2016# 02

Dreifachjubiläum fest im Visier
Heimat- und Fremdenverkehrsverein wird 50 — Zwei Partnerschaftsjubiläen
Steinburg.
(jf) Hauptthema bei der Jahresversammlung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg (HuFv) am Sonntag war das von 1. bis 3. Juli stattfindende Fest zum 50-jährigen Bestehen des Vereins sowie zu 30 Jahren beziehungsweise 15 Jahren Ortepartnerschaft mit Steinburg in Schleswig-Holstein und mit Steinburg in Sachsen-Anhalt. Die Vorbereitungen verlangen das volle Engagement des gesamten Vorstands.
In seinem Rechenschaftsbericht zeigte Vorsitzender Johannes Fuchs den Mitgliedern auf, welche Aktivitäten im vergangenen Jahr abgearbeitet wurden und ging auf die Vorhaben für dieses Jahr ein.
Wie in jedem Berichtszeitraum wurden eine Reihe von Pflege- und Restaurierungsmaßnahmen beim Wassertretbecken, bei den Ruhebänken und Wegweisern und am Dorfbrunnen erledigt. Zu den zwei anberaumten Arbeitseinsätzen und den Teilnahmen am „Steinburger Kirta“, der Aktion „Sauber macht lustig“ und am Volksfestauszug in Hunderdorf, hat die Vereinsleitung an den Fachtagungen und Verbandsversammlungen des Landkreises und des Tourismusverbandes Ostbayern teilgenommen. Mit dem abgehaltenen Dorfabend könne man sehr zufrieden sein, ebenso mit dem Mitgliederstand, der sich um fünf Personen auf nun 44 Damen und Herren steigerte. Auch die Finanzlage, so Kassier Rudolf Obermeier, ist solide.
Schirmherren steht fest
Einen breiteren Rahmen nahm das bevorstehende Jubiläum ein. So fanden bereits im Juli 2015 Vorgespräche in Steinburg in Schleswig-Holstein statt. Dort wurden mit Abordnungen aus allen drei Steinburgs Planungsvorschläge zum sogenannten „Dreifachjubiläum“ diskutiert, aber auch, wie in den jeweiligen Regionen Schwerpunkte im Bereich Freizeit und Tourismus gesetzt wurden und werden. Obwohl das offizielle „Schirmherrnbitten“ zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird, freuten sich die Versammlungsteilnehmer über die Bereitschaft des Ehepaares Dr. Thomas und Irmentraud von Poschinger-Bray, dass sie gemeinsam diese Rolle übernehmen werden.
Am 2. Juli wird gefeiert
Auch der Festablauf ist im Großen und Ganzen strukturiert. Am Freitag, 1. Juli, werden die Abordnungen aus den Partnerorten, nach längerer Anreise, im FFW-Haus in Steinburg zu einer Erfrischung eingeladen, bevor sie ihre Quartiere beziehen. Der eigentliche Festtag ist der 2. Juli. Eine Wanderung oder ein kleiner Ausflug ist für tagsüber vorgesehen. Mit den eingeladenen Vereinen aus der gesamten Gemeinde wird um 18 Uhr in der Pfarrkirche der Festgottesdienst gefeiert. Danach – ebenso mit allen teilnehmenden Vereinen – findet im „Steinburger Hof“ (Festsaal) die Jubiläumsfeier statt, mit kurzen Ansprachen, Ehrung langjähriger Mitglieder, Überreichung der Erinnerungsgaben, musikalisch begleitet von der Traditionskapelle „Dö Andern“. Bevor am Sonntag die Gäste ihre Rückfahrt antreten, wird ihnen mit einem gemeinsamen „Weißwurstfrühstück“ noch eine Stärkung angeboten. Da vor rund zwei Wochen der Auftakt zur einfachen Dorferneuerung in Steinburg stattfand und Vorsitzender Fuchs dem dabei gebildeten Arbeitskreis angehört, kann vielleicht in diesem Zusammenhang eine Verschönerung des Ortes erreicht werden.
Lösung für „Schandfleck“
Wünschenswert – „überall wird man darauf angesprochen“ — wäre eine Lösung für den „Schandfleck“ am Ortseingang, hieß es. Abschließend bedankte sich der Vereinsvorsitzende bei allen, die in irgendeiner Weise die Belange des Vereins und das Bestehen der Ortepartnerschaften unterstützen und fördern.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.2016


Exerzitien im Alltag
„Gott ist dein Freund“
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg bietet während der Fastenzeit Exerzitien im Alltag zum Thema „Gott ist dein Freund“ an. Sie sind ein Angebot, inmitten des Alltags Momente der Ruhe und Besinnung zu erhalten. An den fünf Mittwoch-Abenden in der Fastenzeit treffen sich die Teilnehmer zu gegenseitigem Austausch, Gebet und Meditation. Schwester Sophie von Heilig Kreuz begleitet die Teilnehmer durch diese Exerzitien. Das erste Treffen findet am Aschermittwoch, 10. Februar statt. Anmeldungen sind noch bis Samstag, 6. Februar, möglich unter Telefon 09422/809230.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.2016


Faschingsorden verliehen
Auftritt der Kindergarde und eines Zauberkünstlers
Hunderdorf.
(ta) Die Grundschüler und Schüler der fünften Klasse waren wieder in sehr tollen Kostümen zum traditionellen Schulfasching der Grundschule Hunderdorf gekommen. Von Anfang herrschte eine ausgelassene Stimmung, die durch den DJ Roland Auerbacher immer wieder angeheizt wurde.

Auch die Faschingsgarde hatte beim Schulfasching einen Auftritt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter machte sich die lustige Faschingsgesellschaft auf zu einer Polonaise durch das ganze Schulhaus, an der sich auch Pater Martin Müller, verkleidet als Polizist, beteiligte. Anschließend hatten die Kinder die Möglichkeit, sich im Pavillon und im Kellergeschoß bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen, die von der Lehrerin Lydia Bauer und den Mitgliedern des Elternbeirats durchgeführt wurden, zu amüsieren und kleine Preise zu gewinnen. Dazwischen wurde immer wieder getanzt und es gab auch die Gelegenheit sich mit leckeren Häppchen und Getränken zu versorgen, die von den Eltern zubereitet und ausgeteilt wurden. Ein erster Höhepunkt war der Auftritt der Kindergarde des Narrentisches Bogen, die mit dem Kinderprinzenpaar Prinzessin Julia I. und Prinz Fabio I., beide Schüler der dritten Klasse der Grundschule in Hunderdorf, gekommen waren.
Nach einer kleinen Ansprache des Prinzenpaares führten die jungen Mitglieder der Garde leichtfüßig und temperamentvoll einige Tänze vor. Zum Schluss ihres Auftrittes wurden noch zwei Faschingsorden verliehen, nämlich an Rektor Kornelius Klar und Elternbeiratsvorsitzenden Markus Halbritter. Eine weitere Einlage folgte etwas später, als der Zauberer Manfred Sagstetter alias Magic Mansino seine Kunsttücke zeigte und die Kinder mehrmals mit seinen unglaublichen Tricks zum Staunen brachte. Viel zu schnell war der Nachmittag zu Ende, der mit dem gemeinsamen Besuch des Familiengottesdienstes in der Pfarrkirche Hunderdorf einen würdevollen Ausklang fand.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.02.2016


