Wohnhaus brennt aus
Keine Verletzten, Haus fast vollständig zerstört
Hunderdorf. (ta) Am Montagnachmittag, gegen 14 Uhr, brannte in Thananger, in der Gemeinde Hunderdorf, ein Zweifamilienhaus nieder. Verletzt wurde laut Polizeiangaben niemand, das Haus ist jedoch fast vollständig zerstört.
Der Brand entstand im Wohnzimmer im Erdgeschoss; die genaue Brandursache ist unklar. Der entstandene Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei rund 100000 Euro. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Straubing hat die Ermittlungen aufgenommen. Es waren rund 60 Mann der umliegenden Feuerwehren vor Ort im Einsatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.20
Plan für Sanierung des Hallenbades
Kirchenorgel wird restauriert — Bedarfsanalyse in der Jugendarbeit
Hunderdorf. (xk) „Die Pläne für die Generalsanierung des Lehrschwimmbeckens und Sanierung der Toilettenanlagen in der Mittelschule werden gebilligt“, entschied der Gemeinderat in einer Sitzung im Rathaus. Zudem wurden der Ankauf eines VW-Tragkraftspritzenfahrzeugs und die In-Wert-Setzung der Orgel in der Filialkirche Hofdorf beschlossen.
Eingangs stellte Architekt Christian Illner, von der HIW-Architektengesellschaft, die Planung zur Errichtung eines Allwetterplatzes mit Weitsprunganlage, Erweiterung des Innengeräteraumes, Umgestaltung der Außenanlagen und Errichtung einer Parkplatzanlage vor. Sie ist die Grundlage für die im November vorzunehmende Ausschreibung. Ausgeführt werden die Maßnahmen im Frühjahr 2016. Die Kosten seien mit rund 415 000 Euro veranschlagt. Optional sind eine Außenbeleuchtung sowie eine Oberflächenwasserversickerung für Oberflächenwasser im Parkplatzbereich bei rund 31 000 Euro vorgetragen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Maßnahme.
Rund 600000 Euro Kosten
Fortfahrend zeigte Illner die Planung zur Generalsanierung des Hallenbades mit Lehrschwimmbecken und Sanierung der Toilettenanlagen in der Mittelschule. Das Ratsgremium billigte die Sanierung bei Kosten von rund 600 000 Euro. Einen barrierefreien Zugang zum Hallenbad und den Sanitäranlagen wird es allerdings nicht geben. Ausgesprochen hat sich die Gemeindevertretung zudem für die Sanierung der Sanitärausstattung in der Mittelschule mit barrierefreiem Ausbau der WC-Anlage im Erdgeschoss und der WC-Anlage im Obergeschoss bei geschätzten Kosten von etwa 103 000 Euro.
Auf der Grundlage der öffentlichen Ausschreibung durch das Büro Strobl wurden die Aufträge für ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug Volkswagen Crafter 50 ohne Allradantrieb für die FF Gaishausen bei Gesamtkosten von rund 85 100 Euro vergeben. Den Zuschlag für das Fahrzeug erhielt die Firma Furtner und Ammer, aus Landau, mit der Lieferung der technischen Beladung wurde die Firma Sturm aus Regen beauftragt.
50-prozentige Förderung
Verwaltungsleiter Hans Pollmann informierte über die Kostenschätzung von rund 135000 Euro für die Restaurierung der Kirchenorgel in der Filialkirche Sankt Edigna in Hofdorf, die im Eigentum der Gemeinde steht. Der Gemeinderat sprach sich mit 13 gegen zwei Stimmen für die Maßnahme als Einzelprojekt des Förderprogramms Leader aus, vorbehaltlich einer 50-prozentigen Förderung. Zugleich wurde die Co-Finanzierung der weiteren 50 Prozent durch die Gemeinde beschlossen. Sodann wurde mit der Umsetzung der Ökokontofläche 05 bei Gaishausen die Firma Schütz, Rain, gemäß dem Vergabevorschlag des Büros Eska, Bogen, bei einer Angebotssumme von knapp 28 000 Euro beauftragt.
Gemeinderätin und Jugendbeauftragte Michaela Kunze-Venus stellte die Situations- und Bedarfsanalyse in der Jugendarbeit in Hunderdorf vor. Demnach ergeben sich folgende Ziele: Jugendförderung für Vereine, Sommerferienprogramm mit Familienfest, Liste mit Ansprechpartnern zu allen Problemlagen für alle Fachkräfte. Die mittelfristigen Ziele lauten: Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen, Mittagsverpflegung in der Kindertagesstätte, Sanierung der Toilettenanlage im Altbau des Kindergartens, Schwimmbadsanierung, Pausenhofumgestaltung, Elternabend an Schule mit Vereinen. Die langfristigen Ziele sehen wie folgt aus: Turnhallenerweiterung, Schaffung einer Skaterbahnanlage. Eine Turnhallenerweiterung zur Doppelturnhalle wurde mit Beschluss vom Juni 2013 zurückgestellt, da es dafür keine Förderung gebe.
Bauanträge genehmigt
Zum Bauantrag auf Erstellung eines Reitplatzes in Grabmühl 2 wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt, ebenso zum Vorbescheid für die Errichtung einer Reithalle in Nolteweg 9. Zustimmung gab es auch für die Errichtung von zwei Carports in der Florianstraße 23. Bürgermeister Hans Hornberger informierte über das Schreiben der Kindertagesstätte Sankt Nikolaus, wonach über das Rechnungsergebnis für das Kindergartenjahr 2014/2015 und die Haushaltsplanung 2015/2016 informiert wurde. Erfolgt sei auch die Überprüfung des Blitzschutzes in den verschiedenen öffentlichen Gebäuden. Weiter berichtete das Gemeindeoberhaupt über die von Gisela Sandmann initiierte Möglichkeit, Einstiegskurse in Deutsch für Asylbewerber mit guter Bleiberechtsperspektive durch die Bundesagentur für Arbeit anzubieten. Sandmann sehe es als sinnvoll an, die Asylbewerber in Vereinsarbeit einzubinden. Ehrenamtliche, die mit den Asylbewerbern Deutsch sprechen, wären bereits eine Hilfe. Entsprochen wurde abschließend einem Vorbringen aus dem Gemeinderat, beim Regenrückhaltebecken in der Parkanlage am Lindfelder Weg eine weitere Hundetoilette aufzustellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2015
Bürgerversammlung
Hunderdorf. (ta) Am Freitag, 13. November, findet um 19.30 Uhr im Gasthaus „Deschl“, Hofdorf, eine Bürgerversammlung für die Bürger der Gemeinde Hunderdorf statt. Bürgermeister Hans Hornberger berichtet über das Gemeindegeschehen. Anschließend können Wünsche und Anregungen zur Kommunalpolitik vorgebracht werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2015
Glauben hinterfragen
„Stimmt eigentlich alles, was in der Bibel steht?“
Hunderdorf. (hk) Am Mittwochabend sprach der Theologe und Pastoralreferent Bernhard Plail über das brisante Thema „Stimmt eigentlich alles, was in der Bibel steht?“ vor den Zuhörerinnen des Frauenbundes und der Landfrauen im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf. Zu Beginn sagte der Referent, dass er den Glauben der Anwesenden nicht erschüttern wolle, sondern hinterfragen wolle, was man glaube: „Es stimmt alles, was in der Bibel steht, aber es kommt darauf an, wie man es versteht.“
In der Dogmatischen Konstitution „dei verbum“ über die göttliche Offenbarung heißt es: „Denn die heilige Mutter Kirche hält, auf Grund apostolischen Glaubens die Bücher, sowohl des Alten wie des Neuen Testaments, in ihrer Ganzheit für heilig und kanonisch, weil sie auf Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche selbst übergeben worden sind.“ Dies zitierte Plail.
Die Verbalinspiration sagt aus, dass Gott den Menschen nur als Werkzeug benutzt. Die Realinspiration offenbart die Geschehnisse in menschlicher Verfassung mit nachträglicher göttlicher Bestätigung oder Bewahrung vor Irrtümern durch den Heiligen Geist und die Personalinspiration ist Schriftinspiration nur insofern, als der Verfasser der Heiligen Schrift das Glaubensbewusstsein der Kirche repräsentiert. erklärte der Redner.
Das Alte Testament ist ein langer Prozess mit unterschiedlichen Fortschreibungen. Die geschichtlichen Texte sind oft nicht zuerst historische Berichte über die Vergangenheit, sondern auch Geschichtstheologie. Das Alte Testament versucht unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubinden.
Die Kindheitsgeschichten Jesu sind ziemlich spät entstanden. Dabei ist unbestritten, dass Jesus der Sohn von Maria ist, die verlobt war mit einem Mann namens Josef. Er ist der Sohn Davids, deshalb ist er auch in Bethlehem geboren. Die Flucht nach Ägypten, die Huldigung der Hirten und der Sterndeuter sind sicher Glaubensaussagen. Plail musste auch hier feststellen, dass in der Bibel manche Sachen nebeneinander stehen, die nicht zueinanderpassen und trotzdem eine Gemeinschaft bilden.
Er meinte, dass man nicht alles so lange auf ihre Historizität abklopfen solle bis nichts mehr übrig bleibt, weil das keine Geschichtsschreibung im heutigen Sinn ist, sondern Geschichtsbeschreibung nach bestem Wissen und Gewissen, aber auch mit der Absicht, Gott als den darzustellen, der er für die Christen ist. Abschließend bestätigte der Theologe, dass alles, was in der Bibel steht, auf die Weise stimmt, wie es von den Autoren gemeint war. Nicht unbedingt nach unserem Geschichtsverständnis, aber nach dem der Menschen von damals.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2015
Faschingsbälle und Mühlhiaslmarkt
Der Veranstaltungskalender der Gemeinde Hunderdorf bis Juni 2016
Hunderdorf. (xk) Unter der Leitung von 3. Bürgermeister Max Höcherl haben sich die Vereinsvertreter zur Aufstellung des Veranstaltungskalenders für das kommende Vereinsjahr getroffen. Hierbei gaben die Vereinsvertreter ihre Veranstaltungen bekannt und stimmten die Termine ab. Folgende Veranstaltungen im Zeitraum von November bis Juni 2016 wurden bisher bei der Gemeinde gemeldet:
November: 7., Damenabend, Stammtisch Au vorm Wald; 8., Heldengedenktag, Gemeinde Hunderdorf; 11., St.-Martins-Feier, Kath. Pfarrei; Fr 13., Bürgerversammlung, Gemeinde Hunderdorf; 14., Kinder- Bibel-Tag, Kath. Pfarrei; • 21., Übungsleiterfahrt, Skiclub Hunderdorf; 21., Ministranten-Aufnahme, Ministranten; 21., Internes Watterturnier, Stammtisch Au vorm Wald; 27., Kegel-Ausflug,, Ministranten; 27., Christbaumversteigerung, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 28., Christbaumversteigerung, Feuerwehr Hunderdorf; 29., Adventsingen, Kath. Pfarrei.
Dezember: 5., Ministranten-Probe für Sankt Nikolaus und Sternsinger- Einteilung, Ministranten; 5., Nikolausgehen, Stammtisch Au vorm Wald; 5., Christbaumversteigerung, Feuerwehr Au vorm Wald; 6., Patroziniums-Feier Sankt Nikolaus, Kath. Pfarrei; 6., Nikolauswanderung, Fremdenverkehrsverein Steinburg; 6., Interne Weihnachtsfeier, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 9., Adventfeier Kath. Frauenbund; 12., Ski-Opening mit Tagesfahrt, Skiclub Hunderdorf; 12., Weihnachtsfeier, Feuerwehr Steinburg; 13., Weihnachtsfeier mit Jahresabschluss, Heimat- u. Volkstrachtenverein; 19., Wintersonnwendfeier, SV Hunderdorf Abtlg. Fußball; 19., Weihnachtsfeier, Stammtisch Au vorm Wald; 24., Ministranten-Proben für Weihnachten, Ministranten.
