Traditionen pflegen
Steinburger feierten Partnerschaftsjubiläum
Steinburg. (jf) Von Fronleichnam bis Sonntag haben sich Abordnungen aus drei Orten namens Steinburg in Steinburg in der Gemeinde Süderau in Schleswig-Holstein getroffen, um dort das 25-jährige Bestehen der Ortepartnerschaft zwischen Steinburg (Hunderdorf) und Steinburg (Süderau) zu feiern. Mit den

Steinburgern aus der Gemeinde Finneland (Sachsen-Anhalt) besteht seit 2001 eine ,Partnerschaft. Auch sie kamen zum Jubiläum.
Bürgermeister Willi Lindemann hat sich mit seinem Gemeinderat ein Rahmenprogramm ausgedacht. So wurde am Freitag die Nordseehallig Hooge besichtigt. Am Samstag wurde zum „Moorfest“ nach Krempermoor geradelt. Dort wurde gezeigt, wie Moor geschöpft und zu Brennmaterial geformt und gepresst wird.
Anlass und Höhepunkt des Treffens war ein kleiner Festakt am Samstagabend. In seiner kurzen Festrede ließ Bürgermeister Lindemann die letzten fünfundzwanzig Jahre Revue passieren. Wie in einer Zweierbeziehung auch, so der Redner, muss es wohl stimmen, wenn ein „silbernes“ Partnerschaftsjubiläum gefeiert werden kann. Gertrud Witwer, die ehemalige Bürgermeisterin von Steinburg (Finneland) hob hervor, dass die ersten Kontakte zwischen dem Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg bereits 1993 geknüpft wurden. Ihr sei aufgefallen, dass alle drei Orte mit dem Namen Steinburg etwa die gleiche Einwohnerzahl haben, im Zuge der Gebietsreform ihre Eigenständigkeit einbüßten und sich um die die Pflege der Traditionen ebenso bemühen, wie um den Fremdenverkehr. Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg und Gemeinderat Johannes Fuchs betonte, dass die „Chemie“ zwischen den Steinburgern von Anfang an stimmte. „Was in fünf Jahren sein wird, wissen wir nicht. Vielleicht gibt es dann den Euro nicht mehr, oder wir haben einen grünen Bundeskanzler?“ Für eines jedoch würde er einstehen, dass im Jahr 2016 der Heimat- und Fremdenverkehrsverein seinen Fünfzigsten feiert, mit 30 Jahre oder 15 Jahre Ortepartnerschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.2011
Regenwasserentlastung geplant für das gemeindliche Kanalnetz
Kinderkrippe und Ferienbetreuung waren Thema im Gemeinderat
Hunderdorf. (xk) Breiten Raum nahm in der Hunderdorfer Gemeinderatssitzung die Mischwasserentlastung im örtlichen Kanalnetz ein. Bürgermeister Hans Hornberger verwies zunächst auf ein Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt, wonach aufgrund der vorliegenden hydrodynamischen Überrechnungen der Mischwasserentlastungsanlagen und die vorgestellten Lösungsvarianten noch mit einer Langzeitsimulation bewertet werden sollen.
Damit, so der Bürgermeister, werden Abhilfemaßnahmen beim überlasteten Kanalnetz bei großen Regenereignissen im Bereich der Bahnhofstraße/Apoiger Straße angestrebt. Diplomingenieur Wolfgang Kuschel vom Ingenieurbüro Sehlhoff stellte sodann die hydrodynamische Kanalnetzberechnung für den Ist-Zustand sowie die acht Varianten für entsprechende Sanierungs- beziehungsweise Verbesserungsvorschläge vor. Dabei kristallisierten sich insbesondere die Varianten 6 „Regenüberlaufbecken Apoiger Straße“ sowie die Varianten 3b und 5 für die Wiederinbetriebnahme des „Regenüberlaufes II“ in Verbindung mit einem „Regenüberlaufbecken Apoiger Straße“ als mögliche Lösungsvarianten heraus. Die Entlastungsvorschläge sollten geprüft und untersucht werden.
Ausschreibungen
Sodann zeigte Bürgermeister Hans Hornberger die Ergebnisse der beschränkten Ausschreibung für weitere Bau- und Einrichtungsaufträge für den Neubau der Kinderkrippe auf. Die Mehrkostendifferenz verringerte sich um weitere rund 7 000 Euro. Gegenüber den Kostenanschlag sind jetzt noch Mehrkosten von rund 29 000 Euro vorgetragen, die insbesondere durch die Umstellung der Heizung auf Erdwärme mit Tiefenbohrung begründet sind. Erleichtert konnte dazu der Bürgermeister bekannt geben, dass die Tiefenbohrung erfolgreich durchgeführt mit zweimal knapp 100 Metern Tiefe und so ein optimales Ergebnis erreicht werden konnte.
