2013# 12

Mitgliederzahl steigt weiter
VdK-Ortsverband hielt Jahresversammlung ab — Verdiente Mitglieder geehrt
Hunderdorf/Windberg.
(ws) Bei der Jahresversammlung der Krieger, Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner (VdK), Ortsverband Hunderdorf-Windberg, am Freitagnachmittag im Gasthaus Sandbiller, Hunderdorf, referierte vor enorm vielen Besuchern die Kreisvorsitzende Resi Bittner. Der Mitgliederstand des Ortsverbandes beträgt derzeit 265 und ist damit, wie schon in den letzten Jahren, erneut gestiegen. Im Anschluss an die Versammlung fand noch eine besinnliche Adventsfeier mit einem Essen statt.

Die Geehrten mit Bürgermeister Hans Hornberger (hinten links), Kreisvorsitzender Resi Bittner (vorne, Zweite von links), Ortsvorsitzender Jutta Hambauer (vorne rechts) und Vorstandsmitglied Hans Kraus junior (rechts). (Foto: ws)

Nach dem Totengedenken gab Vorsitzende Jutta Hambauer einen kurzen Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr. Der Ortsverband Hunderdorf-Windberg hat derzeit 265 Mitglieder und ist, wie in den letzten Jahren, erneut gestiegen. Dieser stetige Zuwachs ist damit zu begründen, dass die Probleme der zukünftigen Rentner immer mehr steigen. Der Ortsverband hatte vier Sterbefälle und zwölf hohe Geburtstage, bei denen – soweit wie möglich – gratuliert wurde. Beim Mühlhiaslmarkt in Hunderdorf nahm der VdK mit einem Infostand teil. Bei der VdK-Aktion „Helft Wunden heilen“ wurden von Hans Lobmeier mit der Unterstützung von Anneliese Heitzer 870,50 Euro gesammelt, wobei die Hälfte an den Kreisverband abgegeben wird. Am Volkstrauertag beteiligte sich der VdK mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal.
Anschließend ehrten Ortsvorsitzende Jutta Hambauer und Kreisvorsitzende Resi Bittner sechs Mitglieder mit dem Treueabzeichen und der Urkunde des Sozialverbandes VdK Bayern. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet Gerd Peschke, Hans Kraus junior und Josef Steinbauer sowie für 50 Jahre Johann Grill. Auf stolze 65 Jahre Treue zum Ortsverband können Hans Kraus senior und Anna Remiger zurückblicken. Resi Bittner überreichte Jutta Hambauer für ihre zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Ortsvorsitzende einen Blumenstrauß.
Gute Zusammenarbeit
Bürgermeister Hans Hornberger aus Hunderdorf freute sich über die gute Zusammenarbeit mit Jutta Hambauer, die ihre Arbeit mit viel Engagement im Sinne der sozial schwächeren Mitmenschen ausführe. Erfreulich sei, dass diese Arbeit durch die stetig wachsende Mitgliederzahl des Ortsverbandes gewürdigt wird. Dies zeige aber auch die Wichtigkeit des VdK. Die Gemeinde unterstütze den Verein nach ihren Möglichkeiten und stelle deshalb einen Raum im Rathaus für eine VdK-Sprechstunde pro Monat zur Verfügung. Hornberger bedauerte und betonte ausdrücklich, dass für die Postfiliale nach Schließung des Rewe niemand gefunden werden konnte und diese daher, zum Nachteil der älteren Bürger, in den Außenbereich nach Ehren verlegt werden müsse.
„Die bevorstehende stimmungsvolle und besinnliche Zeit gibt mir die Möglichkeit, Ihnen danke zu sagen für Ihre langjährige Treue zu Ihrem Sozialverband VdK Bayern“, so Kreisvorsitzende Resi Bittner. Gerade durch gelebte Solidarität zu den Mitmenschen in Form von Spenden bei der jährlichen Haussammlung des VdK werde Beispielhaftes geleistet. Durch diese Unterstützung werde ein Lächeln in Kinderherzen gezaubert, wenn es wieder heißt „Auf geht es zur 14-tägigen Familienfreizeit des VdK mit Kindern mit und ohne Behinderung“. Auch bei vielen Bedürftigen oder unverschuldet in Not geratenen Mitbürgern habe der VdK damit etwas Not gelindert. Hier erinnerte sie etwa auch an die Hochwasseropfer.
„Gelebte Solidarität“
„Gerade auch in unseren Ortsverbänden wird gelebte Solidarität großgeschrieben. Unsere VdK-Mitglieder werden nicht nur zur Weihnachtszeit oder zum Geburtstag besucht, sondern haben auch die Möglichkeiten während des Jahres an Faschingsfeiern, Busfahrten oder an Informationsveranstaltungen teilzunehmen“, resümierte Bittner. Gemeinsam habe der VdK die Möglichkeit, Lobby der Rentner und der sozial Schwachen zu sein. Durch den Einsatz der hauptamtlichen Mitarbeiter seien viele positive Gerichtsentscheidungen für die Mitglieder erreicht worden. 2013 habe der Kreisverband Nachzahlungen in Höhe von 401752,48 Euro für die Mitglieder erkämpft. Das eigentliche Problem des VdK derzeit sei, dass immer mehr den Sozialverband als Dienstleistungsbetrieb oder als billigen Ersatz für eine Rechtsschutzversicherung sehen.
Zum Abschluss wünschte Bittner allen Anwesenden eine schöne Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr viel Glück und Gesundheit.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.2013


Wassersperrung heute Nachmittag
Windberg.
(ws) Wegen Umbauarbeiten im Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Windberg ist es notwendig, am heutigen Montag in der Zeit von 14 bis etwa 16.30 Uhr im Innerortsbereich Windberg und in den Ortsteilen Dambach, Fischbehälter, Sternhäusl, Ochsenweiher, Herrnbirket, Netzstuhl und Ried das Wasser abzusperren. Gegebenenfalls sollten sich die Anschlussnehmer einen entsprechenden Wasservorrat für die Zeit der Versorgungsunterbrechung bereitstellen, teilt die Gemeinde Windberg mit.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.2013


Bach, Telemann und Händel
Windberg: Weihnachtskonzert mit „blechissimo“

Der Schützenchor war eine von zahlreichen Gruppen, die beim Adventskonzert in der Hunderdorfer Pfarrkirche das Publikum erfreuten. (Fotos: hk)

(ws) In der Klosterkirche Windberg findet am 26. Dezember um 16 Uhr ein Weihnachtskonzert des Blechbläserensembles „blechissimo“ statt. Die sechs Musiker aus Metten und Umgebung blieben auch nach der Ausbildung im Schülerorchester Kalliope des Sankt-Michael-Gymnasiums Metten der Blasmusik treu und gründeten vor elf Jahren ihre eigene Bläserformation. Neben bayerisch-böhmischer Musik legen sie ebensoviel Wert auf

Das Klarinettentrio erfreute die Zuhörer.

klassische Arrangements. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Josef Haydn, Georg Friedrich Händel und Henry Purcell sowie verschiedenste Bearbeitungen traditioneller Weihnachtslieder zur Aufführung. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, Spenden werden gerne angenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.2013


Weisen zur Weihnachtszeit
Hunderdorf: Adventskonzert in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus

(hk) Am Sonntagnachmittag versetzte ein Konzert in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus die Zuhörer in adventliche Stimmung. Die Vorbereitung dieser Adventsveranstaltung hatte der Chor „Friends“ übernommen. Der Hausherr, Dekan Pater Martin Müller, freute sich über die zahlreichen Besucher und sagte in seinen einführenden Worten, dass mit dem ersten Adventssonntag eine besondere Zeit im Jahr begonnen habe und dass wir aufgerufen seien, wachsam zu sein. Er meinte, dass gerade in dieser Zeit viele Worte nicht so viel ausrichten können, wie Musik und Gesang und er freute sich, dass sich wieder so viele zusammengefunden haben, um zu musizieren. Der Kirchenchor Hunderdorf leitete dann mit einem Gesang über den Advent der Christenheit das festliche Singen ein. „A Lichterschein liegt übern Land, die Frohe Botschaft ist für uns – es ist wieder Advent“, sang dann der Schützenchor Ascha. Die Jugendgesangs gruppe, begleitet von Harfe und Gitarre, besang den Advent als eine schöne Zeit und das Klarinettentrio des Musikvereins Hunderdorf erfreute mit einem Adventsruf. Der mehrstimmige Chorgesang Enjoy gab Gospellieder wie „Joyful Christmas Eve“ und „Down in Betlehem“ zum Besten. Die Stubnmusi mit Zither, Hackbrett und Gitarre stimmte den Advent mit „Es wird scho glei dumpa“ ein und der Kinderchor sang „Kinderl, geh schlaf eitz ei“.
Der Chor „Friends“ versetzte mit „Menschen auf dem Weg“ in adventliche Stimmung. Der Frauengesang sang ein Lied vom Schneewind, bevor einige Mitglieder vom Chor „Friends“ eine Geschichte „Von der Hoffnung, wo nichts zu hoffen ist“ vortrugen. Dazwischen erfreute die Blaskapelle Hunderdorf mit Bläserweisen und Sebastian Obermeier mit Orgelmusik. Gemeinsam sangen alle Mitwirkenden und Zuhörer das Adventslied „Kündet allen in der Not, bald wird kommen unser Gott“. Im zweiten Teil des Konzerts trugen die Mitwirkenden wieder Lieder und Weisen zum Advent und zur Weihnachtszeit vor. Zum Schluss stellte Michaela Kunze-Venus die Mitwirkenden vor und die Zuhörer belohnten sie mit großem Applaus. Nach dem Konzert boten Mitglieder des Pfarrgemeinderates vor der Kirche Glühwein und Adventsgebäck an.
Der schönen Adventsmusik an diesem Nachmittag zu lauschen, war für die Zuhörer in Hunderdorf kostenlos.
Spenden, deren Erlös der Kirchenrenovierung zugutekommen soll, wurden jedoch gerne entgegengenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.2013


Seminar zum Jahreswechsel
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg veranstaltet ein Seminar zum Jahreswechsel. Die Tage bieten die Möglichkeit für einen Rückblick ins vergangene Jahr und geben Impulse für das kommende Jahr. Durch den Kurs führen Frater Felix Biebl und Pater Jakob Seitz. Sie finden statt in der Abtei Windberg vom 30. Dezember bis 1. Januar. Informationen unter Telefon 09422/824112 oder gzw@klosterwindberg.de
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.2013


Kräuterwanderung
Windberg.
(ws) Eine Exkursion rund um das Kloster Windberg hält das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg ab. In dieser Kräuterwanderung geht es vor allem darum, verschiedene Heilkräuter des Herbstes und ihre Wirkung kennenzulernen. Die Exkursion findet am Samstag, 7. Dezember, von 14 bis 17 Uhr statt. Im Anschluss an die Wanderung gibt es Kaffee und Kuchen in der Jugendbildungsstätte. Anmeldung zum Kurs unter Telefon 09422/824112 oder unter gzw@kloster-windberg.de
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.2013


„Madonna mit Kind“ für den Neubau
Figur vom Freundeskreis der Abtei gespendet — Original in Breitenhausen
Windberg.
(ws) Die Vorstandschaft des Freundeskreises der Abtei Windberg unterstützt das Kloster beim Erweiterungsbau mit insgesamt 40000 Euro. 30000 Euro wurden bereits im Mai überwiesen. Der restliche Betrag wurde für eine Marienfigur; eine geschnitzte Madonna mit Kind, verwendet. Die Figur ist nun durch einen renommierten Bildhauer aus Sankt Ulrich im Grödnertal fertiggestellt worden. Am Samstag wurde die Madonna, die beim Eingang des Neubaus steht, von Abt Hermann-Josef Kugler gesegnet.