Januar: 2. his 6., Ski- u. Snowboardkurse mit Skittyworld, Skiclub Hunderdorf; 2. bis 5., Sternsinger- Aktion, Ministranten; 6., Dreikönigsfeier, SV Hunderdorf Abtlg. Volleyball; 8., Dankeschön-Essen, K ath. Pfarrei; 9., Faschingsball, Stammtisch Au vorm Wald; 13., Monatsversammlung, Frauenbund; 16., Einkehrtag Pfarrgemeinderat & Kirchenverwaltung, Kath. Pfarrei; 16., Dankeschön-Essen der Ministranten, Ministranten; 21., ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche der Einheit der Christen, Kath. Pfarrei; 22., Kappenabend, EC Steinburg; 23., Kinder- und Jugendfahrt, Skiclub Hunderdorf; 23.; Tages- Skifahrt nach Österreich, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 29., -Weiberfasching, Frauenbund; 30., Vereinsmeisterschaft, Skiclub Hunderdorf; 30., Sportlerball, SV Hunderdorf Abtlg. Fußball; 31., Jahreshauptversammlung, Fremdenverkehrsverein Steinburg.
Februar: 6. bis 13., Familienferien, Skiclub Hunderdorf; 6., Faschingsball, Feuerwehr Steinburg; 8., Rosenmontagsball, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 9., Schneeparty Stammtisch Au vorm Wald; 13., Jahresversammlung, Feuerwehr Au vorm Wald; 20., Skiausflug Stammtisch Au vorm Wald; 20., Brautleutetag, Kath. Pfarrei; 20., Jahresversammlung, Feuerwehr Hunderdorf; 27., Tagesfahrt nach Hinterstoder, Skiclub Hunderdorf; 27., Jahresversammlung Feuerwehr Steinburg.
März: 2., Dekanatstag, Kath. Pfarrei; 2., Monatsversammlung mit Referat, Frauenbund; 4., Weltgebetstag der Frauen, Frauenbund; 4., Preisschafkopfen, Heimat- und Volkstrachtenverein; 9., Besinnungstage für Frauen, Frauenbund; 12., Saisonabschlussfahrt nach Flachau, Skiclub Hunderdorf; 12., Jahresversammlung, Heimat- und Volkstrachtenverein; 18., Jahresversammlung, Bayerwaldverein; 19., Volleyballturnier aller Abteilungen, SV Hunderdorf Abtlg. Volleyball; 19., Ministranten-Probe für Karwoche, Ministranten; 19., Jahresversammlung, EC Steinburg; 26., Ministranten-Proben für Ostern, Ministranten; 26., Starkbierfest, Musikverein Hunderdorf; 30., Jahresversammlung, SV Hunderdorf Abtlg. Volleyball.
April: 1., Jahresversammlung, SV Hunderdorf Abtlg. Fußball; 2., Gottesdienst für verstorbene Mitglieder, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 2., – Jahresversammlung, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 2., Frühjahrsversammlung, Stammtisch Au vorm Wald; 6., Besichtigung Mutter-Kind-Haus, Frauenbund; 10., Mühlhiaslmarkt, Gemeinde Hunderdorf; 24., Florianifest, Feuerwehr Hunderdorf; 30., Maibaumherrichten, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 30., Maibaumaufstellen, Stammtisch Lintach- Hunderdorf; 30., Maibaumaufstellen, KLJB Hunderdorf; 30., Maibaumwache, Stammtisch Au vorm Wald; 30., Maibaumaufstellen, Feuerwehr Gaishausen.
Mai: 1., Erstkommunion, Kath. Pfarrei; 1., Maibaumaufstellen, Stammtisch Au vorm Wald; 4., Muttertagsfeier, Frauenbund; 5., Vatertagswanderung, Feuerwehr Steinburg; 6., Vereinsmaiandacht, Bayerwaldverein; 8., Monatsversammlung, Imkerverein Steinburg-Neukirchen; 11., Interne Meisterschaft, SV Hunderdorf Abtlg. Volleyball; 14., Priesterweihe Frater Felix & Frater Philipp, Kath. Pfarrei; 15., Klosterprimiz Frater Felix & Frater Philipp, Kath. Pfarrei; 18., Vereinsmaiandacht, Frauenbund; 20., Vereinsmaiandacht, Heimat- und Volkstrachtenverein; 21., Wandertag, Bayerwaldverein; 25., Ministranten- Probe für Fronleichnam, Ministranten; 26. bis 29., Sommerausflug, Skiclub Hunderdorf; 27., Vereinsmaiandacht, Fremdenverkehrsverein Steinburg; 28., Sommernachtsfest, FFW Hunderdorf.
Juni: 1., Besichtigung der Fa. Krinner in Straßkirchen, Kath. Frauenbund; 3. bis 6., Volksfest, Gemeinde Hunderdorf; 5., Monatsversammlung, Imkerverein Steinburg- Neukirchen; 11., Sommernachtsfest, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 12., Nachprimiz von Pater Felix & Pater Philipp; 16., Senioren- Ausflug, Seniorenclub Hunderdorf; 18. bis 19., Steinburger ‚„Kirta`t, Feuerwehr Steinburg; 18., Sonnwendfeier, SV Hunderdorf Abtlg. Fußball; 26., Bay. Meisterschaft U16, EC Steinburg.
Die Vereine sollen noch nicht gemeldete Veranstaltungen bald anmelden. Der Terminkalender kann unter www.hunderdorf.de eingesehen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2015
Die Kriegstoten mahnen zum Frieden
Restaurierung des Kriegerdenkmals offiziell abgeschlossen
Hunderdorf. (xk) „Die Toten sind nicht vergessen und mahnen uns zum Frieden“. Dies wurde am Sonntag verdeutlicht, als Gemeinde und Pfarrei der Opfer von Krieg und Gewalt, insbesondere der Gefallenen und Vermissten der Weltkriege aus der Gemeinde gedacht haben.

Beim Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche erinnerte Pfarrer Martin Müller an die Toten der Weltkriege und die Opfer von Krieg und Gewalt und nahm auch auf die aktuelle Flüchtlingskrise Bezug. „Das bewusste Bekennen zum Glauben an Jesus Christus wird unsere Kultur und die eigene Identität stärken.“
Leid vor Augen geführt
Nach der Messfeier nahmen die Pfarrangehörigen zusammen mit Bürgermeister Hans Hornberger, Gemeinderäte, KuSK, der VdK-Ortsverein und den Feuerwehren Aufstellung am Ehrenmal. „Wir gedenken der Toten durch Krieg und Gewalt“, sagte Hornberger. Angesichts der fast täglich über die Medien mitgeteilten, schrecklichen Ereignisse an vielen Krisenherden dieser Welt, werden uns die Gewalt und das Leid ständig vor Augen geführt“, so Hornberger weiter. Seit 1945 seien in über 200 Kriegen und

Bürgerkriegen weitere Millionen von Toten zu beklagen. Dies zeige, wie notwendig die Mahnung zum Frieden sei.
Bürgermeister Hornberger legte als äußeres Zeichen des Gedenkens zusammen mit KuSK-Vorsitzendem Roland Peschke und auch namens des VdK-Ortsverbandes einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf umrahmte die Gedenkfeier mit Chorälen und Böllerschüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse. Mit der „Deutschlandhymne“ fand der Gedenktag einen seiner Bedeutung angemessenen würdigen Abschluss.
Kriegerdenkmal renoviert
Im Rahmen der Gedenkfeier hat das Gemeindeoberhaupt nach symbolischer Enthüllung das neu restaurierte Kriegerdenkmal vorgestellt. Die Instandsetzung der Gedenkstätte war schon lange ein Anliegen Der Gemeinde und der Krieger- und Soldatenkameradschaft.
Private Spendengelder
Die Gedenkstätte wurde am angestammten Platz gleich neben der Pfarrkirche Sankt Nikolaus belassen und erstrahlt nach der Renovierung im neuen Glanz. Die Gemeinde brachte für die Renovierung insgesamt rund 11700 Euro auf, ließ der Bürgermeister wissen. Erfreulicherweise spendete dazu eine Privatperson 500 Euro und das Erdgasunternehmen „Energieversorgung Südbayern“ stellte eine Zuwendung von 1000 Euro zur Verfügung. Witterungsbedingte Schäden hatten ihre Spuren an dem Ehrenmal hinterlassen. Der Steinmetzbetrieb Rudolf Geiger aus Schwarzach wurde mit der Ausführung der Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten beauftragt.
Das gesamte Denkmal wurde spezifisch gereinigt und gegen Witterungseinflüsse geschützt sowie die Schriftfarbe nachgezogen. Zudem wurde die Beton-Hinterwand durch eine Granitmauer ersetzt, die dem Denkmal sicheren Halt und eine ansprechendere Gestaltungsweise gibt.
Weiterhin wurde die gebotene Umfeld-Neugestaltung mit Pflasterung und neuer Bepflanzung von der Firma Gerhard Stelzer, Thananger, geplant und ausgeführt. Der Bürgermeister dankte den beteiligten Firmen für die gut ausgeführten Arbeiten, den Spendengebern für die finanzielle Unterstützung und der KuSK als Vorschlaggeber.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2015
Feier zu Sankt Martin
Windberg. (ws) Am Mittwoch, 11. November, feiert der Kindergarten Sankt Sabinus Windberg das Martinsfest. Beginn ist um 17.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, anschließend ist Laternenumzug mit Sankt Martin hoch zu Ross voraus durch den Ortskern des Klosterdorfes bis zum Pfarrplatz. Beim Martinsfeuer vor dem Amtshaus bietet der Kindergartenelternbeirat Glühwein, Kinderpunsch, belegte Brötchen, Gebäck und Getränke an. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2015
Adventsingen
Hunderdorf. (hk) Zur Einstimmung auf die Adventszeit findet am Sonntag, 29. November, um 16 Uhr ein Adventsingen in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus statt. Die Organisation hat der Chor „Friends“ übernommen. Zahlreiche Mitwirkende aus der Gemeinde Hunderdorf verschönern den Nachmittag mit Musik und Gesang. Mitwirkende an diesem Nachmittag sind: Blaskapelle Hunderdorf, Kirchenchor und Kinderchor Hunderdorf, AG Musik der Grundschule, Trachtenjugend Hunderdorf, Chor „Friends“, Geschwister Zach, Sebastian Obermeier und Dr. Michael Hartmann. Nach dem Adventsingen bietet der Pfarrgemeinderat Glühwein, Kinderpunsch und Adventsgebäck an. Der Eintritt für das Adventsingen ist frei, jedoch sind Spenden erwünscht, deren Erlös einem gemeinnützigen Zweck zugutekommt.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2015
Kinderbibeltag
Hunderdorf. (hk) Am Samstag, 14. November, findet der Kinderbibeltag in der Pfarrei Sankt Nikolaus statt. Der Tag beginnt um 13 Uhr im Pfarrheim und endet nach dem Gottesdienst um circa 18.45 Uhr. Mit Spielen, Singen, Tanzen, Besinnen und Basteln soll der Tag gemeinsam erlebt und dabei die Heilige Schrift kennengelernt werden. Handzettel mit Anmeldung gibt es in der Schule und Kirche. Die schriftlichen Anmeldungen sollen bis Donnerstag, 12. November, bei Pater Martin im Pfarrbüro in der Schule oder Sakristei abgegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2015
Zahlreiche Ehrungen für verdiente Mitglieder
Lob vom Bürgermeister für die KuSK — Unterlagen für die Chronik gesucht
Hunderdorf. (xk) „Die KuSKbrachte sich aktiv ins Gemeinde- und Vereinsgeschehen ein. Die Mitgliederzahl blieb mit 103 konstant.“ Dies resümierte Vorsitzender Roland Peschke bei der Jahresversammlung am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer. Dabei wurden auch zahlreiche verdiente Mitglieder entsprechend der neuen Ehrenordnung ausgezeichnet.
