DIE MASSNAHME ZUR DECKENBAUVERSTÄRKUNG der Gemeinde Hunderdorf an der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf-Thananger-Gaishausen-Ehren ist im Laufen. Seit rund drei Wochen arbeitet die Baufirma Ohneis. Die Gesamtkosten betragen rund 403000 Euro. Laut Bürgermeister Hans Hornberger steht ein Zuschuss in Aussicht. Nun wurde die Asphaltierung der 2,7 Kilometer Fahrbahn besprochen. Es soll dafür ab Donnerstag, 6. Mai, 4 Uhr, die Straße gesperrt werden. Eine Durchfahrt ist auch am Freitag sowie am Montag/Dienstag, 10. und 11. Mai, nicht möglich. Nur am Wochenende kann dort gefahren werden. – Bild: Bautechniker Gerhard Reisinger (Ingenieur-Büro Sehlhoff), Polier Peter Begerl und Bauleiter Matthias Sogerer (Ohneis) mit Bürgermeister Hornberger. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.2010
GOTTES SCHUTZ IM STRASSENVERKEHR HERABGERUFEN. Nach dem Gottesdienst am Sonntag fand auf dem Schulhof
Hunderdorf die Fahrzeugsegnung statt. Pfarrer Martin Müller rief Gottes Schutz und Segen im Straßenverkehr herab. Er segnete auch Andachts-Gegenstände für den Straßenverkehr wie Christophorus-Plaketten, die beim Gottesdienst vom Pfarrgemeinderat angeboten wurden. Der Schulhof war mit Fahrzeugen aller Art, hauptsächlich Autos und Traktoren, voll geparkt, auch einige Motorräder sowie Kinder und Jugendliche mit ihren Fahrrädern waren dabei. Die „Oldtimerfreunde Hunderdorf“ waren mit rund 15 Fahrzeugen präsent und es wurde eine kleine Fahrzeugschau geboten. Zugleich bot der Club Bewirtung an. Nach dem Segensgebet- schritt der Seelsorger mit den Ministranten durch die Fahrzeugreihen am Schulhof und am Weg zurück zum Kirchplatz und segnete die Fahrer, die Mitfahrer und Fahrzeuge. – Bild: Pfarrer Martin Müller segnet die Fahrzeuge. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.2010
EIN KLASSENTREFFEN des Einschulungsjahrganges 1973 stand an der Grundschule in Hunderdorf an. Nach fast 37 Jahren traf man sich zum ersten Mal am Ausgangspunkt des gemeinsamen Schullebens, der Grundschule in Hunderdorf, wieder. Nach der von Schulrektor Dietz geleiteten Besichtigung der Grund- und Hauptschule nahmen alle Ehemaligen an dem Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus teil, den Pater Martin gestaltete. Danach verbrachten die aus nah und fern angereisten Klassenkameraden einen gemütlichen Abend im Gasthaus Amann in Windberg, bei dem viele alte Erinnerungen aufkamen. Zum Schluss des Treffens waren sich alle einig, dass es nicht das letzte ‚gewesen sein sollte.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.2010
Unterhaltsame Muttertagsfeier für die Senioren
Hunderdorf. (xk) Am Montag feierte der Seniorenclub der Pfarrei Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer Muttertag. Seniorenbetreuerin Maria Wölfl konnte sich über viele Mütter, zwischenzeitlich Großmütter und Urgroßmütter, freuen. Auch Pfarrer Pater Martin Müller gratulierte den Müttern und Omas. Beim Heimgehen erhielten die Senioren ein Geranienstöckerl von der Pfarrei als „Danke an die Mütter“.

Mit großer Aufmerksamkeit und Freude wurde im Verlauf des Nachmittags dem Muttertagsgedicht der Seniorenclub-Vorsitzenden Maria Wölfl gelauscht. Dabei kam auf die Frage eines Kindes treffend zum Ausdruck: „Der Herrgott gibt dir einen Schutzengel und sag einfach Mama dazu“. Für die Unterhaltung sorgten neben anderen Beiträgen die Tausendfüßlergruppe der Hunderdorfer Kindertagesstätte mit ihren Betreuerinnen. Mit dem Lied: „Hast du etwas Zeit für mich“ wurden die Omas begrüßt. Anschließend wurde das Fingerspiel: „Mutti schau zehn Fingerlein, wollen deine Freunde sein“ den Senioren vorgetragen.
Als der Zwergendoktor auftrat, der alle Zwerge auf verschiedene Krankheiten und Verletzungen untersuchte wurde es still im Saal. Die verschiedenen Verordnungen des Arztes fanden beim Publikum Beifall und entlockten manch einen Schmunzler. Da sich so ziemlich alle Senioren gesund und munter fühlten, schloss der Zwergendoktor seine Praxis. Beim Muttertagslied und einem Gedicht stellten die Kinder und Senioren fest, dass die Mama die wichtigste Person ist, die für alles sorgt und zum Kuscheln benötigt wird. Beim Tanz waren auch die Omas im Rhythmus mit dabei.
Zum Schluss gratulierten die Kinder den Geburtstagskindern mit einem Geburtstagslied, bevor der von der Pfarrei Sankt Nikolaus gestiftete Kaffee und die von den Senioren mitgebrachten Kuchen- und Torten serviert wurden. Auch die Kindergartenkinder durften die Kuchen und Getränke probieren. Mit einem selbstgebastelten Geschenk verabschiedeten sich die Kindergartenkinder von den Omas.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2010
Straße gesperrt
Hunderdorf. (xk) Bei der gemeindlichen Baumaßnahme zur Deckenbauverstärkung an der Gemeindeverbindungsstraße Thananger – Gaishausen – Ehren ist ab heute, Donnerstag, soweit die Witterung für die Asphaltierungsarbeiten passt, und am Freitag, 7. Mai, die Straße komplett gesperrt. Eine Durchfahrt ist auch am Montag und Dienstag, 10. und 11. Mai, nicht möglich. Lediglich am Wochenende kann die Strecke befahren werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2010
IN DREI DISZIPLINEN ermittelte die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf Vereinsmeister auf Asphalt, im „Plattl“-, Ziel- und Mannschaftsschießen. Zweiter Abteilungsleiter Josef Ammer (links) ehrte die Sieger, 21 nahmen teil. Sieger im Plattlschießen: Alfons Niedermeier (rechts), 49 Punkte, Karl ‚Zitzelsberger, Josef Ammer. Zielschießen: Klaus Dietl (Zweiter von links), 183, Werner Beck, Karl Spranger. Mannschaftsschießen: Erste Werner Beck (Fünfter von links), Karl Zitzelsberger (Dritter von links), Bert Aumer (Vierter von links), Erwin Bierlmeier (Sechster von links); Zweite Josef Ammer, Karl Spranger, Xaver Baier, Klaus Dietl; Dritte Reiner Stalker, Max Holzapfel, Markus Bierlmeier, Alfons Niedermeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2010
Wieder Feste und Märkte
Veranstaltungen in der Gemeinde bis Dezember
Hunderdorf. (xk) Folgende Veranstaltungen für die zweite Jahreshälfte bis zum Dezember 2010 wurden bisher bei der Gemeinde Hunderdorf gemeldet:
Juni: 1., OGV: Führung durch Gärtnerei Lampert, Geiselhöring; 3. bis 6., Sportverein: Italienfahrt; 3., KuSK: Gartenfest; 6, Heimat- und Volkstrachtenverein: Tagesausflug nach Hauzenberg/Finsterau; 9., Frauenbund: Betriebsbesichtigung Fa. Bischof und Klein; 11. bis 14., Gemeinde: Hunderdorf er Volks- und Heimatfest; 19., Sportverein: Sonnwendfeier mit Bocciaturnier; 19. bis 20., FFW Steinburg: Steinburger Kirta; 26., Stammtisch Au vorm Wald: Sommernachtsfest.
Juli: 4., Gemeinde: Volksentscheid zum Nichtraucherschutz; 7., Frauenbund: Jahresversammlung mit Neuwahlen; 10., OGV: Vereinsausflug Landesgartenschau Rosenheim; 11., Heimat- und Volkstrachtenverein: Gautrachtenfest Bischofsmais; 17., Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Sommernachtsfest; 17., Pfarrei: Ministranten-Tag; 24., Sportverein, Abteilung Ski: 40-jähriges Gründungsfest Skiclub; 25., FFW Gaishausen: Gartenfest; 31., FFW Steinburg: Steinburger Dorfabend.
August: 1. bis 6., Pfarrei: Internationale Ministranten Wallfahrt nach Rom; 15., Frauenbund: Gottesdienst mit Kräuterbuschenweihe; 20., EC Steinburg: Herrenturnier; 21., FFW Steinburg: vereinsinternes Grillfest.
September: 1., Frauenbund: Monatsversammlung; 5., Frauenbund: Tagesausflug; 11., FFW Au vorm Wald: Weinfest; 12., OGV: Apfelfest im Kreisobstlehrgarten Neukirchen; 26., Pfarrei: Pfarr-Wallfahrt zum Bogenberg.
Oktober: 2., Sportverein, Abteilung Fußball: Weinfest; 6., Frauenbund: Monatsversammlung mit Referat; 8. bis 10., Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Berlinfahrt; 15., OGV: Herbstversammlung; 17., Gemeinde: Kirchweihmarkt; 17., Musikverein: Herbstkonzert.
November: 7., KuSK: Jahresversammlung; 7., Gemeinde: vorgezogener Volkstrauertag; 10., Frauenbund: Konzertbesuch Oberalteich; 13., Stammtisch Au vorm Wald: Damenabend; 18., Gemeinde: Bundeswehrgelöbnis; 20., Stammtisch Au vorm Wald: Kartenspielen; 20., Stammtisch Au vorm Wald: Herbstversammlung; 27., Bayerwaldverein: Christbaumversteigerung.
