„Ich bin der glücklichste Mensch der Welt“
Zum 70. Geburtstag von Fußmaler Günther Holzapfel gibt es eine Ausstellung im Kulturforum
Steinburg. Mit beiden Füßen hält Günther Holzapfel den Stift fest. Konzentriert liegt er da und schreibt in das Buch, das neben seinen Füßen liegt. „GH“, seine Initialen. Was ist nun am Erstaunlichsten? Dass dieser Mann, der nur seine Beine kontrolliert bewegen kann, neben die Initialen auch noch ein Datum und eine kleine Zeichnung setzt, mit den Füßen? Dass dieser Mann, der nie zur Schule gehen durfte, schreiben kann? Oder dass er gerade ein Buch signiert, das voll von seinen Werken ist – rund 230 Seiten mit Bildern von Günther Holzapfel?

Der Fußmaler Günther Holzapfel bringt die Menschen zum Staunen. Trotz seiner schweren Behinderung ist er erfolgreicher als so mancher gesunder Künstler. Und vor allem ist er glücklicher und zufriedener als manch gesunder Mensch. Er ist sehr gläubig und sagt selbst, sein Leben sei geführt von der Liebe Gottes.
In der Gemeinschaft gut aufgenommen
Dabei begann dieses Leben vor 70 Jahren nicht gut für Holzapfel: Bei einer komplizierten und zu frühen Hausgeburt wurde er schwer verletzt und ist seitdem spastisch gelähmt. Kontrolliert bewegen kann er nur seine Beine und Füße. Wenn er spricht, versteht ihn nur, wer ihn gut kennt. Ein solches Kind hatte es nicht leicht im Krieg und in der Nachkriegszeit. Weil es für ihn keine Schule gab, brachte er sich lesen und schreiben selbst bei. Ohne Rollstuhl war er darauf angewiesen, dass andere Leute ihn trugen. Doch er wurde aufgenommen in die Gemeinschaft seines Heimatdorfes Moosthenning nahe Dingolfing. Die anderen Kinder und seine drei Geschwister nahmen ihn mit zum Spielen, schenkten ihm Wasserfarben und einen Malblock. Später legte die Dorfgemeinschaft zusammen, um Günther Holzapfel im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Und damit legte sie den Grundstein für Holzapfels Karriere. Der Arzt konnte zwar nichts gegen die Behinderung tun, er hatte aber die Idee, Holzapfel an die Vereinigung der Mund- und Fußmalenden Künstler in aller Welt (VDMEK) zu vermitteln. „Ich hab der Sache erst nicht recht getraut.“ Es kostet Günther Holzapfel Mühe, diesen Satz auszusprechen. Als er die Worte bezwungen hat, folgt ein schelmisches Grinsen und seine Schwester Waldfride übersetzt. „Günthi“, wie sie ihn nennt, habe geglaubt, das Angebot der VDMFK, ihn als Stipendiat aufzunehmen, sei ein Schwindel. 1964 hat er dann doch zugesagt. Damals hat sich Günther Holzapfel, der mit seinen Füßen auch gerne genäht, gelötet, geschraubt und Radios gebaut hat, für die Malerei entschieden. 1984 wurde der Stipendiat zum VDMFK-Vollmitglied. Seitdem ist Holzapfel finanziell unabhängig und stellt seine Bilder dem Mund- und Fußmalende Künstler Verlag zur Verfügung.

Ausstellungen in der ganzen Welt
Günther Holzapfel hatte schon Ausstellungen in England, Spanien, Portugal, Liechtenstein, Österreich, Kanada, ,Australien, Ungarn und Japan. Auch in Deutschland hat er schon etliche Male ausgestellt. In diesem Jahr waren seine Werke schon in vier Städten zu sehen. „Ich muss sagen, langweilig wird mir nie“, sagt der 70-Jährige. Wieder grinst er, seine blauen Augen blitzen lustig unter der in Falten gelegten Stirn. Was Günther Holzapfel nicht mit den Händen ausdrücken kann, macht er mit seiner Mimik wett.
Und die Falten in den Mundwinkeln, um die Augen und auf seiner Stirn zeigen, dass seine Aussage, er sei der glücklichste .Mensch der Welt, keine leere Phrase ist. Vier Ausstellungen waren Holzapfel in diesem Jahr noch nicht genug. Einem Freund gegenüber hat er erwähnt, dass er gerne einmal wieder eine Ausstellung in Bogen hätte. Nun ist am Samstag im Kulturforum Oberalteich Vernissage. Als Geburtstagsgeschenk sieht Holzapfel diese Ausstellung, die von der Stadt Bogen und der Volkshochschule veranstaltet wird: „Es ist mir eine große Ehre, in Bogen ausstellen zu dürfen.“ Sie steht unter dem Motto „Günther der Fußmaler — Bilder eines glücklichen Menschen“. Gezeigt werden alle Bilder, die Holzapfel bei sich in Steinburg hat. Abstrakte frühe Werke, Stillleben und viele der Landschaftsaufnahmen, für die Holzapfel bekannt ist. Sein aktuelles Projekt ist ein Kreuzweg, in dem Simon von Cyrene, der Jesus hilft das Kreuz zu tragen, im Rollstuhl sitzt. So viel wie früher malt Günther Holzapfel heute nicht mehr. Mit dem Alter würden die Gelenke steifer und die Bewegungen der Beine unkontrollierter, erklärt er. „Aber ich geb nicht auf. Ich hab noch so viele Ideen, die kann ich gar nicht alle malen.“ – amu –
Info
Die Ausstellung „Günther der Fußmaler — Bilder eines glücklichen Menschen“ im Kulturforum Oberalteich ist vom 3. bis 25. November immer am Wochenende von 13 bis 16 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Au vorm Wald. Stammtisch/VG-Vereine: 12./13.7.2013 35-jähriges Gründungsfest. Samstag, 17.11., 19.30 Uhr, internes Watterturnier, Vereinslokal Freudenstein.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Steinburg. EC: Freitag, 2.11., 20 Uhr, Monatsversammlung, Vereinslokal Karl Solcher, Ehren.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Hunderdorf. KuSK: Samstag, 3.11., 19 Uhr, Treffen zum Jubiläumskonzert fünf Jahre „Die Grenzwaidler“, Gasthaus Plötz-Schlecht (ohne Uniform).
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Hunderdorf. Oldtimerfreunde: Samstag, 3.11., 19 Uhr, Abfahrt mit Bus (Fahrt für Mitglieder kostenlos) in Hunderdorf, Schule, 19.05 Uhr, Gasthaus Plötz, Großlintach, zum Oldtimerclub-Weinfest nach Kruckenberg, Info und Anmeldungen an Vorsitzenden Alois Knott, Tel. 09422/2457 (auch für Nichtmitglieder).
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Hunderdorf. SV-Tennis: Samstag, 3.11., 9.30 Uhr, Arbeitseinsatz zum Einwintern der Tennisplätze.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Montag, 3.12., Einkaufs- und Christkindlmarktfahrt nach München. Anmeldung und Info bei Jutta Hacker, Tel. 09961/7278; für alle Interessierten.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
SV erhält Unterstützung
Freiwilliges Soziales Jahr im Sportverein
Hunderdorf. (ta) In Bayern gibt es rund 300 Sportvereine, die einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Sport besetzen. Der SV Hunderdorf ist einer von ihnen. Mit dem 18-jährigen Abiturienten Maximilian Weigl aus Pösing fand sich ein junger Mann, der Spaß hat, Kinder und Jugendliche beim Fußball und in der Grund- und Mittelschule Hunderdorf zu betreuen. Der FSJ-Teilnehmer erhält durch den Träger, der Bayerischen Sportjugend (BSJ), fachliche und pädagogische Fortbildungen im Rahmen von Übungsleiterausbildung und Seminaren.

Für zwölf Monate hat sich Maximilian Weigl für den SV Hunderdorf und die Gemeinde Hunderdorf entschieden und leistet wöchentlich 38,5 Stunden Arbeit. Sein Aufgabengebiet erstreckt sich in der Schule von Mittags- und Hausaufgabenbetreuung, Essensausgabe und Freizeitbetreuung mit Sport der Ganztagsschule bis hin zur Hilfe beim Sport- und Schwimmunterricht. Bei der Fußballabteilung des SV Hunderdorf leistet er Trainingsarbeit mit den Jugendmannschaften sowie Hilfe bei der Organisation und Durchführungen von Vereinsfesten. Maximilian Weigl wird im Rahmen einer Projektarbeit darüber hinaus eine Aktion planen und durchführen, die von Nutzen für die Gemeinde Hunderdorf sein wird. Für das Einsatzjahr 2012/2013 übernehmen der BFV und die Gemeinde Hunderdorf die Kosten von monatlich 440 Euro. Die Zukunft wird zeigen, ob in Hunderdorf längerfristig der Einsatz eines FSJ-Teilnehmers ermöglicht wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Volkstrauertag wird heuer vorgezogen
Hunderdorf. (xk) Die Gemeinde und die Pfarrei Hunderdorf begehen, vorgezogen am Sonntag, 11. November, den Volkstrauertag. Um 8.30 Uhr ist Gedenken am Kriegerdenkmal in Steinburg. Dann folgt um 9 Uhr der Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche zu Hunderdorf. Anschließend findet am Ehrenmal eine Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt statt. An der Gedenkfeier nehmen die Vertreter der Gemeinde sowie verschiedene Vereine und Verbände teil. Die Bevölkerung ist willkommen, sich bei dem Gedenken, das auch eine Mahnfeier zum Frieden ist, zu beteiligen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2012
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurden, nahm er ihn bei der Hand und führte ihn heim.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Vater, Schwiegervater, unserem herzensguten Opa, Uropa, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Paul Hornberger
Schreinermeister
Mitglied der FFW und des Obst- und Gartenbauvereins Hunderdorf