Dann gab der Bürgermeister die überschlägige Kostenschätzung für die Oberbauverstärkung der Eichenfeldstraße mit 80 000 Euro und für den Autobahnlängsweg Stetten – Hofdorf mit rund 180 000 Euro bekannt. Dabei sind die Sanierungskosten des Autobahnlängsweges im Haushalt nicht vorgetragen und könnten nur allgemeinen Sanierungsmaßnahmen abgedeckt werden mit 90 000 Euro. Weiter sollen im Zuge der Ausschreibung die im Haushaltsplan vorgesehenen Maßnahmen Feinasphaltierung bei der Zufahrtsstraße zur Kläranlage (15 000 Euro) und Gewerbegebiet Thananger Straße III (10 000 Euro) abgeschlossen werden.
Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die Deckensanierung Eichenfeldstraße und die Feinasphaltierungen bei der Zufahrt Kläranlage und zum Gewerbegebiet durch das Ingenieurbüro KEB öffentlich auszuschreiben. Über die Sanierung des Autobahnlängsweges beziehungsweise eines Teilstückes soll eine Ortseinsicht mit dem Ingenieurbüro und Gemeinderat stattfinden und dann vor Ort eine Entscheidung getroffen werden.
Zur Information gab Bürgermeister Hornberger, dass laut Regierungsverordnung die südöstliche Fläche im Anschluss an die Autobahnausfahrt, entlang der Staatsstraße Richtung Bärndorf, ebenso als Vorranggebiet für Spezialton eingetragen ist und somit dieser Bereich für eine etwaige Gewerbe- und Industrieausweisung nicht in Frage kommt.
Bedarfsmitteilungen
Dann befasste sich der Gemeinderat aufgrund einzelner Anfragen mit der Ferienbetreuung für Schulkinder. So wurde ein Angebot in Zusammenarbeit mit der Stadt Bogen für Kinder von sechs bis zwölf Jahren von 22. August bis 9. September gut geheißen. Bedarfsmitteilungen sind bis spätestens 15. Juli an das Rathaus in Hunderdorf zu richten. Weiterhin wurde vom Gemeinderat gebilligt, etwaige Ferienbetreuungsplätze nach Möglichkeit in Benehmen mit der Kirchenstiftung in der Kindertageseinrichtung im Kindergarten Sankt Nikolaus im Verlauf des Schuljahres 2011/2012 zur Verfügung zu stellen. Dazu ist eine aufsichtsrechtliche Genehmigung zu beantragen und die Bedarfsnotwendigkeit zu begründen. Die diesbezügliche Bedarfsermittlung hauptsächlich für die Grundschulkinder wird mittels eines Fragebogens, der über die Schule und Kindergarten dieser Tage verteilt wird, durchgeführt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.2011
Bibelabend
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg veranstaltet am Freitag, 8. Juli, den letzten Bibelabend vor der Sommerpause. Schwerpunkt dieses Jahres ist die Bergpredigt nach dem Matthäusevangelium. Der Bibelabend zum Thema „Vom Haus auf dem Felsen“ beginnt um 19 Uhr. Die Teilnehmer treffen sich an der Pforte der Jugendbildungsstätte.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.2011
Nach einem langen und erfüllten Leben nehmen wir Abschied von
Frau Rosa Erber
geb. Schub
* 24. Mai 1912 + 30. Juni 2011
In stiller Trauer:
Rosa, Ludwig, Michael, Hedwig, Josef, Paula und Anna, Kinder mit Familien
im Namen aller Angehörigen
Sterberosenkranz am Freitag, den 8. Juli 2011, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf, anschließend Trauergottesdienst und Urnenbeisetzung in Hunderdorf.
Von Beileidsbezeigungen bitten wir höflichst Abstand zu nehmen.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir um eine Spende an die Bettina-Bräu-Stiftung, Konto-Nr. 907 219 000, Stadtsparkasse München, BLZ 701 500 00, Verwendungszweck: Spende – Rosa Erber.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.2011
Fest ins Pfarrleben eingebunden
Frauenbund hielt Rückblick — Referate, Kultur und soziales Engagement
Hunderdorf. (hk) Der Katholische Frauenbund Hunderdorf fand sich am Mittwochabend im Gasthof Baier-Edbauer zu seiner Jahreshauptversammlung ein. Der Geistliche Beirat Pfarrer Pater Martin Müller lobte die Arbeit des Frauenbundes und stellte fest, dass der Frauenbund in jeder Hinsicht in das Pfarrleben eingebunden sei. Ein umfangreicher Rechenschaftsbericht lies das Vereinsjahr Revue passieren. 14 Mitglieder konnten für ihre Treue zum Verein geehrt werden.

