2012# 07

Beim Kirta-Fest waren wieder die Oldtimer unterwegs
Steinburg.
Der Steinburger Johanni-Kirta fand am Wochenende statt. Die FFW Steinburg war wiederum Organisator des Festes. Am Sonntagvormittag zelebrierte Pfarrer Martin Müller den Kirchweihgottesdienst beim FFW-Gerätehaus. Der Messfeier schloss sich eine Fahrzeugsegnung an.

Zahlreiche Oldtimer waren bei der Kirta zu bestaunen.

Dann war Festbetrieb und auch Gelegenheit zum Mittagstisch. Viele fleißige Hände der Feuerwehrler und weiterer Helfer sorgten mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl.
Das Oldtimertreffen am Sonntag war ein voller Erfolg. 105 Fahrzeuge, vorwiegend Traktoren, stellten dabei Oldtimerfreunde und Oldtimerclubs aus nah und fern zur Besichtigung aus. Die Fahrer der fünf schönsten Oldtimerfahrzeuge wurden mit Sachpreisen ausgezeichnet. Weiterhin erhielt jeder Teilnehmer eine

Nachmittags starteten die Oldtimerfahrzeuge zu einer Ortsrundfahrt. (Fotos: xk)

Maß Bier oder ein alkoholfreies Getränk. Die Oldtimer fanden bei freiem Eintritt das entsprechende Interesse der zahlreichen Besucher, die die Oldtimerschau als „super“ bezeichneten. Um 14 Uhr wurde dann eine Oldtimerparade durch Steinburg gestartet.
Das Kirchweihfest begann bereits mit dem Festbetrieb am Samstagabend. Dabei wurde auch das  Dartturnier für Firmen-, Vereins-‚ und Privatmannschaften gestartet und der Ortsmeister ermittelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.2012


Bebauungsplan „Lindfeld II“ liegt aus
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat Hunderdorf hat für die Grundstücke Flurnummer 73 und 30/7 (Teilfläche) die Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplanes „Lindfeld II“ beschlossen. Es folgt nunmehr im Aufstellungsverfahren die öffentliche Auslegung. Der Bebauungsplanentwurf mit integriertem Grünordnungsplan liegt von Montag, 9. Juli, bis Donnerstag, 9. August, während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Sollacher Straße 4, 94336 Hunderdorf, Zi.-Nr. 4, zur öffentlichen Einsicht aus. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Während der Auslegung ist Gelegenheit zur Äußerung gegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.07.2012


Vorbereitungsmesse
Hunderdorf.
(hk) Im Hinblick auf das 75-jährige Kirchenjubiläum der Pfarrkirche Sankt Nikolaus findet am Samstag, 7. Juli, um 18 Uhr ein weiterer Vorbereitungsgottesdienst statt. Als Prediger zum Thema „Unsere Kirche – Als Volk Gottes unterwegs“ konnte Frater Philipp Schmidbauer vom Kloster Windberg gewonnen werden. Musikalisch umrahmt diesen Gottesdienst der Kirchenchor.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.07.2012


Raum neu gestaltet
Derzeit sind 35 Kinder in der Mittagsbetreuung
Hunderdorf.
(ws) Die Renovierung und Neumöblierung des Raumes für die Mittags- und Hausaufgabenbetreuung in der Grundschule Hunderdorf konnte Mitte Juni abgeschlossen werden. Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister von Windberg Hans Gstettenbauer, sowie der Hunderdorf er Bürgermeister Hans Hornberger zeigten sich bei der Besichtigung am Dienstag erfreut über den wunderschön neu gestalteten Raum. Auch die Kinder waren begeistert und fühlen sich hier sichtlich wohl.

Bürgermeister Hans Hornberger, Gaby Obermeier, Hausmeister Leo Reiner, Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer, Erika Schießl, Rektor Kornel Klar (von links) und einige Kinder zeigten sich über den neu renovierten Raum begeistert. (Foto: ws)

Die Mittagsbetreuung in der Schule in Hunderdorf besteht seit 1996 und seit 2008 ist auch die Hausaufgabenbetreuung dazugekommen. Um den vorhandenen Raum dafür in Zukunft schöner, freundlicher und gemütlicher zu gestalten,hat man sich entschlossen, diesen zu renovieren und zu verändern. Dies war aber nur mit viel Unterstützung, Teamarbeit und Eigenleistung möglich.
Die Mittagsbetreuerinnen Gaby Obermeier, Erika Schießl und Margit Grimm habe etwa 52 Arbeitsstunden unentgeltlich geleistet für das Nähen der Vorhänge, die Organisation, für Ein- und Ausräumen und mehr. Der Haushaltschulverband kaufte Teppiche, einen Sitzsack, eine Kuschelecke, ein großes Regal, eine Hakenleiste für die Garderobe, ein Regal, zwei Stühle und ein schnurloses Telefon. Der Malerbetrieb Obermeier aus Hunderdorf hat die kompletten Malerarbeiten kostenlos durchgeführt, und dies bereits zum zweiten Mal.
Der Möbeltransport wurde von der Firma HMS Obermeier kostenlos übernommen, die Vorhangstoffe stiftete die Firma Iwanow aus Neukirchen. Frau Gaby Obermeier bedankte sich recht herzlich für die Unterstützung und Hilfe durch den Schulverband, Schulleiter Kornel Klar und Gemeindemitarbeitern. Aber auch die Hausmeister Herr Reiner und Frau Madl sowie alle Kinder haben fleißig und mit viel Geduld mitgeholfen. Die zurzeit 35 Kinder haben nun einen wunderschönen, freundlichen und gemütlichen Raum für ihre Mittags- und Hausaufgabenbetreuung, in dem sie sich sichtlich wohlfühlen. Für das nächste Schuljahr liegen bis jetzt 28 Anmeldungen für die Mittagsbetreuung vor. Es besteht für die Kinder auch die Möglichkeit, ein Mittagessen in der Aula einzunehmen.
Die Aktion „Mittagsbetreuungsraum renovieren“ zeigt wieder einmal, was durch Teamarbeit alles möglich ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.07.2012