geb. 25. Februar 1927 gest. 3. November 2012
Hunderdorf, Straubing, den 5. November 2012
In dankbarer Erinnerung:
Paul Hornberger, Sohn mit Paula
Sonja Wagner, Enkelin mit Michael
Tobias Hornberger, Enkel mit Carina
Emilia, Urenkelin
Gunda Brückner, Hans Hornberger,
Johanna Landstorfer mit Familien
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Dienstag, den 6. November 2012, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 7. November 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Anstelle von Kränzen, Schalen und Blumen bitten wir um eine Spende an die Bettina-Bräu-Stiftung, Konto-Nr. 907 219 000 bei der Stadtsparkasse München, BLZ 701 50000, Kennwort: „Paul Hornberger“.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2012
Schule bekommt Heizungsanlage
Projekt wird im Dezember ausgeschrieben — Baugebiet wird erschlossen
Hunderdorf. (xk) Breiten Raum in der Gemeinderatssitzung in Hunderdorf hat die Vorstellung und Genehmigung der nunmehr vorliegenden Werksplanung samt Kostenberechnung zur Sanierung der Heizungsanlage in der Grund- und Mittelschule sowie die Erschließungsplanungsvorstellung für das Baugebiet „Wohnanlage Lindfeld II“ eingenommen. Die Asphaltierung des Geh- und Radweges lehnten die Gemeinderäte ab.
Eingangs stellte Energy-Manager Otto Huml dem Gemeinderat die Entwurfsplanung zur Sanierung der Heizungsanlage in der Mittelschule mit dem Nahwärmeverbund Grundschule Hunderdorf mit Turn- und Schwimmhallengebäude vor. Gegenüber der bisher vorliegenden Kostenschätzung kam es vor allem wegen umfangreicher Massenmehrungen bei der Demontage, Heizungs- und Sanitärinstallation und beim hydraulischen Abgleich zu Kostenmehrungen. Mit den Elektro-Schaltschrankerneuerungen in der Grundschule und Turnhalle, dem Einbau von Wärmemengenmesszähler und dem Einbau moderner Gebäudeleittechnik samt Einzelraumregelung für alle Heizkörper, segnete das Gemeindegremium die Kostenberechnung in einer Gesamthöhe von 658000 Euro ab und gab somit grünes Licht für die öffentliche Ausschreibung durch das beauftragte Ingenieurbüro im Dezember.
Die im Folgenden von Ingenieur Hans Reinhold vorgestellte Erschließungsplanung für das Baugebiet „Lindfeld II“ sieht Erschließungskosten in Höhe von 565000 Euro vor. Wie der Planer weiter ausführte, seien laut Projektierung wegen der Höhenverhältnisse für die südlich gelegenen Bauparzellen Nummer acht bis zehn zur Schmutzwasserentsorgung der Keller private Hebeanlagen vorgesehen, um eine Pumpstation zu vermeiden. Die Regenwasserentsorgung erfolge über einen im südlichen Teil des Baugebietes geplanten Entwässerungsgraben direkt in das vorhandene Regenrückhaltebecken des Baugebietes „Lindfeld I“. Das Ratsgremium billigte die vorgestellte Erschließungsplanung und gab den Weg für die öffentliche Ausschreibung durch das beauftragte Ingenieurbüro Ende November 2012 frei.
Keine Imkerei
Bezug nehmend auf ein Schreiben des Landratsamtes beschloss der Gemeinderat, das gemeindliche Einvernehmen zu dem Bauantrag auf Errichtung einer Imkerei mit zwei Bienenhäusern und Wirtschaftsgebäude in Grabmühl nicht zu erteilen. Die Gemeinde sieht sich dadurch in ihrer Planungshoheit für das Gewerbegebiet Hofdorf eingeschränkt. Bürgermeister Hans Hornberger erläuterte dem Gemeinderat die durchzuführende Wegwidmung Röhrnau-Hochfeld für den bisher nicht gewidmeten Weg und auch die demnächst auszuführende Verlegung in einem Teilabschnitt unter Beteiligung zweier Anlieger des Landkreises und der Gemeinde wegen der aus Sicherheitsgründen anstehenden Brückensperrung durch den Landkreis. Der Gemeinderat beschloss die Widmungsverfügung des 770 Meter langen Wegstückes für den bestehenden Weg, einschließlich der Verlegungstrasse mit Wirkung zum 1. Januar zum nichtausgebauten öffentlichen Feld- und Waldweg. Wie Hornberger weiter ausführte, ist die Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Neukirchen über die Abwasserbeseitigung für den Bereich Wachsenberg hauptsächlich auf Grund der zusätzlichen, an die Kanalisation angeschlossenen Anwesen der Ortsteile Unter-, Mitter- und Oberwachsenberg von 40 auf 120 Einwohnergleichwerte rückwirkend zum 1. Januar 2009 zu modifizieren. Der Gemeinderat billigte den vorgelegten Vereinbarungsentwurf, in dem auch Änderungen hinsichtlich des Ausschlusses der kalkulatorischen Kosten beim Ansatz des Benutzungsentgeltes, wegen bereits geleisteter Baukostenzuschüsse durch die Gemeinde Neukirchen, berücksichtigt wurden. Kontrovers diskutiert wurde im Gemeindegremium der Antrag der Gemeinde Rattenberg betreffend der Asphaltierimg des Donau- Regen-Radweges, wonach diese von Hunderdorf bis Miltach für die Benutzer als dringend erforderlich erachtet wird und hierfür bereits auch eine Förderzusage durch das Amt für Ländliche Entwicklung auf Initiative der ILE nord23 vorliegt. Der Gemeinderat sprach sich mit einer acht zu sieben Stimmen-Mehrheit gegen eine Asphaltierung aus. Eine hierdurch erfolgende Oberflächenversiegelung wurde, wie auch von anderen beteiligten Kommunen, nicht überwiegend positiv gesehen, sowohl für Fußgänger als auch für Freizeitradfahrer.
KLJB stellt Maibaum auf
Vonseiten des Gemeinderates begrüßt wurde die Initiative der KLJB Hunderdorf federführend die Maibaumaufstellung Hunderdorf am 30. April vorzunehmen, wobei auf die Unterstützung von weiteren Ortsvereinen gesetzt wird. Im nichtöffentlichen Teil beriet sich der Gemeinderat unter anderem über einen Vergabemodus zur Zuteilung an Bauwerber für das Baugebiet „Lindfeld II“ und über Grundstücks- und freiwilligen Anliegerbeitragsregelungen zur Straßenausbaumaßnahme „Gemeindeverbindungsstraße Hoch-SR 4″.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2012
Volkstrauertag wird heuer vorgezogen
Hunderdorf. (xk) Die Gemeinde und die Pfarrei Hunderdorf begehen, vorgezogen am Sonntag, 11. November, den Volkstrauertag. Um 8.30 Uhr ist Gedenken am Kriegerdenkmal in Steinburg. Dann folgt um 9 Uhr der Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche zu Hunderdorf. Anschließend findet am Ehrenmal eine Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt statt. An der Gedenkfeier nehmen die Vertreter der Gemeinde sowie verschiedene Vereine und Verbände teil. Die Bevölkerung ist willkommen, sich bei dem Gedenken, das auch eine Mahnfeier zum Frieden ist, zu beteiligen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2012
Zeit für den Kathreintanz
(xk) Der Musikverein Hunderdorf und seine Blaskapelle veranstalten zum zweiten Mal einen Kathreintanz. Er findet am Samstag, 10. November, im Saal des Gasthofes Plötz-Schlecht in Großlintach statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die gut 20 Musikanten der Blaskapelle Hunderdorf spielen unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein bei diesem Tanzabend nach alter Tradition zünftig auf. Die , Blasmusikanten werden zugleich abwechselnd von der für Tanz und Stimmung bekannten Musikkapelle Malefiz unterstützt, die ebenso mit ihrem Musikrepertoire für Schwung auf der Tanzfläche sorgen werden. Geboten wird ein vielfältiges Musik- und Tanzprogramm, bei dem sicher für Jung und Alt etwas dabei ist. Der Kathreintanz ist eine altherkömmliche Volkstanzveranstaltung und bildete am letzten Samstag vor dem ersten Adventsonntag den Abschluss der traditionellen Tanzsaison. In der Überlieferung war der darauf folgende Advent eine sogenannte tanzfreie Zeit („Kathrein stellt den Tanz ein“). Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Anmeldungen (wegen der Plätze) unter Telefon 09422/1342.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2012
Hübsche Mädels und alte Schmuckstücke
REPORTAGE Ein Tag beim Fotoshooting für den Oldtimer-Kalender
Die hübsche Blondine trägt ein hellblaues Kleid im 60er-Jahre-Stil, das ihr ihre Mutter genäht hat. Auf der Vorderseite ist eine große Schleife angebracht und unter dem Kleid sitzt ein schwarzer Petticoat. Schwarze Armstulpen, eine dunkle Feinstrumpfhose und schwarze Pumps runden das Outfit von Stefanie Sudermann ab. Der Grund für ihr ungewöhnliches Styling: Sie ist eine von zwölf Models, die für einen Oldtimer-Kalender posieren.

Alois Knott, Vorsitzender der Oldtimerfreunde Hunderdorf, hat einen laubgrünen Mercedes Benz 180 Ponton auf eine Wiese vor dem Grundstück bei Hunderdorf gefahren. Stefanie lehnt sich mit dem Rücken gegen das Auto, stützt ihre Arme auf der Motorhaube ab und lächelt in die Kamera. Fotograf Heribert Seibold geht ebenfalls in Position. Er drückt ab: Insgesamt sind heute drei Shootings mit jeweils drei Models geplant. Schauplatz ist die Kfz-Werkstatt von Alois Knott, die etwas abgelegen hinter Hunderdorf liegt. Die Idee, einen Kalender mit Models zu machen, war ein spontaner Einfall von Heribert Seibold.

Der Marketingmitarbeiter des Straubinger Tagblatts gab den Oldtimerfreunden Hunderdorf im Juli 2011 eine Führung durch das Verlagshaus, als ihm plötzlich die Idee im Kopf schwebte. „Ihr habt die Autos — ich habe die Models“, sagte er zu den Oldtimerfreunden. Seither wurde fleißig an dem Projekt gearbeitet. Die Kulisse bei Hunderdorf passt perfekt zum Shooting: Weite, grüne Landschaft und Hügel geben dem Ganzen ein zeitloses Flair. Der morgendliche Nebel, der noch über den Wiesen liegt, lässt die Atmosphäre geheimnisvoll wirken. Es ist ein schwüler Augustmorgen. Die Sonne ist hinter einer dicken Wolkenwand verschwunden und immer wieder fängt es an zu nieseln. Bei der nächsten Pose kommt ein 20er-Jahre-Zigarettenhalter zum Einsatz. Stefanie zieht an der Zigarette und muss husten. Sie ist eigentlich Nichtraucherin. Dann steckt sie die Zigarette in den Zigarettenhalter und stellt sich neben den Oldtimer. Mit einer eleganten Geste hält das Model den Zigarettenhalter in die Luft und lehnt sich seitlich an das Auto.

Stefanie Sudermann kommt aus Deggendorf und feiert an diesem Tag ihren 19. Geburtstag. Sie studiert in Deggendorf Maschinenbau im dritten Semester, und modelt hobbymäßig, seit sie 17 ist. Es ist nicht Stefanies erstes Shooting mit Heribert Seibold — vor Kurzem lichtete er sie in einem Mohnfeld ab. Schon nach einer Viertelstunde hat Heribert Seibold die Bilder im Kasten. Der 53-Jährige hat das Fotografieren vor fünf Jahren als Hobby für sich entdeckt. Mittlerweile übt er die Fotografie als Nebengewerbe aus. Die Models für das Kalenderprojekt suchte er teilweise über eine Modelkartei aus. Zudem startete er bei Facebook einen Aufruf, bei dem sich mehr als 40 Mädels gemeldet hatten.
Stefanie Sudermann ist für heute fertig. Und das nächste Model, Pia Grasl aus Hunderdorf, ist bereit für ihr Shooting.
Kerstin Bauer

Zu kaufen gibt es den Kalender ab 13. November zum Preis von 19 Euro im Leserservice des Straubinger Tagblatts, Sparkasse Niederbayern-Mitte, Filiale Hunderdorf, Kfz Knott Bauernholz, Dr. Muckenschnabl Steinach und beim Fotografen Heribert Seibold, Deggendorf, Tel. 0991-9989206. Der Kalender kann auch bestellt werden.
Quelle: Gäuboden aktuell, 07.11.2012
Ein Bulldog entfachte die Leidenschaft
Interview mit Alois Knott, dem Vorsitzenden der Oldtimerfreunde Hunderdorf
Gäuboden aktuell: Seit wann haben Sie ein Faible für Oldtimer?
Alois Knott: Das hat 2002 angefangen. Wir haben zu Hause einen Bulldog, der ist genauso alt wie ich. Eigentlich wollte ich den erst verkaufen, weil ich mir sagte: „Was machst du mit so einem alten Gerät?“ Aber dann ist mir der Gedanke gekommen: „Nein, der ist genau so alt wie ich!“ Und dann hab ich ihn komplett zerlegt, weil ich mich einfach schon immer für Technik interessiert hab. Dann beschloss ich: „Den richtest du jetzt wieder ordentlich her und hebst ihn für deine Kinder auf“ Bei der Restaurierung des Bulldogs hatte ich dann so viel Spaß, dass mir die Idee kam: „Es muss doch bestimmt noch mehr Leute im Dorf geben, die diese Leidenschaft mit mir teilen!“ Und so wurde dann vor acht Jahren unser Verein gegründet!

