereinsgremien durchgeführt. Gleichzeitig wurde damit ein Generationenwechsel eingeläutet. Einer Frauenquote bedurfte es dabei nicht. Als neue Doppelspitze wurden Stefan Kronfeldner und Michael Kronfeldner gewählt. Als gleichberechtigte erste Vorstände werden sie die nächsten zwei Jahre den Verein führen. Ihnen zur Seite steht mit Thomas Hornberger ebenfalls ein junges Nachwuchsmitglied. Kassier und Schriftführer bleibt wie bisher Christian Hillmeier. Die gesamte Vorstandschaft komplettieren die Ausschussmitglieder Alois Freudenstein, Helga Heigl, Michael Kornelius, Katrin Kronfeldner, Magdalena Meier, Silke Riedl und Gaby Schreiner.
Die neu gewählten Vorstände bekräftigten, dass auch sie auf der bisherigen Grundlage weiterarbeiten werden: Förderung der Gemeinschaft, des Zusammenhalts und der Menschlichkeit. Dazu appellierten sie an, die Mitglieder, auch weiterhin aktiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen und sich mit Elan und Engagement einzubringen.-Dies könne bereits am 19. November beim internen Watterturnier und am 17. Dezember bei der Weihnachtsfeier geschehen. Mit einem Aufruf, auch weiterhin so zusammenzuhalten wie bisher, schlossen die beiden neuen Vorstände die Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2011


Erfolgreiche Saison beendet
Jahresabschluss der Tennisabteilung des Sportvereins
Hunderdorf.
(he) Die Saison der Tennisabteilung des SV Hunderdorf ist kürzlich mit der Abschlussfeier im Gasthaus Hüttinger in Windberg zu Ende gegangen. Zweiter Abteilungsleiter Heinz Hentschirsch ging in seinem Rückblick zunächst auf die Generalsanierung von zwei Tennisplätzen ein, wobei er die großzügige Unterstützung der Gemeinde Hunderdorf in finanzieller Hinsicht hervorhob.
Auf dem außersportlichen Programm des Tennisclubs standen der Besuch der BMW-Open, eine Radltour, der Besuch der Sonnwendfeier der Ski- und Fußballabteilung; die Teilnahme an der Ortsmeisterschaft des Schützenvereins und das Weinfest. Eine Abordnung hat das 30-jährige Gründungsfest der Tennisabteilung des SV Konzell besucht. Es wurden auch neue Vereins-T-Shirts angeschafft.
Die Vereinsmeisterschaft 2011 gewannen Claudia Miedaner bei den Damen und Florian Schötz bei den Herren. Hentschirsch wies auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen TSV Mitterfels und TC Neukirchen hin.
Sportwart Ewald Scherl konnte ein äußerst erfolgreiches Resümee ziehen, als er das Abschneiden der acht am Verbandsspielbetrieb beteiligten Mannschaften anführte. Im Einzelnen sahen die Ergebnisse wie folgt aus: U 103. Platz, U 14; 2. Platz, U 18 Juniorinnen 5. Platz, U 18 Junioren 2. Platz, Damen I 5. Platz, Damen II 3. Platz, Herren II 2. Platz und Herren I 1. Platz, was für letztere auch. den Aufstieg in die Bezirksklasse 2 bedeutet. Zudem erreichte eine Mannschaft in einer Privatrunde einen 5. Platz und eine Mädchenmannschaft bestritt Freundschaftsspiele.
Ewald Scherl und Manfred Huber führten die Siegerehrungen der Doppel- und Mixedmeisterschaften .durch. Diese hatten folgende Ergebnisse gebracht: Damendoppel: 1. Marianne Klar/Claudia Miedaner; 2. ‚ Theresa Wührl/Verena Krieg; 3. Elisabeth Naimer/Monika Pielmeier. Herrendoppel: 1. Ben Uekermann/ Günther Pielmeier; 2. Max Prommersberger/Chris Hanner; 3. Matthias Bugl/Heinz Hentschirsch. Mixed: 1. Verena Krieg/Armin Mauerer; 2. Waltraud Hornberger/Heinz Hentschirsch; 3. Maike Weinzierl/ Matthias Bugl. Sieger und Platzierte konnten wertvolle Sachpreise in Empfang nehmen. Vergnügungswart Matthias Bugl machte die Mitglieder noch auf einen geplanten Kegel- oder Bowlingabend aufmerksam.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2011


Pläne für Erweiterung der Turnhalle
Vorentwurfskonzept soll erstellt werden — Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
(xk) Die Flächennutzungs- und Landschaftsplanänderung für zwei Wohnbauobjekte in der Bahnhofstraße in Hunderdorf sowie Informationen des Bürgermeisters waren Punkte bei der Sitzung des Gemeinderates im Rathaus in Hunderdorf. Daneben stand bei der Sitzung die Vergabe der Architektenleistung für ein Gesamtkonzept für die Schule mit Erweiterung der Turnhalle sowie eine Machbarkeitsstudie für eine energieeffiziente Heizung auf dem Programm.
Bezüglich der Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes wurde die Verwaltung beauftragt, die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung durchzuführen. Wie Bürgermeister Hans Hornberger unter Bezug auf eine Beratung in einer vorhergehenden Sitzung ausführte, soll mit der Planänderung die baurechtliche Voraussetzung für die Errichtung von zwei Doppelhäusern mit Garagen in Holzständerbauweise sowie einem Hinterliegergrundstück an der Bahnhofstraße angrenzend an das Sportzentrum, ermöglicht werden. Wie von Verwaltungsseite vorgetragen, werden emissionstechnische Auflagen im Baugenehmigungsverfahren geprüft und bezüglich des Sportzentrums auch eine notarielle Absicherung geboten. Zudem hat der Antragsteller erklärt, etwaige Lärmschutzmaßnahmen und die Kosten der Flächennutzungsplanänderung zu übernehmen. Mit diesen Maßgaben billigte der Gemeinderat den vorgelegten Deckblattentwurf.
Bürgermeister Hornberger informierte über den beim Amt für Ländliche Entwicklung gestellten Antrag zur Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen in Steinburg. Es wäre wünschenswert, so der Ratsvorsitzende, wenn die Gemeinde in die Förderurig aus dem Dorferneuerungsprogramm für verschiedene Ortsentwicklungsmaßnahmen aufgenommen würde. Zur Kenntnis, nahm der Gemeinderat die Beteiligung der Gemeinde durch die Deutsche Telekom gemäß dem Bayerischen Mobilfunkmarkt. Danach wird bei der Mobilfunksendeanlage im Bereich der Autobahn A 3 bei Stetten die GSM-Technik durch die UMTS-Technologie ersetzt. Seitens der Gemeinde werden zu den Telekomplanungen am bestehenden Mast keine Standortalternativen vorgeschlagen.
Bessere Beleuchtung
Aus dem Gemeinderat angesprochen wurde die bessere Beleuchtung  der Gehwegverbindung Hunderdorf-Thananger Straße. Weiterhin wurden Wandschmierereien bei der Buswartehalle am ehemaligen Bahnhofsgelände bekrittelt. Es sei unverständlich, dass mit den Schmierereien zulasten der Allgemeinheit Kosten verursacht werden. Jedenfalls werden bei Feststellung die Verursacher wegen Sachbeschädigung angezeigt und die gemeindlichen Aufwendungen geltend gemacht. Auf eine Anfrage bezüglich des Sachstandes Erdgasleitung führte der Rathauschef aus, dass für die Verbindungsleitung von Bärndorf nach Hunderdorf laut Aussagen des Erdgasversorgungsunternehmens noch heuer der Baubeginn erfolgen sollte, das Bauende jedenfalls 2012 sein werde. Zur Anfrage bezüglich der Elektrotankstellen innerhalb der Gemeinde im Zuge des E-Wald-Projektes, für die sich die Gemeinde beworben habe, verwies das Gemeindeoberhaupt auf die noch ausstehende Fördergelderbewilligung durch den Freistaat. Zum anderen sei nicht bekannt, inwieweit die gemeindliche Bewerbung für zwei E-Tankstellen im Gesamtkonzept berücksichtigt wird.
Ferner verwies Bürgermeister Hans Hornberger auf die schon länger bestehenden Vorstellungen zur Erweiterung der Turnhalle auf eine Zweifachturnhalle/Mehrzweckhalle. Der Gemeinderat sprach sich abschließend einstimmig dafür aus, ein Vorentwurfskonzept erstellen zu lassen und auf dieser Basis die Fördermöglichkeiten zu erkunden Gleichwohl einmütig fiel sodann die Entscheidung in nicht öffentliche Sitzung mit den Planungsleistungen der Phase eins und zwei die Architektengesellschaft Hornberger, Illner und Wen, Bogen, zu beauftragen. Ferner wurde entschieden, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben beim Energiezentrum Deggendorf.
Damit soll eine Entscheidungsgrundlage für eine Hackschnitzelheizung oder eine energieeffizient Heizung beim Schulzentrum erarbeitet werden. Erfreulicherweise wird diese Analyse im Rahmen der Bioenergieregion Straubing-Bogen mit immerhin rund 5 000 Euro bezuschusst. Danach wird der Gemeinderat gefordert sein, über ein zukunftsweisendes Energiekonzept zu entscheiden.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2011