Dezember: 3., Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Christbaumversteigerung; 4., FFW Au vorm Wald: Christbaumversteigerung; 5., Stammtisch Lintach-Hunderdorf: interne Weihnachtsfeier; 5., Stammtisch Au vorm Wald: Nikolausgehen; 8., Frauenbund: Adventfeier; 11., FFW Steinburg: Adventfeier; 12., Heimat- und Volkstrachtenverein: Weihnachtsfeier; 18., Stammtisch Au .vorm Wald: Weihnachtsfeier.
Die Vereine sollen noch nicht gemeldete Veranstaltungen baldmöglichst anmelden. Ein aktueller Stand des Terminkalenders kann im Internet www.hunderdorf.de eingesehen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2010
Busfahrt nach Abos
Windberg. (ws) Die Gemeinde Windberg veranstaltet von Sonntag, 20., bis Sonntag, 27.. Juni, eine Busreise nach Südfrankreich zur Partnergemeinde Abos. Die Anreise erfolgt mit einer Route über die Alpen, entlang der Cote d’Azur mit Zwischenübernachtung in Marseille oder Toulon. Nach einem Empfang im Rathaus von Abos wird die Woche über ein Programm geboten, bei dem man die französische Partnergemeinde näher kennenlernt. Auch ein Ausflug an den Atlantik ist geplant. An einem Tag kann man bei einer Familie zu Gast sein, und es gibt ein Dorffest. Die Heimreise erfolgt mit Zwischenübernachtung am Genfer See. Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Gemeinde Windberg in der Sollacher Straße in Hunderdorf. Informationen bei der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Telefon 09422/857012.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2010
Ortsmeisterschaft
Windberg. (ws) Die Winith-Schützen führen mit Beteiligung der Ortsvereine am heutigen Donnerstag und am Freitag, 7. Mai, eine Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen durch. Die Schießzeiten sind heute von 18.30 bis 21 Uhr und am Freitag von 18 bis 21 Uhr. Die Siegerehrung findet beim Gartenfest am Donnerstag, 13. Mai, statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2010
Oasennachmittag
Windberg. (ws) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet am Samstag, 15. Mai, von 15 bis 17 Uhr einen Oasennachmittag im Katharinenhaus, Pfarrplatz 1. Das ist ein Gesprächsnachmittag, der mit kleinen inhaltlichen Elementen und Impulsen unter Leitung von Kordula und Erhard Schaffer gestaltet wird und bei dem Trauernde bei „einer Tasse Kaffee“ in Gemeinschaft mit Gleichbetroffenen Trost und Hilfe für den nächsten Schritt auf dem Weg der Trauer finden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2010
Viele Gewinner
Am Donnerstag wurde in der Grundschule Hunderdorf mit viel Spannung die Bekanntgabe der Gewinner des 40. Internationalen Jugendwettbewerbs erwartet. Eingeleitet wurde die Feierstunde mit einer Gesangsdarbietung der Klasse 3b. Konrektor Kornelius Klar ließ den Jugendwettbewerb mit dem Thema „Mach die ein Bild vom Klima“ aus Sicht der Schule Revue passieren. Die Schülerinnen und Schüler haben sich zahlreich mit Malarbeiten und einem Quiz mit dem Thema auseinandergesetzt. Josef Feldmaier, stellvertretender Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Hunderdorf, sein Kollege Stefan Spranger sowie
Marketingassistentin Corinna Gleißner aus Straubing überbrachten für viele Schüler freudige Nachrichten. Besonders ausgezeichnet wurde Mario Haimerl aus Hof bei Windberg. ‚Seine Malarbeit erreichte den zweiten Platz der Altersgruppe 3. und 4. Klasse Grundschule. Er erhielt sein Siegerbild in Kopie mit viel Applaus ausgehändigt. Das Original befindet sich in der Auswahl zum Bundessieger, wo die Entscheidung erst in den nächsten Wochen fällt. Des Weiteren schafften es diesmal 13 Schüler aus der Hunderdorf er Schule, unter die besten 30 der Altersgruppe zu kommen: Leo Buschmann, Hunderdorf, Lisa Janker, Haselquanten, Laura Stettmer, Lintach, Patricia Häusler, Hofdorf, Florian Schindlbeck, Hunderdorf, Anna Gutmann, Hunderdorf, Karin Maier, Stetten, Florian Obermeier, Sollach, Felix Wagner, Ehren, Justin Apolony, Hunderdorf, Angelina Edenhofer, Neukirchen, Melissa Obermeier, Hunderdorf und Dagmar Prokop, Windberg. Alle 13 erhielten neben den Sachpreisen ihre Originalbilder zurück. Mit Regina Kraus, Dambach, Sabrina Schwebel, Windberg, Theresa Himmelstoß, Hunderdorf, Gabriel Geiger, Breitfeld, Kristina Gordt, Hunderdorf und Pascal Stadler, Falkenfels wurden sechs weitere Schüler ebenfalls belohnt. Im Grunde seien alle Gewinner, denn 205 Malarbeiten und 216 Quizscheine aus der Grund- und Hauptschule Hunderdorf seien sehr beachtlich. Aufgrund der enorm guten Beteiligung überreichten die Mitarbeiter der Raiffeisenbank an Konrektor Klar einen Spendenscheck über 250 Euro. Sowohl der stellvertretende Geschäftsstellenleiter Feldmaier als auch Konrektor Klar spornten Internationalen Jugendwettbewerb mit tatkräftiger Unterstützung der jeweiligen Lehrkräfte wieder mit dabei zu sein. Stellvertretender Geschäftsstellenleiter Josef Feldmaier, sein Kollege Stefan Spranger, Marketingassistentin Corina Gleißner sowie Konrektor Kornelius Klar mit Hauptpreisträger Mario Haimerl und den weiteren glücklichen Preisträgern des 40. Internationalen Jugendwettbewerbs.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Hunderdorf. Firmlinge: Dienstag, 11.5., 16.15 Uhr, Probe, spezielle Aufgaben; 17 Uhr alle Firmlinge.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Hunderdorf. Pfarrei: Heute, Montag, 18.15 Uhr, Bittgang nach Au. Dienstag, 11.5., 18.30 Uhr, Bittgang nach Hofdorf. Messe jeweils ca. 19 Uhr
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Windberg. Agenda-Gesundheit: Heute, Montag, 18.30 Uhr, Nordic Walking, Bushaltestelle Steinhöhe.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Windberg. SV-Tischterinis: .Heute, Montag, 17 Uhr, Schnupperkurs für Mädchen und Buben, ehem. Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Windberg. Winith-Schützen: Heute, Montag, 18 Uhr, Hüttenaufbau für Gartenfest. Donnerstag, 13.5., 12 Uhr, Gartenfest, Vereinslokal Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
„Wir sind stolz auf den Musikverein“
Musikverein und Blasmusikanten weiter auf Erfolgskurs — Zahlreiche Auftritte
Hunderdorf. (xk) „Der Musikverein und seine Blaskapelle unter Leitung von Kapellmeister Lothar Klein sind auf Erfolgskurs und vertreten Hunderdorf weithin.“ Dies wurde bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Gasthaus Baier-Edbauer deutlich, als Vorsitzender Hans Pollmann in seinem Rechenschaftsbericht das Jahr Revue passieren ließ. Es gab zahlreiche Dankesworte, unter anderem auch von Bürgermeister Hans Hornberger, an die vielen Väter dieser erfolgreichen Jahresbilanz.
In seinem Jahresbericht führte Vorsitzender Pollmann aus, dass mit 190 Mitgliedern ein neuer Höchststand erreicht wurde. Neben dem Herzstück, der Blaskapelle, gebe es eine Nachwuchs-Bläsergruppe und weitere Ausbildungsgruppen. Bewährt habe sich die Satzprobe zur Weiterbildung der Blaskapelle vor der Gesamtprobe. Im Jahreslauf wurden verschiedene örtliche und kirchliche Festlichkeiten gestaltet, wie Maibaumaufstellen, Gottesdienste, Volkstrauertag, Adventskonzert, Mühlhiaslmarkt. Ferner habe man bei Jubiläumsfestlichkeiten und Festzügen mitgewirkt und Festzeltunterhaltung geboten.
Höhepunkte waren die Auftritte beim Gäubodenvolksfest, der Regensburger Dult, dem Karpfhammer Fest, der Patenschaftsbegründung der Gemeinde mit der Bundeswehr, dem Kompaniechef-Wechsel bei der Patenkompanie. Ein Erfolg wurde das zweite Starkbierfest, wobei die Partnerschaftsverbindung mit der Blaskapelle Sankt Johann gestärkt wurde.
43 Schüler in Ausbildung
Es befinden sich derzeitig 43 Schüler in Ausbildung bei Musiklehrer Hans Hallmen, berichtete der Vorsitzende. Er sprach Musiklehrer Hallmen für dessen, hervorragende Ausbildungsarbeit ein Lob aus. Ein Dankeschön richtete er an Kapellmeister Lothar Klein für dessen engagierte und hervorragende Arbeit und natürlich allen Musikern, die selbst durch hohe Leistungsbereitschaft, Übungsfleiß und Freude an der Musik die positive Entwicklung der Blaskapelle mitgeprägt haben.
