2017# 12

Große Jahresabschluss-Gurtprüfung


Unter den wachsamen Augen des Länderrepräsentanten für Shorin Ryu Kyudokan Higa Te, RobertSchötz, fanden in Hunderdorf Karateprüfungen statt. 29 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Raum Straubing-Bogen und Regensburg stellten sich hierzu erfolgreich ihrer Prüfung zum nächsthöheren Gürtel. Die Lehrer der Kampfkunstschule Kodokan bereiteten die Prüflinge intensiv auf diesen Tag vor. Bei der dreistündigen Prüfung zeigten die Schüler mit Bravour ihre Katas (Scheinkampf), sowie verschiedenste Basistechniken im Stand und in der Bewegung, Selbstverteidigungstechniken, Bunkai (Anwendung der Kata) und einiges mehr. Die Schwierigkeit der Techniken und der Leistungsumfang des Prüfungsprogramms waren dem Alter und dem Niveau der Prüflinge angepasst. Zahlreiche Zuschauer, wie auch Familienmitglieder und Freunde, folgten begeistert den anspruchsvollen Techniken der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Kampfkunstschule Kodokan unter der Leitung von Robert Schötz lehrt ihren Schülern das alte okinawaische Shorin-Ryu Kyudokan Higa Te Karate der Familie Higa. — Bild: Die Gurtprüfungsteilnehmer zusammen mit Robert Schötz (rechts). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2017


Erste-Hilfe-Taschen übergeben


Die Sankt-Nikolaus-Apotheke in Hunderdorf hat der Jugendabteilung der Hunderdorfer Fußballer ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht. Dr. Thomas Kammermeier Inhaber der Apotheke, überreichte den Vertretern der Fußballabteilung des SV Hunderdorf fünf Erste-Hilfe-Taschen im Wert von 600 Euro. Der stellvertretende Abteilungsleiter Fußball, Florian Freundorfer, Jugendleiter und Ehrenamtlicher des Jahres 2017, Matthias Feldmeier, sowie Jugendtrainer Franz Heilbrunner waren bei der Übergabe zugegen und bedankten sich. „Die Sicherheit der Kinder und die Versorgung von Verletzungen stehen beim SV Hunderdorf, trotz allen sportlichen Ehrgeizes, an erster Stelle“, so Matthias Feldmeier. Thomas Kammermeier betonte, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist, einen ortsansässigen Verein bei der Erste-Hilfe-Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Somit sind alle Altersgruppen der Fußballjugend des SV Hunderdorf mit einer Tasche für den Erste-Hilfe-Einsatz ausgestattet. — Bild (von links): Lizenz-Jugendtrainer Franz Heilbrunner, Jugendleiter Matthias Feldmeier, Dr. Thomas Kammermeier und der stellvertretende Vorsitzende der Abteilung Fußball, Florian Freundorfer. (Foto: sd)
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2017


Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
(ta) Am Donnerstag, 7. Dezember, findet um 19 Uhr im Rathaus Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden Punkten statt: Baugebiet WA Lindfeld III: Vorstellung der Erschließungsplanung, Beratung und Beschlussfassung; Neuanlage des Ökokontos Ö6: Vorstellung der Aufwertungsmaßnahmen und Kostenschätzung, Beratung und Beschlussfassung; Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern: Einleitung des Beteiligungsverfahrens, Beratung und Beschlussfassung; Bauangelegenheiten: Errichtung eines Geräteschuppens Am Sportplatz, Flurnummer 1642, Errichtung einer landwirtschaftlichen Unterstellhalle Windberger Straße 3, Neubau einer Lagerhalle Ehren 13, Freiflächengestaltungsplan als Tekturplan; Bauvorhaben: Errichtung von drei Lagerhallen im Gewerbepark, Flurnummer 214/2 Gemeinde Au vorm Wald; Erledigung der Anregungen aus der Bürgerversammlung 2017, Beratung und Beschlussfassung; Informationen, Sonstiges. Ein nicht öffentlicher Teil folgt.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.2017 


Behaltet mich so wie ich war im Herzen.
Erinnert Euch und lächelt über manch gewesenen Augenblick.
Sprecht ab und zu von mir, dann lächle ich zurück.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner liebevollen Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Anneliese Seidel

* 26. November 1933   + 25. November 2017
Hunderdorf, Straubing und Parkstetten, den 2. Dezember 2017
In unseren Herzen wirst Du weiterleben:
Petra Seidel, Tochter mit Peter
Hanna Iwanow, Schwester mit Frank und Peter
Hedwig Seidel, Schwägerin mit Kindern
Der Trauergottesdienst findet am Montag, den 4. Dezember 2017, um 9.00 Uhr in der Evangelischen Christuskirche Straubing statt, anschließend um 10.00 Uhr Urnenbeisetzung am Friedhof Straubing.
Für die bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns hiermit bei allen recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.2017 


Xaver Diewald 60 Jahre Mitglied
VdK-Ortsverband hielt Jahresversammlung — Kreisvorsitzender referierte
Hunderdorf.
(ws) Einen großen Besucherandrang gab es am Freitag bei der Jahresversammlung des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf/Windberg im Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf. Kreisvorsitzender Heinz Pfleger referierte über Barrierefreiheit und die neuen Pflegestufen aus Sicht des VdK. Xaver Diewald wurde für 60-jährige Mitgliedschaft im Sozialverband und weitere acht Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft sowie zwei Mitglieder für zehnjährige aktive Mitarbeit in der Vorstandschaft geehrt. An die Versammlung schloss sich eine besinnliche Adventsfeier an.

Die geehrten Mitglieder mit VdK-Kreisvorsitzendem Heinz Pfleger (Dritter von links), Bürgermeister Hans Hornberger (Vierter von links), stellvertretendem VdK-Ortsvorsitzenden Hans Lobmeier (Dritter von rechts), Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Zweiter von rechts) und VdK-Ortsvorsitzender Jutta Hambauer (rechts). Der Ehrenvorsitzende des SPD-Ortsvereins, Xaver Diewald (Zweiter von links), ist 60 Jahre Mitglied beim VdK. (Foto: ws)


Vorsitzende Jutta Hambauer gab einen Rechenschaftsbericht über das fast abgelaufene Jahr ab. Der Ortsverband hat 268 Mitglieder. Es gab 25 Neuzugänge, sechs Sterbefälle und fünf Austritte zu verzeichnen. 16 hohe Geburtstage haben die Mitglieder gefeiert. Beim Mühlhiaslmarkt war man mit einem Infostand präsent. Am Volkstrauertag beteiligte sich der VdK mit einer Kranzniederlegung. Bei der Aktion „Helft Wunden heilen“ wurden von Hans Lobmeier 2 277,30 Euro gesammelt. Davon geht die Hälfte an den Kreisverband zur Verwendung für Jugend- und Geschwisterfreizeiten behinderter Kinder und hilfsbedürftiger Personen.
Der Kreisverband hielt wieder einmal im Monat einen Sprechtag im Rathaus in Hunderdorf, wobei Hilfe in den Fragen zu Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung sowie zum Schwerbehindertengesetz angeboten wurden. Der VdK habe bei Klagen und Berufungen vor dem BLSG viele Mitglieder rechtskräftig vertreten. Anschließend wurden acht Mitglieder mit den Treueabzeichen des Sozialverbandes in Silber und Gold sowie Urkunden geehrt. Dies sind mit Silber Helga Schießl, Elisabeth Leidl, Josef Leidl sen., Josef Leidl jun., Hermann Bruckmüller, Josef-Bernhard Kieler und Willi Mühlbauer sowie mit Gold Gerda Ackermann. Für zehnjährige ununterbrochene Mitarbeit in der Vorstandschaft wurden Johann Kraus und Hans Lobmeier ausgezeichnet. Eine besondere Würdigung erhielt Xaver Diewald für sagenhafte 60-jährige Mitgliedschaft beim VdK. Diewald hatte immer ein offenes Ohr für seinen VdK und unterstützte ihn unter anderem tatkräftig in seinen Ehrenämtern als Gemeinderat, 3. Bürgermeister und langjähriger Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes.
Die Bürgermeister Hans Hornberger aus Hunderdorf und Hans Gstettenbauer aus Windberg freuten sich über die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Jutta Hambauer, die ihre ehrenamtliche Arbeit mit ihrem Stellvertreter Hans Lobmeier sowie der Vorstandschaft mit viel Engagement im Sinne der sozial schwächeren Mitmenschen ausführt.
„Von Politikverdrossenheit ist unter den VdK-lern nichts zu spüren. Im Gegenteil, die Menschen wollen mitreden und mitgestalten“, so Kreisvorsitzender Heinz Pfleger am Anfang seines Referats. Ein Schwerpunkt war das Thema Barrierefreiheit: Dies sei ein Menschenrecht und eine wesentliche Voraussetzung, damit alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. In Deutschland stoßen Menschen mit Behinderung jedoch immer noch auf unüberwindbare Hindernisse. Bestehende rechtliche Vorgaben seien oft unzureichend oder zu unverbindlich. Die UN hat den ersten Staatenbericht der Bundesregierung im April 2015 geprüft. Das Ergebnis: unzureichend. Das muss sich ändern. Der VdK fordere deshalb: Durch klare gesetzliche Regelungen müssen Wohnungen, Verkehrsanlagen und -mittel sowie alle privaten Güter und Dienstleistungen endlich für alle zugänglich werden. „Ich glaube, es ist auch für einen gesunden, jungen Menschen gut, keine Barrieren auf dem Weg vorzufinden. VdK-ler sind engagierte Fürsprecher für Menschen, die benachteiligt sind. Wenn man mal gefragt wird, was die Abkürzung VdK bedeutet, kann man auch sagen „Verband der Kämpfer“. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Pflegeversicherung und die Altenpflege. Seit Jahren gebe es immer mehr Pflegebedürftige. Vor zehn Jahren waren es rund 2,03 Millionen, bis Ende 2016 stieg die Zahl binnen eines Jahres auf 2,75 Millionen. Stress sind in vielen Heimen an der Tagesordnung, Zeit ist knapp, die Bezahlung der Pflegekräfte oft mäßig, die Betroffenen müssen hohe Anteile zahlen. Gefordert sei die neue Regierung. Themen wie Pflege müssen nach vorn gerückt werden, so der Sozialverband VdK.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.12.2017 


Start der einfachen Dorferneuerung
Rund 300 000 Euro in Aussicht — Auch private Maßnahmen förderfähig
Steinburg.
(xk) Das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern (ALE) in Landau hat die von der Gemeinde Hunderdorf beantragte einfache Dorferneuerung Steinburg eingeleitet und für die geplanten Maßnahmen rund 300 000 Euro Fördermittel für öffentliche Maßnahmen vorgesehen. Den Bewilligungsbescheid überreichte Roland Spiller, ALE-Amtsleiter, am Montag Bürgermeister Hans Hornberger im Hunderdorfer Rathaus. Zudem sind ab sofort auch die grundsätzlichen Fördervoraussetzungen für private Maßnahmen gegeben.