Wichtige Projekte in Angriff genommen
Positive Entwicklung der Haushaltslage — Viele Informationen bei Bürgerversammlung
Hunderdorf.
(xk) Rund 45 Zuhörer verfolgten bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer die Ausführungen von Bürgermeister Hans Hornberger über das Gemeindegeschehen. Dabei berichtete der Gemeindechef über die wichtigsten Investitionsmaßnahmen, die gemeindlichen Planungen und gab einen Ausblick auf die Vorhaben der nächsten Jahre. „Insgesamt können wir zur Gemeindeentwicklung eine positive Bilanz ziehen, auch wenn bei der einen oder anderen Maßnahme Prioritäten gesetzt werden müssen“, so Hornberger, der dann näher auch über den 7,4 Millionen Haushalt informierte, der geprägt ist vom Kinderkrippen bau, Rathaussanierung, Straßeninstandsetzungen und FF-Fahrzeugbeschaffung.
Der Bürgermeister, unterstützt mit einer Power-Point-Präsentation des Verwaltungsleiters Xaver Kern, erläuterte die Investitionsmaßnahmen und konstatierte: „Es hat sich viel getan im Gemeindegeschehen seit der letzten Bürgerversammlung.“ Weiter zeigte er die Bemühungen für weitere Baugebietsflächen in Hunderdorf und Steinburg auf. Als Zukunftsmaßnahme bezeichnete er die Dorferneuerungsmaßnahmen in Steinburg, für die eine Förderung beim Amt für Ländliche Entwicklung beantragt wurde unter Vorlage eines ersten Entwurfskonzeptes. Die Planungen eingeleitet sind auch für eine Gewerbegebietsausweisung in Hofdorf/Grabmühl bei der Autobahnausfahrt. Hier soll ein Gewerbegebiet auf einer Fläche von rund neun Hektar entstehen, der auch darauf verwies, dass angrenzende Grundstücksbereiche wegen des Wasserschutzgebietes beziehungsweise des Tonabbaugebietes nicht in Frage kommen. Ergriffen wurde seitens der Gemeindeverantwortlichen die Chance, einen Erdgasanschluss für Hunderdorf zu erhalten. Ein Konzessionsvertrag wurde seitens des Gemeinderates gebilligt, ebenso ein Infrastrukturzuschuss für den Leitungsbau von Bärndorf nach Hunderdorf mit 90 000 Euro. Es könnten nicht nur Gewerbegebiete angeschlossen werden, sondern bei Anschlussinteresse würde sich im Ortsbereich auch für Hauseigentümer eine Anschlussmöglichkeit eröffnen.
Zuschuss für die Abwasseranlage
Besonders erfreulich wertete Hornberger auch den Eingang des Zuschusses für den Bau der Abwasseranlage, Bauabschnitt 13 in Höhe von 1 046 000 Euro zu den Gesamtbaukosten von rund 1,45 Millionen Euro für die Bereiche Öd, Grub, Lintach, Rammersberg, Stetten und Sollach. Der Zuschuss trägt natürlich zur guten Haushaltslage entsprechend bei.
Rund 520 000 Euro investiert die Gemeinde in den zum Oktober bezogenen Neubau der Kinderkrippe in Hunderdorf. Neben den vier Regelgruppen wird nunmehr auch diese Kleinkindergruppe mit zwölf Plätzen in der laufenden Betriebsträgerschaft der Kirchenverwaltung Hunderdorf geführt.
Der Niedrigenergiebau erhielt eine umweltfreundliche Erdwärmeheizung. Wie der Bürgermeister ausführte, soll auch eine Machbarkeitsstudie die Grundlage für eine Hackschnitzelheizung oder eine energieeffiziente Heizung für das Schulzentrum erbringen. Die Analyse wird im Rahmen der Bioenergieregion Straubing-Bogen gefördert. Seitens der Gemeinde wurden für die Beheizung des Bauhofes einschließlich Wohnung sowie des Wertstoffhofes eine Hackschnitzelheizung sowie eine Hackschnitzellagerhalle errichtet bei Kosten von rund 75 000 Euro.
Aus dem Grüngut an Straßen und Plätzen können kostengünstig die Hackschnitzel gewonnen werden. Zudem wurde zur umweltfreundlichen Energiegewinnung bei der Kläranlage in Hunderdorf eine weitere Photovoltaikanlage errichtet mit einer Nennleistung von 33 KWP. Ein größeres Objekt war nach den Worten des Bürgermeisters auch die Außenrenovierung des Rathauses mit Kosten von rund 180 000 Euro.
Verabschiedung des Schulleiters Dietz
Zum allgemeinen Gemeindegeschehen verwies der Bürgermeister auf die Verabschiedung von Schulleiter Reinhard Dietz, auf die erfolgreiche Gemeindebibliotheksarbeit mit Auszeichnung mit dem Lesezeichenpreis von 1 000 Euro, das zehnjährige Priesterjubiläum und die Ernennung zum Dekan von Pfarrer Pater Martin Müller, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Jürgen Tanne und Kornel Klar sen., auf das gut organisierte 75-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald sowie die Meistertitel der ersten und zweiten Fußballmannschaft des Sportvereins. Die Bestrebungen im Jahre 2012 gelten insbesondere dem Lückenschluss des Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburg, der Neuausstattung des Spielplatzes am Quellenweg, verschiedenen Straßensanierungen sowie dem Umbau und Neubau des Leichenhauses mit Aufbahrungshalle. Weitere Schwerpunkte werden die Planung für eine Zweifachturnhalle und Schulhofplatzgestaltung mit neuer Zufahrt sowie Planung und Erwerb für neue Baugebietsflächen.
Parkplatzerweiterung bei der Autobahnrastanlage
Im Anschluss daran wurden aus den Zuhörern Fragen gestellt zur Parkplatzerweiterung bei der Autobahnrast- und Tankanlage sowie zur Turnhallenplanung, zum Ausbau der Breitbandversorgung für ein schnelleres Internet sowie Entleerung der Straßensinkkästen. Hierzu konnten seitens des Bürgermeisters und der Verwaltung zum Sachstand aus Sicht der Gemeinde zufriedenstellende Antworten gegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2011