30 Jahre Vorsitzende des Frauenbundes
Angela Söldner ausgezeichnet — Mitglieder bei Jahreshauptversammlung geehrt
Hunderdorf.
(hk) Am Mittwochabend hielt der Frauenbund im Gasthaus Baier-Edbauer seine Jahresversammlung ab. Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Ehrung von Angela Söldner, für ihre 30-jährige Tätigkeit als Vorsitzende. Der Geistliche Beirat, Dekan Pater Martin Müller, sprach ihr dafür Dank und Anerkennung aus. Die Diözesan-Vorsitzende Elisabeth Popp betonte, dass Angela Söldner den Zweigverein geführt und zusammengehalten habe. Stellvertretende Vorsitzende Reserl Mauthner sagte in ihrer Laudatio: „Du warst immer der Motor aller Aktivitäten und konntest immer auch Helferinnen zum Mitmachen begeistern.“

Die geehrten Mitglieder, zusammen mit Angela Söldner (mit Blumenstrauß) für ihre 30-jährige Vorstandschaft im Frauenbund. (Foto: hk)

Zu Beginn der Versammlung bedankte sich Angela Söldner bei allen Mitgliedern für ihr Mittun bei allen Unternehmungen des Frauenbundes und bei den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Auch dem Geistlichen Beirat Dekan Pater Martin Müller dankte sie für die Unterstützung.
In seinen einführenden Worten zur Ehrung von Angela Söldner für ihre 30-jährige Arbeit als Vorsitzende des Frauenbundes sagte Pater Martin, dass der Frauenbund ein sehr großer Verband in der Pfarrgemeinde sei und meinte, dass es ein Werk von vielen sei, aber letztendlich habe Angela Söldner in der Zeit ihres Wirkens viel aufgebaut. Dafür dankte er im Namen der Pfarrgemeinde. Die stellvertretende Vorsitzende Reserl Mauthner hob in ihrer Laudatio hervor, dass Angela Söldner eine couragierte Frau sei, denn als sie 1982 dem Frauenbund beitrat, übernahm sie gleich das Amt der ersten Vorsitzenden und habe nun 30 Jahre das Beste gegeben, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Abschließend meinte die Laudatorin: „Heute bleibt uns nur zu sagen: Wir danken dir für deinen Einsatz und deiner Freude am Tun für den Frauenbund.“ Reserl Mauthner und Pater Martin überreichten dann im Namen der Pfarrgemeinde und des Frauenbundes eine holzgeschnitzte Figur der heiligen Elisabeth, der Schutzpatronin des Frauenbundes, und einen Blumenstrauß.
Söldner war überwältigt
Elisabeth Popp, die Vorsitzende des Diözesanverbandes, sagte, dass sie gerne nach Hunderdorf gekommen sei, denn 30 Jahre Verantwortung für einen Verein zu tragen sei Anlass um ein herzliches Vergelt’s Gott auszusprechen. „Sie sind aktiv und stellen ihre Kraft und ihre Zeit zur Verfügung“, betonte die Diözesan-Vorsitzende und stellte fest, dass sie auch eine kontinuierliche Ansprechpartnerin für den Diözesanverband sei. Als Zeichen der Wertschätzung sprach sie die Glückwünsche des gesamten Diözesanvorstandes aus und überreichte Angela Söldner neben einer Ehrenurkunde auch eine Chronik des Diözesanverbandes und den Ehrenamtsnachweis Bayerns.
Die Vorstandsmitglieder Anita Kronfeldner und Jutta Hacker trugen dann Anekdoten über Angela Söldner vor, bevor abschließend ein Chor mit einer musikalischen Aufwartung die Gratulationsreigen abschloss.
Angela Söldner war überwältigt und erfreut über die Ehrung und meinte, dass es nur möglich war 30 Jahre als Vorsitzende zu arbeiten, weil stets alles gepasst habe und sie von Helferinnen unterstützt wurde. Nach der Ehrung der Vorsitzenden folgte die Fortführung der Jahreshauptversammlung mit dem Rechenschaftsbericht der Schriftführerin Hildegard Kricke und dem Kassenbericht von Gertraud Holzapfel.
Beim Tagesordnungspunkt Mitgliederehrungen oblag es wiederum der Diözesan-Vorsitzenden Elisabeth Popp, zwei besondere Ehrungen vorzunehmen. Gertraud Holzapfel wurde für ihre langjährige Tätigkeit als Schatzmeisterin mit der goldenen Ehrennadel des Diözesanverbandes ausgezeichnet und Hildegard Klicke erfuhr diese Ehrung für ihre langjährige Tätigkeit als Schriftführerin und für ihre Pressearbeit.
Mitglieder geehrt
Zusammen mit Pater Martin und Elisabeth Popp konnte dann die Vorsitzende noch weitere Mitglieder für ihre Treue zum Verein ehren. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden mit der silbernen Ehrennadel Maria Baumgartner, Gabriele Hagn, Christa Engl und Monika Ostermeier ausgezeichnet. Eine Urkunde für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten: Maria Sehiederer, Anni Kraus und Maria Höpfl und ebenfalls eine Urkunde erhielten mehrere Mitglieder für zehn- und 15-jährige Mitgliedschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.07.2012


Vorbereitungsmesse
Hunderdorf.
(hk) Im Hinblick auf das 75-jährige Kirchenjubiläum der Pfarrkirche Sankt Nikolaus findet am Samstag, 7. Juli, um 18 Uhr ein weiterer Vorbereitungsgottesdienst statt. Als Prediger konnte Frater Philipp Schmidbauer vom Kloster Windberg gewonnen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.07.2012