KuSK-Vorsitzender Peschke freute sich über die gute Beteiligung bei der vorhergehenden Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt. Sodann ließ Peschke im Rechenschaftsbericht zahlreiche Aktivitäten der KuSK im zurückliegenden Vereinsjahr Revue passieren. Dabei nannte er den Mitgliederstand mit 103 Kameraden konstant. Einem Austritt und einem Todesfall standen zwei Neuaufnahmen gegenüber.

In drei Vorstandschaftssitzungen habe man versucht, den Vereinsgeschehen gerecht zu werden und auch die Ehrenordnung wurde neu geregelt. Beschäftigt habe man sich im Hinblick auf ein Gründungsfest auch detailliert mit der Vereinschronik, nachdem zum bisher geführten Gründungsjahr 1880 auch einige weitere Jahrgangsdaten festzustellen waren, allerdings ohne konkretes Ergebnis. „Sollte jemand noch Dokumente zur Belegung des Vereinsalters besitzen, wären wir dankbar, wenn uns diese zur Verfügung gestellt werden, selbstverständlich gegen Rückgabe“, appellierte Peschke an die gesamte Bevölkerung.
An Aktivitäten erinnert
Er erinnerte an weitere Aktivitäten der KuSK. Der Vereinsausflug in Verbindung mit dein EC Steinburg konnte allerdings nicht stattfinden, da die notwendige Teilnehmerzahl nicht gegeben war. Vorsitzender Peschke dankte abschließend der gesamten Vorstandschaft für ihr Engagement, insbesondere den beiden Stellvertretern Karl Riepl und Ludwig Schuhbauer sowie Ehrenvorsitzenden Friedrich Steineck für die Unterstützung übers Jahr.
Kassier Ludwig Schuhbauer informierte in seinem Bericht über die Einnahmen und Ausgaben im zurückliegenden Vereinsjahr, um dann abschließend auf eine solide Finanzbasis der KuSK zu verweisen. Der Redner sprach den Mitgliedern sowie den Spendenunterstützern ein besonderes Dankeschön aus.
Mitglieder ausgezeichnet
Danach folgte die Auszeichnung langjähriger verdienter Mitglieder der KuSK. So wurden in dankbarer Anerkennung für 20- bis 25-jährige treue Mitgliedschaft ausgezeichnet: Josef Paukner, Alois Knott, Xaver Obermeier, Ludwig Schlecht, Michael Artmann, Kurt Schütz, Josef Poiger jun., Robert Eidenschink, Stefan Aumer, Armin Baumgartner, Hans Lobmeier, Willibald- Richter, Max Steckler, Franz Gruber, Georg Pfügl und Josef Zollner.
Für 30-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt wurden: Max Holmer, Franz Xaver Hagn, Josef Helmbrecht, Johann Weinzierl und Manfred Hanner. Für 40 Jahre Vereinstreue wurde Josef Eichmeier gewürdigt.
Zudem wurden das erste Mal auch langjährig in der Vorstandschaft engagierte Kameraden geehrt und ihnen Dank und Anerkennung ausgesprochen: Für zwölf Jahre Josef Ahartinger und Alois Knott; für 20 Jahre Gerd Peschke und Werner Schwarzensteiner; für 25 Jahre und mehr Ludwig Schuhbauer, Leonhard Reiner, Ernst Sacher.
Lob für aktiven Verein
Bürgermeister Hans Hornberger gratulierte allen Geehrten und konstatierte dankbar: „Der Verein braucht solche Leute.“ Er lobte sodann das Engagement für die Vereinsarbeit der KuSK-Vorstandschaft mit Roland Peschke an der Spitze. „Der Verein bringt sich erfreulich aktiv in das Gemeindegeschehen ein und dafür bin ich stolz und dankbar.“ Seitens der Gemeinde sei heuer auch die gesamte Restaurierung des Kriegerdenkmals am jetzigen Standort veranlasst worden, was gerade auch im Sinne und ein Anliegen der KuSK gewesen sei. Hornberger wünschte dem Verein eine gute Zukunft und erhoffte sich eine weitere aktive Beteiligung am Gemeindeleben.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2015
Tote mahnen zum Frieden
Volkstrauertag: Tag des Erinnerns an die Weltkriege
Steinburg. (xk) Bei der vorgezogenen Gedenkfeier der FFW Steinburg zum Volkstrauertag wurde am Sonntag bei Ehrenmal in Steinburg an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Im ehrenden Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der schrecklichen Weltkriege aus der ehemaligen Gemeinde Steinburg erfolgte eine Kranzniederlegung von Feuerwehr-Vorsitzendem Franz Xaver Häusler.

Angeführt von der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Lothar Klein marschierten Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderatsmitgliedern und die Abordnungen der KuSK Hunderdorf, des VdK-Ortsverbandes sowie der vier Gemeindefeuerwehren zum Ehrenmal. Pfarrer Martin Müller sprach Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Gewalt, Krieg und Terror, auch denen in unserer heutigen Zeit. Der Priester rief Gottes Segen für einen Weg des Friedens und der Versöhnung in der Welt herab.
„Der Volkstrauertag erinnert uns an die Schrecken des Krieges, der Gewaltherrschaft und der Vertreibung des vergangenen Jahrhunderts. Gemeinsam wollen wir der Opfer der beiden Weltkriege, der Gefallenen und Vermissten, der Opfer von Flucht und Gefangenschaft, gedenken“, sagte Franz Xaver Häusler, der Vorsitzende der FFW Steinburg, in seiner Ansprache. Es gelte zu erinnern an das unsägliche Leid, das über 65 Millionen Menschen in Europa und der ganzen Welt zugefügt wurde. Seit 70 Jahren sei der Zweite Weltkrieg nun vorbei, aber Frieden sei in dieser Zeit nicht überall eingekehrt, wie auch die aktuellen Ereignisse in Syrien, im Irak, der Ukraine oder in Israel zeigen. „Was können wir tun, um unsere Welt menschlicher zu machen, und wie könnte es gelingen, Krieg und Gewalt schon in ihren Ansätzen zu verhindern?“, fragte der Redner und meinte: „Deshalb sollte in uns der Wille zum Frieden, zur Freiheit und Gerechtigkeit immer unseren Alltag bestimmen. Arbeiten wir weiterhin an der Zuversicht auf eine friedliche Zukunft in unserem Land. Das sind wir den Opfern der Vergangenheit schuldig.“
FFW-Vorsitzender Häusler legte anschließend an der Mahn- und Gedenkstätte als Zeichen des Erinnerns für die Gefallenen und Verstorbenen aus Steinburg einen Kranz nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf sorgte für den würdigen musikalischen Rahmen der Gedenkfeier. Nach dem Totengedenken zelebrierte Pfarrer Martin Müller in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2015
Verbandsversammlung
Bogenbachtalgruppe
Hunderdorf. (en) Am Montag, 16. November, findet um 19.30 Uhr im Rathaus der Gemeinde Hunderdorf, Sollacher Straße 4 (Sitzungssaal), eine Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe statt. Im öffentlichen Teil ist folgende Tagesordnung vorgesehen: Genehmigung der Niederschrift vom 30. Juni; Bericht über die Sitzung des Werkausschusses vom 21. Juli sowie vom 14. Oktober; Teilbericht über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2011 bis 2013 durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband, München, für das Prüfungsgebiet der Bauausgaben „Neubau Hochbehälter Hinterbuchberg und erdverlegter Rohrleitungsbau im Zuge dieser Maßnahme“; Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung 2014; Sanierungsbedarf an den Brunnen des Zweckverbandes; Sanierungsbedarf an der Aufbereitungsanlage im Wasserwerk Hunderdorf und an der elektrischen Anlage; Sanierungsbedarf an den Hochbehältern und Pumpstationen des Zweckverbandes; Neukalkulation des Herstellungsbeitrages für den Anschluss an die Wasserversorgungsanlage; Neukalkulation der Wassergebühren für den Kalkulationszeitraum 1. Januar 2016 -31. Dezember 2019; eventuell Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung; Erneuerung der Wasserleitungen in Mitterfels, Hubrichstraße und Weiherfeldring (teilweise); Erstellung eines Grafischen Informationssystems (GIS); Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2015
Verschiedene Skikurse
Hunderdorf. (sd) Der Skiclub Hunderdorf bietet in seiner DSV-Skischule von 2. bis 6. Januar jeweils von 9 bis 15 Uhr im Skigebiet am Pröller/Sankt Englmar Ski- und Snowboardkurse für Kinder in verschiedenen Könnerklassen an. Das Angebot umfasst Kurse für Anfänger und Aufbaukurse für Fortgeschrittene. Für Erwachsene wird nur ein Anfängerkurs angeboten. Bereits für Kinder ab drei Jahren gibt es die Möglichkeit, im Skikindergarten „Sldtty World“ erste Erfahrungen zu sammeln. Ausgebildete, vereinseigene Übungsleiter und ehrenamtliche Helfer unterrichten das Skifahren und Snowboarden. Sie bieten außerdem Unterstützung bei der Verbesserung der Fahrtechnik. Die. Verpflegung erfolgt in der vereinseigenen Skihütte in Ahornwies. Mit Bussen werden die Teilnehmer am Schulhof in Hunderdorf oder in Parkstetten abgeholt. Bei ungünstigen Schneeverhältnissen am Pröller werden die Skikurse im Ersatzskigebiet Mitterfirmiansreuth durchgeführt. Anmeldung unter www. skiclub-hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2015
Rattenberg hat den schönsten Friedhof
Abschluss des Wettbewerbs „Unser Friedhof“: Aiterhofen und Hunderdorf auf Platz 2 und 3
Straubing-Bogen. (eam) Acht Gemeinden stellten sich dem Wettbewerb, den der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Straubing-Bogen heuer ausschrieb. Die Friedhöfe in Rattenberg, Aiterhofen und Hunderdorf erhielten von der Jury die höchste Punktzahl und wurden in der Abschlussveranstaltung am Donnerstagabend im Gasthaus Karpfinger in Aiterhofen ausgezeichnet. Stellvertretende Landrätin Barbara Unger nahm gemeinsam mit Andrea Völkl, Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, die Ehrungen vor. Ein wichtiger Aspekt des Wettbewerbes war, den Veränderungen in den Friedhöfen mit aufgelassenen Gräbern und dem zunehmenden Trend zur Urnenbestattung Rechnung zu tragen.

Dem Friedhof in Rattenberg wurde der 1. Platz zugesprochen, der Friedhof von Aiterhofen erreichte den 2. Platz und der Friedhof in Hunderdorf den 3. Platz. Bei der Friedhofsgestaltung werden langfristige Ziele verfolgt, wie Andrea Völkl eingangs hinwies. Man wolle das Bewusstsein der Bevölkerung für die Friedhöfe stärken, wie die Vorsitzende einen Aspekt herausgriff. Es gelte aber auch, den Veränderungen auf den Friedhöfen mit der veränderten Bestattungskultur und den zunehmenden Urnenbestattungen Rechnung tragen. Im Januar fand eine Auftaktveranstaltung statt und Mitte Juni wurden in einer zweitägigen Besichtigungsfahrt die acht Friedhöfe besichtigt und bewertet, wie Völkl in Erinnerung rief. Zunächst fand die Vorstellung der jeweiligen Friedhöfe statt.