Die Vorstandschaft des Freundeskreises mit Landrat Alfred Reisinger (Dritter von rechts), Abt Hermann-Josef sowie den Restauratoren aus dem Gröbnertal neben der neuen „Madonna mit Kind“ im Eingangsbereich des Windberger Klosterneubaus. (Foto: ws)

Nach dem Rorate-Gottesdienst trafen sich die Vorstandschaft des Freundeskreises, die Restauratoren aus dem Grödnertal Elmar Rabansel, Remy Inszan und der Vermittler Walter Sramernd sowie Abt Hermann-Josef um 18 Uhr mit den Patres vom Kloster beim Eingangsbereich des Erweiterungsbaus zur offiziellen Segnung der neuen, fertiggestellten, „Madonna mit Kind“. Das Original (Spätgotik 1450) steht auf dem Altar der Filialkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Breitenhausen. Die Figur stammt aus dem Kloster Windberg und wurde vom Kirchenbauverein Breitenhausen von der Abtei, zusammen mit dem Barockaltar, für die 1952 eingeweihte Kirche erworben. Bei einem Besuch in Breitenhausen entstand der spontane Entschluss des Freundeskreises eine Kopie dieser „Madonna mit Kind“ von einem renommierten und routinierten Bildhauer aus Sankt Ulrich im Grödnertal für den Neubau fertigen zu lassen. Karl Bauer, der Kassier des Freundeskreises, leitete dies in die Wege.
Handgeschnitzt
Die Figur wurde 100 Prozent handgeschnitzt und durch eine fachliche Expertise zertifiziert. Im Gegensatz zum Original in Breitenhausen wurde die Windberger Kopie in den Ursprungsfarben gefasst und nur teilweise vergoldet. Die Figur der „Madonna mit Kind“ soll die Rückkehr des Windberger Originals symbolisch darstellen. Sinngemäß kann dann auch das seelsorgerische Wirken der Windberger Prämonstratenserabtei für die heimatliche Region zum Ausdruck gebracht werden: in den Pfarreien, in der Jugendbildungsstätte, im geistlichen Zentrum, in der Bundeswehr, im Strafvollzug, in der Polizei.
„Als Landrat und als Vorsitzender des Freundeskreises wünsche ich, dass die Mitbrüder viel Freude an dieser neuen Figur haben werden und in den neuen Räumen stets ein guter Geist herrscht. Der Abtei-Gemeinschaft Windberg wünsche ich weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrem vielseitigen und segensreichen Wirken sowie in Zukunft eine gute und gedeihliche Entwicklung zum Wohle der Menschen in unserer Region“, resümierte Freundeskreis-Vorsitzender Landrat Alfred Reisinger.
Beschützerin der Abtei
Nach der offiziellen feierlichen Segnung der neuen „Madonna mit Kind“ freute sich Abt Hermann-Josef, dass aus einer spontanen Idee von dieser Figur eine Kopie fertigen zu lassen, auch Wirklichkeit geworden ist. „Maria ist von Anfang an als Patronin die Behüterin und Beschützerin der Abtei und der Klosterkirche, die immer schon eine Marienkirche gewesen sei. Es ist schön, dass die Figur nun einen würdigen Platz im Eingang unseres Neubaus hat und sich damit auch im unmittelbaren Leben unserer Klostergemeinschaft befindet. Unsere Aufgabe ist und bleibt es, wie Maria, das Wort Gottes in die Welt hinauszutragen“, so der Abt.
Der erfreuliche Anlass wurde dann noch mit einem kleinen Imbiss abgeschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.2013


Engerl für Kinder eingeflogen
Bergadvent mit gelungener Wunschzettelaktion
Windberg.
(ws) Der Bergadvent, veranstaltet vom Elternbeirat des Kindergartens Sankt Sabinus, läutete am Samstag die besinnliche Zeit in Windberg ein. Wer die Vorweihnachtszeit mit allen Sinnen erfahren wollte, kam an einem Besuch des Bergadvents nach dem Gottesdienst vor dem historischen Amtshaus und dem beleuchteten großen Christbaum gegenüber nicht vorbei. Viele Besucher sind mit ihren Kindern gekommen und genossen bei romantischer

Ein Engel nahm die Wunschzettel von Kindern in Empfang. (Foto: ws)

Atmosphäre und adventlicher Musik Glühwein und Plätzchen.
Bei den Kindern herrschte viel Trubel und Aufregung, denn ein Engerl ist eingeflogen und hat die zahlreichen Wunschzettel der Kinder in Empfang genommen. Diese werden weitergeleitet an das Postamt in Himmelstadt, von wo aus die Kinder Antwort vom Christkind erhalten. Das Engerl verteilte an die Kinder auch Süßigkeiten und selbst gebastelte Strohsterne für die Adventsdekoration. Im Vorraum des Amtshauses konnten die Kinder noch nach Herzenslust Bilder malen oder einer Weihnachtsgeschichte lauschen. Der Erlös aus dem Bergadvent kommt dem Kindergarten Windberg zugute.
Der vorhergehende Rorate-Gottesdienst wurde von einem Gregorianik-Chor unter Leitung von Professor Dr. Harald Buchinger gestaltet. In der Kirche verkauften die Ministranten Adventsartikel, die sie in den letzten Wochen mit viel Mühe und Zeitaufwand gebastelt hatten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.2013


Straßenausbaumaßnahme geplant
Gemeinderat will vorerst keine Umrüstung auf eine LED-Straßenbeleuchtung
Hunderdorf.
(xk) „Die Deckenbauverstärkung der Straße Hunderdorf-Hoch-Rammersberg“ wird geplant und zur Bezuschussung eingereicht. „Dies ist das Beschlussergebnis der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Gemeinderatssitzung. Weitere Beschlüsse waren: die vorhandene Gelblicht-Straßenbeleuchtung nicht auf LED-Lampen umzustellen und das eingeleitete Breitbandförderverfahren weiterzuführen.
Eingangs legte Bürgermeister Hans Hornberger den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Bayerwald Familienpark“ der Nachbargemeinde Neukirchen vor. Dazu wurde vom Ratsgremium festgestellt, dass Belange der Gemeinde Hunderdorf nicht berührt sind und daher weder Bedenken noch Anregungen vorgebracht werden. Zur Beratung über die Oberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf-Hoch-Rammersberg gab der Ratsvorsitzende ein Schreiben des staatlichen Bauamts Passau – Servicestelle Deggendorf – bekannt. Demgemäß wurde von den Mitgliedern des Gemeinderates entschieden, die beiden Straßenabschnitte zu einer gemeinsamen Maßnahme, dem Ausbau der Straße „Hunderdorf-Hochweg-Hoch-Rammersberg“ zusammenzulegen bei voraussichtlichen Kosten von rund 425 000 Euro und zur Förderung zu beantragen. Die nicht zuwendungsfähigen Sanierungs- und Vollausbauarbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt Rammersberg sollen mit beplant werden. Das Ingenieurbüro Sehlhoff, Straubing, wurde beauftragt, die entsprechende Antragsplanung zu erstellen.
Anschließend entschied der Gemeinderat, keine Unirüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Licht gemäß der bewilligten Maßnahme zu veranlassen. Bereits im Vorjahr wurde auf die energiesparenden Gelblicht-Leuchten umgestellt und hierfür rund 17 000 Euro investiert. Die weitergehende LED-Umrüstung würde nach einem jetzigen Förderprogramm des Bundes bei geschätzten Gesamtkosten von rund 273 000 Euro mit rund‘ 54700 Euro bezuschusst.
Amortisationszeit bei Umrüstung wäre zu lang
Die Amortisationsdauer würde mehr als sieben Jahre betragen, wobei in der Wirtschaftlichkeitsberechnung die bereits gegebenen Gelblicht-Einsparungen nicht eingerechnet seien, sodass sich effektiv eine weitaus längere Amortisationszeit ergeben würde. Nachdem zu erwarten ist, dass die Preise für eine LED-Umstellung in Zukunft günstiger werden, die Einsparung der Gelblichtumstellung genutzt werden soll und auch die Brennstellen vom Bayerwerk abgelöst werden müssten, sah sich der Gemeinderat veranlasst, auf die LED-Umstellung zum jetzigen Zeitpunkt zu verzichten und die Angelegenheit in einigen Jahren erneut zu thematisieren.
Für die Kommunalwahl am 16. März 2014 wurde zum Gemeindewahlleiter der Verwaltungsleiter Hans Pollmann bestellt, zu seinem Stellvertreter zweiter Bürgermeister Jürgen Tanne. Zugleich wurde beschlossen, wiederum vier allgemeine Stimmbezirke für den Gemeindebereich und erstmals zwei Briefwahlbezirke zu bilden. Der Gemeinderat zeigte sich einverstanden, dass die Gemeinde Hunderdorf als Erstteilnehmer am BOS-Digitalfunk und am erweiterten Probebetrieb mit den vier Feuerwehren teilnimmt und eine diesbezügliche Vereinbarung geschlossen wird. Die geschätzten Umrüstungskosten in Höhe von rund 20000 Euro werden in die Haushalts- und Finanzplanung 2014 eingestellt.
Wie der Bürgermeister berichtete, plane der Gemeindetag eine Bündelausschreibung für möglichst kostengünstige Bezugspreise von Erdgas, wie es bereits für den Strombezug der Fall war. Einstimmig wurde beschlossen, dass sich Hunderdorf an dieser Ausschreibung für die Jahre 2015 bis 2019 beteiligt.
Zum Baugesuch für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Florianstraße 13, wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Vorgestellt wurde dem Ratsgremium der Bauentwurf „Gewerbepark Hunderdorf, Linksabbiegerspur an der St. 2139″ als Zufahrt für den geplanten Edeka-Markt. Zur Information gab das Gemeindeoberhaupt die Kosten in Höhe von rund 21 000 Euro für die Herstellung des neuen Kanalanschlusses im Schulhof-Hallenbadbereich und das vonseiten der Gemeinde an die Deutsche Post als alleiniger Entscheidungsträger gerichtete Schreiben wegen der Standortverlagerung nach Ehren. Nach telefonischer Aussage der Deutschen Post wird es beim -nicht zentralen – Standort in Ehren bleiben.
Der neue Verkehrssicherungsanhänger für die Freiwillige Feuerwehr wurde am 23. November dieses Jahres in den Dienst genommen, berichtete der Gemeindechef dem Gremium. Vom Wasserzweckverband Bogenbachtalgruppe wurde aufgrund eines Vorbringens in der Bürgerversammlung über den Einbau des Druckminderers in Hoch informiert.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.2013


Freude über Honigspende
In der Adventszeit besuchte H. Brem vom Imkereiverein in Neukirchen/Steinburg den Kindergarten St. Nikolaus. Voll beladen mit 15 Gläsern Honig überraschte er die Kindergartenleitung Frau Stadler in der Einrichtung. Mit vielen Informationen über die Bienen und die Herstellung von Honig überreichte er die Leckereien. Auch Bastian, der Enkel von H. Brem, der den Kindergarten St. Nikolaus besucht, hilft fleißig mit, die Bienen zu betreuen. Neben Leiterin Stadler und den Kindergartenkindern bedankte sich auch der Träger des Kindergartens, Pater Martin Müller, herzlich für die Spende. Honig sei ein natürliches Lebensmittel aus unserer Gegend, das lecker schmeckt und den Alltag im Kindergarten versüßt. – Bild (von links): Pater Martin Müller, H. Brem, Frau Stadler und Kinder der Tausendfüßlergruppe vor dem Honigturm.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.2013


