2013# 10

Festspielgemeinschaft sagt Autor Alois Winter „Danke“
Um die Verdienste von Alois Winter (Fünfter von links) aus Hunderdorf als Autor und Regisseur für die Festspielgemeinschaft Sankt Englmar zu würdigen und sich für den großen Erfolg des diesjährigen Freilichtspiels „Man muass nehma wias kimmt“ zu bedanken, hat sich die Vorstandschaft etwas Besonderes einfallen lassen. Am Sonntag meldete sich eine Abordnung des Vereins bei Winter zum Weißwurstessen an und stellte dabei als Überraschung eine Fahne auf, die für jeden sichtbar die Verbundenheit der Festspielgemeinschaft mit Alois Winter zum Ausdruck bringen soll. Gleichzeitig überreichte St. Englmars Bürgermeister Anton Piermeier (Zweiter von links) ein umfangreiches Fotobuch vom Freilichtspiel. Alois Winter hat für die Festspielgemeinschaft mittlerweile mit großem Erfolg das dritte Stück geschrieben und auch Regie geführt. Darüber hinaus hat sich eine richtige Freundschaft zwischen den Schauspielern und Winter entwickelt. Die ersten Zeilen für das nächste Freilichtspiel hat Winter bereits wieder aufs Papier gebracht und den ersten Andeutungen zufolge wird es sich wieder um ein sehr lustiges, aber auch etwas tragisches Stück handeln – man darf gespannt sein. (Foto: Fotodesign Weiss)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2013

Neue Ministranten aufgenommen

Am Sonntag wurden in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg vier neue Ministranten aufgenommen. Pater Jakob zeigte sich in der Begrüßung erfreut darüber, dass sich immer wieder junge Menschen dazu bereit erklären, Ministrant zu werden. Von den Oberministranten wurden die neuen Ministranten auf ihren Dienst vorbereitet und im Rahmen der Messfeier in die Ministrantengruppe aufgenommen. – Bild: Die neuen Ministranten Kilian Adam, Lea Koller, Alexandra Faur und Sabrina Schwebl (nicht im Bild) zusammen mit Pater Jakob und den Oberministranten (von links). (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2013


80 Jahre alt
Wie beliebt und geschätzt der Jubilar Kurt Altendorf ist, zeigte sich bei der Feier seines 80. Geburtstages am Sonntag im Hotel Post in Bogen. Der Saal war mit Gästen vonseiten seiner großen Verwandtschaft und von den Mitgliedern der vielen Vereine, dessen Mitglied Altendorf ist, gefüllt. Dabei ist Altendorf gar kein gebürtiger Bogener. Er erblickte das Licht der Welt am 29. September 1933 in Lischau, im Kreis Elchenniederung, in Ostpreußen. Als zehnjähriger Bub musste er schon mit seiner Familie die Heimat im September 1944 verlassen. In einer abenteuerlichen Flucht, die ein halbes Jahr dauerte, gelangte die Familie am 8. März 1945, kurz bevor die Amerikaner kamen, in Straubing an. Von Oktober 1952 bis zum 30. Juni 1956 diente er beim Bundesgrenzschutz in Deggendorf. Am 1. September heiratete er die am 25. Mai 1935 geborene Rosalia Zens in Straubing. Fünf Kinder gingen aus dieser Ehe hervor: Hans-Peter Altendorf, Rosemarie Kauschinger, Karl-Heinz Altendorf, Karin Anlauf und Martina Altendorf. Seit 1998 ist Altendorf Witwer, ist aber umsorgt von seinen Kindern und den zehn Enkelkindern. Vom 1. Juli bis Oktober 1964 diente der Jubilar bei der Bundeswehr in Bogen und war anschließend bis 1993 bei der Standortverwaltung in Bogen tätig. So wurde er echter Bogener und schloss sich dem Fischereiverein Bogen, der Kolpingfamilie in Bogen, dem TSV Bogen als Kampfrichter, dem VdK, der Wasserwacht und dem Roten Kreuz an. Alle Vereine gratulierten dem Jubilar, der noch sehr rüstig ist. Vonseiten der Stadt gratulierten Bürgermeister Franz Schedlbauer und 2. Bürgermeister Helmut Muhr, vonseiten der Kirchen Stadtpfarrer Johann Schön und Pfarrer Hartlehnert. Alle wünschten dem Jubilar weiterhin viel Aktivität im Leben und Gesundheit. Am Montag wurde im Kolpingstüberl weitergefeiert — Bild: 2. Bürgermeister Helmut Muhr, Manfred Meindl (TSV), Stadtpfarrer Johann Schön, Josef Hauser als Fischereivorsitzender, der Jubilar Kurt Altendorf, Bürgermeister Franz Schedlbauer, Walter Franz vom Fischereiverein und Robert Hafner vom TSV. . (Foto: ho)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2013


Wenn die Füße müde sind, noch Wege zu gehen,
die Gedanken zu schwach, die Welt zu verstehen.
Wenn das Alter geworden zur Last und zum Leid,
spricht der Herr, unser Gott: „Komm zu mir, es ist Zeit.“

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau
Katharina Scheibenthaler
geb. Petzendorfer
Ehrenmitglied des Bayerwaldvereins und des SPD-Ortsvereins Hunderdorf. Mitglied des Seniorenclubs Hunderdorf und des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg.

* 11. November 1921   +  1. Oktober 2013
Hunderdorf, Frankfurt, Landsberg/Lech, den 3. Oktober 2013
In stiller Trauer:
Ulrich Scheibenthaler, Sohn mit Irene
Cilla Wenzel, Tochter
Franziska Nirschl, Tochter mit Josef
Johann Scheibenthaler, Sohn mit Gertrud
Alois Scheibenthaler, Sohn mit Irmgard
Stefanie, Kerstin, Roland, Martina,
Claudia, Sabine, Gabriele, Heidi, Walter,
Ulrike, Uwe und Elke, Enkel mit Familien
Sophie, Jakob, Resi, Liesl, Paula und
Adolf, Geschwister mit Familien
Christine, Schwägerin mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 5. Oktober 2013, um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2013


Weiterer Bedarf an Krippenplätzen
Förderung für Turnhallen- und Badsanierung angestrebt — Erdgas für Schule
Hunderdorf
(xk). Der Abschluss eines Erdgasliefervertrages für die Schulanlage, die mögliche Förderung der Sanierungskosten für die Turnhalle und das Lehrschwimmbecken und die Aufstockung der Krippenplätze in der Kindertagesstätte „Sankt Nikolaus“ waren die Schwerpunktthemen der im Rathaus abgehaltenen Gemeinderatssitzung.
Die Jahresrechnung 2012 ist örtlich geprüft. Solleinnahmen waren 7 825 940 Euro, Sollausgaben 7 823 140 Euro. Das Gemeindeoberhaupt informierte über die zum Schuljahresbeginn erfolgte Inbetriebnahme der Gasheizungstherme im Grund- und Mittelschulzentrum. Das Gas-Blockheizkraftwerk werde ebenso in Kürze in Betrieb gehen und damit werde auch Strom erzeugt. Aufgrund der eingeholten Angebote wurde mit der Erdgaslieferung die Energie Südbayern GmbH, München, für eine Vertragslaufzeit bis 31. Dezember 2014 beauftragt. Der Bayerische Gemeindetag plant eine Bündelausschreibung für möglichst günstige Gaspreise ab 2015, der man sich anschließen wolle.
Förderung in Aussicht
Sodann wurden die Ratsmitglieder über das Gespräch bei der Regierung von Niederbayern informiert, wonach bei der Turnhalle für die Erweiterung des Innengeräteraums auf 75 Quadratmeter und die Erneuerung des Allwetterplatzes eine FAG-Förderung in Aussicht stehe. Für Aktionsgeräte im Pausenhof beziehungsweise den geplanten Zufahrtsweg über das ehemalige Drahynicz-Grundstück wäre ein schulischer und brandschutzfachlicher Bedarf nachzuweisen. Weitere Maßnahmen wie Panikaußentüren in der Grund- und Mittelschule, die Umrüstung der Brandmeldesteuerungsanlage in der Grundschule und die Schaffung eines behindertengerechten Zugangs zur Gemeindebibliothek seien im Grundsatz nicht förderfähig. Die mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung von Regierungsseite zugebilligte grundsätzliche Förderfähigkeit der durchgeführten Trinkwassersanierung und der Brandschutzmaßnahmen in der Turnhalle und im Schwimmbad setze voraus, dass die Gemeinde innerhalb von fünf Jahren ab Bewilligung eine Generalsanierung der Turnhalle und/oder des Schwimmbads durchführe. Das Beschlussgremium entschied, für die erforderliche Planerstellung zum schulaufsichtsrechtlichen Genehmigungsantrag ein Architekturbüro zu beauftragen und dazu verschiedene Honoraraufstellungen einzuholen.
„In der Kinderkrippe wird . es schon eng“, berichtete zum weiteren Tagesordnungspunkt „Kindergartenbedarfsplan“ der Rathauschef. Bei der mit dem Landratsamt vorbesprochenen Bedarfsplanung auf der Basis der vorliegenden Kinderzahlen ergebe sich voraussichtlicher Bedarf von 80 Kindergarten- und 20 Kinderkrippenplätzen.
Krippe aufstocken
Im Rahmen eines Vorgesprächs wurde mit der Katholischen Kirchenstiftung als Träger, vertreten durch Pfarrer Martin Müller, Kirchenpfleger Josef Breu und Kindergartenleiterin Alexandra Stadler und der Verwaltungsleitung die Schaffung weiterer Krippenplätze als notwendig gesehen. Verschiedene Möglichkeiten sind gemeinsam mit Kirchenverwaltung, Kindergartenleitung, Landratsamt und der Regierung von Niederbayern noch abzuklären. Gemeindlicherseits würde der Aufstockung der bestehenden Kinderkrippe und die Umnutzung eines Gruppenraums für eine gemischte Gruppe der Vorzug gegeben.
Der Vorschlag des Landratsamtes, eine Satzung zur Erhebung von Kostenerstattungsbeiträgen für ökologische Ausgleichsflächen zu erlassen, wurde vom Beschlussgremium nicht angenommen. Ein  Handlungsbedarf wurde diesbezüglich nicht gesehen, da die Kosten für Ausgleichsmaßnahmen in die Grundstückspreise eingerechnet und privatrechtlich abgewickelt werden oder bei Verweigerungshaltung nicht in die gemeindliche Bauleitplanung einbezogen werden. Zu den Baugesuchen für die energetische Sanierung des Einfamilienwohnhauses, Anbau eines Arbeitszimmers und Neubau einer Garage in der Kiefernstraße 3, zur Tektur für die Produktionshalle mit Sozial-, Neben- und Büroräumen, Anbau einer Garage in der Thananger Straße 17, sowie Teilüberdachung des Biergartens „Steinburger Hof“ wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.
Der Bürgermeister informiert den Gemeinderat über die anstehende Kriegsgräbersammlung von 18. Oktober bis 3. November und die Zeitungsaktion des Straubinger Tagblatts „Gut leben in Hunderdorf“ von 14. bis 28. Oktober. Es bestehe die Fördermöglichkeit für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf/Hochweg/Hoch/Rammersberg, teilte er weiter mit. Anstehend sei die Weiterverrechnung der Kosten der TV-Befahrungen der Abwasserleitungen an die Anlieger für den privaten Teil der Grundstücksanschlüsse im Bereich der Bahnhofsiedlung, des Lindfelder Weges, der Eichenfeldstraße, Au vorm Wald und des Nolteweges. Alrun Simmich sei mit der Leitung der vakanten Stelle in der Gemeindebibliothek Hunderdorf Neukirchen-Windberg beauftragt worden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.2013


SV feierte die Erfolge seiner Stocksportler
Sommersaison abgeschlossen — Vereinsmeisterschaft auf Asphalt — Aufsteiger-Ehrung
Windberg.
(ws) Die Stockabteilung des Sportvereins Windberg veranstaltete am Samstag seine Vereinsmeisterschaft auf Asphalt. Im Anschluss fand im Vereinslokal Amann die Abschlussfeier der Sommersaison statt. Dabei wurde zur Freude der Verantwortlichen auf gute bis sehr gute Ergebnisse zurückgeblickt. Zwei Mannschaften gelang der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse, erfreulich waren auch die herausragenden Erfolge der Jungschützen.

Die erste Mannschaft (vorne) stieg in die Oberliga und die vierte Mannschaft (hinten) in die Kreisliga auf, links Abteilungsleiter Werner Hilmer.

Bei der Vereinsmeisterschaft waren acht Mannschaften bei herrlichem Herbstwetter am Start. 32 Stockschützen, darunter zehn Kinder und Jugendliche, lieferten sich dreieinhalb Stunden lang spannende und umkämpfte Spiele, bei denen es aber trotz des Ehrgeizes immer fair zuging. Vereinsmeister wurde die Mannschaft „Irensfeldner Kartoffelbauern“ mit den Schützen Michael Kraus, Klaus Bauer, Norbert Frank‘ und Christian Höpfl mit 11:3 Punkten vor „De jungen Wilden“ mit den Schützen Manno Enger, Alfred Auerbacher, Christian Huber und Reinhard Kraus 10:4, 3. „Die Falschzünder“ 10:4, 4. „Sandra und die Chippendailes“ 8:6 und 5. „D’Jasmin hods aussa grissn“ 7:7.
Bei der Siegerehrung im Vereinslokal Amann zeigte sich Abteilungsleiter Martin Mühlbauer sehr erfreut über die gute Teilnahme bei dieser Vereinsmeisterschaft und überreichte jedem Schützen Sachpreise sowie der letzten Mannschaft die obligatorische Laterne. Im Anschluss fand die Abschlussfeier der Sommersaison statt, und die erfolgreichen Schützen wurden gebührend geehrt.
Viele Turniere
„Die Anwesenheit von 65 Mitgliedern bei dieser Abschlussfeier mit Ehrung beweist erneut die Beliebtheit des Stocksports im Gesamtverein“, betonten SV-Vorsitzender Erwin Schießl und Abteilungsleiter Martin Mühlbauer. Aber auch das Stocksportwochenende mit Festzeltbetrieb vom 13. bis 15. September mit fünf Turnieren lockte enorm viele Besucher aus der Gemeinde und aus nah und fern an.
Die Windberger Stockschützen nahmen im Sommer an 40 Herren- und 16 Jugendturnieren mit guten bis sehr guten Ergebnissen im Kreis, Bezirk und bei Meisterschaften teil. Besonders auf ihre Jungschützen ist die Abteilung stolz, die bei allen Veranstaltungen den Verein mit sehr guten Leistungen positiv vertreten haben. Jonas Häusler erreichte beim Zielschießen im Bezirk den dritten Platz, und bei den Bayerischen Meisterschaften erreichte er 119 Punkte. 120 Punkte hätten für die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften gereicht.
Zwei Aufsteiger
Sehr viel Freude bereiteten die zwei Jugendschützen Jasmin und Daniel Hornberger die mit ihren sehr jungen Jahren schon viel Gefühl mit ihren Stöcken bei allen Turnieren zeigen. Beim Zielschießen im Bezirk erreichten sie jeweils hervorragende vierte Plätze und verfehlten nur knapp die Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften.

Die Vereinsmeister mit Abteilungsleiter Martin Mühlbauer (links) und SV-Vorsitzendem Erwin Schießl (rechts). (Fotos: ws)

Zwei der fünf Herrenmannschaften schafften im Sommer den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse: Die erste Mannschaft mit den Schützen Thomas Hornberger, Hans Riepl, Erwin Schiern., Gerhard Mühlbauer und Alfred Auerbacher erreichten in der Landesliga den vierten Platz mit 16:8 Punkten und stiegen in die Oberliga auf. Die vierte Mannschaft mit den Schützen Reinhard Kraus, Martin Mühlbauer, Andreas Henrich und Karl-Heinz Bauer erreichte in der Kreis-A-Klasse 18:2 Punkte und ist in die Kreisliga aufgestiegen.
Bei einem Essen und bei Getränken ließ man die erfolgreiche Sommersaison noch einige Stunden lang ausklingen, und Martin Mühlbauer informierte die Versammelten bei dieser Gelegenheit noch darüber, dass zur Vorbereitung auf die Wintersaison in der Kunsteishalle in Straubing immer für den Montag eine Bahn angemietet wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.2013


Wie glaubwürdig sind die Medien?
Windberg.
(ws) In der Vortragsreihe „Glaub-Würdig“ des Geistlichen Zentrums der Abtei Windberg spricht der Redaktionsleiter von Radio Vatikan, Pater Bernd Hagenkord, über die „Glaubwürdigkeit der Medien“ am Mittwoch, 9. Oktober. Sein Vortrag bildet den Abschluss der Vortragsreihe zum „Jahr des Glaubens“, in der bisher die

Glaubwürdigkeit der Gesellschaft, beziehungsweise die der Religion auf den Prüfstand gestellt worden ist. Hagenkord stellt eine komplexe Thematik in den Mittelpunkt seines Vortrags. Laut einer Befragung von Transparency International halten 54 Prozent der Deutschen die Medien für „korrupt oder sehr korrupt“. Zum ersten Mal stehen die Medien dabei schlechter da als die öffentliche Verwaltung und das Parlament. In einer Allensbach-Umfrage bewegen sich Journalisten im Blick auf ihr berufliches Ansehen weit abgeschlagen von Ärzten und Krankenschwestern, Lehrern und Handwerkern, die die Spitzenpositionen belegen. Doch steht gerade die Welt der Medien durch die Umwälzungen des Internets vor tiefgreifenden Veränderungen: Konsumenten erwarten im Internet alles gratis, das Internet setzt Themen, die von den Printredaktionen aufgegriffen werden müssen, zugleich sinken aber deren Recherchekapazitäten. Mit Pater Bernd Hagenkord konnte für diese komplexe Thematik ein Referent gewonnen werden, der selbst aus der Welt der Medien kommt und den Einblick in deren Prozesse hat. Er ist seit 2009 Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan. Der Jesuit studierte Philosophie, Theologie und Geschichte in Gießen, München und London. Sein Vortrag findet in der Jugendbildungsstätte Windberg statt. Der Eintritt kostet vier Euro.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.2013


Hallenbad öffnet wieder
Hunderdorf.
(ta) Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten ist das Hallenbad Hunderdorf ab Freitag, 11. Oktober, wieder für die Bevölkerung geöffnet zu den üblichen Öffnungszeiten, freitags, 17 bis 19 Uhr, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien und von 19 bis 20 Uhr nur für Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.2013


Kräuterwanderung
Windberg.
(ws) Eine Exkursion rund um das Kloster Windberg bietet das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg an. In dieser Kräuterwanderung geht es darum, Heilkräuter des Herbstes und ihre Wirkung kennenzulernen. Die Exkursion findet statt am Freitag, 11. Oktober, von 14 bis 17 Uhr. Danach gibt es Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis Mittwoch, 9. Oktober, unter Telefon 09422/824112 oder unter gzw@Idoster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.2013


Kirchweihmarkt mit buntem Rahmenprogramm
Fachausstellung zum vielseitigen Thema Holz
Hunderdorf.
(xk) Am Sonntag, 20. Oktober, von 10 bis 17 Uhr ist in Hunderdorf wieder Kirchweihmarkt.  Mit gut 60 bis 70 Fieranten und Ausstellern wird der von der Gemeinde auf dem Schulhof veranstaltete und von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute organisierte Markt wieder so einiges bieten und lädt die zahlreichen Besucher zum Kirchweihbummel.
Auch die Hunderdorfer Einzelhändler haben am Marktsonntag geöffnet. Schwerpunkt ist eine Fachausstellung zum Thema „Holz in seinen Dimensionen“, wobei ein Dutzend angemeldeter Fachaussteller vielfältige Facetten und Innovationen rund ums Holz präsentieren. Die thematische Bandbreite reicht dabei von Holzbrennstoffen und Häckslern zur Hackschnitzelherstellung über Holzfußböden und Motorsägen-Schnitzereien bis hin zu. klappbaren Holz-Pavillons, Drechslerarbeiten und Zimmerer und Schreinereiprodukten. Zudem werden die interessierten Besucher bei Produktausstellungen und drei verschiedenen Fachvorträgen um 13.30 Uhr, 14 und 14.30 Uhr zu den speziellen Themen „Ökodämmstoffe“, „Holzbau“ und „Schiebetüren“ informiert. Auch der traditionelle Holzbogenbau wird vorgestellt. Gegen einen kleinen Obolus kann man das Bogenschießen dann auch gleich ausprobieren.
Daneben wird auch heuer wieder ein buntes Rahmenprogramm geboten. Dazu gehören das Herbstkonzert des Musikvereins (14 bis 16 Uhr), eine Apfelsortenausstellung mit Apfel-Quiz des Obst- und Gartenbauvereins (ab 13 Uhr im Pfarrheim) und eine Öffnung der Gemeindebibliothek in der Mittelschule (ab 13 Uhr) mit Kinderschminken, dem Basteln von Holzherzen sowie einem Bücherflohmarkt.
Die Bundeswehr ist mit einem Infostand vertreten und präsentiert den leichten Vier-Rad-Panzerspähwagen „Fennek“. Für Kinder werden wieder Ponyreiten, Kutschenfahrten, Rundfahrten mit dem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug, die Minieisenbahn sowie der Luftballon-Weitflugwettbewerb der JU geboten sein. Fest eingeplant ist ferner wieder ein Kinderflohmarkt nach dem Motto „Jeder kann mitmachen“ (keine vorherige Anmeldung erforderlich). An einem Kaffee- und Gebäckstand und einem Gastronomiepavillon am Marktplatz wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Darüber hinaus werden die Gäste auch an den Ständen des Musikvereins, des. Obst- und Gartenbauvereins und in der Cafeteria der Bibliothek verköstigt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.2013


Wenn die Kraft zu Ende,
ist’s nicht Sterben, ist’s Erlösung.

Herr Franz Schreiner
aus Hunderdorf

* 24. Dezember 1952    + 9. Oktober 2013
Hunderdorf, Pilgramsberg und Straubing, den 10. Oktober 2013
In Liebe:
Frieda Schreiner, Mutter
Doris, Schwester mit Otto
Sonja, Schwester
Aussegnung mit anschließendem Sterberosenkranz heute, Donnerstag, den 10. Oktober 2013, um 17.30 Uhr in der Klosterkirche Windberg. Trauergottesdienst mit anschließender Beisetzung am Freitag, den 11. Oktober 2013, um 14.30 Uhr in der Klosterkirche Windberg.
Von Beileidsbezeigungen am Grab bitten wir höflich Abstand zu nehmen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme recht herzlichen Dank.
Unser besonderer Dank gilt der Palliativstation Straubing, dem Krankenhaus Bogen und dem Pflegeheim Leonhard-Kaiser-Haus Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2013


Mehr Gelassenheit im Leben
Die Bedeutung des Glaubens für das Glück
Hunderdorf.
(hk) Am Mittwochabend hielt im Gasthaus Baier-Edbauer die Theologin und Bildungsreferentin des Diözesan-Verbandes des Katholischen Frauenbundes, Birgitt Pfaller, vor den Zuhörerinnen des Frauenbundes einen Vortrag mit dem Titel: „Wer glaubt wird glücklich“. Die Referentin sagte zu Beginn, über Glück werde viel gesprochen und geschrieben. „Nach dem Glück suchen alle Menschen, und zu allen Zeiten wurde danach gefragt, wo es zu finden sei. Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt“, sage ein arabisches Sprichwort. Man unterscheide zwischen Zufallsglück, wenn man zum Beispiel im Lotto gewinne, und Lebensglück –wenn man Glück empfindet. „Hat der Glaube mit Glück zu tun?“, fragte die Theologin. Im Alten Testament findet sich die Vorstellung, dass irdisches Glück, also Gesundheit, Wohlstand, ein Leben in Frieden, Ausdruck des Wohlwollens Gottes sei. Wer lebte im Sinne der Gebote Gottes, konnte erwarten, mit einem glücklichen Leben gesegnet zu werden. Aber auch damals habe es schon die Beobachtung gegeben, dass auch gute Menschen nicht vom Leid verschont bleiben. Im Neuen Testament sei dann die Rede von traurigen und armen Menschen, die dennoch glücklich genannt werden, weil Gott auf ihrer Seite steht und am Ende alles gut machen wird.
In der Philosophie sei die Suche nach dem Glück immer ein wichtiges Anliegen gewesen. Dabei gebe es unterschiedliche Ansichten, wie der Mensch glücklich werden kann. Glück sei die Erfüllung von Wünschen, sagen die einen. Die anderen sind überzeugt, dass Menschen vor allem dann glücklich werden, wenn sie Gutes tun und zum Glück anderer beitragen. Die Menschen hätten drei Urwünsche nach dem Glück: nicht zu austauschbar sein, etwas machen zu können und Heimat zu haben.
„Welche Antworten gibt uns der christliche Glaube auf die Frage nach dem Glück?“ Birgitt Pfaller wies auf Untersuchungen hin, die ergaben, dass religiös lebende Menschen gesünder und glücklicher seien, als Menschen ohne religiöse Bindung. Sie erführen ihr Leben als sinnvoll und seien in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter eingebunden. Im Leid könnten sie Trost im Glauben finden und der Auftrag zur Nächstenliebe ermögliche ein friedliches Zusammensein unter den Menschen.
„Was die Bibel über Gott und den Menschen sagt, führt uns direkt zum Glück, wenn wir es wirklich glauben und daraus leben“, ermutigte die Referentin. Wer die Liebe Gottes zu jedem Menschen ernst nehme, wisse sich geliebt und getröstet. Wer Gott danke für Zuwendung und Segen, nehme nicht alles selbstverständlich hin und sei offener für das Geschenkte im Leben – ein sicherer Weg zum Glück. Wer daran glaube, dass Gott ihn durch alle Not hindurch trägt und am Ende aus dem Tod in ein neues Leben rufen werde, finde Sicherheit und Vertrauen. Wer glaube, könne das Leben gelassener sehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.2013


Corpus Christi
Am Donnerstag überreichte Josef Feldmaier, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde für die neue Trauerhalle. Seit längerem überlegte

man, das alte Leichenhaus zu renovieren. Etwa ein Jahr vor Beginn der Maßnahme entschied sich die Gemeinde für einen zukunftsorientierten Neubau. So wurde am 10. April mit dem Abriss des bisherigen Gebäudes der Bau der neuen Trauerhalle eingeleitet. Bereits am 28. Mai konnte das Richtfest gefeiert werden, und am 4. August erfolgte die kirchliche Segnung. „Geplant wurde in enger Zusammenarbeit mit Pfarrer und Dekan Martin Müller“, berichtete Bürgermeister Hans Hornberger bei der Einweihung. Es entstand ein dem Anlass entsprechendes Gebäude mit vielen und schönen Glaselementen. Zentraler Punkt ist dabei das Rundfenster mit dem Glasmosaik „Corpus Christi“. Als von der Gemeinde dafür die Anfrage an die Raiffeisenbank kam, einen finanziellen Beitrag zu leisten, ließ die Zusage nicht lange auf sich warten. Die Mittel, die solche Spenden ermöglichen, stammen aus dem Gewinnsparen. „Mit der neuen Trauerhalle ist ein Gebäude entstanden, das sicher wieder die nächsten Jahrzehnte Bestand haben wird“, so Josef Feldmaier. – Bild: Der Geschäftsstellenleiter Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Hunderdorf (Zweiter von links) überreicht den Spendenscheck an Bürgermeister Hans Hornberger (links), mit dabei Bestattungsfrau Irene Scheibenthaler sowie Pfarrer Martin Müller.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.2013


Blick auf die Gemeinde Hunderdorf, das „Tor zum Bayerwald“ mit der markanten Pfarrkirche St. Nikolaus im Zentrum, von Windberg aus gesehen. Aufn. Strasser

Aufstrebende Gemeinde am Tor zum Bayerwald
In Hunderdorf fühlen sich die Menschen wohl — Große Nachfrage nach Bauplätzen

Von Max Strasser


Hunderdorf. Zwischen der Donau-Ebene und dem Bayerischen Wald liegt die Gemeinde Hunderdorf. Dank einer guten Infrastruktur, eines florierenden Vereinslebens, zahlreichen Arbeitsplätzen und der Nähe zur Autobahn blüht das Grundzentrum förmlich auf, gehen die ausgewiesenen Bauplätze „weg wie die warmen Semmeln“. Warum es sich in Hunderdorf so gut leben lässt, erklärt Bürgermeister Hans Hornberger im Interview.
Herr Hornberger, warum und seit wann sind sie kommunalpolitisch aktiv?
Hans Hornberger: „Das Interesse an kommunaler Politik liegt bei uns in der Familie. Mein Vater war schon Gemeinderat, mein Großvater Bürgermeister. Ich kam 1990 in den Gemeinderat, 1992 und 2002 habe ich bereits für die CSU zum Ersten Bürgermeister kandidiert und war bis 2008 Vizebürgermeister. Vor fünf Jahren haben mich dann die Bürger bei zwei Mitbewerbern mit über 62 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt.“

„Hereinspaziert ins Hunderdorfer Rathaus!“ Bürgermeister Hans Hornberger lädt alle Bürger zum regen Kontakt mit der Servicestelle ein.

