2004# 10

Hunderdorf. KDFB: Mittwoch, 6.10., 19.30 Uhr, Monatsversammlung, Gasthaus Baier-Edbauer; Referat: „Mit Zahnimplantaten zu mehr Lebensqualität“, Referent: Dr. Markus Söldner (alle Interessierten sind eingeladen).
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.2004


Hunderdorf. LC Tanne: Heute, Dienstag, 18 Uhr, Trünm-Trab in Steinburg, FFW-Haus. Donnerstag, 7.10.,17.15 Uhr, Kinderturnen; 19.15 Uhr Erwachsene, Sporthalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.2004


Hunderdorf. SV-Skiclub: Mittwoch, 6.10., 19 Uhr, Skigymnastik für Erwachsene und Jugendliche, Sporthalle Hunderdorf. Kinder am Freitag, 8,.10, 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.2004


Hunderdorf. SV-Volleyball: Mittwoch, 6.10., Training zu folgenden Zeiten: 16.30 Uhr Mädchen, 17.30 Uhr Damen, 20 Uhr Herren (auch Mixed). Donnerstag, 14.10., Damen, erster Spieltag der Volleyballrunde Straubing-Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.2004


Hunderdorf. Volksbücherei: , Donnerstag, 7.10., 16.30 bis 17.30 Uhr, Büchereistunde, Hauptschulgebäude.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.2004


Windberg/Hunderdorf. VdK: Mittwoch, 6.10., 11.55 Uhr, Abfahrt am Dorfplatz zum Seniorenausflug nach Taus (Domazlice), 12 Uhr in Hunderdorf (Schule)
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.2004


Feng Shui im Garten
Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins
Hunderdorf.
(eh) Dass Feng Shui nach wie vor ein Publikumsmagnet ist, konnten die Besucher der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins am Freitag im Gasthaus Baier feststellen: Bis aus dem Gäuboden hatten Interessenten den Weg nach Hunderdorf gefunden, wo Feng-Shui-Beraterin Ursula Schmidt zum Thema „Harmonische Gartengestaltung mit Feng Shui“ referierte.
Die Vorsitzende Bernadette Fries rührte noch einmal die Werbetrommel für das Herbstfest des Vereins, das am verkaufsoffenen Sonntag der Gemeinde, am 17. Oktober, stattfinden soll. Ab 13 Uhr wird der OGV die Besucher des Mühlhiasl-Marktes im Pfarrheim mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bewirten und zu aktuellen Gartenthemen informieren. Um Kuchen- und Tortenspenden für den Verkauf wird gebeten.
Nach der fernöstlichen Harmonielehre Feng Shui komme der bewussten Gestaltung unserer Lebensräume eine große Bedeutung für unser Wohlbefinden zu, so Ursula Schmidt. Bereits bei der Auswahl des Standorts für Häuser und Siedlungen gelte es, nach Möglichkeit einige Regeln zu beachten. Die Gegebenheiten von Klima, Bodenbeschaffenheit, Licht und Schatten seien mit den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen in Einklang zu bringen. Der Garten solle Platz für Regeneration, Erholung und Freude bieten. So unterschiedlich die Charaktere der Menschen seien, so unterschiedlich könnten daher auch ihre Gärten gestaltet sein. Neben all den Feng-Shui-Regeln zum harmonischen Fluss der Lebensenergie Chi soll jeder Gartenfreund auf sein „Bauchgefühl“ vertrauen. Das Unterbewusstsein wisse sehr gut, was wir brauchen, um uns „in unserem Element“ zu fühlen.
Nach Feng Shui sollen die fünf Elemente – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und keines solle überhand nehmen. Holz – Bäume, die Farbe Grün – stehe für Kreativität und Wachstum, Feuer in Gestalt von Feuerstellen, Beleuchtung oder roter Farbe symbolisiere Kraft und Wärme. Wasser könne als ruhiger Teich zu Ruhe und Erholung verhelfen, als Wasserfall dagegen eine belebende Wirkung hervorrufen. Dem Element Erde sei alles, was Frucht und Nahrung hervorbringt, die Farben Gelb und Ocker, Terrakotta und Steine zugeordnet, während das Element Metall in Form von Klangspielen und metallenen Skulpturen Klarheit schaffen soll.
Große Bedeutung komme bei Feng Shui dem harmonischen Fluss der Lebensenergie Chi (oder Qi) zu. Während ein sanfter Fluss von Chi ein Wohlgefühl hervorrufe, wirkten sich Blockade oder Beschleunigung von Chi nachteilig auf das Wohlbefinden aus. Gartenwege und Hauszufahrten sollten daher nach Möglichkeit sanft geschwungen sein.
Bäume im Garten seien als Sinnbild für Sesshaftigkeit, Kraft und Beständigkeit unentbehrlich zum Schutz von Haus und Garten. Allerdings werde durch zu nahe am Haus befindliche große Bäume das Haus-Chi gestört, so die Referentin. Auch Rosen bewachten und schützten Garten, Terrasse und Wege, während Dahlien Liebesimpulse aussendeten und daher gut in die „Partnerecke“ passten. Die Blutpflaume habe eine heilende Wirkung auf Mensch, Tier und Pflanze. Bei der Auswahl von Kunstobjekten frage man sich stets: welche Assoziationen löst es aus, passt es zu mir, tut es mir gut? Auch hier seien Gespür, Achtsamkeit und bewusste Gestaltung gefragt.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.2004


