„Die Geschichte im Heute genießen“
Wieder Klosterwein aus Windberg — Reben aus historischem Anbaugebiet
Windberg. (ih) „Es ist eine große Freude für uns, nun wieder einen „Windberger Wein“ zu haben, verkündet Frater Philipp Schmidbauer von der Prämonstratenser-Abtei in Windberg. „Damit werde ein Stück (Kloster-)Geschichte erneut lebendig. Lächelnd präsentiert er eine Flasche des neuen Windberger Weines und erzählt davon, wie es dazu gekommen ist, dass er diese nun in den Händen halten kann.

Wie viele bayerische Klöster so könne auch das Kloster Windberg auf eine reiche Weinanbau-Tradition zurückblicken. Neben Weinbergen im nahen Tegernheim besaßen die Prämonstratenser bereits im 14. Jahrhundert auch eigene Weinberge nahe der österreichischen Stadt Krems in der Wachau. Bis hinein ins 16. Jahrhundert bezogen die Patres von dort ihren „Feiertags-Wein“. Lange Zeit lebte sogar ein Mitbruder im Kremser Weingut. Zusammen mit den Klöstern Metten und Oberaltaich unterhielt Windberg ein eigenes Weinschiff, mit dem der Wein auf Donau nach Niederbayern transportiert wurde. Frater Philipp Schmidbauer machte sich auf die Suche nach diesen Weingütern bei Krems. Die genaue Lage der Weinberge konnte nicht mehr ermittelt werden, allerdings ergab sich aus dieser Nachforschung der Kontakt zum Weingut der Stadt Krems – ein historisches Weingut, das seit 1452 im Weinanbau tätig ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit seien die Windberger Weinberge an dieses Weingut verkauft worden. Deshalb machten sich Abt Hermann-Josef und Frater Philipp machten im Oktober 2013 auf den Weg nach Krems, um den Wein zu verkosten. Heimgekommen sind sie mit einer eigenen Windberger Edition, denn zusammen mit dem Weingut der Stadt Krems wurde nun ein eigener Windberger Klosterwein abgefüllt.
Die Flaschen sind versehen mit einem edlen Etikett in Golddruck sowie einem kurzen historischen Abriss der Windberger Weinanbaugeschichte und dem historischen Windberger Abtei-Wappen mit den bayerischen Rauten. „Wein gab es früher in den Klöstern nur zu besonderen Anlässen und an hohen Festtagen. Der Kremser Wein war eben nichts Alltägliches, sondern nur den besonderen Tagen vorbehalten. Gerade auch deshalb war es uns wichtig, einen hochwertigen Wein als Windberger Edition auszuwählen, den man sich selbst oder Anderen gönnt“, erklärt Frater Philipp. Das Weingut der Stadt Krems ist für seine hervorragenden Weine Weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Die Winderberger Edition kann ab sofort im Klosterladen erstanden werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
Musikantenstammtisch soll gegründet werden
Hunderdorf. (ws) Musikfreunde planen im Gasthaus Baier-Edbauer, in Hunderdorf, einen Musikantenstammtisch zu gründen. Vorgesehen ist monatlich ein Abend mit Musik und Gesang. Willkommen ist neben allen Musikern auch die gesamte Bevölkerung zum Mitsingen und musizieren oder einfach zum Zuhören. Der erste Stammtisch-Abend ist am Montag, 7. April, um 19 Uhr vorgesehen. Nähere Auskunft erteilt Werner Fischer, Telefon 09422/2464.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
Bilderbuchkino
Hunderdorf. (as) „Pia Plappermaul“ spielt die Hauptrolle im Bilderbuchkino am Freitag, 4. April, ab 16 Uhr in der Gemeindebibliothek Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Pia plappert den ganzen Tag, ihr Mund steht einfach nicht still. Andere Kinder kommen wegen Pias Geschnatter kaum zu Wort und ihren Bruder fragt sie Löcher in den Bauch – bis er ihr eines Tages erklärt: „Jeder Mensch hat nur ein Säckchen voll Wörter, die reichen müssen, bis er alt ist“. Pia beschließt, ganz sparsam zu sein und sagt nur noch „ja“ oder „nein“. Zum Glück findet Opa eine Lösung für das verzwickte Problem. Die ‚ warmherzige und witzige Geschichte für Kinder ab vier Jahren wird von Daniela Weiß vorgetragen, eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
Varroa-Milbe auf Vormarsch
Imker ziehen bei Jahresversammlung Bilanz
Steinburg. (eh) Kürzlich fand im Gasthaus Solcher in Steinburg-Ehren die Jahresversammlung des Imkervereins Steinburg-Neukirchen statt. Vorsitzender Josef Brem konnte eine stattliche Anzahl an Mitgliedern und auch Ehrengäste willkommen heißen.
Der Vorsitzende erwähnte in seinem Jahresbericht die acht abgehaltenen Schulungen mit namhaften Fachberatern und den Besuch zahlreicher Schulklassen, die von Robert Schwaiger sach- und kindgerecht durch den Lehrbienenstand geführt worden waren. Des Weiteren nannte er den großen Einsatz der Mitglieder bei der Honigernte und die Hilfe beim Einrichten des Schulungsraumes, der nun durch die Unterstützung von Sponsoren wunschgerecht gestaltet werden konnte. Im Kalenderjahr 2013 zeigte sich der Verein auch wieder sehr spendabel und brachte Honig in die Kindergärten nach Neukirchen, Hunderdorf, Mitterfels und in das Sankt Johannes Kinderheim nach Kostenz, ebenso erhielt die Bettina Bräu Stiftung eine Honigspende.
Als ein voller Erfolg zeichneten sich auch die Bestellung und Verteilung von Malbüchern rund um die Biene und den Honig ab, finanziert durch Gemeinden in der Region. Regen Besuch und vielfältiges Interesse konnte ebenso der „Tag der deutschen Imkerei“ verbuchen. Josef Brem berichtete weiter, dass Honig aus dem Lehrbienenstand nicht nur in München, Berlin und den norddeutschen Raum sehr gefragt ist, sondern im letzten Jahr auch mit nach Australien genommen wurde.
Für das bereits begonnene Jahr kündigte der Vorsitzende wieder etliche Aktivitäten an. Natürlich wird die Reihe der Fortbildungsmaßnahmen weiter verfolgt und es ist ein Nachwuchsförderprogramm in Planung. Für deren Finanzierung wird der Vorsitzende entsprechende Maßnahmen einleiten. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden noch die Probleme mit dem Bio Honig aus dem Ausland, der Varroa Milbe, die durch den frühen Brutbeginn beste Voraussetzung zur Vermehrung hat, und der asiatischen Hornisse besprochen.
Für fünfzehn Jahre Mitgliedschaft wurde ein Mitglied mit der Ehrennadel in Bronze des deutschen Imkerbundes ausgezeichnet. Die anwesenden Ehrengäste lobten die tatkräftige Vereinsarbeit der Vorstandschaft und aller Mitglieder des Imkervereins.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
Wandertag war ein Erfolg
Bayerwaldverein zieht positive Bilanz
Hunderdorf. (ws) Bei der gut besuchten Jahresversammlung des Bayerwaldvereins Hunderdorf am Samstag konnte auf viele Aktivitäten zurückgeblickt werden. Ein Höhepunkt war der 41. Internationale Wandertag 2013, bei dem viele Besucher aus nah und fern die herrliche Landschaft in und um Hunderdorf durchwanderten. Die permanenten Wanderwege in Windberg und Mitterfels waren gut besucht.
Vorsitzender Werner Schwarzensteiner gab bekannt, dass der Verein derzeit 85 Mitglieder hat. Bei drei Vorstandssitzungen und drei Versammlungen wurden die Weichen des Vereins gestellt. Der Verein beteiligte sich bei der Landkreisaktion „Sauber macht lustig“, beim Einzug des Volksfestes in Hunderdorf, bei verschiedenen Gartenfesten sowie bei der Fronleichnamsprozession. Beim Kirchweihmarkt war der Bayerwaldverein mit einem Verkaufsstand präsent. Desweiteren wurden vier Christbaumversteigerungen besucht. Ein Drei-Tages-Ausflug ins Pustertal sowie die die vielen Besuche mit jeweils sehr guter Beteiligung bei auswärtigen Wandertagen, förderten das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Bedauerlicherweise werden die Wandervereine in der näheren Umgebung immer weniger und daher die Fahrten zu Wandertagen immer weiter, hauptsächlich bis nach Österreich. Die Fahrtkosten werden für die Teilnehmer damit immer höher. Erfreulicherweise stellt der Sportverein — wenn möglich — seinen Bus dem Verein für Fahrten zu auswärtigen Wandertagen zu einer geringen Aufwandsentschädigung zur Verfügung. Weiterhin kommt der Sportverein dem Bayerwaldverein mit der Überlassung seines Sportheims bei eigenen Veranstaltungen, wie etwa dem eigenen Wandertag, entgegen. Die permanenten Wanderwege in Windberg und Mitterfels wurden gut besucht. Leider werden in Windberg die Hinweisschilder immer wieder abgerissen und weggeworfen. Die vielen fremden Wanderer verlieren daher völlig die Orientierung. Falls diese Unart nicht aufhört, muss sich der Verein überlegen, ob sie diesen Wanderweg nicht einstellen soll.
Weiterhin mussten einige Vereins-T-Shirts nachbestellt werden, die von Dr. Kammermeier von der Nikolaus-Apotheke gesponsert wurden. Die älteren Totenbretter wurden entfernt, dafür wurde ein großes Brett angefertigt auf dem zehn Namen von gestorbenen Mitgliedern geschrieben wurden. Außerdem wurden die zwei Ruhebänke beim Vereinskreuz erneuert.
3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner war voll des Lobes über die Aktivitäten des Bayerwaldvereins, wie etwa bei der Pflege der Wanderwege, die Aufstellung von Ruhebänken, die Beteiligung bei Veranstaltungen im Ort und einiges mehr. Bei Wandertagen wird die Öffentlichkeit auch international aufmerksam auf die herrlichen Landschaften rund um den Ort. Der Höhepunkt des vergangenen Jahres war der 41: Internationale Wandertag in Hunderdorf unter der Schirmherrnschaft von SPD-Ortsvorsitzenden Stefan Diewald, für dessen Anhaltung enorm viele freiwillige Helfer notwendig waren. Diese Veranstaltung war trotz des nicht idealen Wetters ein voller Erfolg, da neben vielen Wanderfreunden aus nah und fern auch acht Orts- und 53 auswärtige Vereine die herrliche Landschaft in und um Hunderdorf durchwanderten.
Kassiererin Sylvia Sostiovski-Gruß konnte über eine ausgeglichene Kassenlage berichten. Die größten Haupteinnahmeblöcke seien dabei der Wandertag und die Mitgliedsbeiträge. Werner Schwarzensteiner gab dann die Veranstaltungen in diesem Jahr bekannt. „Dies sind neben den auswärtigen Wandertagen die Maiandacht am Freitag 2. Mai, der 42. Internationale Wandertag mit 13. Kinder- und Jugendwandertag am Samstag, 17. Mai, der Volksfesteinzug am Freitag, 13. Juni, der Kirchweihmarkt am Sonntag, 19. Oktober, sowie die Christbaumversteigerung am Samstag, 29. November.
Der Vereinsausflug geht heuer vom Freitag, 5., bis Sonntag, 7. September, ins Lechtal.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
Mühlhiaslmarkt: Kreisstraße gesperrt
Hunderdorf. (xk) Die Kreisstraße SR71 ist am Sonntag, 6. April, wegen des Mühlhiaslmarktes im Ortszentrum Hunderdorf zwischen den Einmündungen „Dekan-Kiermaier-Straße“ und „Hauptstraße“ in der Zeit von 6 bis 19.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
„An Tagen wie diesen …
Fastenmeditationen in der Pfarr- und Klosterkirche
Windberg. (ws) Gut gefüllt war die Pfarr- und Klosterkirche Windberg am Sonntag anlässlich der nunmehr vierten Fastenmeditation an den Sonntagen der Fastenzeit. Pater Martin Müller, Pfarradministrator in Hunderdorf und Dekan des Dekanates Bogenberg-Pondorf, setzte sich mit dem Lied „An Tagen wie diesen“ der Gruppe „Die Toten Hosen“ auseinander.

Das Lied besinge einen besonderen Moment, ein tiefes Erlebnis, eine zauberhafte Begegnung, Erfahrungen eben, bei denen man am liebsten die Zeit anhalten wolle. Auch wenn es von der Band vermutlich nicht so gedacht gewesen war, sei dieses Lied ein Osterlied, das die Ewigkeit, ein Leben außerhalb von Zeit und Raum, besinge. Es drücke die Sehnsucht der Menschen aus, die Freude am Leben „unendlich“ erfahren und genießen zu dürfen.
Was aber sei mit den schweren Tagen? Was geschehe, wenn das Tanzen voll Freude nicht mehr funktioniere, weil die Schritte wie gelähmt seien? Was passiere, wenn es in den harten Phasen des Lebens kein Gedränge und keine Menschenmenge mehr gebe, die sich um einen scharten, weil alle Angst hätten, weil sie nicht wüssten, wie sie mit einem umgehen sollten?
Jeder wisse, dass Leben „endlich“ sei. Nicht allen Lebenslagen sei man gleich gut gewachsen. Oft entstehe der Eindruck, man müsse immer alles und jede Situationen voll und ganz beherrschen. Man sei nicht schon hier und jetzt im „Unendlichen“, im „Ewigen“, in einer Art „Vollendung“. Man sei noch nicht fertig. Es gebe oft „Tage wie diese“, wo man sich erst einmal Unendlichkeitswünsche.
Die Fastenzeit, so führte Pater Martin aus, öffne den Blick hin auf Ostern. Und auch das Lied der „Toten Hosen“ richte den Blick auf die Osternacht, auf das Hochfest christlicher Erlösung, wenn es im Text heiße: „In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht, erleben wir das Beste, kein Ende in Sicht.“
Christlicher Glaube lebe ganz aus dem Ereignis von Ostern. Und Christen könnten das Beste erleben, wenn sie diese Hoffnung aus der Auferstehungsnacht, aus der „Nacht der Nächte“ in ihr Leben integrierten. Denn Ostern zeige endgültig: „Kein Ende ist in Sicht“. Es verbinde die Geschichte jedes Menschen mit der Geschichte von Tod und dem neuen Leben Jesu.
So endete die Meditation von Pater Martin in der Ermutigung, dass Christus die Menschen aus seiner Unendlichkeit mit dem Licht seiner Liebe anleuchte und die Kraft gebe, den je eigenen Weg zu gehen. Musikalisch gestaltet wurde diese besinnliche Stunde von Annette Müller an der Orgel. Sie spielte Werke von Pachelbel und Buxtehude und brachte so selten gespielte Werke der Orgelliteratur zu Gehör.
Am kommenden Sonntag wird sich Frater Philipp Schmidbauer mit dem Liedtext „Ein Lied kann eine Brücke sein“ befassen. An der Orgel spielt Joachim Schreiber, begleitet von Elisabeth Fuchs an der Flöte und Bärbel Giesen an der Violine.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
Bischof trägt sich ins Goldene Buch ein
Bei seinem Pastoralbesuch anlässlich der Firmspendung trug sich Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in das Goldene Buch der Gemeinde Hunderdorf ein. Beim Empfang im Pfarrheim hieß
Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer den Oberhirten des Bistums Regensburg willkommen. Sie erinnerte, dass seit der Altar- und Orgelweihe im Jahre 1982 kein amtierender Diözesan-Bischof mehr zu Besuch war. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich seitens der politischen Gemeinde außerordentlich, den Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in Hunderdorf willkommen heißen zu dürfen und bezeichnete den Bischofsbesuch als Ehre für Hunderdorf. Das Gemeindeoberhaupt stellte kurz seine knapp 3 300 Seelen zählende Gemeinde vor, deren Wahrzeichen die Pfarrkirche ist. Die Zusammenarbeit mit der Pfarrei, die von gegenseitigem Vertrauen, harmonischem persönlichem Miteinander mit Pfarrer Martin Müller und gleichsam verfolgten Zielen geprägt ist, ist beispielsweise gegeben beim laufenden Betrieb des Kindergartens, dem Neubau der Kinderkrippe und der Trauerhalle. „Wir freuen uns heute gemeinsam und besonders mit Pfarrer Martin Müller, dass nach rund 30 Jähren mit ihnen wieder ein amtierender Bischof in die Pfarrei und Gemeinde Hunderdorf gekommen ist“, so der Bürgermeister wörtlich. Er dankte dem Bischof für die Zeit und die freundlichen Gespräche und wünschte dem Würdenträger im Amt viel Freude und Kraft. Ein Besuch in der Kindertagesstätte, dessen Betriebsträgerschaft bei der Kirchenstiftung liegt, rundete den Besuch des Bischofs ab. – Bild: Bischof Dr. Rudolf Voderholzer trägt sich, flankiert von Pfarrer Martin Müller und Bürgermeister Hans Hornberger ins „Goldene Buch“ der Gemeinde ein.
(Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.2014
Viel Herzlichkeit bei strahlender Sonne
Bischof Rudolf kam zur Firmung und segnete die Kleinen
Hunderdorf. Es war ein ganz besonderer Festtag für die Pfarrgemeinde Hunderdorf: Bischof Dr. Rudolf Voderholzer war

gekommen, um 57 jungen Christen aus Hunderdorf und Windberg das Sakrament der Firmung zu spenden. Seit über 30 Jahren war kein amtierender Diözesanbischof mehr in der Pfarrei Sankt Nikolaus gewesen, und umso größer war die Freude. Dies drückten die Kleinen vom Kindergarten ebenso herzlich aus wie Pfarrer P. Martin Müller, die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Monika Ammer und Bürgermeister Hans Hornberger sowie Vertreter der Firmlinge. „Wir feiern heut“ ein Fest“ schmetterten die Kindergartenkinder aus Leibeskräften, während sie fröhlich mit ihren gelb-weißen Fähnchen winkten. Später zeigten die Kinder vom Kinderchor ihr Können unter der Leitung von Alexandra Dilger mit herzerfrischenden Stimmen und geistlichen Liedern beim Gottesdienst.