ALE-Amtsleiter Roland Spiller überreichte im Beisein vieler Verfahrensbeteiligter den Einleitungsbescheid für die einfache Dorferneuerung Steinburg an Bürgermeister Hans Hornberger (Sechster und Siebter von links). (Foto: xk)


In der Vorbereitung zur Dorferneuerung haben die Bürger von Steinburg ihre Vorstellung eingebracht sowie Ziele und Maßnahmen zur Neugestaltung ihres Dorfes erarbeitet. Zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro MKS Architekten-Ingenieure aus Ascha entstand ein einfacher Dorferneuerungsplan. „Mit punktuellen Maßnahmen im Dorfkern und einer kurzen Verfahrensdauer können wir der Gemeinde gezielt helfen“, hob Roland Spiller, der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, hervor.
Eine der Schlüsselmaßnahmen ist die Umgestaltung des Bereiches am Feuerwehrhaus zum „Wohnzimmer von Steinburg“. Es ist Treff- und Mittelpunkt für die Dorfgemeinschaft und Ausgangspunkt des Naturerlebnispfades Perlbachtal. Künftig soll die neu gestaltete Dorfstraße dem heutigen Verkehrsaufkommen angepasst sein und zudem eine höhere Aufenthaltsqualität für die Menschen bieten. Ein weiterer Mosaikstein ist die Sanierung des Kriegerdenkmals. Das „Stoiberkreuz“ könnte freigestellt und restauriert werden.
Auch das Thema „Energie“ war in der Vorbereitung auf die Dorferneuerung ein Thema. Eine E-Tankstelle in der Nähe des Kreisels ist vorgesehen. Und rund um Steinburg wünschen sich die Bürger mehr Rad- und Fußwege. Diese Maßnahme ist Teil des Entwicklungszieles „Qualitäts-Rad- und Wanderwegekonzept“ der Integrierten Ländlichen. Entwicklung ILE nord23. Hunderdorf ist gemeinsam mit weiteren 22 Kommunen aus dem nördlichen Landkreis Mitglied in dieser kommunalen Allianz.
Projektbegleiter Hans Salzberger vom Amt verwies auf die ergänzende Möglichkeit der Privatförderung: „Auch für Maßnahmen an den privaten Gebäuden im unmittelbaren Umfeld der öffentlichen Maßnahmen ist eine Förderung möglich. Dafür ist ein Zeitraum von sechs Jahren ab der Einleitung vorgesehen.“ Gefördert werden dorfgerechte Baumaßnahmen an bestehenden Wohn-, Wirtschafts- und Nebengebäuden mit energetischer Sanierung, Gebäudeabbrüche, Baumaßnahmen an ortsbildprägenden Gebäuden sowie eine dorfgerechte Gestaltung von Vorbereichen und Hofräumen mit Begrünung. Dabei ist wichtige Voraussetzung, dass vor Auftragsvergabe ein entsprechender Förderantrag gestellt und dieser bewilligt wurde, erklärte Salzberger ferner. Weitere Informationen gibt es beim Amt für Ländliche Entwicklung, Landau. Dort ist auch der Förderantrag zu stellen.
Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich erfreut, dass die seitens der Gemeinde beantragte Durchführung der Dorferneuerung in Steinburg bewilligt wurde. Dafür haben die Bürger und der gegründete Arbeitskreis ihre Vorstellungen eingebracht. „Wir wollen im nächsten Jahr die weiteren Planungsschritte zügig angehen und die ersten Maßnahmen 2019 ausführen“, so Hornberger. Er unterstrich, dass neben dem Arbeitskreis auch die Bürgerschaft in die Planungen einbezogen wird. Landschaftsarchitekt Andreas Kulzer und Landschaftsarchitektin Roswitha Schanzer (MKS Architekten-Ingenieure, Ascha) verwiesen auf die bereits erfolgte Bestandsvermessung und auf den sich in der Arbeit befindlichen Vorentwurf für die Maßnahmeplanung.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.2017 


Eheschließungen im Standesamt Straubing
Woldrich Andrea Daniela
Brunner Andreas Josef Feldkirchen
Chiriac Anie, geb. Epure & Fabig Wolfgang Wilhelm Werner Straubing
Frank Katrin & Fast Eugen Straubing
Kiehl Alexandra & Kerscher Peter Franz Straubing
Bechler Maria & Khaddo Riad Straubing
Fenzel Olga & Schmidt Roman Straubing
Rauscher Sonja & Wittmann Alexander Straubing

Im Monat November wurden 58 Geburten und 11 Eheschlißeungen beurkundet.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.2017 


Freude über Honigspende

In der Adventszeit besuchten H. Brem und H. Länger vom Imkereiverein in Neukirchen/Steinburg den Kindergarten Sankt Nikolaus. Voll beladen mit 15 Gläsern Honig überraschten sie die Kindergartenleiterin F. Stadler und die Kinder aller Gruppen in der Einrichtung. Alle Kinder saßen gerade in der Turnhalle, um für den Nikolausbesuch und den Nikolausgottesdienst zu üben. Mit vielen Informationen über die Bienen und die Herstellung von Honig überreichten sie die Leckereien. Neben F. Stadler und den Kindergartenkindern bedankte sich auch der Träger des Kindergartens in Vertretung von Kirchenpfleger H. Breu sowie Bürgermeister Hans Hornberger für die Spende. Honig sei ein natürliches Lebensmittel aus unserer Gegend, das lecker schmeckt und den Alltag im Kindergarten versüßt. Zum Abschluss wurden von den Kindern noch einige Lieder zum Advent und zum Nikolaus vorgetragen. – Bild: Bürgermeister Hans Hornberger, H. Brem, F. Stadler, H. Breu, H. Länger und einige Kinder des Kindergartens.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.2017 


Rufbereitschaft auch für Windberg
Verbandsversammlung des Zweckverbandes Bogenbachtalgruppe
Mitterfels.
(en) Die Entscheidung über die Übernahme des Rufbereitschaftsdienstes für das Gemeindegebiet Windberg stand im Mittelpunkt der Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe.
Zunächst nahm das Gremium Kenntnis vom Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses. Die stichprobenartige Prüfung der Jahresrechnung 2016 erbrachte keinerlei Grund zur Beanstandung. Der steuerliche Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016, der durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband, München, erstellt wurde, wies einen Gewinn in Höhe von knapp 76000 Euro aus.
Verbandsvorsitzender Hans Hornberger trug den Antrag der Gemeinde Windberg auf Übernahme des Rufbereitschafts- und Entstörungsdienstes für die Wasserversorgungsanlage im Gemeindebereich Windberg durch das technische Personal der Bogenbachtalgruppe vor. Für die Organisation eines ordnungsgemäßen Rufbereitschafts- und Entstörungsdienstes ist die Einrichtung einer Meldestelle, die immer besetzt und erreichbar ist, notwendig. Zudem muss die Beseitigung entsprechender Störungen und Mängel innerhalb einer angemessenen Zeit durch entsprechend ausgebildetes Fachpersonal gewährleistet werden. Die Verbandsversammlung stimmte schließlich der Übernahme des Rufbereitschafts- und Entstörungsdienstes zu, wenn die Gemeinde Windberg die anteiligen Kosten übernimmt und der Zweckverband keinerlei Haftungsansprüche übernehmen muss.
Unter Mitteilungen berichtete Hornberger über einen Ausfall der Pumpe im Brunnen 3. Da gleichzeitig Arbeiten an zwei weiteren Brunnen vorgenommen wurden, musste sofort eine neue Pumpe eingebaut werden, um die Wasserversorgung aufrechterhalten zu können. Dank zollte er in diesem Zusammenhang den Wasserwarten, die bis tief in die Nacht gearbeitet haben. Am gleichen Tag wurde auch eine Pumpe im Hochbehälter in Hoch defekt. Auch hier konnte in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Betrieb innerhalb weniger Tage ein neues Gerät eingebaut werden. Abgeschlossen ist inzwischen die Regeneration des Brunnens 2.
Dabei wurden die aufgrund des sehr eisenhaltigen Grundwassers bereits verschlossenen Filterschlitze gereinigt, sodass der Brunnen wieder eine deutlich bessere Leistung erbringt. Es entstanden Kosten von rund 25 000 Euro. Die Bogenbachtalgruppe bezieht jährlich rund 35 000 Kubikmeter Wasser von der Wasserversorgung Bayerischer Wald. Diese teilte mit, dass der Bezugspreis auf netto 1,18 Euro pro Kubikmeter angehoben wird. In nicht öffentlicher Sitzung wurden die notwendigen Ingenieurleistungen für die Erneuerung der hydraulischen und elektrischen Anlage im Brunnen 1 vergeben. Dieser wird seit einigen Wochen überbohrt und dann mit neuen Voll- und Filterrohren ausgebaut. Für die Sanierung des Brunnens entstehen Gesamtkosten von rund 400 000 Euro. Die Inbetriebnahme soll bis Mitte 2018 erfolgen. Dann werden alle fünf Brunnen des Zweckverbandes voll funktionsfähig sein. In Zukunft werden aber regelmäßige Regenerierungsmaßnahmen an allen Brunnen durchgeführt, um auch weiterhin die Leistungsfähigkeit der Brunnen zu gewährleisten. In den nächsten Jahren sollen die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an den Hochbehältern in Hoch, Gemeinde Hunderdorf, und Semmersdorf, Gemeinde Haibach, sowie an der Aufbereitungsanlage im Wasserwerk und der elektrischen Schaltanlage in Angriff genommen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.2017 


Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
der Schmerz das Lächeln einholt,
dann ist der ewige Friede eine Erlösung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, unserer guten Oma, Uroma und Schwester
Frau Ruth Naimer

* 9. März 1926   + 6. Dezember 2017
Ehren, Parkstetten, Pilgramsberg, Pürgl, den 11. Dezember 2017
In liebevoller Erinnerung:
Stefan und Angelika Wittke mit Lena und Jonas
Barbara Wittke
Andreas und Isabell Wittke
Julia Wittke mit Andreas und Emma
Christa Holzmann mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 14. Dezember 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Die Urnenbeisetzung findet vorher im engsten Familienkreis statt.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.2017 


Zahlreiche Bauangelegenheiten behandelt
Genehmigungen vom Geräteschuppen zur Biogasanlage — Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
(jp) In der vergangenen Sitzung hatte sich der Gemeinderat Hunderdorf hauptsächlich mit Bauangelegenheiten zu befassen. Durch das Ingenieurbüro Sehlhoff wurde die Erschließungsplanung für das zukünftige Baugebiet „Lindfeld III“ vorgestellt. Breiten Raum nahm die Stellungnahme zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern ein. Im Weiteren wurde über die Aufnahme von Ausgleichsflächen auf das Ökokonto der Gemeinde Hunderdorf beraten sowie verschiedenen Baugesuchen das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Philip Schmidbauer vom Ingenieurbüro Sehlhoff stellte dem Gemeinderat die Ausführungsplanung zur Erschließung des Allgemeinen Wohngebietes „Lindfeld III“ vor. Das Baugebiet umfasst 28 Bauparzellen. Diese werden durch eine Erschließungsstraße mit einer Länge von rund 380 Metern und einer Breite von 5,50 Metern- sowie drei Stichstraßen erschlossen. Im Baugebiet werden zusätzlich 13 Senkrechtparkplätze und entlang der nördlichen Erschließungsstraße ein Gehweg erstellt. Entlang der Kreisstraße SR 71 wird ein Geh- und Radweg sowie ein Lärmschutzwall errichtet. Das abzuführende Niederschlagswasser aus den Straßenflächen sowie die Regenwasserableitung erfolgt über zwei Regenrückhaltebecken in den Eglseer Bach.
Das Schutzwasser wird über die Pumpstation Eglsee der gemeindlichen Kläranlage Hunderdorf zugeführt. Die Kosten für diese Maßnahmensind mit rund 1 198 000 Euro veranschlagt. Die öffentliche Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2018 und der Baubeginn ist im Herbst 2018 vorgesehen.
Ökokonto hat vorab Zustimmung erhalten
Bürgermeister Hans Hornberger und stellvertretender Geschäftsleiter Reinhold Krieg informierten über die vom Bayerischen Landtag beschlossene Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern mit Einleitung des Beteiligungsverfahrens der Gemeinden.
Der Gemeinderat wurde informiert, dass das Ökokonto Ö7  Wiese am Bogenbach, „Am Wöhr“) mit einer Ausgleichsfläche von 11482 Quadratmetern vorab die Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt erhalten hat. Bei der Bewirtschaftung sind die Vorgaben des Pflegekonzeptes einzuhalten. Das Ökokonto O6 („Windwiesen“ am Bogenbach) erhielt ebenfalls die mündliche Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt mit einer Ausgleichsfläche von 2063 Quadratmetern. Von der Möglichkeit, durch Abgrabungen und Pflanzungen eine ökologische Aufwertung der Fläche zu erhalten, wird aus Kostengründen abgesehen.
Das Einvernehmen des Gemeindegremiums erteilt wurde den Bauanträgen auf Errichtung eines Geräteschuppens Am Sportplatz, Errichtung einer landwirtschaftlichen Unterstellhalle in der Windbergerstraße, Tektur zum Freiflächengestaltungsplan zur Errichtung von drei Lagerhallen im Gewerbepark, Errichtung eines Einfamilienwohnhauses in Lindfeld, Tekturplan zur Errichtung einer Biogasanlage in Gaishausen 34 sowie der Ergänzung des Planes zur Errichtung eines Autohauses in Haselquanten 3.
Die Fragen und Anregungen aus der Bürgerversammlung vom 17. November wurden bekannt gegeben. In fast allen Fällen wurden die Fragen vom Bürgermeister bereits in der Bürgerversammlung beantwortet. Zum Antrag auf Errichtung einer Ausfahrt von der Martinstraße wird vom Gemeinderat festgestellt, dass im Bebauungsplan nur eine Gehweganbindung zum Friedhof vorgetragen ist und der Grund nicht im Eigentum der Gemeinde ist. Die Erstellung einer Durchfahrt für Kraftfahrzeuge wird nicht für notwendig erachtet und entspräche auch nicht der Bauleitplanung.
6200 Euro für Beseitigung der Unwetterschäden
Abschließend informierte der Bürgermeister über das Dankschreiben der Tennisabteilung für die Unterstützung bei den Investitionen der Tennisabteilung sowie über die Ausgaben von rund 6 200 Euro für die Beseitigung der Schäden bei Feuerwehrgerätehaus in Gaishausen aufgrund der Überschwemmung durch das Unwetter im Juni 2016. Einladungen lagen vor zur Christbaumversteigerung der FFW Au vorm Wald und der Wintersonnwendfeier des SV Hunderdorf.
Im anschließenden nicht öffentlichen Teil wurden verschiedene Vorkaufsrechtanfragen und Vertragsangelegenheiten behandelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.2017 


Besuch in der Partnergemeinde Abos
Windberg.
(ws) Die Gemeinde Windberg plant nächstes Jahr von Dienstag, 28. August bis Montag, 3. September, eine Flugreise zur südfranzösischen Partnergemeinde Abos. Diese Partnerschaft zwischen Abos und Windberg besteht seit 35 Jahren und man besucht sich abwechselnd jährlich gegenseitig. Anmeldungen in der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf bei Matthias Feldmeier, unter Telefon 09422/ 857015.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.2017 


Ratsch und Besinnung
Gemeinderat organisierte Senioren-Adventsfeier
Windberg.
(ws) Am zweiten Adventssonntag hat der Gemeinderat mit Bürgermeister Hans Gstettenbauer für die Senioren ab 65 Jahren in der Gemeinde Windberg eine Adventsfeier veranstaltet. Dieses Jahr bot der festlich geschmückte „Blaue Saal“ im Alten Pfarrhof den ganzen Nachmittag für ein besonderes Ambiente.


Die Gemeinderäte sorgten für die Bewirtung der älteren Mitbürger: Kaffee, Getränke, Kuchen und Plätzchen wurden serviert, später gab es noch eine Brotzeit. Das musikalische Rahmenprogramm gestaltete Klaus Bauer auf seinem Keyboard. Da sich die meisten Senioren während des Jahres sehr selten treffen, gab es kein umfangreiches besinnliches Programm, damit allen Senioren genügend Zeit für einen Ratsch unter Gleichgesinnten zu der vorweihnachtlichen Musik zur Verfügung stand.
Bald schwelgten sie in Erinnerung über die Advents- und Weihnachtszeit aus ihrer Kindheit oder erzählten, wie sie diese mit ihren Kindern und Enkeln in der heutigen Zeit verbringen. Auch der Seelsorger der Pfarrei Abt Hermann-Josef Kugler verbrachte den Nachmittag mit seinen älteren Pfarrangehörigen und diskutierte lebhaft mit. Bürgermeister Hans Gstettenbauer erfreute die Senioren zwischendurch mit besinnlichen, zum Teil auch heiteren Geschichten aus der Adventsund Weihnachtszeit, die von allen aufmerksam verfolgt und mit viel Beifall bedacht wurden. Dies waren unter anderem „Plätzerl macha“, „Auf Weihnachten warten“ oder „Geschichten vom Bogenberg“.
Zum Schluss überreichte der Bürgermeister jedem einen wunderschönen, von den Pfarrgemeinderatsmitgliedern aus den früheren Gottesloben selbst gefertigten Weihnachtsengel. Er hatte diese von der Pfarrei erworben und damit zugleich einen Beitrag für die derzeit stattfindende Kirchen-Innenrenovierung geleistet.
Alle Senioren machten sich am späten Nachmittag glücklich über die schönen Stunden auf dem Weg nach Hause und zeigten sich erfreut, dass sie auch viel Zeit hatten, um Erinnerungen aus ihrer Jugendzeit untereinander auszutauschen oder mit ihrem Abt, ihrem Bürgermeister und ihren Gemeinderäten zu ratschen.
Der Fahrdienst durch die Angehörigen der Senioren und den Gemeinderäten ermöglichte es allen älteren Mitbürgern an der Adventfeier teilzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.2017 


Kindermette und Waldweihnacht
Windberg.
(esch) Die Feier der Kindermette, die üblicherweise am Heiligen Abend in der Kirche stattfindet, muss in diesem Jahr ins Freie verlegt werden. Weil zu vermuten ist, dass bei den bisherigen Besucherzahlen der Bürgersaal zu klein ist, hat der Windberger Pfarrgemeinderat in seiner Oktobersitzung beschlossen, diesen bei den Pfarrangehörigen beliebten Gottesdienst mit der traditionellen Waldweihnacht zusammenzulegen. Er findet am Sonntag, 24. Dezember, 16 Uhr, auf dem Haimerl-Hof in Oberbucha statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.2017 