Feuerwehr fit für den Einsatz
Gruppe absolvierte Leistungsprüfung — Endstufe erreicht
Au vorm Wald.
(ta) Auch dieses Jahr legte eine Gruppe der Feuerwehr Au vorm Wald eine Leistungsprüfung vor dem Schiedsrichterteam Zitzelsberger/Hagn/Englmeier ab. Der Prüfung gingen zahlreiche Übungsstunden voraus. Die Feuerwehrmänner um Kommandant Helmut Kronfeldner demonstrierten wieder einmal ihr umfangreiches Wissen und Können im Zusammenhang mit einer erfolgreichen Brandbekämpfung. Die Prüfung verlangte den Kameraden allerhand ab, der Aufbau der Wasserversorgung gelang jedoch leicht innerhalb der vorgeschriebenen Zeit.
Im Anschluss an die Verleihung der Abzeichen dankte Kreisbrandinspektor Zitzelsberger den Führungskräften und den teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern für ihre Bereitschaft, in den vergangenen Wochen viele Stunden ihrer Freizeit zu opfern. An die Männer, die die Endstufe (Stufe 6) erreichten, appellierte

Die erfolgreichen Feuerwehrmänner zusammen mit den Schiedsrichtern und den beiden Kommandanten Kronfeldner und Schießl.

Zitzelsberger, der FFW auch weiterhin die Treue zu halten und an den angesetzten Übungen teilzunehmen. „Denn“,, so der KBI, „in den Leistungsprüfungen wird nur ein kleiner Teil der Ausbildung abgefragt.“ Das beste Gerät könne nur dann seinen Zweck erfüllen, wenn es von fachkundigem Personal optimal und wirtschaftlich eingesetzt werde, so der Kreisbrandinspektor weiter. Regelmäßiges Üben sei aber auch schon deshalb unerlässlich, weil die Aufgaben der Feuerwehr immer umfangreicher werden.
Kommandant Helmut Kronfeldner bedankte sich bei den Schiedsrichtern für die Abnahme der Prüfung und bei seinen Kameraden für den großen Einsatz. Sein besonderer Dank galt dem Gruppenführer für die Durchführung der Ausbildung. Kronfeldner hob auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hunderdorf hervor.
Vorsitzender Alois Freudenstein beglückwünschte die erfolgreichen Kameraden und sagte, er freue sich, so schlagfertige Gruppen bei der FFW Au vorm Wald zu haben. Trotz zahlreicher beruflicher Verpflichtungen hätten die Kameraden noch Zeit gefunden, um sich auf die bevorstehende Leistungsprüfung vorzubereiten. Sie seien Vorbild für die nachwachsende Generation.
Folgende Wehrmänner erhielten Leistungsabzeichen: Stufe 2: Christian Wintermaier; Stufe 3: Tim Brunnmeier; Stufe 4: Thomas Schwarz, Tino Herrnberger; Stufe 5: Thomas Schießl, Andreas Hornberger; Stufe 6: Christian Wagner, Christian Hastreiter; Gruppenführer und Ausbilder: Markus Freudenstein.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.2004


Rund um Zahnimplantate
Über moderne Zahnheilkunde informiert – Vortrag
Hunderdorf.
(xk) Das Einbringen von zahnärztlichen Implantaten in den Kiefer, also das Einsetzen künstlicher Zahnwurzeln in den Kieferknochen, ist ein seit Jahrzehnten weiterentwickeltes und heute standardisiertes Verfahren. Die Implantologie ist daher nicht mehr aus der modernen Zahnheilkunde wegzudenken. Jedoch sind meistens die Patienten nicht ausreichend über Therapiemöglichkeiten, Aufwand und Kosten informiert. Aus diesem Grund veranstaltete der Frauenbund Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer ein Referat mit dem Thema „Mit Zahnimplantaten zu mehr Lebensqualität“ für seine Mitglieder und interessierte Zuhörer.
Referent war Zahnarzt Dr. Markus Söldner aus Schwarzach. Er erklärte anschaulich an unterschiedlichen Fallbeispielen, mit welchen implantatgetragenen und implantatgestützten Rekonstruktionen die Funktion und Ästhetik des Kauorgans wiederhergestellt werden können.
So hätten früher Einzelzahnlücken in Front- und Seitenzahnbereich nur mit Brücken versorgt werden können. Dabei mussten zur Befestigung der Brücken mit den herkömmlichen Methoden gesunde Nachbarzähne beschliffen werden. Die abgeschliffene Zahnsubstanz ging dabei unwiederbringlich verloren. Das Zahnimplantat ersetze nun verloren gegangene Zahnwurzel und diene als Pfeiler für eine Implantatkrone. Ein Abschleifen gesunder Substanz der Nachbarzähne erfolge dabei nicht mehr.
Der Referent stellte klar, dass mit Hilfe von Implantaten nicht nur einzelne Zähne ersetzt werden können, sondern auch Brückenversorgungen auf mehreren Implantaten möglich seien. Dabei könne man oft auf herausnehmbaren Zahnersatz verzichten.
Zahnarzt Dr. Markus Söldner klärte weiterhin über die Möglichkeit auf, dass Implantate auch zur Stabilisierung von Vollprothesen eingesetzt werden können. Bei der herkömmlichen Methode halte die Prothese über eine Art Saugwirkung auf der Mundschleimhaut. Durch die fehlende Belastung des Kieferknochens ziehe sich dieser immer weiter zurück, und die Prothese verliere an Halt. Ein schlechter oder fehlender Prothesenhalt sei für viele Patienten ein großes ästhetisches Problem und könne auch zu schmerzhaften Druckstellen am Zahnfleisch führen. Zahnimplantate könnten die herausnehmbaren Prothesen auf den Kieferknochen stabilisieren und helfen, diesen zu erhalten.
Abschließend konnten sich dann die Mitglieder des Frauenbundes noch an mitgebrachten Schaumodellen mit der Originalgröße von Implantaten und ihren Verwendungsmöglichkeiten vertraut machen.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.2004