Glocken sind Thema im Gemeinderat
Hunderdorf.
(xk) Am Donnerstag, 12. Dezember, findet um 18 Uhr im Rathaus Hunderdorf, Sitzungssaal, eine Gemeinderatssitzung statt. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils steht die Beantragung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Ableitung von Oberflächenwasser aus dem Gewerbe- und Industriegebiet Breitfeld. Dann geht es um die Widmung der Florianstraße „Abschnitt Baugebiet Lindfeld II bis zur Ortsstraße“. Vom Markt Mitterfels aus geht es um die vorzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Bauleitplanung des allgemeinen Wohngebietes Pimaisset-Mitterfels. Weitere Punkte in der Sitzung: die Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg (Ermäßigung für Ehrenamtskarteninhaber), Beratung und Beschlussfassung über Änderungen des Selbstbehaltes und Aufnahme weiterer Risiken bei der Rechtsschutzversicherung, Antrag der Dorfgemeinschaft Hofdorf auf Reparatur der Glockenanlage Kirche Hofdorf, Stellungnahme zu Bauplänen, Beratung und Beschlussfassung über die Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen für die Jahre 2013/14 bis 2015/16 und Kooperation mit der Gemeinde Windberg hinsichtlich der Sicherung von Kinderkrippenplätzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.2013


Wertstoffhof offen
Hunderdorf.
(xk) Der Wertstoffhof Hunderdorf ist statt Mittwoch, 25. Dezember, bereits am Montag, 23. Dezember, von 13 bis 15.30 Uhr, geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.2013


Nach 18 Jahren neuer Vorsitzender
Claus Iturralde-Bluhme lenkt fortan die Geschicke der FWG
Hunderdorf.
(jf) „Die Wahlvorbereitung für die Kommunalwahlen am 16. März 2014 hat begonnen“, bilanzierte der bisherige Vorsitzende Max Höcherl bei der Versammlung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen am Mittwoch im Gasthof Freudenstein in Au vorm Wald. 18 Jahre lang leitete er, mit Stellvertreterin Hildegard Kricke, Schriftführer Kornelius Klar und Schatzmeister Johann Kraus, die Geschicke der FWG.
Für die „Neuen“ zeigte Höcherl in einem kompakten Rückblick auf, wie es zur FWG in der Gemeinde kam. Auslöser für die damals völlig neue politische Gruppierung war die Gemeindegebietsreform 1978/79. Um auch die ehemals selbstständigen Gemeinden Steinburg und Gaishausen, und die Orte Hofdorf und Rammersberg im Gemeindeparlament gut vertreten zu können, lag die Gründung der FWG nahe.
Schon kurz nach dem Neustart 1978, konnten vier Sitze im Hunderdorfer Gemeinderat belegt werden. Ein gesteigerter Zuspruch konnte bei den Kommunalwahlen 1984 verbucht werden. Zum Bürgermeisteramt von Egon Weinzierl war die FWG mit fünf weiteren Mandaten im Gemeinderat vertreten. Seit 1990 bis dato engagieren sich vier Gemeinderäte für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Dass sich die „Demokratie von unten“ bewährt hat, wird durch die FW-Mandatsträger im Kreistag, Bezirkstag und dem Bayerischen Landtag, seit vielen Jahren bewiesen. Bezogen auf die nun auslaufende Wahlperiode hob Höcherl hervor, dass durch das Mitwirken der vier FWG-Gemeinderäte eine gute Arbeit geleistet wurde. Nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten, auch und gerade mit einer neuen, engagierten Vorstandschaft.
Bei den Neuwahlen kam es bei einem einstimmigen Voting zu folgendem Ergebnis: Vorsitzender Claus Iturralde-Bluhme, Stellvertreter Josef Zollner, Schriftführer Andreas Bayer, Schatzmeister Norbert Spranger. „Mit einer so vielversprechenden Mannschaft kann die Freie Wählergemeinschaft Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen optimistisch in die Zukunft gehen“ freute sich der frisch gewählte erste Vorsitzende.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.2013


500 Euro für Corpus-Christi-Fenster
Gemeinsam mit Pfarrer Pater Martin Müller und Bestattungsfrau Irene Scheibenthaler nahm der Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, Hans Hornberger, eine Spende über 500 Euro der Sparkasse Niederbayern-Mitte für die Anschaffung eines Corpus-Christi-Fensters für die Trauerhalle in Hunderdorf entgegen. Wolfgang Hofmeister, Leiter der Sparkasse Hunderdorf, übergab freudig den Spendenscheck. Hornberger bedankte sich im Namen der Gemeinde für die Spende. „Ich freue mich, dass die Sparkasse sich für die Anliegen in unserer Region so engagiert!“ , sagte er. „Die neugebaute Trauerhalle ist für die Bürger unserer Gemeinde von großer Bedeutung“, so Pater Müller. Hofmeister betonte‘, wie sehr es der Sparkasse am Herzen liege, sich vor Ort zu engagieren. Auch Irene Scheibenthaler bedankte sich für die Spende, die zur Anschaffung des hochwertigen Fensters beigetragen hat. – Bild: (von links) Bürgermeister Hans Hornberger mit Wolfgang Hofmeister, Sparkassenleiter in Hunderdorf, Bestattungsfrau Irene Scheibenthaler und Pfarrer Pater Martin Müller.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.2013


Inoutic-Deceuninck-Mitarbeiter geehrt
Die Inoutic/Deceuninck GmbH, eine der führenden Hersteller von Fenstersystemen aus Kunststoff, aus Bogen, ehrte auch heuer wieder ihre langjährigen Mitarbeiter. Am Abend des 21. November ab 19 Uhr trafen sich insgesamt 37 aktive und ehemalige Kollegen zusammen mit ihren Vorgesetzten im Gasthof „Zur schönen Aussicht“ am Bogenberg. Eingeladen waren alle Mitarbeiter von Inoutic, die ein besonderes Betriebsjubiläum (25, 35, 40 oder 45 Jahre Betriebszugehörigkeit) oder einen besonderen Geburtstag (50, 60 oder 65 Jahre) hatten sowie ehemalige Kollegen, die dieses Jahr in die verdiente Altersrente eintraten. Geschäftsführer Herr Edgar Freund eröffnete den Abend und bedankte sich bei allen Jubilaren persönlich für die langjährige Firmentreue. Nach einem gemeinsamen Abendessen und der Übergabe der Urkunde und Geschenke wurde dieser besondere Anlass zusammen noch gebührend gefeiert. – Bild (von links): Die geehrten Hans Freundorfer, Rolf-Johann Buberl, Peter Landes, Franz Reiner, Manfred Schötz, Karl Schlecht, Birgit Schwürzinger, Stefan Stoettner und Johann Bugl (jeweils 25-jähriges Betriebsjubiläum), Helmut Merkl (35-jähriges Betriebsjubiläum) sowie Karlheinz Hecht, Johann Seidel und Gerhard Lehner (jeweils 25-jähriges Betriebsjubiläum).
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.2013


CSU zeigt Geschlossenheit
Ortsverband stellt einstimmig seine Kandidaten auf
Hunderdorf.
(xk) Mit einstimmigen Voten stellten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes die Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 16. März nächsten Jahres auf. Ortsvorsitzender Peter Henke freute sich über den zahlreichen Besuch und meinte dazu: „Wir haben bei der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten Hans Hornberger ein Zeichen der Geschlossenheit gesetzt und wollen auch bei der Nominierung der Gemeinderatskandidaten so handeln und den Grundstein für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit für die nächsten sechs Jahre legen. Wir, die CSU Hunderdorf bieten den Wählern eine Spitzenmannschaft, die unser Dorf und seine Ortsteile engagiert voranbringen wird. Wir haben eine gesunde Mischung von Erfahrung und jugendlichem Elan.“
Bei der Auswahl der Kandidaten habe man sich die Arbeit nicht leicht gemacht. So sei es gelungen, aus fast allen Berufszweigen jüngere Bürger bis hin zum reiferen Alter zu gewinnen, so dass das Durchschnittsalter aller Kandidaten 42 Jahre beträgt. In vielen Vereinen tätig dienten sie den Mitbürgern bereits über Jahre hinweg ehrenamtlich und seien deshalb prädestiniert, in den Gemeinderat gewählt zu werden. Die Gemeinde Hunderdorf müsse lebens- und liebenswert bleiben und stetig weiter wachsen.
Bürgermeister Hans Hornberger stellte fest, dass die Kandidatenliste das Ergebnis einer langen Vorbereitungszeit sei. Er blickte auf seine Zeit im Gemeinderat zurück und zeigte die erfolgreiche Entwicklung der Gruppe der CSU-Mitglieder auf, die bei der letzten Wahl mit dem Bürgermeister die absolute Mehrheit erreicht hatte. Er bemerkte: „Es steht wieder eine starke Liste bereit und wir haben die große Chance, wieder die Mehrheit zu erreichen.“ CSU-Bezirksgeschäftsführer Norbert Schmid leitete die Wahlen und die erforderlichen Abstimmungen. Eingangs erläuterte er die Wahlformalien zur Aufstellung der Liste und die Nachteile des erstmals bei dieser Gemeinderatswahl anzuwendenden Verfahrens zur Ermittlung der gewählten Räte je Liste nach Hare-Niemeyer.
Die Kandidaten konnten sich vor der Wahl persönlich vorstellen. Demnach folgt auf Bürgermeister Hans Hornberger auf Platz eins CSU-Vorsitzender Peter Henke, der im Sportverein als Ehrenvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender ist. Ihm folgen der dritte Bürgermeister und Auinger Feuerwehrkommandant Helmut Kronfeldner sowie Lothar Klein, den jeder als Kapellmeister der Blasmusik Hunderdorf kennt. Den fünften Platz nimmt Gemeinderat Peter Häusler vor der Sozialpädagogin und Pfarrgemeinderätin Michaela Kunze-Venus und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisjugendringes Max Höcherl ein. Die Liste führen der Vorsitzende der FFW Hunderdorf Max Holzapfel und der Unternehmer Martin Tanne fort. Ihnen folgen der Kreisbrandinspektor Klaus Weninger und der JU-Vorsitzende Christoph Leidl sowie der Vorsitzende des Stammtisches Lintach-Hunderdorf Hans-Jürgen Achatz. Christoph Paukner auf Platz dreizehn folgen Helmut Eidenschink aus Sollach und Beate Kronfeldner aus Au. Sportvereinsfunktionär Gerhard Scherz rundet die Liste zum wiederholten Male nach hinten ab. Ersatzkandidaten für den Fall des Ausfalls eines Mitgliedes der Liste sind Klaus Hornberger und Michael Henke.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.12.2013


500 Euro-Spende an die Bettina Bräu Stiftung
Der Stammtischverein Lintach-Hunderdorf bot auch heuer wieder bei seiner Adventsfeier am Sonntag im Gasthaus Plötz-Schlecht ein besinnliches und abwechslungsreiches Programm. Beschauliche und auch heitere Gedichte und Sketche der Kleinsten, der Jugendlichen und Erwachsenen gaben der Veranstaltung den ansprechenden Rahmen. Dazu trugen mit ihren Weisen auch der Kinderchor, der Stammtisch-Männerchor, die Bläsergruppe der Stammtischmusik sowie Evi Bugl und Josef Länger an der Zither bei. Nachdem der Nikolaus aus seinem Buch über manche Begebenheiten bei den Stammtischlern berichtet hatte, gab’s Geschenkpäckchen für alle Kinder. Am Ende des beschaulichen Nachmittags erfolgte auch heuer wieder eine Spendenübergabe an die Bettina-Bräu-Stiftung. „Der Stammtisch überreicht die Spendensumme von 500 Euro aus der heutigen Veranstaltung und steuerte zudem einen Teilbeitrag aus den Einnahmen der Nikolaus-Hausbesuche bei“, sagte Stammtischvorstand Hans-Jürgen Achatz. Aufgrund der Erkrankung von Irmgard Bräu nahm Alois Bräu den Spendenbetrag in Empfang. Er sprach dafür – auch im Namen seiner Frau – ein besonderes Dankeschön aus und freute sich über die stattliche Spende. Der Stiftungszweck und die Spendenunterstützung sei ein Beitrag für „mehr Leben für krebskranke Kinder“. Die Bettina-Bräu-Stiftung arbeitet seit 1994 in der Elterngruppe für die Station der krebserkrankten Kinder am Dr. von Haunerschen Kinderspital in München. Hauptanliegen der Stiftung ist es, mit der Spendenhilfe sowohl das soziale Umfeld der erkrankten Kinder, als auch die medizinische Versorgung und die Heilungschancen zu verbessern. Diese Spende war nicht die erste des Stammtischvereins Lintach-Hunderdorf. „Der Verein hat schon oftmals für die Bettina-Bräu-Stiftung und andere caritative Einrichtungen in einer Gesamthöhe von rund 25000 Euro gespendet“, bilanzierte der Vorsitzende. – Bild: Stammtischvorsitzender Hans-Jürgen Achatz (links) überreicht an Alois Bräu den Spendenbetrag. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 10.12.2013


