2014# 11

Ideell und finanziell dem VHG verbunden
Hauptversammlung des Veit-Höser-Gymnasium-Fördervereins mit Neuwahlen
Bogen.
(dw) Die Schule in ihrem Ruf als ausgezeichneter Lern- und Lebensort ideell und finanziell bei der Durchführung ihrer zahlreichen Aktionen und Projekte zu unterstützen, hat sich der Verein der Freunde und Förderer des Veit-Höser-Gymnasiums zur Aufgabe gemacht. Am Donnerstagabend blickte im Rahmen der auch mit Neuwahlen verbundenen Hauptversammlung der bisherige und einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Dr. Peter Holzer auf eine ganze Reihe von Maßnahmen zurück, die dem Schulleben zugutegekommen sind. Oberstudiendirektor Helmut Dietl informierte über das VHG-Schulprofil.

Sie werden sich für das VHG-Schulleben einsetzen: Dr. Peter Holzner, Carmen Schnupp, Dr. Matin Kreuzer, Thomas Beckerle, Josef Breu, MdB a. D. Ernst Hinsken und Oberstudiendirektor Helmut Dietl (von links). Es fehlt Hans Ulrich Borowiak. (Foto: dw).

Seit nunmehr fast 30 Jahren setze sich der 1985 gegründete Förderverein vorbildlich für die Anliegen des Bogener Gymnasiums ein, stellte MdB a. D. Ernst Hinsken fest, der als Gründungsmitglied an der Versammlung teilnahm und zugleich an die Entstehungsgeschichte des VHG erinnerte. Er habe immer mit großer Freude die ständige Aufwärtsentwicklung des Gymnasiums in Bogen verfolgt und sei stolz darauf, mit dazu beigetragen zu haben, den jungen Menschen im Landkreis diesen Bildungsabschluss zu ermöglichen. Dem Förderverein gratuliere er dazu, im Zusammenwirken mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium die Erziehung und Bildung der Schüler zu unterstützen.
Im VHG als mathematisch-naturwissenschaftliche Einrichtung plus neusprachlichem Zweig würden in diesem Schuljahr 2014/15 650 Schüler von 60 Lehrkräften unterrichtet, begann Schulleiter Helmut Dietl.
Als offene Ganztagsschule mit einer heuer eingerichteten gebundenen Ganztagsklassen und Kooperationspartner der gfi Straubing stünde für die tägliche Mittagsverpflegung das Mensagebäude zur Verfügung. Seit 1996 trage man den alle fünf Jahre erneut zuerkannten Titel einer anerkannten UNESCO-Projektschule, werde zudem seit 2007 jährlich als europäische Umweltschule und internationale Agenda-21-Schule ausgezeichnet und gelte als MINT-Schule, die überaus erfolgreich in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik arbeite. Der Landkreis als Sachaufwandsträger habe großzügig für die Sanierung samt kompletter Neuausstattung der naturwissenschaftlichen Fachräume und der Ausstattung aller Klassenzimmer mit Internetanschluss gesorgt.
Dann oblag es Dr. Holzner über die im abgelaufenen Vereinsjahr inverschiedener Weise erfolgten finanziellen Fördermaßnahmen zu berichten. Den über unsere Region hinaus immer mit Begeisterung bedachten engagierten Inszenierungen des Musiktheaters, des Schulspiels, der Tanz-AG und des Schulorchesters seien Eurobeträge ebenso willkommen gewesen wie die regelmäßigen Schüleraustauschfahrten und – veranstaltungen mit Australien, Russland und Italien. Ein Leseprojekt der Fachschaft Französisch habe man ebenso bezuschusst, wie einen Vortrag über gesunde Ernährung und bedürftige Schüler. „Schließlich haben wir dafür gesorgt, dass die an dem Wahlfach Karate und Selbstverteidigung teilnehmenden Schüler auch die typische Karatekleidung bekommen“, so Dr. Holzner und übergab das Wort an Dr. Martin Kreuzer, der als Kassier den Stand der Finanzen detailreich auflistete. Von den beiden Kassenprüfern Robert Hafner – er kandidierte anschließend nicht mehr – und Hans Ulrich Borowiak wurde ihm eine hervorragende Finanzverwaltung bescheinigt.
Bevor anschließend sehr zügig und immer einstimmig die einigen Wechsel bringenden Wahlen über die Bühne gingen, wurde Tatjana Daller, die sehr engagiert sechs Jahre lang das Amt der zweiten Vorsitzenden versehen hatte und nicht mehr kandidierte, von Helmut Dietl mit dem VHG-Schulhaferl und von Dr. Holzner mit einem Blumenpräsent verabschiedet. Als neue Kandidatin stellte sich Carmen Schnupp vor. Der Vorstand setzt sich nun zusammen aus: Vorsitzender Dr. Peter Holzner, Stellvertretende Vorsitzende Carmen Schnupp, Kassier Dr. Martin Kreuzer, Schriftführer Josef Breu, Kassenprüfer Thomas Beckerle und Hans Ulrich Borowiak.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2014


Gedenken an die Kriegsopfer
Hunderdorf.
(xk) Die Gemeinde und die Pfarrei Hunderdorf begehen am Sonntag, 9. November, den Volkstrauertag. Beginn ist um 8.30 Uhr mit dem Gedenken am Kriegerdenkmal in Steinburg. Anschließend wird um 9 Uhr der Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche zu Hunderdorf gefeiert. Am Ehrenmal findet dann eine Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt statt. An der Feierstunde nehmen die Vertreter der Gemeinde sowie verschiedene Vereine und Verbände teil. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Über Renovierungsarbeiten informiert
Hunderdorf.
Bürgermeister Johann Hornberger besuchte die Freiwillige Feuerwehr Gaishausen, um sich über den Stand der Renovierungsarbeiten am Feuerwehrgerätehaus zu informieren. In den letzten Wochen haben Feuerwehrkameraden unter der Regie des Vorsitzenden Egon Höcherl in etwa 200 Arbeitsstunden Instandsetzungs- und Malerarbeiten an der Fassade des Gerätehauses vorgenommen. Dazu musste ein Gerüst aufgebaut werden, die Dachschalungen und die Fassade mussten gereinigt, ausgebessert und mehrmals gestrichen werden. Die Fenster, Türen und Tore wurden abgeschliffen und ebenfalls neu gestrichen. Zum Speicherraum musste eine neue Türe eingebaut werden und das Überdach, welches als Schulbushäuschen dient, wurde erneuert. Die Materialkosten wurden von der Gemeinde übernommen. Bürgermeister Hornberger sagte, dass es aus Sicht der Gemeinde keine Frage gewesen sei, die Materialkosten für die Instandsetzungsarbeiten am Feuerwehrhaus zu übernehmen. – Bild: Bürgermeister Hornberger (rechts), Vorsitzender Höcherl, Kommandant Bugl und die fleißigen Helfer der FFW Gaishausen. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Leben bis zuletzt?
Vortrag über die Chancen der Palliativmedizin
Hunderdorf.
(ta) Die ärztliche Leiterin der Palliativstation des Klinikums Sankt Elisabeth, Dr. Carmen Müller, ist am Donnerstagabend zu einem Vortrag ins Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf gekommen. Auf Einladung des Frauenbundes und der Landfrauen referierte sie dabei zum Thema „Leben bis zuletzt – Palliativmedizin als Chance.“ Die Palliativmedizin biete in vielfältiger Weise eine Chance, sagte Meier. Auf einem Weg mit vielen Hindernissen könne sie den Menschen an die Hand nehmen, Schmerzen lindern und Ruheplätze schaffen. Heute ließen sich palliativmedizinische Inhalte früher einleiten. Dabei könne sich, durch die Behandlung der quälenden Symptome, der Allgemeinzustand der Patienten wieder bessern.
Palliativmedizin bejaht das Leben. Das Sterben werde als ein normaler Prozess betrachtet. Das lateinische Wort „Palliativ“ hieße „Mantel“: Wie ein Mantel solle sich die Palliativmedizin über den Patienten legen. Daneben verbessere sie auch die Lebensqualität der Familien und beziehe auch das soziale Umfeld des Patienten mit ein.
Die Palliativarbeit baut sich auf vier Säulen auf, auf die Kommunikation, die Symptomkontrolle, die Rehabilitation und die betreuende Sterbephase. Diese Säulen geben dem Erkrankten Lebensqualität. Chancen auf ein lebensbestärktes Leben sind auch Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, sagte Meier und fuhr fort mit der Behauptung, dass Palliativmedizin die einzige Alternative zur Sterbehilfe sei. Hilfe werde beim Sterben angeboten und nicht zum Sterben. Zum Arbeiten auf der Palliativstation gehöre ein multiprofessionelles Team, das aus Ärzten, Pflegepersonal, Seelsorgern, Physiotherapeuten, Psychologen, Hospizhelfern, einem Sekretariat und einem Sozialdienst bestehe. Zu den Aufnahmekriterien gehören unheilbar fortgeschrittene Erkrankungen mit begrenzter Lebensdauer oder eine medizinische Indikation und eine psychosoziale Indikation.
Der Patient muss mit der Aufnahme auf die Palliativstation einverstanden und – so weit möglich – darüber aufgeklärt sein, dass keine Therapie mehr möglich ist und in der Regel keine lebensverlängernden Maßnahmen erfolgen. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörerinnen der Referentin noch Fragen stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Krippenanbau kann beginnen
Baubeginn im Januar angestrebt — Dorferneuerung Steinburg wird erörtert
Hunderdorf.
(xk) Die Ausschreibungen für die Gewerke Trockenbauarbeiten, Heizung und Sanitär für den Kinderkrippenanbau werden gebilligt: Dies hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung kürzlich beschlossen. Weitere Themenschwerpunkte waren der Beitrittsbeschluss zum Regionalentwicklungsverein Straubing-Bogen und die Zuschussgewährung für die Jugendförderung an den Sportverein.
Zu Beginn gab Bürgermeister Hans Hornberger dem Gemeinderat seine Eilentscheidung zum Beitritt der Gemeinde zum neuen Regionalentwicklungsverein Straubing-Bogen und die diesbezügliche Vertretung in diesem Gremium durch den Bürgermeister bekannt. Das Ratsgremium billigte die Mitgliedschaft im Regionalentwicklungsverein und bestellte 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner und 3. Bürgermeister Max Höcherl als weitere vertretungsberechtigte Personen.
Der Bauvoranfrage zur Errichtung einer Holzeinzäunung als Sichtschutz in der Hauptstraße 3 wurde zugestimmt. Einer Einfriedung bis zu zwei Meter Höhe wurde eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans in Aussicht gestellt. Zum Baugesuch für die Erweiterung des Balkons, Erneuerung des Dachstuhles, Einbau von Giebelfenstern in der Eichenfeldstr. 10 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.
Der FFW Respekt gezollt
Die Jahresabrechnung der Betriebskosten für die Kindergartenjahre 2013/14 des Kindergartens St. Nikolaus schloss mit einem Fehlbetrag in Höhe von 42 541 Euro ab, die aber aus der Rücklage der vorhergehenden Jahresüberschüsse gedeckt werden kann. Der Gemeinderat nahm die Abrechnung zur Kenntnis und stellte einvernehmlich fest, dass eine Anhebung der Benutzungsgebühren aus Sicht der Gemeinde nicht veranlasst ist. Der Gemeindechef berichtete weiterhin über die Standortverlagerung des Metallcontainers zur Verbesserung der Grüngutanlieferung im Wertstoffhof sowie über die Einreichungdes Projektbogens zum Leader-Förderprogramm für die Restaurierung der historischen Orgel der Filialkirche Sankt Edigna, Hofdorf. Respekt zollte Hornberger der FFW Gaishausen, die in Eigenregie die Renovierung des Feuerwehrhauses durchführte. Für die Gemeinde seien bislang so nur die Materialkosten von rund 2 000 Euro angefallen. Ferner wurde das Schreiben des Landratsamtes bekanntgegeben, wonach zur Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber in den Wintermonaten aufgerufen wird. Zur Erörterung der weiteren Verfahrensschritte zur Einleitung einer einfachen Dorferneuerung in Steinburg findet demnächst ein Gespräch mit dem Amt für Ländliche Entwicklung statt.
Paten für Vorlesetag
Aus dem Gemeinderat wurde die geltende Vorfahrtsregelung für Radfahrer und Fußgänger bei der Ein- beziehungsweise Ausfahrt aus dem Nolteweg in die Staatsstraße angesprochen, die zugunsten der Kraftfahrzeuge geändert werden sollte. Ein positives Ergebnis brachte ein weiteres Vorbringen für benötigte Parkplätze beim ehemaligen Rewe-Grundstück, die für die Bauphase des Kinderkrippenanbaues bereits zugesicherten sind. Aufgrund Nachfrage konnte der Gemeindechef feststellen, dass die Außenstellplätze 1 bis 17 in der Hauptstraße 32 nunmehr bereits ab sofort zur Nutzung für die Kindertagesstätte Sankt Nikolaus zur Verfügung stehen. Die Leiterin der Gemeindebibliothek, Alrun Simmich, wies auf den am Freitag, 21. November, stattfindenden bundesweiten Vorlesetag hin und bat die Bürgermeister, Vorlesungen im Kindergarten zu übernehmen.
Zur Kenntnis genommen wurde ein Zuschussantrag des Sportvereins Hunderdorf für die Jugendförderung. In Anerkennung der. Jugendarbeit im Verein billigte das Ratsgremium einen Zuwendungsbetrag in Höhe von 2 000 Euro. Weitere Schritte beschloss der Gemeinderat für den Anbau der Kinderkrippe bei der Kindertagesstätte St Nikolaus. Architekt Robert Troiber, St. Englmar, stellte dazu die Ausführungsplanung für das Gewerk Trockenbauarbeiten vor, deren Baubeginn zum Speicherausbau für Mitte/Ende Januar 2015 terminiert ist. Die Bauausführung für den Krippenanbau in Holzständerbauweise mit Außenputz und Holzverkleidung im Giebelbereich soll im Frühjahr 2015 beginnen. Weiterhin stellte Fachplaner Otto Huml, Heizsystemkonzepte und Planungen GbR, Waldkirchen, die Planungsgrundlagen für die Gewerke Heizung und Sanitär vor. Abschließend verwies das Gemeindeoberhaupt auf die Bürgerversammlung am Freitag, 14. November, um 19.30 Uhr im Gasthaus Gierl, Rammersberg, zu der die gesamte Bevölkerung willkommen ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Fahrschule Bauer eröffnet Zweigstelle in Hunderdorf
Hunderdorf
(xk). Die Bogener Fahrschule Armin Bauer eröffnete am Freitag ihre Zweigstelle in der Hauptstraße 27 in Hunderdorf (gegenüber Kindergarten). Nach dem Slogan „Läufst Du noch oder