Hunderdorf. SV-Skiclub: Mittwoch, 13.10., 19 Uhr, Skigymnastik für Erwachsene und Jugendliche Sporthalle Hunderdorf. Samstag, 16.10., 9 Uhr, Arbeitseinsatz Skihütte Ahornwies.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.2004


Glocken läuten nun elektrisch
Mesnerehepaar Schötz geht nach 48 Jahren in Ruhestand
Au vorm Wald.
(ar) Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem sich anschließenden kleinen Dorffest wurde das neue Läutwerk in der Kirche Sankt Valentin in Au vorm Wald seiner Bestimmung übergeben. Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Wolfgang Vos. In seiner Ansprache brachte der Priester seine Freude darüber zum Ausdruck, dass auch in Zukunft die Glocken in Au vorm Wald nicht verstummen und jeweils zur Mittags- und Abendstunde erklingen und zum Gebet einladen.
Erntedank heiße Gott nicht nur für die Nahrungsmittel zu danken. Vielmehr müsse die Dankbarkeit auch auf die dem Menschen dienende Technik ausgeweitet werden. So sei auch das neue elektrische Geläut ein Geschenk Gottes. Notwendig wurde der Einbau, weil das bisherige Mesnerehepaar Max und Berta Schötz in den wohl verdienten Ruhestand geht.
Max Schötz war im Rahmen seiner 48-jährigen Mesnertätigkeit auch mit der verantwortungsvollen Aufgabe des Glockenläutens betraut. Seine Ehefrau kümmerte sich vor allem um die Reinigung und den Blumenschmuck. Hierfür sprach ihnen Pfarrer Vos ein herzliches Vergelts Gott aus. Unter Federführung des Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald, Alois Freudenstein, und des Vorsitzenden des örtlichen Stammtisches, Gerhard Kronfeldner, wurde in der Bevölkerung eine Sammlung durchgeführt.
Zusammen mit einem Zuschuss der Gemeinde Hunderdorf und der Kirchenverwaltung Hunderdorf konnte der zur Deckung der Anschaffungskosten notwendige Geldbetrag aufgebracht werden. Heidi Leidl war es vorbehalten, allen Beteiligten für deren Mithilfe und Spenden zu danken. Ihre besondere Dankbarkeit gegenüber Max und Berta Schötz brachte sie mit der Übergabe eines Geschenkes und- eines Blumenstraußes zum Ausdruck. Die künftigen Mesnerdienste werden von Heidi Stumhofer und Alois Freudenstein geleistet.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.2004


Benefizkonzert des Basilikachores
Waldsassener gastieren in Hunderdorf – Erlös für leukämiekranke Melissa
(xk) Zum Abschluss des Kirchweihsonntags in Hunderdorf mit Markt und verkaufsoffenen Geschäften am Sonntag, 17. Oktober, gibt um 17 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Hunderdorf der Basilikachor aus Waldsassen ein Benefizkonzert. Leiter ist seit über vier Jahren Kirchenmusiker Andreas Sagstetter, Absolvent des Mozarteums in Salzburg für A-Kirchenmusik und Konzertfach Orgel.
Der weithin bekannte Chor der Basilika Waldsassen stellt seit über 30 Jahren einem zunehmend anwachsenden Publikum große Werke geistlicher Musik in Konzerten vor. Im Chor singen zurzeit rund 55 Männer und Frauen. Verantwortlicher Leiter und an der Orgel ist Andreas Sagstetter, der aus Steinburg, Gemeinde Hunderdorf, stammt.

Der Chor der Basilika Waldsassen, Leitung und Orgel Andreas Sagstetter, gibt am Sonntag ein Benefizkonzert in Hunderdorf.

Deshalb hat sich der Chor auch kurzfristig entschlossen, von der Konzertreise in Salzburg kommend, ein Benefizkonzert in Hunderdorf zugunsten der neunjährigen, an Leukämie erkrankten Melissa Weindl aus Steinburg zu geben. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.
Der Erlös soll voll der Familie Weindl zugute kommen. Der Chor mit seinem Leiter Andreas Sagstetter, Pfarrei und Gemeinde, würden sich freuen, wenn durch guten Besuch aus nah und fern das Benefizkonzert honoriert und unterstützt wird.
Der Basilikachor Waldsassen sieht seine Aufgabe insbesondere in der Gestaltung der liturgischen Feiern in der päpstlichen Basilika Waldsassen. Im Vordergrund steht die Pflege der Kirchenmusik von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Zur Aufführung in Hunderdorf kommen Werke von Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Commer, Knut Nysted, Anonymus, und G.B. da Palestrina.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.2004


Kinderflohmarkt und Konzert
Am Sonntag ist Kirchweih-Markt — Marktstände und offene Geschäfte
Hunderdorf.
(xk) Der Kirchweih-Markt am Sonntag, 17. Oktober, verspricht wieder attraktiv zu werden. Rund 35 Fieranten und Aussteller sowie ein buntes Rahmenprogramm von 12 bis 17 Uhr sorgen dafür, dass der Marktplatz am Schulhof noch größer und voll belegt ist. Gleichzeitig ist bei rund zehn Geschäften und Einrichtungsstudios verkaufsoffener Sonntag. Die

Präsentiert werden verschiedene Produkte.

Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute will zusammen mit der Gemeinde zeigen, dass auch Hunderdorf einiges zu bieten hat und dass auch hier das Einkaufen Spaß macht.
Eingeleitet wird der Tag mit dem Kirchweihgottesdienst um 9 Uhr in der Pfarrkirche. Ab 12 Uhr beginnt dann das bunte Markttreiben am Schulhof. Ein stattliches Angebot ist zu finden, angefangen von verschiedenen Holzmarkt- und Schreinerprodukten rund um Garten und Bau, Tonfiguren und Keramik in verschiedenen Variationen, diversen Blumen- und Trockengestecken, Schmuck, Honig- und Imkereiprodukten bis zu echtem Bauernbrot, Textilwaren,

Auch viel Handwerkliches gibt es zu bestaunen.

Wachskunst, Strickwaren, Holzspielzeug und Süßwaren. Weiterhin bieten Fieranten unter anderem Esoterikartikel, Glas-Fußsing-Objekte, BW-Artikel, Tonwindspiele, selbst gebrannte Schnäpse und natürlich vieles mehr. Auch ein Kinderflohmarkt nach dem Motto „Jeder kann mitmachen“ (keine vorherige Anmeldung erforderlich) ist wieder fest eingeplant.
Natürlich ist auch für Essen und Trinken mit diversen Angeboten bei verschiedenen Marktständen gesorgt. Für Kinder ist Gelegenheit zum Fahren mit der Minieisenbahn sowie für Pferdekutschenfahrten durch den Ort. Eine weitere Kinderattraktion ist das Luftballon-Weitfliegen, das die Junge Union ausrichtet. Die weitesten Ballonflüge werden mit Preisen bedacht. Der Obst- und Gartenbauverein wartet ab 13 Uhr mit einer Ausstellung alter und neuer Apfelsorten im Pfarrheim auf mit dem weiteren Thema Obstveredelung. Nistkästen, Futterglocken. Nisthilfen werden auch zum Kauf angeboten, ebenso im Rahmen des Herbstfestes frischer Apfelsaft, Kaffee, Gebäck und Kuchen.

Der Kirchweih-Markt lockt jedes Jahr viele Besucher an. (Fotos: xk)

Der Musikverein erfreut wieder mit seinem Herbstkonzert, wobei die Blaskapelle, die Akkordeongruppe und die Nachwuchsspieler ab 14 Uhr im Hauptschulgebäude aufspielen werden. Für eine Bewirtung rund ums Konzert ist gesorgt. Zum Ende des Kirchweihmarktes findet um 17 Uhr in der Pfarrkirche ein Benefizkonzert des bekannten Basilikachores Waldsassen unter der Leitung von Andreas Sagstetter (früher Steinburg) statt. Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Anton Bruckner, Wolfgang Amadeus Mozart und anderen werden in dem Chorkonzert geboten. Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der neunjährigen, an Leukämie erkrankten Melissa Weindl aus Steinburg sind erwünscht.
Etwa zwölf Geschäfte sind am Markttag von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen, beispielsweise für Mode, Schmuck, Farben- und Eisenwaren, Blumen und Gestecke, Schul- und Geschenkartikel, alles rund ums Holz und energiesparendes Mini-Block-Heizkraftwerk. Weiterhin geöffnet sind Kfz-Handel, Küchen- und Einrichtungsstudio und einige mehr. Auch einige Gaststätten können zum Mittagstisch oder zur nachmittäglichen Einkehr besucht werden. Weitere Infos gibt es vorab im Internet unter www.kirchweihmarkt.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2004


Stiftung
Die Ortsmeisterschaft der Schützenkameradschaft Hunderdorf stand dieses Jahr unter dem Moto „Mehr Leben für krebskranke Kinder“. Schützenmeister Karl Liebl freute sich, die Einnahmen aus der Ortsmeisterschaft in Höhe von 500 Euro an die Bettina-Bräu-Stiftung übergeben zu können. Sein Dank galt allen Teilnehmern, die durch ihr Startgeld diese Spende ermöglichten. Bettina Bräu dankte der Schützenkameradschaft Hunderdorf für die überreichte Spende und sicherte zu, dass damit ein Beitrag für die Bewältigung der vielen Aufgaben, die sich die Stiftung gestellt hat, geleistet wird. Vor allem geht es um die Eltern von krebskranken Kindern, die in der Haunerschen Klinik behandelt werden, dass diese auch in Zukunft in der Nähe ihrer Kinder übernachten können, um die psychischen Belastungen der Kinder zu reduzieren. – Bild: Sportleiterin Therese Kreuz, Bettina Bräu, Schützenmeister Karl Liebl und Bürgermeister Hornberger (vo. li. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2004


Au vorm Wald. Stammtisch: Montag, 18.10., 20 Uhr, Hallensport, Turnhalle Hunderdorf; Samstag, 30.10., Herbstversammlung, Stammtisch mit Neuwahlen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2004


Au vorm Wald. Stammtisch/Skifreunde: Samstag, 15.1., und Sonntag, 16.1., 2-Tages-Skiausflug nach Kitzbühel.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2004