25-jähriges Dienstjubiläum
25 Jahre beim Wasserzweckverband Bogenbachtalgruppe, Sitz Hunderdorf ist Reinhold Beck. Der Vorsitzende des Wasserzweckverbandes, Bürgermeister Heinrich Stenzel aus Mitterfels, gratulierte dem Dienstjubilar am Donnerstag bei einer Feierstunde im Gasthaus Plötz-Schlecht. Wie der Verbandsvorsitzende ausführte, wurde Reinhold Beck am 1. Juli 1987 beim Wasserzweckverband eingestellt. Von 1991 bis 1993 absolvierte Beck den Wassermeister- Lehrgang in Rosenheim und erhielt im März 1993 den Meisterbrief zum „staatlich geprüften Wassermeister“. Wie Stenzel betonte, sei Reinhold Beck mit dem Wasserzweckverband stark verbunden. Man könne sagen: „Mit ihm und natürlich der Geschäftsführung steht und fällt das Ansehen des Zweckverbandes. In den 25 Jahren habe sich Wassermeister Beck ein großes Fachwissen angeeignet um das Wassernetz und bei den Tiefbrunnen. Er kennt alle Schwächen und Stärken der Versorgungsanlagen und habe viel Erfahrung von seinem Vater, dem früheren Wasserwart, sammeln können“, resümierte der Verbandschef. Voller Einsatz sei von Reinhold Beck stets gefragt bei unvorhergesehenen Problemen, die nicht nur während der Regelarbeitszeit, sondern auch nach Feierabend oder auch am Wochenende gelöst werden müssen. Ein besonderes Dankeschön richtete der Redner auch an Ehefrau Petra Beck für ihr Verständnis gegenüber der vielfältigen Einsatztätigkeit ihres Mannes. Für den tatkräftigen Einsatz, die Arbeitsleistung und seine Loyalität zollte Stenzel im Namen des Werkausschusses und der Verbandsmitglieder ein dickes Lob. In Anerkennung der verdienstvollen Leistungen in den vergangenen 25 Jahren überreichte Stenzel eine Dienstjubiläums-Ehrenurkunde. Geschäftsführer Gerhard Scherz wartete zudem mit einem Jubiläumspräsent auf und unterstrich dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit im Verband für eine gesicherte Wasserversorgung in den Verbandsgemeinden. – Bild: Reinhold Beck (Zweiter von rechts) wurde mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.2012


Vorbei ist für dich aller Schmerz,
schlaf wohl, du liebes Mutterherz
Du hast in deinem ganzen Leben
das Beste nur für uns gegeben.

Nach Gottes heiligem Willen verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Rosa Häusler
geb. 6. Juni 1930 gest. 8. Juli 2012
Haselquanten, Recksberg, Holzbuch, Stamsried, Irensfelden, Lindfeld, den 10. Juli 2012
In Liebe und Dankbarkeit:
Franz Xaver Häusler, Sohn mit Ilse
Anton Häusler, Sohn mit Maria
Martina Stauber, Tochter mit Josef
Rosemarie Protschka, Tochter mit Hubert
Willi Häusler, Sohn mit Petra
Deine Enkel:
Gerhardt mit Andrea
Elke mit Gerhard
Peter mit Erika
Michael mit Melanie
Tanja mit Markus
Nina mit Martin
Christian, Matthias und Christoph
Deine Urenkel:
Emily, Robin, Lena, Micha und Lukas
Johann Kraus, Bruder mit Familie
Martha Falter, Schwägerin mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung heute, Dienstag, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Donnerstag, den 12. Juli 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.07.2012


Eine fast vergessene Berühmtheit
Der Gymnasiallehrer Dr. Josef Saller schrieb Oberalteicher Geschichte

Ganz hinten in der Südwestecke des Oberalteicher Friedhofs, idyllisch gelegen, befindet sich das Grab eines berühmten Oberalteichers, des Gymnasiallehrers Dr. Josef Saller. Bescheiden steht auf dem granitenen Steinkreuz „Familie Dr. Sepp Saller“. Er war ein Sohn der zahlreichen Zimmennannsfamilie Saller aus Furth. Wie das Familienfoto aus dem Jahre 1930 zeigt, hat die Saller-Mutter, eine geborene Feldmeier aus Furth, eine ganze Fußballmannschaft von Kindern auf die Welt gebracht. Josef ist der Zweite von rechts, 1908 geboren.

Familienfoto der Familie Saller von Furth aus dem Jahre 1930.

Unter diesen Umständen waren es bescheidene Verhältnisse, die auf dem Saller-Anwesen herrschten. Bei der Zimmerei war auch ein landwirtschaftliches Anwesen.
„Bettelstudent“ in Straubing
Obwohl der Sohn Josef sich schon an der Volksschule als sehr begabt herauskristallisierte und die Lehrer ihn auf dem Gymnasium sehen wollten, war es schwierig, ihn am Humanistischen Gymnasium in Straubing unterzubringen. Schließlich gab es ja damals auch noch Schulgeld, das monatlich zu zahlen war. So war Saller Sepp, wie viele andere begabte Schüler auf die Unterstützung anderer angewiesen und war „Bettelstudent“. Das Gymnasium schaffte er meisterhaft. Einer seiner Klasskameraden am „Huma“ und zeitlebens ein guter Freund von Sepp war der spätere Landvolkseelsorger Josef Niedermaier von Heilbrunn bzw. Leiblfing, der auch bei der Beerdigung des mit 66 Jahren verstorbenen Freundes am 30. Dezember 1974 mitzelebrierte.
Nach dem erfolgreichen Abitur studierte Josef Saller und promovierte. Seine Doktorarbeit betitelte er „Straubing und Umgebung im Österreichischen Erbfolgekrieg“. Er interessierte sich aber auch sehr für die Geschichte seiner Heimatpfarrei Oberalteich und des Benediktinerklosters.
„Plauderei des Kirchturms“
Im Jahre 1932 fasste er die Geschichte des Klosters im Straubinger Tagblatt zusammen unter dem Titel ,„Plauderei des Kirchturms von Oberalteich“. Vier Zeitungsseiten umfasste der Bericht in der Heimatbeilage, der viele fast vergessene geschichtliche Einzelheiten beinhaltet hat. Dr. Saller ging in dieser Plauderei zwar auch Von der legendären Gründung des Klosters im Jahre 731 aus, die zwar angezweifelt wird, aber auf die sich die Mönche stützten und deshalb 1731 eine große Jahrtausendfeier hielten. Es wäre nützlich, wenn dieser Zeitungsbericht nach so langer Zeit wiederholt werden könnte, da fast niemand mehr lebt, der ihn noch kennt.

Das Saller-Grab im Friedhof von Oberalteich.