Gute Wünsche und ein Gemeindewappen gab’s von Bürgermeister Hans Hornberger (re.) an Fahrschulinhaber Armin Bauer mit Frau Astrid Kliem bei der Eröffnung der Fahrschul-Zweigstelle (Foto: xk)

fährst Du schon?“ ist die Fahrschule eine neue, weitere Adresse für Führerscheinbewerber. „Wir sind für Fahrschüler der Klassen B, BE, B17 (Auto), Al, A2, Adirekt (Motorrad) sowie Mofa offen“, informierte der Inhaber und Fahrschullehrer Armin Bauer (42).
Er führt seit vier Jahren erfolgreich die Fahrschule in Bogen. Die Vorbereitung auf die Führerscheinprüfung erfolge professionell in Theorie und Praxis nach aktuellsten Lernmethoden. Dazu stehen als Ausbildungsauto ein Seat Leon, in der A-Klasse eine Suzuki Gladius und eine 125er Suzuki zur Verfügung. Die Bürozeiten in Hunderdorf sind jeweils am Dienstag und am Donnerstag von 18.45 Uhr bis 19.15 Uhr. Die Unterrichtszeiten sind an diesen beiden Tagen dann immer von 19.15 Uhr bis 20.45 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014

Hubschrauberrundflüge und Spenden
Beim gelungenen Kirchweihmarkt in Hunderdorf am 19. Oktober gab es als Hauptpreise insgesamt fünf Hubschrauberrundflüge über Hunderdorf zu gewinnen, die beim kommenden Mühlhiaslmarkt am 12. April 2015 einzulösen sind. Drei Rundflüge stiftete der SPD-

Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer, SPD-Ortsvorsitzender Stephan Diewald (1. u. 2. v. li.) und die Marktorganisatoren Stephan Härtenberger und Hans Staudinger (1. u. 2. v. re.) freuten sich mit den Gewinnern Verena Steckler, Ewald Axinger, Leni Härtenberger und Jan Ulrich (3 – 6 v. L); (Foto: xk)

Ortsverband. Zwei sponserte die Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute als Gewinn beim Cafeteria-Stand des Pfarrgemeinderates zugunsten der Pfarrkirchenrenovierung sowie als Preis beim Baumscheiben-Sägen für das Bundeswehrsozialwerk. Die Rundflug-Gewinner waren Verena Steckler (Wegern), Ewald Axinger (Hunderdorf), Leni Härtenberger (Hunderdorf), Jan Ulrich (Schwarzach) und Eva Reisinger (Rattiszell). Der Erlös aus der Verlosung beim SPD-Infostand und aus dem Säge-Wettbewerb wird vom SPD-Ortsverband und der IG der Hunderdorfer Geschäftsleute für das Bundeswehr-Sozialwerk mit 150 Euro zur Verfügung gestellt und dieser Tage überreicht. Darüber hinaus kommen die Einnahmen aus der Verlosung des Pfarrgemeinderates direkt der Renovierung der Hunderdorfer Pfarrkirche zugute
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Wintersportkurs
Windberg.
(ws) Die Skiabteilung des Sportvereins Windberg veranstaltet einen Ski- und Snowboardkurs für Kinder in Sankt Englmar. Von Samstag 27., bis Dienstag, 30. Dezember, werden bei ausreichender Schneelage Übungsleiter die Kinder in verschiedenen Altersklassen unterrichten. Ein möglicher Ausweichtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Anmeldung und nähere Infos bei Johannes Frankl, Telefon 0179/1268480, Rudi Höpfl, Telefon 0171/4434582 oder online unter www.sv-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Wintercamp
Windberg.
(ta) Die Jugendbildungsstätte Windberg veranstaltet von 28. bis 30. Dezember unter dem Titel „Spaß und Action“ ein Wintercamp für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 26 Jahren. Erlebnisse und Abenteuer paaren sich mit intensiven persönlichen Erfahrungen. Anmeldung unter Telefon 09422/824-200 oder im Internet unter www.jugendbildungsstaette-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Sakraler Tanz entfällt
Windberg.
(ta) Der vom Geistlichen Zentrum der Prämonstratenser-Abtei Windberg angesetzte sakrale Tanz am Sonntag, 9. November, muss wegen Terminüberschneidung abgesagt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2014


Seminar zum Jahreswechsel
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg veranstaltet über Silvester ein Seminar zum Thema Jahreswechsel. Die Tage bieten die Möglichkeit, in Ruhe auf das persönliche, vergangene Jahr zurückzublicken und geben außerdem Impulse, die im kommenden Jahr helfen sollen. Durch den Kurs wird Frater Felix Biebl führen. Das Seminar zum Jahreswechsel findet in der Abtei Windberg von Dienstag, 30. Dezember, bis Donnerstag, 1. Januar, statt.
Weitere Informationen unter Telefon 09422/824112 oder oder per E-Mail an gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2014


Ausstellung zum  Hochwasserschutz
Windberg.
(ws) Am Dienstag, 25. November, wird um 19 Uhr in den Räumen der Jugendbildungsstätte Windberg eine Ausstellung des Landesamtes für Umwelt mit dem Titel „Hochwasserschutz – damit ein Naturereignis nicht zur Katastrophe wird“ in einer kleinen Vernissage eröffnet. Gezeigt werden neben Informationen zur Entstehung und Vorbeugung von Hochwasser auch die Ergebnisse des Umweltbildungsprojekts „Ein Jahr nach der Flut-Bewältigung und Verhaltensänderung“ der Jugendbildungsstätte (gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz). In diesem Projekt haben sich Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit in Bildungsmaßnahmen mit der Flutkatastrophe 2013 und ihren Folgen für die Betroffenen auseinandergesetzt. Zur Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten willkommen. Möglichkeiten zur Besichtigung bestehen bis zum 15. Dezember immer Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2014


KuSK bilanziert Aktivitäten
Xaver Steinbauer für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt
Hunderdorf.
(xk) Die KuSK war im Gemeinde- und Vereinsgeschehen mit etlichen Veranstaltungen und Beteiligungen übers Jahr aktiv. Dies bilanzierten die stellvertretenden Vorsitzenden Karl Riepl und Ludwig Schuhbauer bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer. Zudem wurde auf anstehende Termine verwiesen und zwei verdiente langjährige Mitglieder geehrt.

Für 40-jährige Vereinstreue geehrt wurde Franz Xaver Steinbauer (2. Von rechts); von links: Ehrenvorsitzender Friedrich Steineck, stellvertretender Vorsitzenden Ludwig Schuhbauer, Karl Riepl und Bürgermeister Hans Hornberger (rechts). (Foto: xk)

Stellvertretender Vorsitzender Ludwig Schuhbauer eröffnete in Vertretung des terminlich verhinderten Vorsitzenden Roland Peschke die Jahresversammlung. Schuhbauer freute sich über den guten Besuch sowie die Kameradschaft bei der vorhergehenden Teilnahme an der Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt. Sodann ließ der weitere Vorsitzenden-Stellvertreter Karl Riepl im Rechenschaftsbericht zahlreiche Aktivitäten der KuSK im zurückliegenden Vereinsjahr Revue passieren. Es wurde eingeleitet mit den Neuwahlen, bei denen sich Roland Peschke wieder als Vorsitzender und als gleichberechtigte Stellvertreter Karl Riepl und Ludwig Schuhbauer zur Verfügung stellten und bestätigt wurden.
Beteiligt habe sich die KuSK bei der Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt, bei der Fronleichnamsprozession, beim Volksfestauszug und beim Steinburger Kirta. Auch bei den Ortsmeisterschaften des EC Steinburg und bei der EC-Abteilung in Hunderdorf sowie beim FFW-Sommerfest sei teilgenommen worden. Das vereinsinterne Rehragout-Essen, gestiftet von Hans Lobmeier, sei wieder sehr gut angekommen. Zudem habe man sich bemüht, mit verschiedenen Treffen und mit einem Vereinsausflug in Verbindung mit dem EC Steinburg die Kameradschaft zu fördern, so Riepl. Danach folgte dieAuszeichnung langjähriger verdienter Mitglieder. So wurde in dankbarer Anerkennung für 40-jährigetreue Mitgliedschaft Franz Xaver Steinbauer eine Ehrenurkunde mit Ehrenkreuz überreicht. Adolf Ecker wurde für 25-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.
Wie Ludwig Schuhbauer in seiner Eigenschaft als Kassier in seinem kurzgehaltenen Bericht aufzeigte, stehe die KuSK finanziell solide da. Der Mitgliederstand sei mit 103 stabil, aber tendenziell leicht sinkend. Der Redner zollte der Vorstandschaft, den aktiven und passiven Mitgliedern sowie den Spendenuntertstützern ein Dankeschön.
Bürgermeister Hans Hornberger lobte das Engagement der KuSK-Vorstandschaft für die Vereinsarbeit und damit für den Fortbestand der KuSK. Der Verein leiste mit seinen Aktivitäten einen schönen Beitrag bei verschiedenen Anlässen im Pfarrei- und Gemeindegeschehen, wofür besonderer Dank gebühre, so der Rathauschef.
Seitens des Gemeinderates sei auch die Restaurierung des Kriegerdenkmals am jetzigen Standort für das Jahr 2015 in die Wege geleitet worden, lies Hornberger wissen und wünschte abschließend ein erfolgreiches Vereinsjahr. Stellvertretender Vorsitzender Riepl gab einen Ausblick auf die anstehenden Termine, die sich wieder etwa wie im heurigen Rahmen bewegen werden. Demnach stehe als nächstes die Christbaumversteigerung des Bayerwaldvereins am 29. November an. Im nächsten Jahr werde das 135 KuSK-Bestehen in kleinerem Rahmen gefeiert und dazu werde Näheres in der nächsten Vorstandssitzung festgelegt. Mit dem Schlusssatz „Helfen und halten wir zusammen“ appellierten die Vorsitzenden-Stellvertreter Riepl und Schuhbauer an die Mitglieder für ein reges Vereinsleben unter der Führung von Roland Peschke.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2014


Opfer von Krieg und Gewalt
Bürgermeister Hans Hornberger hielt Ansprache
Hunderdorf.
(xk) Gemeinde und Pfarrei gedachten am Sonntag vorgezogen zum Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt, insbesondere der Gefallenen und Vermissten der Weltkriege aus der Gemeinde. Pfarrer Martin Müller nannte in seiner Predigt beim Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche den 9. November als markantes Datum und spannte dazu einen Bogen vom Weihetag der Lateranbasilika in Rom, zum friedlichen Mauerfall im geteilten Deutschland 1984 bis hin zum Reichsprogramm 1938. Die älteste Papstkirche war ursprünglich Militärlager und wurde dann dem Erlöser Christ geweiht. Die Kirche biete Geborgenheit und Frieden. Es gelte die frohmachende Botschaft Jesu weiterzutragen für Hoffnung, Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit.