Neubau des FFW-Hauses geht voran
Feuerwehr erbringt viel Eigenleistung — Geh- und Radwegteilstück besichtigt
Hunderdorf.
(xk) Ortseinsichten beim fertig gestellten Teilstück des Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburg sowie beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses Hunderdorf standen im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend. Bürgermeister Gerd Peschke informierte dazu über den Bau- und Kostenstand.
Zunächst trafen sich die Damen und Herren des Gemeinderates am neuen Lastwagen-Parkplatz der Firma Thyssen-Polymer. Der Gemeindechef erläuterte die verbesserte Zufahrtssituation mit der Anlage einer zweiten Zufahrtsstraße und dem Lastwagen-Parkplatz mit 24 Stellplätzen. Erfreulicherweise, so Bürgermeister Peschke, konnte seitens der Gemeinde beim Straßenbauamt der kostengünstige Mitbau eines Teilstückes des Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburg entlang des Firmengeländes erreicht werden bei Kosten von rund 22 000 Euro. „Jetzt hoffen wir, dass seitens des Straßenbauamtes im nächsten Jahr der Lückenschluss beim Gewerbepark Bayerwald sowie von Haselquanten bis Steinburg-Wegern erfolgt im Interesse der Verkehrssicherheit“, resümierte der Redner.
Dann wurde der Neubau des FFW-Gerätehauses Hunderdorf besichtigt. Zweiter Kommandant Klaus Wenninger erläuterte bei einem Rundgang die Gebäudeeinteilung und Funktionsräume. Haupträume sind drei Fahrzeugstellplätze, Waschhalle, Schlauchtrocknungs- und -pflegeanlage, Schulungsraum sowie Einsatzzentrale. Von 45 Feuerwehrkameraden seien bisher 1 350 Arbeitsstunden beigetragen worden.
Wie Bürgermeister Gerd Peschke einleitend feststellte, ist das Feuerwehrhausprojekt mit Kosten von 1 031 000 Euro veranschlagt. Bisher seien rund 672 000 Euro ausgegeben worden. Aus dem Haushaltsansatz seien noch rund 214 000 Euro an Haushaltsmitteln für bereits vergebene oder laufende Arbeiten eingeplant. An Zuschüssen stehen insgesamt 180 999 Euro in Aussicht, bisher vereinnahmt wurde eine Förderung von 93 000 Euro. Peschke konstatierte, dass der Bau entsprechend voranschreite und von der Wehr fleißig mitgearbeitet und sehr viel Eigenleistung erbracht wurde. Den Wehrmännern, voran Kommandant Karl Englmeier, zollte der Gemeindechef Dank und Anerkennung für diese Eigenregiearbeiten, die mit ein wichtiger Finanzierungsbeitrag sind. Im heurigen Jahr sei wohl ein Umzug der Wehr noch möglich; endgültig fertig gestellt werden solle die Maßnahme dann im nächsten Jahr.
Zur Information gab das Gemeindeoberhaupt noch eine weitere Meldung einer Hof erschließungsmaßnahme für den Bereich Hoch. Mit der Bewilligung der bisher eingereichten Wegebauten könne 2005 gerechnet werden, jedoch müsse bei allen Wegen die Entwässerung sichergestellt werden. Wie Peschke weiter bekannt gab, seien die ersten Verstöße gegen die Grünanlagensatzung durch Alkoholgenuss auf dem öffentlichen Schulplatz angezeigt worden und werden nun mit einer Geldbuße belegt. Nachdem es in der Vergangenheit insbesondere auf den öffentlichen Plätzen und Grünanlagen verschiedentlich zu Unstimmigkeiten gekommen ist mit Sachbeschädigungen, Abfallablagerungen, Alkoholgenuss und dergleichen, wurde vom Gemeinderat der Erlass einer Satzung über die Benutzung öffentlicher Grünanlagen beschlossen.
Die Bestimmungen regeln, so Bürgermeister Peschke, dass sich die Benutzer so zu verhalten haben, dass kein anderer gefährdet, geschädigt oder belästigt wird, sowie die Einrichtungen und Bestandteile der Plätze nicht beschädigt oder verunreinigt werden. Insbesondere ist es auch untersagt, unberechtigt zu parken und Abfälle abzulagern. Spielplätze dürfen nur von Kindern und Jugendlichen der jeweiligen Altersgruppe benützt werden. Weiterhin ist der Aufenthalt zum Alkoholgenuss untersagt, ebenso das Entzünden von offenem Feuer. Wer vorsätzlich zuwiderhandelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 500 Euro belegt werden kann.
Zur Kenntnis gab der Gemeinderatsvorsitzende auch die erteilte Schutzgebietsverordnung für das Wasserschutzgebiet des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe, Sitz Hunderdorf.
Abschließend wurde der Termin für eine Bürgerversammlung vorgeschlagen für Ende November. Man kam überein, dass bei dieser Versammlung zusammen mit dem Planungsbüro auch das Gesamtabwasserkonzept erörtert und über die Kleinkläranlagenlösung informiert wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2004


Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2004


Kinderbibeltag ein Erfolg
Geschichte vom Dornbusch – Projektgruppen
Hunderdorf.
(ta) Mit einem Vorstellungslied begann am Samstag der zweite Kinderbibeltag im Pfarrheim. 47 Kinder waren gekommen, um gemeinsam mit Schwester Magdalena und den Mitgliedern des Familienkreises den Nachmittag zu verbringen. Nachdem die Vorstellungsrunde abgeschlossen war, erzählte Schwester Magdalena mit biblischen Figuren die Geschichte von Moses und dem brennenden Dornbusch. Schwester Magdalena vermittelte den Kindern den Sinn der Erzählung, nämlich das „Gott — Ich bin da“, in eindrucksvoller Weise.

