„Ein großer Pluspunkt für den Schulstandort“
Hunderdorfer Hallenbad wird saniert – Generationen haben dort Schwimmen gelernt

Bürgermeister Hans Hornberger hat im Hunderdorfer Hallenbad das Schwimmen gelernt und der Hunderdorfer Geschäftsleiter Hans Pollmann auch. Seit Inbetriebnahme 1974 haben‘ dort schon viele Schülerjahrgänge ihre ersten Schwimmversuche gemacht. Doch Fliesen, Leitungen und Technik sind trotz regelmäßiger Reparaturen in die Jahre gekommen. Bürgermeister und Gemeinderat haben sich geschlossen für eine 1,35 Millionen Euro teure Generalsanierung ausgesprochen, damit noch viele weitere Generationen dort Schwimmen lernen können. „Das Hallenbad mit dem Lehrschwimmbecken ist natürlich auch ein großer Pluspunkt für den Schulstandort Hunderdorf“, betont Hornberger.
Warum muss das Hallenbad saniert werden?
Hans Hornberger: Das bestehende Hallenschwimmbad mit Lehrschwimmbecken wurde in den Siebzigerjahren gebaut. Danach ist es mehrfach saniert worden, aber immer nur mit kleineren Maßnahmen. Nach so vielen Jahren wird jetzt eine Generalsanierung fällig. Daher haben wir zur Modernisierung der Anlage, Erneuerung des Leitungssystems und Erfüllung der räumlichen Gegebenheiten jetzt ein ganzheitliches Konzept für die Generalsanierung beschlossen.
Aus welchem Grund?
Hornberger: Es ging dem Gemeinderat und mir darum, den Betrieb des Schwimmbades mit dem Lehrschwimmbecken weiter zu sichern. Es soll auch in Zukunft für die Grund- und Mittelschule Hunderdorf, die umliegenden Gemeinden, den Vereinen und Privatleuten zur Verfügung stehen. Das Bad wird besonders von den Schülern genutzt – und das ist gut so, denn man liest ja oft, dass immer weniger Kinder Schwimmen lernen.

Was ist geplant?
Hornberger: Viel. Um mal eine Auswahl zu nennen: Die Schwimmbecken werden erneuert, ebenso die Wandvertäfelung im Schwimmbad und die Bodenbeläge. Die Wasch- und Umkleideräume werden neu gefliest und die Bodenabläufe im Schwimmbadbereich müssen ausgebaut werden. Komplett erneuert werden die Lüftungstechnik und die Gebäudeleittechnik. Auch die Schwimmbadtechnik wird neu gemacht inklusive der kompletten Entwässerung.
1,35 Millionen Euro ist nicht gerade wenig Geld. Warum hat sich der Gemeinderat für die Badsanierung ausgesprochen?
Hornberger: Die Gemeinde Hunderdorf und der Schulverband Hunderdorf sehen die Erhaltung und die weitere Zurverfügungstellung des Hallenbades mit seinem Lehrschwimmbecken als wichtige Aufgabe an. Auch, wenn das zugegebenermaßen viel Geld kostet. Aber wie gesagt, Kinder und Jugendliche sollen auch in Zukunft Schwimmen lernen können. Daneben ist das Bad aber auch eine Sportmöglichkeit und eine Freizeiteinrichtung. Die Einrichtung stellt auch einen wichtigen Standortfaktor für die Grund- und Mittelschule dar, gibt es doch im Landkreis Straubing-Bogen nur noch vereinzelt Hallenbäder.
Wie war das im Gemeinderat, gab es auch Gegner?
Hornberger: Erfreulicher Weise wurden alle Gemeinderatsentscheidungen zur Durchführung der Generalsanierung bislang einstimmig beschlossen.
Seit wann gibt es das Bad eigentlich?
Hornberger: Die Inbetriebnahme des Hallenbads mit Lehrschwimmbecken erfolgte im Jahre 1974.
Für wie lange hält so eine Sanierung?
Hornberger: Grundsätzlich sollte davon ausgegangen werden können, dass mit der durchgeführten Generalsanierung das Bad und die Sanitäreinrichtungen wieder weitere gut 40 Jahre auf dem baulich und technischen Stand sein sollten.
Woher wissen Sie das?
Hornberger: Die Gemeinde hat beim Forschungszentrum Jülich einen Förderantrag für ein Klimaschutz-Förderprogramm eingereicht. Dabei musste die klimatische und energetische Effizienzverbesserung dargestellt werden. Hieraus würde sich eine errechnete CO-Einsparung von 597 Tonnen auf die Amortisationsdauer der Lüftungsanlage ergeben. Auch die Energie Südbayern hat im Rahmen ihrer Unterstützung von Klimaschutzprojekten die Maßnahme positiv beurteilt und einen finanziellen Beitrag geleistet. Daraus und aus weiteren Kriterien ergibt sich, wann voraussichtlich die nächste Sanierung fällig ist.
Und wann geht es mit der aktuellen Sanierung los?
Hornberger: Aktuell ist vorgesehen, dass Ausschreibungen der ersten Gewerke der Generalsanierung im April 2017 erfolgen können. Mit dem Beginn der ersten Bauarbeiten, wie dem Ausbau der Einrichtungen und dem Rückbau des Bestandes in bautechnischer und technischer Hinsicht, könnte dann in den Sommerferien begonnen werden. Voraussetzung ist natürlich, dass die Ausschreibung erfolgreich ist. Es ist derzeit nicht leicht, Handwerker zu finden, viele Betriebe sind ausgebucht.
Wann ist die Fertigstellung geplant?
Hornberger: Nach derzeitigem Sachstand gehen wir davon aus, dass die Sanierung in den Sommerferien 2018 abgeschlossen werden kann. Wir hoffen, dass das Hallenbad mit Lehrschwimmbecken zum Schuljahresbeginn 2018/2019 den Schülern und der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stehen wird.
Interview: Patriecia Burgmayer
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.2017
Hunderdorf. Oldtimerfreunde: Freitag, 10.3., 19.30 Uhr, Oldtimerstammtisch, Gasthaus Plötz, Großlintach; weitere Vereinstermine siehe www.oldtimerfreunde-hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.2017
Hunderdorf. Musikverein: Samstag, 4.3., 19.30 Uhr, Starkbierfest mit der Blaskapelle Hunderdorf und Bockstechen (für die gesamte Bevölkerung) Steinburger Hof.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.2017
Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Heute, Aschermittwoch, 11 Uhr, Kleinkindergottesdienst; 14.30 Uhr Wortgottesdienst für Schulkinder; 19 Uhr Messe jeweils mit Aschenauflegung.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.2017
Hunderdorf. Trachtenverein: Samstag, 11.3., 19.30 Uhr, Schafkopfturnier für alle Schafkopffreunde, Gasthaus Plötz, Großlintach. (Auskünfte unter Tel. 09422/807444).
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.2017
Starkbierfest mit Fastenpredigt
Großlintach. (xk) Am Sonntag, 12. März, ist ab 11 Uhr Starkbierfest im Gasthaus Plötz, Großlintach. Mit dem Starkbieranstich, den stellvertretender Landrat Franz Xaver Eckl vornimmt, wird das Fest offiziell eröffnet. Die Blasmusikanten „De Andern“ sorgen für eine zünftige musikalische Unterhaltung. Die Besucher können sich zudem über die fröhlich-heitere Fastenpredigt von „Pater Roberto Cazzanello“ in der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr freuen. Auch für einen deftigen Mittagstisch ist gesorgt. Tischreservierungen sind erwünscht unter Tel. 09422/1342.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.03.2017
„Jona und der Walfisch“ in der Kinderkirche
Windberg. (esch) Einen kindgerecht gestalteten Wortgottesdienst bietet die Windberger Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt am Sonntag, 12. März, um 9 Uhr an. Die Kinder treffen sich dazu ab 8.45 Uhr im Bürgersaal des Amtshauses vor der Sakristei, um sich dann in einem separaten Raum unter Leitung von Claudia Heininger und Silvia Fahl mit der Bibelgeschichte „Jona und der Walfisch“ zu beschäftigen.
Willkommen sind alle Kinder von vier Jahren bis einschließlich der dritten Klasse. Zu einem späteren Zeitpunkt ziehen sie in die parallel zur Kinderkirche stattfindende Gemeindemessfeier ein, um den Gottesdienst gemeinsam mit ihren Eltern abzuschließen. Damit die Kleinen die Lieder im Gottesdienst mitsingen können, findet für sie am Freitag, 10. März, 18 Uhr, zur Probe ein Singtreff im Katharinenhaus neben dem Torbogen statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.03.2017
Freundeskreis der Abtei trifft sich
Windberg. (dw) Am Dienstag, 14. März, findet die Jahresversammlung des Freundeskreises der Abtei Windberg statt. Nach einer Vesper um 18.15 Uhr in der Sakristei des Klosters beginnt die Veranstaltung um 19 Uhr im Saal der Jugendbildungsstätte. Auf der Tagesordnung stehen verschiedene Berichte. Abt Hermann Josef Kugler informiert über Ereignisse aus dem Klosterleben. Vorgestellt wird auch das Programm der geplanten Freundeskreisfahrt nach Magdeburg. Abschließend treffen sich alle Teilnehmer zu einer Gesprächsrunde im Bierstüberl.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.03.2017
Kein größerer Einsatz für die Wehr
Viele Aktivitäten prägten das Vereinsjahr — Leistungsabzeichen geplant
Au vorm Wald. (hb) Am Samstag fand im Vereinslokal Freudenstein die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald statt. Zunächst blickte Vorsitzender Markus Freudenstein auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Im Anschluss nahm er mit Kommandant Robert Hornberger ein Neumitglied in die Wehr auf. Somit beträgt die Mitgliederzahl 125 Personen.
In Vertretung des 1. Kommandanten der Wehr, Robert Hornberger, berichtete der 2. Kommandant Josef Schießl von zahlreichen Übungen. Diese sind laut Schießl „elementar wichtig“, um im Ernstfall zielgerichtet und effektiv helfen zu können. Besonders hob der Wehrführer die überörtliche Übung im Hinblick auf die Einführung des Digitalfunks hervor. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu sechs Einsätzen mit insgesamt 49 Einsatzstunden gerufen. Im abgelaufenen Berichtsjahr wurden durch die Gemeinde eine Wärmebildkamera sowie ein Nass-Sauger beschafft. Im laufenden Jahr ist neben zahlreichen Ausbildungen auch wieder das Ablegen des Leistungsabzeichens geplant. Zudem soll ein Feuerwehrler auf den Gruppenführerlehrgang gesandt werden. Abschließend bedankte sich der Sprecher, mahnte aber gleichzeitig die Aktiven, mit dem gleichen Eifer und Einsatz den Dienst zu versehen.
Der Atemschutzbeauftragte der Wehr, Christian Handwerker, konnte seiner Atemschutztruppe ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. Die erforderlichen Übungseinheiten wurden zuverlässig absolviert. Insgesamt versehen 16 Kameraden den Atemschutzdienst. Jugendwart Michael Kronfeldner konnte von einer motivierten Jugendgruppe berichten. In insgesamt 10 Ausbildungen wurden die Jungs und Mädl auf den aktiven Dienst vorbereitet. Sein Dank galt allen, die ihn bei‘ den Ausbildungen unterstützen. Auch im laufenden Jahr ist neben den internen Ausbildungen wieder die modulare Truppmannausbildung vorgesehen.
Kassier Hans Hornberger erörterte in seinem Kassenbericht die wichtigsten Ein- und Ausgaben. Er konnte einem positiven Kassenstand vermelden.
Bürgermeister Hans Hornberger hob besonders den hohen Wert der Zusammenarbeit innerhalb der Gemeindewehren hervor. Nur im Verbund, so der Gemeindechef, lassen sich die vielfältigen Aufgaben und Einsatzgebiete optimal abdecken. Er übermittelte den Dank der gesamten. Verwaltung und belegte mit eindrucksvollem Zahlenmaterial, dass die Gemeinde bereit ist, für den Unterhalt der Gemeindewehren jedes Jahr eine große Summe im Haushalt bereitzustellen. Abschließend hob er besonders die gute Ausbildung und Jugendarbeit bei der Auinger Wehr hervor.
Im letzten Tagesordnungspunkt wurden die Termine für das kommende Vereinsjahr vorgestellt und einige Anregungen aus der Versammlung besprochen. So wurde der Zweitagesausflug nach Würzburg der Versammlung im Detail vorgestellt. Mit einem gemütlichen Beisammensein fand die Versammlung ihren Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.03.2017
Frühlingskonzert und Kunstausstellung
Oberalteich: Schulorchester spielt eine Bearbeitung der „Zauberflöte“

