Vor zehn Jahren zum Priester geweiht
Am Sonntag feiert die ganze Pfarrgemeinde ein Fest
Hunderdorf. (hk) Am 2. Juni jährt sich der Weihetag zum Priester von Pfarrer Pater Martin Müller von der Pfarrei Sankt Nikolaus zum zehnten, Mal. Deshalb hat sich der Pfarrgemeinderat entschlossen, für diesen für Pater Martin doch wichtigen und prägenden Tag in seinem Leben ein Fest aus zu ‚richten. Als Pfarrer Pater Martin Müller drei Jahre alt war, zogen seine Eltern, die aus Elisabethszell stammen, nach Mitterfels. Nach dem Besuch der Realschule absolvierte Pater Martin eine Ausbildung als Bankkaufmann und arbeitete auch in diesem Beruf bis er an der Fachoberschule das Abitur nachholte. Daran schloss sich das zweijährige

Religionspädagogikstudium in Eichstätt an. 1994 erfolgte der Eintritt ins Prämonstratenserkloster Windberg und das Theologiestudium in Regensburg und in München.
Die Diakonweihe erfolgte dann im Dezember 2000 und die Priesterweihe am 2. Juni 2001 durch Bischof Manfred Müller in der Klosterkirche in Windberg. Dabei stellte er seinen priesterlichen Dienst mit dem Primizspruch unter das Motto: „Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ Am 12. September 2005 trat er seine erste Pfarrstelle in Sankt Nikolaus in Hunderdorf an. Dabei sagte er damals: „Wichtig ist mir, dass Hunderdorf eine lebendige Pfarrei bleiben wird“ und über sich selbst sagte er: „Ich bringe mich gerne ins Gemeindeleben ein und möchte allen ein guter Seelsorger sein.“
Das Jahr 2006 hat für Pater Martin begonnen, wie es kaum besser hätte anfangen können. Hunderdorf wurde als eine von sechs Sternsingergruppen ausgewählt, um zum Neujahrsgottesdienst mit Papst Benedikt nach Rom zu reisen und im August desselben Jahres durfte er mit einer größeren Gruppe an der internationalen Ministranten-Wallfahrt in Rom teilnehmen. Das entscheidende war jedoch sich in Hunderdorf einzuleben. Vieles galt es neu zu regeln. Durch das Wegfallen der Gemeinde-Referentenstelle hatte sich die pastorale Situation verändert. Auch mit den staatlichen Behörden hatte er sich bezüglich der Pfarrhausrenovierung auseinander zu setzen. Völlig überraschend kam jedoch nach so kurzer Zeit des Pfarrer-Daseins für ihn die Ernennung zum Pro-Dekan des Dekanats Bogenberg-Pondorf. Am 10. Juni 2007 konnte das renovierte Pfarrhaus endlich eingeweiht und wieder bezogen werden.
Am kommenden Sonntag, 5. Juni, findet nun die Feier zum zehnten Weihetag von Pfarrer Pater Martin Müller statt. Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat werden dazu für die Pfarrgemeinde ein Fest vorbereiten, das unter dem Leitspruch seiner Primiz steht. Um 9 Uhr findet ein festlicher Gottesdienst mit Prediger Regens Martin Straub und einer musikalischen Umrahmung durch den Kirchen- und Kinderchor statt. Nach dem Gottesdienst gibt es einen Stehempfang für die ganze Pfarrgemeinde auf dem Kirchplatz und anschließend ein Mittagessen mit geladenen Gästen. Pfarrer Pater Martin wünscht sich zu seinem Ehrentag, dass viele Pfarrangehörige den Festtag mitfeiern.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.2011
EC Hunderdorf siegte
Acht Moarschaften bei Asphalt-Ortsmeisterschaft
Großlintach/Hunderdorf. Der Gewinner der diesjährigen Asphalt-Ortsmeisterschaft des Stammtischvereins •Lintach-Hunderdorf ist auch heuer wieder die EC-Abteilung des SV Hunderdorf. Acht Moarschaften beteiligten sich heuer an dem von der EC-Abteilung des Stammtischvereins ausgerichteten Turnier auf der Sommerstockbahn in Hunderdorf.

Bei sommerlichen Temperaturen wurde in fairen Spielen um den Titel des Ortsmeisters gerungen. Die Preisverleihung fand im Anschluss an das Turnier beim Sommernachtsfest beim Vereinslokal Gasthaus Plötz-Schlecht, Großlintach statt. Stammtischvorstand Hans Jürgen Achatz und EC-Abteilungsleiter Karl Spranger nahmen die Siegerehrung vor und richteten dabei den Dank an die teilnehmenden Moarschaften sowie an die EC-Abteilung des SVH für die Überlassung der Asphaltanlage. Die ersten fünf Mannschaften erhielten Pokale. Den ersten Platz und somit den Ortsmeistertitel sicherte sich wiederum die EC-Abteilung des SV Hunderdorf mit den Stockschützen Ludwig Buchs, Xaver Baier, Karl Zitzelsberger und Josef Ammer mit 12:2 Punkten. Auf Rang zwei kam das Team Gasthaus Karl Solcher mit 11:3 Punkten. Die FFW Hunderdorf sicherte sich den dritten ‚Platz vor dem Viertplatzierten, Schützenverein Hunderdorf. Fünfter wurde der Schützenverein Großlintach.
Abschließend freute sich Vorstand Achatz über das ideale Sommerwetter sowie über die zahlreiche Anwesenheit von den Ortsvereinen mit starken Abordnungen beim Sommerfest. Die Helfer beim Verkauf hatten alle Hände voll zu tun, um mit diversen Getränken und Grillschmankerln für das leibliche Wohl zu sorgen. Allerdings war das sehr gut besuchte Fest vom einsetzenden Regen etwas beeinträchtigt. Zur musikalischen Unterhaltung spielte Klaus Bauer auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2011
Dreifach abgestraft
Hunderdorf. (ta) Ein junger Mann hat alkoholisiert die Herrschaft über seinen Wagen verloren – und Glück im Unglück gehabt. Am Samstagmorgen, gegen 5 Uhr, war für einen 18-Jährigen eigentlich schon alles gut, als sich die Geschicke dann doch noch zum Schlechten wendeten. Zusammen mit anderen hatte er ausgiebig gefeiert und. sich vorschriftsgemäß mit einem Taxi nach Hause fahren lassen. Dort bekam der junge Mann dann noch Lust auf eine eigene Spritztour und so fuhr er los, schaffte mit seinen knapp zwei Promille die eine Kurve nicht und besuchte kurzerhand eine Pferdekoppel links der Straße. Totalschaden am Auto in Höhe von etwa 4 000 Euro, Führerschein weg und das alles auch noch in der Probezeit. Wenigstens die körperliche Unversehrtheit blieb – bis auf einige Prellungen – einigermaßen erhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2011
Fäkalien zum Geschenk
Hunderdorf. Da ging der Schuss nach hinten los: Ein 51-Jähriger beschenkt seinen Nachbarn mit Fäkalien. Am Samstagabend erhielt ein 55-jähriger Mann aus Hunderdorf unliebsamen Besuch von seinem Nachbarn, der den Eingangsbereich des Widersachers mit stinkenden Haustierexkrementen garnierte und zu verschönern suchte. Warum die Sache so klar ist? Weil die Überwachungskamera des „Besuchten“ alle Geschehnisse bis ins Klitzekleinste festgehalten hat und somit der Nachbar unschwer überführt werden konnte.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2011
„Unser Pater Martin is a guada Mo“
Gläubige feiern Festgottesdienst zum Priesterjubiläum — Stehempfang
Hunderdorf. (hk) Mit dem Eingangslied „Wer glaubt, ist nie allein“ wurde der Festgottesdienst zum zehnjährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Pater Martin Müller, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Waldfride Holzapfel und dem Kinderchor unter der Leitung von Alexandra Dilger sowie dem Organisten Sebastian Obermeier musikalisch umrahmt wurde, in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus eröffnet.

