2012# 10

„Technik-Rallye“ für Berufsfindung
Grund- und Mittelschüler übten ihr technisch-handwerkliches Geschick
Hunderdorf.
(ws) Der Werkraum der Grund- und Mittelschule in Hunderdorf war kürzlich Mittelpunkt der „Technik-Rallye“, eines Projekts unter der Trägerschaft des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft. Viele Stationen waren aufgebaut, an denen jeweils unterschiedliche technisch-handwerkliche Aufgaben zu lösen waren. Löten, Sägen, Bohren, Schrauben — allgemeine handwerklich-technische Abläufe wurden geübt. Das räumliche Umsetzungsvermögen konnte bei geometrischen Schnitten in eine Kartoffel erprobt werden. So wird direkt berufsbezogenes Talent getestet, beispielsweise die spiegelverkehrte Orientierung, wie sie beim Zahntechniker gefragt ist.

Das räumliche Umsetzungsvermögen konnte bei geometrischen Schnitten in eine Kartoffel erprobt werden. (Fotos: ws)

Die insgesamt 43 Schüler der Ganztagsklassen G5 und G6 beteiligten sich an dieser „Technik-Rallye“, gingen von Station zu Station und erprobten ihre Fertigkeiten. In seiner Einführung erklärte Projektbegleiter Tobias Haug aus Augsburg, dass sich vor allem Mädchen zu wenig für die technischen Berufe entscheiden, obwohl sie genauso wie die Buben die Fähigkeiten dazu hätten.
Der Experte vermittelte mit seinem Angebot einen Überblick über verschiedene handwerkliche und technische Berufe, Materialien und Angebote. Jeder Schüler durchlief in diesen Stunden jede Station. Die Schüler lernten unter anderem den Beruf des Sattlers kennen, indem sie mit Ösen- und Quetschzangen Ledertaschen für Handys herstellten. Im Beruf des Heizungsbauers lernten sie, wie mit dem Rohrschneider Ringe aus Rohren gefertigt werden, sodass ein Fingerspiel entsteht, an der nächsten Station konnten sie als Installateur eine Wasserleitung verlegen.
Wie in manchen Einstellungstests gefordert, bogen die Schüler an einer weiteren Station einen Draht nach einer Vorlage. Im Bereich Elektrik galt es, eine Fahrradbeleuchtung am Dynamo anzuschließen und dann eine Zeitschaltuhr richtig zu programmieren. Weiterhin konnten zwei Akkuschrauber auf ihre Qualität überprüft werden, beim Schrauben wurde die Feinmotorik getestet. Beim Schneiden einer geometrischen Form erkannten die Schüler, dass nicht jeder ein gleich gutes räumliches Vorstellungsvermögen hat. Am nächsten Tisch sollten Linien spiegelverkehrt gezeichnet werden. Viel Geduld erwiesen die Mädchen beim Sägen mit der Laubsäge, hier wurden die Werkstücke anschließend mit dem Lötkolben noch verziert.

An einer Station durften die Kinder als „Installateure“ eine Wasserleitung verlegen.

Die Rallye soll spielerisch das Interesse für technische Sachverhalte wecken sowie erste Ansätze und Ideen zur Berufswahl vermitteln, ist die Intention des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft. Dieses Projekt wird an den Schulen durchgeführt. Von der Wirksamkeit des  Technik-Parcours ist Tobias Haug überzeugt, der das Projekt begleitet: „Dort wo diese Aktionen stattgefunden haben, liegen die Bewerbungen für Ausbildungen im technischen Bereich deutlich höher.“ Die Heranführung der Mädchen an technische Berufe ist ein erklärter Schwerpunkt des Projekts.
Hier in Hunderdorf waren die Schüler mit Eifer und Konzentration bei der Sache. „Wir sehen uns in der Pflicht, eine Reihe von Maßnahmen durchzuführen, die unseren Schülern frühzeitig individuelle Orientierungshilfen anbieten“, kommentierten Schuldirektor Kornelius Klar sowie die Klassenlehrerinnen Lydia Bauer und Claudia Ille-Müller diesen Sachverhalt. Deshalb wurde auch das Angebot zur „Technik-Rallye“ gerne angenommen und weitere Projekte für die Schule sind geplant. Viel zu schnell waren die drei Stunden vergangen. Die Schüler erhielten für ihre Zusammenarbeit und Disziplin viel Lob vom Kursleiter Tobias Haug, der zusammen mit seinem Kollegen Bernhard Reichert für wirklich lehrreiche und spannende Stunden gesorgt hatte.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2012


Bilderbuchkino
Hunderdorf.
(as) „Danke, gutes Brot!“ heißt es am Freitag, 5. Oktober, ab 16 Uhr beim Bilderbuchkino in der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg. Das Bibliotheksteam nimmt das Erntedankfest zum Anlass und erzählt eine mit idyllischen, ruhigen Bildern illustrierte Geschichte über das Wachsen und Werden, die für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2012


Hallenbad geöffnet
Hunderdorf.
(ta) Ab Freitag, 5. Oktober, ist das Hallenbad wieder für die Bevölkerung geöffnet. Jeden Freitag können dann von 17 bis 19 Uhr Kinder und Jugendliche das Bad benutzen und von 19 bis 20 Uhr ist die Badezeit für die Erwachsenen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2012


ERDGAS-DRUCKREGELANLAGE IN BETRIEB. Kürzlich informierte der Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, Hans Hornberger, über die fertiggestellte Erdgasdruckregelanlage der Energie Südbayern GmbH (ESB). Regionalleiter Herbert Schramm erläuterte die Anlage am Standort in Nähe des Volksfestplatzes direkt neben dem Radweg. Noch in dieser Woche wird voraussichtlich eine erste Erschließungsleitung vom Volksfestplatz bis zum Baugebiet Brunnenstraße im Lindfelder Weg verlegt werden. Die ESB informiert im Benehmen mit der Gemeinde im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Freitag, 12. Oktober, um 19:30 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer zur künftigen Trassenplanung. – Bild: Bürgermeister Hans Hornberger (links) mit Herbert Schramm.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2012


Ein kleines Schäferstündchen
Franz Aichingers Theaterfreude spielen wieder
Steinburg.
(ta) Am Anfang war die Idee, es einmal zu versuchen und selbst ein Theaterprojekt zu organisieren und auf die Bühne zu bringen. Dabei standen dem jungen Regisseur Franz Aichinger viele Weggefährten und Freunde zur Seite. Herausgekommen ist dabei die überaus beliebte und erfolgreiche Produktion „Die unglaubliche G’schicht vom g’stohlenen Stinkerkas“. Danach waren sich alle einig: „Wir versuchen es wieder.“ Das neue Stück wird nun ab 1. März im Steinburger Hof auf die Bühne gebracht. „Schäferstündchen“ heißt die Komödie in drei Akten, wieder aus der Feder von Erfolgsautor Bernd Gombold. „Sein Humor und seine Art zu schreiben liegt uns und es gibt wieder viel zu lachen und auch was für das Auge“, begründet Aichinger seine Wahl. Mehr wird bis dato noch nicht verraten. Wieder mit dabei sind auf der Bühne Xaver Bugl, Thomas Schneil, Mario Assmann, Kerstin Buschmann und Claudia Fischer. Dazu kommen noch Vroni Schedlbauer, Franz Rinkes, Ludwig Schwesinger, Manfred Schudy, Margit Bauer und Norbert Stroinski. Andrea Werner übernimmt den Part der Souffleuse und hinter der Bühne helfen Ilse Wiesmüller, Tina Groß und Monika Herrnberger bei Frisuren und Maske. Es gibt wieder viel zu tun, aber ich freue mich schon sehr auf das neue Stück und die Spieler“, sagt Aichinger. Premiere ist am 1. März und gespielt wird an sieben Abenden im Steinburger Hof in Steinburg. Der Kartenvorverkauf für „Schäferstündchen“ beginnt am Dienstag, 4. Dezember, bei Friseur Weinbacher in Mitterfels. Weitere Infos im Internet unter www.franzaichinger.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2012


Schnell und unerwartet, unfassbar für uns alle, gingst du viel zu früh.
Werner Sperl
Mitglied der FFW Steinburg
und des Enduro-Stammtischs Straubing
* 3. Dezember 1963    + 6. Oktober 2012
Ittling, Steinburg, Hunderdorf, Haselbach
In tiefem Schmerz:
Heidi Sperl, Ehefrau
Markus, Sohn mit Christina
Michael, Sohn
Max und Anna Sperl, Eltern
Christine Rinkl, Schwester mit Josef
Stefan Rinkl, Neffe mit Julia
Feierliches Gebetsgedenken am Donnerstag, den 11. Oktober 2012, um 18.00 Uhr.
Requiem am Samstag, den 13. Oktober 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes, Ittling, anschließend Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme herzlichen Dank.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.2012


In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Frau
Anna Wurm

geb. 10. April 1923 gest. 7. Oktober 2012
Großlintach, den 12. Oktober 2012
In stiller Trauer:
Brigitta und Peter Wanninger mit Kindern
Trauerfeier am Friedhof in Hunderdorf am Samstag, den 13. Oktober 2012, um 17.00 Uhr mit anschließender Urnenbeisetzung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich. Besonders danken wir dem Leonhard-Kaiser-Heim in Bogen für die jahrelange fürsorgliche Betreuung. Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.2012


Bebauungsplan am Freitag in Kraft getreten
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat Hunderdorf hat den Bebauungsplan mit Grünordnungsplan „WA Lindfeld II“ als Satzung beschlossen. Der Bebauungsplan ist am 12. Oktober in Kraft getreten. Der Bauleitplan liegt nun in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf auf Dauer öffentlich zur Einsichtnahme während der allgemeinen Dienststunden aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.2012


Friedhofsglocke mit Funksteuerung
Hunderdorf.
Nach rund zwei Wochen lang dauernden Restaurierungsarbeiten der Friedhofsglocke wurde diese am Donnerstag an ihrem neuen Bestimmungsort, dem Glockenturm aus Granit in der Mitte des Friedhofs Hunderdorf, installiert. Im Beisein von Bürgermeister Hans Hornberger, Pfarrer Pater Martin Müller und der Bestattungsfrau Irene Scheibentaler erfolgte die Inbetriebnahme. Um 12.30 Uhr war es dann so weit: Auf Knopfdruck konnten der Bürgermeister und der Pfarrherr das Geläut erstmals am neuen Glockenturm probeweise erklingen lassen. Die im Jahre 1965 gegossene, dem Erzengel Michael geweihte rund 40 Kilogramm schwere Glocke war damals von Georg Seitz aus Hofdorf gestiftet worden. Die Anlage kann nunmehr mittels Funk-Fernbedienung vom gesamten Friedhofsbereich aus bedient werden. – Bild: bei der Inbetriebnahme der neu installierten Läutanlage am Glockenturm: Bürgermeister Hans Hornberger, Martin Reiner, Irene Scheibenthaler, Franz Reiner, Pfarrer Martin Müller, Alois Bürgermeister und Andre Schwaiberger (von links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.2012