Am Donnerstag, 6. April, findet im Kulturforum Bogen-Oberalteich das Frühlingskonzert des Veit-Höser-Gymnasiums unter der Leitung von Doris Köppel statt. Veranstalter ist der Förderverein für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich. Das Hauptwerk des Abends wird eine Bearbeitung der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart für Schulorchester sein. Die bekanntesten Stücke dieser Oper werden durch Erzählungen zum Inhalt verbunden. Nach der Pause gibt es wieder eine bunte Auswahl moderner Stücke zu hören, darunter auch Gesangsbeiträge des Unterstufenchors unter der Leitung von Miriam Liebl. Die Zusammenarbeit mit der Fachschaft Kunst zeigt sich in der gleichzeitig stattfindenden Ausstellung von Schülerarbeiten und den Projektionen von Bildern zur Musik. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden für das Schulorchester sind willkommen. (erö)
Quelle: Bogener Zeitung, 07.03.2017
Freundeskreis der Abtei trifft sich
Windberg. (dw) Am Dienstag, 14. März, findet die Jahresversammlung des Freundeskreises der Abtei Windberg statt. Nach einer Vesper um 18.15 Uhr in der Sakristei des Klosters beginnt die Veranstaltung um 19 Uhr im Saal der Jugendbildungsstätte. Nach dem Jahresbericht des Vorsitzenden und dem Finanzbericht von Schatzmeister Karl Bauer stellt Abt Hermann Josef Kugler Ereignisse aus dem Klosterleben – seiner Mitbrüder vor. Vorgestellt wird auch das Programm der vom 6. bis 8. Oktober geplanten Freundeskreisfahrt nach Magdeburg. Pater Felix Bibl und Franz Xaver Geiger, beide leiten die Jugendbildungsstätte, geben in dem Vortrag „Mit jungen Menschen unterwegs“ Einblicke in ihre Bildungsarbeit. Abschließend treffen sich alle Teilnehmer zu einer Gesprächsrunde im Bierstüberl.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.03.2017
MMC-Jahreskonvent mit Vortrag
Windberg. (esch) „Amoris Laetitia“, das nachsynodale Apostolische Schreiben von Papst Franziskus „über die Liebe in der Familie“ steht auf der Tagesordnung im Vortragsteil des diesjährigen Pfarrkonventes der Marianischen Männerkongregation (MMC) Windberg. Als Referent konnte dazu der Diplomtheologe Josef Kratschmann, Pastoralreferent in der diözesanen „Arbeitsstelle Ehe und Familie“ des Bistums Regensburg, gewonnen werden. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellt er die Frage „Was und warum schreibt Papst Franziskus so zu Ehe und Familie?“ Der öffentliche Vortrag findet im Gasthaus Hüttinger am Samstag, 11. März, 18 Uhr, statt.
Dazu sind alle an der Thematik „Ehe-Familie-wiederverheiratete Geschiedene“ Interessierten willkommen. Zuvor treffen sich die Sodalen im Bürgersaal des Amtshauses um 17 Uhr zur Teilnahme am Vorabendgottesdienst, bei dem der verstorbenen Mitglieder gedacht wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.03.2017
Bockstechen und Blasmusik
Starkbierfest des Musikvereins — 3. Bürgermeister Max Höcherl zapfte an
Hunderdorf. (xk) „Do is so schee“, resümierte nicht nur der stellvertretende Landrat Franz Xaver Eckl, sondern das war auch die einhellige Meinung der vielen Besucher beim achten Starkbierfest des Musikvereins Hunderdorf am Samstagabend im Steinburger Hof. Schneidige bayerisch-böhmische Blasmusik, Bockstechen und Witze sorgten für Frohsinn und Heiterkeit im voll besetzten Festsaal. Das Publikum genoss das kurzweilige Programm.

Den Auftakt zum Starkbierfest gab die gut 20-köpfige Blaskapelle Hunderdorf. Angeführt von Kapellmeister Lothar Klein, zogen die Blasmusiker unter Marschklängen mit Schirmherrn 3. Bürgermeister Max Höcherl und Festwirt Stephan Weckmann in den Festsaal ein. Dem stellvertretenden Bürgermeister war es sodann vorbehalten, den traditionellen Starkbieranstich vorzunehmen und mit dem obligatorischen Ausspruch „Ozapft is“ die Festlichkeit offiziell zu eröffnen. In seiner Eigenschaft als Musikvereinsvorsitzender zeigte sich Dirigent Lothar Klein erfreut über die große Besucherresonanz. Schirmherr Höcherl entbot allen Ehrengästen und Besuchern ein herzliches Willkommen und freute sich dabei auch über die zahlreichen Vereinsabordnungen beim achten Starkbierfest, das nun schon zum Gemeindeleben gehöre. Der stellvertretende Gemeindechef würdigte den Musikverein mit Lothar Klein an der Spitze für die Festorganisation und wünschte einen frohen Festverlauf bei einer „gscheidn Musi und Starkbier“.
Polka, Marsch und Landler
Die Blaskapelle Hunderdorf, die mit Kapellmeister Lothar Klein eine beachtliche musikalische Entwicklung genommen hat, bot den ganzen Abend Blasmusik vom Feinsten. Zünftig aufgespielt wurde mit bayerisch-böhmischen Blasmusikklängen wie Polka, Marsch und Landler, darunter der „Böhmische Traum“, „Heit gibt’s a Rehragout“, „Der alte Jäger“, „Böhmischer Wind“ und auch recht treffend zum Starkbierfest die „Bayerische Bierpolka“. Die feschen Blasmusiker waren so richtig in ihrem Element, zeigten sich mit stimmiger Spielfreude von ihrer besten Seite und sorgten so für gute Stimmung.
Das Publikum hatte seine Freude an dem zum fünften Mal durchgeführten Bockstechen, an dem sich die Besucher recht zahlreich beteiligten. Es war bei Weitem nicht so einfach, mit der aufgesetzten „Schafbock-Vollmaske“ blindlings mit der Lanze in die Mitte der Zielscheibe zu treffen. Die besten Bockstecher verzeichneten 25, 24 und 22 Punkte bei drei Versuchen und gewannen Gutscheine. Zwischendurch hatte zweiter Musikvereinsvorsitzender Christian Michl das Publikum animiert, Witze vorzutragen, die ebenso für Heiterkeit sorgten. So resümierte auch der stellvertretende Landrat Eckl im Verlauf des Abends: „Der Klangkörper ist einmalig. Ich komme gerne wieder, weils do so schee is.“
Ausgelassene Stimmung
„Gut essen und trinken“ bei Blasmusik, dafür sorgten auch das Starkbier und die vielfältigen Schmankerl aus der Festwirtsküche. Mit viel Zwischen- und Schlussapplaus wurden die Hunderdorfer Blasmusikanten bedacht, was unterstreicht, dass der heurige Programmverlauf bei ausgelassener Stimmung so recht den Erwartungen des Publikums entsprach.
Kapellmeister Lothar Klein verwies auf ein weiteres Musikevent: Am Volksfestsonntag, 11. Juni, feiern die jetzige Blaskapelle Hunderdorf ihr 20-jähriges und der Musikverein sein 35-jähriges Bestehen. Verbunden damit ist weiterhin das Jubiläum der 30-jährigen Gemeindepartnerschaft Hunderdorf mit Sankt Johann am Wimberg (Oberösterreich).
Quelle: Bogener Zeitung, 07.03.2017
Infostand ist geplant
Politischer Jahresauftakt des SPD-Ortsvereins
Hunderdorf. (sd) Zum Jahresauftakt trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hunderdorf im Gasthof Deschl in Hofdorf zur ersten Mitgliederversammlung des Jahres. Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und Vorsitzende des Ortsvereins Hunderdorf, Stefan Diewald, freute sich über die zahlreichen Teilnehmer. Die Themen des Abends waren die Termine im bevorstehenden Wahljahr sowie Aktuelles aus dem Gemeinderat, dem Kreisverband und der Bundes- und Landespolitik.
Der SPD-Ortsverein wird mit einem Infostand am Htmderdorfer Mühlhiaslmarkt teilnehmen. Des Weiteren ist eine Messe für verstorbene Mitglieder geplant. Im Jahr 2017 sind wieder die turnusmäßigen Wahlen des SPD-Ortsvereins fällig. Wegen der Bundestagswahl werden die weiteren Termine in Abstimmung mit dem Unterbezirks- und Kreisverband festgelegt. Der Jahresabschluss Ende November gilt aber bereits als sicher.
Aktuelle Themen aus der Gemeinde und dem Gemeinderat waren unter anderem die Hallenbad- und Toilettensanierung in der Mittelschule Hunderdorf sowie die Sanierung des Dachstuhles der Kirche in Hofdorf. Auch eine mögliche Nutzungsänderung des ehemaligen Rewe-Gebäudes in Hunderdorf wurde thematisiert. Die SPD-Gemeinderäte hoffen, dass die notwendigen Straßensanierungen im Gemeindebereich in diesem Jahr angepackt werden können.
In seiner Funktion als stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender informierte Stefan Diewald die Mitglieder über die Situation im Kreisverband. Er konnte von gelungenen, Veranstaltungen und Aktionen der Kreis-SPD wie dem Frühjahrs- und Herbstempfang und dem offenen Stockturnier berichten. Die Kreiskonferenz mit Neuwahlen am 11. März in Rain und der Frühjahrsempfang am 2. April in Parkstetten stehen als Nächstes auf dem Programm. Auf Landesebene war die Neuwahl des SPD-Landesvorsitzenden das vordergründige Thema bei der Mitgliederversammlung. Dazu ist eine Vorstellungskonferenz der Kandidaten am 7. .April in Landau an der Isar angesetzt.
Nachdem man viele weitere aktuelle Themen wie die Pkw-Maut besprochen hatte, kam man nochmals auf den Bundestagswahlkampf und den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zu sprechen. So berichteten die Teilnehmer aus dem Hunderdorfer SPD-Ortsverein über die überwältigenden Eindrücke am Politischen Aschermittwoch in Vilshofen. Man ist sich einig, dass man nun endlich wieder einen Kandidaten hat, der das Kernthema der SPD „soziale Gerechtigkeit“ authentisch verkörpert.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.2017
Geburten im Klinikum St. Elisabeth; Straubing
Alkhalaf Munsir, Straubing
Adegbite Zahra Folajimi, Mallersdorf-Pfaffenberg
Ammer Laura, Atting
Bauer Emily Claudia, Straubing
Büttner Raphael, Atting
Delija Kaltrina Anna, Straubing
Diermeier Lea Lisa, Bogen
Farhati Sofia, Straubing
Fischer Emilia Sophie, Straubing
Fischl Annika, Haselbach
Fleischmann Laura, Feldkirchen
Gashl Alda, Feldkirchen
Hahn Tim Lukas, Straubing
Hofmann Emilia Christina, Wallersdorf
Hoti Reneja, Feldkirchen
Huber Lina Luisa, Landau a. d. Isar
Hujber David, Straßkirchen
Jäger Arina, Bogen
Kalteis Tim, Moosthenning
Kapsreiter Benjamin David, Straubing
Kopfhammer Lea Sophie, Leiblfing
Kufner Thomas, Otzing
Langmantl Pauline Maria, Schierling
Lochner Maximilian Josef, Straubing
Meier Anna, Straubing
Molnar Kiara-Sophie, Straubing
Muslia Isabel, Straubing
Negrea Stefanija Anastasija, Parkstetten
Niemeier Anna, Bogen
Reindlmeier Jakob, Aholfing
Rüb Jonathan, Straubing
Schlinsog Luca Joel, Geiselhöring
Schmidt Antonia, Leiblfing
Shabo Vian, Mitterfels
Skopek Peter, Wiesenfelden
Williams Olivia Patricia Anne, Straubing
Williams Aigbodion Destiny Mary, Leiblfing
Wörtz Elisabeth Edith, Aiterhofen
Yeo Henry Harold, Straubing
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.2017
So nimm denn meine Hände . . .
Dankbar und in liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von
Herrn Alfons Haimerl