Wie viele Oldtimer besitzen Sie momentan?
Alois Knott: Momentan besitze ich nur den alten Bulldog. Ich hatte aber auch schon drei Oldtimer zu Hause. Das ist im ständigen Wechsel: Da kauft man sich einen, dann verkauft man wieder einen … Gerade bin ich wieder auf der Suche nach einem Oldtimer, einem VW Scirocco.
Gibt es einen Oldtimer, mit dem Sie eine bestimmte Geschichte verbinden?
Alois Knott: Ja, mit meinem Bulldog verbinde ich eine Geschichte. Diesen Oldtimer hatten meine Schwiegereltern 1985 gekauft, als ich gerade meine jetzige Frau geheiratet habe. 1987 hab ich dann den Motor von diesem Bulldog zerlegt. Damals wusste mein Schwiegervater noch nicht, was ich als Mechaniker so drauf habe. Deshalb hat er im Dorf bei seinen Freunden nachgefragt, ob sie den Motor wieder zusammenbauen könnten. Denn ich würde den nicht mehr zusammenbringen, so wie ich den zerlegt hätte und wie alle Teilchen kreuz und quer rumliegen. Dann hab ich den Bulldog aber doch wieder zusammengebaut und der läuft heute noch!
Wie reagierte Ihre Frau, als plötzlich lauter hübsche Mädels auf dem Hof herumliefen?
Alois Knott: Da war sie nicht ganz so begeistert! Vor allem als einmal ein Treffen bei uns mit allen Models stattfand. Aber ich hab dann gesagt, dass das halt dazugehört und dass wir das für den Verein machen. Ich hab damit kein Problem und anschaun tu ich mir die Mädels schon, so ist es nicht.
Haben Sie den fertigen Kalender schon gesehen?
Alois Knott: Ich habe einige Fotos gesehen und muss ehrlich sagen: Ich bin überwältigt. Mir und meiner Frau gefallen die Fotos wirklich ganz gut. Sie sind so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben und wie es uns der Herr Seibold auch versprochen hat. Das sind keine 08/15-Fotos.
Die Models waren auch bei jedem Foto sowohl farblich als auch vom Stil her passend zum Oldtimer gekleidet. Was auch beeindruckend ist, dass so ein Oldtimer drei oder viermal so alt ist wie das Model!
Vielen Dank für das Interview!
Interview: Kerstin Bauer
Quelle: Gäuboden aktuell, 07.11.2012
Faschingsball und Sonnwendfeier
Vereine und Verbände legten Veranstaltungen für das kommende Vereinsjahr fest
Hunderdorf. (xk) Unter der Leitung von 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner haben sich die Vereinsvertreter zur Aufstellung des Veranstaltungskalenders für das Jahr 2013 getroffen. Zur Brauchtumspflege soll im nächsten Jahr in Hunderdorf wieder ein Maibaum aufgestellt werden. Die Federführung übernimmt die KLJB Hunderdorf. Die Ortsvereine sollen die Landjugend hierbei tatkräftig unterstützen. Folgende Veranstaltungen bis zum Juni 2013 wurden bisher bei der Gemeinde gemeldet:
November: Samstag, 3., 5 Jahre Grenzwaidler Jubiläumsfeier, „Die Grenzwaidler“; Mittwoch, 7., Monatsversammlung, Kath. Frauenbund; Freitag, 9., St. Martin Feier, Pfarrei und Kindergarten Hunderdorf; Samstag, 10., Kathreintanz, Blaskapelle Hunderdorf; Sonntag, 11., Jahresversammlung, KuSK; Samstag, 11., Volkstrauertag, Gemeinde Hunderdorf; Freitag, 16., Bürgerversammlung, Gemeinde Hunderdorf; Samstag, 17., Kinder-Bibel-Tag, Kath. Pfarrei; Samstag, 24., Ministranten-Aufnahme, Kath. Pfarrei; Freitag, 30., Christbaumversteigerung, Stammtisch Lintach-Hunderdorf
Dezember: Mittwoch, 5., Nikolausgehen, Stammtisch Au vorm Wald; Freitag, 7., Christbaumversteigerung, Bayerwaldverein; Samstag, 8., Ministranten-Probe für Nikolaus- und Sternsinger-Einteilung, Ministranten; Samstag, 8., Nikolauswanderung, Fremdenverkehrsverein Steinburg; Samstag, 8., Christbaumversteigerung, FFW Au vorm Wald; Sonntag, 9., Patroziniums-Feier St. Nikolaus, Kath. Pfarrei; Sonntag, 9., Weihnachtsfeier, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; Sonntag, 9., interne Weihnachtsfeier, FFW Gaishausen; Mittwoch, 12., Adventfeier, Kath. Frauenbund; Samstag, 15., vereinsinterne Weihnachtsfeier, FFW Steinburg; Samstag, 22., Weihnachtsfeier, Stammtisch Au vorm Wald; Montag, 24., Ministranten-Proben für Weihnachten, Ministranten.
Januar: Mittwoch, 2. bis 5., Sternsinger- Aktion, Ministranten; Mittwoch, 2. bis 6., Ski- und Snowboardkurs, SV Hunderdorf, Abt. Ski; Mittwoch, 9., Monatsversammlung, Kath. Frauenbund; Freitag, 11., Dankeschön-Essen des Mitarbeiter/innen Pfarrei, Kath. Pfarrei; Samstag, 19., Dankeschön-Essen der Ministranten, Ministranten; Donnerstag, 24., Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche der Einheit der Christen, Pfarrei; Samstag, 26., 1-Tages-Skifahrt, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; Sonntag, 27., Jahresversammlung, Fremdenverkehrsverein Steinburg. Februar: Freitag, 1., Weiberfasching, Kath. Frauenbund; Samstag, 2., Sportlerball, SV Hunderdorf; Samstag, 2., 1-Tages-Skifahrt, SV Hunderdorf, Abt. Ski; Samstag, 9. bis 16., Skiwoche Meransen/Südtirol, SV Hunderdorf, Abt. Ski; Samstag, 9., Faschingsball, FFW Steinburg; Montag, 11., Rosenmontagsball, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; Dienstag, 12., Schneeparty Stammtisch + FFW Au vorm Wald; Samstag, 16., Jahresversammlung, FFW Au vorm Wald; Samstag, 23., Jahresversammlung, FFW Hunderdorf; Samstag, 23., 1-Tages-Skifahrt nach Kitzbühel, Stammtisch Au vorm Wald; Samstag, 23., 1-Tages-Skifahrt nach Fieberbrunn, SV Hunderdorf Abt. Ski; Mittwoch, 27., Dekanatstag in Neukirchen, Kath. Pfarrei.
März: Freitag, 1., Weltgebetstag in Bogen, Kath. Frauenbund; Samstag, 2., Jahresversammlung, FFW Steinburg; Mittwoch, 6., Betriebsbesichtigung Fa. Mittermeier in Bogen, Kath. Frauenbund; Samstag, 9., 1-Tages-Skifahrt nach Flachau, SV Hunderdorf Abt. Ski; Samstag, 9., Altkleidersammlung, Kath. Landjugend; Samstag, 9., Jahresversammlung, Heimat- und Volkstrachtenverein; Samstag, 16., Brautleutetag, Kath. Pfarrei; Samstag, 16., 5. Starkbierfest, Musikverein Hunderdorf; Samstag, 23., Ministranten-Proben für Karwoche, Ministranten; Samstag, 23., Jahresversammlung, Bayerwaldverein; Samstag, 23., Frühjahrsversammlung, Stammtisch Au vorm Wald; Samstag, 30., Ministranten-Proben für Ostern, Ministranten. April: Mittwoch, 3., Jahresversammlung, SV Hunderdorf Abt. Volleyball; Samstag, 6., Jahresversammlung, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; Mittwoch, 10., Monatsversammlung, Frauenbund; Samstag, 13., Sauber macht lustig, ZAW Straubing; Samstag, 13., internes Watterturnier, Stammtisch Au vorm Wald; Samstag, 13., Jahresversammlung, SV Hunderdorf Abt. Ski; Sonntag, 14., Mühlhiaslmarkt, Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute; Sonntag, 14., Jahresversammlung, FFW Gaishausen; Sonntag, 28., Floriansfest, Gemeindefeuerwehren; Dienstag, 30., Maibaumaufstellen, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; Dienstag, 30., Maibaumaufstellen, Landjugend; Dienstag, 30., Maibaumaufstellen,FFW Gaishausen.
Mai: Mittwoch, 1., Maibaumaufstellen mit Mittagstisch, Stammtisch Au vorm Wald; Mittwoch, 1., Wallfahrt der Bay. Bistümer zum Bogenberg, Kath. Pfarrei; Sonntag, 5., Erstkommunion, Kath. Pfarrei; Mittwoch, 8., Muttertagsfeier, Kath. Frauenbund; Freitag, 17., Vereinsmaiandacht am Petzendorfer Kreuz, Fremdenverkehrsverein Steinburg; Samstag, 18., Wandertag, Bayerwaldverein; Mittwoch, 22., Maiandacht in Hl. Kreuz mit Einkehr, Kath. Frauenbund; Freitag, 24. bis 26., Fahrt zum 30-jährigen Steinburger Parkfest nach Steinburg/Sachsen-Anhalt; Freitag, 24.bis 30., Ausflug nach Caorle, SV Hunderdorf Abt. Ski.
Juni: Samstag, 1., Sommernachtsfest, FFW Hunderdorf; Mittwoch, 5., Monatsversammlung mit Referat, Frauenbund; Freitag, 7. bis 10., Volks- und Heimatfest, Gemeinde Hunderdorf; Donnerstag, 13. bis 16., 72-Stunden-Aktion des Kreisjugendrings, Kath. Landjugend; Samstag, 15., Sommernachtsfest, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; Samstag, 22., Sonnwendfeier, SV Hunderdorf Abt. Ski; Samstag, 22. bis 23., Steinburger Kirchweih, Feuerwehr Steinburg; Donnerstag, 27., Senioren-Ausflug, Seniorenclub.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2012
Verdiente Mitglieder geehrt
Soldatenkameradschaft blickt bei Jahresversammlung auf Vereinsjahr zurück
Hunderdorf. (xk) Mit vielen Aktivitäten brachte sich die KuSK ins Gemeinde- und Vereinsgeschehen ein, resümierte Vorsitzender Roland Peschke bei der Jahresversammlung am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer. Er verwies zudem auf anstehende Termine und ehrte abschließend Mitglieder.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Peschke auf verschiedene Aktivitäten der KuSK zurück. So habe sich der Verein aktiv bei verschiedenen Veranstaltungen ins Gemeindegeschehen eingebracht. „Wir waren auch beim Hunderdorfer Volksfest und bei den Gründungsfesten in Sparr und Windberg vertreten“, bilanzierte der Redner und verwies zudem auf verschiedene Teilnahmen bei Ortsmeisterschaften. Der Mitgliederstand sei mit 108 (Vorjahr 110) stabil, aber tendenziell leicht sinkend. Dies habe letztlich auch mit der Neuausrichtung der Bundeswehr und dem freiwilligen Engagement der jungen Männer hier in der Region zu tun.

Neues Kriegerdenkmal
In zwei Vorstandssitzungen wurde versucht, den Aufgaben gerecht zu werden. Peschke bedauerte, dass er aus beruflichen Gründen im Hinblick auf einen Auslandseinsatz zeitlich nicht so zur Verfügung stehen konnte und dies im nächsten Jahr noch weniger sein werde. Deshalb konnte auch das Projekt „Neugestaltung des Kriegerdenkmals“ nicht so wie angedacht nach vorne gebracht werden. Der Vorsitzende hoffte, dass seine Vertreter und die Gemeinde das Vorhaben aufgreifen und 2015 verwirklichen können.
Gute Resonanz fand auch heuer wieder das Wildessen. Die Kleider Kleidertauschbörse wurde nur wenig in Anspruch genommen, so dass sie künftig alle zwei Jahre durchgeführt werde. Erfreut wurde mit Christopher Attenberger ein neuer Vereinskamerad aufgenommen, bilanzierte der Vorsitzende weiterhin. Aufgrund seiner Bundeswehreinsatzgestellung bekräftigte Peschke seinen Entschluss, bei den anstehenden Neuwahlen im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung zu stehen. „Leider ist es mir nicht gelungen, die Mehrheit der Mitglieder davon zu überzeugen, dass bei der KuSK ein anderer Weg eingeschlagen werden müsse, damit dieser Traditionsverein eine Überlebenschance habe“, so Peschke selbstkritisch. Er richtete für, das gute partnerschaftliche Miteinander an seine Mitstreiter in der Vorstandschaft sowie an die engagierten Mitglieder, aber auch an die Patenkompanie mit Kompaniechef Tobias Kloiber an der Spitze seinen Dank. Der KuSK-Vorsitzende bedauerte, dass im Rahmen der Bundeswehrreform die 5. Kompanie in Bogen nun zum Dezember aufgelöst werde. Aktuelle Termine seien die Christbaumversteigerung des Bayerwaldvereins am 7. Dezember und der Jahresappell mit Auflösung der 5. Kompanie am 4. Dezember, 16.30 Uhr in der Graf-Aswin-Kaserne, sowie die Patenschafts-Abschiedsfeier am 19. Dezember, 18.30 Uhr in Hunderdorf, Mittelschulzentrum. Kompaniechef Tobias Kloiber lud zu den beiden Bundeswehrveranstaltungen ein und unterstrich, dass man sich über eine zahlreiche Beteiligung der KuSK-Kameraden freuen würde.
Von der Versammlung einmütig gebilligt wurde eine Satzungsänderung, wonach Ehrenvorstände bei den Vorstandssitzungen Vorschlagsrechte erhalten. Weiterhin wurde für den Fall einer ergebnislosen Neuwahl eines Vorsitzenden festgelegt, dass der bisherige Vorstand das Amt sechs Wochen weiterführt und sich der Verein auflöst, wenn innerhalb dieser Zeit kein neuer Vorsitzender gewählt werden kann.
Bürgermeister Hans Hornberger zollte der KuSK für die vielen Aktivitäten und die Vereinsarbeit übers Jahr besondere Anerkennung. Der Verein leiste einen schönen Beitrag bei verschiedenen Anlässen im Pfarrei und Gemeindegeschehen sowie mit der Patenkompanie. Dank richtete der Rathauschef an Vorsitzenden Roland Peschke und an die Vorstandsmitglieder sowie die Vereinskameraden. Ein Lob zollte Hornberger auch der Ansprache von Hauptmann Kloiber und der Bundeswehrabordnung bei der Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt. Dieser jetzige Ablauf der Gedenkfeier sei in gemeinsamer Absprache von der KuSK und der Gemeinde auf ,den Weg gebracht worden.
Urkunden für Mitglieder
Danach folgte die Auszeichnung langjähriger verdienter Mitglieder. Ihnen wurde in Würdigung ihrer Verdienste um den Verein Dank und Anerkennung ausgesprochen sowie das jeweilige Ehrenkreuz verliehen: für 25 Jahre: Helmut Gstettenbauer. Für 30 Jahre: Franz Bugl, Gerhard Scherz, Karl Hirtreiter, Alfred Bugl. Für 40 Jahre: Xaver Kalm, Josef Osen, Gerhard Peschke.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2012
Eine Mahnung zum Frieden
Hauptmann Kloiber hielt Ansprache am Ehrenmal
Hunderdorf. (xk) Die Pfarrei und die politische Gemeinde gedachten, vorgezogen zum Volkstrauertag, am Sonntag den Gefallen und Vermissten der beiden Weltkriege, aber auch den Kriegs- und Gewaltopfern dieser Tage. Im Gottesdienst verdeutlichte Pfarrer Martin Müller, Christus sei in die Welt gekommen, um die Kraft der Liebe, der Versöhnung und des Friedens zu bringen. „Wir alle sind aufgerufen, uns für die Gesellschaft und für den Frieden einzusetzen“, betonte Hauptmann Tobias Kloiber.
Müller führte in seiner Predigt unter Bezug auf das Evangelium und das Namensfest des hl. Martins weiter aus: „Jesus ruft zu ausgleichender Gerechtigkeit und zum Frieden auf.“ Gerade St. Martin als Offizier habe seinen Mantel mit einem Bettler geteilt und über Standesgrenzen hinweg — wie Jesus — Liebe und Güte in die Welt gebracht. Im Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt verdeutlichte der Seelsorger: „Der Mensch ist nach Gottes Liebe nicht zur Selbsterhöhung da, die andere niedertritt, sondern jeder ist aufgerufen, ein leuchtender Botschafter für die Liebe und des Friedens zu sein.“

Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, Bundeswehrabordnung, der VdK-Ortsverein, KuSK und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Dort hielten zwei Soldaten von der Hunderdorfer Patenkompanie Mahnwache. Sodann sprach Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt und für den Frieden in der Welt.
Hauptmann und Kompaniechef Tobias Kloiber, von der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 der Hunderdorfer Patenkompanie, verwies in seiner Ansprache nicht nur auf die politisch veränderte Lage, sondern auch auf die veränderte Gesellschaft. Wichtig sei, die Erfahrungen der zwei vorhergehenden Generationen, die von Krieg, Leid, Not und Tod betroffen waren, anzunehmen. Die Fehler der Vergangenheit dürfen nicht in Vergessenheit geraten und sich nicht wiederholen. Die jüngere Generation müsse Verantwortung übernehmen und sich in die heutige Gesellschaft einbringen mit sozialem Engagement, wie beispielsweise in den Vereinen, im sozialen Jahr oder beim nunmehr freiwilligen Bundeswehrdienst. Es gelte, sich gemeinsam der Gegenwart zu stellen und den Frieden zu sichern und damit auch weitere schwarze Namenstafeln am Ehrenmal zu verhindern.
Als Zeichen des Gedenkens legten Bürgermeister Hans Hornberger und KuSK-Vorsitzender Roland Peschke gemeinsam im Namen der Gemeinde, der KuSK und des VdKOrtsverbandes einen Kranz am Ehrenmal nieder.
Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen und setzte mit dem Lied vom „guten Kameraden“ und der „Deutschlandhymne“ einen der Bedeutung des Gedenktages angemessenen, würdigen Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2012
Vorlesen statt Bilderbuchkino
Hunderdorf. (as) Am bundesweiten Vorlesetag, Freitag, 16. November, wird in der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen- Windberg das Bilderbuchkino durch eine Vorlesestunde ersetzt. Gelesen wird aus dem Buch „Ich bin ein großer Zottelbär“ von Janosch. Im Anschluss können dann die Kinder ihre Bilder zur Geschichte selbst malen, gebastelt werden darf auch. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
Bürgerversammlung
Hunderdorf. (xk) Am Freitag, 16. November, findet um 19.30 Uhr im Gasthaus „Solcher“, Ehren, eine Bürgerversammlung für die Bürger des gesamten Gemeindebereiches Hunderdorf statt. Bürgermeister Hans Hornberger berichtet dabei aktuell über das Gemeindegeschehen. Im Anschluss können von der Bevölkerung in der Diskussion Wünsche und Anregungen zur Kommunalpolitik vorgebracht werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
Einweihung verschoben
Windberg. (ws) Der Termin der Einweihung mit dem Tag der offenen Tür des Erweiterungsbaus der Prämonstratenserabtei Windberg, der am Sonntag, 25. November, geplant war, muss in das kommende Frühjahr verschoben werden. Bedingt durch verzögerte Liefertermine war die Abtei nach eigenen Angaben zu dieser Entscheidung gezwungen. Sie bedauert diese Verschiebung, doch es soll keine Einweihung vorgenommen werden, die in einer halben Baustelle stattfindet. Da das Kloster die Einweihung aber auch nicht in den Wintermonaten feiern will, wird ein Termin im Frühjahr ins Auge gefasst, der rechtzeitig bekannt gegeben wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
Opfergedenken
Windberg. (ws) Am Sonntag, 18. November, findet der Volkstrauertag für alle Ortsvereine, Gemeinderat und die gesamte Bevölkerung von Windberg statt. Treffpunkt und Aufstellung zum Kirchenzug sind um 8.45 Uhr für die Mitglieder aller Ortsvereine mit Fahnen und Vereinskleidung sowie des Gemeinderates am Dorfplatz. Um 9 Uhr findet der Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche statt, anschließend ist Totenehrung und Kranzniederlegung für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, aber auch der Kriegs- und Gewaltopfer dieser Tage am Ehrendenkmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
Schnupperschießen
Windberg. (ws) Die Winith-Schützen Windberg veranstalten am Freitag, 16. November, ab 18 Uhr ein „Schnupperschießen“ für die gesamte Bevölkerung. Alle, die sich über den Schießsport sowie die vielen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Schützenvereins informieren möchten, sind herzlich, willkommen, unverbindlich im Vereinslokal Hüttinger vorbeizuschauen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
„Mahnung und Hoffnung“
Mit Kranzniederlegung der Kriegsopfer gedacht
Steinburg. (xk) „Gerade am Volkstrauertag geht von diesem Ehrendenkmal auch die Mahnfunktion an die jetzigen Generationen aus, die lautet: Nie wieder Krieg. Lernt aus der Vergangenheit. Tut alles, um miteinander auszukommen. Überwindet Hass, Vorurteile und Intoleranz. Achtet die Menschenwürde. Arbeitet für Versöhnung und Frieden.“ Dies sagte der Vorsitzende der Feuerwehr Steinburg, Franz Xaver Häusler, bei der am Sonntag am Steinburger Kriegerdenkmal stattgefundenen vorgezogenen Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt.

Häusler führte weiterhin aus, dass der Volkstrauertag nach wie vor aktuell und bedeutend sei, „weil uns Krieg, Gewalt und Terrorismus als Gefährdung unseres Gemeinwesens täglich begegnen, weil Kriege nicht nur dein Gestern angehören, sondern auch heute zum politischen Mittel zur Durchsetzung bestimmter Ziele geworden ist“. So solle der Volkstrauertag auch ein Tag der Mahnung, aber auch der Hoffnung und der Zuversicht für eine friedliche Zukunft sein. „Die Toten und Gefallenen zweier Weltkriege mahnen uns“, so der Redner weiterhin. Er legte abschließend seitens der Feuerwehr Steinburg am Ehrenmal als Zeichen des Gedenkens ein Kranzgebinde für die Gefallenen und Vermissten der ehemaligen Gemeinde Steinburg nieder.
An der Gedenkfeier nahmen auch Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderäten, die Feuerwehren Hunderdorf, Au vorm Wald und Gaishausen sowie die KuSK und der VdK-Ortsverband teil. Eingangs hatte Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete gesprochen und Gottes Segen für eine friedvolle Welt herabgerufen. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf umrahmte die Gedenkfeier mit Chorälen und setzte mit dem Lied vom „guten Kameraden“ den Abschluss unter die Gedenkfeier. Böllerschüsse der Winith-Schützen durchbrachen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse mit insgesamt 65 Millionen Toten der beiden Weltkriege. Nach der Feier zelebrierte der Pfarrer in der Kirche Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
,,Collegium vocale Celje“ begeisterte
Windberg: Slowenischer Chor konzertierte vor vielen Zuhörern
(ws) Der Chor „Collegium vocale elje“ aus Slowenien war zu Gast in Niederbayern und hat in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg ein imposantes Konzert gesungen. Tags davor traten sie schon in Schwarzach und Straßkirchen auf. Möglich war dies durch die Initiative von Wolfgang Folger aus Schwarzach, welcher auch für das Konzert in Windberg ein ansehnliches Prorammheft zusammengestellt hat. Das Konzert in der Pfarr- und Klosterkirche war sehr gut besucht und für die Zuhörer ein wahrer Ohrenschmaus.

Das Programm wurde mit dem berühmten „Abendlied“ von Rheinberger eröffnet und sofort wurde man von einem klaren und durchsichtigen Chorklang angenehm überrascht. Die noch jungen Sänger überzeugten durch große Homogenität im Klang und eine differenzierte Dynamik und hatten ständig ihre Dirigentin Bernarda Preloznik Kink im Visier, die mit sicherem Dirigat den Chor durch das abwechslungsreiche Programm führte. Es folgten die achtstimmige Motette „Richte mich Gott“ von Mendelssohn und das bekannte „Ubi caritas“ von Durufle, bei dem die Männerstimmen einen samtig füllenden Klangteppich zauberten. „Sicut cervus desiderat“ von Palestrina einmal ohne das geringste Vibrato zu hören war eine reine Wohltat. Nach diesen a cappella Gesängen folgte nun eine der schönsten slowenischen Messen für Chor und Orgel, so wurde die „Missa Seraphica“ zumindest von einem Sänger aus dem Chor angekündigt. Komponist ist der slowenische Franziskanerpater Hugolin Sattner, 1851 geboren und 1934 gestorben. Seine Werke sind sehr populär und gehören zu den schönsten und am häufigsten aufgeführten Kompositionen in Slowenien. Die eindrucksvolle Messe ist in einem einfachen romantischen Stil komponiert und die Harmonien erinnern stellenweise an Messen von Karl Kempter oder Ignaz Reimann.
An der Orgel begleitete sicher und gefühlvoll Metoda Kink, der Ehemann der Chorleiterin. Das Benedictus-Solo sang mit warmem Timbre eine Sopranistin aus dem Chor – Mateja Gaber Zweplan. Nach dem ersten Programmteil gab es bereits Zwischenapplaus.
Im zweiten Teil folgten vier slowenische Volkslieder. Der Chor hatte bisher auf der Treppe vor dem Hochalter gesungen; nun stand er vor dem Volksaltar, direkt dem Publikum zugewandt, und konnte sich von seiner besten Seite zeigen, dem Singen von Chören in der Heimatsprache. Hier kann man nur dazu anmerken: ungemein schön und zu Herzen gehend. Slowenien von seiner schönsten Seite. Es folgten noch zwei schmissige Gospels in anspruchsvollen Arrangements: „Josua“ und „You raise me up“. Hier begleitete die Chorsängerin Simona Moskotevc Guzej den Chor am E-Piano. Das offizielle Programm endete mit dem berühmten Segenslied „Irish blessing“ von J.E. Moore.
Das Publikum applaudierte kräftig und verlangte dem Chor noch einige klangvolle Zugaben ab. Nach dieser abwechslungsreichen Stunde ging man bereichert nach Hause.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, Schwiegermutter, unserer herzensguten Oma, Schwester und Patin
Frau Franziska Obermeier

geb. 24. April 1926 gest. 12. November 2012
Sollach, Aiterhofen, den 14. November 2012
In Liebe und Dankbarkeit:
Anton Obermeier, Sohn mit Christine
Christina und Florian, Enkel
Xaver Groß, Schwiegersohn mit Michaela und Wolfgang
Helga Sträußl, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung heute, Mittwoch, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Donnerstag, den 15. November 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2012
Kleine Kunstwerke aus Holz
Drechselworkshop für Schüler abgehalten
Hunderdorf. (ta) Neugierig und mit unterschiedlichen Erwartungen kamen die Schüler der Technik-Gruppe der achten Klassen und die Schüler und Schülerinnen der Ganztagsklassen 5 und 6 an der Mittelschule Hunderdorf in der Woche nach den Herbstferien zum Drechselworkshop. Den Rahmen dafür bildet die Berufsorientierung beziehungsweise die Aktion „Praxis an Hauptschulen“, die für die Mittelschule zum zentralen Anliegen der Schulausbildung gehört. Organisiert wurde dieser besondere Tag vom Technik-Fachlehrer Mario Schwitz und den Klassleitern der fünften, sechsten und achten Klassen.
Die Schüler lernten dabei das Handwerk des Drechslers kennen und das damit verbundene praxisbezogene Arbeiten an Maschinen. Sie konnten ein Berufsfeld erproben und möglicherweise ihr Interesse für einen holzverarbeitenden Handwerksberuf entdecken. Unter dem Handwerk „Drechseln“ versteht man das Bearbeiten eines Holzstücks auf einer Drechselbank mithilfe verschiedener holzabhebender Werkzeuge. Handwerkliches Geschick, Ideenreichtum und Kreativität sind gefordert.