Als erfreulich wertete der Redner die Weiterbildung einer Nachwuchsbläsergruppe durch Benedikt Schedlbauer, um sie an die Blaskapelle heranzuführen und zu integrieren. Gut angekommen sei die Aktion der Musikunterrichtsstunden mit den Vier Grundschulklassen, wobei die Schüler .begeistert waren und Musikinstrumente, hauptsächlich Holz- und Blechblasinstrumente, ausprobieren durften. Daraus resultieren sieben neue Musikschüler, darunter auch Bläsernachwuchs.
Pollmann dankte der Gemeinde mit Bürgermeister Hans Hornberger für den Zuschuss von 2 460 Euro für die Musikausbildung und die kostenlose Überlassung des Probenraumes. Es gelte, eine kontinuierliche Weiterentwicklung anzustreben und dazu wünschte er den musikalischen Leitern eine glückliche Hand bei der Aus- und Weiterbildung der Musiker sowie den Nachwuchsspielern viel Fleiß und Freude am Erlernen der Instrumente und vor allem der Blaskapelle weitere große Erfolge.
Bürgermeister Hans Hornberger konstatierte: „Ich bin stolz auf den Musikverein. Durch ihn ist der Name Hunderdorf weithin gut vertreten.“ Es sei schön, zu sehen, wie alle dahinter stehen. Als Bürgermeister freue er sich besonders, dass die schneidige Blaskapelle stets auch gemeindliche Veranstaltungen musikalisch mitgestalte, ebenso örtliche Festlichkeiten und auch die Partnerschaft mit Sankt Johann mit Leben erfülle. Kapellmeister Lothar Klein berichtete, dass man voll in der Saison stecke und seit vier Monaten ein- bis zweimal geprobt werde, um die Qualität zu halten und zu steigern. „Meine Hunderdorfer Blaskapelle hat eine gute Entwicklung genommen und hierauf können wir alle stolz sein. Wir sind eine motivierte Großfamilie geworden.“ Der Redner unterstrich auch die gute Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden und dessen unermüdliches „Auftritts-Management“.
Stellvertretender Jugendsprecher und zugleich zweiter Vorstand Christian Michl führte aus: „2009 war ein erfolgreiches Vereinsjahr. Der Zusammenhalt wachse jedes Jahr, ebenso die Freude an der Musik. Der Nachwuchs werde gut Unterstützt. 13 Jahre bestehe die Blaskapelle, bei der traditionelle und moderne Musik und die Freundschaften den Reiz ausmachen.
Positiver Kassenstand
Kassier Stephan Eyerer konnte auf einen positiven Kassenstand verweisen. Im Ausblick auf das kommende Vereinsjahr nannte der Vereinschef viele Auftritte bei den verschiedenen Festlichkeiten, unter anderem beim Gäubodenvolksfest sowie beim Bezirksmusikfest der Patenkapelle Sankt Johann (Österreich). Eine Supersache ist auch das Jugendlager mit vielen Aktivitäten vom 16. bis 18. Juli, zu dem die Partnergemeinde Sankt Johann eingeladen habe. Wünschenswert wäre, so Pollmann, die Homepage zeitnah zu gestalten, wobei sich auch die jungen Musiker einbringen sollen. Im Punkt „Wünsche“ wurde die Neuauflage eines Flyers angeregt sowie die Einkleidung der Nachwuchsmusikanten erörtert.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Straße gesperrt
Hunderdorf. (xk) Ab dem heutigen Montag kommt es ab 4.30 Uhr wieder zu einer Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße Thananger-Gaishausen-Ehren. Während der Asphaltierungsarbeiten ist eine Zu- und Abfahrt ausgeschlossen. Die Strecke ist voraussichtlich ab Dienstag wieder für den Anliegerverkehr befahrbar.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Viele KLJB-Neumitglieder
Ergänzungswählen zur Vorstandschaft der KLJB
Hunderdorf. (jz) Erfreut zeigte sich die Vorsitzende der Katholischen Landjugend (KLJB) Hunderdorf, Julia Schindler, über die zahlreichen Mitglieder und Ehrengäste, die sich zur Jahreshauptversammlung ins Pfarrheim eingefunden hatten. Die Vorsitzende wies darauf hin, dass aufgrund vieler junger Neumitglieder eine Erweiterung der Vorstandschaft geplant sei. So sollen eine weitere Schriftführerin sowie zwei Beisitzer gewählt werden, um dadurch dem Landjugendnachwuchs die Chance zu geben, sich in der Vorstandschaft einzubringen und die Interessen der jüngsten Mitglieder zu vertreten.
In seinem Grußwort bot Max Höcherl, als der im Pfarrgemeinderat für, die Jugend zuständige Vertreter, seine Zusammenarbeit an und wies auf die Zusammengehörigkeit von Kirche und Jugend hin. Josef Zellmeier vom Kreisjugendring lobte die gute Zusammenarbeit innerhalb der Vorstandschaft und wünschte sich auch im vergrößerten Gremium weiterhin soviel Zusammenhalt wie bisher. Dem schloss sich auch Pater Martin an, der froh war, dass der Übergang von der alten auf die neue Vorstandschaft im letzten Jahr so gut geklappt habe.
Bürgermeister Hans Hornberger dankte dem gesamten Vorstandsgremium für die gute Arbeit und besonders für die Teilnahme zahlreicher Landjugendmitglieder an der 2009 durchgeführten U18-Wahl. BDKJ-Kreisvorsitzender Robert Dollmann zeigte sich erfreut über das Vorhaben, die Vorstandschaft zu erweitern und merkte an, dass dies eine gute Gelegenheit sei, junge Leute an verantwortungsvolle Aufgaben heranzuführen. Patric Biermann vom Landjugendkreisverband gab einige wichtige Termine bekannt.
Im Jahresrückblick berichtete Andrea Braumandl von den Aktivitäten der letzten zwölf Monate. In dieser Zeit wurden fünf Vorstandssitzungen gehalten, die weithin bekannte Bildersuchwanderung ausgerichtet, eine Oktoberfestparty veranstaltet sowie ein Themenabend über Drogen und Alkohol durchgeführt. Wie jedes Jahr gestaltete die Jugendgruppe den Erntedankgottesdienst und verkaufte Minibrote für einen guten Zweck.
Das Pfarrfest sowie das Fronleichnamsfest wurden unterstützt und auch an der Altkleidersammlung wurde teilgenommen. Aktiv war man beim Besuch und der Teilnahme an Veranstaltungen anderer Vereine, darunter Faschingsbälle und Partys. Die erfreulichste Nachricht aber sei, dass der Mitgliederstand im Berichtszeitraum von 37 auf 48 zugenommen habe, so die Schriftführerin. Erfreuliches hatte euch Kassiererin Michaela Blasini zu berichten. Durch Disziplin bei den Ausgaben und dank der gewohnten Einnahmen konnten das vergangene Jahr positiv abgeschlossen und die Rücklagen des Vereins aufgestockt werden. Bei den Wahlen zum vergrößerten Vorstand fanden Andreas Eberth und Johannes Waas das Vertrauen der Mitglieder als Beisitzer. Zur gleichberechtigten Schriftführerin wurde Lisa Hacket gewählt. Mit einem Ausblick auf die Termine und Aktivitäten der kommenden Monate endete die Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.2010
Mit Jesus auf die Reise gehen
28 Kinder erstmals am Tisch des Herrn
Hunderdorf. (xk) Ein großes Ereignis war am Sonntag der Erstkommuniontag für 28 Kinder der Pfarrei „St. Nikolaus“. Unter dem Leitwort „Komm mit Jesus auf die Reise!“ durften sie erstmals an den Tisch des Herrn treten und empfingen die heilige Kommunion aus der Hand von Pfarrer Martin Müller. Eltern, Geschwister, Paten und die ganze Pfarrgemeinde feierten mit. Der Gottesdienst wurde vom Chor „Friends“ unter der Leitung von Konrad. Zach sowie Sebastian Obermeier an der Kirchenorgel gestaltet.

Schon lange hatten sich -die Erstkommunikanten auf diesen bedeutenden Festtag im Leben eines Christen mit Pfarrer Martin Müller im Religionsunterricht vorbereitet und mit verschiedenen Aktionen, die von Müttern und Vätern unterstützt wurden. Es wurde auch ein Sinnbild von Wanderern mit den Fotos und Namen der Erstkommunionkinder gefertigt für das Leitwort: „Komm mit Jesus auf die Reise“.
Frohen Herzens und erwartungsvoll zogen die 14 Mädchen und 14 Buben bei strahlendem Sonnenschein vom Pfarrheim unter festlichem Glockengeläute und Orgelspiel in die Pfarrkirche ein. Hier ‚erhielten sie von ihren Paten oder Eltern ihre Erstkommunionkerzen überreicht und nach dem Entzünden folgte das Taufgedächtnis und das gemeinsame Lied: „Fest soll mein Taufbund immer stehen“. Die Kinder bekannten sich dabei zu ihrem Glauben.
„Ihr seid heute viele Wanderer und unterwegs zum Ziel Jesus Christus, der euch mit seinem Licht entgegenstrahlt. Jesus will euch begleiten und mit seiner Liebe ganz nahe sein auf eurer Lebensreise, so wie damals mit seinen Jüngern“, führte Pfarrer Martin Müller in seiner Predigt aus. Einige Kommunionkinder durften sodann mit zum Altar getragenen Gegenständen, wie Globus, Atlas, Koffer, darstellen, „wie. man sich auf die Reise vorbereitet und was man mitnimmt“.
Zur Gabenbereitung brachten sechs Erstkommunikanten Wasser, Brot, Nein und Tuch zum Tisch des hl. Mahles. Nach der Wandlung schritten alle Kinder zum Altar und bildeten zum Vaterunser einen Kreis. Danach durften sie in feierlicher Weise zum ersten Mal die Hostie aus der Hand des Priesters in Empfang nehmen.