Neue Ministranten
Am Samstagabend konnten in der Pfarrei Sankt Nikolaus wieder zwölf junge Christen in die große Schar der Ministrantengemeinschaft Hunderdorf aufgenommen werden. Dekan Pater Martin Müller sagte, dass die Ministranten schon seit mehreren Monaten von ihren Gruppenleitern ausgebildet wurden, um heute ihren liturgischen Dienst zu beginnen. Dekan Müller zitierte aus dem Evangelium vom „wahren Weinstock“ die Worte Jesu: „ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben“ und meinte, dass die Reben eines Weinstockes weit hinauswachsen können und trotzdem alle ihre Nahrung von dem einen Weinstock bekämen. In seiner Predigt führte Pater Martin die Worte Jesu fort: „wenn ihr in mir bleibt, bekommt ihr reiche Frucht“. Er brachte in Erinnerung, dass in der Kommunion bereits eine Vertiefung der Freundschaft mit Jesus stattfand und sagte: „jetzt wollt ihr ihm als Ministranten dienen.“ Abschließend stellte er fest, dass die Ministranten immer nah beim Gottesdienst dabei und ein wichtiges Element seien. Zum Schluss der Predigt sagte der Pfarrer: „Gott segne euch für euren Dienst und gebe euch die Kraft fest in ihm verwurzelt zu bleiben.“ Oberministrantin Christine Knott rief die Ministranten mit ihren Namen zum Altar und diese antworteten: „hier bin ich“. In die Ministrantengemeinschaft wurden aufgenommen: Sabrina Artmann, Verena Aumer, Lukas Fuchs, Sebastian Fuchs, Lukas Gütlhuber, Sandra Hastreiter, Franziska Höcherl, Eva Kolessnikow, Sophia Kuffner, Julia Melanin, Tobias Mühlbauer und Dominik Lichtinger. Bevor sie ihren Dienst am Altar antraten, fragte sie Pater Martin nach ihrer Bereitschaft und sie antworteten: „wir wollen es“. Daraufhin sprach er das Segensgebet über die neuen Ministranten. -Bild: Die beiden unteren Reihen die neuen Ministranten, darüber die Gruppenleiter. (Rechts) Dekan Martin Müller und die Oberministranten Gregor Gell und Christina Knott. (Foto:hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2011


Die Goldene Raute des BFV
Fußball-Abteilung des SV erlangt große Auszeichnung
Hunderdorf.
(ta) Mit einem Nachmittag bei Kaffee und Kuchen bedankte sich die Abteilung Fußball des SV Hunderdorf bei ihren ehrenamtlichen Helfern, Trainern und Funktionären. Die bestens besuchte Veranstaltung fand bereits zum vierten Mal statt. Mit diesem jährlichen Treffen sagt die Abteilung Fußball Dankeschön zu ihren Ehrenamtlichen und deren Partnern.
2. Bürgermeister Jürgen Tanne und der Gesamtvorsitzende des SV Hunderdorf, Hans Freundorfer, betonten in ihren Begrüßungsworten die großartigen Leistungen der Ehrenamtlichen für den Verein und für die Gesellschaft. Ohne ihr uneigennütziges Engagement wäre , kein Vereinsleben möglich und ohne Vereinsleben verlöre auch die Gemeinde Hunderdorf an Lebensqualität.

Freude über die Auszeichung: Von links Ehrenvorsitzender Peter Henke, 2. Bürgermeister Jürgen Tanne, Kreisehrenamtsbeauftragter Walter Kammerer, 2. Abteilungsleiter Klaus Horn-berger, Abteilungsleiter Dieter Schmidla, Vereinsehrenamtsbeauftragter Stefan Diewald, Eh-renmitglied Alfred Bugl, Gerda Schmidla und SV-Vorsitzender Hans Freundorfer.

Der Kreisehrenamtsbeauftragte des BFV, Walter Kammerer, der die Verleihung des Gütesiegels für Vereinsarbeit des BFV „Die Goldene Raute“ vornahm, betonte in seiner Laudatio, dass der SV Hunderdorf ein mustergültig geführter Verein sei. Mit ihren Vereinsstrukturen, ihren sozialen und sportlichen Leistungen für alle Altersstrukturen sowie der guten Jugendarbeit seien die Hunderdorfer Fußballer zum wiederholten Male den hohen Anforderungen des BFV gerecht geworden.
Den Ehrennachmittag würdigte er als tolle und von Stefan Diewald gut organisierte Veranstaltung, die einen würdigen Rahmen für die Verleihung der Goldenen Raute abgebe, wie er betonte. Der Kreisehrenamtsbeauftragte wartete zusätzlich mit einem kleinen Präsent für die Jugendabteilung des SV Hunderdorf auf. Der Vereinsehrenamtsbeauftragte Stefan Diewald zeigte sich sehr erfreut über die lobenden Worte und die hohe Auszeichnung für den SV Hunderdorf.
Im Namen der Abteilung Fußball würdigte er den Einsatz der Ehrenamtlichen. Stefan Diewald ermutigte die Anwesenden, öffentlich zu ihren Leistungen zu stehen, denn sie könnten mit großem Stolz davon sprechen, Ehrenamtliche des SV Hunderdorf zu sein.
Eine Person aus der geselligen Runde wurde besonders hervorgehoben. Der erste Abteilungsleiter Dieter Schmidla wurde zum „Ehrenamtlichen des Jahres 2011″ ernannt. Ohne seine hervorragende Arbeit wäre die Abteilung Fußball in keinem solch guten Zustand. Unermüdlich versucht er die Fußballabteilung für die kommenden Herausforderungen zu wappnen. Dieter Schmidla erhielt neben einer Urkunde noch ein Präsent.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2011


Weihnachtshaus erstrahlt wieder
Über 25000 Lichter — Aktion „Freude durch Helfen“ wird unterstützt
Hunderdorf.
(xk) Das Weihnachtshaus in der Friedenstraße 9 in Hunderdorf erstrahlt auch heuer mit über rund 25 000 bunten Lichtern an den Adventswochenenden. Die Familien Gegenfurtner und Thomas haben sich wieder für diese außergewöhnliche Lichter- und Glühweinaktion entschlossen und unterstützen mit dem Spendenerlös diesmal die Tagblatt-Hilfsaktion „Freude durch Helfen“.

Das Weihnachtshaus erstrahlt auch heuer wieder im festlichen Lichterglanz. (Foto: xk)

Ab morgigen Freitag ist es soweit mit Öffnungszeiten an den jeweiligen Wochenenden von 17.30 Uhr bis 22 Uhr. Am ersten Adventswochenende läuft die Aktion vom Freitag bis Sonntag, den 25. bis 27. November. Ab 18 Uhr unterhält Tobias Butz mit Adventsliedern und weihnachtlichen Gedichten. Dann erstrahlt das Weihnachtshaus wieder am zweiten Adventswochenende vom 2. bis 5. Dezember. Am 3. und 4. Dezember kommt der Nikolaus zu Besuch. Eltern können eine Woche zuvor Geschenke, gekennzeichnet mit Namensschildern ihrer Kinder abgeben, die dann vom Nikolaus verteilt werden. Am dritten und vierten Adventswochenende vom 9. bis 12. Dezember und vom 16. bis 18. Dezember läuft die Aktion weiter. Am 17. spielt die Band „De Andern“ weihnachtliche Lieder. Am 23. Dezember ist Endspurt zum Christkind mit Andreas Hastreiter. Am 25. Dezember ist das Weihnachtshaus das letzte Mal geöffnet und die Band „Steffi und die Blue Jeans“ bringt-sich- mit weihnachtlichen Weisen ein.
Angefangen hat es bei diesem Weihnachtshaus vor gut zwölf Jahren mit ein oder zwei Lichterketten. Heute leuchten insgesamt über 25 000 weihnachtliche Lichter, winkende Weihnachtsmänner, freundlich lachende Schneemänner und zierliche Rentiere mit ihren Schlitten. Die vielen Besucher, so die Familien Gegenfurtner und Thomas, sollen beim Weihnachtshaus einen schönen Anblick und einen wohligen Abend erfahren. Die Kinderaugen bzw. die Augen der Erwachsenen sollen glänzen und leuchten. Übrigens: Das Weihnachtshaus in Hunderdorf wurde im Jahr 2008 von der Bild am Sonntag nach einem Online Voting zum schönsten Weihnachtshaus Deutschlands gewählt.
Für die Aktion, für die man sich heuer wieder entschloss, hat das Familienteam alle Hände voll zu tun. Viel Mühe, Arbeitszeit und auch Geldmittel wurden investiert, um das Wohnhaus mit Nebengebäude und Garten mit einer bunten, weihnachtlichen Beleuchtung zu versehen und ab dem morgigen Freitag erstrahlen zu lassen. „Es macht uns auch Spaß und mit der Aktion unterstützten wird heuer die Tagblatt-Spenkenaktion „Freude durch Helfen“, betont Sandra Thomas, auch im Namen ihrer Eltern Karin und Gerhard Gegenfurtner. Auch die Kinder Marleen und Marina sind von der Aktion wieder begeistert, ebenso Ehemann Christoph.
Die Familien freuen sich über einen zahlreichen Besuch. So hofft man, einen stolzen Sammelerlös übergeben zu können. Aus den vorjährigen Aktivitäten wurde die Gemeinde mit einem zweckgebundenen Spendenbetrag von 1 000 Euro für hilfsbedürftige Personen bedacht.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2011