„Der Heilige Geist möchte euch zu frohen, glaubenden, überzeugenden Christen machen“, betonte Bischof Rudolf Voderholzer bei seiner Predigt zu den 57 Firmlingen und bat sie: „Sperrt die Augen und Ohren des Herzens weit auf für die Botschaft Gottes“. Lieder und Erklärungen zum Firmgeschehen wechselten sich ab, als die Firmlinge einzeln mit ihren Paten vor Bischof Rudolf traten und er sie firmte.
Mit einem Essen im festlich hergerichteten . Pfarrheim wurde der Firmtag und Bischofsbesuch einschließlich der Eintragung ins Goldene Buch der Gemeinde abgerundet. -ih-
Quelle: GÄUBODEN aktuell, 02.04.2014
Willkommen zum 15. Mühlhiasl-Markt
70 Marktstände und verkaufsoffene Geschäfte – Attraktives Rahmenprogramm
Hunderdorf. Am Sonntag, 6. April, ist wieder Mühlhiaslmarkt, das Marktgeschehen in der Zeit von 10 bis 17 Uhr ist für die gesamte Familie am Schulhof/Rathausplatz. Bei rund 70 Markt- und Infoständen gibt es ein breitgefächertes Angebot. Attraktiv ist auch das bunte Rahmenprogramm, das viele Aktionen für Kinder verspricht. Zudem haben rund zehn Geschäfte von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen und laden ebenso zum Bummeln und Einkauf ein.
Stephan Härtenberger, der sich zusammen mit Hans Staudinger für die Marktorganisation engagiert, freut sich über die gestiegene Zahl von rund 70 Fieranten sowie die ausgezeichnete Besucherresonanz in den Vorjahren.

Zugkräftiges Rahmenprogramm
Ein besonderes Highlight ist für die Kinder das bekannte Puppentheater „Karotte“. Zur Aufführung in der Mittelschule kommt das Stück „Au Weiher“ um 13 und 16 Uhr im Nebenraum der Bibliothek. Das engagierte Team der Gemeindebibliothek hat die Bücherei ab 12.30 Uhr geöffnet und bietet Kinderschminken, Basteln, Bücherflohmarkt und eine Cafeteria an. Auch die Landfrauen halten ab 12 Uhr im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen Spende für einen sozialen Zweck bereit.
Präsent sind die Oldtimerfreunde beim Rathausplatz. Hier wird wieder das Nassmesserschleifen mit historischem Standmotor vorgeführt oder zu einer Rundfahrt mit dem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug gestartet. Zudem dürfen Kinder mit einem Unimog oder Eicher-Traktor in der Runde fahren.
Tag der offenen Tür etwa bei Karateschule
Es gibt die Pferdekutschenfahrten, Ponyreiten, Fahrten mit der Minieisenbahn und einen Flohmarkt, bei dem Kinder ihre Sachen anbieten können. Beim SPD-Infostand wird eine Landtagsfahrt verlost. Auch der VdK informiert über sein Tätigkeitsfeld. Die Dorfgemeinschaft Hofdorf hält eine reit. Die Kampfkunst- bzw. Karateschule KODOKAN lädt zum Tag der offenen Tür in der Zeit von 13 bis 16 Uhr ein. Die jungen Karateschülerinnen und -schüler zeigen bei dem Auftritt um 15 Uhr im Hause Härtenberger ihr erlerntes Können.
Mit einem Tag der offenen Tür und einer Bilderpräsentation wartet auch die Gemeinde in der Zeit von 13 bis 15 Uhr beim neuen, energieeffizienten Heizungssystems mit Blockheizkraftwerk im Mittelschulzentrum auf. Für alle Interessierten gibt es Führungen mit dem Projektplaner Otto Huml um 13.30 Uhr, 14 Uhr und 14.30 Uhr. Treffpunkt hierzu ist bei der Bibliotheks-Cafeteria beim Minikegelbahn beim Hauptschuleingang. Ein Schwerpunktthema ist zudem die 1701 erbaute Hofdorfer Kirche „Sei. Edigna“, bei der die Hofdorfer Dorfgemeinschaft die Pforten öffnet.
Verkaufsoffene Geschäfte
Auch rund zehn Geschäfte – beispielsweise Modehaus, Autohaus, Bäckerei mit Cafe und Schreinerei – haben von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen, bieten persönliche Beratung an und auch die Gastronomie lädt zur Einkehr ein. -xk-
Informationen über die Standler sowie zu den verkaufsoffenen Geschäften im Internet unter www.muehlhiaslmarkt.de.
Quelle: GÄUBODEN aktuell, 02.04.2014
Das Kreuz als Hilfe
Fußmaler Günther Holzapfel stellte seinen Kreuzweg vor
Hunderdorf. (hk) Am Mittwochabend hat in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus ein Kreuzweg besonderer Art stattgefunden, den Mitglieder des Pfarrgemeinderates organisiert hatten. Der Steinburger Fußmaler Günther Holzapfel stellte seinen Kreuzweg für Behinderte und Kranke, den er mit von ihm gemalten Bildern und Texten gestaltete, vor. Inspiriert zu diesem Kreuzwegbüchlein für Behinderte hat ihn bei einer Wallfahrt nach Lourdes ein Seelsorger.
In den 14 Bildern des Kreuzweges drückt Günther Holzapfel in faszinierender Weise immer wieder aus, dass das Kreuz für ihn eine Hilfe ist, das Leben trotz seiner schweren Behinderung besser genießen zu können. In den leuchtenden Farben der Bilder spürt der

Betrachter die Ausdrucksstärke der einzelnen Werke. Dekan Pater Martin Müller sagte eingangs des Kreuzweges, dass hinter den Bildern der persönliche Glaube von Günther Holzapfel zu spüren sei und er bei der Erstellung des Kreuzwegbüchleins an viele gedacht habe, die ihren eigenen Kreuzweg gehen müssen.
In der ersten Station – Jesus wird zum Tode verurteilt – drückt Holzapfel in den Farben des Himmels aus, dass bald Schreckliches auf der Erde geschehen wird.
Das Bild der dritten Station – Jesus fällt zum ersten Mal, unter dem Kreuz – zeigt wieder die dunklen Wolken, jedoch soll dieses Bild auch Ruhe und Geborgenheit im Annehmen von Gottes Willen ausdrücken. Günther Holzapfel schreibt im Text der elften Station – Jesus wird ans Kreuz genagelt – „so ist auch der Behinderte angenagelt an seine Krankheit und kann sich nicht von ihr lösen“. Aber auf dem Bild zeigt sich bereits am Himmel, wie die Erlösung durch das Dunkel der Erdennot bricht. Auf dem Bild der 13. Station – Jesus wird vom Kreuz abgenommen – verliert alles seinen Schrecken im Glanz des leuchtenden Erlösungslichtes und schließlich zeigt der Maler in der 14. Station – Jesus wird ins Grab gelegt – mit dem hellen Schein, der aus dem Grabe tritt, dass aus dem Grabe Hoffnung fließt und Licht in die Welt hinein, um alles in das wunderbare göttliche Licht zu verwandeln.
Zum Schluss der Kreuzwegandacht, die auch mit Liedern zur Passionszeit umrahmt wurde, sprach Pater Martin Müller seinen Dank an Günther Holzapfel für das gelungene Werk aus und meinte, dass das Kreuzwegbüchlein für viele Menschen ein Begleiter sein werde.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
Energieeffizientes Blockheizkraftwerk geht in Betrieb
Auch Wasserleitungen und Brandschutz der Mittelschule saniert —Investitionen von rund 850 000 Euro
Hunderdorf. (xk) „Die Arbeiten für ein neues, energieeffizientes Heizsystem mit Blockheizkraftwerk bei der Mittelschule in Hunderdorf und die Sanierung der Wasserleitungen und des Brandschutzes sind abgeschlossen“, freut sich Bürgermeister Hans Hornberger. Am Sonntag, 6. April, erfolgt nun die offizielle Übergabe und Inbetriebnahme des Sanierungsprojektes mit Gesamtkosten von rund 850 000 Euro. Die Maßnahmen sollen einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Energiewende vor Ort vorantreiben.

Errichtet wurde neben einem 450-KW-Brennwert-Gaskessel ein mit Erdgas befeuertes 20-KWBlockheizkraftwerk, das wärmegeführt über 6 000 Stunden jährlich laufen und rund 80 Prozent des Strombedarfs im Schulzentrum mit Grund- und Mittelschule, Hallenbad und Turnhalle abdecken wird. Kernstück des neuen Heizsystems sind der hydraulische Abgleich mit Einregulierung der kompletten Heizanlage, der Einsatz hocheffizienter Umwälzpumpen und ein 4 200-Liter-Pufferspeicher.
Digitale Steuerung am PC
Die DDC-Regelung mit Gebäudeleittechnik und Einzelraumregelung ermöglicht dem Schulhausmeister die digitale Steuerung über den Computer. „Die Summe der Maßnahmen soll eine Energiekostenersparnis von 50 Prozent bringen und die Ausgaben von bisher jährlich rund 90 000 Euro auf etwa 45 000 Euro halbieren und den CO2-Ausstoß um rund 137,1 Tonnen jährlich senken“, bilanzierte der beauftragte Fachplaner und European EnergyManager Otto Huml.
Stolz ist Schulhausmeister Leo Reiner auf die neue Heizungstechnik. Sie bedeutet auch eine neue technische Herausforderung, denn jeder Heizkörper in der Grund- und Mittelschule kann nun mit dem Computer gesteuert werden. Die erste Heizperiode hat das neue, zum Schulbeginn 2013 in Betrieb genommene Heizsystem mit Blockheizkraftwerk bereits problemlos bewältigt. Im Monat Februar deckte die Erzeugung des Blockheizkraftwerks den Eigenstromverbrauch ab.

Um die Anforderungen der neuen Trinkwasserverordnung zu erfüllen, wurden weiterhin der Sanitärbereich und die Wasserleitung im Bereich der Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens komplett erneuert. Damit einher gingen notwendige Maßnahmen für den Brandschutz im Badzugangsbereich. Die Gesamtkosten beziffern sich auf etwa 850 000 Euro, davon entfallen rund 650 000 Euro auf das Heizsystem. Zur BHKW-Anlage samt Umwälzpumpen und Heizwasser-Pufferspeicher erhält die Gemeinde eine Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Höhe von 3 500 Euro. Rund zwölf Firmen arbeiteten an den verschiedenartigen Gewerken wie Elektro, Heizung, MSR-Regeltechnik, Tiefbau, Trockenbau und Sanitär. Sie alle haben gut gearbeitet, loben Fachplaner Huml und Bürgermeister Hornberger.
Am Sonntagvormittag, 6. April, werden die beiden im Beisein von Ehrengästen und Gemeinderäten die nunmehr komplett fertiggestellten Sanierungsmaßnahmen übergeben und offiziell in Betrieb nehmen. Die Zukunftsinvestition wird sich nach den Berechnungen Humls in rund zwölf Jahren amortisieren.
Am Mühlhiaslmarkt offen
Am Mühlhiaslmarkt am 6. April will die Gemeinde diese fortschrittliche und umweltfreundliche Blockheizkraftwerks-Technik auch der Öffentlichkeit vorstellen. Zwischen 13 und 15 Uhr können sich interessierte Bürger die Anlage anschauen. Dabei gibt es um 13.30 Uhr, 14 Uhr und 14.30 Uhr Führungen mit dem Projektplaner Otto Huml.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
Willkommen zum 15. Mühlhiasl-Markt
Rund 70 Marktstände und verkaufsoffene Geschäfte — Attraktives Rahmenprogramm
Hunderdorf. (xk) Am Sonntag, 6. April, ist wieder Mühlhiaslmarkt. Bei rund 70 Markt- und Infoständen gibt es von 10 bis 17 Uhr am Schulhof/Rathausplatz ein breitgefächertes Angebot. Attraktiv ist auch das bunte Rahmenprogramm, das viele aufregende Aktionen für Kinder verspricht. Zudem haben rund zehn Geschäfte von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen.

Stephan Härtenberger, der sich zusammen mit Hans Staudinger für die Marktorganisation engagiert, freut sich über die gestiegene Zahl von rund 70 Fieranten sowie die ausgezeichnete Besucherresonanz in den Vorjahren und sagt: „Unser Ziel ist es, wieder ein breitgefächertes Markttreiben mit marktüblichen Waren, Handwerklichem, Aussteller für Haus und Garten, heimische Selbstvermarktungsprodukte sowie ein Begleitprogramm mit vielen interessanten Aktivitäten für die Besucher aus nah und fern zu bieten“.
Zugkräftiges Programm
Ein besonderes Highlight ist diesmal für die Kinder das bekannte Puppentheater „Karotte“. Zur Aufführung in der Mittelschule kommt das Stück: „Au Weiher“ um 13 Uhr und 16 Uhr, im Nebenraum der Bibliothek. Das engagierte Team der

Gemeindebibliothek hat die Bücherei ab 12.30 Uhr geöffnet, bietet Kinderschminken, Basteln, Bücherflohmarkt und eine Cafeteria. Auch die Landfrauen halten ab 12 Uhr im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen Spende für einen sozialen Zweck bereit. Natürlich ist am Markt selbst beim Imbiss-Pavillon sowie beim Caf6- und Backwarenstand für Essen und Trinken gesorgt. Präsent sind diesmal die Oldtimerfreunde beim Rathausplatz. Hier wird wieder das Nassmesserschleifen mit historischem Standmotor vorgeführt oder zu einer Rundfahrt mit dem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug gestartet. Zudem dürfen Kinder mit einem Unimog oder Eicher-Traktor in der Runde fahren. Es gibt auch wieder die Pferdekutschenfahrten, Ponyreiten, Fahrten mit der Minieisenbahn und einen Flohmarkt, bei dem Kindern ihre Sachen anbieten können. Beim SPD-Infostand wird eine Landtagsfahrt verlost. Auch der VdK informiert über sein Tätigkeitsfeld. Die Dorfgemeinschaft Hofdorf hält eine Minikegelbahn bereit und gibt einen Chroniküberblick zur Geschichte des Hofdorfer Kirchleins.