Mit dem Besuch der Dankandacht am Nachmittag wurde der festliche Tag abgeschlossen. Nach der Segnung der Andachtsgegenstände durch Pfarrer Müller übergaben die Erstkommunikaten ihre Diasporaspenden.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.2010
Die „Ziesleralm“ war ein Meilenstein
Skiclub besteht seit 40 Jahren — Mitglieder bei Ehrenabend ausgezeichnet
Hunderdorf. (ta) Die Skiabteilung des SV Hunderdorf besteht seit 40 Jahren. Deshalb hielt die Abteilungsleitung unter Thomas Ziesler einen Ehrenabend im Gasthaus Steinburger Hof ab, bei dem langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Abteilung geehrt wurden. Gemeinsam blickte man zurück auf die vergangenen Jahrzehnte und damit auf die Anfänge des Skiclubs.
Im Jahre 1970 hatten skibegeisterte Sportler auf die Gründung einer Skiabteilung gedrängt und 24 Sportlerinnen und Sportler traten der Abteilung bei, wenige Tage später folgten zehn weitere Mitglieder. Das Englmarer Skigebiet wurde zur Heimat der Skifahrer und noch im Gründungsjahr fand die erste Vereinsmeisterschaft statt. Einen Meilenstein in der Geschichte des Skiklubs stellte die Anmietung einer Skihütte im Pröllergebiet, der „Ziesleralm“, dar. Während der Skisaison wurde diese Hütte von Mitgliedern der Skiabteilung an den Sonntagen bewirtschaftet. Als Hüttenwart fungierte jahrelang Hans Grill. Am wichtigsten war und ist die Hütte aber immer noch für die Skikurse; sie sind der Höhepunkt der Skisaison. Bereits 1978 waren fünf Skilehrer im Einsatz, mittlerweile ist deren Zahl auf 53 aktive Ski- und seit einigen Jahren auch Snowboardlehrer angewachsen.
In den 40 Jahren seit Gründung des Vereins ist die Anzahl der Mitglieder auf über 600 angestiegen,

Schon früh hatte sich. die Skiabteilung auch anderen Aktivitäten gewidmet, was bis heute so geblieben ist. Hier sind Wanderungen, das Maibaumaufstellen, die Sonnwendfeier, die Nikolausfeier für die Kleinen und die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen wie Volleyballturnieren zu nennen. Am Ende des Ehrenabends wurden zahlreiche Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt und mit einer Urkunde bedacht. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Marion Achatz, Renate Bauer, Alfred Bugl, Tobias Bugl; Ludwig Dietl, Klaus Dietl, Kathrin Freundorfer, Florian Freundorf er, Johannes Fruhstorfer, Harald Hagn, Cornelia Hartmannsgruber, Tanja Hartmannsgruber, Nicole Jerouscheck, Christian Hillmeier, Cornelia Holmer-Hainz, Daniela Klar, Sandra Leonhardt, Karl Liebl, Waltraud Müller, Thomas Myrtek, Stefan Myrtek, Julia Praeg,. Franz Probst, Leonhard Reiner, Karl-Heinz Schießl, Renate Schindler, Dieter Schmidla, Heribert Schötz, Norbert Spranger, Christoph Staudinger, Julia Staudinger, Franz Steinbauer, Harald Waas, Alexander Waas, Josefine Ziesler, Wolfgang Ziesler.
Eine Urkunde für 25-jährige Treue erhielten: Markus Söldner, Matthias Axinger, Stefan Diewald, Xaver Diewald, Gaby Englmeier, Rudolf Englmeier, Waltraud Feldmeier, Erwin Feldmeier, jun., Daniela Fuchs, Josef Hagn, Josef Hainz, Manfred Hainz, Helmut Hüttinger, Johanna Hüttinger, Peter Kalm, Gisela Krieg, Rosa Leonhardt, Andreas Liebl, Hannelore Liebl, Josef Liebl, Werner Neumaier, Elke Obermeier, Xaver Obermeier, Günter Pielmeier, Monika Pielmeier, Martha Prommersberger, Max Prommersberger, Werner Reiner, Sonja Sachs, Robert Schaubeck, Siegfried Schaubeck, Ewald Scherl, Christiane Scherz, Daniela Scherz, Sebastian Scherz, Ludwig Schuhbauer, Ulrike Seidl, Heidi Wagner, Gustav Waldherr, Josef Zitzelsberger, Werner Zitzelsberger.
Mitglieder, die der Abteilung seit 30 Jahren die Treue halten: Eva Hentschirsch, Jürgen Lichte, Ludwig Buchs, Helmut Grill, Heinz Hentschirsch, Ingrid Hentschirsch, Ute Hentschirsch-Gall, Johann Herrnberger, Johann Höcherl, Elisabeth Hüttinger, Werner Hüttinger, Helmut Maier, Robert Neumaier, Josef Schaubeck, Gerhard Scherz, Josef Schlecht, Johann Schroll, Johann Staudinger, Thomas Ziesler.
35 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Fries, Josef Helmbrecht, Hans Hüttinger, Andrea Kaldonek, Xaver Kern, Marianne Klar, Reinhold Krieg, Jörg Lichte, Winfried Myrtek, Josef Poiger sen., Sylvia Reiner, Adolf Reisinger, Maria Reisinger, Adolf Sandbiller jun., Josef Schötz, Markus Tanne, Petra Waas, Klaus Winklmeier, Herbert Wirth jun., Wolfgang Zimmer, Karl Zoglmann, Josef Zollner.
40 Jahre Mitgliedschaft: Herbert Fuchs, Arno Gerhardt, Heinz Gertitschke, Johann Grill, Marianne Kaldonek, Klaus Klar, Kornelius Klar, Kornel Klar sen., Dieter Leonhardt, Rudolf Müller, Josef Osen, Gerhard Peschke, Margarete Sachs, Otto Sachs, Adolf Sandbiller sen., Claudia Staudinger.
Das 40-jährige Bestehen wird am 24. Juli mit der „größten Sommer-Apres-Skiparty Bayerns“ gefeiert, welche mit der Live-Band MCC auf der Ziesleralm, Pröller, Sankt Englmar, stattfinden wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.2010
Vom Gründerzentrum zum neuen Mittelpunkt
Landrat informierte sich bei Unternehmen über Standortentwicklung in der Region
Hunderdorf. (xk) „Der Landkreis Straubing-Bogen freut sich, wenn die Wirtschaftsregion durch innovative, zukunftsweisende Industrie- und Handwerksbetriebe gestärkt wird und damit wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Kontaktpflege zu den Unternehmen ist ein wichtiger Beitrag zur bestmöglichen Wirtschaftsförderung“. Dies resümierte Landrat Alfred Reisinger bei den Betriebsbesichtigungen am Dienstag in Hunderdorf bei der im Gewerbegebiet „Thananger Straße“ neu angesiedelten Alpha-Industrieservice und Alpha-ISO GmbHs sowie der Traditionsmetzgerei Sandbiller. „Als gewerbefreundliche Gemeinde sind wir stolz auf unsere Betriebe und die Neuansiedlung“, unterstrich Bürgermeister Hans Hornberger.

Erste Station des Landrats, der vom Wirtschaftsreferenten Erich Brunner, Bürgermeister Hans Hornberger und Gründerzentrumsleiter Stefan Niedermeier begleitet wurde, war das seit April in Hunderdorf angesiedelte Unternehmen Alpha Industrieservice GmbH. Geschäftsführer David Wagner stellte mit technischem Unternehmensberater Johannes Strauß das im Jahre 2007 im Gründerzentrum Straubing-Sand gegründete Unternehmen vor, das entsprechend den Marktbedürfnissen kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Dadurch war die Neuansiedlung in größeren Räumlichkeiten geboten, die man zweckentsprechend in Hunderdorf fand. „Unser Ziel als junges dynamisches Team ist es, in den nächsten Jahren zu einem der führenden Anbieter für die prozessbegleitenden Dienstleistungen in der Industrie zu werden. Wir sind ein kompetenter Partner in den Bereichen Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und Logistikdienstleistung innerhalb Mitteleuropas „, so Wagner.
Zur Firmenentwicklung zeigte Wagner auf, dass 2007 die Anerkennung als BMW-Servicepartner erfolgte, 2009 ein internes Rechnungswesen und Controlling aufgebaut und zum Januar 2010 ein neuer Standort in Leipzig eröffnet wurde. Im April erfolgte der Umzug nach Hunderdorf und die Gründung und Beteiligung an der Alpha ISO GmbH. Nachdem 2007 nur Gründerfamilien tätig waren, werden mittlerweile insgesamt 70 Mitarbeiter beschäftigt, die einen Kundenstamm von rund 250 Firmen an insgesamt sieben Standorten betreuen.

„Wir haben unsere Kernkompetenz am Standort Hunderdorf zusammengezogen“, unterstrich Johannes Strauß, der auch die neugegründete Alpha-ISO GmbH als Produktionsfirma vorstellte, mit der auch spezielle Prozesse angeboten werden können.
Landrat lobt Alpha-Betriebsentwicklung
Landrat Alfred Reisinger betonte, die alpha-Firmenentwicklung im Gründerzentrum und die Neuansiedlung sei auch für den Landkreis erfreulich. Das Unternehmen expandiere mit neuen Konzepten und Innovation. Hier zeige sich auch, dass heute mehr denn je auch EDV und eine schnelle Internetanbindung besonders wichtig seien. „Uns liegt auch eine bestmögliche Wirtschaftsförderung am Herzen und wir wollen bei Problemlösungen unterstützen“, so der Landkreischef. Er sagte anerkennend: „Wenn sich Betriebe entwickeln und wachsen, wissen wir sehr wohl, dass dies Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft vor Ort bedeuten. Ihrer Leistung und dem mutigen Schritt gebühre Dank und Respekt“.
