2009# 06

Trachtenverein wird heuer 60
Vereine stellten den Veranstaltungskalender auf
Windberg.
(ws) Die Vorsitzenden der Vereine, Organisationen und Institutionen der Gemeinde trafen sich im Sitzungssaal des Amtshauses, um unter Leitung von Walter Schneider die Veranstaltungen bis einschließlich Februar 2010 festzulegen. Es sind dabei wieder einige Höhepunkte zu verzeichnen, wie das 40-jährige Priesterjubiläum von Generalabt Thomas, das dritte Klosterfest, das 60-jährige Gründungsfest des Trachtenvereins oder der Pfarrausflug in den Chiemgau. Die Termine lauten wie folgt:
Juni: 5., SV, 17.30 Uhr, Herren-Eisstockturnier, Asphaltbahnen. 7., Gemeinde, 8 bis 20 Uhr, Europawahl. 11., Pfarrei, 8 Uhr, Gottesdienst, anschließend Fronleichnamsprozession. 11., SV, ab 14 Uhr, Gartenfest, Gasthaus Arnann. 12., Winith-Schützen, 19 Uhr, Werbeveranstaltung, Gasthaus Hüttinger. 13., KuSK, Festabend zum 100-jährigen Bestehen, 17 Uhr, Gottesdienst, anschließend Gedenken am Kriegerdenkmal, Festakt im Gasthaus Hüttinger. 14. Juni bis 4. Juli, SV, internes Plattlschießen an den Trainingstagen Sonntag, Dienstag und Freitag, Asphaltbahnen. 20., Trachtenverein, 19 Uhr, Sonnwendfeier, Bauhof. 27., Seniorenclub, Straubinger Sonnenzug. 29., Kloster, 19 Uhr, 40-jähriges Priesterjubiläum von Generalabt Thomas Handgrätinger und Pater Rainer.
Juli: 3., Kloster, 19.30 Uhr, Klosterfest. 4., 20 Uhr, Siegerehrung vom Plattlschießen, Asphaltbahnen. 11., Hubertus-Schützen, Vereinsausflug. 11., KLJB, 12 Uhr, Beach-Volleyballturnier am Prügelfalter. 16., Seniorenclub, Ausflug zum Lamer Winkel. 17. bis 20., Trachtenverein, 60-jähriges Gründungsfest, Bauhof-Prügelfalter. 19., Winith-Schützen, 14 Uhr, Böller-Panoramaschießen, Kreuzbergstraße. 26., SV, Familienausflug. 31., FFW, 15 Uhr,, Kleinfeldfußballturnier – Ortsmeisterschaft, Bolzplatz am Prügelfalter.
August: 1., PFW, 12 Uhr, Kleinfeldfußballturnier – Feuerwehrmannschaften, Bolzplatz am Prügelfalter. 3. bis 7., Pfarrei, Ministranten- Freizeitfahrt nach Garmisch-Partenkirchen. 28. bis 30., SV, Vereinsausflug nach Bamberg, Kulmbach, Fränkische Schweiz. Info bei Walter Schneider.
September: 6., SV, 8 Uhr,. Eisstockortsmeisterschaft, Asphaltbahnen (Ausweichtermin 13.9.). 13., SV, 8 Uhr, eventueller Ausweichtermin der Eisstockortsmeisterschaft, Asphaltbahnen. 13., Pfarrei, 10 Uhr Kreuzerhöhungsfest in Heilig Kreuz. 17., Seniorenclub, Ausflug zum Lallinger Winkel. 18. bis 20., FFW, Vereinsausflug nach Kärnten. 20., Pfarrei, 13 Uhr, ab Dorfplatz Radwallfahrt nach Sossau, 15 Uhr Andacht in Sossau. 26., KLJB, 19 Uhr, Weinfest im Pfarrhof-Jugendräumen. 27., Gemeinde, 8 bis 18 Uhr, Bundestagswahl im Amtshaus. 27., SV, 15.30 Uhr, Eisstock-Vereinsmeisterschaft, Asphaltbahnen.
Oktober: 3., Hubertus-Schützen, 19.30 Uhr, Jahresversammlung, Gasthaus Mühlbauer. 10. bis 11., Pfarrei, Ausflug zum Chiemsee. 15., Seniorenclub, Ausflug nach Altenmarkt. 17., Trachtenverein, 18 Uhr, Herbsttanz in Loitzendorf. 25., Pfarrei, 13 Uhr, Weltmissionssonntag, Pfarrhof. 31., Winith-Schützen, 19 Uhr, Hasengrasoberin, Gasthaus Hüttinger.
November: 7. und 8., Gasthaus Mühlbauer, Altes Bier. 11.; Kindergarten, 17.30 Uhr, Martinsfeier, Kirche, Umzug, Feier am Pfarrplatz. 12., Seniorenclub, Fortbildung in Marienstift. 14., Trachtenverein, 19.30 Uhr, Preisgrasoberin, Gasthaus Amann. 15., Gemeinde, 9 Uhr, Volkstrauertag, Kirche und Kriegerdenkmal. 19., Seniorenclub, Einkehrtag in Laberweinting. 21., Gemeinde, 19.30 Uhr, Bürgerversammlung, Amtshaus. 22., Pfarrei, 15 Uhr, Dankeschönnachmittag für Ministranten, Amtshaus. 29., Trachtenverein, 10.30 Uhr, Gedenkgottesdienst, anschließend Adventsfeier im Gasthaus Hüttinger.
Dezember: 4., Winith-Schützen, 18 Uhr, Strohbauschenschießen, 19.30 Uhr Versteigerung für jedermann, Gasthaus Hüttinger. 5., Pfarrei, 17 Uhr, Nikolaushausbesuch-Aktion. 11., Hubertus-Schützen, 19 Uhr, Strohbauschenschießen mit Weihnachtsfeier, Gasthaus Mühlbauer. 12., MSC, 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier, Gasthaus Mühlbauer. 18., SV, 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier, Gasthaus Amann. 19., Winith-Schützen, 19 Uhr, Weihnachtsfeier mit Nikolauftlesuch (Vereinskleidung), Gasthaus Hüttinger. 20., Pfarrei, 17 Uhr, Waldadvent in Oberbucha. 26., Kloster, 16 Uhr, Weihnachtskonzert, Pfarr- und Klosterkirche. 26., Hubertus-Schützen, 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung, Gasthaus Mühlbauer.
Januar 2010: 1., Winith-Schützen, 13 Uhr, Neujahrsanschießen der Böllergruppe, Hüttinger-Wiese beim Ortseingang. 1., Gemeinde/Pfarrei, 17 Uhr, Neujahrsgottesdienst, anschließend Neujahrsempfang im Amtshaus. 6., FFW, 13.30 Uhr, Jahresversammlung, Gasthaus Hüttinger. 9., Bauernhilfsverein, 10 Uhr, Bauernjahrtag; Gottesdienst in Heilig Kreuz, anschließend Generalversammlung, Gasthaus Mühlbauer mit Mittagessen und Vortrag. 9., MSC, 19.30 Uhr, Jahresversammlung, Gasthaus Mühlbauer. 10., Pfarrei, 19 Uhr, Dankeschönabend, Gasthaus noch nicht bekannt. 17., Winith-Schützen, 18.30 Uhr, Generalversammlung mit Neuwahlen, Gasthaus Hüttinger. 30., FFW, 19.30 Uhr, Feuerwehrball, Amtshaus. 6., Trachtenverein, 19.30 Uhr, Trachtlerball, Gasthaus Amann. 12., Gasthaus Amann, 19.30 Uhr, Musikantenfasching.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.2009


Drei Hoferschließungen in Planung
Neuer Vhs-Außenstellenleiter — Unwetter so stark wie noch nie
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat Hunderdorf hat sich bei seiner jüngsten Sitzung für die Planung und den Zuwendungsantrag für drei Hoferschließungsmaßnahmen ausgesprochen. Bürgermeister Hans Hornberger hatte den Planungsentwurf für die Maßnahmen in Hoch sowie Stockwies vorgelegt sowie den Wegeausbau in Öd eingebracht. Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros beträgt für die drei Wegebaumaßnahmen rund 110 000 Euro, wobei heuer ein Zuschuss in Höhe von 50 000 Euro aus dem Förderprogramm Ländliche Entwicklung in Aussicht steht.
Weiterhin wurde der Beschluss gefasst, nach dem möglichen Ausbau diese drei Wege als öffentliche Feld- und Waldwege zu widmen. Planungsbüro ist KEB. Es stellte sich dann Oskar Kofler aus Hunderdorf vor, der ab 1. Juli die Leitung der Vhs-Außenstelle Hunderdorf übernehmen soll. Nach langjähriger Tätigkeit stellte der bisherige Außenstellenleiter Kornelius Klar dieses Ehrenamt zur Verfügung.
Umweltfreundliche Lampen
Nachdem bereits in der vorhergehenden Sitzung der Auftrag für die neuen Straßenleuchten im Baugebiet „Hochfeld-Süd-Erweiterung III“ (Am Wasserwerk) an Eon Bayern vergeben wurde bei Kosten von rund 37500 Euro, galt es, noch den Leuchtentyp festzulegen. Der Gemeinderat entschied sich einmütig für die Hess-Lampen mit umweltfreundlichem und energiesparendem Gelblicht. Diese Leuchten sind bereits bei der Ortskernsanierung sowie am ehemaligen Bahnhofsplatz zur Aufstellung gekommen. Sodann legte Bürgermeister Hans Hornberger eine Unterschriftenaktion für die Errichtung eines Spielplatzes inEhren/Gaishausen vor. Der Gemeinderat sprach sich grundsätzlich für die Errichtung aus. Es wird geprüft,inwieweit die vorgeschlagene Fläche geeignet wäre und in Anspruch genommen werden könne. Sollte die Verwirklichung des Spielplatzes dort möglich sein, erhofft sich der Gemeinderat aber auch, dass sich die Antragsteller bei der Verwirklichung der Maßnahme unterstützend einbringen.
Neuer Chronikband
Hornberger informierte die Räte über die aktuellen, Bemühungen um eine Zuwendung für ein neues Tanklöschfahrzeug. Zur Kenntnis gegeben wurden auch die Termine, die anlässlich einer Gesprächsrunde mit der Patenkompanie des Panzerpionierbataillons 4 festgelegt wurden. So beteiligt sich unter anderem die 5. Kompanie mit einer Abordnung beim Volksfestauszug und am Tag der Gemeinden. Andererseits sind die Gemeinde und der Gemeinderat zum Quartalsabschlussfest in die Graf-Aswin-Kaserne eingeladen.
Vom Gemeindeoberhaupt wurde ein weiterer Chronikband vom Ortschronisten Kornel Klar mit dem Titel „Der gleiche Adel in der Oberpfalz und auf den Schlössern Au vorm Wald, Steinburg, Haggn und Pürgl“ vorgestellt. Gemeinderat Stephan Härtenberger berichtete als Mitorganisator des Mühlhiaslmarktes, dass ‚aus der Kuhbingo-Aktion der Reinerlös von 300 Euro als Spende an die Schule in Hunderdorf übergeben wurde.
Abschließend kam der Bürgermeister noch auf das Unwetter am 26. Mai zu sprechen. Die Gewitter mit heftigem Starkregen überlasteten die Kanalisation. Es gab in etlichen Fällen überflutete Keller im Ortsbereich, was in diesem Ausmaß bisher noch nicht gegeben war. Zum Auspumpen der Keller – unter anderem in der Schule – kam der Brand in einer ehemaligen Schreinerei. „Alle eingesetzten Feuerwehrkräfte verdienen ein großes Lob“, sagte der Gemeindechef.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.2009