Kontemplationskurs
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet im Januar einen Kontemplationskurs an. Der Kurs gibt die Möglichkeit, sich und dem eigenen Leben in einer Atmosphäre der Ruhe und Stille näher zu kommen. Der Kurs findet statt in der Jugendbildungsstätte Windberg vom Freitag, 17., bis Sonntag, 19: Januar. Infos unter 09422/824112
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.2013


Besinnungstag
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet einen Besinnungstag für Mitglieder von Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen. Der Tag will zum Dienst in der Pfarrgemeinde ermutigen und zum Austausch mit anderen Pfarrgemeinden dienen. Der Besinnungstag findet statt am Samstag, 25. Januar, in Windberg. Anmeldungen unter der Telefonnummer 09422/824112 oder gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.2013


Roland Peschke kandidiert
Gemeinderatsliste der SPD/PWG wurde aufgestellt
Hunderdorf.
(ta) Die SPD und Parteilose Wählergemeinschaft haben im Gasthaus Solcher in Ehren die Nominierungsversammlung für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen 2014 abgehalten. Roland Peschke wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Auch die weiteren Abstimmungen über die Gemeinderatsliste waren einstimmig. Die zahlreich besuchte Versammlung eröffnete der SPD Ortsvorsitzende Stefan Diewald mit den Worten: „Diese Versammlung schafft eine Alternative für die Wähler für eine Gemeindepolitik des harmonischen Miteinanders und steht gegen sture Parteipolitik, persönliche Eitelkeiten und innerparteiliches Machtgeplänkel.“
Roland Peschke stellt sich kurz vor. Der 47-jährige Familienvater ist nicht nur durch seine Ausbildung zum Maschinenbauer, sondern auch durch seine jetzige Tätigkeit als Berufssoldat befähigt, das Amt des Bürgermeisters auszuführen. Menschenführung, Verhandlungsgeschick, Arbeitsplatzorganisation und Entscheidungsmut musste er in Auslandseinsätzen und auch in seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten beweisen. Dies wurde mit der höchsten Auszeichnung der Bundeswehr, dem Ehrenkreuz in Gold, gewürdigt. „Ich trete an, um zu gewinnen!“, so Roland Peschke. „Wir haben eine Liste, die nicht parteipolitisch geprägt ist. Es sind Leute aus allen Schichten und Ortsteilen aufgestellt. Vom Firmenbesitzer und Meister, über Betriebsratsmitglieder, Beamte und Arbeiter, bis zum Rentner und der Hausfrau ist alles vertreten. Untermauert wird dies noch von den langjährigen Gemeinderäten und einem engagierten SPD Ortsvereinsvorsitzenden“, hob Roland Peschke hervor.
Der reibungslose Ablauf der Aufstellungsversammlung ergab folgende Kandidatenliste: Auf Platz eins ist Bürgermeisterkandidat Roland Peschke aufgestellt. Ihm folgt der SPD Ortsvorsitzende und Vereinsehrenamtsbeauftragte der Fußballabteilung Stefan Diewald. Platz drei nimmt Gemeinderat Helmut R. Jakob ein, der auf eine 18-jährige Gemeinderatserfahrung verweisen kann. An vierter Stelle kommt Alrun Simmich, die Bibliotheksleiterin ist. Ihr folgt Schulhausmeister und Gemeinderat Leonhard Reiner auf Platz fünf. Manfred Aich, Vorsitzender des EC Steinburg und freigestellter Betriebsrat, auf sechs und Thomas Ziesler, als selbstständiger Elektromeister und Abteilungsleiter Ski beim Sportverein Hunderdorf auf Platz sieben kandidieren ebenso wie Realschullehrerin Sylvia Diewald. Der selbstständige KFZ-Meister Marco Hainz und Qualitätskoordinator Martin Lex nehmen die Plätze neun und zehn ein. Die SPD Mitglieder Willi Richter, Technischer Angestellter, Martin Neubert, Brau- und Malzmeister, und Ralf Rademacher als Beamter folgen auf den Plätzen 11 bis 13. Abrunden werden diese ausgewogene Liste die Hausfrau Heike Hagn, der Schüler Rene Peschke und der Gastronom Michael Artmann. Als Ersatzkandidaten stellen sich Anita Amann und Petra Maier zur Verfügung. Die Landratskandidatin der SPD, Karin Peintinger, gratulierte der Versammlung zu dieser Liste und dem Bürgermeisterkandidaten Roland Peschke zu seiner Nominierung. Nachdem sie sich vorgestellt hatte, wusste Karin Peintinger mit ihren Ideen und Vorhaben zu überzeugen. Sozialer Wohnungsbau, Ausbau des ÖPNV und die Einführung von Bürgerbussen sind Bestandteil ihrer Agenda.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.2013


Musik und Gedichte
Senioren stimmen sich auf die staade Zeit ein
Hunderdorf.
(xk) Eine Adventsfeier stimmte die Senioren der Pfarrgemeinde auf die vorweihnachtliche staade Zeit ein. Voll besetzt war am Donnerstagnachmittag der Saal im Gasthaus Baier-Edbauer, als die Vorsitzende des Seniorenclubs, Maria Wölfl, zu Beginn allen ein herzliches Willkommen entbot. Maria Wölfl, die das ganze Jahr über für den Seniorenclub engagiert ist, hatte auch für diese gemeinschaftliche Adventsfeier wieder die Vorbereitungen getroffen und wurde dabei auch von einigen Mitgliedern tatkräftig unterstützt. Wölfl wurde von den Mitgliedern auch mit einem Präsent für ihre Aktivitäten, die den Senioren auch heuer wieder viel Freude bereiteten, bedacht.

Gedichte und musikalische Weisen erfreuten bei der Senioren-Adventsfeier; (rechts) Seniorenclubvorsitzende Maria Wölfl. (Foto: xk)

Viele Beiträge von Mitgliedern und Gästen sorgten für ein kurzweiliges Rahmenprogramm und vorweihnachtliche Freude. Mit Kaffee und allerlei Plätzchen wurden die Senioren von der Pfarrei bewirtet. Mit dem Gedicht „Advent in meiner Kinderzeit“ leitete Maria Wölfl zur beschaulichen Adventsfeier über. Die „Voahaisl-Muse Hoch“ mit Maria Länger (Zither) und Werner Fischer (Hackbrett) erfreute dabei mit wohltuenden Musikklängen verschiedener bekannter Adventslieder und mit dem Lesestück „Advent, du hohe Zeit“. Mit besinnlichen Gedichten zur Advents- und Weihnachtszeit, aber auch mit aufheiternden Kurzgeschichten erfreuten unter anderem Helmut Jakob, Ida Zitzelsberger, Anneliese Breu und weitere Mitglieder die Seniorenrunde. Sehr gut angekommen sind auch die heiteren Gedichte und der Sketch „Weihnachtsflucht“ der Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins Hunderdorf. Hier gab’s viel zum Lachen!
Bürgermeister Hans Hornberger würdigte in seinem Grußwort – auch namens des Pfarrherrn – die verschiedenen Aktivitäten des Seniorenclubs das ganze Jahr hinweg. Dabei zollte Hornberger der Arbeit des Seniorenclubs mit der Vorsitzenden Maria Wölfl ein besonderes Lob. „Ihr haben wir diese Adventsfeier und die monatlichen Treffen und sonstigen veranstalteten Unternehmungen zu verdanken. Die Treffen sind eine schöne Sache“, resümierte der Gemeindechef anerkennend. Abschließend erhielten alle Senioren als Präsent ein Päckchen mit Lebkuchen oder Stollen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.2013


Gemeinderat Windberg tagt
Windberg.
(xk) Am Mittwoch, 18. Dezember, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Amtshauses Windberg eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Information und Beratung über weiteres Vorgehen zur Sicherung von Kinderkrippenplätzen und Vorstellung der Entwurfsplanung der Gemeinde Hunderdorf; Beratung und Beschlussfassung über die Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen für die Jahre 2013/14 bis 2015/16; Kooperation mit der Gemeinde Hunderdorf hinsichtlich Schaffung von Kinderkrippenplätzen und Beantragung von Fördermitteln; Bauanträge; Informationen und Sonstiges.
Ein nicht öffentlicher Teil schließt sich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.2013


Spende für die Bettina-Bräu-Stiftung
Am Samstagnachmittag trafen sich die Landfrauen Hunderdorf-Steinburg zu einer Weihnachtsfeier im Gasthaus Freudenstein in Au v. Wald. Ortsbäuerin Jutta Hacker blickte zu Beginn der Feier auf das abgelaufene Jahr zurück und berichtet von den Unternehmungen der Landfrauen. So wurde zur Information wieder der Landfrauentag in Straubing und Bärndorf besucht, ein Ausflug nach Ried wurde unternommen, die alljährliche Fahrt in der Adventzeit nach München fand wieder statt und beim Mühlhiaslmarkt bewirteten die Landfrauen Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen wieder mit Kaffee und Kuchen. Der dabei erzielte Erlös wurde zum einem für eine Spende an das Behindertenwohnheim in Bogen, das die Landfrauen in diesem Jahr besichtigten, gebraucht, und zum anderen gab die Weihnachtsfeier der Landfrauen wiederum Anlass eine Spende in Höhe von 500 Euro an die Bettina-Bräu-Stiftung zu geben. Alois Bräu, der in Vertretung seiner Frau Irmgard die Spende entgegen nahm, bedankte sich für diese Spende. Mit einem Programm weihnachtlicher Gedichte und Geschichten, musikalisch gestaltet von Verena Aumer, ließen sich die Landfrauen in eine besinnliche Stimmung versetzen. Für ihre Arbeit und Spendenfreudigkeit wurden sie auch mit einem guten Essen belohnt. Die stellvertretende Ortsbäuerin Marianne Aumer und die Amtskollegin aus Gaishausen, Anita Kronfeldner, bedankten sich bei Jutta Hacker mit einem Geschenk für ihr Engagement und gute Zusammenarbeit. Bevor alle Frauen noch ein kleines süßes Geschenk bekamen, wies Ortsbäuerin Jutta Hacker auf bevorstehende Termine hin. – Bild von links: Alois Bräu, Ortsbäuerin Jutta Hacker, Stellvertreterin Marianne Aumer und Ortsbäuerin von Gaishausen Anita Kronfeldner. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2013


