2010# 08

Kinderspielplatz eingeweiht
Kinder nehmen Geräte nach dem offiziellen Teil gleich in Beschlag
Ehren.
(xk) Am Donnerstag war es soweit: Der von der Gemeinde errichtete Kinderspielplatz in Ehren wurde durch Pfarrer Martin Müller eingeweiht und sodann von Bürgermeister Hans Hornberger offiziell eröffnet.

Pfarrer Martin Müller weihte den Kinderspielplatz ein. Freude herrschte bei den Kindern nach der Freigabe des Spielplatzes durch Bürgermeister Hans Hornberger.

Dazu hieß der Gemeindechef auch die in großer Zahl erschienenen Kinder und Eltern sowie die Mitglieder des Gemeinderates willkommen. Mit dem neuen Platzangebot zum Toben und Spielen wird das Freizeitangebot für die Kinder; in diesem Außenbereichs-Ortsteil verbessert. Gleich zu Beginn der kleinen Feierstunde nahm Pfarrer Pater Martin die Segnung des neuen Spielplatzes vor.
Kinder trugen dabei die Fürbitten vor und der Seelsorger rief nach dem Segensgebet Gottes Schutz und Segen für die Zukunft herab. Anschließend führte Bürgermeister Hans Hornberger aus, dass das Projekt auf eine Initiative der Eltern aus dem Bereich Ehren zurückgehe. „Wir seitens der Gemeinde freuen uns, diesem Vorbringen nach einer entsprechenden Planungs- und Entscheidungsphase nun Rechnung trägen zu können“, so das Gemeindeoberhaupt.

Viel Spaß bereitete die Vogelnest-Schaukel. (Fotos: xk)

Zunächst dankte der Bürgermeister dem Spielplatzgerätehersteller für die termingerechte Auslieferung der Spielgeräte sowie bei der Zaunbaufirma für die prompte Einzäunung.
Ein besonderes Lob galt auch den Gemeindearbeitern für die ausgeführten Erd- und Fundamentarbeiten, für die Aufstellung der Geräte und die abschließende Ansaat der Grünflächen. Weiterhin galt der Dank dem Gemeinderat für die positiven Beschlussfassungen, der Sparkasse Niederbayern Mitte, der JU und den Eltern für die Spenden von insgesamt rund 3 100 Euro. „Ich meine, der Spielplatz ist gelungen. Durch die vorhandenen Bäume ist der Spielplatz schön gegliedert und beschattet. Die Spielplatzausstattung mit Kletterturm und Rutsche, Nestschaukel, Drehkarussell, Balkenschaukel und Sandkasten sowie Ruhebänke mit Tisch kann sich sehen lassen“, resümierte der Bürgermeister.
Er führte die Ausgaben für die Spielplatzgeräte mit circa 10 600 Euro an, für den Zaun und Baumaterial mit rund 5 250 Euro. Die Gesamtkosten der Gemeinde beziffern sich somit auf rund 12 850 Euro, zuzüglich Leistungen des gemeindlichen Bauhofes und ohne Berücksichtigung der Grundstückskosten. „Wir wollen eine familienfreundliche Gemeinde sein“, unterstrich der Redner und eröffnete sodann offiziell den Spielplatz.
„Wir seitens der Gemeinde hoffen und wünschen, dass die Kinder und auch die Eltern beziehungsweise Aufsichtspersonen viel Spaß und Freude haben. Ich appelliere aber auch, ein Augenmerk auf die zweckgemäße, pflegliche Behandlung der Anlage zu legen“, so Bürgermeister Hornberger abschließend. Es gab nun für die Kinder – die schon darauf warteten – kein Halten mehr und der Spielplatz wurde gleich rege in Anspruch genommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.08.2010