Mit welcher Maxime führen Sie das Bürgermeisteramt?
Hans Hornberger: „Ich will glaubhaft sein, den Bürgern soll nichts übergestülpt werden. Ich möchte alle Menschen gleich behandeln.“
Was würden Sie als Schwäche von Ihnen bezeichnen?
Hans Hornberger: „Als früherer Selbstständiger bin ich gewohnt, das zu tun, was ich für richtig halte. In der Kommunalpolitik müssen Vorhaben durch mehrere Gremien abgesegnet werden. Das dauert mir oft zu lange; ich mache von selber gerne den nächsten Schritt.“
Worin sehen Sie die Vorzüge der Gemeinde Hunderdorf?
Hans Hornberger: „Das sind unsere vorzügliche Lage in einem Talkessel im Vorwald, die Nähe zur Autobahn, das Vorhalten von Baugrundstücken und gewerblichen Flächen, günstige Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer sowie unser Hallenbad in der Schule, das auch von Vereinen und Bürgern genutzt-werden kann.“
Wie gut ist es um die Daseinsvorsorge der Bürger bestellt, was fehlt?
Hans Hornberger: „Ich würde sagen, bestens! . Kinderkrippe und Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Turnhalle, Schwimmbad, zwei Allgemeinärzte, eine Zahnarztgemeinschaftspraxis, Physio- und Logotherapeut, eine Apotheke, ein Autohaus, zwei Bankfilialen, mehrere Kfz-Werkstätten, zwei Discounter, ein Modehaus, mehrere Bäcker und Metzger, alles ist vor Ort. Nur in der Gastronomie könnten wir etwas, besser aufgestellt sein.“
Wie viele Arbeitsplätze gibt es?
Hans Hornberger: „Wir haben fast 650 Arbeitsplätze in der Gemeinde. Durch die gute Lage und Verkehrsanbindung haben auch die Auspendler nicht lange und nicht weit zu fahren.“
Welche wichtigen Projekte wurden seit 2008 bewältigt“
Hans Hornberger: „Da sind an erster Stelle die beiden Baugebiete zu nennen, die ausgewiesen wurden. Die 32 Parzellen an der Brunnenstraße sind alle weg, die 23 Parzellen, die bei der Erweiterung von Lindfeld II entstanden sind, sind zum großen Teil schon wieder verkauft, obwohl die Erschließung erst in diesem Sommer fertig wurde. 2009 wurde in Stetten die letzte Kanalbaumaßnahme abgeschlossen. Wir haben eine neue Kinderkrippe und am Friedhof eine neue Trauerhalle gebaut sowie einen Radweg nach Steinburg. Wir sanieren jedes Jahr Gemeindestraßen. Die Verlegung von Gasleitungen durch die ESB im Ort wird von den Bürgern begrüßt und gut angenommen.“
Welche Maßnahmen stehen heuer und für die nächste Zeit an?
Hans Hornberger: „Derzeit werden Schwimmbad und Turnhalle der Schule generalsaniert und ein Allwetterplatz errichtet. Der Schulbereich erhält auch eine neue Zufahrt vom Modehaus Kaldonek aus. Zudem wird die GV-Straße von Haselquanten nach Starzenberg erweitert und saniert. Wir wollen weitere Baugebiete und ein Gewerbegebiet in der Nähe der Autobahnausfahrt ausweisen. Derzeit führe ich Vorgespräche zur Schaffung einer Senioreneinrichtung. Es soll in Zukunft ein Heim oder Betreutes Wohnen in Hunderdorf geben.“
Wie steht es um die Finanzen der Gemeinde Hunderdorf?
Hans Hornberger: „Wir wirtschaften sparsam und bauen seit zehn Jahren Schulden ab. 2002 hatten wir noch 835 Euro pro Kopf Schulden, zum Ende dieses Jahres werden es 320 Euro sein. Im diesjährigen Etat von 8,3 Millionen sind 490000 Euro Gewerbesteuereinnahmen eingeplant und es werden 2,5 Millionen Euro investiert.“
Wie gelingt es, die jungen Leute in der Gemeinde zu halten?
Hans Hornberger: „Durch das Angebot in unseren Vereinen und durch unser sehr günstiges  Bauland mit rund 75 Euro pro erschlossenem Quadratmeter. Jeder der will, findet bei uns eine Bleibe.“
Was tut Hunderdorf für die Energiewende?
Hans Hornberger: „Auf den Feuerwehrhäusern in Au vorm Wald und Gaishausen sowie auf der Kläranlage und natürlich auf vielen privaten Wohnhäusern gibt es Photovoltaikanlagen. Im April 2013 nahmen wir eine Elektrotankstelle im Rahmen des E-Wald-Projektes in Betrieb. In wenigen Tagen wird das werbefinanzierte Elektroauto für den Klärwärter geliefert. Wir haben ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk in der Schule und eine Hackschnitzelheizung für den Bau- und Wertstoffhof. Windkraftstandorte gibt es bei uns nicht.“
Sind Sie mit der Verkehrsanbindung und dem ÖPNV zufrieden?
Hans Hornberger: „In jeder Weise! Wir haben die Autobahn vor der Haustüre und der Regionalbus Ostbayern hält mit der Linie 11 von Bogen nach Miltach und umgekehrt insgesamt 28 Mal am Tag an dem im Rahmen der Dorferneuerung errichteten Busparkplatz mit Wartehalle  am Festplatz. Der erste Bus fährt um 5.40 Uhr ab, der letzte Richtung Bogen hält um 19.06 Uhr.“
Und wie schaut es mit einer „Datenautobahn“ für Hunderdorf aus?
Hans Hornberger: „Auf die hoffen wir noch im Rahmen des Breitband-Förderprogramms des Freistaates. Hierzu hat der Gemeinderat Hunderdorf-Hofdorf, Au vorm Wald-Steinburg und Gaishausen-Ehren als Kumulationsgebiete festgelegt. Alle Gewerbebetriebe sollen ihren Bedarf schriftlich melden. Im Rahmen des Gasleitungsbaus verlegen wir auch Leerrohre für die Telekommunikation. Über Funk ermöglichen derzeit verschiedene Anbieter eine Breitbandversorgung.“
Wie viel Freude bereitet Ihnen das Bürgermeisteramt?
Hans Hornberger: „Wie alles im Leben hat auch dieser Job zwei Seiten, doch die schönen überwiegen. Wenn ich helfen kann oder etwas erreicht habe, bereitet mir das Freude. Gerne halte ich auch Trauungen.“
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Hans Hornberger: „Mein Hobby ist die Musik, ich habe früher in verschiedenen Bands gespielt, wofür die Zeit nicht mehr reicht. Die Pflege meines Gartens mit einem kleinen Teich und von privaten Kontakten zu Freunden ist für mich erholsam und wichtig.“
Treten Sie im März wieder an?
Hans Hornberger: »Auf jeden Fall, denn ich habe noch einiges mit Hunderdorf vor. Zudem hoffe ich auf ein Kreistagsmandat.“

Zur Person: Hans Hornberger wurde 1955 in Hunderdorf geboren und wuchs mit zwei Schwestern auf einem landwirtschaftlichen Anwesen auf, das er 1980 übernahm. Im selben Jahr heiratete er seine Frau Edeltraud. Zwei Söhne und zwei Enkel runden das Familienglück des Bürgermeisters und VG-Vorsitzenden ab, der auch noch stellvertretender Vorsitzender im Wasserzweckverband ist. Je eine Periode war Hans Hornberger Schöffe am Amtsgericht in Straubing und am Landgericht in Regensburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2013


38 Dörfer, Orte, Weiler
Die Gemeinde Hunderdorf hat 3276 Einwohner und besteht aus dem Hauptort und 37 Ortsteilen, Dörfern und Weilern, in denen sich die Einwohner wie folgt verteilen:
Ort Einwohner
Hunderdorf 1608
Au vorm Wald 171
Bauernholz 39
Brandstatt 17
Breitfeld 22
Ebenthann 16
Ehren 90
Ellaberg 17
Gaishausen 82
Grub 16
Haselquanten 38
Hoch 164
Hofdorf 116
Lindfeld 115
Lintach 118
Oberhunderdorf 23
Öd 21
Rammersberg 79
Schafberg 73
Sollach 33
Starzenberg 17
Steinburg 86
Stetten 36
Thananger 68
Wegern 136
übrige Weiler und Ortsteile 75
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2013


Das Team der VG-Verwaltung Hunderdorf mit Geschäftsführer Hans Pollmann (vorne rechts), Bürgermeister Hans Hornberger (Mitte), stv. Geschäftsstellenleiter Reinhold Krieg (links), Carmen Holzapfel, Elisabeth Baumgartner, Josef Michl, Matthias Feldmeier, Claudia Plank, Margot Kronfeldner, Sepp Drexler. Es fehlen Mario Ehrnbück/Angelika Hagn, Angelika Rinkl, Dora Schedlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2013


Gute Aussichten
Die Hausaufgaben sind gemacht. Preisgünstiges Bauland ist ausgewiesen, die Infra- und Vereinsstruktur passt. Hunderdorf schickt sich heuer wieder an, seine Einwohnerzahl zu steigern. 27 Geburten bis Anfang Oktober sind bereits um sechs mehr als im Vorjahr (21). Auch die Sterbefälle halten sich bisher mit 15 (Vorjahr 22) im unteren Bereich. Dazu erhöhen 154 Zugezogene bei gleichzeitig 134 Abmeldungen die Einwohnerzahl um 20. Gut möglich, ja sehr wahrscheinlich, dass Hunderdorf zum Jahreswechsel wieder über 3300 Einwohner hat, ein Bevölkerungsstand, der zuletzt im Jahr 2005 erreicht worden ist. Die Trendwende zeichnet sich schon seit Jahren ab. Zum einen hält sich die Zahl der Geburten erfreulicherweise konstant im 20er Bereich, – Ausnahme 2010, da gab es nur 19 Geburten, dafür erblickten 2007 sogar 35 Jungen und Mädchen das Licht der Welt, 2008 waren es 26 Kinder, 2011gab es 24 Geburten. Zum anderen sank die Sterberate von 34 im Jahr 2008, über zweimal 30 in 2009 und 2010 auf 22 in den beiden Vorjahren. Die Hoffnung, dass man heuer weniger als 20 Mitbürger zu Grabe tragen muss, besteht in diesen Oktobertagen. Auch die Wanderungsbewegung ist seit drei Jahren positiv. Es siedeln sich wieder mehr Leute im Eingangstor zum Bayerischen Wald an, wo eine umfassende Daseinsvorsorge alles zum Leben bietet, wo schon in naher Zukunft eine Einrichtung zur Seniorenbetreuung entstehen soll. Die Kinderbetreuung ist optimal, die Schulbildung bis zur Mittleren Reife möglich, das Arbeitsplatzangebot vor Ort oder in nur wenige Autominuten entfernten Industriestandorten könnte nicht besser sein. Hunderdorf, was willst du mehr? 2
Max Strasser
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2013


16 Paare feierten Ehejubiläum
Gottesdienst und Empfang — Dank für gemeinsame Jahre
Hunderdorf.
(hk) Mit einem Lobgesang begann der Vorabendgottesdienst am Samstag, bei dem 16 Ehepaare der Pfarrei Sankt Nikolaus, Hunderdorf, ihren Ehejubiläumstag begehen konnten. Dabei wurden kleinere und größere Jubiläen ihrer kirchlichen Trauung gefeiert.

Die Ehejubilare mit Dekan Pater Martin Müller (dritte Reihe links) und PGR-Vorsitzendem Alois Knott (vierte Reihe, Zweiter von links). (Foto: hk)

Dekan Pater Martin Müller sagte eingangs, dass sich Rückschau halten können nicht von selbst verstehe, sondern dass dies ein Geschenk sei. In den Worten seiner Predigt fuhr Pater Martin fort: „Am Tage Ihrer Ehe haben Sie „ja“ gesagt zu Ihrem Partner, mit dem Sie den gemeinsamen Weg gehen wollen in guten und schweren Tagen“ und er stellte fest, dass die Ehepaare in all den Jahren ihr gemeinsames Leben immer wieder unter Gottes Schutz gestellt haben. Heute seien sie zurück gekommen zur Quelle, um Dank zu sagen, weil sich Liebe, Treue und Selbstvertrauen nicht von selbst verstehen und weil Gott mit ihnen gegangen sei, sagte Dekan Müller. In den anschließenden Fürbitten, die einige Ehejubilare vortrugen, kam die Bitte um einen weiteren frohen und zuversichtlichen Lebensweg in Liebe und Treue und der Dank für die bisherigen gemeinsamen Jahre zum Ausdruck. Zum Schluss des Gottesdienstes folgte noch die Einzelsegnung der Ehejubilare.
Anschließend lud der Pfarrgemeinderat die Ehepaare noch ins Pfarrheim ein, um auf ihr Jubiläum anzustoßen und den Abend mit einer geselligen Begegnung ausklingen zu lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2013


St. Nikolaus zum Kuscheln, Wohlfühlen, Lernen
Noch einige wenige Plätze in der Kinderkrippe und in den vier Kindergartengruppen frei

Von Max Strasser

Die Kinder der „Tausendfüßler“-Gruppe tummeln sich vergnügt an der großen Rutsche im Garten.

Hunderdorf. Mit seinem teiloffenen Konzept erfreut sich der Kindergarten St. Nikolaus bei den jungen Familien von Hunderdorf und der Umgebung größter Beliebtheit. Der viergruppige Kindergarten ist derzeit für 95 Buben und Mädchen ein Ort zum Kuscheln, Wohlfühlen und zum Lernen. Auch zehn Ein- bis Dreijährige in der vor zwei Jahren eröffneten Kinderkrippe haben in dem Kinderhaus unter der Trägerschaft der katholischen Kirchenstiftung in den Vormittagsstunden von 8 bis maximal 14 Uhr ein behütetes Zuhause.
„Derzeit sind noch fünf Plätze im Kindergarten und zwei in der Zwergerlgruppe der Krippe frei“, informiert Kindergartenleiterin Alexandra Stadler. „Aber die kriegen wir in den nächsten Wochen sicher noch voll“, zieht die Erzieherin einen Vergleich zum Vorjahr, wo sich 16 Eltern die zwölf Krippenplätze geteilt haben, weil auch eine tageweise Buchung möglich ist. Die Leitung der Krippe mit eigenem Spielgarten, abtrennbarem Gruppenraum (damit die Kleinen schlafen können), Elternwarteraum und Bastelzimmer sowie sanitäre Anlagen und Schmutzschleuse teilen sich die Krippen-Pädagoginnen Roswitha Häringer lind Ulrike Baumann.
Insgesamt sind 14 Betreuerinnen im Hunderdorf er Kindergarten beschäftigt. Erzieherin Alexandra Stadler, selbst Mutter eines sechsjährigen Sohnes, die 1998 die Leitung der Einrichtung übernommen hat, führt mit Dominique Foierl die Vogelnestgruppe, Anna Vetter hat bei den Tausendfüßlern das Sagen, Sonja Spielvogel führt die Drachenhöhlenkinder mit liebevoller Hand und Gabi Schambeck leitet die Gruppe Bärenhöhle.

In der Zwergengruppe fühlen sich die Krippenkinder „pudelwohl“.

Nach dem Morgenkreis mit Singen und Beten kommt die Freispielzeit, wo die Kinder in die Turnhalle und den Musikraum, der zum „Traumraum“ umgestaltet werden kann, — und-wo religiöse Erziehung nach Kett praktiziert wird, — gehen können. Manche packen auch schon ihre Brotzeit aus oder statten einer anderen Gruppe einen Besuch ab. Mit Länge des Tages gehen alle in den Spielgarten mit großem Sandkasten, Kletterbaum, Schaukel, Rutsche, Radfahrparcours.
Die drei Intensivräume von St. Nikolaus werden ganz besonders von den heuer 34 Vorschulkindern genutzt, etwa zum „Hören, Lernen oder Lauschen“, zum Basteln oder Ausfüllen der Arbeitsblätter. In der Jahresplanung des Hunderdorfer Kindergartens spielt nach dem Erntedank im Oktober „Licht und Schatten“ in der Vorbereitung auf Sankt Martin eine Rolle. Auf gesunde Ernährung und Bewegung wird durch die Teilnahme am Projekt Tiger-Kids der AOK-Gesundheitskasse geachtet. An Weihnachten stehen Hirten und Schafe im Betrachtungsmittelpunkt der Kinder, im Fasching ist Märchenzeit.

In der Vogelnestgruppe von Kindergartenleiterin Alexandra Stadler (li. stehend) herrscht immer beste Stimmung.

„Wir gestalten jeden Monat einen Gottesdienst in der Kirche, an dem auch Eltern, Omas und Geschwister ‚teilnehmen können,“ bringt Leiterin Stadler die religiöse Komponente von St. Nikolaus zur Sprache. In diesem Kindergartenjahr gibt es eine Muttertagsfeier und einen Familienausflug im Juni, im nächsten Jahr wird wieder ein Sommerfest abgehalten, für dessen Durchführung der Elternbeirat verantwortlich zeichnet.
Zwei Zusatzangebote des Hunderdorfer Kindergartens, werden noch sehr gerne genutzt. Einmal die Flötenkurse, welche die VHS für Vorschulkinder anbietet, zum Anderen die „Gefühlsstunde“ mit Kindergartenmama Daniela Weiß, für die jeden Freitag eine andere Gruppe drankommt.
Ein Gang in die Bibliothek oder die enge Kooperation mit der Schule gehören selbstverständlich zum Erfolgsrezept des Kindergartens St. Nikolaus, der so gut läuft, „weil sich Elternbeirat, Träger, Gemeinde und Kirchenpfleger Breu mit allen Kräften dafür einbringen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Die Mesnerin Angelika Weinzierl (50) meint: „Hunderdorf ist für mich und meine Familie ein kleines Paradies. Als Mesnerin und PGR-Mitglied kümmere ich mich gerne um die Pfarrkirche und um die Belange der Pfarrei.“
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Bürgermeister Ahnengalerie
Wer regierte in Hunderdorf und Ex-Gemeinden?

Die heutige Gemeinde Hunderdorf entstand vor 35 Jahren durch die Gebietsreform. Welche Bürgermeister wann in den drei Gemeinden nach dem Zweiten Weltkrieg regiert haben, zeigt nachfolgende Aufstellung.
Gemeinde Hunderdorf:
1949 bis 1952: Karl Reiner
1952 bis 1966: Karl Reiner
1966 bis 1984: Karl Härtenberger
1984 bis 1992: Egon Weinzierl
(verstorben am 24.6.1992)
1992 bis 2008: Gerd Peschke
seit 2008: Hans Hornberger.
Gemeinde Steinburg:
1947 bis 1956: Xaver Stumhofer
1956 bis 1978: Alfons Berger
Gemeinde Gaishausen:
1948 bis 1960: Karl Hastreiter
1960 bis 1978: Albert Gall
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Gründervater Achatz prägte Verein
Stammtisch Lintach-Hunderdorf bereichert seit 35 Jahren Gemeindeleben
Von Xaver Kern
Hunderdorf. Der Stammtisch Lintach-Hunderdorf im Gasthaus Plötz-Schlecht ist nicht nur eine gemütliche Vereinigung im herkömmlichen Sinn, sondern seit seiner Gründung 1978 ein echter Aktivposten in der Gemeinde. Er bringt sich dynamisch in das Hunderdorfer Geschehen mit ein. Intern wurde heuer das 35-jährige Gründungsfest gefeiert. Ein Blick in die Chronik zeigt, dass die Vereinsjahre geprägt waren von geselligen Treffen, Veranstaltungen, Ausflügen, des Maibaumes beim Vereinslokal. Theateraufführungen und vielen nützlichen Spendenübergaben.

Hans-Jürgen Achatz steht seit 2002 an der Spitze des Stammtisches.

So fasst Hans-Jürgen Achatz, der seit 2002 in der Nachfolge seines Vaters die Vereinsgeschicke führt, stolz zusammen: „Die vergangenen 35 Jahre bescherten uns viele schöne Momente und Anlässe, aber es gab auch Schattenseiten“. Die Bilanz der Aktivitäten kann sich sehen lassen, man denke nur an die heiteren Theateraufführungen, Garten- und Sommernachtsfeste, besinnliche Adventsfeiern, die Kasse aufbessernde Christbaumversteigerungen, vergnügliche Rosenmontagsbälle, Ortsmeisterschaften im Stockschießen, Bocciaturniere und Dorfolympiaden, Volks- und Oktoberfestbesuche. Zum Vereinsleben gehört auch das Maibaumaufstellen, Vereinsausflüge, Familienwanderungen und Tagesskifahrten, die Stammtischmusi sowie die Nikolaushausbesuche.
Im Gemeindegeschehen im Bereich Großlintach, Hunderdorf und Oberalteich lässt man sich in starker Anzahl in den roten Vereins-T-Shirts sehen. Aktuell zählen die Stammtischfreunde 161 Mitglieder, darunter 56 Frauen. „Wir laben eine EC-Abteilung und eine Theatergruppe“, meint Vorsitzender Achatz stolz und bedankt sich bei seinen Vorstandsmitgliedern, bei der Gastwirtsfamilie Plötz und allen Mitgliedern für die Unterstützung. Aufgrund besonderer Verdienste wurden Anna Plötz, Renate Achatz und Ernst Sacher zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Stammtischler sorgen jedes Jahr für das Aufstellen des Maibaumes beim Vereinslokal.

Ohne Hans Achatz würde es den Stammtisch Lintach-Hunderdorf nicht geben. Aus einer Wirtshauslaune heraus gründete er mit vier Freunden am 18. März 1978 den Verein. Der Hans war ein Vorbild für alle und löste sogar Probleme der Mitglieder. 39 Männer und Frauen traten dem Stammtisch sofort bei, der seit 1991 e.V. ist. Ein Schock war der Tod von Hans Achatz vor nunmehr 22 Jahren.
Sohn Hans-Jürgen Achatz trat 2002 als Stammtisch-Vorsitzender in die Fußstapfen seines unvergessenen Vaters. Seit dem Vorjahr ist Sigi Fellinger sein Stellvertreter. Unter der von Melanie Bugl erstellten Homepage www.stamnitischlintach-hunderdorf.de sind die Ereignisse rund um die Stammtischler detailliert dargestellt und geben eindrucksvoll Einblicke über die mannigfaltigen Aktivitäten.
Herausragend engagiert sich der Stammtisch für soziale Zwecke. So wurde der Erlös aus den Theateraufführungen, Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern immer gespendet, etwa für die Kindergärten Hunderdorf und Oberalteich, für das Projekt Kuno, die Körperbehinderten-Schule Straubing und die Bettina-Bräu-Stiftung. „Seit 1979 haben wir eine stolze Spendensumme von 22000 Euro erreicht“, freut sich Hans-Jürgen Achatz und verspricht, dass die Stammtischler auch weiterhin für Hilfsprojekte spenden werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Das Neue Testament
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg bietet einen Kurs zur Einführung in das Neue Testament an. An fünf Abenden werden die Teilnehmer ab Montag, 28. Oktober, von 19.30 bis 21 Uhr,. in di4 Grundlagen des Neuen Testamentes eingeführt. Für die Teilnahme sind keine Grundkenntnisse nötig. Der Kurs will vielmehr in die Gedankenwelt des Neuen Testaments hinführen. Nähere Informationen über Ort, Zeiten sowie Kosten und Anmeldung unter Telefon 09422/824112 oder per Mail unter gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Herzensgebet
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet am Samstag, 19. Oktober, von 9 bis 17 Uhr, ein Tagesseminar in der Jugendbildungsstätte Windberg über das Herzensgebet an. Das Herzensgebet ist ein „einfacher“ Weg des Gebetes, ein Weg der Achtsamkeit. Dieser Tag will auf den Weg des Herzensgebetes führen, um so Gott in allen Dingen zu suchen und zu finden. Es braucht für diesen Tag keine Grundkenntnisse. Mit Dr. Wolfgang Holzschuh aus Regensburg konnte ein Referent gewonnen werden, der selbst seit vielen Jahren mit dem Herzensgebet auf dem Weg ist. Anmeldungen sind noch bis Mittwoch, 16. Oktober, möglich unter Telefon 09422/824112 oder gzw@klosterwindberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Kontemplationskurs
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet im November einen Kontemplationskurs an. Der Kurs gibt die Möglichkeit, sich und dem eigenen Leben in einer Atmosphäre der Ruhe und Stille näherzukommen. Der. Kurs findet statt in der Jugendbildungsstätte Windberg von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. November. Informationen unter Telefon 09422/824112.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Kurs: Totentanz
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet im November einen Kurs zum Thema Totentanz an. Der Totentanz ist eine Kunstform, mit deren Hilfe sich Künstler seit dem Mittelalter in Malerei oder Musik mit Tod und Sterben auseinandersetzen: Totentanzbilder erinnern an die ständige Gegenwart des Todes, ohne dabei das Leben aus dem Spiel zu lassen. In diesem Kurs werden Totentanzkapellen unserer Region besucht und aus den Bildern Verbindungen zum eigenen Leben erschlossen. Der Kurs findet statt in der Jugendbildungsstätte Windberg von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. November. Informationen unter Telefon 09422/824112.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Gestaltung von Vorgärten
Viele gute Anregungen vom Kreisfachberater
Hunderdorf.
(xk) Die Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Hunderdorf hat viele Vereinsmitglieder ins Gasthaus Baier gelockt. Beim Vortrag von Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Diplom-Ingenieur Hans Niedernhuber, erhielten die Mitglieder viele wertvolle Tipps und Hinweise, wie sie ihre Vorgärten pflegen und verschönern können.
„Der Vorgarten ist die Visitenkarte des Hauses und seiner Bewohner und es werden große Erwartungen an diesen „Empfangsraum“ gestellt“, begann Niedernhuber seinen Vortrag. Als Bereich zwischen Privatraum und Öffentlichkeit solle er einen freundlichen und einladenden Anblick bieten. Die Geschichte  des Vorgartens sei noch gar nicht so alt, fuhr er fort. „Begonnen hat alles mit dem traditionellen Bauerngarten. Früher war meist wenig Platz zur Verfügung. Eventuell ein Spalier am Haus, vielleicht noch eine Bank davor. Erst später entstanden repräsentative Vorgärten“, zeigte der Gartenfachmann auf und ergänzte: „Was den Vorgarten vom übrigen Gartenraum unterscheidet, ist seine Funktion als Eingangsbereich, der es verdient, geschmückt zu werden.“ Außerdem müsse er funktional gestaltet sein. Schließlich müssten auf meist kleinem Raum der Weg zum Haus, Abstellplätze für Autos und Fahrräder und Abfallbehälter untergebracht werden. Im Hinblick auf Schneeräumarbeiten sei es auch wichtig, dass der Belag gut zu bearbeiten ist.
Wo es möglich ist, solle auf eine Einfriedung verzichtet oder diese möglichst niedrig gehalten werden. Der Weg zum Haus müsse auch nicht immer gerade verlaufen. Die Gestaltung des Vorgartens sollte zum Haus und seinen Bewohnern passen und sich an der Wohngegend orientieren. „Die Bandbreite reicht von dörflich-romantisch über sachlich-reduziert-funktionell. Eine ansprechende Bepflanzung ist Blickfang für das ganze Jahr und eine Aufwertung für die Hausfassade. Die Bepflanzung sollte sich dabei nicht nur auf die paar Monate Blütezeit beschränken.“ Durch eine Kombination mit Blattschmuckstauden, wintergrünen Pflanzen und auch Gräsern könne der Vorgarten das ganze Jahr über ein optisch ansprechender Ort sein. Bei genügend Platz böten sich auch Großsträucher oder ein kleiner Hausbaum an. Auch Kletterpflanzen, Spalieren, Stauden und Einjahresblumen könnten der Verschönerung des Vorgartens dienen.
„Dieser Vortrag hat sicher den einen oder anderen dazu anregen können, den eigenen Vorgarten wieder einmal genauer zu betrachten und eventuell einige Anstöße umzusetzen“, fasst die OGV-Vorsitzende Bernadette Fries zusammen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2013


Mitten im Dorf bis zur Mittleren Reife
Großes Leistungsspektrum der Grund- und Mittelschule — Sogar eigenes Lehrschwimmbad
Von Max Strasser
Hunderdorf. Schule, Kirche, Rathaus bildeten früher den Mittelpunkt eines Dorfes. In Hunderdorf ist das heute noch so. Die Grund- und Mittelschule in unmittelbarer Nachbarschaft der Pfarrkirche, der VG-Verwaltung und diverser Geschäfte liegt im Zentrum des Eingangstores zum Bayerwald. In dem Bildungstempel mit sieben Grundschul- und sieben Mittelschulklassen werden derzeit 293 Schüler unterrichtet, die „im eigenen Dorf“ dieMittlere Reife erwerben können.