Eingabepläne für Erweiterung der Krippenplätze
„Ehrenamtskarten-Ermäßigung“ bei Bibliothek – Glockenreparatur bei Hofdorfer Kirche
Hunderdorf.
(xk) Bei der Jahresschlusssitzung hatte das Ratsgremium noch eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Das Wasserrechtsverfahren für die Oberflächenwassereinleitung Nolteweg, die Bedarfsanerkennung von notwendigen Plätzen in Kindertageseinrichtungen und in der Tagespflege für die nächsten drei Jahre sowie die Eingabeplanung für 17 neue Krippenplätze waren die Themenschwerpunkte.
Eingangs informierte Bürgermeister Hans Hornberger über eine Fachstellenbesprechung beim Landratsamt. Danach ist vonseiten der Gemeinde ein Wasserrechtsverfahren zur Sicherung der Einleitungsstelle für Niederschlagswasser bei der Flurnummer 234/3 (Nolteweg 5) in den Bogenbach durchzuführen. Davon berührt ist auch die Niederschlagswasserableitung aus dem Einzugsgebiet des Gewerbeparks. Der Gemeinderat beschloss, mit 13:1 Stimmen auf der Grundlage der Entwurfspläne das entsprechende Wasserrechtsverfahren zu beantragen. Mit der Gewerbepark AG ist eine entsprechende Kostenvereinbarung zu treffen. Sodann widmete das Ratsgremium die neu gebaute Straße in der Baugebietserweiterung Lindfeld II zum Januar 2014 zur Ortsstraße. Die Florianstraße hat nun eine Gesamtlänge von 563 Metern.
Fortfahrend wurde von der Bauleitplanung der Marktgemeinde Mitterfels für das Wohnbaugebiet „Pimaisset-Mitterfels“ Kenntnis genommen und festgestellt, dass Belange Hunderdorfs nicht berührt sind. Der Ratsvorsitzende informierte über das Vorgespräch mit den Bürgermeisterkollegen der Gemeinden Neukirchen und Windberg, die ebenfalls der Meinung sind, Inhabern der „Bayerischen Ehrenamtskarte“ Ermäßigungen in der Gemeindebibliothek zu gewähren. Einmütig wurde deshalb die Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg gemäß dem vorgelegten Entwurf in unveränderter Form durchgewunken.
Vollrechtschutzversicherung
Der Beitrag zur Vollrechtschutzversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 250 Euro steigt für das Jahr 2014 um etwa 600 Euro, berichtete sodann der Sitzungsleiter. Nach Erörterung wurde entschieden, den Selbstbehaltsbetrag nicht zu erhöhen, womit eine geringere Beitragserhöhung verbunden gewesen wäre. Nicht für notwendig gesehen wurde eine Zusatzdeckung für Streitigkeiten vor den bayerischen Vergabekammern.
Im nächsten Punkt befasste man sich mit dem Antrag der Dorfgemeinschaft Hofdorf auf Kostenübernahme für die dringend notwendige Reparatur der zwei Glocken der Filialkirche „Sankt Edigna“ in Hofdorf, deren Eigentümerin die Gemeinde ist. Die Reparaturkosten beziffern sieh auf knapp 7000 Euro. Der Gemeinderat beschloss, die Kosten der Instandsetzung zu übernehmen. Die Dorfgemeinschaft sicherte zu, den Erlös eines „Einweihungsfestes“ der Gemeinde zufließen zu lassen. Zu folgenden Bauplänen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt: Errichtung einer landwirtschaftliche Maschinen- und Lagerhalle in Röhrnau 1, Neubau eines Einfamilienhauses mit landwirtschaftlichem Ersatzgebäude in Lintach 18, Bau eines Carports in der Amselstraße 9, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Brunnenstraße 22. Zudem wurde der gemeinsamen Eingabeplanung der Gemeinde und Pfarrkirchenstiftung Hunderdorf für den Einbau einer weiteren Kinderkrippe (17 Plätze) im Erdgeschoss sowie Änderung Küchenbereich und Anbau von Multifunktions- und Personalraum sowie Einbau einer Kindergartengruppe im Dachgeschoss inklusiv Anbau von Zwerchgiebel in Hauptstraße 24 und 26 das Einvernehmen erteilt. Zudem wurde vorsorglich auch der Alternativplan (Variante 2) mit dem Einbau einer weiteren Kinderkrippe im Dachgeschoss des bestehenden Krippengebäudes einschließlich Anbau von Zwerchgiebel und Rampenüberführung sowie Änderung des Küchenbereichs und Anbau von Multifunktions- und Personalraum in Hauptstraße 24 und 26 gebilligt.
Plätze für Kinderbetreuung
Nach Erörterung wurde einmütig die vorliegende 2. Ergänzung zur „Bedarfsanerkennung von notwendigen ‚Plätzen in Kindertageseinrichtungen und in der Tagespflege in der Gemeinde Hunderdorf“ angenommen. Dabei wurde für die Kindergartenjahre 2013/14 bis 2015/16 ein Bedarf von 100 Ganztagsplätzen im Kindergarten und je zwölf ganztägigen Krippenplätzen in der Krippe und dem geplanten Krippenanbau anerkannt, ebenso bedarfsmäßige Plätze in auswärtigen Einrichtungen gemäß Wunsch- und Wahlrecht. Die weiteren fünf neuen Krippenplätze werden von der Gemeinde Windberg voraussichtlich als bedarfsnotwendig anerkannt. Grundsätzlich gebilligt wurde diesbezüglich der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, die auch eine diesbezügliche anteilige Baukostenbeteiligung Windbergs regeln soll.
Der Bürgermeister informierte über das Schreiben von Klaus Weninger, der seinen Rücktritt als Kommandant der FFW Hunderdorf erklärt aufgrund seiner Ernennung zum Kreisbrandinspektor des Inspektionsbereiches II. Zum Antrag der FFW Gaishausen auf Ersatzbeschaffung eines Feuerwehreinsatzfahrzeuges werde Anfang 2014 ein Abstimmungsgespräch mit der Kreisfeuerwehrführung stattfinden und die Beschaffungskosten werden in die Haushalts- und Finanzplanungen einfließen.
Wertstoffhofmitarbeiter Hans Schneider scheide zum Ende 2013 aus. Als neue Wertstoffhofbetreuerin stehe Erika Feldmeier zur Verfügung. Das Antwortschreiben der Deutschen Post brachte bezüglich der Verlegung der Postfiliale vom Ortskern nach Ehren keine Änderung. Es konnte lediglich erreicht werden, dass der Briefkasten am bisherigen Standort Rewe-Markt in der Hauptstraße mit der täglichen Leerung bleibt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2013


Bibliotheksferien
Hunderdorf.
(as) Die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg geht bald in die Weihnachtsferien und bleibt vom 23. Dezember bis zum 3. Januar geschlossen. Die Leser haben noch bis einschließlich 19. Dezember zu den gewohnten Öffnungszeiten, Dienstag und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr und Mittwoch von 9 bis 11 Uhr, Gelegenheit, sich mit Lektüre, Filmen und Spielen für unterhaltsame Feier- und Ferientage einzudecken.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2013


Wertstoffhof geändert
Hunderdorf.
(xk) Der Wertstoffhof Hunderdorf ist statt am Mittwoch, 25. Dezember, bereits am Montag, 23. Dezember, von 13 bis 15.30 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2013


Die Friedenskirche wird 50 Jahre alt
Jubiläumsgottesdienst am 22. Dezember — Am Vorabend Adventsliedersingen
Hunderdorf.
(erö) Als zum Ende des Zweiten Weltkriegs die Flüchtlingsströme aus dem Osten auch den Landkreis erreichten und damit viele evangelische Christen in Bogen und Hunderdorf eine neue Heimat fanden, wurde auch in Hunderdorf dringend ein eigenes Gotteshaus benötigt.

So präsentiert sich die runde Friedenskirche mit Turm und Mesnerwohnung vom ehemaligen Bahnhof aus.

Angeblich soll der damalige Pfarrer Hans Sommer aus Bogen, zu dessen Kirchsprengel Hunderdorf gehört, damit gedroht haben, einen Eisenbahnwaggon für Gottesdienste an den Bahnhof in Hunderdorf zu stellen. Die Bemühungen Sommers um ein eigenes Kirchlein nahmen dann doch ein gutes Ende: Im September 1963 fand der erste Spatenstich statt, am 21. Dezember 1963 wurde die neue Friedenskirche festlich eingeweiht. Zu diesem Jubiläum findet am Sonntag, 22. Dezember, um 10.30 Uhr in der Friedenskirche ein Festgottesdienst statt. Die musikalische Umrahmung wird der evangelische Posaunenchor Bogen unter der Leitung von Dieter Ehlers übernehmen. Am Vorabend, den 21. Dezember, wird um 19 Uhr in der Friedenskirche ein Adventsliedersingen veranstaltet, gleichsam als Geburtstagsständchen. Danach gibt es Punsch und Plätzchen.
In der Nachkriegszeit fand monatlich einmal ein evangelischer Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche in Hunderdorf statt mit durchschnittlich 55 Personen. Für das Einzugsgebiet Hunderdorf, Windberg, Steinburg, Gaishausen, Neukirchen, Waltersdorf und Perasdorf wurden etwa 300 Gemeindeglieder angegeben. Das neue Nolte-Möbelwerk beschäftigte zunächst überwiegend evangelische Arbeiter aus Bayreuth. Da die Bundeswehr für den Bogener Kirchenbau der Erlöserkirche einen Zuschuss geleistet hatte, waren in der Kirchengemeinde Finanzmittel frei geworden.

Grazil ist das Altarkreuz von Manfred Bergmeister. (Fotos: erö)

In seiner Sitzung vom September 1962 beschloss der Kirchenvorstand, für Hunderdorf bei der Landeskirche den Kauf eines etwa 2 300 Quadratmeter großen Grundstücks und den Bau eines Gemeindezentrums mit 60 Plätzen im Kirchenraum, 40 Plätzen im Gemeindesaal sowie Sakristei und Toilette zu beantragen. Als Architekt wurde 1963 Franz Lichtblau, aus München mit der Planung beauftragt, im Januar 1963 kam die Einwilligung des Kirchenvorstands. Da kein Gemeindesaal vorgesehen war, plante man ‚eine ebenerdige Mesnerwohnung neben der Kapelle. Nach langem Hin und Her mit der Landeskirche, – die Planung sei zu groß angelegt, die Kosten zu hoch, – wurde im August ’63 der „Bau eines Betsaals mit Nebenraum“ kirchenaufsichtlich genehmigt. Der offizielle Bauantrag trug bereits das Datum vom 1. April. Die offizielle Grundsteinlegung erfolgte im September 1963 mit Dekan Rudolf Meiser aus Regensburg, die Einweihung durch Oberkirchenrat Koller aus Regensburg nur drei Monate später am 21. Dezember 1963. Das Altarkreuz aus Schmiedebronze des Künstlers Manfred Bergmeister stiftete die katholische Pfarrgemeinde.
Auch nach dem Bau der Kirche ließ Pfarrer Hans Sommer nicht locker: Im Februar 1964 beantragte er die Genehmigung des zweiten Bauabschnitts mit Kirchturm und Mesnerwohnung, da der Kapellenbau günstiger ausgefallen war, als berechnet. Die kirchenaufsichtliche Genehmigung erfolgte im Juli, die wesentlichen Bauleistungen waren bereits zum 1. Juni alle vergeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.12.2013


SPD feiert Jahresabschluss
Langjährige Mitglieder wurden geehrt
Hunderdorf.
(ta) Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hunderdorf trafen sich im Gasthaus Solcher in Ehren/Hunderdorf zur Jahresabschlussfeier mit Ehrungen. Der Ortsvorsitzende Stefan Diewald erinnerte an die Teilnahme an verschiedenen örtlichen Veranstaltungen. In einem aktiven Ortsvereinsleben konnten die selbst gesteckten Ziele erreicht werden. Durch die gut besuchte Auftaktveranstaltung im Gasthaus Deschl am 15. Februar in Hofdorf war der Anfang getan und es wurde das 1. Halbjahr geplant. Der verstorbenen Mitglieder wurde mit einer Messe am 9. März in der Hunderdorf er Pfarrkirche gedacht, im Anschluss fanden im Gasthaus Solcher in Ehren die Neuwahlen des Ortsvereins statt.

(Von links): Ortsvorsitzender Stefan Diewald, Gerda Peschke, Roland Peschke, Ehrenvorsitzender Xaver Diewald und Ehrenmitglied Gerd Peschke.