Offene Türen
Die Kampfkunst- und Karateschule Kodokan mit Sitz in Hunderdorf lädt von 13 Uhr bis 16 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ein. Die jungen Karateschüler zeigen bei dem Auftritt um 15 Uhr im Hause Härtenberger, Schreinerei, Hauptstraße 39, ihr Können. Mit einem „Tag der offenen Tür“ und einer Bilderpräsentation wartet auch die Gemeinde in der Zeit von 13 bis 15 Uhr beim neuen, energieeffizienten Heizungssystem mit Blockheizkraftwerk im Mittelschulzentrum auf. Für alle Interessierten sind Führungen mit dem Projektplaner Otto Huml um 13.30 Uhr, 14 Uhr und 14.30 Uhr angeboten. Treffpunkt hierzu ist bei der Bibliotheks-Cafeteria beim Hauptschuleingang.
Ein Schwerpunktthema ist diesmal zudem die 1701 erbaute Hofdorfer Kirche „Selige Edigna“, bei der die Hofdorfer Dorfgemeinschaft die Pforten öffnet von 12 bis 17 Uhr. Das Kirchlein hat von ihrer Geschichte her Einiges zu bieten. Auch die zwei Kirchenglocken können besichtigt werden, zu deren Restaurierung und automatischem Geläute ein kleiner Spendenobolus erbeten wird.
Verkaufsoffene Geschäfte
Auch rund zehn Geschäfte, wie beispielsweise Modehaus, Autohaus, Bäckerei mit Cafe und Schreinerei, haben von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen, bieten persönliche Beratung und auch die Gastronomie lädt zur Einkehr ein. So hoffen die Veranstalter wieder, die Erwartungen der Kleinen und großen Besucher bei hoffentlich schönem Frühlingswetter erfüllen zu können. Infos
Weitere Informationen über Standler und verkaufsoffene Geschäfte gibt es im Internet unter www.muehlhiaslmarkt.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
Misereor-Fastenaktion
Hunderdorf. (hk) Am Wochenende 5./6. April wird bei den Gottesdiensten in der Pfarrei Sankt Nikolaus die Misereor-Fastenaktion durchgeführt. Das Thema der Aktion lautet in diesem Jahr „Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen“. Das kirchliche Hilfswerk Misereor will mit wenig Verwaltungsaufwand helfen, dass das finanzielle Fastenopfer gerecht und als Hilfe zur Selbsthilfe in den armen Teilen der Welt verteilt wird. So wird die Kollekte der Gottesdienste zum fünften Fastensonntag für die Aktion gespendet, auch fair gehandelte Waren sind zu kaufen. Die Waren sind zwar etwas teurer als im Supermarkt, die Erzeuger aus den ärmeren Teilen der „einen Welt“ bekommen dafür aber ihre gerechte Entlohnung. Die Gottesdienste zum Misereor-Sonntag werden vom Sachausschuss „Mission-Entwicklung-Frieden“ des Pfarrgemeinderates mitgestaltet. Die Opferkästchen der Kinder werden beim Schulgottesdienst vor Ostern eingesammelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
Musikantenstammtisch
Hunderdorf. (ws) Musikfreunde planen, im Gasthaus Baier-Edbauer, Hauptstraße 18, Hunderdorf, einen Musikantenstammtisch zu gründen. Vorgesehen ist monatlich ein Abend mit Musik und Gesang. Willkommen ist neben allen Musikern auch die gesamte Bevölkerung zum Mitsingen und Musizieren oder einfach zum Zuhören. Der erste Stammtischabend ist am Montag, 7. April, um 19 Uhr vorgesehen. Nähere Auskunft bei Werner Fischer, Telefon 09422/2464.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
Heute Bilderbuchkino
Hunderdorf. (as) „Pia Plappermaul“ spielt die Hauptrolle im Bilderbuchkino am heutigen Freitag ab 16 Uhr in ,der Gemeindebibliothek Hunderdorf/Neukirchen/ Windberg. Pia plappert den ganzen Tag, ihr Mund steht einfach nicht still. Andere Kinder kommen wegen Pias Geschnatter kaum zu Wort und ihren Bruder fragt sie Löcher in den Bauch – bis er ihr eines Tages erklärt: „Jeder Mensch hat nur ein Säckchen voll Wörter, die reichen müssen, bis er alt ist“. Die warmherzige und witzige Geschichte für Kinder ab vier Jahren wird von Daniela Weiß vorgetragen, eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
Feuerwehr wurde zu zwölf Einsäten gerufen
Keine Veränderung an der Führungsspitze — Fluthelfer-Medaille verliehen
Steinburg. (xk) Eine gut besuchte Jahresversammlung der FM Steinburg mit Neuwahlen fand kürzlich im Steinburger Hof statt. Vorsitzender Franz Häusler berichtete von elf Neuzugängen, die an diesem Abend offiziell in die Feuerwehr aufgenommen wurden. Häusler blickte in seinem Jahresrückblick auf sehr viele Vereinsaktivitäten zurück.

Neben den Veranstaltungen und Festlichkeiten der Ortsvereine war der Feuerwehrverein bei den Gründungsfesten der FFW Windberg, des Spielmannszuges Oberalteich und des Stammtisches Au vorm Wald vertreten. Zahlreiche Besucher konnten wieder beim von der Wehr ausgerichteten Steinburger Kirta mit Oldtimertreffen verzeichnet werden. Ein Teil des Einnahmeerlöses wurde der FFW Fischerdorf für die hart Betroffenen der Hochwasserkatastrophe überreicht. Weiterhin erfolgte ein Vereinsausflug nach Salzburg und der alljährlich organisierte Faschingsball fand wieder gute Resonanz. Beim gut besuchten Ehrenabend wurden zahlreiche Mitglieder für die langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt sowie Wolfgang Altmann zum Ehrenkommandanten und Josef Lipp zum Ehrenmitglied ernannt.
Arbeitsreiches Jahr
Der Kommandant, Stefan Altmann, blickte auf ein arbeitsreiches Jahr für die aktiven Dienstleistungen zurück. Insgesamt wurden 15 Übungen abgehalten, unter anderem Gemeinschaftsübungen mit den Feuerwehren im Gemeindebereich sowie die Übung im Rahmen der Brandschutzwoche. Die Feuerwehr Steinburg wurde zu zwölf Einsätzen gerufen.
Neben Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen war die Wehr aufgrund des Hochwassers in der Sandsackfüllanlage in Parkstetten und zur Deichsicherung in Mariaposching eingesetzt. „Insgesamt wurden von den Aktiven 700 Ausbildungs- und 300 Einsatzstunden geleistet“, bilanzierte der Kommandant. An Lehrgängen wurden ein Sprechfunker- und ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang in Bogen besucht. Zwei Feuerwehrler nahmen an einem Motorsägenkurs teil. Erstmals wurde auch an einer Atemschutzleistungsprüfung in Osterhofen teilgenommen. An einer Veranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) zum Thema „Überdruckbelüftung“, an der KFV-Versammlung sowie an der Kommandantenversammlung und einer Deichschulung war die Feuerwehr vertreten. Ferner wurde im Juni erstmals eine Bambini-Übung mit insgesamt 16 Kindern abgehalten sowie im August die Aktion „Neue Jugendgruppe“ gestartet.
Sieben Neuzugänge
Jugendwart Stefan Wittke konnte erfreut über sieben Neuzugänge in der Jugendgruppe berichten. Ein Wissenstest wurde im Dezember von den Floriansjüngern, gemeinsam mit den übrigen Gemeindefeuerwehren in Hunderdorf abgelegt. Für 2014 ist ein Jugendleistungsprüfung geplant. Neben den Übungen und Ausbildungen wurde an der Aktion „Sauber macht lustig“ teilgenommen und ein Ausflug nach Regensburg zur Berufsfeuerwehr und zur Staatlichen Feuerwehrschule organisiert, berichtete Wittke weiterhin.
Kassier Franz Höfl informierte in seinem Kassenbericht über die getätigten Einnahmen und Ausgaben im Feuerwehrverein. Danach erfolgten die Neuwahlen. Die Kommandanten, Stefan Altmann und sein Stellvertreter Thomas Röckl sowie die beiden FFW-Vorstände, Franz Häusler und Adolf Ecker junior wurden im Amt bestätigt. Ebenso wurde der Kassier, Franz Höfl, wiedergewählt. Josef Lipp stellte sich nach langjähriger Tätigkeit nicht mehr zur Wahl des Schriftführers. Als dessen Nachfolger wurde Stefan Wittke gewählt. Weiterhin gehören die Beisitzer Markus Feldmeier, Josef Petzendorfer, Harald Reichhardt und Martin Hornberger sowie Gerätewart Martin Lipp und Gruppenführer Peter Häusler der Vorstandschaft an. Bürgermeister Hans Hornberger zollte den Feuerwehrdienstleistungen für ihre stetige Einsatzbereitschaft und die gut bewältigten vielen Einsätze ein dickes Lob, wie auch beim Hochwassereinsatz. Die Kommune sei weiterhin bestrebt, die Wehr bestmöglich zu unterstützen. Im Anschluss verlieh Bürgermeister Hornberger zusammen mit Kommandant Altmann und FFW-Vorstand Häusler die Fluthelfer-Medaille an die beim Hochwasser eingesetzten Feuerwehrleute. Ebenso wurde die Ehrenamtskarte an mehrere Aktive überreicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
„Mein Jahr in Ghana“
Vortrag beim Frauenbund — 300 Euro gespendet
Hunderdorf. (hk) Am Mittwochabend lud der Frauenbund zu dem interessanten Vortrag „Mein Jahr in Ghana“ ins Gasthaus Baier-Edbauer ein. Referent war Christoph Wenzl aus Cham, der sein Freiwilliges Soziales Jahr in Ghana als Lehrer für Informatik und Chemie an der weiterführenden Schule Secondary Technical Highschool verbrachte.
Mit einer Bildpräsentation über Ghana allgemein, über die Kultur des Landes, über seine Reisen im Land und über seine Arbeit berichtete Wenzl. Er sagte, dass er während seines Aufenthaltes in der Stadt Kaleo im Norden Ghanas lebte. Ghana sei eine ehemalige britische Kolonie, die politische Lage sei sehr stabil und es herrsche Demokratie, weshalb es Ghana auch wirtschaftlich besser gehe. Seit 1992 sei Ghana eine Republik. Die typische Landschaft sei die Savanne, es gebe eine Trocken- und eine Regenzeit, sagte der Redner In der Kultur gebe es eine große Vermischung, da Hunderte von Sprachen verbreitet seien, die Amtssprache sei englisch. Im Norden des Landes trage man als lokale Tracht den „Smog“. In Ghana sei jeder gläubig. Die Christen seien in der Mehrzahl und es gebe auch noch Moslems und eine jede Menge anderer Religionen, die friedlich nebeneinander leben, stellte Wenzel fest.

Es werden auch, wie in jeder Kultur, Feste gefeiert, wo man viel isst und trinkt, Das Essen sei jedoch komplett anders, so der Redner. So erfuhren die Zuhörer, dass man in Ghana zum Beispiel nur mit der rechten Hand esse, dass Hundefleisch zu den Delikatessen gehört und man sehr scharf esse und Beerdigungen Anlass für Feiern mit viel Essen, Musik und Tanz seien. Pito sei das lokale Hirsebier und das Nationalgericht sei Fufu. Nach den Essen werde sauberes Wasser zur Händewaschen gereicht. Wenzl berichtete auch noch über seine Arbeit in der Schule und meinte, dass es sehr positiv sei, dass die breite Bevölkerung die Schule besuchen könne, obwohl die Schüler Schulgeld bezahlen müssen. Christoph Wenzl zeigte auch noch Bilder von seinen Reisen durch verschiedene Naturlandschaften Ghanas und die Zuhörerinnen waren begeistert von den Aufnahmen. Am Ende des Vortrages wies Wenzl noch auf das von ihm unterstützte „Taha School Projekt“ hin. Zusammen mit ghanaischen Freunden will er eine Schule im Norden des Landes bauen. Die Kinder in dieser Region haben keine weiterführenden Schulen und bleiben dadurch ungebildet. Mithilfe von Spenden versuchen sie, die Situation zu verbessern. Wer mehr Informationen zu dem Projekt erhalten möchte, solle die Internetseite www.tahaschoolproject.sitew.de besuchen. Die Vorsitzende des Frauenbundes Angela Söldner übergab am Ende des Referates eine Spende in Höhe von 300 Euro an Christoph Wenzl für sein Projekt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.2014
300 Euro für Erstleserbücher
Über eine besondere Spende konnte sich das Team der Gemeindebibliothek in Hunderdorf freuen. Der Elternbeirat der Grund- und Mittelschule stellte 300 Euro für den Kauf von Erstleserbüchern zur Verfügung. Die Grundschüler gehören zu den eifrigsten Lesern und besuchen im 14-tägigen Turnus die Bibliothek.
Um genügend Lesestoff zu bieten, brauchte die umsatzstärkste Abteilung der Erstleserbücher eine deutliche Auffrischung, denn ein Teil des Bestandes musste vor kurzem auf Grund der Abnutzungserscheinungen aussortiert werden. Bibliotheksleiterin Alrun Simmich suchte nach einem Sponsor für diese Maßnahme und der Elternbeirat sicherte sofort seine Unterstützung zu. — Bild: Die Elternbeiratsvorsitzenden Manuela Weninger und Manuela Fuchs überbrachten mit Agnes Heilbrunner die gewünschten Bücher. (Foto: as)
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2014
Spende für die Kirchenrenovierung
Am Donnerstagnachmittag trafen sich die Senioren der Pfarrei Sankt Nikolaus Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer zur Osterfeier. Zu Beginn gratulierte die Senioren-Betreuerin Maria Wölfl den Geburtstagskindern des Vormonats. Dann übergab sie an Dekan Pater Martin Müller eine Geldspende in Höhe von 400 Euro für die Kirchenrenovierung. Pater Martin freute sich sehr über die
Spende der Senioren und meinte, dass bei der großen Baumaßnahme der Kirchenrenovierung noch eine sehr große finanzielle Lücke zu decken sei und daher jede Gabe gebraucht werden könne. Anschließend kam dann der Osterhase zu den Senioren und beschenkte sie mit einem Osterei und einem Lämmchen. Einige Frauen trugen noch Gedichte zur Unterhaltung, vor. So las Ida Zitzelsberger ein Gedicht über das Straubinger Land, Herta Eidenschink erfreute mit einem Gedicht über einen Zoobesuch, Anna Stern berichtete in ihrem Gedicht über das Wort „dennoch“ und Maria Wölfl las eine Geschichte über die Großmutter vor. Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die Senioren wieder einmal einen unterhaltsamen und geselligen Nachmittag. — Bild: Pater Martin und Maria Wölfl mit dem Eierkorb des Osterhasen. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2014
Dienstjubiläum gefeiert
Am 1. April vollendete Regina Hirtreiter ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Bei der Überreichung der Dankurkunde sprach ihr Regierungsamtfrau Heidrun Scheuchenzuber im Auftrag des Behördenleiters vom Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Bogen den gebührenden Dank aus. Hirtreiter begann ihre Dienstzeit 1989 in der Truppenküche in Bogen. Nach einer weitere langjährigen Verwendung von 2003-2010 in der Bekleidungskammer Bogen, wechselte die geehrte Mitarbeiterin 2010 in die Poststelle des BwDLZ, eine Aufgabe, welche die Jubilarin mit Freude und Engagement ausführt. – Bild (von links): Gleichstellungsbeauftragte Ursula Deser, stellvertretende Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen Martin Staudinger, Jubilarin Regina Hirtreiter, Personalratsvorsitzender Josef Bauer und Heidrun Scheuchenzuber.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2014
Aktion Lauf 10
Hunderdorf. (xk) Bayern bewegt sich. Das ist das Ziel der Aktion „Lauf 10″, die die Abendschau des Bayerischen Fernsehens mit dem BLSV (Bayerischer Landessportverband) und der TU München dieses Jahr bereits zum siebten Mal initiiert hat. In Hunderdorf richtet die Leichtathletikabteilung des Sportvereins Hunderdorf (LC Tanne) zum zweiten Mal den Lauf 10 aus. Gestartet wird am Dienstag; 29. April, 18.30 Uhr. Treffpunkt ist für alle Interessierten der Parkplatz Perlbachtal in Steinburg (hinter Feuerwehrhaus). In den darauf folgenden zehn Wochen wird jeweils dreimal pro Woche gemeinsam trainiert (mit den regulären Lauftreffs des LC Tanne am Dienstag, Donnerstag, Sonntag; jeweils 18.30 Uhr). Am 11. Juli findet der bayernweite Abschlusslauf in Wolnzach statt. Anmeldung bei Waas, Telefon 09961/ 1379, alexanderwaasereenet.de .
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2014
Kreisstraße gesperrt
Hunderdorf. (xk) Die Kreisstraße SR 71 ist am Sonntag wegen des Mühlhiaslmarkts im Ortszentrum Hunderdorf zwischen den Einmündungen „Dekan-Kierrriaier-Straße“ und „Hauptstraße“ von 6 bis 19.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2014
Mühlhiasl-Markt
Rund 70 Fieranten bieten ein buntes Treiben
Hunderdorf. (xk) Am Sonntag, 6. April, ist wieder Mühlliiasl-Markt in Hunderdorf. Rund 70 Fieranten und Aussteller bieten ein buntes Markttreiben von 10 bis 17 Uhr am Schulhof bis hin zum Rathaus. Der Bereich Quellenweg-Sollacher Str. bis Abzweigung Dekan-Kiermaier-Straße ist für den Fahrverkehr gesperrt. In der Angebotspalette sind interessante Geschenkartikel, Holzarbeiten, Keramik, Gestecke, Deko-Artikel und vieles mehr zu finden, wobei auch das Kunsthandwerkliche vertreten ist. Gleichzeitig ist bei rund zehn Geschäften verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 17 Uhr. Beim Marktgeschehen bereichert das Rahmenprogramm besonders das bekannte Puppentheater „Karotte“ mit Aufführung in der Mittelschule um 13 Uhr und 16 Uhr. Das Team der Gemeindebibliothek hat die Bücherei ab 12.30 Uhr geöffnet, bietet Kinderschminken, Basteln, Bücherflohmarkt und eine Cafeteria. Auch die Landfrauen halten ab 12 Uhr im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen Spende für einen sozialen Zweck bereit. Präsent sind diesmal die Oldtimerfreunde beim Rathausplatz mit Nassmesserschleifen und Rundfahrten mit dem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug, Unimog oder Eicher-Traktor.
Es gibt auch wieder die Pferdekutschenfahrten; Ponyreiten, Fahrten mit der Minieisenbahn und einen Flohmarkt, bei dem Kindern ihre Sachen anbieten können. Mit einem Infostand ist die SPD und der VdK vertreten sowie die Dorfgemeinschaft Hofdorf mit einer Minikegelbahn. Die Kampfkunst- bzw. Karateschule Kodokan, Sitz Hunderdorf, hält von 13 bis 16 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ ab und tritt um 15 Uhr bei der Schreinerei Härtenberger auf. Die Pforten geöffnet sind weiterhin durch die Gemeinde in der Mittelschule zur Besichtigung des Blockheizkraftwerks in der Zeit von 13 bis 15 Uhr sowie durch die Dorfgemeinschaft bei der Kirche in Hofdorf von 12 bis 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.2014
Ein Lied als Brücke
Fastenmeditationen in der Pfarr- und Klosterkirche
Windberg. (ws) Fünf Sonntage lang lud das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg zu Fastenmeditationen in die Pfarr- und Klosterkirche. Am vergangenen Sonntag beschloss Frater Philipp Schmidbauer, die Reihe mit Gedanken zum Lied von Joy Fleming „Ein Lied kann eine Brücke sein“ abzuschließen. Frater Philipp begann seine Gedanken mit den manchmal etwas komplizierten Richtungsangaben vor Ortsnamen. So fahre man von Windberg aus nach Hunderdorf hinunter, nach Englmar hinauf und nach Straubing hinaus, während die Straubinger nach Windberg hineinfahren würden.
Es gäbe ein „Drinnen“ und „Draußen“, das sich über die Sprache hinaus in unterschiedlichen Mentalitäten zwischen Gäuboden und Bayerwald zeige, und all das sei getrennt durch die Donau. Nur an wenigen Stellen gebe es Brücken, welche die beiden Seiten und Regionen verbinden und deren Bedeutung und Wichtigkeit uns erst auffalle, wenn eine Brücke gesperrt sei und wir große Umwege in Kauf nehmen müssten.
Daher seien Brücken lebenswichtig, auch unter uns Menschen: Nur in der Verbindung zu anderen Menschen würden wir wirklich zu Menschen. Oft aber würden auch in unserem Alltag ’solche Brücken eingerissen und aus den Steinen der Brücken, die verbinden, würden Mauern, die Menschen voneinander trennten. Um solche Mauern einzureißen und Brücken zueinander zu bauen, brauche es Bemühungen von beiden Seiten, denn wer nur von einer Seite her Brücken baue, der laufe in Gefahr, dass ihm mitten im Bau die Kräfte ausgingen: „Brückenbauen verlangt Gemeinschaft, braucht Zeit und will gut überlegt und geplant sein“.
Mit der Frage, wie wir Menschen eine Brücke zu Gott bauen könnten, stellte Frater Philipp den Bezug zu Gott her. Um dann festzustellen, dass wir dies gar nicht müssten, da Gott selbst eine Brücke zu uns gebaut habe: „Gott macht den ersten Schritt, Gott schenkt den Menschen eine Brücke, seine Brücke. Immer wieder verbündet sich Gott mit den Menschen. Das ganze Leben Jesu ist ein einziger Brückenschlag zwischen Himmel und Erde“. In Jesus Christus überbrücke Gott selbst den unüberwindbaren Abgrund des Menschen: den Tod.
Am Ende seiner Meditation richtete Frater Philipp nochmals den Blick auf die Musik und schloss damit den Kreis der Fastenmeditationen durch seine Feststellung: „Musik ist einer der Bausteine, die Gott in seine Brücke zu uns Menschen gesetzt hat. Musik kann eine Verbindung zwischen Gott und den Menschen sein, kann unsere Herzen öffnen und uns selbst und Gott Raum geben.“
Musikalisch gestaltet wurde die Fastenmeditation durch, Kirchenmusiker Joachim Schreiber an der Orgel, Bärbel Giesen an der Violine und Elisabeth Fuchs an der Flöte. Sie interpretierten Werke unterschiedlicher Komponisten und trugen dazu bei, dass den Zuhörern eine rundum schöne Stunde bereitet wurde.
Als großes Geschenk empfand Pater Jakob Seitz, der Leiter des Geistlichen Zentrums, am Ende der Veranstaltung die vergangenen fünf Sonntage. Am kommenden Sonntag findet um 16 Uhr das schon zur Tradition gewordene Konzert zum Palmsonntag statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.2014
Markttag für die gesamte Familie
Großer Besucherandrang und viele Aktionen beim Mühlhiasl-Markt
Hunderdorf. (xk) Rund 70 Standler und Aussteller hielten beim 15. Mühlhiasl-Markt am Sonntag wieder eine breitgefächerte Angebotspalette parat. Das bunte Markttreiben hatte trotz der nachmittägigen Regenschauer wieder seinen Charme. Die Veranstaltung lockte wieder einige Tausend Besucher an und wurde so abermals ein schöner Erfolg. Zudem wurden im vergnüglichen Rahmenprogramm ansprechende Aktionen für die kleinen und großen Besucher geboten. Die verkaufsoffenen Geschäfte waren allgemein gut frequentiert.