Lauter fröhliche Gesichter im Pausenhof, wo sich die Grundschüler nach Herzenslust austoben. Aufn. str (3)

Rektor Kornelius Klar ist der Gemeinde Hunderdorf und den Mitgliedsgemeinden im Schulverband mit Neukirchen und Windberg für ihr stets offenes Ohr bei den Anliegen  der Schule dankbar. Die in de 1950er Jahren erbaute Grundschule und der 1970 eingeweihte Komplex der Mittelschule sind in einem tipptopp Zustand, bestens mit Fachräumen, einer Schulküche und Turnhalle sowie Laptops und Beamer für alle Klassenzimmer ausgestattet, haben eine sanierte Heizungsanlage (Erdgas und Blockheizkraftwerk) einen erneuerten Allwetterplatz, neue Parkplätze und sogar ein Lehrschwimmbad, das einen regelmäßigen Schwimmunterricht ermöglicht, – und das auch benachbarte Schulen zum Schwimmunterricht nutzen.
Ob klein, ob groß, höfliche Schüler grüßen schon beim Betreten des Schulgeländes, ein Indiz dafür, dass in der Hunderdorf er „Wohlfühlschule“ alle willkommen sind und eine bestmögliche Bildung erhalten. „Problemkinder sind bei uns die Ausnahme“, freut sich Rektor Kornelius Klar. Der verheiratete Schulleiter bringt sich auch ehrenamtlich in seine Heimatgemeinde ein, war 27 Jahre Vhs-Außenstellenleiter, führte 17 Jahre die Tennisabteilung und gehört seit 23 Jahren dem Gemeinderat an.
In der Grundschule mit 147 Buben und Mädchen gibt es eine verlängerte Mittags- und Hausaufgabenbetreuung. Bis maximal 15.30 Uhr werden hier die Kinder beaufsichtigt. Besondere Grundschulmerkmale sind noch eine AG Musik, die Möglichkeit des Flötenunterrichts durch einen außerschulischen Partner, gemeinsame Veranstaltungen mit dem Kindergarten (Vorlesen, Theaterbesuche), der Grundschulfasching und die Lesepatenschaft, wo Eltern mit Schülern nach dem Unterricht das Lesen üben. Obligatorisch ist in der vierten Klasse die Radfahrausbildung.
Nur dank eines Verbundes mit Mitterfels und Stallwang kann in Hunderdorf die Mittelschule mit sieben Klassen (146 Schüler), darunter zwei gebundene Ganztagesklassen (G 5 und G 6), drei M-Klassen und zwei Regelklassen aufrecht erhalten werden. 15 der 17 Zehntklässler haben im Sommer mit der Mittleren Reife eine Ausbildung begonnen, zwei besuchen die FOS.

Schüler der M 8 und der R 8 im Computerraum mit Lehrer Maria Schwitz (rechts) und Rektor Klar, der sich über die gute Ausstattung der Schule freut.

Möglich wird der reibungslose Übergang der Schüler in die Arbeitswelt durch die Berufsorientierung ab der 7. Klasse, die durch Betriebsbesichtigungen und Praktika sowie durch enge Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer und dem Berufsbildungszentrum forciert werden. Ja, es kommen sogar Handwerker in die Schule, so dass die Schüler zusammen mit einer Schreinerei die Sitzbänke für den Pausenhof selber gezimmert haben.
Ein Charakteristikum der Mittelschule sind die zwei gebundenen Ganztagesklassen, in denen ein rhythmisierter Schulalltag mehr Unterrichtsstunden in Deutsch, Mathematik und Englisch ermöglicht sowie zusätzliche Differenzierungsstunden und die individuelle Förderung der Kinder. Zusatzangebote wie Trommelkurse, Figurenbasteln oder die Betreuung des Schulgartens bringen eine willkommene Abwechslung. In der schuleigenen Mensa essen täglich 47 Ganztages- und 15 Grundschüler.
Ein wichtiger Faktor zum Schulglück in Hunderdorf ist noch Sozialpädagogin Ingeborg Peter, die sich im Rahmen der Jugendsozialarbeit um Prävention, Netzwerkarbeit und verschiedene Projekte kümmert, pädagogisches Gruppentraining anbietet und bei Konfliktsituationen vermittelt. „Wir hätten sie auch gerne an der Grundschule“, sagt Rektor Kornelius Klar, was aber derzeit nicht geht, weil Ingeborg Peter noch für die Mitterfelser Mittelschule zuständig ist.
Zum Schluss ein Blick nach vorn. In den kommenden Jahren braucht einem um die Hunderdorfer Schule nicht bange zu sein. 42 Kinder kommen 2014 und 36 ein Jahr später in die Grundschule, was zur Bildung von zwei ersten Klassen reichen sollte. Erst in fünf Jahren stehen derzeit nur 26 Buben und Mädchen als einschulungsfähig in den Akten. Aber bis dahin rinnt noch viel Wasser den Bogenbach hinunter.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Monika Ammer (53), eine gebürtige Hunderdorferin, sagt: „Durch meine frühere Tätigkeit in der Gemeindeverwaltung kenne ich viele Menschen persönlich sehr gut. Hunderdorf bietet alles zum Leben, hat eine gute Verkehrsanbindung und liegt landschaftlich sehr reizvoll.“
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2013


Jugendschützin Riepl als Aushängeschild des EC
Dritte Deutsche Meisterin im Einzelschießen – 141 Mitglieder frönen Stocksport – Training in Ehren
Von Hildegard Kricke

Gruppenbild des EC Steinburg. Die Aufnahme entstand zum 30-jährigen Jubiläum im Jahr 2009. Bild: hk

Steinburg. Der Eisstock-Club Steinburg wurde 1979 gegründet und gehört zum Eisschützenkreis 105 Gäuboden-Vorwald. Erster Vorsitzender war Walter Sagstetter. 1980 hatte der Verein schon zweiundzwanzig aktive Stockschützen; 1981 nahmen auch schon die Damen aktiv am Eisstocksport teil. 1984 wurde Gerd Altmann zum Vorsitzenden gewählt. Er trug bis zu seinem Tod 2008 wesentlich zur positiven Entwicklung des Vereins bei. Seit fünf Jahren steht Manfred Aich an der Vereinsspitze, Hanns-Peter Gröschl ist sein Stellvertreter, Schriftführerin ist Manuela Dilger, die Kasse führt Martina Riepl.
Seit Beginn werden im Winter auf dem vereinseigenen Natureisweiher und im Sommer auf den Stockbahnen des Sportgeländes in Hunderdorf Vereins- und Dorfmeisterschaften durchgeführt. Auch ein Herren-Pokalturnier richtet der EC Steinburg jährlich aus. Die aktiven Schützen beteiligen sich an Vereinsturnieren und an Meisterschaften in verschiedenen Klassen. Eine Mannschaft schießt in der Kreisoberliga, eine in der A-Klasse und eine in der B-Klasse. In der Sommersaison stellte man eine Mannschaft für die Kreisliga. Bei Vereinsturnieren werden meist mittlere Plätze belegt.

Wolfgang Riepl (Mitte) wurde für seine Verdienste um die Jugendarbeit vom BLCV ausgezeichnet.

Seit 1983 hat der EC Steinburg stets eine Jugendmannschaft. So trug der Verein bereits 1985 einen Jugend- und Junioren-Ländervergleichskampf zwischen Bayern und Österreich aus. Das eigene Team wurde Sechster. Die Jugendlichen des EC Steinburg sind von der Kreismeisterschaft bis hin zur Deutschen Meisterschaft sehr erfolgreich. Dies ist dem rührigen Jugendtrainer Wolfgang Riepl zu verdanken. Er hat sich die Förderung der Jugend zur Aufgabe gemacht, und freut sich immer über Neuzugänge.
Für seine Verdienste in der sportlichen Jugendarbeit wurde Riepl bereits mit der Jugendraute und mit einer Urkunde und Ehrennadel des Bayerischen Landes-Sportverbandes ausgezeichnet.

Die Dritte Deutsche Meisterin Katharina Riepl mit Medaille und Trophäe.

Das Aushängeschild des Vereins ist die Jugendschützin Katharina Riepl. In dieser Sommersaison gelang ihr ein dritter Platz im Einzelschießen bei der Deutschen Meisterschaft. Für ihre Leistungen werden die Jugendlichen mit einem Zeltwochenende am Weiher oder mit Eintrittskarten für ein Eishockeyspiel belohnt. Auch mit Sportmaterial und Sportkleidung werden sie vom Verein ausgerüstet.
Der EC zählt zurzeit 141 Mitglieder, davon 15 Jugendliche. Mit Dieter Kricle, Manfred Aich und Matthias Riepl verfügt der EC über drei Schiedsrichter und Wettkampfleiter. Auf den Asphaltbahnen in Ehren, die 1997 in Eigenleistung gebaut wurden, findet jeden Freitag ein Trainingsschießen statt. Einmal im Monat wird im Vereinslokal eine Versammlung abgehalten und jedes Jahr wird ein Zweitagesausflug unternommen. Die Mitglieder beteiligen sich auch an Veranstaltungen im Ortsbereich und der Club hat selbst schon mehrere Gartenfeste abgehalten. Auch eine interne Faschingsveranstaltung trägt jährlich zum geselligen Beisammensein der Mitglieder bei.
Der Stocksport dient nicht nur der Leistung auf Asphalt oder Eis, er dient auch der Unterhaltung und Gesundheit jedes Einzelnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.2013


Ciao Pisa Servus Hunderdorf
Erster italienischer Auszubildender: Förderprogramme helfen beim Start
Hunderdorf.
(ta) Erst einmal gewöhnungsbedürftig war für den 25—jährigen Cesare Salvini aus Pisa in Italien vor allem anderen das kühle Wetter, als er Anfang Oktober seinen neuen Ausbildungsplatz bei der Firma Tanne-Kunststofftechnik GmbH in Hunderdorf antrat. Umso warmherziger war die Begrüßung durch die Geschäftsleitung.

(Von links) Dipl.-Ing. Martin Tanne mit dem neuen Auszubildenden Cesare Salvini und Karl Christl vom Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in Bogen.

Martin Tanne hatte sich bei der Suche um geeignete Auszubildende in Gesprächen mit dem Arbeitsvermittler des Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Bogen, Karl Christl, von der Möglichkeit inspirieren lassen, die Suche auch auf Bewerber aus dem europäischen Raum auszudehnen. Die verfahrenstechnische Abwicklung erfolgte problemlos durch die enge Zusammenarbeit der Beteiligten. Seit 2013 gibt es das Sonderprogramm Mobi-ProEU, ein Angebot vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Bundesagentur für Arbeit (BA). Es soll Hemmnisse abbauen, die in der Praxis häufig die Mobilität Jugendlicher und junger Erwachsener aus anderen EU-Staaten im deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beeinträchtigen. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Betriebe durch gezielte Rekrutierung geeigneter Bewerber im Ausland, wenn diese auf dem inländischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Für den Ausbildungsberuf „Verfahrensmechaniker/in Kunststoff/Kautschuktechnik-Formteile“ konnte die Firma Tanne-Kunststofftechnik GmbH in Hunderdorf keine ausreichend geeigneten Bewerber gewinnen. So lag es nahe, das Ausbildungsstellenangebot zu diesem Ausbildungsgang über den Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Bogen an die ZAV in Nürnberg zu Melden. „Die Zahl der Ausbildungsplatzbewerber ist auch in unserer Region rückläufig. Ausbildungsgänge, die nicht so bekannt sind, werden von den Jugendlichen zumeist erst als zweite oder dritte Alternative gewählt. Hinzu kommt leider auch die Tatsache, dass die schulischen Leistungen mancher Schulabgänger den gestellten Anforderungen der Berufsbilder nicht gerecht werden und wir Bewerbern aus eignungsmäßigen Gründen absagen müssen“, berichtet Seniorchef Jürgen Tanne über Erfahrungen, die er auch während seines Wirkens als Kreishandwerksmeister zunehmend gemacht hat. Für die Geschäftsführung und ,die Mitarbeiter der Firma Tanne ist es selbstverständlich, den Anforderungen nachzukommen und dem jungen Mann aus Pisa jegliche Unterstützung beim Berufsstart fern der Heimat zu bieten. Ein Mentor wird Cesare Salvini zur Seite gestellt, der ihn individuell bei der Eingewöhnung am Ausbildungsplatz, in der Berufsschule, der Freizeit oder sonstigen Fragen des Alltages unterstützt. Vor allem aber hilft, die  sprachlichen Barrieren so schnell wie möglich zu überwinden. Mit dem Angebot „ The Job Of My Life“ erhalten Interessenten wie Cesare Salvini aus Italien, einen vorbereitenden Deutschkurs im Heimatland, Zuschüsse zu den Reise- und Umzugskosten, einen Sprachkurs in Deutschland zur Vorbereitung auf ein Praktikum, zusätzliche Unterstützung zur Ausbildungsvergütung sowie die Begleitung durch einen Mentor. „Das Beispiel der Aktivitäten der Firma Tanne-Kunststofftechnik GmbH in Hunderdorf künftiges Fachpersonal zu gewinnen und der Einsatz an Motivation und Mobilität durch Cesare Salvini aus Italien, die Chancen des europäischen Marktes zu nutzen und im Nachbarland eine qualifizierte Berufsausbildung zu absolvieren, sollte Anregung für weitere Betriebe sein“, freut sich Barbara Breese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Deggendorf. Arbeitgeber können sich bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung unter www.thejobofmylife.de oder beim Arbeitgeber-Service informieren.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


LEISTUNGSPRÜFUNG ERFOLGREICH ABGELEGT. Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Hunderdorf stellten sich erfolgreich der Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“. Unter den Augen des Schiedsrichterteams mit Kreisbrandmeister Joachim Faltl, Kommandant Andreas Sötz von der Nachbarwehr Schwarzach und Kommandant Martin Kieninger von der FFW Steinach stellten beide Gruppen ihr Können unter Beweis. Die Prüfer bestätigten eine einwandfreie und saubere Arbeit. Bürgermeister Hans Hornberger würdigte die guten Leistungen, auch Feuerwehrkameraden und Ausbilder hätten an dem Erfolg teil. — Bild; Die erfolgreichen Prüflinge mit Bürgermeister Hans Hornberger (rechts), dem Schiedsrichterteam sowie 1. Vorsitzender Max Holzapfel und 2. Vorsitzender Winfried Myrtek (links). (Foto: xk)‘
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


Auf den Spuren der Prämonstratenser
Freundeskreis der Abtei besuchte Stift Wilten in Österreich und Steingaden
Windberg.
(ws) Der Freundeskreis der Abtei Windberg besuchte am Wochenende unter Vorsitzendem Landrat Alfred Reisinger und Abt Hermann-Josef Kugler das Prämonstratenser-Chorherrenstift Wilten in Innsbruck sowie die Klosterkirche des ehemaligen Prämonstratenser-Klosters Steingaden, in dessen Pfarrei seit einem Jahr der Windberger Pater Petrus-Adrian Lerchenmüller die Seelsorge übernommen hat. Die zweitägige Reise wurde von Schatzmeister und Sparkassendirektor a. D. Karl Bauer hervorragend vorbereitet und organisiert.

Beziehungen hat die Abtei Windberg unter anderem zum Stift Wilten in Österreich, das der Freundeskreis am Wochenende besuchte. (Foto: ws)

Die Fahrt in das Stift Wilten und das ehemalige Kloster Steingaden sollte den Teilnehmern einen Einblick in die große Geschichte dieser beiden Prämonstratenser-Klöster geben. Am Samstag gegen 10 Uhr traf die Reisegruppe in Innsbruck ein. Anschließend erfolgte eine ausführliche Führung durch das Stift Wilten mit Prior Dr. Florian Schomers. Das Prämonstratenser-Chorherrenstift Wilten liegt am Fuße des Bergisel. Dieses Gebiet war schon zur Zeit der Urnenfeldperiode (rund 1000 v. Chr.) besiedelt. Die Römer hatten ungefähr dort, wo heute das Stift steht, ihre Siedlung und das Kastell „Veldidena“errichtet.
Um 565 wird in einem Reisebericht eben an dieser Stelle eine Laurentiuskirche erwähnt. Noch vor 1138 wurde auf Wunsch des Brixener Diözesanbischofs Reginbert ein Konvent von Weltpriestern von Prämonstratensern aus Rot an der Rot abgelöst. Ihre Gemeinschaft wurde am 30. April 1138 von Papst Innozenz II. bestätigt. Diese Gründungsurkunde ist heute noch im Original im Stiftsarchiv erhalten und verwahrt. Von 1982 bis 1988 wurde das ganze Kloster, außer der Stiftskirche, generalsaniert und zum 850-Jahre-Jubiläum restauriert. Von 2005 bis 2008 wurde dann auch die Staatskirche generalsaniert. Zurzeit leben insgesamt 28 Mitbrüder im Konvent, 11 Chorherren wohnen ständig im Stift. So leben, beten und wirken nun seit mehr als 870 Jahren die Söhne des Heiligen Norbert am Fuße des Bergisel. Nach dem Einchecken im Hotel erfolgte am Nachmittag noch eine Stadtrundfahrt sowie ein geführter Rundgang in Innsbruck.
Am Sonntag ging die Fahrt sehr früh zum Benediktiner-Kloster Ettal, wo man in der Basilika einem feierlichen Gottesdienst beiwohnte. Anschließend fuhr man nach Steingaden, wo die Reisegruppe bereits von Pater Petrus-Adrian empfangen wurde. Bei einer ausführlichen und sehr kurzweiligen Führung gab er dem Freundeskreis der Abtei Windberg einen umfassenden Einblick über seinen derzeitigen seelischen Wirkungskreis. Die romanische Basilika (1147) des Welfenmünsters St. Johannes der Täufer, die ehemalige Prämonstratenser-Klosterkirche in Steingaden, haben die Wessobrunner Stuckateure unter Leitung von Franz Xaver Schmuzer in prächtigstes Rokoko gekleidet. Im romanischen Stil erhalten ist der Kreuzgang aus der Erbauungszeit.
Vor der Heimfahrt führte Petrus-Adrian noch kurz durch die Wieskirche, sie gilt als eine der schönsten Rokokokirchen Süddeutschlands. Vorsitzender Landrat Alfred Reisinger zeigte sich erfreut über diesen informativen Ausflug, wie es schon auch die Reisen nach Tepl und Speinshart vor zwei Jahren waren. Karl Bauer sorgte mit seinem abwechslungsreichen Programm, dass der komplette Vorstand des Freundeskreises bei diesen zwei Tagen präsent war.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


Großartige Erfolge der Stockschützen
Erwin Schießl bleibt Vorsitzender — Sportverein ehrt langjährige Mitglieder
Windberg.
(ws) Der Sportverein (SV) blickte bei seiner. Jahresversammlung am Samstag im Vereinslokal Amann auf ein harmonisches und sportlich sehr aktives Jahr zurück. Besonders die Stockabteilung konnte herausragende Ergebnisse erzielen. Das Stocksportwochenende mit Festzeltbetrieb mit fünf Turnieren lockte enorm viele Besucher an. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die notwendigen Neuwahlen des Vorstandes.

Der Vorstand gratulierte dem für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrten Norbert Frankl (Zweiter von links) und den erfolgreichen Jungschützen Christoph Huber, Stefan Dietl und Jonas Häusler. (Foto: ws)

In seinem Rechenschaftsbericht informierte Vorsitzender Erwin Schießl über die vielen Aktivitäten des Gesamtvereins, wie etwa die Beteiligung bei der Feier zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr sowie bei allen weltlichen, und kirchlichen Veranstaltungen im Klosterdorf Windberg. Auch bei vielen auswärtigen Veranstaltungen war der SV mit großer Anzahl präsent. Beim Besuch des RSU Leitersdorf aus der Steiermark mit zwei Mannschaften  beim Stocksportwochenende wurde die grenzübergreifende Freundschaft weiter vertieft. Selber hielt man unter anderem eine Weihnachtsfeier, ein Preisschafkopfturnier und ein Gartenfest ab. Der SV hat derzeit 319 Mitglieder, davon 228 Erwachsene und 91 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
Vorsitzender Schießl nahm dann noch die Ehrungen verdienter Mitglieder vor. Für zehn Jahre wurden zehn Mitglieder ausgezeichnet und für 25 Jahre treue Mitgliedschaft Norbert Frankl und Robert Mühlbauer. Trotz der vielen Anschaffungen und enormen laufenden Ausgaben konnte Kassiererin Gitte Niedermeier über einen zufriedenstellenden Kassenstand berichten.
Bürgermeister Hans Gstettenbauer lobte die Aktivitäten des SV, die hervorragende Jugendarbeit, die die Zukunft des Vereins sichert, so wie die tollen Erfolge der Stockabteilung, die den Namen der Gemeinde positiv nach außen vertreten. Er betonte auch den hohen Stellenwert des Ehrenamtes. Die notwendigen Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Erwin Schießl, Stellvertreter Martin Mühlbauer, Kassiererin Gitte Niedermeier, Stellvertreter Kurt Hornberger, Schriftführer Wolfgang Koller, Abteilungsleiter Eisstock Martin Mühlbauer, Stellvertreter Werner Hilmer, Abteilungsleiter Tischtennis Siegfried Niedermeier, Abteilungsleiter Ski Rudi Höpfl, Stellvertreter Johannes Frankl. Als Kassenprüfer fungieren Hans Gstettenbauer und Hans Kraus.
Aus den Abteilungen
Siegfried Niedermeier von der Tischtennisabteilung berichtete, dass die erste Herrenmannschaft derzeit zurückgezogen wurde und nicht mehr im Spielkreis Straubing vertreten ist. Die Damenmannschaft belegt in der 1. Bezirksliga den vierten Platz. Eine Bambini-Mannschaft kann zurzeit nicht gestellt werden. Die Trainingsabende werden zufriedenstellend besucht und  es wurden auch einige Freundschaftsturniere besucht.
Wieder Fahrten geplant
Rudi Höpfl von der Skiabteilung berichtete, dass die Sport-Spiel-Spaß-Stunde einige Male ausfallen musste. Die Saison-Eröffnungsfahrt erfolgte zum Wilden Kaiser. Wegen Schneemangel musste der geplante Skikurs für Kinder Ende Dezember an zwei Wochenenden im Januar und Februar durchgeführt werden. Außerdem wurden ein zweitägiger Skiausflug sowie eine Apres-Skifahrt durchgeführt. Die Abteilung hat derzeit sechs geprüfte Übungsleiter.
Die Skigymnastik für kommenden Winter hat bereits begonnen. Des Weiteren sind ein Skiopening, ein Kinderskikurs, eine Apres-Skifahrt und ein Zweitages-Skiausflug geplant.
Der Abteilungsleiter für Eisstock, Martin Mühlbauer, konnte über ein erfolgreiches Jahr mit überragenden Ergebnissen berichten. Die Jugend stellt in jeder Altersklasse eine Mannschaft, bei der U14 besteht eine Spielergemeinschaft mit Straßkirchen. Die Jungschützen waren sehr fleißig und konnten immer, sowohl auf Eis als auch auf Asphalt, mit guten bis sehr guten Ergebnissen aufwarten. Die U16 wurde unter anderem auf Eis Bezirks-Vizemeister und die U23 Kreispokalsieger. Jonas Häusler erreichte beim Zielschießen auf Eis bei den deutschen Meisterschaften einen überragenden 11. Platz und bei den bayerischen Meisterschaften auf Asphalt 119 Punkt, 120 Punkte hätten für die Teilnahme bei den deutschen Meisterschaften gereicht. Die Jungschützen Jasmin und Daniel Hornberger belegten beim Zielschießen auf Asphalt im Bezirk jeweils hervorragende vierte Plätze. Des Weiteren richtete die Abteilung die bayerischen Meisterschaften in der Altersklasse U14 und U19 in Straßkirchen aus. Für ihre Leistungen wurden die Jungschützen Christoph Huber, Stefan Dietl und Jonas Häusler bei der Jahreshauptversammlung vom Verein geehrt.
Die fünf Herrenmannschaften beteiligten sich im Winter bei 25 und im Sommer bei 40 Turnieren oder Meisterschaften mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Die zweite Mannschaft stieg im Winter von der Kreisoberliga in die Bezirksliga auf. Im Sommer schafften gleich zwei Mannschaften den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse und zwar die erste Mannschaft von der Landesliga in die Oberliga und die vierte Mannschaft von der Kreis-A-Klasse in die Kreisliga.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


Kurs: Totentanz
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet im November einen Kurs zum Thema Totentanz an. Der Totentanz ist eine Kunstform, mit deren Hilfe sich Künstler seit dem Mittelalter in Malerei oder Musik mit Tod und Sterben auseinandersetzen. Totentanzbilder erinnern an die ständige Gegenwart des Todes, ohne dabei das Leben aus dem Spiel zu lassen. In diesem Kurs werden Totentanzkapellen unserer Region besucht und aus den Bildern Verbindungen zum eigenen Leben erschlossen. Der Kurs findet statt in der Jugendbildungsstätte Windberg von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. November. Informationen unter Telefon 09422/824112.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


Bibelabend
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg beginnt eine neue Reihe von Bibelabenden, in deren Zentrum die Wundererzählungen des Markusevangeliums stehen. Thema des ersten Abends wird sein: „Jesus in der Synagoge“. Der Bibelabend findet statt am Freitag, 18. Oktober, und beginnt um 19 Uhr. Kosten entstehen keine.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


„Zeitungsaustragen erspart mir Fitnessstudio“
Alexander Fberth sieht in seiner Tätigkeit auch gesundheitlichen Aspekt — Frau hilft

Von Max Strasser
Hunderdorf. „Marschieren und Radfahren sind sowieso meine Hobbys. Deshalb hab‘ ich mich gleich gemeldet, als für Hunderdorf ein neuer Zeitungsträger gesucht wurde“, erklärt Alexander Eberth, warum er nun schon seit fünfeinhalb Jahren mit großer Begeisterung als Dienstleister am frühen Morgen unterwegs ist. Seine Frau Silvia hilft ihm meistens dabei, der 15-jährige Sohn Bernhard trägt zudem jede Woche das „Gäuboden aktuell“ aus.