Bergadvent
Windberg.
(ws) Am Samstag, 26. November, ab 17.45 Uhr nach dem ersten Rorate-Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, können alle Pfarrangehörigen beim Kindergarten Sankt Sabinus bei einem ersten Bergadvent noch ein wenig verweilen. Es werden am Stand des Kindergartens vor dem Amtshaus Glühwein, Kinderpunsch und verschiedene Getränke gegen eine Spende angeboten. Bei schlechtem Wetter wird in den Gewölbekeller des Amtshauses ausgewichen. Der gesamte Erlös kommt dem Kindergarten Windberg zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2011


Skikurs für Kinder
Windberg.
(ws) Die Skiabteilung des Sportvereins Windberg veranstaltet einen Kinderskikurs in Sankt Englmar. Von Dienstag, 27., bis Freitag, 30. Dezember, werden – bei ausreichender Schneelage – erfahrene Übungsleiter die Kinder in verschiedenen Altersklassen unterrichten. Ein möglicher Ausweichtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Anmeldung und Details bei Birgit Zitzelsberger, Telefon 0178/8493779, oder Johannes Frankl. Telefon 0179/1268480.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2011


Wieder „Rorate“-Feiern in der Adventszeit
Windberg.
(ws) Auch in diesem Jahr finden in Windberg in der Adventszeit wieder „Rorate-Gottesdienste“ statt. Diese stimmungsvollen Feiern, in denen die Pfarr- und Klosterkirche nur mit Kerzenlicht erhellt ist, werden jeweils als Vorabendmessen am Samstag abgehalten. Beginn ist jeweils 17 Uhr. Ein Zusatztermin ist der Donnerstag, 8. Dezember, das Fest „Mariä Empfängnis“. An diesem Termin find ebenfalls eine „Rorate“ statt, allerdings erst um 19 Uhr. Musikalisch werden diese Gottesdienste allesamt besonders stimmungsvoll gestaltet. Neben Volksgesang mit der Orgel werden andächtige und besinnliche Weisen gespielt oder gesungen. In der ersten Feier am Samstag, 26. November, um 17 Uhr spielt Maxi Reiner aus Hunderdorf auf seiner „Steirischen“. Am Samstag, 3. Dezember, um 17 Uhr erfreuen Brigitte Henrich und Sis4 Engl mit Gesang und Flötenmusik. Am Fest „Mariä Empfängnis“, 8. Dezember, singt um 19 Uhr die Windberger Schola. Leo Kreitmeier und Conny Jentsche spielen mit Zither und Akkordeon in der Vorabendmesse am Samstag, 10. Dezember, um 17 Uhr. Die letzte „Rorate“ am Samstag, 17. Dezember, um 17 Uhr, wird von der Bläsergruppe unter Klaus Fischer festlich gestaltet.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2011


Es ändert sich nichts
Ortsbäuerinnen bei Versammlung im Amt bestätigt
Hunderdorf.
(hk) Am Mittwochnachmittag trafen sich die Landfrauen von Hunderdorf-Steinburg- Gaishausen im Pfarrheim Sankt Wolfgang, um neue Ortsbäuerinnen und Stellvertreterinnen zu wählen. Den bisherigen Ortsbäuerinnen wurde dabei wieder einstimmig das Vertrauen der Anwesenden entgegengebracht.
Für ihre Arbeit während der vergangenen fünf Jahren zollte ihnen Rosa Staudinger im Namen der Kreisvorstandschaft nach dem Motto des Bauernverbandes „gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft!“
Lob und Anerkennung.
Ortsbäuerin Jutta Hacker hielt zu Beginn der Versammlung einen Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre. Dabei konnte sie berichten, dass zweimal jährlich die Landfrauentage besucht wurden. Eine Abordnung der Landfrauen beteiligte sich beim Küchlbacken anlässlich des Straubinger -Gäubodenvolksfestes. Es wurden auch jedes Jahr Ausflüge im Frühjahr unternommen und in der Adventszeit besuchte man den Christkindlmarkt in München. Viele Vorträge über Gesundheit, Ernährung und Bildung wurden zusammen mit dem Frauenbund abgehalten. Jutta Hacker konnte auch berichten, dass seit einigen Jahren der Erntedankaltar in der Pfarrkirche von den Landfrauen gestaltet wird.
Die Ortsbäuerin bedankte sich bei allen Frauen für ihr stetes Mittun, besonders aber für das alljährliche Kuchenbacken und den Verkauf von Kaffee und Kuchen anlässlich des Mühlhiasl-Marktes in Hunderdorf, aus dessen Erlös in den abgelaufenen fünf Jahren wieder viele Spenden für karitative Einrichtungen geleistet werden konnten. Auch ihre Stellvertreterin Marianne Aumer und die Kolleginnen aus Gaishausen lobte Jutta Hacker für die Zusammenarbeit.
Anschließend leitete Rosa Staudinger von der Kreisvorstandschaft des Bauernverbandes Straubing-Bogen die Neuwahlen ein. Dabei wurden wieder alle einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für die nächsten fünf Jahre wurden Jutta Hacker zur Ortsbäuerin und Marianne Aumer zu ihrer Stellvertreterin für Hunderdorf-Steinburg gewählt. In diesen Ämtern fungieren in Gaishausen wieder Ortsbäuerin Anita Kronfeldner und Stellvertreterin Helga Fuchs.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2011


Jutta Hambauer bleibt Vorsitzende
Jahresversammlung des VdK-Ortsverbandes — Verdiente Mitglieder geehrt
Hunderdorf/Windberg.
(ws) Bei der Jahresversammlung des Sozialverbandes der Krieger- und Wehrdienstopfer, Behinderter und Rentner (VdK) am Freitagnachmittag im Gasthaus Amann in Hunderdorf wurde die komplette Vorstandschaft erneut bestätigt. Kreisgeschäftsführer Christian Eisenried referierte über die aktuelle Sozialpolitik. Der Mitgliederstand des Ortsverbandes ist innerhalb von fünf Jahren um etwa 30 Prozent gestiegen. Im Anschluss der Versammlung fand noch eine besinnliche Adventsfeier mit einem Essen statt.

Die Geehrten mit Kreisgeschäftsführer Eisenried (links), Ortsvorsitzender Hambauer (Zweite von links) und Bürgermeister Hornberger (rechts). (Foto: ws)