Fragebogen
Name: Schwester Sophie Montaperto
Alter: 57 Jahre
Wohnort: Einsiedelei Heilig Kreuz, Windberg
Beruf/Funktion: Diözesaneremitin
Was macht ein Wochenende für Sie zu einem schönen Wochenende?
„Wochenende“ spielt wohl in der heutigen Gesellschaft eine wesentliche Rolle und wird dann mit Freizeit, Spaß und Erholung undsoweiter verbunden. Von dieser Definition her gesehen ist das Wochenende für mein Lebens- und Glaubensleben bedeutungslos geworden. Der Sonntag dagegen hat für mich eine biblische Bedeutung und ist mir wertvoll für mein religiöses Leben. Der Sonntag ist der Tag des Wochenbeginns. Diesen Tag erfahre ich immer als ein besonderes Geschenk, in dem ich die Ruhe der Welt verspüre, die größere Gelassenheit der Menschen erfahre und am feierlichen Gottesdienst für Gottes Schöpfung besonders danken darf. Ich erlebe diese Feier in inniger Einheit mit allen Glaubenden. Das Verspüren, dass Gott in diesem Geschehen ganz nahe ist, schenkt mir für den Alltag Frieden, Freude und Kraft. Ohne diese Wirklichkeit könnte ich nicht wirklich leben.
Welche Lektüre und/oder welchen Film finden Sie besonders gut?
Als Diözesaneremitin besuche ich nur sehr selten ein Kino, und einen Fernseher besitze ich nicht. Vor einigen Jahren wurde der Film „Passion Christi“ in den Kinos ausgestrahlt. Diesen Film finde ich bis heute beeindruckend, da dieser das Geschehen des Leidens Jesu realistisch wiedergegeben hat. Was die Lektüre betrifft, finde ich die Bibel vor allen Büchern unübertrefflich, denn es ist das Buch des Menschen, das Buch der Wahrheit. Das Besondere und die Faszination besteht in seiner Lebendigkeit. Es ist und bleibt das Wort Gottes im Wort des Menschen.
Was ist Ihr liebstes Hobby?
Ich gehe sehr, sehr gerne in die Natur. Ein stiller Spaziergang durch den Wald. Es ist ein Stück Schöpfung, wo ich Gott lobe und preise für die Fülle und Schönheit, die aus den Poren quillt. Gott zeigt mir auch darin seine Liebe zu den Menschen.
Und Ihr Lieblingstier?
Mein Lieblingstier ist ein Hund. Aus verschiedenen Gründen ist ein solcher derzeit nicht haltbar. Ich besitze aber zwei kleine, wunderschöne Sittiche, die mir viel Freude bereiten.
Gibt es einen Ort auf der Welt, den Sie unbedingt einmal sehen wollen?
In der Vorbereitungszeit als Eremitin wollte ich einmal ins Heilige Land fahren, wo Jesus lebte und wirkte. Allerdings hat sich dieser Wunsch verflüchtigt.
Wieso sind Sie Diözesaneremitin geworden? Was gefällt Ihnen daran besonders?
Eine schwierige Frage, die sich wohl nicht mit einigen Sätzen ausdrücken lässt. Zusammenfassend kann ich sagen: Meiner Berufung als Diözesaneremitin gehen Jahre der Gnade und Gotteserfahrungen voraus, ebenso harte Prüfungen und Entscheidungen in Hinblick auf den Glauben an den lebendigen Gott. Christus ist mir alles geworden, er betet in mir, er ist meine Erfüllung. Der Sinn meines Lebens hat sich erfüllt, indem ich Jesus als Eremitin in der stillen Nachfolge nachahme.
Erinnern Sie sich an eine schöne/interessante Begebenheit, die Sie zum Nachdenken oder Staunen gebracht hat?
Das größte Staunen erlebte und erlebe ich in der Wirklichkeit Gottes. Seit einem „Pauluserlebnis“ mit Christus darf ich die Tiefe der Gottesverbundenheit verspüren. Dieses Staunen ist reine Gnade.
Haben Sie einen Leitspruch im Leben?
„Singe und wandere, am Ende des Weges steht Gott“. (Augustinus)
Welche Charaktereigenschaft sollte jeder Mensch besitzen?
Jeder Mensch sollte dem Nächsten, das heißt seinem Mitmenschen, wohlwollend zugewandt sein. Ich bin davon überzeugt, dass sich Probleme im zwischenmenschlichen Bereich erst gar nicht ergeben. Den Menschen ernst nehmen, egal ob arm oder reich, angesehen oder ausgegrenzt. Herkunft und Kultur sollten keine Rolle spielen. Und jeder sollte sich selbst zuerst kritisch betrachten, bevor man Erfahrungen projiziert.
Welchen Menschen bewundern Sie?
Den Herrn Jesus Christus. In Jesus hat Gott seine Liebe zu den Menschen in Wort und Tat mitgeteilt.
Wenn Sie unserer Bundeskanzlerin begegnen: Was würden Sie sie gerne fragen oder ihr sagen?
Ich würde unserer Bundeskanzlerin für Ihre sachliche Politik und Ihren Einsatz weltweit danken. Und ich würde nochmals auf die Rede des Papst Benedikts XVI. vor dem deutschen Bundestag im September 2011 während seiner Deutschlandreise aufmerksam machen.
Sie stehen einen Tag lang dem lieben Gott zur Seite. Was tun Sie?
Zunächst einmal bin ich überzeugt, dass Gott der Menschheit seit Anbeginn liebend zur Seite steht und ihn formen will nach seinem Ebenbild. In der Heiligen Schrift gibt es einen Satz, den ich fest im Herzen trage, in immerwährender Betrachtung: …der Schöpfer der Welt hat den werdenden Menschen geformt, als er entstand (2 Makk 7,23). Dem lieben Gott einen Tag zur Seite stehen bedeutet für mich persönlich: den Willen Gottes zu tun.
Sie dürfen Ihre eigene Vergangenheit ändern. Was machen Sie anders?
Nichts, gar nichts. Ich bin von Geburt an hineingenommen in die Geborgenheit Gottes. Hineingeboren in eine Welt der Sünde, habe ich immer wieder neu seine Fürsorge gespürt und trotz meines Eigenwillens ich auf vielen Umwegen zur Umkehr bewegt. Alles was mein Dasein ausmacht bejahe ich: Freude, Dunkelheiten, Schmerz, Liebe, Verfehlungen, Staunen. Das macht mein Leben einzigartig und zugleich wunderbar.
Was lieben andere an Ihnen besonders?
Darauf lasse ich andere antworten.
Und wofür werden Sie eher kritisiert?
Und ist das gerechtfertigt? Auch auf diese Frage lasse ich anderen das Wort.
Ist das Glas halb leer oder halb voll?
Es kommt immer auf die Perspektive an, ob das Glas „halb leer“ oder „halb voll“ ist — eine entsprechende Antwort ist demnach immer akzeptabel.
Ergänzen Sie: Heimat ist für mich …
… das Geheimnis der Dreifaltigkeit, das heißt, das Geheimnis der Liebe. (Piet van Breemen SJ)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.2012


Beispielgebende Ehejubilare
Am Samstagabend lud der Pfarrgemeinderat anlässlich des Ehejubiläumstages zu einem gemeinsamen Gottesdienst in die Pfarrkirche Sankt Nikolaus, Hunderdorf, ein. Beim Gottesdienst brachten die Ehepaare ihren Dank für ihren bisher gemeinsamen Weg in der Ehe vor Gott und stellten ihr gemeinsames Eheleben wieder bewusst und neu unter Gottes Segen, so wie sie es am Tag ihrer Ehe getan haben. Nach dem Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu einer Feier ins Pfarrheim ein. Dekan Pater Martin Müller begrüßte zum Gottesdienst 21 Ehepaare, die auf ein Ehejubiläum von 15 bis 55 Jahre in diesem Jahr blicken. In seiner Predigt sagte Pater Martin, die Paare seien Beispiele für das Zusammenstehen in guten und schlechten Zeiten. Am Ehejubiläum könne man sehen, woran man sein Herz gehängt habe. Denn viele Jahre das Eheversprechen zu halten, sei ein Wert, der mit keinem Reichtum der Welt zu vergleichen sei. „Gott hat Sie nicht allein gelassen und wird Sie auch weiter nicht allein lassen, denn sein Wort zählt“, sagte der Pfarrherr zu den Eheleuten. Pater Martin munterte die Ehepaare auf, froh und zuversichtlich den gemeinsamen Weg weiter zu gehen. Zum Schluss des Gottesdienstes folgte noch, auf Wunsch der  Ehejubilare, die Einzelsegnung der Paare. Anschließend begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott die Ehejubilare im Pfarrheim und lud zu einem kleinen Empfang ein. In geselliger Begegnung klang dort die Feier des Ehejubiläumstages aus. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


Au vorm Wald. Stammtisch: Heute, Montag, 20 Uhr, Hallensport, Turnhalle Hunderdorf. Samstag, 27.10., 19.30 Uhr, Herbstversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


Au vorm Wald. Übung Gruppe III (GF Hornberger/Hillmeier) verschoben von 14.10. auf 21.10.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


Hunderdorf. Familien-Gottesdienst-Kreis: Dienstag, 16.10., 19.45 Uhr, Treffen, Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Mittwoch, 17.10., 19.45 Uhr, nach der Abendmesse, Treffen der Lektoren und Kommunionhelfer, Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


Hunderdorf. Verein für Naturpädagogik: Montag, 29.10., 20 Uhr, ,,Wohlfühlen geht durch die Nase – Ätherische Öle für die Familie“. Anmeldung und Info bei Referentin Katrin Schötz, PkA unter Tel. 09422/8098654, Duftwerkstatt.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


Die Polizei meldet
Schüler geprellt
Hunderdorf.
Ein Schüler aus Hunderdorf ersteigerte bei Ebay ein i-Phone 5 für 500 Euro. Er überwies die vereinbarte Anzahlung von 100 Euro. Vom Verkäufer wurde weder das Telefon geliefert noch die Anzahlung zurückerstattet.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


Ein Jahr als Missionarin in Bolivien
Maria Poiger informiert beim Kirchweihmarkt über ihre Erfahrungen
Hunderdorf.
(xk) „Eintauchen in eine andere Welt. Ein Jahr voll, von neuen Eindrücken und Begegnungen“, so fasst Maria Poiger ihre einjährige Tätigkeit in einer Missionsstation in Bolivien zusammen. Mit einem mit Bildern bestückten Informationsstand und im Gespräch wird Maria Poiger aus Windberg beim Kirchweihmarkt von 10 bis 17 Uhr von ihrer einjährigen Tätigkeit als Missionarin in Bolivien berichten.