Gedenken Hunderdorf: Gedenkfeier zum Volkstrauertag beim Ehrenmal in Hunderdorf. (Foto: xk)

Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, KuSK, der VdK-Ortsverein und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Sodann sprach Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete zum Gedenken für die Opfer von Krieg und Gewalt und für den Frieden in der Welt. Bürgermeister Hans Hornberger sagte in seiner Gedenkrede: „Wir gedenken der Toten durch Krieg und Gewalt, die im vergangenen Jahrhundert in zwei Weltkriegen ihr Leben lassen mussten, insbesondere unseren Gefallenen und Vermissten Soldaten.“ Es sei unerklärbar, wenn sich heuer der Beginn des Ersten Weltkrieges zum einhundertsten Mal jährt und es immer noch keine Welt ohne Kriege, Terror und Vertreibung gibt. Es ist unfassbar und tragisch — sind die Menschen nicht imstande, ihre kriegerische Natur zu überwinden? Deutschland und seine Nachbarn haben aus der Geschichte gelernt und Europa stehe für Demokratie und Meinungsfreiheit.
Wenn heute auf den Berliner Mauerfall vor 25 Jahre zurückgeblickt werden könne, sei dies doch ein Zeichen der Hoffnung, dass auch für die Konfliktregionen in Europa und der ganzen Welt friedliche Lösungen gefunden werden könnten.
„Wir verneigen uns von den Kriegsopfern“, so Bürgermeister Hans Hornberger, der als äußeres Zeichen des Gedenkens der Gefallenen- und Vermissten Gemeindebürgermit den Vertretern der KusK und auch Namens des VdK-Ortsverbandes einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen. Dabei durchbrachen die Schüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse. Mit der „Deutschlandhymne“ fand der Gedenktag einen seiner Bedeutung angemessenen würdigen Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2014


„Internet-Opa“
Gelungene Theater-Premiere der Theatergruppe
Großlintach.
(xk) Die Premiere der Theatergruppe des Stammtisches Lintach-Hunderdorf mit dem ländlichen Schwank „Finger weg vom Internet-Opa“ am Freitagabend ist geglückt. Dabei und auch bei den Aufführungen am Samstag und Sonntag wurde ein amüsantes urwüchsiges Theaterstück geboten. Die acht Laienspieler überzeugten unter der Regie von Stammtischvorsitzender Hans-Jürgen Achatz und Theater-Urgestein Ferry Eckl (Bogen) mit Spielwitz, Mimik und Gestik. Erste Reaktionen aus dem zahlreichen Publikum waren beispielsweise: „Wieder ganz super gespielt“ bis hin zu „I hob lang koa so a schön’s Theater mehr gseg’n“.

Ein Feuerwerk an Pointen und skurrilen Situationen boten die acht Laienspieler unter der Leitung von Stammtisch-Vorsitzender Hans-Jürgen Achatz (Vierter von rechts). (Foto: xk)

Ernst Sacher verkörpert den Opa Max Spitzinger, Robert Gierl dessen Sohn Max und Sabine Gierl die Schwiegertochter Christine. Manuel Achatz agiert als Enkel Philipp. In die weiteren Rollen sind geschlüpft: Gisela Baier als Grete Schmalzinger, Monika Sporrer ist Christines Tante und Daniela Baier deren Enkelin. Und Markus Gierl stellt die unbekannte Lydia X dar. Langanhaltender Applaus war Anerkennung für die hervorragenden Darbietungen der Akteure, die nach ihren Worten „einfach gerne spielen“. Und diese Spielfreude war auch zu spüren! Unterstützend wirkten hinter den Kulissen Gabi und Renate Achatz als Souffleusen und weitere Helfer mit. In drei Akten erlebte das Publikum dabei den häuslichen Kleinkrieg zwischen Opa Max und seiner Schwiegertochter Christine. Enkel Philipp bringt den Opa aufs moderne Medium „Internet“ und damit einen Stein ins Rollen. Obwohl sein Vater versucht, das Schlimmste zu verhindern, gerät er dabei selbst immer wieder zwischen die Fronten. Opa Max musste sich dann im Laufe des Stückes gleich drei Verehrerinnen vom Leibe halten. „Vorhang auf!“, heißt es noch zweimal und zwar am Freitag, 14. und Samstag 15. November, Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Nach jetzigem Stand gibt es für die Vorstellung am Freitag noch freie Plätze (gegebenenfalls auch noch an der Abendkasse). Der Samstag ist schon ziemlich ausverkauft und es sind nur noch Restkarten verfügbar. Ein Euro pro Eintrittskarte wird zugunsten der Bettina-Bräu-Stiftung gespendet.
Der Kartenvorverkauf läuft im Gasthaus Plötz, Telefon 0 94 22/1342. Stammtischvorsitzender Hans-Jürgen Achatz freut sich über den großartigen Theatererfolg und weist aber auch darauf hin, dass es aus Termingründen keine Zusatzvorstellung geben wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2014


Volkstrauertag
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 16. November, begehen die Ortsvereine, der Gemeinderat und die Bevölkerung von Windberg den Volkstrauertag. Treffpunkt und Aufstellung zum Kirchenzug sind um 8.45 Uhr für alle Mitglieder mit Fahnen und Vereinskleidung sowie des Gemeinderates am Dorfplatz. Um 9 Uhr findet der Gedenkgottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche statt, anschließend ist Totenehrung und Kranzniederlegung für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege am Ehrenmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2014


Feierabendgespräche
Windberg.
(ws) „Abgeschoben – aufgehoben, wenn das Pflegeheim die letzte Möglichkeit für Väter oder Mütter ist“. So lautet das Thema des ersten Abends der Windberger Feierabendgespräche, zu dem die Pfarrei am Freitag, 14. November, um 19.30 Uhr in dem „Blauen Saal“ im Alten Pfarrhof alle Interessierten willkommen heißt. Pater Dr. Jakob Seitz wird sich an dieses Thema, das für jeden zur Realität werden kann, heranwagen ‚und Antworten auf die Fragen suchen, die alle bewegen. Es entsteht ein geringer Kostenbeitrag.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2014


„Tote mahnen zum Frieden“
Zum Volkstrauertag an die Weltkriege erinnert
Steinburg.
(xk) Bei der vorgezogen Gedenkfeier der FFW Steinburg zum Volkstrauertag wurde am Sonntag bei Ehrenmal in Steinburg den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht. Im ehrenden Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der Weltkriege aus der ehemaligen Gemeinde Steinburg erfolgte eine Kranzniederlegung.
Angeführt von der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Lothar Klein marschierten Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderatsmitgliedern und die Abordnungen der KuSK Hunderdorf, des VdK-Ortsverbandes sowie der vier Gemeindefeuerwehren zum Ehrenmal. Pfarrer Martin Müller sprach Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Gewalt, Krieg und Terror, auch denen in unserer heutigen Zeit. Der Priester rief Gottes Segen für Frieden in der Welt herab.

Bei der Gedenkfeier in Steinburg erinnerte man sich an die Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: xk)

„Heuer jährt sich der Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren und des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren. Diese beiden Kriege brachten Tod und Leid ungekannten Ausmaßes. Allein im 2. Weltkrieg haben mehr als 55 Millionen Menschen ihr Leben verloren“, sagte Franz Xaver Häusler, der Vorsitzende der FFW Steinburg, in seiner Ansprache. Wenn die Erinnerung an die Toten mittlerweile wegen der weit zurückliegenden Zeit verblasst, so führen die Medien dennoch Krieg und Gewalt im Alltag in vielen Teilen der Erde vor Augen.
Wirres Denken und Handeln der Kriegsherren um Macht, Religion und Einfluss seien der Anlass für so viel schreckliche Gewalt. Der Frieden sei keine Selbstverständlichkeit und alle müssten daran arbeiten, dieses hohe Gut zu erhalten. Der Volkstrauertag sei deshalb ein Tag des Erinnerns und der Mahnung, aber auch der Hoffnung und Zuversicht auf eine friedliche Zukunft in Europa. Der Redner abschließend: „Gemeinschaftssinn, Kameradschaft und Solidarität sowie Achtung vor Gott und den Menschen tragen zum Frieden in unserer Heimat bei.“
Häusler legte anschließend am Ehrenmal als Zeichen des Erinnerns für die Gefallenen und Verstorbenen aus Steinburg einen Kranz nieder. Die Blaskapelle Hunderdorf sorgte für den würdigen musikalischen Rahmen der Gedenkfeier. Böllerschüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen durchbrachen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse der beiden Weltkriege mit mehr als 65 Millionen Toten. Nach dem Totengedenken zelebrierte Pfarrer Martin Müller in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2014


Einkaufsgutscheine beim Tag der offenen Tür gewonnen
Im September wurde das neue Agrarhandelszentrum der Raiffeisen Straubing im Hafen Sand eröffnet und im Rahmen eines Tages der

Xaver Hilmer, Leiter Raiffeisen Straubing, Jonas Krempl, Albert und Elfriede Breu, Max und Monika Parzefall und Arthur Petzenhauser von Agrarhandelszentrum Straubing-Sand (von rechts) bei der Übergabe der Einkaufsgutscheine.

offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Resonanz am Tag der offenen Tür war sehr groß, wie Xaver Hilmer, Leiter Raiffeisen Straubing, resümierte. Es bestand nicht nur die Möglichkeit, den neu gebauten Betrieb zu besichtigen, sondern sich auch über die Marktpartner der Raiffeisen zu informieren. Mit dem zentralen Standort im Hafen Sand verfolge man die Strategie, die Geschäfte im Gäuboden zu verstärken, aber auch den Vorderen Bayerischen Wald für die Raiffeisen Straubing zu erschließen, wie Xaver Hilmer hinwies.
Darüber hinaus bot die Raiffeisen ein Gewinnspiel an, bei dem es Einkaufsgutscheine zu gewinnen gab. Um den Bezug zur Landwirtschaft im Besonderen herauszustellen, galt es, im Gewinnspiel eine Reihe von Getreidesorten zu erkennen. Die geläufigen Getreidesorten stellten bei der richtigen Beantwortung kein Problem dar, doch es waren auch einige Exoten darunter, wie Mohn, Hirse, Triticale oder auch Hirse, Leinsamen und Schwarzhafer. Aus den richtigen Antworten wurden nun die Gewinner gezogen, als Preis winkten Einkaufsgutscheine. Elfriede und Albert Breu aus Bogen konnten von Xaver Hilmer einen Einkaufsgutschein im Höhe von 150 Euro entgegennehmen, Jonas Krempl aus Bergstorf kann sich über einen Gutschein in Höhe von 100 Euro freuen und Monika und Max Parzefall aus Mallersdorf-Pfaffenberg, erhielten für die richtigen Antworten einen 50-Euro-Einkaufsgutschein.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2014


„Verdienste im Ehrenamt sind unbezahlbar“
Landrat verlieh sechs Landkreisbürgern staatliche Auszeichnungen
Straubing-Bogen.
(dw) Wegen ihres unermüdlichen und langjährigen Engagements im Dienst der Allgemeinheit sind am Dienstag zwei Frauen und vier Männer aus dem Landkreis im Rahmen einer Feierstunde von Landrat Josef Laumer mit besonderen staatlichen Auszeichnungen bedacht worden. Er überreichte an Marieluise Baier (Schwarzach), Maria Wölfl, Johann Grill, Werner Schwarzensteiner (alle Hunderdorf), Robert Haberl und Ernst Limmer (beide Aiterhofen) das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt und zusätzlich die Goldene Ehrenamtskarte.