Pfarrer Pater Martin zelebrierte mit seinen Mitbrüdern von der Klostergemeinschaft Windberg, Pater Wolfgang, Pater Gabriel und Frater Philip sowie Dekan Norbert Spagert und Festprediger Regens Martin Straub die Messe. Eigentlich wollte Pfarrer Pater Martin zu seinem Jubeltag kein so großes Fest und er war eingangs sichtlich überrascht und erfreut über die große Zahl der Kirchenbesucher, die somit ihre Verbundenheit zu ihrem Pfarrherrn zeigten.
„Die Freude am Herrn ist meine Stärke“ sang dann der Kirchenchor zusammen mit dem Kinderchor, bevor Martin Straub mit seiner Festpredigt begann.
Gemeinschaft heute ein ernstes Problem
Der Prediger sagte zu Beginn: „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen“ So seien die vielen ein Leib in Christus, als einzelne aber seien wir Glieder, die zueinander gehören, fuhr der Festprediger mit den Worten aus der Lesung fort. Dieses Glaubensgeheimnis sei von immenser Bedeutung für den Glauben und für das Verständnis von Kirche, gerade heute, wo beides Auflösungserscheinungen zeige, betonte. Straub.
„Mit dem einmaligen und persönlichen Ruf an den Einzelnen haben wir eine wichtige Kategorie unseres Glaubens angesprochen. Sie ist aber nur die eine Hälfte der Wahrheit, die zweite Hälfte erschließt uns das Evangelium“, sagte Regens Straub. Es seien Worte, die Jesus zum Abschied an die versammelte Jüngerschar richtet: „Ich habe euch Freunde genannt“. Der Prediger meinte, dass die Gemeinschaft heute ein ernstes Problem sei. Viele Pfarreien ähneln mehr einem Verein, als einer Gemeinschaft in Christus. Er stellte die Frage: „Wo treffen wir auf Pfarrgemeinden, wo der eine für den anderen eintritt, weil wir gemeinsam auf den Weg zu Gott sind?“ Abschließend meinte der Festprediger: „Wir müssen diese Spiritualität der Gemeinschaft aktiv suchen und aufbauen, als Getaufte, als Pfarrgemeinde und als Priester. Der stärkste Ausdruck dafür sei die Eucharistie. Man kann sie nur dann fruchtbar mitfeiern, wenn man verstanden hat, dass wir als Gläubige eins sind in Christus.“
„Sie leben uns Gottesliebe und Nächstenliebe vor“
Am Ende des Gottesdienstes überbrachte Bürgermeister Hans Hornberger die Glückwünsche der Gemeinde. Er sagte: „Sie sind der Prüfung gefolgt und treu geblieben“. Das sei in der heutigen Zeit nicht immer leicht, meinte der Bürgermeister. Abschließend sagte das Gemeindeoberhaupt: „Wir sind richtig stolz auf unseren Pfarrer“.

Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott gratulierte seitens der Pfarrgemeinde und sagte: „Wir sind richtig stolz, mit ihnen dieses Fest feiern zu dürfen“. Der Primizspruch: „Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am Herrn ist unsere Stärke“ passe zu ihm, meinte der Sprecher, denn er sei aus tiefster Überzeugung Priester geworden. „Sie leben uns Gottesliebe und Nächstenliebe vor“ betonte Knott und fuhr mit dem Lebenslauf und dem Werdegang von Pfarrer Pater Martin fort. Abschließend wünschte er Gottes Segen für das weitere priesterliche Wirken. Pfarrer Pater Martin war ziemlich beeindruckt über den festlichen Gottesdienst und die lobenden Worte, die über ihn gesprochen wurden und sagte allen ein herzliches „Vergelts Gott“.
Nach dem feierlichen Festgottesdienst gab vor der Kirche einen Stehempfang und die Pfarrangehörigen fanden die Möglichkeit, ihrem Pfarrherrn zu gratulieren, bevor die geladenen Gäste dann im Pfarrheim das Mittagessen einnahmen. Dort brachte auch der Chor noch zwei Ständchen zum Besten und die Ministranten sangen: „Unser Pater Martin is a guada Mo, er is für olle do“.
Monika Ammer vom Pfarrgemeinderat trug noch ein Gedicht über Pater Martin vor, dass auch deutlich machte, dass Pater Martin ein großer Gewinn für Hunderdorf ist. Frauenbund, Landfrauen und Chor schenkten ihrem Pfarrherrn noch zusammen eine Nikolausfigur und Bürgermeister Hornberger überreichte einen Korb mit Messwein, der für die nächsten zehn Jahre sein solle. Bei Kaffee und Kuchen klang dann die Feier zum 10-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Pater Martin Müller aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.2011
Spende für Bibliothek und Verkehrswacht
Eine stattliche Spende in Höhe von insgesamt 530 Euro übergab
Gaby Wieser, Inhaberin des Friseursalons „Haareszeiten“, in Hunderdorf. Davon ging ein Scheck mit 255 an die neue Bibliothek in der Mittelschule Hunderdorf sowie ein Mountainbike mit Helm im Wert von 275 Euro an die Gebietsverkehrswacht Bogen. Bei der Überreichung resümierte Friseurmeisterin Gaby Wieser: ,;Zum 15-jährigen Bestehen hat der Salon „Haareszeiten“ über zwei Wochen hinweg pro Kunden einen Euro abgezweigt und vom gesamten Team wurde ein Großteil des Trinkgeldes zur Verfügung gestellt, um zum Jubiläum einen gemeinnützigen Zweck zu fördern“. Wieser richtete auch ein Dankeschön an die Kunden, die sich an der Aktion beteiligt haben. Alrun Simmich dankte als Vertreterin des Freundeskreis-Teams der Bibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg. Der erfreuliche Spendenbetrag werde verwendet für Beschaffung von weiteren neuen Büchern. „Lesen ist sinnvoll und so kommt die Spende einem sinnvollen Zweck zugute. „Es sei zu wünschen, dass das bei erweiterten Öffnungszeiten bereits gut angenommene Lese- und Medienangebot noch viele weitere Leser in Anspruch nehmen. Max Löw, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Bogen, lobte bei der Sachspenden-Übergabe die Idee, die Verkehrs-Wacht zu unterstützen. Das moderne Fahrrad mit Helm könne man bei der Verkehrserziehung der Grundschüler im Verkehrsgarten Haibach gut gebrauchen. Hier arbeiten Verkehrswacht und die Polizei zusammen, um den Kindern die fürs Leben wichtige Verkehrsschulung zukommen zu lassen. Löws Dank galt der Chefin und dem Team des Salons Haareszeiten. „Die Präventionsarbeit für die Jugend liegt uns sehr am Herzen und ein Schwerpunkt dieser Tätigkeit sei die Verkehrserziehung. Hier leisten Polizei und Verkehrswacht gute Arbeit. Dabei sei man auch auf Hilfe und Unterstützung von außen angewiesen“, konstatierte Max Rosenlehner, stellv. Dienststellenleiter der Polizeiinspektion in Bogen.. Er zeigte sich für diese zielgerichtete Spende seitens der Polizei dankbar. Fortfahrend freute sich Polizeioberkommissar Johann Pleischl, zuständig für die Verkehrserziehung, , über diese Fahrradergänzung und unterstrich: „Die Verkehrserziehung ist uns ein großes Anliegen. Wir sind froh, dass wir bei Gaby Wieser mit Team auf ein offenes Ohr gestoßen sind“. Es seien rund 40 Fahrräder vorhanden, aber kein so modernes. Da werden die Kinder begeistert sein und sich bei den Ausbildungstagen darum reißen, wer es als Erster in Anspruch nehmen darf, so der Sprecher. – Bild: Freuten sich bei der Spendenübergabe (von links): Geschäftsführer der Gebietsverkehrswacht Anton Niemeier, Manuela Weninger und Alrun Simmich vom Bibliotheksteam, Olga Berger vom Salon Salonteam, Inhaberin Gaby Wieser, Polizeioberkommissar Johann Pleischl, stellvertretender Dienststellenleiter der PI Bogen, Max Rosenlehner, und der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Max Löw.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.2011
Spendenaktion
Der Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Hunderdorf, Wolfgang Hofmeister, überreichte im Rahmen der „Spendenaktion Spielgeräte“ im Spielplatz des Kindergarten Sankt Sabinus in
Windberg an Bürgermeister Hans Gstettenbauer und Kindergartenleiterin Sylvia Stiglbauer einen Scheck über 1235,22 Euro. Die Sparkasse bezuschusst die Anschaffung von Spielgeräten in Gemeinden ihres Geschäftsgebietes mit 50 Prozent der Anschaffungskosten. Jede Gemeinde kann selbst entscheiden, für welche Einrichtung die Unterstützung erfolgen soll. Als Partner der Kommunen unterstützt die Sparkasse mit dieser Aktion Investitionen für Kinder und Jugendliche. Die Spenden werden aus dem Sozialenzweckertrag bezahlt. „Die Sparkasse fühlt sich dem Gemeindewohl verpflichtet und fördert -mit dieser Spendenaktion das soziale Engagement gegenüber den Gemeinden“, so Hofmeister. Hans Gstettenbauer und Sylvia Stiglbauer waren hoch erfreut über diesen enormen Spendenbetrag und ‚informierten, dass dafür eine Wippe für den Kindergartenspielplatz sowie eine Schaukel für den öffentlichen Spielplatz angeschafft wurden. – Bild: Mit den Kindern des Kindergartens Sankt Sabinus freuten sich hinten von links Erzieherin Birgit Helmbrecht, Kinderpflegerin Simone Peschke, Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hofmeister, Bürgermeister Hans Gstettenbauer und Kindergartenleiterin Sylvia Stiglbauer. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.2011
Wiedersehen nach über 50 Jahren
Hunderdorf. Am Samstag trafen sich die ehemaligen Schüler der Volksschule Hunderdorf des Geburtsjahrganges 1946 zu ihrem zweiten Klassentreffen. Helga Gebhardt und Angela Lichtl organisierten, fünfzehn Jahre nach dem ersten Klassentreffen, dieses weitere Treffen. Die Teilnehmer kamen zum größten Teil aus Hunderdorf und der näheren Umgebung, aber auch aus München war ein Klassenkamerad gekommen. Eine besondere Freude war der
Besuch von Theresia und Josef Merklein, zwei ehemalige Lehrkräfte. Die Abschlussklasse 1960 traf sich schon am Nachmittag im Gasthaus Amann zu Kaffee und Kuchen, wo gleichzeitig ein großes Begrüßungshallo stattfand. Anschließend besuchte man den Vorabendgottesdienst in der Kirche Sankt Nikolaus, wo den verstorbenen Mitschülern und Lehrern gedacht wurde. Nach dem Gottesdienst fand man sich wieder im Gasthaus Amann zum gemütlichen Beisammensein ein. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht und man erzählte sich unzählige Begebenheiten aus vergangenen Tagen .bis in die späten Abendstunden hinein. – Bild: Die Teilnehmer der Entlassungsklasse 1960 mit den Lehrkräften Theresia und Josef Merklein links im Bild. (Foto: kr)
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.2011
Tischtennis mit Vize-Weltmeister
Sportunterricht einmal anders: Thomas Schmidberger in der Schule
Hunderdorf. (as) Sechs Tage in der Woche Training – soviel Spaß Tischtennis ihm auch macht – der 19-jährige Thomas Schmidberger liebt die Abwechslung. So besuchte der Spitzensportler aus Viechtach gern die Hunderdorfer Mittelschule, um dort eine Unterrichtsstunde der besonderen Art zu gestalten.
Mit einem dicken Fragenkatalog ausgestattet kamen die Kinder aus verschiedenen Klassen in die Turnhalle. „Ich bin der Tom – und sagt bitte nicht ,Sie‘ zu mir“ – in seiner lockeren Art wischte der Sportler kleine Berührungsängste beiseite und gleich startete die Frage-Antwort-Runde: „Welche Technik spielst du, wie gehst du mit kurzen Bällen um und warum ist gerade Tischtennis dein Hobby geworden?“.