Bürgermeister wurde 60 Jahre Am Pfingstsonntag feierte Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Bild) aus Windberg, ein gebürtiger Hunderdorfer, seinen 60. Geburtstag. Er engagiert sich seit vielen Jahren im Kommunal-, Vereins- und Sozialbreich ohne Selbstzweck für seine Gemeinde. Zu seinem Ehrentag gratulierten neben seiner Frau Anita viele politische und gesellschaftliche Freunde, Verwandte, Nachbarn und Bekannte. Eine besondere Freude bereitete dem Gemeindeoberhaupt der Besuch der Kindergartenkinder mitsamt ihren Erzieherinnen und Eltern am Sonntagvormittag, die ihn mit einem Geburtstagsständchen überraschten. Er und seine Frau Anita bewirteten alle und überreichten den Kleinsten der Gemeinde als Dank süße Geschenke. Die große Geburtstagsfeier findet aber am kommenden Samstag im Bürgersaal des Amtshauses in Windberg statt. Zu dieser Feier sind viele Ehrengäste, Weggefährten, Freunde und Abordnungen aller Ortsvereine geladen. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.2009


Volks- und Heimatfest in Hunderdorf: Da geh‘ ich hin!
Am Freitag geht’s los mit einem tollen Programm für große und kleine Besucher
Ab kommenden Freitag, 5. Juni, wird in Hunderdorf wieder zünftig gefeiert. Dann startet das beliebte Volks- und Heimatfest und bietet an insgesamt vier Tagen ein attraktives Programm.

Die Oldtimerfreunde Hunderdorf organisieren im Rahmen des Volks- und Heimatfestes auch heuer wieder eine große Fahrzeugschau. Foto: Kern

Leckere Wies’n-Spezialitäten, das wohlschmeckende Festbier der Karmeliten-Brauerei, Unterhaltungs- und Fahrgeschäfte auf dem Hunderdorfer Festplatz kommen große und kleine Besucher ganz bestimmt auf ihre Kosten. Musikalisch sorgen „Gaudimax“, „die Hofdorfer Buam“ oder „Winfried Stark und seine original Steigerwälder“ für Stimmung.
Natürlich darf auch die große Fahrzeugschau der Oldtimerfreunde Hunderdorf nicht fehlen. Und hier kann man am Sonntag, 7. Juni, ab 12.30 Uhr nicht nur jede Menge auf Hochglanz polierte Antiquitäten auf zwei und vier Rädern, sondern ab 13 Uhr auch ein spektakuläres Traktorziehen bestaunen.

Im Festzelt sorgen unter anderem „Winfried Stark und seine original Steigerwälder“ für musi-kalische Unterhaltung.

Und alle Hunderdorf-Gäste, die den Volksfestbesuch mit einer Shopping-Tour verbinden wollen, haben dazu auch am Sonntag Gelegenheit. Am 7. Juni öffnen nämlich zahlreiche Geschäfte im Ort ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag. Los geht das Hunderdorfer Volks- und Heimatfest am Freitag, 5. Juni, um 18 Uhr mit einem Standkonzert der Blaskapelle des Musikvereins am Schulhof. Anschließend ist um ca. 18.30 Uhr der stimmungsvolle Einzug ins Festzelt vorgesehen. Weitere Informationen gibt’s im Internet unter www.hunderdorf.de. (dc)
Quelle: www.wochenblatt.de, 03.06.2009

Spaß für Jung und Alt
Los geht’s: Am 5. Juni beginnt das Hunderdorfer Volks- und Heimatfest
Hunderdorf.
Das traditionelle, Hunderdorfer Volks- und Heimatfest, verbunden mit einer Oldtimerfahrzeugschau mit Traktorziehen vom 5. bis einschließlich 8. Juni verspricht vier fröhliche Festtage. Verschiedene Blaskapellen und Musikbands sorgen für zünftige Musik rund um den Festzeltbetrieb am neugestalteten ehemaligen Bahnhofsgelände. Der Festwirt hat zusammen mit der Gemeinde das Fest gut vorbereitet, sodass den Gästen ein buntes Programm geboten wird. Der Rummelplatz bietet Abwechslung für Groß und Klein.

Zünftige Musik für jeden Geschmack erwartet die Volksfestbesucher.

Das 54. Volksfest wird um 18 Uhr mit dem Standkonzert eröffnet, zu dem die Hunderdorfer Blaskapelle schneidig aufspielt. Dann folgt um 18.30 Uhr der Festauszug mit den örtlichen Vereinen. Erstmals dabei sein wird auch eine Soldaten-Abordnung der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen, Hunderdorfs Patenkompanie. Bürgermeister Hans Hornberger wird sodann das erste Fassl anzapfen und die viertägigen Festivitäten eröffnen. Dann ist Festbetrieb mit den schneidigen Hunderdorfer Blasmusikanten, die sich durch ihre Auftritte bereits weithin einen guten Namen gemacht haben. Der Samstag ist als „Tag der Betriebe und der Jugend“ proklamiert, wozu die beliebte und durch Radio- und TV-Auftritte bekannte „Gaudimax-Band“ aufspielen und für Jung und Alt für eine gute musikalische Stimmung sorgen wird. Am Festsonntag präsentieren die Oldtimerfreunde Hunderdorf ab 12.30 Uhr eine Oldtimer-Fahrzeugschau mit Traktor-Bremswagenziehen gegen 14 Uhr. Tagsüber unterhält die Blaskapelle Hunderdorf im Festzelt. Ab 11 Uhr lädt der Festwirt auch zum reichhaltigen Mittagstisch ins Festzelt. Am Abend ist Festzeltstimmung ab 18 Uhr mit den „Hofdorfer Buam“ angesagt.
Festausklang mit Original Steigerwäldern
Am Montag beginnt ab 14 Uhr der Kindernachmittag. Dabei gibt es bei den Fahrgeschäften bis 18 Uhr Preisermäßigungen. Um 15 Uhr ist wiederum die bei den Kindern beliebte Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde. Ab 16 Uhr sind die Senioren (ab 65 Jahre) für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre von Pfarrei, Gemeinde und Festwirt eingeladen auf ein Hendl und eine Maß. Für musikalische Unterhaltung sorgt dabei Maxi Reiner auf seiner Steirischen. Abends zum Festausklang ist mit der Kapelle Winfried Stark und seinen Original Steigerwäldern ein weiteres musikalisches Highlight geboten. Zum Tag der Gemeinden und Behörden freut sich das Gemeindeoberhaupt Hans Hornberger wieder zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik begrüßen zu können. Gegen 23 Uhr verlost Gastwirt Johann Gierl noch Sachpreise, wofür es den Abend über die Lose zu jeder Mass gratis gibt.
Das Hunderdorfer Volks- und Heimatfest findet heuer zum 54. Mal statt und kann so schon berechtigt als ein traditionelles Fest bezeichnet werden. Seine Anfänge gehen in die 50er-Jahre zurück. Heuer liegt zum 15. Mal die Festzeltbewirtung bei der Familie Gierl. Aus der Festküche kommen leckere Wiesenschmankerl und von der Karmelitenbrauerei das Festbier. Natürlich gibt’s auch den beliebten „Steckerlfisch“.
Autoscooter und Glückshafen
Bei einem traditionellen Volksfest wie dem Hunderdorfer Volks- und Heimatfest dürfen auch die Fahrgeschäfte nicht fehlen. Auch heuer dürfen sich Groß und Klein wieder über Fahrten mit dem Autoscooter, Kinderkarussell und Schiffschaukel freuen. Diverse weitere Buden wie Glückshafen, Spickerbude und Schießstand erweitern das Angebot. Auch ein Süßwarenstand darf nicht fehlen. Bei diesem attraktiven Rahmen , ist fröhliche Stimmung garantiert.
Nähere Informationen und ein Gewinnspiel (Einsendeschluss Donnerstag um 15 Uhr) sind zu finden unter www.hunderdorfde
Quelle: GÄUBODEN aktuell, 03.06.2009


Oldtimerschau und Traktorziehen am Volksfestsonntag
Hunderdorf.
Die Oldtimerfreunde Hunderdorf mit Alois Knott an der Spitze engagieren sich im Rahmenprogramm am Volksfestsonntag mit einer Fahrzeugschau, die die Herzen der Besucher sicher höher schlagen und in so manchen Erinnerungen an vergangene Zeiten schwelgen lässt. Dazu sind auch Szenenfreunde mit ihren Oldtimern und Youngtimern aus nah und fern willkommen. Ab 12 Uhr ist das Eintreffen der Fahrzeuge, dann ist ab zirka 12.30 Uhr bis gegen 15.30 Uhr Fahrzeugschau  und Treffen Gleichgesinnter – und die es werden wollen – im Festzelt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es werden auch keine Standgebühren und kein Eintritt erhoben.