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten verlieh Landrat Josef Laumer (Mitte, sitzend) an Robert Haberl, Ernst Limmer, Maria Wölfl, Marieluise Baier, Johann Grill, Werner Schwarzensteiner (sitzend von links). Mit im Bild sind die Bürgermeister Krä, Edbauer und Hornberger, Dekan Müller sowie Gäste aus den Heimatgemeinden. (Foto: dw)

„Für mich als Landrat ist es eine große Freude zu sehen, wie viele Menschen es in unserem Landkreis gibt, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen und sich als Ehrenamtliche in sozialen, kulturellen, kirchlichen und sonstigen gesellschaftlichen Einrichtungen engagieren“, betonte Laumer und hob hervor, dass dies, wie es vor 150 Jahren schon der Poet Wilhelm Busch ausdrückte „Willst du in Frieden leben, lass kein Ehrenamt dir geben“, auch heute durchaus keine Selbstverständlichkeit wäre. Umso lieber heiße er die in ihren Gemeinden unentbehrlich wirkenden Ehrenamtlichen mit einem „Grüß Gott“ willkommen. Begleitet von ihren Bürgermeistern und einer Vielzahl von Gästen hatten alle in dem mit Blumengebinden geschmückten Sitzungssaal Platz genommen.
Beim Ehrenamt zeige sich der persönliche Verdienst nicht in Form einer monatlichen Kontobewegung und man könne sich auch finanziell nichts dafür leisten. Vielmehr wäre es die kostbare Erfahrung „Ich werde gebraucht“, die nicht mit Geld eingekauft werden könne, genauso wie ein Ehrenamt unbezahlbar sei und nicht mit Geld aufgewogen werden könne. „Der Bayerische Ministerpräsident hat Ihnen diese Auszeichnung zuerkannt, weil Sie seit mindestens 15 Jahren, freiwillig dazu beitragen, dass unsere Städte und Gemeinden für uns eine liebenswerte Heimat sind.“
Für die Tracht/er aktiv
Mit persönlichen Gratulationsworten überreichte der Landrat die mit einer Urkunde verbundenen Ehrenzeichen. Einen farbenprächtigen Blumenstrauß für die Frauen und eine Flasche Wein für die Männer, sowie die für verschiedene Vergünstigungen geltende Goldene Ehrenamtskarte gab es als Dankeschön des Landkreises dazu. So sei Marieluise Baier aus Schwarzach 1977 dem Trachtenverein „Hirschenstein Schwarzach“ als Mitglied beigetreten. Sie übte von 1978 bis 2012 das Amt der Schriftführerin aus und wurde 2012 zur Vorsitzenden des 300 Trachtler umfassenden Vereins gewählt. Seit 1986 verstärkt sie die „Hirschensteiner Stubenmusi“ als Hackbrettspielerin, gehört dem Schäfflerausschuss an, organisiert Vereinsausflüge und Trachtlergartenfeste und unterstützt die Jugendarbeit. Zudem ist sie in ihrer Heimatpfarrei St. Martin, Pfarrgemeinderatsmitglied, Schriftführerin und Leiterin des Sachausschusses „Gemeindekatechese“, Lektorin im Gottesdienst und Ansprechpartnerin für Senioren und Alleinstehende.
Maria Wölfl aus Hunderdorf leitet seit 1998 den Seniorenkreis, kümmert sich um deren Programmeinlagen, Bewirtung, Feste und Ausflüge der älteren Generation, worunter auch die alljährliche Wallfahrt zum Grab der heiligen Anna Schäffer nach Mindelstetten falle. Sie gehört seit 1989 Pfarrgemeinderat an, zählt zu den PGR-Gratulanten bei runden Geburtstagen und Ehejubiläen und bringt sich als Vorbeterin in der Pfarrgemeinde ein. Der Hunderdorf er Pfarrer Pater Martin und Bürgermeister Hans Horberger freuen sich, eine von so großer Herzlichkeit geprägte Frau in ihrer Gemeinde zu haben.
Seit 48 Jahren gehört Hans Grill aus Hunderdorf als Gründungsmitglied dem Sportverein Hunderdorf an und ist seither im Sportausschuss tätig. Er war Platzkassierer, Platzwart, Plakatierer, von 1973 bis 1983 Abteilungsleiter der Fußballabteilung, Vereinskassier der Skiabteilung und Hüttenwart. Der Tennisabteilung stand er von 1978 bis 1991 als Beisitzer und Vergnügungswart zur Verfügung und fungierte von 1981 bis 1995 als zweiter Vorsitzender. Inzwischen gesundheitlich durch seine Unterschenkelamputation eingeschränkt, steht er, seit 1995, dem SV Hunderdorf als Chronist zur Verfügung.
Mit 26 Anglervorstand
Werner Schwarzensteiner aus Hunderdorf trat 1977 dem Bayerwaldverein Hunderdorf bei, übernahm 1979 das Amt des zweiten Wanderwarts und wurde 1983 zum Vorstand gewählt. Zu seinen vielfältigen Aufgaben ist er verantwortlich für die Organisation der internationalen Wandertage, die Gestaltung der Maiandachten und Gottesdienste sowie der Sonnwendfeier und das Maibaumaufstellen. Unter seiner Führung hat der Bayerwaldverein viele Aktionen zur Förderung des Fremdenverkehrs durchgeführt. So wurden Ruhebänke aufgestellt, Gedenkkreuze errichtet, Totenbretter aufgestellt und gepflegt und Heimat- und Dorfabende wie Theateraufführungen veranstaltet. Die Organisation des Vereinsausflugs erledigte er ebenfalls.
Bereits als junger 26-Jähriger hat Robert Haberl aus Aiterhofen, der 1974 zum Niederbayerischen Jungfischerkönig gekürt worden war, 1984 als Vorsitzender die Vereinsführung des Angelsportvereins Aiterhofen übernommen und die Förderung der Natur und des Umweltschutzes, wie die Gewässerreinigung, zu seinem Ziel gemacht. Sein Organisationstalent bewies er 1986 beim Dreitagesfest anlässlich des fünfzehnjährigen Gründungsfestes und entwickelte das Fischerfest zu einem Besuchermagnet. Das 2001 zum dreißigjährigen Gründungsfest eingeweihte moderne neue Fischerhäusl trägt seine Handschrift, genau wie die Mitgliederzahl von heute über 130. Stolz kann der Verein sein, auf die mit 30 Jugendlichen starke Jugendgruppe als ein Ergebnis seiner Jugendarbeit.
Ernst Limmer steht seit Jahrzehnten an der Spitze des Krieger-und Soldatenvereins Aiterhofen, war von zuerst dritter, dann zweiter und ist ab 1991 erster Vorstand. Er gestaltete die Festschriften anlässlich der Gründungsfeste zum 80., 90., und 100. Gründungsjahr. Seit 1994 pflegt er als Vertrauensmann die Kontakte zwischen der Aiterhofener Bevölkerung und der Patenkompanie des 5. PzGrenBt1 und dem Sanitäts-Lehrregiment, organisiert Vergleichsschießen, Hallenfußballturniere, den Volkstrauertag und Kameradschaftsstreffen. Ein Highlight ist die gemeinsame Nikolausfeier im Kreiskinderhaus Straubing mit Übergabe einer Geldspende. Überdies gehört er seit vielen Jahren als Mannschaftsbetreuer der Vorwaldrundenmannschaft der Tennisfreunde Aiterhofen an, organisiert Turniere und ist Kassenprüfer. Den Aiterhofener Patenschaftsverein, dem er als Gründungsmitglied angehört, unterstützte er als Schatzmeister.
Abgeschlossen wurden die Ehrungen durch ein „Vergelt‘s Gott“ des Hunderdorfer Pfarrer Dekan Pater Martin Müller, dem sich die Bürgermeister Georg Edbauer (Schwarzach); Hans Hornberger (Hunderdorf) und Manfred Krä (Aiterhofen) mit dem Wunsch „macht  weiter so“ anschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2014


Bürgerversammlung
Hunderdorf.
(xk) Am Freitag, 14. November, findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Gierl in Rammersberg eine Bürgerversammlung statt. Bürgermeister Hans Hornberger informiert über aktuelle Themen, gibt einen Rückblick und nimmt Stellung zu Bürgerfragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2014


Sankt-Martins-Feier im Kindergarten
Auch in diesem Jahr feierte der Kindergarten Sankt Nikolaus, Hunderdorf, wieder ein Martinsfest. Da es in diesem Jahr aber noch nicht möglich war, in der Kirche zu feiern, trafen sich alle Kinder und Erwachsene auf dem Schulhof. Auch Pater Martin hatte Namenstag.


Es wurde gemeinsam ein Martinsgebet gesprochen. Anschließend wurde die Geschichte der Mantelteilung vorgelesen und gespielt. Wir hörten dabei, dass in der kalten Jahreszeit ein Bettler (Deinat Kai) herumirrte, der sehr fror und sich daher unter einen Baum setzte, um geschützter zu sein. Als er Hufgetrampel hörte, bekam er Angst verjagt zu werden. Auf dem Pferd aber saß der Soldat Martin (Andreas Brunner), dem der Bettler leid tat. Er teilte ohne Nachzudenken seinen Mantel und gab die Hälfte dem Bettler. Dieser wollte sich bedanken, aber „Sankt Martin“ war schon wieder weggeritten. Nach dem Martinsspiel, das alle gespannt verfolgten, sangen wir ein Martinslied, bevor sich die Vorschulkinder zu einem Kreis aufstellten. Sie tanzten gemeinsam einen Laternentanz. Anschließend stellten wir uns zum Martinszug auf, den „Sankt Martin“ anführte. Während des Zuges wurden noch mehrere Laternenlieder gesungen. Am Ziel angekommen wartete bereits das angezündete Martinsfeuer auf alle Kinder und Erwachsenen. In einem großen Kreis um das Feuer sangen wir noch Lieder, bevor an jedes Kind eine kleine Martinsgabe verteilt wurde. Anschließend konnte man sich am Feuer noch etwas wärmen oder sich mit Leckereien vom Büffet stärken. Auch „Sankt Martin“ blieb noch einige Zeit da, um sich von den Kindern bestaunen zu lassen. — Bild: Die Kinder und Erwachsenen versammelten sich nach dem Zug um das wärmende Feuer.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2014

Wiedersehen nach vielen Jahren
Hunderdorf.
(ta) Zum zweiten Mal trafen sich die Schulanfänger der Geburtsjahrgänge 1949/50 der Volksschule Hunderdorf im Gasthaus Plötz, Großlintach, zu einem Klassentreffen. 21 der ehemaligen Schüler folgten der Einladung von Organisator Alfred Bugl. Der Großteil der Teilnehmer wohnt zwar immer noch in der Umgebung, doch hatten einige auch eine weitere Anfahrt nicht gescheut, und so war eine ehemalige Mitschülerin bis von Frankfurt angereist. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken und den ersten Gesprächen machte man sich auf nach Hunderdorf und schwelgte bei einem Dorfrundgang in alten Erinnerungen. Anschließend nahm die Gruppe am Abendgottesdienst in der Ersatzkirche in Hunderdorf teil, zu dem sich auch der ehemalige Klassenlehrer Josef Merklein einfand, der neben seiner Frau Therese, die aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte, der einzige noch lebende Lehrer aus der damaligen Schulzeit ist. Beim folgenden gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Plötz gab Josef Merklein einige interessante Details seines bisherigen Lebens zum Besten. Mit angeregten Gesprächen und einigen lustigen Anekdoten aus der Schulzeit ging der Tag viel zu schnell zu Ende. — Bild: Die ehemaligen Schüler trafen sich zum Austausch von Erinnerungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2014


Der Lebenslauf ist nun zu Ende, vorbei ist aller Erdenschmerz,
es ruhen Deine fleißigen Hände, und stille steht Dein gutes Herz.