„Alles nur noch auf junge Hörer ausgerichtet“
Bayern1 bald ohne Volksmusik — Bei Bayerwaldradio und Radio Schwany boomt die Sparte
Straubing-Bogen.
Die Ankündigung des Bayerischen Rundfunks, Volks- und Blasmusik komplett aus seinem Programm Bayern1 zu streichen, bringt die Menschen auf die Palme. „Alles wird nur noch auf die jungen Hörer ausgerichtet“, macht eine Frau ihrem Arger in einem Anruf bei der Zeitung Luft. „Wir Älteren können kein Englisch und verstehen nicht einmal, was gesungen wird.“ Wer auch künftig noch bayerische Musik im Radio hören will, braucht eine andere Empfangstechnik, ein Digitalradio. Oder ein Webradio. Mit Letzterem kann man auch die Stationen empfangen, deren Studios im Landkreis Straubing-Bogen liegen: In Hunderdorf wird fürs Bayerwaldradio moderiert, aus Aiterhofen sendet Radio Schwany.
Beide Projekte laufen unter „Hobby“, dahinter stecken hier wie dort Enthusiasten, die ihre Freizeit ins Radiomachen investieren. Und die sich schon seit Jahren fragen, wieso der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Musik aus der Heimat immer stärker aus dem Programm gedrängt hat.

An zwei Orten im Landkreis wird fürs Internet Radio gemacht: in Aiterhofen bei Radio Schwany und in Hunderdorf (Bild) für das Bayerwaldradio. Die Konzepte sind unterschiedlich, die Liebe zu Volksmusik, Blasmusik und volkstümlicher Musik jedoch ist bei beiden da. Das Archivbild zeigt die Moderatoren Sepp Drexler und Iris Hartmann im Studio Hunderdorf, hinter ihnen steht Sendeleiter Wolfgang Leidl. (Foto: xk)

„Unsere Hörerzahlen gehen steil nach oben“, sagt Sepp Drexler. Der Hunderdorfer, der selbst aktiver Musiker ist — er spielt bei der Blaskapelle Hunderdorf und den Weinzierer Dorfmusikanten – sendet seit 2014 aus seinem Heimatort fürs Bayerwaldradio. Einen seit langem stetig wachsenden Hörerzustrom verzeichnet auch Markus Schwannberger aus Aiterhofen, dessen Radio Schwany im Januar fünfjähriges Bestehen gefeiert hat.
Heimat der Volksmusik
Während Schwannberger auf viele verschiedene_ Programme setzt, um sozusagen „sortenrein“ senden zu können — derzeit sind es elf -, schwört man beim Bayerwaldradio auf nur ein Programm mit einer Mischung aus volkstümlicher Musik und Volksmusik; Blasmusikstücke sind ebenfalls darunter. Reine Blasmusiksendungen gibt es auch, etwa von 7.30 Uhr bis 10 Uhr an jedem Sonntag. Seit Januar ist jeden ersten Montag im Monat von 19 bis 22 Uhr Blasmusik-Wunschsendung, zur gleichen Zeit am jeweils letzten Mittwoch im Monat läuft eine Oberkrainer-Sendung.
Bei Schwany sind Oberkrain Radio ebenso wie Blasmusik sogar eigene Programme, auf denen den ganzen Tag nichts anderes gesendet wird. Allerdings gibt es dort keine Moderation. Moderierte Stunden findet man vor allem auf Schwany 1, wo volkstümliche Musik auf Schlager trifft. Markus Schwannberger selbst sitzt am Dienstag von 18 bis 20 Uhr für die Hitparade vor dem Mikrofon, am Mittwochabend von 18 bis 19 Uhr bei „Flott in den Feierabend“, am Sonntag hat er von 10 bis 12 Uhr einen Frühschoppen mit Blas- und Volksmusik und von 18 bis 20 Uhr ein Wunschkonzert oder er plaudert mit Gästen im Studio. Das Bayerwaldradio bietet jeden Abend von 19 bis 22 Uhr moderierte Sendungen, sie kommen aus unterschiedlichen Studios. Am Sonntagabend sind immer Sepp Drexler und Iris Hartmann an der Reihe. Nachrichten werden zugekauft – beim Bayerwaldradio seit diesem Februar, bei Schwany für einen Teil der Programme seit letztem Jahr.
Digital- oder Webradio?
Wer Bayerwaldradio oder Radio Schwany hören will, benötigt ein Webradiogerät und einen Internetanschluss. Auf einem Digitalradio – diese Geräte werden unter dem Kürzel „DAB+“ vertrieben – kann man sie nicht empfangen. „Ein kleiner, privater Anbieter mit ehrenamtlich arbeitenden Leuten kann sich eine solche Ausstrahlung nicht leisten“, sagt Sepp Drexler. „Das kostet irrsinnig viel Geld.“ Zur Jahreswende hat sich der Deutschlandfunk als letzter öffentlich-rechtlicher Sender aus der Übertragung per Mittelwelle zurückgezogen, ein vollständiges Aus wird von Beobachtern der Entwicklung in absehbarer Zeit auch für die Ultrakurzwelle erwartet — was bedeutet, dass Radioprogramme dann grundsätzlich nicht mehr analog, sondern nur noch digital empfangen werden können.
Noch ist es nicht so weit. – Bei manchen Programmen allerdings schon bald. So hat der Bayerische Rundfunk, wie berichtet, einen Wellentausch von BR-Klassik mit BR – Jugendradio ab 2018 angekündigt. BR-Klassik kann dann nur noch über Digitalradio, Kabel, Satellit oder Internet empfangen werden. Mit der Blas- und Volksmusik auf Bayern1 soll schon ab Pfingsten Schluss sein. Diese Sparte gibt es beim Bayerischen Rundfunk dann nur noch bei seinem digital gesendeten Programm BR Heimat.
„Viele Ältere können oder wollen sich auf die Technik der neuen Radiogeräte aber nicht umstellen“, gibt die empörte Leserin bei ihrem Anruf in der Redaktion zu bedenken, sie selbst besitze zum Beispiel auch keinen Computer. Außerdem ist da noch die Kostenfrage: „Wer eine Rente von 500 Euro hat, kann sich so ein neues Gerät vielleicht gar nicht leisten.“
„Zu kompromisslos“
Unterdessen gehen die Diskussionen weiter, so hat am Freitag Musikrats-Präsident Thomas Goppel dafür plädiert, die Volksmusik zumindest nicht schon im Mai aus dem Programm Bayern 1 zu werfen. Er halte das für „sehr früh und gerade für die älteren Hörer zu kompromisslos“, ließ er wissen. „Einen so plötzlichen Heimatverlust ‚ihrer‘ Volksmusik kann man der treuesten Hörerschaft nicht zumuten.“
Wer sich indes auf die Suche nach einem neuen Empfangsgerät begibt, der sollte sich auf alle Fälle gut informieren, rät Sepp Drexler — und auch in Erwägung ziehen, ob er nicht vielleicht doch einem Webradio den Vorzug gibt, auch wenn man für ein solches Gerät noch tiefer in die Tasche greifen muss als für ein Digitalradio. Denn: „Übers Internet kann ich sehr viel mehr Sender empfangen“, sagt Sepp Drexler, „und zwar weltweit.“ -map
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.2016