2000 Euro für neue Medien


Hans Gstettenbauer, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg, zeigte sich erfreut, nun zum ersten Mal dem Vereinszweck entsprechend eine Spende an Bibliotheksleiterin Alrun Simmich übergeben zu können. Dieses Geld dient dem Ankauf von Medien und ergänzt das Medienbudget der Gemeinde. Hat man in der Bibliothek in diesem Jahr durch den Gewinn des mit 5 000 Euro dotierten Kinderbibliothekspreises schon Außerordentliches zur Erneuerung des Kinderbuchbestands tun können, so ist durch die Spende des Fördervereins gewährleistet, dass auch bei den Großen kaum ein Wunsch offen bleibt. So wird es möglich, auch noch die Neuerscheinungen zum Jahresende, Wohlfühlromane für die Adventszeit und von den Lesern gewünschte Sachbücher anzukaufen. Auch weiteres Material für die Einarbeitung der vielen Neuerwerbungen wird benötigt. Der Förderverein hat mittlerweile 29 Mitglieder. Durch die Jahresbeiträge, Spenden und die Erlöse der Aktionen an den Hunderdorfer Markttagen mit Cafeteria, Bücherflohmarkt und Kinderschminken kommt Geld in die Kasse. Mit diesen Mitteln soll so manches Extra finanziert werden, das die Attraktivität der Bibliothek erhöht und das Lesen fördert. — Bild: Die Vorstandsmitglieder Dagmar Herrnberger, Hans Gstettenbauer, Kornelius Klar, Claudia Miedaner und Sandra Gilch bei der Übergabe der Spende an die Leiterin der Bibliothek, Alnm Simmich (Mitte). (Foto: as)
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2017 


Kinder erfreuten die Senioren

Die Senioren lauschten im Blauen Saal des Alten Pfarrhofes den Advents- und Weihnachtsgeschichten ihres Bürgermeisters. (Foto: ws)


Hunderdorf.
(hk) Am Donnerstagnachmittag fand im Gasthaus Baier-Edbauer die Adventsfeier der Senioren statt. Seniorenbetreuerin Maria Wölfl trug zusammen mit Werner Fischer ein Gedicht über die Vorbereitungen auf Weihnachten vor, Anneliese Breu ein Gedicht über Maria und Josef auf der Herbergssuche. 3. Bürgermeister Maximilian Höcherl zollte den Senioren für ihre Aktivitäten Respekt, lobte die Seniorenbetreuerin Maria Länger, sowie Werner Fischer für ihr Engagement in der Seniorenarbeit.
Eine Kindergruppe des Trachtenvereins mit den Jugendleiterinnen Manuela Aumer und Karin Müller erfreute mit einer Flötengruppe, die weihnachtliche Weisen spielte, Gedichten und dem Weihnachtsspiel vom Sterntalermädchen. Auch der Nikolaus schaute bei den Senioren vorbei. Mit einem gemütlichen Zusammensein bei Plätzchen und Kaffee und einer deftigen Brotzeit lies man den Nachmittag vergehen. — Bild: Die Kinder-Flötengruppe des Trachtenvereins erfreute mit weihnachtlichen Weisen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2017 


Zwei fleißige Hände ruhen, ein Herz steht still.
Zwei liebe Augen schlafen, wie es der Herrgott will.

Schnell und unerwartet nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Opa, Schwager und Onkel
Herrn Rudolf Bugl
Mitglied der FFW Hunderdorf

geb. 16. September 1934 gest. 9. Dezember 2017
Hofdorf, Agendorf, Lam, Geraszell, den 16. Dezember 2017
In stiller Trauer:
Deine Ehefrau: Ottilie
Deine Kinder: Erich Bugl, Elfriede Stelzl, Rudolf Bugl,
Alfred Bugl mit Familien
Deine Enkel: Sylvia und Alexander, Christine, Lena und Johannes,
Theresa und Maria, Julia und Vanessa
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 19. Dezember 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf, anschließend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen. Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir um eine Spende zugunsten der FFW Hunderdorf auf das Konto der Raiffeisenbank Straubing, IBAN: DE43 7426 0110 0002 5288 51, BIC: GENODEF1SR2, Kennwort: „Rudolf Bugl“.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.2017 


Gemeinde setzt positive Entwicklung fort
Bürgermeister blickt auf Gemeindegeschehen zurück – Auch 2018 viele Vorhaben
Hunderdorf.
(xk) Bürgermeister Hans Hornberger bilanzierte in seinem Rückblick bei der Abschlusssitzung des Gemeinderates – Bezug nehmend auf die vielen Gemeindeereignisse — eine gute Entwicklung der Kommune für 2017. Baugebietsausweisung und Erschließung von Wohnbau- und Gewerbeflächen, Straßensanierung, Beschaffung eines Hilfeleistungs- und Löschfahrzeugs HLF 10 waren die Schwerpunkte. „Danke“ für das gute Jahr sagte der Gemeindechef allen, die in vielen Bereichen die Gemeindearbeit ausgezeichnet unterstützt haben.
Neben den Ratsmitgliedern waren auch das Verwaltungspersonal und die in vielen Bereichen tätigen Bediensteten sowie geladene ehrenamtlich Tätige von Bürgermeister Hans Hornberger zur Jahresabschlusssitzung in den Steinburger Hof gekommen als „Dankeschön“ an alle, die die Kommunalpolitik mitgetragen haben oder sich mit Engagement ins Gemeinde- und Vereinsgeschehen einbrachten.
Viele Maßnahmen
Hornberger ließ die wichtigsten Jahresereignisse, untermalt mit zahlreichen Bildern, Revue passieren und resümierte eine positive Gemeindeentwicklung: Viele Maßnahmen und Planungen konnten im Rahmen des 11,99-Millionen-Euro-Haushalts zur Stärkung der Infrastruktur durchgeführt bzw. die Weichen dazu für 2018 gestellt werden. Der Gemeindechef verwies auf die Einwohnerzahl von 3307 (Vorjahr 3323) und meldete für das heurige Jahr bis Mitte Dezember aus der Statistik 33 Geburten (Vorjahr 23), 19 Eheschließungen (16) und 38 Sterbefälle (28). Anschließend informierte er über die Erschließung des Baugebietes Hochfeld-West (von der Florianstraße bis zum Friedhof) mit der Bezeichnung „Martinstraße“ und die 21 Bauplätze, des Wohnbaugebietes Hochfeld-Süd BA II bei Lindfeld für sieben Bauparzellen und die Erschließung des Gewerbegebietes „Breitfeld-Ost“. Es wurde zukunftsweisend die Bauleitplanung für eine Baugebietserweiterung „Lindfeld III“ Richtung Eglsee für 28 Bauplätze abgeschlossen, die Sanierung der Straße und des Mischwasserkanals in Lindfeld durchgeführt, der Spielplatz in Au vorm Wald erneuert, der Grundschulpausenhof modernisiert und für die FFW Hunderdorf ein neues Einsatzfahrzeug HLF 10 beschafft.
Beim FFW-Gerätehaus Hunderdorf wurde ein Anbau durchgeführt und beim FFW-Gerätehaus Gaishausen die Heizungsanlage und der Wasseranschluss erneuert, wobei sich die Feuerwehren mit viel Eigenleistung einbrachten. Auch die Sanierung der WC-Anlagen in der Mittelschule, die Inwertsetzung der historischen Orgel in der Filialkirche Hofdorf sowie die Errichtung einer Stelenanlage für Urnenerdbestattungen am Friedhof waren Investitionen. Bürgerengagement
Dass die „Gemeindefamilie“ lebt und sich ehrenamtlich engagiert, verdeutlichte er mit dem Hinweis und Dank für die Einsatzbereitschaft der vier Gemeindefeuerwehren und die Aktivitäten der Ortsvereine. Dem Bürgerengagement zu verdanken seien der mit großem Erfolg von der Interessengemeinschaft der Hunderdorf er Geschäftsleute veranstaltete Mühlhiasl- und Kirchweihmarkt, die Jubiläumsfeierlichkeiten 35 Jahre Musikverein, 30 Jahre Gemeindepartnerschaft und 20 Jahre Blaskapelle, der vom Redaktionsteam gestaltete Gemeindebote und die Arbeit des „Helferkreises Asyl“.
Ein Lob gebühre der erfolgreichen Bibliotheksarbeit des Fördervereins und des engagierten Büchereiteams mit der Leiterin Alrun Simmich. Die Gemeindebibliothek wurde zum zweiten Mal mit dem Lesezeichen-Preis mit 1000 Euro und dem mit 5000 Euro dotierten Kinderbibliothekspreis des Bayernwerks ausgezeichnet. Hunderdorf könne sich freuen, dass das Amt für Ländliche Entwicklung die einfache Dorferneuerung Steinburg bewilligte und mit dem Edeka-Markt ein Vollsortiment-Einkaufsmarkt mit Postfiliale eröffnete.
„Ein bewegtes Jahr“
„2017 war auch für die Kommune ein bewegtes Jahr. Wir konnten unsere Gemeinde zukunftsfähig weiterentwickeln“, fasste Hornberger zusammen. Er bedankte sich für die Unterstützung bei seinen Stellvertretern Helmut Kronfeldner und Max Höcherl, dem Gemeinderat und der Verwaltung, den Beschäftigten in den Gemeindeeinrichtungen, Pfarrer Martin Müller, der Kirchenverwaltung, der Schule, dem Kindergarten, den Vereinen und bei allen Bürgerinnen und Bürgern.
Mit Dank verabschiedete der Rathauschef anschließend Johann Lehner, der seit 30 Jahren als Sargträger stets zuverlässig im Friedhofsdienst der Gemeinde stand.
Ausblick auf das Jahr 2018
„Mit Ideen und Tatkraft wollen wir auch ins neue Jahr gehen. Aufgrund der Vorplanungen und Zielsetzungen sind die Schwerpunkte für 2018 bei den Investitionsmaßnahmen abgesteckt“, führte er aus. So werde das Hauptaugenmerk gerichtet auf die Generalsanierung des Hallenbades im Schulzentrum, das Brandschutzkonzept für die Grundschule, die Erschließung des Baugebietes Lindfeld III sowie die Sanierung von Gemeindestraßen und des Kanalnetzes mit Verbesserung der Niederschlagswasserableitung. Weiterhin habe Priorität der 2. Abschnitt des Breitbandausbaus, die Planung und. fördermäßige Beantragung der Geh- und Radweganbindung Steinburg-Ehren sowie das Bestreben für die Ausweisung weiterer Wohnbau- und Gewerbegebiete. 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner dankte Bürgermeister Hans Hornberger für sein Engagement und die gute Zusammenarbeit, um vieles für die Gemeinde zu bewältigen und sie weiter nach vorne zu bringen. Auch Verwaltungsleiter Hans Pollmann dankte Bürgermeister Hornberger und dem Ratsgremium und seinem Verwaltungsteam für die gute Zusammenarbeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2017 


