Blaskapelle präsentiert erste CD.
Musikanten saßen drei Tage im Studio — Titel ist noch geheim
Hunderdorf. (xk) Endlich ist es soweit. Die Blaskapelle Hunderdorf bringt ihre erste eigene Compact Disc heraus. Als Thema für ein Praxisprojekt im Rahmen des Studienganges Bachelor of Arts Audio Production haben die drei Tontechnik- Studenten Benedikt Schedlbauer, Andreas Kothmeier und Anton Funk von der SAE München (School of Audio Engineering) eine CD-Produktion auf der Vorgabeliste.
Deshalb trat Benedikt Schedlbauer, selbst ein Gründungsmitglied der Blaskapelle Hunderdorf, die übrigens 2012 ihr 15-jähriges Jubiläum feiert, an den Vorstand des Musikvereins mit der Frage heran, ob das nicht etwas für die Blaskapelle wäre. Nichts lag für Vorsitzenden Hans Pollmann näher als dem zuzustimmen, war die Aufnahme einer CD doch bereits seit Längerem ins Auge gefasst worden. Die 22 Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle und Kapellmeister Lothar Klein waren natürlich sofort begeistert. Zu dem Zeitpunkt waren die meisten sich jedoch noch nicht bewusst, welche Schwerstarbeit auf sie zukommen würde. So wurden unter der Aufnahmeregie der drei Studenten der SAE, das ist eine private Medienhochschule mit den Fachbereichen Audio, Film und Animation, Webdesign sowie Gamedesign, in einer dreitägigen Recording Session elf Musiktitel mit der Blaskapelle aufgenommen. Anschließend begaben sich die drei Studenten für mehrere Tage in ein großes Tonstudio in München, um die aufgenommen Titel zu bearbeiten und zu mischen. Ebenso kamen Lothar Klein und Kathrin Schedlbauer, das Gesangsduett der Blaskapelle, für einen Tag nach München, um dort die Gesangsaufnahrnen für die CD zu machen.
In Zusammenwirken der drei Projektanten, ihrem Projektbetreuer Andreas Friesecke, Tonmeister und Dozent an der SAE München, entstand eine musikalisch hervorragende und optisch ansprechende CD. Der Titel dieser digitalen Speicherplatte und die sich darauf befindlichen Musiktitel sollen derzeit noch ein gut gehütetes Geheimnis bleiben.
Um dieses Geheimnis zu lüften, lädt Sie der Musikverein Hunderdorf deshalb zur öffentlichen CD-Vorstellung am Mittwoch, 14. November um 19 Uhr ins Gasthaus Plötz-Schlecht, Großlintach sehr herzlich ein. Sie erhalten dabei auch einen Einblick in die Entstehungsgeschichte mittels eines Kurzfilmvortrages, eine erheiternde Bildcollage über die lustigen Momente der Musikaufnahmen, die Hörproben werden sie von der Qualität der CD überzeugen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2011
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2011
Am Puls der Zeit
Hofmetzgerei Gütlhuber ab morgen im neuen Verkaufsraum – Alles aus eigener Erzeugung
Ab Freitag, 2. Dezember, ist es soweit: Die Hofmetzgerei Gütlhuber in Hunderdorf, Nolteweg 11, ist in ihren neuen Räumlichkeiten, die eine neue Einkaufs-Atmosphäre vermitteln. Mit einem Erweiterungsbau wurde insbesondere ein größerer freundlicher Verkaufsraum geschaffen, in dem jeweils freitags und samstags die Fleisch- und Wurstwaren übersichtlich angeboten werden.
Der bisherige kleine Verkaufsraum wurde zum Vorbereitungsraum umgebaut. Zur Eröffnung werden der Kundschaft auch einige besondere Preisofferten geboten. Pfarrer Martin Müller segnet am heutigen Donnerstag im Rahmen einer internen Einweihungsfeier die neuen Geschäftsräume.

Aufgrund der erfreulichen Kundenentwicklung war es notwendig, die Hofmetzgerei mit einem neuen größeren Verkaufsraum zu erweitern, der den heutigen Anforderungen entspricht. So wurde ein funktioneller, 40 Quadratmeter großer Hofladen mit übersichtlicher Kühl- und Verkaufstheke geschaffen. Der Verkaufsraum der Hofmetzgerei präsentiert sich nun freundlich hell und ist stilvoll eingerichtet. Übersichtlich wird nun an der modernen Theke das Fleisch- und Wurstwarensortiment angeboten.
Vier Monate lang wurde umgebaut
In einer kurzen Bauzeit von rund vier Monaten wurde der Anbau verwirklicht, wobei die beteiligten Firmen gute Arbeit leisteten, betont Metzgermeister Markus Gütlhuber. Durch die Umgestaltung des bisherigen Verkaufsraumes zu einem Vorbereitungsraum wurde auch ein bedarfsgerechter Arbeitsplatz geschaffen, der besonders benötigt wird für das Vorbereiten der Verkaufsware sowie für den Partyservice.
Vom Aufschnitt, Schinken, Geräucherten und Salami, alles was es in der Metzgerei zu kaufen gibt, stammt aus eigener Produktion. Nahezu alles was das Herz begehrt, ist in der Angebotspalette zu finden. Frische Qualität und ein kundenfreundliches Preis- Leistungsverhältnis sind nach eigenen Aussagen ein Markenzeichen der Hofmetzgerei. Die Produkte stammen grundsätzlich aus der eigenen Schweineund Rinderhaltung und Hofschlachtung.
Die neuen Öffnungszeiten sind am Freitag (7.30 bis 18 Uhr) und Samstag (7.30 bis 12 Uhr). Es gibt nur zwei Öffnungstage, da die anderen Wochentage ausgefüllt sind mit der Hofarbeit und der Schlachtung sowie mit der Vorbereitung der Fleisch- und Wurstwaren.

Das freundliche Verkaufsteam ist bestmöglich bemüht, den Kundenwünschen Rechnung zu tragen und guten Einkaufsservice zu bieten. „Zufriedene Kunden liegen uns am Herzen. Qualität und Frische bei den Wurst- und Fleischerzeugnissen ist unsere Stärke“, so der Inhaber Markus Gütlhuber. Er betont: „Wir versuchen, das möglichst Beste zu produzieren und zu verwenden, ausschließlich und ohne Einschränkung nur ökologisch einwandfreie Grundprodukte.“
Vom Ein-Mann-Betrieb zu sieben Mitarbeitern
Am 15. Februar 2002 hat alles klein angefangen. Markus Gütlhuber, gelernter Metzger und Metzgermeister, eröffnete seine Hofmetzgerei mit einem für damals ausreichend angesehenen Verkaufsraum von 18 Quadratmetern. Der Grundgedanke war, die eigenen Tiere zu vermarkten. Durch die kontinuierliche Entwicklung im Warenangebot sowie die erfreulicherweise ständig steigende Kundschaft Jahr um Jahr war der Laden zuletzt viel zu beengt geworden und platzte nahezu aus allen Nähten.
Vom sogenannten Ein-Mann-Betrieb in der Metzgerei und im Ladenverkauf, unterstützt von den Eltern, avancierte der Familienbetrieb mittlerweile zu einem Arbeitgeber für einen weiteren Metzger sowie der fünf Mitarbeiterinnen für den Verkauf und die Vorbereitung. Gearbeitet wird auch auf Vorbestellung, um längere Wartezeiten für die Kundschaft zu vermeiden. Gerne vorbereitet werden Essen, Partyplatten und vieles mehr. Alles was für den Besuch, bei Familien-, Vereins- und Betriebsfesten benötigt wird. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2011
Ein Herz steht still, wenn Gott es will.
Plötzlich und unerwartet verstarb mein lieber Ehemann, Schwiegersohn, Schwager, Onel, Cousin und Pate
Herr Anton Breu
Mitglied der FFW Neukirchen, des Sportvereins Neukirchen, des Bayerwaldvereins Neukirchen und des Bauernhilfsvereins Neukirchen/Windberg
* 15. April 1945 + 29. November 2011
Unterwachsenberg, Untermühlbach, den 1. Dezember 2011
In unsagbarem Schmerz:
Deine Ehefrau Traudi
Anastasia Attenberger, Schwiegermutter
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung mit Sterberosenkranz heute, Donnerstag, 1. Dezember 2011, um 19 Uhr.
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Samstag, den 3. Dezember 2011, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Neukirchen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches Vergelt‘s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2011
„Kinderkrippe ist ein wichtiger Mosaikstein“
Feierliche Einweihung – Pfarrer Martin Müller gab dem Neubau den Segen
Hunderdorf. (xk) Freundlich, hell und kindgerecht, so präsentiert sich in der Sankt-Nikolaus-Kindertagesstätte die neue Krippe für Mädchen und Jungen unter drei Jahren, die am Sonntag von Pfarrer Martin Müller im Beisein zahlreicher Festgäste eingeweiht worden ist. Bereits seit Anfang Oktober füllen die Kinder zwischen ein und drei Jahren die Räume mit Leben. Mit der Kinderkrippe habe Hunderdorf noch einmal an Attraktivität dazugewonnen, betonten stellvertretender Landrat Josef Laumer und Bürgermeister Hans Hornberger beim Festakt.

„Wenn wir heute dieses schöne Werk einweihen, gehört auch der Herrgott dazu. Wir vertrauen als Gläubige darauf, dass Gott Kraft in uns und in unser Tun gesetzt hat“, so Pfarrer Martin Müller. In der „Landschaft der Betreuung und Bildung“ stünden mit der Kinderkrippe und Kindertagesstätte weitere Herausforderungen an. Wenn es so schön Hand in Hand weitergehe, werden auch hier gemeinsam bestmögliche Lösungen gefunden, konstatierte der Seelsorger. Er rief anschließend Gottes Segen auf die neuen Räumlichkeiten, die Kinder, das Personal und die Familien herab. Mit Liedern und dem Spiel auf Orff-Instrumenten, begleitet von ihren Erzieherinnen, umrahmte die Kindergarten-Chorgruppe den Weiheakt. Unter. anderem sangen sie „Gottes Liebe und Freude wird bei uns sein“ sowie vorgezogen zum Nikolaustag „Heute ist ein Festtag in dem Haus.“ Zudem wurden von vier Kindern die Fürbitten gesprochen.
Bürgermeister Hans, Hornberger betonte in seiner Ansprache, dass die Einrichtung einer Krippe in der heutigen Zeit erforderlich sei, um für junge Familien weiterhin attraktiv zu sein. Die Einrichtung dieser neuen Kinderkrippe sei „ein wichtiger Mosaikstein“ bei der Umsetzung einer kinderfreundlichen Kommune und zur Stärkung der Infrastruktur, so der Bürgermeister, der zudem auf die Nachhaltigkeit des Gebäudes in puncto Energiebilanz und Erdwärmenutzung verwies.
„Eine gute Investition“
Mit der vom Gemeinderat beschlossenen Realisierung des gut 550 000 Euro teuren und von Architekt Robert Troiber konzipierten Neubaus wurde das bisherige Kindergartengebäude über einen Lichthof angebunden. 309 700 Euro seien an staatlichen Zuwendungen dazu vom Land Bayern bewilligt. „Ich meine, dies ist eine gut angelegte Investition für und in unsere Kinder, die unsere Zukunft sind“, resümierte Hornberger. Zum viergruppigen Kindergarten stehen nun zwölf bedarfsgerechte Kinderkrippen-Plätze mit anspruchsvollem Konzept zur Verfügung. Die bereits volle Belegung unterstreiche die Notwendigkeit.
Stellvertretender Landrat Josef Laumer beglückwünschte, auch im Namen von Landrat Alfred Reisinger, die Gemeinde und Kirchenstiftung Hunderdorf zum Neubau, der nun optimale Voraussetzungen für die Betreuungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Kleinkinder biete. Die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Bildung und Erziehung der Kinder entsprechen den strukturellen gesellschaftlichen Veränderungen sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hunderdorf habe diesbezüglich schnell reagiert. Es wurde ein zukunftsfähiges Konzept verwirklicht, das auch integrative Plätze berücksichtigt und dem vorgegebenen Wunsch- und Wahlrecht Rechnung trägt. Eine diesbezügliche Entwicklung sei mit ein Standortfaktor und hebe auch den Stellenwert einer Gemeinde. Der Landkreis messe dem Ausbau des Betreuungsangebotes besondere Bedeutung bei und sei ‚auch mit der Tagespflege gefordert. In sechs Jahren sollen im Landkreis 450 Krippenplätze verfügbar sein, derzeitig sind es 171 Plätze in 19 Kinderkrippen.