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Freitag, 12.2., 13 Uhr, Landfrauentag mit Vortrag „Helikopter-Eltern“ und Fastenpredigt, Fraunhofer- Stadthalle. Anmeldung wegen Platzreservierung bei Hacker, Tel. 09961/7278, oder Kronfeldner, Tel. 09961/308.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.2016


Windberg. Gemeinde: Heute, Dienstag, 13 Uhr, Kinderfasching, Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.2016


Gewerbegebiet Breitfeld-Ost wird verkleinert
Außenbereichssatzungen Nolteweg und Ellaberg zugestimmt – Gemeindepartnerschaft
Hunderdorf.
(xk) Der Geltungsbereich des in der Januarsitzung zur Aufstellung beschlossenen Bebauungs- und Grünordnungsplans für das Gewerbegebiet „GE Breitfeld-Ost“ wird flächenmäßig wegen zu ändernder Zufahrt reduziert. Das hat das Ratsgremium in der kürzlich stattgefunden Sitzung beschlossen. Weiterhin haben sich die Gemeinderatsmitglieder für das Kleinprojekt Interreg anlässlich der im Jahr 2017 über 30 Jahre bestehenden Gemeindepartnerschaft mit Sankt Johann ausgesprochen, ebenso für die Weiterführung der FSJ-Einsatzkraft.
Eingangs verwies Bürgermeister Hans Hornberger auf den schriftlichen Antrag samt Kostenübernahmeerklärung eines privaten Antragsstellers auf Erlass einer Außenbereichssatzung „Nolteweg“, um das Baurecht für ein Wohnbauvorhaben zu ermöglichen. Das Ratsgremium beschloss antragsgemäß das Erlassverfahren für eine Außenbereichssatzung „Nolteweg“ einzuleiten.
Mit der Ausarbeitung der Satzungsunterlagen wurde die Architektengesellschaft Hornberger, Illner und Weny in Straubing beauftragt. Zudem wurde ein weiterer schriftlicher Antrag auf Erlass einer Außenbereichssatzung Ellaberg für ein Wohnbauvorhaben zur Kenntnis genommen. Auch diesem Gesuch wurde zugestimmt und die Einleitung des Satzungsverfahrens beschlossen. Die Beauftragung eines Architekturbüros zur Erstellung des Planentwurfs wurde entgegenkommend dem Antragsteller überlassen.
Zur beschlossenen Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Gewerbegebiet „GE Breitfeld-Ost“ gab der Sitzungsleiter das Antwortschreiben des Bauamtes Deggendorf bekannt. Das Amt sieht eine mögliche Straßenanbindung der geplanten Gewerbegebietserweiterung an die Staatsstraße 2139 nur in Höhe der gegenüberliegenden Industriestraße oder gegenüber der Lastwagenparkplatzausfahrt der Firma Inouticals zustimmungsfähig an. Bürgermeister Hornberger stellte dazu den hinsichtlich des Geltungsbereiches geänderten Bebauungsplanentwurf der HIW Architektengesellschaft vor.
Jetzt 12804 Quadratmeter Gesamtfläche
Der Gemeinderat entschied in Abänderung des Beschlusses vom 14. Januar einen qualifizierten Bebauungsplan Breitfeld-Ost mit integriertem Grünordnungsplan zur Ausweisung eines Gewerbegebietes zu erstellen, wobei nunmehr Flächen reduziert wurden. Dies ist mit der vorzunehmenden, geänderten Führung der Zufahrt von der Staatsstraße 2139 her begründet. Die beplante Gesamtfläche umfasst jetzt noch etwa 12 804 Quadratmeter gegenüber ursprünglich rund 22 100 Quadratmetern. Geschäftsleiter Hans Pollmann informierte über die im Jahr 2017 bestehende 30-jährige Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Sankt Johann am Wimberg, Oberösterreich. Nach dem Förderprogramm Interreg V A Österreich – Bayern 2014 bis 2020 der Europäischen Union werden grenzüberschreitende Kleinprojekte gefördert. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus. Der gemeindliche Ausschuss für Jugend-, Kultur-, Senioren- und Menschen mit Behinderung wurde beauftragt unter Einbeziehung der Ortsvereine, einen Zeitplan, Konzeptentwürfe für Veranstaltungen und mögliche Infrastrukturmaßnahmen, sowie einen Maßnahmenplan für die Jahre nach 2017 zu erarbeiten.
Informiert wurde weiter, dass der Sportverein Hunderdorf wieder Einsatzstelle für einen Teilnehmer „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSHJ) über den Bayerischen Fußballverband für den Einsatzzeitraum 2016/17 ist. Der Einsatzschwerpunkt der FSJ-Kraft lag bisher mit rund zwei Drittel der Arbeitszeit in der Mitarbeit und Unterstützung im Bereich der Grund- und Mittelschule. Die restliche Zeit war die FSJ-Kraft als Unterstützung in der Jugendarbeit des Sportvereins im Einsatz. Auch für den neu beantragten Einsatzzeitraum werde dieser Bedarf für den Einsatz in der Grund- und Mittelschule und im Sportverein wieder gesehen, wobei die Kosten in Höhe von rund 7200 Euro von der Gemeinde getragen werden müssten, so der Redner Der Gemeinderat entschied die anteilige Kostenübernahme für den Sportvereinsanteil mit der Maßgabe, dass das für die Schule zuständige Schulverbandsgremium der Kostenübernahme der FSJ-Kraft als Unterstützung in der Jugendarbeit des Sportvereins im Einsatz. Auch für den neu beantragten Einsatzzeitraum werde dieser Bedarf für den Einsatz in der Grund- und Mittelschule und im Sportverein wieder gesehen, wobei die Kosten in Höhe von rund 7200 Euro von der Gemeinde getragen werden müssten, so der Redner Der Gemeinderat entschied die anteilige Kostenübernahme für den Sportvereinsanteil mit der Maßgabe, dass das für die Schule zuständige Schulverbandsgremium der Kostenübernahme der FSJ-Kraft für den Einsatzbereich der Grund- und Mittelschule ebenfalls bewilligt.
Gründung eines Helferkreises „Asyl“
Sodann wurde vom Ratsgremium das Bauvorhaben auf Anbau von Wohnräumen an das bestehende Wohnhaus in Hofdorf 15 b durchgewunken. Weiterhin wurde der Termin zur Gründung eines Helferkreises „Asyl“ am Freitag, 19. Februar, 19 Uhr im Pfarrheim, bekannt gegeben. Er richtet sich an alle interessierten Bürger und alle Gemeinderatsmitglieder.
Weiterhin gab das Gemeindeoberhaupt ein Schreiben von Anliegern der Taubenstraße bekannt, die darin ihre Bedenken zur geplanten Erweiterung des Baugebietes Hochfeld Süd äußerten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.2016