Trachtenverein beging das 65-jährige Bestehen
Zeitreise der „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“
Hunderdorf.
(hk) Am Sonntagvormittag fand im Gasthaus Baier-Edbauer eine Adventsfeier, bei der man auch auf 65 Jahre Vereinsgeschichte des Heimat- und Trachtenvereins „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ zurück blickte, statt. Vorsitzender Werner Fischer hieß die Anwesenden mit den Worten „De Zeit is eatz recht, wo ma zsamma sitzn, singa, spuin und Gschichtn erzähln mecht“ willkommen. Die Kinderund Jugendgruppe des Vereins unter der Leitung von Manuela Aumer und Karin Müller erfreute mit vorweihnachtlichen Liedern, Instrumentalstücken, Geschichten und Tänzen.
Nach einem Mittagessen wurden die Anwesenden mit einer Diashow über 65 Jahre Vereinsgeschichte, die vom Ehrenmitglied Ernst Sacher zusammengestellt wurde, auf eine Zeitreise entführt. Der Trachtenverein wurde am 6. Dezember 1952 von 15 Mitgliedern gegründet und sein erster Vorstand war Georg Baier senior. Als Herbergsmutter diente Sofie Baier.
Schon im Juni 1957 schaffte man eine Vereinsfahne an: Von 1958 bis 1995 stand Ernst Sacher senior dem Verein vor und seine Frau Betty unterstützte ihn bei allen Unternehmungen. Sein unermüdliches Wirken wird im Trachtenverein unvergesslich bleiben. 1962 schaffte man eine Niederbayerntracht an und 1965 wurde unter der Leitung von Sigi Wölfl eine Kinder- und Jugendgruppe gegründet. Im Jahr 1966 stattete man den Maibaum mit Wappen aus und 1967 begann man mit dem Bau der Kapelle in Lintach, die dann 1968 den kirchlichen Segen erhielt.
1969 trat man dem Waldgau bei und 1972, zum 20-jährigen Gründungsfest, wurde eine Jugendstandarte angeschafft. Mit der neuen Waldgautracht wurde der Verein im Jahre 1981 ausgestattet. Nach dem Tode von Ernst Sacher im Jahre 1995 trat Albert Maurer das Amt des Vorsitzenden an und auch seine Frau Georgine unterstützte ihn bei der Ausbildung der Jugendlichen. 2001 war es wieder einmal an der Reihe die Tracht zu erneuern. Seit 2012 führt nun Werner Fischer den Trachtenverein und wie es von je her der Fall war, unterstützt auch ihn seine Frau Maria in seinem Amt als erster Vorsitzender getreu dem Wahlspruch: „Treu der Sitt, treu der Tracht und Treu der Heimat“.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2017 


Flächen für Wohnen und Gewerbe
Gemeinde investiert zwölf Millionen Euro – Drei Jubiläen beim Volksfest

Im März begann die Erschließungsmaßnahme (rund 685000 Euro Kosten) für das neue, 21 Bauparzellen umfassende Baugebiet Hochfeld-West von der Florianstraße in Richtung Friedhof.

Für ein lebens- und liebenswertes Hunderdorf investierte die Gemeinde im Rahmen des knapp Zwölf-Millionen-Euro-Haushalts in die Zukunft. Das Hauptaugenmerk richteten Bürgermeister und Gemeinderat darauf, die Attraktivität der 3 307 Einwohner zählenden Gemeinde mit den Baugebietsausweisungen und Investitionen in die Infrastruktur weiter zu steigern. Auch das nachhaltige Geschehen in Pfarrei, Kindergarten und Schule, bei den vier Gemeindefeuerwehren und den vielen Ortsvereinen prägten das Gemeindeleben.

Der Musikverein Hunderdorf feierte das 35-jährige, die Blaskapelle mit Dirigent Lothar Klein das 20-jährige Bestehen.0


Im Januar wurde mit dem Neujahrsanschießen der Bogenbachtaler Böllerschützen das Jahr 2017 lautstark begrüßt. Die Stockschützin Katharina Riepl vom EC Steinburg sicherte sich mit einer souveränen Leistung bei der deutschen U16-Eisstockmeisterschaft in Krefeld den Meistertitel und verteidigte damit zugleich die vorjährige Meisterschaft.
Im Februar zelebrierte Bischof Rudolf Voderholzer den Abschlussgottesdienst der großen Pfarrvisitation.
Die Gemeinde empfing im März die Stockschützin Katharina Riepl, die bei der Jugendeuropameisterschaft in der Altersklasse U16 im Mannschafts-Zielwettbewerb auf Eis die Goldmedaille gewann. Die FFW Gaishausen feierte bei einem internen Festakt ihr 90-jähriges Bestehen.

Mit der Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges HLF 10 im November ist die FFW Hunderdorf bestens gerüstet.


Im April wurde Tobias Rümmelein zum Kommandanten der FFW Gaishausen gewählt. Simon Ammer amtiert als neuer JU-Vorsitzender. Helmut Kronfeldner wurde zum neuen Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes gewählt. Der Sportverein löste die seit 1970 bestehende Skiabteilung mangels Abteilungsleitung und anderweitige Skiclubgründung auf.


Bei der Erstkommunion im Mai traten 24 Kommunionkinder erstmals an den Tisch des Herrn. Beim Hunderdorf er Volksfest im Juni wurden drei Jubiläen „35 Jahre Musikverein“, „20 Jahre Blaskapelle“ und „30 Jahre Gemeindepartnerschaft mit St. Johann a. W.“ (Oberösterreich) gefeiert. Mit dem mit 5 000 Euro dotierten Kinderbibliothekspreis erhielt die Gemeindebibliothek eine hohe Auszeichnung. Im Bibliotheksranking in Orten vergleichbarer Größe nimmt die Bibliothek mit 700 aktiven Lesern aktuell den ersten Platz im Regierungsbezirk Niederbayern ein. Die FFW Steinburg organisierte wieder die Johanni-Kirta mit Oldtimerschau. Heribert Hüttinger wurde zum neuen Vorsitzenden des Sportvereins gewählt.

„Alles unter einem Hut” hieß das Motto beim fröhlichen Sommerfest im Kindergarten. (Foto: Kindergarten)


Neues Gewerbegebiet
Im Juli begannen die Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet „Breitfeld-Ost“ für die Ansiedlung des Scharrtec-Betriebes. Das Pfarrfest war sehr gut besucht und zeigte den Zusammenhalt in der Pfarrgemeinde „St. Nikolaus“. Im August wurden die WC-Anlagen im Erdgeschoss der Mittelschule fertig. Auch die Asphaltierung der

Am Volksfestsonntag begeisterte die Fahrzeugschau der Oldtimerfreunde.

Erschließungsstraßen im Baugebiet Lindfeld II und Lindfeld-West sowie die Fahrbahnerneuerung Straße Lindfeld wurden fertiggestellt. Das Kettenkarussell-Video der Hunderdorfer Blaskapelle entwickelte sich zum Internetphänomen und wurde weltweit bereitsüber 700 000 Mal angeklickt. DerAnbau an das FFW-Gerätehaus für den Verkehrssicherungsanhänger und als Material-Stauraum wurde erstellt.
Rechtzeitig zum neuen Schuljahr im September konnte der 2. Bauabschnitt mit der Niedrigseilstrecke zur Modernisierung des Grundschul-Pausenhofes abgeschlossenwerden.

Die Musik-AG der Grund- und Mittelschule Hunderdorf präsentierte im Juli mit großem Erfolg ihr erstes Musical „Urwaldexpedition“ der Öffentlichkeit.

Barock-Orgel restauriert
Pfarrer Martin Müller segnete im Oktober das neue Urnengräberfeld für 26 Grabstellen mit jeweils 70 Zentimeter hoher Granitstele, das die Gemeinde bei Kosten von rund 20 000 Euro errichten ließ. Mit der Segnung von Pfarrer Martin Müller und einem Orgelkonzert wurde die von der Gemeinde als Eigentümerin beauftragte Restaurierung der barocken Orgel in der Filialkirche in Hofdorf gefeiert.

Bei der Feier „30 Jahre Gemeindepartnerschaft mit Sankt Johann am Wimberg“ wurde mit Urkundenunterzeichnung die Fortsetzung der Freundschaft besiegelt.


Im November wurde Robert Eberth zum neuen Vorsitzenden der KuSK Hunderdorf gewählt und tritt die Nachfolge von Roland Peschke an. Der Gemeinderat beschloss die Niederschlagswasserableitung in der Windberger Straße mit Variante III (280 000 Euro) 2018 zu verbessern und eine Kanalnetzsanierung (450 000 Euro). Der neue Bebauungs- und Grünordnungsplan WA Lindfeld III (Richtung Eglsee) für 21 Bauplätze wurde in Kraft gesetzt.

Beim Volksfestauszug sind die Ortsvereine immer stark beteiligt, wie hier der Nachwuchs des SVH.