Unter Führung des Workshopleiters Erich Spreng und seiner Ehefrau verwandelte sich der Werkraum der Mittelschule in eine mobile Drechselwerkstatt, in der die Schülergruppen jeweils einen Tag lang an zwölf Drechselbänken Holz bearbeiten durften.
In einer theoretischen Einführung in das Handwerk lernten die Schüler die unterschiedlichen Drechselarten und die zum Drechseln geeigneten Hölzer kennen. Sämtliche Geräte, Maschinen und die Verbrauchsmaterialien wurden von Spreng gestellt, der geduldig erklärte und praktische Unterstützung an den Maschinen während der Arbeitsphasen gab.
Jeder Schüler fertigte unter Anleitung ein Werkstück oder auch mehrere an. Dabei hatte sich die Gruppe der achten Klasse für die Anfertigung von Salz- und Pfefferstreuern sowie Kugelschreibern entschieden, die anderen Jahrgangsstufen fertigten kleine Kerzenständer an. Ausgerüstet mit Schürzen und Schutzbrillen machten sich die Schüler konzentriert an die Arbeit und drechselten in die Rohlinge kunstvolle Formen, Strukturen und Profile. Begeistert bearbeiteten alle sorgfältig und kreativ das Material Holz und schufen kleine Kunstwerke.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2012
Alte Fahrzeuge und hübsche Mädchen
Oldtimerfreunde haben einen Hingucker-Kalender
Hunderdorf. (xk) Die Oldtimerfreunde Hunderdorf haben einen Jahreskalender 2013 in Zusammenarbeit mit Fotograf Heribert Seibold herausgegeben. Dieser Tage ist der Verkauf angelaufen. Vorsitzender Alois Knott präsentierte dazu kürzlich Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger ein Exemplar. So viel sei jetzt schon verraten. Die stilvoll aufgenommenen Bilder mit hübschen Mädchen und alten Autos sowie Traktoren laden ein zum genauen Hinschauen, zum Aufspüren von Details. Jeden Monat ein hübsches Mädchen und ein gepflegtes Oldtimerfahrzeug, harmonisch in Szene gesetzt vom Fotografen.
So zeigte sich auch Bürgermeister Hans Hornberger erfreut über das mehr als gelungene Werk. Es unterstreiche einmal mehr, dass die Oldtimerfreunde Hunderdorf ein aktiver Verein seien, die sich mit der Gemeinde und der Heimat identifizieren und sich zum Ziel gesetzt haben, Altes zu erhalten und zu bewahren. „Der Kalender ist ein echter Hingucker und nichts Alltägliches“, so der Rathauschef anerkennend.
300 Stück wurden in einem aufwändigen und teuren Hochglanzverfahren im Format 30 mal 42 Zentimeter gedruckt mit guter Tiefen- und Schärfenwirkung der Fotos. Der Kalender ist bereits ein Renner und der Vorsitzende hofft auf einen weiteren regen Absatz, um letztendlich auch einen Beitrag für die Vereinskasse leisten zu können.

Ein ganzes Jahr Arbeit stecke dahinter, so der ‚Club-Vorsitzende Alois Knott bei der Vorstellung des Kalenders beim Gemeindeoberhaupt im Rathaus. „Die Grundidee zur Kalenderauflage stammt vom Fotografen Heribert Seibold und mir als Vorsitzender“, so der Vereinschef. Er betont, dass auf den Kalenderfotos nur Fahrzeuge von Vereinsmitgliedern zu sehen sind. Die Aufnahmen erfolgten im Gemeindebereich und teilweise ist im Hintergrund die panoramareiche Landschaft Hunderdorfs und Windbergs zu sehen. Zusammen mit dem Fotografen wurde dann gesichtet, geprüft und schließlich dreizehn Motive ausgesucht.
Info
Erhältlich ist der Kalender an folgenden Stellen: Leserservice Straubinger Tagblatt, Kfz-Knott in Hunderdorf/Bauernholz, Zahnarzt Dr. Muckenschnabl in Steinach, Sparkasse Niederbayern-Mitte, Geschäftsstelle Hunderdorf und M.A.W. Josef Dietl in Neukirchen/Taußersdorf. Bestellungen sind auch per E-Mail möglich über aum.knott@t-online.de
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2012
„Ein wesentlicher Pfeiler unserer Gesellschaft“
Landrat übergab Auszeichnung an sechs im Ehrenamt engagierte Landkreisbürger
Straubing-Bogen. (dw) Die Verleihung des „Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt“ war der Anlass für Landrat Alfred Reisinger, die damit ausgezeichneten Landkreisbürger Christine Hausotter (Bogen), Josef Breu (Hunderdorf), Zäzilia Amann, das Ehepaar Erna und Alois Högl und Karl-Heinz Meindorfer (alle Neukirchen) am Freitag zu einer Feierstunde ins Landratsamt einzuladen. In seiner Laudatio machte er deutlich, dass unser Gemeinwesen und unsere Demokratie davon lebe, dass Menschen als wesentliche Pfeiler unserer Gesellschaft freiwillig und ohne dafür Geld zu bekommen anstehende Aufgaben übernähmen und diese ideenreich voranbrächten.
„In unserem seit 40 Jahren bestehenden Landkreis trugen die Bürgerinnen und Bürger einen erheblichen Teil zu dessen positiver Entwicklung auf allen Ebenen bei. Unter ihnen die vielen Menschen, die mehr als ihre Pflicht tun und einfach zum Wohle ihrer Mitbürger ehrenamtlich und vorbildlich anpacken, wo sie gebraucht werden“, so der Landrat. Begleitet wurden die Urkundenempfänger zur Feierstunde von den jeweiligen Bürgermeistern, ihren Familienangehörigen und Gästen aus ihren Heimatorten. Auch Pfarrer Dekan Pater Martin Müller (Hunderdorf) und Pater Simeon Rupprecht (Neukirchen) sowie die beiden Landtagsabgeordneten Reinhold Perlak und Josef Zellmeier waren da. Verliehen wird die Auszeichnung für mindestens 15 Jahre andauernde hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit.

Den großen Faschingszug nach Bogen geholt
Der Name von Christine Hausotter aus Bogen ist seit 1983 eng mit dem Bogener Narrentisch verknüpft. Sie sorgte für die Prachtgewänder, rief die Prinzengarde ins Leben, war Präsidentin. Sie brachte es sogar fertig, den gesamten Ostbayerischen Faschingszug nach Bogen zu holen. Sie wurde ausgezeichnet mit dem deutschlandweit vergebenen Orden vom „Bund deutscher Karneval“ und nach ihrem Ausscheiden zur Ehrenpräsidentin ernannt.
Der in Hunderdorf beheimatete Josef Bräu ist seit 30 Jahren Pfarrgemeinderat, und seit 23 Jahren in der Kirchenverwaltung. Seit 25 Jahren ist er Schriftführer des „Vereins Freunde und Förderer des Veit-Höser-Gymnasiums Bogen“ und seit 15 Jahren im „Musikverein Hunderdorf“. Josef Breu gehörte von 1984 bis 2008 dem Gemeinderat und von 1984 bis 1990 dem Kreistag Straubing-Bogen an. Er übernahm auch die Aufgaben des Wasserzweckverbandes Bogenbachtalgruppe Hunderdorf.
Kräuterführungen im eigenen Garten
Als Gründungsmitglied trat 1976 in Neukirchen Zäzilia Amann dem katholischen Frauenbund bei, später war sie zweite Vorsitzende und Beisitzerin. Sie sorgte dafür, dass der größte Teil der bei vielen Aktionen erzielten Erlöse für soziale Zwecke gespendet wurde. Seit Anfang der 70er Jahre ist sie im Kirchenchor Neukirchen, bereichert als Mitglied der Neukirchener Sänger seit über vier Jahrzehnten Heimatabende, Gottesdienste, Pfarrfamilienabende und Vereinsfeiern und ist aktiv im Tourismusverein Neukirchen. Als begeisterte Kneipp-Anhängerin hält sie regelmäßig Vorträge und Kräuterführungen im eigenen Garten ab, übergibt die Einnahmen als Spende der Bettina-Bräu-Stiftung und leitet auch seit 2000 eine Osteoporose-Turngruppe.
Als überaus aktives Mitglied beim Sportverein Neukirchen durchlief Karl-Heinz Meindorfer sämtliche Schüler- und Jugendmannschaften und führte als Spielführer der ersten Mannschaft den Sportverein von der damaligen C-Klasse bis in die Bezirksoberliga Niederbayern. Er war auch zweiter Vorsitzender, zehn Jahre lang Jugendleiter, seit 2009 ist er Vorsitzender. Vor 28 Jahren hat er die Stadionzeitung „SV-Echo“ ins Leben gerufen, die er bis heute leitet. Auch fungiert er als Vereinsfotograf und -archivar, pflegt die Trainings- und Sportstätten und leistet zudem ehrenamtliche Vorstandsarbeit bei der FFW Obermühlbach und beim Tennisverein Neukirchen.
„Eher selten ist es, dass sogar gemeinsam ein Ehepaar, wie heute Erna und Alois Högl, geehrt wird“, sagte Reisinger weiter und wandte sich zuerst an Erna Högl. Von 1992 bis 1998 Mitglied und Schriftführerin im Pfarrgemeinderat Neukirchen, übe sie seit 15 Jahren das Amt einer Lektorin bei Gottesdiensten aus, begleite jeden Freitag alle Grundschüler zur Schülermesse vor Schulbeginn, organisiere seit zehn Jahren die alljährliche Radwallfahrt nach Altötting und wirke bei der Durchführung von Pfarrausflügen und Pfarrwallfahrten mit. Erna Högl unterstütze darüber hinaus ihren im Skiclub Neukirchen engagierten Mann Alois und sei schon über ein Jahrzehnt zuständig für die Bewirtung von Zuschauern und Darstellern beim Neukirchener Freilichtspiel. Der Frauenbund, dem sie bis 2000 im Vorstand angehörte, schätzt sie seit 1983 als aktives Mitglied.
Leiter des Stützpunktes am Pröller
Alois Högl führte von 2002 bis 2011 als Vorsitzender den Skiclub Neukirchen, übernahm über 30 Jahre lang die Mitverantwortung für die Skikurse, trug zwölf Jahre die alleinige Verantwortung für den Ablauf der Skirennen und leitet sei 2010 den Trainingsstützpunkt des Skiverbandes Bayerwald am Pröller. Er organisierte Alois Högl präzise den reibungslosen Ablauf unzähliger Rennen bis hin zur Verköstigung der Teilnehmer und zur Urkundenerstellung und Preisverleihung. Er animiert immer wieder Vereinskollegen, wie er selbst den Übungsleiterlehrgang zu absolvieren. – Den Ehrungen in der Kantine des Landratsamtes – der große Sitzungssaal ist noch immer Baustelle – folgte ein geselliger Teil.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2012
„Jesus öffnet die Augen“
70 Mädchen und Buben kamen zum Kinderbibeltag zusammen
Hunderdorf. (hk) Zum diesjährigen Kinder-Bibeltag konnte am Samstag Dekan Pater Martin Müller 70 Kinder der Pfarrei Sankt Nikolaus willkommen heißen. Das Vorbereitungsteam des Familien- Gottesdienstkreises hatte mit Pater Martin das Thema „Jesus öffnet die Augen für eine neue Welt“ und die dazu passende Bibelgeschichte „Die Heilung des Blinden bei Jericho“ ausgewählt. Mit Singen, Spielen und Basteln konnte den Kindern die Geschichte aus der heiligen Schrift nähergebracht werden.