Bundespolizei- Pfarrer hält Vortrag bei MMC
Windberg.
(esch) Ihren Pfarrkonvent hält die Marianische Männercongregation Windberg am Samstag, 27. Februar, ab. In der Vorabendmesse um 17 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt wird der gestorbenen Sodalen gedacht, Zelebrant ist der Windberger Prämonstratenserchorherr Pater Dr. Gabriel Wolf. Um 18 Uhr beginnt der Vortragsteil im Gasthaus Amann. Referent ist ebenfalls Pater Gabriel, er ist Pfarrer bei der Bundespolizei in Deggendorf, von wo aus er rund 4 000 Beamte im süd- und ostbayerischen Raum seelsorgerlich betreut. Dabei setzt er auch unkonventionelle Mittel ein, wie seine mit Christian Habicht entwickelten Cartoons „10 x 10 Gebote für die Bundespolizei“. Seine Arbeitsweise umschreibt er als „Gehhin-Seelsorge“. Über die Möglichkeiten seiner Tätigkeit in diesem Arbeitsfeld informiert er bei seinem Vortrag. Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.2016


In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, besten Oma und Uroma
Frau Liselotte Hornberger
geborene Preböck
* 22. Februar 1926   + 10. Februar 2016
Windberg, den 13. Februar 2016
In stiller Trauer:
Doris, Tochter
Walter, Sohn mit Gaby
Kurt, Sohn mit Christine
Alexandra, Enkelin mit Christian
Birgit, Enkelin mit Reinhold
Thomas, Enkel mit Edith
Ute, Enkelin mit Andreas
Deine Urenkel: Jonas, Jasmin, Selina,
Svenja, Daniel, Magdalena
und Theresa
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz am Sonntag, 14. Februar, um 17.00 Uhr. Trauergottesdienst am Montag, 15. Februar 2016, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott. Unser besonderer Dank gilt dem Pflegeteam Marianne Maier.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.2016


Flüchtlingshilfe vor Ort
Hunderdorf.
(ta) Flüchtlinge und Asylbewerber werden notgedrungen in alle Regionen unseres Landes verteilt. Dabei stellen sich den Verantwortlichen, aber auch den Helfern unter anderem immer wieder folgende Fragen: Was kommt auf uns zu? Wie packe ich das an? Wie kann ich helfen? Wie gehe ich um mit der anderen Kultur und dem anderen Gesellschaftsbild? Die Hanns-Seidel-Stiftung möchte zusammen mit Referentin Ursula Erb von der Bundesarbeitsgemeinschaft von der Freiwilligenagentur in einem Informationsabend am Freitag, 19. Februar, um 19 Uhr im Pfarrheim Sankt Wolfgang in Hunderdorf Antworten geben. Das Thema lautet: „Flüchtlinge und Asylbewerber in Bayern – Wie können wir helfen?“ Sie geht dabei auf folgende Punkte ein: „Aufbau von Helferkreisen“, Helfer und ihre Aufgabe“ sowie „Betreuung der Flüchtlinge und Asylbewerber“. Alle interessierten Bürger sind willkommen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.2016


Sechs Einsätze, 200 Einsatzstunden
Übergreifende Fortbildungen mit den Gemeindewehren im Mittelpunkt
Au vorm Wald.
(hb) Bilanz gezogen wurde bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald im Vereinslokal Freudenstein. Vorsitzender Markus Freudenstein und die jeweiligen Abteilungsleiter gaben einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Besonders im Bereich der Jugendarbeit ist viel geschehen.
Sämtliche Veranstaltungen wurden von den Kameraden sehr gut besucht. Zusammenhalt und Kameradschaft sind bei der Feuerwehr Au vorm Wald nicht nur Floskel, sondern gelebtes Vereinsleben.
Zahlreiche Veranstaltungen im Terminplaner
Anschließend nahmen Vorstand Freudenstein und Kommandant Robert Hornberger Elena Kornelius und Sebastian Fuchs in die aktive Wehr auf. Alfons Beer wurde durch den Vorstand in den Feuerwehrverein aufgenommen. In seiner Vorschau auf das Kalenderjahr verwies der Vorsitzende auf zahlreiche Veranstaltungen, bei denen man teilnehmen werde. Er verwies explizit auf den ausgeteilten Terminplan. Hier können die wichtigsten Termine immer abgerufen werden. Kommandant Robert Hornberger sprach von einem umfangreichen Übungsbetrieb. Bei den angebotenen Ausbildungseinheiten war die Beteiligung sehr gut. Er berichtete und betonte die Wichtigkeit der Übungen, die zusammen mit den übrigen Gemeindewehren veranstaltet wurden. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu sechs Einsätzen gerufen, die insgesamt mit 200 Einsatzstunden verbucht wurden. Hornberger appellierte an die Einsatzbereitschaft, um bei den Einsätzen wirkungsvoll Hilfe leisten‘ zu können. Anschließend gratulierte er unter großem Beifall junge Kameraden zur Beförderung. So wurde Christian Handwerker zum Oberlöschmeister durch den Wehrführer befördert.
Auch heuer sei der Ausbildungsplan laut Hornberger wieder prall gefüllt. Eindringlich wies er auf die Notwendigkeit der Ausbildungen hin. Schwerpunktmäßig stehen in diesem Jahr die Feuerwehrübergreifenden Fortbildungen mit den Gemeindewehren im Mittelpunkt. Der zweite Kommandant Josef Schießl gab den Versammlungsteilnehmern die wichtigsten Fakten zur Einführung des Digitalfunks weiter. So sind umfangreiche Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für ordnungsgemäße Handhabung not wendig. Der Atemschutzbeauftragte Christian Handwerker berichtete von den Ausbildungen der 16 Mann starken Atemschutzmannschaft. In speziellen Übungen wurde das Wissen erneuert und auch erweitert.
Jugend nahm an vielen Schulungen teil
In Vertretung von Jugendwart Michael Kronfeldner ging Christian Wintermeier auf die Schulungsmaßnahmen der Jugendgruppe im vergangenen Jahr ein. Mit viel Spaß aber auch mit dem notwendigen Ernst wurden die Jungen und Mädchen in zahlreichen Ausbildungsstunden auf den Feuerwehrdienst vorbereitet.
Die Gemeinde wisse sehr wohl, was sie an ihren Gemeindefeuerwehren habe und stelle deshalb jährlich einen fünfstelligen Geldbetrag im Haushalt ein, sagte Bürgermeister Hans Hornberger. Die Feuerwehr Au vorm Wald leiste im Verbund mit den übrigen Feuerwehren einen großen Beitrag. Dass Zusammenhalt und Kameradschaft stimme zeige auch der gute Versammlungsbesuch, besonders der hohe Besucheranteil des Nachwuchses stimme ihn in Bezug auf den Fortbestand der Wehr zuversichtlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.2016