Vorsitzende Jutta Hambauer ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Der Ortsverband Hunderdorf-Windberg hat derzeit 235 Mitglieder. Damit ist innerhalb von fünf Jahren eine Mitgliedersteigerung von etwa 30 Prozent zu verzeichnen. Dieser enorme Zuwachs bedeute aber auch sehr viel Arbeit innerhalb des Verbandes. Im April nahm der VdK mit einem Infostand am Mühlhiaslmarkt teil, wobei auch die Kreisvorsitzende Resi Bittner dabei war. Beim Ortsvorsitzendentreffen und einer Kassierschulung in Sossau sowie einer Fahrt zum bayerischen Landtag war der Ortsverein ebenfalls präsent. Bei der VdK-Aktion „Helft Wunden heilen“ wurden von Hans Lobmeier beachtliche 1510 Euro gesammelt. Die Gelder der „HWH-Sammlung“ kommen Behinderten und anderen sozialen Einrichtungen zugute. Am Volkstrauertag beteiligte sich der VdK mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal.
Mitglieder geehrt
Anschließend ehrten Ortsvorsitzende Jutta Hambauer und Kreisgeschäftsführer Christian Eisenried 13 Mitglieder mit dem Treueabzeichen und der Urkunde des Sozialverbandes VdK Bayern. Die Anstecknadel in Gold erhielten Arno Gerhard und Franz Gruber, in Silber Maria Stadler und Josef Fuchs. Mit Bronze wurden Johann Weinzierl, Guni Vieler, Josef Obermeier, Werner John, Anita-Mariette Woulers, Otto Zitzlsberger, Werner Amann, Stefan Aumer und Jozsef Vigh ausgezeichnet.
Bei den Neuwahlen wurde der gesamte Vorstand erneut bestätigt. Vorsitzende bleibt Jutta Hambauer, Stellvertreter ist Johann Lobmeier, Schriftführerin ist Jutta Hambauer, Vertreterin der Frauen ist Anita Amann, Vertreterin der jüngeren Mitglieder ist Anneliese Heitzer und Beisitzer Johann Kraus junior. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich über die große Mitgliederzahl des VdK-Ortsverbandes und dass der Verein auch in den nächsten Jahren wieder in bewährten Händen liegt. Denn dies sei sehr wichtig für sozial schwache Menschen. Die Gemeinde unterstütze den Verband nach ihren Möglichkeiten und stelle etwa einen Raum im Rathaus für eine VdK-Sprechstunde, die rege angenommen werde, zur Verfügung.
Referat zur Sozialpolitik
Kreisgeschäftsführer Christian Eisenried referierte anschließend über die aktuelle Sozialpolitik. Für den VdK sind die Arbeitsmöglichkeiten und -bedingungen älterer Arbeitnehmer seit geraumer Zeit ein wichtiges Anliegen und er hat vor fast zehn Jahren die Beschäftigungskampagne „50plus “ gestartet. Es sei wiederholt darauf hingewiesen worden, dass ältere Arbeitnehmer genauso leistungsfähig und —willig sind wie ihre jüngeren Kollegen. Als weiteres Plus komme noch die oft jahrzehntelange Erfahrung hinzu. Und dennoch seien die Rahmenbedingungen für ältere Menschen nicht besser geworden. Dies mache sich auch im Einkommen im Alter bemerkbar und fördere die bereits bestehende und künftig drohende Altersarmut. Aus Sicht des VdK müssen vorrangig Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, Arbeitslosikkeit und Rentenkonto eingeleitet werden, die es den Menschen ermöglichen, ordentliche Rentenansprüche aufzubauen, damit Altersarmut gar nicht entsteht.
Ein weiteres strukturelles Problem sei auch die Pflege. Der ambulanten Pflege durch Angehörige muss mehr Beachtung geschenkt werden. Auch sollte die Trennung zwischen Kranken- und Pflegeversicherung endgültig aufgegeben werden. „Ebenso brauchen wir mehr Leistungen für die Betreuung von Demenzpatienten, die bisher viel zu stark vernachlässigt werden“, so Eisenried. Pflegende Angehörige bräuchten mehr Anerkennung, mehr finanzielle Hilfe und mehr Unterstützung. Es sei blamabel, dass Menschen, die andere rund um die Uhr unter schwersten körperlichen und psychischen Belastungen pflegen, von Politik und Gesellschaft vergessen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2011


Brave und böse Texte
Hunderdorf: Heimatdichter Josef Fendl las in der Bibliothek

(as) „Heute wird es nicht so viel um Lachen geben“, stimmte Josef Fendl, der „literarische Besenbinder“, sein Publikum in der Hunderdorfer Gemeindebibliothek auf seine Lesung ein. Denn schließlich ging es ihm an diesem Abend darum, die Adventszeit bewusster und nachdenklicher erleben zu lassen, als das oftmals geschieht.

Josef Fendl im Gespräch mit Reinhard Dietz vom Freundeskreis der Bibliothek, daneben die Musikerinnen Evi Groß und Christina Obermeier. (Foto: as)

Mit der Erzählung einiger Sagen richtete der, Heimatdichter zu Beginn den Blick zurück auf die Zeiten fernab des jetzigen Shopping-Wahns, als es noch überall galt: „Kathrein stellt den Tanz ein“ und eine Bußzeit – eine sogenannte geschlossene Zeit – zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest begann. Diese Sagen sind an Namen und Orte gebunden, die Ereignisse könnten so oder ähnlich passiert sein. Mahnend hebt er den Zeigefinger – ging doch so mancher Kathreintanz nicht gut  aus, wenn ein Madl leichtsinnig wurde und sich ausgelassen mit dem „Hörndlmeier“ abgab.
Doch Fendl wäre nicht Fendl, wenn es nicht auch vieles zum Schmunzeln gegeben hätte – nicht umsonst trägt sein Buch „Hinter den Buden des Christkindlmarktes“ den Untertitel „Brave und böse Texte zur Advents- und Weihnachtszeit“. So nahm er mit feiner Ironie merkwürdige moderne Entwicklungen aufs Korn, gab Einblicke in das Familienleben der Habersacks und der Neureichs, bei denen zwar viel Geld, aber wenig Zuwendung und Miteinander vorhanden war. In nahezu jeder Geschichte stand die – oftmals abhanden gekommene – Liebe im Mittelpunkt, denn die ist doch die Quintessenz des Lebens.
Weihnachtliche Gspasettln gab der Autor auch aus seinem Buch „Die Entführung aus der Krippe“ zum Besten – besonders unterhaltsam waren die Erlebnisse der Oma Hurzlmeier, deren Wunschzettel ans Christkind im Finanzamt landete und dort das Herz eines Beamten erweichte.
Die Lyrik kam an diesem Abend ebenfalls nicht zu kurz, denn während seiner Zeit als „Kalendermann“ fand Fendl den Bezug zu dieser Art der Dichtung. Seine Gedichte reimen sich allerdings nicht, es sind Texte, „um die noch viel freier Platz zum Nachdenken bleibt“.
Zum Schluss durfte doch ganz herzhaft gelacht werden, denn „Kathrein steht ja erst noch bevor“, wie Fendl zur Beruhigung und Ermunterung einfügte. Mit vielen kurios-derben Sagte-Sprüchen rund um die Advents- und Weihnachtszeit beanspruchte der Autor die Lachmuskeln seiner Zuhörer gewaltig.
Waren den eingefleischten Fendl-Freunden im Publikum einige der Geschichten schon vertraut, so boten die musikalischen Intermezzi allen völlig neue Hörerlebnisse. Evi Groß und Christina Obermeier spielten mit Harfe und Querflöte wunderschöne, hier wenig bekannte Melodien aus dem benachbarten Böhmen und dem etwas ferneren Irland und rundeten den heiter-besinnlichen Abend auf charmante Weise ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2011


„Tragt in die Welt nun ein Licht“
Hunderdorf: Einstimmung auf den Advent — Gesangs- und Musikgruppen traten auf

(xk) In der Adventszeit, der Zeit der Besinnlichkeit, sind es vor allem die Melodien und Lieder, die die Menschen erfreuen. So war es auch beim heurigen Adventssingen der Pfarrei am Sonntag. Verschiedene Gesangs- und Instrumentalgruppen aus der Pfarrgemeinde und der näheren Umgebung boten in der überaus gut besetzten Pfarrkirche Sankt Nikolaus ein eindrucksvolles Programm als treffliche

Stimmiger Auftritt des Kirchenchores.

Einstimmung auf den Advent. Viel Schlussapplaus der Zuhörer war verdienter Dank und Anerkennung für die Akteure, die alle ihr Bestes gaben. Veranstalter war die Pfarrei Hunderdorf, die Organisation hefte in bewährter Manier Michaela Kunze-Venus für den Chor „Friends“ vorgenommen.
Zu Beginn erhielt jeder Besucher des Adventssingens eine Kerze, die dann mit dem Licht der Adventskerze in der Pfarrkirche entzündet wurde. Pfarrer Martin Müller sprach in seinen Begrüßungsworten allen Mitwirkenden aus der Pfarrgemeinde und Umgebung für ihr Engagement ein herzliches „Vergelts Gott“ aus. „Wir sind aufgerufen, wachsam zu sein! Advent heißt Ankunft des Herrn. Lasst Euch selbst ansprechen und einstimmen durch Musik und Gesang auf diese Zeit. Gott will bei uns ankommen, dass wir innerlich leuchten. Das Licht soll uns jetzt erreichen für eine lichterfüllte Hoffnung“, so der Seelsorger.

Die Blaskapelle Hunderdorf spielte klangvoll ihre Instrumentalbeiträge.

Mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“, eröffnete der Kinderchor dann recht passend zu den Worten des Pfarrherrn das Adventssingen. „Noel pour le temps de I’avent“ spielte Sebastian Obermeier auf der Kirchenorgel sowie „Glorious et fuga in C“. Der Chor „Friends“ unter der musikalischen Leitung von Konrad Zach sang „Advent ist a Leichtn“ und wartete im Programmverlauf ebenso stimmig mit den Liedern „De staade Zeit“ und „Das Jahr macht langsam zua“ auf. Von seiner besten Seite zeigte sich der Kirchenchor mit Leiterin Walfriede Holzapfel mit den vielstimmigen Gesangsbeiträgen „Maria durch ein Dornwald ging“, „Als Maria über’s Gebirge ging“ und „Gegrüßt sei Maria, die himmlische Zier“. Die Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein spielte wohlklingend „A staade Weis“ und „A adventliche Weis“. Der Jugendchor, ebenso unter der Chorleitung von Alexandra Dilger wie der Kinderchor, brachte sich mit den Liedern „Immer wenn es Weihnacht wird“ und „Night of Silence“ ein. Die Gruppe „Enjoy“ unter Leitung von Petra Peschke beeindruckte mit rhythmischen Konzertbeiträgen „Sunny light of Bethlehem“ und „Glorious Kingdom“. Mit schönen Singstimmen und Orgelbegleitung ließen die Geschwister Hentschirsch „Pastorella de Nativitate Domini“ ertönen. Ebenso treffend zur Adventszeit sangen die musikalisch engagierten Geschwister Konrad Zach und Simone Schötz „Sing ma im Advent“ und „A Liachterschein liegt über’m Land“. Die Nachwuchs-Saxofonisten des Musikvereins mit Musiklehrer Hans Hallmen trugen melodisch die Stücke „Ein altes Adventslied“ und „Hirtenstück“ vor. Weiterhin ließ das Querflötenduo instrumental „Inmitten der Nacht“ erklingen. Mit dem gemeinsam von den Mitwirkenden und Zuhörern gesungenem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“, fand das beschauliche Adventssingen einen schönen Abschluss.

Der Chor „Friends“ wirkte beim Adventssingen mit und zeichnete für die Organisation ver-antwortlich. (Fotos: xk)

Zwischen den Beiträgen der Chöre und Instrumentalisten stimmten auf die „staade Zeit“ drei kurze besinnliche Textbeiträge ein, vom „Engel des Lichts“, „Kerzen zum Advent“ und „Der Engel, der das Licht in uns hütet“. Der Organisatorin Michaela Kunze-Venus vom Chor „Friends“ war es vorbehalten, die Mitwirkenden vorzustellen, die mit großem anhaltenden Applaus bedacht wurden. Zum Schluss wurde der Kerzensegen gesprochen: „Möge das Licht des Advents unsere Herzen erhellen, damit wir unserem Leben eine segensreiche Richtung geben und die Zukunft uns mit heilvollen Schritten entgegeneilt.“ Nach dem Adventssingen wurden am Kirchenvorplatz von der KLJB Glühwein, Punsch und Weihnachtsgebäck angeboten.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2011


Hochkarätig
Chorphilharmonie in Windberg

Es zeugt von Mut, der reichen Chorlandschaft Regensburgs eine neue Facette hinzufügen zu wollen. Horst Frohn unternahm solches mit seiner ins Leben gerufenen Chorphilharmonie, der er noch eine „vocapella“ (kleine Sängerbesetzung) angliederte. Zu Recht: Mit seinen exzellenten, sichtlich engagierten künstlerischen Mitstreitern in Kammerchorstärke setzt er in der Domstadt und der Region interessante Akzente. Er gerät dabei lediglich in Gefahr, ein Publikum mit einem quer über alle Stilrichtungen surfenden Programm (ohne Programmzettel!) zu überfordern.
Seltsam – in der wegen geringen Nachhalls akustisch idealen Windberger Klosterkirche ließ man sich das, nicht zuletzt wegen der Qualität des Gebotenen, gefallen: Anhaltender Applaus der sehr zahlreichen Zuhörer nach einer – die Pausen abgerechnet – vollen Stunde mit zum guten Teil höchst anspruchsvoller A-cappella-Musik. Man muss es erlebt haben, wie die Regensburger die „nur“ vierstimmige, aber ungemein schwer zu nehmende Brahms-Motette „0 Heiland, reiß den Himmel auf“ (op. 74,2) meisterten. Das lässt intensivste Vorarbeit des auch schlagtechnisch voll überzeugenden Horst Frohn vermuten. Beim übrigen Programm erwies sich die je nach Satzart vorgenommene Aufteilung (Chorphilharmonie, vocapella oder beide zusammen) als hilfreich, welche auch pädagogisches Feingefühl des Chorleiters voraussetzt. Innovativ die Gegenüberstellung dreier „Ave Maria „-Vertonungen (Rachmaninoff, Bruckner, Lauridsen). Weniger ergiebig eine solche von zwei Versionen des bekannten Weihnachtsliedes „Es ist ein Ros entsprungen“ (Praetorius und Sandström). Chronologisch gesehen ging es von einem weniger stilgerecht gebotenen Jan Pieterszoon Sweelinck bis hin zu (allzu) reichlichem John Rutter (geb. 1945), swingend und mit Tasteninstrument versehen. Wahrlich kein schlechter Komponist, doch die insgesamt vier Sätze zogen sich doch ein wenig wie Kaugummi hin. Was können diese Regensburger nun noch erreichen? Vielleicht etwas mehr Ausgewogenheit in den Stimmgruppen bis hin zur Stimmklangverschmelzung, phasenweise mehr Fülle in den Unterstimmen, ein Mehr an dynamischer Bandbreite, vor allem im Piano-Bereich. Das wär’s dann schon.
Werner Haas
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2011


Adventsstimmung bei 35 Grad
Missionarin Maria Poiger berichtet über ihre Weihnachtszeit 2010 in Bolivien
Windberg.
(ws) Ein Jahr hat Maria Poiger aus Windberg, frühere Oberministrantin und aktives Mitglied der KLJB, als „Missionarin auf Zeit“ in Bolivien gelebt. Gearbeitet hat sie währenddessen in einem Internat. In unserer Zeitung berichtet sie über ihre Advents- und Weihnachtszeit bei 35 Grad und strahlendem Sonnenschein sowie über die Jahreswende im vergangenen Jahr in Bolivien.
„Im Advent 2010 dachte ich öfter daran, dass bald schon Weihnachten ist und wie es ohne Familie und Freunde wohl sein wird, war gespannt, wie es in Sucre mit 50 anderen Freiwilligen wird, war aber auch etwas traurig, dass ich nicht zu Hause sein konnte: Weihnachtsmärkte, geschmückte Fenster und Straßen, die Geschäfte mit 1000 verschiedenen Gebäcken und sogar Schnee, all das gab es hier so gar nicht. Da wurde einem wieder klar, dass man in einem ganz anderen Land mit ganz anderen Sitten und Bräuchen lebt.

Zwei Mädchen fertigen unter der Anleitung Marias ein großes Weihnachtsgesteck.