Mit dem Lied „Wir feiern in Gottes Namen“ begannen die Buben und Mädchen den Nachmittag. Eine Bildpräsentation und eine Spielszene zeigten dann die Geschichte über die Heilung des blinden Bartimäus, der Jesus vertraute und ihn bat: „Ich möchte wieder sehen können.“ Und Jesus wendet sich ihm zu und sagte zu ihm: Dein Glaube hat dir geholfen.“ Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen und er erblickte das Licht und zugleich Jesus, das Licht der Welt, dem er folgte.
In vier Gruppen aufgeteilt, vertieften die Kinder dann mit den Gruppenleiterinnen des Familien-Gottesdienstkreises die Bibelstelle In einer Gruppe mussten die Kinder mit verbundenen Augen malen und konnten so erkennen, wie schwierig dies ist. In einer anderen Gruppe wurde die der Rose von Jericho in eine Schmuckdose gebastelt und mit dem Spruch „Man sieht mit dem Herzen gut“ versehen. In der dritten Gruppe wurden passende Spiele zum Thema gemacht und in der vierten Gruppe beschäftigte man sich mit meditativen Elementen.
Nach einer gemeinsamen Brotzeit bereiteten sich die Kinder zum Abschlussgottesdienst vor und zogen dann in die Kirche. Mit dem Eröffnungslied „Komm sag es allen weiter“, das zusammen mit dem Kinderchor unter der Leitung von Frau Dilger gesungen wurde, begann der Gottesdienst und Pater Martin erinnerte in seinen Eröffnungsworten an den Nachmittag, wo man miteinander auf dem Weg gewesen war, um die Geschichte des blinden Bartimäus, dessen Augen sehend wurden und dessen Herz sich öffnete, zu erkunden. Dann trat Bartimäus selber auf und sagte: „Mit mir ist heute etwas

Wunderbares geschehen, ich kann wieder sehen. Dies ist alles durch die Begegnung mit Jesus geschehen. Jesus hat mir die Augen für eine neue Welt geöffnet. Das war den Menschen so wichtig, dass meine Geschichte sogar in der Bibel steht“, und diese Geschichte hörte man anschließend noch einmal im Evangelium.
In der Predigt sagte Pater Martin, dass die Rose von Jericho, wenn sie Wasser bekommt, aufgehe, so wie die großen Augen von Bartimäus, als er wieder sehen konnte. Er hat gemerkt, so Pater Martin, worauf es im Leben ankomme. Jesus ist zu seiner Lebensquelle geworden. Abschließend stellte Pater Martin fest, „dass auch wir immer wieder nach Jesus rufen und zu ihm, der Quelle des Lebens, gehen dürfen“. Für die vielen Menschen auf der Welt, denen es nicht besser als dem blinden Bartimäus geht, baten die Kinder dann in den Fürbitten um Jesu Hilfe. Zum Schluss de g Gottesdienstes konnten die Kinder ihre Bastelarbeiten mit der Rose von Jericho mit nach Hause nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2012
Verwaltung gewählt
Hunderdorf. (hk) Die Pfarrangehörigen der Pfarrei Sankt Nikolaus haben am Wochenende die neuen Mitglieder der Kirchenverwaltung für die Wahlperiode Januar 2012 bis Dezember 2018 gewählt. Hierbei hat sich folgendes Ergebnis herausgestellt: Johann Landstorfer 227 Stimmen, Patrick Hanner 225 Stimmen, Max Holzapfel 225 Stimmen, Josef Paukner 219 Stimmen, Josef Breu 211 Stimmen, Albert Weinzierl 209 Stimmen. Als Ersatz wurde Paul Hornberger mit 167 Stimmen gewählt. Am Dienstag, 22. Januar, treffen sich die neu gewählten Mitglieder zur, konstituierenden Sitzung, bei der dann der Kirchenpfleger bestimmt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2012
Kurs für Kinder mit Ski und Snowboard
Windberg. (ws) Auch dieses Jahr veranstaltet die Skiabteilung des Sportvereins Windberg für alle Kinder einen Kinder-Ski- und Snowboardkurs in Sankt Englmar. Vom Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Dezember, werden erfahrene Übungsleiter die Kinder in verschiedenen Altersklassen unterrichten. Ein möglicher Ausweichtermin wird bekanntgegeben. Infos und Anmeldung bei Rudi Höpfl, Telefon 09422/5109, oder Johannes Frankl, Telefon 0179/1268480.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2012
Geld für Baugebiet, Straßen, Erdgas
Bürgermeister berichtete bei Bürgerversammlung über Planungen
Hunderdorf. (xk) „Es hat sich viel getan im Gemeindegeschehen. Wir können insgesamt eine durchwegs positive Bilanz ziehen“, konstatierte Bürgermeister Hans Hornberger bei der von gut 40 Zuhörern besuchten Bürgerversammlung im Gasthaus Solcher. Der Rathauschef informierte sie über die wichtigsten Maßnahmen und Planungen und gab einen Ausblick auf die Vorhaben der nächsten Jahre. Erfreulich sei, so Hornberger, dass im Rahmen des 7,1-Millionen-Euro-Haushalts etliche Planungsprojekte, Straßensanierungen, Erdgasanschluss und mehr bewältigt wurden. Der Schuldenstand konnte weiter gesenkt werden, auf 376 Euro pro Einwohner.
Eingangs hatte Bürgermeister Hans Hornberger über die wichtigsten Haushaltszahlen des 7,1 Millionen Euro umfassenden Haushalts 2012 der aktuell 3293 Einwohner zählenden Gemeinde informiert. Dabei ging der Redner insbesondere auf die Investitionsmaßnahmen näher ein. Erfreulich wertete es dabei der Gemeindechef, dass die Pro-Kopf-Verschuldung von 517 Euro auf 376 Euro gesenkt werden konnte. Dann zeigte der Bürgermeister die positive Entwicklung beim Baugebiet „Brunnenstraße“ auf. Von 31 Bauparzellen sind alle verkauft und bereits zwölf Wohnhäuser erstellt, weitere neun sind im Bau. Für das heuer neu ausgewiesene Baugebiet mit 23 Bauplätzen sind bereits mehr Interessenten in der Vormerkliste, als Grundstücke verfügbar sind. Der Gemeinderat werde demnächst die Vergabe nach dem beschlossenen „Einheimischen-Modell“ vornehmen.
Ein Grunderwerb für weitere Bauplätze im Ortszentrum konnte noch nicht erfolgen. Planungsverfahren seien eingeleitet zur weiteren Bauplatzausweisung in Wegern sowie für Parkplätze der erfreulicherweise weiter expandierenden Firma „alpha“ an der Thananger Straße. Schwierig sei die angestrebte Ausweisung des Gewerbegebietes in Hofdorf aufgrund der Ziele im Landesentwicklungsprogramm und Anliegereinwendungen.
Dorferneuerung Steinburg
Weiter verfolgt werde auch das zur Förderung eingereichte Projekt „Dorferneuerung Steinburg“. Die drei durchgeführten Fachplanungen zur Windenergie erbrachten keine wirtschaftlichen „Konzentrationsflächen“ im Gemeindegebiet, merkte der Redner zudem an. Er verwies ferner darauf, dass demnächst die erste Stromtankstelle im Zuge des E-Wald-Projektes am Festplatz erstellt werden könne.
Im Vorgriff auf den aus terminlichen und wirtschaftlichen Gründen auf das nächste Jahr verschobenen Neubau der Trauerhalle wurde heuer bereits der Glockenturm aus Granitstein in der Friedhofsmitte errichtet. Die Gemeinde freue sich, dass zum Herbst auch ein. Erdgasanschluss für Hunderdorf durch Erdgas Südbayern errichtet und in Betrieb genommen wurde. Die Gemeinde unterstützte zur Machbarkeit die Anschlussmaßnahme mit einem Infrastrukturzuschuss von 90 000 Euro. Das als Erstes bereits angeschlossene alpha-Unternehmen mit dem größeren Erdgasbedarf sicherte diese umweltfreundliche Energieversorgung. Dieser Tage gehe auch noch das Baugebiet „Brunnenstraße“ ans Erdgasnetz. Im nächsten Jahr soll bei Anschlussinteresse der privaten Wohn- und Gewerbegrundstücke auch im Ortsbereich die Erdgasversorgung weiter ausgebaut werden. Der Gemeinderat habe sich nach einer Machbarkeitsstudie auch für eine Nahwärmeversorgung für das Schulzentrum entschieden, dessen Ausführung bei voraussichtlichen Kosten von rund 668 000 Euro im nächsten Jahr erfolgen solle. Energieeffizient umgerüstet wurde auch die Straßenbeleuchtung. In der VG-Geschäftsstelle werde zum 1. Dezember Hans Pollmann Nachfolger von Xaver Kern und im Bauhof trete mit Markus Feldmeier ein neuer Mitarbeiter seinen Dienst an.
Der Bürgermeister verwies auf die verstärkten Bemühungen für die langersehnte Geh- und Radweganbindung Hunderdorf-Steinburg, die heuer vom Bauamt weitergebaut wurde bis Schafberg. Im nächsten Jahr solle der Lückenschluss in Wegern erfolgen im Zuge der ebenso geplanten Sanierung der Staatsstraße. Hornberger informierte zudem über die durchgeführte Straßensanierung Hunderdorf-Lintach-Großlintach (Kosten 360000 Euro, Zuschuss 140000 Euro), die Restfinanzierung der am 28. April von Pfarrer Martin Müller gesegneten zwei neuen Einsatzfahrzeuge der FFW Hunderdorf.
Ausblick auf 2013
Mit seinem Ausblick auf 2013 und die Folgejahre führte der Bürgermeister als Investitionsschwerpunkte die Finanzierung eines neuen Gemeindeunimogs, Neubau der Trauerhalle, Straßenausbau Haselquanten-Starzenberg-Sandweg, Straßenausbau Teilstück Hoch, Nahwärmeversorgung für Grund- und Mittelschule, Erschließung des Baugebietes Lindfeld II; Planung für Doppelturnhalle und Schulhofzufahrt und einiges mehr an.
Zum Schluss der Versammlung bedankte sich der Bürgermeister bei allen, die für die Gemeinde gearbeitet und die Gemeindearbeit mitgetragen und unterstützt haben, insbesondere auch Pfarrer Pater Martin Müller, den Gemeinderäten, der Verwaltung, den Gemeindebediensteten sowie allen Bürgern. In der anschließenden Fragestellung wurden der Breitbandausbau angesprochen sowie Angelegenheiten, die den Wasserzweckverband betrafen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2012
Offenen Auges durch die Welt
Hunderdorf: Hans Pollner stellte seine Sicht der Dinge dar
(as) Bayerisch humorvoll, mit Charme und Augenzwinkern präsentierte der Autor und Fotograf Hans Pollner, Bilder, Geschichten und Gedichte aus seinem Buch „So sehg i des“ im Pavillon der Mittelschule. Organisiert wurde diese Lesung der besonderen Art von Mitgliedern des Freundeskreises der Gemeindebibliothek. Wenige Tage vor Beginn war es noch da — das Bangen, verbunden mit den Fragen: Kommen genügend Besucher? Wird der Abend ein Erfolg? Die Werbetrommel erklang laut und immer wieder, aber der Vorverkauf war nur zögerlich verlaufen. Zu unbekannt war vielen der Name Hans Pollner. Als dann am Nachmittag die Akteure ihre Proben starteten, gab es schon ein erstes Aufhorchen. Was da nach außen drang, konnte sich durchaus hören lassen. Gesang, Lachen — die gute Stimmung steckte an. Dann, am Abend, füllte sich der Saal auch noch erfreulich gut und die letzten Bedenken der Organisatoren verflogen. Gedämpftes Lichtzauberte eine angenehme Atmosphäreund die liebevoll dekorierte Bühne mit Bankerl und Franzl, dem Plüschbären, Maulwurfshügel, Blume und Elch stand bereit für den Auftritt des sympathischen Autors.