Zu Beginn der Versammlung bedankte sich die Vorsitzende Angela Söldner bei allen Mitgliedern für ihr stetes Mittun bei allen Unternehmungen des Frauenbundes. Ihr Dank galt für die Bereitschaft für die gute Zusammenarbeit und dem Geistlichen Beirat Pfarrer Pater Martin für seine Unterstützung und Beratung.
Aus dem Rechenschaftsbericht, den Schriftführerin Hildegard Kricke verlas, konnte man ersehen, dass der Frauenbund seinen Mitgliedern wieder, seien es Informationen durch Referate, Unterhaltung und Kulturbeiträge, viel bot. Auch auf dem karitativen Sektor zeigte sich der Frauenbund wieder sehr engagiert und in religiöser Hinsicht brachten sich die Frauen in die Pfarrgemeinde ein. Die Feiern im Advent und zum Muttertag sind schon zur Tradition geworden und das Kräuterbuschenbinden und Verkauf zum Fest Maria Himmelfahrt und der Frauenfasching trugen wieder dazu bei, dass der Frauenbund soziale Institutionen unterstützen konnte.
Die Schatzmeisterin Gertraud Holzapfel verlas den Kassenbericht und informierte somit über die finanzielle Lage des Vereins. Pfarrer Pater Martin fand für den Frauenbund sehr lobende Worte und meinte, dass der Frauenbund Kombinente einbringe und in diesem Zusammenhang auch in die Pfarrei eingebunden sei. Er betonte, dass der Frauenbund Hunderdorf gut bestellt sei und sprach allen Mitgliedern ein „Vergelts Gott“ für ihre Treue aus. Der Vorsitzenden Angela Söldner und der ganzen Vorstandschaft dankte der Pfarrherr für ihre Arbeit und ihr engagiertes Auftreten.
Für ihre Treue zum Verein konnten wieder viele Mitglieder geehrt werden. Fünf Mitglieder erhielten für zehnjährige Mitgliedschaft eine Urkunde. Vier Mitglieder konnten für zwanzigjährige Zugehörigkeit mit einer Urkunde und Vereinsnadel ausgezeichnet werden und für fünfundzwanzigjährige Mitgliedschaft wurden Maria Länger, Anita Helmbrecht, Gertraud Holzapfel, Helga Pellkofer und Josefine Holzapfel mit Urkunden und Ehrennadeln von der Vorsitzenden und Pater Martin bedacht. Angela Söldner sprach allen Geehrten ihren Dank für ihre Treue zum Verein aus.
Zum Schluss der Versammlung wies die Vorsitzende noch auf einige Termine hin und erwähnte dabei besonders das Kräuterbuschenbinden und den Verkauf an Maria Himmelfahrt und den Zweitagesausflug am 3. und 4. September in die Wachau.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2011
Spende
Anlässlich ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung übergab der Frauenbund Hunderdorf an Irmgard Breu von der Bettina-Breu-Stiftung eine Spende in Höhe von 500 Euro. Irmgard Breu bedankte sich für die Spende und sagte, dass die Stiftung sich über jeden Cent freue und mit den Spendengeldern, die fast zu hundert Prozent der Organisati6n für ihr Forschungsprojekt und für die Unterbringung der Eltern der an Krebs erkrankten Kindern zu Gute kommen, schon vielen Kindern geholfen werden konnte. Trotzdem seien es jährlich hundert Kinder, die in der Klinik behandelt werden müssen. Irmgard Breu, die schon 33 Jahre für die Stiftung ehrenamtlich tätig ist, wünscht sich, dass eines Tages kein Kind mehr an Krebs sterben brauche. – Bild: Von links stellvertretende Vorsitzende Reserl Mauthner, Pfarrer Pater Martin Müller, Frau Breu und Vorsitzende Angela Söldner. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2011
Über die persönlichen, schriftlichen und telefonischen Glückwünsche, Blumen, Aufmerksamkeiten und Geschenke zu meinem 85. Geburtstag habe ich mich sehr gefreut und danke allen Gratulanten recht herzlich.