Maria Poiger inmitten einer Kindergruppe.

Dabei spricht sie über ihre vielfältigen Tätigkeiten, Eindrücke und Erlebnisse. Zugleich, hofft Maria Poiger, dass die Besucher ihre Spendenaktion für Bolivien unterstützen. Der Infostand befindet sich etwa mittig des Marktgeschehens am Schulhof- oder bei schlechter Witterung in der Grundschule.
Maria Poiger erzählt, dass sie im Jahr 2010 für ein Jahr nach Bolivien gereist sei, um dort zusammen mit den Schwestern des „Instituto Mariano“ getreu ihrem Motto „mitzuleben, zu beten und zu arbeiten“. „Bolivien ist ein Land, das mehr zu bieten hat als nur Touristenattraktionen. Was dieses Land ausmacht, sind seine Menschen. Trotz der sehr unterschiedlichen Bevölkerung, die von „Ureinwohnern“ bis zum „Businessman“ reicht, habe ich noch nie so viel Gastfreundschaft, Lachen und Lebensfreude erfahren“, resümiert die junge Frau und berichtet weiter: „Gerade in Chuquisaca, der ärmsten Region des Landes und meinem Zuhause, lernte ich jeden Tag aufs Neue, was Zufriedenheit und Lebensqualität bedeutet. Hauptsächlich arbeitete ich zusammen mit drei Schwestern des Instituto Mariano in einem Mädcheninternat, in dem 64 Mädchen leben.“ Die Mädchen bekommen hier die Möglichkeit, ihre Schulausbildung zu machen und nebenbei auch praktische Dinge wie Kochen, Nähen, Landwirtschaft und Viehzucht zu erlernen: Maria Poiger habe den Mädchen auch Computerkurse gegeben, denn Computerkenntnisse sind auch dort zu einer sehr wichtigen Voraussetzung für einen Arbeitsplatz geworden. Zudem war es ihre Aufgabe, den Mädchen Nachhilfe zu geben. Außerdem hat sie einen Chor gegründet und zusammen mit einem Pfarrer eine Jugendgruppe aufgebaut, die sich speziell auf „Missionseinsätze“ vorbereitet hat. Der Gedanke dabei war, zusammen mit der Gruppe die indigenen Kommunen im Umkreis zu besuchen. Einen Monat lang sah sie es auch als Chance an, in einem bolivianischen Gefängnis zu arbeiten und die Lebenssituationen der Menschen dort hautnah mitzuerleben.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2012


72 Teilnehmer beim Preisgrasoberin
Windberg.
(ws) Beim dritten Preisgrasoberin des CSU-Ortsverbandes Windberg am Samstag im Landgasthaus Mühlbauer in Irensfelden stellte sich heraus, dass diese Veranstaltung äußerst beliebt ist. 72 Kartenspieler aus Windberg und Umgebung lieferten sich an 18 Tischen heiß umkämpfte, spannende, aber immer faire Spiele um interessante Preise.
Die Organisatoren des Ortsverbandes der CSU hatten mit Mühe die benötigten 18 Tische für die vielen Teilnehmer in der Gaststube und im Nebenzimmer untergebracht. CSU-Vorsitzender und Bürgermeister Hans Gstettenbauer bedankte sich bei allen Teilnehmern, Vereinen und Institutionen für die großartige Beteiligung an dem Preisgrasoberin, dass das nötige Geld in die Kasse des Ortsverbandes spülte. Die Preise hatten großzügige Privatpersonen und Firmen gespendet. Die Hauptpreise waren eine halbe Sau sowie zwei Viertel der Sau, es gewannen sie Josef Kerscher senior aus Windberg, Christian Huber, Windberg, sowie Friedrich Ringlstetter aus Loham. Der Ster ofenfertiges Buchenbrennholz ging an Siegfried Zollner aus Elisabethszell.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2012


Claudia Englmeier führt jetzt die KLJB
Neue Mannschaft an die Spitze gewählt — Dank für das KLJB-Engagement
Hunderdorf.
(xk) Bei der KLJB standen vorgezogene Neuwahlen auf der Tagesordnung der am Sonntagnachmittag abgehaltenen Mitgliederversammlung im Steinburger Hof. Nathalie Obermeier stellte aus zeitlichen Gründen ihr Amt zur Verfügung. Die Nachfolge tritt Claudia Englmeier an, die einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Zur Seite steht als zweiter Vorsitzender Lukas Blasini, und auch die weiteren Vorstandsämter wurden neu besetzt. Von den Grußwortrednern wurde dem KLJB-Engagement ein dickes Lob ausgesprochen.

Der neue KLJB-Vorstand mit Vorsitzender Claudia Englmeier und 2. Vorsitzendem Lukas Blasini (Sechste und Achter von links) und stellvertretendem KJR-Vorsitzenden Maximilian Höcherl, KJR-Vorsitzendem Robert Dollmann, Bürgermeister Hans Hornberger (Erster und Dritter von links), KLJB-Kreisvorsitzendem Patric Biermann und Pfarrer Martin Müller (Erster und Zweiter von rechts). (Foto: xk)

Mit 25 von 31 Mitgliedern war die Jahresversammlung recht gut besucht. Nach der Eröffnung durch die Vorsitzende Nathalie Obermeier verwies sie auf zahlreiche Aktivitäten der KLJB seit der Jahresversammlung im Mai dieses Jahres. Auch bei verschiedenen örtlichen sowie auswärtigen Veranstaltungen habe man teilgenommen. Gut angekommen sei die heuer erstmals veranstaltete Sommer-Sunset-Party mit vorangehendem Quizrace. Man war unter anderem auch bei der Vorbereitung und Mitgestaltung des Erntedank-Festes in der Pfarrkirche aktiv, bei der Altkleidersammlung oder den Vorbereitungen der Kuchen-Spendenaktion für den kommenden Kirchweihmarkt.
Nach dem Bericht von Kassiererin Veronika Höcherl standen die Neuwahlen an, die vorgezogen wurden. Nahezu in allen Ämtern gab es Neubesetzungen. Nachdem die bisherige Vorsitzende Nathalie Obermeier das Amt zur Verfügung stellte, wurde als Nachfolgerin einmütig Claudia Englmeier gewählt. Das Vertrauen als neuer zweiter Vorsitzender erhielt Lukas Blasini. Die Kassengeschäfte führt künftig Jenny Grüll. Als Schriftführerin wurde wieder Christina Knott bestimmt. Mit Ramona Hornberger, Andreas Janda, Johannes Waas und Markus Mühlbauer wurden vier Beisitzer in den Vorstand berufen. Lisa Hacker und Veronika Höcherl wurden mit der Kassenprüfung beauftragt.
„Eine engagierte Gruppe“
Pfarrer Martin Müller dankte der bisherigen Vorsitzenden und beglückwünschte das neugewählte Team. „Die KLJB ist eine engagierte Gruppe, die sicher weiter mit großem Elan und neuen kreativen Ideen in eine gute Zukunft geht. Die Neuwahlen zeigen, dass sich die Mitglieder einig sind und zusammenhalten“, so der Seelsorger. Lobend erwähnte der Pfarrherr auch den positiven pfleglichen Umgang im Pfarrheim seitens der KLJB. Es sei schön, wenn die KLJB das „K“ nicht vergesse und sich dementsprechend auch im katholischen Bereich einbringe.
Bürgermeister Hans Hornberger sprach der KLJB-Arbeit Anerkennung aus. Zugleich zeigte er sich erfreut über die gute Zusammenarbeit zwischen KLJB und der Gemeinde, die auch gerne hinter dieser positiven Jugendarbeit stehe. Gegenüber der KLJB regte der Bürgermeister in Zusammenarbeit mit anderen Ortsvereinen das Maibaumaufstellen im Ortszentrum an.
KLJB-Kreisvorsitzender Patric Biermann zollte ebenso für die geleistete KLJB-Arbeit ein dickes Lob. Auch seitens des Kreisverbandes werde die Jugendarbeit vor Ort unterstützt. Zugleich wurde auf die Termine auf Kreisverbandsebene hingewiesen. Der Vorsitzende des Kreisjugendringes, Robert Dollmann, sagte: „Hunderdorf war schon immer eine starke Landjugend, und da wird sich sicher nichts ändern.“ Er verwies noch kurz auf die vor Kurzem gegründete Arge-Bogen-Süd sowie auf die 72-Stunden-Aktion im nächsten Jahr sowie auf weitere Termine. In der Terminvorschau gab die scheidende KLMVorsitzende noch einige Schwerpunktveranstaltungen bekannt, wie die Fahrt zum Christkindlmarkt nach Nürnberg (8. Dezember), das Maibaumaufstellen (30. April) und den bereits vorgemerkten Termin für die Sommerparty (31. August). Neben dem Maibaumaufstellen in Zusammenarbeit mit anderen Ortsvereinen wurde von den KLJB-Mitgliedern auch ein Selbstversorger-Wochenende in einer Berghütte befürwortet.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2012


Chor zu Gast
Windberg: „Collegium vocale Celje“

(ws) Am Sonntag, 11. November, findet um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg ein außergewöhnliches Chorkonzert statt. Es singt das „Collegium vocale Celje“ aus Slowenien. Das „Collegium vocale Celje“ wurde im Herbst 2011 gegründet. Der Chor selbst existiert bereits seit 21 Jahren unter dem Namen „Kammerchor Emanuel“. Die meisten Chormitglieder sind schon seit dem Anfang unter der Leitung von Bernarda Preloznik Kink dabei. In den vergangenen 21 Jahren gab der Chor viele Konzerte in Slowenien. Mit seiner hohen Qualität setzt der Chor Maßstäbe in der Chorarbeit in Celje und in ganz Slowenien. Die Dirigentin Bernarda Preloznik Kink setzte nach Abschluss ihres Studiums am Konservatorium für Musik und Ballett in Lubljana ihre Ausbildung an, der Akademie für Musik in Musikpädagogik und geistlicher Musik fort. Nach ihrem Musikdiplom arbeitete sie als Lehrerin am Sankt Stanislaus Institut, wo sie Choralgesang und Stimmtechnik unterrichtet. Mit dem Mädchenchor und dem Chor des Gymnasiums Ljubljana errang sie schon mehrere Preise. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Es werden jedoch Spenden gesammelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2012