Die Sieger-Gemeinde Rattenberg wurde bereits in der Landesverbandsversammlung in Triesdorf ausgezeichnet, rief Völkl in Erinnerung. Die Kreisfachberater Harald Götz und Hans Niedernhuber stellten abwechselnd die teilnehmenden Gemeinden vor. Ascha überzeugte durch seine gelungene Gesamtanlage. Von der zentralen Rasenfläche bietet sich ein toller Blick auf die Trauerhalle. Das Kreuz im Eingangsbereich erstrahlt durch ehrenamtliches Engagement in neuem Glanz.
Grüne Kapelle lädt zum Gedenken ein
Der Friedhof in Neukirchen besticht durch seine eingegrünten Parkplätze. Weitere positive Aspekte stellten die Urnenwand vor einer Haimbuchenhecke und eine klare Wegeführung dar. Rasenwege zwischen den Grabreihen und ein schöner Baumbestand prägen den Friedhof. Eine „grüne Kapelle“ lädt zum Gedenken an alle Verstorbenen auf dem Friedhof ein.
In Oberharthausen wurde besonders der ansprechend gestaltete symmetrische Eingangsbereich hervorgehoben. Dem dörflichen Charakter entsprechend, ist der Friedhof mit Rasenflächen gestaltet, einige schmiedeeiserne Grabkreuze sind ebenfalls in den Friedhof integriert. Außerdem bietet der Friedhof einen behindertengerechten Zugang.
Der Friedhof in Perkam wurde bereits zweimal erweitert. Der neueste Teil wurde ansprechend gestaltet und der Friedhof biete viele Bäume und Sträucher. Die großzügige Bepflanzung sorge für eine beruhigende Wirkung. Die Trauerhalle bilde mit dem Vorplatz eine passende Einheit.
Harmonischer Gesamteindruck
Der Friedhof in Hunderdorf ist ebenfalls in mehrere Teilbereiche gegliedert und wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Die neue Trauerhalle biete einen würdigen Rahmen für Bestattungen. Es wurden bedarfsgerechte Hauptwege angelegt und die Rasenwege zwischen den Grabreihen ergeben einen harmonischen Gesamteindruck. Bäume und Kletterpflanzen bilden den Hintergrund fürs Missionskreuz im Friedhof in Aiterhofen. Der Klosterfriedhof habe einen besonderen Charakter. Die Erweiterungen fügen sich harmonisch ein und die Friedhofsmauer besticht durch ihre Transparenz. In der jüngsten Erweiterung wurde eine Urnengemeinschaftsanlage in den Friedhof integriert.
Der Friedhof in Rattenberg wurde 1980 neu errichtet und verfügt über einen vielfältigen Baum- und Strauchbestand. Der schön gestaltete Eingangsbereich münde in einen Vorplatz, an dem eine Urnenwand integriert ist. Die Gräber sind auf verschiedenen Ebenen angeordnet und wurden dem Gelände angepasst.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2015
Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 19. November, um 19 Uhr findet im Rathaus Hunderdorf, im Sitzungssaal, eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt. Vorstellung der Gemeinde- App; Stadt Bogen, Erweiterung der Entwicklungssatzung Großlintach, Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan durch Deckblatt Nr. 28, Stellungnahme zu den Bauleitplanungsverfahren; Bauangelegenheiten; Informationen/Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2015
Kurse des Skiclubs
Hunderdorf. (sd) Der Skiclub Hunderdorf bietet in seiner DSV-Skischule vom 2. bis 6. Januar, jeweils von 9 bis 15 Uhr im Skigebiet am Pröller/Sankt Englmar Ski- und Snowboardkurse für Kinder an. Das Angebot umfasst Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Für Erwachsene wird nur ein Anfängerkurs angeboten. Bereits für Kinder ab drei Jahren gibt es die Möglichkeit, in dem Skikindergarten „Skitty World“, die ersten Erfahrungen mit Skiern zu sammeln. Vereinseigene Übungsleiter und ehrenamtliche Helfer bringen ‚den Teilnehmer das Skifahren und Snowboarden bei. Die Verpflegung erfolgt in der vereinseigenen Skihütte in Ahornwies. Mit Bussen werden die Teilnehmer am Schulhof in Hunderdorf oder in Parkstetten abgeholt. Bei ungünstigen Schneeverhältnissen am Pröller werden die Skikurse im Ersatzskigebiet Mitterfirmiansreuth durchgeführt. Anmeldung unter ww-w.skiclub-hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2015
Maßnahmen für Baugebiet, Schule und Straßen
Bürgerversammlung: Hans Hornberger zieht Bilanz unter ein bewegtes Gemeindejahr
Hunderdorf. (xk) Ein vielfältiges Geschehen in der Gemeinde Hunderdorf bilanzierte Bürgermeister Hans Hornberger bei der von rund 40 Zuhörern besuchten Versammlung im Gasthaus Deschl in Hofdorf. Hornberger informierte über die wichtigsten Maßnahmen und Planungen. Erfreulich bewertete es Hornberger, dass im Rahmen des 8,6-Millionen-Euro-Haushalts etliche Infrastrukturprojekte und einiges mehr durchgeführt wurden.
„Viele Ziele, die wir uns gesteckt haben, konnten wir wieder erreichen oder zumindest die Weichen für 2016 stellen“, so der Rathauschef einleitend. Er informierte über die wichtigsten Haushaltszahlen des von zahlreichen Investitionsmaßnahmen geprägten 8,6 Millionen Euro umfassenden Haushalts 2015 (Vorjahr 7,5) der Gemeinde. Erfreulich wertete es dabei Bürgermeister Hornberger, dass die Pro-Kopf-Verschuldung der aktuell 3 263 zählenden Einwohner von 268 Euro auf 215 Euro zum Jahresende weiterhin gesenkt werden könne (bayernweiter Durchschnitt , 707 Euro). Die Kehrseite der guten Finanzlage sei allerdings, dass man bei einigen Förderprogrammen nicht zum Zuge komme.
Um die Einwohnerzahlen kontinuierlich zu steigern, sei die Gemeinde auch weiterhin um Baugebiete bemüht. „Durch die stetige Verbesserung der Infrastruktur bei Kindertagesstätte, Schule, Straßen und in anderen Bereichen, die Vereinsförderung und vieles mehr wird alles finanziell Machbare umgesetzt, um unsere Gemeinde möglichst attraktiv zu halten“, führte das Gemeindeoberhaupt aus. Von 23 Grundstücken im Baugebiet Lindfeld II seien im Vorjahr bereits alle Parzellen veräußert worden. Angestrebt werde jetzt ein neuer Wohnbaubereich „Hochfeld-West“, für den das weitere Bauleitplanungsverfahren angestrebt werde. Er sieht rund 30 Bauparzellen und einen Kinderspielplatz vor mit einer Fußweganbindung von der Florianstraße zum Wagnerfeld und Friedhofsbereich. In der Baugebietserweiterung Wegern III seien von den vier Bauparzellen drei verkauft worden.
Straßeninstandsetzung und Erweiterung der Krippe
Zuversichtlich sei man über die weiterhin angestrebte Ausweisung des Gewerbegebietes in Hofdorf, nachdem der neue Landesentwicklungsplan den Kommunen mehr Spielraum bei der Gewerbeansiedlung geben solle. Hornberger verwies auf die Feinasphaltierung im Baugebiet „Brunnenstraße“, auf die Staatsstraßensanierung mit Lückenschluss des Geh- und Radweges sowie die einhergehende Kanal- und Bürgersteigsanierung bei Kosten von rund 190 000 Euro.
Schwerpunkte waren bei Investitionskosten von rund 530 000 Euro die Oberbauverstärkung bei der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf-Hoch-Rammersberg und mit rund 600000 Euro die Erweiterung der Kinderkrippe um 17 Plätze. Weiterhin sprach der Gemeindechef über den Umbau der Kreuzung Lindfeld-Quellenweg (45000 Euro), die Neugestaltung des Grundschul- und Maibaumvorplatzes, die Kirchturmsanierung bei der Kapelle Au vorm Wald, die Restaurierung des Ehrenmals (11500, Euro), die Renovierung des FF-Gerätehauses Gaishausen und die Sanierung des Hauptspielfeldes am Sportzentrum (69000 Euro). Für die FF Gaishausen wurde der Auftrag für ein neues TSF-Fahrzeug vergeben bei Kosten von rund 85 000 Euro sowie für die FF Hunderdorf die Ausschreibung für einen neuen Gerätewagen GW-L2 eingeleitet.
Auch die Planung für die Dorferneuerung Steinburg wurde auf den Weg gebracht und im Januar gibt es eine Auftaktveranstaltung. Mit der Deutschen Telekom konnte eine Kooperationsvereinbarung zum Ausbau des Breitbandnetzes im gesamten Gemeindegebiet geschlossen werden, nachdem auch eine Förderzusage für die Erschließung der Bereiche Gaishausen und Ehren sowie Au vorm Wald und Steinburg vorlag. Im Zuge der Beteiligung beim E-Wald-Projekt stehen zwei Elektroladesäulen und auch ein neues umweltfreundliches Elektrofahrzeug zum Mieten zur Verfügung. „Sehr positiv“ nannte das Gemeindeoberhaupt auch den neuen Gemeindeboten, die Gemeinde-App, die Förderrichtlinien für die Jugendarbeit, die Situations- und-Bedarfsanalyse zur Jugendarbeit, das organisierte Sommerferienprogramm sowie die erfolgreiche Teamarbeit in der Gemeindebibliothek.
Das Hallenbad wird für 600000 Euro generalsaniert
Bürgermeister Hans Hornberger führte für 2016 als Investitionspläne die Generalsanierung von Hallenbad (600000 Euro) und WC-Anlagen in der Mittelschule (123000 Euro), die Neuanlage des Allwetterplatzes (430000 Euro), die Neugestaltung Des Grundschul-Pausenhofes und die Sanierung der Asphaltbahnen (23000 Euro), die Neuasphaltierung der Straße Lindfeld (bis zu 223 000 Euro) sowie Bauernholz- Lintach (306000 Euro) und die Bibliothekserweiterung um einen Raum an. Weiter anvisiert seien die Orgelinstandsetzung bei der Finalkirche Hofdorf und die Anlage des Ökokontos Nr. 5 in Ehren. Die Unternehmensgruppe Buchbauer habe angekündigt, den geplanten Edeka-Markt im Gewerbepark zu bauen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2015
Kinderbibeltag: Der Kleine wird zum Großen
Hunderdorf. (hk) Beim Kinderbibeltag am Samstag im Pfarrheim der
Pfarrei Sankt Nikolaus hatten die 72 teilnehmenden Kinder viel Spaß. Im Mittelpunkt stand die Geschichte von „David und Goliath“. Dort heißt es, dass David nicht besonders groß war. Aber Gott mochte David und deshalb sollte er einmal König werden. Feinde, die nach Israel kamen um zu kämpfen, schickten der starke Goliath vor. David trat ihm gegenüber, holte seine Schleuder hervor, zielte und traf. Goliath fiel tot um. Alle umjubelten David. Er wurde König von Israel. In einer Gruppe wurde die Geschichte thematisch vertieft. In der Bewegungsgruppe wurde durch das Spiel mit einem Schwingtuch und einem großen und einem kleinen Ball die Geschichte nach vollzogen. In der Bastelgruppe stellte die Kinder Teelichtgläser her, die zur Erinnerung an die Taufe beim Gottesdienst leuchten sollten. Die Meditationsgruppe machte Übungen mit der Klangschale. Ein Gottesdienst rundete den Tag ab. Die Geschichte von David und Goliath wurde von Pater Martin und Diakon Frater Felix weiter erzählt. – Bild: Die Kinder vertiefen die Geschichte.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2015
Eva Henke, geboren am 09.05.1953 ist am 17.11.2015 verstoreben.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2015
750-Euro-Spende für die Feuerwehr
Am Freitag überreichte Josef Feldmaier, Geschäftsstellenleiter der
Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, einen Spendenscheck in Höhe von 750 Euro an Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Hunderdorf. Verwendung findet der Betrag zum einen für die Jugendförderung, zum anderen für die Anschaffung eines 5000 Liter fassenden Wasserfaltbehälters als Einsatzmittel, dessen Kaufpreis bei rund 1000 Euro liegt. „Wir bedanken uns für den willkommenen Geldbetrag“, sagten der zweite Vorstand Winfried Myrtek und die Kommandanten Michael Krieg sowie Klaus Hirtreiter einmütig. Mit ihren 165 Mitgliedern, davon 65 Aktive, nimmt die 1872 gegründete Feuerwehr Hunderdorf einen nicht wegzudenkenden Bestandteil am Ort und in der Gemeinde ein. „Seit zehn Jahren befinden wir uns im damals neu gebauten Feuerwehrhaus. Neben den ständigen Aus- und Weiterbildungen sowie Übungen werden wir oft zu Einsätzen gerufen, insbesondere auf die Autobahn. Wichtig ist aber auch die Jugendarbeit. So ist im Frühjahr 2016 der Start mit einer neuen Jugend- gruppe geplant“, fügten die Feuerwehrvertreter hinzu. – Bild: Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Hunderdorf, Kommandant Michael Krieg, zweiter Kommandant Klaus Hirtreiter und stellvertretender Vorsitzender Winfried Myrtek bei der Scheckübergabe (von links).