Hoch, im Juli 2011
Liebl Frieda
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2011
Die Ortsmeister ermittelt
Getränkemarkt siegte — Beck beste Einzelschützin
Hunderdorf. (hk) Die Schützenkameradschaft Hunderdorf führte Ende Juni zum sechsten Mal die Ortsmeisterschaft im Luftgewehr- und Luftpistolenschießen im neuen Schützenheim durch. Teilnahmeberechtigt waren alle Betriebe und Vereine der Gemeinde Hunderdorf. Die Siegerehrung fand anlässlich der Sommernachtsparty des Schützenvereins am Schulhof statt.

Schützenmeister Karl Liebl freut sich, dass zur Siegerehrung beim Gartenfest am Schulhof neben den zahlreichen Teilnehmern auch die Vertreter der Gemeinde mit 2. Bürgermeister Jürgen Tanne gekommen waren. Liebl dankte allen Vereinen und Betrieben für die Teilnahme. Sein besonderer Dank galt vor allem den Vereinsvorständen für ihre Unterstützung, den Teilnehmern für das disziplinierte Verhalten am Schießstand und den Mitgliedern des Schützenvereins für die Mithilfe bei der Durchführung. Insgesamt nahmen 33 Mannschaften an der Ortsmeisterschaft teil. Dabei wurde in zwei Klassen geschossen, eine Damenklasse und eine allgemeine Klasse in der jeder startberechtigt war. Eine Mannschaft bestand aus drei Schützen. Jeder Schütze musste zehn Schuss abgeben. Gewertet wurde nur der beste Treffer als Teiler. Jede Mannschaft erhielt einen Pokal.
Anschließend nahmen Schützenmeister Karl Liebl und sein Stellvertreter Erwin Gürster die Siegerehrung vor. In der Damenklasse beteiligten sich sieben Mannschaften. Ortsmeister wurde der Hausler Getränkemarkt Theres Kreuz. Den zweiten Platz belegten die Damen des Skiclubs Hunderdorf vor der Mannschaft von Monikas Partyservice.
In der allgemeinen Klasse beteiligten sich 26 Mannschaften. Ortsmeister wurde hier ebenfalls die Mannschaft Hausler Getränkemarkt Theres Kreuz. Den zweiten Platz sicherte sich das Versicherungsbüro Hagn-Schindlmeier vor der Mannschaft der Firma Tanne Kunststofftechnik.
Beste Einzelschützin in der Damenklasse war Petra Beck vom Skiclub Hunderdorf mit einem 32-Teiler. Bester Schütze in der allgemeinen Klasse war Karl Liebl mit einem 25-Teiler vor Andreas Diewald und Hans Hartl.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.2011
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.2011
Pfarrfest erstmals rund um die Kirche
Hunderdorf. (hk) Am Samstag, 16. Juli, sind alle Pfarrangehörigen zum Pfarrfest der Pfarrei Sankt Nikolaus willkommen. Um 18 Uhr findet ein Familiengottesdienst in der Pfarrkirche, musikalisch umrahmt vom Kinderchor, statt. Anschließend ist Pfarrfest, heuer zum ersten Mal am Kirchplatz rund um die Kirche, mit Essen, Getränken, Kaffee und Kuchen sowie musikalischer Unterhaltung.
Bei regnerischem Wetter ist das Pfarrfest auch mit einem Zelt ausgestattet. Pfarrer Pater Martin meint, dass das Pfarrfest eine schöne Gelegenheit sei, das Miteinander innerhalb der Pfarrgemeinde auf gemütliche Weise zu pflegen und der Pfarrgemeinderat würde sich auf viele Gäste freuen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.2011
Schüler in vergangene Zeiten geführt
Workshops: Bei Feuersteins zu Hause — Leben wie die alten Römer
Hunderdorf. (ws) Geschichtsunterricht der besonderen Art gab es vor Kurzen für die Schüler der G5 und G6 der- Mittelschule Hunderdorf. Die Schüler wurden von Pädagogin Regina Leipold von Cultheca-Kulturpädagogik und Kommunikation Regensburg in längst vergangene Zeiten geführt und zwar in die Stein- und Römerzeit. Es wurden Geschichte, Kunst und Kultur für jedermann erlebt.

In lehrplan- und handlungsorientierten Angeboten wird. Geschichte begreifbar. „Nicht nur Zusehen und -hören waren gefragt, vielmehr standen Mitmachen und Gestalten im Vordergrund“, lobten die beiden‘ Klassenlehrerinnen Claudia Ille-Müller und Lydia Bauer sowie Klassenlehrer Benjamin Ertl.