Das Marktgeschehen vom Schulhof bis zum Rathaus, das von Stephan Härtenberger und Hans Staudinger von der Interessengemeinschaft der Hunderdorf er Geschäftsleute als Veranstalter organisiert wurde, erwies sich wieder als Markttag für die gesamte Familie. Härtenberger resümierte: „Es waren wie in den Vorjahren wieder etwa 6000 Besucher dabei, und positiv ist, dass viele von ihnen bis zum Ende des Marktes um 17 Uhr da waren“. Die Fieranten mit marktüblichen Waren, von Deko- und Holzprodukten und Kunsthandwerklichem, Aussteller für Haus und Garten sowie heimische Selbstvermarkter sorgten für ein breitgefächertes Warenangebot, das von den Besuchern allgemein guten Zuspruch erfuhr. „Bummeln, Kaufen, Freunde treffen, einen Plausch halten“, war angesagt. Die befragten Standler zeigten sich durchweg zufrieden und sagten, dass sie schon etliche Jahre gerne nach Hunderdorf kommen. Und das spricht für das Marktgeschehen und die Organisatoren.

Im Rahmenprogramm freuten sich die Kinder und Jugendlichen der Kampfkunstschule Kodokan (=heißt übersetzt so viel wie „Schule des Weges“) unter der Leitung von Robert Schötz, ihr erlerntes Können bei einer Aufführung einmal der breiten Öffentlichkeit zeigen zu können. Beim „Tag der offenen Tür“ wurde zudem Interessenten Einblick rund um die Kampfkunstschule gegeben. Eine Attraktion waren die Fahrten mit dem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug und Unimog, die von den Oldtimerfreunden Hunderdorf wieder angeboten wurden. Zudem wurde vom Club wieder das altherkömmliche Nass-Messerschleifen, diesmal angetrieben von einem Eicher-Traktor, vorgeführt. Der Sportverein war zudem mit dem Büchsenschießen vertreten, der VdK mit einem Infostand und die SPD verloste am Infostand eine Fahrt zum Landtag. Großen Anklang fanden auch die Pferdekutschenfahrten mit Ewald Brunner.
Das stets engagierte Team der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg bekam bei seinem Bücherflohmarkt sowie in der Cafeteria regen Zuspruch, ebenso waren das Kinderschminken und das Basteln bei den jungen Besuchern gefragt. Ferner hatten die Landfrauen im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen Spende für einen sozialen Zweck angeboten. Aber auch beim Markt selbst war für Essen und Trinken gesorgt. Ferner war die Dorfgemeinschaft Hofdorf mit einer Minikegelbahn vertreten und informierte mit einer Chronikübersicht zum Hofdorfer Kirchlein. Dort sollen demnächst die zwei Glocken renoviert und mit einem elektrischen Geläute ausgestattet werden. Deshalb war auch die Kirche in Hofdorf zu besichtigen und von dieser Gelegenheit machten viele Besucher Gebrauch. Die Pforten geöffnet hatte weiterhin die Gemeinde in der Mittelschule zur Besichtigung des neuen energieeffizienten Heizsystems mit Blockheizkraftwerk.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.2014
LED Licht in Turnhalle und Schwimmbad
Fachmarktcenter vom Tisch — Förderung der Ausbildung von 17 Musikschülern bewilligt
Hunderdorf. (jp) Auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung standen neben den Auftragsvergaben für die energetische Sanierung der Beleuchtung in der Turnhalle und des Hallenschwimmbads die archäologischen Voruntersuchungen im Baugebiet WA Wegern III und zwei Straßenbeleuchtungsmaßnahmen. Außerdem standen die Bestätigungen der Kommandanten beziehungsweise deren Stellvertreter dreier Ortsfeuerwehren und die Zuschussvergabe an den Musikverein zur Förderung der Jugendausbildung auf dem Programm.
Eingangs zeigte sich Bürgermeister Hans Hornberger erfreut darüber, dass die Kommandantenwahlen der Ortsfeuerwehren Au vorm Wald, Hunderdorf und Steinburg erfolgreich verlaufen sind. Der Gemeinderat bestätigte als Kommandanten der FFW Au vorm Wald Robert Hornberger und seinen Stellvertreter Josef Schießl junior, der FFW Steinburg Stefan Altmann als ersten und Thomas Röckl als stellvertretenden Kommandanten sowie Michael Krieg als Kommandanten der FFW Hunderdorf.
Aufgrund der schriftlichen Bestätigung des Antragsstellers zum Verzicht auf die Weiterführung des Bauleitplanungsverfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit integriertem Grünordnungsplan und entsprechenden Änderungen des Flächennutzungs- und Landschaftsplans zur Errichtung eines Fachmarktcenters in der Bahnhofstraße stellte der Gemeinderat einstimmig die Einstellung des Bauleitplanungsverfahrens fest.
Voruntersuchungen des Baugebiets WA Wegern III
Mit der Auftragsvergabe für die archäologische Voruntersuchung für das Baugebiet „WA Wegern III“ an die Firma Pro Arch aus Ingolstadt mit einer Auftragssumme in Höhe von rund 2 900 Euro wurde nunmehr die Erschließung dieses neuen Baugebiets mit vier Bauparzellen vonseiten der Gemeinde und zwei Parzellen von privater Seite eingeleitet. Das Gemeindegremium erteilte auch den Auftrag für die energetische Sanierung der Hallenbeleuchtung in der Turnhalle und im Hallenschwimmbad mit einer Auftragshöhe von etwa 40 000 Euro an die Firma Zeindl aus Schöllnach Hierbei wird in den Pfingstferien die Turnhalle mit hocheffizienten LED-Leuchten mit Tageslicht- und Bewegungsmeldersensoren und das Hallenbad mit rund 60 laufenden Metern Lichtbändern mit LED-Bestückung samt Bewegungsmeldern ausgestattet.
Bewilligt wurde vom Gemeinderat auch die Förderung der Erstausbildung von 17 Musikschülern durch den Musikverein für das Jahr 2013 in Höhe von rund 1 100 Euro.
Ebenfalls befürwortet und gebilligt wurde die Auftragserteilung für die Wiedererrichtung einer Straßenbeleuchtungsbrennstelle im Ortsteil Thananger sowie für die Neuerrichtung einer Brennstelle mittig der Fußwegverbindung Hochfeldstrabe zum Lindfelder Weg mit einer Gesamtauftragssumme von rund 3 700 Euro an die Bayernwerk AG. Die Notwendigkeit für die letztere Maßnahme sah der Gemeinderat insbesondere aufgrund der häufigen Nutzung dieses Fußweges durch Anlieger und Schüler, aber auch wegen schlechter Einsehbarkeit und angrenzender Bebauung beziehungsweise Bepflanzung, als gegeben an. Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Gemeinderat auch den Bauanträgen auf Neubau einer Lagerhalle für Elektrobedarf in Bauernholz, auf den Abbruch eines Wohnhauses und Stalles in Steinburg und dem Anbau eines Wintergartens in der Siedlungsstraße.
Neuwahlen bei den drei Jagdgenossenschaften
Auch informierte der Bürgermeister über die Ergebnisse der Neuwahlen der Jagdgenossenschaften Hunderdorf und Steinburg, bei denen die bisherigen Jagdvorsteher Xaver Neumaier und Wolfgang Ecker wieder bestätigt wurden, und der Jagdgenossenschaft Gaishausen, bei der Helmut Hastreiter als Nachfolger von Norbert Schneider bestimmt wurde. Die Jagdgenossenschaft Hunderdorf habe dabei auch zugesagt, sich an den Kosten für die Renovierung der beiden Kirchenglocken der Kirche Hofdorf mit einer Spende von 1 000 Euro zu beteiligen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.2014
Wahrnehmung steigern
Tag der offenen Tür der Filialkirche
Hofdorf. (xk) Der „Tag der offenen Tür“ am Sonntag der Filialkirche Sankt Edigna in Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf, war eine gute Idee der Hofdorfer Dorfgemeinschaft und ein schöner Erfolg. Etwas versteckt gelegen wird das geschichtsträchtige Kirchlein im Alltag nicht so recht wahrgenommen. So nutzten viele Interessierte vor Ort die Gelegenheit, die Kirche einmal von Innen zu besichtigen. Interessant waren auch die zwei Kirchenglocken aus dem Jahre 1884, die im Kirchenraum ausgestellt waren. Sie sollen nach den

Vorstellungen der Hofdorfer, die viel auf ihr Kirchlein halten, saniert werden und ein elektrisches Geläut erhalten. Deshalb wurden die Kirchenpforten geöffnet, um dieses Kleinod der Bevölkerung näherzubringen. Hofdorf als Hofmark von Windberg gehörte bis zur Säkularisation zu Windberg und wurde von dort betreut. Ab 1803 wurde die Kirche Sankt Edigna zur Nebenkirche von Hunderdorf. Seit Jahrzehnten ist sie im Eigentum der Gemeinde. Anschaulich wurden in der Kirche den Besuchern entsprechende Erläuterungen zur Kirchengeschichte gegeben. Zugleich war eine Spendenbox für die Glockenrestaurierung aufgestellt. Die Hofdorfer freuten sich über den freiwilligen Obolus der Besucher sowie über den Erlös aus dem Kegeln auf der Minikegelbahn beim Mühlhiaslmarkt als Beitrag zu den Renovierungskosten von rund 7000 Euro. Die Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute stellte unterstützend auch eine neue Chroniktafel für den Innenraum der Kirche zur Verfügung, die über die bedeutenden Geschichtsdaten und Ausstattungsmerkmale Aufschluss gab und zukünftig gibt.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.2014
Preisgrasoberln
Windberg/Meidendorf. (ws) Die Hubertus-Schützen Meidendorf veranstalten am Samstag, 12. April, wieder ein Preisgrasoberin für alle Kartenspieler aus der Gemeinde Windberg und näheren Umgebung im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden. Als ersten Preis gibt es eine halbe Sau, als zweiten und dritten Preis je eine viertel- Sau sowie weitere Sachpreise zu gewinnen. Beginn des Turniers ist um 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.2014
„Lecons de tenebres“‘
Windberg: Passionskonzert am Palmsonntag
(ws) Der Verein der Klosterfreunde Windberg veranstaltet sein traditionelles Passionskonzert am Palmsonntag, 13. April, um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg. Zur Aufführung gelangen die „Lecons de tenebres “ von Francois Couperin. Tenebrae ist die Bezeichnung für die Trauermetten in der Nacht von den Kartagen Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag, deren feierliches Absingen um die Wende des 18. Jahrhunderts sehr beliebt war. Textlich liegen diesen Kompositionen die Klagelieder des Propheten Jeremia zugrunde. Die „Lecons de tenebres “ von Francois Couperin entstanden auf Bestellung eines Nonnenkonvents in der Nähe von Paris und umfassten die Lesungen aller drei Kartage. Die Lecons für Gründonnerstag wurden 1715 gedruckt, die Kompositionen für die beiden anderen Tage waren nur handschriftlich vorhanden und müssen heute als verloren gelten. Nur ganz vereinzelt erhebt sich die Kirchenmusik des 18. Jahrhunderts zu einer Sprache, die an Intensität der Leidenschaft und an Tiefe der Aussage diesen Lamentationen gleichkommt. Es singen Annette Müller (Sopran 1) und Anna Roider (Sopran 2). Sie werden begleitet von Anna Barbara Wagner (Gambe) und Franz Schnieringer (Truhenorgel). Der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang werden gerne genommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.2014
Heizungssystem offiziell übergeben
Zukunftsinvestition von 850 000 Euro — Beitrag zur Energieeinsparung
Hunderdorf. (xk) Das Technikzentrum für die energieeffiziente Heizung der Grund- und Mittelschule einschließlich der Trinkwasser- und Brandschutzsanierung wurde am Sonntag bei einem Festakt offiziell seiner Bestimmung übergeben. Rund 850000 Euro hat die Gemeinde in dieses energiesparende und umweltfreundliche Zukunftsprojekt investiert. Energy-Manager und Projektplaner Otto Huml übergab an Bürgermeister Hans Hornberger symbolisch den Schlüssel und anschließend sprach Pfarrer Martin Müller das Segensgebet.