Keine Flächen für Windkraftanlagen
Bebauungsplan Wegern III Thema – Deckblattänderung im Gewerbegebiet
Hunderdorf.
(xk) Der Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung für ein Wohnbaugebiet Wegern III, die Stellungnahmen zu drei Planungsverfahren für Windkraftanlagen und zu Baugesuchen sowie ein Satzungsbeschluss zur Deckblattänderung Nr. 2 im Gewerbegebiet Breitfeld bestimmten die Themen der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.
Ratsvorsitzender Bürgermeister Hans Hornberger gab zunächst die einzige, im zweiten Auslegungsverfahren, eingegangene Stellungnahme des Landratsamtes zur Deckblattänderung Nr. 2 im Gewerbegebiet Breitfeld bekannt. Mit der Planänderung wird wegen der Photovoltaiknutzung der Halle Nr. 17 der planfestgesetzte Grünstreifen an die westliche Randeingrünung verschoben. Der Gemeinderat fasste dazu den Abwägungsbeschluss zur Stellungnahme ohne Planänderung. Sonach wurde das Deckblatt Nr. 2 zur Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes „GE/GI Breitfeld“ einmütig als Satzung beschlossen.
Baugesuch behandelt
Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde zum Baugesuch Errichtung einer Maschinenhalle in Stetten 6 das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Zugestimmt wurde zudem dem Bauvorhaben Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Florianstr. 5, wobei bezüglich der geplanten Traufhöhe das Einverständnis gegenüber der Baugenehmigungsbehörde zur Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes „WA Lindfeld“ gegeben wurde.
Sodann verwies der Bürgermeister auf eine bereits in der vorherigen Ratssitzurig vorgelegte Entwurfsskizze für ein kleines Wohnbaugebiet in Wegern mit voraussichtlich sechs Bauparzellen. Der Gemeinderat beschloss für das Gebiet der Flurnummern 287/2, 287/3 und 287/4 Gemarkung Steinburg eine Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 12 und die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Wegern III im Parallelverfahren. Mit der Bauleitplanung wurde die Architektengesellschaft Hornberger, Illner und Weny beauftragt.
Kriterien geprüft
Im Folgenden ging es um die Beschlussfassungen zu Stellungnahmen zur Windkraftnutzung im Regionalplan Donau-Wald, die Änderung der Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet „Bayer. Wald“ sowie den interkommunalen Teilflächennutzungsplan. Die Planvorlagen des Regionalplans und der Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet sehen vor, dass naturschutzrechtliche Bewertungen einer Windkraftnutzung im Gemeindebereich Hunderdorf wie auch in den weiteren Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft entgegenstehen. Auch der von der Gemeinde mit den anderen Landkreisgemeinden in Auftrag gegebene Teilflächennutzungsplan erbrachte unter Berücksichtigung der sogenannten „harten und weichen“ Kriterien, wie Abstand zu Wohngebieten, Einzelanwesen, naturschutzrelevante Gegebenheiten und konkrete Windenergiedichte keinen geeigneten Standort für eine .größere wirtschaftliche Windkraftanlage. Dazu entschied der Gemeinderat abschließend, aufgrund des Sachverhalts keine Bedenken gegen die Planungen in Sachen Windkraft vorzubringen. Gebilligt wurden vom Gemeinderat weiterhin der Gesellschaftervertrag sowie die Übernahmeerklärung zur Kapitalerhöhung mit Agio zum Projekt Elektromobilität Bayer. Wald (E-Wald) nachdem bereits in einer früheren Ratssitzung die GmbH-Beteiligung beschlossen wurde. Zur Information gab der Rathauschef den Termin am Freitag, 16. November, zur diesjährigen Bürgerversammlung im Gasthaus Solcher, Ehren, sowie die Verleihung des Ehrenzeichens des bayerischen Ministerpräsidenten für besonderes ehrenamtliches Engagement im Sportverein an Heinz Hentschirsch. Seitens der Gemeinde wurde Hentschirsch gratuliert sowie Dank und Anerkennung ausgesprochen.
„Lucas“ wird unterstützt
Einmütig entschied der Gemeinderat aufgrund des Rundschreibens des Kreisverbandes des Bayer. Gemeindetages, das BRK-Projekt „Lucas“ zu unterstützen. Es wird ein Zuschuss von 500 Euro an den BRK-Kreisverband gewährt für die Anschaffung eines noch fehlenden Herzdruckmassagegeräts, das auch beim Krankentransport eingesetzt werden soll. Weiterhin unterstützen Bürgermeister und Gemeinderat mit der Verlängerung des Vertrages um weitere drei Jahre für ein Werbefeld am Gemeinschaftsbus den Sportverein.
Zudem gab das Gemeindeoberhaupt ein Antwortschreiben der Kreiswohnungsbaugesellschaft zur Kenntnis, wonach der aktuelle Stand zu Abriss- bzw. Neubauvorhaben und leer stehenden Wohnungen der Gesellschaft in der Ringstraße mitgeteilt wird. Bekrittelt wurden ferner Grenzüberbauungen von privater Seite an öffentlichen Flächen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2012


Großes Interesse bekundet
Informationsabend über Erdgasleitungsausbau
Hunderdorf.
(xk) Gut 50 interessierte Bürger haben sich kürzlich im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf eingefunden, um sich von den Vertretern der Energie Südbayern GmbH (ESB), Regionalleiter Herbert Schramm, Energiefachberater Klaus Bauer und Vertriebsrepräsentant Jörg Appelhans zum Erdgasleitungsausbau im Ortsbereich Hunderdorf informieren zu lassen.
Bürgermeister Hans Hornberger wies darauf hin, dass die Gemeinde Hunderdorf 2011, auf Anfrage eines Großabnehmers im Gewerbegebiet Thananger Straße hin, den Startschuss für die Anbindung des Ortes an die Erdgasversorgung gegeben habe. Die Kommune ist dabei mit der Zahlung eines Infrastrukturzuschusses an die ESB in Höhe von 90 000 Euro in Vorleistung gegangen. „Nun stehe der Ausbau für die Zukunft und die Vernetzung des Gemeindegebietes zur Diskussion“, so das Gemeindeoberhaupt. Schramm verwies auf den mit der Gemeinde geschlossenen Konzessionsvertrag, der es der ESB nunmehr möglich mache im Gemeindebereich im öffentlichen Straßennetz im Benehmen mit der Gemeinde das Erdgasleitungsnetz zu verlegen. Nunmehr könne, wenn entsprechendes Anschlussinteresse vonseiten der privaten Haushalte bestünde, nach den Planungen und den verfügbaren Haushaltsmitteln der ESB in den Jahren 2013 bis 2015 der Netzausbau Zug um Zug verwirklicht werden. Mit der Verlegung der Hauptversorgungsleitung von Bärndorf kommend und der Errichtung der Erdgasdruck-Regelanlage in Nähe des Volksfestplatzes sei die nötige Infrastruktur geschaffen worden, um die Großabnehmer und auch die einzelnen Haushalte künftig mit Erdgas und auch dem entsprechend benötigten Gasdruck versorgen zu können, so der Referent. Mittlerweile sei mit der Firma Alpha bereits der erste Gewerbebetrieb an das Netz angeschlossen und der Anschluss des Baugebietes „Brunnenstraße“ und eventuell einiger Einzelanschlüsse entlang der derzeit in Bau befindlichen Leitungstrasse erfolge noch in diesem Jahr. Als nächste Anschlussbereiche werden als Priorität der Anschluss der Grund- und Mittelschule mit Turn- und Schwimmhalle, die Bahnhofsiedlung, die Hochfeldsiedlung und die Erschließung des künftigen Baugebietes Lindfeld II sowie bei Nachfrage Kirche, Pfarrheim und Pfarrhaus gesehen, stellte Bürgermeister Hornberger fest. Bei der sich ergebenden Diskussion kristallisierte sich bereits erhebliches Interesse vonseiten der Anlieger der Thananger Straße an einem dortigen Ausbau heraus.
Auf der Kostenseite verwies Diplomingenieur Schramm auf die Anschlusskosten von circa 2 500 Euro netto bis zu einer Heizleistung von 30 Kilowatt bei einer normalen Hausanschlusslänge von circa 20 Metern.
Bis Februar 2013 sollte ein repräsentatives Ergebnis zu möglichen, zukünftigen Ausbauschritten vorliegen und der Gemeinde vorgestellt werden. Für Anschlussinteressenten liegen Anmeldevordrucke im Rathaus auf. Für Fragen und Anmeldungen steht Energiefachberater Klaus Bauer unter Telefon 0991/37125-29 zur Verfügung und erläutert auch gerne vor Ort weitere Details.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2012


Klassentreffen nach 40 Jahren
Hunderdorf.
Am Samstag haben sich die Entlassschüler der Klasse 9a und 9b der Volksschule Hunderdorf aus dem Jahre 1972 im Gasthaus Hiebl in Haggn bei Neukirchen getroffen. Eingeleitet wurde das Klassentreffen mit Kaffee und einem Kuchenbuffet, das einige „ehemalige Mädchen“ der Klassen vorbereitet hatten. Seit dem letzten Treffen vor fünf Jahren hat sich schon wieder Einiges verändert, erfuhren die Teilnehmer voneinander. So hatten sich die Ehemaligen wieder viel zu erzählen. Die Zeit verging wie im Flug und so manche Erinnerungen an die Schulzeit vor über 40 Jahren wurden aufgefrischt. Über einige durchgeführte Schulstreiche von damals konnte auch diesmal wieder herzhaft gelacht werden. Leider konnten bei dem Treffen nicht mehr alle ehemaligen Schüler anwesend sein, denn fünf Mitschüler sind leider schon verstorben. Zudem konnte der eine oder andere aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein. Die gesamten Teilnehmer des Klassentreffens waren sich einig, dass man sich in fünf Jahren wieder treffen wolle, vielleicht zu einem Wochenende am Gardasee. — Bild: Die Teilnehmerschar beim Klassentreffen des Entlassjahrganges 1972 in Hunderdorf. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2012