Feuer machen,
Löffel herstellen
Am Vormittag befassten sich die Schüler der G5 mit der Steinzeit. Die Faszination an den historischen Denkmälern zu wecken und den Wert der archäologischen Zeugnisse und Kunstwerke zu entdecken, war das Ziel. Natürlich durften die Kinder auch selbst tätig werden, ausprobieren und entdecken. Nach einer Ausgrabung, bei der sich die Kinder als Nachwuchs-Archäologen betätigen, wurde ausprobiert, wie man früher Feuer machte und Gegenstände wie Kerzen, Löffel oder Pinsel herstellte. Nach einem Blick auf Alltagsgegenstände aus der Steinzeit und der Erklärung ihrer jeweiligen Funktion bauten die Schüler eigenhändig verschiedene Objekte, wie etwa Tongefäße, Steinbeile, Lederbeutel, nach.
Aus Naturmaterialien fertigten die Steinzeitfrauen Schmuckstücke, Jacken, Mützen oder Schuhe aus Fell sowie unheilabwehrende oder glücksbringende Amulette, die die Männer begleiteten. Die Schüler formten Ketten mit Anhängern und Talismane nach.
Der Nachmittag stand unter dem großen Thema „Rom“. Zuerst betrachteten die Schüler der Ganztagsklasse 6, gemeinsam mit der Projektleiterin Regine Leipold, der Praktikantin Anna, der Klassenlehrerin Claudia Ille-Müller und der Natur- und Techniklehrerin Margit Stahl ein großes Plakat mit einem Modell der antiken Großstadt Rom. Allen Schülern stachen inmitten der Häuserflut für seine rund eine Million Einwohner einige Bauwerke wie das Kolosseum, der Circus Maximus und die gewundene Linie der Aquäduktbrücken durch ihre Vielzahl von Rundbögen ins Auge. Leipold erklärte anhand der bis heute noch bestehenden Tiberbrücken die Entstehung dieser beeindruckendsten Bautechnik der römischen Zeit, nämlich der Erfindung des Rundbogens.
Aquädukt bauen,
Schönheitspflege

Die Aufgabe für die Schüler lautete nun ein Aquädukt für die Stadt Rom mithilfe der Rundbögen zu bauen. Mit Feuereifer gingen alle ans Werk. Aus dem Baumaterial – Steckschwämme – wurden zuerst halbkreisförmige Lehrgerüste hergestellt, über die dann links und rechts die zurechtgeschnittenen Steine aufgeschichtet wurden. Damit die Wölbung nicht zusammensackte, musste der wichtigste Stein, der Schlussstein, oben in der Mitte so sorgfältig eingepasst werden, dass sein Druck die anderen Steine an ihrem Platz festhielt. Mit viel Fingerspitzengefühl und gegenseitigen Tipps glänzten die Baumeister bald mit ihren einzelnen Rundbögen, die zusammengebaut ein ganz beachtliches Aquädukt ergaben. Roms Wasserversorgung war gesichert. Nach so viel schweißtreibender Arbeit zeigte und erklärte Frau Leipold den typischen Ablauf eines Thermenbesuchs von römischen Männern und Frauen, also der römischen Schönheitspflege, anhand eines geflochtenes Badekörbchens, der damaligen Badetasche mit Handtuch, Badeschwamm, Ölfläschchen, Hautcreme und – man höre und staune – einem, auf einem Stock aufgespießten Schwamm, den die Römer laut dem römischen Schriftsteller Ovi, statt Toilettenpapier verwendeten.