Schwester Magdalena beim Erzählen der biblischen Geschichte.

Nach einer kurzen Teepause wurden die Kinder in vier Projektgruppen aufgeteilt. Die Projektgruppen wurden jeweils von zwei Familienkreismitgliedern betreut. In der Gruppe Dornbusch wurde die Erzählung in Gesprächen und beim Malen aufgearbeitet, in der Gruppe „Ich bin da“ wurden die Sinne der Kinder mit Meditation, Phantasiereisen und eutonischen Übungen geordert, die Gruppe Flammen gestaltete Teelichter mit einem Flammenmotiv und die Gruppe Moses testete das Wissen der Kinder anhand eines Memorys und eines Tastspiels. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und wie im Flug verging der Nachmittag. Bevor die letzten Vorbereitungen für den Gottesdienst begannen, stärkten sich die Kinder mit einer Brotzeit und Getränken. Der gemeinsame Familiengottesdienst, der den Kinderbibeltag beendete, begann damit, dass die Kinder mit ihren Teelichtern in die Kirche einzogen und diese unter einem Dornbusch abstellten. Anschließend wurde die Erzählung in einem Rollenspiel dargestellt. Der Gottesdienst war ein schöner Abschluss für diesen Tag.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2004


Besucher vom Basilikachor begeistert
Benefizkonzert des bekannten großen Chores unter Leitung von Andreas Sagstetter
(xk) Zum Kirchweihausklang gab’s mit dem Benefizauftritt des Basilikachores Waldsassen unter der Leitung von Andreas Sagstetter noch ein ansprechendes Kirchenmusik-Konzert in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ Nach diesem Zitat von Schriftsteller Erich Kästner hat sich der frühere Steinburger Andreas Sagstetter mit seinem 55-köpfigen stimmigen Basilikachor entschlossen, dieses Benefizkonzert auf der Rückreise einer Salzburg-Konzertreise zu geben und den gesamten Erlös der Familie der an Leukämie erkrankten Melissa Weindl aus Steinburg zur Verfügung zu stellen.

Ein anspruchsvolles Benefizkonzert gab am Sonntag der Basilikachor Waldsassen; Orgel und Leitung Andreas Sagstetter. (Foto: xk)

Mit dem Besuch von knapp 200 Zuhörern konnte man zufrieden sein. Und der. weit über seine Stadtgrenzen hinaus auch durch Konzertreisen bekannte Chor bot ein ansprechendes Programm mit Chorklang und Stimmigkeit vom Feinsten. Seit über vier Jahren ist der Kirchenmusiker Andreas Sagstetter für die musikalische Leitung verantwortlich. Er ist Absolvent des Mozarteums in Salzburg für A-Kirchenmusik und Konzertfach Orgel. Das Chorensemble, in dem zurzeit 55 Frauen und Männer singen, widmet sich in projektbezogener Arbeit vornehmlich der Kirchenmusik von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Darüber hinaus stellt der Chor seit nunmehr über 30 Jahren einem zunehmend anwachsenden Publikum große Werke geistlicher Musik in Konzerten vor. Andreas Sagstetter leitete das Konzert ein mit einem brillanten Orgelspiel mit „Pice d’orgue“ von Johann Sebastian Bach. Sodann hieß Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Zollner zu dem Konzert „der besonderen Art in Hunderdorf“ den Chorleiter Andreas Sagstetter zusammen mit dem Basilikachor herzlich willkommen und dankte für dieses Benefizkonzert recht herzlich. „Wir freuen uns, dass unser Andreas Sagstetter, der frühere Organist in der Pfarrkirche, wieder in Hunderdorf ist und uns das Können seines Chores genießen lässt“, so der Redner, der abschließend auch alle Besucher begrüßte. Und dann war es soweit: Mit Werken von Anonymus (Alta trinita beata), von G.B. da Palestrina (Kyrie, Sanctus und Agnus Dei aus der Missa „Lauda Sion“), Anton Bruckner („Locus iste“ und „Christus factus est“) sowie von Felix Mendelssohn-Bartholdy („Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ und „Richte mich Gott“) zeigte der Waldsassener Chor einen Ausschnitt aus seinem anspruchsvollen Repertoire. „Jerusalem, du hochgebaute Stadt“ von Franz Commer, „I will praise thee, o Lord“ von Knut Nysted sowie „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart gehörten ebenfalls zur Visitenkarte dieses vielstimmigen Ensembles. Anhaltender Applaus des begeisterten Publikums drückte Dank und Anerkennung an die Mitwirkenden aus, die daraufhin noch mit „Ave Maria“ von Rachmaninov und „Irish Blessing“ mit zwei Zugaben erfreuten. Andreas Sagstetter zeigte in seiner Heimatgemeinde, dass er nicht nur ein ausgezeichneter Kirchenmusiker ist, sondern auch ein fähiger Chorleiter mit einem hochrangigen Chorensemble, das durch seine erbaulichen klaren Klangvorstellungen besticht.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2004


Buntes Programm beim Markt
25 Fieranten – Viele Selbstvermarkter – Verkaufsoffener Sonntag
Hunderdorf.
(xk) Der siebte Hunderdorfer Kirchweihmarkt am Sonntag bot ein buntes Programm und zog wiederum eine große Besucherzahl an. Auch wenn das Herbstwetter kühl und mit leichten Regenschauern durchsetzt war, durften die Verantwortlichen der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute doch zufrieden sein.