Mit einem Bilderrätsel — ein Foto zeigte eine Standuhr auf Herbstblättern — lud Pollner, der Fotograf mit der Liebe zu Wortspielen, das Publikum zu einem „U(h)rlaub“ ein, einer Auszeit vom Alltag. Und dann hielt er die Zeit an — raus mit der Batterie aus der Uhr, so einfach war das. Jetzt konnten die Zuschauer genießen, ohne Hektik den Geschichten, Bildern und Gedanken folgen. Ein wirklich erholsamer, über weite Bereiche beschaulicher Abend ließ Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten, verleitete immer wieder zum Schmunzeln und regte zum Sinnieren an. Akrobatik in Wort und Bild gab es zu bestaunen, ein „Photo voll Teig“ entstand, inspiriert durch die Platten auf unseren Dächern, ein kleines „Pfann,KUHchen lag auf einem Teller. Pollner nimmt die Dinge gern wortwörtlich und so entstand auch die Geschichte vom Landstreicher — ohne seinen Fleiß würde die Welt viel trostloser aussehen und schließlich ist er es ja, der die gelben Punkte in unsere Gänseblümchen zaubert und für den Frühjahrsanstrich sorgt. Zu vielen Bildern erzählte der Mediendesigner Entstehungsgeschichten und gab einen Blick hinter die Kulissen frei. So blieb auch die Frage nach dem, was wirklich wichtig ist im Leben, nicht aus. Natürlich konnte es nicht der Goldesel vom nächsten Foto sein, nein: „Mein Vater hat immer gesagt, das Wichtigste im Leben ist, dass ma immer a gscheide Schneid hod.“
Dazu las Pollner auch ein Gedicht vor, über unser Abstumpfen in der „modernen Zeit“ voller Kommerz, Trends und Events, in der vielen der rechte Schneid abhandengekommen ist. Ein Gegenmittel gab es gleich ganz praktisch und zum Anfassen: ein echter „Wetzstoa“ wurde herumgereicht. Für Abwechslung und so manchen Lacher sorgte Alexander Derleth, der Figuren aus Pollners Bildergeschichten parodierte. Seine Lieblingsrolle scheint der deftige, tollpatschige Bauer Pümpel zu sein, der sich verzweifelt gegen die Maulwurfkompanie auf seiner Golfplatzwiese wehrt. Da darf er auch singen — und das kann er richtig gut.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2012

Hunderten ins Grab geschaut
Leichenfrau Irene Scheibenthaler spendet Trost und organisiert die Beerdigung
Hunderdorf. Klingelt bei Irene Scheibenthaler das Telefon, ist der Anlass oft ein sehr trauriger. Als Leichenfrau für Hunderdorf und Windberg sind ihre Dienste immer dann gefragt, wenn ein Mensch stirbt. Gerne spendet sie Trost und organisiert die Beerdigung. Für ihren Beruf ist sie rund um die Uhr im Einsatz. Egal ob am Wochenende oder an Feiertagen. Aus diesem Grund übt Irene Scheibenthaler auch einen aussterbenden Beruf aus. Geerbt hat sie diesen von ihrer Schwiegermutter.
„Stirbt jemand im Dorf, rufen mich die Angehörigen an. Ich übernehme dann die Organisation der Beerdigung, wasche die Verstorbenen und ziehe sie an“, erklärt Irene Scheibenthaler. Im Prinzip ist die Leichenfrau ein Ein-Mann-Bestattungsinstitut, „aber ich habe keinen Leichenwagen und hebe das Grab nicht aus“. Körperlich anstrengend ist ihr Job trotzdem. „Einen Toten abzuwaschen und anzuziehen ist oft gar nicht so einfach, vor allem wenn die Leichenstarre schon eingesetzt hat. Aber ich versuche immer gleich zu kommen, dann geht das Anziehen noch einfacher.“ Manchmal helfen ihr die Angehörigen dabei, dann geht es leichter. Die Verstorbenen werden so eingekleidet, wie es sich die Angehörigen wünschen. Schuhe gibt es allerdings keine. Dafür einen Rosenkranz oder ein christliches Symbol. „Es gibt auch Menschen, die sich schon zu Lebzeiten ihr Sterbegewand aussuchen und die Angehörigen darüber informieren. Manchmal wollen auch die Angehörigen den Verstorbenen umziehen und vorbereiten, weil es für sie persönlicher ist. Aber das sind nur sehr wenige.“
Früher gingen die Leichenfrauen von Haus zu Haus und verkündeten den Bürgern den Tod eines Dorfbewohners. Heute sorgt Irene Scheibenthaler dafür, dass in der Zeitung eine Todesanzeige erscheint und sagt den Vereinen Bescheid. Stark verändert hat sich das Aufgabengebiet nicht, lediglich modernisiert. „Mein Beruf ist inzwischen mit sehr viel Büroarbeit verbunden“, erklärt die Leichenfrau. „Alles muss dokumentiert werden.“
Seit zehn Jahren ist Irene Scheibenthaler als Leichenfrau für Hunderdorf und Windberg zuständig, als Angestellte der Gemeinde. Dieses Amt hat sie von ihrer Schwiegermutter Katharina Scheibenthaler geerbt. „Meine Schwiegermutter wollte 50 Jahre als Leichenfrau vollmachen. Die letzten Jahre habe ich ihr schon immer geholfen und bin so hineingewachsen. Mit über 80 Jahren war dann Schluss und ich habe die Geschäfte übernommen“, erklärt sie.
„Auf einmal war ich Leichenfrau“
Die Seniorchefin ist eher zufällig in das Geschäft der Leichenfrau hineingerutscht. „Wie das genau war, weiß ich gar nicht mehr. Anfangs habe ich geholfen, die Toten vorzubereiten; auf einmal war ich Leichenfrau und hab mich um die Beerdigungen gekümmert“, sagt Katharina Scheibenthaler, die in ihrer langen Dienstzeit Hunderten Verstorbenen ins Grab geschaut hat. Dabei hatte sie bei Weitem nicht so viel zu tun wie ihre Schwiegertochter. Während es früher zwischen 15 und 20 Todesfälle pro Jahr gab, sind es heute zwischen 30 und 40. „Am häufigsten sterben die Leute im Frühjahr- Oft habe ich bis April schon 15 Beerdigungen“, sagt die Leichenfrau, die dann öfter auf dem Friedhof als zu Hause ist.
Um durch die ständige Begegnung mit dem Tod nicht mürbe zu werden, versucht sie ihre beruflichen Erlebnisse nicht in ihr Privatleben zu lassen. „Schwierig ist es, Wenn. Bekannte oder Kinder sterben.“ Gerade bei Kindern ist die Leichenfrau besonders gefordert. „Wenn ich so einen kleinen Körper in den Sarg lege, schlucke ich schon manchmal. Ich bin ja selber Mutter und Oma.“
Durch ihren reichen Erfahrungsschatz kann sie den Hinterbliebenen Trost spenden und findet die richtigen Worte: „Meist reicht es schon, wenn ich die Angehörigen in den Arm nehme und ihnen zuhöre. Viele sind in dem Moment richtig überfordert und brauchen jemanden, der ihnen beisteht. Genau darin liegt die Stärke einer Leichenfrau. Ein Bestattungsinstitut übernimmt auch viele Aufgaben, aber die persönliche, menschliche Betreuung fehlt.“ Weil Irene Scheibenthaler seit fast 30 Jahren eine Hunderdorferin ist, vertrauen ihr die Dorfbewohner und schätzen ihre Dienste.
Tag und Nacht einsatzbereit
Leichenfrauen müssen rund um die Uhr einsatzbereit sein. Hinter Terminen steht bei den Scheibenthalers immer ein Fragezeichen. Schließlich kann jederzeit das Telefon klingeln — auch zu ungünstigen Zeiten. „Einmal war ich auf einem Ball, als das Handy geklingelt hat. Weil die Angehörigen wollten, dass ich gleich komme, bin ich eben im Ballkleid zum Sterbeort gefahren — aber das wussten die Angehörigen.“ Mit Urlaub ist es auch eher schwierig. Dieser will gut geplant und vorbereitet sein. „In den zehn Jahren als Leichenfrau waren wir einmal im Urlaub.“ Für den Ernstfall war alles organisiert, der Pfarrer und die Gemeinde waren informiert. Gestorben ist in dieser Zeit übrigens kein Hunderdorfer.
Am schlimmsten war der Geruch“
Ihr schlimmstes Erlebnis als Leichenfrau war eine Exhumierung. „Das möchte ich nicht wieder mitmachen müssen.“ Damals wurde ein Ärztefehler vermutet. „Am schlimmsten war der Geruch. So was bekommt man nie wieder aus der Nase.“
Trotz allem Leid, das ein Sterbefall mit sich bringt, gibt es für die Leichenfrau auch ergreifende Momente auf Beerdigungen: „Ich erinnere mich zum Beispiel noch an die Grabrede eines Vereinsvorsitzenden, die zwar ungewöhnlich lang war, aber wirklich schön.“ Ungewöhnlich ist der Beruf der Leichenfrau ohnehin, doch es sind diese kleinen Momente, die ihn besonders machen.
Ob Irene Scheibenthaler nach ihren bisherigen Erfahrungen noch einmal die Aufgabe der Leichenfrau übernehmen würde? „Unbedingt. Es bereitet mir einfach Freude, wenn ich den Menschen nach dem Tod eines Angehörigen Trost spenden und helfen kann.“
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2012
Sieben neue Ministranten
Beim Vorabendgottesdienst zum Christkönigsfest wurden sieben neue Ministranten, fünf Buben und zwei Mädchen, in die große Schar der Ministrantengruppe der Pfarrei Sankt Nikolaus, Hunderdorf, aufgenommen. Dekan Pater Martin Müller sagte zu Beginn des Gottesdienstes: „Ihr habt euch auf den Dienst gut vorbereitet und werdet miteinander weiterbauen an der Gemeinde, zu der wir gehören.“ In seiner Predigt meinte Pater Martin; dass sich die neuen Ministranten unter das Bild, Christus als König, dass man im Altarraum der Pfarrkirche