Männer mit Glanz,
Frauen in Weiß
Der römische Mann fand sich mit glänzender Haut schick, während die römische Dame sich die Haut möglichst hell schminkte. Während die Mädchen sich zuerst auf römische Art schminkten, stellten die Jungen schon verschiedene Hautcremes her. Die Zutaten wie Ringelblumen und Granatapfelkerne wurden geschickt im Mörser zerkleinert und anschließend mit duftendem Fett, Rosenöl und Mandelöl, je nach Geschmack vermischt und zu einer Creme verrührt. Der Geruch der Duftmischungen schwebte durch den Raum und überall wurde gemischt, gerührt, geschnuppert und schließlich auch ausprobiert. Am Ende bestaunte eine äußerst wohlriechende Klasse noch einmal ihr Bauwerk. Der Nachmittag auf den Spuren der Römer hat allen viel Spaß gemacht und auf diese Weise ist die 2000 Jahre alte Geschichte lebendig, begreifbar und mit allen Sinnen erfassbar geworden.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.2011
Ende Juli ist wieder Dorfabend
Steinburg. (jf) Auch in diesem Jahr veranstaltet der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg nun schon zum 10. Mal den „Steinburger Dorfabend“ am Samstag, 30. Juli für die gesamte Bevölkerung. Beginn ist um 17 Uhr im Gerätehaus der FFW Steinburg. Besonders die Feriengäste, die Vereine innerhalb der VG und die Dorfleut finden hierbei eine gute Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch und gemütlichen „Ratsch“. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2011
LEISTUNGSPRÜFUNG „WASSER“ ABGELEGT. Am Dienstagabend legten zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Hunderdorf die Leistungsprüfung Wasser in der Variante I ab. Vor dem Schiedsrichterteam KBI Reinhard Krieger, KBM Horst Hagn und Kommandant Klaus Weninger, stellten sie ihr Können unter Beweis. Bürgermeister-Stellvertreter Helmut Kronfeldner brachte seine Freude über den hervorragenden Ausbildungsstand zum Ausdruck. Als Ausbilder fungierten Klaus Hirtreiter und Michael Wagner. Die Prüfung legten ab: Manuel Achatz, Michael Brandl, Thorsten Hagn, Andreas Wagner, Florian Weninger (Stufe I); Deniz Wiesbeck(Stufe II); Michael Krieg, Christian Lobmeier, Tobias Englmeier, Klaus Holzapfel, (Stufe III); Klaus Hornberger, Thomas Sagstetter (Stufe IV); Armin Baumgartner, Andreas Jerouschek, Michael Wagner (Stufe VI). – Bild (von rechts): Die erfolgreichen Wehrmänner und Ausbilder mit dem Prüferteam, Kommandant Klaus Weninger, KBM Horst Hagn und KBI Reinhard Krieger (von links) und stellvertretender Bürgermeister Helmut Kronfeldner, 2. Feuerwehr-Vorsitzender Winfried Myrtek und Vorsitzender Max Holzapfel.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2011
Die drei Klassenbesten geehrt
Abschlussfeier mit Zeugnisverleihung der Klasse R9 — 15 schafften „Quali“
Hunderdorf. (ws) Die Klasse R9 hat am Mittwoch ihre Abschlussfeier mit abwechslungsreichem Programm in der festlich geschmückten Aula der Mittelschule Hunderdorf gefeiert. Alle 18 Schüler erhielten das Zeugnis für den Hauptschulabschluss, 15 davon über den qualifizierenden Abschluss. Außerdem wurden die drei Klassenbesten geehrt.

Vor der Abschlussfeier fand in der Pfarrkirche ein Wortgottesdienst durch Pfarrer Pater Martin Müller statt, der von den Entlassschülern und einigen Lehrkräften mitgestaltet wurde. Mit modernen Musikstücken wurde der Gottesdienst von einer neu zusammengestellten Schülerband begleitet. „Ein wichtiger Lebensabschnitt eures Lebens geht nun zu Ende und alles, was ihr erlernt habt, wird bleiben. Ich hoffe, dass euch Gott beschützt, auf allen weiteren Wegen eures Lebens“, so der Seelsorger.
Nach einem imponierenden Eintrommeln der Trommelgruppe ‘G5/G6 unter Leitung von H. Nicke und der Begrüßung der Schüler der R 9 in der Aula der Mittelschule gratulierte der stellvertretende Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeister von Neukirchen, Rudi Seidenader, allen Schülern: „Ich freue mich, dass ihr mit euren bestandenen Prüfungen die Weichen für eure Zukunft gestellt habt. Alle Absolventen haben eine Perspektive nach der Schule, mit anderen Worten eine Lehrstelle, Ausbildungsstelle oder einen Platz an einer weiterführenden Schule.“
„Orte spielen im Leben des Menschen eine weit bedeutendere Rolle als uns bewusst ist. Sie sind so etwas wie ein Anker, der alles erdet, was wir an dem jeweiligen Ort erleben beziehungsweise erlebt haben, ja sie verankern manchmal einen bestimmten Zeitabschnitt unseres Lebens“, führte Rektor Reinhard Dietz an. Der Lernort Schule muss ganz großen Wert auf das Üben legen. Üben, eine überaus wichtige Form des Lernens, hinterlässt Spuren in unserem Gehirn.