Bescheiden war Dein Leben,
fleißig Deine Hand,
Frieden hat Dir Gott gegeben.
du gutes Mutterherz hab Dank!
In tiefer Trauer, aber auch in großer Dankbarkeit für ihre Güte, Liebe und Sorge, mit der sie uns umgeben hat, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, herzensguten Oma, Uroma, Schwester, Tante, Schwägerin und Patin
Frau Erna Steckler
geb. Zistler
geb. 25. August 1925 gest. 31. Juli 2010
Hofdorf, Hunderdorf, Rain, Straubing, München, den 2. August 2010
In stiller Trauer:
Elfriede Groß, Tochter mit Xaver
Evi, Renate; Monika mit Gatten Stefan, Enkelinnen
Quirin, Urenkel
Erwin, Hilda, Olga Geschwister mit Familien
Adelheid Grill, Nichte mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Montag, um 19.00 Uhr in der Hofdorfer Kirche. Aussegnung am Dienstag, den 3. 8. 2010, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 4. 8. 2010, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.08.2010


2500 Euro
Der neue von der Gemeinde Hunderdorf errichtete Spielplatz in Ehren wurde mit verschiedenen Spenden unterstützt. So konnte Bürgermeister Hans Hornberger bei der offiziellen Eröffnung vom Hunderdorfer Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hofmeister der Sparkasse Niederbayern-Mitte einen Spendenscheck über einen Zuwendungsbetrag in Höhe von 2500 Euro in Empfang nehmen. Die Sparkasse unterstützt mit der „Spendenaktion 2010/2011″ die Beschaffung von neuen Spielgeräten in den Gemeinden.  „Die Steigerung der Attraktivität unserer Region und Förderung einer sinnvollen Freizeitgestaltung für die Kinder sind uns dabei ein großes Anliegen“, so Geschäftsstellenleiter Hofmeister. Weiterhin hatte die JU Hunderdorf, vertreten durch Vorsitzenden. Peter Häusler, eine Spende von 500 Euro im Vorfeld übergeben. Für die Eltern aus dem Bereich Ehren überreichte Doris Hartmannsgruber einen Spendenbetrag als „Dankeschön“ für den Spielplatz. Bürgermeister Hornberger, richtete ein großes Dankeschön an Sparkasse sowie die weiteren Spendengeber, die mit ihren finanziellen Zuwendungen das Projekt unterstützten. Die Spender unterstreichen damit wie die Gemeinde, „dass sie ein Herz für Kinder haben, die Bürger von morgen!“. – Bild: Bei der Spendenübergabe (von links): 2. Bürgermeister Jürgen Tanne, Sparkassen-GL Wolfgang Hofmeister, Bürgermeister Hans Hornberger, JU-Vorsitzender Peter Häusler, Pfarrer Martin Müller und Doris Hartmannsgruber. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2010