Dipl.Betriebswirt Stefan Niedermeier vom Gründerzentrum unterstrich die enorme Entwicklungsgeschichte des Unternehmens und die stets gute Zusammenarbeit in den drei Jahren. Das Gründerzentrum ermögliche jungen Unternehmen den Start und wenn sie expandieren und in der Region bleiben, ist das „super“.
Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich erfreut über die Neuansiedlung eines Nachfolgeunternehmens im Gewerbegebiet. „Wir als gewerbefreundliche Gemeinde sind stolz auf innovative Unternehmen mit Mittelpunkt in unserer Gemeinde“. Der Gemeindechef wünschte eine gute Entwicklung und sicherte eine gute Zusammenarbeit seitens der Kommune zu. Vier Jahrzehnte Metzgerei Sandbiller
Mit der Schmankerlmetzgerei Sandbiller wurde sodann ein traditionelles Familienunternehmen besichtigt. „Uns ist der Kontakt auch zum Traditionshandwerk äußerst wichtig, um auch etwaige Probleme zu diskutieren“, so der Landrat. Er bezeichnete Sandbiller als einen „Musterbetrieb im Fleischerhandwerk“ und lobte das erfolgreiche Familienunternehmen mit großartiger Entwicklung und derzeitig rund 30 Beschäftigten.
„Neben Adi Sandbiller jun. mit Frau Roswitha und den Seniorchefs Monika und Adolf Sandbiller arbeiten momentan elf Vollzeit- und 15 Teilzeitkräfte in der Metzgerei und dem Verkauf“, erfuhren die Besucher, die sich bei einem Rundgang näher über den modernen Produktionsablauf und das vielfältige Fleisch- und Wurstsortiment in dem im Jahre 2000 neu gebauten Verkaufsladen informierten.
„Wir sind erfreut über solche Betriebe, die sich den heutigen Anforderungen stellen und gute, zukunftsweisende Perspektiven entwickeln“, resümierten der Landrat und Bürgermeister Hans Hornberger. Der Gemeindechef abschließend : „Sandbiller ist ein Begriff. Wir wissen, was wir an der Schmankerlmetzgerei haben“.
Seit 2000, zuletzt heuer, wurde Sandbiller von der Feinschmecker-Fachzeitschrift als eine der 400 besten Metzgereien Deutschlands gelistet. Rund 70 Lehrlinge wurden bisher ausgebildet, die teilweise als Innungsbeste abschlossen. „Um Qualität und Frische garantieren zu können, betreiben wir keine Filialen. Davon profitiert auch das Wirtshaus“, so der Juniorchef zur Betriebsphilosophie.
Das Familienunternehmen entstand um 1906 als „Bahnhofs-Restauration“. Seit vier Jahrzehnten wird es auch als Schmankerlmetzgerei geführt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.05.2010
Heiliger Geist, entzünde unser Herz
Bischof Manfred Müller spendete 63 jungen Christen das Firmsakrament
Hunderdorf. (xk) 63 Jungen und Mädchen der Pfarrei „Sankt Nikolaus“ empfingen am Donnerstag das Sakrament der Firmung. Firmspender war der frühere Diözesanbischof Manfred Müller. Der Gottesdienst als gemeinsames Fest des Glaubens war ein großes Ereignis für die jungen Christen, aber auch für die Paten, Familien und die ganze Pfarrgemeinde. Er wurde vom Chor „Friends“ mit einer rhythmischen Messe unter der Leitung von Konrad Zach sowie Sebastian Obermeier an der Kirchenorgel festlich mitgestaltet.

Schon lange hatten sich Firmlinge mit Pfarrer Martin Müller, den Firmhelfern, im Religionsunterricht, in Gottesdiensten und mit verschiedenen Aktionen auf diesen bedeutenden Tag vorbereitet, um „Ja“ sagen zu können für die Erneuerung des Taufgelübdes und der Gemeinschaft „Jesu Christi“. Es wurde auch ein Sinnbild mit den Fotos und Namen der Firmkinder als Flammen gefertigt für das Leitwort „Komm, heiliger Geist, entzünde unsere Herzen“. Unter festlichem Glockengeläute zogen Bischof Manfred Müller mit seinem Sekretär Diakon Norbert Spagert, Pfarrer Martin Müller und der großen Ministrantenschar in das vollbesetzte Gotteshaus.
In die Gemeinde eingereiht
„Am Anfang steht die Bitte an Gott, dass er uns sein Erbarmen schenkt“, sagte Bischof Manfred Müller. Er legte anschließend seine Mitra und den Bischofsstab ab als Zeichen, dass sich auch der Ordinarius ganz in die Glaubensgemeinde einreiht. Beim Kyrie sprachen zwei Firmlinge Fürbitten. Pfarrer Martin Müller las im Johannes-Evangelium das Gleichnis vom „Guten Hirten“. In seiner Predigt ging der Bischof auf dieses Motiv ein: „Ich bin der gute Hirte“, das war mein Leitspruch als Bischof und das war auch der Leitspruch von Pater Martin, den ich 2001 als Bischof zum Priester weihen durfte.“ Bischof Müller dankte Pfarrer Martin Müller für seine aufopferungsvolle Seelsorgearbeit „als guter Hirte“.
Hand aufgelegt
Die Firmlinge fragte er: „Wie heißt du mit Vornamen? Nicht der Familienname, sondern euer Vorname ist der Name, mit dem ihr erstmals bei der Taufe angesprochen wurdet und den die Eltern für euch gesagt haben.“ Auch er als Bischof wolle sie mit ihrem Vornamen ansprechen, ihnen die Hand auflegen und ihnen mit dem Crisamöl das Kreuz auf die Stirn zeichnen als Zeichen der Stärkung. Das „Amen“ beim Firmsakrament sei auch ein bewusstes „Ja-Sagen“ als junge Christen zum Glauben und zur Kirche: „Ja so ist es, so soll es sein.“ Er hielt die Firmlinge an, mit ihrem Pfarrer zusammenzuhalten. „Seid wie eine gute Herde, die ein guter Hirte braucht.“
Zum Glaubensbekenntnis erneuerten die Firmlinge das Taufgelübde. Nach dem Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ trat zur Spendung des Firmsakraments jeder Firmling mit Paten und unter Nennung seines Vornamens vor den Bischof. Dieser zeichnete das Kreuzzeichen mit Crisamöl auf die Stirn, legte ihm die Hand auf und sprach die Worte: „Sei besiegelt durch die Gaben des heiligen Geistes“.
Blumen für den Bischof
Pfarrer Martin Müller dankte Bischof Manfred Müller für die Spendung der heiligen Firmung und allen Mithelfern für ihre Mitarbeit. Der Pfarrherr wünschte, dass die Firmlinge immer mehr in die Gemeinschaft mit Christus hineinwachsen und lebendige Glieder der Pfarrei bleiben. Zwei Firmlinge übergaben dem Bischof als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß, bevor man zum Schluss des Festgottesdienstes das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ anstimmte.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.05.2010
Gemeinderat tagt
Hunderdorf. (ta) Am Mittwoch, 20. Mai, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden Punkten statt: Behandlung der Stellungnahmen zum Bebauungs- und Grünordnungsplan SO Photovoltaikanlage an der Lintacher Straße sowie der Satzungsbeschluss hierzu. Stellungnahme zu Bauplänen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.05.2010
Pater feierte 80. Geburtstag
Am Samstag konnte der frühere Pfarrer von, Hunderdorf, Pater Wolfgang Vos, seinen 80. Geburtstag im Kreise seiner Verwandten, Freunde, seiner früheren Pfarrgemeinde und der Mitbrüder aus dem Kloster Windberg feiern. Dies nahm die Pfarrgemeinde dankbar zum Anlass, dem Jubilar zur Ehre einen Festabend zu veranstalten, wirkte er doch vierundvierzig Jahre als Kooperator, Pfarradministrator und schließlich als Pfarrer in Hunderdorf. Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und die politische. Gemeinde würdigten seine Verdienste und dankten, dass die Gemeinde