Viele Aktionen und Fieranten beim Kirchweihmarkt
Am Sonntag ist Markttreiben von 10.00 bis 17.00 Uhr mit attraktivem Begleitprogramm — Verkaufsoffene Geschäfte
Hunderdorf. (
xk) Am kommenden Sonntag, den 21. Oktober, findet in Hunderdorf von 10 bis 17 Uhr der Kirchweihmarkt am Schulhof statt. Da ist wieder was los am Schulhof. Neben rund 50 Fieranten erwartet die Besucher ein interessantes Rahmenprogramm, für das Hans Staudinger und Stephan Härtenberger von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute verantwortlich zeichnen in Abstimmung mit der Rathausverwaltung. Zugleich haben auch einige Geschäfte ab Mittag verkaufsoffen.
Mit gut 50 angemeldeten Fieranten und Ausstellern wird der Markt sehr gut bestückt sein und lädt die Besucher zum Kirchweihbummel ein. Bei hoffentlich schönem -Herbstwetter freut sich Hunderdorf auf Viele Besucher. Aufgrund des breit gefächerten Angebotes ist die Kreisstraße im Bereich des Quellenweges (Bäckerei Kalm und Grundschule) im Markteingangsbereich für den gesamten Fahrverkehr gesperrt. Bereits um 9.00 Uhr ist Festgottesdienst zum Kirchweihfest, der vorn Kirchenchor musikalisch mitgestaltet wird. Ab 10 Uhr beginnt das bunte Markttreiben, bei dem in angenehmer Atmosphäre wieder ein stattliches Angebot marktüblicher Waren feilgeboten wird, aber auch Kunsthandwerkliches für Haus und Garten sowie heimische Selbstvermarktungsprodukte. Auch für Essen und Trinken ist mit diversen Angeboten am Marktplatz gesorgt beim Kaffee- und Gebäckstand der Bäckerei Kahn sowie beim Gastronomie-Pavillon der Gastwirtsfamilie Gierl.
Verschiedene örtliche Geschäfte haben ihre Pforten zum „verkaufsoffenen Sonntag“ geöffnet und laden ebenso zum Einkaufsbummel ein. Ein virtueller Markt- und Geschäftsbummel ist vorab möglich im Internet: www.kirchweihmarkt.de
Viele Aktionen im Rahmenprogramm
Viele Aktionen versprechen Abwechslung für die kleinen und großen Besucher. In der Aula der Grundschule wird seitens der Pfarrei anlässlich des heurigen 75jährigen Weihejubiläums der Pfarrkirche St. Nikolaus eine interessante Foto- und Ansichtskartenausstellung „Hunderdorf in alten Ansichten“ geboten. Bei der Grundschule spielt ab 14.00 Uhr die Blaskapelle Hunderdorf auf, ebenso die Nachwuchsbläser und die Musikschüler. Zudem findet erstmals ein Workshop des Musikvereins Hunderdorf in Zusammenarbeit mit dem Musikhaus Piano Werner statt. Dabei können sich interessierte Kinder und Jugendliche unverbindlich an verschiedenen Musikinstrumenten versuchen. Neben den Fahrten mit der Minieisenbahn, Ritterwurf-Bude und einem Flohmarkt für Kinder (keine Voranmeldung erforderlich!) ist wieder eine „Tag der offenen Tür“ in der Gemeindebibliothek mit Kinderschminken und dem Knüpfen von Freundschaftsbändern. Zugleich wird das moderne und neue Leseangebot für Kinder und Erwachsene vorgestellt und eine Cafeteria lädt zudem zum Verweilen ein. Der THW Ortsverband Bogen stellt ein Einsatzfahrzeug vor und zeigt in ihrer Jugend-Werbekampagne verschiedene Vorführungen über die Einsatzmöglichkeiten. Maria Poiger aus Windberg berichtet mit einer Bilderausstellung über ihre ungewöhnliche beeindruckende „einjährige Missionarszeit“ in Bolivien. Dabei will sie die Besucher beim Marktgeschehen gerne auf eine Reise nach Bolivien mitnehmen und einen kleinen Einblick in ihr dortiges Leben geben. Zugleich sind freiwillige Spenden für das Missionsprojekt erwünscht. Der SPD Ortsverein wartet mit einem Infostand sowie einem kostenlosen Quiz um Hunderdorf und die SPD auf. Als Preise werden drei Fahrten zum Bayerischen Landtag sowie ein Sonderpreis für Kinder unter 16 Jahren angeboten. Die JU Hunderdorf bietet wieder seinem Luftballon-Weitflugwettbewerb an. Ferner hält die aktive KLJB im Pfarrheim ein vielfältiges Kaffee- und Kuchenangebot bereit, mit dessen Spendenerlös ein guter Zweck unterstützt wird.


Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.2012


Buntes Markttreiben
Am morgigen Sonntag ist Kirchweihmarkt
Hunderdorf.
(xk) Am morgigen Sonntag findet wieder von 10 bis 17 Uhr am Allerweltskirta ein buntes Markttreiben am Schulhof in Hunderdorf statt. Mit gut 50 angemeldeten Fieranten und Ausstellern wird der Markt gut bestückt sein und auf die Besucher wartet zudem ein interessantes Begleitprogramm. F
ür die Kinder gibt es neben Minieisenbahn, Kinderschminken beim Tag der offenen Tür in der Bibliothek (Mittelschule) auch wieder ein Ponyreiten. Auch der Sportverein ist mit seinem Torwandschießen vertreten und weitere in der Programmvorschau genannte Vereine sind mit Aktionen dabei.

Hunderdorf freut sich auf viele Besucher zum Kirtamarkt. (Foto: xk)

Unter anderem wird auch in der Aula der Grundschule seitens der Pfarrgemeinde eine interessante Foto- und Ansichtskartenausstellung in Großformatbildern „Hunderdorf in alten Ansichten“ präsentiert. Anlässlich des heurigen 75-jährigen Weihejubiläums der Pfarrkirche Sankt Nikolaus wurden viele alte Fotos von der Pfarrkirche, der alten Pfarrkirche und über historische Ortsansichten von Hunderdorf gesammelt.
Mit der Bilderausstellung wird deutlich, wie stark sich Hunderdorf in den vergangenen 100 Jahren verändert hat, stetig gewachsen ist und eine positive Entwicklung genommen hat.
Das gesamte Rahmenprogramm und die verkaufsoffenen Geschäfte sind im Internet unter www.hunderdortde einzusehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2012


Pfarrfamilienabend
Hunderdorf.
(hk) Am heutigen Samstag findet im Steinburger Hof der Pfarrfamilienabend der Pfarrei Sankt Nikolaus statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der . Abend soll ein Abend der gemeinsamen Begegnung und des Austausches innerhalb der Pfarrgemein.de werden. Dabei werden verschiedene Gruppen Einlagen zum Besten geben oder musikalisch mitwirken. Der Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Pfarrer werden auch Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten und Aktionen der Pfarrei geben, und vom 75. Kirchenjubiläum in diesem Jahr werden Fotos gezeigt. Außerdem werden auch viele alte Fotos der Pfarrkirche, der alten Pfarrkirche und historische Ortsansichten von Hunderdorf beim Kirchweihmarkt am Sonntag in der Schule ausgestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2012


„Eine steinerne Kirche ist keine Kirche Gottes“
Pfarrfamilienabend der Pfarrei Sankt Nikolaus — Ratschkatl plauderte „Geheimnis“ aus
Hunderdorf.
(hk) Am Samstagabend fand im Gasthaus Steinburger Hof der Pfarrfamilienabend der Pfarrei Sankt Nikolaus statt. Es war ein Abend der gemeinsamen Begegnung und Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Pfarrer gaben Einblicke in die verschiedenen Tätigkeiten und Aktionen der Pfarrei.
Umrahmt wurde der Abend mit musikalischen Darbietungen der Blaskapelle Hunderdorf dem Kirchenchor und dem Chor „Friends“. Während der verschiedenen Musikstücke wurden Fotoaufnahmen vom Kirchweihjubiläum gezeigt. Auch die Ratschkatl vom Pfarrgemeinderat hat wieder aus dem Nähkästchen ausgeplaudert.

Die ausgezeichneten Chormitglieder mit Chorleiterin Walfriede Holzapfel (vorne rechts), Dekan Pater Martin Müller (rechts außen) und Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott (Vierter von rechts). (Foto: hk)

Dem Pfarrfamilienabend ging ein festlicher Vorabendgottesdienst zur Kirchweih voraus, der von Dekan Pater Martin Müller zusammen mit Pater Wolfgang und Frater Philip vom Kloster Windberg zelebriert wurde. Bei diesem Gottesdienst zitierte Pater Martin nochmals die Worte, die Domkapitular Neumüller anlässlich des Kirchenjubiläums gesprochen hat: „Nur eine steinerne Kirche, mag sie noch so schön sein, ohne den Glauben und die Liebe derer, die in ihr hoffend und vertrauend ihr Leben vor Gott stellen, kann niemals Kirche Gottes sein.“ Mit einem musikalischen Empfang durch die Blaskapelle Hunderdorf, unter der Leitung von Lothar Klein, wurde der Pfarrfamilienabend eröffnet Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott hielt zu Beginn einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre Arbeit und sagte, dass der im Jahre. 2010 neu gewählte Pfarrgemeinderat Neues begonnen und Altes abgeschlossen habe. Dabei nannte er unter anderem das 10-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Pater Martin.
„Es geht weiter“
Dekan Pfarrer Martin Müller stellte seine Rede unter den Titel: „Unterwegs in eine neue Welt, unterwegs in eine neue Zeit“. Dabei stellte Pater Martin fest, dass Leben, die Lebenserfahrung, die Kirche, nichts Statistisches, nichts ewig Festes sei, sondern weiter gehe. Das Kirchweihjubiläum nannte der Redner ein Fest, das einmal ganz einfach festliche „Pfarrgemeinde“ war, wie es sein solle.
Die Kirche sei aber auch in schwieriger Hinsicht unterwegs in eine neue Zeit. Auch der kirchliche Alltag hinter der festlichen Fassade müsse gesehen werden. Hier sei viel im Wandel. Zum Gottesdienst zu kommen falle vielen immer schwerer und ein Glaubensleben in der Familie zu praktizieren werde immer seltener. Die mangelnde Glaubenshaltung vieler Zeitgenossen mache große Sorge.
Kirchenrenovierung
Unter dem Punkt: „Was steht an“ nannte der Pfarrer die Kirchenverwaltungswahl am 17. und 18. November. Für die Kirchenrenovierung laufe gerade die Planungsphase. „Dran bleiben wollen wir auch in der Arbeit mit den Ministranten und dem Kinderchor, zählte Pater Martin auf. Abschließend griff er nochmals die Worte des Domkapitulars Neumüller auf, der beim Kirchweihjubiläum sagte: „Wo die  Bereitschaft zum Gottesdienst nachlässt, verkümmern die Feste. Und wo aus einer Kultur die Festlichkeit verschwindet, ist etwas allgemein Menschliches in Gefahr. Da werden Resignation und Hoffnungslosigkeit zu einer chronischen Krankheit“ und forderte auf: „Wenn wir aber wollen, dann kann es gut weiter gehen. Dann können wir es wagen“.
Anschließend stand eine große Ehrung langjähriger Kirchenchormitglieder auf dem Programm. Mit einer Pfarreiurkunde wurden sechs Chorsänger ausgezeichnet. Mit der Urkunde des Diözesanadministrators in Silber wurden folgende Sänger geehrt: Bernadette Fries für 25 Jahre, Maria Länger und Gerlinde Neumeier für 29 Jahre, Heidi Leidl für 30 Jahre, Gabi Hagn für 32 Jahre, Anna Kraus, Hans Kraus und Angela Söldner für 34 Jahre, Cäcilia Gmeinwieser-Obermeier und Angelika Lazurus-Lobmeier für 35 Jahre, Evi Hentschirsch für 36 Jahre, Margarete Obermeier für 37 Jahre, Josefine Holzapfel für 45 Jahre, Martha Baier für 60 Jahre und Walfriede Holzapfel für 63 Jahre, davon 31 Jahre als Chorleiterin. Der Pfarrgemeinderatssprecher Knott hob auch die Arbeit Sebastian Obermeiers, der seit 15 Jahren Organist der Pfarrkirche Sankt Nikolaus ist, hervor.
Zum Abschluss trat „die kleine Nörglerin“, bekannt als Ratschkatl des Pfarrgemeinderates, Namens Monika Ammer auf. In gekonnter Weise plauderte sie diesmal aus, was in den Pfarrgemeinderatssitzungen unter „strengster Geheimhaltung“ besprochen wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2012