Viel Raum für die Kinder
Kindergartenleiterin Alexandra Stadler zeigte sich glücklich über das neue großzügige Raum- und Einrichtungsangebot, bestehend aus einem Gruppenraum, Ruheraum, Sanitärraum sowie einem Kreativ- und Lagerraum. Großes Lob zollte die Leiterin der guten einvernehmlichen Zusammenarbeit mit bestmöglicher Unterstützung dem Architekten, Bürgermeister mit Gemeinderat und Verwaltung. „Es war einmalig und erfreulich, wie ich in die Planung zum Bau und zur Ausstattung miteinbezogen wurde“, resümierte Stadler. Eine „Supersache“ sei die bedarfsgerechte Kinderkrippe für die Kinder und das krippenpädagogisch geschulte Personal. Nach den Ausführungen der Leiterin hatte die Krippe ihre Anfänge als erste im Landkreis bereits 2006 im Rahmen der Altersmischung.
Architekt Robert Troiber stellte in seinen Ausführungen den Planungs- und Bauablauf des Neubauprojektes dar, für dessen Konzeption er vor zwei Jahren beauftragt wurde. Im Juni 2010 erfolgte die Baugenehmigung, der Zuwendungsbescheid ,der Regierung erging im November 2010 und heuer im März wurde der erste Spatenstich vorgenommen. Als Geschenk überreichte Architekt Troiber ein Kruzifix an die Einrichtung und übergab symbolisch den Schlüssel an Bürgermeister Hans Hornberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.2011
Weihnachtstrucker
Hunderdorf. (ta) Die Schüler der Ganztagsschule Hunderdorf beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an der Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist als international tätige Hilfsorganisation spezialisiert auf humanitäre Hilfe in Krisen- und Katastrophengebieten und ein erfahrener Partner. 2011 geht die Fahrt nach Albanien, Bosnien und Rumänien. Die Lebensmittelpakete helfen den Menschen, die schwere Zeit des Winters zu überstehen. Die Hilfsgüter sollen in stabilen Kartons verpackt werden und man soll sich genau an die Packliste halten. Nur so gibt es am Zoll keine Probleme und die Pakete können vor Ort verteilt werden. Einzelne Artikel oder fertig gepackte Päckchen können zu den üblichen Öffnungszeiten der Mittelschule Hunderdorf abgegeben werden. Abgabetermin bis spätestens 15. Dezember. Infos bei Karin Müller (Ganztagsschule); Telefon 09422/5010523.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.2011
Sozialwohnungen abgerissen
Heinz Uekermann dementiert gewisse Befürchtungen
Hunderdorf. (ws) Im Bereich der Ringstraße in Hunderdorf wurden bereits einige Sozialwohnungen saniert und auf den neuesten Stand gebracht. Im Sommer diesen Jahres haben sich die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins und die SPD-Gemeinderäte mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag, Heinz Uekermann und der Geschäftsführerin der Kreiswohnungsbau GmbH Straubing-Bogen, Claudia Stern, getroffen, um das weitere Vorgehen der Gesellschaft vor Ort zu erfahren. Stern stellte damals in Aussicht, dass einzelne Wohnblocks Zug um Zug saniert und dabei auch die Heizanlagen umweltgerecht erneuert werden. Der Beginn weiterer Sanierungsarbeiten steht jedoch bisher noch aus.
Nachdem derzeit auch noch eines der Gebäude mit vier Wohneinheiten abgerissen wird, sind zum Teil in der Bevölkerung gewisse Befürchtungen über künftige, sich für Hunderdorf negativ auswirkende Absichten der Gesellschaft aufgetreten. Uekermann, der Mitglied des Aufsichtsrates der Kreiswohnungsbau Gesellschaft ist, wurde diesbezüglich von der Vorstandschaft und der Gemeinderatsfraktion der SPD und der Parteilosen

Wählergemeinschaft um eine konkrete Stellungnahme gebeten. Bei einer kürzlich stattgefundenen Versammlung sicherte er Folgendes zu: Es werde nur das eine Gebäude mit Haus-Nummer 24 abgerissen, dessen Sanierungsaufwand die Kosten eines Neubaus übersteigen würden. Bei Bedarf wird selbstverständlich auch ein Ersatzbau erfolgen.
Bedarf sei laut der SPD Hunderdorf nach wie vor gegeben. Dieser Bedarf werde in nächster Zeit ansteigen, wenn die alten gemeindeeigenen Sozialwohnungen aufgegeben werden, weil eine Sanierung wegen der desolaten Zustände aus wirtschaftlicher Sicht sinnlos sei. Der Bedarf hänge überwiegend vom allgemeinen Zustand der Wohnungen. ab. Abwanderungen aus dem Ort sollten verhindert werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.2011
Fotovoltaikanlage auf der Lagerhalle?
Flächennutzungsplanung für Windkraftanlagen beauftragt — Ergänzungsausstattung
Hunderdorf. (xk) Hauptthemen der Sitzung des Gemeinderates waren die Errichtung einer Fotovoltaikanlage beim Neubau der Hackschnitzel-Lagerhalle am Bauhof, die Behandlung von Baugesuchen sowie die Standortplanung für Windkraftanlagen im Zuge der Flächennutzungsplanung.
Bürgermeister Hans Hornberger berichtete zum ersten Tagesordnungspunkt, dass eine Beschlussfassung über die Errichtung einer gemeindlichen Fotovoltaikanlage mit einer Nennleistung von ca. acht bis zehn kWp am Dach des neuen Hackschnitzellagers anstehe oder die Dachfläche an die GSW-Gesellschaft überlassen werde, die bereits am benachbarten Wertstoffhofgebäude eine Bürgersolaranlage betreibt. Nach Erörterung stellten die Ratsmitglieder eine Entscheidung zurück. Es seien noch Fragen abzuklären bezüglich der Einspeisung ins Eon-Netz, die mögliche Einspeisevergütung bei Eigenverbrauch sowie die etwaigen Kosten.
Zu den Baugesuchen Errichtung von Dachgauben am Wohnhaus in Bahnhofstraße 41, Anbau an das Wohnhaus in Schafberg 37 und Dachformänderung an zwei Betriebsgebäuden im Gewerbepark wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Zurückgestellt wurden die Behandlung einer weiteren Bauvorlage zur Dachformänderung im Gewerbepark sowie die Bauvoranfrage zur Errichtung eines Schweinemaststalles in Grabmühl, da diesbezüglich noch näherer Abklärungsbedarf zur vorhandenen Bauleitplanung der Gemeinde gesehen wurde.
Im Folgenden legte das Gemeindeoberhaupt das Schreiben des Bayer. Gemeindetages, Kreisverband Straubing-Bogen, bezüglich der Steuerung der Standorte für Windkraftanlagen im Zuge der Flächennutzungsplanung vor. Nachdem sich der Gemeinderat bereits im Vorfeld für die Beteiligung an der interkommunalen Planung ausgesprochen hatte, wurde nunmehr auch förmlich das vom Gemeindetag-Kreisverband vorgeschlagene Planungsteam Trummer-Bartsch mit den Planungsleistungen beauftragt, deren Schwerpunkt ein fachliches Entwicklungskonzept und eine Windpotenzialstudie für Anlagen von 50, 100 und 150 Metern und den Teilflächennutzungsplan enthält. Die Kosten liegen für die Gemeinde bei knapp 4000 Euro einem Zu- beziehungsweise Abschlag, je nachdem, ob Windkraftanlagenstandorte ausgewiesen werden oder nicht.
Kinderspielplatz soll neu gestaltet werden
Zur Information gab Bürgermeister Hans Hornberger die Angebotseinholung für die Neuausstattung des Kinderspielplatzes am Quellenweg, die zum nächsten Frühjahr vorgesehen ist. Weiterhin gab der Ratsvorsitzende die Anfrage an die Kreiswohnungs-Gesellschaft bezüglich des Gebäudeabrisses in der Ringstraße 24 und einem etwaigen Neubau bekannt. Das Eingabeschreiben werde einhellig mitgetragen, konstatierte das Ratsgremium.
2. Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Tanne informierte ergänzend, dass nach seinem Kenntnisstand ein Neubau nur bei entsprechendem Bedarf ins Auge gefasst wird. Weiterhin gutgeheißen wurde ein Schreiben an die Autobahndirektion bezüglich des Ausbaus von entsprechenden Lkw-Parkplätzen an der Autobahnrast- und Tankanlage. Aus dem Gemeinderat wurde wieder einmal der nun schon vier Jahre anhaltende, unschöne und mittlerweile untragbare Zustand beim Brandobjekt in Steinburg angesprochen. Das Gebäude ist auch inzwischen als eine Gefahrenstelle anzusehen und einem anschaulichen Ortsbild abträglich.
Zur Aufnahme des Ausbaus des Autobahnlängsweges vom Kreisverkehr in Kleinlintach nach Sollach in die mittelfristige Finanzplanung des Landkreises wurde vorgetragen, dass die 7,5 Tonnen Verkehrsbeschränkung bleiben sollte, da sonst eine weitere Zunahme des Lastwagenverkehrs im bereits starkbefahrenen Ortszentrum befürchtet wird. Damit wird sich der Gemeinderat zum gegebenen Zeitpunkt befassen, wurde allgemein zum Vorbringen konstatiert. Zum Schluss wurden die Ratsmitglieder informiert, dass die vakante Schulleiterstelle bei der Grund- und Mittelschule derzeitig ausgeschrieben ‚ist und bis Mitte Februar 2012 neu besetzt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.2011
Elternsprechtag an der Grund- und Mittelschule
Hunderdorf. (xk) Die Grund- und Mittelschule Hunderdorf führt am heutigen Donnerstag von 17 bis 19 Uhr den ersten Elternsprechtag im Schuljahr 2011/12 durch. Im Rahmen dieses Sprechtages bietet die Ganztagesschule von 16 bis 18 Uhr in der Aula der Mittelschule Kaffee, Kuchen und Punsch zum Verkauf an. Ebenfalls verkaufen die Schüler der 7. Klasse Plätzchen und Bastelarbeiten. Der Erlös dieser Aktion kommt der Afrika-Hilfe zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.2011
„Falscher Kollege
Rumäne gab sich bei Kontrolle als Polizist aus
Hunderdorf. (ta) Ein „falscher Kollege“ ist Fahndern der Verkehrspolizei Deggendorf am Dienstagmorgen bei einer Verkehrskontrolle bei Hunderdorf ins Netz gegangen. Der 43-jährige Rumäne, der unterwegs in Richtung seines Heimatlandes war, erklärte den Beamten, er sei ein Kollege der rumänischen Drogenfahndung. Dies untermauerte er mit einem Dienstausweis, der – wie sich schnell herausstellte – allerdings gefälscht war. Ermittlungen in Rumänien ergaben schließlich, dass der Mann gar kein Polizeibeamter, sondern Kraftfahrer ist, meldete die Polizei am Mittwoch.
Was ihn dazu bewog, sich als Polizist auszugeben, behielt er für sich. Die echten Kollegen der Verkehrspolizei stellten das falsche Dokument sicher und zeigten den Mann an.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.2011
„Zehn Gebote“ Thema bei Abtei-Bibelabend
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg hält eine neue Reihe von Bibelabenden ab. Schwerpunkt dieses Jahres sind die „Zehn Gebote“. Der Bibelabend findet am Freitag, 9. Dezember, zum Thema „Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen“ statt. Die Teilnehmer treffen sichern 19 Uhr an der Pforte der Jugendbildungsstätte. Kosten entstehen keine.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.2011
Rorate-Gottesdienst
Windberg. (ws) Am Samstag, 10. Dezember, findet um 17 Uhr in Windberg der vierte Rorate-Gottesdienst statt. Bei dieser stimmungsvollen Feier wird die Pfarr- und Klosterkirche nur mit Kerzenlicht erhellt sein. Mit der Orgel werden von Kirchenmusiker Joachim Schreiber andächtige und besinnliche Weisen vorgetragen und Leo Kreitmeier sowie Conny Jentsche spielen mit Zither und Akkordeon. Die neu gegründete KLJB bietet nach dem Rorate-Gottesdienst Glühwein und Kinderpunsch vor dem Amtshaus an. Die Einnahmen aus den freiwilligen Spenden fließen in die KLJB-Kasse. Zu diesem gemütlichen Umtrunk sind alle Kirchenbesucher willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.2011
Spiel mit Humor und Charme
Steinburg: „G’schicht‘ vom Stinkerkas“ auf der Bühne
(erö) Sie nennen sich „Franz Aichingers Theaterfreunde“ und bringen im März in Steinburg „Die unglaubliche G’schicht‘ vom g’stohlenen Stinkerkas“ auf die Bühne. Ein Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold. Sie — das sind acht Laienspielerinnen und -spieler, fast ausnahmslos gute Bekannte von den Mitterfelser Theatertagen und Mitwirkende bei so bekannten Stücken wie „Das Wirtshaus im Spessart“ oder die „Donau-Liesel“. Franz Aichinger, inzwischen ein Vollblutspieler, machte unter anderem bei den Burgtheatertagen im Musical „My Fair Lady“ und in Straubing in der Rolle des Herzog Albrecht bei den „Agnes Bernauer-Festspielen“ von sich reden.