Reges Markttreiben gab’s beim Kirchweihmarkt mit verkaufsoffenen Geschäften am Sonntag. (Fotos: xk)

Neben dem Marktgeschehen von 12 bis 17 Uhr mit rund 25 Fieranten, Selbstvermarktern und Infoständen am Schulhof hatten auch etliche Verkaufsgeschäfte im Orts- und Gemeindebereich ihre Pforten geöffnet und gaben einen Einblick in ihre Angebots- und Leistungsvielfalt. So konnte einem Bummel durch die Geschäfte oder dem am Schulhof ansprechend ausgerichteten Marktgeschehen durchaus Positives abgewonnen werden. Insgesamt zufrieden zeigten sich die Geschäfts- und Marktleute. In der stattlichen Angebotspalette gab es neben heimischen Selbstvermarktungsprodukten diverse Blumen- und Allerheiligengestecke, Glas- Fußsing-Objekte, Gartendeko, Ton und Keramik, Holz und Drechselarbeiten und vieles mehr. Für viele Marktbesucher war etwas Passendes dabei. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bei verschiedenen Marktständen gesorgt.

Die Marktstände hatten einiges zu bieten, hier zum Beispiel verschiedene Gartendekorationen.

Im Rahmenprogramm bot der Obst- und Gartenbauverein eine Ausstellung über heimische Apfelsorten und Nisthilfen, der Musikverein erfreute mit einem Herbstkonzert und mit der Brunner-Pferdekutsche gab’s Fahrten durch den Ort. Zum Leidwesen der Jüngsten war leider die Mini-Eisenbahn trotz Zusage nicht gekommen. Hoch hinaus ging’s auch beim Luftballonsteigen der Jungen Union. Hier gibt’s für die weitesten Flüge einen Preis. Und zum Kirtaausklang gab es mit dem Benefizauftritt des Basilikachores Waldsassen unter der Leitung von Andreas Sagstetter auch hoch ein ansprechendes Konzert in der Pfarrkirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2004


Blaskapelle spielte schneidig auf
Beim Herbstkonzert raschelten die Notenblätter – Nachwuchs zeigte Können
Hunderdorf.
(xk) Fast schon traditionell zum Kirchweihfest mit Kirtamarkt richtete der Musikverein Hunderdorf wieder sein Herbstkonzert aus. Dabei hatten neben der mit anspruchsvollen schneidigen Märschen und Polkas aufspielende Blaskapelle insbesondere die 50 im Verein in der Ausbildung stehenden jungen

Mit schmissigen Weisen erfreute die Blaskapelle unter der Leitung von Lothar Klein.

Musiker Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Und sie erfreuten ebenso mit herzerfrischenden Darbietungen die vielen Besucher.
Der Vorsitzende des Musikvereins, Hans Pollmann, umriss bei der Konzerteröffnung kurz das zurückliegende positive Vereinsjahr. So habe die Blaskapelle unter der Leitung von Lothar Klein im bisherigen Jahresverlauf das Florianifest musikalisch gestaltet, des Weiteren bei Kurkonzerten, Kirchen-Festzügen sowie beim Bluval mitgewirkt. Die Blasmusiker wirkten beim Hunderdorfer Volksfest, aber auch beim Auszug zum Straubinger Gäubodenvolksfest mit. Erfreut zeigte sich der Vereinsvorsitzende, dass derzeitig über 50 Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Musiklehrer Hans Hallmen für Akkordeon, Keyboard, Klarinette, Schlagzeug und Blechblasinstrumente in Ausbildung stehen. Diese über Jahre hinweg hohe Zahl an Musikschülern und Musikschülerinnen zeigt doch auch, dass die Ausbildung durch unseren Musiklehrer Hallmen qualitativ hochwertig ist, so der Vorstand. Dann gab die Hunderdorfer Blaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein den musikalischen Auftakt mit dem „Castaldo Marsch“ von Novacek. Mit weiteren bekannten und traditionellen Märschen, wie dem Regensburger Landwehrmarsch, dem Sängerruf-Marsch, dem Egerländer Straßen-Marsch wurde das Programm abgerundet.

Auch die jungen Musikschüler zeigten, dass sie gute Fortschritte machen; mit im Bild Musiklehrer Hans Hall-men. (Fotos: xk)

Dazwischen traten die jungen Nachwuchsspieler unter der Leitung von Musiklehrer Hans Hallmen mal in der Gruppe, Solo oder im Duo auf und zeigten ihren jeweiligen Ausbildungsstand mit Akkordeon, Klarinette, Saxophon, Schlagzeug oder Keyboard. Sie spielten Stücke wie „Better Man“ von Robbie Williams bis What shall we do. Die jungen Musiker trugen die Stücke mit Bravour vor, oft sogar begleitet durch Gesangseinlagen. Damit fanden sie viel Anklang. Einige Musikschüler erfreuten zwischendurch mit netten Gedichtvorträgen. Mit dem gemeinsamen Lied der Musikgruppe „Ich und Du“ klang der musikalisch herzerfrischende Herbstkonzertnachmittag aus.
Viel Beifall war der verdiente „Lohn“ für die zahlreichen Akteure. Abschließend lud Vereinsvorsitzender Pollmann die Konzertgäste zum Jahreskonzert des Musikvereins Hunderdorf ein. Dieses Jahr gibt die Blaskapelle des Partnermusikvereins St. Johann am Wimberg aus Oberösterreich musikalische Leckerbissen zum Besten. Am 6. November findet dieses Konzert im Gasthaus „Zum Bergerbräu“ in Steinburg statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2004