Silvia und Alexander Eberth sind die Zuverlässigkeit in Person. Sie bringen täglich zu früher Morgenstunde die Bogener Zeitung in die Hunderdorfer Häuser. (Foto: str)

Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur Eberth, mit zusätzlicher Qualifizierung als Ver- und Entsorger, ist seit 1998 als Klärwärter bei der Gemeinde angestellt und engagierte sich früher noch als Jugendtrainer beim SV Hunderdorf. Er hat die Bereiche Thananger und von Ried Richtung Hunderdorf mit gut 50 Bogener Zeitungen täglich als feste Zustellbezirke übernommen. Zudem macht er immer wieder mit seiner Frau Silvia Urlaubsvertretungen für die Zusteller Ralf Rademacher und Hermann Fuchs. „Dann schleppen wir täglich 200 und mehr Zeitungen durch die finstere Nacht“, berichtet Alexander Eberth mit einem Lachen im Gesicht, das verrät, dass ihm das Zeitungsaustragen Spaß macht. „Da spar‘ ich mir das Fitnessstudio,“ bringt der 42-Jährige sogar einen gesundheitlichen Aspekt ins Spiel.
Wenn Urlaubsvertretungen mitgemacht werden, läutet um 2.30 Uhr der Wecker bei den Eberths. Alexander schwingt sich zügig aufs Rad, Frau Silvia nimmt das Auto und trägt zu Fuß aus. „An normalen Tagen reicht es, wenn wir um 3.45 Uhr aufstehen“, informiert das Zustellerpaar. Warum so früh? „Weil gewisse Leute schon auf die Zeitung warten“, erfahren wir basserstaunt. „Manche stehen schon im Schlafanzug vor der Haustüre, andere machen das Toilettenfenster auf und schnappen sich das druckfrische Exemplar. Um fünf Uhr sind wir fertig, dann legen wir uns noch einmal für eineinhalb Stunden ins Bett“, berichten die Dienstleister. „Im Winter brauchen wir länger, da ist es kalt und glatt. Da haben wir auch immer einen warmen Tee dabei. Im Sommer ist es ein Genuss, in den aufgehenden Tag hinein, wenn die Vögel zwitschern, die Zeitungen zuzustellen,“ schwärmt das Trägerpaar von seinem Job und erzählt von den täglichen Begegnungen mit den BMW-Arbeitern, die schon sehr früh auf den Bus warten. Andere gehen wiederum um diese Zeit erst heim und lassen die Haustüre „angelweit“ offen stehen, weil sie offensichtlich ein wenig über den Durst getrunken haben. „Da könnt ma dann glei‘ aufräumen“, meint Silvia Eberth süffisant, die im Winter mit zugefrorenen Briefkästen ihre liebe Müh‘ und Not hat, sich andererseits aber darüber freut, wenn ihr der Bäcker schon eine. ofenfrische Breze ins Zeitungsrohr gesteckt hat.
Ein gehöriger Schreck ist der Zeitungsfrau in die Glieder gefahren, als ihr einmal beim Aufklappen des Briefkastens ein Frosch entgegenhüpfte. „Das war ein Kinderstreich“, weiß sie heute. Alexander Eberth, der einmal mit dem Rad schwer stürzte, — „da hatte ich wochenlang einen blauen Fuß, zum Glück war nichts gebrächen“ — bekam es auch schon mit der Angst zu tun, weil ihm ein Ausländer nachlief. „Es war ein polnischer Lastwagenfahrer, der eine Firma suchte,“ löste sich der Gefahrenmoment in Wohlgefallen auf.
Doch sowohl Silvia als auch Alexander Eberth beobachten immer wieder, wie ausländische Kastenwagen im Schritttempo durch die Hunderdorfer Siedlungen „schleichen“, um irgendwas auszuspionieren. „Die Bürger sollten auf der Hut sein und ihre Häuser gut absperren“, raten die Zeitungsträger. „Am schönsten ist das Zeitungsaustragen in der Weihnachtszeit“, meinen Alexander und Silvia Eberth unisono. „Da leuchten die Fenster und Gärten und da hängen die Abonnenten Geschenke an die Briefkästen“, für die sich das Zustellerehepaar wiederum mit kleinen Päckchen bedankt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Maria Länger (71) ist in Hoch geboren und hat die positive Entwicklung der Gemeinde erlebt. Sie resümiert: „Wir haben jetzt alles da, ich bin in acht Vereinen d bei und kenne viele Leute, zu denen ich gerne ‚Grüß Gott‘ sage. Mein Blick auf die schöne Natur ist Erholung für mich und ich möchte nicht woanders sein.“
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


Landjugendchor „Friends“ bereichert Feiern und Liturgie
Ensemble war das erste seiner Art im Landkreis
Hunderdorf.
(str) Der Chor „Friends“ wurde 1999 als erster Landjugendchor gegründet. Die KLJB Hunderdorf gestaltete zu der Zeit jährlich das Erntedankfest der Pfarrei. Dazu gehörten das Aufbauen des Erntedankaltares, die liturgische und musikalische Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes sowie der Minibrotverkauf. Sänger waren in der KLJB genügend vorhanden. Die musikalische Begleitung am Keyboard übernahm Konrad Zach, ein befreundeter KLJB-Kollege aus Elisabethszell.

In dieser Besetzung trat der Chor „Friends“ bei einer Trauung auf: von links Jenny Wiesbeck, Julia Schindler, Dominik und Ramona Rütten, Carina Baien, Michaela, Kunze-Venus (kniend), Sonja Wagner, Andrea Schmalzl, Konrad Zach.

Zu den Gottesdiensten .an Erntedank kamen immer mehr kirchliche Anlässe, zu denen Anfragen an den Chor gerichtet wurden. Seither umrahmen die „Friends“ rhythmische Messen zu verschiedenen kirchlichen Anlässen im gesamten Landkreis. Sie treten bei Hochzeiten, Taufen, bei Erstkommunionfeiern, Firmung, beim Pfarrfest und Erntedank, im Advent und an Weihnachten, bei Familien- und Jugendgottesdiensten, Gründungsfesten und Fahnenweihen auf oder geben auch Konzerte.
Das Repertoire reicht von neuem geistlichem Liedgut, über Gospels, bis hin zu englischen und deutschen Kirchenliedern. Wichtig ist dem Chor die Einhaltung des liturgischen Charakters beziehungsweise der Ablauf eines Gottesdienstes. Gerade Brautpaare sind beim Besprechen des Ablaufs ihres „schönsten Tages“ immer ganz dankbar für liturgische Hinweise.
Mittlerweile sind die meisten Sänger nicht mehr in der KLJB-Arbeit aktiv, jedoch dem Chor treu geblieben, und das nun seit fast 15 Jahren. Zum Gründungstag findet nächstes Jahr wieder ein Konzert statt. Einige Sänger und Sängerinnen sind in der Zwischenzeit aus beruflichen oder familiären Gründen ausgeschieden; Neue kommen immer wieder hinzu.
Neumitglieder sind sehr willkommen, besonders Männer sind Mangelware. Es genügt, einfach bei einer der Chorproben jeden zweiten Donnerstag im Pfarrheim Hunderdorf vorbeizuschauen. Die Probentermine stehen auf der Homepage www.chor-friends.de und in der Tagezeitung.
Aktuell umfasst der Chor 14 Mitglieder: Es sind dies Baierl Carina, Hornberger Kathrin, Jerouscheck Nicole, Korber Susanne, Kunze-Venus Michaela, Schindler Julia, Schmalzl Andrea, Schötz Simone, Rütten Dominik, Rütten Peter, Rütten Ramona, Wagner Sonja, Wiesbeck Jenny, Zach Konrad. Die organisatorische Leitung hat Michaela Kunze-Venus inne, die musikalische Leitung Konrad Zach, (Tel. 09961/942393). Anruf zur Kontaktaufnahme genügt.
Als nächster wichtiger Termin steht am 1. Dezember das Adventsingen in Hunderdorf an. Es wird vom Chor „Friends“ organisiert, daran teilnehmen können Instrumental- oder Gesangsgruppen aller Art. Anfragen sind an die organisatorische Leiterin Kunze-Venus (Tel. 0162-6223973) zu richten.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


OGV als Partner für naturnahe Gärten
125 Mitglieder sind auch in der Landschafts- und Kulturpflege sehr aktiv

Von Hildegard Kricke
Hunderdorf. Die Obst- und Gartenbauvereine entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in Niederbayern. „Zahlreiche Mitglieder haben im Laufe der Zeit mit viel Liebe zur Sache und nach besten Kräften zum Wohle der Vereine gehandelt, um den heimischen Obst- und Gartenbau zu beleben und die Landesverschönerung zu fördern.“ So heißt es in den Gründungsgeschichten.
Der OGV Hunderdorf, der einer der neunundvierzig Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Straubing-Bogen ist, wurde 1996 wieder gegründet, nachdem der frühere Gartenbauverein Anfang der 1960er Jahre stillgelegt wurde.

Die Vorstandschaft des Hunderdorfer Obst- und Gartenbauvereins mit Vorsitzender Bernadette Fries (rechts).

Der wieder gegründete Verein fand großes Interesse in der Gemeinde und wuchs stetig, so dass er heute 125 Mitglieder zählt.
Die Vorstandschaft besteht aus der 1. Vorsitzenden Bernadette Fries, die für die Organisation verantwortlich zeichnet. Dem zweiten Vorsitzenden Franz Wirth obliegt der Apfelanbau im Gemeindegebiet. Als Kassierer fungieren Marianne Klar, Dr. Eva Hager und Erich Hager, Schriftführerin ist Maria Hintermeier. Als Beisitzer gehören Theresia Mauthner und Therese Breu der Vorstandschaft an.
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht den Obst- und Gartenbau zu fördern, die Landespflege und Kulturlandschaft zu erhalten und einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Gesundheit, zur Lebensqualität und zum Wohlbefinden der Menschen zu leisten. Dazu bietet der OGV Fachvorträge an, die Mitglieder besuchen Gartenausstellungen, nehmen an Kulturprogrammen teil und bereichern ihr Wissen durch Ausflüge in blühende Gärten in ganz Bayern.
Auch in der Landschaftspflege und Dorfverschönerung sind sie aktiv. S  pflegen sie zum Beispiel die Staudenbeete am Floriansbrunnen, betreuen den Schulgarten, haben eine Kräuterspirale und eine Streuobstwiese angelegt und pflegen diese. Auch ein geselliges Beisammensein gehört zum regen Vereinsleben und fördert das Gemeinwohl.
So schaffen sie Hilfe zur Selbsthilfe durch Wissensvermittlung, Gründung und Stärkung sozialer Gemeinschaften sowie Schaffung und Herausstellung nachahmenswerter Beispiele und helfen so Mensch und Natur.
Gerade im Herbst bietet der Garten eine interessante Bereicherung des Alltags. So finden demnächst ein Herbstfest mit Ausstellung und eine Apfelsortenausstellung im Pfarrheim statt. Eine Ausstellung über biblische Pflanzen und die natürliche Hausapotheke folgt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2013


„Ich bin der glücklichste Mensch der Welt“
Bekannter Fußmaler Günther Holzapfel malt derzeit an einem Kreuzwegbüchlein

Von Xaver Kern
Steinburg. Er strahlt voller Lebensfreude und ist eine markante Persönlichkeit in Hunderdorf. Dabei ist Günther Holzapfel schwerstbehindert.  „Ich bin der glücklichste Mensch der Welt“, sagt der international bekannte Fußmaler, der 1942 in Moosthenning bei Dingolfing als „armer Baders-Bua“ das Licht der Welt erblickte. Günther war eine Frühgeburt mit Komplikationen wie der sogenannten Little-Krankheit, eine spastische Lähmung seiner Hände und mit weiteren Einschränkungen, die ihm das Gehen unmöglich machen.

Günter Holzapfel malt gerade am Kreuzweg-Stationsbild „Jesus wird seiner Kleider beraubt“.

Aufgrund seines künstlerischen Schaffens wurde Günther Holzapfel von der „Weltumspannenden Vereinigung mund- und fußmalender Künstler e.V.“ aufgenommen und ist daher finanziell abgesichert. „Das Malen gibt mir Lebensinhalt, Freude und Glück“, sagt der 71-Jährige mit leuchtenden Augen, der seit 1962 in Steinburg wohnt, „ein Ort, wo man sich wohlfühlen kann“.
Wie kamen Sie nach Steinburg?
Holzapfel: „Meine Schwester Walfride wurde als Lehrerin , hierher versetzt und ich war neugierig, wo sie wohnt. Da hat sie mich mitgenommen, und ich bin dageblieben. Seitdem betreut und begleitet mich meine Schwester überall hin.“
Was sind Ihre Lieblingswerke, wo stellten Sie schon aus?
Holzapfel: „Meine große Leidenschaft ist seit 50 Jahren die Fußmalerei. Ich habe bisher rund 350 Bilder in Öl gemalt. Meine Lieblingsbilder sind Winterlandschaften, aber auch andere Motive. Ich habe nicht nur in Deutschland, sondern nahezu in der ganzen Welt ausgestellt, unter anderem in Japan, Kanada, Australien, Österreich, Lichtenstein, Portugal und Spanien.“
Malen Sie heute noch?
Holzapfel: „Ja, zurzeit male ich an einem einmaligen Projekt, an einem Kreuzwegbüchlein für Behinderte, das durch Pfarrer Alfred Grimm, den Diözesanverantwortlichen in der Behindertenpastoral im Bistum Eichstätt, herausgegeben wird. Ich darf die 15 Stationsbilder malen und darf zu diesen Bildern textlich meine Gedanken einbringen, warum ich so gemalen habe. Auf einem Bild ist Simon von Cyrene im Rollstuhl zu sehen! „Simon wurde gezwungen, das Kreuz des verurteilten Jesus zu tragen und irgendwie ist jeder Behinderte unfreiwillig ein Kreuzträger.“ Günter Holzapfel malt gerade am Kreuzweg-Stationsbild „Jesus wird seiner Kleider beraubt“.
Was freut Sie noch besonders?
Holzapfel: „Dass ich in der Gemeinschaft so schön angenommen werde. Ich bin seit Jahrzehnten bei den Feuerwehren Au vorm Wald und Steinburg, beim Auinger Stammtisch und beim Fremdenverkehrsverein Mitglied. Dieses Miteinander freute mich. Da sind gute Freunde oder Nachbarn hilfsbereit zur Stelle, holen Mich zu Vereinsveranstaltungen ab und bringen mich wieder heim oder erledigen Einkäufe. Viel zu verdanken habe ich meiner Schwester, die mich auf allen Reisen und zu den Veranstaltungen begleitet.“

Einige Kreuzwegsstationsbilder sind schon fertig. Links Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen, rechts Veronika reicht Jesus das Schweißtuch dar.

Was waren besonders schöne Erlebnisse für Sie?
Holzapfel: „Die Teilnahme am Empfang des Bayerischen Ministerpräsidenten und das Treffen mit Politikern wie Christine Haderthauer, Ilse Aigner, Alois Glück und kirchlicher Würdenträger wie Kardinal Marx und Bischof Mixa, der sogar über mich in Lourdes gepredigt hat. Gefreut hat mich auch ein Brief aus London von einer Frau, die mich als fröhlichen Menschen 1984 bei der Wallfahrt in Lourdes betreut hat. Sie kam heuer überraschend zu Besuch nach Steinburg. Auch bei einem Treffen der Adeligen aus dem Rheinland in Regensburg war ich dabei. Ich bin viel unterwegs, um den Mitmenschen vor Augen zu führen, dass man auch als Schwerbehinderter glücklich sein kann.“
Wie kommt es zum Spitznamen „Kabel-Philipp“?
Holzapfel: „Mein ganzes Zimmer ist mannigfaltig verkabelt und vom Bett aus ist alles mit meinen Füßen steuerbar, vom Rollladen bis zur Eingangstür, vom PC bis zum Fernseher. Da sagte der Elektriker einmal „Kabel-Philipp“ zu mir, weil ich immer richtig lag mit meiner Verlegungs- und Schaltstrategie!“
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Peter Henke, (56) SVH-Ehrenvorsitzender meint: „Weil in unserem Dorf die Leute noch bodenständig sind und eine Vielzahl an Vereinen die Dorfgemeinschaft lebendig hält. Pluspunkte sind auch der Donau-Regen-Radweg und der Autobahnanschluss.“
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Glücksfall für die Gemeinde
Ortschronist und Ehrenbürger Kornel Klar
Hunderdorf.
Der pensionierte Konrektor Kornel Klar ist als leidenschaftlicher Ortschronist ein Glücksfall für die Gemeinde. Er hat sich speziell um die Geschichtsforschung in der VG, für viele Vereine und im Landkreis verdient gemacht. „Jetzt bin ich 88, jetzt geht’s halt nicht mehr so. Aber die Jahreschronik für die Gemeinde stelle ich schon noch zusammen“, sagt Kornel Klar. Er wurde für seine großen Verdienste um die Erforschung der Heimatgeschichte mit der Ehrenbürgerwürde, der „Josef-Schlicht-Medaille“ des Landkreises Straubing-Bogen und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Viele Ordner zeugen von einer umfangreichen Heimatforschung, dem Lebenswerk von Ehrenbürger Kornel Klar.

Obwohl Kornel Klar aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt, befasst er sich wie kein anderer seit sechs Jahrzehnten mit der Hunderdorfer Geschichte. Nach dem Krieg kamen die Klars als deutsche Flüchtlingsfamilie nach Hunderdorf und im Oktober 1945 erfolgte die erste Anstellung als Lehrer in Englmar. Da zur Erteilung eines heimatkundlichen Unterrichts schriftliche Unterlagen fehlten, entdeckte Klar seine Vorliebe für die Geschichte und besuchte Archive und Bibliotheken, kaufte Literatur und sammelte Berichte aus Zeitungen und Zeitschriften. 1985 erschien sein erstes Buch, das „Neukirchner Heimatbuch“. Nach der Pensionierung 1987 widmete sich Klar voll und ganz der Heimatforschung. Es erschienen einige gedruckte Chronikbände. Darüber hinaus verfasste Klar bis zum Jahr 2009 in Kopierausgabe über 70 Chronikbroschüren mit wertvollen Geschichtszusammenfassungen. Die Titel reichen von „Geschichte der ehemaligen Gemeinden Steinburg und Gaishausen“, Chroniken von Hofdorf und Apoig, „Hunderdorf im 20. Jahrhundert“, „Der Weg zum Kleinzentrum“, bis hin zu Broschüren über Schulen, Kirche und Pfarrei, Post und Eisenbahn, übers Kloster Windberg, über Burgen, Schlösser und Hofmarken oder über Orte im Altlandkreis Bogen.
„Klar hat mit seinem Lebenswerk der Nachwelt eine großartige Chroniksammlung geschenkt. Sein unentgeltliches ehrenamtliches Engagement ist von unbezahlbarem Wert“, würdigt Bürgermeister Hans Hornberger dem Ehrenbürger.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Au’inger Stammtisch belebt das Dorf
Viele Aktivitäten mit der Feuerwehr — Jugendliche ziehen voll mit
Au vorm Wald.
(str) Am 25. Dezember 1978 gründeten sieben Auinger Burschen im Tanzlokal Wagner den „Au’inger Stammtisch“. Von den Gründungsmitgliedern, darunter Vereinswirt Alois Freudenstein, sind immer noch sechs aktiv.

Stolzer Auinger Stammtisch: Dieses Gruppenbild vor dem Vereinslokal entstand zum 35-jährigen Jubiläum.

Der Stammtisch ist ein Verein zur Pflege der Geselligkeit und hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben der Förderung des Dorflebens zusammen mit der Feuerwehr Au – und hier vor allem das Miteinander von „Jung“ und „Alt“ – auch soziale und kirchliche Projekte zu unterstützen. Zu nennen sind hier Spenden für die Bettina-Bräu-Stiftung, die Au’inger Kapelle, für Spielgeräte am Spielplatz und für das „Schötz-Kreuz“ auf dem Gehweg nach Hunderdorf. Aktuell hat man mit der FFW die Hochwasseropfer mit einer Spende bedacht.
Der Verein zählt um die 80 Mitglieder, Frauen und Männer aus dem Dorf und der näheren Umgebung, wobei erfreulicherweise sich die Jugend an den Vereinsaktivitäten sehr zahlreich beteiligt.
In der Anfangszeit stand eher das gemeinsame Treffen im Tanzlokal und in der Gaststube (legendäre Goaßmaß- und Four Roses Abende im Vordergrund. Unter dem ersten Vorsitzenden Hans Hornberger bildeten sich schon bald Vereinsstrukturen und man organisierte einen Vereinsausflug, eine Weihnachtsfeier und Theateraufführung, Dorfabende, Fußballfreundschaftsspiele und nahm an den damals sehr beliebten Orientierungs- bzw. Bildersuchfahrten teil. Aus den Anfangsjahren resultiert auch die Freundschaft mit dem Stammtisch TV „Fassl“ Teisbach bei Dingolfing, mit der Teilnahme an überregionalen Stammtisch-Fußballturnieren.
Auf Betreiben von Sepp Kronfeldner wurde 1987 das Maibaumaufstellen wiederbelebt. Unvergessen die bekannten Faschingsbälle mit diversen Auftritten. Mit der Feuerwehr wird am Faschingsdienstag mit einer „Schneeparty“ mit Discomusik der Fasching verabschiedet. Interne Veranstaltungen wie Herren-Hüttenabende, Watterturniere, Frauenabende, Fußball am Turnplatz, Skiausflug sowie Besuch von Veranstaltungen der umliegenden Vereine gehören zum Jahresprogramm.
Erst im Juli feierte der Verein sein 35-jähriges Bestehen. Nach Hans Hornberger führten H.P. „Jumbo“ Jungbauer, Helmut Pielmeier, Gerhard Kronfeldner und jetzt die Doppelspitze Stefan und Michael Kronfeldner den Au’inger Stammtisch. Stolz ist der Verein darauf, den bekannten Fußmaler Günther Holzapfel sowie den blinden Willi Wagner, dessen Leidenschaft das Schafkopf en ist, und der schon diverse Turniere gewonnen hat, als Mitglieder zu haben.
Hervorzuheben ist neben dem Zusammenhalt innerhalb des Vereins die Unterstützung durch die Gastwirtsfamilie Freudenstein, die gute Akzeptanz innerhalb der Dorfgemeinschaft und das Miteinander mit der Feuerwehr. Nicht vergessen werden soll der immer gute Besuch der Veranstaltungen durch die Bevölkerung  nd durch befreundete Vereine. Dank gilt der Gemeinde, bei der man für gewisse Belange immer auf Verständnis trifft.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Thema Holz steht im Mittelpunkt
Fachvorträge bei Kirchweihmarkt —60 Fieranten — Großes Rahmenprogramm
Hunderdorf.
(xk) Unter anderem eine Fachausstellung zum Thema Holz erwartet die Besucher am Sonntag, 20. Oktober, beim Kirchweihmarkt. Dieser findet von 10 bis 17 Uhr in Hunderdorf statt. Gut 70 Fieranten – davon rund ein Dutzend Fachaussteller zur Holzthematik – und ein attraktives Begleitprogramm garantieren ein vielfältiges, buntes Markttreiben. Zudem haben auch einige Geschäfte ab Mittag verkaufsoffen.