Nach Gottes heiligem Willen verstarb nach längerer Krankheit mein lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr
Albert Gütlhuber
Mitglied der FFW Gaishausen

geb. 28. Oktober 1940 gest. 12. November 2014
Rammersberg, Pilling, Kirchdorf am Inn, den 14. November 2014
In stiller Trauer:
Sohn Martin mit Andrea
Enkel Matthias
Schwester Rosa
Schwester Cilli mit Familie
Schwägerin Martha mit Familie
Schwägerin Anna mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 15. November 2014, um 10.00 Uhr in der Ersatzkirche im Pfarrheim Hunderdorf mit anschließender Beerdigung. Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich .
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2014


Tempomessung
Hunderdorf
. (ta) Die Geschwindigkeitswarnanlage der Verkehrswacht Bogen war in der Zeit vom 30. Oktober bis 5. November im Gemeindebereich Hunderdorf aufgestellt.
Die Messungen brachten folgende Ergebnisse: Ortsbereich Thannanger (30. Oktober bis 2. November): Insgesamt wurden von der Anlage 2799 Fahrzeuge erfasst, davon fuhren 1162 Kraftfahrer in dem erlaubten Bereich bis 50 Kilometer pro Stunde; 967 fuhren zwischen 51 und 60 Kilometer pro Stunde, 626 zwischen 61 und 75 Kilometer pro Stunde und 44 zwischen 76 und 95 Kilometer pro Stunde. Ortsbereich Ehren (3. bis 5. November): Insgesamt wurden 1786 Fahrzeuge gemessen, davon fuhren 1445 Fahrzeuge in dem erlaubten Bereich bis 60 Kilometer pro Stunde; im Bereich zwischen 61 und 75 Kilometer pro Stunde fuhren 304 Kraftfahrer, 37 zwischen 76 und 100 Kilometer pro Stunde. Das teilte die Verkehrswacht Bayern mit.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2014


Asphaltierung im Baugebiet „Wegern III“
Hunderdorf.
Die Erschließung des erweiterten Wohnbaugebietes Wegern III ist am Freitag mit der Feinasphaltierung durch das Subunternehmen Stratebau weitgehend abgeschlossen worden. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich bei dem Baustellentermin mit Vertretern der Baufirma Mader, Bischofsmais, und des Ingenieurbüros KEB, Straubing, dass die Maßnahme termingerecht fertiggestellt werden konnte. Kleinere Restarbeiten wie Fertigstellung der Pflaster-Randstreifen erfolgen noch dieser Tage. Die gesamte Bauausführung ist mit rund 200 000 Euro veranschlagt. Mit einem Kostenaufwand von rund 50 000 Euro stellte der Wasserzweckverband Bogenbachtalgruppe die Wasserversorgung sicher und legte mit dem Leitungsnetz von Schafberg her auch den Grundstein für bessere Druckverhältnisse im Bereich Wegern. Zudem wurden mitverlegt die Kabel für die Stromversorgung durch das Bayernwerk und für die Telekommunikation seitens der Telekom. – Bild (von links): Bauunternehmer Josef Mader, Polier Max Wartner, Diplomingenieur Manfred Hacker vom Ingenieurbüro KEB und Bürgermeister Hans Hornberger. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2014


Ein Mensch, den wir liebten,
ist nicht mehr da.
Aber er ist überall,
wo wir sind und seiner gedenken.

Josef „Bee“ Strobl
* 15. April 1947   + 11. November 2014
Windberg, Metten, Deggendorf, Unterholzen, den 15. November 2014
In Liebe und Dankbarkeit:
Margit Strobl, Ehefrau
Karola Plödereder, Schwester mit Fam.
Raimund Strobl, Bruder mit Fam.
Gerhard Strobl, Bruder
Josef Fischer, Schwiegervater
Josef und Evi Fischer mit Fam.
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Samstag, um 16.30 Uhr. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 19. November 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Urnenbeisetzung.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden erbitten wir eine Spende auf das Konto der Bettina-Bräu-Stiftung bei der Stadtsparkasse München, IBAN: DE73 7015 0000 0907 2190 00, BIC: SSKMDEMMXXX
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2014


„Ein Ort der Würde“
Zeitgemäße Grabgestaltung Thema beim OGV
Hunderdorf.
(xk) Passend zum Monat November war bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hunderdorf, im Gasthaus Baier, das Thema „zeitgemäße Grabgestaltung“ gewählt. Hierzu referierte Kreisfachberater Harald Götz und bot eine Reihe von Anknüpfungspunkten. Er wies dabei auch darauf hin, dass der Landesverband für Gartenbau und Landespflege im kommenden Jahr einen Wettbewerb durchführt, um das Thema „Friedhof und Bestattungskultur“ wieder mehr in das Bewusstsein zu rücken.
Götz betonte in seinem Vortrag wiederholt die Bedeutung eines ruhigen, würdevollen Rahmens für die letzte Ruhestätte des Menschen, trotz der mittlerweile verschiedensten Bestattungsformen. Bei neueren Anlagen ist oftmals eine große Vielfalt an Gestaltungsformen zu entdecken. In größeren Städten findet man häufig große parkähnliche Anlagen mit einem entsprechend eingewachsenen Baumbestand. „Friedhöfe erfüllen auch eine ökologische Funktion, indem sie wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen bieten. Durch die Zunahme von Feuerbestattungen wird weniger Platz benötigt“, konstatierte der Kreisfachberater. Mittlerweile sei zu beobachten, dass viele herkömmliche Grabstellen aufgelöst werden. Urnenanlagen sollten eine entsprechend gute Qualität aufweisen und sich in die Gesamtanlage integrieren. Auch die Übernahme von Trends der modernen Gartengestaltung (zum Beispiel der „Kiesgarten“) verändern die Friedhöfe zusehends. Bei der Auswahl der Grabmale sollte nach Möglichkeit auf heimische Materialen zurückgegriffen werden.
Götz fortfahrend: „Eine Einrahmung des Friedhofes mit Blütenhecken und Bäumen oder einer Mauer, schöne Eingangstore und gut gestaltete Wege haben einen wesentlichen Anteil an einem würdevollen Rahmen. Neben schönen Wasserstellen und gut platzierten Sitzplätzen zum Verweilen der Besucher schaffen auch eine räumliche Unterteilung mit Bäumen und Hecken Atmosphäre und angemessene Stimmungen“. Auf Friedhöfen werde oft mit sogenannten Symbolpflanzen gearbeitet. Bekannte Beispiele hierfür seien die Hänge- oder Trauerformen, Immergrüne wie Eibe oder Buchs, Rose und Efeu. Sie versinnbildlichen Trauer, Tode, Liebe, Treue, ewiges Leben und Auferstehung. „Der jahreszeitliche Wechsel der Laubbäume symbolisiert ebenfalls das Werden und Vergehen und trägt so entscheidend zu der, den Friedhöfen eigenen Stimmung, bei. Laub sollte nicht nur als Ärgernis gesehen werden“, verdeutliche der Referent.
Zum Thema Grabstätten sei festzustellen, dass neben der herkömmlichen Erdbeisetzung die Urnenbestattung immer größere Bedeutung gewinne. Urnenwände, Gemeinschaftsanlagen und immer öfter Baumbestattungen nehmen zu. Es sei zu überlegen, wie diesen geänderten Ansprüchen Rechnung getragen werden könne. Es sollte auf eine harmonische und ruhige Ausführung der Grabanlage geachtet werden, ohne jedoch die individuelle Ausgestaltung des Einzelnen zu beeinträchtigen. Das Bedürfnis, Blumenschmuck oder Grablichter bei Urnennischen aufzustellen, gestalte sich oftmals schwierig und sei häufig durch die Friedhofsordnung untersagt. Bei traditionellen Grabstellen biete sich ein Mix aus Dauerbepflanzung wie strukturgebende schwachwüchsige Gehölze, Bodendecker und ein Teil Wechselbepflanzung an. Ein Mittelweg zwischen pflegeleichter Anlage und trotzdem würdevoller Gestaltung. Der Bereich für die Wechselbepflanzung diene zum festlichen Schmuck an Gedenk- und Feiertagen und könne vom Frühling bis zum Herbst individuell mit einjährigen Blumen, Zwiebelblühern oder Stauden bepflanzt oder zu Allerheiligen mit Kränzen, Gestecken und dergleichen geschmückt werden. Durch den Wechselflor komme eine gewisse Lebendigkeit in die Bepflanzung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2014


„Frieden nach außen tragen“
Der Opfer von Hass und Terror gedacht
Windberg.
(ws) „Wir ehren heute die Gefallenen und Toten zweier Weltkriege und die Opfer des Terrors. Dies muss jeder neuen Generation wieder in Erinnerung gebracht werden für eine friedvolle Welt“, führte Bürgermeister Johann Gstettenbauer bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag beim Ehrenmal vor Augen, und Pfarrer Abt Hermann-Josef Kugler rief dazu auf, dass sich jeder für den Frieden und für die Benachteiligten einsetzen sollte, für die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. „Nur so können wir Frieden in uns erreichen, den wir auch nach außen tragen und dafür sorgen, dass Vergleichbares nie wieder geschieht“, so der Seelsorger.

Abt Hermann-Josef und Bürgermeister Johann Gstettenbauer gedachten bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Windberg der Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: ws)

Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, Vereine mit Fahnen und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Sodann sprach Abt Hermann-Josef Fürbitten, und Gebete zum Gedenken für die Opfer von Krieg und Gewalt sowie den Frieden in der Welt.
Bürgermeister Johann Gstettenbauer betonte in seiner Gedenkrede, „dass wir uns erinnern müssen an den Wahnsinn der Kriege mit den Millionen toten Männern, Frauen und Kindern sowie an die Opfer von Vertreibung, Hass und Terror in der heutigen Zeit“. Aus diesen Erinnerungen entstehe die Pflicht zur Erhaltung des Friedens, damit die Menschen in dieser Welt zusammen friedlich leben können. Kriege und Terror hätten noch nie Probleme gelöst, sondern seien immer wieder Ausgangspunkt zu neuen Konflikten und neuem Hass.
„Es jährt sich heuer der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Gedenken wir auch diesen Soldaten in Ehren und Dankbarkeit für ihre Opferbereitschaft und beten wir, dass keine neue Katastrophe und kein neuer Krieg unser Land bedroht und heimsucht“, so der Gemeindechef.
Als Zeichen der Anteilnahme und des Gedenkens legten Bürgermeister Johann Gstettenbauer im Namen der Gemeinde und Sebastian Dietl im Namen der KuSK je einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle „Bogenbachthaler“ gestalteten die Gedenkfeier musikalisch mit Chorälen und beim Lied vom „guten Kameraden“ durchbrachen die Schüsse der Böllergruppe von den Winith-Schützen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2014


Ein Jahr nach der Flut
Windberg: Ausstellung zum Thema Hochwasser

(ws) Am Dienstag, 25. November, um 19 Uhr wird in den Räumen der Jugendbildungsstätte Windberg eine Ausstellung des Landesamtes für Umwelt mit dem Titel „Hochwasserschutz – damit ein Naturereignis nicht zur Katastrophe wird“ in einer kleinen Vernissage eröffnet.
Gezeigt werden neben Informationen zur Entstehung und Vorbeugung von Hochwasser auch die Ergebnisse des Umweltbildungsprojekts „Ein Jahr nach der Flut-Bewältigung und Verhaltensänderung“ der Jugendbildungsstätte (gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz). In diesem Projekt haben sich Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit in verschiedenen Bildungsmaßnahmen mit der Flutkatastrophe 2013 und ihren Folgen für die Betroffenen auseinandergesetzt. Zur Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten willkommen. Weitere Möglichkeiten zur Besichtigung bestehen bis zum 15. Dezember immer Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2014