Im Dezember überreichte Amtsleiter Roland Spiller vom Amt für Ländliche Entwicklung den Förderbescheid für die funktionale und gestalterische Dorferneuerung Steinburgs an Bürgermeister Hornberger. Der erste Wohnhaus-Rohbau ist errichtet im neuen Baugebiet Hochfeld-West.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2017 


Ein „Christkindl“ für den Förderkreis


Sie unterstützt als „Christkindl“ vor Weihnachten gern eine soziale Einrichtung, und weil Susanne Liebl, Inhaberin der Apotheke Sankt Georg in Mitterfels, auch Mitglied im Förderkreis Kinder Haselbach ist, fiel diesmal die Weihnachtspende in Höhe von 500 Euro an diesen Kinderförderverein. Der Vorsitzende Michael Breu nahm die Spende gern entgegen und wusste auch schon, wofür das Geld verwendet wird: Für Weihnachtsgeschenke der Kindergartenkinder in Haselbach und zur Finanzierung des jährlichen Ministrantenausflugs, sagte Breu mit einem Dank an die Apothekerin. – Bild: Apothekerin Susanne Liebl überreichte Michael Breu (links) einen Scheck über 500 Euro für den Förderkreis Haselbach. (Foto: erö)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.2017 


„Ich bin der glücklichste Mensch“
Als anerkannter fand Fußmaler Günther Holzapfel sein Lebensglück

So kennen ihn viele Leute: Günther Holzapfel bei seinem künstlerischen Schaffen, hier beim Malen einer Kreuzwegstation. (Fotos: xk)


Hunderdorf/Steinburg.
Er ist ein bewundernswerter Mensch — er, das ist der schwerbehinderte Fußmaler Günther Holzapfel aus Steinburg, der von sich sagt: „Wenn ich mein Leben betrachte, ist es geführt von der Liebe Gottes und von wunderbaren Begegnungen.“ Durch viele glückliche Begegnungen und Unterstützung von vielen Seiten, insbesondere von seiner Schwester Walfriede, fand er im Malen seine Erfüllung und sein Lebensglück.
Günther Holzapfel kam 1942 in Moosthenning, als Frühgeburt und mit einer spastischen Lähmung auf die Welt. Diese schwere Behinderung beeinträchtigte seine Hände und das Sprachzentrum und brachte weitere Einschränkungen, die auch das Gehen unmöglich machten. Vieles kann er nicht eigenständig bewältigen und braucht Hilfe. Er wuchs mit drei Geschwistern in der Geborgenheit seiner Familie auf. Seit seinem 20. Lebensjahr wohnt er bei seiner Schwester Walfriede Holzapfel in Steinburg, die für ihn ein außerordentlicher Glücksfall ist, denn sie betreut und begleitet ihn seit 55 Jahren. Dankenswerter Weise standen und stehen auch viele gute Freunde hilfsbereit zur Seite. Auch im Dorfleben ist der Günthi, wie er überall liebevoll genannt wird, in all den Jahren bestens integriert und geschätzt.

Ausdrucksstark sind die Bilder im Kreuzwegbüchlein.


Alles selbst erarbeitet
Als behindertes Kind war er seinerzeit vom Schulbesuch ausgeschlossen. Trotzdem ist er ein kluger Kopf! So erlernte er das Lesen, Schreiben, Mathematik und das nötige Allgemeinwissen als Autodidakt. Auch die Malkenntnisse erarbeitete er zum größten Teil selbst, wie auch zwischenzeitlich Elektrotechnik und Computerkenntnisse.
„Das Malen hat mich fasziniert. Es gibt meinem Leben Inhalt, Sinnerfüllung und macht mich glücklich“, sagt Günthi. Mit seiner Fußmalerei schafft er besondere, kreative Kunstwerke mit dem Pinsel, den er zwischen seinen Zehen hält. Seine bevorzugten Motive sind Landschaften des Bayerischen Waldes, aber auch Stillleben. Erst hatte er mit Wasserfarben gemalt, später dann mit Öl- und Acrylfarben. Dieser Technik ist er bis heute treu geblieben. Früher hat er jeden Tag gemalt. Jetzt mit 75 Jahren malt er aber nicht mehr so oft, da es für ihn noch anstrengender geworden ist.

Ein kleiner Einblick in seine Bilder „Winterlandschaft“ — Erstaunlich, dass der Schwerstbehinderte, der selbst nicht gehen, sich aufsetzen, essen und nur schwer verständlich sprechen, kann, diese Bilder mit den Füßen gemalt hat.


Seine farb- und aussagekräftigen Kunstwerke führten ihn zu seinen rund 100 Ausstellungen nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern nahezu in die ganze Welt, unteranderem nach Japan, England, Kanada, Australien, Österreich, Ungarn, Portugal und Spanien.
Vor rund zwei Jahren hat er mit einem Buch mit 14 von ihm gemalten Kreuzwegmotiven und den dazu selbst verfassten Textbeiträgen sein außergewöhnlichstes Projekt abgeschlossen. 5000 Exernplare wurden gedruckt, gingen um die ganze Welt und waren bald vergriffen. Einblicke über sein bewegtes Leben und seine eindrucksvolle Malerei geben auch sein eigener Film und das Buch sowie verschiedene Medienbeiträge.
„Wenn ich mein Leben betrachte, ist es geführt von der Liebe Gottes und von wunderbaren Begegnungen“, schreibt Holzapfel im Vorwort seines Buches, in dem er seine Werke von 1957 bis 2007 zusammenfasste. „Ich bin ein glücklicher Mensch“, sagt Holzapfel trotz seiner Schwerbehinderung. Ja, er ist ein Vorbild und Mutmacher für alle Leute, ob behindert oder nicht!

„Jetzt kann ich Günthi ohne große Kraftanstrengung mit dem hydraulischen Schwenkarm ins oder aus dem Auto platzieren“, sagt Walfriede Holzapfel.


Beste Schwester der Welt
Und das war auch deutlich zu spüren, als er mit seiner Schwester den neuen Skoda im Autohaus Hornberger, Hunderdorf-Starzenberg, im November in Empfang nehmen konnte. Glücklich lächelnd stellte Holzapfel fest: „Jetzt kann i wida fortfahrn. Da fahr ich der Welt ein Loch“. Denn er ist mit 75 Jahren nach wie vor unternehmungs- und reiselustig. Er, der Dank seiner Ausstellungen fast überall in der Welt umhergekommen ist, freut sich, weiterhin mobil zu sein. Auf Vermittlung von Geschäftsführer Franz Hornberger war das Fahrzeug von einer Spezialfirma behindertengerecht umgebaut worden.
Aber zum Fahren ist Holzapfel auf die Chauffeurin, seine Schwester Walfriede, angewiesen, die den seit der Geburt spastisch gelähmten Bruder betreut und umsorgt, der seit 1962 bei ihr in Steinburg lebt. Liebevoll und dankbar bezeichnet Günther seine Schwester für ihre Fürsorge als die „beste, große Schwester der Welt“. Für sie war es zuletzt zu anstrengend geworden mit der Beförderung ihres Bruders. „Jetzt ist das behindertengerecht ausgestattete Auto eine enorme Erleichterung für mich“ konstatiert Walfriede Holzapfel. Und als erstes hatte Günther Holzapfel gleich einen Besuch bei einem Freund in Bayreuth angekündigt. Weiterhin wird zu‘ den Gottesdiensten und Bekannten gefahren. Wichtig sind dem Günthi aber auch die Fahrten zu den Kunstmaler-Workshops in Potsdam, die Günther nach wie vor gerne besucht.
Gerade in der Adventszeit gibt es so. manche Spendenbriefe und -aufrufe. Vielleicht war bei so manchen auch ein Warenangebot im Briefkasten, ob Weihnachtskarten oder Jahreskalender, des in Stuttgart ansässigen MFK-Verlages dabei, der Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler. Der Verlag bietet jährlich wechselnde Frühjahrs- und Weihnachtsserien per Direktversand unverbindlich zum Kauf an. Die Künstler-Selbsthilfe beruht auf dem Verkauf ihrer Produkte und nicht auf Spendenaufrufen. Diese MFK-Vereinigung fördert aufgrund seines besonderen künstlerischen Schaffens den heimischen Fußmaler Günther Holzapfel als Stipendiat der VDMFK ab 1964 und als Vollmitglied seit 1983. Dadurch ist er zeitlebens finanziell abgesichert. Eine Hilfe, die so auch vor Ort, hier in Steinburg, ankommt! Auch das Kreuzweg-Büchlein ist im MFK-Verlag erschienen.
Xaver Kern
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.2017


Hunderdorf. FFW: Heute, Dienstag, Gedenkgottesdienst für verstorbenen Rudolf Bugl; 14 Uhr Treffen Parkplatz, vor Trauerhalle (in Uniform).
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.2017


Besondere Ehrung durch die Gemeinde
Bei der Jahresabschlussfeier der Gemeinde Hunderdorf zeichnete Bürgermeister Hans Hornberger die überaus erfolgreichen Strassertaubenzüchter Teresa und Armin Baumgartner aus Lintach aus. Sie erzielten Supererfolge bei der internationalen 60. Hauptsonderschau und Europaclubschau der Strassertauben, die heuer in Straßkirchen stattfand. Wie der Gemeindechef ausführte, wurde Teresa Baumgartner

Europa-Jugend-Champion. Sie gewann mit ihrer rotfahl-gehämmerten Strassertäubin, die mit der Optimalnote von 97 Punkten bewertet wurde. Ihr Vater, Armin Baumgartner, erreichte die zweithöchste Auszeichnung im Rahmen dieser Hauptsonderschau für seine Strassertäubin blau. „Wir freuen uns, dass Hunderdorf von Teresa und Armin Baumgartner bei diesem europaweiten Wettbewerb gut repräsentiert wurde und auch vor einigen Jahren bereits ein Europameister aus der Gemeinde kam“,  so gratulierte Bürgermeister Hornberger zu diesen besonderen Erfolgen. Er wünschte weiterhin viel  reude mit den Strassertauben und weitere schöne Wettbewerbsergebnisse. Ebenfalls Anerkennungspräsente erhielten von Bürgermeister Hornberger die ehrenamtlich im Redaktionsteam des Gemeindeboten sowie im Gemeindebibliotheksteam Tätigen. Dieses hervorragende Engagement verdiene besondere Anerkennung. „Der vierteljährlich erscheinende Gemeindebote und die überaus erfolgreiche Bibliotheksarbeit sind aus dem Gemeindegeschehen nicht mehr wegzudenken“, betonte der Rathauschef. – Bild: Bürgermeister Hans Hornberger (rechts) mit den zum Jahresschluss Geehrten (weitere von rechts) Armin und Teresa Baumgartner (Strassertauben-Wettbewerbserfolge), Alrun Simmich (für das Bibliotheksteam) und Stefan Diewald (für das Gemeindeboten-Redaktionsteam). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.2017