Hunderdorf ihn so lange als Pfarrer haben durfte. Geboren wurde Pater Wolfgang Vos am 15. Mai 1930 in Holland: Als Zwanzigjähriger trat er in den Orden der Prämonstratenser ein und am 5. August 1956 erhielt er die Priesterweihe in Berne/Niederlande. Ein Jahr später kam er ins Kloster Windberg. 1961 kam er als Kooperator nach Hunderdorf und 1962 -wurde er erstmals Pfarrprovisor in Hunderdorf. Von 1965 bis 1969 wirkte er auch als Mitarbeiter im Liturgischen Zentrum in Windberg. Unter Pfarrer Ruß wurde er 1969 Kaplan in Hunderdorf. In dieser Zeit erwarb er sich große Verdienste beim Bau des Jugendheimes Hunderdorf, das heute seinen Namen trägt. In der Zeit von 1971 bis 1976 war er auch Prior der Abtei Windberg und bis 1980 Religionslehrer an der Fachoberschule in Straubing. Dann nahm er sich ein Sabbatjahr und danach wirkte er bis 1993 als Novizenmeister im Kloster Windberg. Als im Jahre 1993 die Pfarrei Hunderdorf wieder einmal verwaist war, wurde er wieder als Pfarradministrator eingesetzt und schließlich wurde er 1993 Pfarrer in Sankt Nikolaus in Hunderdorf. 2006 wurde Pater Wolfgang Vos als Pfarrer, nach 44-jährigem Wirken in Hunderdorf, verabschiedet. Für seine Verdienste um die Pfarrei und Gemeinde Hunderdorf wurde ihm am 29. September 2006 die Ehrenbürgerwürde verliehen. Obwohl Pater Wolfgang nun im Ruhestand ist, regelt er als Aushilfskoordinator im Kloster Windberg die anfallenden Aushilfen und übernimmt selbst welche. Bürgermeister Johann Hornberger gratulierte im Namen der Gemeinde und des Gemeinderates.Er meinte, dass man Pater Wolfgang die 80 Jahre nicht ansehe, denn er sei im Herzen jung geblieben. Nach dem feierlichen Auszug warteten die Mitglieder der Landjugend und des Chores „Friends“ vor der Kirche mit einem Sektempfang auf und die Hunderdorf er Blaskapelle erfreute mit ein paar schnittigen Weisen. Die Pfarrgemeinde und die Organisationen der Pfarrei konnten dabei noch persönlich Glückwünsche an Pater Wolfgang aussprechen und auf sein Wohl trinken. Anschließend nahm der Jubilar mit seinen Gästen im Pfarrheim gemeinsam das Essen ein und Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott überbrachte die Glückwünsche des Pfarrgemeinderates. Zu Beginn der fröhlichen Unterhaltung erfreute der „Pfarrgemeinderatschor“ mit dem selbst gedichteten „Wolfgangslied“. Die Ministranten gratulierten mit einem Geschenkkorb und der Bürgermeister sang dem Geburtstagskind ein „Halleluja“. Vom Pfarrgemeinderat wurde auch noch eine Dia-Show über das Leben und Wirken von Pater Wolfgang vorgeführt und zwei Betschwestern konnte man bei ihrem Ratsch über die verschiedensten Anekdoten im Leben von Pater Wolfgang in Hunderdorf belauschen. Zum Schluss staunte der Jubilar über seine eigene Bierkrügerlsammlung, die ihm von seinen Gästen ‚wieder geschenkt wurde, um eventuell ein „Wolfgang-Bräustüberl“ aufzumachen, denn im Ruhestand habe er ja dazu Zeit, meinte die Sprecherin des Chores „Friends“, Michaela Kunze. – Bild: Jubilar Pater Vos (Zweiter von links) mit Mitzelebranten. (Foto: kr)
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2010
Hunderdorf. SV-Volleyball: Mittwoch, 19.5., 18 Uhr, abteilungsinterne Meisterschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2010
Windberg. Agenda-Gesundheit: Heute, Montag, 18.30 Uhr, Nordic Walking, Bushaltestelle Steinhöhe.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2010
Windberg. SV-Tischtennis: Heute, Montag, 17 Uhr, Schnupperkurs für Mädchen und Buben, ehem. Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2010
Ins Schleudern geraten
Hunderdorf/Riglberg. Eine Frau fuhr am Freitagnachmittag mit ihrem Auto auf der Staatsstraße von Steinburg Richtung Mitterfels. In der Rechtskurve auf Höhe Riglberg kam sie ins Schleudern und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. An der Böschung überschlug sich das Fahrzeug. Die Fahrerin kam leicht verletzt in das Krankenhaus nach Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2010
GOLDENES BUCH. Am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) spendete Bischof em. Manfred Müller in der Pfarrei „Sankt Nikolaus“ in Hunderdorf das Firmsakrament. Im Anschluss an die Firmung fand ein kleiner Empfang mit anschließendem gemeinsamem Mittagessen im Pfarrheim statt. Hierbei begrüßte auch Bürgermeister Hans Hornberger den Würdenträger. Das Gemeindeoberhaupt hob dabei auch die stets gute Verbundenheit des Bischofs zur Pfarrei und damit auch zur Kommune hervor. Danach schrieb sich Bischof em. Manfred Müller in das sogenannte „Goldene Buch“ der Gemeinde ein. — Bild: Bischof em. Manfred Müller beim Eintrag ins Goldene Buch; Pfarrer Martin Müller (links) und Bürgermeister Hans Hornberger (rechts), flankiert von Bischofssekretär Norbert Spagert, Kirchenpfleger Josef Breu, stellvertretender Pfarrgemeinderatssprecherin Renate Schindler, stellvertretendem Schulleiter Kornel Klar, Oberministranten, Organist und Mesnerin. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2010
„Menschen wie Sie sind unser größter Schatz“
Fünf Landkreisbürger vom Landrat für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet
Straubing-Bogen. (dw) Wegen ihres außerordentlich engagierten Einsatzes zum Wohle der Allgemeinheit wurden am Montag im großen Sitzungssaal des Landratsamtes fünf Landkreisbürger von Landrat Alfred Reisinger mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet. „Unser Land braucht Mitbürger, die sich mit ihren Fähigkeiten uneigennützig und unentgeltlich für die Gesellschaft einbringen. Menschen wie Sie sind unser größter Schatz“.

Landrat Reisinger überreichte in Anwesenheit von MdL Josef Zellmeier und den Bürgermeistern Rudi Seidenader (Neukirchen), Ewald Seifert (Oberschneiding) und Hans Hornberger (Hunderdorf) die Ehrennadel und eine Urkunde an Angelika Brieger, Angelika Rinkl, Josef Brunner, Josef Feldmeier und Kornelius Klar. Dank der Initiative von Angelika Brieger aus Neukirchen gibt es seit 1990 erstmals Tischmuttergruppen zur Kommunionvorbereitung. Familiengottesdienste genauso wie der mit bis zu 100 Kindern stattfindende Kinderbibeltag wären ohne ihre Ideen und Arbeit nicht denkbar. Zehn Jahre lang habe sie den von ihr gegründeten Kinderchor geleitet. Weiter wirkte sie seit der Gründung der Festspielgruppe Neukirchen im Jahr 2002 aktiv in allen bisherigen Freilichtspielen mit, ist Mitglied des Festspielchores und der Blaskapelle Neukirchen und leitet unter anderem seit dem Jahr 2007 eine Gitarrengruppe.
Angelika Rinkl prägt über 25 Jahre bei zahlreichen Theater- und Freilichtspielaufführungen das kulturelle Leben in Neukirchen. Bereits 1982/83 übernahm sie bei den Aufführungen der „Perlbacher Heimatbühne“ die Regie und Schauspielrollen und organisiert federführend die Theaterstücke. Ein Höhepunkt des ehrenamtlichen Engagements war 2002 die Gründung der überregional bekannten „Festspielgruppe Neukirchen“. Hier ist sie die Regisseurin. Sogar, die Fertigung der Kostüme, die Pressearbeit sowie die Gesamtleitung der Aufführungen meistert sie. Auf ihre Initiative bildete sich 2005 der Festspielchor Neukirchen, im Jahr 2007 die Blaskapelle Neukirchen.
Kirchlich orientiert
Josef Brunner aus Münchshöfen ist seit fast vier Jahrzehnten für seine politische Heimatgemeinde und für die Pfarrgemeinde Oberschneiding ehrenamtlich tätig. Von 1962 bis zur Gebietsreform 1972 war er Bürgermeister der Gemeinde Niederschneiding. Von 1966 bis 1985 als erster Vorstand der FFW Niederschneiding, wurde er auch wegen seiner Verdienste um die FFW Oberschneiding zum Ehrenvorstand ernannt. Sehr kirchlich orientiert war er von 1976 bis 1994 Mitglied der Kirchenverwaltung Oberschneiding und versah zudem von 1982 bis 1994 das Amt des Kirchenpflegers. Ab Mai 1984 bis 2006 übernahm Brunner auch die Aufgaben des Mesners in Münchshöfen. Seit 1993 führt er die Kirchenkasse der Katholischen Kirchenstiftung und erstellt nun schon 17 Jahre die jährliche Kirchenrechnung.
Fremdenverkehr gefördert
Josef Feldmeier aus Neukirchen führt seit 31 Jahren den Bayerwald- und Heimatverein. Unter seiner Führung wurde der Fremdenverkehr maßgebend gefördert. Außerdem ist Josef Feldmeier ein langjähriges Mitglied der Feuerwehr. Die Ortsgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes zählt ihn schon viele Jahrzehnte zu ihren aktiven Mitgliedern.
Komelius Klar aus Hunderdorf prägte von 1982 bis 2009 als Leiter die kontinuierliche Entwicklung der Vhs-Außenstelle Hunderdorf. Ihm sei die Entwicklung eines Kursangebotes unter dem Leitgedanken „aktuell und zeitgemäß“ zu verdanken. Klar war auch Gründungsmitglied des Sportvereins, leitete von 1996 bis 2007 die Abteilung Tennis und engagierte sich von 1990 bis 1996 als Jugendleiter. 2008 erhielt er für seine Verdienste das silberne Ehrenzeichen des Landessportvereins Bayern. Selbstverständlich ist für ihn auch die Mitarbeit in der Kommunalpolitik. Dafür erhielt er die „Dankurkunde für besondere Verdienste in der kommunalen Selbstverwaltung“.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.2010
Hunderdorf. Frauenbund: Mittwoch, 19.5., 19.30 Uhr, Maiandacht in Klinglbach, anschließend Einkehr; 19 Uhr Abfahrt mit Privat-Pkw am Schulhof (Verteilung der Eintrittskarten für Jedermann).
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.2010
Hunderdorf. Oldtimerfreunde: Donnerstag, 20.5., 19.30 Uhr, Stammtisch im Vereinslokal Plötz-Schlecht, Großlintach (auch für Nichtmitglieder).