Kleine und große Autofans kommen beim Volksfest auf ihre Kosten

Ab 14 Uhr findet das Oldtimer-Traktor-Pulling statt; ein Leistungsziehen mit Traktoren gegen Traktor find Traktor gegen Bremswagen. Der technisch von Vorsitzendem Alois Knott unter Mithilfe vom Max Zirngibl umgebaute Bremswagen wird aufgerüstet auf rund 8000 Kilogramm Gesamtgewicht. Gezogen wird in zwei Kategorien und zwar von 12 bis 28 PS sowie von 29 bis 50 PS. Um 15.30 Uhr ist Preisverleihung: Prämiert werden die schönsten Fahrzeuge in den drei Kategorien Auto, Traktor, Motorrad sowie die stärksten Schlepper im Leistungsziehen. Abschließend starten die Oldtimer zu einer Ortsrundfahrt über den Lindfelderweg, Quellenweg, Ortshauptstraße zurück zum Festplatz.
Oldtimer-Clubvorsitzender Alois Knott erwartet, dass sich seine Oldtimerfreunde mächtig ins Zeug legen und mit ihren Oldtimerfahrzeugen an Motorrädern, Traktoren und Autos zahlreich und in Vereinskleidung vertreten sind. Auch Nichtmitglieder und Oldtimerfreunde aus nah und fern sind mit ihren Oldtimerfahrzeugen willkommen.

Erinnerung an alte Zeiten

Durch die Treffen lebt die Szene. Die drei bisherigen Fahrzeugschauen beim Volksfest in den Vorjahren waren vielbeachtet, konnte doch eine stattliche Zahl an Oldies-Fahrzeugen präsentiert und bestaunt werden. Ob restauriert oder im Originalzustand, von ihnen geht immer eine Faszination aus.
Das Vereinsziel ist es, den Heimatgedanken und das traditionelle Brauchtum zu fördern sowie die historischen Fahrzeuge originalgetreu zu erhalten.
Weitere Informationen zum 2005 gegründeten Verein gibt es über ww.hunderdorf.eu oder beim Clubvorsitzenden Alois Knott unter der Telefonnummer 09422-2457.
Quelle: GÄUBODEN aktuell, 03.06.2009

Autoscooter, Kinderkarussell und Schiffschaukel
Am Freitag ist Festauftakt mit einem Standkonzert — Oldtimerschau und Politkundgebung am Sonntag

Die Ortsvereine, hier die Trachtler, sind beim Festausmarsch dabei. (Fotos: xk)

Das Hunderdorfer Volks- und Heimatfest, verbunden mit einer Oldtimerfahrzeugschau mit Traktorziehen, vom Freitag, 5. Juni, bis einschließlich Montag, 8. Juni, verspricht vier fröhliche Festtage. Verschiedene Blaskapellen und Musikbands sorgen für zünftige Musik rund um den Festzeltbetrieb am neugestalteten ehemaligen Bahnhofsgelände. Der Festwirt hat zusammen mit der Gemeinde das Fest mit allem Drum und Dran vorbereitet, so dass den Gästen ein buntes Programm geboten werden kann. Der Rummelplatz bietet Abwechslung für Groß und Klein.
Das 54. Volksfest wird eröffnet um 18 Uhr mit dem Standkonzert, zu dem die Hunderdorfer Blaskapelle aufspielt. Dann folgt um 18.30 Uhr der Festauszug mit den örtlichen Vereinen. Erstmals dabei wird auch eine Soldaten-Abordnung der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen sein, Hunderdorfs Patenkompanie. Bürgermeister Hans Hornberger wird sodann das erste Fassl anzapfen und die viertägigen Festivitäten eröffnen. Dann ist Festbetrieb mit den Hunderdorfer Blasmusikanten, die sich durch ihre Auftritte bereits weithin einen guten Namen gemacht haben.

Ein Prosit auf die Gemütlichkeit heißt es wieder in Hunderdorf, Bürgermeister Hans Hornber-ger (Zweiter von links) und Festwirt Hans Gierl (rechts).

Der Samstag ist als „Tag der Betriebe und der Jugend“ proklamiert, wozu die Band „Gaudimax“ aufspielen wird. Am Festsonntag präsentieren die Oldtimerfreunde Hunderdorf ab 12.30 Uhr eine Oldtimer-Fahrzeugschau mit Traktor-Bremswagenziehen gegen 14 Uhr. Tagsüber unterhält die Blaskapelle Hunderdorf im Festzelt. Ab 11 Uhr ist Mittagstisch im Festzelt. Am Abend spielen ab 18 Uhr die „Hofdorfer Buam“.
Am Montag beginnt ab 14 Uhr der Kindernachmittag. Dabei gibt es bei den Fahrgeschäften bis 18 Uhr Preisermäßigungen. Um 15 Uhr ist die bei den Kindern beliebte Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde. Ab 16 Uhr sind die Senioren (ab 65 Jahre) für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre von Pfarrei, Gemeinde und Festwirt eingeladen auf ein Hendl und eine Maß. Für musikalische Unterhaltung sorgt dabei Maxi Reiner auf seiner Steirischen. Abends zum Festausklang ist mit der Kapelle „Winfried Stark und seine Original Steigerwälder“ ein weiteres musikalisches Highlight geboten. Zum Tag der Gemeinden und Behörden freut sich das Gemeindeoberhaupt Hans Hornberger, wieder zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik begrüßen zu können. Gegen 23 Uhr verlost Gastwirt Johann Gierl noch Sachpreise, wofür es den Abend über die Lose zu jeder Maß gratis gibt.
Bei einem traditionellen Volksfest dürfen auch die Fahrgeschäfte nicht fehlen. Auch heuer dürfen sich Groß und Klein wieder über Fahrten mit dem Autoscooter, Kinderkarussell und Schiffschaukel freuen. Diverse weitere Buden wie Glückshafen, Spickerbude und Schießstand erweitern das Angebot. Auch ein Süßwarenstand darf nicht fehlen.
Mehr Infos und ein Gewinnspiel zum Fest sind zu finden unter www.hunderdorf.de (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009


Aufruf zur Beflaggung
Aus Anlass des Hunderdorfer Volksfestes, verbunden mit dem Oldtimertreffen, wird die Bevölkerung von Hunderdorf gebeten, die Häuser zu beflaggen und für ein besonders gepflegtes Ortsbild Sorge zu tragen. Festauszug am Freitag: Vom Schulhof, dann über die Hauptstraße/Bahnhofstraße zum Festplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009


OLDTIMERSCHAU UND TRAKTOR- PULLING: Die Oldtimerfreunde Hunderdorf mit Alois Knott an der Spitze engagieren sich im Rahmenprogramm am Volksfestsonntag mit einer Fahrzeugschau. Dazu sind auch Szenenfreunde mit ihren Oldtimern und Youngtimern aus nah und fern willkommen. Ab 12 Uhr ist das Eintreffen der Fahrzeuge, dann ist ab 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr Fahrzeugschau und Treffen Gleichgesinnter. Ab 14 Uhr findet das Oldtimer-Traktor-Pulling statt. Um 15.30 Uhr ist Preisverleihung, wobei die schönsten Fahrzeuge prämiert werden. Abschließend starten die Oldtimer zu einer Ortsrundfahrt. – Bild: Die Oldtimer-Fahrzeugschau und das Traktor-Pulling wird die Besucher in den Bann ziehen. (Foto: xk) Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009

Hunderdorf heute, eine fortschrittliche Gemeinde, die einiges zu bieten hat.
Eine Gemeinde weiter auf der Erfolgsspur

Eine Gemeinde weiter auf der Erfolgsspur
3 300 Einwohner — Für Wohnen und Gewerbe prädestiniert — Bau am Bahnhofsplatz kurz vor Vollendung

Hunderdorf wurde 1065 in einer Schenkungsurkunde des Friedrich von Winneberg und Aschwin zu Zeitldorn zum ersten Mal urkundlich erwähnt und kann so auf eine rund 1 000-jährige Geschichte zurückblicken. Die Kirchenpatrone „St. Nikolaus“ und „St. Stephanus“ weisen auch auf eine Kirche im 12. Jahrhundert hin. Der erste nachweisbare Kirchenbau stammt aus dem Jahre 1359. Der bis in die dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts hinein stehen gebliebene Turm mit dem gotischen Treppengiebel stammte noch von diesem Kirchenbau.
Er wurde mit dem Bau der neuen Kirche (1936) abgerissen und damit verschwand das bedeutendste gotische Bauwerk der Pfarrei.
Der Ort mit seinen rund 3 300 Einwohnern liegt am Bogenbach der bei Bogen in die Donau mündet. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gemeinde durch die Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten und dem Ausbau der entsprechenden Infrastruktur von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer modernen Kommune entwickelt mit den Schwerpunkten Wohnen und Gewerbe. Mit der begonnenen Erschließung eines neuen Baugebietes, das mit dem Straßennamen „Brunnenstraße“ bezeichnet wurde, werden in diesem Jahr 31 Bauplätze erschlossen.
Hunderdorf verfügt mit Grund- und Hauptschule, Kindergarten, Ärzten, Zahnarzt-Gemeinschaftspraxis, Apotheke und vielen örtlichen Geschäften und Unternehmen über eine gute Grundversorgung. Hunderdorf ist bekannt durch seine vielfältigen Handels- und Dienstleistungsgeschäfte. „Diese intakte Wirtschaftsstruktur sollte auch von der Bevölkerung unterstützt werden durch den Einkauf vor Ort, dem Einkauf kurzer Wege und auch günstiger Preise“, plädiert Bürgermeister Hans Hornberger und konstatiert: „Freuen wir uns, dass wir leistungsfähige Betriebe und Geschäfte vor Ort haben.“ Die Wasserversorgung erfolgt durch den Wasserzweckverband. Für die Abwasserbeseitigung hat die Gemeinde in Kanäle und die Generalsanierung der auf 5 500 Einwohner ausgelegten Kläranlage große Zukunftsinvestitionen getätigt. Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf den Ausbau des Straßennetzes sowie der Ortskernsanierung gelegt, wobei derzeitig der 3. Bauabschnitt am ehemaligen Bahnhofsplatz kurz vor seiner Vollendung steht. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009