Beginn des Kinderkrippenbaus verschoben
Auch Rathaus-Sanierung im nächsten Jahr — Straßenasphaltierung in Au vorm Wald
Hunderdorf.
(xk) „Aufgrund der guten Konjunktur im Hochbau werden der Neubau der Kinderkrippe sowie die Sanierung des Rathauses zum Januar des nächsten Jahres ausgeschrieben“, so die Entscheidung des Gemeinderates in der kürzlich im Rathaus abgehaltenen Sitzung. Baubeginn für beide Projekte war heuer im Herbst vorgesehen. Die Weichen für die Ausschreibung wurden durch entsprechende Vorgaben aber jetzt schon gestellt.
Zunächst fand eine Ortseinsicht bezüglich der Straßensanierung in Au vorm Wald statt. Danach stellte Ingenieur Josef Steinbauer von der KEB-Planungsgesellschaft Straubing die Varianten für die Neuasphaltierung beziehungsweise für den Vollausbau vor. Der Kostenrahmen lag von 61 000 bis 454 000 Euro für die sechs Asphaltierungsvarianten bis hin zum Vollausbau vor.
Nach Erörterung der Instandsetzungsmaßnahmen wurde entschieden, nur im Abschnitt des Kreuzungsbereiches FFW-Gerätehaus bis Richtung Staatsstraße/Einmündung Nummer 11 einen Vollausbau einschließlich Ergänzung der Entwässerungseinrichtungen vorzunehmen. Dies gilt ebenso im zweiten Teilabschnitt für den Einmündungsbereich der Staatsstraße. Maximal dürfen die Kosten für die Straßensanierung 150 000 Euro betragen, wie im Haushalt bereitgestellt, waren sich Bürgermeister Hans Hornberger und die Gemeinderatsmitglieder einig.
Straßenbau im Frühjahr
Das Ingenieurbüro wurde beauftragt, die Straßenbauarbeiten zur Ausführung heuer auszuschreiben. Mit ausgeschrieben soll auch der Vollausbau des Nolteweges werden, für den die Kostenschätzung mit 152 000 Euro vorlag. Allerdings ist die Bauausführung zum Frühjahr 2011 festzulegen, da heuer die Haushaltsmittel nicht eingeplant sind.
Sodann verwies Architekt Robert Troiber auf die Bearbeitung der Werkplanung für den Neubau der Kinderkrippe für zwölf Plätze zur Kleinkindbetreuung (null bis drei Jahre). Es bestehe Handlungsbedarf für grundsätzliche Festlegungen. So wurde vom Gemeinderat, wie ursprünglich angedacht, einmütig entschieden, den Bereich des Obergeschosses mit unbehandeltem Lärchenholz zu gestalten.
Farbige Fensterrahmen
Eine große Mehrheit fand sich auch für farbige Kunststofffenster, gegebenenfalls in roter Farbe, die sich im Konzept des Innenbereiches in gestalterischen Elementen wiederfinden könnte. Allgemein wurde ein ungünstiger Zeitpunkt für die Ausschreibung der ersten Bauarbeiten gesehen für den anvisierten Baubeginn zum September. Es wurde festgelegt, im Winter auszuschreiben für einen Baubeginn zum März.
Nachfolgend stellte Architekt Walter. Hornberger und Dipl. Ingenieurin Andrea Hausladen die möglichen Sanierungsvarianten des Rathauses vor. Hierzu wurden einstimmig Festlegungen zur Gestaltung getroffen. So sollen die Fenster und die gliedernde Holzverschalung abgeschliffen und einen neuen Anstrich erhalten. Der Eingangsbereich wird mit einer Alu-Konstruktion neu gestaltet, das Trauzimmer erhält in den Holzträgern eine Alu-Verkleidung sowie einen verbesserten Sonnenschutz. über den verglasten Dachbereich im Mehrzweckraum wird das Satteldach verlängert und am First ein Lichtband vorgesehen. Die Gesamtkosten beziffern sich nach Kostenschätzung auf vorläufig 186 000 Euro. Der bisher angestrebte Baubeginn für den Herbst wurde vertagt und das Architekturbüro beauftragt, die Sanierungsmaßnahme Anfang Januar auszuschreiben.
Im Rahmen der Jugendförderung und den Richtlinien des Kreisjugendringes wurde aufgrund des Einzelantrages der KLJB ein Zuschuss von 150 Euro als Grundförderung bewilligt. Zur Information gab Bürgermeister Hans Hornberger, dass keine Zuschüsse für Maßnahmen zur Hoferschließung für 2010 zur Verfügung stehen und das erarbeitete Ergebnis des ILE-Arbeitskreises in der nächsten Sitzung beraten wird. Erfreut konnte der Gemeindechef das Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf bekannt geben über die Aufnahme des Kanalbauabschnitts 13 in die Dringlichkeitsliste 2010. Danach sind nun bald für die Gesamtbaukosten von 1 454 718 Euro staatliche Zuschüsse zu erwarten, die bisher von der Gemeinde vorfinanziert sind.
Kein Mühlhiasl-Spiel
Weiterhin stellte der Bürgermeister fest, dass aufgrund des Sachstandes vorerst kein Mühlhiasl-Freilichtspiel stattfindet. Aufgrund der Verpflichtungen aus der Eigenüberwachung müssen verschiedene Kanalbereiche wieder mit einer Druckprüfung und Kamerabefahrung auf die Dichtigkeit überprüft werden. So wurde der Auftrag mit rund 21 000 Euro vergeben an eine Fachfirma, wobei heuer die Untersuchung im Bereich der Bahnhofsiedlung vorgenommen wird. Die Grundstückseigentümer können sich kostengünstig dem Prüfverfahren anschließen und erhalten ein Anschreiben der Gemeinde.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.08.2010

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