* 05. Mai 1929 + 07. März 2017
Windberg, den 8. März 2017
In stiller Trauer:
Anna Haimerl, Ehefrau
Eva Dietl, Tochter mit Sebastian
Johanna Kunze, Tochter mit Siegfried
Maria Zißler, Tochter
Deine Enkel:
Matthias mit Karina
Michael mit Carina
Florian, Stefan, Simon u. Magdalena
Deine Urenkel:
Emma u. Lukas
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Donnerstag, 9. März 2017, um 18.00 Uhr in der Aussegnungshalle, anschl. Sterberosenkranz im Bürgersaal. Trauergottesdienst am Freitag, 10. März 2017 um 14.30 im Bürgersaal in Windberg mit anschl. Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen bitten wir höflichst Abstand zu nehmen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.2017
Wenn die Welt stillsteht
Mit dem Tod geliebter Menschen umgehen
Hunderdorf. (hk) Am Mittwochabend fand im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf ein Vortrag zum Thema „Heilt Zeit wirklich alle Wunden?“, organisiert von Frauenbund und LanclfrAngurstatt,J3ei der Bewältigung von Trauer über den Verlust eines geliebten Verstorbenen stehe die Frage, ob die Zeit wirklich alle Wunden heilt, an oberster Stelle, stellte die Referentin des Abends, Sozialpädagogin Christine Keil, fest.
Der endgültige Verlust eines lieben Menschen gilt als Ausnahmezustand. Die Welt steht plötzlich still. Es gibt nur noch Trauer, Schmerz und Einsamkeit. Je unerwarteter der Tod kommt, desto größer ist der Schock. Wichtig dabei sei, betonte die Referentin, dass der erlittene Verlust erarbeitet werde. Dabei trauern ältere Menschen anders als junge. Auch Frauen trauern anders als Männer. Frauen können über einen Verlust reden, Männer machen alles mit sich selber aus, erklärte Keil.
Der Tod des Partners bedeute einen Bruch, stellte Christine Keil fest. Auf einmal sei man auf sich selbst gestellt. Einsamkeit breitet sich aus und man muss Aufgaben übernehmen, um die sich vorher der Partner gekümmert hat.
Die erste Phase der Trauer ist Schock und Verleugnung. Man will nicht wahrhaben, dass der uns so sehr am Herzen liegende Mensch gestorben ist und uns verlassen hat. Dann. kommt die Lähmungsphase. Die dritte Phase der Trauer zeichnet sich durch die aufbrechenden Gefühle aus. Man hat die Hoffnung aufgegeben und fühlt den vollen Schmerz und die Verzweiflung. Gefühlsschwankungen treten auf. Der Trauernde hadert mit dem Schicksal und fragt sich: „Womit habe ich das verdient?“
Man brauche viel Zeit, mit sich selbst wieder klarzukommen, stellte die Rednerin fest. In der Phase der Akzeptanz erkennt der Trauernde die Realität. Es erfülle einen immer noch mit Wehmut, an die Vergangenheit zu denken, doch man blicke vertrauensvoll in die Zukunft. Der Weg durch die Trauer bis hin zu einem neuen seelischen Gleichgewicht dauere bei den meisten Menschen zwischen drei und fünf Jahren. Die Bewältigung der Trauer könne von niemandem abgenommen werden, aber es könne hilfreich sein, dabei von Freunden unterstützt zu werden, betonte die Rednerin. Als Fazit hielt sie fest: „Die Zeit heilt nicht, sie mindert und verändert.“
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.2017
Eintrag in das Goldene Buch
Die Eisstock-Mannschafts-Europameisterin Katharina Riepl steht nun im Goldenen Buch der Gemeinde. Im Rahmen eines kleinen Empfangs im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf trug sich die frisch gebackene Goldmedaillengewinnerin bei der Jugendeuropameisterschaft, Altersklasse U 16, im Mannschaftswettbewerb auf Eis im

Zielwettbewerb in das Goldene Buch der Gemeinde Hunderdorf ein. In einem persönlichen Austauschs zusammen mit Trainer und Vater Wolfgang, Mutter Martina und mit dem Ersten Bürgermeister Hans Hornberger, plauderte die junge Hunderdorf er Sportlerin von der Vorbereitungsphase auf das höchstklassige Turnier in ihrer Altersklasse, ihren Wettkampferlebnissen und ihrem großen Erfolg bei der Europameisterschaft in Wichtrach in der Schweiz. Im Einzelwettbewerb habe sie mit einem errungenen vierten Platz nur knapp eine Einzelmedaille verpasst, erläuterte die junge Eisstockschützin. Zu ihrem herausragenden Erfolg zur Mannschaftsgoldmedaille gratulierte Gemeindeoberhaupt Hans Hornberger im Namen der Gemeinde Hunderdorf recht herzlich und wünschte der großartigen Sportlerin weitere große Erfolge in der Sportart, der sie sich verschrieben habe. – Bild (von links): Katharina Riepl beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde mit ihrem Vater und Trainer Wolfgang Riepl, Bürgermeister Hans Hornberger und Mutter Martina Riepl. (Foto: jp)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.2017
Gemeinderat tagt
Hunderdorf. (ta) Am Donnerstag, 16. März, findet um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses eine Gemeinderatssitzung statt. Im öffentlichen Teil geht es um folgende Punkte: örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2016; Haushaltssatzung 2017; Umbau der Sanitäranlagen in der Mittelschule Hunderdorf, Auftragsvergaben; Netzentwurf Ländl. Kernwege ILE nord23, Festlegung der Wege mit Priorität 1; Radwegkonzept ILE nord23, Radweg Hunderdorf-Sollach-Bogen; Änderung Flächennutzungsplan (Sondergebiet Freiflächenphotovoltaikan age Hofdorf); Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit integriertem Grünordnungsplan „Sondergebiet Freiflächenphotovoltaikanlage Hofdorf“, frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung; Bauangelegenheiten. Kirche Hofdorf, Sachstandsbericht zur Dachstuhlsanierung, Beratung über weitere Vorgehensweise; Erlass einer Einbeziehungssatzung Lindfeld, Billigungs- und Auslegungsbeschluss; Informationen/Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.2017
„Berechtigte Jagdbelange nicht außer Acht lassen“
Jagdrevier Gaishausen hat einen zweiten Pächter
Gaishausen. (xk) Rechenschafts- und Kassenbericht, Verwendung des Jagdpachtpreises und die Jagdverpachtung standen auf der Tagesordnung der nicht öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Gaishausen am Mittwochabend im Gasthaus Karl Solcher, Ehren. Dazu waren 24 Jagdgenossen, die eine bejagbare Fläche von 222 Hektar vertraten, gekommen:
Zunächst berichtete Jagdvorsteher Helmut Hastreiter in seinem Tätigkeitsbericht über eine Vorstandssitzung mit durchgeführter Kassenprüfung. Der Jagdpachtschilling sei für den Ankauf einer Ackerwalze und für den Schotterankauf zur Instandsetzung der öffentlichen Feld- und Waldwege neben den laufenden Ausgaben verwendet worden. Aufgrund der Ausschwemmungen bei den Starkregenereignissen habe sich ein Mehrbedarf beim Schotterankauf ergeben. Hastreiter dankte der Gemeinde für die Unterstützung bei der Schotteranfuhr. Ebenso wurde die bewilligte Spende an die Landfrauen übergeben. Hastreiter dankte dem Jagdpächter Otto Beckmann für die gute Zusammenarbeit sowie seine umsichtige Hege und Jagdausübung.
Im Folgenden trug Kassier Siegfried Wittmann den Kassenbericht vor und informierte detailliert über die Einnahmen und die Ausgaben im Berichtszeitraum. Fortfahrend war man sich bei der Abstimmung einig, aus dem Jagdpachtschilling 2017 weiterhin den Ankauf von Schottermaterial zur Unterhaltung öffentlicher Feld- und Waldwege zu tätigen und wieder einen kleinen Zuschuss an die Landfrauen zu geben. Der Restbetrag wird der Rücklage zugeführt. Jagdpächter Otto Beckmann bedankte sich für das kooperative Zusammenwirken mit dem Jagdvorsteher und den Jagdgenossen, insbesondere auch für das verständige Miteinander bei den Wildschweinschäden. Kurz nahm der Redner auch Stellung zur allgemeinen Wildschweinproblematik und zum Abschussplan für Rehwild. „Der Verbiss bereitet keine Probleme“, so Beckmann, der im Jagdjahr durch die Verkehrszunahme auf 16 Unfälle mit Rehwild verwies. Etwas Sorge bereiten für das Rehwild die „Wolf-Prognosen“, ebenso die wo mögliche gesetzliche Verlagerung des Bibers in das Jagdrecht und damit von Schutz- und Schadensmaßnahmen auf die Jägerschaft.
Der Hunderdorfer Bürgermeister Hans Hornberger zollte in seinem Grußwort der harmonischen Zusammenarbeit zwischen der Jagdgenossenschaft und den Jagdgenossen mit dem Jagdpächter Beckmann sowie mit der Gemeinde Hunderdorf besondere Anerkennung. Gerade auch bei gesetzlichen Neuregelungen sei die Politik gefordert, die berechtigten Jagdbelange nicht außer Acht zu lassen, meinte er, der auch die künftige Verpachtung mit zwei Jagdpächtern als gute Lösung ansah.
Fortfahrend legte Jagdvorsteher Helmut Hastreiter den Vertragsentwurf für die weitere Verpachtung der Jagd über das Gemeinschaftsjagdrevier Gaishausen als Niederwildrevier für neun Jahre ab 1. April 2018 an den in 31 Jahren bewährten Pächter Otto Beckmann und den neuen Mitpächter Werner Schuhbauer vor. Der Vertragsabschluss wurde mit einmütigem Abstimmungsergebnis genehmigt. Jagdvorsteher Hastreiter beglückwünschte die beiden Jagdpächter, die sich für den einhelligen Vertrauensbeweis bedankten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.2017
„Haben für Familien viel zu bieten“
Zweites Koordinierungsgespräch mit Bürgermeister Hans Hornberger
Hunderdorf. (as) In den Räumen des Pfarrheims fand zum zweiten Mal ein Koordinierungsgespräch der haupt- und ehrenamtlich in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in Hunderdorf Tätigen statt. Initiatoren des Gesprächs waren Bürgermeister Hans Hornberger und die Jugendbeauftragte im Gemeinderat, Michaela Kunze-Venus. Ziele dieses Gesprächs sind der intensive Austausch, die Analyse der momentanen Gegebenheiten und das Festlegen des aktuellen Bedarfs.