Das Wasser ist die Quelle des Lebens
Zweckverband stellt Wasserversorgung für rund 8000 Einwohner sicher — Beste Trinkwasserqualität

Wasser ist bei uns- so alltäglich, dass wir kaum darüber nachdenken: Es fließt, wenn der Wasserhahn aufgedreht wird. Bis es aber dazu kommt, steckt eine Menge Technik und für den Betreiber und die Mitarbeiter eine große Verantwortung dahinter. In der Gemeinde Hunderdorf stellt der Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe, Sitz Hunderdorf, die Wasserversorgung sicher. Er versorgt aber nicht nur das Gemeindegebiet Hunderdorf, sondern auch umliegende Kommunen oder deren Ortsteilbereiche. So gehören dem Zweckverband die Gemeinden Hunderdorf, Ascha, Haibach, Haselbach und Neukirchen sowie die Marktgemeinde Mitterfels und die Stadt Bogen an. Im Verbandsgebiet werden rund 8 000 Einwohner versorgt. Das sind etwa acht Prozent der Landkreisbevölkerung.

Die Grafik zeigt: Bei gestiegener Abnehmerzahl wird deutlich weniger Frischwasser ver-braucht.

Gefördert wurden beispielsweise im Jahr 2008 insgesamt 501 247 Kubikmeter Wasser. Die Verbrauchsabgabe lag bei 428 762 Kubikmeter bei 2 455 Abnehmern (= angeschlossene Grundstücke). Der Wasserpreis liegt bei 1,15 Euro/Kubikmeter und ist damit durchaus moderat für den Verbraucher im Wasserentgelt-Vergleich.
Der 1962 gegründete Zweckverband stellt mit insgesamt fünf Tiefbrunnen mit einer Tiefe bis zu 105 Metern im Bereich Hofdorf die Wasserversorgung sicher. 1998 wurde das Wasserwerk erweitert und saniert für rund zwei Millionen Euro. Eine moderne Aufbereitungstechnik wurde installiert. Das mittels Pumpen hochgeförderte Wasser läuft im Wasserwerk über Filter und durch Kaskaden. Dabei wird es enteisent, entsäuert und mit Sauerstoff angereichert. Schieber und sonstige Zubehörteile werden elektronisch geregelt und die Anlage vollautomatisch betrieben. Bei der Einweihung resümierte Fachingenieur Heiß: „Nutzen Sie das Trinkwasser als Trinkwasser. Es ist ein hochreines Nahrungsmittel bei einem günstigen Kubikmeter-Preis“. In den letzten zehn Jahren wurden zudem 1,5 Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung des Leitungsnetzes von insgesamt rund 130 Kilometern investiert.
So kann das Wasser, ,das Lebensmittel Nummer eins, in bester Trinkwasserqualität abgegeben werden. Das Wasser weist sieben bis zehn Grad deutsche Härte auf und liegt damit an der Grenze des Härtebereiches 1 (weich) zu 2 (mittel) der definierten Skala von 1 bis 3. Vorsitzende des Wasserzweckverbandes waren die Bürgermeister Karl Härtenberger, Hunderdorf (1962 bis 1984), Werner Lang, Mitterfels (1984 bis 1996.), Gerd Peschke, Hunderdorf (1996 bis 2008 ) und Heinrich Stenzel, Mitterfels (ab 2008). Seit 1982 liegt die Geschäftsführung in den Händen von Josef und Therese Breu. In der Anfangszeit war Walter Lang Geschäftsführer. Für die Versorgung ist Wassermeister Reinhold Beck zuständig, dem zwei Mitarbeiter zur Seite stehen. Zuvor war Alois Beck viele Jahre Wasserwart.
Wasser ist der Quell des Lebens. In allen Kulturen wurde das Wasser einst als Symbol des Lebens und der Reinheit verehrt. Wasserleitungen, Zisternen, Brunnen und Staudämme verwandelten das Wasser in eine nutzbare Ressource. Ohne Frage, Trinkwasser ist für unser Leben von essenzieller Bedeutung. Und dennoch für jeden selbstverständlich. Der gesamte Wasservorrat der Erde bewegt sich in einem ständigen Kreislauf. Es gibt letztlich keinen Verbrauch – anders als bei anderen Rohstoffen. Von der Verdunstung über den Niederschlag bis hin zum Abfluss als Grund- und Flusswasser – das wichtigste Lebensmittel wird nur vorübergehend gebraucht und fließt danach in den großen Kreislauf zurück. Dennoch ist es unerlässlich, dass der „Verbraucher“ sparsam und umweltfreundlich mit dem Wasser umgeht. Spartipps und andere interessante Themen rund ums Wasser im Internet unter www.wwa-deg.bayern.de/trinkwasser (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009


Goldene Hochzeit
Viele Glückwünsche zur goldenen Hochzeit gab’s für das Jubelpaar Frieda und Herbert Gackstatter aus der Tannenstraße in Hunderdorf am Sonntag. Beim „Goldpaar“ stellte sich als Gratulant auch Bürgermeister Hans Hornberger ein, der im Namen der Gemeinde Hunderdorf und des Gemeinderates sowie des Landrates Alfred Reisinger und des Kreistages die besten Gratulationswünsche überbrachte. Zudem übermittelte Kirchenpfleger Josef Breu die besten Glück- und Segenswünsche seitens Pfarrer Martin Müller und der Pfarrgemeinde. Die Gratulanten wünschten noch viele gemeinsame Ehejahre. Vor 50 Jahren, am 1. Juni 1959, beim Standesamt in München, kirchlich in Leutershausen, hatte sich das Jubelpaar das Jawort gegeben. Und dieses Eheversprechen haben sie auch gehalten, teilten Glück und Freude, aber auch Sorgen. Der Ehe entstammen fünf Söhne. Heute kann sich das Ehepaar Gackstatter über sieben Enkeltöchter erfreuen. Seit Juni 1960 wohnen die Eheleute in der Gemeinde Hunderdorf, zunächst an der Windberger Straße und seit 1974 im neu erbauten Eigenheim in der Bahnhofsiedlung. Die Familie machte viele Jahre gerne Urlaub in Kenia. Ein Sohn kam dort 2001 bei einem Überfall ums Leben. Herbert Gackstatter (71), erblickte in Leutershausen (Mittelfranken) das Licht der Welt. In seiner Bundeswehrzeit kam er 1956 nach München. Dort lernte er auch seine Frieda kennen und lieben. 1966 erfolgte die Versetzung in die Kaserne nach Bogen und das Paar fand in Hunderdorf eine Wohnung und sodann eine neue Heimat. Nach der Bundeswehrzeit war Gackstatter 26 Jahre beim Nolteproduktenwerk beschäftigt, davon 15 Jahre als Fernfahrer. Acht Jahre war er sodann noch bei Sennebogen in Straubing beschäftigt bis zum Rentenbezug mit 60 Jahren. Frieda Gackstatter (68), eine gebürtige Reischl, ist in München geboren. Für die waschechte Münchnerin war das Landleben nach Heirat schon eine Umstellung. Sie hatte den Beruf einer Maschinenstrickerin erlernt. Nach dem Umzug nach Hunderdorf war sie Werksarbeiterin beim Noltewerk sowie bei Härtenberger. Fünf Kindern schenkte sie das Leben und war ihnen eine fürsorgliche Mutter. — Bild: Glückwünsche gab es für Frieda und Herbert Gackstatter, hier, mit den Gratulanten Bürgermeister Hornberger (links) und Kirchenpfleger Josef Breu (rechts). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009


Schloss Pürgl, 19. Jahrhundert, auf einer Porzellantasse in Privatbesitz. (Foto: xk)

Schlösser mit „fremdem“ Adel
Oberpfälzer Geschlechter waren auch in Niederbayern vertreten
Hunderdorf.
(xk)
Mühsame Nachforschungen waren notwendig, um über 700 Adelsfamilien in den sieben Landkreisen der Oberpfalz zu erkunden. Der Hunderdorfer Heimatforscher Kornel Klar hat dafür ein ganzes Jahr gebraucht. Diese früher angesehenen und zum Teil gefürchteten Familien waren früher in mehr als 520 Orten ansässig und im Besitz der Hofmarken, Burgen und Schlössern und sind heute noch vereinzelt dort zu finden. Diese Arbeit hat Kornel Klar erst neugierig gemacht, weil auf den Schlössern Au vorm Wald, Steinburg, Haggn und Pürgl in der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf auch 24 Adelsgeschlechter aus der Oberpfalz einst ansässig waren. Diese Herren waren vereinzelt oder unzählig in der Oberpfalz zu finden und haben ihre Ortsuntertanen oft durch Arbeiten beängstigt.
Im ersten Teil der neuen Chronikarbeit sind die Orte zu finden mit dem einstigen Adel. Im zweiten Teil sind die Adeligen zu finden mit den Orten, in denen sie einst oder noch heute genannt werden. Im dritten Teil ist der oberpfälzische Adel aufgeführt, der sich auf den vier Schlössern in der Verwaltungsgemeinschaft zeitweise niedergelassen hat. Wappen dieser Herren und Berichte des Michael Wening um 1700 schließen sich an. Dieses Buch Nummer 60 in Kopierform kann im Rathaus zu Hunderdorf eingesehen und erworben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009

Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009


Jesus am wachsenden Felsen
MMC-Windberg unternahm eine Familienwallfahrt
Windberg.
(ws) Am Pfingstmontag führte die Marianische Männerkongregation (MMC) Windberg ihren Familiennachmittag durch, der nach Usterling bei Landau an der Isar ging. Die Wallfahrt wurde bewusst so abgehalten, dass von Kindern bis hin zu den Großeltern alle teilnehmen konnten.
Ausgangspunkt war der Parkplatz an der Ortseinfahrt Usterling. Von dort wurde ein Spaziergang auf einem afbegehbaren, kurzen Waldweg zum „wachsenden Felsen“ durchgeführt. Der „wachsende Felsen“, auch Johannesfelsen genannt, ist eine steinerne Wasserrinne, die in dieser Form ein in Europa einmaliges Naturdenkmal darstellt. Der gelöste Kalk lagerte sich seit Jahrtausenden ab und bildet eine mehrere Meter hohe Wand aus Kalktuff. Der Glaube an eine Heilkraft im Wasser ist wohl die Ursache dafür, dass dieses Naturdenkmal die Zeiten überdauerte.
Die anschließende Marienandacht in der Dorfkirche Sankt Johannes unter dem Titel „Da sagte Maria, meine Seele preist die Größe des Herrn“ wurde von Abt Hermann-Josef Kugler sowie der MMC familiengerecht gestaltet. Jeder Teilnehmer erhielt Tages-

Ein Teil der Wallfahrer mit Abt Hermann-Josef am „Wachsenden Felsen“ in Usterling. (Foto: ws)

Segenssprüche der Gottesmutter. Nach der Andacht wurde allen Wallfahrern die Geschichte der prächtigen spätgotischen, um 1500 erbauten Dorfkirche Sankt Johannes mit spätgotischem, restaurierten Flügelaltar erklärt. Der überaus reiche Aufbau über dem Schrein zeigt Johannes den Täufer und Johannes den Evangelisten als Hauptfiguren, die meisterlichen Schnitzereien auf den Altarflügeln Szenen aus dem Leben der Heiligen. Auf einem der Altarbilder wird, als ein kulturhistorisches Kuriosum, die Taufe Christi am „wachsenden Felsen“ dargestellt. Mit einem gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Apfelbeck in Mamming endete die Familienwallfahrt, die alle zwei Jahre zu einem anderen Wallfahrtsort führt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2009


Volksfest ist eröffnet und dauert bis Montag
Bürgermeister Hornberger zapfte an — Am Sonntag Oldtimerschau und Traktorziehen
Hunderdorf.
(xk) Am Freitag nahm das Hunderdorfer Volksfest seinen Auftakt mit dem farbenfrohen Festausmarsch „der Ortsvereine, einer Bundeswehrabordnung sowie der SVH-Meistermannschaft und dem anschließenden Bieranstich durch

Beim Festausmarsch: Bürgermeister, Brauereivertreter, Gemeinderäte und Bundeswehr-Patenkompanieabordnung.

Bürgermeister Hans Hornberger. Bis einschließlich Montag, 8. Juni, werden auf dem Volksfestplatz täglich Musik, Spaß und gute Laune für die ganze Familie geboten. Das heuer erstmals auf dem umgestalteten ehemaligen Bahnhofsplatz stattfindende Fest bietet auch wieder die klassischen Fahr- und Vergnügungsgeschäfte.
Schmissige Klänge der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein kündigten beim halbstündigen Standkonzert am Schulhof bereits das Festereignis an und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass an den vier Tagen zünftige musikalische Unterhaltung Trumpf sein wird. Zudem waren

Das Standkonzert der Blaskapelle Hunderdorf gab den Volksfestauftakt.

Böllerschüsse der Winith-Schützen weithin im Bogenbachtal zu hören. Angeführt von den Hunderdorfer Blasmusikanten zog Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderat unter zahlreicher Beteiligung der Ortsvereine zum Festzelt. Hunderdorfs Gemeindeoberhaupt trieb mit gekonnten Schlägen den Zapfhahn in das erste Fassl Festbier, um dann frohgelaunt mit einem „O zapft is“ die offizielle Festeröffnung zu verkünden. Hornberger wünschte dem Fest einen guten Verlauf, dankte in seinem Grußwort zum 54. Volksfest den Vereinen für die Beteiligung und hieß die Besucher aus nah und fern willkommen.
Abordnung der Bundeswehr
Erfreut zeigte sich der Gemeindechef auch über eine Abordnung von der Patenkompanie 5. Panzerpionierbataillon 4 in Bogen, die beim Festauszug mitmarschierte. Danach floss der Gerstensaft in die Maßkrüge, die von den Bedienungen den Besuchern kredenzt wurden. Auch die diversen Wiesenschmankerl mundeten. Für

Bürgermeister Hans Hornberger zapft das erst Fassl Bier an, flankiert von Karmeliten-Brauerei-Geschäftsführer Christoph Kämpf (rechts) und Gebietsverkaufsleiter Werner Reiner (Mitte; Bild oben). (Foto: xk)

Zeltstimmung sorgte die Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein, die zünftig bairisch und modern aufspielte. In dem gut besuchten Festzelt und am Vergnügungspark herrschte frohes Treiben. Noch drei Tage, bis einschließlich Montag, dauert das Volksfest, das neben Festzeltstimmung, Wiesenschmankerln und Rummelplatzvergnügen einschließlich Autoskooter bietet.
Am heutigen Samstag ab 19 Uhr ist Zeltstimmung mit der vom Alpen Grand-Prix 2007 und anderen Auftritten bekannten heimischen „ Gaudimax-Band“ angesagt sowie zugleich der „Tag der Jugend und Betriebe“ proklamiert. Am Volksfestsonntag ist ab 11 Uhr Zeltbetrieb mit den schneidigen Hunderdorfer Blasmusikanten. Nach dem Motto „Heute bleibt die Küche kalt“ lädt die Festwirtsfamilie auch zum Mittagstisch ein und hält Schmankerl zu Sonderpreisen bereit. Ab 12 Uhr ist Eintreffen der Fahrzeuge für die von den Oldtimerfreunden Hunderdorf wiederum ausgerichtete Oldtimerschau von 12.30 bis 15.30 Uhr mit einer abschließenden

Beliebt bei der Jugend: Beim Autoscooter war gleich was los.

Ortsrundfahrt. Gegen 14 Uhr ist zudem ein Oldtimer-Traktor-Pulling angesagt, ein Leistungsziehen mit einem 8-t-Bremswagen. Sachpreise werden auch an die schönsten Oldtimer (Auto, Schlepper, Motorrad) vergeben. Ab 16 Uhr sorgen dann die „Hofdorfer Buam“ für schwungvolle Musik. Darüber hinaus haben ein Modehaus und ein Küchenstudio in der Zeit von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen.
Am Montag findet von 14 bis 18 Uhr der Kindertag mit ermäßigten Fahrpreisen statt. Ab 16 Uhr sind die Senioren (ab 65 Jahre) ins Festzelt eingeladen und dabei spielt Maxi Reiner auf seiner Steirischen auf. Abends ist der „Tag der Gemeinden“ und die Musik ist Trumpf mit „Winfried Stark und seinen original Steigerwäldern“. Zum Festausklang gegen 23 Uhr gibt es zudem eine Sachpreisverlosung.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2009

TAGBLATT-STADTPLATZFEST AM SAMSTAG, 20. JUNI. Der 32. Straubinger Sonnenzug – inzwischen auf Busse umgestiegen – dampft am 27. Juni Richtung Museumsdorf in Tittling im Bayerischen Wald. Rund 500 Senioren und Menschen mit Behinderung erwartet ein wunderschöner Ausflugstag mit viel Nostalgie, wie es früher war. Davor muss aber noch das alljährliche Stadtplatzfest des Straubinger Tagblatts den größten Finanzierungsbatzen in die Kasse bringen. Deshalb: Den 20. Juni, heute in genau zwei Wochen, schon mal im Kalender vormerken. Um 10 Uhr heißt es am Theresienplatz „ozapft is“ mit kulinarischen und musikalischen Schmankerln bis in den Nachmittag. Die Tagblatt-Verleger Dr. Hermann Balle und Prrof. Dr. Martin Balle tragen, sämtliche Kosten, so dass der Erlös ohne Abzug dem Sonnenzug zugute kommen kann. Muss also nur noch Petrus für Biergartenwetter sorgen. Natürlich sind wieder einige Überraschungen in der Stadtplatzfest-Wundertüte. Für Unterhaltung sorgt die Harald-Rieder-Combo im Wechsel mit der Blaskapelle Hunderdorf (im Bild). Die Ballettschule Annette Vogel gibt tänzerische Kostproben. Und die kleinen Gäste dürfen sich wieder aufs Ponyreiten mit dem Reitclub Neukirchen freuen. Der Reiterhof Schober baut extra auf dem Stadtplatz eine Reitbahn auf. Und Caritas-Mitarbeiter lassen sich wieder ein kreatives Kinderprogramm einfallen. Zu frisch gezapftem süffigem Bier und Radler, Limonaden und Apfelsaft gehört eine deftige Brotzeit wie Leberkäse mit Kartoffelsalat, Wurstsalat, Würstel vom Grill, Emmentaler, Brezen, frisch gegrillte Hendl. Die BBV-Landfrauen spendieren selbstgemachte Kiachl. Dazu gibt es Kaffeespezialitäten.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2009


Kräftemessen der Schlepper Bremswagen-Leistungsziehen
120 Fahrzeuge bei Oldtimerschau — Viele Besucher
Hunderdorf.
(xk) Ein Publikumsmagnet und ein schöner Erfolg waren am Volksfestsonntag die große Oldtimerschau mit rund 120 Fahrzeugen und das Traktor-Pulling, organisiert von den Oldtimerfreunden Hunderdorf mit Alois Knott an der Spitze. Ab 12 Uhr war das Eintreffen der Fahrzeuge von den Clubmitgliedern und

Bei der Preisverleihung: die Gewinner mit Clubvorsitzendem Alois Knott (links) und Bürger-meister Hans Hornberger (rechts).