Schulen sollten den Schülerinnen und Schülern die Erfahrung vermitteln, nützlich zu sein. „Eure Schule wünscht euch nun für euren neuen Ort Erfahrungen, Begeisterung, Motivation, Zufriedenheit, Glück und besonders, dass ihr den richtigen Ort findet und dass euer Leben nun richtig beginnt“, so der Rektor. Nachdem die Jazzgruppe unter der Leitung von F. Schaubeck mit einer professionellen Einlage den Tanz „Mama Lu“ aufgeführt hatte, erfolgte die Überreichung der Entlassungs- und Abschlusszeugnisse durch Klassenleiter Markus Tosch und Schulleiter Reinhard Dietz. Dabei zeigte Tosch über jeden Absolventen eine computergestützte Präsentation mit lustigen Bildern aus dem Schulalltag, die sämtliche Ehrengäste, Eltern und sonstigen Anwesende begeisterte.
Anschließend erfreute die Jazzgruppe noch mit dem Tanz „Americano“ und die Klassensprecher bedankten sich bei allen Lehrern, die sie während ihrer langen Schulzeit auf ihr Berufsleben vorbereitet hatten mit einem Anerkennungsgeschenk. Elternbeiratsvorsitzender Wilhelm Gütlhuber gratulierte schließlich ebenfalls allen Schülern zu den bestandenen Prüfungen und ehrte die drei Klassenbesten für. Die sehr guten Noten: Patrick Hilmer (2,44), Marcel Lenz (2,61) und Dagmar Prokopova (2,61). Die Trommelgruppe beendete die Abschlussfeier mit einem Austrommeln. Zum Schluss versorgte der Elternbeirat und die Eltern der Abschlussschüler im Pavillon alle Gäste mit Speisen und Getränken, man ließ den Abend in gemütlicher Runde bei Musik der Schülerband ausklingen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.07.2011
Herbst-Winter-Basar
Hunderdorf. (xk) Der Elternbeirat des Kindergartens Sankt Nikolaus in Hunderdorf verkauft am Samstag, 24. September, in der Aula der Mittelschule Hunderdorf von 9 bis 11.30 Uhr im Herbst-Winter-Basar alles rund ums Kind. Einlass für Schwangere ist ab 8.30 Uhr. Verkaufsnummern unter Telefon 09422/6632, E-Mail beate@soeldner.biz. Artikelannahme am Freitag, 23. September, von 16 bis 17.30 Uhr in der Mittelschule Hunderdorf, Abholung von nicht Verkauftem am Samstag, 24. September, von 16 bis 17 Uhr. Zehn Prozent des Verkaufserlöses kommen dem Kindergarten zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.07.2011
Mobiliar für neue Kinderkrippe wird bestellt
Keine Investitionen ins Gemeindehaus — Aus der Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf. (xk) Die Zukunft des Gemeindehauses in Eglsee, die Vergabe der Mobiliarausstattung, der Neubau der Kinderkrippe, ein etwaiger Gasanschluss für das Gewerbegebiet Thananger Straße und Informationen des Bürgermeisters standen im Vordergrund der kürzlich im Sitzungssaal Hunderdorf stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.
Eingangs fand beim Gemeindehaus in Eglsee eine Ortseinsicht statt. Es ging dabei in erster Linie um anstehende Instandsetzungsmaßnahmen bzw. um die weitere Nutzung des Gebäudeobjektes. Unter Bezugnahme auf das Grundlagenpapier stellte Bürgermeister Hans Hornberger fest: „Es muss uns klar sein, was wir machen. Die Gebäudesubstanz habe keinen großen Wert und verschiedene Instandsetzungen wären teuer“, so das Gemeindeoberhaupt. Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat in der Ratssitzung dafür aus, keine Instandsetzungsmaßnahmen einzuleiten und damit keine weiteren Investitionen in das Haus zu tätigen. Es wird angestrebt, die beiden Mietverhältnisse möglichst in der Zukunft auslaufen zu lassen und einen anderen Nutzungszweck zu verfolgen, waren Bürgermeister und Gemeinderat einer Meinung. Dann legte der Sitzungsleiter die Gegenüberstellung der drei eingeholten Kostenangebote für die Mobiliarausstattung der neuen Kinderkrippe beim Kindergarten „St. Nikolaus“ vor. Kindergartenleiterin Alexandra Stadler erläuterte ergänzend verschiedene Angebotspositionen sowie qualitative und ausstattungsmäßige Unterschiede in den verschiedenen Anbietersystemen. Der Gemeinderat beschloss, den Zuschlag für die Mobliliarausstattung der Kinderkrippe an den wirtschaftlichsten Angebotssteller, der Fa. Wehrfritz in Bad Rodach zu erteilen bei einer Angebotssumme von rund 22 800 Euro.