„Der heutige Sonntag ist ein Tag der Freude für die Gemeinde und die Schule, denn wir können die hochenergieeffiziente Heizungsanlage und die sanierte Trinkwasserleitung sowie die verbesserten Brandschutzmaßnahmen offiziell übergeben“, sagte Bürgermeister Hans Hornberger einleitend im Beisein von Gemeinderat, Fachprojektanten und Baufirmen. Hornberger zeigte chronologisch die Abläufe und Zusammenhänge zu den Bauschritten auf, die ab November 2011 ihren Lauf nahmen. Der Gemeinderat habe sich mit den vom Planer Otto Huml aufgezeigten Varianten auseinandergesetzt, nach Ökologie und Wirtschaftlichkeit abgewogen und schließlich dem hocheffizienten Heizungssystem mit einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk den Vorzug gegeben.
Unermüdlicher Einsatz
Im März 2013 erfolgten die ersten Auftragsvergaben und nach dem Baubeginn im April zeigte sich aufgrund der geänderten Trinkwasserbestimmungen auch ein rasches Handeln zur Sanierung der Trinkwasserversorgung einschließlich der Sanitärausstattung hauptsächlich im Bereich von Turnhalle und Hallenbad. Zudem galt es, auch den Brandschutz in Teilbereichen zu verbessern. Hornberger zeigte sich erfreut, dass die mit Gesamtkosten von rund 850000 Euro veranschlagten Baumaßnahmen termingerecht, ohne Kostenüberschreitung und im besten Einvernehmen mit den am Bau beteiligten Firmen termingerecht durchgeführt werden konnten. Besonders hob der Bürgermeister den unermüdlichen Einsatz des Hausmeisters Leo Reiner hervor, der Ansprechpartner für alles und alle war. Projektplaner Huml erläuterte die Schwerpunkte der Baumaßnahmen. So erfolgte der Umstieg von Heizöl auf Gasbefeuerung, Einsatz von modernster Brennwerttechnik und die Stromproduktion mit dem Blockheizkraftwerk. Weiterhin erfolgte mit einer Nahwärmeleitung die Anbindung des Grundschulgebäudes an die neue energieeffiziente Heizungsanlage. Dadurch konnte auch die veraltete Öl-Heizanlage in der Grundschule aufgelöst werden. Insgesamt entfällt ein Heizölverbrauch von rund 80000 Litern und der CO2-Ausstoß wird um 137,1 Tonnen jährlich gesenkt. „Es war eine besondere Herausforderung, unter Berücksichtigung des Schul- und Badebetriebes die Arbeiten in einer knappen Bauzeit abzuwickeln“, erklärte Huml, der abschließend seinerseits Schulhausmeister Leo Reiner, den weiteren Fachprojektanten und den hervorragend arbeitenden Firmen besondere Anerkennung zollte. Abschließend nahm Huml die symbolische Schlüsselübergabe an Bürgermeister Hans Hornberger vor, der seinerseits den Schlüssel an den Schulhausmeister Leo Reiner weiterreichte.
Gebet für die Schule
Schulleiter Kornelius Klar zeigte sich froh, dass die der Energieeinsparung und dem Umweltschutz Rechnung tragende Maßnahme nach zweieinhalbjähriger Planungs- und Bauzeit abgeschlossen wurde. Er lobte alle Beteiligten für die Koordinierung der Arbeiten, so dass der Schulbetrieb meist unbeeinträchtigt weiterging und lärmintensive Arbeiten in den Ferienzeiten ausgeführt wurden.
Pfarrer Pater Martin Müller sprach abschließend das Segensgebet und Fürbitten. Hierbei standen nicht das Bauprojekt, sondern das Gebet für die Schule und die Schulgemeinschaft im Vordergrund. Der Priester: „Wir bitten um Gottes Segen für alle, die hier lehren und lernen, die mit dem Gebäude und seiner Technik umgehen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.2014
Hunderdorf blüht auf
Jahresplanung mit vielen Aktionen — Gartenfachberater Zapf referierte
Hunderdorf. (xk) Die Frühjahrsversammlung des OGV Hunderdorf hat bei den Mitgliedern regen Zuspruch gefunden. Nach einem kurzen Rückblick über die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr durch die Vorsitzende Bernadette Fries folgte der Kassenbericht von Marianne Klar. Bei dieser Gelegenheit wurde der Vorschlag eines Mitgliedes aufgegriffen, doch den Vereinsbeitrag auf eine gerade Summe aufzurunden.
„Hunderdorf blüht auf!“ In diesem Sinne folgte ein Überblick über die Jahresplanung 2014 mit dem Schwerpunkt des Mottos des Kreisverbandes „Der Landkreis Straubing-Bogen blüht auf“. Fries verwies auf den bereits stattgefundenen Weidenflechtkurs und Obstbaumschnittkurs sowie auf die Ankündigung des diesjährigen Vereinsausfluges zu der heuer in Deggendorf stattfindenden Landesgartenschau sowie dem anschließenden Besuch bei der „Woidrosl“ in Regen.
Nach dem Hinweis auf verschiedene Veranstaltungen übergab Vorsitzende Fries das Wort an Michael Zapf, der nebenamtlicher Fachberater für Gartenkultur und Landespflege der Stadt Straubing ist. Zapf brachte in einem anschaulichen, Dia-Vortrag das Thema „Schattenstauden, Farne und Gräser“ näher. „Wer einen Garten hat, der freut sich immer wieder auf die sonnigen, warmen Tage, wenn wieder alles grünt und blüht. Von Schatten dagegen will kein Gartenbesitzer etwas wissen, weil hier außer Moos scheinbar nichts Vernünftiges wächst“, so der Redner und fuhr fort: „Die Natur kennte viele Varianten des Schattens“.
Im Unterholz der Wälder, an den Säumen von Hecken und am Rande von Buschwerk gedeihen wunderschöne krautige Pflanzen, meist Stauden und Zwiebelblumen. Diese natürlichen Pflanzengesellschaften lassen sich sehr gut auf die Situation in den Hausgärten übertragen. Wenn man ein wenig auf die Standortwünsche eingehe, sorgen bereits im Frühjahr Bodendecker, Zwiebelblumen und Stauden für eine wundervolle Farbenpracht. Es gebe eine Vielzahl von Frühlingsboten wie Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Scilla, Anemonen, Kaukasusvergissmeinnicht und Co., die sich wunderbar zum Verwildern eignen. Es folge eine Fülle von Stauden, die sich an den Standort im Schatten angepasst haben und als Bodendecker nicht nur wegen ihrer Blüten wunderschöne Elemente im schattigen Garten bilden.
Während der reisten Zeit schmücke das Grün ihrer Blätter den Boden und sei eine große Hilfe bei der Unkrautbekämpfung, so der Referent. Genannt seien hier nur wenige Arten wie zum Beispiel Christrosen, Lungenkraut, Waldglockenblumen, Heuchera, Astilben, die einmal eingewachsen wenig Pflegeaufwand erfordern. Wunderschön in ihrem Austrieb und bis in den Herbst hinein ist auch der Farn. Hier gebe es mittlerweile für „Sammler“ eine umfangreiche Auswahl von Arten im Handel.
Es gebe eine große Auswahl aus dem Reich der Seggen (Carex) mit zum Teil ausgefallenen Farben, mit denen man schöne Effekte erzielen kann. Die beeindruckenden Horste des Pfeifengrases wirken bis in den Winter hinein als Schmuckstück im Garten. Zur Vorsicht und gezielter Sortenwahl mahnte der Gartenfachberater jedoch beim Efeu, da er sonst gerne die Oberhand gewinne und alles andere verdränge.
Im Herbst haben Silberkerze, Waldaster und Alpenveilchen ihren Auftritt. In den schattigen Bereichen sollte man darauf achten, dass Herbstlaub auf den Beeten liegen bleibe. Alle Gewächse profitieren von der reichen Humusmasse, die das Blattwerk in den Boden bringe. Anhand der fundierten Pflanzenbeispiele und Möglichkeiten konnte man den Ausführungen Zapfs zustimmen: „Ein Schattendasein brauchen absonnige Gärten wirklich nicht führen“! Zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch Pflanzen und Gartenwerkzeuge unter den Teilnehmern verlost.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.2014
Maibaum wird aufgestellt
Hunderdorf. (xk) Heuer wird am Mittwoch, 30. April, 19 Uhr, traditionsgemäß der Maibaum am unteren Dorfplatz (Kindertagesstätte) aufgestellt. Das Aufstellen erfolgt, wie im Vorjahr, von der KLJB mit tatkräftiger Unterstützung weiterer Mitglieder von etlichen Ortsvereinen. Die Maibaumaufstellung per Hand mit den sogenannten „Schwaiberln“ steht unter der Organisation und Gesamtleitung von Claudia Englmeier und Lukas Blasini. Dabei wird auch die Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein aufspielen. Anschließend wird heuer ein Maibaum-Fest beim Kirchen-Parkplatz (beim Rathaus) veranstaltet, wobei auch für Essen und Trinken sowie musikalische Unterhaltung durch die Hunderdorfer Blasmusikanten gesorgt ist. Zum Maibaumaufstellen und der anschließenden Festlichkeit ist die gesamte Bevölkerung willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.2014
Lob für „hervorragende“ Kreisjugendring-Arbeit
Drei neue Gesichter in KJR-Vorstandschaft — Robert Frischhut scheidet nach 22 Jahren aus
Straubing-Bogen. (ta) Die Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings im Landratsamt Straubing-Bogen war von den Neuwahlen der KJR-Vorstandschaft geprägt. An der Spitze bleibt alles beim Alten. Für die drei frei gewordenen Posten konnten Nachfolger gefunden werden. Robert Frischhut kandidierte nach 22 Jahren nicht mehr für die Vorstandschaft. Der Bezirksjugendring Niederbayern stelle die Juleica-Kampagne 2014/ 2015 vor.
Nach ersten Regularien wurde durch die KJR-Vorstandsmitglieder anhand einer Präsentation der Jahresbericht 2013 dargelegt. Anna Steger erläuterte die Tätigkeiten der Vorstandschaft der letzten zwei Jahre und informierte über das hauptamtliche Personal der Geschäftsstelle. Max Höcherl berichtete über die Arbeit der Vollversammlung und des Kreisjugendrings. Außerdem ging er auf die Nutzung des Freizeitbusses in der Saison 2012/2013 ein, bei der ein erneuter leichter Rückgang der Fahrgastzahlen zu verbuchen war.

Über das Jugendtagungshaus in Geiselhöring berichtete Josef Solleder. Auch hier sind die Übernachtungszahlen trotz guter Auslastung aufgrund der von der Anzahl her kleiner werdenden Gruppen rückläufig. Anschließend informierte Stefanie Hofreiter über die Jugendpreisverleihung an Josef Zellmeier, der neben vielen Ehrenämtern auch 20 Jahre Vorsitzender des KJR Straubing-Bogen war. KJR-Geschäftsführer Richard Maier erläuterte die Jahresrechnung 2013. Das Haushaltsjahr wurde mit einem Defizit von knapp 20 000 Euro abgeschlossen. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 347 000 Euro und die Ausgaben auf 366 000 Euro. Das Defizit soll im Haushaltsjahr 2014 aus den Rücklagen finanziert werden.
Der Haushalt 2014 sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 330550 Euro vor. Durch das große Defizit im Haushaltsjahr 2013 muss die komplette Rücklage des KJR aufgebraucht werden. Der Haushaltsentwurf wurde nach kurzer Erläuterung einstimmig verabschiedet.
Die Neuwahlen
Die turnusgemäßen Neuwahlen brachten an der Spitze des Jugendrings keine Veränderung. Sowohl Robert Dollmann als Vorsitzender als auch Max Höcherl als stellvertretender Vorsitzender erhielten bei der Wahl einen großen Vertrauensbeweis der Delegierten. Nachdem mit Robert Frischhut, Stefanie Hofreiter und Martina Bonschab drei Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wahl standen, war bei der Wahl der sieben Beisitzer klar, dass es entsprechende Veränderungen geben würde. Neben den vier bisherigen Vorstandsmitgliedern Florian Sporrer, Sascha Helmbrecht, Anna Steger und Josef Solleder kandidierten genau drei neue Gesichter für die Vorstandschaft: Tanja Bauer und Nadine Löw, die beide als KJR-Betreuer fungieren und Andreas Rothamer, der als ehemaliger Vorstand eines Burschenvereins und nun als Delegierter der Feuerwehrjugend im KJR-Vorstand mitarbeiten möchte. Alle sieben Kandidaten wurden mit großer Mehrheit für zwei Jahre in die Vorstandschaft gewählt. Robert Frischhut verabschiedete sich mit ein bisschen Wehmut aus dein Kreise der Versammlung. Die Arbeit beim KJR habe ihm immer Spaß bereitet und die Erfahrungswerte, die er in der Zeit für sich ansammelte, möchte er nicht mehr missen.
Stellvertretender Landrat Josef Laumer lobte die hervorragende Arbeit des Jugendrings und freute sich, dass der Kreisjugendring zu einem der aktivsten in Niederbayern zählt.
Für Juleica werben
„Juleica für alle“: Unter diesem Motto stellte Eleonore Kellner vom Bezirksjugendring Niederbayern die Juleica-Kampagne 2014/2015 vor. Ziel ist es, die Jugendleitercard (Juleica) bekannter zu machen, für eine gute Ausbildung der ehrenamtlichen Jugendarbeiter zu werben und eine größere Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erreichen. Zu guter Letzt meldeten sich die Verbände zu Wort. So warb Johanna Rauschendorfer im Namen der kirchlichen Jugendverbände für die „neue“ Jugendwallfahrt zum Bogenberg, die erstmals am Samstagabend, den 24. Mai 2014, stattfindet. Imke Kampf von der Sportjugend stellte den Herzogstadtlauf am 1. Juni vor, Robert Frischhut machte Werbung für die nächste Musicalfahrt des KJR nach München zu „Grease“. Schließlich warb Hansi Kienberger um Mitglieder für den „Förderverein Jugendarbeit Straubing-Bogen“, der maßgeblich den Erweiterungsbau auf dem Zeltplatz finanziert hat und momentan noch knapp unter 100 Mitglieder hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.2014
Maibaum wird mit Muskelkraft aufgestellt
Hunderdorf. (xk) Am Mittwoch, 30. April, 19 Uhr, wird der Maibaum am unteren Dorfplatz aufgestellt. Das Aufstellen erfolgt von der KLJB mit Unterstützung weiterer Mitglieder von etlichen Ortsvereinen. Die Maibaumaufstellung per Hand mit den „Schwaiberln“ steht unter der Organisation und Gesamtleitung von Claudia Englmeier und Lukas Blasini. Dabei wird auch die Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein aufspielen. Anschließend wird heuer ein Maibaum-Fest beim Kirchen-Parkplatz (beim Rathaus) veranstaltet, wobei auch für Essen und Trinken sowie musikalische Unterhaltung durch die Hunderdorfer Blasmusikanten gesorgt ist. Zum Maibaumaufstellen und der anschließenden Festlichkeit ist die gesamte Bevölkerung willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.2014
Bebauungsplan liegt aus
Hunderdorf. (xk) Der Gemeinderat^Neukirchen hat den Bebauungsplan mit Grünordnungsplan „Bayerwald Familienpark“ als Satzung beschlossen. Der Bebauungsplan trat am 14. April in Kraft. Die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes jeweils durch Deckblatt 12 für das Gebiet „Bayerwald Familienpark“ trat ebenfalls am 14. April in Kraft. Die Pläne liegen in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Zimmer 4, Hunderdorf, auf Dauer öffentlich zur Einsichtnahme während der allgemeinen Dienststunden aus. Ergänzend können die Pläne auch im Gemeindeamt Neukirchen in Neukirchen eingesehen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.2014
Fluthelfer wurden ausgezeichnet
Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr — Neue Jugendgruppe ist geplant
Gaishausen. (hk) Am Sonntagabend fand im Gasthaus Karl Solcher die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gaishausen statt. Bei dieser Veranstaltung wurden auch die Fluthelfer für ihren Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Vorsitzender Egon Höcherl berichtete über zahlreiche Veranstaltungen im Gemeindebereich und auf Feuerwehrebene, die besucht wurden. Bürgermeister Hans Hornberger stellte die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für das Jahr 2015 in Aussicht.