Die Teilnahme beim Wandertag des Bayerwaldvereins Hunderdorf rundete die Schirmherrschaft des Ortsvorsitzenden Stefan Diewald ab. Mit der Informationsveranstaltung der SPD und Parteilose Wählergemeinschaft im Gasthaus Edbauer in Hunderdorf und der Mitgliederversammlung im Gasthaus Gierl in Rammersberg wurden neben den zu führenden Wahlkämpfen noch weitere Treffen organisiert. Die Teilnahme am Kirchweihmarkt mit einem Stand kann man als vollen Erfolg anführen. Die Gemeinderäte und die Mitglieder der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins standen den Bürgern für viele Gespräche und Diskussionen zur Verfügung. Anschließend wurde die Listenaufstellung für die Kommunalwahlen 2014 erledigt.
Abschließend zog der Ortsvorsitzende eine positive Bilanz für das Jahr 2013 und dankte den Mitgliedern für ihre große Unterstützung. Vor der Ehrung von, langjährigen Mitgliedern stärkten sich die Mitglieder mit einem guten Essen. Dieses war Dank großzügiger Spender für die Anwesenden kostenlos. Bei den folgenden Ehrungen wurden drei SPD-Mitglieder für Ihre langjährige Solidarität und Verbundenheit zur SPD von Stefan Diewald und seinem Stellvertreter Roland Peschke mit einer Urkunde geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft gab es zusätzlich Ehrennadeln beziehungsweise Ehrenbroschen. „Unsere Heimat Hunderdorf benötigt eine starke SPD, denn als älteste politische Partei Hunderdorfs ist sie seit 1955 die Kraft, die am meisten für soziale Gerechtigkeit, für solide Finanzpolitik und zukunftsorientierte Politik steht, „betonte Stefan Diewald zum Ende seiner Ausführungen. „Sozial, engagiert und bürgernah“ wird sich auch zukünftig der SPD Ortsverein Hunderdorf für die Heimat einsetzen. Geehrt wurde ein Mitglied für zehn Jahre sowie für 25 Jahre Roland Peschke und Gerda Peschke.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.12.2013


NACH DER VORABENDMESSE ZUM DRITTEN ADVENT am Samstagabend übergaben Vorstandsmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins an Dekan Pater Martin Müller eine  Spende in Höhe von 500 Euro für die Renovierung der Pfarrkirche Sankt Nikolaus, die in diesem Jahr ansteht. Der Erlös dieser Spende stammt aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf beim  Kirchweihmarkt in Hunderdorf, zu dem die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins uneigennützig Kuchen gebacken und Kaffee gekocht hatten. Pater Martin freute sich sehr über diese Spende, dankte den Vorstandsmitgliedern Bernadette Fries, Marianne Klar und Franz Wirth für die Geldgabe und meinte, dass für die Renovierungsarbeiten jede Geldspende gute Verwendung findet. – Bild (von links): Vorsitzende Bernadette Fries, Dekan Pater Martin Müller, 2. Vorsitzender Franz Wirth und Schatzmeisterin Marianne Klar. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 17.12.2013


Wer so gewirkt wie Du im Leben,
wer so treu erfüllte seine Pflicht
und stets sein Bestes hergegeben,
der stirbt auch selbst im Tode nicht.

Gott, der Herr, hat nach einem erfüllten Leben meinen lieben Ehemann, herzensguten Vater, Schwiegervater und Opa, unseren Bruder, Schwager und Onkel
Herrn Willi Meindl
geb. 2. Januar 1933 gest. 15. Dezember 2013
in seine ewige Heimat aufgenommen.
Lintach, den 17. Dezember 2013
In Liebe und Dankbarkeit:
Maria Meindl, Ehefrau
Christine Kapitza, Tochter mit Sven
Jan, Enkel
Michael, Veronika, Herbert, Franziska, Elfriede,
Liselotte und Christine, Geschwister mit Familien
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 19. Dezember 2013, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.12.2013


„Gemeinde weiter nach vorne bringen“
Schuldenabbau trotz zahlreicher Investitionen — Dankesworte zum Jahresabschluss
Hunderdorf.
(xk) „Ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2013″ bilanzierte Bürgermeister Hans Hornberger bei der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates. Viele Maßnahmen und Planungen konnten im Rahmen des 8,3-Millionen-Euro-Rekordhaushalts für eine weitere kontinuierliche Gemeindeentwicklung durchgeführt oder auf den Weg gebracht werden. Das Gemeindeoberhaupt dankte allen, die die Kommunalpolitik mitgetragen und unterstützt haben.

Dank gab’s von Bürgermeister Hans Hornberger (rechts) für den langjährigen Kommandanten Wolfgang Altmann bei der FFW Steinburg. (Foto: xk)

Bei der Jahresabschlusssitzung im Gasthaus Baier-Edbauer, bei der auch die Bediensteten und  die ehrenamtlich Tätigen in vielen Bereichen der Kommune anwesend waren, ließ der Bürgermeister die wichtigsten Ereignisse Revue passieren, untermalt mit zahlreichen Bildern. „Der Schuldenstand konnte trotz der vielen Investitionen weiter gesenkt werden auf 321 Euro“, zeigte sich der Gemeindechef stolz. Im Rathaus wurden Dora Schedlbauer und Reinhold Krieg für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum geehrt, Sepp Drexler für seine 25-jährige Tätigkeit. Verabschiedet wurde Waltraud Scherz in die passive Altersteilzeit und mit Claudia Plank eine neue Mitarbeiterin in der Kasse angestellt. Abschließend vermeldete das Gemeindeoberhaupt für das heurige Jahr 29 Geburten (Vorjahr 16), 15 Eheschließungen (16) und 17 Sterbefälle (22) bei einer leicht gesunkenen Einwohnerzahl von 3 293 auf 3 270 Einwohner infolge der Zensusauswertung.
Hornberger dankte für die Unterstützung und für den loyalen Schulterschluss, die im Rathaus mit Gemeinderat und Verwaltung, allen Gemeindeeinrichtungen, mit Pfarrer Martin Müller, der Kirchenverwaltung, Schule, Kindergarten und mit engagierten Bürgern immer möglich waren. „Ich wünsche mir für 2014 wieder eine gute Zusammenarbeit, die unserer Gemeinde und den Bürgern dient und eine weitere kontinuierliche Entwicklung bringt.“
Schwerpunkte des Jahres 2014, dabei ging er auf die Maßnahmen ein, mit denen Hunderdorf weiter nach vorne gebracht werden soll, sind die Errichtung eines Allwetterplatzes einschließlich Einzäunung und einer Parkplatz-Anlage auf dem Schulgelände, die Schaffung von 17 neuen Krippenplätzen für Kleinkinder, Geh- und Radwegweiterführung Wegern-Steinburg, Kanalsanierung Wegern-Steinburg entlang der Staatsstraße. Als weitere Investitionsschwerpunkte stehen die Erschließung des Baugebietes Wegern III, die Deckenbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf -Hoch-Rammersberg, die energetische Modernisierung der Beleuchtung der Turnhalle und des Schwimmbeckens sowie eventuell Grunderwerb/Planungen für eine Dorferneuerung in Steinburg an. „Unsere Gemeinde liegt uns am Herzen, sei es Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung. Gehen wir gemeinsam mit neuen Ideen einen guten Weg.“
Ein offenes Ohr
Rektor Kornel Klar richtete seitens der Grund- und Mittelschule Dankesworte an Bürgermeister und Gemeinderat, „die immer ein offenes Ohr für die Belange der Schule zeigten“. Im Schulbereich habe sich viel getan mit dem Blockheizkraftwerk, der Sanierung der Duschen und mit der EDV-Ausstattung für einen modernen Unterricht“. Klar dankte auch der Rathausverwaltung und allen, die sich in vielen Bereichen für die Unterstützung. Für ein schönes Miteinander richtete Verwaltungsleiter Hans Pollmann, auch seitens des Verwaltungsteams, einen Dank an Bürgermeister Hans Hornberger. Zum Schluss würdigte Bürgermeister Hans Hornberger die 23-jährige Kommandantentätigkeit von Wolfgang Altmann bei der FFW Steinburg, der kürzlich zum Ehrenkommandanten ernannt wurde.
Der Rathauschef führte in seiner Laudatio aus: „Ich habe heute bei der Jahresabschlusssitzung die Ehre, mit Wolfgang Altmann einen Kommandanten zu verabschieden, der sich bei der FFW Steinburg, aber auch für seine hervorragende Zusammenarbeit gerade im Bereich der vier Gemeindefeuerwehren, große Verdienste erworben hat“. Von 1990 bis zum Ausscheiden im August 2013, wegen Erreichen der Altersgrenze für den aktiven Dienst, habe Altmann das Amt des ersten Kommandanten engagiert und umsichtig ausgeführt. Dabei leitete er rund 250 Übungs- und Lehrgangsabende und rund 75 Einsätze. In seiner Amtszeit erfolgten 1996 die Neubeschaffung des TS-Einsatzfahrzeuges sowie die Aufnahme von jungen Frauen in den aktiven Feuerwehrdienst. Wolfgang Altmann trat 1966 der Freiwillige Feuerwehr Steinburg bei und war von 1981 bis 1990 auch zweiter Vorstand. „Für dein langjähriges Wirken bei der FFW Steinburg danke ich dir namens der Gemeinde“, sagte das Gemeindeoberhaupt und überreichte in Anerkennung seiner Verdienste an Wolfgang Altmann einen mit der Rathausansicht geprägten „Silberbarren“ und einen Präsentgutschein.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2013


Waldadvent
Windberg.
(ws) Der Pfarrgemeinderat veranstaltet am Sonntag, 22. Dezember, den „Waldadvent“. Dieser findet um 16.30 Uhr (nicht wie gewohnt um 17 Uhr) statt. Treffpunkt ist um 16.15 Uhr in Oberbucha beim Baugeschäft Schuster. Von dort geht es mit kostenlos zur Verfügung gestellten Kerzen und Laternen auf einem Stück Fußweg zum geschmückten Tannenbaum in den Wald. Mit Liedern, Gedichten und Texten möchte der Pfarrgemeinderat Vorfreude und Hoffnung auf das bevorstehende Weihnachtsfest wecken. Anschließend gibt es einen Umtrunk mit kostenlosem Kinderpunsch und Glühwein zum Aufwärmen, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machen. Bei extrem schlechter Witterung, wie starkem Regen, entfällt diese Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2013


Jahreswechsel
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg veranstaltet ein Seminar zum Jahreswechsel. Die Tage bieten die Möglichkeit für einen Rückblick ins vergangene Jahr und geben Impulse für das kommende Jahr. Durch den Kurs führen Fr. Felix Biebl und P. Jakob Seitz. Er findet in der Abtei Windberg vom Montag, 30. Dezember, bis Mittwoch, 1. Januar, statt. Anmeldungen sind möglich bis Donnerstag, 19. Dezember. Informationen unter 09422/824112 oder gzw@klosterwiridberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2013


Besinnungstag
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet einen Besinnungstag für Mitglieder von Pfarrgemeinderäten und Kirchehverwaltungen. Der Tag will zum Dienst in der Pfarrgemeinde ermutigen und zum Austausch mit anderen Pfarrgemeinden dienen. Der Besinnungstag findet statt am Samstag, 25. Januar, in Windberg. Anmeldungen unter der Telefonnummer 09422/824112 oder gzw@Idoster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2013


Neue Öffnungszeiten
Windberg.
(ws) Wegen des Weihnachtsfeiertages, Mittwoch, 25. Dezember, und Neujahr, Mittwoch, 1. Januar, ist der Wertstoffhof in Windberg in diesen beiden Wochen bereits am Montag, 23. Dezember beziehungsweise Montag, 30. Dezember, von 14 bis 16 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2013


E-JUNIOREN BEKOMMEN TRIKOTSATZ ALS WEIHNACHTSGESCHENK. Die E-Juniorenmannschaft des SV Hunderdorf freut sich über ein neues Trikot. Die Anschaffung dieser Dressen war nur durch die Spende der ortsansässigen Schreinerei Klein aus Hunderdorf möglich. Als Bau- und Möbelschreinerei hat Sie alle Schreinerarbeiten im Angebot, der Schwerpunkt liegt jedoch bei der Herstellung von Möbeln. „Die 600 Euro für die Jugend des SV Hunderdorf sind für die Schreinerei Klein eine sinnvolle Unterstützung der guten Jugendarbeit dieses Vereins“, so der Inhaber Lothar Klein. – Bild: Die Trikotübergabe mit dem Abteilungsleiter Fußball Dieter Schmidla, Herrn Lothar Klein, die Trainer Stefan Diewald, Willi Gütlhuber, Andreas Janda und Jugendleiter Klaus Hornberger (von links).
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2013


Seminar für Schülersprecher
Windberg.
(ws) Von Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Januar, veranstaltet die Jugendbildungsstätte Windberg mit den Bezirksschülersprechern von Niederbayern ein Fortbildungswochenende. Schülersprecher und aktive SMV-Mitarbeiter von Gymnasien, Realschulen, Haupt- undFörderschulen sind dazu willkommen. Beginn ist Freitagabend, 17.30 Uhr. Abholung von der Haltestelle „Hunderdorf Bahnhof“ ist möglich. Anmeldung bei der Jugendbildungsstätte Windberg, www.jugendbildungsstaette-windberg.de, Telefon 09422/824-200, Windberg, Walter Schneider. Die Jugendbildungsstätte Windberg ist eine Einrichtung der außerschulischen (kirchlichen) Jugendarbeit/Jugendbildung für den Regierungsbezirk Niederbayern und die Diözese Regensburg. Träger der Jugendbildungsstätte sind die Abtei Windberg, der Bund der, Deutschen Katholischen Jugend, Diözesanverband Regensburg, die Diözese Regensburg und der Bezirk.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.2013


Am 4. November erfolgte die offizielle Aufnahme der Erdgasversorgung durch Energie Südbayern für 50 bereits angeschlossene Haushalte.