500 Euro für die Trachtenjugend
Am Freitag überreichte Josef Feldmaier, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank in Hunderdorf, beim Übungsabend einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Vertreter des Heimat- und Volkstrachtenvereins Hunderdorf. „Der Verein wurde 1952 gegründet, seit 1965 besteht die Trachtenjugend. Von den gesamt 105 Mitgliedern sind 15 Kinder und Jugendliche von vier bis 14 Jahren eifrig dabei“, so der Vorsitzende Werner Fischer. Aus der Spende wird ein Musik-Abspielgerät für die Kinder- und Jugendgruppe zum Einstudieren und üben von Volkstänzen angeschafft, fügte Jugendleiterin Manuela Aumer an. Die Trachtler freuten sich über die Spende, die aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens der Raiffeisenbank stammt. „Ich bin begeistert, mit wie viel Elan und Spaß hier sowohl die Verantwortlichen als auch die ganz jungen Mitglieder bei der Sache sind und bin sicher, dass die Spende eine gute Unterstützung dieser wertvollen Arbeit ist“, so Feldmaier. – Bild: Jugendleiterin Manuela Aumer, Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Hunderdorf, Kassierin Maria Länger und Vorsitzender Werner Fischer (hinten, von links) mit einigen der jüngsten Trachtler.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2014


Zuschuss für die Schützen
Am Freitag überreichten Josef Feldmaier, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, und sein Stellvertreter Tobias Bachmeier einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Vertreter der Winith-Schützen Windberg. „Der Verein wurde 1962 gegründet und wir zählen aktuell rund 140 Mitglieder“, so die Vorsitzende Annette Pielmeier. „Die Spende hat uns genau richtig getroffen, denn es stehen Investitionen in Auswertungssoftware für Schießscheiben und Modernisierung der Ausrüstung an“, ergänzte zweiter Sportleiter Erwin Zitzlsberger. Die Winith-Schützen sind ein Verein in Windberg, deren Mitglieder Geselligkeit, Tradition und sportlichen Geist sowie den richtigen Umgang mit Waffen pflegen, ist der Chronik zu entnehmen. Feldmaier und Bachmeier freuten sich sehr, mit den 500 Euro die geplanten Maßnahmen zu unterstützen. Möglich macht dies das traditionelle Gewinnsparen, aus dessen Reinertrag über die Raiffeisenbank zum Beispiel örtlichen Vereinen finanziell geholfen ‚werden kann. Der Dank und die Freude der Vereinsvertreter war bei der Scheckübergabe sichtlich groß. – Bild (von links): Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Hunderdorf, Kassiererin Ramona Leistner, Sportleiterin Carmen Feldmeier, zweiter Sportleiter Erwin Zitzlsberger, Vorsitzende Annette Pielmeier und Tobias Bachmeier von der Raiffeisenbank Hunderdorf bei der Scheckübergabe.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2014


Nicht gespielt, sondern gelebt
Windberger Festspielverein schließt Saison ab
Windberg.
(ws) Das „Windberger Festspiel“ fand mit einem eindrucksvollen Programm einen würdigen Abschluss. Mit einem „Blick hinter Klostermauern“ führte zunächst Frater Philipp Schmidbauer, der beim Festspiel auch mitspielte, die Festspielgemeinschaft durch das Kloster. Auf seine besondere Art verstand er es mit sehr persönlichen Worten und Gebeten, bei der anschließenden kleinen Dankandacht in der Pfarrei- und Klosterkirche „für das Zusammensein, Gelingen und Freundschaft“, die durch das Festspiel geprägt wurden, dankbar zu sein. Der Abteichor unter Leitung von Joachim Schreiber bereicherte musikalisch die kleine liturgische Andacht.

Der Abteichor unter Leitung von Joachim Schreiber stellte einmal mehr sein musikalisches Können bei der Abschlussfeier des „Windberger Festspiels“ unter Beweis. (Foto: ws)

Bei der anschließenden Feier im Gasthaus Hüttinger ließ Bürgermeister Johann Gstettenbauer das „Windberger Festspiel“ nochmals Revue passieren. Mit sprühender Theaterleidenschaft, Spielwitz, schauspielerischer Leistung und Originalität ging es im Juli mit Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ auf der Treppe zur romanischen Klosterkirche über die Bühne. Die Windberger Theater-Compagnie bewies unter der Regie von Wolfgang Folger eine beachtliche Professionalität. Shakespeare wurde nicht gespielt, sondern gelebt. Das begeisterte Publikum würdigte es bei jeder der sechs Aufführungen mit langanhaltendem Applaus. Dafür lobte der Bürgermeister alle Mitwirkenden und stellte fest: „Wir haben deshalb allen Grund, das W4ndberger Festspiel zufrieden zu beenden. Die Gemeinde als Veranstalter ist stolz auf dieses Ereignis, das unser Windberg weit über die Grenzen hinaus zur Ehre gereicht.“ Der Gemeinderat habe sich über die Zukunft der Windberger Festspiele bereits Gedanken gemacht, berichtete er. Zur Entlastung der Gemeinde sei daran gedacht, einen Festspielverein zu gründen, der für die Organisation und Durchführung der Festspiele verantwortlich sein soll.
Regisseur Wolfgang Folger würdigte ebenfalls mit sehr persönlichen Worten alle, die mitgeholfen haben, das Projekt Windberger Festspiel zum Erfolg zu führen. Denn auf jeden Mitwirkenden komme es an, ganz gleich ob vor oder hinter der Bühne, so Folger. In diesem Zusammenhang stellte er ganz deutlich heraus, dass das Festspiel als eine Einheit zu sehen ist: das Spiel auf der Bühne und die Mitarbeit der Vereine. „Ein künftiger Festspielverein muss Theater-Compagnie, Vereine und Gemeinde zusammenführen, damit das Windberger Festspiel auch 2016 wieder über die Bühne gehen kann“, forderte Folger. Ein großer Glücksfall war, dass die Agentur Showtime aus Bogen für die Organisation des Windberger Festspiels gewonnen werden konnte, waren sich die Verantwortlichen einig. Sie trug wesentlich zum großartigen Erfolg vor voll besetzten Tribünen bei den sechs Aufführungen mit bei. Mit seinen Liedbeiträgen stellte der Abteichor unter der Leitung von Joachim Schreiber einmal mehr sein Können unter Beweis. Die Lacher auf seiner Seite und uneingeschränkten Beifall fand ein Ausschnitt aus dem Film, „Die lustigen Weiber von Windsor“, von Monika und Georg Weidemann aus Schwarzach.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2014


Bürgerversammlung
Windberg.
(xk) Am Samstag, 22. November, findet um 19.30 Uhr im Amtshaus in Windberg die Bürgerversammlung der Gemeinde Windberg statt. Bürgermeister Hans Gstettenbauer berichtet über das Gemeindegeschehen und informiert über aktuelle Themen. In der anschließenden Diskussion werden auch Bürgerfragen beantwortet beziehungsweise die Teilnehmer können Anträge und Anregungen vorbringen. Die gesamte Bevölkerung ist zur Bürgerversammlung mit Diskussion willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2014


Ein Blick in die Zukunft der Gemeinde
Bürgermeister stellt geplante Investitionen vor — Ausbau der Kinderbetreuungsstätten
Hunderdorf.
(xk) „Es hat sich viel getan im Gemeindegeschehen.“ Dies konstatierte Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger bei der von rund 40 Zuhörern besuchten Bürgerversammlung am Freitagabend im Gasthaus Gierl, Rammersberg. Der Rathauschef informierte über die wichtigsten Maßnahmen und Planungen 2014 und gab einen Ausblick auf die Vorhaben der nächsten Jahre. Erfreulich sei, so Hornberger, dass im Rahmen des 7,5 Millionen-Euro-Haushalts etliche Planungsprojekte, Straßensanierungen, Baugebietserschließungen und einiges mehr bewältigt wurden.
Durch ein tatkräftiges Zusammenwirken aller Beteiligten und der Bürger auf einer breiten Vertrauensbasis konnten die umfangreichen Aufgaben angegangen und viele gesteckte Ziele erreicht werden, sagte das Gemeindeoberhaupt einleitend und verwies fortfahrend auf die Kommunalwahlen im März, die mit neun neuen Ratsmitglieder im 16-köpfigen Gremium eine größere Veränderung brachten.
Pro-Kopf-Verschuldung wurde gesenkt
Sodann informierte Hornberger über die wichtigsten Haushaltszahlen und größeren Investitionsmaßnahmen des 7,5 Millionen Euro umfassenden Haushalts 2014, der aktuell 3 285 Einwohner zählenden Gemeinde. Erfreulich wertete es dabei der Gemeindechef, dass die Pro-Kopf-Verschuldung von 322 Euro auf 268 Euro weiterhin gesenkt werden konnte (Landkreisdurchschnitt 436 Euro). Positiv sei der Verkauf der letzten vier von 23 Baugrundstücken und die rege Bautätigkeit im 2013 erschlossenen Baugebiet Lindfeld II (Florianstraße). Es sei jetzt ein neuer Wohnbaubereich „Hochfeld-West“ im Bauleitplanungsverfahren. Er sieht weitere 25 Bauparzellen und einen Kinderspielplatz vor, mit einer Fußweganbindung von der Florianstraße zum Wagnerfeld und Friedhofsbereich. Dieser Tage wurde auch die Erschließung der Baugebietserweiterung Wegern III für vier Bauparzellen fertiggestellt, für die Bauwerber vorgemerkt werden.
Energieeffiziente Heizung für das Mittelschulzentrum
Schwierig sei die angestrebte Ausweisung des Gewerbegebietes in Hofdorf aufgrund der Ziele im Landesentwicklungsprogramm und Anliegereinwendungen. „Diese Gewerbeflächen mit bester Verkehrsanbindung streben wir aber weiterhin an“, so der Rathauschef. Er verwies weiterhin auf die Brückensanierungen im Gemeindegebiet sowie auf die erweiterte Erdgasversorgung in die Kirchgasse.
Ein Schwerpunkt waren bei Investitionskosten von 799 000 Euro die energetische Sanierung der Heizungsanlage im Mittelschulzentrum und das installierte energieeffiziente Gas-Blockheizkraftwerk, das neben der Wärmeversorgung auch rund 80 Prozent des Strombedarfes der Grund- und Mittelschule abgedeckt. Auch die Sanitäranlagen und die Beleuchtung mit energiesparender LED-Technologie im Turnhallen- und Schwimmbadbereich wurden erneuert und der Brandschutz verbessert bei Gesamtkosten von rund 70000 Euro.
Spielplatz neu gestaltet und Urnenwand erweitert
Für jeweils rund 25 000 Euro wurde der Spielplatz bei der Kindertagesstätte neu gestaltet und für 32 Urnennischen die Urnenwand im Friedhof erweitert, lies der Redner weiterhin wissen. Verstärkte Bemühungen galten auch dem Ausbau der Breitbandversorgung. Hier sei nach den neuen Förderrichtlinien bereits die Markterkundung durchgeführt worden und in der nächsten Ratssitzung gelte es, die Erschließungsgebiete neu zu definieren und die Durchführung des Auswahlverfahrens auf den Weg zu bringen.
Das neue umweltfreundliche Elektrofahrzeug für den Klärwärter sei im Frühjahr in Betrieb genommen und dankeswerter Weise von Sponsoren finanziert worden. „Sehr positiv“ nannte das Gemeindeoberhaupt auch die Fortführung des Projektes „Freiwilliges Soziales Jahr“ sowie die erfolgreiche Teamarbeit in der Gemeindebibliothek mit einer weiteren Entleihungssteigerung um 17,4 Prozent. Unterstützt werde gemeindlicherseits die Restaurierung der Pfarrkirche mit einem zehnprozentigen Zuschuss.
In der VG-Geschäftsstelle im Rathaus sei Kathrin Fuchs als neue Mitarbeiterin in der Kassenverwaltung tätig. Bezugnehmend auf die erforderliche Neukalkulierung der Abwasserbeiträge und Abwassergebühren machte der Rathauschef deutlich, dass die Gebühren im nächsten Jahr deutlich angehoben werden müssen.
Zukunftsplanungen wurden aufgezeigt
„Wir werden die zukunftsweisenden Vorhaben mit Mut und Zuversicht angehen“, versicherte Bürgermeister Hans Hornberger. Er führte in seinem Ausblick auf das Jahr 2015 als Investitionsschwerpunkt die Schaffung von weiteren 17 Kinderkrippenplätzen mit einem Anbau bei der Kindertagesstätte (Kosten zirka 604 000 Euro) an.
Die Neuanlage des Allwetterplatzes und von Parkplätzen beim Mittelschulzentrum und die Erweiterung des Geräteraumes bei der Turnhalle (Gesamtausgaben zirka 404 000 Euro) stehe weiterhin an, wie auch die Geh- und Radwegweiterführung Wegern-Steinburg durch das staatliche Bauamt mit einhergehender Gehweg- und Kanalsanierung, wobei von der Gemeinde rund 253 000 Euro zu finanzieren seien.
Die Deckenbauverstärkung bei der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf-Hoch-Rammersberg (etwa 425 000 Euro) sei ebenso anvisiert wie gegebenenfalls auch die Sanierung der Straße Bauernholz-Lintach (350000 Euro). Weiter verfolgt und konkretisiert werde die Planung für die zur Förderung eingereichte einfache „Dorferneuerung Steinburg“.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2014