Zu Beginn der Veranstaltung ließ Vorsitzender Egon Höcherl das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. So berichtete er von zahlreichen Veranstaltungen im Gemeindebereich, die besucht werden mussten. Am Florianifest der Gemeindefeuerwehren wurde teilgenommen, ein Gartenfest und ein Dorffest wurden abgehalten. Dabei konnte er feststellen, dass die Veranstaltungen durch die Feuerwehrleute stets gut besucht waren. Eine Generalreinigung des Feuerwehr-Gerätehauses wurde vorgenommen, ein Veranstaltungskalender erstellt und es wurde von der Vorstandschaft auch beschlossen, Polohemden anzuschaffen und die alten Feuerwehrstiefel sollen durch neue ersetzt werden. Des Weiteren teilte er mit, dass an die Gemeinde ein Antrag zur Beschaffung eines neuen FFW-Fahrzeuges gestellt wurde.
Kommandant Werner Bugl teilte in seinem Rechenschaftsbericht mit, dass die Wehr zum Hochwassereinsatz nach Ainbrach und Mariaposching gerufen wurde. Ansonsten wurden Übungen und Gemeinschaftsübungen mit den Gemeindefeuerwehren abgehalten. An einer Fahrzeugschau in Windberg wurde teilgenommen und die Truppmannausbildung Teil eins und zwei wurde von zwei Feuerwehrleute abgelegt. Außerdem wurde eine Motorsäge mit Schutzausrüstung angeschafft und eine Feuerwehrhaus-Besichtigung habe stattgefunden. Vorausschauend gab Bugl noch bekannt, dass im Herbst eine Leistungsprüfung abgelegt werden soll und eine Maschinistenausbildung eingeplant ist.
Satzung überarbeitet
Schriftführer Max Fendl berichtete über den Ablauf der letzten Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und teilte mit, dass zwei außerordentliche Versammlungen einberufen werden mussten, um einen neuen Vorsitzenden zu finden. Außerdem musste die Satzung überarbeitet und abgeändert werden, damit die Amtszeit der Vorstandschaft auf drei Jahre verkürzt wird. Der Schriftführer berichtete über die Arbeit und die Beschlüsse der Vorstandschaft bei deren Sitzungen.
Kassier Franz Fuchs informierte über die finanzielle Lage der Wehr. Er gab auch bekannt, dass die Bankgeschäfte auf Sepa-Lastschriftverfahren umgestellt werden mussten. Bürgermeister Hans Hornberger sagte in seinen Grußworten, dass die Feuerwehren für die Gemeinde sehr wichtig sind und dass die Gaishausner Feuerwehr bei der Flutkatastrophe gut vertreten war. Außerdem dankte er den Feuerwehrleuten für die vielen freiwilligen Stunden, die für Übungen und Ausbildung geleistet wurden, um einen guten Ausbildungsstand zu gewährleisten. Er betonte auch, dass die Sicherheit der Feuerwehrmänner garantiert sein muss und dass deshalb die Gemeinde jährlich hohe Kosten für den Unterhalt der Gemeindefeuerwehr aufbringen muss. Die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges stellte das Gemeindeoberhaupt für das Jahr 2015 in Aussicht. Sehr positiv sah es Hornbeger, dass die Feuerwehr-Jugend in Gaishausen gut aufgestellt ist. Abschließend sprach er allen Verantwortlichen der Wehr seinen Dank aus.
Gemeinschaft wichtig
KBI Klaus Wenninger betonte, dass Feuerwehren kurzfristig, durch ihre Einsatzbereitschaft, viele Leute organisieren können, wie es sich bei der Flutkatastrophe zeigte. Dabei sei es nicht wichtig, ob es eine große oder kleine Feuerwehr ist, sondern, dass alle zusammen eine Gemeinschaft bilden.
Um die außerordentliche Hilfeleistung bei der Flutkatastrophe zu würdigen, wurden folgende Feuerwehrmänner mit einer Urkunde der Bayerischen Staatsregierung und einem Abzeichen ausgezeichnet: Markus Schneider, Stefan Fuchs, Florian Fuchs, Franz Fuchs, Siegfried Wittmann, Gerhard Engl, Peter Retzer, Hans Weinzierl, Robert Schneider und Werner Bugl. Bevor man zum gemütlichen Teil überging, gab der Vorsitzende noch einige Termine bekannt. Außerdem teilte er mit, dass heuer eine neue Jugendgruppe gebildet werden soll und sich dafür Interessenten melden können. Auch weibliche Feuerwehrdienstleistende werden aufgenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.2014
Blaskapelle begeisterte bei Auftritten
Musikverein zieht positive Jahresbilanz — Lob vom Bürgermeister
Hunderdorf. (xk) „Beim Musikverein und der Blaskapelle Hunderdorf ist nicht nur die Musik stimmig, sondern auch die Kameradschaft und der Zusammenhalt.“ Dies verdeutlichten Vorsitzender Lothar Klein und Jugendsprecher Christian Michl in ihren Berichtsausführungen bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Gasthaus Baier-Edbauer. Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich stolz auf den Musikverein, der sich weiterer gemeindlicher Unterstützung sicher sein könne.
Vorsitzender Lothar Klein, der seit zwei Jahren an der Vereinsspitze steht und seit 1996 Kapellmeister der Hunderdorfer Blaskapelle ist, ließ in seiner Doppelfunktion das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Wie, er anführte, verzeichne der Verein jetzt 195 Mitglieder. Klein sprach bei den Aktivitäten von rund 20 Auftritten auf hohem musikalischen Niveau bei verschiedenen Festivitäten sowie als Festkapelle bei Festzügen und im Festzelt. Auf die zehn Festzeltauftritte sei man stolz, wobei der Auszug und ein Spieltermin beim Gäubodenvolksfest immer Glanzpunkte seien. Ferner wurden kirchliche Feste musikalisch mitgestaltet, wie Gottesdienst, Fronleichnamsprozession, Gräbersegnung an Allerheiligen. Zudem waren die Auftritte beim Partnerschaftsbesuch der Gemeinde Windberg in Südfrankreich ein besonderes Erlebnis. Aber auch eigene organisierte Festlichkeiten gehörten dazu, wie beispielsweise Starkbierfest und Herbstkonzert beim Kirchweihmarkt.
20 Schüler in Erstausbildung
Erfreut zeigte sich Vorsitzender Klein sodann auf die derzeitig 20 Musikschüler und Musikschülerinnen, die beim bewährten Musiklehrer Hans Hallmen in Ausbildung seien. Bei den drei übers Jahr abgehaltenen Vorspielabenden konnte der Musiknachwuchs das Erlernte zeigen und die Eltern waren begeistert. Gelungen waren auch die musikalischen Darbietungen beim Herbstkonzert, bei dem man sich der breiten Öffentlichkeit präsentierte. Es sei schön, wenn die Eltern ihrem Kind oder ihren Kindern das Erlernen eines Instruments ermöglichen. Für die musikalische Ausbildung gebühre Musiklehrer Hans Hallmen besonderer Dank.
Wie der Vereinsvorstand ausführte, sei die Blaskapelle ergänzend mit feschen halblangen Lederhosen ausgestattet worden und auch neue Trachtenjanker seien beschafft worden. „Eine fesche Musikertracht gehöre bei den Auftritten einfach dazu“, so Klein, der zudem auf zwei stattgefundene Vorstandssitzungen verwies. Klein dankte für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und super Unterstützung den Vorstandsmitgliedern, jeder übernimmt seine Aufgaben und gewährt Unterstützung. „Die Jugend fördern und ihr Engagement fordern“, von diesem Leitgedanken sei die Jugendarbeit im Verein geprägt. „Die Blasmusikanten sind nun 18 Jahre zusammen und dies ist ein Erfolgsweg musikalischer konstanter Weiterentwicklung. Alle haben mitgezogen und wir sind weiter auf einem guten Weg“, resümierte Klein zur Blaskapelle. Ein Dank galt Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderat für die gemeindliche Förderung der Musikausbildung und allen, die ihn in irgendeiner Weise unterstützt haben.
Der Vorsitzende verwies in seinem Ausblick auf das Jahr 2014 auf etliche feststehende Auftritts- und Veranstaltungstermine, wie beispielsweise Maibaumaufstellen, Fronleichnamsprozession, Hunderdorfer Volksfest, Stadtplatzfest in Straubing, Auszug und Festzeltspiel beim Gäubodenvolksfest, Grenzlandfest in Zwiesel, Haselbacher Kirta, Kurkonzert in St. Englmar sowie die Mitgestaltung kirchlicher Feste. Geplant ist zudem heuer wieder ein Kathreintanz. Für die Musikschüler sind weitere Vorspielabende vorgesehen und der Auftritt beim Kirtamarkt, der ideal sei, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Vielzahl an Engagements der Blaskapelle, darunter einige Highlights, zeige auch, dass die hervorragend dargebotene Musik erfreut und Anklang findet.
Stolz auf Musikverein
Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich in seinem Grußwort von gemeindlicher Seite und persönlich sehr stolz auf den Musikverein. „Beim Musikverein passt alles zusammen, von ausgezeichneter Musik und Tontechnik bis hin zum homogenen Zusammenhalt“, fasste er zusammen und lobte die gute Nachwuchsarbeit und Musikausbildung. Anerkennung zollte er dem Engagement von Lothar Klein in seiner Doppelfunktion als Vereinsvorsitzender und Kapellmeister. Kassier Max Höcherl meldete in seinem Kassenbericht, dass der Verein trotz des kleinen Kassenminus aufgrund der Ergänzungsbeschaffungen finanziell gut dastehe. Zweiter Vorsitzender und‘ Jugendsprecher Christian Michl sprach von einer imponierenden Qualitätsleistung, Motivation, Begeisterung und Mitarbeit sowie außerordentlichem Probenfleiß. „Wir haben einen sehr harmonischen Lauf und wieder eine super Musik gemacht bei unserem ersten Auftritt beim Frühlingsfest in Deggendorf“, bilanzierte Michl und dankte allen für das schöne Miteinander, insbesondere Kapellmeister Lothar Klein. Abschließend wurde auf behördliche Vorgabe einstimmig in der Vereinssatzung der Vereinszweck angepasst, damit man weiterhin gemeinnützig bleiben könne. Ebenso wurde ein geforderter weiterer Passus im Falle der Vereinsauflösung eingefügt.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.2014
Neu eingeführte Bogenabteilung sehr aktiv
Roland Raab neuer Schützenkönig — Schützenmeister Karl Liebl im Amt bestätigt
Hunderdorf. (hk) Bei der Mitgliederversammlung der Schützenkameradschaft Hunderdorf gab es viele lobende Worte für die Aktiven des Vereins. Bürgermeister Helmut Kronfeldner zeigte sich erfreut über die tollen Leistungen im Schießsport und gratulierte den erfolgreichen Schützen. Besonders lobende Worte fand er für die Jugendarbeit, die im Verein geleistet wird, aber auch für die Mithilfe, das Vereinsleben in der Gemeinde zu fördern.
Schützenmeister Karl Liebl ging in seinen Ausführungen auf die zahlreichen Veranstaltungen und Wettkämpfe ein, an denen teilgenommen wurde. Besonders hob er die vereinsinternen Geselligkeiten hervor. Durch die sehr aktive Bogenabteilung konnte das sportliche Betätigungsfeld erweitert werden, verbunden mit einem stärkeren Mitgliederzuwachs in diesem Bereich.

Im Sportbericht teilte der Schützenmeister die Ergebnisse der Luftgewehr- und Luftpistolenmannschaften bei den Rundenwettkämpfen in der Saison 2013/14 mit. So konnte die 2. Luftgewehrmannschaft in ihrer Klasse den ersten Platz erringen. In der Einzelwertung belegten Sabrina Kreuz und Thomas Lichtl die vordersten Plätze. Erfolgreich verlief zudem die Gaumeisterschaft. Sabrina Kreuz und Karl Liebl konnten sich hier für die Bezirksmeisterschaft qualifizieren. Weiterhin führte Karl Liebl aus, dass sich in der laufenden Saison drei Mannschaften an den Rundenwettkämpfen beteiligen mit jeweils guten Platzierungen.
Erfolgreiche Bogenschützen
Lobende Worte fand der Leiter der Bogenabteilung Roland Raab. Durch Unterstützung der Gemeinde ist es gelungen, geeignete Trainingsplätze zu finden. Neben der Vereinsmeisterschaft wurde von den Hunderdorfer Schützen die Gaumeisterschaft im Bogenschießen durchgeführt. Acht Schützen konnten sich für die niederbayerische Meisterschaft in Landau qualifizieren. Karl Liebl wurde Niederbayerischer Meister in der Seniorenklasse und nahm an der bayerischen Meisterschaft in Hersbruck teil. Zudem gingen zwei zweite und zwei dritte Plätze nach Hunderdorf. Bei den Rundenwettkämpfen konnte in der Oberliga mit den Schützen Xaver Michael Lichtl und Karl Liebl der beachtliche sechste Platz belegt werden.
Schriftführer Max Höcherl gab anschließend einen Einblick in die Arbeit des Vereinsausschusses und teilte die anstehenden Termine für die Teilnahme bei verschiedenen Festen mit.
Jahresmeister geehrt
Kassiererin Therese Kreuz stellte die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres vor. Die Anschaffung von Waffen und Ausrüstungsgegenständen, der Mitgliedsbeitrag zum Schützenbund und der Unterhalt der Vereinsräume waren dabei die größten Ausgabenposten.
Nach der Verleihung von zahlreichen Leistungsnadeln und Urkunden aus den Rundenwettkämpfen fand die Ehrung der Vereins- und Jahresmeisters statt.
Jahresmeister wurden mit dem Luftgewehr in der Schülerklasse Christian Herrler, in der Jugendklasse Sabrina Kreuz und in der Seniorenklasse Karl Liebl. Mit der Luftpistole sicherte sich Wolfgang Meindl den ersten Platz in der Schützenklasse und Karl Liebl in der Seniorenklasse.
Vereinsmeister wurden mit dem Luftgewehr in der Schülerklasse Patrick Lichtl, in der Jugendklasse Sabrina Kreuz, in der Damenklasse Michaela Lichtl, in der Schützenklasse Thomas Lichtl und in der Seniorenklasse Karl Liebl. Mit der Luftpistole wurde Roland Raab in der Schützenklasse, Max Höcherl in der Altersklasse und Karl Liebl in der Seniorenklasse Vereinsmeister.
Mit Spannung wurde die Proklamation der Schützenkönige erwartet. Nachdem der Wettkampf ohne anschließende Sichtung des Schusses stattfand, war bis zum Schluss die Platzierung offen. Schützenkönig wurde in der Jugendklasse Sabrina Kreuz vor Patrick Lichtl und Michelle Brunnen In der Schützenklasse konnte Roland Raab vor Thomas Lichtl und Michael Lichtl den Königstitel erringen.
Weiterhin standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Unter der Leitung von Bürgermeister Helmut Kronfeldner wurden diese durchgeführt. Karl Liebl wurde in seinem Amt als Schützenmeister bestätigt. Zu seinem Stellvertreter wurde Wolfgang Meindl gewählt.
Weitere Mitglieder im Vereinsvorstand sind Therese Kreuz (Kassiererin), Michaela Lichtl (2. Kassiererin), Max Höcherl (Schriftführer), Roland Raab (Sport- und Jugendleiter), Sabrina Kreuz (2. Sportleiterin), Xaver Baier (Bogenleiter), Thomas Lichtl (Waffenwart), Gabi Hagn, Klaus Heuschneider und Udo Englmeier (Beisitzer). Als Kassenprüfer fungieren Xaver Hagn und Josef Liebl.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.2014
Aktion „Lauf 10″
Hunderdorf. (xk) In Hunderdorf richtet die Leichtathletikabteilung des Sportvereins Hunderdorf (LC Tanne) zum zweiten Mal den „Lauf 10″ aus. Gestartet wird am Dienstag, 29. April, um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist für alle Interessierten der Parkplatz Perlbachtal in Steinburg (hinter Feuerwehrhaus). In den darauffolgenden zehn Wochen wird dann dreimal pro Woche trainiert. Am 11. Juli findet der große Abschlusslauf in Wolnzach statt. Anmeldung bei Waas, Telefon 09961/1379, alexander.waas@freenet.de
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.2014
Handytaschen aus Leder
Schüler erhielten zur Berufsorientierung Einblick in technische Berufe
Hunderdorf. (ws) Für so manchen Schüler der Klassen G5 und G6 der Mittelschule Hunderdorf lässt sich die Berufsorientierung mit einem Liebesbeweis gut verknüpfen. Schließlich macht das Gestalten von Lederhandytaschen so viel Spaß, dass gleich noch eine zweite für die Freundin oder den Freund gebraucht wird. Dabei gab es noch so viel anderes zu entdecken. Denn beim Technik-Parcours konnten kurz vor den Osterferien die Schüler beim Projekt „Praxis an Schulen“ in technische Berufe hineinschnuppern, ihr Können testen und für Einstelltests üben.