Ich musste ja zugeben, auch wenn die Sonne echt schön ist und ich gar nicht mehr an lange Hosen und Pullis denken mochte, war ich schon etwas neidisch, dass in der Heimat gerade eine große Chance auf weiße Weihnachten bestand. Ich habe jeden morgen auf jeden Fall auch ein Türchen in meinem Schokokalender aufgemacht, der pünktlich mit meinem Weihnachtspaket aus Deutschland am Freitag angekommen ist.
„Staade Zeit“ unter Palmen und strahlender Sonne
Alle sind in Weihnachtsstimmung und kaufen Geschenke. Aber irgendwie konnte ich mich bei 35 Grad Celsius, unter Palmen und strahlendem Sonnenschein noch nicht so richtig auf die ,staade Zeit‘ und Weihnachten einstellen. Ich habe dieses Weihnachten zusammen mit vielen Schwestern und drei Mädchen im Internat gefeiert. Bis dahin gab es noch viel vorzubereiten. Die Zimmer mussten geschmückt, das Menü erstellt und die Geschenke gekauft werden.
Mein Weihnachtsfest, oder besser gesagt meine Weihnachtszeit, begann mit einem Besuch bei den indigenen Kommunen Enterrillos und Tapera. Zusammen mit zwei Schwestern machte ich mich für sechs Tage auf den Weg, um mit den Kommunen Weihnachten zu feiern und die frohe Botschaft der Geburt Jesu zu verbreiten. Wir sind (hoch zu Ross) von Haus zu Haus gezogen und haben viel gesungen, getanzt und gelacht. Tanzen ist in Bolivien ein total wichtiges Element. ,Wir tanzen um unseren Gefühlen und Gedanken freien Lauf zu lassen. Und um einfach so sein zu können, wie wir eben sind‘, erzählte mir ein Einwohner, als wir das Jesuskindlein angetanzt haben. ,Besonders an Weihnachten möchten wir Gott unsere Dankbarkeit zeigen. Danke sagen, dass er uns unseren Retter gesandt hat.‘ In Bolivien ist es auch üblich, dass jede Familie sein eigenes Jesuskindlein hat und dieses sehr üppig ,geschmückt wird.
Wieder zurück im Internat, habe ich mit den drei Mädchen, die die Ferien über im Internat verbrachten, und einer Schwester, deutsche Plätzchen und Kuchen gebacken. Sie konnten nicht genug davon bekommen, sodass wir am Weihnachtstag nochmals Plätzchen für unsere Weihnachtsfeier backen mussten (die ersten Plätzchen waren schon weg). Für mich ging es  weiter auf das Land zu indigenen Kommunen. Schwester Lidia fährt beziehungsweise reitet jedes Jahr zu verschiedenen Kommunen, um mit ihnen Weihnachten, etwas früher, zu feiern, zu beten, zu singen und zu  tanzen. Ich war froh, dass ich die Möglichkeit hatte, sie zu begleiten und so auch mehr über ‚mein‘ Land und seine Einwohner zu erfahren.

Maria Poiger bäckt mit einer Schwester im Internado Fatima deutsche Plätzchen und Kuchen.

Am 24. Dezember sind wir dann bei strömendem Regen in die Messe gegangen und haben danach das typisch bolivianische Weihnachtsgericht ,Picane` gegessen. Die eigentliche Weihnachtsfeier zusammen mit allen Schwestern aus Monteagudo war jedoch erst am zweiten Weihnachtsfeiertag. Da wir im Internado Fatima dieses Jahr die Vorbereitungen treffen mussten, war der Vormittag für uns total stressig. Einkaufen, Essen kochen, Tisch dekorieren, Musik zum Tanzen vorbereiten, putzen, alles musste gemacht werden. Die Feier war ein großer Erfolg und den Spaß, den wir dabei hatten, kann man mit Worten nicht beschreiben. Nach dem leckeren Essen wurde natürlich fleißig getanzt.
Eine Einrichtung für krebskranke Kinder
Ein besonderes Anliegen dieses Weihnachten war mir das Projekt von Schwester Jaqueline. Zusammen mit einigen Jugendlichen aus Sucre unterstützte sie in diesem Jahr eine Einrichtung für krebskranke Frauen, die ohne Hilfe nicht leben können. Diese Einrichtung ermöglicht es den Patientinnen, zusammen mit ihren Kindern in Sucre zu wohnen und so — soweit es ihren Familien finanziell irgendwie möglich ist — ihre Therapien wahrzunehmen. Damals lebten hier sieben Frauen mit ihren Kindern. Da die medizinische Versorgung individuell und bar bezahlt werden muss, müssen sie sich ihr Essen jeden Tag erbetteln und haben keine richtigen Betten zum Schlafen. Ich habe diese Einrichtung besucht und war erschüttert. Die Frauen und Kinder sind abgemagert und schlafen auf dem Boden. In den Gesprächen haben sie mir erzählt, dass sie total Angst davor haben, ihre Therapien nicht mehr bezahlen zu können, wenn sie auch nur einen Boliviano für Essen ausgeben. Sie kämpfen jeden Tag ums Überleben und ich war überwältigt von der Kraft, die sie dafür aufbringen.
Probleme, in deutsche Kultur zurückzufinden
In der zweiten Januarwoche hatte ich dann mein Zwischenseminar in Santa Cruz. Zusammen mit 35 weiteren deutschen Freiwilligen haben wir uns eine Woche lang mit unserer Arbeit, unseren Gefühlen und Wünschen auseinandergesetzt. Ich hatte ehrlich gesagt anfangs leichte Probleme wieder in die deutsche Kultur hineinzufinden. Ich war (im Gegensatz zu vielen Freiwilligen, die viel Kontakt zu anderen Deutschen hier haben oder sogar zusammen mit ihnen wohnen) eigentlich das ganze letzte halbe Jahr nur unter Bolivianern. Ich habe mich in ihre Kultur eingelebt, mich an die Sprache gewöhnt und mich auch nicht mehr wie eine ‚Ausländerin‘ gefühlt. In diesem Seminar bin ich sehr mit den Differenzen beider Kulturen konfrontiert worden. Ich war anfangs total überfordert mit so viel ,deutsch‘ und damit, wie manche Freiwillige hier leben.
‚Vergegenwärtige dir das Angesicht des ärmsten und schwächsten Menschen, den du je in deinem Leben gesehen hast, und frage dich, ob der Schritt, den du vorhast, ihm in irgendeiner Weise von Nutzen ist.‘ Dieses Zitat von Mahatma Gandhi führt mir immer wieder vor Augen, was ich in Bolivien eigentlich tat. Ich war dort als ,Missionarin auf Zeit‘, um mit den Menschen zu leben, zu beten und zu arbeiten. Ich wollte eine Brücke schlagen zwischen der Kultur in der ich aufgewachsen bin, und jener in der ich ein Jahr sehr glücklich lebte.“
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2011


Bolivien-Hilfsprojekt gegründet
(ws) Der Großteil der indigenen Bevölkerung in Bolivien sind Analphabeten. In dem Internat, in dem Maria Poiger als Missionarin tätig war, bekamen die Kinder aus den Dörfern die Gelegenheit ihre Schulausbildung zu machen und nebenbei praktische Dinge wie das Kochen, Nähen, Landwirtschaft und Viehzucht zu erlernen. Da das Internat in einem ziemlich maroden Zustand ist und viele Dinge für das praktische Leben fehlen sowie den Menschen in den Armenvierteln des südamerikanischen Landes auch jetzt nach ihrer Arbeit dort noch helfen zu können, hat Maria Poiger das Projekt „Bolivien“ gegründet. Sie verspricht, dass jeder gespendete Cent dort ankommt, wo er soll. Wer helfen möchte kann auf das Konto Maria Poiger, Projekt Bolivien, Postbank, BLZ 70110088, Konto-Nummer 3064400480, Spenden überweisen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2011


Erstmals ein Christbaum
Weihnachtsmarkt des SV war gut besucht
Hunderdorf.
(he) Nachdem die Kindergruppe des Musikvereins Hunderdorf die Besucher des vierten Weihnachtsmarktes des SV Hunderdorf mit adventlichen Liedern und Gedichten musikalisch begrüßt hatte, eröffnete der Vorsitzende des Sportvereins Hans Freundorfer den Markt. Dabei betonte er die Zusammenarbeit der Abteilungen innerhalb des Vereins bei der Organisation des Weihnachtsmarktes.

An einem Stand gab es Krippen zu bewundern. (Foto: he)

Erstmals erstrahlte auch ein Christbaum, den Josef Helmbrecht gestiftet hatte. Der Christbaum wurde von der 5. Kompanie des Bundeswehrstandortes Bogen, der Patenkompanie der Gemeinde Hunderdorf, unter Leitung von Hauptfeldwebel Andreas Dittrich aufgestellt. Viele Besucher ließen sich im Laufe des Abends von der vorweihnachtlichen Atmosphäre im Sportzentrum einfangen. Das Angebot der Fieranten war ebenfalls auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit ausgerichtet. Verschiedene Abteilungen des Sportvereins Hunderdorf sorgten mit ihren Ständen für das leibliche Wohl. Dort verweilte man nach dem Bummel zu einem gemütlichen Plausch.
Der Nikolaus erfreute durch seinen Besuch vor allem die kleinen Besucher, beschenkte er sie doch mit etwas Leckerem. Der Musikverein Hunderdorf spielte zwischendurch zur staaden Zeit passende Weisen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2011


Mitglieder für Treue geehrt
SPD-Ortsverein beging Jahresabschluss — Rückblick auf 2011
Hunderdorf.
(ta) Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hunderdorf trafen sich im Gasthaus Solcher in Ehren/Hunderdorf zur Jahresabschlussfeier. Der Ortsvorsitzende Stefan Diewald eröffnete die Versammlung.
Mit einem sehr informativen und kompetenten Abriss der aktuellen politischen Situation auf Bundesund Landesebene begann Heinz Uekermann seine Worte. Er erklärte die schwarz-gelben Regierungen für gescheitert und erläuterte die Alternativen der SPD. Kern seiner Ausführungen war die Kreis- und Kommunalpolitik vor Ort. Hier kann die SPD trotz Widerstands der CSU-Mehrheiten beachtliche Erfolge vorweisen. In der Hoffnung, dass es Christian Ude bei den nächsten Wahlen gelingt, die CSU von der Regierung abzulösen, beschloss er seine engagierte Rede.