Turnhalle gesperrt
Hunderdorf.
(xk) Die Turnhalle der Schule Hunderdorf ist wegen einer schulischen Veranstaltung am Donnerstag, 11., und Freitag, 12. Dezember, jeweils ab 16 Uhr komplett gesperrt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2014


Gelungene Premiere
Vorlesetag im Kindergarten Sankt Nikolaus
Hunderdorf.
(as) „Das sollte es öfter geben!“ – so die Meinung von Kindern und Erziehern nach der Vorlesestunde im Kindergarten. Erstmalig beteiligten sich in Hunderdorf Kommunalpolitiker und Ehrenamtliche am Vorlesetag. Die Bürgermeister Max Höcherl und Helmut Kronfeldner, Gemeinderätin Iris Hartmann und Daniela

Die Kinder mit ihren Vorlesern Max Höcherl, 3. Bürgermeister, Daniela Weiß, Iris Hartmann und 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner (von links). (Foto: as)

Weiß vom Freundeskreis der Bibliothek hatten tolle Geschichten parat. Die Zwergerl der Kinderkrippe verfolgten gespannt, wie Paulchen der Bär den richtigen Knuddelpartner fand.
Nicht nur die Kleinen hatten Spaß – auch den Großen war die Freude anzusehen. Da wurde nicht nur gelesen, sondern auch viel erzählt. Höcherl verteilte Malvorlagen und Daniela Weiß hatte sogar Duftkerzen dabei. Iris Hartmann und Helmut Kronfeldner stellten übereinstimmend fest, dass die Kinder toll bei der Sache waren.
Kindergartenleiterin Alexandra Stadler und Bibliotheksleiterin Alrun Simmich, die Initiatorin der Aktion, freuten sich über das Engagement der Vorleser und stimmten mit ein in den „Gerne wieder“ -Chor. Stadler berichtete auch von der Suche nach Lesepaten, die regelmäßig Zeit für die Kinder hätten. Denn Geschichten zu lauschen und die Schätze zu entdecken, die in den Büchern stecken, sei so wichtig für die Entwicklung der Kinder.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2014


Ausbau des Breitbandnetzes
Auswahlverfahren wird gestartet — Zuwendung für Waldkindergarten
Windberg.
(xk) Der Breitbandausbau wird seit Langem seitens der Gemeinde angestrebt, ist aber aufgrund der vorgegebenen Förderrichtlinien nicht so ohne Weiteres möglich. Nach dem zwischenzeitlich abgeschlossenen Markterkundungsverfahren wurde nunmehr in der Ratssitzung im Amtshaus einstimmig grünes Licht für die Durchführung des Auswahlverfahrens gegeben. Zugestimmt wurde der weiteren Beteiligung an der Marketingoffensive Bayerischer Wald ab 2015.
Zum ersten Tagesordnungspunkt legte Bürgermeister Hans Gstettenbauer den Antrag des Waldkindergartens Waldwichtel – Verein Naturpädagogik – vor. Darin wird ein Baukostenzuschuss zur Erstellung einer neuen Schutzhütte in Höhe von 3 300 Euro von der Gemeinde Windberg beantragt, wobei der Besuch des Waldkindergartens von Kindern aus Windberg in den letzten drei Jahren zugrunde gelegt ist. Der Vereinsvertreterin Maurer wurde Gelegenheit gegeben, diesen Sonderantrag näher zu erläutern. Nach eingehender Diskussion wurde seitens des Beschlussgremiums entschieden, einen Zuschuss in Höhe von 2 000 Euro zu gewähren. Zusammenarbeit mit Hunderdorf beschlossen
Breiten Raum nahm das Thema „Breitbandausbau“ ein. Vom Ratsvorsitzenden wurden das Ergebnis des Markterkundungsverfahrens nach der neuen Breitbandrichtlinie 2014 und die Wertung durch das beauftragte Ingenieurbüro HPE zur Kenntnis gegeben. Dazu wurde einmütig das Einverständnis hergestellt und aufgrund der gebietsspezifischen Gegebenheiten für den Breitbandausbau eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hunderdorf beschlossen.
Damit sollen die Planungen miteinander abgestimmt und das Auswahlverfahren in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit der Nachbargemeinde durchgeführt werden. Für diese gemeindeüber greifende Zusammenarbeit soll eine einfache kommunale Arbeitsgemeinschaft vereinbart werden. Zudem beschlossen die Gemeinderatsmitglieder die Durchführung des Auswahlverfahrens mit zwei Erschließungsgebieten (E1 Windberg und E2 Biehl/Irensfelden/Meidendorf). Damit wurde der nächste Verfahrensschritt eingeleitet, um dem baldmöglichsten Breitbandausbau näherzukommen.
Fortfahrend informierte Gstettenbauer über das Schreiben des Tourismusverbandes Ostbayern, Regensburg, womit die Weiterführung der Marketingoffensive Bayerischer Wald für die Jahre 2015 bis 2017 angeboten wird. Für die Gemeinde beziffere sich die Kostenbeteiligung auf rund 238 Euro im Jahr auf der Grundlage von 54 gewerblichenBetten. Die Marketingoffensive bilde nach den Worten des Gemeindeoberhauptes eine erfolgreiche Strategie zur Vermarktung des touristischen Angebotes im Bayerischen Wald. Das Ratsgremium entschied sich für die weitere Teilnahme an der Marketingoffensive, die auch für das Klosterdorf Windberg positiv gesehen wird.
Der Gemeindechef berichtete über die Entscheidung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, JuliaMühlbauer aus Hunderdorf, zum Ausbildungsjahr 2015 als Auszubildende für den Beruf Verwaltungsfachangestellte im Rathaus einzustellen. „Gerüstet ist die Gemeinde auch für den Räum- und Streudienst“, konstatierte Ratsvorsitzender Gstettenbauer.
Ein nicht öffentlicher Teil mit Beschlussfassungen zur zentralen Nahwärmeversorgung mit Hackschnitzelheizwerk schloss sich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2014


Bergadvent mit einer Wunschzettel-Abgabe
Windberg.
(ws) Im Anschluss an den ersten Rorate-Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche am Samstag, 29. November, können ab 17.45 Uhr alle Pfarrangehörigen beim Kindergarten Sankt Sabinus bei dem beliebten Bergadvent ein wenig verweilen. Die Kindergartenkinder stimmen alle mit einem Lied auf die Adventszeit ein. Es werden am Stand vor dem Amtshaus vom Kindergartenelternbeirat Glühwein, Kinderpunsch, Gebäck und Deftiges gegen eine Spende angeboten. Der gesamte Erlös kommt dem Kindergarten Windberg zugute. Bei schlechtem Wetter wird in das Kellergewölbe des Amtshauses ausgewichen. Zum Bergadvent kommt auch ein Engel, der die Wunschzettel der Kinder in Empfang nimmt und diese ans Christkindlpostamt in Himmelsstadt weiterleitet. Jeder Wunschzettel wird vom Christkind beantwortet. Wichtig bei den Wunschzetteln ist, dass die Absender-Adresse gut leserlich aufgeschrieben wird. Des Weiteren werden besinnliche Geschichten vorgelesen, es gibt Malvorlagen und die Kinder können auch etwas basteln.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2014


Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
(xk) Am Donnerstag, 27. November, findet um 19 Uhr im Rathaus Hunderdorf, Sitzungssaal, eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt. Hauptstraße-Teilabschnitt, Gewährleistungsabnahme; Erläuterung durch Ing.-Büro MKS, H. Kulzer, Beratung und Beschlussfassung über weiteres Vorgehen. Breitbandausbau, Beratung und gegebenenfalls Beschlussfassung über Ergebnis des Markterkundungsverfahrens, Neufestlegung der Erschließungsgebiete, interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Neukirchen und Windberg und Abschluss der Vereinbarungen, Durchführung des Auswahlverfahrens und Behandlung des gemeindlichen Leerrohrnetzes. Einführung eines Gemeindeinformationsblattes, Beratung und Beschlussfassung. Zentrales Landkreisarchiv, Beratung und Beschlussfassung über Interesse der Gemeinde an der Einrichtung. Marketingoffensive Bayerischer Wald ab 2015, Beratung und Beschlussfassung über die Fortführung der Finanzierungsverpflichtung. Baugebiet Wegern III, Beratung und Beschlussfassung über Hausnummernzuteilung. Einleiten von Niederschlagswasser aus einem Teilbereich der Bundesautobahn A3 in den Bogenbach durch den Freistaat Bayern, Stellungnahme der Gemeinde. Bestellung eines Vertreters als Mitglied in die Schulverbandsversammlung. Auftragsvergabe Restaurierungsarbeiten Kriegerdenkmal Hunderdorf. Friedhofssatzung, Beratung und Beschlussfassung über den Neuerlass. Satzung zur Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Bestattungseinrichtung, Beratung und Beschlussfassung über den Erlass der 2. Änderungssatzung. Stellungnahmen zu Bauplänen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2014


Elf neue Ministranten
Am Samstagabend wurden elf neue Ministranten in die große Ministrantengemeinschaft der Pfarrei Sankt Nikolaus in Hunderdorfaufgenommen. Dekan Pater Martin Müller sagte, dass der Blick bei jedem Gottesdienst auf Jesus Christus gehe und die neuen Ministranten nun zu einem großen Teil Menschen gehören, die zeigen möchten, dass sie zu Christus gehören. In seiner Predigt führte Pater Martin fort: „Wir alle dürfen an seinem Reich teilhaben.“ Überall, wo Menschen in Gemeinschaft leben, werde spürbar, dass wir einen Glauben und eine Hoffnung haben, sagte Pater Martin und er stellte fest, dass dieGemeinschaft, die auf dem Weg unterwegs sei, Kirche heiße. Er erinnerte an das Motto der diesjährigen Erstkommunion, aus deren Reihen die neuen Ministranten sich hervorgetan haben, „Jesus gibt uns Aufwind“. „Dies will uns sagen, dass wir mit Jesus im Herzen auf unser Leben schauen, neu in diese Freundschaft hineinwachsen und mit seiner Botschaft leben können“, erklärte Pater Martin. Die Oberministranten Christina Knott und Gregor Gall forderten dann die neuen Messdiener Michael Aumer, Leni Härtenberger, Fiona Hagn, Theresa Heilbrunner, Emilia Herrnberger, Lara Krompietz, Anna Penzkofer, Elias Semmelmann, Leon Söldner, Sophie Wintermaier und Elisa Zimmerer auf, vor den Altar zu treten, und sie antworteten: „Hier bin ich.“ Im Anschluss an die Ministrantenaufnahme traf man sich noch zum geselligen Beisammensein und Kennenlernen in der Schulmensa. — Bild: Die neuen Ministranten, dahinter Dekan Pater Martin Müller und die Oberminstranten Christina Knott lind Gregor Gall. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2014


Schüler lesen für Schüler
Aktionen zum Vorlesetag an der Schule
Hunderdorf.
(as) Dass man auf einen Einsatz als Akteur am Vorlesetag nicht warten muss, bis man ein ganz „Großer“ ist, zeigten Sechstklässler der Mittelschule. Bei den Vorbereitungen auf den bald stattfindenden Vorlesewettbewerb hatte Klassenleiterin Ille-Müller die Idee, die Schüler in die bundesweite Aktion Vorlesetag einzubinden und als Lesepaten fungieren zu lassen. Die Erstklässler freuten sich über das Angebot und fanden sich in der Bibliothek ein. Jeder der Mittelschüler nahm ein bis zwei Leseanfänger unter seine Fittiche, man suchte sich bequeme Plätzchen hier oder im angrenzenden Aufenthaltsraum und los ging’s mit dem Lesen. Es war ein schöner Augenblick, so viele Kinder bei der einträchtigen Beschäftigung mit Büchern zu erleben. Die Kleinen tauten bald auf, stellten Zwischenfragen und ein Erstklässler, der sich schon als richtiger Leseprofi erwies, übernahm dann auch schon mal die Vorleserrolle. So manche Geschichten waren zu schnell zu Ende – gut, dass in der Bibliothek genügend Nachschub zu finden war.
Alle Erst- und Zweitklässler und die Schüler der Kombiklasse, die nicht in den Genuss dieser ganz persönlichen Patenschaft kommen konnten, gingen auch nicht leer aus. Der 3. Bürgermeister Max Höcherl, Daniela Weiß vom Freundeskreis der Bibliothek und Gemeinderätin Iris Hartmann besuchten die Kinder in ihren Klassen und sorgten dort für Hörvergnügen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2014


Frisch und gesund
Schule beteiligt sich am EU-Fruchtprogramm
Hunderdorf.
(ta) Auch die Grundschule Hunderdorf nimmt seit diesem Schuljahr am Schulfruchtprogramm der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft teil. Initiiert und in die Wege geleitet wurde das Projekt von Agnes Heilbrunner, Elternbeiratsmitglied im Schuljahr 2013/14 und diesjährige Vorsitzende des Elternbeirats der Grundschule Hunderdorf. Einmal pro Woche erhalten die Kinder ein großes Tablett mit Früchten und eines mit Rohkost zur Pause. Gewaschen, geputzt, in handliche Bissen geschnitten und aufgetischt wird der gesunde Pausensnack von engagierten Eltern und auch Großeltern.