Die segensreiche Tätigkeit Dr. Sallers wurde unterbrochen durch die Einziehung zur Wehrmacht, den Krieg überlebte er und konnte dann am Gymnasium, heute „Johannes-Turmair-Gymnasium“, an das Dr. Saller früher selbst gegangen war, ab 1947 unterrichten bis 1970.
Auch seine Frau Barbara, die hochbetagt noch in Straubing lebt, war angesteckt von der Arbeit ihres Mannes.
Nach dessen frühem Tod am 27. Dezember 1974 verlegt sie sich auf die Erforschung der alten Steinkreuze im Landkreis Straubing-Bogen, dehnte aber später die Erforschung auch auf die alten Kapellen, Wegkreuze und Marterl auf, die noch bestehen, hielt viele Vorträge darüber und fasste die mit vielen Fotos bereicherten Ergebnisse in gedruckten Heften zusammen. So haben der Landkreis Straubing-Bogen, der Historische Verein von Straubing und vor allem auch Oberalteich dem Ehepaar Saller viel zu verdanken. Aber wie es eben ist, vergisst die Welt schnell ihre verdienten Leute.
Hans Hofmann
Quelle: Bogener Zeitung, 13.07.2012


Gemeinderat stimmt Edeka-Markt zu
Keine Bauleitplanung für neuen Rewe-Standort an der Bahnhofstraße
Hunderdorf.
(xk) Schwerpunkt der kürzlich im Rathaus in Hunderdorf abgehaltenen Gemeinderatssitzung war das vorliegende Baugesuch zur Nutzungsänderung einer bestehenden Lagerhalle für den Einzelhandel und Erweiterung mit Stellplätzen im Gewerbepark für einen Edeka-Markt. Zu diesem Projekt wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Einmütig wurde dagegen ein Bauleitplanungsverfahren für einen neuen Rewe-Großmarkt an der Bahnhofstraße abgelehnt. Diese beiden Tagesordnungspunkte fanden auch das Interesse von rund 20 Zuhörern.
Bürgermeister Hans Hornberger gab eingangs zum einen das eingereichte Baugesuch der „Gewerbepark Hunderdorf AG“ (Unternehmensgruppe Buchbauer) zur Nutzungsänderung der vormaligen Discohalle im Gewerbepark für einen Edeka-Markt mit einem Vollsortiment von 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie zusätzlichem abgeschlossenen Getränkemarkt mit Bäckerei/Caf6 zur Kenntnis. Zum Anderen lag die Anfrage und Entwurfskonzeption der Unternehmensgruppe Kiermeier für die Einleitung eines neuen Rewe-Marktes etwa in der gleichen Größenordnung an der Bahnhofstraße, im Anschluss an die Kläranlagenzufahrt in Richtung Hofdorf vor.
Mitarbeiter kamen zu Wort
Nach ausgiebiger Erörterung, in dem entgegenkommend auch die Zuhörer und die jetzigen Rewe-Marktbeschäftigten ausgiebig zu Wort kamen, entschied der Gemeinderat, dem vorliegenden Baugesuch für den Edeka-Markt das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Für dieses Vorhaben lag allgemein bereits in kleinerer Ausführung ein genehmigter Vorbescheid aus dem Jahre 2007 für den damaligen Dobau-Eigentümer vor, von dem die Unternehmensgruppe Buchbauer auch den gesamten Gewerbepark erworben hat.
Wie Bürgermeister Hans Hornberger ausführte, sei diese Entscheidung nicht gegen den bisherigen Rewe-Markt zu betrachten, dessen weiterer Bestand nahe der Ortsmitte positiv für Hunderdorf gesehen werde. Hier sei Bauträger die Stoffel-Unternehmensgruppe. Vielmehr bedeute der neue Großmarkt eine Aufwertung für das künftige Grundzentrum Hunderdorf und derzeitig sei nach dem Landesentwicklungsprogramm nur ein Markt für Hunderdorf in der Größenordnung von 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche genehmigungsfähig.
Verkehrslärm gefürchtet
Wie Rewe-Beschäftigte vorbrachten, befürchten sie die Schließung des jetzigen Marktes und der Verlust ihrer Arbeitsplätze. Angrenzende Anwohner an dem geplanten neuen Rewe-Markt an der Bahnhofstraße, der stark befahrenen Staatsstraße 2139, befürchteten wiederum eine noch größere Beeinträchtigung durch Verkehrslärm. Eine Anfrage aus dem Gemeinderat bezog sich auf etwaige noch gegebene – derzeit eingeschränkte – Entwicklungsmöglichkeiten am jetzigen Rewe-Standort.
Das gemeindliche Einvernehmen könnte rechtlich haltbar nur aus besonderen bau- und planungsrechtlichen Gründen nicht erteilt werden, wobei markt- und wettbewerbsmäßige Gründe nicht stichhaltig sind: Dass ein vorhandenes Gebäude im Gewerbepark direkt an der Staatsstraße umgenutzt wird und hierfür auch die Parkplatzflächen bereits vorhanden sind, sprach für das Edeka-Projekt. So hatte die Entwurfskonzeption für die Einleitung der Bauleitplanung eines neuen Rewe-Marktes an der Bahnhofstraße auf einer beplanten Flächenbeanspruchung von rund 8000 Quadratmetern keine Chance mehr. Der Gemeinderat sprach sich dagegen aus. Mit den Baugesuchen auf Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Bergehalle in Eglsee 4 sowie Lagerhallenneubau auf der Westseite des Gewerbeparks an der Industriestraße war der Gemeinderat einverstanden. Dann berichtete der Rathauschef über den Entwurf des Teilflächennutzungsplanes der 35 Landkreisgemeinden zum Thema „Windkraftanlagen“, der für Hunderdorf keine Konzentrationsfläche vorsieht. Nach Vorliegen des Ergebnisses der vorgezogenen Behördenbeteiligung wird der Gemeinderat diese erörtern und die Ergebnisse werden öffentlich ausgelegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.07.2012


Das ganze Dorf machte mit
Altes Gotteshaus wich vor 75 Jahren einem neuen
Hunderdorf.
(hk) Am Sonntag, 22. Juli, steht die Pfarrgemeinde Hunderdorf vor einem Höhepunkt in der Geschichte der Pfarrkirche Sankt Nikolaus. Seit nunmehr 75 Jahren haben in diesem Ort der glaubenden Gemeinde Menschen Gott ihre Sorgen und Nöte, ihre Freude und ihre Hoffnung anvertraut. Zu diesem Fest sendet das Bistum Regensburg Domkapitular Prälat Johannes Neumüller nach Hunderdorf. Durch seine Mitgestaltung des Festgottesdienstes um 10 Uhr wird der Feier ein festlicher Rahmen verliehen.