Seit dem Alter von vier Jahren im Rollstuhl
Zum Tischtennis kam der eingefleischte Fan der Straubing-Tigers eher zufällig: eine Platte in der Aula des Gymnasiums lud vor dem Unterricht zum Spielen ein. Am Anfang musste Tom da mächtig einstecken, aber sein Handycap – er sitzt im Rollstuhl, seitdem er im Alter von vier Jahren von einem Auto angefahren wurde – war ihm eher Ansporn als Hindernis. Er startete durch, trainierte mit viel Energie, gewann einen Pokal nach dem anderen – insgesamt waren es so um die siebzig – und wurde im Herbst 2010 in Korea Vize-Weltmeister.
„Wie gehst du mit deiner Behinderung um und denkst du oft daran, was gewesen wäre, wenn du den Unfall nicht gehabt hättest?“ – „Ich habe kaum Erinnerungen an die Zeit davor – das Leben im Rollstuhl ist also mein Leben“, sagte der sympathische junge Mann. Sein Umfeld sei auf seine Bedürfnisse eingerichtet, der Liebhaber schneller Autos fährt einen umgebauten Wagen, für seinen Sport gibt es einen ganz besonderen Rollstuhl. Ihm stünden so viele Möglichkeiten offen und er empfinde keine Hindernisse.
Seit anderthalb Jahren hat er auch eine Freundin – man glaubt dem lebenslustigen Niederbayern sofort, dass er nicht mit dem Schicksal hadert und höchstens an einem von 365 Tagen im Jahr mal traurig darüber ist.

In der Schule „eher der Klassenkasper“
„Wie warst du in der Schule?“, war natürlich auch eine der Fragen, die die Schüler beschäftigte. „Da war ich so mittelmäßig – hatte immer einen flotten Spruch parat und habe eher den Klassenkasper gegeben“, verrät er mit einem Augenzwinkern, authentisch unterstrichen durch ein verschmitztes Lächeln. Im Frühjahr hat er sein Abitur gemacht und nun steht erstmal die Vorbereitung für die Paralympics im Anschluss an die Olympischen Spiele 2012 im Vordergrund.
Gefördert wird der ehrgeizige Tischtennisspieler vom deutschen und bayerischen Sportverband und von Sponsoren. Für seinen Traum, vom Sport zu leben, reicht das noch nicht ganz. Aber er wohnt ja noch bei seinen Eltern, die ihn großartig unterstützen, sein Vater Josef steht ihm auch als Manager und Trainingspartner zur Seite. Einen weiteren Trainingspartner hat sein Verein, der TSV Plattling, extra für ihn verpflichtet.
Spielzeit und Autogramme höchst begehrt
Nun waren aber die Schüler gefordert gegen Tom anzutreten, dessen bisheriger stärkster deutscher Spielgegner nicht wie vielleicht angenommen Sportlehrer Ertl aus Hunderdorf, sondern Profi-Spitzenspieler Timo Boll gewesen ist. Zu schnell waren für viele die vereinbarten Ballwechsel vorbei – so mancher hängte einfach fix noch ein paar dran. Sehr begehrt waren auch die Autogramme des hübschen jungen Mannes, der den Schülern mit unendlicher Geduld auch noch eins für die Schwester, die Tante, den Papa ausstellte. Es war eine Unterrichtsstunde, die noch lange nachwirken dürfte, denn sowohl die Lebens- als auch die Spielfreude von Thomas Schmidberger haben Ansteckungspotenzial.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.2011
Wenn das Licht des Lebens erlischt,
möge das Kreuz den Weg zum Herrn uns weisen.
(Siegfried Koslowsk)
Plötzlich und unerwartet verstarb mein lieber Ehemann unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder und Schwager
Herr Georg Höninger
Elektromeister und vereidigter Sachverständiger
Mitglied der FFW Konzell, des SV Konzell, der Weiß-Blau-Königstreuen Konzell und des Bayerischen Jagdverbandes
* 9. Februar 1938 +9. Juni 2011
Konzell. den 11. Juni 2011
In stiller Trauer:
Emma Höninger, Ehefrau
Hans Höniniger, Sohn mit Familie
Ingrid Bugl, Tochter mit Familie
Karin Hastreiter, Tochter mit Familie
Cäcilia Obermeier, Schwester mit Familie
Hermann Höninger, Bruder mit Familie
Marianne Mühlbauer, Schwester mit Gatten
Josef Raith, Schwager mit Familie
im Namen aller Angehörigen
Sterberosenkranz heute, Samstag, um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche Konzell.
Requiem am Dienstag. den 14. Juni 2011, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beisetzung auf dem Friedhof Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2011
DIE SANIERUNG DES RATHAUSES in Hunderdorf ist in vollem Gang Bürgermeister Hans Hornberger konnte vom Baufortschritt überzeugen Für die Maßnahme sind Bauaufträge für rund 150 000 Euro vergeben. Die Bauarbeiten betreffen insbesondere den Neuanstrich der Holzverkleidung und der Fenster. Weiterhin wird der Eingangsbereich mit einer Alukonstruktion neu gestaltet und die Holztragekonstruktion im Bereich des Trauzimmers mit einer Aluverkleidung wetterfest gemacht. Eben werden die Haupt- und die Nebeneingangstüre erneuert. Zudem wird im Bereich des Mehrzweckraumes im Obergeschoss ein seitlicher Dachüberstand errichtet. . Die Maßnahme soll voraussichtlich zum Juli abgeschlossen werden. — Bild: Bürgermeister Hans Hornberger mit der örtlichen Bauleiterin Hausladen vom Architekturbüro Hornberger, Illner und Weny.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.2011
Das ist Hunderdorf
Die 3300-Seelen-Gemeinde liegt idyllisch im Bogenbachtal und hat für jeden etwas zu bieten
Hunderdorf ist eine idyllische 3300-Seelen-Gemeinde und liegt im Bogenbachtal, eingebettet in die Höhenzüge des Bayerischen Vorwaldes. Es ist 22,21 Quadratkilometer groß, mit 38 Ortsteilen und hat eine Höhenlage von 338 bis 468 Metern über Normalnull. Eine Vielzahl markierter Wanderrouten und der Donau-Regen-