Scharr spendet 5 000 Euro


Wie bereits in den vergangenen Jahren verzichtet die Firma Scharr mit dem Hauptsitz in Stuttgart erneut auf Weihnachtspräsente für ihre Geschäftspartner, um mit dem dafür vorgesehenen Betrag soziale Projekte zu unterstützen. In diesem Jahr fördert Scharr Einrichtungen der Kinder- und Jugendbetreuung in den Niederlassungen Stuttgart, Nürnberg, Leipzig, Krefeld und Neukirchen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 30 000 Euro. Mit einem Großteil der Summe wird der Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze unterstützt und ein Anteil von 5 000 Euro geht an den Verein Naturpädagogik in Eben bei Bogen. Christian Steger, Geschäftsführer der Scharr Tec Neukirchen überbrachte den Scheck in Höhe von 5 000 Euro persönlich an Julia Reisinger, Vorsitzende des Vereins für Naturpädagogik Bogen. „Ein echtes Weihnachtsgeschenk“, freut sich Julia Reisinger. Bei der Übergabe der Spendensumme im Waldkindergarten konnte sich Steger mit seiner Frau ein Bild davon machen, wie ein Waldkindergartenvormittag abläuft. „Gerade in diesem Jahr, in dem wichtige Einnahmen vom Verkaufsstand auf dem Bogenberger Christkindlmarkt fehlen, ist diese Spende ein Segen für die Einrichtung. Jetzt können wir uns doch noch den geplanten Gasherd anschaffen“, so die Vorsitzende des Vereins. Und auch Herr zeigte sich erfreut, dass er diese Spende an einen Verein in seiner Heimat überbringen konnte. Der Verein wurde im Herbst 2003 von engagierten Eltern gegründet, die sich der Natur in besonderer Weise verbunden fühlen und dies an die Kinder und Jugendlichen weitergeben möchten. So entstand der erste Waldkindergarten im Landkreis Straubing-Bogen. Über die Arbeit des Kindergartens hinaus wurde das Projekt „Abenteuer Natur“ ins Leben gerufen. Wesentliches Ziel ist es, Bewegung in freier Natur sowie Entdecken und Kennenlernen der Natur nach individuellen Bedürfnissen zu ermöglichen, naturwissenschaftliche Grundkenntnisse zu vermitteln, Raum für Entfaltung von Fantasie und Kreativität zu schaffen und das natürliche Sozialverhalten in der Gruppe zu fördern. Firmeninhaber Rainer Scharr betonte: „In unserer digitalisierten und durchgeplanten Welt ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen Raum für persönliche Entfaltung und naturnahe Erlebnisse zu vermitteln. – Bild (von links): Alrun Simmich, Christian Steger, Christine Thoma und Julia Reisinger zusammen mit den Kindern bei der Spendenübergabe.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.2017


Warenspende an die Bogener Tafel


Jedes Jahr in der Adventszeit wurden die Kunden des Friseursalons „Haareszeiten“ in Hunderdorf mit einem Präsent bedacht. Vergangenes Jahr hatte sich die Inhaberin Gabi Wieser , entschlossen, anstatt der Präsente für  ihre Kunden mit dem eingesparten Betrag eine wohltätige Organisation zu unterstützen. Ihr Wunsch war es damit etwas Gutes zu tun und bedürftige Menschen zu unterstützen. Ihr geht es vor allem darum, dass die Spende direkt bei den Bedürftigen ankommt. Aus diesem Grund fiel ihre Wahl auf die Bogener Tafel. In Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadt Bogen, Franz Schedlbauer, und dem geschäftsleitenden Beamten Günther Britzl übergab Wieser zusammen mit ihren Kindern Daniel und Mirena Waren im Wert von 500 Euro an Isolde Müller und Ralf Rademacher, Mitarbeiter der Tafel Bogen. Ralf Rademacher zeigte sich sehr über die Warenspende für die bedürftigen Mitmenschen in der Region Bogen, Hunderdorf, Schwarzach, Niederwinkling und Neukirchen erfreut. Er informierte die Anwesenden über die Verwendung der von den Firmen, Lebensmittelmärkten, Bäckereien und Metzgereien gespendeten Waren, die jeden Donnerstag im „Haus der Begegnung“ in Bogen an die zurzeit 60 bedürftigen Familien verteilt werden. Die Tafel bemüht sich hierbei um einen Ausgleich: Sie sammelt qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, und verteilt diese zu einem symbolischen Betrag an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte und verschafft ihnen damit einen bescheidenen finanziellen Spielraum, um ihren Alltag zu bestreiten. – Bild (von links): Bürgermeister Franz Schedlbauer, Gabi Wieser, Isolde Müller, Ralf Rademacher, Daniel Wieser, Mirena Wieser, geschäftsleitender Beamter Günther Britzl.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.2017


Altbayerisches Konzert
Windberg: Chöre und Musikgruppen

Der AH-Chor Bogen unter Leitung von Herbert Schedlbauer (links) gestaltete zusammen mit der Wiesenfeldner Lehrermusi den Adventsabend des BLLV-Kreisverbandes Bogen. (Foto: fo)


Den Kontrapunkt zur klassischen Musik beim Pontifikalamt am ersten Weihnachtsfeiertag bildet das Programm des traditionellen Weihnachtskonzerts am Stephanstag, 26. Dezember, um 16 Uhr. Im Bürgersaal des Windberger Amtshauses bieten dabei Chöre, Gesangs- und Musikgruppen eine bunte Mischung weihnachtlicher Musik im altbayerischen Stil. Mitwirkende sind der Windberger Abteichor, die Windberger Schola, der Windberger Viergesang mit Margit Strobl, Franz Baumgartner, Beppo Fischer und Uli Scholz sowie der gemischte Chor aus Schwarzach und die Wolfsteiner Musikanten. (esch)
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.2017


Aufträge in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro erteilt
Gemeinderat tagte – Sanierung des Hallenbades
Hunderdorf.
(jp) In seiner jüngsten Sitzung hatte sich der Gemeinderat Hunderdorf hauptsächlich mit Auftragsvergaben für die Generalsanierung des Hallenbades zu befassen. Außerdem lagen dem Gremium drei Bauangelegenheiten zur Beschlussfassung vor.
Zu Beginn der Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat mit Auftragsvergaben für die Generalsanierung des Hallenbades der Grund- und Mittelschule Hunderdorf. Zu den kostenintensivsten Leistungen gehören Baumeisterarbeiten, für die die Firma Rupert Feldmeier, Windberg, mit einer Bruttoauftragssumme von rund 409 000 Euro den Zuschlag erhielt. Außerdem wurde der Auftrag für die Errichtung der Schwimmbadtechnik der Firma Nazet, Blaibach, mit einer Bruttoauftragssumme von rund 350000 Euro und der Auftrag für Fliesenarbeiten der Firma Fliesen Ritter, Ortenburg, mit einer Bruttoauftragssumme von rund 298 000 Euro erteilt. Die Aufträge für die Gewerke Lüftung und Heizung/Sanitär erhielt mit Auftragssummen von insgesamt rund 270000 Euro die Firma Wieser, Reißing. Letztlich wurden Aufträge für elf verschiedene Gewerke für insgesamt rund 1,6 Millionen Euro vergeben. Seitens der Regierung von Niederbayern wurden für die Gesamtmaßnahme Zuweisungen in Höhe von 1058000 Euro in Aussicht gestellt. Anschließend erteilte das Ratsgremium die beantragten Befreiungen von den Bauvorschriften zur Erweiterung des Regenrückhaltebeckens in der Industriestraße sowie jeweils das gemeindliche Einvernehmen zu den Anträgen jeweils auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Florianstraße 30 und in Lindfeld 21. Am Ende der öffentlichen Sitzung informierte Bürgermeister Hans Hornberger über das E-Mail des Landratsamtes Straubing-Bogen auf Vorschlagsempfehlungen für die Auszeichnung „Weißer Engel“. Dies ist die erste Auszeichnungsstufe für Leistungen in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Die Gemeinderäte sollen hierfür dem Bürgermeister oder der Verwaltung Vorschläge mitteilen. Der Vorsitzende informierte außerdem über die Aufstellung einer Geschwindigkeitsmessstelle in der Straße zwischen der Lintacher Straße und der Kreisstraße SR 4 durch die Polizeiinspektion Bogen. Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat mit Vertrags- und Rechtsangelegenheiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.2017


Geschichte unserer Schule
Wandeln durch die Zeiten
Schule präsentiert auf Winterfest Ergebnisse des Rotary-Mittelschulprojektes

Bei der nachgespielten Schulstunde zur Kaiserzeit erfuhr man, wozu ein Lehrer den Rohrstock und ein Holzscheit so brauchte: Gehorsam und Disziplin standen auf dem Stundenplan.


Hunderdorf.
(as) Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, denn Feiern ist schön. Für das Winterfest der Hunderdorfer Grund- und Mittelschule gab es auch gute Gründe. Zum einen das Innehalten und Beisammensein in der Vorweihnachtszeit mit Liedern und Tänzen ganz nach dem Schulmotto „Leben, Lernen, Lachen“. Zum anderen aber auch die Präsentation der Ergebnisse des Mittelschulprojekts des Rotary Clubs Straubing „Die Geschichte unserer Schule“. Schließlich ist es schon 224 Jahre her, dass in Hunderdorf das erste Mal ein Lehrer erwähnt und bald 200, dass das erste Schulhaus errichtet wurde — da hat man gern am Projekt teilgenommen, geforscht und Informationen zusammengetragen.

Zahlreiche Dekoartikel aus Holz und Draht und vieles mehr gab es im Pavillon zu erwerben.


Das Motto Geschichte wurde zum Leitfaden für das Bühnenprogramm, das die Schüler mit ihren Lehrern boten. Schulleiterin Heidi Leidl freute sich, so viele Besucher begrüßen zu dürfen, unter ihnen die Ehrengäste vom Rotary Club, Präsident Hasso von Winning, der ehemalige Schulamtsdirektor Willi Lindinger und Dieter Resch, den Vorsitzenden des Sozialfonds sowie der ehemalige Schulamtsdirektor Johannes Müller und Schulverbandsvorsitzenden Gstettenbauer, Pfarrer Müller, Bürgermeister Hornberger und ehemalige Kollegen. Gestaltet von der AG-Musik unter der Leitung von Alexandra Dilger ging es an einem Zeitstrahl entlang durch weihnachtliche (Schul)Stunden der letzten Jahrhunderte im Wandel der Zeiten. Einblicke in eine Schulstunde zur Kaiserzeit gewährte die Klasse G6. Da war vor allem Erziehung zu Disziplin und Gehorsam Teil des Stundenplans und harte Strafen für kleine Vergehen standen auf der Tagesordnung. In die von Joseph von Eichendorff beschriebene „gnadenreiche Zeit“ führte die Klasse 4b zurück und die 4a wurde in alten Liederbüchern fündig und präsentierte daraus ein Lied und ein Gedicht zur Winterszeit.