Zum bunten Markttreiben wünscht sich Hunderdorf schönes Herbstwetter und wieder viele Besucher. (Foto: xk)

Neu konzipiert wurde die Fachausstellung zum Thema „Holz in seinen Dimensionen“ im Bereich der Sollacher Straße, von der Sparkasse bis zum Rathaus. Die Aussteller präsentieren vielfältige Facetten und Innovationen rund ums Holz. So wird die Erzeugung der Holzbrennstoffe – Hackschnitzel – aufgezeigt und dazu ein großes Häckslerfahrzeug ausgestellt. In vielen Variationen werden Holzfußböden, Motorsägen-Schnitzerei, Drechslerarbeiten, Zimmerer- und Schreinereiprodukte angeboten.
Holz-Fachvorträge
Innovativ ist auch der Holz-Pavillon, der sich vom kleinen Bündel zu acht mal acht Metern entfalten lässt. Auch der Holzbogenbau wird vorgestellt. Die Besucher erfahren neben der Produktausstellung in drei Fachvorträgen im Mittelschulgebäude zu den speziellen Themen „ökologischer Holzhausbau aus Massivholz“ (13.30 Uhr; Referent Daniel Suttner), „Ökodämmstoffe“ (14 Uhr Franz Reiner, Bärndorf) und „Schiebetüren 814:30 Uhr Stephan Härtenberger, Hunderdorf) Details aus erster Hand.
Für die Gemeinde als Veranstalter des Kirchweihmarktes hat mit viel Engagement das Organisationsteam mit Hans Staudinger und Stephan Härtenberger von der Interessengemeinschaft der Hunderdorf er Geschäftsleute seit einigen Monaten die Vorbereitungen getroffen. „Es soll wieder ein schöner Markttag für die ganze Familie sein“, fasst Härtenberger zusammen.
Ab 10 Uhr, nach dem 9-Uhr-Kirchweihgottesdienst, beginnt das bunte Markttreiben, bei dem Spielsachen, Modeschmuck, Floristik, Textilien, Geschenkartikel, aber auch Kunsthandwerkliches für Haus und Garten sowie heimische Selbstvermarktungsprodukte angeboten werden. Auch für Essen und Trinken ist mit diversen Angeboten am Marktplatz gesorgt, so beim Kaffee- und Gebäckstand der Bäckerei Kalm sowie beim Gastronomie- Pavillon der Gastwirtsfamilie Gierl.
Buntes Rahmenprogramm
Mit rund 60 angemeldeten Fieranten und 13 Fachausstellern soll der Markt wieder etwas Besonderes sein. Aufgrund des breitgefächerten Angebotes ist die Kreisstraße im Bereich des Quellenweges (Bäckerei Kalm bis zum Rathaus) für den gesamten Fahrverkehr gesperrt. Außerdem haben das Modehaus Kaldonek und einige weitere Geschäfte zum „verkaufsoffenen Sonntag“ geöffnet, Einkehr ist im Steinburger Hof möglich. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ist geplant: Der Musikverein veranstaltet ein Herbstkonzert in der Aula der Grundschule und bewirtet mit Kaffee und Kuchen. Der Obst- und Gartenbauverein bietet ab 13 Uhr im Pfarrheim eine heimische Apfelsortenausstellung mit Apfel-Quiz an. Erhältlich sind Kaffee und Kuchen. Die Bundeswehr ist mit einem Info-Stand vertreten, bittet um Spenden für die Kriegsgräbersammlung und stellt den Panzerspähwagen „Fennek“ zur Besichtigung.
Die Gemeindebibliothek in der Mittelschule ist ab 13 Uhr geöffnet und stellt das neue Medien- und Leseangebot vor. Dazu gibt es Kinderschminken und Holzherzenbasteln, Bücherflohmarkt und eine Bücherturm-Schätzaufgabe. Das Straubinger Tagblatt präsentiert sich mit einem Infostand mit Gewinnspiel bei Mode Kaldonek. Auch der SPD-Ortsverband ist mit einem Infostand vertreten.
Bei den Oldtimerfreunden kann man mit dem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug zur Ortsrundfahrt starten. Für Kinder gibt es weiterhin Ponyreiten, Kutschenfahrten, die Minieisenbahn, den Luftballon-Weitflugwettbewerb der JU und das Torwandschießen des Sportvereins. Ferner ist ein Kinderflohmarkt nach dem Motto „Jeder kann mitmachen“ wieder fest eingeplant, es ist für diesen keine vorherige Anmeldung nötig.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Dietl ist neuer Gerätewart
„Baum des Jahres“ wird im Klosterdorf gepflanzt
Windberg.
(ws) Bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Windberg (OGV) am Dienstag im Gasthaus Hüttinger erfolgten ein Jahresrückblick, eine Ausschau 2014, nützliche Infos zum Gartenjahr und geschmackvolle und regionale Gartengestaltung. Die Aktion „Baum des Jahres“ durch Landrat Alfred Reisinger und Kreisfachberater Johann Niedernhuber wird heuer im Klosterdorf Windberg durchgeführt.
Vorsitzender Klaus Bielmeier informierte, dass der OGV derzeit aus 129 Mitgliedern besteht und berichtete in einem kurzen Rückblick über die Unternehmungen des Vereins im letzten halben Jahr. Er erwähnte besonders die freiwilligen Helfer, die den Osterbrunnen und den Erntealtar in der Kirche geschmückt haben sowie für die Dekorationen bei gemeindlichen Anlässen sorgten. Von der Bevölkerung wurde der Frühjahrsbasar vor dem Amtshaus im Großen und Ganzen gut angenommen, wenn auch gerne noch mehr Besucher willkommen wären.
Der OGV hat noch elf Vogel-Nistkästen auf Lager, die zu einem günstigen Preis erworben werden können. Die Aktion „Baum des Jahres“ wird heuer in Windberg durchgeführt -und es wird am Mittwoch, 13. November, um 11 Uhr von Landrat Alfred Reisinger und Kreisfachberater Johann Niedernhuber .ein Apfelbaum „Berleis“ beim Kloster gepflanzt. Alle Gemeindebürger, die Zeit haben, sind dazu willkommen. Es wird auch versucht, dass die Kindergartenkinder an dieser Aktion teilnehmen können. Bei der Vorständetagung in Aiterhofen wird dem OGV ebenfalls ein Baum übergeben. Da die vorhandenen Geräte des OGV bisher im alten Feuerwehrhaus untergestellt waren, dieses aber abgerissen wurde, stellte die Gemeinde durch Bürgermeister Hans Gstettenbauer jetzt einen geeigneten Raum im alten Schulhaus dafür zur Verfügung. Leider steht Anton Spanfeldner aus Altersgründen nicht mehr als Gerätewart zur Verfügung. Dieses Amt übernimmt ab sofort Wastl Dietl. Bielmeier überreichte an Spanfeldner ein Präsent als Dank für seine langjährige Tätigkeit als Gerätewart.
Stellvertretender Vorsitzender und Gärtner Johann Häusler gab Tipps zum Sommer-/Frühjahrschnitt und informierte über die in der Gegend manchmal vorkommende Viruskrankheit bei Buchsbäumen. Dagegen gibt es momentan leider kein Mittel. Damit sich diese Krankheit nicht verbreitet, ist es am besten, den Baum auszugraben und keimfrei zu vernichten.
Isolde Trum stellte den Mitgliedern Leinentaschen vor, auf denen sie fantasievolle Stoffdrucke angebracht hat. Diese wären interessante Geschenke bei verschiedenen Anlässen. Deshalb bietet sie für alle Interessenten am Samstag, 9. November, von 13 bis 17 Uhr eine Bastelaktion an, bei dem jeder seine Taschen selbst mit Motiven bedrucken kann. Die Landesgartenschau findet 2014 von Freitag, 25. April, bis Sonntag, 5. Oktober, in Deggendorf statt. Der OGV bietet dazu Sammeleintrittskarten zum Sonderpreis für alle Interessenten an. Klaus Bielmeier gab zum Schluss noch nützliche Infos zum Gartenjahr sowie über geschmackvolle und regionale  Grabgestaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Taizegebet mit dem Bischof
Rudolf Voderholzer besucht Jugendbildungsstätte
Windberg
. (ws) In der Zeit vom Mittwoch, 23. Oktober, bis Freitag, 25. Oktober, kommt der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer zu einem Regionalbesuch in die Region Straubing. Im Rahmen dieses Besuchs wird er auch am Mittwoch, 23. Oktober, der Jugendbildungsstätte Windberg einen Besuch abstatten. Ein wichtiger Programmpunkt ist ein gemeinsames Taize-Gebet um 19.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche mit einer Ansprache von Bischof Rudolf. Alle Gemeindemitglieder, darunter alle Jugendlichen, insbesondere die Ministranten und Mitglieder der KLJB, können teilnehmen. Nach dem gemeinsamen Gebet findet für alle Jugendlichen eine Begegnung mit dem Bischof in der Jugendbildungsstätte statt. Wegen des Regionalbesuchs des Bischofs und der Regionalkonferenz aller Seelsorger in der Region Straubing am Nachmittag, muss die übliche Seniorenmesse um 14 Uhr und die Abendmesse um 19 Uhr entfallen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Rathaus und Amt zu
Hunderdorf/Neukirchen.
(xk) Das Rathaus Hunderdorf und das Gemeinde- und Tourismusamt Neukirchen sind am Montag, 21. Oktober ab 12 Uhr geschlossen. Am Dienstag, 22. Oktober, sind beide Ämter ganztägig geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Musik an Kirchweih
Windberg.
(ws) Am Kirchweihfest, 20. Oktober, wird um 10.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Musikalisch wird dieses Konventamt mit Mozarts „Missa brevis in D“ (KV194) feierlich umrahmt. Die Messe wird ausschließlich von Solisten gesungen. Es singen Gertrud Dondl (Sopran), Jutta Fruhstorfer (Alt), Bernhard Plail (Tenor) und Joachim Alt (Bass). An den Violinen spielen Bärbel Giesen, Dr. Johann Armann, Theresa Seethaler und Hermann Hirth. Am Cello spielt Sylvia Hirth, am Kontrabass Ferdinand Klingelhöfer. Sebastian Obermeier spielt die Orgel, die Leitung hat Kirchenmusiker Joachim Schreiber.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Kein neuer Geldautomat
Bürgerversammlung und Pilotprojekt
Windberg.
(xk) „Mit Informationen des Bürgermeisters und Stellungnahme zu einem Baugesuch“ gab es nur wenige Punkte in der Tagesordnung der turnusmäßigen Sitzung des Gemeinderates, so dass das Gremium am Mittwochabend im Amtshaus nicht lange zu tagen hatte.
Zunächst informierte Bürgermeister Hans Gstettenbauer über die schriftliche Stellungnahme der Raiffeisenbank Straubing eG zum Schreiben der Gemeinde vom September hinsichtlich des Abbaus des Geldautomaten in der Filiale in Windberg. Laut Antwortschreiben der Raiffeisenbank wäre aufgrund eines auslaufenden Wartungsvertrages für den installierten Geldautomatentyp eine Neuanschaffung mit hohen Investitionskosten erforderlich gewesen. „Ein kostendeckender Betrieb eines Geldautomaten ist am Standort Windberg aber nicht möglich, da die Frequentierung des Automaten hierzu nicht ausreicht. Daher konnte die Anschaffung eines neuen Automaten nicht befürwortet werden“, begründete die Bank den Abzug des Geldautomaten im Klosterdorf. In der Bevölkerung und seitens der Gemeindevertreter wurde ein Bankautomat vor Ort allerdings für wichtig angesehen.
Weiterhin gab der Ratsvorsitzende ein Schreiben von der Netzwerkmanagerin Laura Osterholzer von der Bioenergie-Region Straubing-Bogen bekannt. Danach orientiert sich die Netzwerkmanagerin nach vierjähriger Tätigkeit beruflich anderweitig. Der Bürgermeister berichtete fortfahrend über die Einladung zur Ergebnispräsentation zum Pilotprojekt „Energiecoaching für 30 Kommunen in Niederbayern“. Diese findet für den gesamten Bereich der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Neukirchen und Windberg am Mittwoch, 6. November, um 19.30 Uhr im „Gasthaus Hiebl“ in Neukirchen statt. Weiterhin verwies der Redner auf den Termin der Bürgerversammlung am Samstag, 23. November, 19.30 Uhr, im Amtshaus.
Abschließend wurde vom Beschlussgremium zum Baugesuch (Tekturplan) für die Errichtung eines Einfamilienhauses, auf dem Grundstück F1.-Nr. 603 Gemarkung Windberg, Ochsenweiher 3, das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


MIT DEM AUFBRINGEN DER ASPHALTFEINSCHICHT bei der Gemeindeverbindungsstraße Haselquanten-Starzenberg-Sandweg ist das interkommunale Projekt der Gemeinden Hunderdorf und Windberg am Dienstag weitgehend abgeschlossen worden. Der Hunderdorfer Bürgermeister Hans  Hornberger und Windbergs Gemeindeoberhaupt Hans Gstettenbauer bilanzieren: Die rund 398 000 Euro teure Maßnahme sei nun von der Baufirma Max Streicher fertigstellt bis auf die Bankettangleichung, Zufahrtasphaltierung und Straßenleitpfosten, die innerhalb der nächsten Tage ausgeführt werden. Ein Kostenanteil von rund 306 000 Euro fällt auf die Gemeinde Hunderdorf und etwa 92 000 Euro auf die Gemeinde Windberg. – Bild von links: Bürgermeister Hans Hornberger Bautechniker Gerhard Reisinger (IB Sehlhoff), Bauleiter Alex Holzbauer, Abteilungsleiter Asphaltbau Tobias Feigl (beide Firma Streicher) und Bürgermeister Hans Gstettenbauer.  (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2013


Die Pflege von sieben Spielplätzen, des Friedhofes, der Anlagen des Kindergartens, des Außenbereichs der Schule, der gemeindlichen Grünflächen und Ruheoasen sowie der Winterdienst auf den 59 Kilometer GV-Straßen und deren Unterhalt sind die wichtigsten Aufgaben des Hunderdorfer Bauhofes. Unsere Aufnahme zeigt die Stammmannschaft vor dem Fuhrpark mit Baggerlader, Unimog, Lader und Kombi mit (von links) Markus Feldmeier, Martin Lipp, Bauhofleiter Franz Bugl, Bürgermeister Hans Hornberger, Friedl Steineck und Klärwärter Alexander Eberth. Foto: Strasser
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.2013


„Wir haben für jeden den richtigen Stoff!“
Gemeindebibliothek mit rekordverdächtiger Ausleihquote — 630 aktive Leser
Hunderdorf.
Seit nunmehr drei Jahren bereichert die neu gestaltete Gemeindebibliothek das Leben in Hunderdorf. In dem separat zugänglichen Raum im Gebäude der Mittelschule kann man dienstags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr und mittwochs von 9 bis 11 Uhr aus dem vielfältigen Angebot von Büchern, Zeitschriften, Spielen, CDs, Hörbüchern und Filmen wählen.
Moderne EDV-Technik bietet Komfort im Ausleihbetrieb und immer den richtigen Überblick. Der Bestand umfasst etwa 6 150 Medien und die Statistik kann sich sehen lassen: „630 aktive Leser und 21 117 Ausleihen wurden 2012 verbucht“, freut sich Leiterin Alrun Simmich, die seit 2010 zum ehrenamtlichen Büchereiteam gehört.
Noch mehr freut sich das Team über die ungebrochene Begeisterung der großen und kleinen Leser. Ein wichtiges Anliegen ist es, für jeden von ihnen den richtigen Stoff bereitzuhalten. Die Auswahl der neuen Medien ist mit viel Arbeit verbunden – immer wieder werden Rezensionen gelesen, Ankündigungen von Neuerscheinungen und Bestsellerlisten studiert.

„Bücher sind meine Leidenschaft“, sagt die studierte Chemikerin Alrun Simmich, die seit kurzem die Gemeindebibliothek leitet. Foto: str

Ein großes Plus der Gemeindebibliothek ist die Aktualität. Werke beliebter Autoren sind oft innerhalb einer Woche nach dem Erscheinungsdatum schon im Bestand. „Die Bestseller sind ständig unterwegs und in den Regalen kaum anzutreffen“, weiß Alrun Simmich. Gut, dass man sich im Online-Katalog von zu Haus aus über die Neuzugänge informieren und Vorbestellungen vornehmen kann. Immer mehr Leser nutzen diesen Service. Neu im Bestand ist ein audiodigitales Lernsystem für Bücher und Spiele, das die Kinder begeistert und zu Entdeckern werden lässt. Der Bibliotheksleiterin stehen ehrenamtliche Mitarbeiter zur Seite, die maßgeblich zum Erfolg beitragen. So können kundenfreundliche Öffnungszeiten geboten und zahlreiche Aktivitäten durchgeführt werden. Mitglieder des Teams übernehmen die Einarbeitung der Medien und foliieren die Bücher selbst – das spart Geld und die Bücher stehen umgehend zur Ausleihe bereit. Durch Kuchenverkäufe, Bastelaktionen und Bücherflohmärkte kommt für zusätzliche Neuanschaffungen Geld in die Kasse.
Etliche bayerische Autoren wurden schon für Leseabende engagiert. Gartengestaltung, Fotografie, Anekdoten, Lebensweisheiten von ernst bis heiter und kabarettistisch vorgetragene GRIMMinellen Geschichten waren vertreten.
Besondere Initiativen gelten der Heranführung der Kleinsten an das Lesen. Den Vorlesestunden im Kindergarten folgt der Besuch der Vorschulkinder in der Bibliothek. Für die Kleinen gibt es die beliebte Bilderbuchkino-Reihe, die Vorlesen mit Anschauen und Spielen verbindet. Die Leseförderung setzt sich im Schulalter fort, an zwei Vormittagen ist ausschließlich für Schüler geöffnet, die dann im Klassenverband die Bibliothek besuchen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Johann Dietl, 78-jähriger Schmied von Gaishausen, sagt: „ Weil ich hier geboren und aufgewachsen bin. In meiner Schmiedewerkstatt erfahre ich von Jung und Alt viele Neuigkeiten. Meine Heimat bietet mir auch viele Wälder, in denen ich gerne zum Schwammerlsuchen gehe.“ -hk-
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.2013


Mit den Bogenschützen kam der zweite Frühling
Sogar schon Bayerischen Meister mit Luftpistole gestellt — Jeden Freitag Schießen und Geselligkeit

Von Hildegard Kricke
Hunderdorf. 1971 haben sich neun beherzte Männer zusammengetan und den Schützenverein Hmderdorf gegründet. Ziel der Kameradschaft war es , den Schießsport zu pflegen und die Gemütlichkeit und Kameradschaft zu erhalten. Otto Wurm, der damalige Besitzer des Sportheimes, stellte die Blockhütte am Sportplatz als Schießstätte zur Verfügung. Durch Spenden von Mitgliedern und anderen Gönnern konnte eine Luftdruckwaffe angeschafft werden.
Der Schützenverein musste im Laufe der Jahre umziehen, bevor er 1983 für längere Zeit in Hofdorf im Gasthaus Deschl Quartier bezog. Der dortige Tanzboden eignete sich gut als Schießstand für sechs elektrische Zugbahnen und der angrenzende Nebenraum war ideal zur Pflege der Kameradschaft.

Dieses Team der Bogenschützen mit (von links) Max Höcherl, Sabrina Kreuz, Harry Haffrier, Karl Liebl und Xaver Baier nahm 2011 in Eggenfelden mit großem Erfolg an der Bezirksmeisterschaft teil.

2001 erklärte sich die Gemeinde Hunderdorf bereit, einen neuen Schießstand am Sportplatz zu bauen. Mit viel Eigenleistung, Spenden der Vereinsmitglieder und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde konnte 2002 das neue Schützenheim mit acht elektrischen Zugbahnen, Umkleide- und Aufenthaltsräumen eingeweiht werden.
In den zurückliegenden Jahren wuchs der Verein auf achtzig Mitglieder an. Als Schützenmeister fungierten in dieser Zeit Hans Schönauer, Ludwig Wagner, Max Höcherl und seit 1992 Karl Liebl. Seit 1978 wird an Rundenwettkämpfen der Schützenvereine im Gau Straubing-Bogen teilgenommen. 1988 startete die erste Luftpistolen-Mannschaft. 1993 konnte der Meistertitel in der Gauliga errungen werden; man schaffte sogar noch den Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Luftgewehrschützen wurden 1995 ebenfalls Meister der Gauliga.

Hochbetrieb am modernen Schießstand, wo Jung und Alt über Kimme und Kirn ins Schwarze zielen.

Einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte wurde durch Bernd Schönauer im Jahre 2003 mit dem Bayerischen Meistertitel mit der mehrschüssigen Luftpistole erzielt. Damit qualifizierte er sich für die Deutsche Meisterschaft. In all den Jahren konnten diverse Gaumeistertitel und beste Platzierungen auf Bezirks- und Landesebene erreicht werden. In diesen Disziplinen stehen die Schützen Bernd Schönauer, Werner Schönauer, Michaela Lichtl, Stefan Heinrich, Armin Mauerer und Sabrina Kreuz an der Spitze der sportlichen Erfolge.
Einen erneuten Höhenflug erlebte die Schützenkameradschaft 2008 durch die Gründung einer Bogenabteilung. Erstmals konnten sich Bogenschützen 2011 für die Bezirksmeisterschaft qualifizieren. Die Hunderdorfer Schützen schafften auch gleich bei den Rundenwettkämpfen auf Bezirksebene den fünften Platz. Bereits ein Jahr später wurden sie Meister und schafften den Aufstieg in die Bezirksoberliga, wofür die Bogenschützen Harry Haffner, Karl Liebl, Roland Raab, Xaver Baier und Max Höcherl verantwortlich zeichneten.
Seit über vierzig Jahren wird jeden Freitag ein Kameradschaftsabend abgehalten, wo Jung und Alt über den Schießsport plaudern. Früher fuhr die Jugend im Sommer ins Zeltlager. Mittlerweile beteiligt sich der halbe Verein an dieser Freizeit. Gerne wandert man in der näheren Umgebung oder fährt auch in die Alpen zu einem Ausflug. Bis heute hat sich am Grundgedanken  des Schützenwesens nichts geändert. Körperliche Fitness, Zielstrebigkeit und Ausdauer gehören ein Leben lang zu jedem Schützen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.2013


Wieder buntes Markttreiben
Am morgigen Sonntag ist Kirchweihmarkt
Hunderdorf.
(xk) Wie jedes Jahr ist es nun wieder so weit: Hunderdorf lädt zum Kirchweihbummel ein. Buntes Markttreiben mit 70 Fieranten und Ausstellern herrscht von 10 bis 17 Uhr im Ortskern, vom Schulhof bis zum Rathaus. Zugleich haben mehrere Geschäfte von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Das Rahmenprogramm des Markts wird durch einige örtliche Vereine bereichert. Dazu zählt der Musikverein mit dem Herbstkonzert ab 14 Uhr, der Obst- und Gartenbauverein mit einer Apfelsortenausstellung und einem Quiz ab 13 Uhr im Pfarrheim, der SV Hunderdorf mit Torwandschießen, die Oldtimerfreunde mit dem Oldtimer-Feuerwehrauto für Ortsrundfahrten und die Gemeindebibliothek mit Bücherflohmarkt, Kinderschminken und Basteln ab 13 Uhr. Auch die Bundeswehr ist mit einem Infostand präsent und lässt den Fennek-Panzerspähwagen besichtigen. Das weitere Angebot für die Kinder umfasst einen Luftballon-Weitflugwettbewerb, Ponyreiten, Kutschenfahrten, Minieisenbahn und einen Flohmarkt nach dem Motto „Jeder kann mitmachen“. Auch für Essen und Trinken ist mit diversen Angeboten im Marktbereich gesorgt.

Hunderdorf lädt ein zum jährlichen Kirchweihmarkt. (Foto: xk)

Geboten wird auch eine Fachausstellung „Holz in seinen Dimensionen“ in der Nähe des Rathauses und dazu Fachvorträge in der Mittelschule zu den Themen „Ökologischer Holzhausbau“ (13.30 Uhr), „Ökodämmstoffe“ (14 Uhr) und „Schiebetüren“ (14.30 Uhr).
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.2013


Tausende Besucher verzeichnet
Rund 70 Fieranten und Stände beim Kirchweihmarkt.— Fachthema „Holz“
Hunderdorf.
(xk) Der Kirchweihmarkt am Sonntag lockte bei sonnigem Herbstwetter wieder einige Tausend Besucher an zum bunten Markttreiben mit rund 70 Fieranten, Ausstellern und Aktionsständen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die kleinen und großen Gäste rundete das Marktgeschehen ab.

Die Pferdekutschenfahrten mit Ewald Brunner macvhten Spaß.
Die Veranstalter zeigten sich über die vielen Besucher beim Kirchweihmarkt in Hunderdorf erfreut (Fotos: xk)

Das Kirtafest am Allerweltskirta wurde eingeleitet mit dem von Pfarrer Martin Müller zelebrierten festlichen Kirchweihgottesdienst und der Predigtaussage: „Wir alle sollten lebendige Bausteine der Kirche Jesu sein.“ Sodann ging’s ab 10 Uhr los mit dem Marktgeschehen, das zum gemütlichen Bummeln einlud und auch zum Treff mit Freunden und Bekannten wurde. Ab Mittag bis in den späteren Nachmittag hinein gab es den größten Besucherandrang und es war nicht immer leicht, einen Parkplatz zu finden. So konnten sich die Standler und die Veranstalter freuen, dass zahlreiche Besucher durch den Markt schlenderten und den feilgebotenen diversen Waren zusprachen. Viele Fieranten kommen schon seit Jahren immer wieder gerne nach Hunderdorf oder sind als örtliche Anbieter dabei.
Bei einem Dutzend von Fachausstellern wurde heuer erstmals „Holz in seinen Dimensionen“ mit Unterstützung vom Netzwerk „Forst und Holz Bayerischer Wald“ thematisiert. Dazu fanden auch drei Fachvorträge „ökologischer Holzhausbau“, „Ökodämmstoffe“ und „Schiebetüren“ statt. „Es war ein guter Start, der als ausbaufähig für die Beibehaltung beim nächsten Kirtamarkt spricht“, so Organisator Stephan Härtenberger.
Für Essen und Trinken, musikalische Unterhaltung, Kaffee und Kuchen war ebenso gesorgt wie für eine diverse marktübliche Angebotspalette und Selbstvermarkterprodukte. Für Kinder gab’s Ponyreiten, Pferdekutschenfahrten, Rundfahrten mit dem Oldtimerfeuerwehrauto der Oldtimerfreunde, Fahrten mit der Minieisenbahn, einen JU-Luftballon-Weitflugwettbewerb, Luftballons beim SPD-Infostand sowie einen Flohmarkt. Auch die Bundeswehr war mit einem Info-Stand präsent und mal in den Fuchs-Panzer zu steigen, machte den Kindern Spaß. Zudem gab’s beim Tagblattstand Infogespräche und ein Gewinnspiel.

Informationen und Produkte gab es zum Thema „Holz und Hackschnitzel“. Zum Verkauf kamen auch Kleidung, Modeschmuck und andere Sachen.

Regen Zuspruch fand dieses Mal auch wieder die Gemeindebibliothek in der Mittelschule mit dem Bücherflohmarkt und die Kleinen erfreuten sich beim Kinderschminken und Herzenbasteln. Der Obst- und Gartenbauverein informierte zum Thema „heimische Apfelsorten“ und veranstaltete dazu ein „Quiz“. Der Musikverein sorgte für musikalische Klänge beim Herbstkonzert in der Aula der örtlichen Grundschule.
Das Organisationsteam von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute mit Stephan Härtenberger und Hans Staudinger konnte so durchwegs eine positive Bilanz ziehen und resümierte: „Die Standler waren allgemein zufrieden. Heuer hatten wir mit rund 70 Fieranten- und Aktionsständen wieder eine gute Standbestückung. Dies spreche für die erfolgte Marktvergrößerung bis zum Rathaus und für das Weitermachen auf dieser Basis. Auch Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger freute sich über das Marktgeschehen, „das wieder ein schöner Erfolg geworden ist dank der Vielfalt der Standler und Aktionen sowie der zahlreichen Besucher“. Zudem hatten das Modehaus und sechs weitere Geschäfte am Markttag geöffnet und unterstrichen,. dass auch in Hunderdorf vieles geboten wird, wo Bummeln und Einkaufen Freude machen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Dem 21-jährigen Feinmechaniker Manuel Achatz macht das Leben in Hunderdorf viel Spaß. Er betont: „Hier habe ich meine Freunde und Bekannten und ein super Vereinsleben bei der Feuerwehr und im Stammtisch Lintach-Hunderdorf .“ -xk-
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.2013


Sehr kritisch, aber auch konstruktiv
Angela Söldner bringt seit drei Perioden im Gemeinderat viele kleine Themen zur Sprache

Von Max Strasser
Hunderdorf. „Eine Frau entscheidet mehr nach Gefühl und denkt gestalterischer, als die Männer. Die blockieren Verbesserungsvorschläge gerne mit der Begründung, warum soll ma wos anders mocha?“ Schon zum Einstieg unseres Gesprächs zeigt sich Angela Söldner sehr engagiert und begründet mit Fakten aus ihrer Ratstätigkeit, warum im Hunderdorfer Gremium mehr Frauen sitzen sollten.
Beispiel Friedhof. Als der saniert, die Trauerhalle gebaut und die Wege

Drei Perioden sitzt Angela Söldner schon im Gemeinderat. Mit ihren Vorschlägen kommt sie gegen die Phalanx der Männer aber nicht immer durch.

gepflastert wurden, reichte es für die letzten drei Meter bis zur Wasserstelle nicht mehr. Folglich klagen jetzt viele Besucher über Splitt in offenen Schuhen, wenn sie die Gräber gießen. „Und die Mülltonne für die Abfälle der Grablichte, die im Wahlkampf versprochen wurde, ist bis heute nicht aufgestellt, das ärgert die Leute“, prangert die couragierte Frau ein weiteres Versäumnis am Hunderdorfer Gottesacker an, der ihrer Meinung nach „dringend einer weiteren Verschönerung bedürfte“.
Als Angela Söldner 1995 vom heutigen Bürgermeister Hornberger gefragt wurde, ob sie für den Gemeinderat kandidieren wolle, sagtedie dreifache Mutter zu. Und siewurde auf Anhieb gewählt. „Da waren wir noch zu zweit“, meint das Mitglied in der VG-Versammlung, im Bauausschuss und im Wasser-Zweckverband im Hinblick auf die feminine Quote am Ratstisch. Doch nach der Wahl 2008 blieb die „Stimmenkönigin“ der CSU-Liste, die gerne bei der Vergabe um den Vizebürgermeisterposten gefragt worden wäre, leider als einzige Gemeinderätin übrig. Was Angela Söldner sehr bedauert, denn mit ihren Vorschlägen ist sie des Öfteren allein auf weiter Flur und prallt damit ab „wie an einer Wand“.
Ein weiteres Ärgernis ist für die gebürtige Steinburgerin, die nach der Mittleren Reife am Landratsamt in Bogen eine Lehre als Verwaltungsangestellte absolvierte und mit ihrem Mann Hans 1978 ins neugebaute Haus in der Friedenstraße einzog, die GV-Straße vom Wasserhäusl nach Hofdorf. Warum diese, obwohl schon zugesagt, auf einigen hundert Metern noch immer nicht geteert ist, will ihr nicht in den Kopf. Dabei hätte man die Lücke bei der Baugebietserschließung locker mitteeren können.
Auch das Kriegerdenkmal ist Angela Söldner „nicht attraktiv genug“. „Es gehört“, so Söldner, „mehr nach hinten und mittig gesetzt, damit es besser zur Geltung kommt“. Als der Weg zur Kirche gepflastert wurde, hätte man das mitmachen können. Doch auch hier hörte man nicht auf ihren Rat.