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2015
Spende an Windberger Feuerwehr
Gewinnsparzweckertrag – hinter diesem Wort verbirgt sich eine
wohltätige Aktion der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken. Durch den Kauf von Losen wollen die Kunden einerseits Sparguthaben ansammeln und mit etwas Glück auch Preise gewinnen. Zusätzlich zu den Sparsummen und Gewinnen fallen die sogenannten Reinerträge an. Das sind Gelder, die über die Volksbanken und Raiffeisenbanken an soziale und kulturelle Einrichtungen vergeben werden. Josef Feldmaier und Tobias Bachmeier von der Raiffeisenbank-Geschäftsstelle Hunderdorf, überraschten damit am Freitag beim Feuerwehrgerätehaus Vorsitzenden Johann Mayer und Kommandant Johannes Frankl von der FFW Windberg mit einer Spende von 750 Euro aus diesen Reinerträgen. Die beiden zeigten sich sehr erfreut über die unverhoffte Zuwendung. Da für die Aktiven neue Feuerwehrhelme notwendig sind, wurde in diesem Jahr bereits ein Teil davon angeschafft. „Mit dieser Spende ist es nun möglich, auch noch die fehlenden Helme zu kaufen“, sagte Kommandant Frankl. – Bild: Josef Feldmaier (links) und Tobias Bachmeier (rechts) von der Raiffeisenbank Hunderdorf überreichten an Kommandant Johannes Frankl und Vorsitzenden Johann Mayer einen Spende. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2015
Walter Krieg feierte 90. Geburtstag
Walter Krieg aus Hunderdorf feierte am Donnerstag im Kreise seiner Lieben seinen 90. Geburtstag. Neben den drei Söhnen mit Schwiegertöchtern, fünf Enkelkindern und sechs Urenkeln stellten
sich als Gratulanten auch stellvertretender Landrat Franz Xaver Eckl, Bürgermeister Hans Hornberger und Pfarrer Martin Müller ein. Walter Krieg wurde am 12. November 1925 in Schönberg, Kreis Prachatitz/Böhmen geboren. Dort verbrachte er auch seine Kinder- und Jugendzeit und erlernte den Schreinerberuf. Im Januar 1943 wurde er nach Winzer zum Arbeitsdienst einberufen. Anschließend folgte Wehrmachtsausbildung und der Einsatz in Frankreich und beim Küstenschutz in Italien. Im Juni 1944 geriet er in Rom in Kriegsgefangenschaft. Die Familie Krieg fand nach dem Krieg in Hunderdorf Aufnahme. Walter Krieg kam nach der Gefangenschaft in Algier und Alexandria (Ägypten) im Januar 1948 ebenfalls nach Hunderdorf. Der Bayerwaldorf wurde seine zweite Heimat. Hier konnte er dann wieder in seinem Schreinerberuf arbeiten und war 1951 einer der ersten Arbeiter im Nolte-Produktenwerk. Viele Jahre bis zum Rentenbezug war er dann beim Unternehmen beschäftigt. Im Jahre 1955 schloss er mit Maria Bruckmüller in Hunderdorf den Ehebund. Die Ehefrau starb im März 2005. Der Jubilar verfolgt nach wie vor interessiert das Zeitgeschehen durch das Fernsehen und die Heimatzeitung. Oft sieht man ihn zu Fuß seine Einkäufe erledigen. Auch seinen Haushalt führt er weitgehend noch selbst, unterstützt von Sohn Reinhold und Schwiegertochter Gisela. – Bild: Viele Glückwünsche gab es zum 90. Geburtstag (von links) Sohn Reinhold, Schwiegertochter Gisela, Jubilar Walter Krieg, Bürgermeister Hans Hornberger, Pfarrer Martin Müller und stellvertretender Landrat Franz Xaver Eckl. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2015
Vergnügliche Kostproben
Buchautor und Musikant Konrad Karl begeisterte
Windberg. (dw) Das gemütliche Gasthaus Amann war am Donnerstag genau der richtige Ort für einen, vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinennverband (BLLV) veranstalteten, literarisch-musikalischen Nachmittag.

Hauptakteur war der pensionierte Schwarzacher Lehrer Konrad Karl, der mit vergnüglichen und gruseligen Lese-Kostproben aus seinen zwei in der Schwarzacher Region verwurzelten Büchern seine Zuhörerschar begeisterte. Doch gab es nicht nur für die vorgetragenen Geschichten viel Beifall: Karl ist nicht nur ein Schreiber, nein, er singt, komponiert und musiziert auch und leitet das Schwarzacher Männerquartett. Und das krönte klangvoll beschwingt, als Sahnehäubchen das Programm.
BLLV-Kreisvorsitzender Martin Mühlbauer betonte in seinen Willkommensworten, wie stolz man darauf sei, dass ein Lehrerkollege aus dem eigenen Landkreis einen unschätzbaren Beitrag für die Erhaltung der Heimatgeschichte leiste.
„Schon als junger Lehrer war es mir wichtig die in der heimischen Bevölkerung kursierenden Erzählungen in Form von Weizgschichtn, Wirtshausgschichtn zu Papier zu bringen“, leitete Konrad Karl dann zu seinem Vortrag über. Und der begann, gesanglich und instrumental mit der Gitarre von ihm selbst begleitet, mit dem vom Männerquartett angestimmten Auftaktried „Wia reimt sich sö dös zusamm?“.
Und darin gab es immer wieder Applaus für die Geschichten aus dem vor drei Jahren erschienenem Buch „Mei Hoamat is, die mi sog`freit“. In denen beschrieb Karl so manche lustige Episode und menschliche Schwächen seiner Mitmenschen — Bauersleuten, hochwürdigen geistlichen Herren, den langen Schlangen vor den Beichtstühlen, geplagten Lehrern, Dirnen und Knechten von dazumal. Dazwischen waren immer wieder die kräftigen Stimmen der Sänger Eduard Fuchs, Erich Nieder, Wolfgang Folger und Konrad Karl selbst zu hören, zum Beispiel beim Zwiefachen „D`Bäurin hat d’Katz voloarn“.
Eingeteilt in drei Kapitel begann Karl dann die Buchvorstellung seines zweiten Buches „Wundersame, scheichtsame und lustige G‘schichten“. In einem Überblick führte er zuerst in die scheinbaren Wunder von Phänomenen der Biolokation, von telepathischen Übertragungen, Hellsehen und Kardiognosis ein. Im zweiten Teil „Scheichtsame &schichten machte er auf Geistererscheinungen; seltsame Vorzeichen, Ahnungen und Teufelsbeschwörungen aufmerksam. Die im dritten Teil herzlich belachten „Derbleckereien“ über schrullige menschliche Zeitgenossen oder die von frommen Kirchgängern angemerkten viel zu langen Predigten, bildeten das Ende der beeindruckenden Kostproben.
Zu Wort meldete sich als Karls langjähriger Lehrer, der Schwarzacher Rektor a. D. Wolfgang Folger: „Unser Konrad stellt den Gesamterlös vom Verkauf seiner beiden Werke sozialen Zwecken, nämlich der Straubinger. Tagblatt-Aktion „Freude durch Helfen“ und der Leukämiehilfe von Bianca Stöcker zur Verfügung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2015
Dem Auge fern –
dem Herzen ewig nah!
Georg Baier
geb. 13. September 1941
gest. 19. November 2015
In Liebe
Deine Ehefrau Laura
Deine Töchter Beate, Christine, Doris,
Dagmar mit Familien
im Namen aller Angehörigen
Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Freitag, den 4. Dezember 2015, um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Allen, die sich in Trauer mit uns verbunden fühlen, danken wir von Herzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2015
„Der Tod gehört zum Leben“
Vortrag über Pallidomo bei den Landfrauen
Hunderdorf. (hk) Am Dienstagnachmittag fand im Pfarrheim ein Vortrag über die ambulante Palliativbegleitung Pallidomo für die Landfrauen statt. Zu diesem Thema sprach Dr. Mathilda von Grafenstein-Witte, Leiterin des Ärzteteams von Pallidomo.
Die Referentin sagte zu Beginn, dass sich fünf Ärzte die Dienste bei Pallidomo teilen und rund um die Uhr für die Pallidomo-Patienten da sind. Von der pflegerischen Seite werden die Patienten von ausgebildeten Pflegefachkräften versorgt. Der Begriff „Palliativ“ besteht in der kurativen Medizin, das heißt heilen, gesund werden.
Aber es gibt auch Krankheitsphasen, wo man nicht mehr gesund werden kann. Bei der Betreuung wird für den schwerkranken Patienten ein würdiger Lebensraum geschaffen. Dazu gehört die Linderung von Schmerzen, Angst und Einsamkeit sowie die Unterstützung der Familien. Pallidomo entwickelt für das Weiterleben individuelle Ziele, um ein möglichst gutes Leben mit der Krankheit zu erreichen. Der palliative Aspekt geriet früher in den Hintergrund, musste die Rednerin feststellen.
Die Palliativmedizin hatte ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Cicely Saunders ist die Gründerin der Hospiz- und Palliativbewegung. Palliativstationen sind Stationen, wo der Patient im Krankenhaus betreut wird. Pallidomo ist der ambulante Bereich, der in die Familien kommt. Parallel dazu kann man auch Mitarbeiter aus dem Hospizverein zur Unterstützung in den Familien anfordern, erklärte von Grafenstein-Witte.
Seit 2007 hat jeder gesetzlich Versicherte Anspruch auf die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Um die Versorgung in Anspruch zu nehmen, muss erst eine Besprechung mit dem Hausarzt erfolgen, der auch der Palliativversorgung zustimmen muss. Es muss möglich sein, den Patienten zu Hause zu betreuen, oder der Patient ist im Pflegeheim oder im Hospiz.
Das Hospiz ist spezialisiert, den Patienten bis zum Lebensende zu pflegen. Die ambulante Pflege wird zu Krankheitsfällen mit begrenzter Lebenserwartung herangezogen. Meist bei Tumoren, neuralgischen Erkrankungen oder auch internistischen Erkrankungen.
Pallidomo ist rund um die Uhr an 365 Tagen erreichbar. Hausbesuche erfolgen je nach Notwendigkeit. Die Begleitung geht von einem Tag bis weit mehr als einem Jahr. Dabei richtet sich das Augenmerk von Pallidomo hauptsächlich auf den Patienten, aber auch auf die Angehörigen.