Es habe ihn gereizt, einmal von der Bühne wegzukommen und Regie zu führen, sagt Aichinger. Zweimal in der Woche wird jetzt im Steinburger Hof in Steinburg geprobt, wo am Freitag, 9. März, die Premiere stattfinden wird. Beim Spielen mit Regisseuren wie Fischer oder Reitmeier habe er viel gelernt, sagt Aichinger. Das wolle er jetzt umsetzen und eigene Ideen einbringen. Ein Bauerntheater sei es nicht, das Stück vom Stinkerkas‘, sondern ein Lustspiel mit Humor und Charme. „Das hat mich und meine Spieler angesprochen.“ Im Spiel geht es um eine Weihnachtsfeier des Musikvereins mit viel Alkohol, um Erinnerungslücken bei zwei feierfreudigen Schreinern und dem Dorfpolizisten, um die alte Pfarrhaushälterin Eugenie, um eine Verbrecherjagd und einen gestohlenen Stinkerkäse. Besonders spannend: Es kommen auch die Zwillinge Evi und Tina vor, Töchter des Dirigenten, die er wie seinen Augapfel hütet. Gesprochen wird Bayerisch-Deutsch-Englisch, Verwicklungen sind‘ vorprogrammiert und sorgen für jede Menge Spaß.
Aufführungstermine am 10., 11., 16., 17. und 18. März im Gasthof „Steinburger Hof“ in Steinburg. Der Kartenvorverkauf beginnt am 3. Januar im Frisörsalon Weinbacher, (Telefon 09961/6405). Weihnachtsgutscheine sind erhältlich bei Aichinger unter Telefon 0170/8948287.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.12.2011
Blaskapelle bringt erste CD heraus
Hunderdorf: Präsentation am 14. Dezember — Traditionelle Musik
(xk) Endlich ist es ist so weit. Die Blaskapelle Hunderdorf bringt ihre erste eigene Compact Disc heraus. Die CD kommt frisch aus dem Presswerk. Der Musikverein Hunderdorf lädt deshalb alle Freunde der Blasmusik dazu ein, bei der Vorstellung und Präsentation des neuen Werks am Mittwoch, 14. Dezember, um 19 Uhr im Gasthaus Plötz-Schlecht, Großlintach, dabei zu sein.
Die Blaskapelle empfängt die Gäste in gewohnter Manier musikalisch mit bayrisch-böhmischer Blasmusik. Dann erwartet die Besucher nach dem Willkommensgruß des Vereinsvorsitzenden Hans Pollinann die Lüftung des Geheimnisses über den Titel der Musik-CD. Eine Film- und Diavorführung über die Entstehungsgeschichte bietet wissenswerte und erheiternde Details über die Aufnahme der Musiktitel, die Gesangsaufnahmen und die Produktionsabläufe. Mittels Hörproben aus dem musikalischen Werk kann sich jeder von der Qualität überzeugen.
Zu den Musiktiteln sei nur so viel gesagt. Die 22 Musiker und Musikerinnen der Blaskapelle um Kapellmeister Lothar Klein haben sich für Stücke aus ihrem Repertoire entschieden, die sowohl die traditionelle Musik aus unserer Heimat repräsentieren, als auch Titel aus. Dem Musikfundus der Kapelle aus dem Bereich der bayrisch-böhmischen Musik beinhalten. Der Musikverein hält Gaumenfreuden und Bier bereit. Die neue CD kann an diesem Abend auch käuflich erworben werden. Der Preis beträgt zwölf Euro.
Entstanden ist die moderne Schallplatte im Rahmen eines Praxisprojektes des Studienganges Bachelor of Arts Audio Production der drei Tontechnik-Studenten Benedikt Schedlbauer, Andreas Kothmeier und Anton Funk von der SAE München (School of Audio Engineering). Dabei sollte die selbstständige CD-Produktion mit den Musik- und Gesangsaufnahmen, dem Monitoring für die Musiker, der Signalführung, der technischen Aufnahmeleitung, der Bearbeitung der Aufnahmen mittels Mixdown & Mastering, Mitwirkung im Cover- und Booklet-Design bis hin zur Veröffentlichung und Vermarktung vorgenommen werden. Deshalb trat Benedikt Schedlbauer, ein Gründungsmitglied der Blaskapelle Hunderdorf, an den Vorstand, des Musikvereins mit der Frage heran, ob das nicht etwas für die Blaskapelle wäre. Nichts lag für Vorsitzenden Hans Pollmann näher als zuzustimmen. Auch die Musiker und Kapellmeister Lothar Klein waren begeistert. Zu dem Zeitpunkt waren die meisten sich jedoch noch nicht bewusst, welche Schwerstarbeit auf sie zukommt. So wurden unter der Aufnahmeregie der drei Studenten der SAE, eine private Medienhochschule mit den Fachbereichen Audio, Film & Animation, Webdesign sowie Gamedesign, in einer dreitägigen Recording Session elf Musiktitel mit der Blaskapelle aufgenommen.
Anschließend begaben sich die drei Studenten für mehrere Tage in ein großes Tonstudio in München, um die aufgenommen Titel zu bearbeiten und zu mischen. Ebenso kamen Lothar Klein und Kathrin Schedlbauer, das Gesangsduett der Blaskapelle, für einen Tag nach München, um dort die Gesangsaufnahmen für die CD zu machen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.12.2011
Als es Äpfel und Nüsse gab
Eine gelungene Adventsfeier für die Senioren
Hunderdorf. (hk) Am Mittwochnachmittag fand im Gasthaus Baier-Edbauer die Adventsfeier des Seniorenclubs statt. Eine stattliche Anzahl Seniorinnen und Senioren haben sich eingefunden, um ein paar besinnliche Stunden mit weihnachtlichen Geschichten und Gedichten zu verbringen. Musikalisch wurde die Feier von der „Voahaisl Musi“ aus Hoch gestaltet.
Zu Beginn der Feier konnte die Seniorenbetreuerin Maria Wölfl mitteilen, dass dieses Jahr für den Seniorenkreis ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen sei, denn man konnte 18 neue Mitglieder gewinnen. Ein Höhepunkt des Jahres sei auch das Jubiläum zum 35-jährigen Bestehen gewesen, sagte Maria Wölfl und dankte gleichzeitig allen Helfern, besonders Pfarrer Pater

Martin und der Gemeinde, für die Unterstützung. Bei Weihnachtsgeschichten aus früheren Zeiten als es zu Weihnachten noch Äpfel und Nüsse gab, als man in der Kriegszeit froh war, wenn man ein Stückchen Brot hatte, als eines der schönsten Feste noch nicht zu einem Jahrmarktsrummel gemacht wurde, wurden in den Senioren wieder Erinnerungen wach und bei Plätzchen und Kaffee unterhielt man sich über die eine oder andere Begebenheit. Dann kam der heilige Nikolaus, der von Pfarrer Pater Martin dargestellt wurde. Er wurde mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“ willkommen geheißen. Der Nikolaus hielt einen Rückblick auf das ganze Jahr und lobte das schöne Miteinander und die Aktivitäten des Seniorenclubs. Besonders hob er die alljährlichen Feiern zum Fasching, Muttertag und Advent hervor und erinnerte auch an den Ausflug zum Arber, an die Wallfahrt zur Maria Schäfer und den Volksfestbesuch.
Der Nikolaus lobte auch das besondere Engagement der Seniorenbetreuerin Maria Wölfl und freute sich über die Anwesenheit des früheren Pfarrers von Hunderdorf, Pater Wolfgang Vos, der immer gerne bei den Senioren gesehen werde. Zum Schluss wünschte der Nikolaus eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr viel Kraft und Gesundheit. Der Nikolaus ließ auch ein Päckchen mit Stollen und Lebkuchen da.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.2011
Kurs Ski und Snowboard
Windberg. (ws) Die Skiabteilung des Sportvereins Windberg hält einen Kinderski- und Snowboardkurs in Sankt Englmar ab. Vom Dienstag, 27., bis Freitag, 30. Dezember (bei ausreichender Schneelage), werden erfahrene Übungsleiter die Kinder in verschiedenen Altersklassen unterrichten. Ein Ausweichtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Anmeldung bei Birgit Zitzelsberger, Telefon 0178/8493779, oder Johannes Frankl, Telefon 0179/1268480. Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.2011
Speed-O-Cross und Seifenkisten
Jahresabschluss des Motorsportclubs — Fahrer und Mitglieder geehrt
Windberg/Meidendorf. (ws) Zum Saisonausklang veranstaltete der Motorsportclub Meidendorf im DMV (MSC) am Samstag seinen Jahresabschluss mit Weihnachtsfeier im Gasthaus Mühlbauer. Nach einem besinnlichen Teil mit adventlicher Musik und weihnachtlichen Geschichten von Klaus Bielmeier sowie dem Besuch des Nikolauses (Edmund Holmer), der vieles über die Aktiven zu berichten hatte, blickte der Verein auf ein durchaus erfolgreiches Jahr zurück.
„Bedauerlicherweise konnte wegen Schneemangels das bei den Zuschauern beliebte Skijöring nicht abgehalten werden“, so Vorsitzender Josef Wurm am Anfang seiner Ausführungen. Beim im Mai veranstalteten dritten Seifenkistenrennen nahmen zahlreiche Bastler und Tüftler mit ihren mit viel Kreativität gestalteten Kisten teil und lieferten den Zuschauern spannende Rennen.