Im Rahmen der von der Jugendbeauftragten 2015 durchgeführten Situations- und Bedarfsanalyse zur Jugendarbeit wurden Informationen sowohl bei den Vereinen, den Kindern und Jugendlichen, aber auch bei den sozialen Anbietern des Dorfes erhoben und zu bearbeitende Ziele festgelegt. Um die Ergebnisse von damals zu reflektieren, wurden wieder unter anderem Vertreter der Pfarrei, der Schule, des Kindergartens, der Elternbeiräte, der Bibliothek und der Therapeuten von der Gemeinde eingeladen.
Anhand der 2015 erarbeiteten Bestrebungen für alle Bereiche der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit der Gemeinde wurde gemeinsam die aktuelle Situation der Schule, des Kindergartens und der Bibliothek besprochen und neue Vorhaben wurden festgelegt. So wurden vonseiten der Gemeinde die Jugendförderung für Vereine und Organisationen sowie ein jährliches Sommerferienprogramm ins Leben gerufen. Auf Wunsch der damals Anwesenden liegt nun eine Liste vor,, in der Kontaktdaten zu Ansprechpartnern bei Problemen in Familien zu finden sind.
Als mittelfristig bewertete Ziele wurden der Allwetterplatz, die Hallenbadsanierung, die Pausenhofumgestaltung, der Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen, die räumliche Ausweitung der Bibliothek, die Mittagsverpflegung in der Kindertagesstätte sowie einige Renovierungsarbeiten im Kindergartengebäude genannt. Erfreulicherweise konnten viele der genannten Punkte bereits realisiert werden oder befinden sich in der Umsetzungsphase. Auch ein Elternabend an der Schule, bei dem die Vereine ihr Angebot zur Mitgliederwerbung präsentieren konnten, wurde durchgeführt.
Nach eingehender Beratschlagung wurden folgende, künftige Pläne festgelegt: Abschluss der laufenden Sanierungsmaßnahmen an Schule und Kindergarten, Ausweitung der Jugendsozialarbeit auf die Grundschule, Abklärung der Gründung eines Kinder- und Jugendfördervereins und Schaffen eines Helferteams für die Organisation und Durchführung des Sommerferienprogramms. Zudem soll den Ortsvereinen beim Sommerfest der Schule 2018 erneut die Möglichkeit geboten werden, ihre Aktionen den Schülern und Eltern vorzustellen. Alle sahen die Notwendigkeit einer Mehrzweckhalle im Ortskern, die für größere, überdachte Veranstaltungen genutzt werden könnte. Diese wird jedoch so schnell nicht realisiert werden können.
Resümierend konnte bei der Reflexion der letzten zwei Jahre festgehalten werden, wie viel Engagement und Bewegung in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in der Gemeinde vorhanden ist. Auch die Gemeinde trägt ihren Anteil dazu bei, Hunderdorf für Familien attraktiv zu gestalten. Durch die enge Zusammenarbeit und die Motivation jedes Haupt- und Ehrenamtlichen ist es möglich, Dinge voranzutreiben. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, zuverlässige Partner zu haben, an die er Aufgaben delegieren könne. Nach einhelliger Meinung aller Beteiligten soll dieser enge Austausch künftig weiter fortgesetzt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.2017
87 Einsätze sind neuer Rekord
Jahresversammlung bei der FFW — 3065 Einsatz- und Ausbildungsstunden
Hunderdorf. (xk) Bei der gut besuchten Jahres- und Dienstversammlung der FFW Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer bilanzierte Manuel Achatz ein vielfältiges Geschehen im Feuerwehrverein. Kommandant Michael Krieg zeigte in seinem Rechenschaftsbericht die zahlreichen Einsätze und Übungseinheiten auf und würdigte die Kameraden für ihr besonderes Engagement beim Dienst für den Nächsten.
FFW-Vorsitzender Manuel Achatz zeigte in seinem Rückblick die vielen Veranstaltungen des zurückliegenden Jahres auf und verdeutlichte, dass die Wehr bei zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen rege am Vereinsgeschehen teilnahm, wie beim Florianifest, dem Besuch von verschiedenen Garten- und Jubiläumsfesten, dem Zwei-Tagesausflug nach Tirol und vielem mehr. Das sehr gut besuchte Sommernachtsfest der Wehr war das bisher beste in der Vereinsgeschichte. Ein Höhepunkt im Feuerwehrjahr war die Inbetriebstellung des neuen Gerätewagens Logistik 2.
Ende des Jahres kommt das neue Feuerwehrauto
In seiner Vorschau auf das kommende Vereinsjahr verwies der FFW-Vorsitzende auf das Sommernachtsfest am 20. Mai, den geplanten Tagesausflug, eine Fahrt zum Gäubodenvolksfest, sowie den Besuch zahlreicher Gartenfeste und zweier Fahnenweihen. Ende des Jahres sei auch die Auslieferung und Segnung des neuen Feuerwehrauto HLF 10 geplant. Achatz freute sich über ein sehr gelungenes, aktives erstes Jahr in seiner Eigenschaft als FFW-Vorsitzender.
Kommandant Michael Krieg zeigte die gestiegenen Einsätze und Einsatzstunden der aktiven Wehr auf. 2016 gab es insgesamt 87 Einsätze (Vorjahr 71 Einsätze), darunter 15 Brandeinsätze, 31 Verkehrsunfälle — hauptsächlich auf der A3, und 23 technische Hilfeleistungen, neun Fehlalarme, zwei Sicherheitswachen und sieben sonstige Einsätze. Krieg bilanzierte dazu 1962 Dienststunden im Einsatz sowie 1103 Ausbildungsstunden. Es wurde auch an vielen Gemeinschaftsübungen mit den Gemeindefeuerwehren und auch an einer Großübung in Niederwinkling teilgenommen. Zudem wurden verschiedene Ausbildungen absolviert. Eine Aktion stellte die Wehr auch beim Sommerferienprogramm der Gemeinde, die bei den Schülern Anklang fand. Zum 1. August erfolgte die Einführung des Digitalfunks. Einige Umbauten und Neuerungen erfolgten an den Fahrzeugen.
In seinem Ausblick auf 2017 zeigte Krieg mit den allgemeinen Ausbildungsaktivitäten auf, dass man weiter einen bestmöglichen Ausbildungs- und Einsatzstand sicherstelle. Erstmals werde die modulare Truppmannausbildung in Hunderdorf stattfinden und auch die Fahrzeugbeschaffung HLF 10 sei am Laufen. Krieg richtete abschließend anerkennende Worte an die Gemeinde für die stetige Unterstützung und bestmögliche Geräteausstattung. Er richtete zudem besondere Anerkennung an Andreas Jerouschek, der nach vielen Jahren als Atemschutzwart nunmehr sein Amt zur Verfügung stellte. Nachfolger ist Klaus Holzapfel und sein Stellvertreter Jürgen Hauner.
Dem Bericht des Jugendwartes Tobias Englmeier war zu entnehmen, dass eine neue Jugendgruppe mit elf Floriansjüngern gebildet wurde. In 20 Ausbildungen wurden 327 Ausbildungsstunden erbracht. Gerätewart Michael Wagner und Atemschutzwart Klaus Holzapfel berichteten über insgesamt 208 Arbeitsstunden der Gerätewarte und 79 Gesamtstunden bei der Schlauchpflege. Beim Atemschutz stünden 29 Geräteträger und eine Trägerin zur Verfügung. Sie waren bei fünf Einsätzen und elf Ausbildungen sowie vier Atemschutzlehrgängen gefordert.
Fluthelfer-Abzeichen übergeben
Bürgermeister Hans Hornberger versicherte, dass die Gemeinde zu 100 Prozent hinter der Feuerwehr stehe. In die Ausrüstung der Feuerwehr werde viel Geld investiert, eine gute Ausstattung der Wehr sei aber enorm wichtig. Voll des Lobes war auch Kreisbrandinspektor Klaus Weninger über die Leistungen der Hunderdorfer Wehr. Er übergab an Kommandant Krieg auch die Fluthelfer- Abzeichen 2016. Weninger unterstrich die Bedeutung des neu eingeführten Digitalfunks und plädierte dafür, dass die Sicherheitstechnik für die Feuerwehren am neuesten Stand sein sollte. Die Gemeinde sorge erfreulicherweise für eine gute, bestmögliche Ausstattung der Wehr. Abschließend wurden elf neue Mitglieder aufgenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.2017
Englmeier ist Vorsitzender
Heimat- und Fremdenverkehrsverein wählte
Steinburg. (je) Die jüngste Mitgliederversammlung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg (HuFv) war durchschnittlich besucht. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Udo Englmeier zum neuen Vorsitzenden bestimmt.

Der bisherige Vorsitzende Johannes Fuchs stellte in seinem Rechenschaftsbericht vor allem die Vorbereitungen zum 50-jährigen Vereinsjubiläum heraus. Dabei ging es nicht nur um die Festschrift, den Festgottesdienst und den Festverlauf, sondern auch um die Restaurierung der Willkommensschilder an den Ortseingängen, des Schaukastens, des Vereinsbrunnens und der Ruhebänke.
Zudem galt es, die Gäste aus den Partnerorten Steinburg in Schleswig-Holstein und Steinburg in Sachsen-Anhalt mit einzubeziehen, denn die Ortepartnerschaften bestehen nun schon seit 30 beziehungsweise 15 Jahren. Das durchweg gelungene Fest, so war die einhellige Stimmung der Teilnehmer, ist als Lob für das Schirmherrschaftspaar und den Festausschuss zu werten, für die vielen Besprechungen und Arbeitseinsätze.
Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Udo Englmeier zum Vorsitzenden gewählt, er war bisher Stellvertreter. Herbert Dilger und Manuel. Schneider sind zwei gleichberechtigte Stellvertreter, Kassier ist Frank Freitag, Schriftführer Manfred Aich. Die drei Beisitzer sind Karl Liebl, Josef Petermeier und J. Fuchs. Als Kassenprüfer wurden Erich Geiger und Josef Hornberger gewählt. Englmeier sowie alle anderen Amtsinhaber wurden einstimmig gewählt. Sie bedankten sich für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und sicherten sich gegenseitige Unterstützung zu.
Auf Empfehlung des Registergerichtes wurde einstimmig eine Satzungsergänzung beschlossen. Die Vorstandschaft bleibt nach Ablauf der dreijährigen Amtszeit jetzt so lange im Arne, bis eine Neu- oder Wiederwahl stattfindet, maximal jedoch über drei Monate. Bevor das Dankeschön-Essen eingenommen wurde, sprach der Johannes Fuchs dem Ehepaar von Poschinger-Bray, der politischen und kirchlichen Gemeinde, allen Spendern, Mitwirkenden und Unterstützern des HuFv seinen Dank aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.2017
21 Bauparzellen werden erschlossen
Hunderdorf. Im nördlichen Anschluss an das Baugebiet Lindfeld II entsteht in Richtung zum Friedhof das Baugebiet Hochfeld West. Dieser Woche begannen die Arbeiten für die Erschließung des Baugebietes.

Der Bauauftrag wurde vom Gemeinderat mit Kosten von rund 685 000 Euro für den Bau der Verkehrsanlagen und der Abwasserbeseitigung an die Firma Strabag in Straubing vergeben. Wie sich Bürgermeister Hans Hornberger beim Spatenstich überzeugte, sind die Baumaßnahmen derzeitig in vollem Gange. Der Humusabtrag im Bereich der künftigen Erschließungsstraße ist bereits erfolgt. Als nächster Bauschritt werden die Erstellung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation im Straßenkörper sowie der damit einhergehende Bau der Anschlussleitungen an die Kanalisation in der Lintacher Straße erfolgen. Die Erschließung soll etwa bis Juni fertiggestellt sein. Erschlossen werden 21 Bauparzellen in schöner Ortsrandlage. Für die von der Gemeinde zu vergebenden Bauplätze sind Bauinteressenten vorgemerkt. – Foto (von links): Polier Hans Bielmeier (Strabag), Bürgermeister Hans Hornberger, Bauoberleiter Christian Kelbel (Strabag), Bauleiter Stefan Marek (Strabag) und Bautechniker Gerhard Reisinger (Ingenieurbüro Sehlhoff) beim Spatenstich. (Foto: jp)
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.2017
Chormusik von Bach
Windberg: Pitoni und Schnabel
Mit A-cappella-Chorwerken gestaltet am Sonntag, 19. März, der Windberger Abteichor den Konventsgottesdienst um 10.30 Uhr im Bürgersaal des Amtshauses. Zu Gehör kommt unter anderem die vierstimmige Motette „Cantate Domino“ des italienischen Barockkomponisten Giuseppe Ottavio Pitoni (1657-1743). Er gilt als ein sehr produktiver Komponist, der mehr als 3500 Sakralkompositionen, vielfach im Stile Palestrinas, hinterließ. Des Weiteren singt der Chor das „Herr, unser Gott“ des schlesischen Komponisten und Kirchenmusikers Joseph Ignaz Schnabel (1767-1831) und von Johann Sebastian Bach (1685-1750).
„Was Gott tut, das ist wohl getan“. Die Gesamtleitung liegt in Händen des Windberger Dekanatskirchenmusikers Peter Hilger. (esch)
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.2017
Viele Stände und buntes Rahmenprogramm
Vorbereitungen zum 18. Mühlhiasl-Markt laufen — Fieranten können sich noch anmelden
Hunderdorf. (xk) Voll im Gange sind bei der Interessengemeinschaft (IG) der Hunderdorfer Geschäftsleute die Vorbereitungen für den 18. Mühlhiasl-Markt. Wie immer als Markt für die gesamte Familie konzipiert, findet dieser heuer am Sonntag, 2. April, von 10 bis 17 Uhr statt. Das Marktgelände reicht vom Rathausplatz über den Schulhof und umfasst zudem den Bereich der Hauptstraße bei Kaldonek.
Der Frühjahrsmarkt — wieder arrangiert vom bewährten Organisationsteam der Geschäftsleute der IG Hunderdorf mit Stephan Härtenberger, Hans Staudinger und Ulrich Söldner – bietet wieder ein breit gefächertes Marktgeschehen und ein interessantes Begleitprogramm.
Recht passend zum Mühlhiasl-Markt gibt es heuer als besonderes Highlight erstmals das „Mühlhiaslbier“ am Infostand. Bei dem Verkaufsstand sind auch Bücher über den legendären Waldpropheten Mühlhiasl und Hunderdorfer Heimatbücher erhältlich.
Hunderdorf ist ja die Heimat des weithin bekannten Hellsehers Mühlhiasl. Er soll auf der Apoiger Mühle gelebt und sinniert haben. Das engagierte Team der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg hat ab 13 Uhr beim Marktgeschehen die Büchereipforten in der Mittelschule geöffnet und bietet Kinderschminken und einen Bücherflohmarkt sowie erstmals heuer auch ein Rategewinnspiel an. Die Cafeteria lädt zum Verweilen ein.
Zudem präsentieren sich die Oldtimerfreunde bei der Raiffeisenbank wieder mit dem altherkömmlichen Nass-Messerschleifen und dem Hufeisen-Schmieden. Der SPD-Ortsverein ist erneut mit einem Infostand vertreten. Auch der VdK stellt sich an seinem Infostand den Fragen rund um das „Soziale“. Und natürlich runden das Aktionsgeschehen wieder Pferdekutschenfahrten für Groß und Klein ab sowie für die Kinder die Fahrten mit der Minieisenbahn und eine Hüpfburg. Ferner bieten die Landfrauen im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen Spende für einen sozialen Zweck an. Auch ein Flohmarkt für Kinder und Jugendliche findet beim Marktgeschehen statt, wozu keine Voranmeldung erforderlich ist.
Am Markttag am Sonntag haben auch etliche örtliche Geschäfte von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Zum Markt selbst haben sich bisher rund 60 Aussteller und Fieranten angemeldet und ihr Kommen zugesagt. Interessierte örtliche Künstler und Selbstvermarkter können sich noch anmelden unter Telefon 09422/1778.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.03.2017
Bescheiden war Dein Leben, fleißig Deine Hand,
Frieden hat Dir Gott gegeben, Du gutes Mutterherz hab Dank.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Hedwig Gerhardt
geborene Erber

geb. 18. Januar 1940 gest. 14. März 2017
Hoch, Sohl, Rissing, Hunderdorf, St. Englmar, Gundhöring, Regensburg, den 18. März 2017
In stiller Trauer:
Dein Sohn Walter mit Philomena
Deine Tochter Brigitte mit Thomas
Deine Enkel Sabrina, Heiko, Robert und Martin
Dein Bruder Ludwig Erber mit Familie
Dein Bruder Michael Erber mit Familie
Deine Schwester Rosa Köppl mit Familie
Deine Schwester Paula Raab mit Familie
Deine Schwägerinnen Manuela, Ursula,
Hanni und Hertha mit Familien
Dein Schwager Arno mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 22. März 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.03.2017
Konzert und Ausstellung
Oberalteich: „Zauberflöte“ und Schülerarbeiten