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.2010
Pater bleibt „einer von uns“
Mit Gottesdienst den hohen Geburtstag gefeiert
Hunderdorf. (kr) Der Gottesdienst zum 80. Geburtstag von , Pater Wolfgang Vos, dem früheren Pfarrer von Hunderdorf, der am Samstag zelebriert wurde, ließ der Kirchenchor mit dem Lied „Nun jauchzt dem Herren alle Welt“ beginnen. Mitzelebranten waren aus dem Kloster Windberg Pater Wolfgang mit Pfarrer Pater Martin Müller, Pater Roger und Pater Petrus Adrian. Bei seiner Festpredigt sagte Pfarrer Pater Martin: „Wenn wir heute zurück und nach vorne schauen, dürfen wir erkennen, wie wir von Gott geführt werden.“ Pater Wolfgang sei 1957 von den Niederlanden nach Niederbayern ins Kloster Windberg gekommen. Die Pfarrgemeinde Hunderdorf wurde ihm eine neue Heimat und ein vertrauter Ort.

Der Gratulationsreigen in der Kirche begann mit dem Ständchen „Zum Geburtstag viel Glück“, bevor Kirchenpfleger Josef Breu seine Glückwünsche an Pater Wolfgang richtete. „Er ist zwar nicht mehr bei uns, aber einer von uns“, sagte Breu. Er habe es nicht immer leicht mit den Hunderdorfern gehabt, dennoch habe er nicht leicht nein gesagt, „und wenn er konnte, war er da“. Er habe auch nie Unterschiede gemacht. Alle waren ihm im Glauben willkommen.
Bürgermeister Johann Hornberger sagte, sein Name sei auch mit der politischen Gemeinde schon fast 50 Jahre verbunden. Von der Gemeinde sei ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen worden. Es folgte, wie bereits berichtet, eine Feierstunde im Pfarrheim, bei der unter anderem der „Pfarrgemeinderatschor“ mit dem selbst gedichteten „Wolfgangslied“ den Jubilar erfreute. Und zwei Betschwestern, dargestellt von Pfarrgemeinderatsmitgliedern, konnte man bei ihrem Ratsch über die verschiedensten Anekdoten im Leben von Pater Wolfgang in Hunderdorf belauschen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.2010
Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 20. Mai, nicht wie irrtümlich in der Samstagsausgabe angekündigt, am Mittwoch, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden Punkten statt; Behandlung der erneuten Stellungnahmen zum Bebauungs- und Grünordnungsplan SO Fotovoltaikanlage an der Lintacher Straße; Satzungsbeschluss für den Bebauungs- und Grünordnungsplan SO Fotovoltaikanlage an der Lintacher Straße; Stellungnahme zu Bauplänen; Informationen/ Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.2010
Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe ist für die Wasserversorgung von rund achttausend Einwohnern in den Gemeinden Hunderdorf, Haselbach und Mitterfels sowie Teilen von Bogen, Haibach, Neukirchen und Ascha zuständig. Die Stelle des Geschäftsleiters ist neu zu besetzen. Deshalb suchen wir zum 1.12.2010 einen/e
Geschäftsleiter/in
Der Stelleninhaber ist allein zuständig für die Erledigung des gesamten laufenden Geschäftsbetriebes. Dieser umfasst die Planung und Einhaltung des Haushaltes, Erstellung des Abschlusses, Erstellen der Bescheide, Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Dokumentation der Anlagen, Überwachung des Betriebes, allgemeiner Verwaltungs- und Sitzungsdienst. Wir erwarten eine technische oder kaufmännische/verwaltungstechnische Ausbildung oder Studium mit hohem technischen Interesse, Organisationsvermögen, Kreativität, Eigeninitiative, Belastbarkeit und Flexibilität, Beherrschung der MS-Standardsoftware und Bereitschaft zum Aneignen fehlender Kenntnisse wie z. B. für GIS-Software, kundenfreundliches Auftreten und Kommunikation.
Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis 1.07.2010 zu richten an: Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe Buchenstraße 3 .94336 Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 21.05.2010
Verabschiedet
Am Donnerstag wurde die langjährige Pfarrsekretärin Angela Söldner von der Pfarrei „Sankt Nikolaus“, Hunderdorf, in den Ruhestand verabschiedet. Dabei führte Pfarrer Martin Müller im Beisein des Kirchenpflegers Josef Breu aus: „Nach vielen Jahren und schon Jahrzehnten beendet Angela Söldner ihren Dienst im Pfarrbüro. Vielen ist sie in dieser Zeit vertraut geworden. Wir bedanken uns für die von ihr geleistete Arbeit und ihren Dienst im Namen der Kirchenverwaltung.“ Für die kommende Zeit wünschte der Pfarrherr der scheidenden Pfarrsekretärin alles Gute, Gottes Segen und weiterhin viel Freude in ihrem großen Engagement als Frauenbundvorsitzende und als eifrige Kirchenchor-Sängerin. Pfarrer Martin Müller und Kirchenpfleger Josef Breu überreichten zum Schluss der Verabschiedung an Angela Söldner einen Blumenstrauß mit Präsentgutschein. Angela Söldner war von 1982 bis 1989 und von 1990 bis 2010 als Pfarrsekretärin in Teilzeit tätig. In diesen 27 Jahren Dienstjahren war sie im Pfarrbüro bei Pfarrer Anton Högner, Herbert Gerstl, Wolfgang Vos und Martin Müller. In dieser Zeit hat sie wertvolle Dienste für die Belange im Pfarramt erbracht. Dabei hat sie Tausende Messintentionen eingeschrieben und zu den Aufgaben gehörte auch die Führung der Matrikelbücher. Es galt, zahlreiche Taufen, Trauungen, Sterbefälle sowie Kommunion und Firmung in die Pfarrbücher einzuschreiben und die entsprechenden Urkunden, Stammbucheintragungen und Meldungen zu fertigen. „Meine Arbeit hat mir ausgesprochen viel Freude bereitet. Ich meldete mich in all dieser Zeit nicht einmal krank“, resümierte Angela Söldner. — Bild: Mit Dank für das Geleistete und mit den besten Wünschen verabschiedeten Pfarrer Martin Müller (rechts) und Kirchenpfleger Josef Breu (links) die langjährige Pfarrsekretärin Angela Söldner. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.2010
Musik und viel Unterhaltung
Oldtimerschau und Traktor-Bremswagenziehen
Hunderdorf. (xk) Die Vorbereitungen für das Hunderdorfer Volks- und Heimatfest vom 11. bis 14. Juni sind in vollem Gange. Es wurde auch wieder ein interessantes Programm mit zünftigen Musikkapellen und auch Partymusik für die Jugend von der Festwirtsfamilie Gierl zusammen mit der Gemeinde Hunderdorf zusammengestellt.

Anlässlich des Volksfestes richten die Oldtimerfreunde Hunderdorf am Volksfestsonntag, 13. Juni, ab Mittag bis in den Nachmittag eine Oldtimerschau beim Festplatz aus. Ab 11 Uhr ist Eintreffen der Fahrzeuge. Neben den Vereinsmitgliedern sind Oldtimerfreunde mit ihren Oldtimerfahrzeugen im restaurierten oder originalen Zustand aus nah und fern willkommen.
Es ist keine Voranmeldung erforderlich“, so Vorsitzender Alois Knott, der sich ein zahlreiches Kommen wünscht. Jeder Teilnehmer mit einem Oldtimerfahrzeug nimmt an der Verlosung einer Motorsäge teil. Ab 13 Uhr ist zudem ein Traktor-Bremswagenziehen angesagt. Interessierte Fahrer von Bulldogs bis 28 PS können teilnehmen. Die Fahrzeugschau bereichert das Rahmenprogramm am Festauftakt und belebt die Szene mit Gleichgesinnten. Es wird sicher so manche Erinnerung an frühere Zeiten geweckt, Info im Internet www.volksfesthunderdorf.de
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2010
Sommernachtsfest
Hunderdorf. (xk) Am Samstag, 29. Mai, findet das Sommernachtsfest der Feuerwehr Hunderdorf beim Feuerwehrgerätehaus statt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Schießl-Duo. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt und ist für die gesamte Bevölkerung.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2010
„Ehre, wem Ehre gebührt“
Altbürgermeister Gerd Peschke zum SPD-Ehrenmitglied ernannt
Hunderdorf. (ws) In einer beeindruckenden Feier des SPD-Ortsverbandes im Gasthaus Amam in Hunderdorf wurde Altbürgermeister und Kreisrat Gerd Peschke zum SPD-Ehrenmitglied ernannt und seine Verdienste wurden gewürdigt. Viele politische Weggefährten aus Bezirk und Kreis sowie dem SPD-Ortsverband waren gekommen, um mit Peschke diese Auszeichnung zu feiern. Die Laudatio sprach SPD-Ortsvorsitzender Helmut R. Jakob.
„Diese Veranstaltung beinhaltet im Wesentlichen einen Tagesordnungspunkt: Die Ernennung unseres verdienten Altbürgermeisters Gerd Peschke zum Ehrenmitglied“, eröffnete Vorsitzender Helmut R. Jakob den Festabend. Die Feierlichkeiten wurden von Maxi Reiner auf der Steirischen gestaltet. SPD-Unterbezirksvorsitzender Martin Panten sprach an, wie ungleich schwerer es SPDler gegenüber der Mehrheitsfraktion in der Kommunalpolitik hätten. Trotzdem ermunterte er den Sohn des Geehrten, Roland Peschke, in die Fußstapfen des Vaters zu treten. SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Heinz Uekermann stellte die gute Zusammenarbeit mit Kreisrat Peschke heraus und schilderte gemeinsame Erlebnisse aus dem Kreistag. Die SPD-Kreisvorsitzende Claudia Ebner übermittelte in einem Grußwort ebenfalls Glückwünsche.