Im September veranstaltete der MSC sein zweites DMV-Speed-O-Cross- Rennen. Viele Zuschauer waren nach Irensfelden gekommen, um Motor-Rennsport_auf höchstem Niveau zu erleben. 69 Spitzenfahrer waren angereist, um sich packende und waghalsige Rennen auf einem 500 Meter langen Oval-Kurs zu liefern. Bürgermeister Hans Gstettenbauer sprach von einem, Highlight im Klosterdorf. Wurm versprach, dass auch im nächsten Jahr viele Veranstaltungen geplant seien. Soweit es die Schneeverhältnisse zulassen findet am 8. Januar ein Skijöring in Irensfelden statt. Falls dies am geplanten Termin nicht möglich sein sollte, wird die Veranstaltung später durchgeführt.
Die momentan sieben aktiven Spitzenfahrer mit zwei Beifahrern des MSC waren bei allen niederbayerischen. Deutschen und internationalen Läufen mit sehr guten Erfolgen präsent. Alle vertreten den Namen des Vereins durch ihr sympathisches und faires Auftreten positiv nach außen. Jugendwart und Motocrossbeauftragter Jürgen Loher ehrte die Fahrer mit je einem Pokal und kleinen Geldzuwendungen für ihre Auslagen bei den Rennen während der Saison. Rudi Baumann mit Sohn Alexander sicherten sich die Gesamtfahrermeisterschaften in der Klasse F3 der Sidecartrophy und sie sind somit Deutscher Meister in dieser Seitenwagenklasse. Peter Schleglmilch nahm bei sieben Enduro-Rennen teil und erreichte durchwegs gute Plätze, darunter den ersten Platz in Zirndorf. Jürgen Loher startete bei sieben Moto-Cross-Rennen in Oberösterreich, darunter mit drei zweiten Plätzen. Außerdem erreichte er den dritten Platz beim Südbayerischen ADAC-Super-Moto-Cup in Prackenbach, einen dritten Gesamtplatz bei den Grasbahnrennen in Willing und einen zweiten Platz beim Speed-O-Cross in Irensfelden.

Michael Voggenreiter startete bei sieben Rennen mit guten Plätzen. Hans Freundorf er fuhr bei zwei Rennen in Prackenbach und Irensfelden. Hans Huber mit Sohn Stefan als Beifahrer starteten beim internationalen Sidecarfestival und erreichten zwei dritte Plätze. Altmeister Ludwig Schinabeck hatte bei seinem Start mit seinem Gespann in Irensfelden Pech, da bei seiner Maschine nach kurzem Rennverlauf der Motor streikte.
Vorsitzender Josef Wurm nahm zum Schluss die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor,‘ die immer bereit seien den Verein bei Veranstaltungen aktiv zu unterstützen. Für 20 Jahre wurden ausgezeichnet; Nadine Amann und Karl Scherz. Für 25 Jahre: Erich Alt, Sieglinde Seidler, Markus Wurm, Rita Brandl, Markus Brandl, Emanuel Folger, Arthur Gabler, Mathias Oberoi und Konrad Bach. Für 30 Jahre Josef Stegbauer, Josef Völkl, Hans Brandl und Alfred Auerbacher. Für 35 Jahre Max Hüttinger und Bernhard Reiser.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.2011
500 Euro für Bettina-Bräu-Stiftung
Am Samstagnachmittag trafen sich die Landfrauen von Hunderdorf-
Steinburg im Gasthaus Freudenstein zur Adventsfeier mit Spendenübergabe. Wie alle Jahre verbrachte man den Nachmittag in geselliger Runde und lauschte den Geschichten und Gedichten zur adventlichen und weihnachtlichen Zeit. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Verena Aumer. Pater Martin Müller sagte, dass Advent eine besondere Zeit sei, aber auch angehäuft mit vielen Terminen und dabei das Wesentliche, nämlich die Vorbereitung auf die Geburt Christi, verblasse. Die Ortsbäuerin Jutta Hacker konnte wieder für die Bettina-Bräu-Stiftung eine Spende in Höhe von 500 Euro, bei dieser Gelegenheit an Irmgard Bräu überreichten. Der Betrag stammt aus dem Kaffee und Kuchenverkauf beim Mühlhiasl-Markt, den die Landfrauen aus Hunderdorf -Steinburg-Gaishausen dabei wieder erwirtschafteten. Irmgard Bräu freute sich sehr über diesen Geldbetrag und meinte, dass jeder Cent dazu beitrage, dass vielleicht einmal keine Kinder mehr an Krebs sterben müssen. Sie sprach den Landfrauen, die die Stiftung schon vielfältig mit Geldspenden bedachten, ein großes „Vergelt’s Gott“ aus. – Bild (von links): Anita Kronfeldner (Ortsbäuerin Gaishausen) Irmgard Bräu, Dekan Pater Martin, Jutta Hacker (Ortsbäuerin Hunderdorf-Steinburg) ihre Stellvertreterin Marianne Aumer und die junge Musikantin Verena Aumer. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.2011
Spende
Auf das 15-jährige Bestehen konnte dieser Tage die „Mobile Krankenpflege“ Marianne Maier, Hunderdorf-Rammersberg zurückblicken. Dies war für Chefin Marianne Maier mit Mitarbeiterteam Anlass und Anliegen, mit Pfarrer Martin Müller und dem Seniorenclub Hunderdorf die Adventsmesse als Dankgottesdienst festlich zu gestalten. So waren neben den Mitgliedern des Seniorenclubs zur Mitfeier auch die Patienten der Mobilen Krankenpflege und Angehörige von Verstorbenen willkommen. Für Gehbehinderte wurde vom Pflegeteam ein Fahrdienst zur Pfarrkirche durchgeführt. Zur Freude der Senioren aus der Pfarrgemeinde und der Umgebung wurde der von Pfarrer Martin Müller feierlich zelebrierte Adventsgottesdienst am Donnerstagnachmittag musikalisch von Angelika Brieger und Thomas Zißler (Neukirchen) beeindruckend mitgestaltet. Es war für alle Besucher eine gelungene, stimmungsvolle Messfeier in der zu zwei Drittel gutbesetzten Pfarrkirche „Sankt Nikolaus“. Eine Senioren- und Patientengruppe erfreute sich bei einer beschaulichen Zusammenkunft in der Adventszeit im Pfarrheim. Insgesamt wurde von Marianne Maier von der Mobilen Krankenpflege ein Sachwert- und Spendenbetrag von 750 Euro für diese einmalige und von den Senioren gerne angenommene Aktion sowie für weitere soziale und kirchliche Zwecke zur Verfügung gestellt. Pfarrer Martin Müller bedankte sich für diese sinnvolle Jubiläums- und Spendenaktion. Überrascht und mit Freude nahm Maria Wölfl für den Seniorenclub die Spende in Empfang. – Bild (von links): Über die Spendenübergabe nach dem Gottesdienst freuten sich Marianne Maier, Pfarrer Martin Müller und Seniorenclubvorsitzende Maria Wölfl. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.2011
Alpenländische Weihnacht
Windberg: Geschichten und Musik zu den Festtagen
(ws) Am zweien Weihnachtstag, Montag, 26. Dezember, findet um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Es steht dieses Jahr unter dem Motto

„Alpenländische Weihnacht“. Günter Kellermeier wird in gewohnt gekonnter Manier seine Weihnachtsgeschichte erzählen. Umrahmt wird diese Geschichte von verschiedenen musikalischen Beiträgen, zusammengestellt von Margit Strobl, welche auch den „Windberger Viergsang“ in diesem Konzert leitet. Evi Simeth wird mit ihrer Harfe die Besucher mit himmlischen Klängen verzaubern, die Akkordeonistin Irmgard Schaffer begleitet nicht nur den „Windberger Viergsang“ sondern auch die „Musischul-Deandln“ von der Berufsfachschule Plattling. Mit von der Partie ist auch noch die Bläsergruppe unter Klaus Fischer und der Windberger Abteichor unter Joachim Schreiber. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unkostendeckung werden gerne genommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.2011
500 Euro an die Bettina-Bräu-Stiftung
Bei der Weihnachtsfeier des Stammtisches Großlintach wurde in Großlintach auch die Spendenübergabe an die Bettina-Bräu-Stiftung durchgeführt. Der Stammtisch brachte die stolze Summe von 500 Euro zusammen. Hans-Jürgen Achatz würdigte Bettina Bräu für ihr seit 33 Jahren unermüdliches Engagement und bedankte sich bei ihr für ihre aufopferungsvolle Arbeit mit einem Blumenstrauß. Sichtlich gerührt und mit einem großen Vergelt’s Gott nahm sie diesen entgegen. Zudem sprach Irmgard Bräu besonderen Dank für den Spendenbetrag aus, mit dem die Stiftung „Mehr Leben für krebskranke Kinder“ unterstützt wird. Damit zeige der Stammtisch erfreulicherweise auch erneut ein Herz für soziale Zwecke. Man sei für jede Spende dankbar, so Frau Bräu für die Bettina-Bräu-Stiftung. Der Stiftungszweck sei, Erleichterungen im sozialen Umfeld erkrankter Kinder zu schaffen, die Ursachenforschung von Krebserkrankungen zu unterstützen sowie verbesserte medizinische Maßnahmen und Heilmethoden zu fördern. — Bild: Stammtischvorstand Hans Achatz überreicht an Irmgard Bräu einen Scheck mit dem Spendenbetrag von 500 Euro. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.2011
Spende
Die Katholische Pfarrkirche in Hunderdorf erhält 500 Euro für die Ministranten. Am Freitag überraschte Stefan Spranger, Kundenberater der Raiffeisenbank Straubing eG, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, den Pfarrer und die vielen Jugendlichen im Rahmen einer Gruppenstunde und überbrachte den Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. „Wir freuen uns darüber, die Ministranten mit den Spendengeldern zu unterstützen“, so Stefan Spranger. „Mit dieser Spende können Aktionen für Gruppenstunden, Ausflüge und vieles mehr verwirklicht werden. Die Mittel stammen aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens und werden von uns an gemeinnützige Organisationen vergeben“, fügte Spranger hinzu. Auch seitens der Ministranten war die Freude natürlich groß über diesen unverhofften Geldsegen. Stellvertretend für alle 90 bedankte sich Pfarrer Pater Martin über dieses willkommene Geldgeschenk bei der ortsansässigen Raiffeisenbank. — Bild: Stefan Spranger überreicht den Spendenscheck an Pfarrer Pater Martin und seine Ministranten.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.2011
Viel Lebensfreude, kein Kitsch
Die erste CD der Blaskapelle Hunderdorf: „A frische Maß, dazua a Musi“
Wenn die Blaskapelle Hunderdorf an diesem Mittwochabend ihre erste CD präsentiert, tut sie dies an authentischer Stelle. Aus organisatorischen Gründen wurde die Scheibe nämlich nicht, wie eigentlich geplant, im Kloster Metten, sondern im Saal des Traditionsgasthauses Plötz aufgenommen. Genau da, wo die 21 Musikanten jetzt das Ergebnis ihrer Kreativität und emsigen Probenarbeit präsentieren.