Hinten, von links: Walter Schneider, Helmut Jakob, Anneliese Anlauf, Gerda Peschke, Werner Schwarzensteiner, Ralf Rademacher, stellvertretender Vorsitzender Roland Peschke und SPD-UB-Vorsitzender Heinz Uekermann. Vorne von links: Irene Scheibenthaler, Xaver Die-wald, Georg Pflügl und Ortsvorsitzender Stefan Diewald.

Bei den folgenden Ehrungen wurden zwölf SPD-Mitglieder für ihre langjährige Solidarität und Verbundenheit zur SPD von Stefan Diewald und seinem Stellvertreter Roland Peschke mit einer Urkunde geehrt. Für 25, 40 und 50-jährige Mitgliedschaft gab es zusätzlich Ehrennadeln beziehungsweise Ehrenbroschen.
Zu Beginn seines Jahresrückblicks bedankte sich Stefan Diewald bei seinem Vorgänger, Helmut R. Jakob, für seine langjährige Arbeit als Ortsvorsitzender mit einem individuellen Präsent.
Rückblickend zeigte sich der Ortsvorsitzende Stefan Diewald sehr zufrieden mit dem abgelaufenen Vereinsjahr. Mit der Teilnahme an verschiedenen örtlichen Veranstaltungen, und einem aktiven Ortsvereinsleben, konnten die selbst gesteckten Ziele erreicht werden. Dies soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Darum stellte Stefan Diewald der Versammlung den Terminplan für das erste Halbjahr für das Jahr 2012 vor.
Unsere Heimat Hunderdorf benötigt eine starke SPD, denn als älteste politische Partei Deutschlands ist sie die Kraft, die am meisten für soziale Gerechtigkeit, für solide Finanzpolitik und zukunftsorientierte Umwelt- und Energiepolitik steht, betonte Stefan Diewald in seinen Ausführungen. „Sozial, engagiert und bürgernah“ wird sich auch zukünftig der SPD-Ortsverein Hunderdorf für die Heimat einsetzen.
Geehrt wurden für zehn Jahr ein Mitglied, für 20 Jahre Anneliese Anlauf, Irene Scheibenthaler, Stefan Diewald, Roland Peschke; für 25 Jahre Walter Schneider, Gerda Peschke, Ralf Rademacher, Georg Pflügl, für 40 Jahre, Katharina Scheibenthaler und für 50 Jahre: Anna Obermeier und Xaver Diewald.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2011


Texte wurden zum Leben erweckt
Hunderdorf.
(as) In der mit Schülern voll besetzten Bibliothek- lag erwartungsvolle Spannung in der Luft, in der ersten Reihe herrschte  aufgeregte Nervosität. Dort saßen die sieben Kinder, die sich dem Vorlesewettbewerb in der Hunderdorfer Mittelschule stellten, und ihre Lehrerin Lydia Bauer — kaum weniger aufgeregt. Jeder Kandidat hielt eines seiner Lieblingsbücher fest in der Hand, um es dann kurz vorzustellen, daraus eine Passage vorzulesen und den Text mit der Stimme zum Leben zu erwecken.
Es war keine .leichte Aufgabe für die Jury, bestehend aus Buchhändlerin Brigitte Winklmeier, Lehrerin Ille-Müller, Bibliotheksleiterin Sandra Meindl sowie Alrun Simmich und Sylvia Schlecht vom Elternbeirat, die Stärken und Schwächen der Vorleser gegeneinander abzuwägen, Schwerpunkte in der Bewertung zu setzen. Die Jury zog sich zur -Beratung zurück und bald stand die Siegerin fest: Celine Kämmerer wird die Schule beim Regionalentscheid in Straubing vertreten. Urkunden durften auch Heinz Haas und Patricia Schießl entgegennehmen und für die drei besten Vorleser hatte Frau Winldmeier Preise im Gepäck — Bücher, versteht sich. Konrektor Kornelius Klar freute sich über den Spaß der Kinder am Lesen und unterstrich auch dessen Bedeutung: „Wer lesen kann, hat mehr vom Leben.“
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2011


Tag der offenen Tür bei der Kinderkrippe
Hunderdorf.
(xk) Anfang Oktober konnte bereits der Neubau der Kinderkrippe bei der Kindertagesstätte „Sankt Nikolaus“ bezogen werden. Am Sonntag, 4. Dezember, findet nun die offizielle Eröffnung und Segnung durch Pfarrer Martin Müller statt. Aus diesem Anlass findet am Einweihungstag auch ein „Tag der offenen Tür“ bei der Kinderkrippe statt in der Zeit von 14 bis 17 Uhr Die gesamte Bevölkerung hat dabei Gelegenheit, die neu geschaffenen Räume und die Ausstattung zu besichtigen. Zugleich wird auch eine Fotoausstellung präsentiert, mit der das gesamte Bauprojekt (Kosten rund 520.000 Euro) vom Baubeginn bis zum Einzug aufgezeigt wird. Ferner werden auch Kaffee und Kuchen angeboten und das Team der Kindertagesstätte wird Fragen beantworten. In den Gruppenräumen des Kindergartens werden zudem Spielmöglichkeiten angeboten.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.2011


Band spielt beim Weihnachtshaus
Hunderdorf.
(xk) Das Weihnachtshaus in der Friedenstraße 9 in Hunderdorf erstrahlte am ersten Adventswochenende auch heuer mit über rund 25000 bunten Lichtern. Gerade die Kinder hatten ihre Freude daran. Die außergewöhnliche Lichter- und Glühweinaktion der Familien Gegenfurtner und Thomas fand zum Start bereits eine gute Besucherresonanz. Am Sonntagabend unterhielt Tobias Butz mit Adventsliedern und weihnachtlichen Gedichten. Gegen Spenden zugunsten der Tagblatt-Hilfsaktion  „Freude durch Helfen“ erfolgt Glühweinausschank und die Abgabe von heißen Würstchen, Lebkuchen und Stollen. Die nächsten Aktionen beim Weihnachtshaus, das dann wieder .seinen besonderen Lichterglanz und rundherum bunte Silhouetten, winkende Weihnachtsmänner, freundlich lachende Schneemänner und zierliche Rentiere mit ihren Schlitten zeigt, sind nun am zweiten Adventswochenende vom 2. bis 5. Dezember.
Am 3. und 4. Dezember kommt der Nikolaus zu Besuch. Eltern können vorher Geschenke, gekennzeichnet mit Namensschildern ihrer Kinder abgeben, die dann vom Nikolaus verteilt werden. Am dritten und vierten Adventswochenende vom 9. bis 12. Dezember und vom 16. bis 18. Dezember laufen die Aktivitäten weiter. Am 17. spielt die Band „De Andern“ weihnachtliche Lieder. Am 23. Dezember ist Endspurt zum Christkind mit Andreas Hastreiter. Am 25. Dezember ist das Weihnachtshaus das letzte Mal geöffnet und die Band „Steffi und die Blue Jeans“ bringt sich mit weihnachtlichen Weisen ein. Die Öffnungszeiten an den jeweiligen Wochenenden sind von 17.30 Uhr bis 22 Uhr. — Bild: Das Weihnachtshaus zur Adventszeit für Kinder und Erwachsene vorweihnachtlich zu beleuchten, ist seit einigen Jahren das Hobby der Familien Gegenfurtner und Thomas. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.2011

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