Land der Burgen und Schlösser
Das neueste Buch von Kornel Klar ist da — Im Rathaus erhältlich
Straubing-Bogen.
(xk) Hunderte von Burgen und Schlössern gab und gibt es auf dem Gebiet des Bezirks Niederbayern. Einige sind heute noch bewohnt, andere sind nur noch als Ruinen erhalten, viele jedoch haben die Jahrhunderte nicht überlebt und laufen Gefahr, vergessen zu werden. Besonders die Ruinen und die abgegangenen Adelssitze lagen dem Freizeitforscher Kornel Klar von Hunderdorf am Herzen, weil von ihnen bald niemand mehr Kenntnis haben wird, wenn keine schriftlichen Zeugnisse überliefert werden. Klar hat ungezählte Schlösser besucht und mit den Inhabern Kontakt aufgenommen, er hat viele Ruinen in Augenschein genommen und von ihnen Aufnahmen gemacht.

Steinburg, einst mit Burg, im nördlichen Landkreis, war Stammsitz der Steinberger. (Repro: xk)

Schon im zehnten Jahrhundert wurden viele Städte durch Stadtmauern gegen die einfallenden Reiterhorden der Ungarn und Hussiten gesichert. Aber auch viele adelige Herren und ihre Ministerialen begannen mit dem Bau von Burgen, um ihren Besitz und das Leben der ihnen anvertrauten Menschen zu schützen. So entstanden auf Bergen Höhenburgen und im Tal Wasserburgen, letztere durch einen Wassergraben abgesichert.
Bei der Rodung des Bayerischen Waldes durch die Ministerialen der Grafen und Klöster wurden die Burgen erbaut. Es war eine harte Zeit für die Untertanen, die beim Burgenbau fest Hand anlegen mussten. Mit der Erfindung des Schießpulvers im 15. Jahrhundert schwand die Sicherheit dieser Festungsanlagen, die den Kanonenkugeln schutzlos ausgeliefert waren. Es begann die Zeit der Schlossbauten, in denen man gesünder und bequemer wohnen konnte.
In den vielen Kriegen der Böckler, Löwler, in den Erbfolgekriegen und besonders im Schwedenkrieg wurden viele Burgen und Schlösser zerstört und zum Teil nicht mehr aufgebaut. Sie verschwanden für immer oder zeugen als Ruinen von einer vergangenen Zeit. Nur gut, dass viele dieser Überbleibsel heute saniert und damit erhalten werden.
In jahrelanger Sammeltätigkeit hat Klar den Stoff für sein 41. Buch in der Reihe „Bücher der Heimat“ zusammengetragen, er hat die Geschichte der Burgen und Schlösser beschrieben und die Adeligen erforscht, die durch die Jahrhunderte darin gewohnt und das Schicksal der ihnen anvertrauten Untertanen bestimmt haben. Auf über 200 Seiten sind an die 500 ehemalige Edelsitze beschrieben und durch Stiche, Fotos und Zeichnungen illustriert. Das Buch kann im Rathaus zu Hunderdorf eingesehen und erworben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2004


Aus zweiter Hand
Hunderdorf.
(xk) Der Elternbeirat des Kindergarten Sankt Nikolaus, Hunderdorf, veranstaltet am Samstag, 20. November, einen Spielsachen- und Ski-Basar. Zum Verkauf kommen gut erhaltene Spielwaren aller Art, außer Plüschtieren. Bei Puzzles und Spielen, Videos, CDs und Kassetten ist noch extra eine Verkaufsnummer anzubringen. Außerdem werden Faschingsbekleidung und Wintersportartikel für Erwachsene und Kinder, Ski, Schlittschuhe, Schlitten und Skibekleidung, auch Inliner, Roller und Fahrräder angeboten. Die Verkaufsnummern sind zu erfragen unter Telefon 09422/580,7 und 09422/6160. Die mit Verkaufsnummern und Preisen ausgezeichneten Artikel können am Freitag, 19. November, von 16 bis 18 Uhr im Kindergarten abgegeben werden. Der Verkauf ist am Samstag, 20. November, von 9 bis 12 Uhr im Kindergarten Hunderdorf. Nicht verkaufte Sachen sind von 16 bis 17 Uhr abzuholen. Zehn Prozent des Verkaufserlöses kommen dem Kindergarten zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.2004


GASTKONZERT. Die Musikkapelle Sankt Johann (Oberösterreich) gastiert zum vierten Mal in Hunderdorf. Im Rahmen der Partnerschaftsverbindung der Gemeinden Hunderdorf und Sankt Johann geben die vorwiegend jungen Musiker am Samstag, 6. November, ein musikalisch niveauvolles Gastkonzert im Saal des Landgasthofes „Zum Bergerbräu“ in Steinburg. Beginn ist um 20 Uhr. Durch das etwa zweistündige Programm führt die junge Nicole Weigl vom Musikverein Sankt Johann. Das ansprechende Repertoire der etwa 25-köpfigen Musikkapelle umfasst Walzer, Märsche, Klassik und moderne Musik. Bereits die früheren Gastkonzerte, zuletzt vor vier Jahren, hatten großen Anklang gefunden. – Bild: Die Musikkapelle Sankt Johann gastiert in Hunderdorf-Steinburg und bietet niveauvolle Blasmusik.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.2004

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