Jeden Montag kamen die sechs jungen Damen und 15 Burschen im Mehrzweckraum des Hunderdorfer Rathauses zusammen, um überliefertes Liedgut aus der Heimat, aber auch bayerisch-böhmische Blasmusik einzustudieren. „Satzproben liefen extra“, verrät Hans Pollmann (47), Vorsitzender des Musikvereins Hunderdorf sowie Mentor und Motor der Blaskapelle. Der Verwaltungsangestellte und dreifache Vater investierte jede Minute seiner Freizeit in dieses Aushängeschild der Bayerwaldgemeinde.
Und so gelang es, Kinder (ab sieben Jahren), Jugendliche und junge Erwachsene für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu gewinnen.
„An Nachwuchs haben wir keinen Mangel“, freut sich Pollmann. „Die Burschen und Mädchen bekommen ja auch kostenlos eine fundierte Ausbildung.“ Musiklehrer Lothar Klein versteht es, seine Mannschaft zu motivieren.
„A frische Maß, dazua a Musi“, heißt die CD. Trotz aller Disziplin ist bei den Hunderdorfern also auch Griabigkeit angesagt. Nach den Proben setzt man sich gerne noch zusammen, Geburtstage werden zünftig gefeiert. „Die Gemischtheit spielt auch eine Rolle“, sagt Pollmann und meint damit, dass sich schon zarte Bande zwischen den weiblichen und männlichen Musikanten angebahnt haben. Beate Eberth, Karin Reiner, Maria Marchl, Marina Schießl und Julia Höcherl spielen die Klarinetten. In das „Hohe Blech“ wie Tenor- und Flügelhorn, Trompete und Zugposaune schmettern meisterlich Ludwig Marchl, Christian Michl, Stefan Leidl, Michael Maier, Felix Sepaintner und Maximilian Höcherl. Das „Tiefe Blech“ samt
Schlagzeug bedienen Jan Ulrich, Richard Stadler, Christian Stettmer, Michael Schmid, Benedikt Schedlbauer, Josef Drexler, Tobias Stadler, Daniel Prebeck und Regina Heigl.
Der Titel der Platte ist übrigens dem „Gföller Marsch“ entnommen, bei dem es um die „Deandl“ geht. So bekannte Weisen, wie der „Jäger aus Kurpfalz“, der Schmied-Marsch, „Mir san vom Woid dahoam“ und der Landler in As-Dur gehen mit den romantischen böhmischen Kompositionen „Wenn zwei Herzen fragen“, „Auf der Vogelwiese“ und „Darf ich bitten bei schöner Blasmusik“ eine harmonische Verbindung ein. Es knistert förmlich bei den insgesamt elf Liedern. Und immer spielen Herz/Schmerz eine wichtige Rolle. Dennoch kommt man erfreulicherweise ohne jeglichen Kitsch aus.
2002 bewahrte Pollmann die Kapelle vor der Auflösung
Dass die CD der Hunderdorfer Blaskapelle so professionell gemacht ist, geht auch auf die Tontechnik-Studenten Benedikt Schedlbauer, Andreas Kothmeier und Anton Funk zurück. Alle drei sind Mitglieder des Musikvereins. Sie hatten die Idee, das Projekt für ihr Bachelor-Studium an der privaten Medienschule SAE in München zu nutzen. Im Münchner Tonstudio wurde dann der Gesang des Duetts Lothar Klein/Kathrin Schedlbauer aufgenommen. Der Onlinevertrieb mit dem Herunterladen einzelner Titel gegen Gebühr über ein Internet-Auktionshaus ist angedacht. Unmittelbar gibt es die CD bei örtlichen und regionalen Institutionen (siehe Kasten).

Das 30-jährige Bestehen des Musikvereins wird im Sommer 2012 mit dem 15-jährigen der Blaskapelle beim Hunderdorfer Volksfest gefeiert. Erstmals trat die Formation also 1997 zusammen. Pollmann spielte damals die Tuba. Bald spielte man in Kirchen und kleinen Bierzelten. Als die Kapelle 2002 auseinanderzubrechen drohte, übernahm der Verwaltungsangestellte die Leitung und führte das engagierte Team zu neuen Dimensionen.
Heute stehen Gastspiele im Beckzelt auf dem Gäubodenfest und auf dem Karpfhamer Volksfest, immerhin dem drittgrößten Bayerns, im Terminkalender. Dank einer Partnerschaft mit der Blaskapelle St. Johann am Wimberg (Oberösterreich) dürfen sich die Hunderdorfer Musikanten eines Bekanntheitsgrades über nationale Grenzen hinaus erfreuen. Auch in die südfranzösische Partnerstadt Abo führte die Reise schon.
Benedetto-Parade war bisheriger Höhepunkt
Als absoluten Höhepunkt in der Geschichte der zusammengeschweißten Gemeinschaft empfindet Hans Pollmann jedoch die Teilnahme an der „Benedetto-Parade“ im vergangenen Jahr in Rom (Gäuboden aktuell berichtete). Dem deutschen Papst im Verein mit Kapellen aus aller Herren Ländern zu huldigen sei schon ein bewegendes Erlebnis gewesen. Auch wenn das örtlich getrennte und damit verzögerte Echo beim Schmid-Marsch damals nicht zum Tragen kam. Auf der neuen CD ist es dafür perfekt zu hören.
Quelle: Gäudboden aktuell, 14.12.2011
Investitionen in Krippe und Straßen
Viele Aktivitäten der Ortsvereine und Organisationen verzeichnet
Zahlreiche Investitionsmaßnahmen zur Infrastrukturstärkung hat

die Gemeinde Hunderdorf 2011 verwirklichen können. Engagiert setzte sich Bürgermeister Hans Hornberger für die 3 272 Einwohner zählende Gemeinde ein. „Viele Ziele, die wir uns gesteckt haben, konnten wir erreichen oder hierfür die Weichen stellen“, sagt der Gemeindechef hörbar erfreut.

Januar: Die neue Homepage der Gemeinde mit zeitgemäßer Navigation geht ans Netz. Gerhard Scherz wird neuer Geschäftsführer beim Wasserzweckverband.
Februar: Das Ratsgremium spricht sich grundsätzlich für ein Gewerbe- und Industriegebiet in Hofdorf, in der Nähe des Autobahnanschlusses, aus. Die Errichtung einer Hackschnitzelheizung für die zwei Bauhofgebäude wird beschlossen. Aufgrund hoher Kosten legt der Gemeinderat die Planung für einen Naturbadeweiher vorerst auf Eis. Peter Henke wird neuer, Vorsitzender beim CSU-Ortsverband, Stefan Diewald beim SPD-Ortsverband.

März: Mit dem ersten Spatenstich wird der Neubau der Kinderkrippe auf den Weg gebracht. April: Nathalie Obermeier wird an die Spitze der KLJB gewählt. Der Seniorenclub feiert sein 35-jähriges Bestehen mit Gottesdienst und Festakt. Christoph Leidl führt künftig die JU.

Mai: Die Deckenbauverstärkungsmaßnahme Au vorm Wald und Nolteweg wird abgeschlossen. Beim 39. IVV-Wandertag des Bayerwaldvereins machen sich rund 1 400 Wanderer auf der panoramareichen Strecke auf den Weg. Im Rahmen eines Festabends feiert die Schützenkameradschaft ihr 40-jähriges Bestehen. Die Gemeinde errichtet eine Photovoltaikanlage bei der Kläranlage. Beim 75-jährigen Gründungsfest der FFW Au vorm Wald geben der Jubelwehr 76 Vereine die Ehre.
Juni: Viele Gläubige feiern mit Pfarrer Pater Martin Müller dessen zehnjähriges Priesterjubiläum. Die Steinburger sind bei der Feier der 25-jährigen Ortepartnerschaft in Steinburg (Schleswig-Holstein).
Juli: Das Ratsgremium beschließt die Sanierung .der Straße Sollach-Hofdorf (Karmann) und der Eichenfeldstraße sowie die Feinasphaltierung der Kläranlagenzufahrt und der Stichstraße im Gewerbegebiet an der Thananger Straße.
August: Die moderne Gemeindebibliothek steigert die Entleihungen um 24 Prozent und wird mit dem Eon-Lesezeichenpreis ausgezeichnet. Der Gemeinderat spricht sich für die Beantragung der Dorferneuerung Steinburg beim Amt für Ländliche Entwicklung aus.

September: Das Oldtimer-Wettpflügen der Oldtimerfreunde findet gute Besucherresonanz. Zum neuen Schuljahr wechselt Rektor Reinhard Dietz überraschend nach Bogen. Kommissarischer Schulleiter wird Kornel Klar. Die Gemeinde beteiligt sich an einem Erdgasanschluss für Gewerbebetriebe sowie Privathaushalte.
Oktober: Pfarrer Martin Müller wird von Bischof Gerhard Ludwig Müller zum Dekan für 31 Pfarreien im Dekanat Bogenberg-Pondorf ernannt.

November: Der Gemeinderat gibt eine Machbarkeitsstudie für eine zukunftsorientierte Biomasseheizung oder anderweitige energieeffiziente Heizung beim Schulzentrum in Auftrag. Der Wasserzweckverband verabschiedet Geschäftsführer Josef Breu nach 30-jähriger Tätigkeit.

Dezember: Die Anfang Oktober bezogene Kinderkrippe wird gesegnet. Bauherr war die Gemeinde, in der laufenden Betriebsträgerschaft wird die Krippe von der Kirchenstiftung geführt. Im Baugebiet Brunnenstraße herrscht übers Jahr reges Wohnbaugeschehen. Von 31 Bauplätzen sind zum Jahresende bereits 28 verkauft.
Text/Fotos: Xaver Kern
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.2011
Musikalisches Glanzstück mit elf Titeln
Die erste CD der Blaskapelle Hunderdorf heißt „A frische Maß, dazu a Musi“
Hunderdorf. (dw) Sehr gut besetzt mit Gästen aus Hunderdorf und der Umgebung war am Mittwochabend der Saal des Gasthauses Plötz in Großlintach, denn es galt als Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit zwischen einem Studententrio und der Blaskapelle ein echtes musikalisches Glanzstück zu präsentieren: nämlich die erste eigene Compact Disc (CD), die genau in diesem Saal aufgenommen wurde und mit elf Titeln Liedgut aus der Heimat und bayerisch-böhmische Blasmusik präsentiert.

Mit dabei waren natürlich auch die drei für die Aufnahmen verantwortlichen Tontechniker Benedikt Schedlbauer, Andreas Kothmeier und Tony Funk und die 21 Blechbläser mit Kapellmeister Lothar Klein. Klar, dass die Besucher von der Blaskapelle in der ganzen Klangfülle ihrer Instrumente mit dem schneidigen Defiliermarsch empfangen wurden, ehe Musikvereins-Vorsitzender Hans Pollmann Willkommensworte sprach. Und dabei lüftete er das mit Spannung erwartete Geheimnis über den Titel der CD. „Mit der Bezeichnung ,A frische Maß, dazu a Musi` haben Plattenmacher samt Kapellmeister Lothar Klein ein toll zutreffendes I-Tüpfelchen auf ihr Werk gesetzt.“ Zuerst aber, so Pollmann, würde nun ein Film über die Entstehungsgeschichte mit den vielfältigen Produktionsabläufen gezeigt.