(erö) Am Donnerstag, 6. April, findet im Kulturforum Bogen-Oberalteich das Frühlingskonzert des Veit-Höser-Gymnasiums unter der Leitung von Doris Köppel statt. Veranstalter ist der Förderverein für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich. Das Hauptwerk des Abends wird eine Bearbeitung der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart für Schulorchester sein. Die bekanntesten Stücke dieser Oper werden durch Erzählungen zum Inhalt verbunden. Nach der Pause gibt es wieder eine bunte Auswahl moderner Stücke zu hören, darunter auch Gesangsbeiträge des Unterstufenchors unter der Leitung von Miriam Liebl. Die Zusammenarbeit mit der Fachschaft Kunst zeigt sich in der gleichzeitig stattfindenden Ausstellung von Schülerarbeiten und den Projektionen von Bildern zur Musik. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden für das Schulorchester sind willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.2017
Heute wird der Josefitag gefeiert
Windberg. (ws) Die Pfarrgemeinde Windberg, deren Kirche der Gottesmutter Maria geweiht ist, will auch das Fest des heiligen Josef gebührend feiern, der in der bayerischen Heimat eine lange und große Verehrung genießt. So findet für alle Pfarrangehörigen – heuer erst einen Tag nach dem Josefitag – am heutigen Montag ein festlicher Gottesdienst statt, um 19 Uhr, im Bürgersaal des Amtshauses. Musikalisch gestaltet wird die Festmesse von den Wolfstoana Musikanten. Anschließend spielt die Musikkapelle noch im Gasthaus Amann auf, um so die Feier zu Ehren des heiligen Josefs gemütlich ausklingen zu lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.2017
Neue Öffnungszeit beim Wertstoffhof
Windberg. (esch) Mit Beginn der Sommerzeit ändern sich die Öffnungszeiten des ZAW-Wertstoffhofes in Windberg. Er ist künftig ab 29. März jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr und an den Samstagen von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet. Die vor dem umzäunten Gelände des Wertstoffhofes stehenden Papier-, Altglas- und Kleidercontainer dürfen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten befüllt werden, jedoch nur an den Werktagen von Montag bis Samstag zwischen 7 und 20 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.2017
Wehr blickt auf 90-jähriges Bestehen zurück
Langjährige Mitglieder geehrt — Gemeinde und Landkreis danken für Einsatz
Gaishausen. (hk) Am Samstagabend feierte die Freiwillige Feuerwehr Gaishausen ihr 90-jähriges Bestehen mit einem Festabend im Gasthaus Karl Solcher, Ehren. Musikalisch wurde der Abend vom Feuerwehrler Michael Bauer und Freunden begleitet. Der Feier ging ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Wehr voraus, den Dekan Pater Martin Müller zelebrierte.
Der Vorsitzende der Gaishausner Wehr, Egon Höcherl, eröffnete den Festabend. Nach einem gemeinsamen Abendessen folgten die Grußworte. Bürgermeister Johann Hornberger überbrachte seitens der Gemeinde Hunderdorf und des Gemeinderates die Gratulation zum 90-jährigen Bestehen. Hornberger meinte, dass 90 Jahre eine lange Zeit ist und dass sich in dieser Zeit viel im Feuerlöschwesen geändert hat. Er betonte dabei, dass die Gemeinde darauf schaue, dass die Gemeinde-Feuerwehren immer gut ausgerüstet seien. Erst im letzten Jahr hat die Feuerwehr Gaishausen ein neues Einsatzfahrzeug erhalten. Der Bürgermeister hob auch hervor, dass er sich über den starken Anstieg von jungen Feuerwehrlern bei der Gaishausener Wehr freut.
Stellvertretender Landrat Fery Eckl überbrachte die Glückwünsche im Auftrag von Landrat Laumer und des Kreistages und betonte, dass die Feuerwehren dem Landrat sehr am Herzen liegen. „90 Jahre ist ein Grund, Danke zu sagen für die Arbeit der Feuerwehrmänner“, sagte Eckl und fuhr fort „ohne die Feuerwehren würde das Feuerwehrsystem nicht funktionieren.“ Eckl meinte auch, dass hinter einem Feuerwehreinsatz großes persönliches Engagement, körperlicher Einsatz, Mut und Wille der Feuerwehrmänner stünden. Er dankte auch der Gemeinde für die gute Ausrüstung, die sie den Wehren zur Verfügung stellt. Er stellte auch fest, dass die Feuerwehren ein wichtiger Bestandteil der Traditionspflege ist.

Nach seinen Grußworten überreichte er zusammen mit Kreisbrandrat Albert Uttendorfer Ehrenzeichen in Silber an folgende aktive Feuerwehrmänner: Klaus Dilger, Herbert Kronfeldner, Manfred Schönberger für 25 Jahre aktiven Dienst. Das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst und einen Gutschein für eine Woche im Feuerwehr- Erholungsheim in Bayrisch Gmain erhielten Max Fendl, Max Höcherl und Johann Weinzierl. Kreisbrandrat Albert Uttendorfer gratulierte den ausgezeichneten Feuerwehrmännern und betonte, dass es wichtig ist, Menschen, die sich für andere einsetzen, auszuzeichnen. Gleichzeitig dankte er der Gemeinde für die Unterstützung der Feuerwehren. Er sagte: „Die Gemeinde tut viel für die Sicherheit ihrer Mitbürger, indem sie für die Ausrüstung sorgt und die Feuerwehrmänner bedienen ehrenamtlich die zur Verfügung gestellten Geräte.“
Mitglieder geehrt
Anschließend nahmen die Führungskräfte der Feuerwehr Gaishausen, Vorsitzender Egon Höcherl, Kommandant Werner Bugl und sein Stellvertreter Tobias Rümmelein, die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder vor. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden geehrt: Franz Hanner, Manfred Schießl, Christian Steineck, für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde mit einer Urkunde Stefan Lehner ausgezeichnet.
50 Jahre gehören dem Verein an: Manfred Feldbauer, Willi Mühlbauer, Franz Diewald, Otto Engl, Heribert Falk und Johann Höcherl. Für die längste Vereinszugehörigkeit mit 65 Jahren wurden Johann Dietl und Ludwig Bugl ausgezeichnet. Anschließend wurde die 90-jährige Vereinsgeschichte anhand einer Foto-Präsentation, die von Hildegard Kricke zusammengestellt wurde, dargestellt.