Die singenden und leuchtenden Christbäume der Kombiklasse 1/2 bezauberten die Gäste. (Fotos: as)


Die Klasse 3b ermöglichte einen Besuch bei Familie Gruber, wo drei Generationen zusammentrafen und von ihren Weihnachtswünschen und Erinnerungen erzählten. Und immer wieder gab es fröhliche Musik und Tänze, so von der Klasse 2 und der 3a und der Kombiklasse 1-2, die das Publikum als singende „Happiest Christmastrees“ begeisterte. Die Erstklässler hielten eine adventliche Schreibstunde mit dem Weihnachts-Abc ab, nach dem anstrengenden Lernen wurde auch wieder getanzt. Jubel erntete die vor drei Wochen gegründete Schulband, die dafür sorgte, dass diese Weihnachtsfeier nicht ohne „Last Christmas“ und „Rudolph the red nosed reindeer“ auskommen musste.
Nach dieser unterhaltsamen Stunde hieß es, im Schulhaus auf die Reise in die Vergangenheit zu gehen. Verschiedene Ausstellungsstücke und in gestochener Schreibschrift ausgefüllte historische Dokumente gab es zu begutachten und an vielen Schautafeln Kurioses, kaum mehr Vorstellbares sowie viele interessante Fakten zu erfahren. Beim Schulgeschichts-Quiz waren die Gäste gefordert und konnten zeigen, wie gut sie die von den Schülern zusammengetragenen Informationen aufgenommen hatten. Zuhören und sich gut unterhalten war im von Schülern moderierten Erzählcafe angesagt. Hier plauderten die pensionierten Lehrer Walfriede Holzapfel und Kornelius Klar aus vergangenen Zeiten. Für die kulinarische Versorgung vor Ort sorgte der Elternbeirat mit Punsch und Würstchen und einer Reispfanne, sodass auch Vegetarier nicht zu kurz kamen.

Weihnachts-Pop-Klassiker, ohne die kein Weihnachtsfest komplett ist, bot die Schulband dar.


Weihnachtliche Musik erklang auf dem Pausenhof, gespielt von den jüngsten Musikanten des Musikvereins unter der Leitung von H. Hallmen. Im Pavillon gab es von Schülern gebastelte Deko für daheim, Schmackhaftes und Gewürze zu kaufen. Beeindruckt von dem vielseitigen Programm und der Umsetzung des Projektthemas zeigten sich auch die Gäste vom Rotary Club, wie Willi Lindinger betonte. Gern habe man aus dem Sozialfonds des Clubs der Schule 1000 Euro Anschubfinanzierung gewährt. Die Hunderdorfer Schule habe nun als erste der 13 teilnehmenden Schulen ihre Ergebnisse präsentiert und voll und ganz überzeugen können.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.2017


Weihnachtstrucker-Aktion


Die Kindertagesstätte St. Nikolaus aus Hunderdorf beteiligt sich schon seit vielen Jahren an der „Weihnachtstrucker“-Aktion der Johanniter. In einem Elternbrief war die .Aktion angekündigt worden. Kurz nachdem die Packlisten der mitzubringenden Gegenstände aushingen, waren sie bereits mit Namen gefüllt. In kürzester Zeit kamen so viele Spenden zusammen. Auch einzelne Eltern beteiligten sich mit einem eigenen Paket, sodass im gesamten Kindergarten elf Pakete gespendet werden konnten. Den Kindern soll durch diese Aktion nähergebracht werden, dass es auch Kinder in osteuropäischen Ländern gibt, denen es nicht wirklich gut geht. Unterstützt werden von den Johannitern Waisenkinder, Kinder in Flüchtlingslagern und Kinderkrankenhäusern. Durch das Packen verschiedener Grundnahrungsmittel, Süßigkeiten, Körperpflegemittel und anderem wird sichergestellt, dass sinnvolle Geschenke gespendet werden und auch dort hinkommen, wo sie gebraucht werden. Die Kinder packten die mitgebrachten Dinge eifrig ein und waren selbst begeistert, dass sie somit armen Kindern helfen können. Anschließend wurden die Pakete noch in Geschenkpapier verpackt, bevor die Mitarbeiter der Johanniter die Pakete kurz vor Weihnachten abholten.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.2017


Ein unübertreffliches Weihnachtsgeschenk
Preisübergabe beim Straubinger Adventskalender – Über 68300 Lose wurden verkauft
„Dieses Weihnachtsgeschenk konnte natürlich nichts mehr toppen“, sagt Gabriele Raith. Sie ist die Gewinnerin des zweiten Hauptpreises beim Straubinger Adventskalender und fliegt nächstes Jahr nach Dubai – eine Reise im Wert von 3500 Euro. Die Übergabe der Preise hat am Donnerstag im Autohaus Schindlbeck stattgefunden.
„Ja, das gibt’s ja nicht, das glaub‘ ich jetzt nicht“, antwortete Brigitte John auf den Anruf von Claudia Karl-Fischer am Abend des 23. Dezember. Sie legte den Hörer auf und sagte zu ihrem Mann: „Stell‘ dir vor, wir haben den Hauptpreis gewonnen.“ Der sah sie nur ungläubig an: „Und was haben wir gewonnen?“ Das konnte sie ihm in diesem Moment gar nicht mehr beantworten. Nach ein paar Minuten fiel ihr wieder ein, dass sie ja am Christkindlmarkt den Mazda vom Autohaus Schindlbeck bewundert hatten. „Und dann waren wir total aus dem Häuschen“, erzählt Brigitte John und lacht. Noch nie habe sie etwas gewonnen: „Nicht einmal bei der Tombola der Freiwilligen Feuerwehr“, sagt sie, „da hatte ich immer nur Nieten“.

Brigitte John (3.v.I.) aus Irlbach gewann den Hauptpreis, das Auto. Stefan (5.v.r.) und Albert (4.v.r.) Schindlbeck überreichten ihr gemeinsam mit Bianka (7.v.r.) und Tobias Schindlbeck (vorne) den Schlüssel. Franz Ebenbeck (6.v.l.) sponserte die Reise nach Dubai, die Gabriele Raith aus Wallersdorf (5.v.l.) gewann. Willi Wagner (4.v.l.) freut sich über Straubing-Schecks im Wert von 900 Euro, Marianne Bogner (7.v.l.) über 800 Euro. Joelle Popp (2.v.l.) vertrat ihre Mutter Mandy und nahm 500 Euro von Media Markt entgegen. Claudia Karl-Fischer (links) betreut die Aktion „Freude durch Helfen“, Josef Stelzl (8.v.l.) und OB Markus Pannermayr (r.) sind die Vorsitzenden des Vereins Straubinger Adventskalender, Steuerberater ist Ingbert Griesbauer (10.v.I.), die rechtliche Aufsicht führt Siegfried Markl (3.v.r.) und Stadtmarketing-Manager Matthias Reisinger (2.v.r.) sorgt für einen reibungslosen Ablauf.


Den Schlüssel für den nagelneuen Mazda CX-3 Sports-Line im Wert von 25000 Euro überreichten ihr Stefan und Albert Schindlbeck am Donnerstagabend: „Allzeit gute Fahrt“, wünschten sie ihr. „Man kauft ja eigentlich Lose, um etwas Gutes zu tun“, sagte Brigitte John, „mit so einem Gewinn rechnet man ja nicht“. Seit zehn Jahren sponsern die Schindlbecks den Hauptpreis für den Adventskalender – auch im nächsten Jahr sind sie wieder dabei, versicherten sie.
Promis unterstützten heuer den Losverkauf Den dritten Preis, 900 Euro Straubing-Schecks, gewann Willi Wagner aus Hunderdorf. Den vierten Preis, Straubing-Schecks im Wert von 800 Euro, bekam Marianne Bogner aus Bogen. Und über den 500 Euro-Gutschein von Media Markt freute sich Mandy Popp, vertreten durch ihre Tochter Joelle, aus Oberpiebing. Ohne die Sponsoren und die Losverkäufer sei der Erfolg des Adventskalenders nicht denkbar, sagte Josef Stelzl, Christkindlmarkt- Organisator und Vorsitzender des Vereins Straubinger Adventskalender. Er bedankte sich auch bei den zahlreichen prominenten Losverkäufern – so hat zum Beispiel Oberbürgermeister Markus Pannermayr gemeinsam mit Bundesliga-Trainer Markus Weinzierl in einer Stünde 1 000 Lose verkauft. Eine Summe, die dann von Hans Paulus von der Firma JP Industrieanlagen nochmal an die Aktion gespendet wurde.

Der Straubinger Adventskalender an der Fassade der Einhorn-Apotheke.


Insgesamt kauften die Christkindlmarkt-Besucher 68 357 Lose zum Preis von je einem Euro. „Der Advent war heuer kurz. Diese Menge auf 25 Tage ist eine starke Leistung“, betonte Stelzl.
Nach Abzug der Lotteriesteuer geht der Betrag an „Freude durch Helfen“, die Benefizaktion der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, die unverschuldet in Not geratene Menschen aus der Region unterstützt. „Das ist die größte Einzelspende an unsere Aktion“, sagte Claudia Karl-Fischer, die „Freude durch Helfen“ betreut, und das bereits zum elften Mal. Im vergangenen Jahr waren es 61700 Euro.
„Es braucht viele, die mitarbeiten“
Am 23. Dezember,  als Oberbürgermeister Markus Pannermayr in die prall gefüllte Lostrommel griff, sei ihm bewusst geworden,  wie viel Geld auch in diesem Jahr wieder für den guten Zweck zusammengekommen ist. Die Benefizaktion „Freude durch Helfen“ sorge dafür, dass das Geld eins zu eins bei den Betroffenen ankommt — ohne Bürokratie. „Es braucht viele, die mitarbeiten“, sagte er. -phi-
Quelle: Bogener Zeitung, 31.12.2017

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