Radweg führen rundum, beziehungsweise durch Hunderdorf. Die Wegstrecken bieten ein herrliches Panorama.
Hunderdorf als zentraler Ort bietet eine hervorragende Infrastruktur und Lebensqualität für Jung und Alt. 16 Gemeinderatsmitglieder und Bürgermeister Hans Hornberger mit seiner Gemeindeverwaltung im Rathaus setzen alles daran, eine bürgerfreundliche Kommune zu sein und die Gemeinde zukunftsorientiert weiter nach vorn zu bringen.
Bauplätze in zentraler Lage
So ist derzeitig auch der Neubau der Kinderkrippe im Entstehen, um auch bedarfsgerecht für die Jüngsten der Gemeinde eine optimale Betreuungsmöglichkeit zu schaffen. Bisher erfolgt die Kleinkinderbetreuung im Rahmen der Altersmischung im Kindergarten. Grund- und Mittelschule mit Mittags- und Ganztagsklassen sind vor Ort beziehungsweise im Schulverband. Zwei praktische Ärzte, eine Zahnarztgemeinschaftspraxis und eine Apotheke stellen die medizinische Versorgung sicher. Für Bauinteressenten stehen noch einige Bauplätze in zentrumsnaher Lage und Gewerbegrund, voll erschlossen und sofort bebaubar, zur Verfügung. Stolz ist die Gemeinde auf ihre diversen Dienstleistungs- und Handelsgeschäfte sowie Produktionsunternehmen, die auch zahlreiche Arbeitsplätze vor Ort bieten. Die Statistik weist 375 Einpendler und 1097 Auspendler auf. Das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde wird geprägt durch eine rege Tätigkeit der rund 35 Ortsvereine, Verbände lind Musikgruppen, die ihrerseits zum großen Teil auf ein langes Bestehen und auf eine große Tradition zurückblicken.

Gemeinschaft im Verein
Sie vermitteln Zusammengehörigkeit, Kameradschaft und Gemeinschaftssinn. Viele Vereine leisten auch eine hervorragende Jugendarbeit, die heute wichtiger ist denn je. Sie bieten für alle Bevölkerungsgruppen eine breite Palette von Mitwirkungs- und Betätigungsmöglichkeiten in Tradition, Kultur, Sozialem und Sport an. Durch ihre lobenswerte Arbeit leisten die Vereine, Verbände und Vereinigungen nicht nur einen ständigen Beitrag für eine intakte Dorfgemeinschaft. Die Vereinsarbeit fördert die Gemeinde Hunderdorf materiell und finanziell, soweit dies im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten ist. Was wäre eine Gemeinde ohne aktives Vereinsleben. Übrigens: Mit der Doppelmeisterschaft der ersten und zweiten Mannschaft mit Aufstieg in die Kreisklasse kann heuer die Fußballabteilung des Sportvereins einen besonderen Erfolg verbuchen. (xk)
Info
Eine Auflistungen der Hunderdorfer Vereine und Gruppierungen sowie weitere Infos über den Ort finden sich im Internet unter www.hunderdorf.de
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.2011
Auf geht’s zum 56. Hunderdorfer Volksfest!
Am Freitag Festauftakt für vier fröhliche Tage — Am Montag spielen „Die Mooskirchner“
O’zapft is“, heißt es wieder am Freitag in Hunderdorf! Vier Tage lang,