und Andy Kothmeier ihre erste CD überreicht
Mit Erläuterungen zu diesem ebenfalls im Plötz-Saal gedrehten Film wandten sich die drei Macher-Experten an ihre Zuhörer. Alle drei sind Tontechniker-Studenten des Studiengangs „Bachelor of Arts Audio Production“ in München, die sich im Rahmen eines Praxisobjektes für die Produktion einer CD entschieden.
Von der zündenden Idee …
Die zündende Idee, dabei gerade bei der Blaskapelle in Hunderdorf damit zu landen, hatte der als Bub schon begeistertes Gründungsmitglied der Blaskapelle gewordene Musikvereinsvorsitzender Hans Pollmann und Kapellmeister Lothar Klein bekamen von Benedikt Schedlbauer, Tony Funk und Andy Kothmeier ihre erste CD überreicht. „Bene“ Schedlbauer. „Allerdings waren wir uns alle überhaupt nicht bewusst, was da für eine Schwerstarbeit auf uns zukommt“, erinnert er sich. Und unterstützt von seinen beiden Mitarbeiterfreunden, dem Tony Funk und Andi Kothmeier, berichtet er über die verschiedenen Details der in Hunderdorf zusammen gestellten Aufnahmen, die bis zur Veröffentlichung und Vermarktung vorgenommen werden mussten.
Überzeugen von dieser Schwerstarbeit konnte man sich tatsächlich dann bei der Filmvorführung. Der aber, gedreht in bemerkenswert jugendlicher Frische, löste nicht nur Bewunderung aus ob der Intensität, mit der die Blaskapell-Musiker proben mussten, sondern reizte auch mit erheiternden Slapstick – Einzelheiten zum Lachen. Zu komisch auch, wenn zum Beispiel der Lothar Klein mit Händen und Füßen dirigierend sicher nicht gewollte, aber umso lustigere Tänze aufführte. Schließlich war auch die in ein Tonstudio nach München verlegte Endproduktion zu sehen, in deren Verlauf aus veranschlagten drei Nächten ganze zwölf wurden.
…zur ersten Hörprobe
Danach, die mit spannender Vorfreude erwarteten Hörproben der damit erstmals der Öffentlichkeit vorgestellten CD, jeweils einfühlsam moderiert von Christian Michl, dem 2. Vorsitzenden des Musikvereins. Unter den schwungvoll aufgespielten Märschen, Landlern, Polkas und Walzern bekannte Weisen, wie „Der Jäger aus Kurpfalz“, der „Schmiedmarsch“, „Mir san vom Woid dahoam“ „Gablonzer Perlen“ oder auch ein „Landler in AS-Dur“ gehen mit romantischen böhmischen Kompositionen wie „Wenn zwei Herzen fragen“ und „Darf ich bitten bei schöner Blasmusik“ zum goldenen Ausklang eine meisterhaft zusammengestellte, Ohren und Herzen gleichermaßen erfreuende Verbindung ein. Der CD-Titel ist dem am Anfang stehenden „Gföller Marsch“ entnommen, in dem wie auch bei fünf weiteren Liedbeiträgen das Gesangsduo Katrin Schedlbauer/Lothar Klein mit dem beschwingten Temperament ihrer Stimmen überzeugt.
Vor dem lang anhaltenden Beifall oblag es Hans Pollmann, dem Studententrio Bene, Tony, Andy und der Blaskapelle mit ihrem Leiter Lothar Klein seinen Dank auszusprechen. Das tat auch Bürgermeister Hans Hornberger, der dabei betonte: „Ihr macht in wunderschöner Art unsere Heimatgemeinde im ganzen Land bekannt und bestätigt, dass Blasmusik es versteht, in unnachahmlicher Weise Menschen ihre Zusammengehörigkeit fühlen zu lassen.“
Abschließend machte, Pollmann darauf aufmerksam, dass die CD ab sofort käuflich außer beim Leserservice des Tagblatts auch in verschiedenen Anlaufstellen zu , erwerben sei.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2011
Fäkalschlammabfuhr
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. (xk) Soweit die Meldungen über die durchgeführten Leerungen, beziehungsweise erfolgten Schlammspiegelmessungen der Hauskläranlagen für das Jahr 2011 noch nicht vorgelegt wurden, sind diese der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf bis spätestens 31. Dezember vorzulegen. Darauf weist die VG hin.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2011
Jahr mit vielen Investitionen
Bürgermeister zieht für das Jahr 2011 positive Bilanz
Hunderdorf. (xk) „Wir können gemeinsam zurückblicken auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr“, sagte Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger bei der diesjährigen Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates im Gasthaus Freudenstein in Au vorm Wald. Viele Maßnahmen und Planungen seien im Rahmen des 7,4 Millionen-Euro-Haushalts für eine weitere kontinuierliche Gemeindeentwicklung durchgeführt beziehungsweise auf den Weg gebracht worden.
Bei der Jahresschlusssitzung ließ das Gemeindeoberhaupt die wichtigsten Ereignisse Revue passieren, untermalt mit den Jahresbildern des Geschäftsleiters Xaver Kern. So wurden im Rahmen des 7,4-Millionen-Euro-Haushalts größere Investitionen durchgeführt, unter anderem mit dem Neubau der Kinderkrippe (550 000 Euro), der Rathaussanierung (180000 Euro), diversen Straßensanierungen beziehungsweise Feinasphaltierungen (gesamt zirka 400 000 Euro) und der Hackschnitzelheizung mit Lagerhalle am Bauhof (75 000 Euro). Die Pro-Kopf-Verschuldung konnte weiter gesenkt werden auf 517 Euro.
„Eine erfreuliche Entwicklung nahm das Baugebiet „Hochfeld-Süd III“ (Brunnenstraße), wobei zwölf Bauplätze übers Jahr verkauft wurden und so nahezu alle 31 Bauplätze vergeben sind“, so der Gemeindechef.
Er verwies zudem auf die beantragte Förderung für Dorferneuerungsmaßnahmen in Steinburg, auf die eingeleitete Bauleitplanung für ein Gewerbegebiet mit rund neun Hektar in Hofdorf, Nähe Autobahnanschluss, und auf den Konzessionsvertrag für den Anschluss Hunderdorfs an die Erdgasversorgung. Weiterhin werde dieser Tage das neue TLF 16/24 (244 000 Euro) für die FF Hunderdorf ausgeliefert als bedeutende Beschaffungsmaßnahme Bemühen, eine bestmögliche Ausstattung für den Brandschutz und die technische Hilfe zu gewährleisten.
Im Rahmen der Pflege der Patenschaft mit der 5. Kompanie brachte die Gemeinde auch den besonderen Stellenwert zu Bundeswehr und Soldaten zum Ausdruck, die ihrerseits wiederum mit verschiedenen Aktivitäten die Patenschaft mit Leben erfüllten. Weiterhin verwies der Bürgermeister auf die Verabschiedung von Rektor Reinhard Dietz, der überraschend nach Bogen wechselte, sowie auf das besondere Engagement der Bibliotheksleiterin und des Freundeskreisteams, auf das zehnjährige Weihejubiläum und die Dekan-Ernennung von Pfarrer Martin Müller sowie die Doppelmeisterschaft der ersten und zweiten Fußballmannschaft des Sportvereins. Mit vielfältigen Aktivitäten sorgten die Vereine für ein lebendiges Vereins- und Gemeindegeschehen, so der Rathauschef, der abschließend für das Jahr 2011 23 Geburten, neun Eheschließungen und 21 Sterbefälle vermeldete bei einer leicht steigenden Einwohnerzahl auf 3 272 Einwohner.
„Danke für ein gutes Jahr, gehen wir mit Weitblick in die Zukunft“, so leitete Bürgermeister Hans Hornberger über auf die anstehenden Schwerpunkte des Jahres 2012. Die gewichtigen Maßnahmen, mit denen die Bayerwaldgemeinde weiter nach vorne gebracht werden soll, sind die Neugestaltung des Kinderspielplatzes am Quellenweg, der Erdgasanschluss für Gewerbe und Privathäuser, Sanierung beziehungsweise Neubau des Leichenhauses, Instandsetzung weiterer Straßen und Gehwege, Machbarkeitsstudie für eine energieeffiziente, umweltfreundliche Heizung im Schulzentrum, Bauleitplanung für „GE Hofdorf“, Restfinanzierung FF-Fahrzeug TLF 16/24, Planung für Doppelturnhalle und Schulhofzufahrtsgestaltung, Planung eines neuen Wohnbaugebietes. „Der Zusammenhalt und der Einsatz bringen unsere Gemeinde auch 2012 auf einem guten Weg weiter“, zeigte sich der Redner zuversichtlich.
3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner betonte, die Gemeinde habe viele Projekte verwirklicht, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu sichern.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2011
Großes Lob für Bibliotheks-Team
Jugend des EC Steinburg Vierte bei Meisterschaft — Jahresschlusssitzung
Hunderdorf. (xk) Bei der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates würdigte Bürgermeister Hans Hornberger die außerordentliche ehrenamtliche Tätigkeit des Bibliotheksteams, die 30-jährige Geschäftsführertätigkeit von Josef Breu sowie den sportlichen Erfolg des U 14-Eisstockteams des EC Steinburg und sprach Dank und Anerkennung aus.

„Wir haben ein besonders engagiertes Team in der Gemeindebibliothek Hunderdorf, Neukirchen, Windberg, in der modernisierten vormaligen Schülerbücherei. Die Auswertung der bayerischen Bibliotheksstatistik hat gezeigt, dass in unserer Gemeinde eine sehr erfolgreiche Bibliotheksarbeit geleistet wird“, konstatierte Bürgermeister Hans Hornberger. Er bilanzierte entsprechend dem Schreiben der Bayer. Staatsbibliothek, dass die Bibliothek in Hunderdorf die Entleihungen um 24 Prozent steigern konnte und damit deutlich über dem Trend in Niederbayern und der Oberpfalz liegt. Dies lasse auf eine aktive, engagierte und kundenorientierte Bibliotheksarbeit schließen. Diese positive Entwicklung wurde übers Jahr auch mit dem 1 000-Euro- Lesezeichenpreis 2011 von Eon Bayern honoriert, so der Rathauschef. Der Bürgermeister zollte der Bibliotheksleiterin Sandra Meindl mit dem gesamten Freundeskreis-Team einschließlich des vormaligen Schulleiters Dietz ein großes Dankeschön.
Anerkennende Worte gab es auch für den vormaligen Geschäftsführer des Wasserzweckverbandes Josef Breu, der seit 30 Jahren, von 1982 bis 2011, diese Tätigkeit nebenberuflich ausübte und in all der Zeit gut mit der Gemeinde zusammenarbeitete. Josef Breu habe sich als Geschäftsführer mit großem Engagement für den Zweckverband Wasserversorgung Bogenbachtalgruppe eingesetzt und die vielfältigen Aufgaben hervorragend erledigt. „Josef Breu war all die Jahre die Schaltstelle, bei der alles zusammenlief und er hatte beste Kenntnisse über das Versorgungsgebiet mit rund 2 500 angeschlossenen Haushalten“, resümierte Hornberger, der abschließend ein Anerkennungspräsent überreichte. „Mit der U14-Jugend des EC Steinburg haben wir erfolgreiche Eisstockschützen unter uns. So stellte der Gemeindechef das bei den bayerischen Meisterschaften am 11. Dezember erfolgreiche Stockschützenteam vor. Es belegte im Mannschaftsschießen den beachtlichen vierten Platz mit Simon Wirth, Markus Gürster, Katharina Riepl und Andreas Trautinger. Zuvor wurde das junge Team bereits Kreismeister und belegte den zweiten Platz auf Bezirksebene. Namens der Gemeinde und des Gemeinderates gratulierte Bürgermeister Hornberger offiziell zu dieser hervorragenden Platzierung und zollte auch den Betreuern Armin Altmann, Wolfgang und Martina Riepl große Anerkennung.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2011
Rathaus am Donnerstag zu
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 22. Dezember, ist das Rathaus der Gemeinde .Hunderdorf beziehungsweise der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf ab 14 Uhr geschlossen. Am Freitag, 23. Dezember, ist das Rathaus wie üblich von 8 bis 12 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2011
Doppelturnhalle wäre dringend nötig
Versammlung des Schulverbands — Verträge für Mittagsbetreuung bewilligt
Hunderdorf. (xk) Eine Versammlung des Schulverbandes Hunderdorf fand kürzlich im Amtshaus in Windberg statt. Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) legte sodann das Jahresrechnungsergebnis 2010 vor.
Dazu gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Hornberger (Hunderdorf), den Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung bekannt. Zudem wurden die größeren Abweichungen der Jahresrechnungsergebnisse von den Haushaltsansätzen angeführt. Besondere Prüfungsbemerkungen waren nicht veranlasst, so Hornberger.
Nachdem keine besonderen Prüfungsfeststellungen erfolgten, stellte die Schulverbandsversammlung das Jahresrechnungsergebnis 2010 in den Solleinnahmen und -ausgaben mit 778 901,80 Euro fest. Zugleich wurden von der Schulverbandsversammlung die aufgeführten unausweichlichen Haushaltsüberschreitungen gebilligt und zur Jahresrechnung des Vorjahres Entlastung erteilt.
Im nicht öffentlichen Teil wurden Arbeitsverträge für die Mittagsbetreuung angepasst sowie eine Ausschreibung im nächsten Jahr für die Hausmeisterstelle in der Grundschule beschlossen. Ebenso wurden zwei Personalstunden wöchentlich für die Mittags- und Beförderungsaufsicht an der Mittelschule bewilligt auf Antrag des kommissarischen Schulleiters Kornel Klar. Zugestimmt wurde einer Schülermitbeförderung auf einer bestehenden Schulbuslinie. Zu einem Antrag der Schützenkameradschaft Hunderdorf auf Bogenschießen-Trainingszeiten in der Schulturnhalle wurde konstatiert, dass wegen bereits voller Belegung insoweit keine Möglichkeit -gegeben ist, die Turnhalle zur Nutzung bereitzustellen. Alternativ wurde der Schulpavillon in Aussicht gestellt mit der Maßgabe sich mit dem Schulhausmeister abzustimmen. Zu einer Verbandsratsanfrage führte Bürgermeister Hornberger aus, dass die Planung für die zweite Turnhalle im Laufen ist und in der Machbarkeitsstudie eine Hackschnitzelheizung sowie andere alternative Energieträger einbezogen werden.
Der kommissarische Schulleiter Klar unterstrich, dass eine Doppelturnhalle vom Bedarf her dringend erforderlich wäre. Weiterhin wurde die Verbandsversammlung informiert, dass am verkaufsoffenen Sonntag/Mühlhiaslmarkt am 29. März die Turnhalle mit einer Flugmodellschau belegt sein wird. Der mittige Modell-Aufstellbereich wird mit Teppich ausgelegt, der Besuchergang mit entsprechenden Trittmatten ausgelegt, um den Turnhallenboden zu schützen. Dazu wurde ebenso seitens der Schulverbandsversammlung und des Schulleiters Einverständnis signalisiert mit der Maßgabe, dass eine einvernehmliche Abstimmung mit dem Schulhausmeister erfolgt.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2011
„Engel singen Jubellieder“
Enorm viele Besucher bei besinnlichem Waldadvent
Windberg. (ws) In Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung veranstaltete der Pfarrgemeinderat in vorweihnachtlicher Atmosphäre den alljährlichen Waldadvent in Oberbucha. Es zeigte sich wieder welch enorme Anziehungskraft dieser Waldadvent in der herrlichen Windberger Kulturlandschaft besitzt. Viele nutzten den Anlass zu einer Winterwanderung von Windberg, Irensfelden, Meidendorf, ja sogar von Hunderdorf und Steinburg, vorbei an der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz, nach Oberbucha.