Planentwurf liegt aus
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat hat den Erlass einer Außenbereichssatzung für den Ortsteil „Nolteweg“ beschlossen. Der Planentwurf liegt bis 14. März in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Zimmer 4, zur öffentlichen Einsicht während der allgemeinen Dienststunden aus. Während der Auslegung können Bedenken und Anregungen zu den geänderten oder ergänzten Teilen vorgebracht werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.2016


Vieles ist umgesetzt
Politischer Jahresauftakt des SPD-Ortsvereins
Hunderdorf.
(sd) Der SPD Ortsverein Hunderdorf hat am Freitag ‚m Gasthaus Deschl in Hofdorf seinen Jahresauftakt abgehalten. Die erste Mitgliederversammlung diene wie gewohnt dazu, die politische Arbeit der SPD in Hunderdorf für das Jahr 2016 zu planen. So einigten sich die Mitglieder darauf, den Bürgern am Hunderdorfer Mühlhiaslarkt wieder mit einem Infostand Rede und Antwort zu stehen. Im Juni sind im Rahmen einer Mitgliederversammlung die Delegierten zur Bundeswahlkreiskonferenz zu wählen. Nach der Sommerpause wird in einer weiteren Mitgliederversammlung entschieden, ob man auch am Kirchweihmarkt vertreten ist und der Jahresabschluss geplant. Der Ortsvorsitzende Stefan Diewald informierte die Mitglieder in seiner Funktion als stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender über die geplanten Veranstaltungen und Aktionen auf Kreisebene. Der Frühjahrsempfang im April mit Staatssekretär Florian Pronold und die Kundgebung beim Schwarzacher Volksfest mit der Bundesjusovorsitzenden Johanna Uekermann nannte bezeichnete Diewald als beispielhaft“. Bei der anschließend diskutierten Gemeindepolitik wurden von den anwesenden Gemeinderäten Leonhard Reiner, Roland Peschke und Stefan Diewald verschiedene Fragen zu aktuellen Maßnahmen der Gemeinde Hunderdorf beantwortet. Besonders erfreut sei die SPD/PWG-Fraktion über die vielen jetzt schon umgesetzten Forderungen und Ideen aus dem SPD/PWG-Wahlprogramm, so Roland Peschke. Leonhard Reiner klärte über die notwendige Sanierung des Lehrschwimmbeckens auf. Trotz der hohen Kosten und der auftretenden Schwierigkeiten ist das Schwimmbad ein wichtiges Kriterium für die Zukunft des Mittelschulstandorts Hunderdorf. Aus diesem Grund unterstützten er und seine Gemeinderatskollegen dieses Vorhaben. Am Ende der Versammlung sprachen die Mitglieder noch einmal über die Bundes- und Landespolitik. Natürlich wurde in diesem Zusammenhang über die Flüchtlingssituation diskutiert. Hier wünschte sich die Mitgliederversammlung eine bessere Informationspolitik und mehr konkrete Lösungsvorschläge aller etablierten Parteien.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.2016


Als Gott sah, dass der Weg zu steil und das Atmen zu schwer wurde,
legte er den Arm um sie und sprach: „Komm heim.“

Traurig nehmen wir in Liebe und Dankbarkeit Abschied von unserer herzensguten Mutter und Schwiegermutter, unserer lieben Oma und Uroma, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Berta Schätz
geborene Gütlhuber
geb. 4. Juli 1926 gest. 17. Februar 2016
Fahnenmutter und Ehrenfahnenmutter der FFW Au vorm Wald

Au vorm Wald. Grub, Hunderdorf, Hofdorf, Reutlingen, den 18. Februar 2016
Wir werden Dich sehr vermissen:
Deine Tochter Marianne Schötz-Brunner
Deine Tochter Irmgard Mauerer mit Hans
Deine Tochter Anita Kronfeldner mit Sepp
Deine Enkelkinder:
Margot mit Martin
Josef mit Claudia und Alexander
Armin mit Renate, Ludwig und Max
Sabine mit Ralph und Sebastian
Birgit mit Steffi
Andreas
Deine Geschwister:
Willi Gütlhuber und Helene Häusler mit Familien
Deine Schwägerin:
Lydia Gütlhuber mit Familie
im Namen aller übrigen Verwandten
Sterberosenkranz am Freitag, den 19. Februar 2016, um 19.30 Uhr in der Filialkirche Au vorm Wald. Trauergottesdienst am Samstag, den 20. Februar 2016, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.2016


Feuerwehr mit neuem Einsatz-Rekord
71-mal ausgerückt — Manuel Achatz ist neuer Feuerwehr-Vorsitzender
Hunderdorf.
(xk) Bei der gut besuchten Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer wurde Manuel Achatz zum neuen Vorsitzenden des Feuerwehrvereins gewählt und Klaus Hirtreiter als Kommandanten-Stellvertreter in seinem Amt bestätigt. Kommandant Michael Krieg zeigte in seinem Rechenschaftsbericht die zahlreichen Einsätze und Übungseinheiten auf und dankte den Feuerwehrleuten für ihren professionellen und ehrenamtlichen Einsatz.
Zunächst ließ Vorsitzender Max Holzapfel das vergangene Jahr Revue passieren. Gut besucht waren das Sommernachtsfest im Mai und die Christbaumversteigerung im November. Großen Zuspruch erhielt auch die Donauschifffahrt Ende August. Im Januar besichtigte Innenstaatssekretär Gerhard Eck MdL das Feuerwehrgerätehaus in Hunderdorf. Holzapfel bedankte sich abschließend bei allen Vorstandsmitgliedern, die ihn fortwährend unterstützt haben.