Die Geschichte
Schon 1926 haben einige Männer der damaligen Gemeinde Gaishausen die Initiative ergriffen, um in Gaishausen eine eigene Ortsfeuerwehr zu gründen. Wenn auch die erste Ausrüstung sehr dürftig war, tat eine Anzahl von Männern mit großer Einsatzbereitschaft ihren Dienst bei der neu gegründeten Wehr und schon 1929 schaffte man die erste Fahne an und lud zu einem Fest ein, an dem schon 41 Vereine teilnahmen. Im Laufe der Jahre konnte die Ausrüstung verbessert werden, sodass die Wehr mit der damaligen Handspritzpumpe, heute, im Jahr ihres 90-jährigen Bestehens, mit einem neuen Einsatzfahrzeug der Marke VW mit Aufbau von der Firma Furtner und Aumer aufwarten kann. 1969 wurde wieder eine neue Fahne angeschafft und 1979, zum 50-jährigen Gründungsfest, erbaute man ein neues Feuerwehr-Gerätehaus. Zum 75-jährigen Gründungsfest im Jahr 2001 feierte die Wehr wieder groß und ließ zu diesem Anlass auch ihre Fahnen restaurieren. In all den Jahren standen der Feuerwehr Gaishausen auch Führungskräfte vor, die Wert auf Ausbildung und Kameradschaft legten. Eine junge, tatkräftige Mannschaft steht nun im Jubiläumsjahr am Beginn einer neuen Ära der Feuerwehr Gaishausen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.2017
Haushaltsvolumen mit knapp 12 Millionen Euro
Aufträge für Sanierung der WC-Anlagen der Mittelschule vergeben – Größere Investitionen
Hunderdorf. (jp) Der Gemeindehaushalt 2017 wird mit 11990500 Euro (Vorjahr 9482600 Euro) aufgestellt. Das war das einstimmige Beschlussergebnis des Hunderdorfer Ratsgremiums in der Sitzung im Rathaus. Weiterhin wurden der Vorjahres-Rechnungsabschluss mit 9991250 Euro, die Auftragsvergaben für die Gewerke zu Umbau und Sanierung der WC-Anlagen im Erd- und Obergeschoss der Mittelschule und die Fortführung eines Bauleitplanungsverfahrens für ein Sondergebiet Freiflächen-Photovoltaikanlage Hofdorf gebilligt.
Eingangs stellte der Gemeinderat die Vorjahresrechnung in den Solleinnahmen mit 9 991250 Euro und Sollausgaben von 9779296 Euro bei einem Überschuss an Verwahrgeldern von 211954 Euro fest. Dann ging’s an die Etatberatung für 2017. Bürgermeister Hans Hornberger und Geschäftsleiter Hans Pollmann erläuterten den Vorbericht, die wichtigsten Haushaltszahlen, die Finanzplanungsdaten 2017 bis 2020 sowie den Stellenplan. Das Ratsgremium stimmte dem Haushaltsplan einmütig zu. Danach wurde beschlossen, die Hebesätze mit jeweils 330 von Hundert der Grund- und Gewerbesteuern nicht zu verändern und die Haushaltssatzung 2017 zu erlassen. Der heurige Jahresetat umfasst in den Einnahmen und Ausgaben insgesamt 11990500 Euro, wobei auf den Verwaltungshaushalt für laufende Aufgaben 5 248 000 Euro und auf den Vermögenshaushalt insbesondere für Investitionen 6 742 500 Euro entfallen.
Als größere Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind veranschlagt die Grundsteuern A und B mit 345 000 Euro, die Gewerbesteuer mit 600 000 Euro, der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 1537000 Euro und die Schlüsselzuweisungen mit 986400 Euro. Die gewichtigen Ausgaben im Verwaltungshaushalt stellen die Kreisumlage mit 1335 700 Euro, die Verwaltungsgemeinschafts-Umlage mit 455 800 Euro, die Grundschulumlage mit 134 000 Euro und die Schulverbandsumlage 216100 Euro dar. Den Vermögenshaushalt 2017 prägen sehr viele größere Investitionsmaßnahmen der Gemeinde in unterschiedlichen Bereichen. So stehen zu Buche: der Ankauf des Hilfeleistungsfahrzeugs für die FFW Hunderdorf mit 365 000 Euro, die Sanierungsmaßnahmen für die WC-Anlagen der Mittelschule mit 220 000 Euro, die Generalsanierung des Hallenbades mit Lehrschwimmbecken mit 700 000 Euro und die Grundabwicklung für Bau- und Gewerbegebiete mit 1 012 000 Euro.
Baugebiet Hochfeld West
Die Baugebietserschließung Hochfeld West ist mit 743 000 Euro, die Straßensanierung Lindfeld mit 236 000 Euro und die Erschließung von weiteren Gewerbe- und Baugebietsflächen mit 852 000 Euro haushaltsmäßig veranschlagt. Weitere Maßnahmenschwerpunkte sind Kanalsanierungsmaßnahmen mit 300 000 Euro, Erwerb von Grundstücken des allgemeinen Grundvermögens mit 1200000 und der Bau eines Oberflächenwasserkanals in Lindfeld mit 175 000 Euro. Um alle Maßnahmen umsetzen zu können, ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 2435 000 Euro eingeplant.
Für den Umbau der Sanitäranlagen im Erd- und Obergeschoss der Mittelschule erfolgten die Auftragsvergaben für die Gewerke Baumeister-, Tischler-, Trocken-, Fliesen-, Anstrich- und Bodenbeschichtungsarbeiten in Höhe von insgesamt 167 000 Euro, für die Gewerke Heizung/Lüftung/Sanitär, für die Mess- und Regeltechnik und Elektro wurden Aufträge in Höhe von insgesamt 104 000 Euro vergeben.
Hinsichtlich des Netzentwurfs für den Ausbau ländlicher Kernwege sprach sich der Gemeinderat für die Aufnahme des Weges von der Staatsstraße St 2139 bei Hofdorf bis nach Eglsee zur Kreisstraße SR 71, des Weges Hoch bis zur Kreisstraße SR 4 und für den Weg von der Staatsstraße St 2139 bei Tankstelle Breitfeld über Breitfeld bis zum Anschluss Ried Kreisstraße SR 49 in die Prioritätsstufe 1 aus, also Maßnahmen, die in den nächsten zehn Jahren zur Umsetzung kommen sollen. Nach intensiv, aber sachlich geführter Diskussion fand die Errichtung eines Geh- und Radwegs von Hunderdorf über Sollach bis zur , Gemeindegrenze zur Stadt Bogen, linksseitig der Kreisstraße SR 71 mit sechs zu elf Stimmen nicht die erforderliche Zustimmung durch den Gemeinderat. Die vorliegenden Entwürfe zur Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für ein Sondergebiet „Freiflächen-Photovoltaikanlage Hofdorf“ wurden gebilligt.
Kirchendachstuhlsanierung
Bürgermeister Hans Hornberger informierte den Gemeinderat über den Sachstand zur Dachstuhlsanierung der Kirche Hofdorf. Ebenso bekannt gab das Gemeindeoberhaupt den Antrag der FFW Gaishausen auf anstehende, dringende Sanierungsmaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus Gaishausen, unter anderem auf die Erarbeitung eines Heizkonzepts. Jugendbeauftragte und Gemeinderätin Kunze-Venus informierte über die Ergebnisse des zweiten Koordinierungsgesprächs zur Jugendarbeit in der Gemeinde vom 6. März. Dabei wurde festgestellt, dass die im Rahmen des ersten Koordinierungsgesprächs im Jahre 2015 vorgeschlagenen kurz- und mittelfristigen Ziele mittlerweile fast alle umgesetzt wurden. Als Ziele 2017 wurden insbesondere die Abklärung der Gründung eines Kinder- und Jugendfördervereins uns das Schaffen eines Helferteams für die Organisation und Durchführung des Sommerferienprogramms als wichtig angesehen.
Zuwendung fürs Bad
Vermelden konnte der Bürgermeister den Eingang des Förderbescheides vom Projektträger Jülich für die Sanierung Hallenschwimmbad mit Lehrschwimmbecken, Mittelschule Hunderdorf, für die Erneuerung der raumlufttechnischen Geräte, mit dem eine Zuwendung von bis zu rund 47 000 Euro zweckgebunden bewilligt wurde. Zudem war zu vermelden, dass der Start der Sanierungsarbeiten an den WC-Anlagen der Mittelschule am 10. April begonnen werden soll.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.03.2017
Feuerwehr hatte 23 Einsätze
980 Stunden für Ausbildung und Einsätze erbracht
Steinburg. (xk) Gut besucht war die Jahresversammlung der FFW Steinburg am Samstag im Steinburger Hof. Nach einem gemeinsamen Essen wurden zwei Mitglieder als fördernde Mitglieder sowie fünf neue Feuerwehranwärter in die Feuerwehr offiziell aufgenommen. FFW-Vorsitzender Franz Häusler blickte in seinem Jahresrückblick auf viele Vereinsaktivitäten zurück und Kommandant Stefan Altmann verwies auf 23 Einsätze und rund 700 Ausbildungs- und 280 Einsatzstunden.
Eingangs zeigte FFW-Vorsitzender Häuser auf, dass die Feuerwehr wieder ein Aktivposten im Vereins- und Gemeindegeschehen war. Der Feuerwehrverein war bei etlichen Veranstaltungen und Festlichkeiten der Ortsvereine und im Gemeindebereich vertreten. Zahlreiche Besucher konnten wieder bei dem von der Wehr ausgerichteten Steinburger Kirta mit Oldtimertreffen verzeichnet. werden. Weiterhin wurden ein Vereinsausflug und der alljährliche Faschingsball organisiert. Kommandant Stefan Altmann sprach in seiner Rückschau von einem arbeits- und einsatzreichen Jahr. So wurden wieder Gemeinschaftsübungen und eine gemeinsame Funkübung mit den Feuerwehren im Gemeindebereich abgehalten. Im vergangenen Jahr wurde ein Erste-Hilfe-Kurs unter Leitung des Bayerischen Roten Kreuzes absolviert, eine Bambini-Übung für die Kleinsten abgehalten und am Holzverspannungssimulator geübt.
Derzeit kann auf acht Atemschutzgeräteträger zurückgegriffen werden, so der Kommandant. Er zeigte auf, dass an Lehrgängen für Maschinisten, Atemschutzgeräteträger, Ausbilder MTA und Gruppenführer mit Erfolg teilgenommen wurde. Ausbildungsschwerpunkte waren zudem die Umstellung auf Digitalfunk.
Insgesamt zähle die Steinburger Wehr 103 Mitglieder, davon 36 Aktive, 34 Passive, 22 Fördernde und elf Feuerwehranwärter. Die Wehr verzeichnete im vergangenen Jahr insgesamt 23 Einsätze, davon fünf Brandeinsätze, acht technische Hilfeleistungen und zehn Sicherheitswachen. Zusammenfassend bilanzierte Kommandant Altmann, dass von den Aktiven insgesamt rund 700 Ausbildungs- und 280 Einsatzstunden geleistet wurden. Ein Nasssauger, Kaminkehrerbrandsatz und ein Lichtmastanhänger waren die Ergänzungsbeschaffungen.
Jugendwart Stefan Wittke berichtete über die Teilnahme der Jugendgruppe an der Leistungsprüfung „Löschen“. Des Weiteren hat die Jugendgruppe am Wissenstest zum Thema „Brennen und Löschen“ mit Erfolg teilgenommen. Übungsschwerpunkt war die Modulare Truppausbildung, deren Prüfung nun für Ende April anstehe. Zudem wurde ein Kegelabend organisiert. 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner zollte den Feuerwehrdienstleistenden für ihre stetige Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft wie auch für die geleisteten und gut bewältigten Einsätze besondere Anerkennung. Ein Lob gab es auch für die Aktivitäten des Feuerwehrvereins sowie die allseits einvernehmliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.03.2017
Nach zehn Jahren eine neue Führung
Bei Fußballer-Jahresversammlung hielt Dieter Schmidla seine Abschiedsrede
Hunderdorf. (sd) Die Abteilung Fußball des SV Hunderdorf hielt ihre Jahresversammlung mit Neuwahlen ab. Der scheidende Abteilungsleiter Dieter Schmidla eröffnete die Versammlung. Für den Gesamtvorstand war der dritte Vorsitzende des SV Hunderdorf, Heribert Hüttinger, dabei, der die ehrenamtlich geleistete Arbeit von Funktionären, Trainern und Helfern würdigte. Besonderen Dank sprach er dem scheidenden Abteilungsleiter Dieter Schmidla aus: „18 Jahre in der Fußballabteilungsleitung, und davon zehn Jahre als Chef, sind eine großartige Leistung.“
Es folgten die Berichte der Abteilungsleitung. Der Öffentlichkeitsbeauftragte Andreas Janda informierte über den Stand der Sponsoren und Werbepartner. Die Abteilung Fußball kann dabei auf über 50 Firmen und Personen zählen, welche verlässlich, und das teilweise schon seit Jahren, ihren finanzielle Unterstützung leisten. Der Kassier der Fußballabteilung, Rudolf Höpfl, berichtete denn auch über einen guten Kassenstand.

Der zweite Abteilungsleiter, Josef Gütlhuber, unter anderem zuständig für Arbeitseinsätze und den Sportheimbetrieb, zählte eine Vielzahl von Aktionen auf. So wurden rund 350 ehrenamtliche Stunden für Arbeitseinsätze rund ums Sportheim, für Sonnwendfeier, Sportlerball und Weinfest geleistet. Zusätzlich kamen noch unzählige Stunden fürs Vereinsjubiläum 2016 dazu. Man besuchte auch die Veranstaltungen von den örtlichen und benachbarten Vereinen.
Der Jugendleiter Matthias Feldmeier zeigte sich stolz über die Tatsache, dass die Hunderdorfer Fußballer als Dorfverein es auch diese Saison wieder geschafft haben, alle Altersstufen bei den Junioren eigenständig zu besetzen. Er gab der Mitgliederversammlung einen kurzen Überblick über die Platzierungen und Spielklassen der einzelnen Mannschaften. Bemerkenswert fand Matthias Feldmeier die zusätzlichen Angebote und Aktionen, die die ehrenamtlichen Jugendtrainer und Betreuer für die Kinder anbieten – ob es das fünftägige Zeltlager, ein Fußballcamp mit der Fußballakademie Ostbayern oder Ausflüge zu Bundesliga- und Eishockeyspielen sind.
Vieles wurde geschaffen
Dieter Schmidla ließ nicht nur die vergangene Amtsperiode Revue passieren, sondern zog ein Resümee über die letzten 16 Jahre. Vieles wurde geschaffen. So wurden Veranstaltungen und Aktionen eingeführt, welche sich bis heute erhalten haben. Beispielhaft nannte Dieter Schmidla hier die Sonnwendfeier, das Weinfest und den vom Gesamtverein übernommenen Sportlerball. So wurde nach und nach der Kassenstand besser. Durch die große Unterstützung der Gemeinde Hunderdorf konnten dann sowohl das Sportheim als auch die Rasenplätze saniert werden.
Kritische Worte gefunden
Aber auch kritische Worte fand der scheidende Abteilungsleiter Dieter Schmidla. Es habe mittlerweile den Anschein, dass diese gute Ausstattung und die tollen Rahmenbedingungen bei der Abteilung Fußball als selbstverständlich angesehen werden. Es stecke aber viel ehrenamtliches Engagement und ein großes Herz der politischen Gemeinde dahinter. Auch das Finden von ehrenamtlichen Trainern, Betreuern und Helfern werde schwieriger.
Der Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, Hans Hornberger, zeigte kurz die Unterstützung auf, die aus der Gemeindekasse geleistet wird. Er sicherte den Fußballern auch weiterhin Unterstützung zu. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Neuer Abteilungsleiter ist Josef Gütlhuber, zweiter Abteilungsleiter Florian Freundorfer, dritter Abteilungsleiter Lukas Schmalzl – auch diese beiden sind neu. Kassier ist Rudolf Höpfl, Schriftführer Klaus Hornberger, Jugendleiter sind Matthias Feldmeier und Tobias Kunze, Ehrenamtsbeauftragter ist Fabian Hainz (neu), Öffentlichkeitsbeauftragte sind Andreas Janda und Helmut Eidenschink.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.2017
Fastenessen
Windberg. (esch) Im Zeichen der Fastenaktion des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor steht der kommende fünfte Fastensonntag, 2. April, in der Windberger Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Im Gottesdienst, der an diesem Sonntag als einziger erst um 10 Uhr im Bürgersaal des Amtshauses stattfindet, wird die Kollekte für die bundesweite Fastenaktion eingesammelt. Sie steht unter dem Leitwort „Die Welt ist voller guter Ideen – Lass sie wachsen“. Im Anschluss an die Messfeier bietet der Kirchengemeinderat das traditionelle Fastenessen im Blauen Saal des Alten Pfarrhofes an. Es gibt Gulaschsuppe und nach dem Essen Kaffee und Kuchen. Der Erlös kommt ebenfalls der Aktion Misereor zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.2017
Wir sind traurig, dass Du uns verlassen hast,
aber glücklich, dass es Dich gab.
In unseren Herzen und Gedanken lebst Du weiter.
Herr
Manfred Hiller
Mitglied bei der FFW Windberg,
dem MSC Meidendorf, dem MSC Straubing,
der MMC Windberg und dem OGV Windberg