Der Technik Parcours bot in einer sowohl informativen als auch spannenden Veranstaltung einen Einblick in technisch-handwerkliche Grundfertigkeiten. Eine intensive praktische Einbeziehung der Schüler gewährleistete, dass die Teilnehmer durch verschiedene Aufgaben eigene Fertigkeiten erlebten, neue Kenntnisse erwarben und praktisches Geschick erproben konnten. Die Aufgaben des Technik-Parcours umfassten grundlegende Fertigkeiten aus technikorientierten Berufsfeldern. Die Schüler fertigen an den Stationen kleine persönliche Kunstwerke, die sie mit nach Hause nehmen konnten. Dabei wurden verschiedenste Materialien und Werkzeuge verwendet und in Beziehung zu verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Berufswelt gesetzt. Außerdem lernten die Schüler mögliche praktische Einstelltests, wie etwa die „Drahtbiegeprobe“, kennen.
Die Frage nach dem passenden Beruf am Ende der Schulzeit ist nicht selten von diffusen Vorstellungen über ein bestimmtes Berufsfeld oder von gesellschaftlichen Konventionen geprägt. Viele mögliche Perspektiven sind Schülern. Nicht bewusst, da sie von der Vielzahl an Tätigkeitsfeldern, insbesondere im Technikbereich von der Praxis zu wenig wissen. Der Zugang zu technischen Sachverhalten wurde den Schülern durch eine Vielfalt verschiedenster Aufgaben spielerisch erleichtert. Ziel der Übungen war es, Jugendlichen zu ermöglichen, sich konstruktiv mit technischen Aufgaben auseinanderzusetzen. Besonders wichtig war dem Leiter Tobias Haug und seinem Mitarbeiter Reichert, „dass die Mädels feststellten, dass sie mindestens genauso gut in technischen Berufen sind.“ Und das bewiesen sie auch. Sie sägten einen Notenschlüssel aus dem Holz, den sie später löteten, der dann als Schlüsselanhänger dienen kann. Doch das konnten sie nicht aus dem Stegreif.
„Ihr sollt den Arbeitsspeicher finden“
Mit Witz hat Haug vorher erklärt, was zu tun und zu beachten ist. Mit einem Laptop in der and scherzte er: „Ihr sollt das Ding natürlich nicht runterschmeißen und schauen, was raus fällt. Ihr sollt den Arbeitsspeicher finden.“ Wer noch weitere Fragen hatte, konnte sich jederzeit an ihn wenden. So machten es viele Schüler beim Schrauben. Denn auch wenn sich alles professionell anhört: „Da kommen keine zwei Muttern drauf. Das ist schon einmal die falsche Unterlegscheibe.“ Irgendwie kamen sie nicht weiter. Schnell ist das Problem entdeckt. Die Schüler haben die Schrauben von der. falschen Seite reingesetzt. Ihr Geschick konnten sie beim Kartoffelschneiden, im Umgang mit dem Akkuschrauber oder beim Metallschneiden unter Beweis stellen. Einige zumindest schnitten das Metall schon wie kleine Meister. „Das macht uns am meisten Spaß“, geben sie zu. Beim Drahtbiegen haben sie hingegen aufgegeben. Denn trotz der Tipps konnte sie das Metallgefüge nicht überlisten. Immerhin wissen sie jetzt, welche Zange bei dieser Art von Einstelltest verwendet werden musste. Auch die Lehrerinnen Ille-Müller und Bauer mussten beim Auseinanderlegen des Computers auf der Suche nach dem Arbeitsspeicher auf die Hilfe der Schüler zurückgreifen. „Und das ist es jetzt?“, fragen sie. „Nein, das ist das Diskettenlaufwerk“, erklären die Schüler geduldig. Man kann nicht alles wissen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.2014
Adolf Ecker bleibt im Amt
VdK-Jahresversammlung mit Neuwahlen
Steinburg. (jf) Am Mittwoch fand die Jahresversammlung der VdK-Ortsgruppe Steinburg statt. Neben Vorsitzendem Adolf Ecker senior und Kreisgeschäftsführer Christian Eisenried war nur eine geringe Zahl an Mitgliedern gekommen. In seinem Rechenschaftsbericht zeigte Ecker die Aktivitäten auf, ehrte für zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeit das Ehepaar Irmgard und Hans Maurer, für 30 Jahre Mitgliedschaft Franz Gra131 und Rupert Kronfeldner, sowie für 20 Jahre Mitgliedschaft Josef Liebl. Er selbst wurde vom Kreisgeschäftsführer für 20-jährige Mitgliedschaft und für zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeit geehrt.
Eisenried stellte einige Daten und Aufgaben des VdK vor. Mit 620000 Mitgliedern in Bayern und rund 8000 im Kreisverband Straubing-Bogen zählt der VdK zu den stärksten Verbänden überhaupt. Die drei Kerngeschäfte, so der Redner, sind die Stärkung des Ehrenamtes im VdK, die Sozialberatung bei allen gesetzlichen Leistungskanälen und – immer bedeutsamer – die Mitgestaltung in der Sozialpolitik. Seit Jahren fordere der VdK die abschlagsfreie Rente mit 63 und eine Gleichbehandlung bei der Mütterrente. In Arbeit ist zurzeit ein Vorschlag zur Reform der Pflegeversicherung.
Kassier Rudolf Obermeier konnte – gemessen an der Mitgliederzahl – einen erfreulichen Kassenstand verkünden. Dann ging es an die Neuwahl des Vorstandes. Für die nächsten vier Jahre sind gewählt: Erster Vorsitzender Adolf. Ecker senior, zweiter Vorsitzender Hans Maurer, Schriftführerin Irmgard Maurer. Letztere ist auch zur Frauenbeauftragten gewählt worden und ihr Ehemann als Beauftragter für jüngere Mitglieder. Zu Beisitzern wurden gewählt, Angela Schuh (neu) und H. Schmadl. Als Kassier empfohlen wurde wieder. Rudolf Obermeier, seine Wiedereinsetzung wird satzungsgemäß bei der konstituierenden Sitzung entschieden. Quelle: Bogener Zeitung, 23.04.2014
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem guten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder und Onkel
Herrn
Waldemar Leidner
* 2. Januar 1927 + 21. April 2014
Hunderdorf, München, Mitterfels, den 23. April 2014
In stiller Trauer:
Melanie Leidner, Ehefrau
Werner Leidner, Sohn mit Familie
Dieter Leidner, Sohn mit Familie
Georg Leidner, Bruder mit Familie
Nina Deinat, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Freitag, den 25. April 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir herzlichen Dank.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.04.2014
Neun Gemeinderäte verabschiedet
Bürgermeister betont: Das Wohl der Gemeinde stand im Vordergrund
Hunderdorf. (xk) „Hinter uns liegen sechs, zwölf, 18 oder 24 Jahre einer intensiven Kommunalarbeit, in denen wir wichtige Entscheidungen nach demokratischen Spielregeln beraten und in die Tat umgesetzt haben. Mein Dank gilt allen Gemeinderatsmitgliedern, die in dieser Zeit mit hohem Maße an persönlichem Engagement die Interessen unserer Gemeinde vertreten haben“. Dies sagte Bürgermeister Hans Hornberger am Donnerstagabend im Anschluss an die letzte Ratssitzung in dieser Amtsperiode. Dabei verabschiedete er neun Mitglieder des 16-köpfigen Ratsgremiums.

„Im Mittelpunkt unserer Arbeit stand stets der Mensch und unserHunderdorf“, resümierte der Rathauschef bei der gemeinsamen Abschiedsfeier im Steinburger Hof. Bei der konsequenten und wirtschaftlichen Haushaltsführung mussten auch Prioritäten gesetzt werden. Trotz der vielen Investitionsmaßnahmen konnte die Verschuldung kontinuierlich abgebaut werden,. „Es ist so umso erfreulicher, dass dank dem Verantwortungsbewusstsein der Ratsmitglieder, unterstützt vom qualifizierten Verwaltungspersonal, vieles erreicht wurde für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Gemeinde. Beispielhaft stünden dafür die Schule, Kindergarten und Kinderkrippe, Sport- und Schützenheim Feuerwehrhäuser, Kanalisation und Kläranlage, Baugebietserschließungen, Verbesserungen im Straßennetz und vieles mehr.
„Bei euch möchte ich mich für die in der Sache stets konstruktive und offene Zusammenarbeit bedanken, wie für den gegenseitigen Respekt, der auch bei unterschiedlichen Positionen nie verloren ging“, so Hornberger an das Ratsgremium und insbesondere an die ausscheidenden Gemeinderäte. Mit den besten Wünschen verabschiedete das Gemeindeoberhaupt mit einer Urkunde in Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit und geprägten Silberbarren der Gemeinde als Erinnerungspräsent nachfolgende neun Mitglieder des Gemeinderates:
Kornel Klar (24 Jahre), Xaver Neumaier (24 Jahre, davon 3. Bürgermeister von 2002 bis 2008), Max Höcherl (18 Jahre), Helmut Jakob (18 Jahre), Angela Söldner (18 Jahre), Jürgen Tanne (18 Jahre, davon 2. Bürgermeister von 2008 bis 2014), Hans Landstorfer (zwölf Jahre), Johannes Fuchs (sechs Jahre) und Stephan Härtenberger (sechs Jahre). Gemeinderat Kornel Klar unterstrich, dass sich am Ende seiner 24-jährigen Ratstätigkeit doch etwas Wehmut einstelle. „Die sachliche Arbeit hat mir immer gefallen, wobei über die Parteigrenzen hinweg immer das Wohl der Bürger und der Gemeinde im Vordergrund standen“, so Klar. „Jedes Alter hat seine Zeit. Deshalb sei es richtig, wenn jüngere Ratsmitglieder nachrücken und ihr Engagement einbringen“, sagte der scheidende Zweite Bürgermeister Jürgen Tanne, bei dem in seinen Abschiedsworten auch etwas Wehmut mitschwang. Er habe die kommunalpolitische Arbeit gerne gemacht und seine Erfahrungen eingebracht in guter Zusammenarbeit im Ratsgremium. Tanne zeigte sich stolz auf die Gemeinde, der der konsequente Schuldenabbau gelang, der auch vom neuen Gremium weiter verfolgt werden solle. Wie die Vorredner sprach auch Gemeinderat und vormaliger 3. Bürgermeister Xaver Neumaier Dankesworte und beste Wünsche für die künftigen Gemeinderatsmitglieder aus und meinte, dass neben einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auch der kameradschaftliche Zusammenhalt gepflegt werden sollte.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.2014
Eine Kirche zieht um
Pfarrkirche wegen Renovierung geschlossen
Hunderdorf. (hk) Nach dem „Weißen Sonntag“, 27. April, an dem in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus noch die Erstkommunionfeier stattfindet, wird die Pfarrkirche wegen Renovierungsarbeiten, die über den Sommer und Herbst dauern werden, geschlossen. Alle Vorbereitungen und Planungen sind soweit abgeschlossen, sodass die Modernisierung des Gotteshauses beginnen kann. Das Ausweichquartier für die gottesdienstlichen Feiern ist in dieser Zeit das Pfarrheim, wo in gewohnter, festlicher und würdiger Weise die Gottesdienste abgehalten werden.