Abschließend sagte die leitende Ärztin von Pallidomo: „Wie die Geburt gehört der Tod auch zum Leben. Sterben soll ein wundervoller Abschluss einer einmaligen Geschichte sein.“ Die Ortsbäuerin Jutta Hacker würdigte von Grafenstein-Witte für den Vortrag und übergab im Anschluss eine Spende in Höhe von 500 Euro für die Organisation.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2015
Gebühren werden angehoben
Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe tagte
Hunderdorf. (en) Am Montag iat im Rathaus Hunderdorf eine Versammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe stattgefunden. Dabei wurden die Verbandsräte über den anstehenden Sanierungsbedarf an den Brunnen, Hochbehältern und der Aufbereitungsanlage unterrichtet.
Nachdem Verbandsvorsitzender Hans Hornberger das Verbandsgremium über die beiden letzten Sitzungen des Werkausschusses informiert hatte, berichtete stellvertretender Geschäftsleiter Manfred Engl über den derzeitigen Zustand der Wasserversorgungsanlagen. Im Frühjahr 2015 wurde der Brunnen 3.1 mit einem Kostenaufwand von rund 45 000 Euro netto saniert. Mitte Dezember beginnen nun der Rückbau, die Überbohrung und der Neuausbau des Brunnens 4. Hier wird mit Gesamtkosten von rund 450 000 Euro gerechnet. Im Juni 2015 wurde eine Verkeimung im Brunnen 1 festgestellt. Als Ursache wird eindringendes Oberflächenwasser vermutet. Eine Kamerabefahrung ergab, dass der Brunnen im derzeitigen Zustand nicht mehr betrieben werden kann, da er ansonsten einbrechen könnte. Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen müssen in Abstimmung mit einem Sachverständigenbüro noch genau festgelegt werden, es wird aber auch hier mit Kosten von rund 250 000 bis 350 000 Euro gerechnet. Die Brunnen 2.1 und 5 sind derzeit noch in einem guten Zustand.
Hochbehälter bewährt
Nach Abschluss der erforderlichen Brunnensanierungen muss die Aufbereitungsanlage in Angriff genommen werden. Die bestehende Anlage ist bereits über 50 Jahre in Betrieb und wurde in dieser Zeit lediglich erweitert. Sie ist daher am Ende ihrer Haltbarkeit angelangt und muss innerhalb der nächsten Jahre erneuert werden.
Der neue Hochbehälter Hinterbuchberg mit einem Fassungsvermögen von 1700 Kubikmetern wurde im Jahr 2014 eingeweiht und hat sich gerade im trockenen Jahr 2015 hervorragend bewährt. Die anderen Hochbehälter in Ried und Hoch, Gemeinde Hunderdorf, und in Semmersdorf, Gemeinde Haibach, sind in den nächsten Jahren unbedingt zu sanieren.
In den letzten Monaten hat die Verwaltung die Grundlagen für die Neukalkulation des Herstellungsbeitrages für den Anschluss an die Wasserversorgungsanlage des Zweckverbandes ermittelt. Neuanschließer müssen zukünftig einen Beitrag in Höhe von netto 1,09 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche sowie netto 4,19 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche bezahlen. Die gleichen Beitragssätze gelten ab 1. Januar auch für die Vergrößerung der beitragspflichtigen Grundstücks- und Geschossflächen.
Gebühren neu berechnet
Nachdem die Wassergebühren zuletzt nur für das Jahr 2015 kalkuliert waren, musste auch hier eine Neuberechnung vorgenommen werden. Die Verbandsversammlung beschloss schließlich entsprechend der Kalkulation des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes, München, eine Anhebung der Gebühren zum 1. Januar 2016. Als Kalkulationszeitraum wurden dabei vier Jahre zugrunde gelegt. Die Grundgebühr beträgt zukünftig bei Verwendung eines Wasserzählers mit Dauerdurchfluss bis vier Kubikmeter pro Stunde netto 122 Euro pro Jahr. Die Verbrauchsgebühr beträgt wie bisher 1,95 Euro pro Kubikmeter Wasser. Die Verwaltung legte die Hauptgründe für die erforderliche Gebührenerhöhung dar. Demnach ging zum einen der Wasserverkauf an die Gemeinde Ascha im Jahr 2015 zurück. Auf der Ausgabenseite waren die Lohnkosten bisher zu niedrig angesetzt. Durch die Untersuchung des Sanierungsbedarfes an den Hochbehältern und Brunnen entstehen zusätzliche Kosten. Die Regenerierung der Brunnen schlägt alleine mit rund 35 000 Euro pro Jahr zu Buche. Im Jahr 2018 ist eine erneute Überprüfung des Rohrnetzes auf Leckagestellen geplant.
12000 Euro für Reparaturen
In den nächsten Jahren werden jeweils rund 120 000 Euro für Reparaturen von Rohrbrüchen und die Erneuerung von Absperrschiebern, Hydranten und Schächten im Rohrnetz veranschlagt. Zudem muss eine Wasserleitung in Mitterfels ausgewechselt werden. Auch für die Fortbildung des Personals werden entsprechende Mittel aufgewendet. Bereits für das Jahr 2017 ist die Überprüfung der gesamten Anlagen hinsichtlich Energieeinsparmöglichkeiten geplant. Die Umlage an den Geschäftsstellenzweckverband Aitrachtal-, Buchberg-, Irlbach- und Spitzberggruppe ist ebenfalls deutlich höher, als bei der letzten Kalkulation angesetzt, da der Geschäftsstellenzweckverband zum einen mehr Verwaltungsaufgaben übernommen hat, als zunächst geplant war und auch im technischen Bereich Personal zur Verfügung stellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2015
„Ohne Mängel“ abgeschlossen
Hunderdorf. (xk) Die Umgestaltung des Einmündungsbereiches
Quellenweg/Lindfelder Weg ist am Mittwoch mit einem gemeinsamen Ortstermin von Polizei, Gemeinde, Ingenieurbüro und Baufirma mit anschließender Schlussabnahme „ohne Mängel“ abgeschlossen worden. Mit der Maßnahme wurde ein Fahrbahnteiler mit Überquerungshilfe auf der Straße nach Lindfeld kurz vor der Einmündung in den Quellenweg errichtet. Zudem wurden ein Gehweg entlang des Quellenweges sowie seitlich fünf Längs-Parkplätze angelegt. Die Kosten beziffern sich laut Bürgermeister Hans Hornberger auf rund 45000 Euro. Er machte deutlich, dass die Umbaumaßnahme der Verkehrssicherheit diene und weiteren Unfällen vorbeugen solle. – Bild: Bei der Schlussbesprechung (von links): Bauleiter Christian Nagl, Bauhofleiter Franz Bugl, Bürgermeister Hans Hornberger, Polizeihauptkommissar Johann Pleischl und Bautechniker Gerhard Reisinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2015
Vortrag zur Enzyklika „Laudato si'“
Windberg. (ta) Vor wenigen Wochen hat Papst Franziskus ein Lehrschreiben veröffentlicht.
Diese Schreiben ruft alle Menschen auf, die Bewahrung der Schöpfung und den Einsatz gegen die Armut nicht mehr auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern als Hauptsache so ernst zu nehmen, wie es die Lage stets erfordert.
Die Enzyklika trägt den Titel „Laudato si'“ und erinnert damit an den berühmten Lobgesang auf die Schöpfung Gottes, den der heilige Franziskus von Assisi verfasst hat. +
Am Samstag, 21. November, wird im Windberger Amtshaus ab 18.30 Uhr zu diesem päpstlichen Lehrschreiben ein spezieller Vortrag angeboten. Professor Dr. Markus Vogt von der Universität München wird die Grundzüge des Textes näher erläutern und die Erfordernisse für ein schöpfungsfreundliches Leben konkret benennen.
Im Anschluss an den Vortrag findet in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg passend dazu eine Andacht als „Gebet für die Schöpfung“ statt.Vogt war von 1992 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung und ist seit 1995 Berater für ökologische Fragen der Deutschen Bischofskonferenz.
Seit 2007 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2015
500-Euro-Spende für Pallidomo
Am Dienstagnachmittag fand im Pfarrheim in Hunderdorf ein Vortrag über die ambulante Palliativbegleitung Pallidomo für Landfrauen statt. Referentin war die Leiterin des Ärzteteams von Pallidomo, Dr. Mathilda von Grafenstein-Witte. Als Anerkennung überreichte Ortsbäuerin Jutta Hacker eine Spende in Höhe von 500 Euro. — Bild: Die Landfrauen bei der Spendenübergabe (von links): Stellvertretende Ortsbäuerin von Gaishausen, Helga Fuchs, Ortsbäuerin von Gaishausen, Anita Krönender, die leitende Ärztin von Pallidomo, Dr. Mathilda von Grafenstein-Witte, Ortsbäuerin von Hunderdorf, Jutta Hacker, und ihre Stellvertreterin Marianne Aumer. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2015
Diamantenes Hochzeitsjubiläum
In geselliger Runde feierte das Ehepaar Xaver und Regina Wirth in
seinem Zuhause in Mitterwachsenberg/Neukirchen sein diamantenes Ehejubiläum. Die drei Söhne mit ihren Familien, Pater Anselm Scholz, stellvertreten er Landrat Franz Xaver Eckt sowie Bürgermeister Rudi Seidenader gratulierten den Eheleuten zu diesem besonderen Anlass. Dabei erzählte das Jubelpaar von seinem Hochzeitstag vor 60 Jahren. Ein eisiger Winter stand vor der Tür und stellte eine große Herausforderung für das junge Paar dar, war es zur damaligen Zeit doch schwierig, im Haus für genügend Wärme zu sorgen. Als ehemaligen Schreiner findet man Xaver auch heute noch oft in seiner Schreinerwerkstatt, wo er schon seit Jahrzehnten unzählige größere und kleinere Aufträge für den örtlichen Kindergarten erledigt, den er auf diese Weise ehrenamtlich unterstützt. Seine Frau Regina hin, gegen hat Freude an Pflanzen und Blumen im Haus und im Garten und pflegt diese mit Sorgfalt und Liebe. Trotz angeschlagener Gesundheit verbringt das Paar seinen Lebensabend im eigenen Haus und bewältigt nach wie vor weitgehend selbstständig den Alltag, die vier Urenkel bringen willkommene Abwechslung und Freude in den Alltag des Jubelpaares. – Bild: Pater Anselm Scholz, stellvertretender Landrat Franz Xaver Eckl und Bürgermeister Rudi Seidenader gratulieren dem Jubelpaar Xaver und Regina Wirth im Kreis ihrer Urenkel.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2015
Cäcilia — Patronin der Kirchenchöre
Heilige als holzgeschnitzte Statue in der Stadtpfarrkirche
Bogen. (dw) Wenn morgen am Sonntag, 22. November, die „ Cillis“ überall in der Region ihren Namenstag feiern, dann jährt es sich zum 13. Mal, dass die heilige Cäcilia, nach der vor allem in Niederbayern

viele Mädchen benannt wurden, als beeindruckend holzgeschnitzte Statue ihren Platz in der Stadtpfarrkirche Sankt Florian fand. Nun schon seit fast eineinhalb Jahrzehnten bereichert dieses wertvolle sakrale Schmuckstück das Gotteshaus, das nach der 2002 abgeschlossenen Kirchensanierung die sonstige Ausstattung mit Heiligenfiguren ergänzte.
Unter Anteilnahme überaus zahlreicher Gemeindemitglieder war das Kunstwerk an dem das Kirchenjahr abschließenden Christkönigssonntag 2002 vom ehemaligen Bogener und jetzigen Geiselhöringer Stadtpfarrer Josef Offenbeck gesegnet worden.