* 5. Februar 1936 + 19. März 2017
Windberg, Straubing, Erding, Ruhsdorf, Holzkirchen, den 22. März 2017
In Liebe und Dankbarkeit:
Helga Hiller, Gattin
Ronald Hiller, Sohn mit Maritta
Wolfgang Hiller, Sohn
Lieselotte Henle, Schwester mit Kindern
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Donnerstag, den 23. März 2017, um 17.00 Uhr in der Aussegnungshalle, anschließend Sterberosenkranz im Bürgersaal. Trauergottesdienst am Freitag, den 24. März 2017, um 14.30 Uhr im Bürgersaal in Windberg mit anschließender Beerdigung im Friedhof.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.2017
Brunnen werden saniert
Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe
Mitterfels. (en) Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe verabschiedete bei der Sitzung am Montag im Rathaus Mitterfels den Haushaltsplan. Es wurde die Sanierung des Brunnens 1 in Hunderdorf beschlossen.
Zu Beginn berichtete Verbandsvorsitzender Hans Hornberger von der Werkausschusssitzung. So wurden die Wasserverluste erneut reduziert und betragen nur mehr rund 13 Prozent. Dadurch müsse deutlich weniger Wasser gefördert werden, was zu einer Einsparung bei den Stromkosten führe. Eine Nachbesetzung war für den Rechnungsprüfungsausschuss notwendig. Hier ersetzt Verbandsrat Johann Häusler Claus Iturralde Bluhme.
Stellvertretender Geschäftsleiter Manfred Engl erläuterte den Haushaltsplan 2017. Die wichtigsten Einnahmen stellen die Wassergebühren sowie die Herstellungsbeiträge dar. Bedeutende Beträge werden noch für die Herstellung, Reparatur oder Erneuerung von Wasseranschlüssen sowie die Auswechslung defekter Hydranten und die Einspeisevergütung aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wasserwerkes vereinnahmt. Auf der anderen Seite muss der Zweckverband hohe Summen in seine Wasserversorgungsanlagen investieren. Brunnens 1 bei Hunderdorf soll erneuert werden. Im Brunnen 2 sind außerdem Regenerierungsarbeiten vorgesehen.
Leitungen werden verlegt
In einem Teilbereich der Oberfeldstraße in Mitterfels werden neue Wasserleitungen verlegt. Wie jedes Jahr ist auch wieder die Auswechslung defekter Absperrschieber und Hydranten im gesamten Zweckverbandsgebiet geplant. Trotz der bisher erreichten Senkung betragen die Stromkosten immer noch rund 80 000 Euro pro Jahr. Durch die Nutzung der Verwaltungseinrichtungen sowie des Personals des Geschäftsstellenzweckverbandes Aitrachtal-, Buchberg-, Irlbach- und Spitzberggruppe in Straubing ist eine entsprechende Umlage an diesen Verband zu entrichten.
In der Mitgliedsgemeinde Hunderdorf ist die Erschließung von Gewerbe- und Baugebieten geplant. Der Zweckverband muss hier neue Hauptwasserleitungen verlegen und die erforderlichen Grundstücksanschlüsse vorsehen. Abgeschlossen werden sollen die Arbeiten zur Erstellung eines Grafischen Informationssystems. Für bestehende Darlehen sind entsprechende Zins- und Tilgungsbeträge zu leisten.
Der Haushaltsplan 2017 weist im Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben von 1871550 Euro und im Vermögenshaushalt Einnahmen und Ausgaben von 359250 Euro aus. Die Aufnahme weiterer Darlehen ist nach den Ansätzen vorerst nicht erforderlich. Die Verwaltung rechnet mit einem Schuldenstand von rund 1,76 Millionen Euro. Dem steht nur eine geringe Rücklage von etwa 40000 Euro entgegen. Die Verbandsräte stimmten dem Haushaltsplan einstimmig zu.
Wasser dringt ein
Für die Arbeiten am Brunnen 1 hat das Sachverständigenbüro Anders und Raum ein Sanierungskonzept vorgelegt. Da in den Brunnen Oberflächenwasser eindringt, muss der Brunnenausbau rückgebaut werden. Anschließend wird der Brunnen überbohrt, gegen Oberflächenwasser abgedichtet und neu ausgebaut. Erneuert werden muss auch die elektrische und hydraulische Anlage. Die Verwaltung rechnet mit Sanierungskosten von rund 350 000 Euro. Die Gemeinde plant in nächster Zeit die Erneuerung der Asphaltdeckschicht in einem Teilbereich der Oberfeldstraße. Da sich die alten Eisenleitungen dort in einem schlechten Zustand befinden, müssen diese vor Beginn der Straßenbauarbeiten auf einer Länge von etwa 160 Metern neu verlegt werden. Dies betrifft auch die abzweigenden Grundstücksanschlüsse.
Zugestimmt hat die Verbandsversammlung einer Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Rattiszell über die Wasserversorgung des Ortsteiles Erpfenzell. Dadurch überträgt die Gemeinde dem Zweckverband die Aufgabe der Wasserversorgung sowie das Recht, für diesen Bereich Satzungen und Verordnungen zu erlassen. Abgeschlossen wurden die Sanierung des Brunnens 4, die Regenerierung des Brunnens 3.1, die Errichtung einer Drucksteigerungsanlage in Hunderdorf, Lindfeld sowie die Erneuerung der Wasserleitungen in Mitterfels, Hubrichstraße.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.2017
Heute Bilderbuchkino
Hunderdorf. (as) Am heutigen Freitag findet das nächste Bilderbuchkino in der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg statt. Der Hase Lorenz steht im Mittelpunkt der von Daniela Weiß präsentierten Geschichte. Lorenz Langohr macht sich auf den Weg in die Selbstständigkeit. Schritt für Schritt wagt er sich weg von seinem Zuhause und seiner Mutter: Erst über den Zaun, dann hinter den Maronenbaum, und dann gar über den Fluss. Aber er sehnt sich nach seinen Freunden. Wie schön, dass er dabei auf eine Häsin trifft, der es auch so geht. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2017
Buntes Rahmenprogramm
Mühlhiasl-Markt am 2. April von 10 bis 17 Uhr
Hunderdorf. (xk) Der 18. Mühlhiasl-Markt findet am Sonntag, 2. April, von 10 bis 17 Uhr vom Rathausplatz über den Schulhof durchgehend zur Hauptstraße statt. Rund 80 Aussteller und Fieranten werden erwartet und ein Rahmenprogramm sorgt für Abwechslung. Zugleich ist verkaufsoffener Sonntag bei etlichen Geschäften, die in der Zeit von 12 bis 17 Uhr geöffnet haben.
Neu angemeldet haben sich zwischenzeitlich die Modellflugfreunde Bogenberg mit einer Ausstellung verschiedener Modellflugzeuge, wobei für Kinder ein Flugsimulator bereitsteht sowie das Basteln kleiner Modellflieger möglich ist. Außerdem veranstaltet der Kindergarten Sankt Nikolaus einen Spielzeugbasar bei der Kindertagesstätte. Als Highlight gibt es erstmals ein „Mühlhiaslbier“ am zentralen Infostand. Mit von der Partie ist auch die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg, die ab 13 Uhr die Büchereipforten in der Mittelschule öffnet und mit Kinderschminken, Bücherflohmarkt, Cafeteria und Gewinnspiel aufwartet. Zudem präsentieren sich die Oldtimerfreunde wieder mit dem altherkömmlichen Nass-Messerschleifen und dem Hufeisen-Schmieden.
Der SPD-Ortsverein und der VdK sind mit einem Infostand vertreten. Auch Pferdekutschenfahrten, Fahrten mit der Minieisenbahn, eine Hüpfburg und ein Kinderflohmarkt werden geboten. Ferner bieten die Landfrauen im Pfarrheim Kaffee und Kuchen an.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.2017
LC Tanne eröffnet wieder den Lauftreff
Hunderdorf. (xk) Am Dienstag, 11. April, startet der LC Tanne Hunderdorf die Saison für das Laufen im Grünen. Treffpunkt für die Lauftrefferöffnung ist um 18.30 Uhr auf dem Parkplatz Perlbachtal in Steinburg. Willkommen sind alle interessierten Läufer – vom Anfänger bis zum geübten Läufer. Gelaufen wird in individuellen Gruppen, die der Belastbarkeit der Teilnehmer angepasst werden. Verschiedene Laufstrecken stehen zur Auswahl. Regelmäßiger Lauftreff während der Laufsaison ist jeweils dienstags und sonntags um 18.30 Uhr auf dem Parkplatz Perlbachtal. Ergänzend dazu findet jeden Donnerstag um 18.30 Uhr am Sportplatz ein Lauftreff statt, beziehungsweise es wird eine Fitnessstunde für Erwachsene angeboten. Anmeldung bei Waas, Telefon: 09961/1379, E-Mail: alexanderwaas@freenet.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.2017
Neue Öffnungszeiten
Hunderdorf. (ta) Ab Mittwoch, 29. März, sind die Öffnungszeiten im Wertstoffhof (Sommerzeit) mittwochs, 15 bis 17.30 Uhr und samstags 8 bis 12 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.2017
EC blickt auf aktives Jahr zurück
Blumen für „Vorzeigeschützin“ Katharina Riepl — Mitglieder geehrt
Steinburg. (hk) Am Samstagabend fand im Gasthaus Karl Solcher in Ehren die Jahresversammlung des Eisstockclubs Steinburg statt. Nach einem Essen eröffnete Vorsitzender Manfred Aich die Versammlung, bevor Schriftführerin Manuela Dilger in ihrem Bericht das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren ließ.
Der Vorsitzende berichtete dann, anhand einer Bild-Präsentation, über die sportlichen Ereignisse in der vergangenen Sommer- und Wintersaison. So wurden wieder Meisterschaften auf Kreis- und Bezirksebene besucht, wobei meist mittlere Plätze belegt werden konnten. Beim Kreis-Zielschießen gelang ein Aufstieg in die Bezirksliga. Eine Mannschaft konnte durch ihren zweiten Platz in der Kreisliga in der Wintersaison in die Kreisoberliga aufsteigen. Die aktiven Schützen des Vereins nahmen auch an elf Vereinsturnieren, einer Dorfmeisterschaft und einem Freundschaftsturnier teil.

Auch Veranstaltungen der Vereine im Gemeindebereich wurden wieder besucht. Im eigenen Verein wurden wieder eine VG-Meisterschaft mit elf teilnehmenden Mannschaften, ein Herrenturnier, eine Vereinsmeisterschaft auf Asphalt im Mannschaftsschießen und in der Einzelwertung, eine Vereinsmeisterschaft auf Eis und eine VG-Meisterschaft abgehalten. Daneben wurden weitere Termine genannt. Aich konnte auch berichten, dass der Verein im vergangenen Jahr auch Ausrichter der Bayerischen Meisterschaft U 16 in der Asphalthalle in Pilgramsberg war.
Abschließend teilte er noch bevorstehende Termine mit und nannte dabei eine geplante Tagesfahrt nach Sinsheim ins Fahrzeugmuseum im September. Anschließend zählte der Vorsitzende die Erfolge des vergangenen Jahres des Aushängeschildes des Vereins, Katharina Riepl, auf.
Mehrfach geehrt
In der Sommersaison holte sie bei der Bayerischen Meisterschaft in Rupolding im Zielschießen den dritten Platz. In der Wintersaison gelang es ihr, bei der Deutschen Meisterschaft in Krefeld ganz oben auf dem Treppchen, also auf Platz eins, zu stehen und bei der Europameisterschaft in der Schweiz wurde sie Europameisterin im Mannschaftsschießen und im Zielschießen kam sie auf Platz vier.
Wegen ihrer sportlichen Erfolge durfte sie sich in das „goldene Buch“ der Gemeinde Hunderdorf eintragen und wurde auch auf Landkreisebene geehrt. Manfred Aich gratulierte der Vorzeigeschützin des Vereins und wünschte ihr weiterhin viel Erfolg.
Der zweite Vorsitzende Hanns-Peter Gröschl schloss sich den Wünschen an und überreichte der jungen Sportlerin einen Blumenstrauß und ein Geschenk. Nach dem Kassenbericht von Martina Riepl, der aufzeigte, dass der Verein auch finanziell gut dasteht, folgte der Bericht des Jugendwartes Wolfgang Riepl. Aus seinem Bericht ging hervor, dass die Schüler und Jugendlichen des Vereins wieder eine gute sportliche Leistung bei allen Teilnahmen an Meisterschaften erbrachten. Katharina Riepl, Niko Wanninger und Verena Aumer nahmen auch an einer Talentsichtung des Eissportverbandes teil und Katharina Riepl musste ihr Können auch an zwei Ausscheidungstagen zeigen. Die Jugendtrainer Wolfgang Riepl und sein Co-Trainer Karl Riepl führten auch ein Ferienprogramm an den Schulen in Hunderdorf und Neukirchen, sowie Schnuppertage auf den Trainingsbahnen in Ehren durch, um den Schülern den Eisstocksport näher zu bringen.
Badetag veranstaltet
Um auch die Kameradschaft der Jugendlichen im eigenen Verein zu pflegen, veranstaltete man auch einen Badetag mit Grillen am Weiher. Jugendwart Wolfgang Riepl berichtete abschließend, dass die Schüler und Jugendlichen insgesamt an 33 Turnieren im vergangenen Vereinsjahr teilgenommen haben und bedankte sich für die Unterstützung bei der Jugendarbeit. Als nächster Tagesordnungspunkt standen Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für seine 20-jährige Mitgliedschaft wurde Markus Nusko mit einer Urkunde ausgezeichnet. 30 Jahre gehören dem Verein an: Willi Hieninger, Wolfgang Riepl, Richard Wirth und Josef Ziegler.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.2017
„Lauf10″ wieder mit LC Tanne Hunderdorf
Hunderdorf. (xk) „Bayern bewegt sich!“ – das ist das Ziel der Aktion „Lauf 10″ der Abendschau, des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes und der TU München. Sie richtet sich an alle Menschen jeden Alters, die wieder fit werden wollen, weil sie lange Zeit keinen Sport mehr gemacht haben. Sie gilt es, in zehn Trainingswochen fit zu machen für einen Zehnkilometerlauf. In Hunderdorf richtet die, Leichtathletikabteilung des Sportvereins Hunderdorf (LC Tanne) bereits zum fünften Mal den „Lauf 10″ aus. Gestartet wird am Dienstag, 18. April, um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist für alle Interessierten der Parkplatz Perlbachtal in Steinburg. In den darauffolgenden zehn Wochen wird dann jeweils dreimal pro Woche gemeinsam trainiert (mit den regulären Lauftreffs des LC Tanne), und zwar am Dienstag, Donnerstag und Sonntag, jeweils um 18.30 Uhr. Am 30. Juni findet der große bayernweite Abschlusslauf in Wolnzach statt. Anmeldung bei LC Tanne Hunderdorf, Familie Waas, Telefon 09961/1379, E-Mail an alexander.waas@freenet.de, oder unter www.sv-hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.2017
Geänderte Öffnungszeiten
Windberg. (esch) Mit Beginn der Sommerzeit ändern sich die Öffnungszeiten des ZAW-Wertstoffhofes in Windberg. Er ist künftig ab 29. März jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr und an den Samstagen von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet. Die vor dem umzäunten Gelände des Wertstoffhofes stehenden Papier-, Altglas- und Kleidercontainer dürfen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten befällt werden, jedoch nur an den Werktagen von Montag bis Samstag zwischen 7 und 20 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.2017
Fastenessen
Windberg. (esch) Im Zeichen der Fastenaktion des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor steht der kommende 5. Fastensonntag, 2. April, in der Windberger Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Im Gottesdienst, der an diesem Sonntag als einziger erst um 10 Uhr im Bürgersaal des Amtshauses stattfindet, wird die Kollekte für die bundesweite Fastenaktion eingesammelt. Sie steht unter dem Leitwort „Die Welt ist voller guter Ideen — Lass sie wachsen“. Misereor stellt mit der heuer zum 59. Mal durchgeführten Aktion die Menschen in Burkina Faso, einem der weltweit ärmsten Länder, in den Mittelpunkt seiner Hilfe. Im Anschluss an die Messfeier lädt der Kirchengemeinderat zu seinem traditionellen Fastenessen in den Blauen Saal des Alten Pfarrhofes ein. Es wird wieder Gulaschsuppe angeboten, gestiftet vom Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden, sowie nach dem Essen Kaffee und Kuchen. Der Erlös kommt ebenfalls der Aktion Misereor zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.2017
Werner Schwarzensteiner ist Ehrenvorstand
Konrad Groß zum Ehrenmitglied ernannt — Jahresversammlung des Bayerwaldvereins
Hunderdorf. (ws) Bei der Jahresversammlung des Bayerwaldvereins Hunderdorf am Samstag im Gasthaus Deschl in Hofdorf konnte auf ein aktives Jahr zurückgeblickt werden. Höhepunkt war dabei der 44. internationale Wandertag. Mit Blick auf diesen wurde aber auch festgestellt, dass die Zahl der aktiven Wandervereine kontinuierlich abnimmt. Werner Schwarzensteiner wurde bei der Versammlung zum Ehrenvorstand und Konrad Groß zum Ehrenmitglied ernannt.