Der Wert des Gottesdienstes solle deshalb nicht geringer geschätzt werden, nur weil er nicht in der Kirche gefeiert werden könne, sagt Dekan Pater Martin Müller und er forderte auf: „Bitte zeigen Sie Verständnis! Kommen Sie auch ins Pfarrheim zur Feier der Nähe Gottes.“ Für Gottesdienst und Gebet gelten folgende Regelungen: Alle sonst in der Pfarrkirche gefeierten Gottesdienste, insbesondere Sonntage, Feiertage, Werktage, Taufen, Requiems bei Beerdigungen, werden im Pfarrheim stattfinden. Bei Trauerfällen kann von Fall zu Fall überlegt werden, ob ein Requiem im Pfarrheim oder mit einer würdevoll gestalteten Wort-Gottes-Feier in der neuen und geräumigen Trauerhalle gefeiert wird.
Auch hier, so Pater Martin, gilt: Eine Trauerfeier in der Trauerhalle sei nicht weniger wert, sondern nur eine andere Gebetsform, in der aber ebenso ein würdiger Charakter zum Abschiednehmen gegeben sei. Hochzeiten wurden in Absprache mit den Brautpaaren in andere Kirchen verlegt. Für das persönliche Gebet ist das Pfarrheim von Dienstag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr gei5ffnet. Darüber hinaus wird die Sankt Anna Kapelle im Kindergartengelände (alter Friedhof) immer zum stillen Gebet geöffnet sein. Hier wird auch in der Übergangszeit der Ständer zum Entzünden von Kerzen stehen.
Für den praktischen Gebrauch: Das Läuten der Glocken und der Stundenschlag werden durch die Baumaßnahmen beeinträchtigt und nicht immer in Betrieb sein. Pfarrbriefe wird es bei den Gottesdiensten im Pfarrheim geben. Außerhalb der Gottesdienste wird der Pfarrbriefkasten am Pfarrheimeingang platziert und Aushänge zu Todesfällen werden auch an der Eingangstüre des Pfarrheimes angebracht. Weihwasser zum Mitnehmen wird es ebenfalls im Pfarrheim geben. Die Auslagen und Plakate am Schriftenstand werden aus Platzgründen reduziert. Wichtige Unterlagen werden zu den Gottesdiensten aufgelegt.
Natürlich ist auch der Umzug von Kircheneinrichtungen vonnöten. Die Mesnerin Angelika Weinzierl mit ihren Familie, Aushilfsmesner Alfred Bugl sowie Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer und fleißige, starke Helfer der Kirchenverwaltung und natürlich auch Pater Martin sind schon lange damit beschäftigt, die kirchlichen Gebrauchsgegenstände auszuräumen, Schränke abzubauen und ins Pfarrheim umzuziehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.2014
Haushalt mit 7,4 Millionen Euro
2,1 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen — Schuldenstand sinkt
Hunderdorf. (xk) „Der Haushalt für das Jahr 2014 wird mit einem Gesamtetat von 7469200 Euro aufgestellt.“ Dies ist das einstimmige Beschlussergebnis der letzten Gemeinderatssitzung im Rathaus. Die Erschließung des Baugebietes Wegern III sowie erforderliche Maßnahmen bei der Altdeponie Sollach waren weitere Schwerpunkte.
Diplomingenieur Josef Steinbauer vom Ingenieurbüro KEB stellte die Erschließungsplanung für das ‚Baugebiet „WA Wegern III“ mit sechs Bauparzellen vor. Die Regelausbaubreite der Erschließungsstraße beträgt 5,25 Meter, wobei linksseitig bis zum Wendehammer ein 1,25 Meter breiter Gehweg vorgesehen ist. Die Entwässerung der Bauparzellen 1 bis 4 erfolgt über einen Regen- und einen Schmutzwasserkanal, die an die Mischwasserkanalisation im BG Wegern II angeschlossen werden. Die Bauparzellen 5 a und 5 b werden an den Mischwasserkanal im Försterweg abwassertechnisch erschlossen. Die Kosten der Erschließungsstraße und des Schmutz- und Regenwasserkanals sind mit 143 400 Euro veranschlagt. Der Gemeinderat beauftragte das Ingenieurbüro, die beschränkte öffentliche Ausschreibung im Mai 2014 zu veranlassen. Fortfahrend wurde dem Gemeinderat der Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2013 vorgelegt. Nachdem keine Einwendungen bestanden, wurde die Jahresrechnung in den bereinigte Solleinnahmen mit 8903525 Euro und bereinigten Sollausgaben in Höhe von 8902890 Euro festgestellt. Sodann erläuterten Bürgermeister Hans Hornberger und Kämmerer Josef Michl die wichtigsten Haushaltsansätze des Haushaltsplanentwurfes 2014, die Finanzplanungsdaten bis 2017 sowie den Stellenplan. Anschließend wurde der Plan einstimmig angenommen. Der Haushalt schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 4 344200 Euro und im Vermögenshaushalt mit 3125000 Euro ab. Somit beziffert sich der Gesamtetat auf 7 469200 Euro.
„Trotz der zahlreichen Investitionsvorhaben bleiben die gemeindlichen Steuern gleich und die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt weiter auf 268 Euro bis zum Ende des Haushaltsjahres“, bilanzierte der Rathauschef. Er sprach von einem nach Prioritäten und wirtschaftlichen Gesichtspunkten aufgestellten Haushalt. Dem Ratsgremium wurde allerdings auch zur Kenntnis gegeben, dass die derzeitigen, seit 2009 unveränderten Abwassergebühren nicht mehr kostendeckend sind und deshalb demnächst eine Gebührenanpassung anstehe.
Die wichtigsten Ausgaben und Investitionen sind die Sanierung der Heizungsanlage mit Nahwärmeversorgung für die Grund- und Mittelschule mit Restkosten von rund 145000 Euro, die Erschließung des Baugebietes Wegern-Erweiterung mit 152000 Euro sowie der Einbau einer weiteren Kinderkrippe mit 250000 Euro. Die größeren Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Grundsteuer A+B mit 339700 Euro, die Gewerbesteuer mit 450000 Euro, der Einkommensteueranteil mit 1 230000 Euro und die Schlüsselzuweisung in Höhe von 865100 Euro. Die größten Ausgaben sind die Kreisumlage mit 1056200 Euro, die Verwaltungsumlage mit 387400 Euro, die Schulverbandsumlage mit 190300 Euro und der Kostenanteil für die Grundschule mit 155500 Euro.
Verwaltungsleiter Hans Pollmann gab dem Rat ein Schreiben des Landratsamtes über die erfolgten Amtserkundung von der ABS Altlasten- und Bodensanierungs GmbH bei dem ehemaligen Müllabladeplatz in Sollach/Kleinlintach zur Kenntnis. Danach sind nun zeitnah weitere Maßnahmen durch die Gemeindeals ehemalige Betreiberin der vor Jahrzehnten aufgelassenen Deponie zu veranlassen. Aus dem Altlasten-Unterstützungsfond würden Sanierungskosten über 30342 Euro übernommen. Der Gemeinderat beschloss für die Erstellung eines Untersuchungskonzepts für die Detailuntersuchung zur abschließenden Gefährdungsabschätzung Honoraraufstellungen von drei qualifizierten Ingenieurbüros einzuholen. Zugleich ist ein Zuschussantrag für die Erkundungs- und Sanierungsmaßnahmen bei der Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern zu stellen.
Bei der Europawahl ist das Wahllokal des Stimmbezirkes 2 wegen der Pfarrkirchenrenovierung in der Aula der Mittelschule. Der Ratsvorsitzende führte aus, dass der Ausbau des Geh- und Radweges in Wegern-Steinburg laut Staatlichem Bauamt voraussichtlich erst 2015 erfolgt. Er versicherte, wegen der Bedenken zur Fußgängerampel und dem erneuten Vorbringen einer durchgehenden Fuß- und Radwegführung an der südwestlichen Seite der Staatsstraße mit Fahrbahnverschiebung in nordöstlicher Richtung im verengten Bereich beim Staatlichen Bauamt nachzufragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.2014
Feierliche Maiandachten
Windberg. (ws) Auch dieses Jahr werden die Maiandachten in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg wieder musikalisch besonders gestaltet. Die erste Maiandacht findet am Donnerstag, 1. Mai, um 19 Uhr statt und wird von den Wolfsteiner Musikanten musikalisch umrahmt. Joachim Schreiber spielt die Orgel. Am Sonntag, 4. Mai, um 19 Uhr, singen Angelina Stettmer und Elisabeth Engl volkstümliche Marienlieder. Sie werden von Kirchenmusiker Schreiber an der Orgel begleitet. In der dritten Maiandacht am Sonntag, 11. Mai, um 19 Uhr, werden Marianische Antiphonen von Benedikt Biechteler und Marienlieder von M. Haydn vorgetragen. Es musizieren Ursula Rasch (Sopran), Hedwig Steinhauser (Gesang und Violine) und Joachim Schreiber (Orgel). Die Sopranistin Magdalena Hinterdobler singt in der vierten Maiandacht am Sonntag, 18. Mai, um 19 Uhr verschiedene „Ave Maria“-Vertonungen. An der Orgel begleitet Joachim Schreiber. Die letzte Maiandacht am Sonntag, 25. Mai, um 19 Uhr, findet mit Volksgesang statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.2014
Pflanzenbörse
Windberg. (ws) Der Obst- und Gartenbauverein Windberg stellt sich am Samstag, 3. Mai, von 11 bis 14 Uhr beim Amtshausbrunnen zum vierten Mal mit einer Pflanzenbörse der Öffentlichkeit vor, wie etwa mit einem reichhaltigen Angebot an Blumen, Gemüse, Setzlingen, Sträuchern und Vielem mehr. Weiterhin stehen 30 verschiedene Sorten Tomaten von Mexiko bis Niederbayern, von gelb bis schwarz, bunt und gestreift, zur Auswahl. Es erfolgt kein Verkauf. Die Pflanzen können gegen eine Spende für die ehrenamtliche Arbeit des Vereins zur Verschönerung des Klosterdorfes Windberg mit nach Hause genommen werden. Zudem ergibt sich die Gelegenheit, Erfahrungen untereinander auszutauschen oder sich fachliche Information und Rat zu holen. Pflanzenspenden können von 9.30 bis 10 Uhr abgegeben werden. Die Pflanzen sollten mit Etiketten versehen sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.2014
Maibaumaufstellen mit Volkstänzen
Windberg. (ws) Der Trachtenverein „Dö gmüatlichen Waldler“ stellt am Mittwoch, 30. April, um 18 Uhr im Auftrag der Gemeinde am Dorfplatz einen Maibaum von Hand auf. Dazu sind kräftige Männer der Ortsvereine zur Mithilfe aufgerufen. Diese schweißtreibende Arbeit wird mit flotter Blasmusik der Kapelle „De Andern“ unterstützt. Nach dem Aufstellen führen die Trachtler Volkstänze neben dem Maibaum auf. Zum Abschluss findet im Gasthaus Amann ein gemütliches Zusammensein statt. Alle Bürger des Klosterdorfes sind willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.2014
Aktivitäten in kleinerem Rahmen
Jahresversammlung der KuSK — Fehlender Nachwuchs
Windberg. (ws) Bei der Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Windberg am Sonntag im Gasthaus Amann wurde auf ein harmonisches Jahr zurückgeblickt. Die Vereinsaktivitäten erfolgten jedoch nur noch in kleinerem Rahmen. Der Vereinsausflug und die Teilnahme beim 140-jährigen Gründungsfest der FFW Windberg gehörten dabei zu den Höhepunkten. Rupert Feldmeier konnte für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden.
Da die Altersstruktur des Vereins immer mehr nach oben geht, ist die KuSK gezwungen, die Vereinsaktivitäten herunterzufahren und nur mehr im kleineren Rahmen durchzuführen, so Vorsitzender und Bürgermeister Hans Gstettenbauer. Ein Nachwuchs ist leider in absehbarer Zeit nicht sichtbar, bedingt auch durch die momentane Situation der Bundeswehr. Fahnenweihen und Gründungsfeste werden nur mehr in der Gemeinde und Verwaltungsgemeinschaft besucht. Beim Maibaumaufstellen, abwechselnd durch die Ortsvereine, beteiligt sich die KuSK nicht mehr. Auch die alle zwei Jahre durchgeführte Christbaumversteigerung wird wegen der geringen Beteiligung nicht mehr abgehalten.
Gstettenbauer bedankte sich bei Schriftführer Josef Kiss, der ihn bei den Kranzniederlegungen für verstorbene Mitglieder vertritt, da ihm dies wegen seiner Verpflichtungen als Gemeindeoberhaupt nicht möglich ist. Ein voller Erfolg war der von allen gelobte Vereinsausflug nach Nabburg und dem Freiluftmuseum Neusath-Perschen. Leider konnte er an diesem Ausflug aus familiären Gründen nicht teilnehmen und wurde als Reiseleiter von Kassier Wastl Dien vertreten.
Schriftführer Josef Kiss konnte über drei Vorstandssitzungen berichten, bei denen die Weichen des Vereins gestellt wurden. Die KuSK nahm beim 140-jährigen Gründungsfest der FFW Windberg in großer Zahl, bei den verschiedenen Turnieren der Ortsvereine sowie kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen, teil. Sonstige Aktivitäten fanden keine statt.
Kassier Wastl Dietl musste über einen negativen Kassenstand berichten, trotz einer Spende von 250 Euro von der Raiffeisenbank und der Mitgliedsbeiträge. Dies ist bedingt durch die fehlende Einnahme der nicht mehr stattfindenden Christbaumversteigerung, der kostenlosen Fahrt für Mitglieder beim Vereinsausflug und der Kosten bei den Beerdigungen von verstorbenen Mitgliedern. Die satzungsgemäße Aufwandsentschädigung von 100 Euro für den Vorsitzenden wurde von Gstettenbauer wieder als Spende an den Verein zurück überwiesen.
Vorsitzender Hans Gstettenbauer konnte dann noch Rupert Feldmeier für 25-jährige Treue zum Verein auszeichnen. Leider konnte der Geehrte an der Versammlung nicht teilnehmen und die Urkunde mit Nadel wird ihm nachträglich überreicht.
Die Versammlung war einstimmig dafür, auch in diesem Jahr einen Tages-Vereinsausflug durchzuführen. Gstettenbauer wird sich mit dem Busunternehmen in Verbindung setzen und entsprechende Angebote einholen. Die Vorstandschaft wird dann entscheiden, welches Ziel dafür in Frage kommt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2014
Maibaum wird aufgestellt
Hunderdorf. (xk) Am Mittwoch, 30. April, 19 Uhr, wird traditionsgemäß der Maibaum am unteren Dorfplatz (Kindertagesstätte) aufgestellt. Das Aufstellen erfolgt wie im Vorjahr durch die KLJB mit tatkräftiger Unterstützung weiterer Mitglieder von etlichen Ortsvereinen. Die Maibaumaufstellung per Hand mit den sogenannten „Schwaiberln“ steht unter der Organisation und Gesamtleitung von Lukas Blasini und Claudia Englmeier (KLJB-Vorsitzende). Bei der Veranstaltung wird auch die Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein aufspielen. Anschließend wird heuer ein Maibaum-Fest beim Kirchen-Parkplatz (beim Rathaus) veranstaltet, wobei auch für Essen und Trinken sowie musikalische Unterhaltung durch die Hunderdorf er Blasmusikanten gesorgt ist. Zum Maibaumaufstellen und der anschließenden Festlichkeit ist die gesamte Bevölkerung willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2014
Gewaltfreie Kommunikation
Windberg. (ws) Das Geistliche Zentrum Windberg veranstaltet ein Wochenende, in dem Kommunikation geübt wird. Die gewaltfreie oder wertschätzende Kommunikation ist eine der wirksamsten Methoden der Verständigung. Sie bietet die Möglichkeit, das Verständnis für sich selbst und für das Gegenüber ausgewogen und echt zu kommunizieren. An diesem Wochenende werden die Grundlagen dieser Kommunikationsform erlernt und trainiert. Das Wochenende findet statt in der Abtei Windberg vom Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Mai. Anmeldung und Informationen unter Telefon 09422/824112 oder als E-Mail unter gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2014
Bibel-Intensivtag
Windberg. (ws) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet einen Bibelintensivtag. In diesem Seminar geht es darum, die Welt des Alten Testamentes besser kennenzulernen. Der Kurs findet nicht wie angekündigt am Samstag, 10. Mai, sondern am Samstag, 17. Mai, von 10 bis 16 Uhr statt. Information über Kosten und Anmeldung unter Telefon 09422/824112 oder unter gzw9kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2014
Seit 15 Jahren „Friends“
Chor gestaltete zum Jubiläum Gottesdienst
Hunderdorf. (hk) Der Chor „Friends“ bereichert nunmehr seit 15 Jahren die musikalische Gottesdienstgestaltung als einer von drei Chören der Pfarrei Sankt Nikolaus in Hunderdorf. Aus Anlass des Jubiläums umrahmten die Sängerinnen und Sänger des Chors den Vorabendgottesdienst zum „Weißen Sonntag“ mit Liedern aus dem neuen geistlichen Liedgut und fanden bei den Kirchenbesuchern großen Anklang.
Der Chor „Friends“ wurde 1999 als erster Landjugend-Chor gegründet. Die KLJB Hunderdorf gestaltete damals das Erntedankfest der Pfarrei, wozu unter anderem auch die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes gehörte. Sänger waren in der KLJB genügend vorhanden und die musikalische Leitung übernahm der befreundete KLJB-Kollege Konrad Zach aus Elisabethszell.

Im Laufe der Zeit kamen immer mehr kirchliche Anlässe, zu denen Anfragen an den Chor gerichtet wurden. Seither umrahmt der Chor rhythmische Messen zu verschiedenen kirchlichen Anlässen und gibt auch Konzerte. Das Repertoire reicht vom neuen geistlichem Liedgut, über Gospels, bis hin zu englischen und deutschen Kirchenliedern. Dabei ist es dem Chor wichtig, dass der liturgische Charakter, beziehungsweise der Ablauf des Gottesdienstes eingehalten wird.
Wenn auch die meisten Sänger nicht mehr in der Landjugend aktiv sind, so sind sie jedoch dem Chor nun schon seit 15 Jahren treu gehlieben. Einige Mitglieder sind aus beruflichen oder familiären Gründen ausgeschieden. Neue kommen immer wieder hinzu, sagt die organisatorische Leiterin Michaela Kunze-Venus, die ebenfalls seit Anfang an dabei ist.
Sie betont auch, dass neue Sänger, besonders Männer, die Mangelware sind, gerne aufgenommen werden. Man kann einfach bei einer Chorprobe, die 14-tägig immer donnerstags im Pfarrheim stattfindet, vorbei schauen, oder sich über den Chor im Internet www.chorfriends.de informieren.
Beim Gottesdienst am Samstag gratulierte auch Dekan Pater Martin Müller dem Chor zu seinem Jubiläum. und sagte ein „Vergelts Gott“ für alles musikalische Mitwirken bei den verschiedenen Gottesdiensten. Den Sängern wünschte er weiterhin viel Freude an ihrem Gesang.
In den Liedern wie zum Beispiel „Das neue Vater unser“, „Gib den Traum des Friedens niemals auf“ oder das Danklied „All das wünsch ich dir“, die der Chor „Friends“ bei diesem Gottesdienst sang, konnte man das Vertrauen zu Gott spüren. Zum Schluss sang der Chor noch das Lied zum Katholikentag „Mit Christus Brücken bauen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2014
„Jesus gibt Auftrieb“
Feierlicher Erstkommuniontag für 23 Kinder
Hunderdorf. (xk) Unter dem Leitwort „Jesus gibt Auftrieb“ fand heuer am Weißen Sonntag die Erstkommunionfeier in der Pfarrkirche St. Nikolaus statt. Für 23 junge Christen war der Empfang des Heiligen Mahles ein bedeutendes Ereignis, auf das sie sich auch schon lange mit Pfarrer Martin Müller im Religionsunterricht und mit verschiedenen Aktionen vorbereitet hatten. Es war ein wunderschöner Gottesdienst, der mit festlichen Liedern vom Chor „Friends“ unter der Leitung von Konrad Zach sowie Sebastian Obermeier an der Kirchenorgel mitgestaltet wurde.
Freude auf den Erstkommuniontag war bei den 16 Mädchen und sieben Buben zu spüren, als sie angeführt von den Ministranten mit Pfarrer Martin Müller unter festlichem Glockengeläute in die Pfarrkirche einzogen. Eltern, Geschwister, Paten und die ganze Pfarrgemeinde feierten mit.

Nach dem Eröffnungslied „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ wurden den Kindern am Altar die Erstkommunionkerzen entzündet, in Erinnerung an die Taufe. Es folgte das Taufgedächtnis, bei dem sich die Erstkommunionkinder zu ihrem Glauben bekannten und anschließend gemeinsam das Lied: „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ anstimmten.
„Jesus gibt Auftrieb“.
Durch Jesus darfst du hoffen, dass Leben gelingt“, sagte Pfarrer Martin Müller in seiner Predigt. Dabei brachten Kommunionkinder verschiedene Symbole zum Altar. Der Seelsorger versinnbildlichte, „dass wir uns wie in einem Korb mit Fallschirm auch bei Gott geborgen und sicher getragen fühlen dürfen“.
Aber erst die Flamme und das Feuer bringe einen Heißluftballon zum Steigen und Jesus will Auftrieb ins Leben geben. Die Heilige Schrift erzähle von Gott und zeige, wie Menschen der Einladung Jesu gefolgt und froh geworden sind. „Brot und Wein offenbaren, wie Jesus uns im Hl. Mahl stärkt. Diese Einladung solltest du nicht nur heute, sondern immer wieder im Mitfeiern des Gottesdienstes erfahren und spüren, dass ihr in Jesus einen treuen Begleiter durch das Leben habt“, so Pfarrer Müller abschließend.
Nach der Wandlung schritten alle Kinder zum Tisch des Herrn und bildeten zum Vaterunser einen Kreis. Danach durften sie in feierlicher Weise zum ersten Mal die Eucharistie aus der Hand des Priesters in Empfang nehmen. Beendet wurde die Erstkommunionfeier mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2014
Gebühren geändert
Hunderdorf. (xk) Die Schulverbandsversammlung hat in ihrer Sitzung am 24. März eine Gebührenänderung für die Benutzung der vom Schulverband Hunderdorf betriebenen und unterhaltenen Badeanlage beschlossen. Die Änderungssatzung tritt am 1. September in Kraft. Sie liegt in der Zeit bis 30. Mai im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf öffentlich, zur Einsichtnahme während der allgemeinen Dienststunden aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.2014