Bürgermeister Hans Hornberger (Mitte) beglückwünscht die neue Vorstandschaft (von links) mit 2. Kommandanten Klaus Hirtreiter, Kassier Helmut Maier, Vorstand Manuel Achatz, 2. Vorstand Tobias Englmeier, Vertrauensleute Andreas Wagner und Christian Lobmeier sowie 2. Schriftführer Detlef Pohl, Schriftführer Gerald Schmalzl und Kommandant Michael Krieg. Im Bild fehlt Klaus Hornberger. (Fotos: xk)

Wieder mehr Einsätze
Kommandant Michael Krieg berichtete über die wiederum gestiegenen Einsätze und Einsatzstunden. „2015 dürfte mit 71 Einsätzen, darunter 16 Brandeinsätze, 28 Verkehrsunfälle, hauptsächlich auf der Autobahn A 3 und 17 Technische Hilfeleistungen eines der einsatzreichsten Jahre der Wehr darstellen“, bilanzierte Krieg. Mit den Einsatz-, Ausbildungs- und Wartungsstunden wurden insgesamt 4340 Dienststunden abgeleistet. Überörtlich war die Wehr gefordert mit dem Brandeinsatz bei der Firma Wiesenhof in Breitenweinzier, dem Brand bei der Firma Magna in Straubing, dem Gefahrgutunfall im Hafen Straubing-Sand und dem Chemie-Unfall bei der Firma Bayern-Ei. Der Kommandant zollte der Mannschaft großen Respekt für die erbrachten Leistungen. Neben den Einsätzen kam auch die Aus- und Weiterbildung nicht zu kurz.
Einen großen Dank richtete der Kommandant an den Bürgermeister und den Gemeinderat für die stets gute Unterstützung und die Bewilligung der Ersatzbeschaffung für den Versorgungs-Lastwagen mit veranschlagten Kosten von 190 000 Euro. Für die notwendige Beschaffung eines HLF 10 für das in die Jahre gekommene LF8 sind 420000 Euro veranschlagt, zu dessen Bewilligung die Haushaltsberatungen der Gemeinde abgewartet werden müssen. Sein Dank galt auch dem langjährigen Jugendwart Detlef Pohl, der nunmehr sein Amt abgibt. Detlef Pohl konnte von einer erfolgreichen Jugendarbeit berichten. Bei 18 Ausbildungsveranstaltungen wurden von den Jugendlichen und Ausbildern 143 Dienststunden geleistet. Den Berichten des Gerätewartes und des Atemschutzwartes Michael Wagner und Klaus Holzapfel war zu entnehmen, dass auch in ihrem Bereich zahlreiche Dienststunden erbracht wurden, um die Fahrzeuge und Geräte zu pflegen und in Schuss zu halten.

Die geehrten Feuerwehrmänner Klaus Hirtreiter, Helmut Maier, Winfried Myrtek, Reinhold Krieg mit Vorstand Max Holzapfel, KBI Klaus Weninger, Bürgermeister Hans Hornberger, Verbandsvorsitzendem KBI Werner Schmitzer; Kommandant Michael Krieg und KBM Joachim Faltl (von links).

Oft überörtlich gefordert
Kreisbrandinspektor Klaus Weninger sprach der Feuerwehr Hunderdorf seitens der Kreisführung seinen Dank aus. Mit der Dispo-Gruppe-Wasser und den zahlreichen Einsätzen auf der Autobahn A 3 ist die Wehr häufig überörtlich gefordert.
Bürgermeister Hans Hornberger stellte nach den Berichten fest, „dass die Hunderdorfer Wehr das ganze Jahr über mannigfaltig gefordert war und einen sehr guten Ausbildungsstand vorweisen kann“. Dies verlange natürlich auch der Gemeinde bestmögliche Unterstützung ab. Bürgermeister und Gemeinderat seien bemüht, die Sicherheit der Wehrmänner mit optimaler Ausstattung zu gewährleisten.
Der stellvertretende Kommandant Klaus Hirtreiter wurde mit großem Vertrauensbeweis in seinem Amt bestätigt. Für die Vorstandswahlen standen Vorstand Max Holzapfel, 2. Vorstand Winfried Myrtek und Schriftführer Reinhold Krieg nicht mehr zur Verfügung. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorstand Manuel Achatz, 2. Vorstand Tobias Englmeier, Kassier • Helmut Maier, Schriftführer Gerald Schmalzl, 2. Schriftführer Detlef Pohl. Als Vertrauensleute wurden Klaus Hornberger, Christian Lobmeier und Andreas Wagner gewählt. Weiterhin gehören der Vorstandschaft Kommandant Michael Krieg und stellvertretender Kommandant Klaus Hirtreiter kraft ihres Amtes an. Als Kassenprüfer wurden die bisherigen Kassenprüfer Josef Aumer und Horst Hagn bestimmt.
Dank für besonderen Einsatz
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, KBI Werner Schmitzer, zeichnete mit seinem Stellvertreter KBI Klaus Weninger vier Feuerwehrler für ihre besonderen Verdienste mit der Floriansmedaille in Silber sowie einer Dankurkunde aus. Winfried Myrtek, Helmut Maier, Klaus Hirtreiter und Reinhold Krieg haben sich in über 18-jähriger Tätigkeit in den Führungspositionen als stellvertretender Vorstand, Kommandanten-Stellvertreter, stellvertretender Jugendwart, Kassier bzw. Schriftführer in ihren jeweiligen Ämtern verdient gemacht und sich in besonderer Weise für die Feuerwehr ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.2016


Meine Kräfte sind zu Ende,
nimm mich, Herr, in Deine Hände.

Nach Gottes heiligem Willen verstarb
Frau Maria Dietl
geborene Fuchs

geb. 13. Mai 1916 gest. 20. Februar 2016
Rammersberg, den 23. Februar 2016
In stiller Trauer:
Helmut Rötzer mit Christa und Melissa
Nichten und Neffen
im Namen aller Angehörigen
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 25. Februar 2016, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.2016

Viel kannst Du kaufen für Silber und Erz,
aber nie aus dem Grabe ein Mutterherz.


Anna Illner
geborene Fuchs
geb. 15. Dezember 1931
gest. 18. Februar 2016
Hunderdorf, Markt Rettenbach
Du hinterlässt eine sehr große Lücke.
In Liebe
Dein Ehemann: Manfred Illner
Deine Kinder: Uli, Rita Kronberger mit Erwin und Patrick;
Daniel und Dennis, Manfred Illner, Sigrid Schmid-Schlegel
mit Manfred und Jennifer, Thomas und Christoph
Trauergottesdienst am Freitag, den 26. Februar 2016, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir um eine Spende für die Palliativstation im Krankenhaus St. Elisabeth in Straubing. Spendenkonto: Sparkasse Niederbayern-Mitte, IBAN: DE74742500000000071100, BIC: BYLADEM1SRG,Verwendungszweck: Anna Illner.
Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.2016


Sommerfreizeiten
Windberg.
(ws) Die Jugendbildungsstätte Windberg Umweltstation (Kreis Straubing-Bogen) veranstaltet von Juni bis August verschiedene Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche: Sommerwochenende für Mädchen (acht bis zehn Jahre) von 10. bis 12. Juni Natur-Technik-Camp Bionik für Kinder (neun bis 13 Jahre) von 15. bis 17. Juli Coole Typen und tolle Bienen Bienenseminar (zehn bis 15 Jahre), von 15. bis 17. Juli Bionik-Forschung mit Spaß. Für junge Forscher (14 bis 17 Jahre) von 22. bis 24. Juli „Alles was du wirklich brauchst“. Sommerwoche für Jungen (neun bis 15 Jahre) von 31. Juli bis 6. August Sommerwoche für Mädchen (neun bis 15 Jahre) von 7. bis 13. August. Die Umwelt- und Gender-Veranstaltungen werden gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.  Infos und Anmeldung unter Telefon 09422/824-200, www.jugendbildungsstaette-windberg.de oder auf Facebook.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.2016


Für die Schule tat er alles
Schulfamilie verabschiedet Rektor Klar mit großem Melodienstrauß
Hunderdorf.
(as) Mit einer bewegenden Feier voller herzlicher Worte, guter Wünsche und schöner Melodien verabschiedete Hunderdorf den Leiter der Grund- und Mittelschule, Kornelius Klar, in den Ruhestand. Auch wenn er selbst keinen Rummel um seine Person mag — die festliche Veranstaltung war für die Schulfamilie Ehrensache, „denn Schule ist ein Teil deines Lebens und du warst 28 Jahre lang Teil dieser Schule — dafür wollen wir dir alle danken“, wie Konrektorin Heidi Leidl sagte.