Infos zum Gasanschluss
Im Folgenden erhielt der Gemeinderat eine Vorinformation zu einem Antrag auf Gasanschluss für das Gewerbegebiet Thananger Straße. Dazu stellte Geschäftsführer Johannes Strauß von der Fa. Alpha-Industrieservice GmbH mit Hauptsitz in Hunderdorf und sieben weiteren Standorten zunächst das expandierende Dienstleistungsunternehmen vor. Er erläuterte auch das angelaufene Bauvorhaben im Gewerbegebiet an der Thananger Straße und die Prozessabläufe. Der Bürgermeister führte dazu aus, dass das Unternehmen an die Gemeinde herangetreten sei, einen möglichen Gasanschluss zu unterstützen. Energie Südbayern habe auf Anfrage mitgeteilt, dass grundsätzlich eine Leitungsanbindung möglich wäre bei Bärndorf und eine Anschlussleitung für Hunderdorf entlang des Geh- und Radweges auf der ehemaligen Bahntrasse zu realisieren wäre. Der Anschluss wäre auch nicht nur für das Gewerbegebiet, sondern allgemein für den Ort und weiteren Interessenten möglich, evtl. auch für das Schulzentrum. In Frage käme ggf. auch eine Leerrohr-Mitverlegung für die Breitbandversorgung mit einem Glasfaserkabel. In der nächsten Sitzung stehe deshalb eine Grundsatzentscheidung über den von der Gemeinde zu leistenden Infrastrukturbeitrag sowie über einen Konzessionsvertrag an. Dabei, so Hornberger, wird auch durch einen Unternehmensvertreter von Energie Südbayern die mögliche Konzeption näher vorgestellt und erläutert.
Sachstand zur Sanierung
Zur Information gab der Bürgermeister den Sachstand zur Rathaussanierung und bilanzierte: „Die Bau- und Instandsetzungsarbeiten sind laut Architektenaufstellung im Kostenrahmen von 145 000 Euro, wie in der Vergabesitzung vom Architekturbüro Hornberger, Illner &Weny vorgetragen“. Die Maßnahme ist kurz vor dem Abschluss. Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die bei einem Ortstermin getroffene Entscheidung der Gemeinderäte, den Autobahnlängsweg in einem Teilbereich instand zu setzen, wobei große Schadensstellen mit einem Vollausbau und ansonsten der gesamte Straßenteilbereich von der Abzweigung bei der Kreisstraße/Autobahnunterführung bei Sollach/Stetten bis zum Anwesen Karmann in Hofdorf eine neue Oberflächentragdeckschicht erhält. Die Kosten verringern sich lt. Mitteilung des Ingenieurbüros dadurch auf nunmehr rund 108 000 Euro. Der Gemeinderat stimmte einer diesbezüglichen beschränkten Ausschreibung zu, in Zusammenhang mit weiteren Straßenasphaltierungen an der Eichenfeldstraße zu, Gewerbegebiet und Kläranlagenzufahrt.
Erster Zuschuss ist da
Weiterhin informierte der Gemeindechef über die Ausschreibung von Winterdienstleistungen für einen Teil des Gemeindegebietes, da der bisherige Landwirt aus zeitlichen Gründen den Dienst nicht fortführt. Bewerbungen von Interessenten sind bis 5. August erwünscht. Ferner gab der Bürgermeister zur Kenntnis die Auszahlung der ersten Zuschussrate seitens der Regierung von Niederbayern in Höhe von 155 000 Euro für den Neubau der Kinderkrippe sowie den Ortstermin mit dem Ingenieurbüro MKS für die Bestandsaufnahmen und den Maßnahmenkatalog für eine etwaige Dorferneuerung in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.07.2011
In diesem Sommer keine Ferienbetreuung
Hunderdorf. (xk) Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde die Zusammenfassung der Bedarfserhebung für die Schulkinder-Ferienbetreuung von berufstätigen oder alleinerziehenden Eltern vorgelegt. Demnach wurde für fünf Kinder ein Bedarf für das neue Schuljahr 2011/12 sowie für das Folgejahr angemeldet. Der Gemeinderat befürwortete aufgrund dieser Bedarfsfeststellung einen Antrag an die Pfarrei/Kirchenstiftung Hunderdorf mit der Bitte um künftige Mitbetreuung von Schulkindern in der entsprechenden Ferienzeit bei der Kindertagesstätte „Sankt Nikolaus“. Ferner wurde den Ratsmitgliedern einleitend mitgeteilt, dass die in Kooperation mit der Stadt Bogen angebotene Ferienbetreuung in den Sommerferien 2011 nicht zustande kommt, da insgesamt nur zwei beziehungsweise drei Anmeldungen vorlagen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.07.2011