vom 17. bis einschließlich Montag, den 20. Juni, laden die Gemeinde, der Festwirt und die Schausteller zum Volksfestvergnügen ein. Hunderdorf freut sich auf Gäste aus nah und fern für dieses nunmehr zum 56. Mal stattfindende Traditionsfest. „Do spuit Musi“ heißt es dabei mit der schneidigen Blaskapelle Hunderdorf, der beliebten Gaudimax-Band, den Hofdorfer Buam sowie zum Festausklang mit dem Highlight „Die Mooskirchner“, die Philharmoniker der Volksmusik aus der Steiermark.
Festwirt Hans Gierl hat zusammen mit der Gemeinde das Fest gut vorbereitet und die Schaustellerfamilie Zimmermann bestückt wieder den Vergnügungspark. Eine gute Gelegenheit also, bei einer frischen Mass Bier und Wiesenschmankerln ein paar vergnügte Stunden in geselliger Runde zu verbringen. Und dabei natürlich schneidige Blasmusik, bekannte Schlager und Hits zu hören. Auch ein Biergarten am Festzelteingang lädt zum Verweilen ein, ebenso die Kaffee-, Pils- und Schnapsbar. Die Schaustellerfamilie Zimmermann bestückt wieder den Vergnügungspark.
Auftakt um 18 Uhr mit Standkonzert
Den Auftakt gibt am Freitag um 18 Uhr die fesche Hunderdorfer Blaskapelle mit dem Standkonzert am Schulhof. Dann folgt um 18.30 Uhr der Festauszug mit den örtlichen Vereinen über die Hauptstraße/Bahnhofstraße zum Festplatz. Heuer wird zum dritten Mal auch eine Abordnung der Soldaten von der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen dabei sein, Hunderdorfs Patenkompanie. Bürgermeister Hans Hornberger wird sodann in bewährter Manier das erste Fassl Karmeliten-Festbier anzapfen und das Fest offiziell eröffnen mit dem obligatorischen „O’zapft ist!“. Und die viertägigen Festivitäten „in der Heimat des Waldpropheten Mühlhiasl“ nehmen ihren Lauf.

Es ist auch „Tag der Gemeinden“
Zugleich ist der „Tag der Gemeinden“. Gemeindechef Hans Hornberger wird dazu sicher wieder zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik und die Bundeswehrpatenkompanie willkommen heißen können. Es ist Zeltstimmung angesagt mit den schneidigen Hunderdorf er Blasmusikanten, die sich durch ihre Auftritte bereits weithin einen guten Namen gemacht haben und das Publikum zünftig, bayerisch und modern unterhalten werden nach dem Motto: „Do spuit Musi“. Der Samstag ist als „Tag der Betriebe und der Jugend“ proklamiert. Das auch durch Rundfunk und Fernsehen bekannte Musikertrio „Gaudimax“ mit Xaver Obermeier aus Hunderdorf wird mit einem umfangreichen Repertoire für musikalische Unterhaltung sorgen.
Am Festsonntag unterhält tagsüber wiederuni die Blaskapelle Hunderdorf im Festzelt und der Festwirt lädt ein zum reichhaltigen Mittagstisch. Ein Modehaus und ein Küchenstudio haben verkaufsoffen von 12 bis 17 Uhr. Am Abend ist Stimmung ab 18 Uhr mit den „Hofdorfer Buam“ angesagt. Gegen 21.30 Uhr verlost Gastwirt Johann Gierl noch zwei Schweinehälften und weitere Sachpreise.
Am Montag geht’s zunächst rund für die Kleinen! Ab 14 Uhr ist Kindernachmittag mit ermäßigten Preisen bei den Fahrgeschäften bis 18 Uhr. Um 15 Uhr gibt’s wiederum die bei den Kindern beliebte Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde. Ab 16 Uhr sind die Senioren (ab 65 Jahre) der Gemeinde für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre willkommen. Pfarrei, Gemeinde und Festwirt gemeinsam spenden traditionell ein Hendl und eine Mass. Für musikalische Unterhaltung sorgen dabei Maxi Reiner auf seiner Steirischen und Lukas Blasini. Der Festwirt hat es sich nicht nehmen lassen, zum Festausklang am Montag ein musikalisches Highlight anzubieten. Live auf die Festzeltbühne kommen die international durch vielfältige TV-Auftritte bekannten „Die Mooskirchner“ aus der Steiermark. (Eintritt fünf Euro). Karten im Vorverkauf gibt es noch bis Freitagvormittag im Rathaus, bei der Sparkasse sowie bei der Festwirtsfamilie Gierl. Die sechs professionellen Musiker werden auch als „Philharmoniker der Volksmusik“ bezeichnet und waren in Folge wiederholt zu Gast in bekannten Fernsehsendungen eingeladen im Musikantenstadel, ZDF-volkstümliche Hitparade, ARD Schlagerparade der Volksmusik, und viele mehr.
Das Volks- und Heimatfest hatte seinen Anfang im Jahr 1952. Hans Gierl ist bereits seit 17 Jahren Festwirt. Aus der Festküche kommen leckere Wiesenschmankerl und von der Karmelitenbrauerei das Festbier. Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger freut sich über diese Volksfesttradition und wünscht allen Besuchern frohe, ereignisreiche Volksfesttage.
Autoscooter, Glückshafen und Schiffschaukel
Neben den Erwachsenen macht schon immer den Kindern und Jugendlichen das Volksfest viel Spaß und Freude. Von den Verantwortlichen wurde alles darangesetzt, um das Volksfest wieder zu einem Erlebnis werden zu lassen mit fröhlicher Stimmung. So gibt es heuer auch wieder etliche Fahr- und Schaustellergeschäfte, die sich ebenso auf einen zahlreichen Besuch freuen. Für die Jugend steht wieder der beliebte Autoscooter bereit, die Kleinen vergnügen sich mit Karussellfahrten oder Schiffschaukel. Weiter bieten der Eis- und Süßwarenstand, der Schießstand, der Glückshafen und die Spiekerbude sowie Büchsenwerfen Abwechslung, wie man es von diesen altherkömmlichen Volksfesten kennt. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.2011