Die Verehrung dieser heiligen Jungfrau, die als Märtyrerin ihr Leben — so berichten historische Quellen — am 22. November 230 nach Christus für ihren Glauben hingab, ist bereits ab dem fünften Jahrhundert bezeugt. In Rom, wo sie als Tochter eines vornehmen Patriziers den christlichen Glauben annahm, bittet man sie um Fürsprache besonders in ihrer Titelkirche Sankt Cecilia. Diese Kirche, in der ihr Körper unverwest in einem Sarg ruht, ist Anziehungspunkt für viele in die Ewige Stadt pilgernde Menschen.
Verehrt wird die mit einer Orgel in den Händen abgebildete Cäcilia als Patronin der Kirchenchöre, die unter ihrem besonderen Schutz stehend zum Lobe Gottes die liturgischen Handlungen der jeweiligen heiligen Messen mit ihrem Gesang unterstreichen. Ist es doch, wie es das Zweite Vatikanische Konzil ausdrückt, der Auftrag der Orgel, mit ihrem Klang und dem Gesang des Chores und der Gemeinde in ein andächtiges und intensives Gespräch mit Gott zu kommen.
Einen Grund mehr zur Verehrung der ihren Platz an der Nordseite der Pfarrkirche neben der Empore einnehmenden, aus Lindenholz geschnitzten, farbenfrohen und goldgefassten Statue, gab es für die katholische Gemeinde Sankt Florian am 4. Mai 2003: Es erklang die auch von den Kirchenchorsängern sehnlichst erwartete neue Orgel mit ihren 1950 Pfeifen zum ersten Mal.
Gesponsert hatte die Figur, ein Werk des bekannten Regensburger Künstlers Max Reiger, Rektor a. D. Josef Merklein. Ihm war es in seinem Amt als Kirchenpfleger und selbst der Musik zugetanen und sangesbegeisterten Mitglied der Pfarrei Sankt Florian ein besonderes Anliegen, dass die Gottesdienstbesucher die Heilige auch sichtbar verehren können. Jugendliche Anmut ausstrahlend, lächelt Sankt Cäcilia die vor ihr verweilenden Gläubigen freundlich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2015
Gemeinde-App steht zur Verfügung
Keine Förderung aus dem Kommunalinvestitionsprogramm
Hunderdorf. (xk) Die Gemeinde-App mit vielen Informationen rund um die Gemeinde steht ab sofort bereit: Das haben die Ratsmitglieder in der kürzlich stattgefundenen Sitzung erfahren. Dabei wurden auch zur Erweiterung der Ortsentwicklungssatzung Großlintach Anregungen vorgebracht und ein weiteres Vorgehen für einen Kinderspielplatz in Rammersberg mangels eines gemeindlichen Grundstücks zurückgestellt.
Zum ersten Tagesordnungspunkt informierte Bürgermeister Max Höcherl über die offizielle Gemeinde-App, die viele Informationen rund ums Gemeindegeschehen bietet. Sie steht allen Interessierten ab sofort zum kostenlosen Herunterladen im Play-Store von Google für Android Betriebssysteme und im App-Store von Apple zur Verfügung. Die offizielle Freigabe der Gemeinde-App erfolgt zusammen mit der Firma Komuna, Altdorf, in der ersten Dezemberwoche 2015, gemeinsam mit der Gemeinde Windberg, die ebenfalls eine Gemeinde-App startet.
Fortfahrend nahm der Gemeinderat Kenntnis von der geplanten Erweiterung der Entwicklungssatzung Großlintach mit Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan durch Deckblatt Nummer 28. In diesem Bauleitverfahren der Stadt Bogen für zwei zusätzliche Wohnbauvorhaben wird Hunderdorf als Nachbargemeinde angehört. Das Beschlussgremium wandte dazu ein, nachdem die Schmutzabwasserbeseitigung aus Großlintach über die Kläranlage Hunderdorf erfolgt, in der Entwicklungssatzung klarzustellen, dass ausschließlich das Schmutzwasser der beiden künftigen Wohngebäude der Kläranlage Hunderdorf zugeführt wird und die Oberflächenentwässerung keinesfalls der Kläranlage Hunderdorf zugeleitet wird.
Weitere Maßgabe ist, dass die bestehende Zweckvereinbarung zur Abwasserbeseitigung zwischen der Gemeinde Hunderdorf und der Stadt Bogen entsprechend modifiziert wird.
Alle Bauanträge genehmigt
Zu den drei vorliegenden Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt: Anbringung eines Werbeplakates an der Scheune in Hauptstraße 34, Anbau von Vorrats- und Abstellräumen an die Bäckerei in Quellenweg 1 sowie Abbruch und Wiederaufbau von Garage und Geräteraum (Standortänderung) in der Bahnhofstraße 33.
Bürgermeister Hornberger berichtete dem Gemeinderat vom Antrag der FF Hunderdorf auf Ersatzbeschaffung für das LF8-Einsatzfahrzeug. Zum neuen Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) liege keine Antragberechtigung für Zuwendungen vor, weil die Gemeinde keines der geforderten Antragskriterien erfüllt. Insbesondere liege der Schuldenstand der Gemeinde zum 31. Dezember 2013 unter dem geforderten Schuldenstand-Durchschnitt nach der Gemeindegrößenklasse für 3 000 bis 5 000 Einwohner.
Zum eingegangenen Antrag vom September auf Errichtung eines Kinderspielplatzes in Rammersberg konstatierte der Gemeindechef, dass keine geeigneten, im Eigentum der Gemeinde stehenden Grundstücke für einen Spielplatzstandort zur Verfügung stehen. Zudem gab er etwaige Bezugsfälle für andere Ortsteile im Interesse der Gleichbehandlung zu bedenken.
Die Ratsmitglieder sprachen sich dafür aus, eine weitergehende Planung für einen Spielplatz nur zu verfolgen, wenn der Gemeinde von Dritten eine geeignete Standortfläche von rund 200 Quadratmetern zur Verfügung gestellt wird. Zu einer Ratsanfrage stellte der Rasthauschef fest, dass die Grünpflanzung in der Brunnenstraße im Vollzug des Bebauungs- und Grünordnungsplans erfolgt und als naturschutzfachliche Vorgabe zu erfüllen sei.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2015
„Enorme Gefahrenstelle“
Hunderdorfer wendet sich an Gemeinde
Hunderdorf. (ta) Bereits vergangenen Mittwoch ist die Umgestaltung des Einmündungsbereiches Quellenweg/Lindfelder Weg in Hunderdorf „ohne Mängel“ abgeschlossen worden (wir berichteten). Mit der Maßnahme wurde ein Fahrbahnteiler mit Überquerungshilfe auf der Straße nach Lindfeld kurz vor der Einmündung in den Quellenweg errichtet.

Helmut R. Jakob, Mitglied der Hunderdorf er SPD, stört sich an der Formulierung „ohne Mängel“: Neben dem Fahrbahnteiler, unmittelbar nach dem neu angelegten Fußweg befindet sich laut Jakob ein offener 1,20 Meter breiter und 1,10 Meter tiefer Oberflächenabwasserschacht. Kinder, die auf dem Fußweg laufen, mit Fahrrädern, Rollerblades oder Skateboards dort fahren, seien dadurch enorm gefährdet. Sie könnten in den Schacht stürzen und sich dabei erhebliche Verletzungen zuziehen. Gefährdet seien aber auch Erwachsene wie sonstige Verkehrsteilnehmer.
Mit zwei Schreiben an die Gemeinde hat Helmut R. Jakob seine Bedenken über die örtliche Sicherheit laut eigenen Aussagen bereits vorgebracht. Nach seinem ersten Schreiben wurden laut Jakob lediglich zwei Plastik-Straßenmarkierungspfosten zur Kennzeichnung der Gefahrenstelle, direkt vor dem Schacht platziert. Diese Maßnahme könne seines Erachtens nur eine vorübergehende Lösung sein und ist als dauerhafte Absicherung ungeeignet.
Um den Schacht und den anschließenden Zulaufgraben auf einer gewissen Länge abzusichern seien eine massive Absperrung oder eine Abdeckung mit stabilen Rosten erforderlich. Jakob: „Nur so ist die Sicherheit der Passanten vor Ort gewährleistet.“
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2015
Ämter geschlossen
Hunderdorf. (xk) Das Einwohnermeldeamt, Renten- und Standesamt der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf sind am heutigen Dienstag wegen einer Fortbildung ganztägig geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2015
Doppelmeisterschaft: Sieger wurden geehrt
Tennisabteilung des SV hielt Jahresabschlussfeier
Hunderdorf. (he) Bei der Jahresabschlussfeier der Tennisabteilung des SV Hunderdorf im Gasthaus Hüttinger in Windberg hat der neue Abteilungsleiter Matthias Bugl die sportlichen Aktivitäten des Jahres Revue passieren lassen.

Ein Schnuppertag und das traditionelle Schleiferlturnier eröffneten die Saison. Bei beiden Veranstaltungen verzeichnete die Abteilung rege Beteiligung. Mit sieben Mannschaften startete man in den Verbandsspielbetrieb. Hervorzuheben ist der Meistertitel für die Knaben 14. Auch in den anderen Gruppen konnten gute Platzierungen erreicht werden. Eine Mannschaft beteiligte sich an einer Privatrunde. Claudia Miedaner, Florian Schötz und H ans Freundorfer heißen die Vereinsmeister 2015 in den Einzeln.
Die Tennisabteilung führte auch zwei LK-Turniere durch, welche sportlich ein voller Erfolg waren. Ferner beteiligten sich zwei Teams an der Challenge-Runde des BTV.
Matthias Bugl und zweiter Abteilungsleiter Armin Mauerer ehrten bei der Abschlussfeier die Sieger der Doppelkonkurrenzen durch. Die Ergebnisse lauten wie folgt: Damen: 1. Platz Veronika Hanner/Monika Pielmeier; 2. Platz Claudia Miedaner/ Martha Prommersberger; 3. Platz Verena Krieg/Hannah Melchner. Herren: 1. Platz Manfred Huber/Klaus Gebhardt; 2. Platz Matthias Bugl/Heribert Melchner; 3. Platz Christopher Hanner/Kornelius Klar.
Ein besonderes Doppelturnier bildete den Abschluss. Hier wurden die Doppel aus einem Spieler der Knaben 14 mit einem Spieler aus dem Kreis der Erwachsenen zusammengelost. Den 1. Platz belegten Max Wolff und Karl-Heinz Schießl, den 2. Platz Leo Grellmann und Claudia Miedander und den 3. Platz Julius John und Matthias Bugl. Worte der besonderen Anerkennung richtete der Abteilungsleiter an die Trainer im Schüler- und Jugendbereich Heinz Hentschirsch und Andreas Diewald sowie an den ehemaligen Abteilungsleiter Armin Mauerer.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2015
Engagierte Landjugend
Zehn neue Mitglieder hinzugewonnen — Aus der Jahresversammlung
Hunderdorf. (xk) Die stets engagierte KLJB ist ein Aktivposten im örtlichen Gemeinde- und Vereinsgeschehen. Dies bilanzierten die Vorsitzenden Claudia Englmeier und Matthias Feldmeier bei der Jahresversammlung am Montagabend im Gasthaus Plötz-Schlecht in Großlintach. Zugleich wurde verdeutlicht, dass man auch im nächsten Jahr wieder viel vorhabe. Ein dickes Lob zollten auch die Grußwortredner den KLJB-Aktivitäten.