„Mir ist es heute vorbehalten, einen engagierten, aufrechten und ehrlichen Kommunalpolitiker zu ehren, der für seine Gemeinde über das normale Maß hinaus viel getan hat und somit auch für den SPD-Ortsverband Hunderdorf“, begann. Jakob mit der Laudatio. „Wir wollen heute die Verdienste von Gerd Peschke, die höchste Anerkennung verdienen, entsprechend Würdigen“. Vom Freistaat Bayern wurde Peschke die kommunale Verdienstmedaille verliehen. Wenn einem Roten im schwarzen Niederbayern eine solche Ehrung zuteil wurde, habe dies einen besonderen Stellenwert.
Außerordentliche Leistung
Am 25. März 1938 wurde Gerd Peschke in Troppau geboren und verließ 1945 seine Heimat. Es hat ihn ins Allgäu und später nach Rottweil verschlagen. Da ihm das Medizinstudium aus finanziellen Gründen nicht möglich war, erlernte er das Bäcker- und Konditorhandwerk. Der Staat rief, und nach der Grundausbildung wurde er nach Bogen versetzt, leitete viele Jahre den Sanitätsbereich des Bataillons und war später Adjutant in der zahnärztlichen Abteilung der Brigade. Für, seine außerordentlichen Leistungen wurde dem 5tabsfeldwebel das „Ehrenkreuz der Bundeswehr ‚in Gold“ verliehen.
Während seiner Dienstzeit lernte er seine erste Ehefrau kennen und wurde in Hunderdorf sesshaft. Neben seiner Integration in der Bevölkerung und der Zugehörigkeit in Vereinen galt seine Leidenschaft der Politik. Unter dem damaligen Vorsitzenden und heutigen SPD-Ehrenvorsitzenden Xaver Diewald wurde Peschke 1972 als Parteiloser erstmals in den Gemeinderat gewählt. Am 1. Januar 1974 trat er der SPD bei. Im Laufe seiner kommunalpolitischen Tätigkeit war er über 2 Jahre Bürgermeister. Zuerst dritter dann zweiter und zuletzt 16 Jahre lang erster Bürgermeister, bis er nicht mehr kandidierte. In der Zeit als 1. Bürgermeister hat er sich nicht nur um die Gemeinde, sondern auch um den SPD-Ortsverband bleibend Verdienste erworben. Unter seiner Führung wurde die Sanierung der Hauptschule fertiggestellt sowie die der Grundschule durchgeführt, der Pausenhof umgestaltet, bei der Dorferneuerung die Bauabschnitt 1, 2 und 3 in Angriff genommen, ein Feuerwehrhaus gebaut, die Kläranlage erweitert und modernisiert, die Abwasserbeseitigung in den Außenbereichen vorangetrieben, Baugebiete ausgewiesen, Sport- und Schützenheim um- und neugebaut und vieles mehr. „Zusammenfassend lasst mich das Urteil eines politisch Andersdenkenden über Gerd Peschke gebrauchen: „Er war der beste Bürgermeister den unsere Gemeinde jemals hatte“, so Jakob.
Der Vorsitzende überreichte als Anerkennung einen Wandteller mit den Stationen seines Lebens: Den Leitgedanken der SPD „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, das Rathaus Hunderdorf und im Hintergrund die Kirche, was die gute Zusammenarbeit zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde dokumentiert, ein Foto des Geehrten von 1996, das Wappen seiner früheren Heimat Troppau und das seiner jetzigen Heimatgemeinde Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2010
Grünordnungsplan für Sondergebiet
Baurecht für 7,5-Hektar-Freilandanlage geschaffen — Feldgeschworene
Hunderdorf. (xk) „Der Gemeinderat beschließt den Bebauungs- und Grünordnungsplan für das Sondergebiet Photovoltaikanlage als Satzung.“ Dies war die einstimmige Entscheidung des Gemeinderates in der Sitzung im Rathaus. Damit wurden die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen für die Errichtung einer Freiland-Photovoltaikanlage an der Lintacher Straße auf einer Fläche von 7,5 Hektar.
Dem Satzungsbeschluss voraus ging die Abwägung der Stellungnahmen, die nochmals im Rahmen der erneuten öffentlichen Auslegung eingegangen waren. Dabei blieb der Gemeinderat bei den Vorentscheidungen, die Anlage für das gesamte Gebiet auszuweisen und die dauerhafte Belassung der Eingrünung auch nach Abbau der Anlage nach der Nutzungszeit nicht verbindend festzulegen. Vielmehr bleibt es der Unteren Naturschutzbehörde vorbehalten, nach der jetzigen Regelung, insoweit die Gehölzpflanzungen nach Rückbau der Anlage beseitigt werden dürfen, oder belassen werden müssen.
Weiterhin wurde vom Gemeinderat der Durchführungsvertrag zum Vorhabens- und Erschließungsplan für die Photovoltaikanlage gebilligt. Dabei sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen der Gemeinde für die Errichtung der Freilandphotovoltaikanlage abgeschlossen. Der vorhabenbezogene Bebauungs- und Grünordnungsplan wird nunmehr dieser Tage mit der Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses rechtswirksam. Ob die Anlage allerdings gebaut wird, ist nunmehr fraglich, nachdem seitens der Bundesregierung nach derzeitiger Sachlage die Förderung der Freiflächenanlagen auf Ackerflächen eingestellt wurde, wenn sie nicht bis zum 30. Juni ans Netz gegangen sind. Bleibt es bei diesen Kriterien, so ist die Freilandphotovoltaikanlage nicht machbar, verlautete es vom Vorhabensträger, der zugleich Grundstückseigentümer ist.
Sodann wurden vom Gemeinderat mit Rudolf Höpfl sen. und Wolfgang Handwerker zwei neue Feldgeschworene vom Gemeinderat berufen für die Gemarkung Hunderdorf bzw. Steinburg. Bürgermeister Hans Hornberger vereidigte die zwei neuen Feldgeschworenen entsprechend dem Bayerischen Abmarkungsgesetz und zollte ihnen für die Bereitschaft, als Feldgeschworener bei den Vermessungen mitzuwirken, ein Dankeschön. Zu den Bauplänen Errichtung einer Plakatwerbetafel in Hauptstraße 14, Nutzungsänderung der landwirtschaftlichen Lagerräume in eine gewerbliche Werkstatt mit Lagerräumen in Stetten 10, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Brunnenstraße 16, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Brunnenstraße 18 und Errichtung eines Gartenblockhauses in Quellenweg 33 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Zur Information gab Bürgermeister Hans Hornberger, dass zum 27. April die zwei Photovoltaikanlagen auf den FFW-Gerätehäusern in Au vorm Wald und Gaishausen ans Netz gingen und damit die Sonne zur umweltfreundlichen Energienutzung angezapft wurde. Der Gemeinderat beschloss, die zwei gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen als umsatzsteuerpflichtige Betriebe zu führen.
Abschließend gratulierte der Bürgermeister Gemeinderat Kornelius Klar zu seiner Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein ehrenamtliches Engagement, das er insbesondere für 27 Jahre Vhs-Außenstellenleitung und diversen Einsätzen im Vereinswesen erhalten habe. Klar betonte, dass er diese ehrenamtlichen Arbeiten immer gerne übernommen habe.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2010
GRÜNFLÄCHENGESTALTUNG. Die Gemeinde Hunderdorf verwirklicht mit einer weiteren Grünflächengestaltung am Lindfelder Weg und mit der Anlage des Ökokontos in Gaishausen-Ehren zwei weitere Projekte zu mehr Grün im Ortsbereich beziehungsweise die Schaffung von ökologischen Ausgleichsflächen. So erfolgen Strauch- und Baumpflanzungen und Geländemodellierungen am Lindfelder Weg beim Regenrückhaltebecken. Auch eine wassergebundene Fußwegverbindung wird in der Grünfläche angelegt. In Gaishausen-Ehren wird die Anlage eines Ökokontos auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmeter vorgenommen. – Bild (von links): Firmenchef Bernhard Wurm, Bürgermeister Hornberger sowie die Landschaftsarchitekten Gerald Eska und Hermann Heigl. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.2010
MIT 70 JAHREN WIEDERSEHEN BEIM KLASSENTREFFEN. Ein
freudiges Wiedersehen gab’s beim Klassentreffen am Samstag für die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Geburtsjahrganges 1940 der Volksschule Hunderdorf . Die heutigen „Siebziger“ wurden im Nachkriegsjahr 1946 eingeschult und vor rund 56 Jahren aus der Schule entlassen. Das gemütliche Beisammensein nahm am Nachmittag seinen Lauf im Gasthaus Baier-Edbauer. Dass sich im Schulwesen und im Ort viel veränderte, erfuhren insbesondere die auswärtigen Teilnehmer bei einer Dorfrunde. Bürgermeister Hans Hornberger stellte den „Ehemaligen“ bei einer Führung durch das Rathaus die Gemeinde vor. Abends wurde in der Pfarrkirche der Gedenkgottesdienst besucht. Dann nahm das Treffen mit einem Abendessen und in geselliger Runde seinen Fortgang. Das Treffen hatte Ottilie Bugl, unterstützt von Helga Kellermeier, arrangiert. Die weitesten Anreisen erfolgten von Duisburg und Rüsselsheim. Erfreut zeigten sich alle, dass sich mit Rita Behner auch noch eine frühere Lehrkraft einstellte. — Die Schulabgänger von 1954 bei „ihrem“ Schulgebäude, heute Arztpraxis; mit im Bild die frühere Lehrkraft Rita Behner (Sechste von links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.2010