vor Augen hat, ganz besonders stellen und miteinander mit Christus sein heiliges Mahl feiern dürfen. „Ihr seid bunte Steine, die zusammengehören“, stellte der Pfarrer fest und fuhr fort, dass sie sich mit ihrem Dienst jetzt an das Motto ihrer Kommunion „ihr seid das Licht der Welt“ anschließen dürfen. Die Oberministranten Gregor Gall und Christine Knott riefen dann die Neuen auf zum Altar zu kommen und sie antworteten: „Hier bin ich.“ Pater Martin fragte Matthias Häusler, Kai Krompietz, Julian Pflügl, Jonas Riedl, Maximilian Schießl, Laura Stettmer und Anna Gutmann nach ihrer Bereitschaft zur Aufnahme in den Ministrantendienst und sagte, dass der liturgische Dienst nicht nur praktische Hilfe sei, sondern Ausdruck des Glaubens an Jesus Christus. Anschließend sprach der Pfarrer das Segensgebet über die neuen Ministranten. Die erste Aufgabe der Ministranten war, dass sie Brot und Wein zur Gabenbereitung zum Altar bringen durften. Zum Abschluss des Gottesdienstes sagte Pater Martin den Eltern der Kinder Dank für ihre Bereitschaft und Unterstützung und den Oberministranten und Gruppenleitern „Vergelt’s Gott“ für die intensive Vorbereitung. Im Anschluss an die Ministrantenaufnahme fand im Pfarrheim ein geselliges Beisammensein der neuen Ministranten und deren Eltern sowie der Gruppenleiterrunde statt. — Bild: Pfarrer Martin Müller mit den Ministranten. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2012
Stromlieferung wird ausgeschrieben
Liegenschaften-Versorgung zu klären
Realisierung des Gewerbegebietes in der Schwebe — Aus dem Gemeinderat
Hunderdorf. (xk) Die künftige Ausschreibung des Strombezugs für die kommunalen Einrichtungen in Hunderdorf war der Schwerpunkt der Beschlussfassung in der kürzlich im Rathaus abgehaltenen Sitzung des Gemeinderates. Behandelt wurden auch die Stellungnahmen zur Einbeziehungssatzung „Gaishausen“, die nach Änderung nochmals verkürzt zur öffentlichen Einsicht ausliegt. Weiterhin zeigte der Bürgermeister den weniger erfreulichen Sachstand zum Gewerbegebiet „Hofdorf“ auf.
Eingangs berichtete Bürgermeister Hans Hornberger zum Tagesordnungspunkt „Stromlieferung für kommunale Liegenschaften für die Jahre 2014 bis 2016, dass sich die Gemeinschaftsversammlung grundsätzlich für eine öffentliche elektronische Ausschreibung der Stromlieferungen ausgesprochen habe. Verwaltungsfachwirt Johann Pollmann erläuterte sodann dem Ratsgremium den Tenor der Informationsveranstaltung des Bayerischen Gemeindetages zu der von ihm angebotenen Bündelausschreibung für den wirtschaftlichsten Stromanbieter für den Bezugszeitraum 2014 bis 2016.
Durch die Teilnahme der Mitgliedsgemeinden und des Schulverbands Hunderdorf unter Federführung der Verwaltungsgemeinschaft können beim Grundhonorar Kosten eingespart werden. Dies wurde anhand einer vorläufigen Kostenübersicht aufgezeigt.
Vereinbarung abschließen
Nach Erörterung wurde vom Gemeinderat die Verwaltungsgemeinschaft beauftragt, mit der Kubus-Kommunalberatung und Service GmbH und dem Bayerischen Gemeindetag als ausschreibende Stelle die entsprechenden Vereinbarungen namens der Gemeinde abzuschließen. Im Rahmen der Bündelausschreibung sollen „Normalstrom“ und zusammengefasst die Abnahmestellen für leistungsgemessene Anlagen sowie die Standardlastprofile zugrunde gelegt werden. Weiterhin wurde die anteilige Kostenübernahme gegenüber der Verwaltungsgemeinschaft nach dem vorgestellten Kostenverteilungsmaßstab für die Honorarkosten gebilligt. Auf Wunsch des Wasserzweckverbandes Bogenbachtalgruppe soll zudem geprüft werden, inwieweit sich das Wasserversorgungsunternehmen dieser Bündelausschreibung zur günstigsten Strompreisermittlung anschließen kann.
Im Folgenden legte der Ratsvorsitzende den Abwägungsvorschlag der HIW-Gesellschaft von Architekten (Hornberger, Illner und Weny) zu den eingegangenen Stellungnahmen zur Einbeziehungssatzung Gaishausen im Zuge der öffentlichen Auslegung vor sowie den dazu geringfügig ergänzten Satzungsentwurf, insbesondere aus naturschutzfachlicher Sicht. Der Gemeinderat fasste zu den vorliegenden Stellungnahmen den Abwägungsbeschluss und beschloss aufgrund der Planänderungen die erneute öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung in verkürzter Form.
Der Aufstellungsbeschluss für den Erlass einer Außenbereichssatzung „Sollach“ wurde vertagt, da noch eine Vorabklärung des Sachverhalts mit dem Antragsteller erfolgen solle. Zu dem Baugesuch zum Neubau einer Hackschnitzelscheune in Starzenberg 3a wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Sodann informierte der Bürgermeister über den kurzzeitigen gemeinsamen Wegebau in einem Teilbereich bei Röhrnau-Hochfeld mit dem Landkreis Straubing-Bogen und unter Anliegerbeteiligung. Es handelt sich dabei um eine Wegeanbindung, die nur allein im Anliegerinteresse zum Erreichen der dahinterliegenden Grundstücke sei. Denn es stehe aus Sicherheitsgründen vom Landkreis die Sperrung der Brücke über den Geh- und Radweg bevor, sodass es vonseiten der Gemeinde Hunderdorf geboten war, gemeinsam mit dem Landkreis – Tiefbauverwaltung – eine tragfähige Lösung zu finden.
Weiter wurde dem Gemeinderat die Einladung des Panzerpionierbataillons 4 zum Jahresabschlussappell am 4.12. in Bogen bekannt gegeben. Dabei werde die 5. Kompanie, Hunderdorfs Patenkompanie, leider im Zuge der Strukturreform aufgelöst werden müssen. Die Verabschiedung der Patenkompanie erfolge am 19. Dezember in Hunderdorf.
Negative Stellungnahmen
Zudem verwies der Bürgermeister auf die Erörterung der teilweise negativen Stellungnahmen mit Architekt Herbert Weny. Aufgrund der fehlenden Anbindung des Gewerbegebietes an die Ortsbebauung und wegen des Landschaftsschutzes bestünden insbesondere seitens der Regierung Bedenken im Hinblick auf die Zielsetzung des aktuellen Landesentwicklungsprogramms. Weiterhin bestünden zwei massive Anliegereinwendungen. Das Verfahren solle deshalb ruhen, bis eine weitere Abklärung erfolgt und das neue überarbeitete Entwicklungsprogramm vorliegt.
Abschließend merkte das Gemeindeoberhaupt an, dass es für Geschäftsleiter Xaver Kern die letzte Arbeitssitzung im Gemeinderat war und ihm für seine insgesamt 44-jährige Tätigkeit bei der Verabschiedung gedankt werde. Kern bedankte sich für das stets schöne Miteinander im Ratsgremium, wobei er versucht habe, in sachlicher Arbeit den Anforderungen gerecht zu werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2012
SPD ehrt ihre Mitglieder
Ortsverein Hunderdorf feiert Jahresabschluss
Hunderdorf. (ta) Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hunderdorf trafen sich im Gasthaus Steinburger Hof in Steinburg/Hunderdorf zur Jahresabschlussfeier mit Ehrungen. Ortsvorsitzender Stefan Diewald leitete die Zusammenkunft, an der eine große Anzahl von Mitgliedern teilnahm.
Rückblickend zeigte sich der Ortsvorsitzende sehr zufrieden mit dem abgelaufenen Vereinsjahr. Mit der Teilnahme an verschiedenen örtlichen Veranstaltungen und einem aktiven Ortsvereinsleben konnten die selbst gesteckten Ziele erreicht werden. Die gute Resonanzdes Informationsstandes beim Kirchweihmarkt machte diese Aktion zu einem Erfolg.
Im Anschluss berichteten die Gemeinderäte Roland Peschke, Helmut Jakob sowie Leonhard Reiner über die aktuelle Situation in der Gemeinde Hunderdorf und gaben eine Vorschau über die geplanten Maßnahmen im Jahre 2013.

Bei den Ehrungen wurden die SPD-Mitglieder Arno Gerhardt, Leonhard Reiner und Manfred Obermeier für ihre 20-jährige Solidarität und Verbundenheit zur SPD von Stefan Diewald mit einer Urkunde geehrt. Dann wurden von der Versammlung die Termine für das erste Halbjahr 2013 geplant.
Hunderdorf benötige eine starke SPD, betonte Diewald, denn als älteste politische Partei Deutschlands sei sie die Kraft, die am meisten für soziale Gerechtigkeit, für solide Finanzpolitik und zukunftsorientierte Umwelt- und Energiepolitik stehe. „Sozial, engagiert und bürgernah“ werde sich auch zukünftig der SPD Ortsverein für die Heimat einsetzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2012
Fäkalschlammabfuhr
Hunderdorf. (xk) Soweit die Meldungen über die durchgeführten Leerungen beziehungsweise erfolgten Schlammspiegelmessungen der Hauskläranlagen für das Jahr 2012 noch nicht vorgelegt wurden, sind diese der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf bis spätestens 31. Dezember vorzulegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2012
Neue Regelungen in der VG
Standesamt und Kassenleitung in neuen Händen
Hunderdorf. (xk) Bei der kürzlich im Rathaus Hunderdorf stattgefundenen Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hunderdorf informierte Bürgermeister Hans Hornberger, dass es gelte, ab 1. Dezember für die Verwaltung in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft im Hunderdorfer Rathaus anstehende Personalentscheidungen zu treffen. So wurde der zum Nachfolger von Xaver Kern bestimmte neue Geschäftsstellenleiter Verwaltungsfachwirt Hans Pollmann zum Standesbeamten und zum Leiter des Standesamts Hunderdorf berufen. Ferner wurde für den bisherigen Kassenleiter Hans Pollmann Verwaltungsobersekretärin Elisabeth Dietl als Kassenverwalterin entsprechend der Kommunalen Haushaltsverordnung bestellt.
Breiteren Raum nahm das Verfahren für die künftigen Stromlieferungen für kommunale Liegenschaften und Anlagen der Verwaltungsgemeinschaft, des Schulverbandes sowie der Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg ein. Verwaltungsfachwirt Pollmann informierte die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung über das Ergebnis der Informationsveranstaltung des Bayerischen Gemeindetages zu dessen angebotener Bündelausschreibung zukünftiger Stromlieferanten für den Bezugszeitraum der Jahre 2014 bis 2016. Nachdem die über den Bayerischen Gemeindetag geschlossenen Rahmenverträge für den kommunalfreundlichen Strombezug Ende 2013 auslaufen, seien die Gemeinden grundsätzlich gehalten, die Stromlieferverträge auszuschreiben. Der Gemeindetag biete dazu eine gemeinsame Onlineausschreibung an, wobei mit der KUBUS Kommunalberatung und Service GmbH kooperiert wird. Anhand einer Kostenübersicht wurde aufgezeigt, dass durch die weitere Teilnahme der Mitgliedsgemeinden und des Schulverbands Hunderdorf das Grundhonorar der Ausschreibung kostengünstiger wäre.
Nach Erörterung wurde Gemeinschaftsvorsitzender Hans Hornberger einstimmig beauftragt, den vorgelegten Dienstleistungsvertrag über die Vorbereitung und Durchführung einer Bündelausschreibung für die Lieferung von elektrischer Energie über ein webbasiertes Beschaffungsportal abzuschließen. Die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf überträgt die Aufgabe der Ausschreibung von Lieferleistungen für elektrische Energie für die Lieferjahre 2014 bis 2016, die alle verfahrensleitenden Entscheidungen umfasst, auf den Bayerischen Gemeindetag als ausschreibende Stelle. Soweit sich die Mitgliedsgemeinden und der Schulverband auch zu diesem Schritt entscheiden, wurde die Verwaltungsgemeinschaft beauftragt, auch in deren Namen zu handeln.
Festgelegt wurde die Bündelausschreibung für den Bezug von Normalstrom nach den zusammengefassten Abnahmestellen, wie beispielsweise für Gebäude und Straßenbeleuchtung.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2012
„Ich gebe meine Lebensfreude weiter“
Er hebt lächelnd seinen rechten Fuß, um den Spendenscheck, der die hohe Summe von 1897,22 Euro aufweist, zu unterschreiben: Das kann er nämlich nicht mit der Hand tun. Beide Hände von Günther Holzapfel sind spastisch gelähmt, er kann auch die Bewegungen seines Kopfes und der Arme nicht kontrolliert steuern und muss im Rollstuhl sitzen. Aber aus seihen Augen blitzt die reinste Lebensfreude und die, sagt er, „gebe

ich weiter, teile sie mit anderen und will, dass sie so glücklich sind, wie ich es immer war und bin“. Allerdings muss man genau hinhören, denn auch mit dem Sprechen hat Holzapfel Schwierigkeiten als Folge .seiner Schwerstbehinderung. Am Mittwochvormittag kam er mit seiner Schwester Waldfride, die ihm als vorbildliche Betreuerin die Hilfen gibt, die er rundum braucht, in die Vhs-Geschäftsstelle Oberalteich. Der Grund: den in Form von Spenden erbrachten Erlös der anlässlich seines 70 Geburtstages vom 3. bis 25. November im Kulturforum veranstalteten Ausstellung seiner wunderschönen Bilder in Höhe von stolzen 1897,22 Euro verschenkte er auf Heller und Pfennig. Wundern über diese Großzügigkeit braucht man sich nicht. Obwohl es schier unverständlich erscheint, dass dieser inzwischen schon sieben Jahrzehnte zählende Mann, ‚der daheim in Hunderdorf den ganzen Tag auf seinem Bett liegt, nicht gehen, nicht selber essen und sonst ohne Rollstuhl nirgendwo hin kann, nicht mit seinem Schicksal hadert; sondern Glück und Zufriedenheit ausstrahlt. Und man glaubt ihm, dessen Lebensumstände und Gestalt keineswegs dem Bild entspricht, das ein Gesunder von einem glücklichen Menschen hat, sofort, wie erfüllt und glücklich er sich trotz seiner mehrfachen schweren Behinderungen fühlt. Der ebenfalls glückliche Empfänger des großen Geldbetrages war der Vorsitzende des Bogener Kinderfördervereins Alois Retzer, der dem „Günthi“ schon seit beider Kinderzeit freundschaftlich verbunden ist, der das Geld an unterstützungsbedürftige Einrichtungen und Kinder weiter leitet und der vor allem die Idee zu dieser Geburtstagsausstellung hatte. Mit ihm dabei bei der Spendenübergabe war der Geschäftsführer der Volkshochschule Sepp Koller, der zusammen mit dem Festamtsleiter der Stadt Bogen Christian Freundorfer und Bürgermeister Franz Schedlbauer die Ausstellung organisiert hatte, und natürlich Günthers Schwester Waldfriede Holzapfel. – Bild: Mit den flinken Zehen seines Fußes unterschreibt der Fußmaler Günther Holzapfel den 1897,22-Euro-Spendenscheck für Alois Retzer (vor ihm kniend).
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2012
635 Euro Spende

Die Volksmusikgruppe „Die Grenzwaidler“ überreichte vor Kurzem eine Spende von 635 Euro an die „Mehr Leben für krebskranke Kinder – Bettina- Bräu-Stiftung“. Der Erlös stammt aus dem Benefizkonzert in Hunderdorf, das anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Musiktrios stattfand. Neben den Grenzwaidlern spielten an dem Abend auch „Die Tonihof Buam“, „Mane + Birgit“ und „Zwoaraloa“ für den guten Zweck. Die Bettina-Bräu-Stiftung unterstützt mit dem Geld Familien krebskranker Kinder. – Bild: Michael Maier, Maximilian Höcherl, stellvertretende Beiratsvorsitzende Irmgard Bräu, Ben Schedlbauer (von links). (Foto: kr)
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2012