D’Hunderdorfer Volksfestkellnerin
Des is a Weiberl, ja de hat a Kraft!
Schauts grad wia de für uns’s Bier zuaraschafft.
De muaß scho gsund sei, sunst packts des net lang;
obndrei dee Musi, de Gaudi, der Gsang.
Muskeln hat de wiar a Boxer so zag,
ja, de tragt gwiß zehn Mass Bier af oam Schloag.
Brathendl, Schweinswürschtl bringts da zum Tisch;
trotzdem schauts aus wiar a Veigerl so frisch.
Alle Tag is de im Bierzelt dahoam,
oiwei guat auf glegt und streitn mit koam.
D’Taschn voi Kloageld und Geldschei grad gnua;
’s Gwandl passt aa grad zum Volksfest dazua.
Geht’s nachad langsam auf Mitternacht hi,
ja, da kimmt endli da Feierabnd für sie.
Schnell möcht no oana a Mass aufn Tisch;
braucht a hoit gwiß no a Bier zu sei’m Fisch.
Drum halt ma d’Kellnerin oiwei in Ehr ,
de muaß se wirkli auf’m Volksfest bewährn.
Laufa und renna is dera ihr Job;
de is a Trinkgeld wert, net bloß a Lob!
Ludwig Hieninger
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.2011
Weitere Aufträge für Kinderkrippe vergeben
Gemeinderatssitzung: Dorferneuerungsmaßnahmen Steinburg werden angepeilt
Hunderdorf. (xk) Die Auftragsvergabe der Fliesen- und Pflasterarbeiten sowie der Innentüren für den Neubau der Kinderkrippe, die Ortskernsanierung in Steinburg sowie eine Machbarkeitsstudie für eine energieeffiziente Heizung im Schulzentrum waren die Thema der Gemeinderatssitzung, die kürzlich im Sitzungssaal des Rathauses in Hunderdorf stattgefunden hat.
Eingangs gab Bürgermeister Hans Hornberger die Submissionsergebnisse der beschränkten Ausschreibung bekannt. Danach wurden jeweils an den wirtschaftlichsten Angebotssteller für den Neubau der Kinderkrippe vergeben die Fliesenarbeiten an die Firma Weindl, Kollnburg, bei einer Auftragssumme von rund 10 000 Euro. Der Zuschlag für die Pflasterarbeiten fiel an die Firma Gegenfurtner aus Schambach bei einer Angebotssumme von rund knapp 8 000 Euro. Ferner wurde mit den Schreinerarbeiten für die Innentüren und die mobile Trennwand die Firma Josef Schießl, Au vorm Wald, bei einer Bruttoendsumme von rund 26 500 Euro beauftragt.
Weiterhin informierte der Bürgermeister die Mitglieder des Gemeinderates über den aktuellen Kostentand nach der Kostenschätzung d der bisher vergebenen Bauaufträge für die Kinderkrippe. Aufgrund . der günstigsten Ausschreibungsergebnisse bei den letzten Gewerken ist die Kostenüberschreitung von rund 42 000 Euro nunmehr um rund 7 000 Euro auf rund 35 000 Euro rückläufig. Die Kostenerhöhung ist insbesondere in der nunmehr vorgesehenen Erdwärmeheizung begründet.
Ortskern soll saniert werden
Dann folgte eine Vorberatung der etwaigen Ortskernsanierung Steinburg. Im Rahmen der Städtebauförderung/Dorferneuerung sind in der mittelfristigen Finanzplanung Sanierungs- und Ortsgestaltungsmaßnahmen vorgetragen. Für die etwaige Beantragung von Fördermitteln wäre ein Zustand- und Maßnahmenkatalog geboten. Danach sollte in einem Übersichtsplan dargestellt werden der Istzustand, die Problemerläuterung und die beabsichtigten Maßnahmenvorschläge, wie Neugestaltung der abgestuften Staatsstraße mit Geh- und Radweganbindung, Neugestaltung eines Ortsmittelpunktes und so weiter.
Nach Beratung waren sich der Bürgermeister und Gemeinderat einig, dass eine ,Dorferneuerung grundsätzlich in die Wege geleitet werden sollte, wobei das Architekturbüro MKS, Ascha, gebeten wird, die Grundlagenermittlung mit Maßnahmenkatalog zu erstellen.
Sodann wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt zu den Baugesuchen Gemeinde Hunderdorf, Errichtung einer Hackschnitzellagerhalle mit Waschplatz am Bau- und Wertstoffhof sowie zu einem privaten Wohnbauvorhaben in Brunnenstraße 13 im Genehmigungsfreistellungsverfahren. Zum nächsten Tagesordnungspunkt legte Bürgermeister Hans Hornberger einen Antrag des Au’inger Stammtisches und des Dorfvereins Au vorm Wald vor. Danach wird die Errichtung eines Ballfangzaunes am Turn- und Bolzplatz in Au vorm Wald beantragt als Ersatz für den bisherigen schadhaften Ballfangbereich. Der Gemeinderat sprach sich für die Beschaffungsmaßnahme bei Kosten von knapp 6 000 Euro aus. Maßgabe ist, dass sich die Dorfgemeinschaft mit der in Aussicht gestellten finanziellen Eigenleistung beteiligt.
Das Gemeindeoberhaupt informierte sodann über die am 9. Mai in Betrieb genommene Photovoltaikanlage der Gemeinde bei der Kläranlage. Es handelt um eine eigenbetriebene Photovoltaikanlage nach dem Modell des Eigenverbrauchs, wobei für die darüber hinaus gehende Stromabgabe eine entsprechende Einspeisevergütung an die Gemeinde geht. Die Anlage ist auf 32,83 KWp ausgerichtet.
Enttäuscht musste der Bürgermeister zur Kenntnis geben, dass die in Aussicht gestellte Förderung für die Hoferschließungsmaßnahme in Hoch leider nicht zum Zuge kommt, da nach einer Überprüfung entsprechend den geänderten neuen EU-Vorschriften eine Förderfähigkeit wegen des nicht mehr gegebenen Landwirtschaftsbetriebes nicht mehr bewilligt werden konnte.
Umweltfreundlich heizen
Sodann schlug der Gemeindechef vor, eine Machbarkeitsstudie im Rahmen der Förderung der Bioregion Straubing-Bogen in Auftrag zu geben für eine neue energieeffiziente umweltfreundliche Heizung in der Grund- und Mittelschule, gegebenenfalls mit Anschluss des Rathauses. Die Studie soll nicht nur die Wirtschaftlichkeit eines Biomasseheizwerks näher untersuchen, sondern auch alternative Energieformen wie Erdwärme, Stromerzeugung und dergleichen. Die Gemeinde erhält dazu einen Zuschuss von rund 5 000 Euro.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.2011
Volksfest ist eröffnet und dauert bis Montag
Bürgermeister zapfte an — „Die Mooskirchner“ zum Festausklang — Musik, gute Laune
Hunderdorf. (xk) Mit dem schneidigen Standkonzert am Schulhof, dem der farbenfrohe Festausmarsch der stark vertretenen

Ortsvereine und einer Bundeswehrabordnung folgte, nahm das traditionelle Hunderdorfer Volks- und Heimatfest am gestrigen Freitag seinen Lauf. Es dauert noch bis einschließlich Montag.
Neben den schmissigen Klängen der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein beim halbstündigen Standkonzert kündigten auch die Böllerschüsse der Winith-Schützen das Festereignis an. Angeführt von den Blasmusikanten zogen Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderat unter zahlreicher Beteiligung der Ortsvereine zum Festzelt. Froh gelaunt nahm sodann Hunderdorfs Gemeindeoberhaupt den Bieranstich mit einem gekonnten Schlag vor und verkündete mit dem obligatorischen „O zapft is“ die offizielle Festeröffnung. Hornberger wünschte dem Fest einen guten Verlauf und dankte zum 56. Volksfest den Vereinen für die starke Beteiligung. Zugleich war der „Tag der Gemeinden“ proklamiert.