Konrektorin Leidl Heidi übergibt den nostalgischen Stundenplan, im Hintergrund wartet schon die Ruhebank auf das Ehepaar Klar. (Foto: as)

Schon bei der Überraschungsparty zum 65. Geburtstag im Sommer schwang ein wenig Abschiedsstimmung mit, allerdings gewährte der jung gebliebene Rektor ja noch eine „Zugabe“ von einem halben Jahr. Diese Monate vergingen schnell, wie im Rückblick auch die 42 Jahre Berufsleben, die der Lehrer mit Leib und Seele der Schule gewidmet hat.
Musik statt Blumen
Zum Abschied gab es keine Blumen vom Kollegium für Klar – dafür haben Lehrer und Schüler einen ganz persönlichen Strauß voller Melodien zusammengestellt und darin alles eingebunden, was sie an ihrem Rektor schätzen und mögen. Die Zeit der heimlichen Vorbereitungen „nachts im Dunkeln“ beschrieb eingangs die Musik AG unter Leitung von Alexandra Dilger mit Musikanten des Musikvereins in ihrem Lied treffend: „Es helfen alle mit, dann sind wir Hunderdorfer echt der Hit“.
„Kann es sich das Schulamt eigentlich leisten, einen so fähigen, fitten Mann in Pension zu schicken?“ fragte Schulverbandsvorsitzender Gstettenbauer. „Nein“, lautete die Antwort von Schulamtsleiter Müller, „aber sie muss es, weil er so viel geleistet hat.“ Gstettenbauer würdigte die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Schulleiter, der all seine Wünsche mit Sorgfalt vorgetragen habe. Bürgermeister Hornberger, der „Kornel eigentlich schon immer“ kennt, verbindet seit 1990 ein intensiveres Miteinander mit dem Lehrer, denn damals wurden beide in den Gemeinderat gewählt. Klars Ehrenämter, hervorzuheben sei hier das Engagement im Sportverein und bei der Vhs, machten ihn zu einem Menschen, der das gesellschaftliche Leben in seiner offenen, verständnisvollen Art mitgeprägt hat. Gemeinsam mit den Klassen 3 und 4 bereicherte Hans Hornberger den Melodienstrauß mit dem Lied „Tief in ihm ist immer die Schule geblieben“.
Auch Schulamtsdirektor Müller ist einen Teil seines Berufsweges gemeinsam mit Kornelius Klar gegangen — eine Zeit der stetigen Liberalisierung von Schule mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Klar habe eine wichtige gesellschaftspolitische Rolle eingenommen. Der Elternbeirat lobte in gereimter Form das schöne Miteinander und überreichte einen Korb voller Elternbriefe. Musikalisch ging es weiter mit der M10 und dem englischen Titel „Lemon Tree“ – umgedichtet natürlich. Mit Blick auf ihren Rektor konstatierten die Schülersprecher: „Wir können uns keinen Besseren vorstellen“. Als Geschenk gab es eine gezimmerte Ruhebank für den nächsten Lebensabschnitt. Ins Medley „Für Kornel tun wir alles“ packte der große Chor der Schulfamilie auch die guten Wünsche für die Rentnerjahre mit viel Zeit für Sport und Ruhe ein. Die emotionsgeladene Stimmung erreichte bei „Time to say Goodbye“ einen Höhepunkt.
Nostalgischer Stundenplan
Neben einem Erinnerungsbuch und einer Reise erhielt der scheidende Rektor noch ein ganz besonderes Geschenk – den nostalgischen Stundenplan, der mittlerweile durch einen Magnetplan ersetzt wurde. In seiner Abschiedsrede zeigte sich Klar sichtlich überwältigt. Bewegt hielt er Rückschau: „Der Lehrerberuf ist das Beste, was mir passieren konnte — neben meiner Frau.“ In Hunderdorf war er auch als Spezialist für Computertechnik, Betreuer der Lehramtsanwärter und „Stundenplaner“ im Einsatz. Im Jahr 2001 wurde er Konrektor, in diese Zeit fiel die Einführung des M-Zuges. Nach dem Wechsel von Rektor Dietz nach Bogen wurde Klar Schulleiter. Dabei empfand er sich stets als „primus inter pares“, weniger als „Chef“.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.2016