Das Kriegerdenkmal ist Angela Söldner zu wenig attraktiv und sollte nach ihrer Meinung verbreitert und mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

Prinzipiell kommt die Solodame der Hunderdorfer Kommunalpolitik mit ihren männlichen Kollegen aber gut aus. Gemeinsam wurde ein Hundetrainingsplatz in der Siedlung verhindert, inzwischen gibt es die Hundeschule nicht mehr. Auch bei Abweichungen in den Bauplänen zu den Größen von Dachgauben war Angela Söldner einst Auslöserin dafür, dass die Dinge inzwischen lockerer gehandhabt werden. Die frühere Kindergartenbeirätin und Vorsitzende des Elternbeirats der Schule, die seit 31 Jahren mit viel Ideenreichtum den katholischen Frauenbund führt, und auch schon Pfarrgemeinderätin und Pfarrsekretärin war, bedauert, dass der Rewe-Markt zum Jahresende schließt, denn dieser liege zentrumsnah, der als Ersatz angekündigte Edekamarkt an der Staatsstraße nach Steinburg leider nicht! Wie sollen da die alten Leute ohne Auto hinkommen?“
Angela Söldner lässt sich nach eigener Aussage „nicht manipulieren“, folgt bei Entscheidungen ihrem gesunden Menschenverstand. So stimmte sie auch bei einer Einstellung ins Rathaus gegen die Empfehlung des Bürgermeisters.
„Männer denken zu wenig praktisch, wollen eingefahrene Gleise nicht verlassen“, lautet der Vorwurf von Angela Söldner an ihre Ratskollegen. Sie hofft daher, dass im März mehr Frauen für den Gemeinderat kandidieren, – und gewählt werden. „Unsere Mesnerin wäre eine“, schlägt sie vor, denn sie selber will nach drei Perioden aufhören. „Einmal muss Schluss sein“, sagt die 65-Jährige. Diese Entscheidung Söldners, die von Ministerpräsident Horst Seehofer mit der Ehrenamtsplakette ausgezeichnet wurde, gilt es zu respektieren. 14 Jahre war sie Schatzmeisterin der CSU, im Kirchenchor, dessen Kasse sie führt, singt sie bereits seit 1978 mit. Söldners Rückzug aus der Gemeindepolitik ist für Hunderdorf sicher ein Verlust. Denn es kann für das Wohl der Bürger durchaus wichtig sein, wenn eine kritische Stimme auf vermeintliche Missstände hinweist.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.2013


Frauenbund, eine „wichtige Säule“ in der Pfarrei
Derzeit 102 Mitglieder – Frauen jeden Alters sind in der Gemeinschaft willkommen
Von Hildegard Kricke
Hunderdorf. Der Frauenbund ist im kirchlichen, gesellschaftlichen und sozialen Bereich ein Ort, in dem Pfarrgemeinde und Kirche erlebt werden können, wo Gemeinschaft entsteht und Ideen entwickelt werden. Diözesan-Vorsitzende Elisabeth Popp bezeichnete den Frauenbund beim vierzigjährigen Gründungsfest 2008 sogar ‚als „eine Säule in der Pfarrei“.

Mitglieder des Frauenbundes beim Kräuterbuschenbinden.

Der Zweigverein Hunderdorf im Diözesanverband Regensburg wurde 1968 gegründet. Von den damaligen neununddreißig Gründungsmitgliedern leben heute noch acht. Seit 1982 führt Angela Söldner den Frauenbund Hunderdorf. Der Vorstandschaft gehören noch Reserl Mauthner als zweite Vorsitzende, Schatzmeisterin Gertraud Holzapfel, Schriftführerin Hildegard Kricke und die Beisitzerinnen Gabriele Hagn, Jutta Hacker, Anita Kronfeldner, Gabi Hieninger und Angelika Lobmeier-Lazarus an. Dekan Pater Martin Müller ist als Geistlicher Beirat im Vorstand.

Dieses Gruppenbild des Katholischen Frauenbundes Hunderdorf entstand zum 40-jährigen Jubiläum des Vereins.

Die Vorstandschaft ist stets bemüht, ein anspruchsvolles Programm für Jung und Alt auf die Beine zu stellen. Die Palette reicht vom gemütlichen Beisammensein, über soziales und religiöses Engagement, bis hin zu ‚kulturellen und bildenden Themen.
Auch Vereinsausflüge werden unternommen, Advent und Muttertagsfeiern sowie Faschingsfeste veranstaltet, Einrichtungen besichtigt und Festspielaufführungen besucht. Zudem gibt es interessante Referate über Themen wie Religion, Gesundheit oder Hauswirtschaft.
Das Kräuterbuschenbinden für Maria Himmelfahrt wurde wieder ins Leben gerufen. Spendenbereitschaft wird beim Frauenbund groß geschrieben. Ein Großteil der erwirtschafteten Einnahmen wird für soziale Zwecke ausgegeben und alle zwei Jahre wird eine Kleidersammlung für die Rumänienhilfe organisiert. Am gesellschaftlichen Leben der Gemeinde nehmen die Frauenbündlerinnen ebenfalls teil — und natürlich am Weltgebetstag der Frauen in Bogen und Oberalteich.

Geistlicher Beirat und Dekan, Pater Martin Müller, gratuliert Angela Söldner zum 30-jährigen Jubiläum

Im vorigen Jahr konnte Angela Söldner auf ihr dreißigjähriges Jubiläum als Vorsitzende zurückblicken. Dank und Wertschätzung für ihr Engagement wurden ihr von Dekan Müller und der Diözesanvorsitzenden Elisabeth Popp zuteil. Die stellvertretende Vorsitzende Reserl Mauthner laudatierte: „Du warst immer der Motor und konntest immer Helferinnen zum Mitmachen begeistern“. Schatzmeisterin Gertraud Holzapfel und Schriftführerin Hildegard Kricke wurden ebenfalls für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der goldenen Ehrennadel des Diözesanverbandes ausgezeichnet.
Der Katholische Frauenbund Hunderdorf zählt stattliche einhundertzwei Mitglieder. Dennoch wünscht sich die Vorstandschaft nach dem Motto „Frauen sind gemeinsam stark“, dass Frauen jeden Alters dem Verein beitreten, denn nur eine starke Gemeinschaft kann Aufgaben sehen, anpacken und einander bestärken.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Werkzeugmacher Sepp Helmbrecht (58) schwärmt: „Das Dorf liegt herrlich im Bogenbachtal und ist ein idealer Ausgangspunkt zum Wandern. Im Sportverein und Skiclub sind wir gut aufgestellt. Auch die kurzen Wege in den Bayerischen Wald und in die Stadt sind ein Vorteil.“ -xk-
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2013


Und immer schön fröhlich sein!
Pfarrer und Dekan Pater Martin ist überzeugt: „Der Glaube passt in unsere Zeit“
Hunderdorf.
„Ich will ein Priester sein, der aus der Gemeinschaft mit den Gläubigen heraus lebt“, erklärt Pater Martin Müller, warum er sich dem Seelsorgeorden der Prämonstratenser in Windberg angeschlossen hat. Vor uns steht ein offener, aufgeschlossener, freundlicher Ordensmann, der mit seinen „von Herzen“ kommenden Worten begeistern kann, und der seit acht Jahren auf seine Weise die Gläubigen von Hunderdorf für „die Sache mit Gott“ interessiert und vereinnahmt.
Trübsal blasen kennt Pater Martin nicht, er gehört eher zu der angenehmen menschlichen Kategorie der Frohgeister. „Das begann schon bei meiner Geburt an Silvester 1971″, wie er selber nicht ganz ernst gemeint anmerkt. Nach der Mittleren Reife erlernte der Mitterfelser Ministrant, der sich auch in der Kreisvorstandschaft der KLJB engagierte, zunächst den Beruf des Bankkaufmanns. Doch der Wunsch, „das Leben im Glauben zum Beruf zu machen“, wurde bei Martin Müller immer stärker, so dass er das Fachabitur nachholte, in Eichstätt Religionspädagogik studierte, 1994 ins Windberger Kloster eintrat, und nach dem Noviziat in Regensburg und München Theologie studierte. 2001 weihte ihn Bischof Manfred Müller zum Priester.

Pfarrer Pater Martin Müller vor dem Erlöserkreuz in der neuen Trauerhalle. Er lebt den Menschen die Botschaft Jesu durch seine fröhliche Art vor.

Nach vier Kaplansjahren „im schönen Cham“ wurde Pater Martin 2005 zum Hunderdorfer Pfarrer bestellt, „ein Glücksfall“ für die knapp 3000 Seelen der Pfarrei, wie wir meinen. „Die Botschaft des christlichen Glaubens ist so wertvoll, dass sie nicht verstauben darf. Der Glaube passt in unsere Zeit, und die Menschen brauchen den Glauben“, betont der Ortsgeistliche und zeigt sich ein wenig enttäuscht über den des Öfteren schwachen Kirchenbesuch in Hunderdorf. Pater Martin glaubt, dass die Ursache dafür im schwach ausgeprägten Bewusstsein der Zugehörigkeit zu Christus in seiner Kirche liegt, vor allem bei der jüngeren Generation. Dabei sei für jeden Menschen die Feier des Sonntags sehr wichtig. In seinen kurzen, prägnanten Predigten erklärt der Geistliche das Evangelium immer wieder anhand von aktuellen Themen und versucht klar zu machen, „dass in der Freundschaft mit Christus eine Quelle von Freude, Hoffnung und Trost liegt, die wir in dieser Welt nicht finden werden.“
Der Hunderdorfer Pfarrer ist ein Teamplayer, sieht sich nicht als Chef, sondern als „ein Teil der Pfarrei“. Besonders am Herzen liegt ihm der Kontakt zur Jugend und die Ministrantenarbeit. Nicht umsonst hat Hunderdorf um die 90 Messdiener, was der positiven Ausstrahlung des immer gut aufgelegten 41-Jährigen und dem Eifer der beiden Oberministranten sowie der Gruppenleiter zu verdanken ist. Die große Minsistrantenschar steht an allen kirchlichen Hochfesten komplett um den Altar. Ein sicher imposantes Bild und auch ein Zeugnis des Glaubens. „Wir müssen von klein an das Interesse für den Glauben und die Kirche wecken“, sagt Pater Martin und freut sich, dass es regelmäßig Familiengottesdienste gibt, – oder dass auf seine Anregung hin der Kindergarten jeden Monat einen Wortgottesdienst gestaltet.
Sehr dankbar ist der Hunderdorfer Pfarrer; der im Sommer sich gerne in seiner Blumen- und Palmenecke im Pfarrgarten erholt, seinen sehr kooperativen Laiengremien, ganz besonders dem „Allroundgenie, Kirchenpfleger Josef Breu, Mesnerin Angelika Weinzierl, dem „Goldstück“, Pfarrsekretärin Renate Sträußl, den drei Chören und dem Organisten Sebastian Obermeier.
Pater Martin versteht sein Priestertum noch als Seelsorger im herkömmlichen Sinn, der sich um die Menschen kümmern soll, und bedauert es sehr, dass er keine Zeit mehr zu Hausbesuchen hat. „Dabei lassen sich im persönlichen Gespräch die Zeichen der Zeit“, wie es Pater Martin ausdrückt, „am besten deuten.“ Doch seit zwei Jahren hat er als Dekan des größten Regensburger Dekanats Bogenberg-Pondorf mit 32 Pfarreien und 40 Seelsorgestellen noch mehr Termine zu absolvieren.
Ein Trost bleibt ihm aber. „Die Frohbotschaft kann man überall verkünden“, betont der Geistliche, „selbst auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest“. Das besucht Pater Martin fast täglich. „Da hab‘ ich dann auch noch zu den 87 Prozent meiner Pfarrangehörigen Kontakt, die nur selten oder gar nicht den Gottesdienst besuchen“, meint der Ordensmann in seiner angenehm lockeren und fröhlichen Art.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2013


Das musikalische Aushängeschild der Gemeinde
Eigene Ausbildung war dem Musikverein immer sehr wichtig — Erste eigene CD ein riesiger Erfolg

Von Hans Pollmann

Die Musikschüler beim Vorspielabend mit Musiklehrer Hans Hallmen (rechts) und Musikvereinsvorsitzendem Lothar Klein (Vierter von links).

Hunderdorf. Die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, vor allem die Ausbildung der Jugend auf dem Gebiet der Musik und die Pflege des Musiklebens sowie die Unterhaltung einer Blaskapelle haben die Gründungsmitglieder des Musikvereins Hunderdorf e. V. in die Vereinssatzung des Gründungsjahrs 1982 geschrieben. Auch 31 Jahre später gelten diese zwei Säulen im Verein noch. Zum einen in Form der vereinseigenen Blaskapelle und zum anderen in Form einer erfolgreichen Erstaus- und Weiterbildung von Musikschülern und Musikschülerinnen.
Die Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister. Lothar Klein konnte im Jahre 2012  ihr fünfzehnjähriges Bestehen feiern. Derzeit sind fünf junge Musikerinnen und 15 junge Musiker im Alter von 14 bis 35 Jahren mit Begeisterung Mitglied des Blasorchesters, das sich der bayrisch-böhmischen Blasmusik verschrieben hat. Aber nicht alleine Blasmusik steht im Repertoire der Gruppe, sondern auch der moderne Schlager, Popmusik aber auch Volkstanzstücke und geistliche Musik.
Die Blaskapelle hatte bereits Festzeltauftritte beim Straubinger Gäubodenvolksfest, beim Karpfhamer Fest, dem Deggendorfer Frühlingsfest, der Regensburger Dult, verschiedenen regionalen und überregionalen Gründungsfesten und Fahnenweihen.
Weitere Höhepunkte waren die Teilnahme an der Benedetto-Parade im Jahre 2008 im Vatikan zu Ehren des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Zwei Auslandreisen nach Abos in Südfrankreich und zum Partnermusikverein St. Johann, Wimberg in Oberösterreich stehen ebenso in den Annalen.

Die Blaskapelle beim Bergwandern auf dem Osser.

Mit viel Begeisterung und Engagement nahmen die Musiker und Musikerinnen unter Führung des Kapellmeisters im Jahre 2011 die erste eigene Compact Disc mit dem Titel „A frische Maß, dazu a Musi“ auf, die mittlerweile viele Musikfreunde mit schwungvoller bayrisch-böhmischer Blasmusik erfreut. Mit dem Rocksong „Proud Mary“ war die Blaskapelle auch bei den „Frühaufbläsern“ im Bayerischen Rundfunk zu hören. Regelmäßig sendet auch das Internetradio „Bayerwaldradio“ Beiträge der Musikgruppe. Großen Anklang finden immer die vom Verein ausgerichteten Starkbierfeste, bei denen neben verschiedenen Musikgruppen Attraktionen wie Bockstechen oder Goaßhaxnkegeln die Besucher begeistern. „Für das am 20. März 2014 zum fünften Mal auszurichtende Starkbierfest ist wieder mit Gaudi- und Musikschmankerln zu rechnen“, verspricht Lothar Klein, der Leiter der Blaskapelle, voller Vorfreude. Der Kapellmeister ist seit 2012 in Personalunion zugleich Vereinsvorsitzender.
„Neben den Musikproben und Auftritten wird viel Wert auf gemeinsame Unternehmungen und Vereinsausflüge gelegt“, erklärt das Vereinsoberhaupt. „Neben der Freude am gemeinsamen Musizieren trägt dies zur Erhaltung der Freundschaft bei und fördert den Zusammenhalt der Gruppe“, ist sich der Vereinsvorsitzende sicher.
Die Ausbildungsförderung liegt dem Verein ebenfalls am Herzen. Seit der Gründung setzt dieser auf vereinseigene Musikausbildung. Mit Hans Hallmen zeichnet seit über 20 Jahren ein qualifizierter Musiklehrer dafür verantwortlich. Derzeit sind etwa 25 Musikschülerinnen und Musikschüler in Erstausbildung beim Verein.

Die Blaskapelle Hunderdorf bei der Fotoaufnahme für das CD-Cover von „A frische Maß, dazu a Musi“.

Die Ausbildung wird angeboten für Blech- und Holzblasinstrumente, Akkordeon, Keyboard und Schlagzeug. Die vom Verein veranstalteter). Schnuppertage zum Ausprobieren der Instrumente und die Vorspielabende für Eltern und ‚ Großeltern der jungen Musikschüler sind sehr wichtig dafür, dass die Schüler nicht nur üben, sondern auch ihre ersten musikalischen Schritte präsentierten.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Gabi Achatz (44) Hausfrau, wohnt schon viele Jahre in Hunderdorf und ist voll des Lobes: „Hier sind alle Geschäfte und Ärzte ansässig und wir haben ein gutes Sport- und VHS-Angebot.“
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2013


Außenbereich gilt sein besonderes Augenmerk
Dritter Bürgermeister Helmut Kronfeldner wünscht sich mehr Wirtshäuser in Hunderdorf
Von Max Strasser
Au vorm Wald. Der Hunderdorfer Ortsteil Au vorm Wald, einst zur Altgemeinde Steinburg gehörend, war immer der Lebensmittelpunkt von Helmut Kronfeldner. Dort ist der mit einem jüngeren Bruder in einer kleinen Landwirtschaft aufgewachsene Polizeibeamte noch zur Schule gegangen, dort schloss er sich bereits mit 14 Jahren der Feuerwehr an und war mit 20 Gruppenführer, dort trägt er seit 20 Jahren als zweiter und erster Kommandant Verantwortung für den mit 120 Mitgliedern größten Dorfverein.

Die Kommunalpolitik und die Feuerwehr, das sind meine Hobbys“, sagt Dritter Bürgermeister Helmut Kronfeldner.

Den zweiten gesellschaftlichen Anker der Auinger, den Stammtisch, gründete er 1978 selber mit. Als Gemeinderat seit 1996 und seit 2008 als Dritter Bürgermeister fühlt sich der verheiratete Familienvater (zwei Söhne) besonders für die Außenregionen von Hunderdorf zuständig, setzte sich dort für Baugebiete und Kinderspielplätze ein.
Der gelernte Werkzeugmacher spielte als Jugendlicher beim SV Neukirchen-Steinburg Fußball und engagierte sich dort vor Jahren als Nachwuchstrainer. Beruflich verschlug es Helmut Kronfeldner nach der Mittleren Reife zunächst zum Bundesgrenzschutz, dann tat er sieben Jahre bei der Autobahnpolizei Dienst, ehe er 1993 an die Polizeiinspektion Straubing versetzt wurde, wo der Hauptkommissar heute als Schulverbindungsbeamter und Mitarbeiter Verkehr eingesetzt ist.
1984 schloss sich Helmut Kronfeldner der JU an und erinnert sich noch an legendäre Wahlpartys dieser Zeit, 1990 kandidierte er das erste Mal für den Gemeinderat. „Kommunalpolitik hat mich immer interessiert, schon mein Vater war Gemeinderat in Steinburg und in Hunderdorf“, antwortet er auf die Frage, warum er dieses Ehrenamt anstrebte. „Noch am Wahlabend 1996 trat ich der CSU bei, weil‘ mir deren Landespolitik zusagt“, informiert der VG-Rat, der in der ersten Wahlperiode Schulverbandsmitglied war und in der zweiten im Wasserzweckverband saß.
„Die Kommunalpolitik und die Feuerwehr sind meine Leidenschaft, ich lasse mich wieder aufstellen, auch um Hans Hornberger bei seiner Bürgermeisterkandidatur zu unterstützen“, bekennt der stellvertretende Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes. Kronfeldner sieht sich als Anwalt des Außenbereichs und hat viele Jahre darum gekämpft, dass Au vorm Wald ein Baugebiet bekam, das inzwischen voll ist. Ebenso machte er sich zusammen mit den weiteren Ratskollegen aus der Altgemeinde Steinburg für Baugebiete in Wegern und Gaishausen stark. Gleiches gilt für Spielplätze.
Besonders stolz ist der Kommandant der Auinger Wehr auf das komplett in Eigenregie erbaute neue Feuerwehrgerätehaus und die gelungene 75-Jahrfeier der Wehr, die er als Festleiter maßgeblich mitgestaltet hat. Stolz ist Kronfeldner auch darauf, dass Hunderdorf als eine der ersten Gemeinden im Landkreis komplett kanalisiert war. „Das hat uns viel Geld gekostet“, meint der Gemeinderat, der zur Ergänzung der Infrastruktur noch eine Mehrzweckhalle möchte, für die allerdings im Sommer eine Förderung abgelehnt wurde. „Ohne Zuschüsse können wir das Projekt nicht stemmen, da sind andere Investitionen, etwa in die Schule und das Schwimmbad, wichtiger“.
Helmut Kronfeldner hofft, dass es gelingt, Grundstücke für weitere Baugebietsausweisungen zu erwerben, „denn die Nachfrage ist da“. Nicht ganz so dringend sieht er die Schaffung eines neuen Gewerbegebietes. Als passionierter Radler ist es für Helmut Kronfeldner noch wichtig, „dass endlich die Lücke des Radweges von Hunderdorf nach Neukirchen geschlossen wird“. Der Bau des 800 Meter langen Stücks in Steinburg scheiterte bisher am Grunderwerb. Für das nächste Jahr ist eine andere Lösung im Visier.
Fast „als kulturelles Manko“ der aufstrebenden Gemeinde im Vorwald sieht der Dritte Bürgermeister die fehlenden Gastwirtschaften an. „Der Kirchenwirt sollte von jungen Wirtsleuten übernommen und saniert werden“, schlägt Helmut Kronfeldner vor. „Sonst können wir nach einer anstrengenden Gemeinderatssitzung nicht einmal mehr zu einer Entspannungshalbe gehen.“
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2013


Sie singen zur Ehre Gottes
Verjüngung des Kirchenchores wäre gut — Dringend Sopranstimmen gesucht
Von Xaver Kern
Hunderdorf. „Wir singen und spielen zur Ehre Gottes, zur festlichen Mitgestaltung von Gottesdiensten und zugleich zur Freude der Menschen“. Für das „Wir“ stehen der Kirchenchor mit Dirigentin Waldfride Holzapfel, Kirchenmusiker Sebastian Obermeier und der Kinderchor unter der Leitung von Alexandra Dilger. Pfarrer Martin Müller weiß das sehr zu schätzen.

Der Hunderdorfer Kirchenchor sang auch zum zehnjährigen Priesterjubiläum von Pater Martin.

Der Hunderdorfer Kirchenchor ist ein gemischter Chor mit 23 aktiven Sängerinnen und Sängern. Viele davon sind schon viele Jahrzehnte dabei.  Die Chorleitung hat die 76-jährige Waldfride Holzapfel inne, die seit 63 Jahren Chorsängerin ist, anfangs in Moosthenning. Seit 32 Jahren leitet sie den Hunderdorfer Kirchenchor in bewährter Manier. In Vertretung spielte sie auch manchmal die Kirchenorgel.
Gesungen wird in Absprache mit Pater Martin geistliche Musik, die zu den jeweiligen liturgischen Zeiten passt. „Wir singen lateinische  und deutsche Werke, quer durch die ganze Kirchenmusik“ sagt Chorleiterin Waldfride Holzapfel. Der Kirchenchor gestaltet hauptsächlich die Gottesdienste an hohen Feiertagen und kirchlichen Festen. Es sind so um die 25 Auftritte im Jahr. Gesungen wird auch bei Beerdigungen. Ein besonderes Erlebnis war heuer der gemeinsame Auftritt mit 300 Chorsängern bei der Diözesan-Wallfahrt zum Bogenberg. „Wir sind keine Profis und singen gerne in der Gemeinschaft, weil es Freude macht“, sagen die Chorsänger. „Die Stimmen im Chor verteilen, sich auf vier Bässe, drei Tenöre, zehn Soprane  und sechs Alt-Stimmen“, bilanziert

Sebastian Obermeier an der Kirchenchorgel

Holzapfel und bemerkt. „Sopranstimmen fehlen, da bräuchten wir dringend Verstärkung. Wäre schön, wenn sich neue Chormitglieder anschließen würden“. Für ihre besonderen Verdienste und ihr ehrenamtliches Engagement sowie für die Pflege und Betreuung ihres schwerbehinderten Bruders wurde Waldfride Holzapfel heuer im Mai mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Ein wichtiger Bestandteil der Kirchenmusik in Hunderdorf ist der seit 2002 fest angestellte Organist Sebastian Obermeier, der seine Kirchenmusikausbildung am Mozarteum in Salzburg absolviert hat. Er lässt an der Orgeltastatur seine geschulten Finger flink über die Tasten gleiten. Obermeier begleitet mit seinem Orgelspiel den Kirchenchor oder den Gesang der Gläubigen und bereichert mit solistischen Beiträgen die Messfeiern. Der 29-Jährige leistet damit wertvolle Arbeit für die Kirchenmusik.

Mit schönem Singen bereichert der Kinder- und Jugendchor die Gottesdienste.

Darüber hinaus hat sich seit Herbst 2007 ein Kinder- und Jugendchor etabliert. Leiterin ist Alexandra Dilger. Jeden Donnerstag um 17 Uhr wird für knapp eine Stunde geprobt. Derzeit sind um die 25 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren dabei. Neue Sängerinnen und Sänger sind immer willkommen. Mit den reinen Kinderstimmen werden die Familiengottesdienste mitgestaltet und manchmal, – im Zusammenklang mit dem Erwachsenenchor, – die Messfeiern verschönert.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2013


Neue Aktive gesucht!
Schwarzensteiner Leitbild im Bayerwaldverein
Von Xaver Kern
Hunderdorf. Den Bayerwaldverein gibt es seit 45 Jahren. „Wir sind nach wie vor ein Aktivposten im Gemeindegeschehen sowie bei der internationalen Wanderbewegung“, resümiert Vorsitzender Werner Schwarzensteiner. Er führt seit 1983 den Verein, der aktuell 95 Mitglieder im Alter von zehn bis 80 Jahren zählt. „Wir könnten aufgrund der Altersstruktur neue aktive Mitglieder gut gebrauchen“, meint Werner Schwarzensteiner.