Um 17 Uhr trafen sich alle beim Baugeschäft Schuster und wanderten mit kostenlos zur Verfügung gestellten Kerzen und Laternen etwa einen halben Kilometer durch den Wald hin zu einem schön geschmückten Christbaum und der weithin sichtbare, beleuchtete Stern in einem Baum verzauberte die Besucher. Dort wurden alle von der Blaskapelle „De Andern“ mit der „Hirtenweise“ empfangen.
Der Pfarrgemeinderat hatte sich mit seinem Programm viel Mühe gemacht. Helmut Haimerl und Werner Engl von der Kirchenverwaltung hatten den Baum geschmückt und die Feuerwehr für die Beleuchtung des Waldes gesorgt. Abt Hermann- Josef Kugler war bei seiner besinnlichen Einführung hoch erfreut, dass wiederum so enorm viele Besucher, darunter auch viele Kinder, in den Wald nach Oberbucha gekommen sind.
Mit wunderschöner Musik der Blaskapelle und Flötenstücken von Eva Mühlbauer und Lisa Hafner sowie beeindruckend gesungenen Liedern von Brigitte und Sissi wurden die Besucher auf die vierte Adventswoche und auf das Weihnachtsfest eingestimmt. Die Abgeschiedenheit des Waldes sowie die hervorragend vorgetragen Texte und Gedichte von Petra Reisinger, Kerstin Schmidbauer, Katrin Gilch, Johann Kraus, Moritz Gilch und Sandra Gilch schenkten allen genügend Ruhe, um den tiefen Sinn menschlichen Daseins zu erahnen. Der Windberger Abteichor unter Leitung von Kirchenmusiker Joachim Schreiber beeindruckten die Besucher mit den wunderschön gesungenen Liedern „Engel singen Jubellieder“ und „Shalom“. , Am Ende kamen dann noch große Schneeflocken vom Himmel und verzauberte alles und jeden.
Nach einem wärmenden Kinderpunsch oder Glühwein machten sich alle wieder zufrieden und mit innerlicher Ruhe auf dem Heimweg.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2011
Musik zu Weihnachten
Windberg. (ws) Die Festgottesdienste über die Weihnachtsfeiertage werden in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg musikalisch besonders feierlich gestaltet. In der Kindermette am Samstag, 24. Dezember, um 16 Uhr spielt Klaus Bauer auf seinem Keyboard, Joachim Schreiber spielt an der Orgel. In der Christmette um 22 Uhr singt die Windberger Schola und Joachim Schreiber spielt die Orgel. Am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, ist um 9 Uhr ein feierlicher Gottesdienst mit Volksgesang und weihnachtlicher Orgelmusik, gespielt vom Windberger Kirchenmusiker Joachim Schreiber, des Weiteren spielt Klaus Fischer mit der Posaune. Um 10.30 Uhr findet dann das feierliche Pontifikalamt statt. Dabei. erklingt die bekannte „Pastoralmesse in G“ von Karl Kempter für Soli, Chor und Orchester. Als Gesangssolisten wirken Magdalena Hinterdobler (Sopran), Jutta Fruhstorfer (Alt), Rene Wagner-Jones (Tenor) und Heinz Grebe (Bass). Zu Beginn der Messfeier singt der Windberger Abteichor, begleitet vom Orchester, das „Transeamus“ von Josef Schnabel. Nach der Lesung singt die Solistin Jutta Fruhstorfer ein „Krippenlied“ von Ferdinand Andergassern. Begleitet wird sie hierbei von der Flötistin Elisabeth Fuchs und dem Organisten Sebastian Obermeier. Der Windberger Abteichor hat für dieses Jahr auch ein neues Krippenlied einstudiert, das „Admonter Krippenlied“ von Leopold Hörlezeder, das während der Kommunionausteilung vorgetragen wird. Der erste Weihnachtsfeiertag endet mit einer lateinisch gesungenen Pontifikalvesper um 18.30 Uhr, zu der die Bevölkerung willkommen ist.
Am zweiten Feiertag, 26. Dezember, finden die Gottesdienste zu denselben Uhrzeiten wie am Vortag statt. Nachmittags um 16 Uhr findet das traditionelle Weihnachtskonzert unter dem Motto „Alpenländische Weihnacht“ statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2011
Windkraft: Gemeinde für Standortplanung von Anlagen
Anliegerversammlung wegen Hackschnitzelheizung
Windberg. (xk) Der Gemeinderat Windberg hat in seiner kürzlich im Amtshaus Windberg stattgefundenen Sitzung die Architektenleistungen für die Flächennutzungsplanung zur Steuerung von Windkraftanlagen vergeben. Die Gemeinde Windberg beteiligt sich an der interkommunalen Planung zur Steuerung der Standorte für Windkraftanlagen im Landkreis.
Die Vergabe der Architektenleistungen erfolgte an das Planungsteam Trummer-Bartsch. Schwerpunkte der Planung sind ein fachliches Entwicklungskonzept und eine Windpotenzialstudie für Anlagen von 50 m, 100 m und 150 m und ein Teilflächennutzungsplan.
Die Kosten für die Gemeinde Windberg belaufen sich auf rund 3000 Euro zuzüglich 700 Euro bei einer Ausweisung von Windkraftstandorten im Gemeindegebiet oder abzüglich 500 Euro, wenn kein Sondergebiet für Windkraftanlagen im Gemeindegebiet ausgewiesen wird. Beauftragt wurde zugleich das Einscannen und Georeferieren des Flächennutzungsplans als Planungsgrundlage.
Zum vorliegenden Planentwurf der Gemeinde Hunderdorf zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 8 „GE Hofdorf“ wurden keine Bedenken erhoben.
Aufgrund eines Anliegerantrags soll im Bereich Girletweg eine zusätzliche Straßenlampe errichtet werden. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu mit der Maßgabe, dass sich die Anlieger an den Kosten entsprechend beteiligen. Weiter informierte Bürgermeister Hans Gstettenbauer den Gemeinderat über den Sachstand zur Errichtung eines Biomasseheizwerks. Aus terminlichen Gründen kann in diesem Jahr keine Informationsveranstaltung mehr erfolgen. Diese ist im Januar nächsten Jahres vorgesehen. Zwischenzeitlich sollen noch Erkundigungen über die Gründung einer Genossenschaft und die Erlangung von Sicherheiten eingeholt werden.
Der Bürgermeister dankte dem Gemeinderat zum Schluss der letzten Arbeitssitzung im Jahr 2011 für die gute und einvernehmliche Zusammenarbeit das ganze Jahr über. Dadurch konnte wieder viel für die Gemeinde Windberg erreicht werden. Ebenso dankte er dem Gemeinderat für die tatkräftige Unterstützung beim Adventsnachmittag für die Senioren der Gemeinde.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2011
Hunderdorf. Chor „Friends“: Heute Donnerstag, 19 Uhr, Weihnachtsfeier, Jugendheim (Plätzchen mitbringen).
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
Hunderdorf. Gemeinde: Hallenbad in der Mittelschule in den Schulferien geschlossen. Nächster öffentlicher Betrieb am Freitag, 13.1.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
Hunderdorf. Ministranten: Samstag, 24.12., Proben, 9 Uhr Kinder-Christfeier, 9.30 Uhr Weihnachtstag, 10.15 Uhr Christmette.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
Hunderdorf. Pfarrbüro: Von 24.12. bis 6.1. geschlossen. Sprechstunde entfällt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
Hunderdorf. Pfarrei: Samstag, 24.12., 15.30 Uhr, Kinder-Christmette, 22 Uhr: Christmette. Sonntag, 25.12., 9 Uhr, Festgottesdienst zu Weihnachten. Montag, 26.12., 9 Uhr, Weihnachts-Gottesdienst mit Kindersegnung.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
ANDEREN HELFEN. Die Kindertagesstätte Sankt Nikolaus aus Hunderdorf hat sich dieses Jahr erstmals an der „Weihnachtstrucker“-Aktion von Antenne Bayern beteiligt. Die Eltern waren Sehr spendenbereit und so waren in kürzester Zeit die Listen der mitzubringenden Gegenstände mit Namen gefüllt. Den Kindern soll durch diese Aktion nähergebracht werden, dass es auch Kinder in anderen Ländern, wie 13osnien, Albanien :und Rumänien gibt, denen es nicht wirklich gut geht. Die Kinder packten eifrig ein und waren selbst begeistert, dass sie somit armen Kindern helfen können. Die Pakete wurden anschließend zu einer bekannten Sammelstelle gebracht, wo sie von den „Weihnachtstruckern“ abgeholt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
Finanzmedaille für Jürgen Tanne
21 Jahre ehrenamtlicher Finanzrichter — Verleihung bei Festakt in München
Hunderdorf/München. (xk) Mit der Medaille für Verdienste um das bayerische Finanzwesen in Bronze gab es für Kreishandwerksmeister und 2. Bürgermeister Jürgen Tanne aus Hunderdorf eine weitere Auszeichnung. Damit wurde Tanne für seine 21-jährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter beim Finanzgericht München geehrt. In der vom bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder unterzeichneten Ehrungsurkunde wird die Verdienstmedaille „in Anerkennung der herausragenden Leistungen“ verliehen.