Rathaus heute Nachmittag geschlossen
Hunderdorf.
(xk) Die Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf ist am heutigen Kirchweihmontag nachmittags für den Parteiverkehr geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2012


Missio-Sonntag
Windberg.
(ws) Die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat veranstalten am Sonntag, 28. Oktober, ab 13.30 Uhr den Weltmissionssonntag. Alle Pfarrangehörigen können sich im Blauen Saal des „Alten Pfarrhofes“ mit Missionskaffee, selbst gebackenen Kuchen und Torten sowie Herzhaftem verwöhnen lassen. Kuchen- und Tortenspenden der Ortsvereine und Pfarrangehörigen sind gerne gesehen. Sie können am Sonntag, 28 Oktober, vor und nach den Gottesdiensten im „Alten Pfarrhof“ abgegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2012


Bummeln, Einkaufen, Freunde treffen
Viele Besucher kamen zum Markttreiben mit 60 Fieranten- und Aktionsständen
Hunderdorf.
(xk) Der Hunderdorfer Kirchweihmarkt rund um  das Mittelschulzentrum lockte auch heuer wieder einige Tausend Besucher am Sonntag an. Bei herbstlichnebligem Wetter empfingen 60 Fieranten und Aussteller mit ihren vielfältigen Marktständen und

In der Gemeindebibliothek konnten die Kinder basteln oder sich schminken lassen. (Fotos: xk)

Spezialitäten die Besucher zum bunten Markttreiben. Ein diverses Rahmenprogramm bot Abwechslung für die kleinen und großen Gäste. Gleichzeitig war bei rund zehn Geschäften verkaufsoffen.
Das Kirtafest am Allerweltskirta wurde eingeleitet mit dem von Pfarrer Martin Müller zelebrierten Kirchweihgottesdienst. Schon ab 10 Uhr kamen die zahlreichen Besucher zum Marktgeschehen und der größte Besucherstrom war dann wieder zum Nachmittag hin. Angesagt war gemütliches Bummeln, das eine oder andere Einkaufen bei den Fieranten, sich Informieren bei den Ausstellern oder Freunde und Bekannte treffen. So freuten sich Aussteller und

Beim Markttreiben am gesamten Schulzentrum gab es Blumen- und Trockengestecke, Selbstvermarkter-Produkte, Holzprodukte, Keramik und vieles mehr.

Organisatoren über den Zustrom von einigen Tausend Besuchern. Von einer vielfältigen marktüblichen Angebotspalette mit Haushalts-, Strick- und Modeschmuck, Selbstvermarkter-Produkten mit Geräuchertem, Käse und Obst, bis zu Geschenkartikeln, Kunsthandwerk und Gräberschmuck für Allerheiligen war alles vertreten. Auch für Kaffee und Kuchen war bestens gesorgt. Für die Kinder gab es Ponyreiten, Pferdekutschenfahrten, Fahrten mit der Die Blaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein spielte zum Kirta zünftig auf. Minieisenbahn, den Luftballon-Weitflugwettbewerb, das Torwandschießen sowie einen Flohmarkt.
Blaskapelle spielte
Zum vielfältigen Rahmenprogramm trug auch die Blaskapelle Hunderdorf bei, die bei der Grundschule schneidig aufspielte. Zudem erfreuten die Nachwuchsbläser und Musikschüler mit ihren Auftritten die Besucher. Außerdem fand auch erstmals ein Nachwuchs-Workshop des Musikvereins Hunderdorf in Zusammenarbeit mit dem Musikhaus Piano Werner statt. Auch das engagierte Team der Gemeindebibliothek hatte in der Mittelschule zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen mit Bücherflohmarkt, Cafeteria, Kinderschminken und Basteln.

Die Blaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein spielte zum Kirta zünftig auf.

Der THW-Ortsverband Bogen stellte ein Einsatzfahrzeug vor und zeigte in ihrer Jugend-Werbekampagne verschiedene Einsatzmöglichkeiten auf. Seitens der Pfarrei wurde anlässlich des heurigen 75-jährigen Weihejubiläums der Pfarrkirche Sankt Nikolaus eine interessante Foto- und Ansichtskartenausstellung „Hunderdorf in alten Ansichten“ geboten. Maria Poiger aus Windberg informierte mit einer Bilderausstellung und im Gespräch über ihre beeindruckende „einjährige Missionarszeit“ in Bolivien. Zugleich freute sie sich über die freiwilligen Spenden für das Missionsprojekt, die sie im nächsten Jahr vor Ort übergeben wird. Der SPD-Ortsverein bot bei seinem Infostand auch ein kostenloses Hunderdorf-Quiz an. Ferner wartete die Landjugend im Pfarrheim mit einem vielfältigen Kaffee- und Kuchenangebot gegen Spende für die Jugendarbeit auf.
Veranstalter zufrieden
So fiel die Bilanz für die Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute Stephan Härtenberger und Hans Staudinger, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Veranstaltung organisierten, positive aus. Mit 60 Fieranten- und Aktionsständen gab es wieder ein vielfältiges Angebot an diversen Warensortimenten und Kunsthandwerklichem. Auch Bürgermeister Hans Hornberger freute sich über den guten Marktverlauf, der zeige, dass auch Hunderdorf und seine Geschäfte etwas zu bieten haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2012

„18 Prozent sind zu viel“
Zellmeier informiert sich über Bundesstraßenausbau
Loitzendorf.
(ta) Auf Initiative von Josef Sporrer ist Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier kürzlich nach Loitzendorf gekommen. Hier machte er sich zusammen mit der 2. Bürgermeisterin Scheitinger ein Bild von der Lage, wie sie künftig nach dem Willen des Bauamtes all jene Führer von Fahrzeugen vorfinden würden, die nicht auf der neu auszubauenden

Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier mit Gesprächspartnern beim Studium des Ausbauplanes für die B20.

Bundesstraße B20, die dann den Status einer Kraftfahrstraße erhält, fahren dürfen. Bei Rißmannsdorf soll der die B20 begleitende Anwandweg über den Felseinschnitt hinweg geführt werden, wobei die Benutzer dieses Weges bei Vollladung sowohl bergauf als auch bergab ihre Fahrzeuge an die Belastungsgrenzen heranführen dürften. Zellmeier betonte, dass 18 Prozent der Steigung beziehungsweise des Gefälles, die nach den Planungen des Bauamtes Regensburg der Anwandweg neben der B  20 bei Rißmannsdorf abschnittsweise aufweisen soll, zu viel seien. Zellmeier versprach, sich noch einmal für die weit weniger problematische Trassenführung des Anwandweges am Fuß des Felseinschnittes unmittelbar neben der Bundesstraße einzusetzen.
Der Landtagsabgeordnete wird sich nach Überzeugung der anwesenden Personen umgehend mit entsprechenden Stellen und Persönlichkeiten in Verbindung setzen, um eine verträgliche Lösung herbeizuführen. Bei diesem Ortstermin wurde auch noch ein zweiter Gesprächspunkt erörtert, der Forstwegebau. Zellmeier zollte ausdrücklich seinen Respekt für das Engagement Sporrers beim Waldwegebau. Sporrer hat auf eigene Kosten sozusagen ein Musterstück eines Forstweges in unwegsamem Gelände realisiert. Der Abgeordnete war dann aber auch so ehrlich zu sagen, dass für eine Unterschreitung der vorgeschriebenen Ausbauwerte ein Zuschuss für den geplanten Forstwegebau im Bereich der Jagdgenossenschaft Loitzendorf wohl nicht realisierbar sein dürfte.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2012