Die Hunderdorfer Sankt-Nikolaus-Kirche 1935 im Bau. Im Vordergrund die alte Kirche mit dem spätgotischen Turm. (Repro: hk)

Im Jahre 1931 war es der damalige Pfarrer von Hunderdorf, Friedrich Betthausen, der sich ernstlich mit dem Neubau einer Kirche befasste. Trotz vieler Absagen der Behörden setzte er sich durch. Er gründete einen Kirchenbauverein. Schon am Josefitag 1935 konnte der erste Spatenstich gemacht werden und der Architekt und Regierungsbaumeister K. Wirthensohn aus Regensburg kündigte am 9. Mai 1935 an, dass man mit dem Bau des Sockels  beginnen kann, dem schließlich am 29. Juni desselben Jahres die Grundsteinlegung folgte.
Vor der Silhouette der alten Kirche begannen die Maurer der Firma Josef Helmbrecht aus Oberalteich mit der Errichtung des Grundfestes und schließlich folgte am 29. Juni desselben Jahres die Grundsteinlegung.
Die ganze Gemeinde beteiligte sich an den Hand- und Spanndiensten und auch Geldspenden der Kirchengemeinde trugen wesentlich zur Finanzierung des Neubaues bei. Nachdem der Neubau der Kirche fast fertig war, wurden die Glocken der alten Kirche herabgelassen und in den östlich vorgelagerten 44 Meter hohen Turm eingebracht. Im Zweiten Weltkrieg mussten jedoch alle Glocken zum Eingießen abgegeben werden, außer der kleinen Glocke, der heutigen Sterbeglocke. 1948 und 1954 schaffte dann Pfarrer Kiermaier neue Glocken für ein neues Geläut an. Die zuständigen Behörden hatten damals zur Bedingung gemacht, die wenigen alten Stücke der alten Kirche müssten im Neubau untergebracht werden. So wurden auch die Heiligenfiguren und die Einrichtung der Sakristei in die neue Kirche übernommen. Auch die Orgel, die Pfarrer Michael Gebhard 1922 für die alte Kirche erbauen ließ, wurde in die neue Kirche übernommen. Nach dem Krieg bemühte sich Pfarrer Kiermaier um den Ankauf einer neuen Orgel. Die laufenden Reparaturen an der alten Orgel verschlangen Jahr für Jahr viel Geld. So konnte 1953 eine neue Orgel eingebaut werden, deren Finanzierung durch eine Holzsammlung unter den Waldbauern erleichtert werden konnte. Diese Orgel gehörte damals nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den größten Instrumenten des Altlandkreises Bogen.
Die Grabsteine adliger Herren vom Schloss Au und Steinburg wurden an der Außenmauer der neuen Kirche angebracht. Die alte Kirche mit dem spätgotischen Turm wurde im Winter 36/37 abgebrochen, da sie alt und zu klein geworden war. Am 30. Mai 1937 folgte dann die Konsekration durch den damaligen Bischof und späteren Erzbischof von Regensburg, Michael Buchberger.
Vieles aus dem neuen Gotteshaus hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Kanzel ist dem Ambo gewichen, von den beiden Seitenaltären ist nur noch der linke Marienaltar geblieben, die Wandfresken darüber sind übertüncht worden. Die Heiligenfiguren am Chorbogen und neben dem Altar haben an den Seitenwänden einen neuen Platz gefunden. Vor dem Hauptaltar steht heute der Volksaltar. (Quellen aus den Büchern „Aus der guten alten Zeit“ und „der Weg zum Kleinzentrum“ des. Chronisten und Ehrenbürgers von Hunderdorf, Kornel Klar senior)
Quelle: Bogener Zeitung, 19.07.2012


Pfarrkirche feiert 75-jähriges Bestehen

Die Pfarrei Hunderdorf feiert am Sonntag das 75-jährige Bestehen ihrer Pfarrkirche. (Foto: hk)

Hunderdorf. (hk) Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus kann am Sonntag ihr 75-jähriges Bestehen feiern. Dazu ist folgendes Programm vorgesehen: Um 9.45 Uhr wird der Empfang des Domkapitulars Prälat Johannes Neumüller am Kirchplatz durch die Vertreter der Pfarrgemeinde und der politischen Gemeinde stattfinden. Um 10 Uhr wird ein Pontifikal-Gottesdienst zelebriert, den der Kirchenchor, Kinderchor und die Bläser musikalisch mitgestalten.
Nach dem Gottesdienst findet im Pfarrheim ein Mittagessen mit Vertretern der Pfarrgemeinde, Ehrengästen und ehemaligen Seelsorgern statt, dem der Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde folgen wird. Um 14 Uhr wird Domkapitular Neumüller die Kinder segnen. Parallel zu den gottesdienstlichen Feiern findet in der Kirche eine kleine Fotoausstellung statt: Dekan Pater Martin Müller und die Verantwortlichen der Pfarrei wünschen sich, dass alle Mitglieder der Pfarrgemeinde dieses außergewöhnliche Fest kräftig mitfeiern.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.2012


Letzte Gelegenheit für Sportabzeichen
Hunderdorf.
(xk) Die Leichtathletikabteilung des Sportvereins Hunderdorf (LC Tanne) bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit an, für das Deutsche Sportabzeichen zu trainieren und es abzulegen. Hierfür sind Leistungen in folgenden Disziplinen zu erbringen: Schwimmen, Laufen, Weitsprung, Kugelstoßen beziehungsweise Ballwurf. Die eingeforderten Leistungen richten sich nach Geschlecht und Alter. Trainiert wird nunmehr letztmals im Monat Juli am Donnerstag, 26. Juli, von 18.30 bis 19.30 Uhr am Sportplatz in Hunderdorf. Treffpunkt ist das dortige Sportheim. Das Sportabzeichen kann an diesen Terminen zugleich abgelegt werden. Neben dem Nachweis der eigenen Fitness können mit dem Sportabzeichen auch beim Prämienprogramm einiger Krankenkassen Punkte gesammelt werden. Rückfragen und Anmeldung bei H. Waas unter Telefon 09961/1379, Email alexanderwaasereenet.de oder www.sv-hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.07.2012