„Ehrenamtliche Richter stärken die Unabhängigkeit der Gerichte. Ich danke Ihnen für die langjährige verdienstvolle Tätigkeit und Ihren großartigen engagierten Einsatz“, mit diesen Worten händigte der Staatssekretär des Staatsministeriums der Finanzen, Franz Josef Pschierer, die Bayerische Finanzmedaille in Bronze an ausgeschiedene ehrenamtliche Richter am Finanzgericht München bei einem Festakt im Atrium aus. Darunter war auch Jürgen Tanne aus Hunderdorf.
Damit wurde sein 21-jähriges Wirken zur Urteilsfindung bei finanzgerichtlichen Verfahren als ehrenamtlicher Finanzrichter gewürdigt. Tanne war mit Ablauf des Jahres 2010 als ehrenamtlicher Richter beim Finanzgericht ausgeschieden.
Im Anschreiben zur Urkundenverleihung von Finanzminister Dr. Markus Söder heißt es: „Sie haben unter Zurückstellung persönlicher Interessen und mit großem Engagement über 21 Jahre hinweg der Rechtspflege gedient. Für Ihren langjährigen Einsatz spreche ich den Dank und die Anerkennung der Bayerischen Staatsregierung aus. Ihr ehrenamtliches Engagement ist beispielgebend. Unser Gemeinwesen und unsere Rechtsordnung brauchen Menschen wie Sie, die mit gesundem Menschenverstand, Lebens- und Berufserfahrung die Sachkenntnis der Berufsrichter ergänzen und so die Unabhängigkeit und Kompetenz der Finanzgerichte stärken.“
Seit der Begründung der Finanzgerichtsbarkeit und damit auch der Finanzgerichte im Jahr 1919 sind ehrenamtliche Richter an der Steuerrechtsprechung beteiligt. Die Finanzgerichte haben es nach den Worten von Pschierer mit einer hochkomplexen Materie zu tun, die ständig im Fluss ist. Änderungen der Steuergesetze seien an der Tagesordnung. Das bedeute ständige Herausforderungen für Steuerpflichtige und Berater, die Steuerverwaltungen und auch die Finanzgerichte. Das Steuersystem weise rund 56000 Einzelvorschriften auf.
Steuervereinfachung sei eine steuerpolitische Daueraufgabe und müsse zum ständigen Wegbegleiter der Politik werden, betonte der Staatssekretär. Etwa jeder dritte Deutsche engagiere sich ehrenamtlich. Auch das langjährige ehrenamtliche Engagement als Finanzrichter sei ein Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und ein Zeichen gelebter Demokratie, hob Pschierer in seiner Ansprache hervor. Im Namen von Finanzminister Dr. Markus Söder überreichte der Staatssekretär anschließend die insgesamt 27 Ehrenurkunden mit der entsprechenden bayerischen Finanzmedaille.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
Alpenländische Weihnacht
Windberg: Geschichten und Musik zu den Festtagen

(ws) Am 2. Weihnachtstag, Montag, 26. Dezember, findet um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Es steht dieses Jahr -unter dem Motto „Alpenländische Weihnacht“. Günter Kellermeier wird in gewohnt gekonnter Manier seine Weihnachtsgeschichte erzählen. Umrahmt wird diese Geschichte von verschiedenen musikalischen Beiträgen, zusammengestellt von Margit Strobl, welche auch den „Windberger Viergsang“ in diesem Konzert leitet. Evi Simeth wird mit ihrer Harfe die Besucher mit himmlischen Klängen verzaubern, die Akkordeonistin Irmgard Schaffer begleitet nicht nur den „Windberger Viergsang“ sondern auch die „Musischul-Deandln“ von der Berufsfachschule Plattling. Mit von der Partie ist auch noch die Bläsergruppe unter Klaus Fischer und der Windberger Abteichor unter Joachim Schreiber. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unkostendeckung werden gerne genommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
ENDSPURT BEIM WEIHNACHTSHAUS in der Friedenstrasse 9 in Hun derdorf . An den vier Adventswochenenden erstrahlten das mit rund 25 000 bunten Lichtern geschmückte Wohnhaus und der Vorgarten im Lichterglanz. Vor allem die Kinder hatten ihre wahre Freude an winkenden Weihnachtsmännern, zierlichen Rentieren, glitzernden Sternen und der Geschenkpäckchen-Eisenbahn. Die außergewöhnliche Lichter- und Glühweinaktion der Familien Gegenfurtner und Thomas fand gute Besucherresonanz. Gegen Spenden zugunsten der Tagblatt-Hilfsaktion „Freude durch Helfen“ erfolgte Glühweinausschank und die Abgabe von heißen Würstchen, Lebkuchen und Stollen. Am Freitag, 23. Dezember, ist Endspurt mit Weihnachtsklängen von Andreas Hastreiter. Am Sonntag, 25. Dezember, ist das Weihnachtshaus das letzte Mal geöffnet, es spielt die Band „Steffi und die Blue Jeans“. Die Öffnungszeiten sind an beiden Tagen von 17.30 bis 22 Uhr. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.2011
Kurs für Kinder mit Ski und Snowboard
Windberg. (ws) Auch dieses Jahr veranstaltet die Skiabteilung des Sportvereins Windberg einen Kinderski- und Snowboardkurs in Sankt ‚Englmar. Vom Dienstag, 27., bis Freitag, 30. Dezember, werden bei ausreichender Schneelage erfahrene Übungsleiter die Kinder in verschiedenen Altersklassen unterrichten. Ein möglicher Ausweichtermin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Anmeldung bei Birgit Zitzelsberger; Telefon 0178/8493779, oder Johannes Frankl, Telefon 0179/1268480.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2011
NEUJAHRSANBLASEN DES MUSIKVEREINS. Der Musikverein Hunderdorf lässt auch heuer wieder altes Brauchtum aufleben. Die Musikanten der Blaskapelle Hunderdorf sind wieder in Hunderdorf und den umliegenden Ortsteilen zum „Neujahr anblasen“ unterwegs. bereits ab Dienstag, 27. Dezember, bis einschließlich Freitag, 30. Dezember, ziehen die jungen und übers Jahr stets engagierten Blasmusikerinnen und -musiker durch die Gemeinde. Heuer sind wieder zwei: Bläsergruppen mit jeweils rund fünf Spielern unterwegs, die zu den Häusern gehen und mit schneidigen Blasmusikklängen das neue Jahr begrüßen. Darauf freuen sich die Blechbläser, auch wenn es draußen kalt sein sollte. Vor jeder Tür bringen sie ein schmissiges Ständchen zu Gehör und wünschen der Bevölkerung nach alter Tradition mit musikalischen Klängen ein „gutes neues Jahr“. So mancher Musikfreund lässt sich noch eigens ein Extra-Stückl drauf spielen. — Bild: Die Hunderdorfer Blasmusikanten gehen zum traditionellen Neujahranblasen von Haus zu Haus. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2011
Gemeinde würdigt Engagement
Auszeichnungen für Bibliotheksteam, Jugend des EC Steinburg und Josef Breu
Hunderdorf. (xk) Bei der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates standen Ehrungen von Bürgern für verdiente Tätigkeit im Mittelpunkt. Bürgermeister Hans Hornberger würdigte die außerordentliche ehrenamtliche Tätigkeit des Bibliotheksteams, die 30-jährige Geschäftsführertätigkeit von Josef Breu sowie den sportlichen Erfolg des U14-Eisstockteams des EC Steinburg.
„Wir haben ein besonders engagiertes Team in der Gemeindebibliothek Hunderdorf, Neukirchen, Windberg, in der modernisierten vormaligen Schülerbücherei. Die Auswertung der bayerischen Bibliotheksstatistik hat gezeigt,, dass in unserer Gemeinde eine sehr erfolgreiche Bibliotheksarbeit geleistet wird“, konstatierte . Bürgermeister Hans Hornberger. Er bilanzierte entsprechend dem Schreiben der Bayerischen Staatsbibliothek, dass die Bibliothek in Hunderdorf die Entleihungen um 24 Prozent steigern konnte und damit deutlich über den Trend in Niederbayern und der Oberpfalz liegt. Dies lasse auf eine aktive, engagierte und kundenorientierte Bibliotheksarbeit schließen. Diese positive Entwicklung wurde übers Jahr auch mit dem 1 000 Euro- Lesezeichenpreis 2011 von Eon. Bayern honoriert, so der Rathauschef. Er betonte, dass der Stromversorger unter dem Motto „Bibliotheken fördern Lesen“ herausragende Bibliotheken fördere, die Kinder besonders und einfallsreich für das Lesen begeistern. Der Bürgermeister zollte der Bibliotheksleiterin Sandra Meindl mit dem gesamten Freundeskreis-Team einschließlich• des vormaligen Schulleiters Dietz ein großes Dankeschön und überreichte ein Präsent für das Team.

Anerkennende Worte gab es auch für den vormalige Geschäftsführer des Wasserzweckverbandes Josef Breu, der seit 30 Jahren, von 1982, bis 2011, diese Tätigkeit nebenberuflich ausübte und in all der Zeit gut mit der Gemeinde zusammenarbeitete. Josef Breu habe sich als Geschäftsführer mit großem Engagement für den Zweckverband Wasserversorgung Bogenbachtalgruppe eingesetzt und die vielfältigen Aufgaben hervorragend erledigt. Die Durchführung der einzelnen Bau- und Erweiterungsmaßnahmen im Leitungsnetz und Wasserwerk erforderten viel Zeit und Mühe. Große Aufgaben waren auch die Ausweisung der Wasserschutzgebiete und die EDV-mäßige Wasserablesung. Mit guten Bilanzen wurde dazu beigetragen, dass der Wasserzweckverband erfolgreich weiterentwickelt und mit modernen Entwicklungen Schritt halten konnte. „Josef Breu war all die Jahre die Schaltstelle, bei der alles zusammenlief und er verfügte beste Kenntnisse über das Versorgungsgebiet mit rund 2500 angeschlossenen Haushalten“, resümierte Hornberger, der abschließend ein Anerkennungspräsent überreichte.
„Mit der U14 Jugend des EC Steinburg haben wir erfolgreiche Eisstockschützen unter uns.“ So stellte der Gemeindechef das bei den bayerischen Meisterschaften am 11. Dezember erfolgreiche Stockschützenteam vor. Es belegte im Mannschaftsschießen den beachtlichen vierten Platz mit Simon Wirth, Markus Gürster, Katharina Riepl und Andreas Trautinger. Zuvor wurde das junge Team bereits Kreismeister und belegte den zweiten Platz auf Bezirksebene. Namens der Gemeinde und des Gemeinderates gratulierte Bürgermeister Hornberger offiziell zu dieser hervorragenden Platzierung und dankte auch den Betreuern Armin Altmann, Wolfgang und Martina Riepl. „Wir freuen uns über diesen besonderen Erfolg mit euch und sind mit stolz auf diese Leistung“, so das Gemeindeoberhaupt, das ein Geldpräsent überreichte und weitere sportliche Höhenflüge wünschte.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2011
Tanklöschfahrzeug
Am Mittwoch haben Josef Länger, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf und sein Stellvertreter, Josef Feldmaier, einen Spendenscheck in Höhe von 1 000 Euro an die Feuerwehr Hunderdorf überreicht. Vorsitzender Max Holzapfel und Kommandant Klaus Wenninger zeigten sich sehr erfreut darüber. Die Hunderdorfer Feuerwehr erhielt genau einen Tag zuvor ein neues Tanklöschfahrzeug. Die Mittel für die Spende stammen aus dem Gewinnsparen. Ein Los kostet fünf Euro. Davon werden vier Euro gespart und ein Euro fließt an den , Gewinnsparverein. Mit jedem gekauften Los werden 25 Cent dazu verwendet, Menschen in Not zu helfen sowie soziale und gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen. Auch die Raiffeisenbank Straubing übergibt bereits seit vielen Jahren Spenden anteilig aus diesem Zweckertrag des Gewinnsparvereins Bayern sinnvoll vor Ort. – Bild: Geschäftsstellenleiter Josef Länger (links), sein Stellvertreter Josef Feldmaier (rechts) von der Raiffeisenbank Hunderdorf, Kommandant Klaus Wenninger (Zweiter von links) und Vorsitzendem Max Holzapfel von der Feuerwehr Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2011