Nach einem gemeinsamen Essen gab Vorsitzender Ingo Dose bekannt, dass der Verein derzeit 87 Mitglieder hat. Die Wanderfreunde beteiligten sich an vielen kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen, unter anderem beim Mühlhiaslmarkt sowie bei den 50-jährigen Jubiläumsfesten des SV Hunderdorf und des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg. Eine Maiandacht wurde wieder durchgeführt und der Dreitagesausflug in den Schwarzwald sowie die Besuche der etwa 40 auswärtigen Wandertage förderten das Zusammengehörigkeitsge fühl. Die Christbaumversteigerung wurde gut besucht. Das Vereinskreuz in Hoch wurde durch einen Sturm beschädigt und wurde repariert. Bei der Gedenkstätte wurden drei neue Totenbretter angebracht.
Ruhebänke beschädigt
Es gibt weiterhin Probleme bei den vom Bayerwaldverein aufgestellten Ruhebänken für die Besucher im Gemeindebereich, da diese zum Teil mutwillig beschädigt werden und deshalb wieder mit Kosten repariert werden müssen. Die notwendigen Arbeiten werden von Werner Schwarzensteiner kostenlos durchgeführt. Der vereinseigene Fahnenschrank wurde bei Familie Nirschl abgebaut und steht ab sofort bei Familie Amann. Der Bayerwaldverein beteiligt sich am Samstag, 1. April, an der Landkreisaktion „Sauber macht lustig“. Der Höhepunkt des vergangenen Jahres war der 44. Internationale Wandertag mit dem 18. Kinder- und Jugendwandertag unter der Schirmherrschaft von 3. Bürgermeister Max Höcherl, für dessen Abhaltung viele freiwillige Helfer notwendig waren. Bei der Veranstaltung nahmen 44 auswärtige Wandervereine und 19 Ortsgruppen teil und durchwanderten die Landschaft in und um Hunderdorf. Der diesjährige 45. Wandertag mit 19. Kinder- und Jugendwandertag unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Hornberger findet am Samstag, 27. Mai, statt. Es kann von 8 bis 16 Uhr entweder für die fünf oder zehn Kilometer lange Strecke gestartet werden. Die Organisation des Wandertages liegt in den Händen von Werner Schwarzensteiner.
Kassierin Sylvia Sosnovski-Gruß konnte über einen geringen Überschuss berichten, trotz der zurückgegangenen Einnahmen beim Wandertag, da die Wandervereine immer weniger werden. Die Haupteinnahmen neben den Mitgliedsbeiträgen waren die gut besuchte Christbaumversteigerung sowie kleinere Beträge bei der Teilnahme am Mühlhiaslmarkt und durch Spenden. Die permanenten Wanderwege in Mitterfels und Windberg werden immer besser angenommen und bringen daher mehr Geld in die Vereinskasse.
Bürgermeister Hans Hornberger war voll des Lobes über die Unterstützung des Bayerwaldvereins bei der Pflege der Wanderwege, die Aufstellung von Ruhebänken, die Beteiligung bei Veranstaltungen im Ort und vieles mehr. Bei den Wandertagen mache der Verein auch international aufmerksam auf die herrlichen Landschaften rund um Hunderdorf.
Schwarzensteiner bedauerte, dass die Wandervereine von Jahr zu Jahr immer weniger werden. Dies sei zum Teil auf das geringe Interesse der jüngeren Leute am Wandern zurückzuführen. Hier entgegenzuwirken, werde für die Zukunft schwer zu bewältigen sein. Es sollte jedoch alles versucht werden, dies eventuell zu ändern oder zumindest zu stoppen, ansonsten werde dies in naher Zukunft das Ende der Wandertage sein und das wäre sehr schade. Obwohl er im vorigen Jahraus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Vorsitzender in jüngere Hände gab, ist er bereit, den Bayerwaldverein, soweit es ihm möglich ist, auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen.
Viel Aufbauarbeit geleistet
Die Vorsitzenden Ingo Dose und Anita Amann ernannten zum Schluss Werner Schwarzensteiner zum Ehrenvorstand und Konrad Groß zum Ehrenmitglied. Werner Schwarzensteiner war 33 Jahre Vorsitzender und leistete für den Verein während dieser Zeit und bereits schon vorher viel Aufbauarbeit. Er opferte viele ehrenamtliche Freizeitstunden und ist auch jetzt noch bereit, soweit es seine Gesundheit zulässt, zu helfen. Konrad Groß ist seit 34 Jahren Wanderwart und organisierte viele Wanderungen bei den auswärtigen Vereinen. Er war auch bei fast allen Veranstaltungen selbst zu Fuß mit dabei.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.03.2017
Mühlhiasl-Markt lockt mit Angebotsvielfalt
Rund 80 Marktstände und buntes Programm — Erstmals Mühlhiasl-Bier – Verkaufsoffen
Hunderdorf. (xk) Am Sonntag, 2. April, ist von 10 bis 17 Uhr der Mühlhiasl-Markt im Ortskern geöffnet. Die Marktmeile hat sich zu einer festen Attraktion entwickelt, bei der rund 80 Fieranten- und Aktionsstände verschiedenster Art vertreten sind. Der Markt „für die ganze Familie“ bietet ein buntes Rahmenprogramm und ist auch

verbunden mit einigen verkaufsoffenen Geschäften von 12 bis 17 Uhr.
Heuer findet der Mühlhiasl-Markt zum 18. Mal statt. Viel ehrenamtliches Engagement steckt hinter der Organisation in den Händen des bewährten Teams mit Stephan Härtenberger, Hans Staudinger und Ulrich Söldner von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute. Deren Ziel war und ist es, wieder ein breitgefächertes Marktgeschehen und ein interessantes Begleitprogramm auf die Beine zu stellen. „Mit passenden Angeboten und Unterhaltung soll der Markt für die Familien und alle Generationen sein“, unterstreichen die Organisatoren. Das bunte Marktleben erstreckt sich vom Schulplatz bis zur Sollacher Straße (Rathaus) und andererseits durchgehend auch vom Schulplatz bis zur Hauptstraße (Kaldonek). Deshalb ist auch die Ortsdurchfahrt im Bereich Rathaus bis Bäckerei Kalm ab Sonntagfrüh für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Zufahrt zur Pfarrkirche ist für den 9 Uhr-Gottesdienst möglich.

Eingerichtet ist wieder der bewährte, zentrale Info-Punkt bei der Raiffeisenbank/Kalm, der für die Besucher Anlaufstelle für allgemeine Marktfragen sowie in Such- und Notfällen ist. Da gibt es als Highlight erstmals das „Mühlhiasl-Bier“. Bei dem Verkaufsstand sind auch Bücher über den legendären Waldpropheten Mühlhiasl und Hunderdorfer Heimatbücher erhältlich.
Umfangreich ist das Angebot der zahlreichen Marktfieranten und Aussteller. Sie präsentieren diverse Artikel, von vielfältig Nützlichem im Haushalt, Kleidung, Gürtel und Hüten, Modeschmuck und Kinderspielzeug, Geschenkartikel, Haus- und Gartendeko, bis hin zum Kunsthandwerklichen sowie Infostände über Polsterbezüge, Holz- und Schiebetüren und einiges mehr. Natürlich ist am Markt selbst beim Imbiss-Pavillon, beim Cafd- und Backwarenstand für Essen und Trinken gesorgt, ebenso bei einigen weiteren Marktständen.
Vereine sind mit im Boot
Wie immer, sind auch heuer wieder einige Hunderdorfer Vereine und Institutionen mit im Boot. Das engagierte Team der Gemeindebibliothek Hunderdorf-NeukirchenWindberg hat ab 13 Uhr beim Marktgeschehen die Büchereipforten im Mittelschulgebäude geöffnet, bietet Kinderschminken und einen Bücherflohmarkt. Zudem gibt es ein Rate-Gewinnspiel und die Cafeteria lädt zum Verweilen ein.
Die Oldtimerfreunde Hunderdorf führen bei der Raiffeisenbank wieder das Nass-Messerschleifen mit dem altherkömmlichen Standmotor vor (Gegenstände zum Schleifen können mitgebracht werden) und sicher fasziniert die Kinder wieder das Hufeisenschmieden. Erstmals mit von der Partie sind die Modellflugfreunde Bogenberg, die eine Ausstellung verschiedener Modellflugzeuge präsentieren und Einblick in ihr Vereinsgeschehen geben. Zudem gibt es insbesondere für Kinder einen Flugsimulator für Testflüge sowie kleine Flugzeug-Bastelmodelle, die vom Deutschen Modellflug-Dachverband zur Verfügung gestellt sind.
Der SPD-Ortsverein ist mit einem Infostand vertreten und hat neben Politinformationen ein „Ohr am Bürger“. Auch der VdK stellt sich an seinem Infostand den Fragen rund um‘ s „Soziale“. Und natürlich runden das Aktionsgeschehen wieder ab Pferdekutschenfahrten (Start Hauptstraße bei Bäckerei Kalm), und Fahrten mit der Minieisenbahn sowie eine Hüpfburg auf der Marktmeile. Auch ein Flohmarkt für Kinder- und Jugendliche findet beim Marktgeschehen statt (zwischen Grundschule und Mittelschule), wofür keine Voranmeldung erforderlich ist.
Außerdem veranstaltet der Kindergarten „St. Nikolaus“ einen Spielzeugbasar bei der Kindertagesstätte in der Hauptstraße 26. Ferner bieten die Landfrauen ab 12 Uhr im Pfarrheim Kaffee, leckere Kuchen und Torten gegen Spende für einen sozialen Zweck an.
Verkaufsoffene Geschäfte
Aber nicht nur am Markt, sondern auch bei rund zehn verkaufsoffenen Geschäften, wie beispielsweise Modehaus, Skoda-Autohaus, Bäckerei mit Cafd, Schreinerei, Lederwarengeschäft und Farb- und Eisenwarengeschäft, kann man von 12 bis 17 Uhr einkaufen, wobei persönliche Beratung geboten wird. So hoffen die Veranstalter wieder, die Erwartungen der kleinen und großen Besucher bei hoffentlich schönem Frühlingswetter erfüllen zu können.
■ Weitere Informationen
über Standler und verkaufsoffene Geschäfte gibt es unter www.muehlhiaslmarkt.de.


Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2017
Gemeinderatssitzung
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 6. April, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Kirche Hofdorf, Sachstandsbericht zur Dachstuhlsanierung, Beratung und Beschlussfassung über die weitere Vorgehensweise; Straßennamenfestlegung für GE Breitfeld- Ost (Änderung); Bestätigung des Feuerwehrkommandanten und des Kommandantenstellvertreters der FFW Gaishausen; Bauangelegenheiten, geplanter Milchviehstallanbau in der Gemarkung Hunderdorf; Informationen/Sonstiges. Der nicht öffentliche Teil der Sitzung schließt sich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2017