Interesse an Helferkreis
Viele Bürger kamen zur Informationsversammlung
Hunderdorf.
(jp) Die Gemeinde organisierte unter Federführung der Jugendbeauftragen Michaela Kunze-Venus eine Informationsversammlung zum Thema Asylsuchende im Pfarrheim St. Wolfgang in Hunderdorf. Über 60 Zuhörer konnten Tipps, Eindrücke aus der Erfahrung und Ratschläge aus der Praxis für ein Engagement bei der ehrenamtlichen Mitwirkung zur Unterstützung von Asylbewerbern mit nach Hause nehmen.
Bürgermeister ‚Hans Hornberger stellte fest, dass in der Gemeinde in privaten Unterkünften in der Eichenfeldstraße seit längerem 20 bis 25 und im Quellenweg rund sieben bis zehn Asylsuchende Aufnahme gefunden hätten und bislang keine Probleme aufgetreten sind. Eingangs stellte Rudolf Mahlmeister, Seminarleiter der Hanns- Seidel-Stiftung, mittels Power-Point-Präsentation die Orientierungsziele der Stiftung mit derzeit 102 Projekten in 60 Ländern vor. Ursula Erb, Koordinatorin der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen, Projektleiterin für Sprachförderung von Asylbewerbern durch Ehrenamtliche, zeigte die Wandlungen der Ehrenamtstätigkeit beginnend um die Jahre um 1800.bis in die heutige Zeit auf. Interessant sei, dass nach den vorliegenden Erkenntnissen sich seit Jahrzehnten die 30- bis 60-jährigen am stärksten in Ehrenämtern engagieren. Gefolgt von der Altersgruppe der unter 30-jährigen mit einem Prozentanteil von 40 Prozent.
Im Vordergrund des ehrenamtlichen Engagements solle immer das „Willkommen heißen“, für jemand Fremden etwas Gutes tun, stehen. Wenn Flüchtlinge zu uns kommen, sollen sie feststellen, dass sie in einem Land sind, in dem es einen Artikel 1 des Grundgesetzes gibt. Es muss ihnen aber auch näher gebracht werden, dass unsere Gesetze hier gelten und auch einzuhalten sind. Ihre Erfahrungen zeigen, die Asylsuchenden freuen sich, dass sie lernen dürfen. Wichtig ist auch den Gästen zu vermitteln, wie „tickt“ Deutschland und wie „tickt“ der Helfen-So .muss-die für uns besonders typische „deutsche Pünktlichkeit“ erst vermittelt werden. Auch die christliche Prägung unseres Landes und unsere Sitten dürfen ihnen vermittelt werden. Der Helfer sollte auch sofort erklären, dass er für seine Arbeit mit ihm kein Geld erhält, denn das wird sehr geachtet und fördert den Respekt. Respekt hat gerade auch im afrikanischen Raum und im Nahen Osten einen hohen Stellenwert.
Den zukünftigen ehrenamtlich Tätigen legte Referentin Erb auch nahe, den betreuten Personen nicht alles abzunehmen, denn sie haben Qualitäten zum Überleben, wie ihre Reisewege oft zeigen. Für den Helferkreismitarbeiter gilt immer, sich einen eigenen, für den Einzelnen, verkraftbaren zeitlichen Rahmen für das Ehrenamt zu setzen.
Anita Karl, Kreisrätin und Mitbegründerin des Helferkreises Asyl in der Stadt Bogen, gab einen Abriss über die Aufbauarbeit und die Wirkungsfelder des Helferkreises ihrer Heimatstadt. Das Wichtigste sei, dass die Flüchtlinge das Willkommensein spüren. Notwendig und wichtig ist auch, dass der Helferkreis mit Gemeinde, Landratsamt, Caritasverband und der geschaffenen Koordinierungsstelle für Helferkreise vernetzt werde und dass Sprachkurse angeboten würden. In der anschließenden Diskussion wurden verschiedene Anfragen, zur Betreuung von Frauen mit Kindern und zu Erfahrungswerten von Ehrenamtstätigkeiten in Großstädten herangetragen, und die künftigen Helferkreismitglieder eingeladen, in die mittwochs ab 16 Uhr stattfindenden ehrenamtlichen Sprachkurse in der Mittelschule hineinzuschnuppern.
Zum Schluss der Informationsversammlung zeigte sich eine positive Bereitschaft zur Gründung eines Helferkreises. Viele erklärten sich bereits durch Eintragung in eine Vormerkliste bereit, dort mitzuwirken. Weitere Interessierte können sich im Rathaus hierzu melden. In rund drei Wochen wird dann eine Helferkreisgründung erfolgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.2016


1,19-Millionen-Euro-Etat für 2016
Verwaltungsumlage von 131,66 Euro pro Kopf — Gestiegener Verwaltungsetat
Hunderdorf.
(xk) Schwerpunkt der Gemeinschaftsversammlung im Hunderdorfer Rathaus war der Haushaltsplan für das Jahr 2016, der mit einem Gesamtetat von 1119 200 Euro einmütig aufgestellt worden ist. Die Gemeinschaftsversammlung ist das zuständige Beschlussorgan der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf mit den Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg.
Eingangs wurde der Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2015 der Gemeinschaftsversammlung vorgelegt. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg), gab bekannt, dass sich keine Prüfungsbemerkungen ergeben haben. Die festgestellten Haushaltsüberschreitungen wurden von der Gemeinschaftsversammlung genehmigt. Nachdem keine Einwendungenzum Prüfbericht erhoben wurden, stellte das Beschlussgremium einmütig die Jahresrechnung in den bereinigten Soll-Einnahmen und -Ausgaben einschließlich gebuchter Vorschüsse und Verwahrgelder mit 1 808407 Euro fest. Zugleich wurde Entlastung erteilt.
Sodann ging es an die Beratung des Haushaltsplans 2016, dessen Entwurf zusammen mit dem Vorbericht und dem Stellenplan den Mitgliedern der Gemeinschaftsversammlung bereits mit der Sitzungseinladung zugeleitet wurde. Gemeinschaftsvorsitzender Hans Hornberger und Kämmerer Josef Michl erläuterten die wichtigsten Ansätze der Haushaltszahlen, den Vorbericht und den Stellenplan.
Entwurf des Haushaltsplanes gebilligt
Von der Gemeinschaftsversammlung wurde abschließend der Entwurf des Haushaltsplanes 2016 samt Anlagen ohne Änderungen einstimmig gebilligt. Zugleich wurde die Haushaltssatzung 2016 mit Anlagen erlassen. Der Gesamtetat von 1119200 Euro (Vorjahr 1 023 700 Euro) beziffert sich in den Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt auf 1 014 900 Euro und im Vermögenshaushalt auf 104 300 Euro.
Die Verwaltungsumlage wurde mit 797700 Euro festgesetzt, wobei sich pro Einwohner eine Umlage von 131,66 Euro errechnet (Vorjahr 130,98 Euro). Als Berechnungsgrundlage dazu wurde dem statistischen Einwohnerstand vom 30. Juni 2015 zugestimmt. Es ergibt sich für die Gemeinde Hunderdorf bei 3250 Einwohnern eine Verwaltungsumlage von 427880 Euro, für die Gemeinde Neukirchen mit 1741 Einwohnern 229212 Euro und für die Gemeinde Windberg bei 1068 Einwohnern 140608 Euro. Eine Kreditaufnahme für die Investitionen war nicht erforderlich.
Als größere Einnahmen der Verwaltungsgemeinschaft sind vorgetragen die Zuweisung nach Art. 7 Finanzausgleichsgesetz in Höhe von 102 500 Euro, Einnahmen aus Verwaltungsgebühren mit rund 49800 Euro und die Verwaltungsumlage der Mitgliedsgemeinden in Höhe von 797700 Euro. Als gewichtige Ausgaben stehen zu Buche: Personalkosten in Höhe von 753 300 Euro, die EDV-Kosten mit rund 55000 Euro und die Miete für das Rathaus in Höhe von 25000 Euro.
Als größte Investitionsmaßnahmen sind im Vermögenshaushalt eingeplant die Anschaffung eines Servers für die EDV und Softwareanschaffungen in Höhe von circa 28 000 Euro, der Ankauf einer neuen Telefonanlage mit einem Haushaltsansatz von 15000 Euro und die Möblierung des Personalraums mit veranschlagten Kosten von 5000 Euro.
Neuer Standort für Bekanntmachungstafel
Durchgewunken wurde fortfahrend die erste Änderungssatzung der Geschäftsordnung für die Gemeinschaftsversammlung wegen des neuen Standorts einer Bekanntmachungstafel der Gemeinde Hunderdorf bei der Grundschule. Im nichtöffentlichen Teil wurden Personalangelegenheiten behandelt und dabei unter anderem die Einstellung von zwei Verwaltungsmitarbeiterinnen, eine befristet als Mutterschutzvertretung, beschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.2016

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