Pfarrkirche weiterhin mit Leben füllen
Domkapitular Prälat Johannes Neumüller nahm an der Feier zum 75-jährigen Bestehen teil
Hunderdorf.
(hk) Am Sonntag konnte die Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Hunderdorf den 75. Jahrestag ihres Bestehens feiern. Zu diesem Jubiläum konnte Dekan Pater Martin Müller den Domkapitular Prälat Johannes Neumüller von der Diözese Regensburg im Namen der Pfarrei und der politischen Gemeinde empfangen.
Eine große Schar Ministranten begleiteten den Domkapitular und seine Mitzelebranten, den früheren Pfarrer von Hunderdorf Pater Wolfgang Voss, Pater Petrus Adrian und Frater Philipp vom Kloster Windberg, Diakon Norbert Spagert und Dekan Pater Martin Müller, zum Gottesdienst in die Kirche. Mit dem 1 Lied „Wer glaubt, ist nicht allein“ ; eröffneten der Kirchenchor unter Leitung von Walfride Holzapfel und der Kinderchor mit ihrer Leiterin Dilger sowie dem Organisten Sebastian Obermeier und zwei Bläsern den Gottesdienst.

Empfang des Domkapitulars Johannes Neumülller vor der Kirche durch die Pfarrgemeinde und politische Gemeinde.

Dekan Pater Martin sagte, die aus Stein gebaute Kirche solle zu einem Haus des Gebetes gemacht werden, . in dem Gott seine Wohnung mitten unter den Menschen habe. In seiner Festpredigt nahm Domkapitular Prälat Johannes Neumüller das Leitwort des Katholikentages in Mannheim „Einen neuen Aufbruch wagen“ zum Thema und fragte: „Bedeutet die Kirche den Menschen heute noch etwas?“ Es wäre höchste Zeit einen neuen Aufbruch zu wagen, denn immer noch sehnten sich viele Menschen nach einer Kirche, in der man spricht, sich kennenlernt und Impulse zur Gestaltung des eigenen Lebens bekommt. Aber die katholische Kirche befinde , sich gerade auf einen Sinkflug, stellte der Domkapitular fest. Vor 75 Jahren herrschte offenbar eine große religiöse Aufbruchstimmung, obwohl diese Zeit keineswegs eine gute Zeit war. Die Nazis waren an der Macht und hatten ein System der Ausgrenzung und Verfolgung installiert für alle, die der Bewegung nicht folgten, erinnerte er.

Am Nachmittag segnete der Domkapitular die Kinder der Pfarrei. Musikalisch umrahmt wur-de die Segnung vom Kinderchor.

Mit der Kirchweih 1937 hatten die Katholiken hier einen neuen Ort für ihre geistliche Heimat gefunden, so Neumüller. Beim 75-jährigen Jubiläum der Pfarrkirche gehe es nicht nur um das Gebäude aus Stein, sondern um einen lebendigen Bau, um die Kirche, die wir selber seien. Der Prediger ging auch auf den Patron der Kirche, den Heiligen Nikolaus ein. Dieser sei ein Vorbildcharakter für das christliche Leben.
Zum Schluss seiner Ansprache forderte der Domkapitular dazu auf, dass alle beitragen sollen zu einer erneuerten Kirche, in der wohl gestritten werde, aber sich alle an einem Tisch einfänden. Das Haus der Kirche solle allen eine Heimat bieten, denn die vielen Kirchen aus Stein, ohne den Glauben und die Liebe und den Dienst vieler Menschen, wären niemals die Kirchen Jesu Christi.

Eintrag in das „Goldene Buch“, links Dekan Pater Martin, rechts Bürgermeister Hornberger. (Fotos: hk)

Kirche aus lebendigen Bausteinen
Beim gemeinsamen Mittagessen sagte der Sprecher- des Pfarrgemeinderates, Alois Knott, dass man in einer Kirche, die aus lebendigen Bausteinen bestehe, auch feiern könne. Kirchenpfleger Josef Breu ging in seinen Gedanken auf die 75-jährige Geschichte der Pfarrkirche ein. Der Bau sei unter schwierigen finanziellen Bedingungen erfolgt. Bürgermeister Johann Hornberger stellte dem Domkapitular die Gemeinde Hunderdorf vor. Der damalige Bau der Kirche sei sicherlich ein Gemeinschaftswerk vieler, jedoch war damals wie heute, die gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde eine wichtige Voraussetzung für das erfolgreiche Gelingen dieses Bauwerkes, so der Bürgermeister. „Die Gläubigen sollen diesen Bau aus Stein weiterhin mit Leben erfüllen.“ Am Nachmittag segnete der Domkapitular die Kinder der Pfarrei.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.07.2012


Florian Hafner als neuer Gemeinderat vereidigt
Beitritt zur Genossenschaft Bioenergie Windberg — Baumaßnahmen verschoben
Windberg.
(xk) „Als Listennachfolger rückt Florian Hafner für das ausscheidende Gemeinderatsmitglied Matthias Kunze in das Ratsgremium nach. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der kürzlich stattgefundenen Sitzung im Amtshaus in Windberg. Weiterhin beschlossen wurde der Beitritt der Gemeinde zu der in Gründung befindlichen Genossenschaft „Bioenergie Windberg eG“, die Verschiebung der Hoferschließungsmaßnahmen Weinhanslweg und Walpersberger Weg sowie der Straßenbaumaßnahme Windberg-Oberbucha auf das Jahr 2013.