Neuer Rekordhaushalt
Etat von 8,3 Millionen Euro — Ministerin Ilse Aigner zu Gast
In Hunderdorf lässt es sich gut leben: Dies kann Bürgermeister Hans Hornberger, dem die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner weiter aufstrebenden 3270-Seelen-Gemeinde am Herzen liegt, in seiner Jahresbilanz 2013 resümieren. Er verweist dazu auf zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen sowie auf ein florierendes Vereinsleben. Im Rahmen des 8,3-Millionen-Euro-Haushalts, ein neuer Rekordetat, wurden rund vier Millionen bereitgestellt für viele Planungen und Investitionsmaßnahmen  zur Stärkung der örtlichen Infrastruktur. „Erfreulich war ein tatkräftiges und vertrauensvolles Arbeiten Hand in Hand mit Rat und Verwaltung, Pfarrei, Kindertagesstätte, Schule und Vereinen sowie vieler Bürger“, betonte der Rathauschef.

Die KLJB initiierte zusammen mit dem Musikverein heuer das traditionelle Maibaumaufstellen.

Januar: Der Bauauftrag für den Neubau der Trauerhalle wird vergeben. Das Team der Gemeindebibliothek bilanziert einen weiteren enormen 18-prozentigen Zuwachs bei 21 117 Entleihungen.
Im Februar wird der Bauauftrag für die Erschließung der Baugebietserweiterung Florianstraße vergeben mit 423 000 Euro. 23 Bauparzellen werden erschlossen.

4. August: Festakt und Segnung der neu gebauten Trauerhalle. (Foto: hp)

März: Der Bauauftrag für das umweltfreundliche, energieeffiziente Erdgas-Blockheizkraftwerk bei der Mittelschule zur Wärme- und Stromgewinnung in Höhe von 467000 Euro wird erteilt. Die Verwaltungsgemeinschaft verabschiedet den Haushalt mit 952 500 Euro. Der Bayerwaldverein feiert vereinsintern sein 45-jähriges Bestehen und ehrt insbesondere Werner Schwarzensteiner für seine 30-jährige Arbeit als Vorsitzender. Bei der FFW Steinburg wird Stefan Altmann zum Kommandanten gewählt und tritt die Nachfolge seines Vaters Wolfgang Altmann an. Die Schulverbandsversammlung beschließt den Schulhaushalt mit 865300 Euro (824000 Vorjahr).

Im Juli liefen die Arbeiten für ein energieeffizientes Blockheizkraftwerk auf Hochtouren; es ging gerade noch rechtzeitig zu Schulbeginn in Betrieb.

Anfang April wird das Leichenhaus am Friedhof abgerissen. Tage darauf beginnt der Neubau für die Trauerhalle. Das Ratsgremium stellt den Rekordhaushalt mit 8,3 Millionen Euro auf. Als Erste im Landkreis wird die E-Wald-Ladestation für Elektroautos am Bus- und Festplatz eröffnet.
Mai: 30 Kinder feiern mit Pfarrer Martin Müller Erstkommunion. Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg pflegt die Ortepartnerschaft und war zu Besuch bei den Steinburgern in Sachsen-Anhalt.

Mit der Deckenbauverstärkung bei der Straße Haselquanten—Starzenberg—Sandweg, wurde das interkommunale Sanierungsprojekt von Hunderdorf und Windberg abgeschlossen.

Im Juni trägt sich Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner am Volksfestsonntag ins Goldene Buch der Gemeinde ein und ist anschließend prominente Rednerin bei der Polit-Kundgebung im Festzelt. Die Oldtimerfreunde veranstalten eine Oldtimerschau. Aufgrund der erhöhten Anforderung der Trinkwasserverordnung werden die Sanierung der Trinkwasserinstallation im Schwimmbad und der Turnhalle und zugleich die Verbesserung des Brandschutzes vom Gemeinderat beauftragt mit rund 200000 Euro. Die KLJB engagiert sich stark bei der 72-Stunden-Aktion, wobei der Spielplatz am Sportgelände mit neuen Geräten zu einem Fitnessparcours umgestaltet wird. Die FFW Steinburg organisiert den Johanni-Kirta mit Oldtimertreffen. Mit Egon Höcherl findet die FFW Gaishausen einen neuen Vorsitzenden. Die Fußballer des SVH müssen zurück in die A-Klasse.

Kindergartenkinder machten als „Faschingsgeister“ das Hunderdorfer Rathaus unsicher.

Im Juli begeht der Frauenbund sein 45-Jähriges. Die Mittelschule verabschiedet 16 Absolventen, die alle erfolgreich den Mittlere-Reife-Abschluss absolvierten.
August: Der Gemeinderat befasst sich erstmals mit dem Planvorentwurf zur Neugestaltung des Umfeldes beim Schulzentrum unter Einbeziehung des vormaligen Drahynicz-Grundstücks.

Der Mühlhiaslmarkt im April und der Kirchweihmarkt im Oktober sind ein voller Erfolg mit gut 70 Standlern und einigen Tausend Besuchern.

Im September wird für das Hallenbad eine LED-Beleuchtung vergeben sowie der Bau des Regenrückhaltebeckens mit Ableitungskanal für das Oberflächenwasser von Starzenberg nach Breitfeld. Die junge Stockschützin Katharina Riepl vom EC Steinburg wird Dritte bei der deutschen Meisterschaft.

7. Juni: Farbenfroher Volksfestauszug mit dem neuen Festwirt Franz Wartner.

Oktober: Aufgrund des gestiegenen Bedarfes gibt der Gemeinderat grünes Licht für die Planung von weiteren Krippenplätzen. Adrian Sandbiller wird als Bayerns bester Metzger 2013 ausgezeichnet.
November: Mit einem Fest der „Ersten Flamme“ wird die örtliche Erdgasversorgung offiziell in Betrieb genommen. Der Gemeinderat leitet die Bauleitplanung für einen REWE-Markt an der Bahnhofstraße ein. Die FFW Hunderdorf nimmt den neuen Verkehrssicherungsanhänger in Betrieb.

Empfang von Bundesministerin Ilse Aigner.

Im Dezember beschließt der Gemeinderat das Förderverfahren für ein leistungsfähiges Breitbandnetz wie vorgesehen weiterzuführen. Zahlreiche Besucher stimmen sich beim Adventssingen mit verschiedenen Musik- und Gesangsgruppen in der Pfarrkirche auf die „staade Zeit“ ein. Übers Jahr sind die zahlreichen Aktivitäten der Ortsvereine Garant für ein aktives Vereins- und Gemeindeleben. Der Rewe-Markt schließt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.2013


Einsatz für Streethockeyplatz
Die Junge Union (JU) Hunderdorf machte es sich vor kurzem zur Aufgabe, den mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen Streethockeyplatz auf dem Gelände des Sportplatzes in Hunderdorf wieder auf Vordermann zu bringen. Den Platzbereich auf der Sommerstock- Asphaltbahn hat die EC-Abteilung des SVH für die Jugendlichen zur Verfügung gestellt. Von JU-Mitglieder wurde gemeinsam mit Hockey- Spielern das mittlerweile in den Platz eingewachsene Laub entfernt und eine Bande als Spielbegrenzung eingezogen. Die dabei entstandenen Kosten in Höhe von über 300 Euro wurden von der Jungen Union übernommen, um wieder ein gepflegtes Hockeyspielen in Hunderdorf zu ermöglichen. Die Junge Union Hunderdorf sieht sich nach den Worten ihres Vorsitzenden Christoph Leidl seit jeher als Jugendorganisation in der Gemeinde Hmnderdorf, die sich gerade auch für die Interessen Jugendlicher einsetzt, um diesen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu er- möglichen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. – Bild: Arbeitseinsatz beim Streethockeyplatz. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2013


Liste einstimmig beschlossen
FWG nominierte die Gemeinderatskandidaten
Hunderdorf.
(jf) Vorsitzender Claus Iturralde-Bluhme konnte am Mittwoch im „Steinburger Hof“ 16 Frauen und Männer verkünden, die ihre Bereitschaft erklärt haben, für den Hunderdorf er Gemeinderat zu kandidieren. Die Bewerber für die Kandidatenliste der Freien Wählergemeinschaft Hunderdorf -Steinburg-Gaishausen stellten sich vor. Danach hatte jede der 16 Personen die Möglichkeit, auf den ausgeteilten Zetteln seinen „Wunschplatz“ kundzutun. Demnach verlief die Reihung für die Kandidatenliste zügig und ohne irgendwelche Verstimmungen. Es ergab sich – einstimmig – folgendes Ergebnis: 1. Claus Iturralde-Bluhme, Hunderdorf; 2. Markus Feldmeier, Steinburg; 3. Josef Zollner, Hunderdorf; 4. Karl Wanninger, Hoch; 5. Iris Hartmann, Hunderdorf; 6. Udo Englmeier, Hunderdorf; 7. Dominik Peschke, Hunderdorf; 8. Gabriele Höcherl, Hunderdorf; 9. Daniel Arnds, Steinburg; 10. Johann Häusler, Hofdorf; 11. Andreas Bayer, Au vorm Wald; 12. Albert Kuffner, Hunderdorf; 13. Norbert Spranger, Grabmühl; 14. Egon Höcherl, Ehren; 15. Josef Helmbrecht, Hunderdorf, Johannes Fuchs, Steinburg. Ebenso einstimmig wurden Marianne Klar, Hunderdorf, und Max Höcherl, Grub, als Ersatzkandidaten gewählt.
Vorsitzender Iturralde-Bluhme verbarg seine Freude nicht darüber, dass die FWG-Liste alle Gemeindeteile, eine breit gestreute Altersstruktur und die gängigsten Berufssparten widerspiegelt. „Mit dieser Mannschaft ist das Ziel, vier plus x Mandate zu erreichen, nicht zu hoch gegriffen“, richtete er den Blick auf die Kommunalwahlen am 16. März.
Der SPD-Bürgermeisterkandidat, Roland Peschke, gratulierte der FWG zu dieser ausgewogenen Liste und warb für eine Listenverbindung, im Zusammenhang mit der Reststimmenzuteilung. Niederwinklings Bürgermeister und FW-Kreisrat Ludwig Waas erläuterte in seinem kurzen Referat zwei Themenschwerpunkte zur Landkreispolitik. Die CSU hat im Kreistag mit nur einem Mandat – die absolute Stimmenmehrheit, was sie auch weidlich ausnütze. So werden wichtige Eingaben der weiteren Fraktionen abgeschmettert, verzögert oder nach geraumer Zeit als ihre eigenen auf die Agenda gesetzt. Dies sollte im Hunderdorfer Gemeinderat vermieden werden durch eine tatkräftige und innovative Wahlvorbereitungsarbeit. Außerdem seien beim Thema „Regionalförderung“, die von Brüssel gekürzt worden war, im Landkreis zu wenig Proteste gezeigt worden.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2013


Musik von Bach und Händel
Windberg: Weihnachtskonzert mit „Blechissimo“

(ws). In der Klosterkirche Windberg findet am Donnerstag, 26. Dezember, um 16 Uhr ein Weihnachtskonzert des

„Blechissimo“ geben in Windberg ein Weihnachtskonzert.