Die Bedienungen kredenzten das süffige Festbier und dazu mundeten die diversen Wiesenschmankerl der Festküche Gierl. Die gut 20-köpfige Blaskapelle Hunderdorf spielte „zünftig, bayerisch und modern“ ,auf. Sie zeigten bereits eindrucksvoll auf, dass an den vier Tagen zünftige musikalische Unterhaltung Trumpf sein wird. In dem voll besetzten Festzelt und am Vergnügungspark herrschte Gemütlichkeit. Am heutigen Samstag ab 19 Uhr ist Zeltstimmung mit der beliebten „Gaudimax-Band“ angesagt. Zugleich ist der „Tag der Jugend und der Betriebe“ proklamiert.

Musikalisches Highlight: „Die Mooskirchner“
Am Volksfestsonntag ist ab 10.30 Uhr Zeltbetrieb mit den schneidigen Hunderdorfer Blasmusikanten. Nach dem Motto „Heute bleibt die Küche kalt“ lädt die Festwirtsfamilie zum Mittagstisch ein mit bewährten Wiesenschmankerin. Ab 18 Uhr sorgen die „Hofdorf er Buam“ für Musik und gegen 21.30 Uhr folgt eine Sachpreisverlosung.
Am Montagabend zum Festausklang kommen die international durch TV-Auftritte bekannten „Die Mooskirchner“ aus der Steiermark. (Eintritt fünf Euro). Die sechs Musiker werden auch als „Philharmoniker der Volksmusik“ bezeichnet. Zuvor findet bereits von 14 bis 18 Uhr der Kindernachmittag mit ermäßigten Fahrpreisen statt. Ab 16 Uhr sind die Senioren aus der Pfarrgemeinde (ab 65 Jahre) ins Festzelt eingeladen und dabei spielen Maxi Reiner und Lukas Blasini auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.06.2011
Da ging’s nochmal rund
Fröhlicher Ausklang des Volks- und Heimatfestes
Hunderdorf. (xk) Zum Ausklang des Hunderdorfer Volks- und Heimatfestes ging’s nochmals rund beim Kindernachmittag. Bei den Fahrgeschäften gab es ermäßigte Preise. Als gegen 15 Uhr wiederum die Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde durchgeführt wurde, standen die Verteiler

Pfarrer Martin Müller, Bürgermeister Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Xaver Kern bei den Kindern im Mittelpunkt. Es gab kostenlose Chips für den Autoscooter und Kinderkarussell sowie Freimarken für Eis, Popkorn oder Zuckerwatte.
Zum Seniorennachmittag trafen sich auch die älteren Bürger für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre. Die Vorsitzende des Seniorenclubs, Maria Wölfl, hatte sich wiederum in bewährter Weise um das Organisatorische gekümmert. Sie bedankte sich für die Bewirtung der Senioren. Pfarrer Martin Müller hieß auch im Namen des Gemeindeoberhauptes Hans Hornberger die rund 140 Senioren aus der Gemeinde und Pfarrgemeinde willkommen und wünschte ihnen „Freude und Spaß beim Volksfest“. Angetan war die Seniorenrunde über die schöne musikalische Unterhaltung mit Maxi Reiner auf seiner Steirischen und Lukas Blasini auf dem Bariton und dem Bürgermeister auf der Gitarre. Die Senioren waren wie bisher jedes Jahr , von Pfarrei, Gemeinde und

Festwirt zu einer Maß und einem Hendl eingeladen.
Mit dem Highlight, dem Auftritt der Erfolgsband „Die Mooskirchner“, klang am Montag das viertägige Hunderdorfer Volks- und Heimatfest aus. Leider war, wohl etwas bedingt durch die Regenschauer, nur ein mäßiger Besuch zu verzeichnen, der die Erwartungen des Festwirts nicht erfüllte. Die Gäste erlebten einen Superabend mit den professionellen „Mooskirchnern“, die sich international und durch viele TV-Auftritte einen Namen gemacht haben. Die sechs Vollblutmusiker spielten bis kurz vor Mitternacht volkstümliche Stücke aus eigener Feder, Oberkrainermusik, aber auch Stimmungshits, Big Band Sound und diverse Evergreens internationaler Stars. Damit wurde das Publikum nicht nur zum Klatschen und Schunkeln gebracht, sondern auch zum Tanzen gelockt. Aus der Festküche der Festwirtsfamilie Gierl gab’s nochmals Wiesenschmankerl und Festbier.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.06.2011
DIE ERDWÄRMEBOHRUNG FÜR DEN NEUBAU der Kinderkrippe in Hunderdorf beim Kindergarten „Sankt Nikolaus“ war erfolgreich. Am Montagfrüh begannen die Tiefenbohrungen für die thermische Nutzung zu Heizzwecken. Nach rund 35 Metern stieß man auf -felshaltigen Untergrund, dennoch wurde bereits am Abend die maximale Tiefe von knapp 100 Metern erreicht. Am Dienstag wurde die zweite Bohrung abgeschlossen. Bürgermeister Hans Hornberger und Architekt Troiber freuten sich, dass nun die angestrebte energieeffiziente Erdwärmeheizung mit 13 kW verwirklicht werden kann. Die Kosten für das Erdwärmeverfahren beziffern sich auf etwa 22000 Euro und amortisieren sich in etwa zehn Jahren. – Bild: Bürgermeister Hornberger und Architekt Troiber. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.2011