Oldtimerfreunden aus nah und fern. So gaben rund 65 Schlepper, etwa 30 Autos und 25 Motorräder eine herrliche Kulisse.
Bei den vielen Oldtimern, wunderschön restauriert, andere treffend im Originalzustand, kamen die Besucher ins Schwärmen. Eine Attraktion für die vielen Zuschauer und Oldtimerfreunde war dann zudem ab 14 Uhr das „ Oldtimer-Traktor-Pulling“ , ein Leistungsziehen mit einem aufgerüsteten Acht-Tonnen Bremswagen. Gezogen wurde in zwei Kategorien und zwar von zwölf bis 28 PS sowie von 29 bis 50 PS. Anschließend startete eine große Zahl der Oldtimerfahrzeuge, insbesondere die Traktoren, zu einer Ortsrundfahrt über den Lindfelderweg, Quellenweg, Ortshauptstraße und zurück zum Festplatz.

Beim Oldtimertreffen gab’s schmucke Traktoren, Autos und Motorräder zu bestaunen. (Fotos: xk)

Bei der Preisverteilung bedankte sich Vorsitzender Knott bei allen Teilnehmern und freute sich über die große Besucherresonanz. Bürgermeister Hans Hornberger zollte den Oldtimerfreunden für ihr Engagement ein besonderes Lob. Von den Oldtimerfahrzeugen gehe immer eine besondere Faszination aus, womit den Besuchern ein ansprechender Rahmen am Volksfestsonntag geboten wurde.
Christian Heigl aus Hunderdorf wurde für seinen Traktor Ferguson FW 35, Baujahr 1957, als schönstes Teilnehmerfahrzeug ausgezeichnet. Erwin Haimerl aus Steinach erhielt den Preis für sein Motorrad Triumph 500, Baujahr 1936, und Alfred Hafner aus Netzstuhl für seinen Opel GT, Baujahr 1971. Beim Traktor-Pulling gewann Andreas Wagner mit seinem 28-PS-Fendt, Baujahr 1970, in der Kategorie I. Er schaffte 12,35 Meter. In der Gruppe II gewann Andreas Gürster mit seinem 45-PS-Deutz, Baujahr 1966.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.2009


„Weiße Chorherren“ starteten ins Jubiläumsjahr
Prämonstratenser feierten den 875. Sterbetag ihres Ordensgründers
Windberg/Magdeburg.
(ws) Unter großer Beteiligung der Bevölkerung eröffneten in Magdeburg am Freitag gut 60 Prämonstratenser aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und der Slowakei die Feiern zum 875. Todestag des heiligen Ordensgründers Norbert von Xanten. Auch 13 Chorherren aus Windberg/Roggenburg und vier aus der Abtei Speinshart (Landkreis Neustadt/VValdnaab) waren nach Magdeburg gereist. Am Dreifaltigkeitssonntag wurde dieses Jubiläum von den weißen Chorherrn in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg in einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Abt Hermann-Josef Kugler, begangen.

Abt Hermann-Josef und seine Mitbrüder beim Pontifikalgottesdienst in der Pfarr- und Klos-terkirche Windberg.

Am Dreifaltigkeitssontag, 7. Juni, feierten die weißen Chorherrn aus Windberg den 875. Sterbetag ihres Ordensgründers, den heiligen Norbert von Xanten, in einem Pontifikalgottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, musikalisch umrahmt von Paul Windschüttl mit der Trompete und Kirchenmusiker Joachim Schreiber an der Orgel. „In Magdeburg ist der heilige Norbert als Erzbischof im Kreis seiner Gefährten gestorben. In unserer Windberger Kirche ist diese Szene auch im rechten Seitenschiff als Deckenfresko dargestellt“, begann Abt Hermann-Josef seine Predigt. „Wir mögen uns fragen: Warum feiern wir eigentlich den Sterbetag? Eigenartigerweise orientieren sich die Gedenktage der Heiligen immer an ihrem Sterbetag. Warum eigentlich? Das hat mit unserem Glauben an die Auferstehung zu tun. Für die Lehrer und Väter der frühen Kirche war klar: Der Sterbetag ist der Geburtstag für den Himmel, das heißt wer gestorben ist, der hat sein endgültiges Ziel erreicht, nämlich das Leben und die Gemeinschaft mit Gott.“ Das Leben des heiligen Norbert habe also vor 875 Jahren seine Erfüllung gefunden. Und dass sein Vorbild und sein Orden bis heute noch Menschen anziehen, das dürfen wir heute feiern“, so der Seelsorger.

Die weißen Chorherrn beim Einzug in den Dom zu Magdeburg. (Fotos: ws)

Auftakt in Magdeburg
Bereits am Freitag hatte der aus Windberg stammende Generalabt der Prämonstratenser, Thomas Handgrätinger, bei der Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten im evangelischen Dom in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, in einem ökumenisch gestalteten Abendgebet (Vesper) die Bekehrungserlebnisse von Paulus, Norbert von Xanten und Martin Luther verglichen. Die drei faszinierten die Mitmenschen durch ihre Freundschaft zu Gott, ihre kommunikative Verbundenheit mit ihm und ihre Geborgenheit in ihm.
Gedenktafel enthüllt
Anschließend zog die Festversammlung singend zum ehemaligen Kloster „Unserer Lieben Frau“ mit seiner aus dem elften/zwölften Jahrhundert stammenden romanischen Kirche. Dort war der Ordensgründer und Erzbischof Norbert bis 1627 beigesetzt, bevor die Reliquien ins Prager Stift Strahov kamen. An seiner Grablege wurden eine Gedenktafel enthüllt und altehrwürdige Choralklänge angestimmt. Beim sich anschließenden Festakt unterstrich der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Wolfgang Böhmer, die kulturell-geistigen Wurzeln des Landes am Beispiel der kreativen Neuerungen, die das Mittelalter gegen die allgemeine Annahme vieler brachte. Umrahmt wurde die Feier durch Orgelwerke oberschwäbischer Prämonstratenser-Komponisten, vorgetragen von Pater Stefan Kling aus dem Kloster Roggenburg.
Am eigentlichen Todestag, dem 6. Juni, bot sich in der katholischen Kathedrale ein ungewohntes Bild: Neben den weiß gekleideten Chorherren des Prämonstratenser-Ordens waren auch zahlreiche Jugendliche aus Sachsen-Anhalt, zum Teil mit Fahrrad, anlässlich ihrer Diözesanwallfahrt angereist. Bischof Dr. Gerhard Feige ermunterte die Mitfeiernden „Auf den Spuren des heiligen Norbert mit Gott das Weite zu suchen“. In anschaulichen Bildern unterstrich er seine Botschaft.
Die Feierlichkeiten schloss eine Straßeneinweihung durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ab: Direkt neben dem ehemaligen Kloster gibt es nun einen „Prämonstratenserberg“. Zum Jubiläumsjahr sandte auch Papst Benedikt XVI. eine Grußbotschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.2009


Pranger-Gartenfest
Windberg.
(ws) An Fronleichnam, 11. Juni, findet ab 14 Uhr das Prangerfest im Garten des Gasthauses Amann statt. Veranstalter ist der Sportverein Windberg, der die Besucher mit diversen Getränken, Würstln, Käse und Gickerl bewirten wird. Für Musik ist ebenfalls gesorgt. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Saal statt. Sämtliche Ortsvereine mit ihren Mitgliedern sowie Institutionen, die Patres des Klosters und die gesamte Bevölkerung sind willkommen
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.2009


Volksfest klang fröhlich aus
Beim Kindertag und Seniorennachmittag viel geboten
Hunderdorf.
(xk) Beim Hunderdorfer Volksfest ging’s am Montag beim Kindernachmittag nochmals rund bei den, Fahrgeschäften zu ermäßigten Preisen. Vielfach umringt von den Kindern waren bei der Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde sodann Pfarrer Martin Müller, Bürgermeister Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Xaver Kern.