Bürgermeister Hans Gstettenbauer nahm dem neuen Gemeinderatsmitglied Florian Hafner (links) den Amtseid ab. (Foto: xk)

Eingangs wurde vom Gemeinderat förmlich festgestellt, dass durch den Wegzug des Gemeinderatsmitgliedes Matthias Kunze aus dem Gemeindegebiet die gesetzlichen Wählbarkeitsvoraussetzungen nicht mehr vorliegen und er daher aus dem Rat ausscheidet. Bürgermeister Hans Gstettenbauer verabschiedete den scheidenden Gemeinderat, dankte ihm für seine vierjährige Mitarbeit und überreichte eine Keramik-Urkunde als Erinnerungspräsent. Sodann wurde Beschluss gefasst, dass aufgrund des Kommunalwahlergebnisses von 2008 als Listennachfolger Florian Hafner von der Liste „Aktive Windberger Bürger“ in das Gremium nachrückt. Das neue Gemeinderatsmitglied wurde vom Gemeindeoberhaupt entsprechend der Gemeindeordnung vereidigt. Bürgermeister Hans Gstettenbauer informierte danach über die Ausschreibung der beiden Straßenbausbaumaßnahmen Weinhanslweg und Walpersberger Weg, die wegen der rund 61 Prozent Kostenüberschreitung auf Anraten des beauftragten Ingenieurbüros aufgehoben wurden. Die beiden Hof erschließungsmaßnahmen sollen im Herbst erneut ausgeschrieben werden und die Durchführung im Frühjahr 2013 erfolgen, nachdem auch die Verlängerung des Bewilligungszeitraumes für die Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung vorliegt.
Auf den Weg gebracht hat der Gemeinderat das Straßenausbauprojekt Windberg — Oberbucha mit einem Kostenanschlag von rund 608000 Euro, vorbehaltlich einer gesicherten Finanzierung. Der Rat beschloss, für die nunmehr im nächsten Jahr zur Ausführung vorgesehene Maßnahme die entsprechende FAG-Förderung zu beantragen.
Kompressor für die Abwasserpumpanlage
Die Ersatzbeschaffung eines Kompressors für die Abwasserpumpanlage Meidendorf wurde an die Firma Scharrtec Neukirchen zu einem Angebotspreis von rund 4700 Euro vergeben. Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die anstehenden Einladungen verschiedener Gemeinden zu Festveranstaltungen. In diesem Zusammenhang wurde vonseiten des Gemeinderates angedacht, die bisherig geübte Praxis zu überdenken, nachdem die Gegenbesuche in Windberg zuletzt enttäuschend verlaufen sind. Zugleich informierte Hans Gstettenbauer darüber, dass wegen der in den neuen Personalausweisen enthaltenen Authentisierungs- und Signaturfunktionen; Veranstalter zur Kontrolle des Jugendschutzes, keine Hinterlegung der Personalausweise von den Inhabern fordern dürfen.
Der Ratsvorsitzende informierte über die juristisch noch offenen Fragen zur Bildung der Genossenschaft „Bioenergie Windberg eG“ für das geplante zentrale Hackschnitzelheizwerk hinsichtlich der Besetzung der zwei Vorstandsmitglieder und ihrer Vertreter. Vonseiten des Genossenschaftsverbandes Bayern konnte die angestrebte Verfahrensweise noch nicht abschließend geklärt werden.
Der für Mittwoch, 25. Juli, ins Auge gefasste Termin für die Gründungsversammlung der Genossenschaft wurde deswegen auf Mitte September verschoben.
Die Gemeinde Windberg würde das Amtshaus mit Kindergarten und die ehemalige Schule an die Nahwärmeversorgungsanlage anschließen und müsste gemäß des bisher vorliegenden Satzungsentwurfes der Bioenergie Windberg eG wegen der zwei erforderlichen Hausanschlüsse zwei Geschäftsanteile in Höhe von derzeit 2000 Euro je Geschäftsanteil entrichten. Der Gemeinderat beschloss den Beitritt zu der in Gründung befindlichen Genossenschaft „Bioenergie Windberg eG“, über die die zentrale Hackschnitzelheizung im Klosterdorf abgewickelt werden soll.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.07.2012


Alle Schüler haben den Abschluss geschafft
Die Mittelschule Hunderdorf verabschiedete 37 Absolventen — Bester Schnitt 2,0
Hunderdorf.
(ws) Mit einem Abschlusswortgottesdienst von Andrea Schaller und Stephanie Löffler und einem Festakt im Gasthaus Plötz/Schlecht in Großlintach mit buntem Programm verabschiedete am Montag die Mittelschule Hunderdorf seine diesjährigen Absolventen. 37 Schüler der Klassen R9, M9 und M10 legten erfolgreich ihren Schulabschluss ab. Fast alle haben den Quali und beim mittleren Schulabschluss der M10 liegt die Erfolgsquote sogar bei 100 Prozent.

Die jeweiligen Jahrgangsbesten der Klassen R9, M9 und M10. (Foto: ws)