KLJB-Vorsitzende Claudia Englmeier ließ zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Matthias Feldmeier das Jahresgeschehen Revue passieren. Es zeigte sich, dass die KLJB bei vielen Aktivitäten im Gemeinde- und Vereinsgeschehen sowie bei etlichen Veranstaltungen präsent war. „Die KLJB verzeichnet aktuell 41 Mitglieder. Dies bedeute ein Plus von zehn Mitgliedern gegenüber dem Jahresbeginn“, wurde bilanziert. Diese unterstreiche den Zusammenhalt und das Teilnehmerinteresse für die Aktivitäten und das Engagement in den vielfältigen Bereichen.
Veranstaltungen liefen super
Als Höhepunkt wurde das von der KLJB organisierte Maibaumaufstellen bezeichnet, dass am neuen Ortsmittelpunkt ‚ bei der Grundschule in Zusammenarbeit mit weiteren Ortsvereinen stattfand. Trotz der kalten Witterung fand das anschließende Fest gute Resonanz bei der Bevölkerung. Als zweite eigene Veranstaltung wurde die Bildersuchwanderung ausgerichtet: Im großen Ferienprogramm der Gemeinde hat sich die KLJB mit der Wanderung für Kinder eingebracht und beim Familien-Abschlussfest wurde der Getränkeausschank übernommen. „Alles ist super gelaufen, wir sind auch nächstes Jahr dabei“, wurde resümiert.
Mit gutem Ergebnis wurden auch zwei Altkleidersammlungen durchgeführt. Außerdem waren Langjugendmitglieder auch bei der Abfallaktion „Sauber macht lustig“ dabei.
Die Ausrichtung des Umtrunks nach dem Jahresschlussgottesdienst, das Ostereierverstecken für die Kinder bei der Pfarrkirche sowie der Besuch des Landtags mit MdL Josef Zellmeier mit Oktoberfesttreffen waren weitere Aktivitäten. Besucht wurden ferner der mitinitiierte Vortrag „gemeinsam gegen Drogen – speziell Crystal Meth“, der SVH-Sportlerball, das SVH-Sonnwendfeuers, das Sommernachtsfest der FFW Hunderdorf und des Stammtisches Lintach-Hunderdorf, das SVH-Weinfest, die Schneebar und Auinger Nacht. Weiterhin nahm die KLJB beim Hunderdorfer Volksfestauszug teil. Beim Mühlhiasl-Markt war man mit einem Marktstand vertreten.
Kassierin Jenny Grüll informierte über die Einnahmen und Ausgaben und meldete trotz des neuen Partyzeltes einen zufriedenstellenden Kassenstand. Die Jugendbeauftragte im Gemeinderat, Michaela Kunze- Venus würdigte die Arbeit des Vorstandes und der Mitglieder. „Die KLJB war immer dabei und brachte sich mannigfaltig in besonders anerkennenswerter Weise in das Gemeindegeschehen ein.“ Insbesondere zollte die Jugendbeauftragte ein dickes Lob für die Unterstützung beim Sommerferienprogramm: „Ohne euch wäre es so nicht gegangen“.
Poiger: Positive Entwicklung
Die Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer würdigte in Vertretung von Pfarrer Martin Müller die freundliche Zusammenarbeit. Anerkennend hob Ammer die für die Pfarrei übernommene Ostereier-Suchaktion hervor, die bei den Kleinen und Familien gut ankomme.
BDKJ-Kreisvorsitzender Daniel Poiger wertete den starken Mitgliederzuwachs positiv und bezeichnete die KLJB Hunderdorf aufgrund der vielfältigen Aktionen als eine der aktivsten Gruppen. Der Redner wies auf geplante Termine hin, wie auf den Weltfriedens-Gebetstag am 5. Januar, die Jugendwallfahrt auf dem Bogenberg, am 28. Mai, sowie auf den geplanten Ortsgruppenausflug. Zudem informierte er über die Neuwahl des KLJB-Kreisvorstandes mit Bianca Katzendobler an der Spitze.
In einem kurzen Ausblick wurde deutlich, dass sich die KLJB auch künftig bei vielen Veranstaltungen einbringen wird. Zudem sind gesellschaftliche Aktionen für die Förderung von Kameradschaft und Gemeinschaftssinn geplant.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2015
Jutta Hambauer bleibt Ortsvorsitzende
Cäcilia Gmeinwieser und Xaver Hafner mit dem Treueabzeichen in Gold geehrt
Hunderdorf/Windberg. (ws) Zahlreiche Mitglieder waren am Freitagnachmittag zur Jahresversammlung der VdK-Ortsgruppe Hunderdorf/Windberg ins Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf gekommen – unter ihnen auch der Kreisgeschäftsführer Christian Eisenried. Bei den Neuwahlen für die nächsten vier Jahre wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Zwei Mitglieder wurden mit dem Treueabzeichen in Gold und ein Mitglied für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit ausgezeichnet. An die Versammlung schloss sich eine besinnliche Adventsfeier mit Essen an.
Nach dem Totengedenken gab die Vorsitzende Jutta Hambauer einen Bericht über das vergangene Jahr ab. Der Ortsverband Hunderdorf/Windberg hat derzeit 255 Mitglieder, davon sind 26 Neuzugänge, es gab vier Sterbefälle und sieben Austritte. Zwölf hohe Geburtstage haben die Mitglieder des Ortsverbandes gefeiert.

Monatlicher Sprechtag wurde gut angenommen
Bei der Aktion „Helft Wunden heilen“ wurden von Hans Lobmeier erfreuliche 2013 Euro gesammelt, wovon die Hälfte an den Kreisverband geht. „Es ist sehr schön, wenn wir mit dieser jährlichen Sammlungen einen Beitrag für die sozialen Zwecke des VdK leisten können, wie etwa für Jugendfreizeiten für behinderte Kinder“, freute sich Hambauer.
Am Volkstrauertag beteiligte sich der VdK mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal. Der Kreisverband hielt einmal im Monat einen Sprechtag in der Gemeindeverwaltung, der besonders von nicht mobilen Mitgliedern gut angenommen wird. Dort werden Fragen zur Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung beantwortet, sowie zum Schwerbehindertengesetz.
Ortsvorsitzende Jutta Hambauer und Kreisgeschäftsführer Christian Eisenried ehrten die Mitglieder Cäcilia Gmeinwieser und Xaver Hafner mit dem Treueabzeichen in Gold und einer Urkunde. Eine Ehrung erhielt auch Anneliese Heitzer für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand. Sie ist die Vertreterin der jüngeren Mitglieder.
Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand für weitere vier Jahre einstimmig bestätigt: Vorsitzende bleibt Jutta Hambauer, Stellvertreter Hans Lobmeier, Schriftführerin Jutta Hambauer, Vertreterin der Frauen Johanna Käfer, Vertreterin der Jüngeren Anneliese Heitzer und Beisitzer bleibt Johann Kraus.
Dem Fremdenhass eine klare Absage erteilt
Die Bürgermeister Hans Hornberger aus Hunderdorf und Hans Gstettenbauer aus Windberg zeigten sich erfreut über die gute Zusammenarbeit mit den beiden Vorsitzenden. „Wir stehen in der heutigen Zeit wegen der großen Anzahl von Asylsuchenden vor einer großen Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können“, so Hornberger. In Hunderdorf sind derzeit 28 Asylbewerber untergebracht.
Kreisgeschäftsführer Christian Eisenried sprach bei seinem Referat über die aktuelle Sozialpolitik: „Hinter uns liegt ein heißer Sommer – wenn ich das sage, denke ich insbesondere an die vielen Menschen, die seit Wochen und Monaten Zuflucht bei uns suchen.“ Leider sind die Debatten häufig geprägt von Unwissen und Vorurteilen, so Eisenried. Der Sozialverband VdK erteile jeglicher Form von Fremdenhass eine klare Absage. Eisenried hob einige Erfolge des VdK in den letzten Jahren hervor: Bei gerichtlichen Klagen habe der VdK Bayern mehr als 18 Millionen Euro für seine Mitglieder erstritten. Bei der Pflegeversicherung habe die Hartnäckigkeit des VdK dazu geführt, dass Menschen mit Demenz bessere Leistungen erhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.2015
Richtig handeln bei Feuer
Brandschutzerziehung im Kindergarten durch FFW
Windberg. (ws) Am Freitag war im Kindergarten Sankt Sabinus in Windberg Brandschutzerziehung angesagt. Stefan Altmann von der FFW Steinburg, der im KBI-Bereich II Straubing Land 2 die Organisation des Brandschutzerziehungs-Teams innehat, sowie

Maximilian Bogner von der FFW Bogenberg und Christoph Huber von der Windberger Feuerwehr brachten den Kindern der Tagesstätte das Thema Brandschutz nahe.
Die Zielsetzung der Schulung ist, den Kindern die Gefahren von Bränden, die Löschmöglichkeiten, die Maßnahmen zur Brandverhütung, das Verhalten im Brandfall, die Alarmierung der Feuerwehr beziehungsweise das Absetzen eines Notrufs und die Arbeit sowie die Aufgaben der Feuerwehr und deren Ausrüstung nahezubringen.
Zur Einführung erklärte Altmann den Kindern das Feuerwehr-Logo „Löschen, Retten, Bergen und Schützen“, was die Hauptaufgaben der Feuerwehren widerspiegelt. Die Kleinen waren sofort mit Eifer bei der Sache. Anschließend wurde der Umgang mit Zündhölzern vorgeführt, besonders wurde betont, dass Kinder Zündhölzer niemals allein benutzen oder mit offenem Feuer spielen dürfen. Nur in Beisein eines Erwachsenen ist dies erlaubt. An einem Hausmodell, dem sogenannten „Brandhaus“, wurde dann den. Knirpsen demonstriert, was passiert, wenn es in einem Haus brennt, wie schnell sich der Rauch ausbreitet und wie gefährlich er ist. Wichtig ist für die Kinder, sich bei Bränden in Gebäuden nicht zu verstecken, sie sollen vielmehr die Türen zum Brandherd schließen, wenn möglich einen Notruf absetzen und sich dann an ein Fenster begeben und dort auf die Feuerwehr warten.
Das Absetzen eines Notrufes wurde im Anschluss geübt. Stefan Altmann wies darauf hin, dass man nicht auflegen darf, bevor es der Mensch in der Rettungsleitstelle erlaubt hat. Wenn möglich sollen die Kleinen Adresse und Hausnummer durchgeben. Die Kinder durften dann einem Feuerwehrmann beim Anlegen des Schutzanzuges und der Atemschutzausrüstung helfen. Die Kleinen waren mit großem Eifer bei der Sache. Zum Schluss des Schulungstages durften die Kinder noch das Feuerwehrauto der FFW Windberg besichtigen. Christoph Huber erklärte die Geräte. Abschließend überreichte Stefan Altmann das Bilderbuch „Meine Mama ist FFW-Frau“ als Geschenk an die Kindergartenleiterin Sylvia Stiglbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.2015
„Gotteslob-Engel“ für die Kirchenrenovierung
Windberg. (esch) Die anstehende Renovierung der Pf arr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Windberg wird den Etat der

Pfarrgemeinde stark belasten. Darum ist der Kirchenpfleger für jeden Cent dankbar. Sigrid Englberger, Sandra Gilch, Claudia Schmidbauer und Isolde Trum, vier bastelbegeisterte Frauen aus der Pfarrgemeinde, die in der Adventszeit mit ihren Arbeiten immer einen guten Zweck unterstützen, haben sich daher entschlossen, dazu einen Beitrag zu leisten und einen „Gotteslobengel“ zu basteln.
Zur Realisierung ihrer Aktion verwendeten sie ausgediente Gesangbücher. Sie bastelten daraus in mühsamer Kleinarbeit fein gefaltete Weihnachtsengel, die dank der Mithilfe von Prämonstratenser-Frater Marcus Neuhoff über den Klosterladen Windberg angeboten werden. Sie sind ab sofort erhältlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.2015