Volksfestvergnügen gab’s auch für die Senioren zum Festausklang. (Foto: xk)

Die kostenlosen Chips für Autoskooter und Kinderkarussell sowie Freimarken für Eis, Popkorn oder Zuckerwatte waren natürlich sehr begehrt. Zum Seniorennachmittag trafen sich auch die älteren Bürger für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre. Pfarrer Martin Müller sowie das Gemeindeoberhaupt Hans Hornberger begrüßten die gut 140 Senioren und wünschten ihnen „Freude und Spaß beim Volksfest“. Auch der Ehrenbürger und vormalige Pfarrer Pater Wolfgang Vos war gekommen. Um das Organisatorische kümmerte sich wiederum in bewährter Weise Maria Wölfl, die Vorsitzende des Seniorenclubs Hunderdorf. Für schöne musikalische Unterhaltung sorgte dabei Maxi Reiner auf seiner Steirischen, begleitet vorn Bürgermeister Hans Hornberger auf der Gitarre. Die Senioren ab 65 Jahren waren — wie bisher jedes Jahr — von der Pfarrei, Gemeinde und vom Festwirt zu einer Maß und einem Hendl eingeladen.
Mit dem „Tag der Gemeinden“ klang am Montagabend das viertägige Hunderdorfer Volks- und‘ Heimatfest aus, Im voll besetzten Festzelt konnte dazu Bürgermeister Hans Hornberger eine Vielzahl von kommunalen Mandatsträgern begrüßen neben den vielen Besuchern. Der Gemeindechef dankte allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, sei es die Festwirtsfamilie, die Ortsvereine, die Oldtimerfreunde und die Besucher aus nah und fern,
Aus der Festküche kamen nochmals herzhafte Wiesenschmankerl und von der Karmelitenbrauerei das Festbier. Das Team der Festwirtsfamilie Gierl hatte noch mal alle Hände voll zu tun. Die Kapelle „Winfried Stark und seine original Steigerwälder“ sorgte für musikalischen Schwung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.2009


Gentechnikfreie Landwirtschaft wird unterstützt
Zustimmung zum Beschluss des Kreisausschusses — Mehrkosten beim Kindergarten
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat schließt sich der Meinungsbildung des Landkreises zur grünen Gentechnik an. Damit unterstützt die Gemeinde die freiwillige Selbstverpflichtung der Landwirte, auf den Freilandanbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu verzichten. Die Gemeinde wird in ihren Einrichtungen keine Produkte verwenden, die als gentechnisch verändert gekennzeichnet sind und bei Pachtverträgen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen nicht erlauben.
Der Bürgermeister gab eine Mitteilung mit Begründung der Katholischen Kirchenstiftung für die Kostenmehrung bei der Kindergartensanierung mit den Kosten von 120 000 Euro gegenüber der ursprünglichen Kostenschätzung mit 90 000 Euro bekannt. Der Gemeinderat nahm die diesbezüglichen Haushaltsansätze zur Kenntnis und billigte nach Erörterung die Übernahme der begründeten, unausweichlichen Instandsetzungsmehrkosten und die Defizitabdeckung.
Weiterhin zeigte der Gemeindechef seine Bemühungen um eine durchgehende Geh- und Radwegverbindung Hunderdorf-Steinburg auf. Demnächst werde zumindest die Geh- und Radwegverbindung in Höhe des Gewerbeparks ausgeführt und diese Lückenverbindung geschlossen.
Zur Information gab der Ratsvorsitzende weiterhin, dass dieser Tage die Tragschicht beim Netto-Einkaufsmarkt auf der Linksabbiegespur und die Gehwegverlegung aufgebracht wird.
In Kenntnis gesetzt wurden die Gemeinderatsmitglieder auch über das Vorgespräch des Arbeitsgremiums „U-18-Wahl“. Hierzu erläuterte Gemeinderat Kornel Klar Näheres zum Vorgehen für die fiktive Wahl am Freitag, 18. September, wobei alle Jugendlichen ab zehn Jahren beteiligt werden sollen aus dem Gemeindebereich sowie die weiteren Schüler der Verbandsschule. Die Stimmabgabe ist von 11 bis 15 Uhr, authentisch mit einer Wählerliste und Wahlurnen, vorgesehen. Seitens des Gemeinderates wurde zu dem Vorgehen das Einvernehmen einmütig beschlossen.
Der Bürgermeister verwies auf die Auflage des Landratsamtes zur baurechtlichen Genehmigung für das Regenrückhaltebecken am Lindefelder Weg, wonach die Gemeinde ergänzend einen Freiflächengestaltungsplan vorzulegen hat. Der Gemeinderat sprach sich für die Planerstellung aus und beauftragte mit der Fertigung das Landschaftsarchitekturbüro Gerald Eska, Bogen. Aus dem Gemeinderat wurde die Instandsetzung der Fußwegverbindung in Au vorm Wald sowie der Verbindungsstraßen von Au vorm Wald nach Gaishausen sowie Hunderdorf/Nolteweg vorgetragen. Die Gemeindeverbindungsstraße Au vorm Wald-Gaishausen sollte als dringende Maßnahme in ein Ausbauprogramm aufgenommen werden.
Ferner wurde das längere Zeit unverändert stehende Brandobjekt in Wegern bekrittelt, das eine Gefährdung darstellt, Brandgeruch verbreitete und das Ortsbild beeinträchtige. Es sollten Schritte eingeleitet werden. Außerdem wurde angeregt, seitens der Gemeinde eine Fotovoltaikanlage zu errichten auf den FFW-Gerätehäusern in Au vorm Wald, Steinburg und Gaishausen. Auf Vorbringen wird beim neugestalteten Bahnhofsplatz probeweise ein Abfallkorb aufgestellt.
In der Tagesordnung fortfahrend, teilte der Bürgermeister mit, dass die Anlegung des Ökokontos „Ehren“ zur Hälfte von der unteren Naturschutzbehörde nicht akzeptiert wird und eine neue Plandarlegung erforderlich wäre: Die Gemeindevertreter entschieden, das Ökokonto mit der gesamten geplanten Fläche von zirka 5 000 Quadratmetern im heurigen Jahr anzulegen.
Zur Errichtung eines Kinderspielplatzes in Ehren berichtete Hornberger, dass der vorgesehene Standort an der Gemeindeverbindungsstraße eine gebuchte Ökoausgleichsfläche sei. Der Spielplatz wäre grundsätzlich möglich, die Gemeinde müsste aber anderorts die Ökofläche im Verhältnis eins zu eins ausgleichen. Auch seitens des Sicherheitsbeauftragten bestehen keine Einwendungen. Es wurde beschlossen, bei einem Ortstermin die in Frage kommenden Grundstücke und die Fläche beim FFW-Gerätehaus Gaishausen zu besichtigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.2009


KANALBAUMAßNAHME: Zügig arbeitet das beauftragte Bauunternehmen an der Kanalbaumaßnahme Bauabschnitt 13 der Gemeinde Hunderdorf. Nach dem der Bereich Lintach-Rammersberg abgeschlossen wurde, sind die Arbeiten derzeit im Bereich Stetten-Eglsee im Laufen: Aufgrund der Topografie ist im Bereich des Gemeindeweges in Stetten die Kanalbaustelle in einem Teilstück mit gut viereinhalb Metern sehr tief. Die Arbeiten stehen etwa in drei Wochen vor dem Abschluss. Dann ist die-1,3-Millionen Euro kostende Gesamtmaßnahme fertiggestellt, freut sich Bürgermeister Hans Hornberger. Damit ist auch das Abwassergesamtkonzept der Gemeinde verwirklicht. – Bild: Blicken beim Baustellentermin bei der Abwasserleitungsverlegung in die Tiefe: Bautechniker Gerhard Reisinger (Ingenieurbüro Sehlhoff), Polier Christian Müller (Baufirma H+T), und Bürgermeister Hans Hornberger (von links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.2009


Freilichttheater geplant
2010 soll „Jedermann“ aufgeführt werden
Weitere Mitwirkende werden noch gesucht
Windberg.
(ws) Schon seit Längerem tragen sich die Verantwortlichen von Abtei und Gemeinde mit dem Gedanken, in Windberg ein Freilichttheater ins Leben zu rufen, das sich in den Reigen der Festspiele Ostbayerns einreihen kann. Die große Treppe zum romanischen Kirchenportal bietet sich dazu regelrecht an. 2010 soll sich der „Vorhang“ zum ersten Mal für „Die Windberger Spiele“ öffnen. Den Auftakt wird der „Jedermann“ von Hugo von Hoffmannsthal machen.
Das Spiel über das Sterben des reichen Mannes, das seit 1920 bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wird, steckt voller dramatischer Gegensätze. Prallem, überbordendem, ausgelassenem Leben der Reichen stehen Not und Elend der Armen gegenüber. „Jedermann“, ein Playboy, allen Freuden dieser Welt nicht abgeneigt, führt ein Leben ohne Gott. Am Ende siegt die Einsicht, am eigenen Leben vorbeigegangen zu sein. Er bekehrt sich. Die Bekehrung ereignet sich aber nicht in Herunterbeten frommer Formeln. Sie ist mehr als Umkehr, es ist Heimkehr. Das Ankommen bei sich selbst.
Am Dienstag, 30. Juni, findet um 19.30 Uhr im Amtshaus-Bürgersaal ein Informationsabend zu dem geplanten Jedermann-Freilichtspiel im kommenden Jahr statt. Abt Hermann Josef Kugler und Bürgermeister Johann Gstettenbauer werden dabei über das Projekt berichten, bei dem möglichst viele Windberger mitwirken sollen. Spielleiter Wolfgang Folger (Schwarzach) wird in den „Jedermann“ einführen und das Spielkonzept vorstellen. Willkommen sind dazu alle, die sich für das geplante Freilichttheater interessieren. Es dürfte sich für jeden etwas finden: auf der Bühne und dahinter. Also auch die, welche Interesse an Bühnentechnik, Schminken, Bühnenbau, Kostüm – kurz alles rund um das Theater – haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.2009


Die Polizei meldet
Fahrrad entwendet
Hunderdorf/Lintach.
Im Zeitraum von Mittwoch bis Samstag, 14 Uhr, wurde in Lintach aus einem Carport ein unversperrtes schwarzes Damenrad entwendet. Das Rad hat eine 24-Gang-Kettenschaltung, einen silbernen Lenker, an dem beide Enden nach oben gebogen sind. Der Ständer des Rades ist defekt. Hinweise an die Polizei Bogen, Telefon 09422/85090.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.2009


Kindergarten wird 50 Jahre alt
Feier mit Festgottesdienst und Kindergartenfest
Hunderdorf.
(xk) Der Kindergarten „St. Nikolaus“ kann heuer auf 50 Jahre seines. Bestehens zurückschauen. Dieser runde Geburtstag wird am Sonntag. 28. Juni, auch gefeiert. Träger des viergruppigen Kindergartens, in dem derzeit rund 90 Kinder betreut werden, ist die Katholische Kirchenstiftung Hunderdorf. Pfarrer Martin Müller, Kirchenverwaltung und natürlich auch das Personalteam freuen sich, dass der Kindergarten zu diesem Jubiläum herausgeputzt werden konnte mit Unterstützung der politischen Gemeinde. Sie steuert zu den mit rund 120000 Euro veranschlagten Schönheitsreparaturen und Instandsetzungsarbeiten 80 Prozent der Kosten bei.