Werner Schwarzensteiner ist seit 30 Jahren Vereinsboss und Leitbild.

Bei den Aktivitäten zählt der Vereinsboss an erster Stelle die Ausrichtung des jährlichen IVV-Wandertages in Hunderdorf auf, heuer zum 41. Mal. Zugleich wurde bereits zum 15. Mal der Kinder- und Jugendwandertag mit organisiert.
„Da kommen an die 50 auswärtige Vereine und Gruppen zu uns, mit den privaten Wanderfreunden sind es rund 1200 Wanderer aus nah und fern, die unsere schöne, panoramareiche Waldheimat auf Schusters Rappen durchstreifen“, freut sich Schwarzensteiner und zeigt auf, „dass auch wir vom Bayerwaldverein an 50 auswärtigen Wanderveranstaltungen teilnehmen. Wir alle zusammen sind da fast zehntausend Kilometer im Jahr unterwegs „.
Weiterhin verweist Schwarzensteiner auf die Pflege des Vereinskreuzes und der Totenbretter in Hoch und erinnert an die dortige Maiandacht. Im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder sind mittlerweile 59 Totenbretter aufgestellt.
Der Bayerwaldverein nimmt an den Festlichkeiten der Ortsvereine und der Kirche teil, hält eine Christbaumversteigerung ab, hat einen Verkaufsstand beim Kirchweihmarkt und organisiert jährlich einen Vereinsausflug. Betreut werden zudem die in Hunderdorf und Windberg aufgestellten 26 Ruhebänke sowie die zwei permanenten IVV-Wanderwege rund um’s Klosterdorf Windberg und um Mitterfels, die wiederum von Wanderern aus ganz Deutschland gut angenommen werden.
Vorsitzender Schwarzensteiner sagt dem ebenso 30 Jahre tätigen Wanderwart Konrad Groß, der gesamten Vorstandschaft sowie allen Wanderfreunden und Gönnern für die Mitarbeit und Unterstützung ein Dankeschön. „Es war immer ein schöner Zusammenhalt bei uns“, fasst er zusammen. Werner Schwarzensteiner wurde heuer für sein engagiertes Wirken als Vorsitzender ausgezeichnet, „weil er sich stets sehr engagiert für die Vereinsziele eingesetzt und erfolgreich zum Wohle des Bayerwaldvereins gewirkt“, wie es in der Laudatio hieß.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2013


Wir leben gerne in Hunderdorf, weil …

Der neunjährige Quirin sagt: „In Hunderdorf gibt es eine tolle Bibliothek, in der ich mir Bücher und Hörspiele ausleihen kann“. Emanuel (15) freut sich, „dass die Gemeinde eine gepflegte Sportanlage hat, auf der ich Fußball spielen kann und dass es eine Blaskapelle gibt, in der ich musizieren kann.“ -xk-
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2013


Straßenbeleuchtung wird erweitert
Ausbauvarianten für Krippenplätze im Gemeinderat vorgestellt
Hunderdorf.
(xk) Die Straßenbeleuchtung an der Thananger Straße wird um sechs Brennstellen erweitert. Die FFW Hunderdorf erhält einen neuen Verkehrssicherungsanhänger. Die möglichen Varianten und die Förderung für weitere Krippenplätze werden mit der Regierung erörtert. Dies waren die wichtigsten Entscheidungen des Gemeinderates in der kürzlich im Rathaus abgehaltenen Sitzung.
Eingangs legte Bürgermeister Hans Hornberger das Angebot für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung um sechs Brennstellen im Bereich des Gewerbegebietes „Thananger Straße“ von der Lagerhalle Myrtek bis zur Einfahrt in die Gewerbegebietserweiterung vor. Zweiter Bürgermeister Jürgen Tanne begründete ergänzend die Errichtung der Straßenleuchten mit den dort angesiedelten Gewerbebetrieben mit Schichtdienst und den vielen zu Fuß oder dem Fahrrad kommenden Beschäftigten. Sodann erteilte der Gemeinderat einmütig den Auftrag an die Bayernwerk AG bei Kosten von rund 16200 Euro für die angebotenen , Leuchten, die noch heuer errichtet werden laut Anbieterzusage. Demnach kommen energieeffiziente LED-Lampen mit 35 Watt zur Ausführung, die zudem durch den Nachtsparmodus weiterhin eine Stromeinsparung von 60 Prozent ermöglichen.
Neuer Anhänger zur Verkehrssicherung nötig
Kommandant Klaus Weninger begründete die dringend anstehende Ersatzbeschaffung für den defekten Verkehrssicherungsanhänger (VSA). Eine Reparatur stehe in keiner Weise mehr im wirtschaftlichen Kostenverhältnis und die Beladung des bisherigen VSA könne weiter verwendet werden. Bürgermeister und Gemeinderat waren sich einig, die Ersatzbeschaffung eines neuen Verkehrssicherungsanhängers bei Kosten in Höhe von rund 16 500 Euro vorzunehmen. Diesbezüglich wurden die außerplanmäßige Haushaltsausgabe und die Beantragung der Fördermittel in Höhe von 4 500 Euro gebilligt. Der Rathauschef wurde ermächtigt, bei Vorliegen des Zuwendungsbescheides der Regierung von Niederbayern den Auftrag zu vergeben.
Der Ratsvorsitzende informierte über das Fachstellengespräch vom 15. Oktober zwischen Vertretern vom Kindergartenträger, dem Landratsamt Straubing-Bogen, der Kindergartenleitung sowie der Rathausverwaltung zur Schaffung der baulichen Voraussetzungen für zusätzlich benötigte Kinderkrippenplätze. Hornberger zeigte Variante eins auf mit dem Dachgeschossausbau beim Kinderkrippengebäude mit rund 80 Quadratmetern und barrierefreier Zugangsrampe vom Spielplatzbereich her. Variante zwei sähe den Ausbau des Krippendachgeschosses als Gruppenraum für Tagesstättenkinder vor. Der Gruppenraum 1 und der Intensivraum 1 im jetzigen Kindergartentrakt wären bedarfsgerecht in eine Krippengruppe umzugestalten. Zur Klärung der Genehmigungs- und Fördermöglichkeiten finde demnächst ein Termin bei der Regierung von Niederbayern statt, um gegebenenfalls zeitnah Zuwendungsanträge stellen zu können. Der Rat stimmte zu.
Danach ging es um einen Antrag bezüglich des Umfangs der Straßenasphaltierung nach Leitungsverlegung. Ein Gemeinderat, der sich als möglicher Investor für eine Nahwärmeversorgung im Ortskern als ortsansässiger Unternehmer interessierte, sieht sich benachteiligt, da jetzt die Energie Südbayern bei der Verlegung der Erdgasleitung nur den Aufgrabungsstreifen neu asphaltierte. Für die Gestattung der Nahwärmeleitung in der Hauptstraße sei von ihm gegenüber 2009 eine „möglichst gesamte Fahrbahnasphaltierung“ verlangt worden. Geschäftsleiter Hans Pollmann zeigte dazu eine chronologische Übersicht über die dahingehenden Beschlussfassungen auf und verwies auf den größeren Zeitraum zwischen der Fassung des Grundsatzbeschlusses des Gemeinderates und der Aufgabe des Projektes durch den Investor. Es schloss sich eine teilweise kontroverse Diskussion im Gemeinderat an, die ohne konkrete Beschlussfassung abgeschlossen wurde.
50 Haushalte werden mit Erdgas versorgt
Sodann wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt zu den Baugesuchen auf Überdachung der Stellfläche zwischen Wohnhaus und Geräteschuppen in Steinburg 43a und für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in der Brunnenstraße 10. Das Gemeindeoberhaupt informierte den Gemeinderat über den Termin der Energie Südbayern zur Aktion „Erste Flamme“ am 11. November mit symbolischer Begründung der Erdgasversorgung für Hunderdorf. Es seien mittlerweile über 50 Haushalte an die Erdgasversorgung angeschlossen. Weiterhin wurde die notwendige Erneuerung des Daches am gemeindlichen Bushaltestellengebäude nach Vandalismus bekannt gegeben sowie der Antrag der FFW Gaishausen auf Ersatzbeschaffung für das Feuerwehreinsatzfahrzeug.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Robert Treimer (20) wohnt in ruhiger Lage im Ortsteil Bauernholz. Der Staplerfahrer und gelernte Bäcker meint: „Do bin i dahoam, hier kenn‘ i viele Leit. Und mit mein’m Traktor bin i bei den Oldtimerfreunden dabei.“ -xk-
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2013


Wo sich Sportler jeden Alters sehr wohl fühlen
1236 Mitglieder treiben Sport in acht Abteilungen — Geselligkeit genauso wichtig

Von Ingrid Hentschirsch
Hunderdorf. Schon von 1948 bis 1951 gab es in Hunderdorf einen Fußballverein, aber erst 1966 wurde auf Drängen von Oberlehrer Hermann Maier der SV Hunderdorf von 42 Mitgliedern gegründet. Momentan hat der Sportverein 1236 Mitglieder in acht Abteilungen, Vorsitzender ist Hans Freundorfer.

Die Mädchen und Jungen der Fußballjugend des SV Hunderdorf mit ihren Betreuern beim diesjährigen Zeltlager.

Anfangs gab es nur eine Fußballabteilung. Diese zählt derzeit 482 Mitglieder. Die Seniorenmannschaften der SV-Fußballer holten des öfteren Meisterschaften, so zuletzt in der Saison 2010/11; über die Kreisklasse kamen sie aber nie hinaus. Größte Aufmerksamkeit wird von Abteilungsleiter Dieter Schmidlader der Nachwuchsarbeit gewidmet. 123 Mädchen und Buben sowie 17 weibliche und 48 männliche Jugendliche nehmen am Punktspielbetrieb teil. Bei den E-Junioren sind es sogar zwei Teams.
Die U17-Juniorinnen spielen im Fußballkreis Landshut. So sind nicht selten bei den Trainingsstunden an die 50 Spielerinnen und Spieler am Sportzentrum anzutreffen. Insgesamt sind etwa 20 Trainer und Betreuer im Einsatz, die sich nicht nur im sportlichen Bereich für die Jugendarbeit zur Verfügung stellen, sondern zum Beispiel auch Zeltlager durchführen. Das Weinfest und die Sonnwendfeier zählen zu den geselligen Veranstaltungen der Fußballer. Erstmals gab es heuer auch eine Wintersonnwendfeier, die großen Anklang fand.

Diese Vorstandschaft mit Hans Freundorfer (1. von links, sitzend) an der Spitze führt derzeit den SV Hunderdorf.

Die Eisstockabteilung verdankt ihre Gründung dem Skiclub.. Da 1973 wegen Schneemangels kaum Skifahren war, wichen die Wintersportler aufs Eis aus. Die Begeisterung für das Eisstockschießen war so groß, dass die Eisstockabteilung gegründet wurde. Noch im Gründungsjahr erstellten die Mitglieder den Eisweiher. Im Jahre 1978 wurden die Asphaltbahnen mit einem Eröffnungsturnier eingeweiht. Das schmucke Vereinsheim wurde 1993 fertiggestellt.
Stolz ist man auf die sportlichen Erfolge der Stockabteilung. So schaffte 2005 die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Bayernliga, der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands. Die Eisstockabteilung, die Josef Ammer leitet, hat momentan 58 Mitglieder. Regelmäßig führt der EC Hunderdorf ein Herrenpokalturnier und Vereinsmeisterschaften durch und organisiert die Gemeindemeisterschaften.

Dieses Team der Hunderdorfer Tennisdamen schaffte heuer den Aufstieg.

Im Februar 1974 entstand die Frauengymnastikabteilung. Mit der Sporthalle und dem Schwimmbad der Volksschule hatten die Frauen ihre Sportstätte gefunden. Nach den Turnstunden geht’s noch zum Schwimmen. Hin und wieder unternehmen die Damen Wanderungen. llse Rittscher führt die 35 Mitglieder der Abteilung.
Die Gründung der Leichtathletikabteilung LC Tanne fällt ebenfalls in das Jahr 1974. Die Straßenläufe, die über 20 und 25 Kilometer in Hunderdorf durchgeführt wurden, beinhalteten Bezirks-, bayerische und sogar süddeutsche Meisterschaften. Die Aktiven führen Lauftreffs durch und nehmen an Laufwettbewerben teil, bei denen sie in der Saison 2012/13 fünfmal erste Plätze geholt haben. Das Ablegen des Deutschen Sportabzeichens steht alle Jahre auf dem Programm. Das Kindertraining wird von circa 25 Kindern besucht. Der Abteilung, die von Alexander Waas geleitet wird, gehören 220 Mitglieder an.
Aus einer Interessengemeinschaft ging 1976 die Tischtennisabteilung hervor. 1978 wurde der Verbandsspielbetrieb aufgenommen, in den schon bald eine Jugendmannschaft eingriff. Vergangenes Jahr stieg die Seniorenmannschaft in die 3. Kreisliga auf. Die aus 27 Mitgliedern bestehende Abteilung, an deren Spitze Ewald Scherl steht, hält neben internen geselligen Veranstaltungen auch ein Vereinsturnier ab. 1987 wurde die Tennisabteilung gegründet. In der abgelaufenen Saison beteiligten sich vier Jugendmannschaften und jeweils zwei Herren- bzw. Damenmannschaften an den Medenspielen. Zudem spielte ein Ü 50-Team in einer Privatrunde. Dieses Jahr holten sich die Damen die Meisterschaft in der Kreisklasse und die Ü 50-Herren den Meisterschaftstitel in der „Perllach-Runde“. Großen Wert legt man auf die Nachwuchsarbeit, wo in mehreren Gruppen Trainingsstunden durchgeführt werden. 175 Mitglieder gehören der von Armin Mauerer geleiteten Abteilung an.
Das „jüngste Kind“ in der Hunderdorfer Sportlerfamilie ist die Volleyballabteilung, die 1998 gegründet wurde, momentan 97 Mitglieder umfasst, und die seit der ersten Stunde von Abteilungsleiterin Isolde Freundorfer geführt wird. Eine Damenmannschaft spielt in der Straubinger Runde und konnte diese schon zweimal gewinnen. Die Mädchen bestreiten Freundschaftsspiele, würden sich aber auf neue Spielerinnen freuen.
Zum Schluss sollte nicht unerwähnt bleiben, dass beim SV Hunderdorf um die 80 Mitglieder ehrenamtlich als Funktionäre tätig sind. Zurzeit leistet ein Abiturient sein freiwilliges soziales Jahr beim SV Hunderdorf ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2013


„Ziesler-Alm“ ist Stolz der Abteilung
„Zeitreise“ durch 43 Jahre Skiclub Hunderdorf — Seit 2007 DSV Skischule
Hunderdorf.
(str) Mit 720 Mitgliedern stellt der Skiclub Hunderdorf die größte Abteilung innerhalb des Sportvereins. Daran hatte vor 40 Jahren niemand gedacht, als 1970 diese neue Abteilung ins Leben gerufen wurde. Schon immer waren die Skipisten ,rund um St. Englmar ein begehrenswertes Ziel für die wintersportfreudige Jugend.
24 Interessierte wählten im Februar  1970 Joachim Kaldonek an die Spitze der Abteilung. Die Skiabteilung führten in den Folgejahren Otto Sachs, Kurt Illmann, Josef Helmbrecht, Max Leonhardt, Josef Ziesler und heute Thomas Ziesler.

Das Team der Übungsleiter im Skiclub Hunderdorf vor der „Ziesler-Alm“.

Hauptaufgabe des Skiclubs ist es, vor allem jungen Menschen das Skifahren beizubringen. Mittelpunkt -bei den Skikursen sind der vereinseigene Skilift und die „Ziesler-Alm“, unmittelbar an der „Hasenabfahrt“ des Pröllers. Bereits 1977 konnte von Mitglied und Gönner Josef Ziesler in Ahornwies ein Raum gemietet werden, der als Clubraum geeignet schien. Im Laufe der Jahrzehnte wurde durch freiwillige Arbeitsstunden das Gebäude ständig erweitert und verbessert. So stehen heute zwei Gasträume mit Kochgelegenheit und Toiletten zur Verfügung. Aktuell werden Lagerräume für das Skikurs-Equipment und eine Skiliftüberdachung erstellt.

Die Kinderfahrten der Skiabteilung in Wintersportgebiete sind meist ausgebucht.

Die „Ziesler-Alm“ ist der ganze Stolz der Abteilung. Wie wichtig diese Einrichtung ist, zeigt sich bei den Skikursen, wenn 140 kleine und große Skikursteilnehmer sowie 50 Helfer und Übungsleiter in der Warmen Stube verpflegt werden können. Seit 2008 ist man auch mit der neu ins Leben gerufenen Skitty World in der Lage, schon die Kleinsten ab drei Jahre spielerisch an das Skifahren heran zuführen.
Ein weiterer Schwerpunkt war von Anfang an die Ausbildung von Übungsleitern, um den Kursteilnehmern beste Bedingungen beim Erlernen des Ski- und des Snowboardfahrens zu bieten. 75 Übungsleiter und Helfer kümmern sich im Winter um die Durchführung der Kurse. Um den Nachwuchs frühzeitig von der Tätigkeit als Übungsleiter zu begeistern, wurde 2007 das „Team Extreme“ gegründet. Hier werden Jugendliche zwischen 14 .und 18 Jahren intensiv für die Übungsleiter-Lehrgänge vorbereitet. So konnten in den vergangenen beiden Jahren acht neue Übungsleiter erfolgreich ausgebildet werden. Besonders stolz ist man auf den Titel „DSV Skischule“, den der Skiclub seit 2007 offiziell führen darf.
Selbstverständlich haben Zusammenhalt und Geselligkeit einen hohen Stellenwert. Es werden zahlreiche Skifahrten unternommen, ein Skilager in Südtirol organisiert, es gibt einen Herbstausflug und jedes Jahr einen Badeurlaub in Italien.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2013


Bunter musikalischer Reigen
Hunderdorf: Herbstkonzert des Musikvereins begeisterte die Zuhörer
(xk) Die Notenblätter raschelten beim Herbstkonzert des Musikvereins am Kirchweihsonntag in der Aula der Grundschule. Die Blaskapelle wartete mit anspruchsvollen Musikstücken auf. Die 20 Musikschüler zeigten bei dieser Gelegenheit ihr Können und erfreuten ebenso mit herzerfrischenden, mit viel Freude vorgetragenen Darbietungen die vielen Zuhörer. Lothar Klein, Kapellmeister und Vorsitzender des Musikvereins, freute sich in seinem Grußwort über die gute Besucherresonanz und hieß insbesondere Bürgermeister Hans Hornberger, Musiklehrer Hans Hallmen mit seinen Musikschülern und die Blasmusikanten willkommen.

Mit Freude und Begeisterung spielte die Musikschülergruppe auf. (Fotos: jp)

Den musikalischen Auftakt machte die Hunderdorfer Blaskapelle mit Dirigent Lothar Klein. Geboten wurde Blasmusik vom Feinsten mit hervorragend vorgetragenen Musikstücken wie „Felsenfest-Marsch“ und „Die Kapelle hat gewonnen“. Zwei- Jungschlagzeuger hatten ihren ersten Auftritt mit der Blaskapelle mit den Stücken „Deutsche Treue“ und dem „Sänderruf-Marsch“. Danach folgten Auftritte der insgesamt 20 Musikschüler unter der Leitung von Musiklehrer Hans Hallmen.
Die jungen Nachwuchsmusiker spielten die Instrumente Trompete, Akkordeon, Klarinette, Saxofon und Keyboard. Alle Musikschüler erfreuten im gemeinsamen Zusammenspiel mit „Autumn“ oder der „Herbst“ von Antonio Vivaldi, „Zieht nach Süden der Schwalben Schar“, ein Volkslied aus dem 15. Jahrhundert, und „Autumn comes“, ein Volkslied aus Dänemark. Es folgten das Akkordeonduett „Erinnerung des Zirkus Renz“ und verschiedene Klarinettenduette. Es zeigte sich, dass die jungen Musiker fleißig geübt hatten. Sie freuten sich, ihr Können nun beim Herbstkonzert vor einem breiten Publikum unter Beweis stellen zu können. Dazwischen spielte die Blaskapelle wieder schneidig auf und unterhielt die Konzertbesucher bestens.

Musikalisch voll auf der Höhe zeigte sich die Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein.

Lothar Klein gab in seinen Schlussworten seiner Freude Ausdruck über die hervorragenden musikalischen Darbietungen der Blaskapelle, aber ebenso der Musikschüler mit Musiklehrer Hans Hallmen. Zum Ausklang des Herbstkonzertes und zur Verabschiedung spielten die Blasmusikanten und die Musikschüler im gemeinsamen Auftritt beeindruckend das deutsche Volkslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“. Es war ein schöner, kurzweiliger, rund zweistündiger Konzertnachmittag, der die Zuhörerin den Bann zog.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2013


Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt!
Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt.
Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind.
Es grüßt euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.
Und legt die Hand des Tages am Abend sich zur Ruh,
send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu!

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, Mutter, Oma, Schwester und Tante
Frau
Rita Schwarzensteiner
geborene Bugl

* 2. Oktober 1948    + 24. Oktober 2013
Mitglied beim Sportverein Windberg und Trachtenverein Windberg
Meidendorf, Furth und Ochsenweiher, den 25. Oktober 2013
In stiller Trauer:
Hermann Schwarzensteiner
Astrid Bugl mit Christian
Roswitha Mühlbauer mit Familie
Sabrina Bugl
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung mit Sterberosenkranz am Samstag, 26. Oktober 2013, um 18.30 Uhr in Windberg. Trauergottesdienst am Montag, den 28. Oktober 2013, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2013


Trachtenverein setzt voll auf die Jugend
Trachtler seit über sechs Jahrzehnten ein wichtiger Faktor im Gemeindeleben

Von Xaver Kern
Hunderdorf. Der Heimat- und Volkstrachtenverein „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ e.V. ist aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Aus der Taufe gehoben wurden die Trachtler 1952. Vereinsziel ist es bis heute, Brauchtum, Tänze, Trachten und Volksmusik zu pflegen und dieses kulturelle Gut jungen Menschen nahe zu bringen, gemäß dem Leitspruch: „Treu der Sitt, treu der Tracht, treu der schönen Heimat“.

Der Trachtlernachwuchs probt fleißig mit den Jugendleiterinnen.

Seit März 2012 führt Werner Fischer den Verein, der sich seit Jahren um verstärkte Jugendarbeit bemüht. So trifft sich alle 14 Tage die Kinder- und Jugendgruppe mit derzeit zehn Deandl und einem Buam im Pfarrheim. Die Jugendleiterinnen Manuela Aumer, Karin Müller und Angelika Lobmeier, die sich über weitere mitwirkende Kinder freuen würden, trainieren mit dem Nachwuchs traditionelle Volkstänze wie Polka, Landler oder Löffler. Es werden auch Ausflüge unternommen, um in der Gruppe die Kameradschaft zu fördern.
Die Vereinsjugend ist auch bei Festanlässen dabei. In seiner feschen Tracht gibt der Verein, beispielsweise beim Hunderdorfer und Bogener Volksfestausmarsch, immer ein farbenfrohes Bild ab. Auch bei der Fronleichnamsprozession oder beim Gautrachtenfest sind die Trachtler vertreten.
Die 25 aktiven Erwachsenen sind der „harte Kern“ des insgesamt 95 Mitglieder zählenden Vereins. Sie treffen sich jeden ersten Samstag im Monat im Vereinslokal Baier-Edbauer. „Da werden die Aktivitäten besprochen und die Volkstänze geprobt“, erzählt der Vorsitzende Werner Fischer.
Mit ein Vereinshöhepunkt war der Bau der Muttergottes-Kapelle in Lintach im Jahre 1967. Hier wird auch jährlich eine Maiandacht abgehalten. Volkstanzaufführungen, Gartenfeste, Theateraufführungen, eine Adventfeier oder eine Faschingshochzeit zeugen von den vielen Aktivitäten im Verein.

Der „harte Kern“ der Trachtler mit Vorsitzendem Werner Fischer (vorne rechts).

Ein Name ist wie kein anderer mit dem Trachtenverein in Verbindung z u bringen: Ernst Sacher senior, der von 1958 bis 1995 an der Vereinsspitze stand. Als weitere Vereinsvorsitzende fungierten Georg Baier sen., Willi Bauer, Xaver Reiner und Albert Maurer von 1995 bis 2012.
„Der Zusammenhalt und die Treue der Mitglieder ist mir wichtig, und dass wir uns in’s örtliche Geschehen einbringen. Es gilt sich um Nachwuchs zu bemühen, denn dieser ist die Zukunft des Vereins“, weiß Trachtlerchef Werner Fischer und lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, „einfach einmal vorbeizuschauen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.2013


Die KLJB ist eine „starke Truppe“
Viele Aktivitäten über das ganze Jahr — Heuer wieder Maibaum aufgestellt
Hunderdorf.
(xk) 31 Mitglieder zählt die KLJB Hunderdorf. „Eine starke, vielseitig engagierte Truppe, die zusammenhält, die einiges bewegt und veranstaltet und im örtlichen Vereinsgeschehen aktiv dabei ist“, lobt Bürgermeister Hans Hornberger seine KLJB-ler. Die Ortsgruppe hat mit den Vorsitzenden Claudia Englmeier und Lukas Blasini ein dynamisches Leitungsteam, das mit Ideenreichtum und Tatkraft für zahlreiche

Diese KLJB-Vorstandschaft mit Claudia Englmeier und Lukas Blasini (vorne Mitte) an der Spitze weiß die Hunderdorfer Jugend zu begeistern.

Aktivitäten sorgt. Weiterhin gehören der Vorstandschaft Jenny Grüll (Kassenwartin), Christina Knott (Schriftführerin), Ramona Hornberger, Andreas Janda, Johannes Waas und Markus Mühlbauer als Beisitzer an.
„Es tut sich viel“, sagen die Vorsitzenden und zählen örtliche und auswärtige auf, wie die KLJB-Partys und Gründungsfeste, die Teilnahme an der Jugendwallfahrt und bei verschiedenen Festen in der Gemeinde sowie bei kirchlichen Anlässen, wie das Weihejubiläum der Pfarrkirche oder-die Mitgestaltung des Erntedankfestes. Auch ein Christkindlmarktbesuch steht auf dem bunten Programm.
Gut angekommen ist die seit einigen Jahren veranstaltete Sommer-Sunset-Party. Auch bei den 72-Stunden-Aktionen, der Altkleidersammlung sowie bei der Kuchen-Spendenaktion beim Kirchweihmarkt bringt man sich ein.
„Die KLJB ist eine engagierte Gruppe, die mit großem Elan und kreativen Ideen in eine gute Zukunft geht.“ Mit diesen Worten ermutigte Pfarrer Martin Müller bei der Mitgliederversammlung im Vorjahr die Jugend, in Kameradschaft und Freundschaft weiter zu arbeiten. „Es ist schön, wenn die KLJB das „K“ nicht vergisst und sich im kirchlichen Bereich einbringt“, so Pater Martin weiter.
„Die KLJB hat es heuer mit anderen Ortsvereinen zusammen geschafft, dass wieder ein Maibaum aufgestellt wurde, nachdem diese Tradition seit einig en Jahren nicht mehr stattgefunden hat“, äußert sich Bürgermeister Hans Hornberger voller Freude über die Katholische Landjugend.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.2013


Voller Elan und Ausdauer
Altbürgermeister Gerhard Peschke hat viel für Hunderdorf erreicht

Von Max Strasser
Hunderdorf. In Troppau im Sudetenland 1938 geboren, nach dem Krieg mit seiner Mutter in die Bundesrepublik ausgewiesen und im Landkreis Mindelheim aufgewachsen, kam Gerhard Peschke 1960 als Soldat nach Bogen und mietete sich in Hunderdorf eine Wohnung. Hier heiratete der gelernte Konditor 1962 seine Frau Heidi, die ihm drei Kinder schenkte, und baute mit ihr ein Haus in der Friedenstraße.