„Bioenergie Windberg“ war Thema
Keine Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen — Kindertagesstätte zu klein
Windberg.
(xk) Die Stellungnahme zum interkommunalen Teilflächennutzungsplan Windkraftanlagen, Informationen aus der Gründungsversammlung der Genossenschaft zur Errichtung und zum Betrieb eines zentralen Biomasseheizwerkes und zu der sich abzeichnenden bedarfsnotwendigen Erweiterung mit eventueller Standortverlagerung der Kindertagesstätte standen im Mittelpunkt der kürzlich im Amtshaus stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.
Bürgermeister Hans Gstettenbauer informierte eingangs das Gemeindegremium zum interkommunalen Teilflächennutzungsplan. Der von der Gemeinde mit den anderen Landkreisgemeinden in Auftrag gegebene Teilflächennutzungsplan erbrachte unter Berücksichtigung der sogenannten „harten und weichen” Kriterien, wie Abstand zu Wohngebieten, Einzelanwesen und naturschutzrelevanten Gegebenheiten keinen geeigneten Standort für eine Windkraftanlage.
Sodann informierte der Bürgermeister über die kürzlich stattgefundene Gründungsversammlung der Genossenschaft „Biomasseheizwerk Windberg in Gründung“. So sind mittlerweile bereits 23 Anschlussnehmer der sich in der Entstehung befindlichen Genossenschaft beigetreten, die den Aufbau und den Betrieb eines Nahwärmenetzes mittels seines Biomasseheizwerkes zur Wärmeversorgung vor allem im Ortskern zum Ziel hat. Als Vorsitzende fungieren für den technischen Teil Sven Clausnitzer, sowie für den kaufmännischen Teil Mario Ehrnböck. Den Aufsichtsrat bilden Martin Bayer als Vorsitzender, sein Stellvertreter Bernhard Suttner sowie Werner Engl als Vertreter der Pfarrkirchenstiftung und Pater Jakob als Vertreter des Klosters.
Ausdrücklich verwies der Bürgermeister darauf, dass der Großteil der zukünftigen Finanzierung der Anlage über den Wärmepreis erfolgen soll und somit die einzubringenden Einlagen in Höhe von 2000 Euro pro Hausanschluss nur einen geringen Finanzierungsanteil darstellen würden.
Hierdurch werde sichergestellt, dass Abnehmer großer Wärmeleistung auch entsprechend große Finanzierungsanteile einbringen, stellte Bürgermeister Hans Gstettenbauer heraus, nachdem hierzu in der Öffentlichkeit vereinzelt widersprüchliche Informationen publik gemacht wurden.
Festspielverein geplant
Bekannt gab das Gemeindeoberhaupt, dass die Freilichtspielaufführungen 2012 zum „Jedermann“ wieder großen Anklang gefunden haben. Nachdem die Festspielleitung die Bereitschaft für zukünftige Aufführungen am „hervorragend geeigneten“ Klosterambiente signalisiert habe, sollte für die Zukunft die Gründung eines Kultur- oder Festspielvereins ins Auge gefasst werden, so der Gemeindechef.
Vom Gemeinderat gebilligt wurde ein Zuschuss in Höhe von 300 Euro für die Jugendaktion „Tag der Windberger Jugend“. Das Gemeindegremium genehmigte auch das wiederum ansprechende Programm und die Kalkulation zur Flugreise der Gemeinde zur Partnergemeinde in der Zeit vom 20. bis 26. Juni 2013. „Die Kindertagesstätte Windberg wird schon im Kindergartenjahr 2012/13, aber vor allem in den kommenden Jahren besonders unter Berücksichtigung des Betreuungsanspruchs für Kinder unter drei Jahren, auf Grund der dann nicht mehr ausreichenden, bedarfsgerechten Räumlichkeiten im Amtshaus an seine Leistungsgrenzen stoßen“, berichtete Bürgermeister Hans Gstettenbauer dem Gemeindegremium.
Die Gemeinde prüfe derzeit im Einvernehmen und auch mit der Unterstützung der Fachstellen Jugendamt und Bauamt des Landratsamtes in betreuungs- und bautechnischer Hinsicht, ob eine Nutzung des ehemaligen Schulhauses in der Schulgasse, nach thermischer und betreuungsgerechter Gebäudesanierung als Alternativstandort überhaupt in Frage komme und kostenmäßig zu realisieren sei oder ob ein Neubau in Betracht zu ziehen wäre.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2012


Klosterneubau wird offiziell eingeweiht
Windberg.
(ta) Am Sonntag, 25. November, wird nach fast eineinhalb Jahren Bauzeit der Erweiterungsbau am Kloster Windberg offiziell eingeweiht und gesegnet. Die Feierlichkeiten beginnen um 10.30 Uhr mit einer Konventmesse. Um 11.45 Uhr wird der Neubau eingeweiht. Um 13 Uhr gibt es ein Mittagessen im JBW-Speisesaal und von 14 bis 17 Uhr präsentiert das Kloster den Neubau in einem Tag der offenen Tür.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2012


Einblicke in die Ökologie
Kreisfachberater Niedernhuber zu Gast beim OGV
Hunderdorf.
(xk) Anlässlich der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Hunderdorf im Gasthaus Baier gab Kreisfachberater Hans Niedernhuber in einem Dia-Vortrag vielfältige Anregungen zu dem Thema „Dorfbildpflege – Aspekte der Gestaltung und Okologie“.
Damit die Dörfer auch für die Zukunft als ein Stück liebens- und vor allem lebenswertes Stück Heimat erhalten blieben, gelte es, vielfältige Belange zu berücksichtigen, so Niedernhuber einleitend. Es sollten sich „Alt“ und „Jung“ wohlfühlen und für jeden grüne Begegnungs und Erlebnisräume vorhanden sein. Der Referent erläuterte, wie wichtig die Einbindung eines Dorfes in die Landschaft, eine ansprechende Gestaltung des Ortsrandes sowie Straßenführung, Wege und Plätze sind. Die Verzahnung mit der Landschaft durch Streuobstbestände und Magerwiesen als Einfassung ist ökologisch wertvoll und schaffen eine heimelige Atmosphäre. Im Dorf solle dies fortgeführt werden durch eine möglichst verkehrsberuhigte Straßenführung. Begleitet von Grünstreifen und schönen Straßenbäumen, ansprechenden Fuß- und Wanderwegen in und um das Dorf trage dies wesentlich zu einer erhöhten Lebensqualität bei.
Wie Niedernhuber ausführte, sei bei der Auswahl von Bäumen natürlich auf die Größe des Baumes und des entsprechenden Wurzelraumes zu achten. Es gebe aber mittlerweile auch schon Züchtungen, die sich in Größe und Umfang sehr gut in das Straßenbild integrieren oder als Hausbaum geeignet sind. Wichtig sei, heimische Sträucher mit einzubinden. Diese bieten ganzjährig Nutzen und Zierwert sowie Heimat und Nahrung für Vögel und Nützlinge. Wenn möglich, sollten auch Wege und Plätze nur dort befestigt werden, wo es die Nutzung wirklich erfordert, um der zunehmenden Versiegelung von Oberflächen entgegenzuwirken, unterstrich der Redner weiterhin. In vielen Gemeinden würden heute schon wieder erfolgreich ein Rück- und Umbau von versiegelten Flächen vorgenommen. Weiter sei es von Bedeutung, Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu schaffen, die Natur zu entdecken. Mit dem Aufstellen von teuren Spielgeräten allein sei es nicht getan.
Anhand der Dias und Erläuterungen wurden viele Beispiele gezeigt, die unterschiedlichsten Räume entsprechend dem dörflichen Charakter zu gestalten oder welche Fehler man besser vermeiden sollte. „Zum Aussehen eines Dorfes trägt aber nicht nur das „öffentliche Grün“ bei. Es ist jeder Haus- und Gartenbesitzer durch die Gestaltung seines eigenen Bereiches, aber auch jeder einzelne Bewohner als Mitglied der dörflichen Gemeinschaft mit beteiligt und mit verantwortlich“, so der Vortragende. Vielfältig angelegte Gärten mit passenden Einfriedungen und Vorgärten, standortgerechte Bäume und Sträucher und ein vielfältiger Blumenschmuck tragen ebenso zur Schönheit eines Dorfes und zum Erlebnisreichtum des Wohnumfeldes bei. „Eine liebenswerte Heimat und lebenswerte Umwelt sind wichtig für die heute im Dorf lebenden Menschen, aber auch für die nachfolgenden Generationen“, so die Kernbotschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2012


Traurig nehmen wir Abschied von
Herrn
Franz Xaver Altmann

* 30. Dezember 1943    + 18. Oktober 2012
Kleinlintach, Furth, Bogen, Hofdorf, Ittling, den 25. Oktober 2012
Es trauern um ihn:
Marion Schneider, Tochter mit Hansi
Renate Schinhärl, Tochter mit Christian
Sebastian und Lukas, Enkel
Rosa Helmbrecht, Schwester mit Familie
Hilde Bauer, Schwester mit Familie
Heribert Wirth, Schwager mit Familie
Annemarie Heinrich, Lebensgefährtin
Trauergottesdienst am Samstag, den 27. Oktober 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberalteich. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns.
Anstelle von Kränzen und Blumen bitten wir um eine Spende an die Palliativstation des Klinikums St. Elisabeth in Straubing, Konto-Nr. 71100 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte (BLZ 742 500 00), Kennwort: Xaver Altmann.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.2012


Dankbar für die lange Zeit, die uns mit ihm geschenkt war, müssen wir nun Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann und unserem guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Onkel, Paten, Bruder und Schwager
Herrn
Heinrich Hartmannsgruber

* 2. September 1920    + 27. Oktober 2012
Mitglied der FFW, der KuSK, des OGV, des VdK Hunderdorf-Windberg
Gründungsvorstand und Ehrenschützenmeister bei den Winith-Schützen
Kriegsteilnehmer 1939 bis 1945

Windberg, Hüttenkofen, Oberaudorf, Asbach, Pfarrkirchen, den 29. Oktober 2012
In Liebe und Dankbarkeit:
Gattin: Sophie Hartmannsgruber
Kinder: Helmut mit Hilde
Eva mit Sepp
Robert mit Karin
Martin
Enkelkinder: Andreas, Stefan, Thomas, Rainer, Brigitte, Christian, Tanja, Sophia, Veronika, Felix, Matthias, Franziska und Maria
Urenkel: Anna, Lilli, Timur, Eric und Julia
Geschwister: Fannerl und Michael
Schwager: Sepp
Schwägerin: Fanny
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung mit Sterberosenkranz heute, Montag, um 17.00 Uhr. Trauergottesdienst am Dienstag, den 30. Oktober 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg mit anschließender Beerdigung.
Anstelle von Blumen- und Kranzspenden bitten wir um eine Spende zugunsten der Bettina-Bräu-Stiftung, Stadtsparkasse München, Kto.-Nr. 907 219 000, BLZ 701 500 00, Kennwort „Heini“.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.2012