Der beeindruckende Wortgottesdienst in der Pfarrkirche Hunderdorf durch Andrea Schaller von der katholischen und Stephanie Löffler von der evangelischen Pfarrgemeinde, mitgestaltetet von den Abschlussschülern, stand unter dem Motto „Rettungsring“. „Gott wird euch auf eurem weiteren Lebensweg immer einen Rettungsring schicken, sei es durch eure Eltern und Verwandten oder Menschen, die da sind, um euch zu retten oder unter die Arme zu greifen. Glaubt daran, denn wer glaubt, ist nicht allein“, betonten die beiden Pfarrbeauftragten. Der Gottesdienst wurde vom Haibacher Kirchenchor musikalisch umrahmt.
Temperamentvoll eingestimmt durch eine Schulband, wurden die bis auf den letzten Platz samt Galerie füllenden Ehrengäste, Eltern und Schüler im liebevoll geschmückten Saal des Gasthauses Plötz/Schlecht von den Klassensprechern der Klasse M10 begrüßt. Der Auftritt einer Tanzvorführung einiger Schülerinnen unter Leitung von Frau Schaubeck sorgte für viel Beifall. Rektor Kornelius Klar verglich die zu Ende gehende Lebensetappe mit einem Zug, nämlich dem Zug, der durch das Berufsleben führt. Das wird sicher eine spannende Reise werden, deren Ende noch sehr ungewiss ist. „Auch wenn der Zug einmal Verspätung hat, wenn nicht alles so reibungsvoll läuft, seit nicht ungeduldig und lasst Euch nicht entmutigen. Jeder Zug ist noch irgendwie am geplanten Zielbahnhof angekommen“, betonte der Schulleiter.
„Zeit der Sicherheiten ist nun vorbei“
„Die Zeit der Sicherheiten, der relativen Geborgenheit in Schule und Elternhaus, ist mit dem heutigen Tag für viele vorbei. Neue, unkalkulierbare Dinge kommen auf Mittelständler Euch zu. Ihr werdet neue Freiheiten gewinnen, aber neue Freiheiten bedeuten auch immer mehr Verantwortung für sich selbst zu übernehmen“, so Schulverbandsvorsitzender und Windberger Bürgermeister Hans Gstettenbauer. Bei dem Gedanken an die Zukunft taucht die Frage auf: Werde ich einmal einen krisensicheren Beruf und Arbeitsplatz in meinem Leben haben? Das weitere Leben muss nun mit frischer Energie neu angepackt werden. „Zum Leben gehört Glück – dieses Glück wünsche ich Euch: gute Freunde, einen guten Arbeitsplatz, Halt in der Familie und Freude über viele Dinge des Lebens. Dann werdet ihr auch das weitere Leben meistern“, so Gstettenbauer am Ende seiner Ausführungen.
Der Elternbeiratsvorsitzende Willi Gütlhuber würdigte die Leistungen der Entlassschüler und machte ihnen Mut zu ihrem nun folgenden Aufbruch, der immer ein Wagnis sei. Leider gibt bei einem Aufbruch immer einen Abschied und er hofft, dass alle gerne auf die Schuljahre zurückblicken werden.
Die erfolgreichsten Schüler geehrt
Es folgte dann die Überreichung der Zeugnisse, mit einer roten Rose oder einem Präsent, persönlichen Worten und lustigen Bildpräsentationen über die jeweiligen Schüler durch die Klassenleiter Sascha Werner, Dagmar Herrnberger und Markus Tosch. Für besonders gute Leistungen zeichnete der Elternbeiratsvorsitzende die Jahrgangsbesten aus: Klasse R9: Andreas Brunner 2,29, Andreas Meier 2,44 und Sebastian Bugl 2,66. Klasse M9: Kristina Schießl 2,27, Timo Gütlhuber 2,33 und Tobias Niedermeier 2,66. M10: Kristina Poiger 2,00, Sarah Altmann 2,10, Manuel Schwarzensteiner 2,10 und Marina Teuschl 2,10.
Ganz im Stil von Profis sprachen die Schüler ihren Lehrern für ihre Mühen mit ihnen ihren Dank aus. Und weil Worte allein zu wenig seien, gab es auch Erinnerungsgeschenke. Mit einer lustigen und mit viel Aufmerksamkeit verfolgten Powerpoint-Präsentation ließen sie anschließend das Schuljahr Revue passieren.
Nach den Klängen der Schulband wurde dann noch einige Stunden gemütlich dieser erfolgreiche Schulabschluss im Saal des Gasthauses gefeiert.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.07.2012


DIE TRAGSCHICHT-ASPHALTIERUNGSARBEITEN an der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf -Lintach-Großlintach erfolgten am Dienstag und Mittwoch. Nun muss die Straßenstrecke wegen der weiteren Asphaltierungsarbeiten mit der Feinschicht für den Anlieger- und Durchgangsverkehr gesperrt bleiben. Wie Bürgermeister Hans Hornberger bei, einem Baustellentermin mit der Baufirma Streicher feststellte, liegt die Maßnahme der Deckenbauverstärkung mit einer sieben Zentimeter dicken neuen Tragschicht und drei Zentimeter starken Feinschicht voll im Bauzeitenplan. Die Gemeinde Hunderdorf investiert in die Oberbauverstärkung rund 400000 Euro. Am Freitag und Anfang der nächsten Woche werden von der Bauunternehmung die Restarbeiten durchgeführt. Bis dahin bleibt die Straße gesperrt. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 26.07.2012


Nach einem erfüllten Leben nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Oma und Schwester
Frau Maria Decker
geborene Bauer

* 16. August 1924    + 24. Juli 2012
Irensfelden, Unterbischelsberg, München, Parkstetten, den 26. Juli 2012
In stiller Trauer:
Albert Decker, Sohn mit Elfriede
Daniela Decker, Enkelin mit Michael
Marion Decker, Enkelin mit Christoph
Resi Bauer, Schwägerin mit Familie
Anna Fenzl, Schwester mit Familie
Albert Bauer, Bruder mit Familie
Hans Bauer, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung mit Sterberosenkranz am Freitag, den 27. Juli 2012, um 17.30 Uhr in Windberg. Trauergottesdienst am Samstag, den 28. Juli 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.07.2012


Florian Schötz ist Vereinsmeister
Hunderdorf.
(he) Am Wochenende standen die Endspiele der Einzelvereinsmeisterschaften bei der Tennisabteilung des Sportvereins Hunderdorf auf dem Programm. Zunächst spielten Günter Pielmeier und Max Prommersberger bei den Herren 50 um den Titel. Günter Pielmeier holte den Titel. Platz drei belegten Karl Miedaner und Hans Freundorfer. Das Finale bei den Damen bestritten Titelverteidigerin Claudia Miedaner und Verena Krieg. Letztere hatte sich im Halbfinale gegen Teresa Wührl durchgesetzt, während Claudia Miedaner gegen Martina Bornschlegl gesiegt hatte. Miedaner verteidigte den Vereinsmeistertitel erfolgreich. Bei den Herren hatte sich Florian Schötz mit einem Sieg über Armin Mauerer für das Endspiel qualifiziert. Manfred Huber gewann gegen Ben Uekermann das Semifinale. Den Meistertitel 2012 holte sich Florian Schötz. – Bild: Verena Krieg, Claudia Miedaner (vorne, von links), Günter Pielmeier, Max Prommersberger, Florian Schötz und Manfred Huber (hinten von links).
Quelle: Bogener Zeitung, 31.07.2012

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