Auch mit 75 ist Altbürgermeister Gerhard Peschke noch ein Energiebündel.

Der bis auf den heutigen Tag durchtrainierte, sportliche Typ spielte in den ersten Jahren im Nachbardorf Neukirchen Fußball, schloss sich aber nach der Gründung sofort dem SV Hunderdorf an, für den er zunächst das Amt des Schriftführers übernahm, bevor er den Verein als Vorsitzender zur Blüte führte. „Zum Glück hatten wir damals die Firma Nolte, in der viele Mitbürger Arbeit hatten“, blickt der inzwischen 75-Jährige auf seine ersten Hunderdorfer Jahre zurück.
Gerhard Peschke ist ein gläubiger, sozialer Mensch. Schon 1972 wählten ihn die Hunderdorfer auf der Liste SPD/Freie Wähler in den Gemeinderat, ab 1984 war er Dritter und ab 1990 Zweiter Bürgermeister. Als 1992 durch den Tod von Bürgermeister Weinzierl Neuwahlen erforderlich wurden, ließ sich der kurz vor der Pensionierung stehende Stabsfeldwebel des Jägerbataillons 47 in Feldkirchen zum Bürgermeisterkandidaten aufstellen.
Die Bürger entschieden sich bei der Wahl mehrheitlich für den für seinen Elan und seine Ausdauer bekannten Sozialdemokraten, der sich, seinem Naturell entsprechend, sofort voll ins Zeug legte.
Peschke, dessen Freund Konrektor Kornel Klar war, mit dem er Fußball gespielt hatte, machte sich an die Sanierung der Grund- und Hauptschule, „sonst hätten wir unseren Status verloren, Bogen wollte uns kassieren „, und gründete mit Mitterfels einen Schulverband, der für viele anderen Gemeinden zum Vorbild wurde. Er erweiterte den Friedhof, baute Kanäle und Wasserleitungen, die Kläranlage, viele Straßen und zwei Feuerwehrhäuser.
„Wir sind zum Dienen und nicht zum Verdienen da, die Partei spielt keine Rolle“, lautete Peschkes. Credo in der Kommunalpolitik. Und so wurden in seinem Gemeinderat zu 99 Prozent einstimmige Beschlüsse gefasst. „Nach der Sitzung gingen wir immer ins Wirtshaus und sangen fröhliche Lieder“, erinnert sich der Altbürgermeister an viele schöne Stunden seiner 16-jährigen Amtszeit, in der auch die Ortskernsanierung durchgeführt wurde.
Die Bahnstilllegung fiel ebenfalls in Peschkes Amtszeit. „Zum Glück haben wir dafür den Radweg bekommen“, sagt der sportlich nach wie vor ambitionierte Ruheständler, der des Öfteren noch selber in die Pedale tritt. Auf lukrative Posten war der Sozialdemokrat, der auch im Pfarrgemeinderat und als Schöffe wirkte, nie aus. Er überließ sogar den gut dotierten VG-Vorsitz seinem Neukirchener Kollegen. „Mir war wichtig, dass ich den Leuten helfen konnte“, meint der mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr dekorierte pensionierte Soldat über seine Bürgermeisterjahre.
„Ich habe mein Leben lang viel Sport gemacht, ich bin sogar schon in Athen Marathon gelaufen. Das hat mir auch bei einer schweren Krankheit geholfen, schnell wieder auf die Beine zu kommen“, blickt der 75-Jährige zufrieden auf sein bisheriges Leben zurück. Jetzt widmet er sich voll und ganz der Familie, zu der acht Enkelkinder gehören, die den Opa für alle möglichen Dienste einspannen. Auch auf Achse ist Gerd Peschke viel, besucht häufig die Kinder und einen Schulkameraden in Tschechien und gönnt sich ein- bis zweimal im Jahr eine größere Flugreise mit seiner zweiten Frau Gerda, mit der er seit 1988 verheiratet ist.
Ein politisches Mandat hat der mit der kommunalen Verdienstmedaille und dem BFV-Verbandsehrenzeichen in Silber Geehrte noch. Gerhard Peschke, Ehrenmitglied des SPD-Ortsverbandes, sitzt für seine Partei noch bis Ende April im Kreistag. „Dann ist auch hier Schluss“, sagt er und ‚zeigt sich, als wahrer Demokrat, wenn er im Rückblick auf 42 Jahre Kommunalpolitik feststellt: „Eine gute Opposition kann auch viel bewirken. Als Bürgermeister bin ich immer den direkten, persönlichen Weg gegangen und habe damit viel für mein Heimatdorf erreicht“.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.2013


Ich lebe gerne in Hunderdorf, weil …

Dr. Thomas Kammermeier (50) lebt und arbeitet als Inhaber der St. Nikolaus-Apotheke in Hunderdorf und lobt seine Mitbürger. „Sie haben mich als Zuagroasten gut angenommen. Die Gegend ist wunderschön, ein kleines Paradies! Und es ist alles da, so dass man gar nicht woanders hinfahren muss.“ -x.k-
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.2013


„Gute Bildung und Ausbildung sind mir wichtig“
Jürgen Tanne hofft auf neues Gewerbegebiet und neuen Berufsschulzweig in Bogen
Von Max Strasser
Hunderdorf. „Die Interessen der Wirtschaft sollten auch in kommunalen Gremien vertreten sein“, sagt Jürgen Tanne. Deshalb stellt sich der Seniorchef des Hunderdorfer Kunststofftechnikwerkes für das kommunale Ehrenamt als Kreis- und Gemeinderat zur Verfügung und übt seit 2008 das Amt des Zweiten Bürgermeisters aus. Auf unsere Fragen antwortete er wie folgt:

Das ehrenamtliche Betätigungsfeld von Jürgen Tanne ist breit gefächert.

Herr Tanne, warum sind Sie in der Kommunalpolitik aktiv?
Jürgen Tanne: „Ich erachte es für wichtig, dass das Handwerk in der Kommunalpolitik präsent ist. Deshalb habe ich mich als langjähriges CSU-Mitglied für den Gemeinderat beworben, dem ich seit 1996 angehöre, und deshalb bin ich seit zwölf Jahren auch Sprecher der Wirtschaft im Kreistag.“
Was sind die Trümpfe der Gemeinde Hunderdorf?
Jürgen Tanne: „Wir haben eine sehr gute Infrastruktur und einen hohen Freizeitwert. Es gibt ein Wir Gefühl in der Gesellschaft und ebenso in den Betrieben, für die sich aus der Region immer gute Mitarbeiter aquirieren lassen.“
Wofür setzen Sie sich ein?
Jürgen Tanne: „Mir ist wichtig, dass die Gemeinde immer genügend Bauland und Gewerbeflächen hat. Deshalb hoffe ich auch, dass die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes unmittelbar an der Autobahnausfahrt nicht am Grundstückspreis scheitert. Wohnortnahe Bildung und Ausbildung sind für mich entscheidende Parameter einer guten Zukunft für Hunderdorf.“
Warum lohnt sich Ihr Einsatz für Hunderdorf?
Jürgen Tanne: „Weil ich mit meiner Erfahrung die Lebensbedingungen verbessern kann. Dies bezieht sich nicht allein auf den Gemeinderat. Als Vorsitzender des SV Hunderdorf gelang mir zum Beispiel die Sanierung des Sportplatzes.“
Wie viel Zeit opfern Sie für Ihre Ehrenämter?
Jürgen Tanne: „Ich habe einmal eine Strichliste geführt. Da kamen 100 Termine im Jahr für meine Posten zusammen, macht ungefähr 300 Stunden. Aber ich mache es sehr gerne und bin mit Herzblut dabei. Den Bürgermeister vertrete ich öfters auf Kreisebene oder bei Vereinen. Im Amt nicht, weil er in fünf Jahren noch keinen Urlaub genommen hat. Insgesamt bin ich mit dem Erreichten in meinen ehrenamtlichen Funktionen zufrieden.“
Gab es auch schon einmal eine Enttäuschung?
Jürgen Tanne: „Ja, nach der Kommunalwahl 2008 ging ein Mitglied des Gemeinderates gegen meine Person, aber auch gegen den Ersten und Dritten Bürgermeister, in verunglimpfender Weise an die Öffentlichkeit. Das tat schon weh.“
Wo gibt es noch Nachholbedarf?
Jürgen Tanne: „Für die Gemeinde fällt mir im Moment nichts ein. Wir haben leider wenig gute Wirtshäuser, aber Wirtshäuser kann der Gemeinderat nicht schaffen, da bräuchte es neue Privatinitiativen.“
Nach welchem Motto leben Sie?
Jürgen Tanne: „Leben und leben lassen, auch wenn es abgedroschen klingt. Ich bin ein positiver Mensch und lebe gerne, gelegentlich auch barock. Das billige ich auch meinen Mitmenschen zu.“
Welche Hobbys haben Sie?
Jürgen Tanne: „Ich gehe in Hunderdorf gerne auf die Jagd und fahre jedes Jahr nach Finnland zur Elchjagd. Ich höre gerne klassische Musik, lese und reise gerne. Außerdem bin ich ein Familienmensch und freue mich besonders über meine vier Enkelkinder.“
Treten Sie 2014 wieder bei den Kommunalwahlen an?
Jürgen Tanne: „Nein, ich werde aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Derzeit bemühe ich mich noch, nach Bogen eine Berufsschule für Verfahrensmechanik, Kunststoff- und Kautschuktechnik zu bringen, weil Niederbayern die größte Dichte in dieser Branche hat und unsere Auszubildenden bis nach Wasserburg zur Beschulung müssen. Sollte der neue Berufsschulsprengel gelingen, scheide ich mit großer Zufriedenheit aus meinen politischen Ehrenämtern aus.“
Zur Person: Jürgen Tanne wurde 1943 in Breslau geboren, kam 1945 nach Oberschneiding, wo er seine Kinder- und Jugendzeit verbrachte, heiratete 1964 in Hunderdorf seine Frau Christine Skoula und trat 1967 als Maschinenbaumechanikermeister in den Betrieb seines Schwiegervaters ein. Der kunststoffverarbeitende Betrieb hat heute 100 Mitarbeiter und wird seit 2008 von Sohn Martin Tanne geführt. Jürgen Tanne war 16 Jahre Kreishandwerksmeister, 24 Jahre Obermeister der Metallinnung, gehörte der Vollversammlung der Handwerkskammer an, ist ehrenamtlicher Richter beim Landessozialgericht und Vorsitzender des Beirates der AOK-Direktion Straubing.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.2013


Die Liebe zum Oldtimer als einendes Band
Oldtimerfreunde jüngster Verein – Auch ohne Oldtimer Mitglied werden – Heimattreue zählt
Von Xaver Klein
Hunderdorf. Die in der Gründungsversammlung am 25. November 2005 von 23 Mitgliedern aus der Taufe gehobenen Oldtimerfreunde Hunderdorf e.V. sind der jüngste Verein in der Gemeinde. Die Initiative dazu ging von Alois Knott aus. Er wurde auch mit einem großen Vertrauensbeweis zum Vorsitzenden gewählt und 2009 in seinem Amt bestätigt.

Bei Mitwirkenden und Zuschauern sind die Oltimer-Rundfahrten sehr begehrt

Seit nunmehr acht Jahren steht der Kfz-Meister an der Spitze des Oldtimerclubs und leitet die Geschicke, unterstützt von einigen Mitgliedern, dem so genannten „harten Kern“ des Vereins, allen voran 2. Vorsitzender Max Zirngibl. „Das Vereinsziel ist es, den Heimatgedanken und das traditionelle Brauchtum zu fördern sowie die historischen und heimatlich typischen Kulturwerte (Fahrzeuge, Geräte) originalgetreu zu erhalten und zu pflegen“, beschreibt Alois Knott das Betätigungsfeld.
Aufgrund der ländlichen Gegend sind bei den Mitgliedern speziell die Traktoren in der Mehrzahl der Sammlerstücke. Aber auch Oidtimerautos und alte Motorräder sowie ein Feuerwehrfahrzeug sind im Besitz von Clubkameraden.

Handpflügen war beim im Vorjahr veranstalteten Feldtag des Oldtimerclubs ebenfalls angesagt.

Die Vereinsaktivitäten reichen von organisierten Oldtimerschauen, insbesondere beim Hunderdorf Volksfest, über zwei bisher ausgerichtete Feldtage mit Ackervorführungen, bis hin zur Teilnahme an verschiedenen Oldtimertreffen in der Umgebung und bei einigen örtlichen Vereinsfesten.
Die Präsentation beim alljährlichen Mühlhiaslmarkt, die Beteiligung beim Maibaumaufstellen sowie beim Hunderdorfer Volksfestauszug, ein jährliches Weinfest, clubinterne Oldtimerausfahrten und die Mitorganisation der Fahrzeugweihe sind weitere Vereinsaktionen, die Vorsitzender Alois Knott spontan aufzählen kann. Er ist auch stolz auf den für 2013 herausgegebenen Oldtimer-Vereinskalender, der mit hübschen Mädels und alten Oldtimer-Schmuckstücken ein echter Hingucker geworden ist.

Die Oldtimerschauen beim Hunderdorfer Volksfest finden großen Anklang.

„Die Oldtimer-Fahrzeugschauen und diverse Aktivitäten sollen das Interesse für die Oldtimerfahrzeuge bei der breiten Öffentlichkeit wecken und zugleich die Kameradschaft im Club fördern. In den regelmäßigen monatlichen Stammtischtreffen im Vereinslokal Plötz-Schlecht in Großlintach können sich zudem Gleichgesinnte austauschen“, resümiert der Vereinschef.
Knott verweist auf eine positive Mitgliederentwicklung. „42 Mitglieder waren wir 2007, über 57 im Jahr 2010 sind wir auf derzeit 65 Clubzugehörige gewachsen“. Weitere Mitglieder sind willkommen, ganz egal, ob mit oder ohne Oldtimer in Form von Pkw, Motorrad oder Traktor, 2Youngtimer sind ebenso willkommen“, so Knott. Informationen und Anmeldungen sind beim Vorsitzenden in Hunderdorf-Bauernholz unter der Telefonnummer 09422-2457 möglich. Die Oldtimerfreunde Hunderdorf sind ein aktiver Verein, der sich mit der Gemeinde und der Heimat identifiziert. „Für uns ist gilt, dass wir uns rege in das Gemeindegeschehen einbringen wollen“, konstatiert der Vereinschef. Er wünscht sich dazu manchmal noch ein stärkeres Einbringen der Clubmitglieder, wobei ihm durchaus bewusst ist, dass die Kameraden auch noch in anderen Vereinen aktiv sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.2013


Peschke führt weiterhin die KuSK
Verdiente Mitglieder geehrt — Lob von Bürgermeister Hornberger
Hunderdorf.
(xk) „Die KuSK^hat sich in das Gemeinde- und Vereinsgeschehen aktiv eingebracht“, resümierte Vorsitzender Roland Peschke bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Gasthaus Baier-Edbauer. Bei den Neuwahlen wurde Peschke als Vorsitzender bestätigt. In der „Führungstroika“ stehen ihm mit Ludwig Schuhbauer und Karl Riepl zwei bewährte Stellvertreter zur Seite.

Die geehrten Mitglieder Hans Holmer und Friedrich Steineck (Dritter und Vierter von links) mit stellvertretendem Vorsitzenden Karl Riepl, Bürgermeister Hans Hornberger (links), stellvertretendem Vorsitzenden Ludwig Schuhbauer und Vorsitzendem Roland Peschke (von links). (Fotos: xk)

In seinem Rechenschaftsbericht meldete Peschke, der im August von einem sechsmonatigen Bundeswehr-Auslandseinsatz zurückgekehrt war, mit 105 Mitgliedern einen noch stabilen Mitgliederstand. Mit Hauptmann Tobias Kloiber sei auch eine Neuaufnahme zu verzeichnen. Die Tendenz sei aber leider leicht sinkend, was letztlich auch mit der Aussetzung der Wehrpflicht bei der Bundeswehr zu tun habe.
Das freiwillige Engagement der jungen Männer hier in der Region sei nicht rosig, und der Soldatennachwuchs komme überwiegend aus den neuen Bundesländern nach Bogen. Der Lebensmittelpunkt werde von diesem weiterhin in der Heimat gesehen. Peschke berichtete, dass aufgrund seiner beruflichen Abwesenheit nur zwei Vorstandssitzungen stattfanden, in denen man versucht habe, den Aufgaben und Herausforderung der KuSK gerecht zu werden.
Aktiv im Gemeindeleben
Die KuSK habe sich aktiv bei verschiedenen Veranstaltungen ins Gemeindegeschehen eingebracht. „Wir waren zum Volkstrauertag beim Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt vertreten und haben uns beim Hunderdorfer Volksfestauszug sowie bei verschiedenen Eisstockturnieren der Vereine beteiligt“, bilanzierte er. Beim Vereinsausflug habe man sich dem EC Steinburg angeschlossen. Peschke zollte seinen Stellvertretern Ludwig Schuhbauer und Karl Riepl für das Engagement während seiner beruflichen Abwesenheit sowie allen tatkräftigen Unterstützern übers Jahr ein besonderes Lob.

Der neue und verjüngte KuSK-Vorstand mit Vorsitzendem Roland Peschke (rechts) und Bürgermeister Hans Hornberger (links).

„Damit unser Traditionsverein eine Überlebenschance hat, muss der gesamte Verein zusammenstehen, die Mitgliederwerbung von allen noch mehr forciert und im Vorstand die Aufgabenverteilung breit verteilt werden“, so der KuSK-Vorsitzende. Im Hinblick auf die zu Ende gehende Amtsperiode und anstehende Neuwahlen fasste der KuSK-Chef das Geschehen in den zurückliegenden vier Jahren so zusammen: „Wir haben ein Vereins-T-Shirt und die Kleider-Börse, und den Monatsstammtisch eingeführt, Vereinsausflüge organisiert, am Gemeinde- und Vereinsgeschehen teilgenommen, den Verein auf eine gute Finanzgrundlage gesetzt, den Ablauf des Totengedenkens neu ausgerichtet und waren an der Gründung der Bundeswehrpatenschaft maßgeblich beteiligt.“
Ehrenkreuze vergeben
Nach dem Bericht von Kassier Ludwig Schuhbauer folgte die Auszeichnung langjähriger verdienter Mitglieder. Ihnen wurde in Würdigung ihrer Verdienste um den Verein Dank und Anerkennung ausgesprochen sowie sie mit dem jeweiligen Ehrenkreuz ausgezeichnet: 25 Jahre Hans Holmer, Robert Steinbauer, Peter Wanninger, Siegfried Kerscher. 30 Jahre Franz, Leo und Werne Reiner, Josef Rinkl, Anton Häusler, Franz Artmann. 40 Jahre Hans Schneider, Karl Heinz Meier, Friedrich Steineck.
Bürgermeister Hans Hornberger zollte der erfolgreichen Arbeit der KuSK-Führungstroika mit Roland Peschke, Ludwig Schuhbauer und Karl Riepl sowie den vielen Aktivitäten Respekt. „Die KuSK war im Gemeinde- und Vereinsleben präsent und hat sich auch besonders im Rahmen der Bundeswehrpatenschaft engagiert“, lobte der Gemeindechef. Er bedauerte, dass im Rahmen der Bundeswehrreform Hunderdorfs Patenkompanie zum Dezember, 2012 aufgelöst wurde und sagte: „Es wäre schön, wenn die Verbindung zur Bundeswehr nicht abreißen würde.“
Mit der Ansprache eines Bundeswehrvertreters und der Soldatenabordnung zum Volkstrauertag komme der Gedenkfeier eine besondere Bedeutung zu. Seitens der Gemeinde sicherte Hornberger a bestmögliche Zusammenarbeit zu.
Auslandseinsatz zu Ende
Da sein Bundeswehr-Auslandseinsatz nun beendet ist, stellte sich Roland Peschke erneut für den Vorsitz zur Wiederwahl und wurde mit großem Vertrauensbeweis mit der Vereinsführung betraut. Mit Ludwig Schuhbauer als Stellvertreter und Kassier sowie Karl Riepl als Stellvertreter und Schriftführer wurden zwei bewährte Mitstreiter wiedergewählt. Der weitere Vorstand, dem nun auch jüngere Mitglieder angehören, setzt sich wie folgt zusammen: Markus Attenberger (Fahnenträger), Leo Reiner (Ausschussmitglied und stellvertretender Kassier), Karl-Heinz Killinger (Ausschussmitglied und stellvertretender Schriftführer); Robert Eberth, Sepp Helmbrecht und Reinhold Schuhbauer (Ausschussmitglieder). Zu Kassenrevisoren wurden Ludwig Schlecht und Josef Blasini bestimmt.
Am 10. November steht die Gedenkfeier zum Volkstrauertag an. „Nächstes Jahr werden auch wieder das Wildessen ausgerichtet und die Kleider-Tauschbörse durchgeführt sowie etliche ‚Termine im Gemeinde- und Vereinsleben festgelegt“, kündigte der Vereinsvorsitzende an.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.2013


Wasserrechtsverfahren liegt im Rathaus aus
Hunderdorf.
(xk) Das Landratsamt Straubing-Bogen beabsichtigt die bestehende Wasserschutzgebietsverordnung vom 19. Februar 1993 für die öffentliche Wasserversorgung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe aus den Brunnen 1 bis 3a zu ändern. Der Entwurf der Änderungsverordnung, aus der Art und Umfang ersichtlich sind, liegt in der Zeit von Montag, 4. November, bis Mittwoch, 4. Dezember, in Zimmer 4 im Rathaus Hunderdorf öffentlich zur Einsicht aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.2013


105 Jahre im Dienst der Rathausverwaltung
„Ich freue mich über die Dienstjubiläen von Sepp Drexler, Dora Schedlbauer und Reinhold Krieg und gratuliere auch namens der Bürgermeisterkollegen Rudi Seidenader und Hans Gstettenbauer recht herzlich“, sagte Gemeinschaftsvorsitzender und Bürgermeister Hans Hornberger, Hunderdorf, bei der Feierstunde mit dem gesamten Verwaltungspersonal am Freitagmittag im Steinburger Hof. Für die langjährigen Verdienste im öffentlichen Dienst überreichte Hornberger jeweils eine Dankurkunde an die drei Verwaltungsangehörigen sowie ein

Anerkennungspräsent seitens der Verwaltungsgemeinschaft. Dabei zeigte der Rathauschef den Werdegang der drei Dienstjubilare auf. So wurde Sepp Drexler für 25 Jahre im Dienste der Verwaltungsgemeinschaft ausgezeichnet, der für den Beruf Verwaltungsfachangestellter von 1. September 1988 bis August 1991 in der Ausbildung stand. Danach wurde er übernommen und speziell mit der Leitung des Bauamtes und als EDV-Systembetreuer betraut. Zum 40-jährigen Dienstjubiläum wurde Dora Schedlbauer geehrt. Sie absolvierte von 1973 bis 1976 ihre Ausbildung und war nach der Übernahme als Verwaltungsfachangestellte lange Zeit in der Kasse beschäftigt als Kassenleiterin beziehungsweise Stellvertreterin, nahm an zahlreichen Fortbildungen teil, insbesondere an verschiedenen AKDB-Anwendungsverfahren. Seit Mitte des Jahres ist sie wunschgemäß in der Hauptverwaltung eingesetzt. Reinhold Krieg blickt auf 40 Jahre Dienstzeit zurück, davon über 30 Jahre bei der Verwaltungsgemeinschaft und als stellvertretender Geschäftsleiter. Krieg begann seine Ausbildung als Steuerassistent beim Finanzamt Straubing (1973 bis 1975) und war dann beim Finanzamt München tätig bis 1981. Zum 1. Januar 1982 begann für den jetzigen Verwaltungsamtsinspektor das Beamtenverhältnis bei der Verwaltungsgemeinschaft, bei der er seither auch Stellvertreter des Geschäftsleiters und Standesbeamter ist. Nach der Würdigung durch Hornberger gratulierte Geschäftsleiter Hans Pollmann den Dienstjubilaren, die insgesamt 105 Jahre zum Wohle der Bürger arbeiteten. — Bild: Reinhold Krieg, Sepp Drexler und Dora Schedlbauer (Zweiter, Dritter und Vierte von links) mit Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger (rechts), Geschäftsleiter Hans Pollmann und dem stellvertretendem Gemeinschaftsvorsitzenden, Neukirchens Bürgermeister Rudi Seidenader (links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.2013


Keine Nachwuchssorgen
Reges Engagement im Verein der Au’inger
Au vorm Wald.
(ta) Keinerlei Nachwuchssorgen kennt der 1978 gegründete Stammtisch der Au’inger. Eine große Anzahl der insgesamt rund 80 Mitglieder hat an der diesjährigen Herbstversammlung teilgenommen. Die beiden Vorsitzenden, Stefan Kronfeldner und Michael Kronfeldner gaben einen ausführlichen Rückblick über das Vereinsgeschehen der letzten Monate. „Wir sind ein aktiver Baustein im Dorfleben und auch darüber hinaus“, so das Fazit. Das war heuer vor allem beim 35-jährigen Gründungsfest erkennbar. Durch das uneigennützige Engagement der Mitglieder konnte ein äußerst erfolgreiches Fest durchgeführt werden. Die Vorsitzenden konnten auch von anderen Aktivitäten und den Besuchen verschiedener Veranstaltungen befreundeter Vereine berichten. Sehr gelungen war auch wieder der diesjährige Herren-Hüttenabend auf der „Hansl-Hütte“.
Kassier Christian Hillmeier gab anschließend einen detaillierten Kassenbericht. Die Kassenlage sei zufriedenstellend, stellte er fest. Trotz hoher Ausgaben – unter anderem sei zusammen mit der Au’inger Feuerwehr eine Spülmaschine angeschafft worden, seien sie auch in Zukunft gut aufgestellt, erklärte der langjährige Kassier.
Anschließend wurden die turnusmäßigen Neuwahlen der Vereinsgremien durchgeführt. Die Doppelspitze Michael und Stefan Kronfeldner wurde einstimmig bestätigt. Als gleichberechtigte erste Vorstände werden sie den Verein auch in den nächsten zwei Jahren führen. Als neue 2. Vorsitzende steht ihnen mit Silke Riedl ein erfahrenes Mitglied zur Seite. Sie wurde ebenso einstimmig gewählt wie Kassier und Schriftführer Christian Hillmeier. Dem Vereinsausschuss gehören künftig Alois Freudenstein, Sonja Hornberger; Thomas Klatte, Michael Kornelius, Kathrin Kronfeldner, Gaby Schreiner und Christian Wagner an.
Die wiedergewählten Vorstände bekräftigten, dass sie auf der bisherigen Grundlage weiterarbeiten werden. Sie appellierten an die Mitglieder, auch weiterhin aktiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen und sich mit Elan und Engagement einzubringen. Dies könne bereits am 23. November beim internen Watterturnier und am 21. Dezember bei der Weihnachtsfeier geschehen beziehungsweise beim Tages-Skiausflug am 8. Februar 2014 zum Hochkönig. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen und einem Film über das diesjährige Gründungsfest aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.2013

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