Ein besonderer Künstler zeigt seine Werke
Oberalteich.
(ver) Es ist ein besonderer Künstler, der ab kommenden Samstag, 3. November, im Kulturforum Oberalteich seine Werke zeigen wird. Der Fußmaler Günther Holzapfel stellt vier Wochen lang seine rund 90 Bilder aus. Seine Arbeit der vergangenen 50 Jahre, wie er erzählt.
Holzapfel kam wegen Komplikationen bei der Geburt spastisch gelähmt auf die Welt. Bewegungen von Kopf und Armen kann er nicht kontrolliert steuern. So nahm er bereits als Kind für viele Tätigkeiten seine Füße zu Hilfe. Und mit den Füßen entstehen auch seine Bilder. „Das Malen ist mein Beruf und mein Hobby“, sagt er.
Organisator der Ausstellung sind das Kulturreferat der Stadt Bogen und die Volkshochschule (Vhs) des Landkreises Straubing-Bogen. Vhs-Geschäftsführer Sepp Koller freut sich schon sehr auf die Ausstellung. „Günther Holzapfel ist ein faszinierender Mensch, der uns allen ein Beispiel sein kann, „wenn wir wieder über unsere kleinen Wehwehchen klagen.“
Damit meint Koller die unglaubliche Lebensfreude, die der behinderte Künstler ausstrahlt. „Ich habe mich nie als Behinderter gefühlt, mir könnte es nicht besser gehen“, sagt Günther Holzapfel über sich selbst. Eben jene Lebensfreude gibt der Künstler mit seinen Ölgemälden weiter. Die Ausstellungsbesucher können ab kommenden Samstag vier Wochen lang daran teilhaben.
Die Ausstellung läuft bis 25. November und ist jeweils an den Wochenende von 13 bis 16 Uhr zu besichtigen. — Bild: Der Künstler Günther Holzapfel zusammen mit seiner Schwester Walfriede und Vhs-Geschäftsführer Sepp Koller beim Aufhängen der Bilder im Kulturforum. (Foto: ver)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.2012


Hunderdorf. KuSK: Samstag, 3.11., 19 Uhr, Treffen zum Jubiläumskonzert 5 Jahre „Die Grenzwaidler“, Gasthaus Plötz-Schlecht (ohne Uniform).
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.2012


Windberg. Winith-Schützen: Mittwoch, 31.10., 19.30 Uhr, Hasengrasoberin. Vereinslokal Hüttinger. Samstag, 3.11., 19 Uhr Abschlussfeier des Gründungsfestes, Amtshaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.2012


Zehn Mannschaften dabei
Jahresabschlussfeier der Tennisabteilung — Gute Nachwuchsmannschaft
Hunderdorf.
(he) Zur Jahresabschlussfeier traf sich die Tennisabteilung des SV Hunderdorf vor Kurzem im Gasthaus Hüttinger in Windberg. Abteilungsleiter Armin Mauerer ging zunächst auf die Saison 2012 ein. Neun Mannschaften hätten an den Verbandsspielrunden teilgenommen und ein Team spielte in einer

Die erfolgreichen Spieler der Tennisabteilung, zusammen mit Abteilungsleiter Armin Mauerer (Vierter von links). (Foto: he)

Privatrunde mit. Während es bei den Damen und Herren nicht so gut gelaufen sei, könne man mit dem Abschneiden der Nachwuchsmannschaften recht zufrieden sein.‘
Herausragend sei dabei der erste Platz der Knaben 14 in Bezirksklasse 2 gewesen. Ein positives Punktekonto in den Abschlusstabellen wiesen auch als jeweils Drittplatzierte die Junioren 18 und das Midcourt-11-Team auf. Die Vereinsmeistertitel bei den Einzeln der Damen und Herren holten sich Claudia Miedaner und Florian Schötz. Abteilungsleiter Armin Mauerer führte dann die Siegerehrungen der Doppel- und Mixedmeisterschaften durch. Die Ergebnisse in der einzelnen Disziplinen: Damen: Erste Claudia Miedaner/Angela Lobmeier, zweite Marianne Klar/Carola Ernst, dritte Waltraud Hornberger/Martha Prommersberger. Herren: erste Manfred Huber/Karl Miedaner, zweite Ewald Scherl/Fritz Wolff, dritte Matthias Bugl/ Günter Pielmeier. Mixed: erste Claudia Miedaner/Karl-Heinz Schießl, 2 zweite H. Hentschirsch/ Armin Mauerer, dritte Teresa Wührl/Matthias Bugl. Sieger und Platzierte erhielten Sachpreise.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.2012


Großartige Erfolge zu verbuchen
Stockschützen hatten erfolgreiches Jahr — Sportverein ehrt Mitglieder
Windberg.
(ws) Der Sportverein (SV) Windberg blickte bei seiner Jahresversammlung am Samstag im Vereinslokal Amann auf ein harmonisches und sportlich sehr aktives Jahr zurück. Besonders die Stockabteilung konnte herausragende Ergebnisse erzielen. Das Stocksportwochenende zählte wieder zu den Höhepunkten im Vereinsleben. Der Verein hat derzeit 326 Mitglieder. Des Weiteren konnten zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Ein Teil der geehrten langjährigen Vereinsmitglieder mit SV-Vorsitzendem Erwin Schießl (rechts). (Foto: ws)

In seinem Rechenschaftsbericht informierte Vorsitzender Erwin Schießl über die vielen Aktivitäten, wie etwa die Beteiligung beim 50-jährigen Gründungsfest der Winith-Schützen, FFW-Kleinfeldfußballturnier, Festspiel „Jedermann“, Partnerschaftsbesuch der französischen Freunde aus Abos sowie den weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen im Klosterdorf Windberg. Auswärts wurden das Jubiläum des Musikvereins Hunderdorf und einige Schafkopfturniere besucht. Bei einem Besuch beim RSU Leitersdorf in der Steiermark mit Teilnahme an Stockturnieren und großartigen Ergebnissen wurde die grenzübergreifende Freundschaft weiter vertieft. Selber hielt man unter anderem eine Weihnachtsfeier, ein Preisschafkopfen und ein Gartenfest ab. Der Vereinsausflug in die Steiermark und Slowenien, organisiert von Walter Schneider, war ein voller Erfolg.
Aus den Abteilungen
Vorsitzender Erwin Schießl nahm dann die Ehrungen verdienter Mitglieder vor. Für zehn Jahre wurden zehn Mitglieder ausgezeichnet und für 25 Jahre treue Mitgliedschaft Ewald Baumgartner, Herbert Edenhofer, Sabine Edenhofer, Brigitte Faltl, Siegfried Fuchs, Thomas Huber, Ralf Katzdobler, Reinhard Kraus, Walter Loibl, Gerhard Mühlbauer und Martin Mühlbauer.
Kassiererin Gitte Niedermeier berichtete über ein geringes Defizit im Vereinsjahr. Dies ist in erster Linie auf einige notwendige Anschaffungen, wie Eisstockmaterial, Skianzüge für Skiabteilung und einiges mehr zurückzuführen. 2. Bürgermeister Gerhard Mühlbauer lobte die Aktivitäten des SV, die hervorragende Jugendarbeit, die die Zukunftdes Vereins sichert, sowie die tollen Erfolge der Stockabteilung, die den Namen der Gemeinde positiv nach außen vertreten. Siegfried Niedermeier von der Skiabteilung berichtete, dass die Bambini-Mannschaft im Kreis den sechsten Platz erreichte. Da alle Spieler im nächsten Jahr nicht mehr in der Jugendmannschaft starten können, kann momentan keine Bambini-Mannschaft gestellt werden. Weiter stehen zwei Teams in den Wettkämpfen. Die Damenmannschaft belegte in der 1. Bezirksliga den fünften Platz und die Herren erkämpften sich in der 2. Kreisliga den zweiten Platz und steigen in die 1. Kreisliga auf. Weiterhin fand das Mix-Turnier an Heilige Drei Könige statt.
Johannes Frankl von der Skiabteilung zufolge wurde statt einer Skigymnastik zum dritten Mal eine Spiel- und Spaßstunde wöchentlich für Erwachsene und vierzehntägig für Kinder von Birgit Zitzelsberger und Wolfgang Koller durchgeführt. Die Saisoneröffnungsfahrt fiel wegen Schneemangels aus. Ende Dezember führte man einen viertägigen Kinder-Ski- und Snowboardkurs durch. Ein betreuter Skiausflug musste wegen geringer Beteiligung abgesagt werden. Die Apre -Ski-Fahrt nach Schladming war mit 42 Teilnehmern ein voller Erfolg. Auch die Abschlussfahrt der Skilehrer nach Kitzbühel und die Flachau kam gut an.
Der Abteilungsleiter für Eisstock konnte über ein erfolgreiches Jahr mit überragenden Ergebnissen berichten. Mit derzeit elf Jungschützen konnte die Abteilung im Winter in allen Altersklassen eine Mannschaft bei den Meisterschaften stellen, die alle im Kreis gute Ergebnisse erzielten. Im Sommer konnten sich drei Mannschaften, darunter die U23 als Kreismeister, für die Bezirksmeisterschaften qualifizieren.
19 Turniere geschossen
Die Herrenmannschaften schossen im Winter insgesamt 19 Turniere. Der 1. Mannschaft gelang der Aufstieg von der Oberliga in die Bayernliga, der 3. höchsten Klasse Deutschlands, was der größte Erfolg in der Geschichte der Abteilung ist. Die 2. und 3. Mannschaft haben in der Kreis-Oberliga gut abgeschnitten, ebenso die 4. Mannschaft in der Kreisliga und die 5. Mannschaft in der Kreis-B-Klasse. Im Sommer wurden 33 Herren- und drei Duo-Turniere geschossen. Bei den Meisterschaften gelang vier von fünf Mannschaften der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse: 1. Mannschaft von Bezirksliga in die Landesliga, 2. Mannschaft von der Kreisoberliga in die Bezirksliga, 3. Mannschaft von Kreis-A-Klasse in Kreisliga und der 5. Mannschaft von der Kreis-B-Klasse in die Kreis-A-Klasse.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.2012


Gregorianische Choräle
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg bietet einen Kurs über Gregorianische Choräle an. Diese alten liturgischen Gesänge haben eine eigene Faszination und eine tiefe Spiritualität, die ein Zeugnis gibt von der Suche nach Gott. In diesem Kurs wird einigen gregorianischen Chorälen der Adventszeit nachgespürt. Grundkenntnisse sind nicht nötig, die lateinischen Texte der Choräle werden übersetzt. Das Wochenende findet statt in der Abtei Windberg von Freitag bis  Sonntag, 30. November bis 2. Dezember. Anmeldung unter Telefon 09422/824120.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.2012


Martinsfeier
Windberg.
(ws) Am Freitag, 9. November, feiert der Kindergarten Sankt Sabinus Windberg das Martinsfest. Beginn ist um 17.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche, anschließend ist Martinsumzug über den Dorfplatz, die Klostergasse, den Hüttinger Hof und die Meidendorfer Straße zurück zum Dorfplatz und dann zum Pfarrplatz. Am Martinsfeuer vor dem Amtshaus bietet der Kindergartenbeirat Punsch, Gebäck und diverse Getränke an. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.2012

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