Besuch im Kindergarten 1966: Bürgermeister Härtenberger, Landrat Hafner, Schwester Jose-fine und Schwester Adolfine.

Die Feier startet um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Er wird zelebriert von Pfarrer Martin Müller und mitgestaltet von den Kindern des Kindergartens. Anschließend folgen kurze Festansprachen. Gegen 11.15 Uhr erfolgt ein gemeinsamer Zug zum Kindergarten. Danach ist Mittagessen für alle Gäste. Pfarrer Müller betont, dass die Jubiläumsfeier nicht nur für die Kinder und Eltern ist, sondern auch für die ehemaligen Kindergartenbesucher und Mitarbeiter sowie als Gäste alle, die kommen wollen, willkommen sind. Ab 13.30 Uhr gestalten das Festprogramm im Kindergarten die Kinder mit diversen Darbietungen. Danach gibt’s Kaffee und Kuchen, Tombola, Kinder-Schminken, Luftballonsteigen, Nostalgie-Fotos und Basteln.
Die Kirchenstiftung errichtete 1959 den Kindergarten im Erdgeschoss des ehemaligen Knabenschulhauses. Die Schwestern Adolfine und Josefine vom dritten Orden des heiligen Franziskus kamen aus Wien und betreuten von Anfang an mehr als 60 Kinder im neuen Kindergarten St. Josef. 1974 verstarb Schwester Josefine, Schwester Adolfine wurde in das Mutterhaus abberufen. Weltliches Personal übernahm die Kinderbetreuung. Roswitha Bergbauer wurde Kindergartenleiterin. 1981/1982 errichtete die Gemeinde einen zweigruppigen Kindergartenneubau, dem das bisherige Gebäude weichen musste. 1989 feierte der Kindergarten sein 30-jähriges Bestehen und wurde nach dem Kirchenpatron „St. Nikolaus“ benannt. 1994/95 wurde der Kindergarten mit einem Anbau auf der Ostseite auf vier Gruppen erweitert. 1996 wurde an Alexandra Stadler die Kindergartenleitung übertragen. Im Jubiläumsjahr 2009 besuchen 93 Kinder den Kindergarten.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.06.2009


Kleinfeld-Turnier
Windberg.
(ws) Die Freiwillige Feuerwehr Windberg veranstaltet am Freitag, 31. Juli, und Samstag, 1. August, ein Kleinfeldfußball-Turnier mit Festbetrieb auf dem Fußballplatz beim Bauhof in Windberg. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Hans Gstettenbauer. Am Freitag beginnt die Ortsmeisterschaft um 15 Uhr. Um 19.15 Uhr finden die Halbfinalspiele und um 19.45 Uhr das Endspiel statt, gegen 21.30 Uhr ist die Siegerehrung. Am Samstag spielen ab 12 Uhr die Feuerwehrmannschaften der Nachbargemeinden und Windberg. Um 18.30 Uhr spielen die jeweils Ersten der beiden Gruppen die Halbfinals aus, und das Endspiel findet um 19.15 Uhr statt.
Die Siegerehrung wird gegen 21 Uhr stattfinden. Die Bevölkerung aus Windberg und den Nachbargemeinden ist zum Anfeuern und Mitfeiern willkommen. Für Unterhaltung und Musik mit Grillschmankerln, Getränken und Barbetrieb sorgen am Freitag die „Perfekt Days“ und am Samstag die „Windberger Spitzbuam“. Anmeldung für die Feuerwehrmannschaften bis Mittwoch, 1. Juli, bei Gerhard Mühlbauer erbeten. Die Startgebühr pro Mannschaft beträgt 30 Euro. Infos unter Telefon 0170/2759675 oder unter www.feuerwehr-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.06.2009


Die Kinder standen im Mittelpunkt
Kindergartenfest zum 50-Jährigen: — Pfarrei und Gemeinde „Hand in Hand“
Hunderdorf.
(xk) Der Kindergarten „Sankt Nikolaus“ in der Trägerschaft der Katholischen Kirchenstiftung blickte am Sonntag auf sein 50-jähriges Bestehen zurück. Der Hunderdorfer Kindergarten, den 93 Kinder besuchen, ist der drittälteste im Landkreis. Den festlichen Gottesdienst hielt Pfarrer Martin Müller, mitzelebriert von Pater Wolfgang Vos. Am Nachmittag wurde im Kindergarten mit herzerfrischenden Darbietungen der Kleinen der Geburtstag gefeiert.

Ein großer Regenbogen über dem Altarraum — Pfarrer Martin Müller und Pater Wolfgang Vos zelebrierten den Festgottesdienst, den die Kindergartenkinder mitgestalteten.

Nach dem Einzug der vier Kindergartengruppen mit ihren Erzieherinnen in die Pfarrkirche eröffnete die Musikgruppe der Kindergartenkinder mit dem Begrüßungslied „Wir Kinder sind da!“ den Festgottesdienst, der vom Kirchenchor gestaltet wurde. Den Altarraum schmückte ein Regenbogen-Bild.
Kindergartenleiterin Alexandra Stadler erinnerte in ihrem Rückblick an die wichtigsten Stationen seit der Gründung 1959. Dazu brachten Kindergartenkinder zu den vorgetragenen Ecksteinen der 50-jährigen Geschichte die Symbole vor den Altar.
Pfarrer Martin Müller stellte in seiner Predigt fest: Es ist ein schöner Weg entstanden, der vor 50 Jahren mit dem Kinder-Aufenthaltsort begonnen hat und der in der heutigen Zeit zu einer wertvollen pädagogischen Einrichtung geführt hat. „In Hunderdorf arbeiten Kirchengemeinde und die politische Gemeinde sehr gut zusammen. Nur im Miteinander kann der Weg gelingen und in eine hoffentlich gute Zukunft führen“, resümierte der Seelsorger.

Bürgermeister Hans Hornberger überreichte Kindergartenleiterin Alexandra Stadler ein Glas-kreuz.

Nach dem Evangelium sangen die Kleinen das „Fürbittenlied“. Einige Kinder durften zur Gabenbereitung symbolische Gegenstände zum Altar bringen, andere führten den Regenbogentanz auf oder hielten das Kerzenlicht bei der Wandlung.
Nach dem Schlusslied sagte Kirchenpfleger Josef Breu: „Der Hunderdorfer Kindergarten ging 1959 als dritter Kindergarten im Landkreis neben Bogen und Mitterfels in Betrieb.“ Bereits Dekan Kiermeier lag ein „Kindergarten“ sehr am Herzen. Zunächst übernahmen zwei Schwestern des 3. Ordens des Heiligen Franziskus die Betreuung. Ab 1974 war weltliches Personal erforderlich, wonach auf die Pfarrei aber neue Aufgaben und kosten zukamen. In fruchtbarer Zusammenarbeit wurde ein solides Fundament in Verträgen zwischen Pfarrei und Gemeinde gelegt sowie die baulichen Voraussetzungen für Neubau (1981/82) und Erweiterung (1993/94) geschaffen. Der Redner zollte dem Engagement der seit 1996 tätigen Kindergartenleiterin Alexandra Stadler und ihrem Team ein Lob. „So können wir auf 50 erfolgreiche Jahre zurückzublicken.
Bürgermeister Hans Hornberger übermittelte seitens der Gemeinde die Gratulationswünsche zum Geburtstag und konstatierte: „Wir sind dankbar, dass bereits vor 50 Jahren diese Einrichtung von kirchlicher Seite geschaffen und seither auch mit gestiegener Verantwortung und Engagement geführt wurde“. Der Kindergarten sei eine wichtige Einrichtung zu Erziehung, Bildung und Entwicklung der Kinder – im vorschulischen Bereich, auch der Kleinkinderbetreuung komme immer mehr Bedeutung zu. Zum Schluss überreichte er an die Kindergartenleiterin als Jubiläumsgeschenk ein Glaskreuz mit eingearbeitetem Regenbogensymbol.

Ein glanzvoller Schlusspunkt: Fröhlich wurde von allen Kindergartenkindern für die Besucher das Lied „Flieger“ dargeboten und gemeinsam wurden 50 rote Luftballons gestartet. (Fotos: xk)

Nach dem Mittagessen gestalteten ab 13.30 Uhr das Festprogramm im Kindergarten die Kinder mit herzerfrischenden Darbietungen. Kindergartenleiterin Alexandra Stadler dankte allen, die die alltägliche Arbeit unterstützten. Sodann waren die Kinder mit Begeisterung bei den Aufführungen dabei. Nach dem Lied „Im Kindergarten“ brachte die jeweilige Gruppe in einer Zeitreise die fünf Jahrzehnte näher: die Drachenhöhle mit „Brüderchen, komm tanz mit mir“ und „Ringel Reihe“, die Tausendfüßler „Fleißige Handwerker“ und „Rock ’n‘ Roll“, die Bärenhöhle mit einer „Super-Modenschau“ sowie das Vogelnest mit dem „Gummibärenlied“ und „Tanzshow“. Schulleiter Reinhard Dietz sowie die Elternbeiratsvorsitzende Manuela Fuchs übermittelten ebenso die besten Glückwünsche und überraschten mit einer Schokokuss-Wurfmaschine und einer Spende. Ein buntes Programm für die Kinder mit Tombola, Kinder-Schminken, Nostalgie-Fotos und Basteln ließen den Festtag ausklingen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.2009

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