Blechbläserensembles „Blechissimo“ statt. Die sechs Musiker aus Metten und Umgebung blieben auch nach der Ausbildung im Schülerorchester Kalliope des Sankt-Michael-Gymnasiums Metten der Blasmusik treu und gründeten vor elf Jahren ihre eigene Bläserformation. Neben bayerisch-böhmischer Musik legen sie ebenso viel Wert auf klassische Arrangements. Am 2. Weihnachtsfeiertag kommen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Josef Haydn, Georg Friedrich Händel und Henry Purcell sowie verschiedenste Bearbeitungen traditioneller Weihnachtslieder zur Aufführung. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, Spenden werden gerne angenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2013


Befreiung von der Kleineinleiterabgabe
Windberg.
(xk) Für die Befreiung von der Kleineinleiterabgabe ist die ordnungsgemäße Wartung der Kleinkläranlage und die Fäkalschlammentsorgung nachzuweisen. Soweit die Abfuhrbescheinigungen beziehungsweise Wartungsprotokolle für 2013 noch nicht vorgelegt wurden, sind diese der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf bis 31. Dezember vorzulegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2013


Gebührensatzung für Bücherei geändert
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat Hunderdorf hat in der Sitzung vom 12. Dezember eine erste Änderungssatzung der Gebührensatzung für die Gemeindebibliothek Hunderdorf – Neukirchen – Windberg beschlossen. Die Änderungssatzung tritt am 1. Januar in Kraft. Sie liegt im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft in Hunderdorf, Zimmer 4, öffentlich zur Einsichtnahme während der allgemeinen Dienststunden aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2013


Wertstoffhof offen
Hunderdorf.
(ta) Der Wertstoffhof Hunderdorf ist statt Mittwoch, 25. Dezember, bereits am Montag, 23. Dezember, von 13 bis 15.30 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.2013


Neujahrsanblasen des Musikvereins
Hunderdorf.
Der Musikverein Hunderdorf lässt Brauchtum aufleben. Die Musikanten der Blaskapelle Hunderdorf sind wieder unterwegs in Hunderdorf und den umliegenden Ortsteilen zum „Neujahr anblasen“. Bereits ab Freitag, 27. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 29. Dezember, ziehen die jungen und übers Jahr stets engagierten Blasmusikerinnen und -musiker durch die Gemeinde. Heuer sind wiederum zwei Bläsergruppen mit jeweils rund fünf Spielern unterwegs, die zu den Häusern gehen und mit Blasmusikklängen das neue Jahr begrüßen. Vor jeder Tür bringen sie ein schmissiges Ständchen zu Gehör und wünschen der Bevölkerung mit musikalischen Klängen ein „gutes neues Jahr“. So mancher Musikfreund lässt sich noch eigens ein Extra-Stückl drauf spielen. – Bild: Die Hunderdorfer Blasmusikanten gehen zum Neujahranblasen von Haus zu Haus. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.2013


Ein Mensch, den wir liebten, ist nicht mehr da.
Aber er ist überall, wo wir sind und seiner gedenken.
Augustinus

Hans Müller
* 11. April 1925
+ 24. Dezember 2013
Hunderdorf, den 27. Dezember 2013
In stiller Trauer:
Juliane Müller
im Namen der Kinder und Geschwister
Aussegnung mit anschließendem Sterberosenkranz heute, Freitag, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche Windberg. Trauergottesdienst am Samstag, den 28. Dezember 2013, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Windberg, anschließende Beisetzung im engsten Familienkreis.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.2013



„Die Tiere würden fressen, was sie nicht sollten“
Josef Sporrer hat seinen eigenen Weg, den Verbissschaden in seinem Wald gering zu halten
Straubing-Bogen.
Eine ganz besondere Art, den Waldtieren im Winter die Futtersuche zu erleichtern, betreibt Josef Sporrer aus Loitzendorf, Jagdvorsteher der dortigen Jagdgenossenschaft. In seinen Waldstücken lässt er gefällte Bäume oder abgeschnittene Äste verteilt liegen — am Besten in größeren Haufen, damit sie aus dem Schnee herausragen. Das Ergebnis: Die Verbissschäden durch Rehe und Hasen, die nun ausreichend Futter finden, werden vermindert.

So sehen die Äste nach dem Winter aus. Rundherum wurden sie von den Waldtieren angebissen.

Gerade jetzt sei die richtige Zeit für die Vorbereitungen. Am Besten noch, bevor Schnee liegt, denn dann werde die Arbeit im Wald schwierig. „Die Rehe und Hasen würden ohne diese zusätzliche Futterquelle nicht verhungern“, sagt der 71-jährige Jagdvorsteher , „aber sie würden fressen, was sie nicht sollten“. Nämlich die Rinde von gesunden Bäumen. Josef Sporrer weiß selbst, dass er auf diese Weise den Verbiss durch die Tiere in seinem Wald nicht ganz verhindern kann, aber er kann ihn zumindest vermindern.
Dass die Waldtiere den von Josef Sporrer gedeckten Tisch auch gerne annehmen, kann man beim Spazierengehen durch seine Waldstücke erkennen. Bereits jetzt haben sie das Angebot in Anspruch genommen. Die Spuren seien momentan noch ziemlich

Im ganzen Wald verteilt lässt Josef Sporrer im Winter Äste und Bäume als Nahrung für Rehe und Hasen liegen.

gering, aber „ein Anfang ist gemacht“, meint der leidenschaftliche Forstwirt. Die Rehe bevorzugen dabei die Spitzen der Äste. „Bei ihnen ist es mehr ein Rupfen“, erklärt Josef Sporrer – das liegt an deren Zahnstellung. Hasen dagegen knabbern die Rinden an. Aber nur von oben, die Unterseite erwischen sie nicht. Deshalb empfiehlt der Jagdvorsteher, die Äste regelmäßig umzudrehen.
Rehe und Hasen sind Feinschmecker
Generell seien Rehe und Hasen sehr wählerisch, was die Nahrung betrifft. „Manchmal bricht Damwild aus Gehegen aus. Das frisst alles. Aber Rehe und Hasen sind richtige Feinschmecker“, erklärt Josef Sporrer. Diese Wildarten bevorzugen Obsthölzer wie beispielsweise von Apfel, Kirsche oder Birne. Auch Espen, Buchen oder Birken fressen sie gerne. Bei Nadelbäumen bevorzugen sie Tannen. „Das Letzte, das ein Reh anbeißt, ist die Fichte“, sagt der 71-Jährige. Der Grund, weshalb die Tiere im Winter an die Rinde gehen, liegt darin, dass sie Flüssigkeit benötigen. Da sie nicht trinken können, holen sie sich diese eben aus der Rinde. Deshalb ist für den Waldbauern klar, dass man mit der falschen Fütterung den Verbissschaden sogar vermehren kann. „Kraftfutter ist Gift“, erklärt er. Es ist einfach zu trocken. Besser sollten die Tiere mit Nassfutter versorgt werden. Maissilage etwa würde sich anbieten. Denn wenn das Futter zu trocken ist, brauchen die Tiere wieder Flüssigkeit.

Josef Sporrer zeigt, dass bereits erste Tiere an der Futterquelle waren. (Fotos: kh/privat)

Nicht zu viel von den Jägern verlangen
Für die Fütterung der Tiere sind die Jäger zuständig. Diese könnten bei Verbissschäden auch haften, da sie diesen durch die richtige Fütterung und Abschuss möglichst gering halten müssten. Aber Josef Sporrer findet, dass man nicht zu viel von den Jägern verlangen sollte. Er möchte im Einklang mit ihnen leben und miteinander Lösungen finden, wie man den Verbiss vermindern kann. Deshalb hilft der 71-Jährige auch auf seine Art bei der Fütterung. Davon würden alle profitieren – die Waldbesitzer, weil sie weniger Schaden haben, die Tiere, weil sie genug zu fressen finden, und die Jäger, weil sie weniger Probleme wegen der Schäden und deshalb Freude an ihrer Arbeit haben Josef Niemeier, Vorsitzender der Kreisgruppe Bogen im Bayerischen Jagdverband, findet es gut, was Josef Sporrer macht. Er würde es auch befürworten, wenn sich

Um derartige Verbissschäden zu verhindern, sorgt Josef Sporrer für eine zusätzliche Futterquelle für die Tiere.

Waldbauern, die Obstbäume haben, dem anschließen würden. Aber darin sieht er das Problem: „Solche Bäume hat kaum jemand. Und wenn man ihnen eine Fichte hinlegt, bringt es nichts, weil sie die nicht mögen.“ Eine andere Möglichkeit, den Tieren die Futtersuche zu erleichtern, sieht er darin, innerhalb des Waldes Flächen mit Fruchtsaaten für die Wi nteräsung anzusäen. Jedoch sei der Schaden durch Wildtiere zurückgegangen. Aufgrund der Vegetationsgutachten habe sich in den vergangenen drei Jahrzehnten der jährliche Abschuss erhöht. Josef Niemeier bedauert: „Die Zahl der Rehe ist dramatisch weniger als noch vor ein paar Jahren.“ Er befürchtet sogar, dass es in ein paar Jahren so wenig Rehe geben wird, dass es schwer wird, im Wald eines zu entdecken. Wildhasen und Fasane  seien bereits am Aussterben. Was heuer noch erschwerend hinzu kommt: Im Frühjahr, wenn die Rehe ihre Jungen bekommen, war es sehr kalt. „Etwa 30 Prozent des Nachwuchses hat nicht überlebt“, so der Jäger. Deshalb ist es für ihn auch unverständlich, dass der Staatsforst fordert, dass der Abschuss immer noch weiter erhöht werden soll.
Freizeitsportler scheuchen Waldtiere auf
Zumal nicht nur die Tiere an den Verbissschäden schuld sind. Seiner Meinung nach tragen auch die Menschen einen großen Teil dazu bei. Und zwar mit der Vielfalt an Freizeitbeschäftigungen im Wald, die es mittlerweile gibt. „Im Winter brauchen die Rehe Ruhe und sie fahren ihre Körpertemperatur herunter“, erklärt Josef Niemeier. Wenn aber nun Schneeschuhwanderer, Reiter oder auch freilaufende Hunde, oftmals außerhalb der Wege, durch den Wald laufen, werden die Tiere aufgescheucht und sprengen durch den Wald. Zum einen bestehe dann die Gefahr, dass sie auf die Straße laufen und mit einem Auto kollidieren. Zum anderen verlieren sie dabei ihre Körperreserven, so dass sie mehr Nahrung brauchen. Sprich, sie fressen Bäume an. Josef Niemeier: „Es ist kein Wunder, wenn an den wenigen Rückzugsorten, die sich dann noch bieten, vermehrt Verbissschäden auftreten.“ -kh-
Quelle: Bogener Zeitung, 28.12.2013


Hunderdorf. KuSK: Heute, Samstag, 10 Uhr, Trauergottesdienst für Hans Müller, Windberg. Treffen 9,30 Uhr, Gasthof Baier-Edbauer (in Uniform).
Quelle: Bogener Zeitung, 28.12.2013


Hunderdorf. SPD: Heute, Samstag, Beerdigung von Hans Müller. Treffen 10 Uhr, Pfarrkirche Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.12.2013

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