Engagierte Eltern und Großeltern schneiden das Obst und Gemüse in handliche Stückchen.

Am Schulfrucht-Tag ist jeweils ab 8 Uhr morgens mindestens ein Dreier-Team von Eltern damit beschäftigt, die von einem regionalen Biokisten-Anbieter gelieferte Ware schneiden das Obst und zu verarbeiten. Pünktlich zur Pause werden die von der Ökokiste Kößnach gelieferten und mundgerecht vorbereiteten Bissen vor die einzelnen Klassenzimmer gestellt oder von den Klassen abgeholt. Nach Auskunft der Schüler kommt die Erfrischung ganz gut an.
Das von der EU und aus Landesmitteln geförderte bayerische Schulprogramm soll die Wertschätzung von Obst und Gemüse steigern und die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2014


Silbermünze der Gemeinde
Die Gemeinde Windberg zeichnet besondere Erfolge mit Silbermünze aus. Die Bürgerversammlung wählte Bürgermeister Hans Gstettenbauer als Rahmen, um die Leistungen der 1. Stockschützen-Mannschaft des SV Windberg zu würdigen. „Die sportlichen Erfolge des Teams in der Sommersaison auf Asphalt, gipfelten in drei Aufstiegen in drei Jahren in die Landesliga (2013) über die Oberliga (2014) in die Bayernliga (2015), der dritthöchsten Liga in Deutschland“, bilanzierte das Gemeindeoberhaupt anerkennend und verwies zudem auf zwei weitere Aufstiege der Stockschützen im Winter auf Eis 2012 und 2013 von der – zwischenzeitlich aufgelösten – Oberliga in die Bayernliga. Ob dieser besonderen Ergebnisse zeichnete Gstettenbauer die Stockschützen Alfred Auerbacher, Thomas Hornberger, Gerhard Mühlbauer, Hans Riepl und Erwin Schießl mit der Silbermünze der Gemeinde aus und wünschte weiteren sportlichen Erfolg.
Eine Ehrung mit der großen Silbermünze der Gemeinde wurde auch Franz Xaver Zwickenpflug, Staudach, zuteil. Bei der Verleihung des Straubinger Meisterpreises durch die Kreishandwerkerschaft Donau-Wald war Zwickenpflug zweitbester Absolvent der Meisterprüfung im Metallbauer-Handwerk und gehörte zu den insgesamt drei Preisträgern. „Diese Leistung verdient auch unsere Anerkennung“, lobte Gstettenbauer und unterstrich die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks im Allgemeinen. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2014


50 Jahre bei der CSU
Da er bei der Jahreshauptversammlung aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, wurde der Gastwirt Josef Baier vor Kurzem für seine 50-jährige Mitgliedschaft im CSU-Ortsverband Hunderdorf in einer nachträglichen Feierstunde geehrt. Zur Ehrung stellten sich CSU- Ortsvorsitzender Peter Henke und die CSU-Gefährten Bürgermeister Hans Hornberger, zweiter Bürgermeister Helmut Kronfeldner und dritter Bürgermeister Max Höcherl ein. Gemeinsam überreichten sie Baier eine Urkunde und hefteten die Ehrennadel in Gold mit Stein an sein Revers. Josef Baier habe stets mit Rat und Tat hilfsbereit zur Seite gestanden und gehörte auf der CSU-Liste von 1972 bis 1990 dem Gemeinderat Hunderdorf an. In diesen 18 Jahren kommunalpolitischer Arbeit habe er sich stets für die Weiterentwicklung der Gemeinde eingesetzt. Sodann wusste der Geehrte so manche Anekdoten aus dem politischen Leben in und um Hunderdorf zu erzählen, die sich vor, während und nach der Gebietsreform im Jahre 1978 zugetragen hatten. – Bild: CSU-Ortsvorsitzender Peter Henke (Zweiter von links), Bürgermeister Hans Hornberger (rechts) und stellvertretender Bürgermeister Helmut Kronfeldner (links) ehrten Josef Baier. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2014


Hochwasser geht alle an
Ausstellung: Ein Jahr nach der Flut
Windberg.
(ws) „Wie kommt man in einem Bergdorf wie Windberg eigentlich dazu, sich mit dem Thema Hochwasserschutz zu beschäftigen?“ Mit dieser Frage eröffnete Frater Felix Biebl OPraem, der Pädagogische Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg, am Dienstag die Ausstellung Hochwasserschutz „Damit ein Naturereignis nicht zur Katastrophe wird“, zusammengestellt vom Landesamt für Umwelt in Augsburg. Bei der Eröffnung waren neben Vertretern der Prämonstratenser-Abtei und Besuchern aus der Region, auch etwa 60 Jugendliche aus Deggendorf gekommen. Allen wurde schnell klar, dass auch außerhalb vom Hochwasser-Risiko-Gebiet eine Beschäftigung mit diesem Thema lohnenswert ist.

Eröffnung der Ausstellung in der Jugendbildungsstätte Windberg. (Foto: ws)

Im Jahr 2013 habe sich die Jugendbildungsstätte im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung mit der Donau und ihren Zuflüssen beziehungsweise den Einflüssen von Mensch und Natur auf die Fließgewässer beschäftigt. Überschattet wurde dieses Projekt von der Flutkatastrophe in Deggendorf im Sommer letzten Jahres. „Für uns war klar, dieses Ereignis kann an uns als Bildungseinrichtung nicht spurlos vorübergehen. Das erfordert schon unsere christliche Werthaltung, die uns zu Solidarität aufruft“, so Bildungsreferent Franz-Xaver Geiger in seinen Erläuterungen zur Durchführung des Projektes „Ein Jahr nach der Flut – Bewältigung und Verhaltensänderung“, gefördert durch das Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz. Auch wenn konkrete zupackende Hilfe im Bildungsbereichnicht ohne Weiteres möglich sei, so könnten doch über pädagogische Aufbereitung des Themas Hochwasser und vor allem über Betroffenheits-Partnerschaften, Impulse zum Erreichen der Projektziele, Bewältigung und Verhaltensänderung gesetzt werden.
Ein wichtiger Baustein war der Donau-Botschafter-Austausch im April. Bei dieser Jugendbildungsmaßnahme besuchten Schüler aus Gundelfingen/ am Donauzufluss Brenz in Schwaben, mit Frater Felix und Franz-Xaver Geiger von der Flut betroffene Kinder und Jugendliche der Mittelschule Theodor Heuss aus Fischerdorf und Umgebung.
Gemeinsam bearbeitete man in Windberg und im Schiffmeisterhaus in Deggendorf die Ursachen und Auswirkungen von Flutkatastrophen und die jeweils persönlichen Erlebnisse. „Das waren drei sehr bewegende Tage, die uns alle zum einen sehr nachdenklich gestimmt haben, aber auch ganz viel Mut und Tatkraft haben spüren lassen, dass es auch nach so einer Katastrophe wieder weitergehen kann“, so Geiger.
Um die Erkenntnisse und Ergebnisse des Projekts „Ein Jahr nach der Flut“ zu bündeln und abzuschließen wird noch bis Montag, 15. Dezember, in den Räumen der Jugendbildungsstätte die Ausstellung zum Thema Hochwasserschutz gezeigt. Alle Interessierten sind jeweils Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr willkommen, der Eintritt ist frei. Ergänzt wird diese Ausstellung durch eine Dokumentation des Windberger Projekts.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2014


SPD hält Jahresrückblick
Bürgermeister Peter Bauer aus Irlbach referiert
Hunderdorf.
(sd) Der SPD Ortsverein ließ im Gasthaus Solcher in Ehren im Rahmen einer öffentlichen Mitgliederversammlung das politische Jahr Revue passieren. Der SPD-Ortsvorsitzende Stefan Diewald freute sich über die zahlreich anwesenden Mitglieder. Referent des Abends war der Irlbacher Bürgermeister Peter Bauer.
Die Hunderdorfer SPD kann auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Die Kommunalwahlen im März verliefen mit einem beachtlichen Ergebnis äußerst positiv. Fast jede dritte Wählerstimme konnte die Liste der SPD und Parteilosen Wählergemeinschaft für sich gewinnen. Dieser große Vertrauensbeweis ist der Auftrag für die SPD/PWG-Gemeinderatsfraktion, sich für die Bürgerbelange und die Zukunft der Gemeinde Hunderdorf einzusetzen, „Wir greifen nicht nur unsere Themen aus dem Wahlkampf auf, sondern tragen alle sinnvollen Entscheidungen mit“, so Stefan Diewald. Die Installation eines Jugend- und Kulturausschusses wurde genauso beantragt, wie die Einführung eines Hunderdorfer Gemeindeboten. Die Gemeinderäte haben auch eine Kontrollfunktion gegenüber dem Bürgermeister und der Verwaltung zu erfüllen. In diesem Bereich wird die Fraktion aktiv, wenn es notwendig erscheint.
Mit den Informationsständen auf den Hunderdorfer Märkten stellte sich die SPD den Bürgern und deren Anliegen. Dabei wurden neben Landtagsfahrten im Frühjahr, im Herbst drei Gutscheine für Hubschrauberrundflüge verlost. Nach dem Essen referierte Bürgermeister Peter Bauer über die ILE Gäuboden und deren Konzept der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Gemeindeverwaltung. Mit einem Kurzfilm über die Entstehung der ILE Gäuboden, leitete Bauer seinen Power-Point-Vortrag ein. Die vier Verwaltungseinheiten, die Gemeinden Leiblfing und Oberschneiding sowie die Verwaltungsgemeinschaften Aiterhofen/Salching und Straßkirchen/Irlbach, haben sich in den Bereichen der Gemeindeverwaltung Standesamt, Personalverwaltung, Rentenantragsstelle sowie Steuerveranlagung neu strukturiert. Diese Aufgaben sind nun auf einzelne Verwaltungen zentralisiert. So werden alle den Bereich Personalverwaltung betreffenden Angelegenheiten in der Gemeinde Straßkirchen/Irlbach bearbeitet. Die Mitgliedsgemeinden erhoffen sich davon einerseits Kosteneinsparungen und erhöhte Effizienz, anderseits mehr Qualität bei der Aufgabenbewältigung.
Bauer beantwortete im Anschluss des Vortrags viele Fragen und zeigte auf Wunsch den Stand des Breitbandausbaus seiner Gemeinde auf. Diewald bedankte sich beim Referenten für den Einblick in die ILE Gäuboden und in seine Heimatgemeinde Irlbach. Die SPD Mitglieder und parteilosen Zuhörer fanden den Blick über den Gemeindebereich Hunderdorf hinaus sehr interessant und informativ.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2014

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